Email-Nachrichtendienst
[Nachrichtendienst abonnieren]
[Gratis-Probeheft der Printausgabe]
[Empfohlene Literatur und DVDs]

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
                      impf-report Newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 05/2010
Von Eltern für Eltern                               28. Januar 2010
-------------------------------------------------------------------

Inhalt:

IN EIGENER SACHE
[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
[02] Petition: Fast 3.000 Unterzeichner!
[03] Meine nächsten Vorträge
[04] Schweinegrippe-Vortrag auf DVD zu Sonderkonditionen
[05] 7. Stuttgarter Impfsymposium: Anmeldung ab sofort möglich!

SCHWEINEGRIPPE
[06] FRONTAL 21 (ZDF): "Panikmache mit der Schweinegrippe."
[07] PANDEMRIX: "Atemnot und Organversagen"
[08] Britische Studie: "Jedes dritte Kind war Virusträger"
[09] WHO: "Schweinegrippe-Pandemie keine Erfindung"
[10] WHO: "Schweinegrippe-Hype ohne Druck der Pharmaindustrie"
[11] "WHO muss sich heftige Kritik aus Europa anhören"
[12] 2009 Rekordgewinn bei NOVARTIS

BLAUZUNGENZWANGSIMPFUNG
[13] Österreich: "Blauzungenimpfung - ein Rückblick"

IMPFEN SONSTIGE
[14] "USA: Starker Anstieg von Autismus bei Kindern"
[15] "Booster bei Hepatitis-Impfung?"
[16] "Akute Atemwegserkrankungen sind weiter auf dem Rückzug"
[17] "Sachsen will alle Kinder gegen Influenza impfen"

PHARMAINDUSTRIE STELLT IQWiG-CHEF SAWICKI KALT
[18] "IQWiG-Vorstand vertagt Entscheidung über Institutsleiter"
[19] "Peter Sawicki - Der Antikörper"
[20] Unter Sawicki war das IQWiG nicht politisch korrekt
[21] "Chef des Ärzte-TÜVs muss Pharma-Freund weichen"
[22] "Oberster Arzneimittelprüfer muss gehen"
[23] FDP-Preisliste: Was kostet ein Regierungsbeschluss?

SONSTIGE
[24] AIDS: Die Frau, die es gar nicht geben dürfte
[25] STIKO-Mitglied fordert nationales Studien-Register
[26] Internationaler Kleinkindkongress 2. bis 5. Juni 2010
[27] "Integrierte Versorgung": Zukunft unseres Gesundheitssystems?
[28] Impressum

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Bezug des Newsletters ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche
Kostenbeteiligung ab 30 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report"-Printausgabe ver-
bunden, die inhaltlich nicht mit dem "impf-report"-Newsletter iden-
tisch ist. Bei Interesse schreiben Sie bitte mit dem Betreff "Kos-
tenbeteiligung Newsletter" an: redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[02] Petition: Fast 3.000 Unterzeichner!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die von mir am Montag, den 11. Jan. 2010 beim Bundestag eingereich-
te Petition zur Impfstoffsicherheit nähert sich der dreitausendsten
Unterschrift. Das ist wirklich ein gutes Ergebnis.

Um jedoch eine öffentliche Anhörung zu erzwingen, muss bis zum 2.
Februar ein sogenanntes Quorum von mindestens 50.000 Mitzeichnern
erreicht werden. Unabhängig vom Quorum endet die allgemeine Zeich-
nungsfrist am 23. Februar 2010.

Bitte helfen Sie mit, damit diese Petition ein Erfolg wird und lei-
ten Sie diese Information an möglichst viele Interessenten weiter!

Es gibt zwei Wege, die Petition aufzurufen:

1. Über die Weiterleitung auf www.impfkritik.de:
--> http://www.impfkritik.de/petitionen/petition9119.htm

2. Über die allgemeine Petitionswebseite
--> https://epetitionen.bundestag.de
Hier orientieren Sie sich innerhalb der Liste der Petitionen am
besten an der Spalte "Ende Mitzeichnungsfrist" und blättern sich
dann vor bis zum Datum "23.02.2010". Meine Petition trägt den Titel
"Arzneimittelwesen - Einrichtung einer unabhängigen Behörde für
Impfstoffsicherheit".

Wer erstmalig eine Petition unterzeichnet, muss sich zuerst regist-
rieren und einen eindeutigen Benutzernamen und ein Kennwort verge-
ben:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=register

Sie können sich auch an der Diskussion im dazugehörigen Forum
beteiligen. Dort gibt es eine sehr sinnvolle Meldefunktion, über
die man die Moderatoren auf unsachliche und verunglimpfende Beiträ-
ge hinweisen kann. Bitte beachten Sie, dass die Moderatoren alle
Beiträge, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Ziel der Peti-
tion stehen, löschen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[03] Meine nächsten Vorträge
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
11. März 2010: "Die drei Säulen einer mündigen Impfentscheidung"
99084 Erfurt, ab 19:00 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung:
http://www.annewohlgefahrt.de/SeminareInformationsquellen.html

24. April 2010: "Elternseminar Impfentscheidung"
40255 Düsseldorf, 9 - 17 Uhr, Umwelt-Zentrum. Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/Duesseldorf2010.pdf

