"impf-report"-Ausgabe Nr. 110, I/2016

Kurioses Gerichtsverfahren:
Gibt es das Masernvirus?

Abbildung der Titelseite
Erscheinungstermin: 6. April 2016

Editorial

Herrenberg, den 19. März 2016

Liebe Leser,

diese Ausgabe erscheint deutlich später als ursprünglich angekündigt. Der Grund: Die Recherchen zur Frage, welche wissenschaftlichen Beweise es für die Existenz eines krankmachenden Masernvirus gibt, sowie die Recherchen zur neuesten Zikavirus-Panikmache haben mehr Zeit und Energie in Anspruch genommen als gedacht.

Keine Ausgabe hat sich bisher so akribisch mit der Frage beschäftigt, wie man die Existenz eines Virus wissenschaftlich beweist – und wie dies am Beispiel des Masernvirus konkret angewendet wurde.

Der „Masernvirus-Prozess“ gegen den Biologen Stefan Lanka hat eine Lawine ins Rollen gebracht. Das vorläufige Ergebnis aus meiner Sicht:  Bis heute scheint es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis dafür zu geben, dass die Masern durch von außen eindringende krankmachende Viren verursacht werden. Die aus Sicht der Schulmedizin für den Virenbeweis verbindlichen Henle-Koch-Postulate sind noch nicht einmal im Ansatz erfüllt: Weder die Form des Virus noch seine Größe sind letztlich bestimmbar – die Publikationen unterscheiden sich da in ihren Aussagen  gravierend. Zudem wissen wir ja, dass eine Maserninfektion nicht mit Symptomen einhergehen muss („stille Feiung“).

Ähnlich vage sehen die Fakten bezüglich des sogenannten Zikavirus aus. Wussten Sie beispielsweise, dass es exakt die gleichen Symptome verur­sacht wie das Rötelnvirus, einschließlich des typischen Ausschlags und der möglichen Komplikation einer Mikrozephalie bei Neugeborenen? Was läge also näher, als die Erkrankten auch auf das Rötelnvirus zu testen, um Irrtümer auszuschließen?

Nach dem Ausrufen des globalen Gesundheitsnotstandes durch die WHO wurden inzwischen zwar weltweit Milliarden US-Dollar für die Forschung locker gemacht, aber an das Testen auf Rötelnviren hat offenbar keiner der klugen Experten gedacht. Immer wieder lesen und hören wir von den Verantwortlichen, dass die Beweislage für die Schuld des Zikavirus noch zu schwach sei. Statt zu fragen und zu forschen, welche Ursachen sonst noch in Frage kommen, suchen die Weltgesundheitsbehörde (WHO) und nahezu sämtlichen bedeutenden Institutionen stattdessen ausschließlich nach Beweisen für die Schuld des Zikavirus.

Dabei bieten Vergiftungen wesentlich plausiblere Erklärungen für die auftretenden Symptome: Nur wenige Monate vor Beginn der Mikrozephalie-Epidemie haben sich hier vor allem zwei wichtige Faktoren geändert: Im Hauptausbruchsgebiet wurde im Trinkwasser ein neues Pestizid zur Bekämpfung von Moskito-Larven eingesetzt und die brasilianische Regierung ordnete eine neue Impfung von Schwangeren an. Anders als bei Ebola gibt es bei Zika jetzt doch ein paar kritische Stimmen, die eine umfassendere Ursachensuche unter Einbeziehung dieser Faktoren fordern. Doch diese Diagnosen sind offenbar ebenso politisch unerwünscht wie eine Röteln-Epidemie in einer gegen Röteln durchgeimpften brasilianischen Bevölkerung.

