"impf-report"-Ausgabe Nr. 114, I/2017

Wie heilt man ein
krankes Gesundheitssystem?

Abbildung der Titelseite


Editorial

Herrenberg, 20. März 2017

Liebe Leser,

erinnern Sie sich? In meinem letzten Editorial hatte ich Sie gefragt, wie Sie mit einem Tief umgehen, mit einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und dass alles nur noch schlimmer zu werden scheint. Ich habe daraufhin zahlreiche Rückmeldungen von Ihnen bekommen, für die ich mich herzlich bedanken möchte.

Anfang Dezember war ich selbst tatsächlich noch reichlich angeschlagen und die Arbeit an der Zeitschrift ist jedes Mal gewissermaßen ein neuer Kraftakt – denn ich habe an die stetig zunehmende Zahl an Eltern, die mich verzweifelt um Rat fragen, weil sie oder ihre ungeimpften Kinder gemobbt und ausgeschlossen werden, keine Antworten mehr.

Die Möglichkeiten, einer real existierenden Quasi-Impfpflicht auszuweichen, nehmen Jahr für Jahr ab. Geltendes Recht und vor allem die Grundrechte spielen für Kitas, Behörden – und auch für die Gerichte – immer weniger eine Rolle. Ich weiß inzwischen einfach nicht mehr, was ich betroffenen Eltern raten soll.
 

Doch Mitte Dezember hat sich interessanterweise für mich persönlich „der Wind gedreht“. Denn ich bin im Internet auf den früheren ARD-Auslandskorrespondenten Christoph Hörstel und die von ihm gegründete Partei Deutsche Mitte (DM) gestoßen. Nach ein paar Tagen des intensiven Studiums des Programms bin ich Mitglied geworden – und nur wenige Tage später hat mich der Bundesvorstand zum gesundheitspolitischen Sprecher der DM ernannt. Und so arbeite ich jetzt an einer umfassenden Gesundheitsreform. Einige Gedanken dazu finden Sie in dieser Ausgabe.

 Ich weiß, dass einige meiner Abonnenten nun das Gefühl haben werden, der Tolzin habe seine politische Unschuld verloren – und ich kann es ihnen nicht verdenken. Bitte urteilen Sie nicht zu hart mit mir. Schauen Sie sich einmal selber das Programm der DM (www.deutsche-mitte.de) und die Videos mit Christoph Hörstel (https://www.youtube.com/user/Hoerstel) an und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob beide es wert sind, es noch einmal zu versuchen und Hoffnung in einen möglichen politischen Wandel zu investieren.

Ich für meinen Teil habe mich entschieden und wir werden sehen, wohin es das Impfthema und mich führt. Aber eines ist sonnenklar: Es kann so nicht mehr weitergehen!!!

Herzlichst
Ihr
Hans U. P. Tolzin


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe

Worauf kommt es bei einer Impfentscheidung an?
von Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift „impf-report“
Seite 5
Viele Eltern sind durch offensichtliche Widersprüche innerhalb der offiziellen Verlautbarungen zum Impfen verwirrt und suchen Klarheit für ihre Entscheidung.  Nachfolgend deshalb einige Hinweise, die Ihnen bei Ihrer persönlichen Impfentscheidung eine Orientierung bieten können.

Was Ärzte wirklich über das Impfen wissen
Wie der Glaube an die unbefleckte Empfängnis

von Dr. med. vet. Peter Patzak, Heilpraktiker
Seite 6
Eltern verlassen sich darauf, dass Kinderärzte eine umfassende, auf Fakten basierende medizinische Ausbildung genossen haben und Eltern bei der Impfentscheidung kompetent, objektiv und zum Wohle ihrer Patienten beraten. Doch wie sieht die Realität aus? Tun Eltern möglicherweise gut daran, sich auch unabhängig von ihrem Kinderarzt zu informieren? Seit mehr als 20 Jahren dokumentiert der Verfasser Praxisbeobachtungen und Fachgespräche zu Fragen des Impfgeschehens in Deutschland  – insbesondere in Sachsen, weil er hier lebt und als Homöopath praktiziert.

Wenn ich Gesundheitsminister wäre
Wie heilt man ein krankes Gesundheitssystem?
von Hans U. P. Tolzin, Medizin-Journalist und gesundheitspolitischer Sprecher der Deutschen Mitte
Seite 14
In unserem Gesundheitswesen läuft einiges schief. Das kann jeder sehen, der gesundheitspolitische Themen verfolgt oder einmal die Leistungen unseres Gesundheitswesens in Anspruch genommen hat – und über einen gesunden Menschenverstand verfügt. Unser Gesundheitssystem bevorzugt ineffektive oder gar schädliche und in der Regel völlig überteuerte Methoden, Patient und Krankenversicherte werden entmündigt, ihre Körper sind nur noch ein Wachstumsmarkt für Pharmakonzerne. Doch das Schlimmste ist vielleicht, dass ein Ende nicht absehbar ist: Jahr für Jahr und „Reform“ nach „Reform“ wird es eher schlimmer als besser. Eine grundlegende und vor allem nachhaltige Reform ist jetzt (!) notwendig. Doch die im Bundestag sitzenden Parteien können sich dazu nicht durchringen. Sie stehen unter dem Einfluss von tausenden Lobbyisten, die in Berlin und im Deutschen Bundestag ihre Zelte aufgeschlagen haben. Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, müssen wir das selbst in die Hand nehmen. Meine persönliche Konsequenz: Seit Dezember 2016 bin ich gesundheitspolitischer Sprecher der Deutschen Mitte (DM), einer relativ neuen Partei, die sich einer Gesundheits- und vielen weiteren notwendigen Reformen verschrieben hat. Nachstehend meine Gedanken, was sich konkret ändern muss und wie wir die anvisierten Ziele erreichen könnten.