12. Juni 2010: "Elternseminar Impfentscheidung"
70771 Leinfelden-Echterdingen, OT Stetten, 9 - 17 Uhr,
Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/symposium2010.pdf
--> ab 18:00 Uhr Deutsches Impfkritikertreffen

11. Sept. 2010, "Wie wissenschaftlich ist die Impfpolitik?"
im Rahmen des 3. Dresdner Impfsymposiums
weitere Infos: http://www.efi-dresden.com/pageID_8298092.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[04] Schweinegrippe-Vortrag auf DVD zu Sonderkonditionen
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Von der DVD mit meinem Vortrag über die Hintergründe der Schweine-
grippe sind noch etliche Exemplare auf Lager. Um Ihnen die Aufklä-
rung Ihrer Freunde, Verwandten und Kollegen zu erleichtern, bieten
wir diese DVD zu Sonderkonditionen an (solange Vorrat reicht):

Eine Video-DVD (in einfacher Papierhülle) mit über zwei Stunden
Vortrag kostet nur 6,- Euro!
Bereits bei einer Abnahme von zwei Stück kostet die DVD nur 5,- Eu-
ro, ab fünf Stück 4,- Euro und bei einer Abnahme von zehn oder mehr
Exemplaren nur noch 3,- Euro.
Bestellen können Sie die DVD unter:
http://s182903437.online.de/shop/catalog/details?aid=DVD094

Eine kürzere Version des Vortrags - in etwas mäßigerer Qualität -
ist kostenlos auf youtube zu finden und wurde dort bisher über
20.000 mal aufgerufen:
http://www.youtube.com/watch?v=AAvAPbdkkBU&feature=player_embedded#

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[05] 7. Stuttgarter Impfsymposium: Anmeldung ab sofort möglich!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ab sofort läuft der Countdown für das diesjährige Stuttgarter Impf-
symposium am Sonntag, den 13. Juni 2010.
Wer sich frühzeitig anmeldet, spart und sichert sich reservierte
Plätze. Die diesjährigen Referenten sind:

--> Dr. med. Alois Meyer:
„Impfen aus der Sicht neuester immunologischer Erkenntnisse"
--> Dr. med. Klaus Hartmann:
„Impfstoffsicherheit 2010: Was wir wissen und was nicht"
--> Dr. med. Friedrich P. Graf:
„Mein Weg von der Schulmedizin zur Impfkritik"
--> Dr. med. Joachim Mutter:
„Virenpanikmache: Was uns wirklich krank und gesund erhält"
--> Jürgen Fridrich, Libertas & Sanitas e.V.:
„Stand der Impfdiskussion in Deutschland"
--> Rechtsanwältin Kathy Delert:
„Impfen, Impfzwang, Impf-Mobbing, Impfschaden"
--> Moderation: Hans U. P. Tolzin

Familienfreundliche Neuerungen:
1. Ehepaare zahlen nur einmal!
2. kostenlose Kinderbetreuung während der Vorträge

Weitere Infos und Anmeldeformular:
http://www.impf-report.de/Veranstaltungen/symposium2010.pdf

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[06] FRONTAL 21 (ZDF): "Panikmache mit der Schweinegrippe."
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Bis zu 10 Milliarden US-Dollar Gewinn könnten die Hersteller mit
dem Impfstoff gegen die Schweinegrippe am Ende gemacht haben. Die
hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zuvor zur Pandemie er-
klärt. Im Fall der Schweingrippe "kam eine uniforme Empfehlung zu-
gunsten der Pharma- Industrie zustande", erklärt dazu Pharmakologe
Prof. Peter Schönhöfer im Interview mit Frontal21. Einige der Bera-
ter der WHO stünden auf Gehaltslisten pharmazeutischer Unternehmen.
(...) - FRONTAL 21 (ZDF) vom 19. Januar 2010
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,8013846,00.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[07] PANDEMRIX: "Atemnot und Organversagen"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Kreis Höxter. Im Kreis Höxter werden mehrere Menschen behandelt,
die mit schwerwiegenden Komplikationen nach der Schweinegrippe-
Impfung kämpfen. Dr. Klaus Weber, Leiter des Gesundheitsamtes des
Kreises Holzminden bestätigte auf Anfrage der Neuen Westfälischen,
dass ein Mann aus Lauenförde mit neurologischen Störungen derzeit
in der Asklepios Weserbergland-Klinik (WBK) behandelt wird.
(...)
PEI-Sprecherin Stöcker betont, dass nicht alle Gesundheitsprobleme,
die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung stehen, auch von
ihr verursacht werden. Häufig gebe es Vorerkrankungen als eigentli-
che Ursache für die Komplikationen. - Neue Westfälische online vom
20. Jan. 2010
http://www.nw-news.de/lokale_news/hoexter/hoexter/3342209_Atemnot_und_Organversagen.html

Kommentar:

Ist es nicht merkwürdig, dass bei Erkrankungen im Zusammenhang mit
der Pandemie-Impfung bestehende Vorerkrankungen als Grund ausrei-
chen, einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung anzuzweifeln,
während bei der Erfassung der angeblichen H1N1-Todesfälle diese
trotz bestehender Vorerkrankungen wie selbstverständlich in die
Statistik wandern? Das Ergebnis ist ein verfälschtes Verhältnis
zwischen dem Pandemie-Risiko und dem Impfrisiko.

