"impf-report"-Ausgabe Nr. 104/105, III+IV/2014

EBOLA -
Virologen allein im Urwald


Abbildung der Titelseite


 

Editorial

Herrenberg, den 21. November 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

was kommt wohl dabei heraus, wenn man Virologen allein oder in Gruppen in den Urwald schickt, um einen rätselhaften Ausbruch zu untersuchen? Natürlich Viren – was auch sonst? Schließlich kann, wenn z. B. keine Toxikologen beteiligt sind, auch niemand einen Zusammenhang mit Vergiftungen herstellen. Vergiftungen sind jedoch in Verbindung mit Armut und Hunger eine wesentlich plausiblere Erklärung für die Symptome, die momentan dem Ebola-Virus zugeschrieben werden. Denn diversen Studien zufolge sind in manchen Gegenden bis zu 20 % der afrikanischen Bevölkerung – laut Labortests – mit dem Virus infiziert, ohne zu erkranken!

Das Virus (alleine) kann also gar nicht die Ursache der aktuellen Erkrankungswelle sein und die Aussagekraft der Labortest muss überdacht werden. Außerdem sind Gifte, die Ebola-Symptome hervorrufen können, in Westafrika allgegenwärtig, etwa durch die jahrzehntelange Bekämpfung der Malariafliege, als Pestizide auf den Baumwollfeldern, Chemikalien in den Baumwollfabriken oder beim Abbau der Bodenschätze.

Vernünftige Erklärungen für die Ebola-Symptome gibt es also genug. Doch die westliche Medizin scheint nicht gewillt, vernünftig mit dem Ebola-Phänomen umzugehen. Die medizinische Sicht ist eingeschränkt, mit regelrechtem Tunnelblick wird jede Differentialdiagnose außer acht gelassen. Die betroffenen Menschen werden falsch informiert und vor allem falsch behandelt – mit häufig sehr tödlichen Folgen.

Unter dem angeblich so tödlichen Eindruck von Ebola öffnet sich allerdings für die Entwickler und Hersteller von neuartigen Medikamenten ein Schlaraffenland der Forschungsgelder und der ungebremsten Menschenversuche. Es handelt sich zumeist um völlig neue Forschungsansätze, die tief in die großteils noch unerforschten biochemischen Abläufe der menschlichen Zelle eingreifen und deren Risiken mindestens so schwindelerregend sind wie die vorausgesagten Konzerngewinne. Weshalb es selbst in traditionell pharmafreundlichen Ländern aus ethischen Gründen immer schwieriger wurde, die Erlaubnis für Versuche am Menschen zu erhalten.

Doch Ebola wirft die Medizin gerade auf ethischer Ebene um mindestens 200 Jahre zurück, nämlich in das Jahr 1796, als Edward Jenner seine Versuche mit dem Kuhpockenimpfstoff begann. Wegen dem tödlichen Schrecken, den die Pocken  damals verbreiteten, scheinen seine Versuche, die teilweise tödlich endeten, nachträglich gerechtfertigt. Die Menschen, die heute als Versuchskaninchen dienen, sind durch das gelungene globale Ebola-Marketing meistens sogar dankbar, die beteiligten Firmen werden als Helden gefeiert.

Doch all das lenkt in Wirklichkeit von den wahren Ursachen der Not in Westafrika ab. Was hier abläuft, ist im Grunde so unglaublich, dass (fast) niemand wagt, es in Frage zu stellen. Leiden wir etwa alle unter einer kollektiven Massenhypnose?

Bitte lassen Sie sich von dieser Angstmacherei nicht einfangen, sondern prüfen Sie die Fakten, die Angelika Müller und ich in dieser Ausgabe nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen haben. Wie immer freuen wir uns auf Ihre Rückmeldungen.

Herzlichst

Ihr

Hans U. P. Tolzin


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Worauf kommt es bei einer Impfentscheidung an?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 5
Mütter und Väter, die vor der Impfentscheidung stehen, können es sich leicht machen, indem sie einfach den öffentlichen Empfehlungen der Impfexperten folgen. Doch ist blindes Vertrauen in deren Expertise wirklich angebracht? Viele Eltern sind durch offensichtliche Widersprüche innerhalb der offiziellen Verlautbarungen verwirrt und suchen Klarheit für ihre Entscheidung.  Nachfolgend deshalb ein paar Hinweise, worauf es aus unserer Sicht für eine mündige Einwilligung in eine Impfung – rechtlich gesehen eine Körperverletzung – ankommt.