Gutachterliche Stellungnahme:
Freiwilliges soziales Jahr nur noch für Geimpfte?
von Barbara Jöstlein, Rechtsanwältin
Seite 27
Am 17.08.2016 wurde eine dreiseitige Vereinbarung zwischen dem Träger (Verein), dem Freiwilligen und der Einsatzstelle (MVZ/Dialysezentrum) geschlossen. Hiernach wurde eine Tätigkeit des Freiwilligen im Dialysezentrum vom 01.09.2016 bis 31.08.2017 auf der Basis des Jugendfreiwilligendienstegesetzes (JFDG) vereinbart. Mit E-Mail vom 24.08.2016 (Betreff: „FSJ-Kündigung“) teilte das Dialysezentrum dem Träger mit, der Freiwillige könne das FSJ in der Einrichtung nicht beginnen, weil er keinen Impfstatus vorweisen könne und er bzw. die Sorgeberechtigten auch nicht bereit seien, Impfungen durchführen zu lassen. Diese Nachricht leitete der Träger am 30.08.2016 per E-Mail (Betreff: „FSJ-Kündigung“) an die Mutter des Freiwilligen weiter mit dem Zusatz „viel Erfolg bei der weiteren Bewerbung“. Der gutachterlichen Stellungnahme liegt die Frage zugrunde, ob gegen die Diskriminierung des ungeimpften Freiwilligen vorgegangen werden kann.

Dr. Andrew Wakefield vom 3. bis 9. April mit VAXXED auf Deutschland-Tournee!
Seite 30
(red) Andrew Wakefield ist der vermutlich weltweit bekannteste Impfkritiker. Für die einen ist er ein Wissenschaftsbetrüger und unethischer Lügner, dem man auf keinen Fall zuhören sollte, für die anderen dagegen ist er ein Held, der längst rehabilitiert gehört.

Kontroverse um Zulassungsstudien:
Bundesgesundheitsministerium flüchtet sich in Anonymität
Seite 31
(ht) Fast 300 Ärzte und Apotheker haben sich bisher öffentlich der DAGIA-Initiative angeschlossen. Diese fordert die Einhaltung von Mindeststandards bei der Zulassung von Impfstoffen, z. B. die Durchführung von placebokontrollierten Doppelblindstudien unter Verwendung von echten Placebos vor allem ohne Aluminiumzusätze. Im Februar 2016 von Lesern des impf-report auf die DAGIA-Forderungen angesprochen, bat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) um eine Stellungnahme. Diese lag schließlich im Juni 2016 vor: Der Text ist in Teilen ausgesprochen polemisch und erinnert an die Argumentation auf manchen pharmanahen anonymen Internetprangerseiten. Darüber hinaus bleibt der Urheber der Stellungnahme anonym. Nachfolgend der Original-Text des BMG (in Schwarz, Hervorhebungen hinzugefügt), mit Anmerkungen von Andreas Diemer, Arzt und Dipl.-Physiker und Sprecher der DAGIA-Initiative (in Blau).

Mindestanforderungen an evidenzbasierte Zulassungsstudien
DAGIA-Initiative
Seite 36

Sind Impfstoffe mit Aluminium wirklich sicher?
von Bert Ehgartner, Medizin-Journalist und Dokumentarfilmer
Seite 37
Immer wieder erscheinen Artikel, die sich der Sicherheit von aluminiumhaltigen Impfstoffen widmen. Etwa vom deutschen Paul Ehrlich Institut oder nun aktuell vom Allergologen und Kinderarzt Thomas Spindler, der sich weitgehend der Argumentation der Behörde angeschlossen hat. Beider Tenor: Es ist alles paletti, es gibt kein Problem! Da sich Dr. Spindler auf meine Arbeit bezieht (u.a. den Film „Die Akte Aluminium“) und mir vorwirft „durch mehr oder weniger sachliche Meldungen über die Gefahren von Aluminium in Impfstoffen Ärzte und Patienten zu verunsichern“, antworte ich ihm hier in einem offenen Brief.