Siehe auch:
Sammelklage gegen Schweinegrippeimpfung:
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2010010802.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[08] Britische Studie: "Jedes dritte Kind war Virusträger"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
LONDON (eis). Während der Schweinegrippewellen waren offenbar er-
heblich mehr Kinder infiziert als bisher angenommen. Das belegen
Daten einer britischen Studie zur Seroprävalenz von Antikörpern.
Kinder wären daher eine gute Zielgruppe für Impfprogramme bei In-
fluenza-Pandemien, bestätigen die Forscher. (...) - Ärzte Zeitung
online vom 22. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=585281

Kommentar:

Im Grunde ist dieses Studienergebnis der beste Beweis, dass die Vi-
rentests zu nicht mehr taugen als zu schulmedizinischem Voodoo-
Zauber. Denn nur ein Bruchteil der Kinder, die virenpositiv getes-
tet wurden, waren auch wirklich krank. Selbst wenn wir davon ausge-
hen, dass die Tests tatsächlich bestimmte Viren nachweisen können,
so sagen die Ergebnisse nichts anderes aus, als dass diese Viren
grundsätzlich harmlos sind und andere Faktoren für die Erkrankungen
verantwortlich gewesen sein müssen.

Auf solche ständigen Umdeutungen von Fakten basiert die Gelddruck-
maschine, die die großen Pharmakonzerne in Form eines regelrechten
Perpetuum Mobiles für sich installiert haben. Doch dieses Hamster-
rad dreht sich nur so lange, wie wir darin weiter vor uns hin
strampeln.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[09] WHO: "Schweinegrippe-Pandemie keine Erfindung"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
GENF (dpa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wehrt sich erneut
gegen den Vorwurf der Parteilichkeit mit der Pharmaindustrie. Die
Ausrufung der weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe, einer Pan-
demie, sei zurecht erfolgt, schreibt die Organisation am Montag in
einer in Genf veröffentlichten Erklärung.

Nach Angaben der UN-Organisation wurde sie von der Pharmabranche
nicht unangemessen beeinflusst, wie Kritiker ihr vorgeworfen haben.
Experten, welche die WHO beraten, seien keinerlei Interessenkon-
flikten ausgesetzt. Dies sei dank bestehender Kontrollmechanismen
gewährleistet.

Der Vorwurf, die WHO habe die Pandemie quasi erfunden, um der Phar-
mabranche hohe Profite zu ermöglichen, sei "wissenschaftlich falsch
und historisch unkorrekt", heißt es in der Erklärung. (...) - Ärzte
Zeitung online vom 26. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/default.aspx?sid=585818

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[10] WHO: "Schweinegrippe-Hype ohne Druck der Pharmaindustrie"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Straßburg (dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist den
Vorwurf zurück, die Gefahr der Schweingrippe zugunsten der Pharma-
industrie hochgespielt zu haben. «Die WHO nimmt ihre Rolle zur Ver-
besserung der Gesundheit sehr ernst. Die Antwort auf die Schweine-
grippe ist nur ein Beispiel. Die WHO wurde nicht von der Pharmain-
dustrie unter Druck gesetzt», sagte der stellvertretende Generaldi-
rektor der UN-Sonderorganisation, Keiji Fukada, am Dienstag in ei-
ner Anhörung im Europarat in Straßburg. (...) - DPA vom 26. Januar
2010
http://www.krankenkassen.de/dpa/165757.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[11] "WHO muss sich heftige Kritik aus Europa anhören"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(...) Die Schweinegrippe ist viel weniger stark ausgefallen als be-
fürchtet und von den Behörden der meisten Länder dargestellt. In
ihrer Einschätzung der Lage stützten sie sich hauptsächlich auf die
Weltgesundheitsorganisation WHO ab.

Entsprechend gerät diese nun zusehends unter Druck. Weil sie die
Krankheit sehr schnell als Pandemie bezeichnet habe, seien unnötig
Ängste geschürt worden. Bei Regierungen und Medien habe dies zu
«hysterischen Reaktionen», sagte Medizinprofessor Ulrich Keil von
der Universität Münster bei der Anhörung im Europarat.

Der Berater für Grippe-Pandemien der WHO, Keiji Fukuda, wies die
Kritik entschieden zurück. Die WHO habe rasch handeln müssen, um
zahlreiche Grippetote zu vermeiden. Fukuda wollte auch Vorwürfe
nicht gelten lassen, wonach die Pharmaindustrie die Entscheidungen
der WHO in Sachen Schweinegrippe beeinflusst habe. Die von der WHO
herangezogenen Experten hätten die Organisation «neutral und unpar-
teiisch» beraten; Interessenskonflikte habe es nicht gegeben, sagte
er im Gesundheitsausschuss der Parlamentarier- Versammlung des Eu-
roparats.

Auf hartnäckiges Nachfragen von Abgeordneten räumte der Japaner al-
lerdings ein, dass «einzelne Personen» möglicherweise Interessen-
konflikte verschwiegen haben. (...) - NZZ online vom 26. Januar
2009
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/who_schweinegrippe_europarat_1.4641024.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[12] 2009 Rekordgewinn bei NOVARTIS
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(...) 2009 konnte der Schweizer Pharmakonzern seinen Umsatz um sie-
ben Prozent auf 44,3 Milliarden US-Dollar (31,3 Milliarden Euro)
erhöhen. Der Zuwachs, so der aus Altersgründen scheidende Finanz-
chef Raymund Breu am Dienstag in Basel, resultiere ausschließlich
aus organischer Entwicklung.

