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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 06/2010
Von Eltern für Eltern                              26. Februar 2010
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Inhalt:

IN EIGENER SACHE
[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
[02] Stuttgarter Impfsymposium: Frühbucher-Preis bis 28. Februar!
[03] Schweinegrippe-Vortrag auf DVD zu Sonderkonditionen
[04] Petition erreicht 3.654 Unterzeichner
[05] Meine nächsten Vorträge

INFLUENZA SCHWEINEGRIPPE
[06] H1N1: EU-Grüne fordern Untersuchungsausschuss
[07] 2009: 4,6 Millionen Impfungen, 1382 Reaktionen
[08] Bundesländer zahlen 8,33 Euro pro Impfdose
[09] "Teils schwere Nebenwirkungen durch die Schweinegrippeimpfung"
[10] USA: Dreimal weniger Tote als bei saisonaler Influenza

INFLUENZA SONSTIGE
[11] "Aspirin verschlimmerte Pandemie von 1918 "
[12] FOCUS: "Geringer Grippeschutz für Senioren"
[13] Drastische Preissteigerung bei Grippe-Impfstoffen

IMPFRISIKEN
[14] "Rotaviren: Durchfall durch Impfstoffviren"
[15] MDR-Sendung über eine Behinderung durch Impfung
[16] Autismus: "Rückzug von strittiger Impf-Studie
[17] Autismus: Kommentar zur zurückgezogenen Studie

IMPFEN SONSTIGE
[18] HPV-Impfung: Angeblicher Zusatznutzen entdeckt
[19] Bill Gates spendet 10 Mrd. Dollar für Impfstoffe
[20] Impfung gegen Magenkrebs: Wenn die Storche nicht mehr klappern
[21] Reiseimpfung in letzter Minute?
[22] Die fünf größten Impf-Irrtümer der BILD
[23] Massenimpfungen in Haiti

SAWICKI-SKANDAL
[24] "Arzneimittelprüfer Sawicki kritisiert Pharmabranche scharf"
[25] "BAYER & Co. schassen Sawicki"

PHARMANACHRICHTEN
[26] Roche-Gewinn von Milliardenübernahme belastet
[27] GSK will trotz Gewinnzunahme Jobs streichen
[28] GenReis: BAYER erneut zu Strafzahlung verurteilt

GESUNDHEIT ALLGEMEIN
[29] Dr. Mercola: "Multivitamin ist nicht gleich Multivitamin!"
[30] Bis zu 40 % der Bevölkerung haben Tetanus-Bakterien im Darm
[31] Impressum

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[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Newsletters ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche
Kostenbeteiligung ab 30 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report"-Printausgabe ver-
bunden, die inhaltlich nicht mit dem "impf-report"-Newsletter iden-
tisch ist. Bei Interesse schreiben Sie bitte mit dem Betreff "Kos-
tenbeteiligung Newsletter" an: redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

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[02] Stuttgarter Impfsymposium: Frühbucher-Preis bis 28. Februar!
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Bis zum 28. Februar können Sie sich (bei Vorabüberweisung) den
Frühbucherpreis von 40 Euro für das 7. Stuttgarter Impfsymposium am
Sonntag, den 13. Juni 2010 sichern.

Die diesjährigen Referenten sind:
--> Dr. med. Alois Meyer:
„Impfen aus der Sicht neuester immunologischer Erkenntnisse"
--> Dr. med. Klaus Hartmann:
„Impfstoffsicherheit 2010: Was wir wissen und was nicht"
--> Dr. med. Friedrich P. Graf:
„Mein Weg von der Schulmedizin zur Impfkritik"
--> Dr. med. Joachim Mutter:
„Virenpanikmache: Was uns wirklich krank und gesund erhält"
--> Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e.V.:
„Stand der Impfdiskussion in Deutschland"
--> Rechtsanwältin Kathy Delert:
„Impfen, Impfzwang, Impf-Mobbing, Impfschaden"
--> Moderation: Hans U. P. Tolzin

Familienfreundliche Neuerungen:
1. Ehepaare zahlen nur einmal!
2. kostenlose Kinderbetreuung während der Vorträge

Am Samstag, den 12. Juni besteht die Möglichkeit, an einem Eltern-
seminar und am diesjährigen Impfkritikertreffen teilzunehmen.

Sie können uns helfen, möglichst viele Menschen auf diese wichtige
Veranstaltung hinzuweisen, indem Sie unser Flugblatt und unser A4-
Poster kostenlos bestellen und an mögliche Interessenten weiterge-
ben.

Weitere Infos und Anmeldeformular:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/symposium2010.pdf

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[03] Schweinegrippe-Vortrag auf DVD zu Sonderkonditionen
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Von der DVD mit meinem Vortrag über die Hintergründe der Schweine-
grippe sind noch etliche Exemplare auf Lager. Um Ihnen die Aufklä-
rung Ihrer Freunde, Verwandten und Kollegen zu erleichtern, bieten
wir diese DVD zu Sonderkonditionen an (solange Vorrat reicht):

Eine Video-DVD (in einfacher Papierhülle) mit über zwei Stunden
Vortrag kostet nur 6,- Euro!
Bereits bei einer Abnahme von zwei Stück kostet die DVD nur 5,- Eu-
ro, ab fünf Stück 4,- Euro und bei einer Abnahme von zehn oder mehr
Exemplaren nur noch 3,- Euro.
Bestellen können Sie die DVD unter:
http://s182903437.online.de/shop/catalog/details?aid=DVD094

Eine kürzere Version des Vortrags - in etwas mäßigerer Qualität -
ist kostenlos auf youtube zu finden und wurde dort bisher über
22.000 mal aufgerufen:
http://www.youtube.com/watch?v=AAvAPbdkkBU&feature=player_embedded#

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[04] Petition erreicht 3.654 Unterzeichner
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Die Zeichnungsfrist für Petition an den Deutschen Bundestag mit dem
Ziel, das Thema Impfstoffsicherheit aus dem Paul-Ehrlich-Institut
(PEI) wegen bestehender Interessenkonflikte auszugliedern, ist in-
zwischen abgelaufen. Insgesamt unterstützen insgesamt 3.654 Men-
schen diese Petition. Das ist weitaus mehr, als meine früheren Pe-
titionen (siehe www.impfkritik.de/petitionen) bisher erreicht ha-
ben. Für eine öffentliche Anhörung mit Rederecht für den Petenten
reicht es dennoch leider nicht - dazu wären 50.000 Unterstützer in-
nerhalb der ersten drei Wochen nötig gewesen. Dennoch wird sich der
Petitionsausschuss mit meinem Anliegen beschäftigen müssen und
Stellungnahmen von verschiedenen Bundesbehörden einholen. Diese
Stellungnahmen werde ich anfordern und veröffentlichen.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9119

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[05] Meine nächsten Vorträge
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11. März 2010: "Die drei Säulen einer mündigen Impfentscheidung"
99084 Erfurt, ab 19:00 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung:
http://www.annewohlgefahrt.de/SeminareInformationsquellen.html

24. April 2010: "Elternseminar Impfentscheidung"
40255 Düsseldorf, 9 - 17 Uhr, Umwelt-Zentrum. Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/Duesseldorf2010.pdf

12. Juni 2010: "Elternseminar Impfentscheidung"
70771 Leinfelden-Echterdingen, OT Stetten, 9 - 17 Uhr,
Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/symposium2010.pdf
--> ab 18:00 Uhr Deutsches Impfkritikertreffen

11. Sept. 2010, "Wie wissenschaftlich ist die Impfpolitik?"
im Rahmen des 3. Dresdner Impfsymposiums
weitere Infos: http://www.efi-dresden.com/pageID_8298092.html

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[06] H1N1: EU-Grüne fordern Untersuchungsausschuss
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"BRÜSSEL (spe). Die französische Abgeordnete der Fraktion die Grü-
nen im Europäischen Parlament, Michèle Rivasi, fordert, einen par-
lamentarischen Untersuchungsausschuss einzusetzen, um Aufschluss
über das Vorgehen der EU bei der Pandemie mit dem H1N1-Virus zu be-
kommen. (...)" - Ärzte Zeitung online vom 27. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=586010

Wie der Artikel weiter ausführt, sollen unter anderem auch mögliche
Interessenkonflikte zwischen der Arzneimittelagentur EMEA, der eu-
ropäischen Seuchenbehörde ECDC und Pharmakonzernen untersucht wer-
den.

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[07] 2009: 4,6 Millionen Impfungen, 1382 Reaktionen
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"LANGEN (dpa). Nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe sind im
vergangenen Jahr 1382 Mal Nebenwirkungen registriert worden. Es
seien rund 4,6 Millionen Dosen verimpft worden, berichtete das
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen am Mittwoch. Nach Angaben des
Robert-Koch-Instituts ließen sich bis Jahresende 7,5 Prozent der
Bevölkerung älter als 14 Jahre gegen das H1N1-Virus schützen.
(...)" - Ärzte Zeitung online vom 28. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=586267

Kommentar: Peinliche Impfnebenwirkungen

Knapp 1.400 Meldungen von Impfkomplikationen sind 2009 im Zusammen-
hang mit der Schweinegrippe-Impfung beim PEI eingegangen, darunter
knapp 50 Todesfälle. Das ist soviel wie sonst das ganze Jahr über
von allen (!) Impfungen in Deutschland gemeldet werden.

Man könnte dies als Hinweis werten, dass PANDEMRIX & Co. mehrmals
so riskant ist wie jede andere Impfung. Doch würde man das PEI mit
diesem Hinweis konfrontieren, wäre die Antwort mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit, dass man die Zahlen nicht verglei-
chen könne, da die Melderate bei der Pandemie-Impfung durch die ho-
he Medienaufmerksamkeit um ein Mehrfaches höher liege als bei den
"normalen" Impfungen. Und vermutlich hätte das PEI teilweise damit
sogar recht.

Doch wo die Vermutungen enden und geprüfte Fakten beginnen, weiß
man beim PEI eben nicht. Über die Melderaten bei Impfkomplikationen
gibt es allerhöchstens Schätzungen. Das PEI zitierte einmal im Bun-
desgesundheitsblatt eine Schätzung von Lasek et. al., wonach die
Melderate bei Arzneimittelnebenwirkungen maximal 5 % betrage. Tat-
sächlich liegt sie nach einer eigenen Erhebung (impf-report 2008)
wohl eher bei einem Promille.

Nehmen wir einmal an, die hohe Anzahl von Meldungen bei der Pande-
mie-Impfung habe tatsächlich nichts mit ihrer Gefährlichkeit, son-
dern ausschließlich mit einer erhöhten Melderate zu tun. Dann
stellt sich ja automatisch die Frage nach der Dunkelziffer der
sonstigen Impfnebenwirkungen: Wie hoch wäre hier die Anzahl der ge-
meldeten Erkrankungen und Todesfälle, wäre die Melderate so hoch
wie bei der Pandemie-Impfung? Sicherlich um ein Mehrfaches.

