"impf-report"-Ausgabe Nr. 107, II/2015

Vorsicht: Ansteckende Geimpfte!

Abbildung der Titelseite
diese Ausgabe erscheint am 22. Juli 2015


 

Editorial

Herrenberg, den 5. Juli 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, heißt es in Hölderlins berühmter Hymne „Patmos“. Die Impf-Lobby scheint nur auf eine Gelegenheit wie den angeblichen Berliner Masern-Todesfall gewartet zu haben, denn die öffentliche Hetze gegen impfkritische Eltern hat seitdem ein Ausmaß erreicht, das ich noch im Januar so nicht erwartet hätte. Zudem wurden am 18. Juni vom Deutschen Bundestag in einer Art Nacht-und-Nebel-Aktion in Form des Präventionsgesetzes neue Regelungen verabschiedet, die zum einen den Druck auf Eltern noch weiter erhöhen und zum anderen ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2012 neutralisieren soll, das den Gesundheitsämtern und Impf-Lobbyisten seither reichlich zu schaffen gemacht hat (ab Seite 19).

Doch das Rettende ist nah, es ist in dieser Ausgabe enthalten, und zwar in Form eines Grundlagen-Artikels unserer Autorin Angelika Müller (ab Seite 6). Ihre monatelangen akribischen Recherchen haben entscheidende Widersprüche innerhalb (!) der offiziellen Impftheorie zum Vorschein gebracht, die meiner Ansicht nach kein Richter, so er denn einigermaßen neutral und unabhängig ist, wird ignorieren können. 

Wenn also Sie, lieber Leser, bzw. Ihre Kinder, künftig von Ausschlüssen aus dem Unterricht oder der KiTa betroffen sind, so können Sie sich ab sofort auf die hier vorgestellte Argumentation berufen, und zwar bereits bei der Beantragung einer „einstweiligen Anordnung“, und, wenn diese abgelehnt wird, durch eine sogenannte Feststellungsklage.
Je mehr Eltern klagen, umso besser, denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Thema in absehbarer Zeit beim Bundesverfassungsgericht landet. Und dort gehört es auch hin. Unser nächster Schritt wird deshalb die Beauftragung eines verfassungsrechtlichen Gutachtens sein, das, sollte es wie erwartet ausfallen, ebenfalls allen klagenden Eltern zur Verfügung stehen wird. Bitte folgen Sie unserem entsprechenden Spendenaufruf auf Seite 21.

Einen von Jürgen Fridrich von Libertas & Sanitas e.V. erstellten Leitfaden für den Umgang mit Mitarbeitern von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämtern, sollte es zu einem Masernfall an der Einrichtung kommen, finden Sie ab Seite 22.

Es gibt auch Positives zu berichten: Erst vor ein paar Tagen ist auf www.dagia.org eine Liste mit über 100 Ärzten und Apothekern online gegangen, die sich öffentlich für die Einhaltung von wissenschaftlichen Mindest-Standards bei der Durchführung von Zulassungsstudien, z. B. den Einsatz echter Placebos, einsetzen. Meines Wissens gab es das noch nie. Bis Jahresende soll diese Liste sogar auf 1.000 Unterstützer angewachsen sein! Sie können mithelfen, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, selbst wenn Sie „nur“ ein medizinischer Laie sind (siehe Seite 54).

Inzwischen habe ich mein ganz persönliches vorübergehendes „Hoffnungs-Tief“ wieder überwunden. Ganz im Gegenteil, die von mir erwartete Wende wurde für mich nun greifbarer denn je, denn „das Rettende“, frei nach Hölderlin, ist ja nun nah. Lassen auch Sie sich durch diese Ausgabe davon überzeugen!