Der lachende Dritte dieser einseitigen Gesundheitspolitik ist niemand geringeres als Microsoft-Gründer Bill Gates bzw. seine Stiftung. Die stellt nicht nur den größten Geldgeber der WHO dar, sondern ist sowohl an den wichtigsten Herstellern von Waffen gegen die angebliche Virusinvasion als auch an den wahren Übeltätern aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie beteiligt. Durch diese Firmenanteile fließen seine angeblich großzügig gespendeten Milliarden wieder an die Stiftung zurück. Bill Gates ist damit so etwas wie ein sich automatisch refinanzierender selbsternannter Weltgesundheitsminister. Ein Weltgesundheitsminister von Gates Gnaden...

Die WHO müsste meiner Ansicht nach dringendst reformiert werden, finden Sie nicht auch?

Herzliche Grüße
Ihr
Hans U. P. Tolzin

 

Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Worauf kommt es bei einer Impfentscheidung an?
von Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift „impf-report“
Seite 5
Viele Eltern sind durch offensichtliche Widersprüche innerhalb der offiziellen Verlautbarungen zum Impfen verwirrt und suchen Klarheit für ihre Entscheidung.  Nachfolgend deshalb einige Hinweise, die Ihnen bei Ihrer persönlichen Impfentscheidung eine Orientierung bieten können.

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich MASERN-VIRUS heiß!“ - Von dem Problem der Virologen, ein Virus genau zu beschreiben
von Hans U. P. Tolzin und Angelika Müller
Seite 6
Schon immer ist der etablierten Medizin der Umgang mit medizinischen Querdenkern und Zweiflern schwer gefallen. So mancher unbequeme Kritiker ist letztlich in der Psychiatrie gelandet und/oder starb eines ungeklärten Todes. Wir kennen dieses Phänomen unter der Bezeichnung Semmelweis-Reflex*. Derzeit läuft ein Gerichtsverfahren gegen einen unbequemen Biologen, der es wagte, die etablierte Fachwelt zu provozieren, indem er eine Belohnung für den Beweis der Existenz des Masern-Virus aussetzte. In der Berufungsinstanz zeigt sich nun, dass er mit seiner Frage möglicherweise genau ins Schwarze getroffen hat: Offenbar kann niemand so genau erklären, was ein „Masern-Virus“ wirklich ist.

Geistige Erben des Militarismus - Wie der Zeitgeist die Wissenschaft prägt
von Hans U. P. Tolzin
Seite 10
Ist die Feuerwehr die Ursache von Bränden, die Polizei die Ursache von Einbrüchen oder der ADAC-Abschleppwagen die Ursache von Staus auf der Autobahn? Natürlich nicht. Warum sind wir uns dann so sicher, dass Bakterien und Viren, die wir in entzündetem Gewebe finden, quasi vollautomatisch die Ursache der Entzündung darstellen? Könnten sie nicht ebensogut eine Reaktion darstellen, so wie das Anrücken der Feuerwehr eine Reaktion auf den Brand ist? Eine echte wissenschaftliche Auseinandersetzung zu dieser Frage wurde, wie medizinhistorische Betrachtungen zeigen, weder von den Vätern der Ansteckungshypothese noch von ihren Nachfolgern ernsthaft geführt. Warum? Wenn wir das verstehen wollen, müssen wir das geistige Umfeld jener Zeit berücksichtigen, in der die Lehre von der Invasion der Erreger auf unseren vermeintlich wehrlosen Organismus entstanden ist. Das Umfeld des 19. Jahrhunderts war von Kampf, von Angriff, Eroberung und Verteidigung geprägt.

Wie beweist man ein Virus? - Die Geschichte der Henle-Koch-Postulate
Wikipedia.de, abgerufen am 11. Februar 2016
Seite 15
Seit der ersten Vermutung, dass die sogenannten Infektionskrankheiten durch unsichtbare Mikroorganismen verursacht werden, hatten die Pioniere der Mikrobiologie intensiv nach Wegen gesucht, dies durch Experimente zu beweisen. Über viele Jahre hinweg hat sich eine Vorgehensweise entwickelt und schließlich durchgesetzt, die wir heute die „Henle-Koch-Postulate“ nennen. Ein gute Zusammenfassung, was genau darunter zu verstehen ist, finden wir in der Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“. Zwar kann Wikipedia keinen Anspruch auf wissenschaftliche Wahrheit für sich in Anspruch nehmen, aber ein ausgeklügeltes Redaktionssystem sorgt dafür, dass die herrschende Mehrheitsmeinung zu einem Thema in der Regel recht zuverlässig dargestellt wird. Folgen wir also Wikipedia ein Stück weit in das Land der Mikroben und der offiziellen Lehrmeinung ihrer Rolle im Krankheitsgeschehen.