Dem PEI ist eine Diskussion um Melderaten und Dunkelziffern pein-
lich, denn wie man es auch dreht, es kommt dabei ein Versagen der
Behörde im Umgang mit Impfkomplikationen heraus.

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[08] Bundesländer zahlen 8,33 Euro pro Impfdose
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"BERLIN (bee). Die Bundesländer müssen für jede nicht-verbrauchte
Impfdosis des Schweinegrippen-Impfstoffs 8,33 Euro an den Herstel-
ler zahlen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine
parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Insgesamt erhält der
Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline von den Bundesländern 238 Mil-
lionen Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer. (...)"

Wie es in der Meldung weiter heißt, will sich der Bund an der Fi-
nanzierung der überschüssigen Impfstoffe nicht beteiligen.

Ärzte Zeitung online vom 3. Feb. 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=586887

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[09] "Teils schwere Nebenwirkungen durch die Schweinegrippeimpfung"
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"Es ist merklich still geworden um die Schweinegrippe. Medien und
Politiker haben wieder andere Themen für sich entdeckt: Haiti und
Afghanistan stehen ganz oben auf der Liste. Seltsamerweise ist im
»Frostwinter« 2009/2010 nichts, aber auch gar nichts mehr von der
angeblichen Erderwärmung zu hören. Ähnliches ist auch bei der fast
zur Massenpsychose hochgejubelten Schweinegrippepanik zu bemerken,
die uns monatelang in Atem gehalten hat und sich dann als eine gi-
gantische Public Relation für die Pharmaindustrie herauskristalli-
sierte.

Die Impfungen wurden nicht mit dem Erfolg durchgeführt, den sich
die Gesundheitspolitiker gewünscht haben. Dafür gab es teilweise
schwere Nebenwirkungen.

Nach dem neuesten Bericht des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gab es
bei bisher 1.377 Menschen in Deutschland Nebenwirkungen, die aus
der Schweinegrippeimpfung resultierten. 3.518 unerwünschte Ereig-
nisse traten auf, von Kopfschmerzen bis zum Einsetzen des Todes im
zeitlichen Zusammenhang. Letzteres registrierte das PEI in 48 Fäl-
len. Diese Fälle sollen aber nicht ursächlich mit der Impfung zu-
sammenhängen.

Ein Verdacht drängt sich auf: War man bei den Todesfällen, die an-
geblich durch die Schweinegrippe auftraten, sehr schnell dabei,
diese dem H1N1-Virus zuzuschreiben, versucht man jetzt alles, Tote
durch Impfungen nicht den Nebenwirkungen anzulasten. (...)" - Kopp
Verlag online vom 31. Januar 2010
http://info.kopp-verlag.de/news/jetzt-veroeffentlicht-teils-schwere-nebenwirkungen-durch-die-schweinegrippeimpfung.html

Kommentar:

Im Jahresdurchschnitt werden von ALLEN Impfungen etwa 1.500 Kompli-
kationen bis hin zu Todesfällen gemeldet. Fast genau so viele Mel-
dungen hat Schweinegrippe-Impfung - sprich PANDEMRIX - in weniger
als drei Monaten zu verzeichnen.

Ist die Schweinegrippeimpfung also mehrmals so gefährlich wie eine
"normale" Impfung?

Das würde das PEI als zuständige Bundesbehörde natürlich vehement
verneinen, indem sie auf eine erhöhte Melderate, bedingt durch die
hohe öffentliche Aufmerksamkeit, bei der Pandemie-Impfung hinweist.

Das könnte sogar der Wahrheit entsprechen. Doch wäre dies gleich-
zeitig ein Hinweis, dass die Melderate bei den anderen Impfstoffen
noch mehr zu wünschen übrig lässt als bei der Pandemie-Impfung.

Anders ausgedrückt: Die Dunkelziffer bei den Impfschäden muss bei
allen anderen Impfungen weit über der Pandemie-Impfung liegen. Die-
se Dunkelziffer wird jedoch vom PEI allenfalls in Nebensätzen und
in Artikeln thematisiert, die sowieso kaum jemand liest, z. B. im
Bundesgesundheitsblatt.

Wie man die Sache auch dreht, es geht peinlich für das PEI aus. Was
auch erklärt, warum man dort alles versucht, um eine öffentliche
Diskussion um die Impfrisiken zu vermeiden.

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[10] USA: Dreimal weniger Tote als bei saisonaler Influenza
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"Atlanta – Die Epidemie der Schweinegrippe scheint in den USA end-
gültig zu verebben. Nach Schätzungen der Centers for Disease
Control and Prevention (CDC) könnten 11.600 US-Amerikaner an der
Neuen Influenza H1N1 gestorben sein und damit dreimal weniger als
bei der saisonalen Grippe.

Die genaue Zahl der Todesfälle, Erkrankungen und erst recht der In-
fektionen mit dem im April 2009 erstmals nachgewiesenen Grippevirus
ist unbekannt. Die US-Behörde hat die regelmäßigen Tests bereits am
23. Juli aufgegeben. Damals waren genau 43.677 Erkrankungen labor-
medizinisch bestätigt worden. (...)" - Deutsches Ärzteblatt online
vom 15. Februar 2010
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40073/11_600_Todesfaelle_durch_Schweinegrippe_in_den_USA.htm

Kommentar: Verwunderliches Nicht-Wundern

Eigentlich ist es doch etwas verwunderlich, dass sich das Ärzte-
blatt nicht darüber wundert, wie es sein kann, dass - den offiziel-
len Zahlen zufolge - die schreckliche und tödliche Schweinegrippe
nur ein Drittel so viel Todesfälle verursacht hat, wie die "norma-
le" jährlich wiederkehrende Influenza. Vielleicht liegt es ja dar-
an, dass ein ernsthaftes Rütteln an der Zahlen-Akrobatik der Behör-
den und Hersteller Milliarden-Umsätze gefährden würde. Eine renom-
mierte Fachzeitung wie das Ärzteblatt könnte die Macht dieser Mil-
liarden durchaus - z. B. durch den Entzug von Pharma-Anzeigen - zu
spüren bekommen.

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[11] "Aspirin verschlimmerte Pandemie von 1918"
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"Burlingame (pte/05.10.2009/12:25) - Die verheerende Grippewelle
von 1918 und 1919, die weltweit mindestens 25 Mio. Menschen das Le-
ben kostete, wurde durch den Missbrauch von Aspirin wahrscheinlich
noch verschlimmert. Zu diesem Schluss kommen US-amerikanische Medi-
ziner in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases. Die Folgen
der damals unsachgemäßen und unkritischen Verwendung des Wirkstof-
fes sollten auch für die aktuelle Grippebehandlung Anstoß zur kri-
tischen Selbstreflexion bieten, so die Forderung der Internistin
und Forschungsleiterin Karen Starko.

Mehrere Studien konnten bereits zeigen, dass die Einnahme von Über-
dosen Aspirin bei der Pandemie am Ende des ersten Weltkriegs in
manchen Fällen zu einer toxischen Wirkung geführt habe und gefähr-
liche Flüssigkeiten in der Lunge entstehen ließ. Dadurch hätten
sich die Grippesymptome in ihrer Häufigkeit und Deutlichkeit, bak-
terielle Infektionen sowie die Sterblichkeit der "spanischen Grip-
pe" nur noch verschlimmert. Zusätzlich würden laut Starko heutige
Erkenntnisse über die giftige Wirkung von Aspirin mit Autopsie-
Berichten von 1918 übereinstimmen. Auch hier sei dieses als Todes-
ursache feststellbar, als Nebenfaktor zu der ohnehin zu erwartenden
Wirkung der Grippeviren.

Starkos Analyse zufolge empfahlen viele Ärzte in der Grippewelle
von 1918 den Gebrauch von Aspirin, obwohl sie weder über die Dosis
noch über die pharmakologische Wirkungsweise des Wirkstoffes genau
im Klaren gewesen seien. Zentrales Motiv der Mediziner sei damals
gewesen, "etwas tun zu wollen", auch angesichts des großen Drucks
seitens der Angehörigen der Erkrankten und der Gesundheitsinstitu-
tionen, die in ihrer Verzweiflung große Hoffnung in dieses Medika-
ment legten. Entgegengekommen sei dies der starken Bewerbung von
Seiten der Pharmaindustrie.

"Es ist wichtig, diese natürlichen Belastungsfaktoren zu verstehen
und zu berücksichtigen, wenn man Behandlungsoptionen der Zukunft
überlegt", so die US-Medizinerin. Die Medizin könne die Gesundheit
verbessern oder auch Leben retten. Notwendig sei es jedoch nach wie
vor, die Bedeutung der Dosis eines Medikaments, das Verhältnis sei-
ner Vorteile und Risiken sowie auch die Grenzen bisheriger Erfor-
schung nicht aus dem Auge zu verlieren." - Quelle:
http://pressetext.com/news/091005022/aspirin-verschlimmerte-pandemie-von-1918/

Abstract des Originalartikels unter
http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/606060

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[12] FOCUS: "Geringer Grippeschutz für Senioren"
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"Ausgerechnet die Altersgruppe, der die Grippeimpfung besonders ans
Herz gelegt wird, profitiert wenig vom Impfschutz. Die wissen-
schaftlichen Beweise sind jedenfalls dürftig.

Eine Studie von Wissenschaftlern der Cochrane Collaboration kam zu
dem Ergebnis, dass Menschen über 65 von einer Impfung gegen die
saisonale Grippe längst nicht so stark profitieren wie allgemein
angenommen.

(...) Von den 75 überprüften Studien zu diesem Thema genügte nur
eine einzige den Ansprüchen der Cochrane-Wissenschaftler. Nur diese
Untersuchung arbeitete als randomisierte kontrollierte Studie mit
echten Grippefällen in der Kontrollgruppe. Alle anderen verglichen
bestenfalls Antikörper gegen Grippeviren, die sich im Blut der Pro-
banden gebildet hatten. Für die Forscher um Tom Jefferson von der
Cochrane Collaboration in Rom waren diese Studien von minderer Qua-
lität und anfällig für verzerrte Ergebnisse. (...)" - FOCUS online
vom 17. Februar 2010
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/news/influenza-impfung-geringer-grippeschutz-fuer-senioren_aid_480994.html

Siehe auch Pharma Times vom 17. Feb. 2010 (engl.)
http://www.pharmatimes.com/WorldNews/article.aspx?id=17410

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[13] Drastische Preissteigerung bei Grippe-Impfstoffen
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"Preisexplosionen bei den Impfstoffen für die saisonale Grippe:
Nach Informationen des SPIEGEL sind die Impfsubstanzen mehrerer
Pharmakonzerne mehr als doppelt so teuer wie noch vor fünf Jahren.
Die Begründungen der Hersteller für den heftigen Preisanstieg sind
vage. (...)" - SPIEGEL online vom 20. Feb. 2010

Kommentar:

Die Rechnung ist doch einfach: Werden durch die Schweinegrippe-
Panikmache nur halb so viele saisonale Grippeimpfstoffe verkauft
wie kalkuliert, muss man eben den Preis verdoppeln, um den Umsatz
auf gleicher Höhe zu halten und die Pharma-Großaktionäre bei Laune
zu halten. Da trifft es sich gut, dass der Sturm im Wasserglas, den
Herr Minister Rößler derzeit um die Arzneimittelpreise entfacht,
diese Preisexplosion dezent übertönt.

