"impf-report"-Ausgabe Nr. 103, II/2014

STIKO auf dem Prüfstand:
Neue Impfempfehlung gegen Rotaviren


Abbildung der Titelseite


 

Editorial

Herrenberg, den 12. Juli 2014
 

Liebe Leserinnen und Leser,
 

im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ist es ein kleiner Junge, der sich als Einziger getraut, genauer hinzuschauen und das, was er sieht, den Erwachsenen mitzuteilen.
 

Auch die STIKO trägt seit kurzem neue Kleider – die Kleider der Wissenschaftlichkeit. Wie im Märchen die Erwachsenen, mag eigentlich keiner der vielen Impf­experten so richtig hinschauen. Wie die Erwachsenen im Märchen fürchten sie, von ihresgleichen ausgeschlossen zu werden, wenn sie die stillschweigende kollektive Vereinbarung, nämlich den Status Quo aufrecht zu erhalten, verletzen.
 

So wie die weltweiten Impfexperten mit den Erwachsenen des Märchens vergleichbar sind, so finden sich einige medizinische Laien heute in der Rolle des Kindes wieder, das die unbequeme Wahrheit ausposaunt. Es ist eigentlich nur logisch, dass diese Aufdeckung nicht aus dem medizinischen oder politischen System, sondern von Eltern und Laien kommt. Denn die erstarrten Denkstrukturen und gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb dieses Systems verhindern bislang eine echte Erneuerung.
 

Angelika Müller, die Hauptautorin dieser Ausgabe, und Initiatorin der „Eltern für Impfaufklärung“ (EFI), ist vierfache Mutter und eigentlich Informatikerin von Beruf. Gelernte Medizinerin ist sie nicht. Aber sie hat sich 20 Jahre intensiv mit der Impfthematik beschäftigt und eine Kompetenz erarbeitet, die ihresgleichen sucht. Ähnliches gilt auch für Jürgen Fridrich von Libertas & Sanitas e.V., der eigentlich Fahrzeugtechnik-Ingenieur gelernt hat. Seine eigene ausführliche Analyse zur Rotavirus-Impfung können Sie voraussichtlich in der kommenden Ausgabe lesen. Beide Autoren verfügen über etwas, was mindestens so wichtig ist wie wohlklingende akademische Titel – etwas, das die Impfexperten offensichtlich bei sich selbst deaktiviert haben, um nicht anzuecken: Gesunden Menschenverstand.
 

Die STIKO hat sich wirklich viel Mühe mit ihren neuen Kleidern gegeben, den Wissenschaftlichkeits-Regeln, nach denen sie nun die neue Impf­empfehlung gegen Rotaviren verabschiedet hat. Nach der akribischen Analyse von Angelika Müller zeigt sich der Kaiser jedoch völlig nackt: Die öffentliche Impfempfehlung gegen Rotaviren ist weder mit dem gesunden Menschenverstand noch wissenschaftlich nachvollziehbar und gehört umgehend zurückgenommen!
 

Noch rufen es nur ein paar Laien in die Welt hinaus, und sehr viele sind es noch nicht, die zuhören. Doch das kann sich im Informationszeitalter sehr schnell ändern. Einige hören uns jetzt schon zu, u. a. SIE – danke dafür, SIE sind der Grund, warum wir weitermachen!
 

Herzlichst
 

Ihr

Hans U. P. Tolzin


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Worauf kommt es bei einer Impfentscheidung an?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 5
Mütter und Väter, die vor der Impfentscheidung stehen, können es sich leicht machen, indem sie einfach den öffentlichen Empfehlungen der Impfexperten folgen. Doch ist blindes Vertrauen in deren Expertise wirklich angebracht? Viele Eltern sind durch offensichtliche Widersprüche innerhalb der offiziellen Verlautbarungen verwirrt und suchen Klarheit für ihre Entscheidung.  Nachfolgend deshalb ein paar Hinweise, worauf es aus unserer Sicht für eine mündige Einwilligung in eine Impfung – rechtlich gesehen eine Körperverletzung – ankommt.

Unterdrückung sinnvoller biologischer Mechanismen?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 6 - 8
Wenn wir etwas Schädliches über den Magen-Darm-Trakt aufnehmen, z. B. verdorbene Lebensmittel oder Gifte, dann befördert unser Organismus dies auf dem schnellsten Wege mittels Durchfall oder Erbrechen wieder nach draußen. Das ist im Grunde ein sehr sinnvoller biologischer Mechanismus. Warum sollten wir dann durch eine massive Manipulation des Immunsystems versuchen, diesen Mechanismus zu unterbinden?