Das fünfte Postulat
von Hans U. P. Tolzin
Seite 18
Die Henle-Koch-Postulate gelten seit etwa 130 Jahren als Standard der Beweisführung für die Existenz eines pathogenen, also krankheitsverursachenden, Erregers. Doch welche Instanz hat bis heute dafür gesorgt, dass die Postulate auch ordnungsgemäß angewendet wurden? Und: Machen die Postulate überhaupt Sinn? Erfüllen sie alle Kriterien einer wissenschaftlichen Vorgehensweise? Und falls nicht: Könnte die Einführung eines weiteren, eines fünften Postulats, nämlich die „systematische, negative Kontrolle“ nach Walach hier möglicherweise sinnvolle Abhilfe schaffen?

Von der „Blauohrenkrankheit“ zum Virusbeweis
von Hans U. P. Tolzin
Seite 20
Im Zuge meiner Recherchen musste ich immer wieder feststellen, dass es trotz der Existenz der sogenannten Henle-Koch-Postulate keineswegs eine verbindliche Vorgehensweise für die Beweisführung eines pathogenen Virus gibt. Was mich aber vor allem störte, war die kollektive Abneigung der etablierten Wissenschaft, ihre eigenen Hypothesen mit angemessenen Kontrollgruppen, wie sie nun endlich von Prof. Walach gefordert werden, zu überprüfen. Schließlich entschied ich mich, obwohl ich weder Mediziner noch überhaupt Akademiker bin, selbst eine sinnvolle und logische Vorgehensweise für eine solche Beweisführung zu definieren. Das Ergebnis sind die nachfolgenden „11 Schritte von der Virushypothese zum Virusbeweis“, die im Zuge meiner Recherchen über die sogenannte Blauzungenkrankheit entstanden und erstmals im impf-report Nr. 54/55, Mai/Juni 2009 veröffentlicht wurden. Bitte betrachten Sie den nachfolgenden Artikel als Anregung zur Diskussion unter Fachleuten und interessierten Laien. Ich freue mich – wie immer – auf Ihr Feedback!

Entscheidungs-Matrix: Wie beweist man ein Virus?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 23
(impf-report) Die offizielle Lehrmeinung beruft sich bei dem Nachweis eines krankmachenden Erregers regelmäßig auf die Henle-Koch-Postulate. Über deren Sinn lässt sich angesichts des aktuellen Wissenstandes streiten. Zudem sind Interpretation und Anwendung der Postulate in der Praxis offenbar völlig beliebig. Als Hilfestellung für Ihre eigene Meinungsbildung möchten wir an dieser Stelle unsere eigene Interpretation der Postulate zur Diskussion stellen. Untenstehend finden Sie eine Entscheidungs-Matrix, die Sie für Ihre persönliche Bewertung der Virusfrage anwenden können.

Die Qual der Wahl: Wissenschaft oder Anpassung?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 24
Wovon hängt Wissenschaftlichkeit eigentlich ab? Ist wissenschaftlich, was rational und logisch erscheint? Doch wer bestimmt, was als wahr und bewiesen gelten darf? Der Konsens der Mehrheit der Wissenschaftler und Fachleute? Ist dieser Konsens immer das Ergebnis einer sorgfältigen Überprüfung des bisherigen Wissens, der nachweislichen Reproduzierbarkeit von Versuchsergebnissen unter Einbeziehung von Kontrollversuchen und Gegenkontrollen? Welche Rolle spielen in der Wissenschaft unausgesprochene Normen und der Zwang zur Anpassung an die derzeit geltende Mehrheit? Was honoriert unsere Wissenschaft mehr, die Anpassung oder das Infragestellen? Mit wieviel Widerstand müssen neue Ansätze und Ideen in der Praxis rechnen?

