impf-report Newsletter Nr. 01/2011 vom 28. Januar 2011

Übersicht:

[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter

[02] Ausspionieren von Impfkritikern im Internet

[03] Von Experten, die auszogen, einem Virus das Fürchten zu lehren

[04] TAMIFLU: Hersteller verheimlicht systematisch Studiendaten

[05] Mitmach-Buchprojekt: Wie gesund sind ungeimpfte Kinder?

[06] Kein Dialog auf 2. Nationaler Impfkonferenz in Stuttgart!

[07] Stuttgarter Impfsymposium: Sonderpreise für Frühbucher

[08] Aktuelle Publikationen im Tolzin Verlag


[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter

Der Bezug des Newsletters ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche Kostenbeteiligung ab 30 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig der Bezug der elektronischen Ausgabe der Zeitschrift impf-report (inhaltlich nicht mit dem Newsletter identisch) für ein Jahr (= 6 Ausgaben) verbunden. Bei Interesse schreiben Sie bitte mit dem Betreff "Kostenbeteiligung Newsletter" an: redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin


[02] Ausspionieren von Impfkritikern im Internet

(ir) In seinem Urteil vom 6. Mai 2010 (AZ 17 O 341/09) entschied das Landgericht Stuttgart, dass der von mir verklagte Aribert D. aus Bremerhaven eine von mir (in einer nicht öffentlichen Mailingliste geschriebenen) Email nicht auf seinen Internet-Pranger-Webseiten veröffentlichen darf. Der Beklagte, der seit Jahren systematisch private Daten von Impfkritikern im Internet ausspioniert, um sie dann mit ihrer Hilfe auf seinen Webseiten bloßzustellen, hatte sich unter falschen Angaben in diese Mailingliste, in der sich vorwiegend Ärzte über das Impfthema austauschten, eingeschlichen.

Der Beklagte ging in Berufung. Die Berufungsverhandlung war auf Mittwoch, den 27. Oktober 2010 festgesetzt. Am Montag, den 25. Oktober (also nur zwei Tage vor der Verhandlung!) meldete sich der vorsitzende Richter überraschend bei meinem Rechtsanwalt und teilte ihm mit, es sei mir dringend anzuraten, die Klage zurückzuziehen, da sie keine Aussicht habe. Für eine sinnvolle Reaktion blieb zur Verhandlung keinerlei Zeit mehr. Z. B. hätten wir wir nachweisen können, dass sämtliche Teilnehmer der Mailingliste von einem hohen Vertraulichkeitsgrad ausgegangen waren, auch wenn die (von Internet-Laien aufgesetzten) Zugangsregelungen nicht ausdrücklich von jedem neuen Listenmitglied eine Bestätigung dieser Vertraulichkeit verlangt hatten.

Wie aufgrund dieser Vorgeschichte fast zu erwarten war, verlief die Verhandlung sehr einseitig: Der vorsitzende Richter ließ keine Einwände gelten und hatte es sichtbar eilig, das von ihm offenbar bereits im Vorfeld gefasste Urteil durchzusetzen. Das Ergebnis: Das Urteil des Landgerichts wurde aufgehoben und der Berufung des Beklagten statt gegeben (AZ 4 U 96/10).

Doch der Richter setzte noch eins drauf: Obwohl den meisten Menschen, die sich im Internet bewegen, die Bedeutung des Persönlichkeitsschutzes von Emails und geschlossenen Mailinglisten einleuchtet und es sich somit um ein grundsätzlich zu regelndes rechtliches Problem handelt, ließ er keine Berufung seiner Entscheidung zu.

Ich habe nicht vor, dies hinzunehmen und habe deshalb eine Anhörungsrüge und eine Nichtzulassungsbeschwerde bei Bundesgerichtshof eingeleitet. Meine Anhörungsrüge wurde zwischenzeitlich vom OLG zurückgewiesen.