Rotavirus-Infektion – Ursache oder Folge der Erkrankung?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 9 - 12
Wenn ein Laborergebnis positiv auf das Rotavirus ausfällt, dann wird der betreffende Mensch automatisch als erkrankt angesehen – unabhängig von seinem tatsächlichen Gesundheitszustand. Treten gleichzeitig Brechdurchfälle auf, dann wird das Virus – ebenfalls automatisch – als die Ursache angesehen. Unsere Mediziner folgen damit der offiziellen Lehrmeinung. Zahlreiche sich widersprechende Fakten legen jedoch nahe, das hier etwas nicht stimmen kann.

Rotavirus-Infektion: Ganz genau hinschauen & individuell behandeln
von Rolf Kron, niedergelassener Arzt
Seite 13 - 17
Die Schulmedizin unterteilt Brechdurchfälle in erster Linie anhand von fragwürdigen Labortests. Eine entscheidende Stärke der klassischen Homöopathie ist dagegen die genaue Anamnese der Vorgeschichte und der sonstigen Umstände der Erkrankung. Unabhängig davon, ob man nun an die Wirksamkeit homöopathischer Mittel glaubt oder nicht, kann allein schon diese genaue Befragung des Patienten bzw. seiner Eltern helfen, die wahren Ursachen der Erkrankung herauszufinden und danach geeignete Maßnahmen einzuleiten. Dabei können, wie der nachfolgende Artikel zeigt, auch Impfungen der eigentliche Auslöser des Brechdurchfalls sein.

Wissenschaftlich nicht nachvollziehbar: Impfempfehlung gegen Rotaviren
von Angelika Müller, Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 18 - 35
Nach jahrelangen internen Diskussionen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit Juli 2013 die routinemäßige Impfung von Säuglingen gegen das Rotavirus. Es handelt sich dabei um die erste Impfempfehlung, die nach den neuen Wissenschaftlichkeits-Regeln entschieden wurde, die sich die STIKO nach jahrelanger öffentlicher Kritik selbst auferlegt hatte. Da in den westlichen Industrieländern Rotavirus-Infektionen  in der Regel harmlos verlaufen, sind an einer öffentlichen Impfempfehlung besonders hohe Ansprüche bezüglich Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit anzulegen. Doch eine intensive kritische Analyse zeigt, dass die STIKO es immer noch nicht geschafft hat, sich aus der Umarmung der Pharmaindustrie zu lösen. Egal, aus welchem Blickwinkel man die Impfempfehlung betrachtet: Sie ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Für die Hersteller ist sie jedoch eine Lizenz zum Geldrucken.

Gemeldete Nebenwirkungen nach Rotavirus-Impfung
Seite 36 - 37

10 Forderungen an die Durchführung von Zulassungsstudien
Seite 38 - 39
Die öffentliche Kritik an Design und Durchführung von Zulassungsstudien nimmt von Jahr zu Jahr zu. Doch die Mindestanforderungen an die Durchführung solcher Studien sind gar nicht klar definiert. Die zuständigen Behörden verweisen vielmehr grundsätzlich an europäische Stellen oder die Weltgesundheitsbehörde WHO. Um endlich eine Fachdiskussion zu diesem Thema einzuleiten, haben die in der Arbeitsgemeinschaft DAGIA zusammengeschlossenen deutschen Impfkritikerverbände einen Katalog mit zehn Mindestanforderungen an eine evidenzbasierte* Zulassungsstudie erstellt und stellen ihn hiermit öffentlich zur Diskussion. Weitere Infos unter www.dagia.org.

TAMIFLU und die Magie der Statistik
von Prof. Dr. Dr. Harald Walach
Seite 40 - 41
Wer sich mit Statistik beschäftigt, kennt den Zusammenhang zwischen Effektgröße, Stichprobengröße und Signifikanz. Das Wichtigste: Auch jeder noch so kleine Effekt kann signifikant gemacht werden, wenn er vorhanden ist, vorausgesetzt man hat die entsprechenden Mittel. Was sich alle Leser immer wieder fragen sollten: Ist der Effekt sein Geld wert? Ist die Größe des Effekts für praktische Zwecke groß genug? Darüber hinaus stellt sich bei kleinen Effekten natürlich immer die Frage: Sind denn auch wirklich alle Studien bekannt und berücksichtigt? Denn klarerweise macht bei kleinen Effekten, wenn man sie nun in Meta-Analysen oder Reviews zusammenfasst, das Fehlen einiger negativer oder weniger stark positiver Studien gleich einen großen Unterschied aus. Wie dies alles zu Buche schlägt, kann man an einem aktuellen Beispiel besichtigen: Dem Cochrane*-Review* über die Wirksamkeit von Neuraminidasehemmern zur Behandlung von Grippe und zur Vorbeugung gegen Grippe-Komplikationen, der von Jefferson und Kollegen soeben in neuer Version vorgelegt wurde.