Der operative Gewinn stieg um elf Prozent auf knapp zehn Milliarden
Dollar und der Überschuss einschließlich des Beitrages aus abgege-
benen Geschäften um drei Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. Die
operative Gewinnmarge nahm um knapp einen Prozentpunkt auf 22,5
Prozent zu. - Ärzte Zeitung online vom 26. Jan. 2010
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/default.aspx?sid=585715

Kommentar:
Wer es immer noch nicht weiß: NOVARTIS ist einer der größten Her-
steller von Pandemie-Impfstoffen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[13] Österreich: "Blauzungenimpfung - ein Rückblick"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ohne jegliches mediales Echo wurde die Blauzungenkrankheit in Ös-
terreich über Nacht zur Seuche erkoren, und darauffolgend auch eine
Pflicht-Impfung per Gesetz für alle Schafe Ziegen und Rinder ange-
ordnet. Obwohl bis dato noch immer kein einziger klinischer Fall
von Blauzunge in Österreich aufgetreten ist, genügte ein angebli-
cher Antikörpernachweis einer Kuh in Schärding um das (langer Hand
vorbereitete) System ins Laufen zu bringen.

Ohne Information der Bauern schwärmten die zuständigen Tierärzte
aus und durchimpften bis März 2009 das ganze Land. Die Vorgehens-
weise der Behörden und Veterinäre ging zum Teil mit brutalen Dro-
hungen und Einschüchterungen einher, um Impfunwillige zu beugen.
Viele Hunderte Bauern verweigerten trotzdem die sehr umstrittene
Impfung (oder die 2. Teilimpfung). Zurück blieb am Ende eine Unmen-
ge an toten Tieren und weiteren Schäden, welche unmittelbar mit der
Impfung in Zusammenhang stehen.

Gab es einen triftigen Grund für diese Vorgehensweise ?

Die Leitsymptome der Blauzungenkrankheit sind u.a. Defekte der
Schleimhäute an Maul- und Nasenregion in Form von Entzündungen und
Geschwüren, welche dann oft zur blauen Verfärbung der Zunge führen.
Nach gängiger Meinung gilt ein Blue-Tongue-Virus als der Verursa-
cher, und dieses Virus soll durch bestimmte Stechmücken übertragen
werden.

Es ist aber bis zum heutigen Tage nicht möglich, diesen Übertra-
gungsmodus zweifelsfrei nachzuweisen. Für einen exakten Nachweis
wäre die Identifizierung des Virus, Isolierung und die elektronen-
mikroskopische Aufnahme erste Voraussetzung. Dieser Nachweis ist
bisher noch nicht erbracht worden. Auch über die Wirksamkeit der
Impfung gibt es keinerlei Studien. (...) - Verein "Schöpfungsver-
antwortung Tier und Mensch" im Dez. 2009
http://www.tier-mensch.at/artikel/2010_01_20_rueckblick.PDF

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[14] "USA: Starker Anstieg von Autismus bei Kindern"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nach neuen Erhebungen der Centers for Disease Control and Preventi-
on (CDC) verbreitet sich Autismus, eingeschlossen das Asperger-
Syndrom und andere Autismus-Spektrum-Störungen, in den USA immer
schneller unter den Kindern. Jetzt sollen bereits 1 Prozent der 8-
Jährigen bzw. 9 von 1000 autistisch oder 1 von 110 sein (in der EU
geht man von 3-6 auf 1000 Kinder aus, es liegen aber keine genauen
Zahlen vor). 41 Prozent sollen einen Intelligenzquotienten unter 70
besitzen, typisch eher für frühkindlichem Autismus, während Men-
schen mit dem Asperger Syndrom, das ab 3 Jahren eintritt, oft auch
eine überdurchschnittliche, wenn auch meist einseitige Intelligenz
zeigen. (...) Telepolis mnews vom 20. Dez. 2009
http://www.heise.de/tp/blogs/3/146794

Kommentar:

Was der Telepolis-Artikel nicht erwähnt: In den Augen vieler El-
tern sind die Impfstoffhersteller die Hauptverdächtigen, da der Au-
tismus bei ihren Kindern im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen
festgestellt wurde. In den USA laufen derzeit Sammelklagen im Namen
von Tausenden betroffener Familien.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[15] "Booster bei Hepatitis-Impfung?"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
NEU-ISENBURG (eis). In Deutschland wird seit 1995 empfohlen, alle
Säuglinge gegen Hepatitis B zu impfen. Möglicherweise werden die
Kinder künftig eine Auffrischimpfung brauchen, wie jetzt Daten aus
Taiwan nahelegen.