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[14] "Rotaviren: Durchfall durch Impfstoffviren"
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"Houston – Die Lebendviren der Rotavirusimpfstoffe können eine
Durchfallerkrankung auslösen. Dies belegt eine Studie im New Eng-
land Journal of Medicine (2010; 362: 314-319). Gefährdet sind Pati-
enten mit einer schweren Immunschwäche.

Die Gruppe um Stuart Abramson von der Kinderklinik in Houston be-
richtet über drei Säuglinge, die nach der ersten oder der zweiten
Dosis des Impfstoff RotaTeq® an einer schweren Diarrhöe mit Dehyd-
rierung erkrankten.

Durch die Analyse der Virusgene konnte eine Wildtyp-Infektion mit
Rotaviren ausgeschlossen werden. (...)" Deutsches Ärzteblatt online
vom 28. Januar 2010
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39869/Rotaviren_Durchfall_durch_Impfstoffviren.htm

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[15] MDR-Sendung über eine Behinderung durch Impfung
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(ht) Nancy wurde im Februar 2003 mit einem Mehrfachimpfstoff ge-
impft. Damals war sie 3 Monate alt. Drei Wochen danach hatte sie
ihre erste Schreiattacke. Bald danach zeigte sie starke Behinderun-
gen, die bis heute anhalten. Im Vertrauen auf die Ärzte haben Nan-
cys Eltern sie nochmals impfen lassen. Die Ärzte belächeln bis heu-
te die Vermutungen der Eltern, es könne an den Impfungen liegen,
sind aber selbst nicht in der Lage, eine vernünftige Diagnose zu
stellen...

Die Sendung kann hier nachgehört werden:
http://www.mdr.de/unter-uns/podcast/7070589.html

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[16] Autismus: "Rückzug von strittiger Impf-Studie
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"(sda/afp) Die britische Medizinzeitschrift «The Lancet» hat eine
1998 veröffentlichte Studie zurückgezogen, die Autismus mit der
Dreifach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln in Verbindung ge-
bracht hatte. Dies hat das Magazin am Dienstag erklärt. Die Studie
stiess schon bei ihrer Veröffentlichung auf Widerspruch von Exper-
ten. Dennoch weigerten sich zahlreiche Eltern daraufhin, ihre Kin-
der impfen zu lassen.

Bereits 2004 distanzierten sich 10 der 13 Studienautoren von dem
Artikel. Dies, nachdem bekannt geworden war, dass der Hauptautor,
Andrew Wakefield, vor der Publikation Geld von Anwälten erhalten
hatte, die Eltern mit autistischen Kindern vertraten. Letzten Don-
nerstag nun warf der britische Rat für die Zulassung von Ärzten Wa-
kefield unter anderem «unethische Forschungsmethoden» und eine «un-
ehrliche» und «unverantwortliche» Darstellung seiner Forschungser-
gebnisse vor. (...)" - Neue Züricher Zeitung online vom 2. Februar
2010

Kommentar: Wissenschaft oder Heuchelei?

Dr. Andrew Wakefield ist der vielleicht umstrittenste impfkritische
Arzt weltweit. In einer kleinen Studie konnte er 1998 einen mögli-
chen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und der Entstehung von
Autismus herstellen. Zahlreiche Eltern, darunter auch Wakefields
Auftraggeber, hatten diesen zeitlichen Zusammenhang bei ihren au-
tistischen Kindern beobachtet, waren bisher bei den Behörden jedoch
auf taube Ohren gestoßen.

Grob gesehen gibt es zwei Möglichkeiten: Dr. Wakefield arbeitete
wissenschaftlich unsauber - dann wäre die Kritik berechtigt. Oder
aber er arbeitete sauber und in Wahrheit nimmt man es ihm übel, die
geheiligten MMR-Durchimpfungsraten und die Gewinninteressen der
Hersteller in Großbritannien gefährdet zu haben.

Nun ist Wakefield vielleicht der bekannteste Kritiker, aber bei
weitem nicht der Einzige, der den Zusammenhang zwischen Impfungen
und Autismus herstellt. Die öffentliche Diskussion scheint mir in
großen Teilen durch schiere Heuchelei geprägt.

Selbst wenn man seine Studie als "unethisch" bezeichnen könnte,
hieße dies noch lange nicht, dass sie wissenschaftlich wertlos wä-
re. Außerdem hat er das Geld von den Eltern der autistischen Kinder
ja nicht für seinen Ferrari-Zweitwagen und sein Wochenendhaus auf
Mallorca erhalten, sondern zur Durchführung der Studie. Natürlich
ist er damit auch ein Stück weit befangen. Doch er führte die Stu-
die ja nicht allein durch und das Problem einer gewissen Befangen-
heit dem Geldgeber gegenüber gilt natürlich auch für zahlreiche Zu-
lassungsstudien für Impfstoffe. Nehmen wir doch z. B. die Studien
des früheren STIKO-Chef Schmitt an der Unikinderklinik in Mainz.
Wollte man Wakefields Studie aus diesem Grund nicht anerkennen,
müsste man den meisten Impfstoffen die Zulassung gleich mit entzie-
hen.

Barbara Loe Fischer, Mitgründerin der us-amerikanischen Impfkriti-
kerorganisation NVIC, berichtet zudem in ihrem letzten Newsletter,
dass man Wakefield bereits im September 2007 mit Jobverlust bedroht
habe, wenn er an einer impfkritischen Konferenz in den USA teilneh-
men würde. Da hatte er die umstrittene Studie jedoch noch gar nicht
publiziert...

Weitere Infos zum Thema:
http://www.impfkritik.de/autismus

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[17] Autismus: Kommentar zur zurückgezogenen Studie
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"Diese Geschichte sollte allen Beteiligten eine Lehre sein - Wis-
senschaftlern, Redakteuren von Fachmagazinen, Laien, Impfgegnern
und den Medien gleichermaßen. Es geht um eine Veröffentlichung ei-
nes Forscherteams um Andrew Wakefield, die 1998 im Fachblatt "The
Lancet" erschienen war und die in den darauffolgenden Jahren für
enormen Wirbel mit ungeahnten Konsequenzen sorgte. Am Dienstag hat
das medizinische Fachmagazin diese Studie nun offiziell zurückgezo-
gen.

In der "Lancet"-Studie behaupteten Wakefield und seine Kollegen,
die Dreifachimpfung gegen die Kinderkrankheiten Masern, Mumps und
Röteln (MMR) führe möglicherweise zu Autismus. Die Ergebnisse fuß-
ten auf der Untersuchung von zwölf britischen Kindern: Bei acht von
ihnen haben die Wissenschaftler das autistische Verhalten im unmit-
telbaren Zusammenhang mit der MMR-Impfung stellen können.

Der Grund für die Entscheidung von "The Lancet", die Studie zurück-
zuziehen, ist eine Untersuchung der britischen Ärztekammer, dem Ge-
neral Medical Council (GMC), in der von "unethischen Forschungsme-
thoden" und einen "gefühllosen" Umgang mit Kindern die Rede ist.
Zudem kritisiert das Gremium, Wakefield habe seine Forschungsergeb-
nisse in "unehrlicher" und "unverantwortlicher" Weise dargestellt.
"Mehrere Elemente" der Studie seien "unrichtig", erklärte "The Lan-
cet".

Zwölf Jahre sind seit der Veröffentlichung der Studie und der Ent-
scheidung von "The Lancet" vergangen. In der Zwischenzeit aber ist
viel passiert. (...)" - SPIEGEL online vom 3. Februar 2010
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,675592,00.html

Kommentar des freien Journalisten Torsten Engelbrech ("Virus-Wahn")

Zunächst ist festzuhalten: Mit ihrem Artikel mit der knalligen
Überschrift „Das offizielle Ende eines Forschungsskandals" (siehe
Screenshot) offenbart SPIEGEL-Online-Autorin Cinthia Briseño gleich
zu Beginn, dass sie nicht nach den Fakten recherchiert hat. So
schreibt sie: „Die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln [=
MMR-Impfung] soll Autismus auslösen. Das war das Ergebnis einer
Studie vor zwölf Jahren". Das ist griffig formuliert, aber Unsinn.
Denn die 1998 im Fachmagazin Lancet veröffentlichte Studie unter
Federführung des britischen Mediziners Andrew Wakefield berichtete
nur über Einzelfälle von Kindern mit starken Darmproblemen und
geistigen Entwicklungsstörungen (u.a. Autismus), die nach Angaben
der Eltern nach der Masern-Mumps-Röteln (MMR) Impfung aufgetreten
waren. Wakefield betonte dabei selber immer wieder, dass diese Stu-
die KEINEN URSÄCHLICHEN ZUSAMMENHANG zwischen der MMR-Impfung und
den beobachteten Gesundheitsstörungen beweise. Er wies aber auf die
Beobachtung der hilfesuchenden Eltern der geschädigten Kinder hin
und regte weitere Untersuchungen an.

Huffington Post: "The Lancet Retraction Changes Nothing"

Im Übrigen: Was ist falsch an Wakefields Vorgehen, Berichte von El-
tern ernst zu nehmen, auf mögliche(!) schädliche Wirkungen einer
Mehrfachimpfung hinzuweisen - und diesen Hinweisen dann nachzuge-
hen? Was ist daran verkehrt, mögliche Probleme durch genaue Unter-
suchungen auszuschließen? Ist es nicht sogar dringend geboten, ge-
nau zu untersuchen, ob Kinder durch eine Impfung einen Schaden er-
litten haben, um so zukünftige Schäden zu vermeiden, bessere Thera-
pien für die Geschädigten finden zu können und den schon entstande-
nen Schaden wenigsten finanziell auszugleichen?

Fragen, die die Autorin Briseño gar nicht zu beschäftigen scheinen,
im Gegenteil…

Zusammenfassend kann man sagen: Die Art und Weise, wie SPIEGEL On-
line diesen angeblichen "Forschungsskandal" mal wieder dazu nutzt,
blind auf diejenigen einzuhauen, die den zum Teil sehr giftigen In-
haltsstoffen von Impfungen kritisch gegenüber stehen bzw. Gesund-
heitsschäden wie Autismus mit Impfungen und anderen Umweltfaktoren
in Verbindung bringen, wird den Fakten nicht gerecht. So blendet
SPIEGEL-Online-Autorin Briseño zentrale Fakten einfach aus, die
z.B. David Kirby, Autor des Bestsellers "Evidence of Harm: Mercury
in Vaccines and the Autism Epidemic", in seinem Beitrag "The Lancet
Retraction Changes Nothing" für die Huffington Post benennt:

"The evidence that autism is increasing at alarming rates, and that
some thing (or things) in our environment is wreaking havoc on a
vulnerable one-percent of all US children is now so irrefutable
that, finally, the federal government is climbing aboard the envi-
ronmental research bandwagon - way late, but better than never.