Krankheit, Elend & Tod in Westafrika – was hat das mit Ebola zu tun?
von Hans U. P. Tolzin und Angelika Müller
Seite 6 - 9
Die von Ebola befallenen Länder Westafrikas gehören zu den ärmsten der Welt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die nationalen Regierungen sind schwach und erpressbar. Die Folge: Westliche Konzerne beuten ohne Rücksicht auf Verluste die Bodenschätze und die Arbeitskräfte aus. Mangelernährung, fehlendes sauberes Trinkwasser, Vergiftungen am Arbeitsplatz und der Umwelt und der tägliche Kampf ums Überleben der Familie  gehören neben dem anstrengenden Tropenklima für den Großteil der Menschen zum Alltag. Jährlich sterben Zehntausende an den Folgen. Wie relevant ist Ebola überhaupt vor diesem Hintergrund?

Typische Symptome, Falldefinition und Differentialdiagnose
von Hans U. P. Tolzin und Angelika Müller
Seite 10 - 13
Was als Ebolafieber in die Statistik einfließt oder aber eine andere Diagnose erhält, hängt maßgeblich von der Falldefinition der zuständigen Behörden und der Differentialdiagnose, also der Berücksichtigung möglicher anderer Ursachen, ab. Hierbei kann es gravierende Unterschiede geben, je nachdem wer die Diagnose stellt, wo sie gestellt wurde und zu welchem Zeitpunkt. Die konkret angewandten Kriterien sind leider nicht immer transparent, was die Bewertung eines Ausbruchs sehr erschweren kann. Nachstehend einige der maßgeblichen Quellen zu diesem Thema.

Kann das Virus wirklich die (alleinige) Ursache von Ebola sein?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 14 - 15
Labortest-Ergebnissen zufolge sind etwa 5 % der afrikanischen Bevölkerung ständig mit dem Ebola-Virus infiziert. Aber nur ein Bruchteil davon, schätzungsweise einer von 3.000, erkrankt. 2.999 angeblich Infizierte zeigen keine Symptome und bleiben gesund. Dieser Umstand sollte eigentlich dazu führen, dass die Forschung in eine ganz andere Richtung zielt, nämlich auf die Frage, was genau unterscheidet den einen erkrankten Infizierten von den 2.999 gesunden Infizierten?

Hunger, Kriege und Klima – eine tödliche Dreieinigkeit
von Hans U. P. Tolzin und Angelika Müller
Seite 16 - 17
Das Virus ist nicht die alleinige, vielleicht noch nicht einmal die wichtigste Ursache des gegenwärtigen Ebola-Ausbruchs in Westafrika. Wenn es die reichen westlichen Industriestaaten mit ihrer Hilfsbereitschaft wirklich ernst meinen, dürfen sie nicht die Symptome bekämpfen, sondern müssen den Menschen bei der Überwindung der Hauptursachen beistehen. Und das sind zum Teil die gleichen Geißeln, die früher auch Deutschland heimsuchten.

Pestizide und Chemikalien bei Baumwollanbau und -verarbeitung
von Hans U. P. Tolzin
Seite 18 - 21
Die ersten bekannten Ebola-Patienten waren Arbeiter einer Baumwollfabrik im Süden des Sudan. Die Baumwolle ist wohl weltweit die landwirtschaftliche Pflanze mit dem größten Pestizidverbrauch. Auch die Weiterverarbeitung ist sehr chemikalienintensiv. Kein Wunder also, wenn immer wieder Arbeiter und Anwohner mit Vergiftungserscheinungen behandelt werden mussten, die einer Ebola-Erkrankung sehr ähnlich waren.

