"impf-report"-Ausgabe Nr. 99, 2. Quart. 2013

Zwangsimpfung gegen Masern?

Abbildung der Titelseite

Erschienen am 5. Dezember 2013

 

Editorial

Herrenberg, den 16. November 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

die Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit, die in der Regel harmlos verläuft und bei unseren Kindern oft mit regelrechten Entwicklungsschüben einhergeht.

Entgegen jeder Vernunft will die Weltgesundheitsbehörde WHO die Masern weltweit durch Massenimpfungen ausrotten. Dass schwere Masernkomplikationen meistens eine Folge von Hunger  (in der „Dritten Welt“) oder Medikamentenvergiftungen (in Mitteleuropa) darstellen, kümmert anscheinend weder die WHO noch die weltweiten Impfexperten, die ihre Existenz und ihre Karriere auf den Kampf gegen Bakterien und Viren gründen.

Die Auffassung, dass die Masern etwas Schlimmes seien und ausgerottet werden könnten, basiert nicht nur auf einem,  sondern auf einer ganzen Palette von Irrtümern und unbewiesenen Hypothesen. Dies werden wir in dieser und der nachfolgenden „impf-report“-Ausgabe belegen.

Wenn Sie, lieber Leser, noch unentschlossen vor der Frage stehen, ob Sie Ihr Kind gegen Masern impfen lassen sollen oder nicht, sind Sie hier genau richtig. Unsere Autoren lassen sich nicht von der allgemeinen Masern-Hysterie anstecken, sondern stellen wesentliche Fragen, die klären sollen, wie es mit der Notwendigkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Masern-Impfung wirklich bestellt ist.

Wir wollen den mündigen Bürger, und das bedeutet, dass wir als Redaktionsteam auch den mündigen Leser wollen. Gehen Sie bitte mit einem kritischen Verstand an unsere Masern-Impfkritik heran. Sie müssen auch uns nicht einfach glauben und Sie sollen das auch nicht. Unser Anliegen ist, dass Sie mit Unterstützung unserer Informationen Ihre eigenen Entscheidung bewusster treffen können.

Wenn uns dies gelingt, hat diese Ausgabe ihren Zweck erfüllt – unabhängig davon, wie Ihre Entscheidung letztlich aussehen mag.

Herzliche Grüße
Ihr

P.S.: Diese Ausgabe erscheint aus verschiedenen Gründen leider stark verspätet. Wir bitten dies zu entschuldigen. Wir arbeiten daran, den Erscheinungsrhythmus so bald wie möglich wieder zu normalisieren.


Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Impfpflicht eher unwahrscheinlich
Masern: Nicht nachvollziehbare Wirksamkeit  und Wissenslücken bei der Sicherheit
von Jürgen Fridrich, Vorsitzender von Libertas & Sanitas e.V.
Seite 4 - 15

Unter dem Druck der internationalen Staatengemeinschaft will auch die deutsche Regierung die WHO-Vorgabe erfüllen, die Masern bis zum Jahr 2015 auszurotten. Als Vorbilder werden Länder wie die USA und Finnland genannt. Doch ein genauerer Blick auf die Erkrankungsstatistiken und die Begründungen für die angebliche Notwendigkeit, die Masern weltweit zu eliminieren, zeigt, dass die Ausrottungsstrategie auf einer sehr einseitigen Sicht der Faktenlage gründet.

Unterrichtsausschlüsse bei Masern
Warum das Vorgehen der Behörden vor Gericht keinen Bestand haben kann
von Angelika Müller (vorm. Kögel-Schauz), Eltern für Impfaufklärung (EFI)
Seite 16 - 27
Seit Jahren droht allen gegen die Masern nicht geimpften Kindern ein Unterrichtsausschluss, sobald es an einer Schule zu einem Masernfall kommt. Der Druck, der auf impfkritische Familien ausgeübt wird, ist enorm und grenzt an Nötigung, um die Einwilligung in die Impfung zu erzwingen. Dabei werden beim näheren Hinsehen derart drastische Maßnahmen keineswegs von den Fakten unterstützt, denn es gibt bisher gar keine verbindlichen Grenzwerte für den Impfschutz, nach denen sich die Behörden richten könnten. Darüber hinaus können auch Geimpfte an Masern erkranken und ansteckend sein. Sie müssten also im Grunde genauso behandelt werden wie Ungeimpfte. Nicht zuletzt ist eine wirksame alternative Vorsorge und Behandlung der Masern längst bekannt.
Vortrag der Autorin auf dem 9. Stuttgarter Impfsymposium

Das Drei-Säulen-Modell
Eine praktische Orientierungshilfe für Ihre persönliche Impfentscheidung
von Hans U. P. Tolzin
Seite 28 - 29
Ausgangsbasis für eine Impfentscheidung ist die Feststellung, dass auch öffentlich empfohlene Impfungen rechtlich gesehen zunächst einmal Körperverletzungen darstellen, die der mündigen Einwilligung bedürfen. Diese Einwilligung können wir im Rahmen unserer persönlichen Impfentscheidung jedoch nur gewähren, wenn Wirksamkeit, Sicherheit und Notwendigkeit dieser Impfung zweifelsfrei nachgewiesen sind. Fehlt auch nur eine dieser drei Säulen, muss auch die Impfentscheidung fallen. Wie ein Hocker wenigstens drei Beine benötigt, um stabil zu stehen, so muss auch die Impfentscheidung die Stabilität der drei Säulen Wirksamkeit, Sicherheit und Notwendigkeit prüfen. Ist eine dieser Argumentations-Säulen nicht stabil, kann die Entscheidung im Grunde nicht für die Impfung ausfallen.