Die Nichtzulassungsbeschwerde läuft noch. Für die aktuellen rechtlichen Schritte fallen Kosten in Höhe von ca. 2.000 Kosten an. Diese kann ich im Moment nicht selbst aufbringen. Wenn auch Ihnen daran gelegen ist, dass die Privatsphäre des Bürgers im Internet geschützt wird und Sie der Ansicht sind, dass nichtöffentliche Mailinglisten diesen Schutz genießen, dann können Sie dieses Anliegen finanziell durch eine Spende für den Rechtsfonds des gemeinnützigen Vereins AGBUG e.V. unterstützen:

AGBUG e.V.
Stichwort "Mailingliste"

Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich im voraus.
Ihr
Hans U. P. Tolzin

Frühere Meldungen zu diesem Thema:
Stuttgarter Landgericht verweist mutmaßlichen Internet-Stalker in seine Grenzen

Keine Persönlichkeitsrechte zweiter Klasse für impfkritische Bürger!

Gläserne Mailinglisten: Angriff auf die Privatsphäre im Internet

Urteil des OLG Stuttgart vom 10. Nov. 2010

[03] Von Experten, die auszogen, einem Virus das Fürchten zu lehren

... und gegen Windmühlen antraten.

(ir) Jahr für Jahr sterben in Deutschland im Durchschnitt angeblich etwa 10.000 Menschen an einem der mehreren hundert verschiedenen Influenza-Viren, von denen die moderne Medizin bis heute weiß. Während des Winters 2009/2010 grassierte zwar die sogenannte Schweinegrippe, diese forderte jedoch nicht mehr als 258 offiziell gezählte Todesfälle. Auch in diesem Winter sind es bisher trotz des bereits lang anhaltenden nasskalten Wetters erst wenige Todesfälle, die die Schlagzeilen erreichen. Deshalb müssen diese Schlagzeilen wohl - vor allem in gewissen Boulevardblättern - um so fetter ausfallen.

Wundern Sie sich nicht auch manchmal über die einander verblüffend ähnlichen Formulierungen der Pressemeldungen, mit denen wir aufgefordert werden, uns der aktuellen Grippeimpfaktion anzuschließen? So, als wären sie letztlich nur einer einzigen - oder doch nur einigen wenigen - Federn entsprungen? Es mag sein, dass dies kein Zufall ist.

Es ist eigentlich verwunderlich, dass die sogenannte Schweinegrippe noch nicht viel stärker zugeschlagen hat, wo sich doch nur etwa sieben Prozent der deutschen Bevölkerung letzten Winter gegen die Schweinegrippe impfen ließ. Selbst das medizinische Personal lässt sich laut dem RKI, der deutschen Seuchenbehörde, nur zu maximal 20 % gegen die aktuellen Influenzaviren impfen - müssten es nicht gerade die gerade besser wissen?

Möglicherweise haben ja die meisten Deutschen die Infektion bereits durchgemacht und sind nun gegen diesen Influenza-Virustyp "immun". Wenn aber nun Millionen von Menschen diese Krankheit ohne größere Probleme auf natürliche Weise durchleben, wie kann man dann von einer Gefahr sprechen?

Oh, ich vergaß: Das Virus mag ja JETZT noch harmlos sein, kann sich aber jederzeit - keiner weiß, wann - zu einem tödlichen Monster wandeln. Und spätestens DANN geht es uns an den Kragen, ganz bestimmt! Doch gilt das nicht auch für alle anderen - bisher harmlosen - Grippe-Viren? Dann macht es doch eigentlich keinen Sinn, jedes Jahr nur gegen DREI Virustypen zu impfen. Man müsste schon alle bekannten Variationen in eine Spritze hineinpacken.

Mag sein, dass der Grippeimpfstoff dann so teuer würde wie der HPV-Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs (ca. 500 Euro je Impfserie), aber schließlich haben wir den ja auch finanziell verkraftet, oder?

Warum wir nicht gegen alle harmlosen Grippeviren impfen, sondern nur gegen einen bis drei, gehört zu den vielen kleinen Details, die ich als Nicht-Experte nicht verstehe.