Nur gucken, nicht anfassen!
EMA-Nutzungsbedingungen für klinische Studiendaten inpraktikabel: Daten dürfen nur am Bildschirm betrachtet werden / Vorzensur durch Hersteller
IQWIG-Pressemeldung vom 27. Mai 2014
Seite 43 - 44
Die europäische Zulassungsbehörde EMA (European Medicines Agency) erhält von Arzneimittelherstellern umfangreiche Daten aus klinischen Studien, auf deren Basis über die Zulassung neuer Arzneimittel entschieden wird. Um dieses Material der Wissenschaft und Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen zu können, hatte die EMA 2013 einen Entwurf für einen Leitfaden zur Veröffentlichung von Daten aus klinischen Studien vorgelegt, der eine weitreichende Transparenz von Studiendaten vorsah. An den anschließenden Konsultationen hat sich neben zahlreichen anderen Interessenten auch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) intensiv beteiligt. Umso enttäuschender das Ergebnis, vor allem der Entwurf der Nutzungsbedingungen für die EMA-Schnittstelle, über die künftig jedermann auf die Daten zugreifen können soll.

Reaktionen auf die neue Film-Doku „Wir Impfen Nicht!“
Seite 44 - 47
(ht) Vom Ansturm auf den neuen Dokumentarfilm „Wir Impfen Nicht!“ von Michael Leitner wurde unser Verlag regelrecht überrollt. Insgesamt wurden wohl etwa 20.000 Exemplare der DVD (einschließlich Zusatz-Exemplare in Papiertütchen) in allen deutschsprachigen Ländern bestellt – und das Interesse hält weiterhin an! Die Resonanz auf den Film ist überwiegend positiv. Wir werden dem Medium Film als Mittel zur Impfaufklärung in Zukunft sicherlich wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Nachfolgend einige der vielen Rückmeldungen, die wir erhalten haben, darunter auch ein paar kritische Anmerkungen.

Steter Rufer nach der Impfpflicht - und ein Appell an niedere Instinkte und Gefühle
von Hans U. P. Tolzin
Seite 48 - 49
In vorhersehbarer Regelmäßigkeit verlangt Dr. Wolfram Hartmann, Chef des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), eine Impfpflicht gegen Masern. Ebenso vorhersehbar wird sein Wunsch von den Massenmedien bereitwillig verbreitet, so als hätten sie nur auf diese Gelegenheit gewartet. So auch kürzlich, als die Tagesschau über Hartmanns Forderung informierte, „Kindeswohl müsse vor Elternrecht“ gehen. Doch in Deutschland steht er mit seinen Forderungen wohl auf relativ einsamem Posten: Gesundheitsminister der Länder und Experten halten eine Impfpflicht nicht für sinnvoll.

Ein wiederentdecktes Geheimnis, wie unsere Kinder gedeihen
von Dagmar Neubronner
Seite 50 - 54
Lern- und Essstörungen, Gewalt, Computersucht, verfrühte Sexualität und Drogenmissbrauch sind Probleme, denen viele Eltern, Erzieher und Lehrer ratlos gegenüberstehen. Die Kinder und Jugendlichen heute scheinen immer aggressiver, unbeschulbarer und orientierungsloser zu werden. Woher kommt das?

Fiebersenkende Mittel erhöhen Ansteckungsgefahr bei Grippe
von Axel Berendes, 4Flamingos pHakten Februar 2014
Seite 55
Husten, Schnupfen, Fieber und deshalb ins Bett legen? Viele pumpen sich mit fiebersenkenden Medikamenten voll und gehen trotzdem zur Arbeit. Wer entsprechende Wirkstoffe einnimmt, fühlt sich schneller wieder besser und ist als „Virenschleuder“ früher zurück im Job.

Grippeschutzimpfung: Gefährlichste Impfung in den USA
von Axel Berendes, 4Flamingos pHakten Februar 2014
Seite 56
Die Grippeimpfung ist die gefährlichste Impfung, die in den USA verabreicht wird – das zeigt nach Informationen der Health Report News eine Analyse von abgeschlossenen Impfschadensfällen.

Glück und Lachen wirken natürlich immunstärkend
von Dr. Joseph Mercola, Übersetzung: Axel Berendes
Seite 56 - 58

Positive Nachrichten
Seite 58 - 59

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 61

 

Veranstaltungshinweise, Adressen & Links
Seite 62


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