"impf-report"-Ausgabe Nr. 96/97, Nov./Dez. 2012

Machen Tierimpfungen Sinn?

Titelseite der Ausgabe
Erscheinungstermin: 1. November 2012

 

Editorial

Schwäbisch Hall,  den 22. Oktober 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

Ab Januar 2013 wird es eine Umstellung beim „impf-report“ geben. Das Heft wird nicht mehr alle zwei Monate, sondern nur noch vierteljährlich erscheinen. Dafür wird es nicht mehr 40, sondern 64 Seiten umfassen. Gleichzeitig stellen wir von Laserdruck auf Offsetdruck um. Dies ermöglicht uns nicht nur eine bessere Verarbeitung, sondern auch die Umstellung auf Farbe.

Das Einzelheft wird dann 9 Euro kosten. Der Preis des Jahresabos bleibt – wie seit 2005, als wir anfingen, bei 36 Euro. Eine Preiserhöhung wird angesichts der schleichenden Inflation, in der wir uns befinden, unvermeidlich sein, ist aber für 2013 noch nicht vorgesehen. Und wenn alles klappt wie geplant, werden wir 2014 auch erstmals an die Kioske gehen.

Wir werden natürlich auch weiterhin über aktuelle Entwicklungen auf dem Impfsektor, vor allem natürlich über angebliche Seuchen und Pandemien  berichten. Das Hauptthema wird jedoch immer eine der Infektionskrankheiten sein, gegen die geimpft wird.

Beginnen werden wir mit der Sechsfach-Impfung. Dabei wird die jeweilige Impfung nicht nur im Lichte der „drei Säulen einer Impfentscheidung“ betrachtet, sondern wir werden in gewohnter Weise auch die medizinhistorischen Ursprünge der Infektionshypothese beleuchten, die Ansteckungsexperimente der „alten Meister“ kritisch hinterfragen und Widersprüche aufdecken.

Nun, Tetanus und Diphtherie haben wir in diesem Sinne bereits „abgearbeitet“. Für das erste Quartal 2013 werden wir noch einmal Polio aufgreifen, danach Hepatitis, Keuchhusten und Hib. 2014 kommen dann Masern, Mumps, Röteln und die Windpocken dran und danach die weiteren Impfungen. Damit haben wir noch Themen für ein paar weitere Jahre. Und sollten uns irgendwann einmal die Humanimpfungen ausgehen, gibt es ja immer noch die Tierimpfungen.

Auf den Wunsch vieler Leser eingehend, habe ich die Tierimpfungen in dieser Ausgabe  schon einmal sehr grundsätzlich aufgegriffen. Und wenn Sie bisher der Ansicht waren, dass die Humanimpfungen schon schlimm genug sind, so ist die Situation bei den Tieren noch viel schlimmer. Ganz einfach deshalb, weil der Impftod eines Tieres weitaus weniger Aufsehen erregt als der Tod eines Kindes. Doch lesen Sie selbst.

Herzlichst
Ihr
Hans U. P. Tolzin

 

 

Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Selbstverantwortlich entscheiden? Ja, natürlich!
Warum wir die Impfentscheidung für unsere Tiere nicht allein den „Experten“ überlassen dürfen
von Hans U. P. Tolzin
Seite 4 - 5
Ob es um die Impfentscheidung für unsere Kinder oder für unsere Tiere geht: Eine ganze Armee von sogenannten „Impfexperten“ versichert uns, dass wir die Beurteilung von Wirksamkeit, Sicherheit und Notwendigkeit von bestimmten Impfungen getrost ihnen überlassen dürfen. Schließlich seien wir die unwissenden Laien und sie die „Experten“, die alle Vor- und Nachteile bereits für uns abgewogen haben. Doch im Alltag treffen wir viele wichtige Entscheidungen selbstverantwortlich. Warum also nicht auch beim Impfen unserer Tiere?

Aus der Verwirrung in die Klarheit: Die Entscheidung vor der Entscheidung
von Hans U. P. Tolzin
Seite 6 - 8
Wer – egal ob bei Mensch oder Tier – vor der Impffrage steht, sieht sich mit den unterschiedlichsten und völlig widersprüchlichen Aussagen konfrontiert. Wie kann man da als Laie zu einer klaren Entscheidung gelangen? Wenn Sie nicht wie ein Punchingball hilflos den Pro-  und Kontra-Argumenten ausgesetzt sein wollen, sollten Sie zuallererst die Frage der Beweislast klären.