Was ich ebenfalls nicht verstehe: Wenn das Virus JETZT noch harmlos ist und der JETZIGE Impfstoff auf dieses harmlose Virus abgestimmt ist, wie soll es denn gegen ein KÜNFTIGES mutiertes Virus schützen können, das ja seine Eigenschaften immerhin soweit verändert haben wird, dass es nun massenmordtauglich ist? Dürfen wir wirklich Milliarden für die mehr als vage Hoffnung ausgeben, dass die jetzigen Grippeimpfstoffe gegen künftige bösartigere Virentypen schützen? Sollte man sich da nicht lieber doch auf Kampagnen für eine vitalstoffreiche Ernährung und insbesondere die ausreichende Versorgung mit den Vitaminen C und D konzentrieren, die ja nachgewiesenermaßen die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten deutlich reduzieren?

Immerhin, WAS ich verstanden habe ist, dass die Horrorzahlen von den durchschnittlichen 10.000 Grippetoten in Deutschland nicht etwa gezählt, sondern jedes Jahr neu geschätzt werden. Und zwar von einer sogenannten "Arbeitsgemeinschaft Influenza" (AGI), die zwar beim RKI angesiedelt ist, jedoch aus den Portokassen der wichtigsten Herstellen von Grippeimpfstoffen mit jährlich jeweils 50.000 Euro finanziert wird.

Diese Hersteller müssen ja wohl nachgewiesenermaßen objektiv, unabhängig und ausschließlich auf das Gemeinwohl bedacht sein, sonst würde man ihnen von Seiten der Behörden und Politik diese Einflussnahme auf das Influenza-Gefahrenbarometer sicherlich nicht erlauben, oder? Na ja, das ist auch nur wieder etwas, was ich nicht verstehe.

Wie diese jährlichen Durchschnitts-Toten zustande kommen, ist jedoch schon interessant. Die AGI nimmt nämlich die Anzahl der Todesfälle in den kalten Wintermonaten und zieht davon die Anzahl der Todesfälle in den wärmeren Monaten ab. Und da im Winter mehr Menschen sterben als im Sommer, kommt dabei meistens eine ganz ordentliche Zahl heraus. Das Ganze wird noch garniert mit einer unendlich komplizierten Formel, in der z. B. der von der AGI gemessene zeitliche und geografische Verlauf der Grippeepidemie eingeflochten wird - unter Berücksichtigung der gemeldeten Erkrankungen und den von statistischen Bundesamt erfassten Todesfällen.

In ganz Deutschland gibt es vielleicht drei Personen, die diese Formel wirklich verstehen. Die meisten von denen, die diese Formel nicht verstehen, scheinen zu glauben, dass diese drei Experten besonders klug seien; jedenfalls gibt es in ganz Deutschland - bis auf ein paar zottige Impfgegner natürlich - keinen Experten, der diese komplizierte Formel je öffentlich hinterfragt hätte.

Darum ist wohl auch niemandem aufgefallen, dass weder AGI noch RKI für diese vermutschätzgerechnete Influenza-Sterberate eine Plausibilitätsrechnung (z. B. anhand einer ordentlichen Studie) vorweisen können, wie jeder Schüler dies im Mathe-Unterricht spätestens beim Wurzelziehen anzuwenden lernt, um seine Rechnung gegen zu prüfen. Die Schätzrate hängt somit eigentlich – streng wissenschaftlich gesehen - haltlos im luftleeren Raum.

Des weiteren scheint es niemandem aufgefallen zu sein, dass die vom Statistische Bundesamt jedes Jahr auf der Basis der Totenscheine gezählten laborbestätigten Influenza-Todesfälle kaum mehr als zwei Dutzend betragen. Den von AGI/RKI geschätzten Rest, mit dem die durchschnittlichen 10.000 Todesfälle „aufgefüllt“ werden, nennt man übrigens in der Fachsprache "Exzess-Mortalität".

Nun sollen wir, wenn es nach dem Willen der Schweinegrippe-Experten geht, die Impfung im Rahmen der saisonalen Influenzaimpfaktion nachholen. Insbesondere sogenannte Risikogruppen, also Kranke, Geschwächte und Alte, sollen sich unbedingt impfen lassen. Denn die meisten Schweinegrippe-Todesopfer seien vorher schon mehr oder weniger schwer krank gewesen. Und deshalb besonders leichte Beute für das heimtückische Virus.