Herzlichst
Ihr
Hans U. P. Tolzin


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Worauf kommt es bei einer Impfentscheidung an?
von Hans U. P. Tolzin, Herausgeber der Zeitschrift „impf-report“
Seite 5
Mütter und Väter, die vor der Impfentscheidung stehen, können es sich leicht machen, indem sie einfach den öffentlichen Empfehlungen der Impfexperten folgen. Doch ist blindes Vertrauen in deren Expertise wirklich angebracht? Viele Eltern sind durch offensichtliche Widersprüche innerhalb der offiziellen Verlautbarungen verwirrt und suchen Klarheit für ihre Entscheidung.  Nachfolgend deshalb ein paar Hinweise, worauf es aus unserer Sicht für eine mündige Einwilligung in eine Impfung – rechtlich gesehen eine Körperverletzung – ankommt.

Vorsicht: Ansteckende Geimpfte - warum die Ungleichbehandlung Ungeimpfter rechtswidrig ist!
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI), Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 6
Will man den Gesundheitsbehörden und Medien Glauben schenken, wäre die Lösung bei den Masern einfach und wirksam: Hauptsache, alle lassen sich zweimal impfen, dann kann man die Masern sogar ausrotten! Nicht vorschriftsmäßig Geimpfte verhindern jedoch angeblich dieses Ziel, gelten als unsoziale Trittbrettfahrer und als alleinige Ursache für die Weiterverbreitung des Virus. Bei näherer wissenschaftlicher Betrachtung entpuppt sich das jedoch als reines Wunschdenken und einseitiges Produkt-Marketing. Die naive Reduzierung von „Immunität“ auf den Impfstatus ist sogar gefährlich: Geimpfte wiegen sich dadurch in falscher Sicherheit, denn wie die wissenschaftliche Literatur zeigt, verfügt ein bemerkenswerter Anteil von ihnen nicht über einen ausreichenden Antikörpertiter, um die Weiterverbreitung des Virus oder gar die sichtbare Erkrankung zu verhindern. Einseitige Unterrichtsausschlüsse Ungeimpfter sind deshalb eindeutig rechtswidrig.

Das neue Präventionsgesetz: Freibrief für Gesundheitsämter
von Hans U. P. Tolzin
Seite 19
Am 18. Juni 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag nach mehr als 10 Jahren der Vorbereitung das Präventionsgesetz. Es folgt wie erwartet der üblichen Tendenz, die staatlichen Vorgaben und Kontrollen über das Gesundheitswesen und seiner Akteure weiter zu verstärken. Eines der Ziele ist die Erhöhung der Durchimpfungsraten um jeden Preis. Dazu soll der Druck auf impfkritische Eltern deutlich verstärkt werden, die Gesundheitsämter erhalten einen Freibrief für den Ausschluss Ungeimpfter aus Gemeinschaftseinrichtungen. Doch der Schuss kann nach hinten losgehen, wenn betroffene Eltern vor Gericht die Verfassungsmäßigkeit überprüfen lassen. 

Unterrichtsausschluss wegen Masern & Co.? Leitfaden für betroffene Familien
von Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e.V., Redaktion Hans U. P. Tolzin
Seite 22
Für die meisten Eltern von ungeimpften Kindern kommt deren plötzlicher Ausschluss aus dem Unterricht oder dem Kindergarten überraschend und denkbar ungelegen. Innerhalb eines Tages angemessen zu reagieren ist selten möglich. Darum ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld darüber zu informieren, worauf es ankommt und welche Möglichkeiten man hat, auf die Maßnahme des Gesundheitsamtes zu reagieren. Der nachfolgende Leitfaden bietet eine erste Orientierung, wie Eltern sich vorbereiten und angemessen handeln können.