Dort hatten 16 Jahre nach einer Impfung gegen Hepatitis B 67 Pro-
zent der Impflinge einen Antikörpertiter unterhalb der als schüt-
zend angesehenen Schwelle von 10 mIU/ml. Die Kinder waren im Klein-
kindalter mit rekombinantem Hepatitis-B-Impfstoff geschützt worden.
Über die bei der 3. Vaccine Virtual Conference in San Francisco
vorgestellte Studie berichtet jetzt der Impfbrief online
(www.impfbrief.de). (...) - Ärzte Zeitung online vom 22. Januar
2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/default.aspx?sid=585045

Kommentar:

Kommt Ihnen das Ganze nicht auch ein wenig bekannt vor? Da wird ir-
gendwann einmal eine neue Impfung eingeführt, indem man ein angeb-
liches Erkrankungsrisiko anführt und systematisch aufbauscht. Aus
schulmedizinischer Sicht wird Hepatitis B hauptsächlich durch sexu-
elle Kontakte verbreitet. Nun haben Säuglinge naturbedingt recht
selten sexuelle Kontakte - es sei denn, die Befürworter der Säug-
lingsimpfung unterstellen der Mehrheit der deutschen Väter und Müt-
ter, ihre wehrlosen Kinder sexuell zu missbrauchen...

Die neue Impfung wird also mit begleitender Furchtappellstrategie
eingeführt und es wird dabei in der Regel ein lebenslanger Schutz
versprochen. Irgendwann stellt man dann bedauernd fest, dass es
diesen lebenslangen Schutz gar nicht gibt, selbst dann, wenn man
davon ausgeht, dass der sogenannte Antikörpertiter etwas über Immu-
nität aussagt. Das Bedauern hält aber nicht lange an, denn schließ-
lich hat sich der Markt für einen bestimmten Impfstoff durch die
notwendige Nachimpfung verdoppelt. Davon profitieren in erster Li-
nie natürlich die Hersteller, aber auch die "Experten", auf deren
Rat die Öffentlichkeit und die Politik hören - und die entsprechend
von den Herstellern hofiert werden. Um solche Botschaften ins Volk
zu bringen, gibt es z. B. auch die Ärzte Zeitung, die vom Axel
Springer Verlag kostenlos an alle Ärzte verschickt wird und die na-
türlich in einem sehr seriösen Gewand daherkommt, im Grunde jedoch
eines von vielen Marketing-Instrumenten der Pharmaindustrie dar-
stellt. Auch die erwähnte Webseite www.impfbrief.de ist in diese
Kategorie einzuordnen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[16] "Akute Atemwegserkrankungen sind weiter auf dem Rückzug"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Deutschland: Die Rate akuter Atemwegserkrankungen ist in der 2. KW
im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. 12 der 46 eingesandten
Proben von Patienten mit Grippeverdacht waren positiv auf Influen-
zaviren, alle davon auf A/H1N1. (...) - Ärzte Zeitung online vom
22. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/default.aspx?sid=584690

Kommentar:

Ist doch komisch. Obwohl sich trotz allgegenwärtiger Panikmache nur
maximal 10 % der Bevölkerung gegen das schreckliche Pandemie-Virus
haben impfen lassen, und obwohl es draußen saukalt ist, ist die
Grippe in Deutschland und den benachbarten europäischen Ländern auf
dem Rückzug. Inzwischen haben wir Ende Januar und die "normale"
Grippe - angeblich harmlos im Vergleich zur Schweinegrippe, die
tatsächlich jedoch noch sanfter verlaufen ist - ist immer noch
nicht aufgetaucht.

Dumm gelaufen - zumindest für diejenigen Apotheken, die auf ihren
Lagerbeständen von saisonalen Impfstoffen sitzen, und für die Her-
steller, die die erwarteten Nachbestellungen abschreiben können. Na
wenigstens hat man mit der erfundenen Pandemie ein paar Milliarden
verdienen können...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[17] "Sachsen will alle Kinder gegen Influenza impfen"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
LEIPZIG (eis). Die Sächsische Impfkommission (SIKO) geht erneut
über die bundesweiten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission
hinaus und empfiehlt ab sofort in dem Bundesland die jährliche In-
fluenzaimpfung für alle Menschen im Alter über 6 Monate (Ärzteblatt
Sachsen 1, 2010, 13). Für Kinder vom 7. Lebensmonat bis zum 3. Le-
bensjahr werden in der Regel 0,25 ml pro Dosis empfohlen; ab dem 4.
Lebensjahr (nach dem 3. Geburtstag) 0,5 ml pro Dosis. Kinder bis
zum 9. Lebensjahr erhalten bei der erstmaligen Impfung zwei Dosen
im Abstand von vier Wochen. (...) - Ärzte Zeitung online vom 26.
Jan. 2010
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/default.aspx?sid=585529

Kommentar:

Die Apotheken und Hersteller werden es der SIKO für ihre Unterstüt-
zung beim Abbau der Lagerbestände liegengebliebener saisonaler
Grippeimpfstoffe danken. Jetzt noch ein bisschen saisonale Panikma-
che, und schon flutscht auch hier der Umsatz wieder, der bedingt
durch die Schweinegrippe-Kampagne diesen Winter bisher stagnierte.
Aber die Panikmacher müssen sich sputen, denn in wenigen Wochen
macht eine Grippe-Impfung auch aus schulmedizinischer Sicht keinen
Sinn mehr.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[18] "IQWiG-Vorstand vertagt Entscheidung über Institutsleiter"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
BERLIN (hom/fst). Die mit Spannung erwartete Entscheidung über eine
Vertragsverlängerung des umstrittenen Leiters des Instituts für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Pro-
fessor Peter Sawicki, gerät zur Hängepartie. (...) - Ärzte Zeitung
online vom 20. Jan. 2010
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/default.aspx?sid=585089

