"impf-report"-Ausgabe Nr. 38/39, Jan./Feb. 2008

Risiko Krebsimpfung:

wissen sie wirklich, was sie tun?

 
impf-report Ausgabe Jan. /Feb. 2008

 

Editorial

Echterdingen, den 22. März 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

wer von uns hat schon einmal miterlebt, wenn ein Damm bricht? So etwas erlebt man in der Regel nur bei einer Flutkatastrophe. Die Wassermassen strömen, unaufhaltsam, und selbst wenn man den Deich oder den Damm wieder repariert, ist der Schaden bereits angerichtet. Wer im Bereich eines Dammes lebt, der lebt mit der Angst vor einem Durchbruch.
 
Im Januar dieses Jahres ist in Österreich und in Deutschland auch ein Damm gebrochen: Der Damm des Schweigens zu den Risiken von Krebs­impfstoffen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der Zulassungsbehörde für Impfstoffe, nannte es in einem Interview ein Gespenst namens „Impfgedanke“, das in dieser  Behörde umgehe. Dieser sei unter allen Umständen vor einer Beschädigung, einem Durchbruch zu bewahren, aus Angst, eine sinkende Durchimpfungsrate könnte eine neue Flut von Seuchen nach sich ziehen.
 
Impfungen dürfen kritisiert werden. Ein bischen jedenfalls. Und solange die Kritik hinter verschlossenen Türen geäußert wird, keine große Öffentlichkeit erreicht und keine Konsequenzen nach sich zieht. Impfungen zu sehr zu kritisieren, ist nicht „politisch korrekt“.  Der „Impfgedanke“ spukt nicht nur beim PEI, sondern auch in den Köpfen von Ärzten, Behördenmitarbeitern, Politikern und Redakteuren. Jeder, der dem Gespenst Schaden zufügt, muss mit Sanktionen rechnen, die unter Umständen sogar seine Existenz gefährden könnten.
 
Doch kein Damm ist perfekt, auch nicht der gegen eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Impfrisiken. Ein einzelner Vater, der den „rätselhaften“ Tod seiner Tochter nicht einfach hinnehmen wollte, der auf Beschwichtigungsversuche und Ablenkungsmanöver nicht mit Resignation, sondern mit dem Gang an die Öffentlichkeit reagierte, reichte aus, um – endlich – die längst fällige Diskussion über die neuen Krebs­impfstoffe  auszulösen.
 
Wären es nur ein paar mehr, die wie der Vater von Jasmin S. aufstehen und auf die schier unglaublichen Zustände in unserem Gesundheitssystem – nicht nur im Impfbereich – hinweisen.
 
Vielleicht hätten wir dann tatsächlich irgendwann eine Chance auf eine echte Reform.
 
Ihr

Hans U. P. Tolzin


  

Inhalt dieser Ausgabe:

Risiko Krebsimpfung - Ein Merkblatt für Eltern
Seite 2

Risiko Krebsimpfung: Wenn der Tod im Schlaf kommt
von Hans U. P. Tolzin
Seite 4 - 9
Jasmin S., eine junge Frau, die gerade ihr Studium in Wien beginnen will, liegt – völlig überraschend – eines Morgens tot im Bett. Ursachen werden von den Medizinern nicht gefunden und sie wollen den rätselhaften Todesfall schon als einen der vielen ungeklärten Todesfälle abhaken. Doch die Eltern des Mädchens erinnern sich an die Krebsimpfung, die drei Wochen vor dem Tod ihrer Tochter vorgenommen wurde – und dass die ersten Beschwerden kurz darauf begonnen hatten. Die reflexartigen Abwehrreaktionen und Abwiegelungsversuche, mit denen sich die Eltern daraufhin bei Medizinern und Behörden konfrontiert sehen, bringen nicht das gewünschte Resultat. Diesmal nicht. Stefan und Barbara S., Jasmins Eltern, gehen an die Öffentlichkeit und stoßen schließlich im gesamten deutschen Sprachraum eine Diskussion über die Sicherheit von Impfstoffen an, wie es sie schon seit Jahren nicht mehr gegeben hat.


HPV-Impfung: Berichte von Impfkomplikationen
Seite 10 - 14
Der Fall Jasmin S. hat auch in Deutschland eine heftige Diskussion über die Sicherheit der HPV-Impfung ausgelöst. Die Erfahrungsberichte von Betroffenen, die durch Medienberichte auf einen möglichen Zusammenhang ihrer Erkrankungen mit der zuvor verabreichten Impfung aufmerksam wurden, häufen sich inzwischen im Internet.  Dabei ziehen sich folgende Merkmale wie ein roter Faden durch die Berichte: a) vor der Impfung waren mögliche Risiken kein Thema, eine entsprechende Aufklärung fand so gut wie nicht statt. b) Die konsultierten Ärzte wiesen einen möglichen Zusammenhang in der Regel von vornherein zurück – auch wenn sie bezüglich der Ursachen völlig ratlos waren. c) Die Konsequenz daraus: In den seltensten Fällen wurden diese Verdachtsfälle den Gesundheitsbehörden gemeldet.

