"impf-report"-Ausgabe Nr. 100, III/2013

Die Akte Andrew Wakefield:
Kann die MMR-Impfung Autismus verursachen?


Abbildung der Titelseite

Erschienen am 1. Febr. 2014 (verspätete Ausgabe)

 

Editorial

Herrenberg, den 16. Januar 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

der britische Arzt Andrew Wakefield und zwölf Kollegen stellten in einer 1998 in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift  „The Lancet“ erschienenen Publikation einen möglichen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus fest. Als die Medien dies aufgriffen und in Großbritannien die MMR-Durchimpfungsraten einbrachen, war das Geschrei groß: Wakefield habe unwissenschaftlich gehandelt, die Probenentnahme bei den untersuchten Kindern sei unethisch gewesen, er habe seinen Kollegen, dem „Lancet“ und dem Rest des Universums Interessenkonflikte vorenthalten, er habe Untersuchungsergebnisse bewusst gefälscht, er sei einfach grundsätzlich im Unrecht.

So richtig beweisen konnte man dies nicht. Doch die gegen Wakefield in Gang gesetzte Medienkampagne führte schließlich dazu, dass er seine Zulassung als Arzt verlor und der „Lancet“ die Publikation zurückzog. Seither gilt Wakefield in der wissenschaftlichen Welt als ein Geächteter.

Doch eigentlich ist es ja nicht Wakefield und sind es nicht die Eltern der autistischen Kinder, die irgendetwas beweisen müssen. Impfungen sind rechtlich gesehen Körperverletzungen, die der mündigen Einwilligung bedürfen. Diese kann man eigentlich nur geben, wenn Hersteller und Behörden die Wirksamkeit, Sicherheit und Notwendigkeit eindeutig beweisen können. Das können sie eben nicht, wie das letzte und dieses Heft ausführlich und für jeden nachvollziehbar darlegen!

Alles deutet darauf hin, dass sich die entscheidenden britischen Funktionäre in Behörden und Ministerien von den Herstellern, insbesondere GSK, regelrecht haben erpressen lassen. Sie haben alles, einschließlich der Gesundheit einer ganzen Generation, auf die MMR-Impfung gesetzt. Nun versuchen sie alles, damit bloß keiner merkt, was sie da getan haben. Andrew Wakefield ist dabei nur das prominenteste Opfer. Tausende geschädigte Kinder mussten und müssen für diesen Irrtum zahlen.

Wie wir in den deutschsprachigen Ländern der allgemeinen Masern-Panikmache am besten begegnen und der Vernunft zum Erfolg verhelfen können, wird das Thema des ersten deutschsprachigen Impfkritikertreffens vom 13.-15. Juni in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart sein. Wenn Ihnen das Thema am Herzen liegt, dann merken Sie sich diesen Termin bitte vor. Weitere Infos auf Seite 61.

Herzliche Grüße
Ihr
Hans U. P. Tolzin

P.S.: Diese Ausgabe erscheint aus verschiedenen Gründen leider stark verspätet. Wir bitten vielmals, dies zu entschuldigen!

 

Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Ist das Restrisiko der Masern-Impfung wirklich kalkulierbar?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 4 - 7
Immer wieder versichern uns Hersteller, Behörden und Medien, dass die heutigen Impfstoffe, darunter auch die Masern-Impfung, sicher seien. Damit meinen sie keineswegs eine absolute Sicherheit, also die Garantie für eine völlig nebenwirkungsfreie Impfung, sondern dass das verbleibende Restrisiko genau bekannt und damit kalkulierbar sei. Diese Kalkulierbarkeit des Risikos ist Voraussetzung für eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiken. Doch wie sieht es mit der Datenlage zur Impfstoffsicherheit bei der Masern-Impfung wirklich aus? Der „impf-report“ hat für Sie recherchiert und bei den zuständigen Behörden nachgefragt.