Impfpflicht in der Bundeswehr: Eine Aktualisierung
von N. N. (Name ist der Redaktion bekannt)
Seite 28
Bis vor Kurzem galt, dass sich Bundeswehrangehörige gegen eine Impfpflicht wehren konnten. Dies war zwar nicht ganz einfach, da auf Kompanieebene in der Regel ein anderer Wissensstand bestand als z. B. auf Divisions- oder höherer Ebene, aber die politische Linie war, dass auch in der Bundeswehr im Zweifelsfalle keine Impfungen durchgesetzt wurden. Dies scheint sich jedoch inzwischen stark geändert zu haben. Lesen Sie dazu den Beitrag unseres Autors N. N., der selbst Angehöriger der Bundeswehr ist und sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Impfpflicht? – Nein Danke!
von Dr. med. Martin Hirte, Kinderarzt
Seite 29
Über Sicherheit, Freiheit und Nebenwirkungen. Ein Plädoyer gegen die Impfpflicht. In der Rubrik „Außenansicht“ erschien am 09.03.2015 in der Süddeutschen Zeitung in gekürzter Form folgender Gastkommentar von Dr. med. Martin Hirte vom Ärzteverband „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“, den wir mit seiner freundlichen Erlaubnis abdrucken.

Wenn Medien lügen
www.deutschland-verbrennt-den-impfpass.de
Seite 31
In diesen Zeiten der Masernhysterie und der manipulativen Berichterstattung durch die Medien vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Masern und Impfungen berichtet wird. Der Tenor ist immer ähnlich: Nichtimpfer seien angeblich schuld an Todesfällen und würden zudem Ausrottungen verhindern. Impfgegner wären Spinner. Wenn man die „Berichterstattung“ genauer unter die Lupe nimmt, wird man schnell fündig. Das Misstrauen steigt.

Lieber Herr Gesundheitsminister Gröhe!
Angelika Müller, EFI
Seite 33
Offener Brief einer Mutter zu der aktuellen öffentlichen Hetze gegen impfkritische Eltern

Drei Gründe, warum wir nicht gegen Masern impfen!
Angelika Müller, EFI
Seite 34
Für die individuelle Impfentscheidung müssen Eltern eine Abwägung von Nutzen und Risiko zwischen Erkrankung und Impfung vornehmen. Das ist wegen fehlender bzw. unsicherer Datenlage nicht möglich. Da eine Impfung bei Gesunden erfolgt und Eltern die Verantwortung für ihre Kinder haben, ist hier eine besondere Sorgfalt nötig.

Ungeimpfte sind Trittbrettfahrer? Verantwortungslose Eltern? Egoisten?
www.deutschland-verbrennt-den-impfpass.de
Seite 36
Die nicht Impfenden verlassen sich auf den Schutz durch die Anderen? Wenn das stimmen würde, dann würden wir Impfkritiker doch alles dafür tun, dass möglichst viele der „Anderen“ geimpft sind! Logischerweise müssten wir unser Wissen geheim halten!

Impfzwang ist verfassungswidrig!
Angelika Müller, EFI
Seite 37
Als Basis für jeglichen Zwang beim Impfen muss das Risiko der Impfung für den Einzelnen im Verhältnis zum Nutzen für die Allgemeinheit bewertet werden. Das ist nur möglich, wenn zum Nutzen und zum Risiko der Impfung sowie der Erkrankung konkrete und sichere Daten vorliegen. Dies ist nicht der Fall und jeglicher Impfzwang damit verfassungswidrig!

HPV-Impfung: Es wird Zeit für echte Wissenschaft
von Norma Erickson, www.sanevax.org, Übersetzung: Mag. Claudia Millwisch, Wien, Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 39
Die Zulassung der HPV-Impfstoffe war nur möglich, weil die zuständige US-Zulassungsbehörde FDA wichtige Fakten einfach ignorierte und ihre Zustimmung zu einem völlig absurden Studien-Design gab. Weltweit schweigen die meisten Experten und Gesundheitsbehörden zu den wachsenden Beschwerden, z. B. über Impfschäden nach der HPV-Impfung.

Impfen = ethisch?
www.deutschland-verbrennt-den-impfpass.de
Seite 42
Das Hauptproblem, das sich wie ein Schwarzes Loch für alle Menschen eröffnet, die sich mit der Impffrage beschäftigen, ist dieses schier undurchdringbare Geflecht aus Informationen, die man sowohl von der impfbefürwortenden als auch von der impfkritischen Seite zum Thema Impfen erhält. Insbesondere natürlich über das Internet.