Die drei Säulen einer mündigen Impfentscheidung
von Hans U. P. Tolzin
Seite 9 - 11
Die offizielle Durchimpfungspolitik gegen Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier lässt sich grob in drei Säulen, auf der diese Politik ruht, aufteilen: Die Behauptung der Wirksamkeit, der Sicherheit und der Notwendigkeit der Impfung. Wie bei einem Hocker oder Stuhl, der mindestens drei Beine benötigt, um stabil zu stehen, müssen bei einer Entscheidung für die Impfung alle drei Säulen tragfähig sein. Fällt auch nur eine dieser Standbeine weg, fällt auch die Impfung. Denn auf zwei Beinen kann weder ein Stuhl noch eine Entscheidung für die Impfung stehen.

Die Frage der Wirksamkeit
von Hans U. P. Tolzin
Seite 12 - 19
Ohne Wirksamkeit (erste Säule einer Impfentscheidung) macht eine Impfung selbst dann keinen Sinn, wenn sie sicher wäre (zweite Säule) und als notwendig angesehen werden könnte (dritte Säule). Wie ist es nun um den Wirksamkeitsnachweis der Tierimpfungen bestellt? Da die Impfmedizin Wissenschaftlichkeit für sich beansprucht, sollten wir von der Zulassungsbehörde exakte Daten in Form von vergleichenden Blindstudien mit geimpften und placebo-geimpften Tieren erwarten dürfen.

Ist das Restrisiko kalkulierbar?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 20 - 25
Immer wieder versichern uns Hersteller, Behörden und Medien, dass die Tierimpfstoffe sicher seien. Damit meinen sie keineswegs eine absolute Sicherheit, also die Garantie für eine völlig nebenwirkungsfreie Impfung, sondern dass das verbleibende Restrisiko genau bekannt und damit kalkulierbar sei. Diese Kalkulierbarkeit ist die unbedingte Voraussetzung für eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiken. Doch wie sieht es mit der Datenlage zur Impfstoffsicherheit wirklich aus?

Die Notwendigkeit von Tierimpfungen
von Hans U. P. Tolzin
Seite 25 - 28
Jede Impfung stellt einen Eingriff in einen hochkomplexen gesunden Organismus dar, dessen Folgen für das einzelne geimpfte Tier nicht wirklich kalkulierbar sind. Deshalb ist selbst dann, wenn Impfungen eine gewisse Wirksamkeit hätten und ihr Risiko rein statistisch kalkulierbar wäre (erste und zweite Säule der Impfentscheidung), die Frage der Notwendigkeit zu stellen (dritte Säule). Dabei sind verschiedene Aspekte zu beachten.

Bundesverwaltungsgericht: „Ein Unterrichtsausschluss ist nicht in jedem Fall rechtens!“
von Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e.V.
Seite 29 - 32
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte mit Urteil vom 22. März 2012 in letzter Instanz die Rechtsauffassung einer klagenden Mutter, deren Kind nach einem Masernfall an der benachbarten Schule von der örtlichen Gesundheitsbehörde vom Unterricht ausgeschlossen wurde.  

Macht die Grippe-Impfung Sinn?
von Hans U. P. Tolzin
Seite 33 - 35
Wie jedes Jahr im Herbst ist auch zurzeit wieder eine große Grippeimpfkampagne angelaufen. Für meine neuen Leser möchte ich hier in aller Kürze darstellen, warum aus meiner Sicht auch die gegenwärtige Impfkampagne sachlich nicht begründbar ist und nichts weiter als eine Verkaufskampagne der Industrie darstellt - mit freundlicher Unterstützung unserer Gesundheitsbehörden. 

Das Schweizer Volk stimmt am 25.11.2012 ab: NEIN zum Tierseuchengesetz (TSG)!
Seite 35 - 37
Was kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist doch eingetreten:  Die Kritiker des neuen Tierseuchengesetzes in der Schweiz um das „Netzwerk Impfentscheid“ und seinen Präsidenten Daniel Trappitsch haben quasi in letzter Minute genügend Unterstützungs-Unterschriften gesammelt, um das TSG-Referendum zu erfüllen. Deshalb stimmt das Schweizer Volk am 25. November 2012 über die geplante Gesetzesänderung ab. Nachfolgend der Begründungstext aus dem aktuellen Flugblatt. 

Impfkritische Gesprächskreise und Stammtische
Seite 38

Veranstaltungshinweise, Adressen und Links
Seite 39

Lieferbare "impf-report"-Ausgaben
Seite 40


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