Dunkelziffer unbekannt: Das Meldesystem für Impfkomplikationen
von Hans U. P. Tolzin
Seite 7 - 9
Da die Zulassungsstudien für die Masern-Impfstoffe aufgrund ihres beschränkten Umfangs und anderer Mängel nur eine eingeschränkte Aussage über die Häufigkeit schwerer Nebenwirkungen zulassen, kommt dem Meldesystem für Impfkomplikationen eine besondere Bedeutung zu. Doch was passiert, wenn sich Ärzte aufgrund der (auf den Zulassungsstudien basierenden) Produktinformationen darauf verlassen, dass Impfstoffe sicher sind, deshalb keinen Zusammenhang mit der Impfung sehen – und darum nicht melden?

Schwindelerregende Dimensionen des Nicht-Wissens
von Hans U. P. Tolzin
Seite 10 - 12
Das Problem der Melderate bzw. Dunkelziffer bei den Meldungen von Impfkomplikationen nach Impfungen wird von der zuständigen Meldebehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), weitgehend bagatellisiert – und von der Öffentlichkeit ignoriert. Doch erst, wenn man die konkreten Meldezahlen und die möglichen Dunkelziffern betrachtet, wird das ganze Ausmaß dessen deutlich, was man beim PEI über die Sicherheit der Masern-Impfung eben nicht weiß.

Keine Übersicht über verfügbare Nachmarktstudien
von Hans U. P. Tolzin
Seite 12
Neben den Zulassungsstudien und dem Meldesystem für Impfkomplikationen sind die sogenannten Nachmarktstudien, auch Post-Marketing-Studien genannt, die dritte wichtige Quelle zur Sicherheit eines Impfstoffs. Mit diesen Erhebungen während des breiten Markteinsatzes sollten zumindest nachträglich die Datenschwächen der Zulassungsstudien und des Meldesystems für Impfkomplikationen ausgeglichen werden. Das PEI als zuständige Bundesbehörde sollte also über eine aktuelle Übersicht der verfügbaren Daten verfügen.

Können wir dem PEI vertrauen?
Seite 13
(ht) Zur Frage der Vertrauenswürdigkeit des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI),  der zuständigen deutschen Bundesbehörde für die Zulassung und Sicherheit von Masern-Impfstoffen, haben wir bereits in der Ausgabe Nr. 98 (ab Seite 33) ausführlich berichtet. Hier noch einmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Kritikpunkte.

Meldungen von Masern-Impfkomplikationen in Deutschland (2001 - 2013)
Seite 14 - 15

Gemeldete Todesfälle nach Masern-Impfung (von 2001 bis 2013)
Seite 16 - 17

Die Salzburger Masern-Resolution: Impfkritische Ärzte fordern Besonnenheit
Dr. med. Johann Loibner
Seite 18 - 21
Als sich 2008 im Raum Salzburg die Masernfälle etwas mehr häuften, fuhren Politiker und Medien große Geschütze auf, um die angebliche tödliche Seuche einzudämmen. Daraufhin gingen mehr als 30 Ärzte an die Öffentlichkeit, um mehr Gelassenheit und Besonnenheit im Umgang mit den Masern zu fordern, die ihrer Ansicht nach bei Weitem nicht so gefährlich sind wie behauptet.

Marktgeschrei und Desinformation
von Hans U. P. Tolzin
Seite 22 - 25
Die Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit, die in der Regel komplikationslos verläuft und häufig mit regelrechten Entwicklungsschüben einhergeht. Doch die globalen und nationalen Gesundheitsbehörden sehen das anders: Bis 2015 sollen die Masern weltweit durch eine Quasi-Durchimpfung der gesamten Weltbevölkerung ausgerottet werden. Warum die Behörden weltweit mit Kanonen auf Spatzen schießen, die Fakten gegen die Masernimpfung sprechen und wie wir durch Desinformation manipuliert werden sollen, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Diverse Presseberichte über Nebenwirkungen der MMR-Impfung
Seite 25 - 26