Die merkwürdige Rolle der Krankenhäuser:
„Erst das Schließen der Klinik beendete den Ebola-Ausbruch“
von Hans U. P. Tolzin
Seite 22 - 24
Kliniken galten von Anfang an als Mittelpunkt und wichtigster Verstärker für Ebola-Epidemien, weshalb sie bei der afrikanischen Bevölkerung einen Ruf als Orte des Todes innehaben. Tatsächlich zählen vor der Erkrankung erhaltene Injektionen in den Kliniken zu den wichtigsten Risikofaktoren und wurden zum Bestandteil der Anamnese durch den behandelnden Arzt. Die Erklärung der Mediziner: Die Injektionsnadeln waren nicht ausreichend sterilisiert worden, so dass das Virus von Kranken auf Gesunde übertragen werden konnte. Doch es gibt eine  andere schlüssige Erklärung für dieses Phänomen. Eine Diskussion darüber unterliegt jedoch bis heute einem unausgesprochenen Tabu: Medikamenten-Nebenwirkungen.

Mögliche Nebenwirkungen der im Zusammenhang mit Ebola verabreichten Medikamente
Seite 24 - 30

Todesursache: Fehlende Differentialdiagnose
von Hans U. P. Tolzin
Seite 30 - 34
Stellen Sie sich vor, Sie stolpern auf der Treppe und gehen mit einem gebrochenen Arm zum Arzt. Der guckt sich aufgrund eines Missverständnisses Ihren Arm gar nicht erst an, sondern macht statt dessen einen Virentest, denn in Ihrer Nachbarschaft gab es einen Ebola-Verdachtsfall und die Gesundheitsbehörde hat die Ärzte Ihrer Stadt dazu verpflichtet, alle Patienten auf das Ebola-Virus zu testen.

Video-DVD "Fehldiagnose Ebola"
mit drei Vorträgen vom 10. Stuttgarter Impfsymposium am 27. Sept. 2014
Seite 33

Der Ausbruch von Nzara
von Hans U. P. Tolzin
Seite 35 - 38
Der allererste bekannte Ebola-Ausbruch begann am 27. Juni 1976 im Süden des Sudan (Zentralafrika). Bis Ende Oktober 1976 wurden 67 Erkrankungen gezählt. Die Sterberate war alarmierend hoch. Die hinzu gerufenen Mediziner tippten sehr schnell auf ein neues ansteckendes Virus. Doch die Untersuchungen erbrachten sehr widersprüchliche Daten.

Der Maridi-Ausbruch von 1976
von Hans U. P. Tolzin
Seite 38 - 39
Anfang August 1976 erkrankten die ersten Menschen im etwa 130 km von Nzara entfernt liegenden Maridi an Ebola. Insgesamt wurden dort 213 Fälle gezählt, darunter 115 Todesfälle (54 %). Fast die Hälfte hatte sich ihre Erkrankung in der dortigen Klinik zugezogen, einem Lehrkrankenhaus mit insgesamt 230 Mitarbeitern, darunter 154 Pflegekräften.

Ebola: Wer am lautesten „Virus!“ schreit, bekommt das größte Institut
von Hans U. P. Tolzin
Seite 40
Am 7. August, einen Tag vor dem Ausrufen der globalen Warnung der Weltgesundheitsbehörde WHO, begann ich, die Ebola-Berichterstattung ernst zu nehmen. Es wurde an diesem Tag deutlich, dass uns die angebliche Ebola-Epidemie in Afrika noch eine Weile begleiten würde. Das Muster ist bereits von der Vogelgrippe, SARS, EHEC und der Schweinegrippe bekannt: Altbekannte Krankheitsbilder werden mit einem neuen Etikett versehen, nach im Grunde naheliegenden Ursachen wird gar nicht weiter geforscht, sobald in Patienten aufgefundene virusartige Partikel der Täterschaft bezichtigt werden können. Ordentliche Differentialdiagnosen zur Abklärung anderer Ursachen unterbleiben.

Worauf beruht die Ebola-Diagnose?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 41 - 42
Die Symptome einer schweren Ebola-Erkrankung müssen nicht zwangsläufig auf das Ebola-Virus zurückzuführen sein. Die Schulmedizin kennt zahlreiche Erreger, die diese Symptome verursachen können. Darüber hinaus kann es sich auch um Vergiftungen durch Medikamente, Pestizide oder sonstige Umweltgifte handeln. Wie kam man also 1976 auf den Gedanken, es müsse sich um ein gänzlich neues Virus handeln?