Das Ansteckungs-Experiment von 1911: Wirklich ein Meilenstein der Masern-Forschung?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 28
Woher nehmen wir eigentlich die Sicherheit, dass die Masern durch ein Virus verursacht werden und keine anderen Faktoren eine wesentliche Rolle spielen? Die Erreger-Hypothese wurde nach Ansicht der offiziellen Lehrmeinung erstmals im Jahre 1911 durch Ansteckungsversuche mit Rhesusaffen bewiesen. Die Publikation zu diesem Experiment liegt uns vor – eine gute Gelegenheit, einmal zu prüfen, wie der Beweis damals geführt wurde und wie schlüssig die Schlussfolgerungen der Autoren sind. Darüber hinaus stellt sich uns natürlich die Frage, ob und wie damals Kontrollversuche vorgenommen wurden.

Masernvirus vor Gericht - Die Publikationen des David Bardens
Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 32
Im November 2011 schrieb der Biologe Dr. rer. nat. Stefan Lanka einen Preis von 100.000 Euro für denjenigen aus, der ihm eine wissenschaftliche Publikation vorlege, „in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u. a. dessen Durchmesser bestimmt ist. Das Preisgeld wird nicht ausgezahlt, wenn es sich bei der Bestimmung des Durchmessers des Masern-Virus nur um Modelle oder Zeichnungen (...) handelt.“ Der damalige Medizinstudent und heutige Arzt Dr. David Bardens nahm die Herausforderung an und legte Lanka sechs wissenschaftliche Publikationen vor, die seiner Ansicht nach die Existenz des Masern-Virus zweifelsfrei beweisen. Lanka wies diese Publikationen als unzureichend zurück, woraufhin Bardens klagte. Vor dem Landgericht Ravensburg kam es zur Verhandlung über die Auszahlung des Preisgeldes und ein gerichtlich bestellter Gutachter beurteilte die Beweiskraft der Publikationen. Nachfolgend stellen wir die sechs Publikationen vor und besprechen sie.

Fazit zum Masernvirus-Prozess: Echte Beweise fehlen bis heute!
Red
Seite 43

Zika: Nur ein absurdes Virentheater?
von Hans U. P. Tolzin und Angelika Müller
Seite 44
Brasilien wird derzeit den Pressemeldungen zufolge von einer besorgniserregenden Mikrozephalie-Epidemie bei Neugeborenen heimgesucht. Die Nationalen Gesundheitsbehörden und die Weltgesundheitsbehörde WHO konzentrieren sich bei der Ursachensuche fast ausschließlich auf das Zikavirus. Dieses galt bisher als weitgehend harmlos und wurde auch nur bei einem Bruchteil der Mikrozephalie-Fälle nachgewiesen. Wesentlich plausibler sind Vergiftungen durch Medikamente, Impfstoffe und Pestizide. Dazu gibt es auch konkrete Anhaltspunkte. Eine recht zwiespältige Rolle spielt die Bill & Melinda Gates Stiftung: Sie ist der größte Geldgeber der WHO und finanziert weltweit Forschung und Impfprogramme. Gleichzeitig ist sie über zahlreiche Firmenanteile an den Gewinnen der beteiligten Unternehmen beteiligt. Handelt es sich bei dem Zikavirus-Alarm der WHO also nur um gezielte Panikmache?

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 60

Veranstaltungshinweise, Adressen & Links
Seite 61

11. Stuttgarter Impfsymposium am 9./10. April 2015 (mit Dr. Andrew Wakefield!)
Seite 63


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