Doch merkwürdigerweise findet man beim RKI keinerlei Untersuchungen darüber, in welchem Ausmaß diese Vorerkrankungen und die Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente für die Grippesymptome verantwortlich waren. Denn schließlich gehen eine ganze Reihe von Krankheiten und auch viele Medikamentengifte auf Lunge und Atemtrakt. Da auch den „Experten“ zufolge das Schweinegrippevirus zu mindestens 99 % harmlos ist, müssten die alternativen Erkrankungsursachen natürlich angemessen gewürdigt werden. Nicht auszudenken, wenn von den 258 mutmaßlichen Schweinegrippe-Opfern des letzten Winters 99 % in Wahrheit an ihren Grundleiden plus den Medikamentennebenwirkungen verstorben sind. Was bliebe den Pandemie-Propheten, wenn vom Schrecken der Schweinegrippe nur 1 % übrig bliebe?

Die „Diagnose Schweinegrippe“ beruht in der Regel auf einem Labortest, dem sogenannten PCR-Test, mit dem man nach einer Art "genetischem Fingerabdruck" des vermeintlichen Virus-Übeltäters sucht. Was dieser genetische genau Fingerabdruck aussagen soll, ist mir rätselhaft: Er wurde im April 2009 erstmals in den Proben von zwei Kindern aus Südkalifornien, in der Nähe der mexikanischen Grenze festgestellt. Diese beiden Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder von ihrer Erkältungserkrankung genesen und hatten auch sonst niemanden angesteckt.

Die Befürchtung, dass genau dieser Fingerabdruck aus den Proben der beiden Kinder von einem tödlichen Pandemie-Virus stammen könnte, hat ihren Ausgangspunkt in der US-Seuchenbehörde CDC. Diese hatte bereits im Winter 2008/2009 eine regelrechte Rasterfahndung nach dem künftigen Pandemie-Verbrecher über die ganze USA und insbesondere den Grenzbereich nach Mexiko gelegt. Dieses Rasternetz hatte sich über die Wochen und Monate hinweg immer weiter zugezogen - ein Erfolg war praktisch vorprogrammiert.

Da traf es sich gewissermaßen ganz gut, dass die WHO gleichzeitig, nämlich im Februar 2009, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in Zusammenarbeit mit CDC und Beratern der großen Impfstoffhersteller heimlich die Pandemie-Kriterien geändert hatte. Da war die Entdeckung eines (beliebigen?) genetischen Influenza-Fingerabdrucks nur noch der Funken, der das bereit stehende Pandemie-Fass entzündete. Und dieser Funken sollte innerhalb eines Jahres zusätzliche Milliarden in die Kassen der Impfstoffhersteller spülen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem ausverkauften Fußballstadion und warten zusammen mit weiteren 50.000 Zuschauern gespannt auf den Anpfiff des Spiels Bayern München gegen Inter Mailand. Da kommt plötzlich einer klammheimlich daher und klaut dem Schiedsrichter den Ball - und alle Reservebälle gleich mit. Welch eine Katastrophe! Nachdem nun alle Personen das Stadion enttäuscht und aufgebracht verlassen haben, sucht ein Spurenkommando unter einem ehrgeizigen Hauptkommissar nach Fingerabdrücken. Der erste saubere Fingerabdruck, den man irgendwo im Stadion findet, wird von diesem Hauptkommissar nun sofort dem Dieb zugeordnet. Und los geht es mit der Hatz auf den bösen Fußballdieb, der über 50.000 Leuten das Spiel versaut hat.

So ähnlich verhält es sich mit den genetischen Fingerabdrücken, mit denen die Experten und Gesundheitsbehörden hantieren. Sie sagen etwa genau so viel über eine Infektion mit einem bestimmten Virus aus wie ein beliebiger Fingerabdruck innerhalb eines Fußballstadions über den von uns gesuchten Balldieb. In jedem Menschen, ja in jeder Zelle gibt es so viele verschiedene genetische Fingerabdrücke wie reale Fingerabdrücke in einem vollbesetzten Stadion.