Die MMR-Impfung und Autismus: Die Akte Andrew Wakefield
von Hans U. P. Tolzin
Seite 27 - 35
Eine 1998 in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie des Londoner Gastroenterologen Dr. Andrew Wakefield legte erstmals einen Zusammenhang zwischen Autismus und der MMR-Impfung nahe. Wakefield wurde daraufhin von zahlreichen Kritikern der Unethik und des Wissenschaftsbetrugs bezichtigt. Dies führte 2010 zu einem beispiellosen Schauprozess der britischen Ärztevereinigung mit anschließendem Berufsverbot für Wakefield und Rückzug der Publikation durch „Lancet“. Doch die Beweisführung gegen Wakefield lässt zahlreiche Fragen offen. Ob es einen Zusammenhang zwischen Autismus und der MMR-Impfung gibt, mag (noch) nicht wirklich bewiesen sein. Sicher ist jedoch, dass die Datenlage zur Sicherheit der Impfung seit Jahrzehnten völlig unzureichend ist. Neben den Herstellern hatten offenbar auch Behörden und Ministerien  ein starkes Eigeninteresse daran, Wakefields weitere Forschungen zu unterbinden und ihn öffentlich zu diskreditieren.

Masern-Ausbrüche in den USA: Nicht mangelhaftes Impfen, sondern mangelhafte Impfung
von Sayer Ji, www.greenmedinfo.com, 19. Sept. 2013
Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 36 - 38
Die Behauptung einer Wirksamkeit der Masern-Impfung beruht auf der Annahme, dass ein als ausreichend angesehener Antikörper-Titer im Blut das Gleiche bedeutet wie „Immunität“, und „Immunität“ das Gleiche bedeutet wie „mehr Gesundheit“. Doch weder für diese Annahmen noch für die Behauptung der Impfstoff-Sicherheit gibt es wirklich belastbare Beweise. Im Gegenteil: Zahlreiche Studien stellen sowohl Wirksamkeit als auch Sicherheit in Frage.

Die Angst vor Masern entspringt der Unwissenheit
von Dr. Tyson Peres, DC, www.greenmedinfo.com vom 14. Feb. 2013
Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 39 - 42
Bei näherer Betrachtung der Fakten erweist sich die allgemeine Angst vor Masern als irrational und ein Produkt der Unwissenheit: Als die Impfung eingeführt wurde, war die Sterberate bereits auf einen Bruchteil abgesunken. Negative Auswirkungen der Impfung werden genauso ignoriert wie die nachweislichen positiven Folgen einer natürlich durchstandenen Masernerkrankung.

„Wie ein Tritt gegen einen Bienenstock“ - Studie stellt grundlegende Impfhypothese in Frage
von Sayer Ji, www.greenmedinfo.com, 19. Sept. 2013
Redaktion: Hans U. P. Tolzin
Seite 43 - 45
Der Glaube an die Wirksamkeit der Impfstoffe basiert auf der Annahme, dass hohe Antikörper-Messwerte so etwas wie eine Garantie für Immunität bzw. Nichterkrankung darstellen. Eine zunehmende Anzahl von Fachleuten und Studien stellt diese Wirksamkeits-Hypothese öffentlich in Frage: Zum einen sind Erkrankungen trotz hoher Antikörper-Werte möglich, zum anderen ist nicht gesichert, dass die im Rahmen einer Impfung gebildeten Antikörper tatsächlich zu einem eindringenden Erreger passen.

Impfungen und Autismus – für nationale Behörden ein Tabu-Thema
Seite 46
(ht) Das Wissen um die Ursachen der weltweiten Autismus-Epidemie ist immer noch sehr mangelhaft. Impfungen können nicht wirklich ausgeschlossen werden – doch die meisten nationalen Behörden mauern.