Are vaccines the only contributing factors to autism? Of course
not. Other pharmaceutical products like thalidomide and valporic
acid, as well as live mumps virus, have been associated with in-
creased autism risk in prenatal exposures, so we already know that
a variety of drugs and bugs can likely make a child autistic."

In diesem Zsh. zitiert David Kirby auch Thomas Insel, Leiter des
führenden staatlichen Forschungsgremiums in den USA zum Thema Au-
tismus (des Inter-Agency Autism Coordinating Committee): "Better
diagnosis and reporting cannot explain away this huge increase in
regressive autistic spectrum disorder cases. There is no question
that there has got to be an environmental component."

Die Attacke von SPIEGEL Online gegen Wakefield ist zynisch

In ihrem Artikel übersieht Briseño außerdem, dass es einen Ersatz
in Form eines Einzelimpfstoffes gegen Masern gab und gibt. Die
britischen Impfbehörden hätten also schlicht und einfach weiterhin
die Einzelimpfung anbieten und weitere Forschungen zur MMR-Impfung
durchführen können - wenn wirklich die Beseitigung der Masern ihr
Motiv gewesen wäre. Genau dies haben sie aber nicht getan, denn sie
verweigerten der Bevölkerung den Einfachimpfstoff. So etwas zu tun
und dann Wakefield die Schuld an Maserntodesfällen zu geben, das
ist schon bodenloser Zynismus.

Hier spielen offenkundig ganz andere Motive eine Rolle, als man uns
glauben machen will – doch derlei Motive zu erörtern, scheint eine
Art Tabuthema für den SPIEGEL zu sein, der gerne dazu neigt, den
Impfstoffherstellern nach dem Mund zu reden.

Weiter wirft Briseño dem Mediziner Wakefield vor, von einem öffent-
lichen Rechtsschutzfonds bezahlte Studien und Forschungen für einen
Schadensersatzprozess von Eltern der (möglicherweise) MMR-
geschädigten Kinder vorgenommen zu haben. Der aufmerksame Leser
reibt sich hier verwundert die Augen und fragt sich: ja, wie denn -
hätte er die Forschungsarbeit kostenlos machen sollen, geschweige
denn können? Und was will uns Briseño letztlich sagen: dass man
z.B. Forschungsgeld der Pharma-Industrie annehmen darf - aber bloß
kein Geld zur Forschung im Interesse möglicherweise impfgeschädig-
ter Kinder?

In diesem Zsh. ist es auch wichtig zu wissen, was SPIEGEL Online
bezeichnenderweise unterschlägt: dass in der weiteren Folge den El-
tern der Rechtsschutz entzogen wurde und sie deshalb den Prozess
aufgeben mussten. Faktisch bedeutet dies, dass Menschen, die mei-
nen, sie seien durch eine Impfung geschädigt worden, und daher kla-
gen wollen, keinen Rechtsschutz haben – ausgenommen vielleicht Mil-
lionäre, die einen Prozess finanzieren können. Da die Autorin sich
darüber nicht beklagt, will sie uns wohl sagen, dass das gut so
ist.

SPON übersieht, dass die Studien, die einen Zusammenhang von MMR-
Impfung und Autismus ausschließen, haltlos sind
Schließlich behauptet SPIEGEL Online, es gäbe eine ganze Reihe
„weiterer" Studien, die einen Zusammenhang von MMR-Impfung und Au-
tismus ausschließen. Aber ist dem wirklich so? So verschweigt SPIE-
GEL Online, dass die vorhandenen Studien weitgehend unzulänglich
sind (oder zumindest bis 2005 waren), siehe z.B Demicheli V, Jef-
ferson T, Rivetti A, Price D. Vaccines for measles, mumps and ru-
bella in children. Cochrane Database of Systematic Reviews 2005,
Issue 4. Darin heißt es: "The design and reporting of safety out-
comes in MMR vaccine studies, both pre- and post-marketing, are
largely inadequate."

Stellt sich also die Frage, wieso SPIEGEL Online nicht mal nachge-
bohrt und die Studien, die einen Zusammenhang von MMR-Impfung und
Autismus angeblich ausschließen, auf ihre Stichhaltigkeit überprüft
hat. Interessant wäre auch mal zu erfahren, ob mit welchen Interes-
senkonflikten diese Studien womöglich behaftet sind.

Mein Fazit: Ein ehrlicher, mutiger, unbestechlicher Arzt wurde al-
so ganz offenbar von seinesgleichen und Medien wie dem SPIEGEL ge-
schlachtet. Folge: Ergebnisoffene Forschung zur Impfstoffsicherheit
ist jetzt für die meisten Forscher ausgeschlossen. Doch den SPIEGEL
schert dies nicht…

Da macht es Mut, was Kirby am Ende seines Artikel schreibt: "Nobody
seriously thinks that the retraction of The Lancet article, and the
international flogging of Dr. Andrew Wakefield, will do anything to
make this debate [about autism being induced environmentally and
not genetically] go away. And they are right."

Die Impfstoffhersteller zusammen mit Medien wie dem SPIEGEL werden
natürlich alles daran setzen, dass diese Debatte nicht stattfindet
bzw. gestört wird…

Quelle dieses Kommentars:
http://www.spiegelblog.net/the-lancet-zieht-studie-zur-mmr-impfung-von-dr-wakefield-zuruck-und-der-spiegel-hat-mal-wieder-nichts-besseres-zu-tun-als-inquisitonsjournalismus-zu-betreiben.html

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Ein weiterer Kommentar auf "AgeOfAutism.com" (englisch)
http://www.ageofautism.com/2010/02/a-statement-from-jenny-mccarthy-jim-carrey-andrew-wakefield-scientific-censorship-and-fourteen-monke.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[18] HPV-Impfung: Angeblicher Zusatznutzen entdeckt
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"In einer Studie mit knapp 18 000 jungen Frauen im Alter von 15
Jahren haben Forscher die Wirksamkeit einer Impfung gegen humane
Papillomviren bestätigt. Die meist durch Geschlechtsverkehr über-
tragenen HP-Viren können Veränderungen im inneren und äußeren Gewe-
be der Vagina verursachen und in ernste Erkrankungen wie Gebärmut-
terhalskrebs münden.

Die Wissenschaftler um Nubia Munoz vom nationalen Krebsforschungs-
institut in Bogotá (Kolumbien) stellten einen 100-prozentigen Impf-
schutz für Frauen fest, die vor der Impfung nicht mit Papillomviren
infiziert waren. Sie entwickelten weder wunde Stellen in der Gebär-
mutterhalszone, noch in der Vulva oder Vagina. Auch eine mit HP-
Viren assoziierte Herausbildung von Genitalwarzen blieb aus. Bei
der als „Normalbevölkerung" gekennzeichneten Kontrollgruppe stell-
ten die Forscher zwar keinen vollständigen Schutz, aber immer noch
ein statistisch signifikant herabgesetztes Krankheitsrisiko fest.
(...)" - FOCUS online vom 7. Feb. 2010

Kommentar:

Man muss sich bei solchen Pressemeldungen immer wieder vor Augen
führen, dass bei solchen Studien in der geimpften Gruppe nicht etwa
die Gesamtzahl der klinischen Erkrankungen erfasst und mit Unge-
impften verglichen wird. sondern nur die Häufigkeit bestimmter po-
sitiver Laborergebnisse, die angeblich die Ursache der Krebserkran-
kungen nachweisen können. So könnte es sein, dass in der geimpften
Gruppe sogar häufiger unerwünschte Zellveränderungen an der Gebär-
mutter aufgetreten sind als in der ungeimpften Gruppe, dass jedoch
in der geimpften Gruppe der Test auf bestimmte Viren (oder was man
dafür hält) seltener anschlug - aus welchem Grund auch immer.

Daraus einen effektiven "Nutzen" für Geimpfte ableiten zu wollen,
mag dem unbedarften Laien zwar abenteuerlich erscheinen - ist aber
Alltag für sogenannte Impfexperten.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[19] Bill Gates spendet 10 Mrd. Dollar für Impfstoffe
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda haben beim
Weltwirtschaftsforum in Davos bekannt gegeben, in den nächsten zehn
Jahren insgesamt 10 Milliarden US-Dollar (rund 7,1 Milliarden Euro)
zu spenden. Das Geld soll für die Entwicklung und Bereitstellung
von Impfstoffen für die ärmsten Länder der Welt zur Verfügung ste-
hen.

„Wir müssen dieses Jahrzehnt zu einem Jahrzehnt der Impfstoffe ma-
chen", so Bill Gates. „In Entwicklungsländern retten und verbessern
Impfstoffe bereits jetzt millionenfach Leben. Durch Innovationen
wird es künftig möglich sein, mehr Kinder als je zuvor vor dem Tod
zu bewahren."

Bill und Melinda Gates gaben ihre Pläne auf dem Jahrestreffen des
Weltwirtschaftsforums bekannt. „Impfstoffe sind ein Wunder – mit
nur wenigen Dosen schützen sie ein Leben lang vor tödlichen Krank-
heiten", betonte Melinda Gates.

Die Gates-Stiftung hat ausgerechnet, dass eine 90-prozentige Abde-
ckung lebensrettender Impfstoffe in Entwicklungsländern von 2010
bis 2019 das Überleben von etwa 7,6 Millionen Kindern unter fünf
Jahren sichert. (...)" - BILD online vom 29. Januar 2010
http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/01/29/bill-und-melinda-gates/spenden-zehn-milliarden-dollar.html

Kommentar:

Warum Bill Gates, der reichste Mann der Welt, Milliarden in welt-
weite Impfprogramme steckt, statt mit diesem Geld nachhaltig gegen
Armut und Hunger in den betroffenen Ländern vorzugehen - eine we-
sentlich gravierendere Ursache für Immunschwäche als etwa fehlende
Impfungen - darum ranken sich Spekulationen und Verschwörungstheo-
rien. Für seine Handlungsweise gibt es folgende mögliche Motive:

1. Gates ist so naiv wie die Mehrheit der Menschheit und glaubt
tatsächlich, auf diese Weise etwas gegen die Not auf der Welt tun
zu können
2. Gates sieht die Investition als gigantische Imagekampagne und
darüber hinaus als Möglichkeit, enormen Einfluss auf die Pharmain-
dustrie zu nehmen - an der er über Aktienpakete nicht unwesentlich
beteiligt ist
3. Als Bill Gates Anfang der 80er Jahre sein Betriebssystem MS-
DOS (das weitaus weniger leistungsfähig war als das damalige Kon-
kurrenzprodukt DR-DOS) an den Global Player IBM verkaufte, war die
Bedingung, einen bestimmten Prozentsatz seiner Gewinne in Impfpro-
gramme zu investieren
4. Bill Gates ist Teil einer weltweiten Verschwörung zur Redu-
zierung der Menschheit auf ein - aus Sicht bestimmter Drahtzieher -
"erträgliches Maß".