Aus einem derart zufällig vorgefundenen Fingerabdruck auf den Täter schließen zu wollen, ist in beiden Fällen wenig zielführend. Doch wer weiß, vielleicht braucht der Präsident von Bayern München für dieses Desaster unbedingt einen Sündenbock und sorgt dafür, dass der Hauptkommissar nur dann ein Autogramm von Poldi & Co. bekommt, wenn er den - oder zumindest irgendeinen - Täter fasst?

Doch solche Vergleiche sind natürlich völlig unwissenschaftlich. Und Fragen nach der Aussagekraft von Labortests stellt man in der wissenschaftlichen Szene nun einmal nicht. Doch das hat ja vielleicht auch damit zu tun, dass etwa 90 % der Bedeutung der Gesundheitsbehörden und 100 % des Impfstoff-Umsatzes von der Interpretation eben genau dieser Labortests abhängen. Sich vom Glauben an den genetischen Fingerabdruck zu verabschieden, bedeutet deshalb den Abschied von sorgfältig geplanten Karrieren, Gehältern, Forschungsgeldern, Haus im Grünen, Ferien auf Mallorca und lukrativen Rentnerjobs innerhalb der Pharmaindustrie - z. B. so einen wie den des früheren RKI-Chefs Kurth, der sich nun als Stiftungsrat-Chef beim BAYER-Konzern von seiner jahrzehntelangen Behörden-Mühsal ausruhen darf.

Das Verhalten eines Herrn Kurth kann ich durchaus nachvollziehen und verstehen. So wie ich mit etwas Einfühlungsvermögen auch die Motive von Don Quichotte verstehe, der Genugtuung daraus zieht, gegen Windmühlen zu reiten oder die Schildbürger, die ein Haus ohne Fenster bauen und das Licht dann in Körben hinein tragen wollen oder die Leute, die dem Kaiser ohne Kleider zujubeln.

Und wenn sie nicht gestorben sind, werden die Experten auch morgen noch der Schweinegrippe das Fürchten lehren. Zumindest so lange, bis ein Kind auf der Straße bemerkt, dass der Kaiser nackt ist.

Falls es laut genug rufen kann, so dass es auch alle hören.

[04] TAMIFLU: Hersteller verheimlicht systematisch Studiendaten

(ir) Einen der besten Artikel, die ich je in der Süddeutschen Zeitung gelesen habe, erschien dort am 17. Dezember 2010 unter dem Titel: "Die Tamiflu-Lüge". Der Autor Nike Heinen beschreibt darin die Bemühungen des renommierten Influenza-Experten Tom Jefferson, von Tamiflu-Hersteller Roche die vollständigen Daten zu bestimmten Studien erhalten, die angeblich einen Nutzen dieses umstrittenen Medikaments beweisen.

Wie sich herausgestellt hatte, stammt die Übersichtsarbeit, auf die sich weltweit das Vertrauen auf Tamiflu stützt, von einem Wissenschaftler-Team, dass bei Hersteller Roche in Lohn und Brot stand. Acht der zehn von ihnen bewerteten Studien seien niemals veröffentlicht worden. Die Behauptung eines Nutzens des Medikaments basiert jedoch ausgerechnet auf diesen Studien - die von Roche selbst finanziert und durchgeführt worden waren.

Roche will Jefferson und seinen Mitarbeitern die verlangten Daten nur aushändigen, wenn sie eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnen und die Zielrichtung ihrer Untersuchungen vorher offenlegen. Das sei eine "verkehrte Welt", wird Tom Jefferson zitiert, und:

"Seit wann entscheiden die Begutachteten, was der Gutachter sehen darf - und was nicht?"

Tom Jefferson ist übrigens der Mann, dem die Weltöffentlichkeit das Wissen zu verdanken hat, dass die WHO still, heimlich und leise - und rechtzeitig zum Start der angeblichen Schweinegrippe-Pandemie - die Pandemiekriterien so aufgeweicht hatte, dass praktisch jederzeit jedes harmlose Virus, das auf mehreren Kontinenten kursiert, zur Ausrufung einer Pandemie führen kann.