Masernprozess gegen Dr. Stefan Lanka: SPIEGEL Online berichtet
von Torsten Engelbrecht, www.spiegelblog.de
Seite 45
SPIEGEL Online berichtet kritiklos über ein Gerichtsurteil, wonach der „Impfgegner“ Stefan Lanka einem „Arzt 100.000 Euro zahlen muss“; Begründung: Die Existenz des Masern-Virus könne als bewiesen angesehen werden – doch bei genauer Betrachtung erscheint das Urteil nicht nachvollziehbar.

Schwarzbuch Impfen von Libertas & Sanitas e. V. erschienen
Seite 48
Pünktlich zur 4. nationalen Impfkonferenz wurde das „Schwarzbuch Impfen“ fertiggestellt. Unter anderem werden Fragen beantwortet wie „Halten die Aussagen aus Fachliteratur und Medien einer Überprüfung stand?“ und „Ist das Wissen ausreichend, um Nutzen und Risiken abwägen zu können?“

Tödliche Darmeinstülpungen: Frankreich nimmt Impfempfehlung gegen Rotaviren nach zwei Todesfällen zurück
Seite 49
Stellungnahmen von: Paul-Ehrlich-Institut, arznei-telegramm, impf-report, Dr. med. Steffen Rabe.

EMA-Pläne: IQWIG gibt Entwarnung
Seite 51
Im Mai 2014 hatte die IQWIG* gemeldet, die europäische Zulassungsbehörde EMA wolle Regelungen erlassen, welche eine unabhängige Auswertung von Studiendaten schwer behindern oder gar unmöglich machen würden. Wir berichteten im letzten impf-report.

DVD „Wir Impfen Nicht!“ jetzt auch in Englisch!
von Michael Leitner
Seite 52

Bert Ehgartner dreht einen neuen Kinofilm über Aluminium in Impfstoffen
Seite 53

Mangelhafte Impfstudien: In der Fachwelt regt sich Widerstand!
von Hans U. P. Tolzin
Seite 54
»Impfungen gehören zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen und den am besten untersuchten Medikamenten, die der modernen Medizin zur Verfügung stehen.« Soweit die Theorie. In der Praxis gibt es im Rahmen der Zulassungsstudien weder Herstellerunabhängigkeit noch echte Placebo-Studien, in denen der echte Wirkstoff mit einem nachweislich harmlosen Placebo verglichen wird. Bisher waren es nur vereinzelte Eltern und Mediziner, die öffentlich Kritik übten – und die man bisher leicht als »Esoteriker« oder »Spinner« abtun konnte. Doch jetzt ergreifen 100 Ärzte und Apotheker gemeinsam öffentlich das Wort.

Suche nach dem „Faktor X“: Meine Reise ins Ebola-Land
von Hans U. P. Tolzin
Seite 56
Vom 18. Mai bis 1. Juni 2015 war ich auf einer Recherche-Reise in Guinea, Westafrika, unterwegs. Unter anderem besuchte ich Meliandou, das Dorf in Waldguinea, in dem offiziellen Angaben zufolge im Dezember 2013 die ersten Ebolafälle auftraten. Meliandou liegt ganz in der Nähe des Dreiländerecks Guinea/Liberia/Sierra Leone. Ein Reisebericht, eine Filmdokumentation und ein Buch sind in Vorbereitung. Auf Youtube veröffentliche ich vorab einige der unbearbeiteten Interview-Mitschnitte. Dies soll mein Beitrag dazu sein, dass endlich eine kontroverse Diskussion zur angeblichen Ebola-Seuche in Gang kommt.

Nachrichten aus der Schweiz
verantwortlich: Daniel Trappitsch, Netzwerk Impfentscheid
Seite 57
Warum das überarbeitete Heilmittelgesetz so nicht eingeführt werden darf - Mehr als nur impfkritisch: "Natürlich Gsund" - Impfen und Übersäuerung - Gutachten zu einem mutmaßlichen Impfschaden - Zeckenspray, zu 100 % natürlich!

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische

Seite 61

Veranstaltungshinweise, Adressen & Links
Seite 62


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