Die Möglichkeit Nr. 1 kann man nicht wirklich ausschließen. Gates
hatte vermutlich nicht viele Gelegenheiten, sich kritisch mit dem
Impfthema auseinander zu setzen und von seinen drei Kindern im Al-
ter von 8 bis 14 Jahren sind Impfkomplikationen nicht bekannt. Al-
lerdings ist (mir) auch nicht bekannt, ob sie überhaupt standardmä-
ßig durchgeimpft wurden. Was Nr. 2 betrifft, so ist bekannt, dass
Gates große Aktienpakete von Impfstoffherstellern besitzt. Zumin-
dest ein Teil seiner "Impfspenden" fließen also in Form von Gewinn-
ausschüttungen wieder an ihn zurück. Nr. 3 und Nr. 4 sind natürlich
reine - und wenig hilfreiche - Spekulationen, die allenfalls dafür
gut sind, Feindbilder zu pflegen. Ich persönlich plädiere für eine
Mischung aus Nr. 1 und Nr. 2.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[20] Impfung gegen Magenkrebs: Wenn die Storche nicht mehr klappern
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"MÜNCHEN (eb). Wissenschaftler entwickeln Impfstoff gegen Bakterium
Heliobacter pylori. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen
Krebshilfe mit dem Ziel, eine Impfung zu entwickeln. Denn 90 Pro-
zent der Magen-Karzinome sind auf eine Infektion mit dem Bakterium
Heliobacter pylori zurückzuführen. (...)" - Ärzte Zeitung online
vom 8. Feb. 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/magen-karzinom/default.aspx?sid=587757

Kommentar

Manchmal muss man sich als Beobachter der Medizin-Szene wirklich
die Augen reiben. Werden Impfexperten und Behörden auf die zahlrei-
chen gemeldeten Erkrankungen im zeitlichen Zusammenhang mit voraus-
gegangenen Impfungen hingewiesen, zeigen sie sich nicht müde, dar-
auf hinzuweisen, dass ein zeitlicher Zusammenhang nicht automatisch
auch einen ursächlichen Zusammenhang darstellt. Gerne wird dann
auch das Beispiel mit dem Rückgang der Storchenpopulationen und dem
gleichzeitigen Rückgang der Geburtenrate genannt.

Doch anders herum wird auch ein Schuh daraus. Selbst wenn man den
Labortests zugestehen will, dass sie trotz ungeklärter Eichfrage in
der Lage sind, spezifische Erreger nachzuweisen, bedeutet der Nach-
weis dieser Erreger in krebserkranktem Gewebe nicht automatisch
auch einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Erreger und der
Erkrankung. Doch keiner der Bakterien- und Virenjäger scheint sich
einen Kopf darum zu machen. Im Gegenteil, wer die entsprechenden
wissenschaftlichen Grundregeln systematisch ignoriert, wird sogar
noch mit dem Nobelpreis belohnt, wie das Beispiel des HPV-Forschers
zu Hausen zeigt.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[21] Reiseimpfung in letzter Minute?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Optimal für die medizinische Reisevorbereitung ist eine Vorlauf-
zeit von sechs bis acht Wochen, damit eventuell benötigte Impfungen
rechtzeitig durchgeführt, über weitere prophylaktische Maßnahmen
Informationen eingeholt und zum Beispiel benötigte Medikamente be-
sorgt werden können.

Doch auch bei kurzfristigeren Reisen gibt es für Reisende noch ei-
nige Möglichkeiten, sich vor gesundheitlichen Problemen in der Fer-
ne zu schützen. Auffrischimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie oder
Polio können auch noch in letzter Minute durchgeführt werden, da
ihre Schutzwirkung innerhalb von 3 Tagen eintritt. (...)" - Privat-
dozent Tomas Jelinek in Ärzte Zeitung online vom 15. Februar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/default.aspx?sid=588282

Kommentar:

Was Herr Privatdozent Jelinek wohl für sein - eigentlich recht
plumpes - Impfmarketing bekommt? Dass er die Wirksamkeit und Not-
wendigkeit der genannten Impfungen nicht anzweifelt, mag man ihm ja
noch zugute halten. Aber wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus.
Mir werden immer wieder Berichte von kurzfristig vorgenommenen Rei-
seimpfungen zugetragen, die eine schwere Erkrankung im Urlaubsland
nach sich zogen. Natürlich kann das auch andere Ursachen haben,
wenn jedoch die Beschwerden durch Gabe einer Impfstoff-Nosode so
schnell wieder verschwunden sind, wie sie vorher auftauchten, ist
der Zusammenhang jedoch recht eindeutig. Unabhängig von der Frage,
ob Reiseimpfungen grundsätzlich Sinn machen, kann ich Ihnen nur
dringend davon abraten, sich kurz vor Reiseantritt noch impfen zu
lassen. Denn wenn tatsächlich Nebenwirkungen oder Impfschäden auf-
treten, befinden Sie sich unter Umständen bereits in einem fremden
Land, wo Sie keiner versteht.

Mein Rat wäre, einen klassischen Homöopathen Ihres Vertrauens auf-
zusuchen und sich von ihm eine kleine Reiseapotheke mit den wich-
tigsten Mitteln zusammenstellen zu lassen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[22] Die fünf größten Impf-Irrtümer der BILD
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Dass die Auflage der BILD-Zeitung von Horrorgeschichten und
nackten Busen lebt, weiß jeder. BILD will unterhalten, nicht wirk-
lich informieren. Doch natürlich versucht man in der Redaktion der
Rot-schwarz-weißen Zeitung zumindest nach außen hin die Form einer
seriösen Tageszeigung zu wahren, denn das ist man seinen - natür-
lich ebenfalls seriösen - Lesern schuldig.

Also greift man hin und wieder auch ernsthafte Themen auf, wie z.
B. das Impfen. Am 9. Februar 2010 erschien auf BILD online ein Ar-
tikel, in dem "Die fünf größten Impf-Irrtümer" aufgezeigt wurden
und entkräftet werden sollten. Ob das gelungen ist, sagen Ihnen un-
tenstehende Kommentare zu den einzelnen "Impf-Irrtümern"

--> Erster Impf-Irrtum aus Sicht der BILD: "Besser Infektion durch-
machen als Impfen."
BILD: "Infektionen sind potenziell tödliche Erkrankungen. Wer sich
selbst – oder seine Kinder – bewusst einer solchen Gefahr aussetzt,
spielt Russisches Roulette. Das gilt auch für so genannte „Masern-
Partys", die von Eltern veranstaltet werden, damit sich gesunde
Kinder bei erkrankten mit dem Virus anstecken, um es „hinter sich
zu haben". Solche Veranstaltungen erfüllen den Tatbestand der vor-
sätzlichen Körperverletzung und können sogar strafrechtlich ver-
folgt werden."

Kommentar:
Jeder Mensch trägt ständig - egal ob gesund oder krank - mehrmals
so viel Bakterien und Viren in sich als eigene Körperzellen. Darun-
ter auch zahlreiche sogenannte pathogene ("krankheitserregende")
Arten. Dazu ein einziges Beispiel: Erhebungen während der sogenann-
ten Schweinegrippe-Pandemie deuten darauf hin, dass ein Drittel der
Gesamtbevölkerung das angebliche Schweinegrippevirus in sich trägt,
aber nur ein Bruchteil davon wirklich daran erkrankt. Ähnlich war
es bei SARS. Verschiedenen Studien zufolge sind in bis zu 40 % der
untersuchten Menschen im Darm mit Tetanus-Bakterien infiziert. Den-
noch sterben in Deutschland offiziell durchschnittlich etwa 5 Men-
schen jährlich an Tetanus.

Außerdem: Eindeutige wissenschaftliche Beweise dafür, dass Erreger
alleine - also ohne wesentliche Zusatzfaktoren - bestimmte Krank-
heiten auslösen können, fehlen bis heute.

Was die angeblichen "Masernpartys" angeht, so deuten die Erfahrun-
gen impfkritischer Eltern und z. B. die "Salzburger Elternstudie"
darauf hin, dass das Erkrankungsrisiko selbst bei ungeimpften Kin-
dern nur gering ist und selbst absichtliche Ansteckungen bei den
meisten Kindern gar nicht funktionieren. Es wird ja immer wieder
mal vor angeblichen Masernpartys gewarnt und ich habe mehrmals bei
den zuständigen Behörden nachgefragt, auf welche konkreten Vorkomm-
nisse sich diese Warnungen beziehen: Nicht eine einzige war auf ei-
nen realen Anlass zurückzuführen. Diese "Masernpartys" existieren
offenbar nur in den Köpfen von Amtsärzten und dienen als willkomme-
ne Rechtfertigung, junge Eltern zu verunsichern und einzuschüch-
tern.

Und damit haben wir die Tatsache, dass eine natürlich erworbene Im-
munität auch aus Sicht der Schulmedizin gegen eine bestimmte Infek-
tionskrankheit nachweislich nachhaltiger und zuverlässiger wirkt
als jede Impfung, noch gar nicht angesprochen. Vielleicht sollten
sich die BILD-Redakteure nicht ausschließlich durch Lesen der BILD
bilden.

--> Zweiter Impf-Irrtum aus Sicht der BILD: "Impfen überfordert das
Immunsystem."
BILD: "Diese Ansicht äußern vor allem Eltern von Säuglingen, bei
denen in kurzen Abständen die Fünf- und Sechsfachimpfungen anste-
hen. Tatsache ist: Das Immunsystem kann nicht überfordert werden.
Gegenbeispiel: Jeder Schluck mit Lactobazillen angereicherter Milch
enthält mehr Keime als eine Impfung. Vieles spricht sogar dafür,
dass die frühe Aktivierung des Immunsystems mit unschädlichen Kei-
men, wie sie auch in Impfstoffen enthalten sind, sich positiv auf
den Organismus auswirkt."

Kommentar:
Die sogenannten Impfexperten geben innerhalb ihrer Expertenrunden
immer wieder offen zu, dass sie die Wirkmechanismen der Impfungen
in ihrem Zusammenspiel zwischen abgeschwächten Erregern, Verstär-
kerstoffen und Zusatzstoffen nicht völlig verstehen. Gleichzeitig
räumen sie ein, dass sie gar keine Aussagen über die Häufigkeit
schwerer Impfkomplikationen machen können. Auf welcher Grundlage
will hier also die BILD Entwarnung geben? Und was die "frühe Akti-
vierung des Immunsystems" mit unschädlichen Keimen angeht, so sind
in den Fünf- und Sechsfach-Impfungen nicht nur Keime, sondern auch
hochgiftige Verstärker- und Zusatzstoffe enthalten, z. B. Alumini-
umverbindungen, Formaldehyd, Antibotika. Vielleicht sollte die
BILD-Redaktion hin und wieder mal einen Beipackzettel lesen.

--> Dritter Impf-Irrtum aus Sicht der BILD: "Impfen schadet der Ab-
wehr."
BILD: "Genau das Gegenteil ist der Fall! Durch die Impfung werden
Immunglobuline (Eiweiß-Stoffe) gebildet, die der Körper zur Abwehr
von Krankheitserregern benötigt. Da dies jedoch in einigen Fällen
mit einer Injektion nur ansatzweise gelingt, sind mehrere Impfgänge
notwendig."