Die Erfahrungen Jeffersons, dass Hersteller und Behörden nur geschönte Studien und Teile aus Studien nach außen freigeben und sich mit Händen und Füßen gegen eine echte Transparenz des sogenannten Studiendesigns wehren, mache ich bereits seit Jahren. Es handelt sich also um eine übliche Praxis - die im Grunde jedes offiziell zugelassene Medikament in Frage stellt.

Es ist wohl anzuraten, den SZ-Artikel rechtzeitig abzuspeichern, bevor er im kostenpflichtigen Online-Archiv der Zeitung verschwindet. Solche Artikel bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht: SZ-Online vom 17.12.2010.



[05] Mitmach-Buchprojekt: Wie gesund sind ungeimpfte Kinder?

Schildern SIE Ihre Erfahrungen!

Die in der impf-report-Ausgabe Nr. 72/73, Nov./Dez. 2010 abgedruckten Erfahrungsberichte von Eltern ungeimpfter Kinder haben mich dazu inspiriert, solche Berichte künftig systematisch zu sammeln und schließlich als Buch herauszubringen. Wenn Sie gerne über Ihre ungeimpften Kindern berichten möchten, senden Sie bitte eine Email an: redaktion@impf-report.de

Voraussetzungen für Ihre Teilnahme:

  1. Angabe Ihrer vollständigen Adresse mit Telefonnummer (nur als Garant für die Echtheit Ihres Berichts, diese Daten werden NICHT automatisch abgedruckt oder an Dritte weitergegeben!)
  2. Angabe, wie Sie als Autor des Berichts genannt werden wollen. Beispiele: „Hans T.“ / „Hans T., Schwäbisch Hall“ / Hans & Brigitte T.“ / „Hans Tolzin, Schwäbisch Hall“ (wenn Sie negative Reaktionen Ihres Umfeldes befürchten, können Sie die anonyme Kurzform wählen. Grundsätzlich gilt jedoch: Je deutlicher Sie öffentlich zu Ihrem Bericht stehen, desto größer die Glaubwürdigkeit)
  3. Fotos von Ihren Kindern können Ihren Erfahrungsbericht optisch abrunden (ob Ihr Bericht im geplanten Buch abgedruckt wird, hängt natürlich nicht davon ab, ob Sie ein Foto beisteuern. Falls Ihre Kinder schon älter sind, holen Sie bitte möglichst ihr Einverständnis ein)

Ihre Berichte werden zunächst mit Ihrem Namen in anonymisierter Kurzform und ohne Fotos auf

http://www.impfkritik.de/ungeimpfte

veröffentlicht. Sobald genügend Berichte zusammengekommen sind, werden sie zu einem Buch zusammengefasst und dort mit der von Ihnen gewählten Unterschrift und ggf. den Fotos abgedruckt.

Weitere Infos unter obigem Link.

Sie können Ihren Erfahrungsbericht natürlich auch per Post an uns senden.

herzliche Grüße
Hans U. P. Tolzin
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur

[06] Kein Dialog auf 2. Nationaler Impfkonferenz in Stuttgart!

Quelle: Offener Brief von Libertas & Sanitas e.V. vom 27. Jan. 2011 an die Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg


Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

am 8.und 9. Februar 2011 findet die 2. Nationale Impfkonferenz „Impfen – Wirklichkeit und Vision“ in Stuttgart statt.

Libertas & Sanitas e. V. hat sich offiziell für einen Informationsstand bei der Konferenz in Stuttgart beworben. An diesem Stand sollte die Arbeit des Vereins, die Erkenntnisse der Nachforschungen vorgestellt und fachliche Diskussionen vor allem über den fehlenden Nachweis des Nutzens von Impfungen mit den Teilnehmern der Konferenz geführt werden. Mit dieser Auffassung steht der Verein übrigens nicht allein.

Selbst im Bundesgesundheitsblatt ist zu lesen, dass die Wirksamkeit von Impfprogrammen nicht evaluiert und keine Aussagen über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden kann (siehe hierzu weiter unten).

