"impf-report"-Ausgabe Nr. 106, I/2015

Des Masern-Kaisers
neue Kleider


Abbildung der Titelseite


 

Editorial

Herrenberg, den 9. März 2015
 

Liebe Leserinnen und Leser,
 

haben Sie auch den Eindruck, dass die Welt gerade einem Tollhaus gleicht? Nicht nur beim Impfthema, aber eben hier ganz besonders?
 

Obwohl jeder Impfstoff-Zulassung, jeder öffentlichen Empfehlung und jeder einzelnen Impfung eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorausgehen sollte, obwohl jede Impfung rechtlich gesehen eine Körperverletzung darstellt, die der mündigen Einwilligung von uns Eltern bedarf, sieht die Praxis ganz anders aus: Über die Medien und auf dem Rücken einzelner angeblich an Masern verstorbener Kleinkinder wird eine geradezu unglaubliche Stimmung gegen impfkritische Eltern gemacht, die geradezu an Volksverhetzung grenzt. Manche Ehen und Freundschaften gehen aufgrund dessen gerade zugrunde.
 

Ich war selbst kürzlich zweimal in einer Talk-Runde ins Fernsehen eingeladen und musste mich dieser grundsätzlich abwertenden und geringschätzenden Haltung meiner Kontrahenten stellen. Den absoluten Vogel schoss jedoch ein Immunologie-Professor während der Schweizer Sendung „Arena“ ab. Vor laufender Kamera beschimpfte er ein im Studio anwesendes Elternpaar, das seine Kinder aus gutem Grund nicht impft, mit „Rabeneltern“ und sie seien völlig unverantwortlich und müssten quasi zur Impfung gezwungen werden. Eine derartige Verunglimpfung Andersdenkender, zumal von einem Mann, der den medizinischen Nachwuchs ausbildet, passt eigentlich nicht in das Bild einer freiheitlich denkenden Schweiz.
 

Ich bin jedenfalls stolz auf das Ehepaar Pfleger, das den Mut hatte, vor laufender Kamera zu sich und ihrer Entscheidung zu stehen. Meinen Respekt! Auch Sie, liebe Leser, verdienen Respekt, denn allein die Tatsache, dass Sie dieses Heft in der Hand halten und sich auf die vielen offenen Fragen bezüglich des Impfens einlassen, zeigt, dass Sie nicht zu den Lemmingen gehören, denen es ausreicht, mit der Mehrheit in die „richtige“ Richtung zu rennen.
 

SIE verdienen Respekt, denn SIE sind die Hoffnung für unsere Gesellschaft, nicht leere Worthülsen absondernde Politiker oder „Experten“. Ist Ihnen Ihr Wert für die Allgemeinheit eigentlich bewusst?
 

Und ich meine diese Frage ernst! Sie und Ihre Kinder, die in Ihnen ein Vorbild haben, sind unsere Hoffnung. Blind mit der Herde mitrennen, kann jeder. Und wenn diese Mitläufer die Mehrheit in der Gesellschaft bilden, hat diese Gesellschaft ein Problem.
 

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Fakten, die wir in dieser Ausgabe unter anderem zum hochaktuellen Masern-Thema zusammengetragen haben, Ihnen bei Ihrer persönlichen Impfentscheidung und bei Ihrer Argumentation mit Ihrem Umfeld eine Hilfe sind.
 

Bitte beachten Sie auch unseren Spendenaufruf auf Seite 54: Wir bereiten uns derzeit konkret darauf vor, mit Musterprozessen gegen den Impfwahn vorzugehen.

Herzlichst

Ihr

Hans U. P. Tolzin


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Mindest-Anforderungen an Zulassungsstudien
von Hans U. P. Tolzin
Seite 5
Fragt man Eltern, was sie von einem Impfstoff erwarten, dann kommt man nach einer kurzen Diskussion regelmäßig gemeinsam auf die Formel: „Der Nachweis, dass Geimpfte gegenüber Ungeimpften unter dem Strich einen deutlichen gesundheitlichen Vorteil haben.“ Wer seine Kinder impfen lässt, geht in der Regel davon aus, dass dieser gesundheitliche Vorteil im Rahmen einer Zulassungsstudie erbracht wurde. Da jede Impfung rechtlich gesehen eine Körperverletzung an einem gesunden Menschen darstellt, ist die mündige Einwilligung der Eltern notwendig. Um als Eltern zumindest eine Plausibilitätsprüfung durchführen zu können, müssen wir uns Gedanken über die Anforderungen an eine Zulassungsstudie machen. Dazu sind keine medizinischen Fähigkeiten notwendig, sondern vielmehr gesunder Menschenverstand.