Kommentar:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine unangemessene Vorteilsnahme
durch Sawicki (ungenehmigtes Dienstwagenleasing, vom Institut be-
zahltes Benzin für privaten Rasenmäher etc.) nicht der wahre Grund
für seine "Umstrittenheit" ist. Die FDP, selbst kürzlich in die
Diskussion gekommen, weil der Verdacht besteht, dass großzügige
Parteispenden mitunter mit einer entsprechenden Politik belohnt
werden (Hotelspendenaffäre), ist hier Sprachrohr einer verärgerten
Pharmaindustrie, der Sawicki hin und wieder kräftig auf die Finger
klopft, indem er z. B. auf mangelhafte Studien hinweist.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[19] "Peter Sawicki - Der Antikörper"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Deutschlands oberster Arzneimittelgutachter Peter Sawicki ist der
Schreck der Pharmaindustrie schlechthin. Ausgerechnet eine Dienst-
wagenaffäre könnte ihn zu Fall bringen. von Hanna Grabbe

Mittwoch. Ausgerechnet. Es ist der Tag, auf den Peter Sawicki sich
jede Woche freut. Es sind die wenigen Stunden, in denen er nicht
Pharmaschreck, sondern einfach nur Arzt ist, sich seinem "Hobby"
widmet, wie er es nennt. Doch am Mittwoch fällt die Nachmittags-
sprechstunde bei "Prof. Peter Sawicki, Internist und Diabetologe"
im bürgerlichen Kölner Stadtteil Longerich aus.

Denn in Berlin tagt der Vorstand des Instituts für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), und der 52-jährige
Sawicki ist eben nicht nur Hobbymediziner, sondern auch der Chef
des Instituts. Auf der Agenda stehen Prüfungsberichte über Abrech-
nungsfehler im IQWiG und die Vertragsverlängerung des Vorstandsvor-
sitzenden. Kurz: Es geht um Sawickis Kopf.

Den würden viele am liebsten sonst wo sehen, aber nicht mehr an der
Spitze des 2004 gegründeten deutschen "Medikamenten-TÜVs". Selbst-
herrlich sei Sawicki, sagen seine Kritiker. Immer wieder fällt das
Wortspiel von der "eminenz-" statt der evidenzbasierten" Medizin.
(...) - Financial Times Deutschland online vom 19. Januar 2010
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:kopf-des-tages-peter-sawicki-der-antikoerper/50062871.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[20] Unter Sawicki war das IQWiG nicht politisch korrekt
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Dessen ungeachtet kennzeichnet ein schweres Versäumnis die Ära Sa-
wicki: Er hat das Institut in die Isolation geführt. Anders als
ähnliche Institutionen in Nachbarländern konnte der Institutsleiter
das IQWiG und die mit ihm verbundenen Ziele nie auf der politischen
Bühne etablieren. In Großbritannien ist das National Institute for
Health and Clinical Excellence (NICE) eine zwar streitbare, aber in
Politik und Gesellschaft weit akzeptierte Einrichtung. Dies hat Sa-
wicki in seiner mehr als fünfjährigen Amtszeit nicht geschafft.
Daran - und nicht an fragwürdigen Tankquittungen für Rasenmäherben-
zin und Leasingverträgen für Dienstwagen - ist er gescheitert.
(...) - Ärzte Zeitung online vom 22. Januar 2010
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/default.aspx?sid=585479

Kommentar:

Es ist doch nett von der pharmanahen Ärzte Zeitung, wie offen sie
zugibt, dass es bei der Absetzung Sawickis als IQWiG-Chef nicht um
seine Dienstwagen- und Rasenmäherbenzinabrechnungen oder um man-
gelnde Qualifikation oder um Beurteilungsfehler seiner Behörde
geht, sondern darum, dass er politisch nicht korrekt ist. Und was
in Deutschland politisch korrekt ist, bestimmt - zumindest zu Tei-
len - die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie.

Sawicki - bzw. eine streng auf wissenschaftliche Beweise ausgerich-
tete Gesundheitspolitik, für die er steht, hat nun leider in
Deutschland (noch) keine Lobby. Selbst die Grünen im Bundestag he-
ben nur hin und wieder die Stimme - und sind's offenbar zufrieden,
dass sie mehr oder weniger ungehört verhallt.

Das muss nicht so bleiben. Wer hindert Sie und mich beispielsweise
daran, mit dem Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises mal ein
ernstes Wörtchen zu reden?

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[21] "Chef des Ärzte-TÜVs muss Pharma-Freund weichen"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(BERLIN taz) Der Stiftungsrat des "Instituts für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen", kurz IQWiG, wird heute
voraussichtlich die Ablösung des Instituts-Leiters Peter Sawicki
beschließen. Nachdem sich der fünfköpfige Vorstand am Mittwoch
nicht auf ein einstimmiges Votum einigen konnte, werden die zwölf
Mitglieder des Stiftungsrats einen Vorschlag machen. In Instituts-
kreisen wird erwartet, der Rat werde Sawickis Vertrag Ende August
auslaufen lassen. Kritiker befürchten, die Ablösung des pharmakri-
tischen Diabetologen werde das Ansehen der Medikamenten-Prüfstelle
schädigen - mit Folgen für Millionen Krankenversicherte. (...) -
taz online vom 22. Januar 2010
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2010%2F01%2F22%2Fa0148&cHash=4f4bbae1da