Wie sich die Ebola-Forscher in die eigene Tasche lügen
von Hans U. P. Tolzin
Seite 42
Einer der wichtigsten Bestandteile eines Tierversuchs, der die Übertragbarkeit einer Krankheit durch Viren beweisen will, ist die Kontrollgruppe, die exakt so behandelt wird wie die Versuchsgruppe, bei der die verabreichten Gewebe- oder Blutproben jedoch von einem gesunden Menschen stammen und nicht von einem Ebola-Patienten. Doch dies wurde von den Studienverantwortlichen bei Ebola bis heute „vergessen“. Dadurch werden diese Versuche zu einer  reinen Farce. Welche Konsequenzen hat das aber auf die Ansteckungshypothese?

Die Pocken sind tot – es lebe Ebola!
von Dr. med. Johann Loibner
Seite 43
Die Bilder von Ebola-Patienten gleichen teilweise den Bildern von Pocken-Patienten. Doch heute spricht man nicht mehr von Pocken: Diese gelten aufgrund der Impfung als ausgerottet. Doch Ebola von den Pocken anhand der Symptome zu unterscheiden, ist kaum möglich. Deshalb werden Virentests zu Hilfe genommen, um uns glauben zu lassen, es handele sich um eine neue Krankheit. Doch warum sollen wir anonymen Tests mehr glauben als unseren eigenen Augen?

Ebola-Symptome durch den Abbau von Gold und Uran
von Angelika Müller
Seite 44 - 45
Armut, Hunger, Pestizide, Fabrik-Chemikalien und Medikamenten-Nebenwirkungen sind in Westafrika nicht die einzige mögliche Ursache für Ebola-Symptome. Sie sind auch Nebenwirkungen der Förderung eines Gutes, das Industrienationen heiß begehren: Bodenschätze.

Was messen die Labortests?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 45 - 46
Die offizielle Medizin vertraut den Viren- oder Antikörpertests nahezu blind: Ist einmal ein Testergebnis positiv, wird in der Regel jede weitere Suche nach Ursachen eingestellt. Doch auf die Frage, was genau die Tests messen, gibt es keine klaren Antworten.

Westafrika, das neue Schlaraffenland der Pharmaindustrie
von Angelika Müller
Seite 47 - 54
Nahezu alle namhaften Pharmakonzerne haben derzeit völlig neuartige Medikamente und Impfstoffe in der Entwicklung, die, so die Hoffnung der Aktionäre, in den nächsten Jahren den Gesundheitsmarkt sowie auch die Gewinnmargen revolutionieren könnten. Doch die Risikopotentiale sind, wie erste Studien zeigen, mindestens ebenso schwindelerregend wie die monetären Aussichten: Aufgrund der bisher beobachteten Nebenwirkungen ist es selbst in traditionell pharmafreundlich gesinnten Ländern immer schwieriger geworden, die Genehmigung für Versuche am Menschen zu bekommen. Dies hat sich nun durch Ebola grundlegend  geändert: Westafrika ermöglicht der Pharmaindustrie durch das Aussetzen von Auflagen und Kontrollen nun weltweit ein fast hemmungsloses Testen ihrer neuen Medikamente am Menschen.

Flugblatt "Die 5 wahren Ursachen von Ebola" (Kopiervorlage)
Seite 55

„Ebola-Verdacht!“ – Erfahrungen in einem deutschen Krankenhaus
Der Name des Autors liegt der Redaktion vor
Seite 56 - 57
Die Panikmache rund um die angeblich tödliche Ebola-Seuche hat inzwischen auch deutsche Krankenhäuser erfasst. Ein Afrika-Rückkehrer berichtet, was er in einer Klinik in Köln erleben musste.

Ebola: Ein persönliches Nachwort
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 58

Nachrichten aus der Schweiz
von Daniel Trappitsch
Seite 59

Nachrichten aus Österreich
von AEGIS Österreich
Seite 60

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 61

Veranstaltungshinweise, Adressen & Links
Seite 62


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