Kommentar:
Selbst die Schulmedizin muss inzwischen einräumen, dass Impfungen
das empfindliche und sich gerade entwickelnde kindliche Immunsystem
empfindlich aus dem Gleichgewicht bringen bzw. das Erlangen dieses
Gleichgewichts zwischen der sogenannten Th2-Schiene (Antikörperpro-
duktion) und der Th1-Schiene (zelluläre Immunität) überhaupt ver-
hindern. Bei Geburt hat ein Kind einen Th2-Überhang und die früh-
kindlichen Infektionen schulen das Immunsystem und speziell die
zelluläre Immunität. Durch die frühkindlichen Infektionen wird je-
doch die Antikörperschiene (Th2) auf Kosten der zellulären Immuni-
tät (Th1), die insbesondere für die Abwehr von Viren zuständig zu
sein scheint, hochgepeitscht. Unsere Kinder zahlen einen hohen
Preis für die Unbelehrbarkeit unserer Mediziner in Form von immer
häufiger auftretenden Autoimmunerkrankungen.

Doch selbst der Nutzen der sogenannten Antikörper scheint nicht ge-
sichert zu sein. Wissenschaftliche Beweise dafür, dass ein hoher
Titer eine Garantie für Nichterkrankung darstellt, konnten die zu-
ständigen Behörden bisher nicht vorlegen. Vielleicht sollten BILD
diesbezüglich mal beim Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Paul-
Ehrlich-Institut (PEI) anfragen, statt sich auf "Lehrbuchwissen" zu
verlassen.

--> Vierter Impf-Irrtum aus Sicht der BILD: "Impfen führt zu schwe-
ren Schäden."
BILD: "Zwar können Impfungen tatsächlich Nebenwirkungen haben: Bei
einem Viertel der Geimpften schwillt beispielsweise die Einstich-
stelle, wird rot und kann schmerzen. Bei einigen treten Fieber,
Kopfschmerzen oder auch Durchfall auf. Dabei handelt es sich jedoch
um vollkommen normale Reaktionen des Organismus, die eine Aktivie-
rung des Immunsystems anzeigen und nicht um echte Impfkomplikatio-
nen. Letztere sind extrem selten."

Kommentar:
Diese Abwiegelung steht im völligen Widerspruch zu folgendem Zitat
des PEI, der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, im Bundes-
gesundheitsblatt 12/2004: "Da die Untererfassung der Meldungen von
Impfkomplikationen nicht bekannt oder abzuschätzen ist und keine
Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner vorliegen, kann keine
Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen ge-
macht werden." Man weiß also im Grunde gar nichts über die Impfri-
siken, da die Dunkelziffer bei den Meldungen von Impfkomplikationen
völlig unbekannt und noch nicht einmal abzuschätzen ist. Dazu
kommt, dass das PEI die Hersteller bei einer möglichen Impfschädi-
gung von der Beweislast befreit - und sie dafür der Einfachheit
halber den Opfern auferlegt - hat. Außerdem: Ob es sich bei den
Impfreaktionen um "normale Reaktionen des Organismus" oder um Ver-
giftungserscheinungen handelt, wird in der Regel gar nicht geprüft.

--> Fünfter Impf-Irrtum aus Sicht der BILD: "Impfen ist nur was für
Arme."
"Ein überhebliches und vor allen Dingen gefährliches Vorurteil:
Denn Infektionskrankheiten sind keineswegs nur auf arme oder hygie-
nearme Lebensbedingungen beschränkt. Immer, wenn viele Menschen
aufeinander treffen, sei es in U-Bahnen oder Bussen, in Kaufhäusern
oder Schulen, besteht Infektionsgefahr. Auch peinliche Hygiene und
eine robuste Gesundheit schützen nicht verlässlich vor Influenza,
Keuchhusten oder Masern - dies gelingt nur durch Schutzimpfungen."

Kommentar:
Wer arm ist, braucht keine Impfung, sondern in erster Linie ausrei-
chende und gesunde Nahrung, sauberes Wasser und vernünftige hygie-
nische Bedingungen. Und wir in den vergleichsweise wohlhabenden In-
dustrieländern sind lange nicht so erkrankungsgefährdet wie Men-
schen, die unter Armut leiden und bräuchten die Impfungen - selbst
wenn sie einen echten Nutzen hätten - im Grunde noch weniger als
Menschen, die an Armut leiden. Hygiene, gute Lebensbedingungen und
gesunde Ernährung - insbesondere reich an natürlichem Vitamin C und
D - schützen Studien zufolge sehr wohl vor Infektionskrankheiten.
Während die angebliche Schutzwirkung von Impfungen nur auf dem Pa-
pier steht. Das Geimpfte gesünder wären als Ungeimpfte, wurde nie-
mals in einer kontrollierten Studie bewiesen. Vielleicht sollten
sich die BILD-Redakteure nicht nur aus den gewerblichen Anzeigen
der pharmazeutischen und chemischen Industrie innerhalb ihrer Zei-
tung informieren.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[23] Massenimpfungen in Haiti
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"(...) Neben der allgemeinen Versorgung der Kinder will sich die
UNO aber auch um eine weiterführende medizinische Betreuung küm-
mern. So plant das UNO-Kinderhilfswerk Unicef gemeinsam mit der Re-
gierung von Haiti, 600.000 Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren
gegen Masern, Tetanus und Diphtherie zu impfen. (...)" - Wiener
Zeitung online vom 27. Jan. 2010
http://wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=468367

"Die EU fürchtet, dass mehr als doppelt so viele Kinder als bisher
geschätzt beim Erdbeben in Haiti ihre Eltern verloren haben: eine
Million. Mit einer großangelegten Impfkampagne hat Unicef begonnen
rund 700.000 Kinder gegen Krankheiten zu impfen. (...)" - ZDF onli-
ne vom 2. Feb. 2010
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8024162,00.html

"BERLIN (dpa). Teams des Deutschen Rote Kreuzes (DRK) wollen Erdbe-
benopfer in Haiti ab sofort gegen Krankheiten wie Masern, Tetanus
und Diphtherie impfen. Den Impfschutz sollen vor allem Menschen in
den mehr als 500 Zeltlagern der Hauptstadt Port-au-Prince erhalten,
darunter 140 000 Kinder, teilte das DRK am Mittwoch in Berlin mit.
In den Zeltstädten ohne fließend Wasser, Kanalisation und Müllent-
sorgung seien Menschen besonders gefährdet. Dort litten Kinder be-
reits an Durchfall, Fieber, Erkältungen und Hautausschlägen. Nach
DRK-Schätzungen brauchen eine Million Menschen in dem Karibikstaat
dringend bessere Unterkünfte. (...)" - Ärzte Zeitung online vom 4.
Feb . 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/default.aspx?sid=587257

Kommentar:

Lesen die Agentur-Journalisten eigentlich selbst, was sie da
schreiben? Wenn in den "Zeltstädten ohne fließend Wasser, Kanalisa-
tion und Müllentsorgung" Menschen besonders gefährdet sind, dann
brauchen sie genau das, nämlich fließend Wasser, Kanalisation und
Müllentsorgung, aber um Gottes Willen keine Impfungen! Und das wür-
de selbst dann gelten, wenn Impfungen einen nachweisbaren gesund-
heitlichen Nutzen hätten.

Ich bin lose mit einem jungen Deutschen in Haiti in Kontakt, der
dort mithilft, die Hilfe für die Erdbebenopfer zu organisieren.
Während sich die internationalen Hilfsorganisationen auf die Haupt-
stadt von Haiti konzentrieren, ist die Situation auf dem Land, das
von Flüchtlingen und Verletzten aus der Hauptstadt überschwemmt
wird und selber keinerlei Reserven hat - alle Warenlieferungen ka-
men bisher über Port-au-Prince - verzweifelt. Dazu kommen die Ma-
fia-Strukturen, die bisher das Land beherrscht haben und die z. B.
immer noch ihr Quasi-Monopol auf Benzin verteidigen. Ein Menschen-
leben ist nicht viel wert in Haiti.

Die Konzentration der Hilfe muss deshalb auf Wiederherstellung der
Infrastrukturen - und auf Zerschlagung der Mafiastrukturen - kon-
zentriert werden, auf die Behandlung der Verletzen und die Sicher-
stellung des Überlebens der Überlebenden durch Grundnahrungsmittel
und (sauberes) Trinkwasser.

Doch der Umgang des reichen Westens mit den armen Ländern das ist
ein Problem, dass nicht erst seit der Haiti-Katastrophe besteht.
Statt systematisch Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und so den
Grundstein für eine Staatengemeinschaft aus sozial stabilen und un-
abhängigen Nationen zu legen, profitieren von den "Hilfeleistungen"
in erster Linie die reichen Nationen, bzw. bestimmte Konzerne.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[24] "Arzneimittelprüfer Sawicki kritisiert Pharmabranche scharf"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Frankfurt/Main (AFP) - Der scheidende Arzneimittelprüfer Peter Sa-
wicki hat in einem Interview schwere Vorwürfe gegen die Pharmain-
dustrie erhoben. "Wir brauchen eine Industrie, der wir vertrauen
können, die uns nicht betrügt, die keine Studien unterschlägt, die
keine Leute besticht", sagte Sawicki der "Frankfurter Rundschau".
So wie die Pharmabranche derzeit arbeite, "kann es nicht weiterge-
hen". Selbst Pharmamanager seien der Ansicht, dass sie im Ansehen
der Bevölkerung "direkt nach den Drogendealern" kämen. (...)

Die Pharmaindustrie habe bei Politikern seit Jahren auf seine Ablö-
sung gedrungen, sagte Sawicki der Zeitung weiter. Die Lobbyisten
seien deswegen sogar zu Gesprächen im Kanzleramt gewesen. Viele Ab-
geordnete hätten außerdem berichtet, dass täglich Industrievertre-
ter vorstellig geworden seien und sich über ihn beschwert hätten.
(...) - NetCologne/AFP online vom 5. Feb. 2010
http://www.internetcologne.de/cms/artikel.php/179/80796/artikel.htm
l

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[25] "BAYER & Co. schassen Sawicki"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Quelle: CBG-Newsletter vom 12. Feb. 2010

Betrügen, bestechen, Studien unterschlagen – die Pharmahersteller
sind in ihren Methoden nicht zimperlich. Da kann einer wie Peter
Sawicki, der der mächtigen Lobby jahrelang die Stirn geboten hat,
nur stören. Lesen Sie zur skandalösen Entlassung von Sawicki einen
Kommentar von Jan Pehrke. Der Artikel ist ein Vorabdruck aus Stich-
wort BAYER (kostenloses Probeheft anfordern unter CBGnet-
work@aol.com).