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[22] "Oberster Arzneimittelprüfer muss gehen"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Krimi um IQWiG-Chef Peter Sawicki ist zu Ende: Nach Informatio-
nen von SPIEGEL ONLINE soll der Chef des obersten Arzneimittelprüf-
instituts seinen Posten räumen. Es ist ein Sieg der Klientelpolitik
und der Pharmaindustrie über den Mann, der ihr lange Zeit ein Dorn
im Auge war. (...) - SPIEGEL online vom 21. Januar 2010
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,673239,00.html

Offener Brief der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atom-
krieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW) an Gesund-
heitsminister Rösler (vom 14. Dez. 2009):
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Soziale_Verantwortung/Offener_Brief_an_Roesler.pdf

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[23] FDP-Preisliste: Was kostet ein bestimmter Regierungsbeschluss?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Anfrage des freien Journalisten Michael Leitner an die Pressestelle
der Bundes-FDP:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Michael Leitner
Gesendet: Samstag, 23. Januar 2010 14:50
An: presse@fdp.de

Betreff: Anfrage Preisliste

Sehr geehrte Damen und Herren von der FDP-Pressestelle!

Angesichts der Wahlkampfspende des Hoteliers Finck an Sie und der
ostwendenden Senkung der MwSt für Hoteliers bitte ich darum, mir
eine Preisliste zuzusenden, aus der ersichtlich wird, wie teuer
welche Regierungsbeschlüsse sind. Sollten Sie keine festen Preise
für Ihre Politik haben und alles Verhandlungssache sein, bitte ich
um einen Kostenvoranschlag für eine Gesundheitsreform, die den Ver-
sicherten nützt.

Ab wie viel Millionen wäre da mit Ihnen zu reden? Müsste ggfs auch
Geld an die CDU fließen oder wäre der politische Standpunkt der CDU
in Ihrem Preis inbegriffen?

Bei der Gelegenheit: Wie viel Geld hat die Ablösung von Peter Sawi-
cki gekostet? Ich würde gern den RKI-Chef Hacker durch einen kompe-
tenteren Wissenschaftler ersetzen und würde daher hiermit offiziell
anfragen, mit welchem Kostenrahmen ich zu rechnen hätte!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Leitner
- freier Journalist -

Kommentar:

Die FDP-Pressestelle scheint sprachlos zu sein. Aber geben wir ihr
noch ein paar Tage Zeit für eine erhellende Antwort.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[24] AIDS: Die Frau, die es gar nicht geben dürfte
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Aus schulmedizinischer Sicht sollte sie längst tot sein - ge-
storben an AIDS. Die griechische Journalistin Maria Papagiannidou
infizierte sich 1985 mit HIV. Ein Todesurteil, an das sie damals
glaubte und das sie dazu bewog, über viele Jahre hinweg die übli-
chen hochgiftigen Therapien über sich ergehen zu lassen. Bis sie
schließlich in Kontakt mit alternativen Sichtweisen zu HIV und AIDS
kam und sämtliche schulmedizinischen Therapien absetzte. Heute ist
sie vollkommen gesund, glücklich verheiratet und wünscht sich ein
Kind. Doch den auch in Griechenland geltenden Richtlinien entspre-
chend müßte dieses Kind, sollte es geboren werden, über Wochen
"vorsorglich" mit AIDS-Medikamenten vergiftet werden.

In einer Live-Sendung des 19. Mai 2009 im griechischen Fernsehen
spricht Maria Papagiannidou über die fehlenden Beweise im Zusammen-
hang mit der AIDS-Diagnose und der Aussagekraft der Labortests. -
hier ansehen:
www.youtube.com/user/jlamm001#p/c/4BF2AA97581CCE26/5/m9Z2FbEgeRM

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[25] STIKO-Mitglied fordert nationales Studien-Register
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Daran, ob die Berufung des Freiburger Professors Dr. rer. nat.
Gerd Antes in die Ständige Impfkommission (STIKO) einen Hoffnungs-
schimmer darstellt oder nur den Versuch, einen als unabhängig be-
kannten Wissenschaftler in die Machenschaften interessengebundener
Seilschaften einzubinden, scheiden sich die impfkritischen Geister.

"Antes ist Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums, das einen gu-
ten Ruf für seine objektiven Studienauswertungen genießt. Wenn es
nach Antes ginge, müssten alle Medikamentenstudien vor ihrer Durch-
führung in einem zentralen Register als unbedingte Voraussetzung
dafür erfasst werden, dass renommierte Medizinjournale sie veröf-
fentlichen. Es gebe genügend Beispiele dafür, so Antes gegenüber
der Zeitung "Der Sonntag" vom 17. Januar 2010, dass für das geprüf-
te Medikament ungünstig verlaufen Studienergebnisse einfach in den
Schubladen der Hersteller verschwinden. Damit es einen Wissenszu-
wachs für den Patienten gebe, müssten auch solche Studien der Öf-
fentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sonst entstehe leicht ein
verzerrtes Bild vom Nutzen und den Risiken eines Medikaments.