Dennoch wurde Libertas & Sanitas e. V. die Zusage wie schon bereits 2009 bei der 1. Konferenz in Mainz versagt, weil nach Auffassung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Gesundheit Libertas & Sanitas e. V. sich nicht für die Zielsetzungen der Nationalen Impfkonferenzen, die zur Verbesserung der Akzeptanz der Impfangebote beitragen sollen, einsetzt. Von Seiten des Ministeriums bestehen dagegen keine Bedenken, den Bundesverband Polio e. V. zuzulassen, da dieser nach Kenntnis des Ministeriums sich für die Zielsetzungen der Konferenzen einsetzt.

Damit wird offen zugegeben, dass nur der willkommen ist, der sich für Impfungen einsetzt. Kritik darf nur geäußert werden, wenn sie den Zielen dient. Offensichtlich hat man immer noch nichts aus den Erfahrungen um Stuttgart 21 gelernt.

Wir bitten Sie, sich dafür einzusetzen, dass Kritik an den Impfprogrammen der Bundesländer nicht ignoriert, sondern ernst genommen wird. Unterstützen Sie uns in unserem Bemühen, wie der Bundesverband Polio e.V. offiziell an der Industrieausstellung teilnehmen zu dürfen. Da die Zeit drängt, die Konferenz findet bereits am 8. und 9. Februar in Stuttgart statt, bitten wir Sie darum, so rasch wie möglich bei den verantwortlichen Stellen zu intervenieren.

hier weiterlesen


[07] Stuttgarter Impfsymposium: Sonderpreise für Frühbucher

Sie haben sich noch nicht für das diesjährige Stuttgarter Impfsymposium am 21. Mai 2011 angemeldet? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Bei Überweisung bis 1. Februar beträgt die Teilnahmegebühr nur 40,- Euro (danach 45,- €).

Anmeldeformular

Lassen Sie sich folgende Referenten nicht entgehen:

- Dr. med. Johann Loibner, Österreichs bekanntester Impfkritiker, zum Thema „Tetanus“

- Dr. med. Wolfgang Wodarg, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Europarat, MdB a.D., Vorstandsmitglied Transparency Deutschland, über „erfundene Seuchen“

- Dr. med. Klaus Hartmann, ehemals beim PEI für Impfstoffsicherheit zuständig, zum Thema „Zulassungsstudien“

- Dr. med. Gabriele Zell, Kinderärztin in Essen, über die in ihrer Praxis stattgefundene „Essener Masernepidemie 2010“

- Rolf Kron, Arzt in Kaufering, über Studien, die zeigen, dass Ungeimpfte gesünder sind

- Dr. Gunter Gebhard, Geologe, über die Auswirkungen des Metalls Aluminium (häufiger Zusatzstoff) auf lebendige Organismen

- Thomas Bauer, Apotheker, über seine Erfahrungen als bekennender Impfkritiker

- Wolfgang Böhm, Libertas & Sanitas e.V., über den aktuellen Stand der Impfdiskussion in Deutschland

Weitere Infos: symposium2011.htm


[08] Aktuelle Publikationen im Tolzin Verlag

DIE TETANUS-LÜGE

Warum das Bakterium nicht die Ursache sein kann und die Impfung keinen Sinn macht (eine Zusammenfassung der impf-report-Ausgaben zum Thema)
Autor: Hans u. P. Tolzin
Paperback, 300 Seiten
Preis: 19,90 €
Best.-Nr. FBU-091

7. STUTTGARTER IMPFSYMPOSIUM 2010
Video-Mitschnitt der Vorträge auf DVD
ca. 6. Std. Laufzeit
Preis: 29,90 €
Best.-Nr.: DVD-100

SIND GEIMPFTE GESÜNDER?
Entscheidende „Gretchenfrage“ an Behörden & Hersteller
Studien und Elternumfragen über den Gesundheitszustand Ungeimpfter
impf-report Ausgabe Nr. 72/73, Nov./Dez. 2010
40 Seiten
Preis: 6,- €
Best.-Nr. IRA-072

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