„Die Macht der Pharma-Lobby ist riesig"
BAYER & Co. schassen Sawicki

„Hier ist im Prinzip der beste Pharma-Kritiker, den wir in Deutsch-
land überhaupt gehabt haben, geopfert worden für die Interessen der
Industrie", so kommentierte der sozialdemokratische Gesundheitspo-
litiker Karl Lauterbach den Rausschmiss Peter Sawickis als Leiter
des Arzneimittel begutachtenden „Institutes für Qualität und Wirt-
schaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWiG). Und in der Tat haben
BAYER & Co. sich von Anfang an gegen eine solche Einrichtung im
Allgemeinen und Sawicki als Chef im Besonderen gewehrt. Der Fach-
arzt für Innere Medizin und Diabetologie war für BAYER kein Unbe-
kannter, hatte er doch in der Vergangenheit Kritik an seinem Diabe-
tikum GLUCOBAY und seinem Herz/Kreislauf-Präparat ADALAT geübt.

So hat dann der vom Leverkusener Multi gegründete „Verband der For-
schenden Arzneimittel-Hersteller" (VFA) dem IQWiG seit seinem Ar-
beitsbeginn im September 2004 keine Ruhe gelassen. Ob die Institu-
tion Insulin-Innovationen, Alzheimer-Mittel oder Cholesterinhemmer
analysierte, Asthma- oder Prostata-Therapien bewertete oder zu
Stammzellen-Transplantationen Position bezog - dem VFA passte die
ganze Richtung nicht. Dabei hatte gerade BAYER eigentlich gar kei-
nen besonderen Grund, dem Arznei-TÜV zu grollen. Es ließ keine Pil-
le aus Leverkusen durchfallen und stellte ASPIRIN bei der Behand-
lung von Herzinfarkten und Schlaganfällen sogar ein gutes Zeugnis
aus. Nur zu einem Medikament des Konzerns äußerte sich der IQWiG-
Leiter während seiner Amtszeit kritisch: zu dem schließlich auch
vom Markt genommenen, zur Blutstillung bei Operationen eingesetzten
TRASYLOL.

Trotzdem versuchte der Pillen-Riese in Tateinheit mit der restli-
chen Branche, dem Institut auf allen erdenklichen Wegen die Arbeit
zu erschweren. Big Pharma enthielt ihm unveröffentlichte Studien
vor und setzte PharmazeutInnen unter Druck, keine Expertisen mehr
für das IQWiG anzufertigen. Bei Zuwiderhandlungen drohten sie mit
dem Streichen von Forschungsgeldern. „Als Forscher muss ich mir ge-
nau überlegen, ob ich 70.000 Euro für eine IQWiG-Studie annehme und
dafür auf höhere Mittel der Industrie verzichte", so schilderte
Andreas Köhler, der Vorsitzende der „Kassenärztlichen Bundesverei-
nigung", die Zwangslage der MedizinerInnen.

Dabei gaben die Unternehmen stets vor, im Sinne des Allgemeinwohls
zu handeln. „Patienten-Wohl vs. Rationierungsbehörde" - auf diese
handliche Formel brachten sie den Konflikt. Die Pillen-Riesen
schwangen sich zu Anwälten der PatientInnen auf, befleißigten sich
„ethischer Gesichtspunkte" und diffamierten das Institut als Spar-
Behörde, die Kranken dringend benötigte Pharma-Produkte vorenthält.
Einen großen Teil der PatientInnen-Verbände wussten sie dabei hin-
ter sich - nicht umsonst fördern die Konzerne deren Organisationen
großzügig. Die besondere psychische Situation der Kranken, die sich
in ihrem Leid oftmals an jeden pharmazeutischen Strohhalm klammern
und Heil deshalb bevorzugt von BAYER & Co. erwarten, trägt ein Üb-
riges zu diesem Schulterschluss bei. So konnte der VFA dann am
22.1.2010 von seinem Roundtable mit Selbsthilfegruppen vermelden:
„Patienten fordern frühere und stärkere Beteiligung". Nicht nur
Prof. Dr. von Lilienfeld-Toal vom Deutschen Diabetikerbund hat dort
laut Lobby-Club „die Arzneimittel-Bewertungen durch das IQWiG
scharf kritisiert und eine bessere Umsetzung der bereits bestehen-
den Regelung zur Patientenbeteiligung eingefordert". Die Vertrete-
rInnen der BAG Selbsthilfe und des Patienten-Forums taten es ihm
gleich. Nur Burkhard Stork von der deutschen Morbus-Crohn-
Vereinigung sprach sich auf der Veranstaltung für eine Stärkung der
Kölner Einrichtung aus.

Auch die Medien nahmen sich die Multis vor. Beim stern etwa meldete
sich 2006 Adel Massaad vom „Institut für Gesundheitsaufklärung" und
offerierte „belastende Unterlagen" über das IQWiG und dessen Chef.
Interview-Partner zum Thema wie den Diabetikerbund-Vorsitzenden
Manfred Wölfert hatte er gleich mit im Angebot. Nach Recherchen des
Magazins strich er für seine Dienste mehr als eine Million Euro
ein. Die PolitikerInnen bearbeitete Big Pharma ebenfalls. Schon vor
Jahren sprachen die Konzerne in Sachen „Sawicki" beim Kanzleramt
vor. Darüber hinaus knöpften sich die Firmen Bundestagsabgeordnete
vor. „Jeden Tag ist jemand von der Industrie hier, der sich über
Sie beschwert", schilderte ein Parlamentarier Sawicki die „fürsorg-
liche Belagerung".

Und die Politik hörte schließlich die Signale. Der jetzige Gesund-
heitsminister Philipp Rösler sah schon in seiner Funktion als nie-
dersächsischer Wirtschaftsminister wie auch seine damaligen Länder-
kollegen „mit Sorge, dass das bisherige Vorgehen des IQWiG zu er-
heblicher Verunsicherung in der pharmazeutischen Industrie geführt
hat". Für die Wirtschaftsminister-Konferenz war das „volkswirt-
schaftlich nicht hinnehmbar"; an der Wettbewerbsfähigkeit sollte
sich das Institut fortan orientieren. Und zu den von Christdemokra-
ten nach der Bundestagswahl aufgestellten „Kernforderungen an eine
schwarz-gelbe Gesundheitspolitik" gehörte dazu unabdingbar ein Füh-
rungswechsel: „Dies Neuausrichtung muss sich auch an der personel-
len Spitze des Hauses niederschlagen". Im Koalitionsvertrag wurde
diese Klientel-Politik dann amtlich. „Die Arbeit des Institutes für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" (IQWiG) werden
wir auch unter dem Gesichtspunkt stringenter, transparenter Verfah-
ren überprüfen und damit die Akzeptanz (...) verbessern", kündigten
CDU und FDP an.

Dann brauchte es nur noch einen Anlass, um den Arzneiprüfer loswer-
den zu können. Dieser war schnell gefunden. Sawickis Spesenrechnung
musste den Vorwand für den Rausschmiss liefern. Ein angeblich unge-
nehmigt geleaster Dienstwagen, ein paar Business-Class-Flüge zu-
viel, zu Unrecht eingereichte Parkquittungen und Rasenmäher-Benzin
im Wert von 25,20 Euro wurden dem Mediziner schließlich zum Ver-
hängnis. Die Aufsichtsgremien des IQWiG beschlossen einstimmig Sa-
wickis Ablösung, „um die hervorragenden Leistungen des Instituts
nicht mit Diskussionen um ordnungsgemäße Verwaltungsabläufe zu be-
lasten", wie es hieß. Nicht nur der Delegierte des Gesundheitsmi-
nisteriums und die von dem FDPler Georg Baum angeführte Kranken-
haus-Gesellschaft votierten dabei gegen Peter Sawicki, sondern auch
die VertreterInnen der ÄrztInnen und Krankenkassen.

BAYER & Co. hatten ganze Arbeit geleistet. „Die Macht der Pharma-
Lobby ist riesig. Sie beeinflusst alles - vom Politiker über Gre-
mien, über Zulassungsbehörden, über Ärzte-Organisationen, Ärzte bis
hin zu Selbsthilfegruppen", erklärte der abgesägte IQWiG-Leiter re-
signiert. Aber schon im Vorfeld der Entscheidung hatte ihn weniger
seine eigene Zukunft als vielmehr die des Institutes selber umge-
trieben. „Mehr Sorgen macht mir deshalb, dass Pharma-Industrie und
CDU-Abgeordnete klar gesagt haben, sie wollen beim IQWiG andere
Prüfstandards einführen", so Sawicki in einem Taz-Interview. Und
nach der Vorarbeit zu urteilen, welche die Pillen-Hersteller auf
diesem Gebiet schon geleistet haben, dürfte da in der Tat so eini-
ges auf die Bundeseinrichtung zukommen.

Zunächst einmal fordern die Pillen-Riesen mehr Mitsprache-Rechte,
während sie dem IQWiG das Recht bestreiten, neben der Beauftragung
durch den „Gemeinsamen Bundesausschuss" von Krankenkassen, Kranken-
häusern und Kassenärztlicher Vereinigung auch auf eigene Initiative
Arzneien zu überprüfen. Bereits in seinem Statement zu den vom IQ-
WiG kurz nach seiner Gründung vorgestellten Bewertungsmethoden hat-
te der VFA geschmollt: „Frühzeitiger Input von Firmen-Experten ist
grundsätzlich nicht erwünscht". „Gerade bei der Frage der Beteili-
gung aller Betroffenen eines Verfahrens wird das IQWiG seine Ge-
wohnheiten ändern müssen", dekretierte der BAYER-Manager Wolfgang
Plischke deshalb in seiner Funktion als VFA-Vorstandsmitglied im
Jahr 2007. Vor allem beim Studien-Design haben die Hersteller vor,
künftig ein Wörtchen mitzureden, denn die evidenz-basisierte Medi-
zin als Grundlage für den Pillen-Check bereitet BAYER & Co. so ei-
nige Schwierigkeiten. Die Firmen möchten ihre Pharma-Produkte näm-
lich lieber nicht nach streng wissenschaftlichen Kriterien, die
nach objektiven Beweisen für den Nutzen eines Präparates suchen,
begutachten lassen, weil sie die Resultate fürchten. So haben bis-
her zwar 26 von 31 Medikamenten den IQWiG-Test bestanden und ihren
Nutzen erwiesen, aber eben keinen zusätzlichen im Vergleich zu den
bereits vorhandenen Pillen. Und allein dieser würde eine Kostener-
stattung der neuen und teureren Mittel durch die Krankenkassen
rechtfertigen.

„Sie können nicht so viele neue, gute und fortschrittliche Medika-
mente entwickeln, also müssen sie auch nicht fortschrittliche Mit-
tel zum Fortschritt erklären", sagt Sawicki. Zu diesem Behufe wol-
len die Pillen-Riesen die Messlatte des IQWiG niedriger legen.
„Dass auch Studien niedrigerer Evidenzgrade berücksichtigt werden
müssen", verlangt Plischke. Sein Chef Werner Wenning plädiert
gleichfalls für „breitere methodische Ansätze der Bewertung des
Nutzens" und denkt dabei hauptsächlich an eine angemessene Würdi-
gung der Bewährung im Alltag. Erst dort, wo die realen Bedingungen
der PatientInnen-Versorgung gelten und nicht die sterile Labor-
Atmosphäre klinischer Arznei-Prüfungen herrscht, erweist sich für
die Pillen-Produzenten die wahre Qualität eines Medikamentes. Wenn
diese auch nicht mehr so exakt bestimmbar ist. Für den VFA heißt es
bereits bei „einer anwendungsfreundlicheren Applikationsform, einer
größeren Flexibilität bei der Arzneimittel-Einnahme oder einer ge-
ringeren Belastung pflegender Angehöriger": quod erat demonstran-
dum.