Etwa die Hälfte aller Studien würde wegen unerwünschter Ergebnisse
- etwa aus Forscherehrgeiz - gar nicht veröffentlicht

ANTES: Eigentlich müsste die freiwillige Veröffentlichung selbst-
verständlich sein: Es ist allein schon eine Sache des wissenschaft-
lichen Prinzips und der Ethik, dass man seine Untersuchungen publi-
ziert. Aus diversen Gründen funktioniert das aber nicht. Ein Kom-
promiss ist, dass man mit der Meldung im Register eine Art Geburts-
urkunde öffentlich macht. Die ist dann für jeden Bürger des Landes
zugänglich.

DER SONNTAG: Zuerst einmal musste man Überhaupt von der Existenz
einer Studie erfahren.

ANTES: Der Existenznachweis ist leicht zu führen, wenn man die Re-
gistrierung an die Ethikkommissionen koppelt. Dort muss jede Stu-
die, die mit Menschen zu tun hat, genehmigt werden. Bei jeder Re-
gistrierung dort würde man also gefragt: "Haben Sie etwas dagegen,
dass Eckdaten Ihrer Studie übernommen werden, so dass Bürger, Ärz-
te, Forscher und Gesundheitspolitiker sich über die laufenden Stu-
dien informieren können?" Dann kann jeder, der sich den wissen-
schaftlichen und ethischen Prinzipien verpflichtet fühlt, nur "Ja"
sagen."

Und falls doch jemand mit "nein" antworte, so Antes weiter, habe er
ein großes Problem damit, dies zu begründen.
(leider kein Online-Link verfügbar)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[26] Internationaler Kleinkindkongress 2. bis 5. Juni 2010
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Was erhält das Kind gesund? Wie sieht der salutogenetische Ansatz
der Kleinkindpädagogik praktisch aus? Wie kann er heute weiter ent-
wickelt werden? An diesen Fragen arbeitet die Worldwide Initiative
for Early Childhood care / Weltweite Initiative für Kleinkindpfle-
ge, die an die Vereinigung der Waldorfkindergärten angeschlossen
ist. Zusammen mit der medizinischen Sektion am Goetheanum lädt sie
herzlichst alle Pädagogen, Therapeuten, Ärzte, Hebammen und mit
kleinen Kindern betraute Menschen ein, 2010 ans Goetheanum zu kom-
men." weitere Infos:
http://www.medsektion-goethea-num.org/userfiles/file/Tagungsprogramme%202010/Kleinkindkongress_1_10.pdf

Kommentar:

Die Themen des Kongresses - das sollte man wissen - werden vor dem
Hintergrund der Waldorfpädagogik abgehandelt. Dies mag - je nach
eigenem Standpunkt - für eine besondere Qualität sprechen oder An-
lass zur Skepsis sein. Doch ich bin mir sicher, dass dieser Kon-
gress in beiden Fällen viele gute Anregungen und Impulse für den
eigenen Umgang mit dem Kleinkind geben kann und weise deshalb gerne
auf ihn hin. Übrigens sind auch Arbeitsgruppen zum Impfthema ge-
plant.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[27] "Integrierte Versorgung": Zukunft unseres Gesundheitssystems?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Zitat von der Webseite www.buerger-schulterschluss.de:

"Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unser Gesundheitswesen ist in Gefahr. Jahr um Jahr vollziehen sich
unter den politisch geschaffenen Rahmenbedingungen schleichende
Veränderungen in unserer Gesundheitsversorgung: kommunale Kranken-
häuser und Universitätskliniken machen Defizite und werden ohne po-
litisches Engagement zur Erhaltung von öffentlichen Gesundheitsein-
richtungen an Klinikkonzerne und private Investoren verkauft. Die
Investoren erwirtschaften Millionengewinne auf dem neu geschaffenen
„Gesundheitsmarkt". Dies geschieht auf Kosten der kranken Menschen,
der Solidargemeinschaft und der sich aufopfernden Mitarbeiter.

Unter dem Zeichen der „Wettbewerbs-stärkungsgesetze" schreitet die
Rationierung von Versicherungsleistungen voran. Die Versicherten
zahlen immer höhere Beiträge, für die Versorgung im Krankheitsfall
wird immer weniger erstattet. Was geschieht mit unseren Krankenkas-
senbeiträgen?" - Video von und mit Renate Hartwig anschauen

Quelle: http://www.buerger-schulterschluss.de

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[28] Impressum
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der "impf-report" Newsletter ist ein kostenloses Angebot des freien
Journalisten Hans U. P. Tolzin. Die Inhalte des "impf-report" News-
letters und der "impf-report" Zeitschrift sind nicht identisch. Ei-
ne kostenlose Leseprobe der Zeitschrift können Sie bei untenstehen-
der Adresse anfordern.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Mei-
nung der Redaktion wieder. Alle Texte ohne Gewähr. Ich fordere mei-
ne Leser ausdrücklich auf, jede in dieser Publikation verbreitete
Aussage, sei sie für oder gegen das Impfen, sorgfältig zu prüfen!
Ich kann keine Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Ent-
scheidungen übernehmen, die sich auf diese Publikation berufen.
Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker
Ihres Vertrauens zu Rate. Alle Rechte bei Hans U. P. Tolzin bzw.
den jeweiligen Autoren.

Kontakt:
Hans U. P. Tolzin
Marienstr. 9
70771 Leinfelden-Echterdingen
Fon 0711/7941 319-1
Fax 0711/7941 319-2
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: redaktion@impf-report.de