Eltern, Ärzte & Apotheker fordern Einhaltung von Mindest-Standards
von Hans U. P. Tolzin
Seite 9
Es ist eigentlich unglaublich, aber trotzdem ist es wahr: Völlig selbstverständliche Mindest-Anforderungen an die Durchführung von Zulassungsstudien werden weltweit von Behörden, Gesundheits-Politikern und Impfexperten einfach ignoriert, sobald es um Impfstoffe geht. Und das seit Jahrzehnten. Gegenüber dieser Phalanx der Ignoranz und Unvernunft gab es bisher nur vereinzeltes Aufbegehren. Nun hat sich mit DAGIA ein Zusammenschluss aus Elterninitiativen, Ärzten, Apothekern und Akademikern gebildet, welcher der Vernunft eine öffentliche Stimme geben will.

Ärzteformular "Mindest-Anforderungen an Zulassungsstudien"
Seite 10
Siehe auch

Unterschriftenliste zur Petition "Mindest-Anforderungen an Zulassungsstudien"
Seite 11
Siehe auch

IQWiG fordert Offenlegung von Ergebnissen aus klinischen Studien
Seite 13

Impfempfehlung gegen Rotaviren:
Stillen schlägt Impfung um Längen: Durchfallimpfung fällt durch
von Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e. V.
Seite 14
Seit Juli 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die routinemäßige Impfung von Säuglingen gegen das Rotavirus (RV). Es war die erste Impfempfehlung der STIKO, die anhand neuer Richtlinien bezüglich Beweiskraft und Transparenz bewertet wurde. Tatsächlich hat sich die STIKO bei der RV-Impfung weitaus mehr Mühe gegeben und mehr Zeit gelassen als bei allen bisherigen Impfempfehlungen. Doch letztlich scheint die STIKO dem äußerem Druck nachgegeben zu haben, denn weder die behauptete Notwendigkeit, noch Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung halten einer näheren Analyse stand. Das Fazit: Gestillte Kinder leiden deutlich seltener an Durchfallerkrankungen als ungestillte, die Impfung dagegen zeigt keinen nachvollziehbaren Vorteil.

Warum die Ebola-Politik der WHO nichts mit Wissenschaft zu tun hat
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI) / Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 31
Um den von Ebola betroffenen Menschen in Westafrika optimal helfen und künftige Ausbrüche verhindern zu können, müsste eine ehrliche Wissenschaft betrieben werden, die nicht nur  offensichtliche Aspekte eines Ausbruchs berücksichtigt, sondern – wie bei einem Eisberg – auch das, was unter der Oberfläche liegt. Dass dies nicht geschieht, wirft Fragen bezüglich der Motivation der Verantwortlichen auf.

Tod nach Masern? Berliner Gesundheitssenator verwickelt sich in Widersprüche
von Hans U. P. Tolzin
Seite 33
In Berlin starb laut Berlins Gesundheitssenator Czaja ein kleiner Junge an Masern, weil seine (unverantwortlichen) Eltern ihn nicht hatten impfen lassen. Der Druck auf impfkritische Eltern wächst derzeit spürbar. Was sich sicherlich gut auf die Durchimpfungsraten auswirken wird. Oder auch nicht. Denn möglicherweise war der verstorbene Junge doch geimpft und starb auch gar nicht an Masern, sondern an einer schweren Herzerkrankung. Wenn herauskommt, dass alles nur eine reine Marketing-Aktion für die Impfung war, kann der Schuss auch sehr gut nach hinten losgehen.

Impfpflicht? Warum der Masern-Kaiser keine Kleider anhat
von Hans U. P. Tolzin
Seite 35
Selbst wenn der kleine Berliner Junge tatsächlich an den Masern gestorben ist, so kann dies aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht zu einer Impfpflicht führen. Lassen Sie uns einige dieser Gründe etwas näher betrachten.

Hochansteckende Masern-Hysterie
Seite 38
Zum aktuellen Berliner Masernausbruch schrieb der Münchner Kinderarzt Dr. Steffen Rabe am 24. Februar 2015 einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung, den wir mit seiner freundlichen Erlaubnis abdrucken dürfen.