Grippeimpfstoff: In die Nase – für die Füße oder gleich in die Tonne...
von Dr. med. Steffen Rabe, Kinderarzt
Seite 39
... so könnte man etwas umgangssprachlich die Ergebnisse der US-amerikanischen Impfkommission (ACIP) bezüglich des auch in Deutschland empfohlenen intranasal* anzuwendenden Grippe-Lebendimpfstoffs LAIV (lebend-attenuierter* Influenza-Impfstoff) und ihre ökonomischen Folgen zusammenfassen.

Erfahrungsbericht einer Mutter:
Asperger-Syndrom, Ritalin und „Jugendhilfe“ nach MMR-Impfung
Seite 40
Anita Braun* ist Journalistin und hat einen mittlerweile 23-jährigen Sohn, bei dem nach unterschiedlichsten Diagnosen im Vorfeld schließlich das Asperger-Syndrom nachgewiesen wurde, als er 14 war. Im Kindergarten wurde er als “nicht regelschulfähig” eingestuft und sollte wegen angeblicher Wahrnehmungsstörungen mit “Ritalin” behandelt werden. Aber Anita Braun hat sich dagegen entschieden. Im Interview mit opposition24.com berichtet sie von ihren Erfahrungen mit Ärzten und Behörden.

Neue Auswertung der VAERS-Meldedaten:
Mehr Impfschäden durch frühes Impfen und Mehrfachimpfungen!
Ein Artikel von Zentrum-der-Gesundheit.de vom 21. Sept. 2016
Seite 44

Kinderimpfungen sind sicher, so heisst es. Und die Gabe von Mehrfachimpfungen ist gang und gäbe. Ein Blick auf die amerikanische Datenbank aller gemeldeten Impfschäden zeigt jedoch, dass Mehrfachimpfungen alles andere als sicher sind. Je mehr Impfstoffe ein Kind gleichzeitig erhält, umso höher die Gefahr einer Krankenhauseinweisung aufgrund von Impfschäden und umso höher das Todesrisiko nach der Impfung. Dies gilt umso mehr, je jünger das Kind zum Zeitpunkt der Impfung ist.

Dreiunddreissig „dumme“ Fragen an Ihren Impfarzt
von Dirk Schade
Seite 48
Jeder impfende Arzt ist gesetzlich verpflichtet, Eltern über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären und ihre Fragen zu beantworten. Doch wer unvorbereitet in die Praxis kommt, hat es manchmal nicht ganz leicht, diese Pflicht auch durchzusetzen, weil ihm z. B. keine Fragen einfallen oder der Arzt spürbar ungeduldig ist. Die nachfolgenden dreiunddreißig möglichen Fragen sind als Anregung zu verstehen, welche Fragen dem impfenden Arzt gestellt werden können.

Beobachtungen eines Vaters:
Realitätsverweigerer, Fortschrittsmuffel und schräge Esoterikvögel?
von Dirk Schade
Seite 51

Kommt die Impfpflicht? Werden wir also demnächst gezwungen, unsere Kleinkinder auch gegen unseren Willen impfen zu lassen? Diese Frage ging mir neben vielen anderen durch den Kopf, als ich vom 09. bis 10. April 2016 das vom Medizin-Journalisten Hans Tolzin organisierte 11. Stuttgarter Impfsymposium besuchte. Mehrere hundert Menschen hatten sich versammelt, um aufmerksam den Ausführungen verschiedener Referenten zu lauschen und sich über neue Erkenntnisse rund ums Impfen zu informieren. Verschrobene Impfkritiker, Realitätsverweigerer, Fortschrittsmuffel, schräge Esoterikvögel? Mitnichten! Die ruhige, sachliche Darstellung, das konsequente Nennen von Quellen und das Vermeiden von Konfrontation oder Beschuldigungen haben mir sehr imponiert, sowie die Tatsache, dass im Publikum ein beträchtlicher Anteil Therapeuten und Heilpraktiker saß.

Neue Studien
Seite 53

„Immerhin – Sterblichkeit nach Impfungen nicht erhöht...“
von Dr. med. Steffen Rabe,  www.impf-info.de vom 4. Aug. 2016
Seite 55
... zumindest für 30 Tage. Dieses Ergebnis erbrachte eine Studie, die im März diesen Jahres in der renommierten Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurde (McCarthy 2016). Die Autoren hatten 1100 Todesfälle bei 9- bis 26-Jährigen zwischen 2005 und 2011 auf einen statistischen Zusammenhang zu den verabreichten Impfungen untersucht und keinen gefunden. Ein klassischer Kandidat für die „waste“-Abteilung des nächsten Specials des „Lancet“, der 2014 eine Sonderausgabe herausbrachte, die sich unter dem Titel „Research: increasing value, reducing waste“ [„Mehr Wertvolles und weniger Müll in der Forschung“, d. Red.] mit den Unmengen von „Forschungsmüll“ beschäftigt, der von der „scientific community“ derzeit produziert wird (Lancet 2014).

Kurzmeldungen
Seite 55

Fragen an die Redaktion
Seite 57

Leserbriefe
Seite 59

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 61

Adressen und Links
Seite 62

Veranstaltungshinweise
Seite 62

12. Stuttgarter Impfsymposium 2017
Seite 63

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