Autismus: Pro & Kontra (Pressemeldungen)
Seite 47 - 48

Eltern berichten: Masern - Sanfte Verläufe und deutliche Entwicklungsschübe
Seite 49 - 50
Dass die Maserndurchimpfungskampagnen mehr politisch als sachlich motiviert sind, sieht man auch daran, dass die Behörden sämtliche Erfahrungswerte und Studien, die dem natürlichen Durchleben der Masern einen positiven gesundheitlichen Wert zuschreiben, einfach ignorieren. Nachfolgend beispielhaft ein paar Erfahrungsberichte von Eltern, deren Kinder die Masern nicht nur überlebten, sondern sogar von ihnen profitierten.

Warum Sie (auch dieses Jahr) auf die Grippeschutzimpfung verzichten sollten
von Axel Berendes (im Newsletter des 4Flamingos Verlages, Rheine)
Seite 51 - 52
Alle Jahre wieder um diese Zeit versuchen die Impfstoffhersteller mit Hilfe des Netzwerks aus Gesundheitsbehörden und Massenmedien dem Verbraucher „die Furcht des Herren“ über die jährlich aktuell drohende (saisonale) Grippeepidemie einzuimpfen. Zweck der ganzen Aktion: Möglichst viele Menschen sollen sich gegen die drohende „Seuche“ impfen lassen. Und dabei wächst jedes Jahr die Beweislast dafür, warum man sich NICHT gegen die Grippe impfen lassen sollte – zumindest nicht, ohne sich zuvor ernsthaft mit den möglichen Risiken zu beschäftigen, die von dieser jährlichen Impforgie ausgehen.

Nachrichten aus der Schweiz
von Daniel Trappitsch, Netzwerk Impfentscheid
Seite 53
Die Grippesaison läuft wie jeden Winter und nicht nur das BAG fordert zum Impfen auf. Im Kanton Bern wird die HPV (Gebärmutterhalskrebs) kostenlos abgegeben (eigentlich eine Irreführung, denn bezahlen tut dies dann der Kanton, also der Steuerzahler). In der Zwischenzeit wurden noch ein paar andere Impfthemen in den Medien transportiert. Es wird also sicher nicht langweilig. Deshalb informieren wir Sie gerne über unser weiteres Vorgehen.

Eltern-Umfrage über Impfaufklärung durch Ärzte
Seite 54

Was soll ich bei Fieber geben?
von Dr. med. Johann Loibner
Seite 55
Bekanntlich haben bestimmte Fiebermittel mit den Inhaltsstoffen Ibuprofen, Phenacetin und Diclofenac etc. auch ernste Nebenwirkungen. Leider nehmen dies die Ärzte zu wenig ernst. Man nimmt und gibt also solche Fiebermittel wie harmlose Hustensäfte. In den Produktbeschreibungen (Beipackzetteln) sind auch gefährliche Nebenwirkungen, unter anderem Hirnhautentzündungen und Hautblutungen, angeführt. Offenbar glauben viele Menschen, dass diese Nebenwirkungen äußerst selten und schon gar nicht in der eigenen Familie auftreten können. Der Verdacht, dass die Behandlung durch solche Substanzen zu Entzündungen der Gehirnhaut führen kann, ist inzwischen mehrfach bestätigt. Es fragen dann viele Eltern: Was soll ich denn dann tun bei hohem Fieber?

Gebärmutterhalskrebs: Impfung unter falschem Namen
von Dr. med. Johann Loibner
Seite 55 - 56

Hebammen-Skandal: Gibt es bald nur noch die Wahl zwischen Krankenhaus-Geburt und Alleingeburt?
Seite 56 - 59

Formular: Ärztliche Erklärung zur empfohlenen Impfung
Seite 60

Wichtige Termine: Impfkritikertreffen im Juni und Stuttgarter Impfsymposium im September
Seite 61

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische in D, A, CH
Seite 62

Veranstaltungshinweise in D, A. Ch
Seite 63

Adressen & Links
Seite 63

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Seite 64


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