Masern in Berlin: Zwei Arten von Schweigepflicht?
Dr. med. Steffen Rabe auf www.impf-info.de am 26. Februar 2015
Seite 39

USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 39

Seit 2004 ist in den USA kein Todesfall aufgrund von Masern gemeldet worden. Laut einer Auswertung der offiziellen US-Meldedatenbank VAERS durch die Webseite vaccineimpact.com wurden jedoch im gleichen Zeitraum 108 Todesfälle im Zusammenhang mit der Masern­impfung gemeldet.

Hatz auf Impfgegner: Anderer Haarschnitt, ähnliche Gesinnung?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 40

Je höher die Durchimpfung, desto weniger Masernfälle? Irrtum!
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 42
Wenn die Masernimpfung eine echte Wirksamkeit hätte, dann müsste natürlich die Anzahl der gemeldeten Erkrankungen in dem Maß zurückgehen wie die Durchimpfungsrate steigt. Anders gesagt: Je mehr geimpft wird, desto weniger Kranke dürfte es geben. Demzufolge müsste eigentlich das Bundesland mit der niedrigsten Durchimpfungsrate die meisten Erkrankungen – und das Bundesland mit der höchsten Durchimpfungsrate die wenigsten Erkrankungen aufweisen. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sich dies als Irrtum heraus.

Tod nach Masern? Der Fall Aliana
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 43
Alle paar Monate werden in den Medien todkranke Kinder präsentiert, die demnächst an Masern sterben. Als Grund werden fehlende Impfungen genannt. Die Ursache seien Masern im ersten Lebensjahr, die dann einige Jahre später zu einer schweren tödlichen Hirnentzündung (SSPE) führen. Diese könnten angeblich verhindert werden, wenn nur genug geimpft würde. Auch im aktuellen Fall der kleinen Aliana sei die Ursache eine „nicht erkannte“ Masernerkrankung im dritten Lebensmonat gewesen. Wenn die Mutter geimpft gewesen wäre, wäre das zu verhindern gewesen.1 Nachfolgend die Fakten zu den Medienberichten, Hintergrundinformationen und Alternativen.

Rückgang der Masernsterblichkeit vor Einführung der Impfung
von Wolfram Klingele
Seite 45
Sobald man im Gespräch mit Impfbefürwortern oder Impfexperten auf den fehlenden klinischen Wirkungsnachweis der Masernimpfstoffe hinweist, wird in der Regel das Argument angeführt, der Rückgang der Sterbefälle in den letzten hundert Jahren sei ja für sich alleine schon ein Beweis für den Nutzen der Impfungen. Doch beim näheren Hinsehen wird deutlich, dass dieser Rückgang nichts mit den Impfungen zu tun haben kann.

Masern aus der Sicht von „META-Health“
von Kora Klapp
Seite 49
Von der offiziellen Medizin werden die Masern nur als potenziell tödliche Krankheit angesehen, die man möglichst vermeidet. Doch eine ganze Reihe von medizinischen Publikationen legt nahe, dass sich die Natur mit den Masern etwas gedacht hat. Wie es scheint, bewältigt der Organismus mit ihrer Hilfe so manches psychische und physische Problem.

Weitere Meldungen rund um die Masern
Seite 51

Impfzwang und die Grundrechte
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 53
Als Basis für jeglichen Zwang beim Impfen muss das Risiko der Impfung für den Einzelnen im Verhältnis zum Nutzen für die Allgemeinheit bewertet werden. Das ist nur möglich, wenn zum Nutzen und zum Risiko der Impfung sowie der Erkrankung konkrete und sichere Daten vorliegen. Dies ist nicht der Fall und jeglicher Impfzwang damit verfassungswidrig!

Spendenaufruf für Musterprozesse gegen rechtswidriges Impf-Mobbing
Seite 54

Sonstige Meldungen
Seite 54

Nachrichten aus der Schweiz
von Daniel Trappitsch
Seite 56

Nachrichten aus Österreich
von AEGIS Österreich
Seite 58
- Die Röteln, zu Unrecht ein Schreckgespenst
- Die Zecken als doppelter Goldesel

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 61

Veranstaltungshinweise, Adressen & Links
Seite 62


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