Experte für Impfstoffsicherheit: Verschleierung der Nebenwirkungen durch Wahl des Placebos“
Seite 15 - 17
Zehn Jahre lang war Dr. Klaus Hartmann beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, im Bereich der Impfstoffsicherheit tätig. Heute ist er ein anerkannter Gutachter für mögliche Impfschadensfälle. Der österreichische Medizinjournalist Bert Ehgartner führte am 31. Januar 2008 ein Interview mit ihm, das in Auszügen in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ erschienen ist.
 

Die HPV-Impfung: Eine kritische Stellungnahme der "Ärzte für Individuelle Impfentscheidung“
Dr. med. Martin Hirte
Seite 17 - 25
Die Ständige Impfkommission empfiehlt seit Juli 2007 die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Im Folgenden versuchen wir, Sie über die Problematik dieser sehr umstrittenen Impfempfehlung zu informieren.

Impfungen schützen vor Krebs –  und der Papst bewirbt sich als nächster Ajatollah
von Lothar Hirneise
Seite 26 - 27
Ein Auszug aus dem Bestseller „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“

Auszug aus einem Internet-Blog des Medizinjournalisten Bert Ehgartner
Nebenwirkungen in den Gardasil-Studien
Seite 27 - 28
Das 486 Seiten Dokument der Clinical Review der FDA zu den Gardasil-Studien eröffnet eine Menge interessante Details der zwölf maßgeblichen Studien. So zum Beispiel die Wahl der Placebos... Siehe auch: http://www.fda.gov/cber/review/hpvmer060806r.pdf
 

Tod nach HPV Impfung: Stellungnahme eines Gutachters
von Dr. Johann Loibner
Seite 29
 

HPV-Impfung auch für Männer?
Seite 30
Pressemeldung


Schleusen der Begehrlichkeiten
Seite 30
ein Kommentar zu obenstehendem Artikel von Hans  U. P. Tolzin


PEI: Von Ethik und Gespenstern
Warum die Impfstoffsicherheit bei der deutschen Zulassungsbehörde erst an zweiter Stelle steht
von Hans U. P. Tolzin
Seite 31
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist in Deutschland sowohl für die Zulassung als auch für die Sicherheit von Impfstoffen zuständig, und nimmt die grundlegende Beurteilung des Verhältnisses zwischen Wirksamkeit und Sicherheit eines Impfstoffs vor. Doch Kritiker bemängeln, dass die Behörde die Wirksamkeit regelmäßig sehr großzügig auslegt, während sie die Impfstoffrisiken ebenso regelmäßig bagatellisiert. Ein Behörden-Insider beschreibt den möglichen Grund für dieses Verhalten.

 

Mit Kanonen auf Spatzen schießen? - Die Ungereimtheiten der HPV-Impfung
Pressemeldung
Seite 32
Der Bundesverband der Frauengesundheitszentren und zahlreiche (Frauen-)Gesundheitsorganisationen sind alarmiert. Vor einem Jahr wurde der Impfstoff Gardasil® zugelassen - beworben als „Impfung gegen Krebs“. Diese pauschalisierte Aussage ist irreführend und entspricht so nicht der Wahrheit, denn es gibt keine Impfung gegen Krebs.


Offizielle Stellungnahme des  PEI zum unklaren Todesfall aus Deutschland
www.pei.de vom 18. Januar 2008
Seite 33


„PEI führt Öffentlichkeit in die Irre“
blitz-a-t vom 6. Februar 2008
Seite 33 - 34
Auszug aus einem Kommentar des arznei-telegramms zur PEI-Stellungnahme. Das arznei-telegramm ist eine pharmaunabhängige Zeitschrift für Ärzte und Apotheker.
 

Die seltsame Rolle des PEI
www.med.blogger.de vom 22. Februar 2008
Seite 34 - 35
Ein Kommentar des Medizinjournalisten Bert Ehgartner zu den PEI-Stellungnahmen


Lebensgefährliche Inkompetenz
„impf-report“ Newsletter vom 29. Januar 2008
Seite  35
Ein Kommentar von Hans U. P. Tolzin zur PEI-Stellungnahme


Weitere Meldungen zur Krebsimpfung
Seite 35 - 38


Veranstaltungen, Adressen und Links
Seite 39


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