Aber auch niedrigere Evidenzgrade wollen erst einmal ermittelt
sein. Die Pharma-Multis setzen für den Praxis-Test drei bis fünf
Jahre an, damit nach der Zulassung eine möglichst lange Abschöpfung
der patent-geschützten Monopol-Gewinne gewährleistet ist. Dann
bleibt den Herstellern zudem noch genug Zeit, „weiterführende In-
formationen bereitzustellen, welche in die Bewertung einfließen
können" - bzw. müssen. BAYER & Co. halten es für unabdingbar, „dass
die Stellungnahmen nicht nur ‚eingeholt', sondern ‚berücksichtigt'
werden". Sogar ein Antragsrecht auf Neuüberprüfungen reklamiert die
Industrie für sich.

Mit der Einführung solcher „Reformen" könnte eine Kontrolle der
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen bald beendet
sein, ehe sie richtig begann. Bisher haben Sawicki & Co. nämlich
nur den Nutzen von Medikamenten und Therapien bewertet, den Kosten-
faktor aber nicht mit in die Beurteilung einbezogen. Dies sollte
erst zu einem späteren Zeitpunkt geschehen. Wenn es jetzt überhaupt
noch dazu kommt, dann sicherlich nur unter sehr industrie-
freundlichen Bedingungen.

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Coordination gegen BAYER-Gefahren
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Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940

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[26] Roche-Gewinn von Milliardenübernahme belastet
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"BASEL (dpa). Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat das abgelaufene
Geschäftsjahr wegen der Komplettübernahme der Biotech- Tochter Ge-
nentech mit einem Gewinnrückgang abgeschlossen.

Der Überschuss fiel um 22 Prozent auf 8,5 Milliarden Schweizer
Franken (5,8 Milliarden Euro). Vor Sondereffekten sei der Konzern-
gewinn allerdings um 9 Prozent auf 9,79 Milliarden Franken (6,64
Milliarden Euro) gestiegen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Ba-
sel mitteilte. "In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hat
Roche ein sehr gutes Ergebnis erzielt", sagte Konzernchef Severin
Schwan laut Mitteilung. (...)" - Ärzte Zeitung online vom 3. Feb.
2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/default.aspx?sid=587029

Kommentar:

Roche ist der Hersteller des umstrittenen Grippemittels TAMIFLU.

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[27] GSK will trotz Gewinnzunahme Jobs streichen
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"LONDON (dpa). Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline will
vermutlich zahlreiche Arbeitsplätze streichen - und das, obwohl das
Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Nachfrage nach
Schweinegrippevakzinen profitiert hat. Medienberichten zufolge sind
weltweit rund 4000 Stellen gefährdet. (...)" - Ärzte Zeitung online
vom 4. Februar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/default.aspx?sid=587455

Kommentar:

Pharma-Konzerne nehmen in ihren Hochglanzprospekten gerne für sich
in Anspruch, sich für das Wohl der Menschen und der Gesellschaft
einzusetzen. Da ist es doch etwas merkwürdig, wenn sie Rekordgewin-
ne mit Entlassungen beantworten...

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[28] GenReis: BAYER erneut zu Strafzahlung verurteilt
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Quelle: CBG-Newsletter vom 8. Feb. 2010

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) begrüßt die erneute
Verurteilung des BAYER-Konzerns durch ein Gericht in St. Louis. In
dem jüngsten Fall hatten drei Reisfarmer aus den US-Bundesstaaten
Arkansas und Mississippi wegen Verunreinigung ihrer Ernte mit gen-
veränderten Sorten geklagt und $1,5 Mio Schadenersatz zugesprochen
bekommen. Insgesamt fordern bis zu 3000 Landwirte in den USA Ent-
schädigung von BAYER. Die gegen das von BAYER produzierte Herbizid
Glufosinat resistente Reis-Sorte LL 601 war im Jahr 2006 weltweit
in den Handel geraten, obwohl hierfür keine Zulassung vorlag. Der
Schaden der Reisbauern wird auf bis zu 1,3 Milliarden Dollar bezif-
fert.

Die CBG startete bereits im Jahr 2004 eine Kampagne gegen eine EU-
Importzulassung der GenReis-Sorte LL62, die ebenfalls gegen Glufo-
sinat resistent ist (Kampagne hier unterstützen). LL-Reis wäre das
erste genveränderte Nahrungsmittel, das nicht nur als Tierfutter
eine Zulassung erhielte, sondern direkt auf den Tisch der Konsumen-
ten käme. Der Antrag von BAYER erhielt bei den Abstimmungen im EU-
Ministerrat mehrfach keine Zustimmung, wurde bis heute aber nicht
zurückgezogen.

Neben den Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher fürchtet die
Coordination gegen BAYER-Gefahren Gefahren für die Artenvielfalt
und die Ernährungssicherheit. Der Anbau von LL-Reis soll vornehm-
lich in Asien stattfinden - eine Kontamination und Verdrängung tra-
ditioneller, lokal angepasster Reis-Sorten wäre unvermeidlich. Asi-
atische Landwirte, die bislang durch Tausch und Eigenzüchtung ihr
Saatgut selbst produzieren, dürften ihre Ernte künftig wegen des
Patentschutzes nicht wieder aussäen. Stattdessen müssten sie Jahr
für Jahr neues Saatgut und die zugehörigen Pestizide erwerben. Mil-
lionen Kleinbauern wären in Gefahr, ihre Existenz zu verlieren.

Ein großflächiger Anbau von LL-Reis hätte zudem ein erhöhtes Schäd-
lingsaufkommen und einen verstärkten Einsatz gefährlicher Pestizide
zu Folge. Das mit LL-Reis gekoppelte Herbizid Glufosinat ist als
reproduktionstoxisch klassifiziert und verursacht Missbildungen bei
Föten. Der Wirkstoff gehört zu denjenigen Pestiziden, die wegen er-
wiesener Gefahren für Anwender und Verbraucher keine erneute EU-
Zulassung erhalten dürfen. Die CBG bezeichnet es als „unverantwort-
lich", einen vermehrten Einsatz gefährlicher Wirkstoffe wie Glufo-
sinat in Entwicklungsländern zu forcieren und fordert einen sofor-
tigen Verkaufs-Stopp.

Die beigefügten Karikaturen sind bislang unveröffentlicht und zum
Abdruck freigegeben.

weitere Informationen:

* Reuters-Meldung zur Strafzahlung
http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE61502U20100206

* Herbizid Glufosinat sofort vom Markt nehmen!
http://www.cbgnetwork.de/2781.html

Coordination gegen BAYER-Gefahren
http://www.CBGnetwork.org
Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940

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[29] Dr. Mercola: "Multivitamin ist nicht gleich Multivitamin!"
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(ht) Viele Menschen nehmen regelmäßig Nahrungsergänzung zu sich, um
dem sinkenden Vitalstoffgehalt unserer Nahrungsmittel und der wach-
senden Menge von bedenklichen Zusatzstoffen in unserer täglichen
Nahrung zu begegnen. Was nach Ansicht des bekannten Alternativmedi-
ziners Dr. Joseph Mercola bei der Auswahl der entsprechenden Präpa-
rate beachtet werden sollte, beschreibt er in einem aktuellen Arti-
kel. Hier lesen (in Englisch!)
http://products.mercola.com/multivitamin-vital-minerals/?source=nl

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[30] Bis zu 40 % der Bevölkerung haben Tetanus-Bakterien im Darm
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(ht) Wie bei anderen Glaubenssystemen auch gibt es für die weltwei-
ten Impfexperten eine Art "Bibel", in der die wichtigsten Glaubens-
sätze enthalten sind: Es handelt sich um das Kompendium "Vaccines",
das es in der 4. Auflage aus dem Jahr 2004 auf fast 1.700 Seiten
bringt. Das Werk kostet mehrere Hundert Dollar und ist allein da-
durch einem sehr exklusivem Kreis vorbehalten. Doch wenn man sich
z. B. über eine öffentliche Bibliothek Einblick verschafft oder die
Investition nicht scheut, findet man beim Stöbern schnell Hinter-
grundinformationen, die so gar nicht in das offizielle Bild über
Erreger, Infektionskrankheiten und Impfungen passen wollen.

Zum Beispiel heißt es auf Seite 747, das man je nach Studie in bis
zu 40 % der Testpersonen Tetanus-Bakterien nachweisen konnte. Diese
Untersuchungen wurden den Quellenangaben zufolge zwar schon vor
Jahrzehnten vorgenommen, sind also nicht automatisch repräsentativ
für unsere heutige Bevölkerung, andererseits sind mir Tetanus-
Epidemien diesen Ausmaßes aus der Medizingeschichte nicht bekannt.

Diese überraschend hohe Durchseuchung der Bevölkerung könnte darauf
hindeuten, dass das Tetanus-Bakterium in Wahrheit wesentlich harm-
loser ist als von den Behörden behauptet.

So gibt es Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass in Deutsch-
land möglicherweise die Hälfte der der Bevölkerung keinen als
schützend angesehenen Antikörpertiter nachweisen kann. Dennoch wer-
den laut Statistischem Bundesamt jährlich nur etwa ein Dutzend Te-
tanusfälle bekannt. Und auch hier handelt es sich fast ausschließ-
lich um alte Menschen.

Irgendwas kann also nicht an dem Bild vom "Schreckgespenst Tetanus"
stimmen, das uns ständig durch die Gesundheitsbehörden vermittelt
wird. Entweder sind die Erregertests völlig unzuverlässig - dann
träfe dies allerdings auch auf die laborgestützte Tetanus-Diagnose
zu - oder aber das Tetanus-Bakterium ist völlig harmlos und ganz
andere Faktoren bedingen die Entstehung eines schweren Wundstarr-
krampfs. Dieser Meinung ist z. B. der österreichische Arzt Dr. med.
Johann Loibner. Loibner vertritt die These, dass das in jedem Men-
schen vorhandene Bakterium nur im Falle von Verletzungen aktiv wird
und im Bereich der Wunde durch den Muskelkrampf für eine verbesser-
te Durchblutung - und damit Wundheilung - sorgt.

Weitere Infos unter www.impfkritik.de/tetanus

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[31] Impressum
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Der "impf-report" Newsletter ist ein kostenloses Angebot des freien
Journalisten Hans U. P. Tolzin. Die Inhalte des "impf-report" News-
letters und der "impf-report" Zeitschrift sind nicht identisch. Ei-
ne kostenlose Leseprobe der Zeitschrift können Sie bei untenstehen-
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nung der Redaktion wieder. Alle Texte ohne Gewähr. Ich fordere mei-
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