USA: Der Rückgang der Masern begann lange vor den Impfungen
Seite 30

Zu viele offene Fragen zur Wirksamkeit
von Hans U. P. Tolzin
Seite 31 - 34
Ohne Wirksamkeit ergibt eine Impfung selbst dann keinen Sinn, wenn sie sicher wäre und als notwendig angesehen werden könnte. Wie die Statistiken zeigen, hat der Rückgang der Masern als Todesursache lange vor Einführungen der Impfungen begonnen. Das wirft Fragen nach der tatsächlichen Wirksamkeit auf. Die Wirksamkeit von Masern-Impfstoffen wird im Rahmen von Zulassungsstudien erfasst und vom PEI, der deutschen Zulassungsbehörde, geprüft. Wie genau die Wirksamkeit bestimmt wird, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Ein kleines ABC der Zusatzstoffe
von Hans U. P. Tolzin
Seite 35 - 41
Alle Masern-Impfstoffe enthalten eine ganze Reihe von Substanzen, die in höheren Mengen hochgiftig oder gar tödlich sein können. In der geringen Menge, wie sie in Impfstoffen vorhanden sind, seien diese Substanzen jedoch unbedenklich, versichern uns Hersteller und Behörden – und das Gegenteil könne schließlich niemand beweisen. Doch ganz so einfach können wir es uns bei der Beurteilung der Risiken von Impfstoffen nicht machen. Um unsere Zustimmung zu der Körperverletzung, die jede Impfung darstellt, geben zu können, müssten uns die Hersteller und Behörden aussagefähige Sicherheitsstudien  vorlegen können. Doch das ist bisher leider reines Wunschdenken.

Zutatenliste der verfügbaren Masern-Impfstoffe
Seite 38 - 39

Warnhinweise & Kontraindikationen
Auszüge aus den Produktinformationen
Seite 42 - 44

Vierfach-Impfstoffe MMR-V
Seite 44

Angst vor SSPE?
Was von den „tödlichen Maserngefahren“ bei näherer Betrachtung übrig bleibt
von Hans U. P. Tolzin
Seite 45 - 49
Um uns Eltern zur Masernimpfung zu motivieren, werden uns in den Medien immer wieder die Folgen einer Gehirnentzündung mit der Bezeichnung SSPE vor Augen geführt. Doch die Wahrscheinlichkeit einer SSPE ist wesentlich geringer als behauptet. Darüber hinaus liegen die wahren Ursachen dieser speziellen Gehirnentzündung in der Regel ganz woanders. Um das Restrisiko einer Masernkomplikation auf nahezu Null zu senken, stehen uns zwei bereits bewährte Methoden zur Verfügung.

„Hohe Qualität der Referenten“
Stuttgarter Impfsymposium tagte zum 9. Mal
Seite 49 - 51
Vom 27. – 29. Sept. 2013 hat in der Filderhalle Leinfelden das 9. Stuttgarter Impfsymposium mit insgesamt ca. 300 Teilnehmern stattgefunden. In den Rückmeldungen per Fragebogenaktion wurde vor allem die Kompetenz und Qualität der meisten Vorträge gelobt, sowie die einmalige Möglichkeit, sich mit einer großen Anzahl von Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen.

Deutsche Impfkritikerverbände vereinbaren Zusammenarbeit
Seite 52
(ht) Unter dem Eindruck eines zunehmenden Impf-Mobbings in Deutschland und einer öffentlich diskutierten Impfpflicht haben nun drei der wichtigsten deutschen Impfkritikerverbände eine langfristige Zusammenarbeit beschlossen. Der formlose Zusammenschluss wird vorläufig unter „DAGIA – Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängige Impfaufklärung“ firmieren.

Neue STIKO-Impfempfehlung gegen Rotaviren (RV)
von Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e.V.
Seite 53 - 57
Im epidemiologischen Bulletin (EpiBull) Nr. 34/2013 vom 26. August 2013 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre neue Impfempfehlung für Säuglinge mit der Rotavirus-Schluckimpfung veröffentlicht. Aus kritischer Sicht ist die Notwendigkeit für die  neue Empfehlung sachlich nicht gegeben. Auffallend ist jedoch, dass sich die STIKO weitaus mehr Mühe mit ihrer Begründung gemacht hat, als bei früheren Impfempfehlungen.

Schweizer Referendum:
Das Epidemiegesetz (EpG) wurde angenommen – wie geht es weiter?
von Daniel Trappitsch, N.I.E. Netzwerk Impfentscheid
Seite 57 - 59

Elternstammtische erfolgreich gründen und moderieren
von Hans U. P. Tolzin
Seite 60 - 61
Wer Impfungen ablehnt oder auch nur in Frage stellt, stößt in seiner Umgebung häufig auf heftige Reaktionen. Wenn es sich dabei um Fremde handelt, kann man das vielleicht noch mit einem Schulterzucken abtun, aber oft sind es eben die nächsten Freunde oder Familienangehörige, Arbeitskollegen, Vorgesetzte oder Arbeitgeber. Elternstammtische bieten einen Ausweg aus der Isolierung.

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 62

Veranstaltungshinweise, Adressen und Links
Seite 63


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