Email-Nachrichtendienst |
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impf-report Newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 24/2009
Von Eltern für Eltern 28. November 2009
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Inhalt:
IN EIGENER SACHE
[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
[02] Meine nächsten Vorträge
SCHWEINEGRIPPE
[03] Deutschland: Bisher 14 Todesfälle nach Impfung
[04] PEI: "Keine bestätigten Todesfälle durch Impfstoff"
[05] "Shareholder Value" und die Beurteilung von Todesfällen
[06] Lebensgefahr: Kanada ruft PANDEMRIX zurück
[07] Fördert Verstärkerstoff ALS und MS?
[08] Ärztefunktionäre sehen Impfung kritisch
[09] Ärzte und Pflegekräfte lassen sich nicht impfen
[10] Impfchaos in der Schweiz: Übereilte Empfehlung ohne Zulassung
[11] "RSV für Kinder gefährlicher als Grippe"
[12] England: Bis zu einem Drittel der Kinder mit H1N1 infiziert
[13] Neue Studie: "Kann die Schweinegrippe sogar nutzen?"
[14] USA: Keine Immunität nach durchlebter Schweinegrippe!
[15] "USA: Katze an Schweinegrippe gestorben"
[16] "Polen bietet Schweinegrippe- Verfolgten Asyl an"
[17] Blogger-Szene: Bei H1N1 trennt sich die Spreu vom Weizen
SONSTIGE
[18] "Wetten, dass"? - Führungswechsel bei Zulassungsbehörde
[19] Impressum
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[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Newsletters ist grundsätzlich kostenlos!
Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche
Kostenbeteiligung ab 24 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report"-Printausgabe ver-
bunden, die inhaltlich nicht mit dem "impf-report"-Newsletter iden-
tisch ist (ab 2010 sind es 30 Euro). Bei Interesse schreiben Sie
bitte mit dem Betreff "Kostenbeteiligung Newsletter" an:
redaktion@impf-report.de
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[02] Meine nächsten Vorträge
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MACHT IMPFEN SINN? HINTERGRÜNDE & FAKTEN
14. Dez. 2009, Mo., 19:30 - ca. 21:30, 9,- Euro
A - 6840 Götzis (Vorarlberg), Pfarrsaal Götzis, Hauptstr. 15
weitere Infos:
http://www.impfkritik.de/Vorarlbeg2009-12-14.pdf
HINTERGRÜNDE DER SCHWEINEGRIPPE
im Rahmen des "2. Geopolitischen Kongresses"
20. Dez. 2009
07545 Gera (Thüringen), Volkshaus Gera-Zwötzen, Liebschwitzer
Strasse 130, Weitere Infos folgen
BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR EINE MÜNDIGE IMPFENTSCHEIDUNG
10. Jan. 2010, So., 19:00- ca. 21:30
88250 Weingarten, Kulturzentrum Linse e. V., Liebfrauenstr. 58,
Info & Anmeldung: http://www.kulturzentrum-linse.de/
Weitere Termine: http://www.impfkritik.de/veranstaltungen
--> hier können Sie auch eigene Veranstaltungen eintragen!
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[03] Deutschland: Bisher 14 Todesfälle nach Impfung
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(ht) Nach der letzten Aktualisierung der Meldedatenbank beim Paul-
Ehrlich-Institut (PEI) sind der Behörde bisher 10 Todesfälle be-
kannt geworden. Zusammen mit weiteren vier Berichten von Todesfäl-
len, die der "impf-report"-Redaktion vorliegen, sind das insgesamt
14 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Pandemie-Impfung.
Bislang handelt es sich ausschließlich um Fälle im Zusammenhang mit
dem Impfstoff PANDEMRIX. Siehe auch
Insgesamt enthält die Datenbank bisher 451 Meldungen von ungewöhn-
lichen Impfreaktionen, darunter 25 anaphylaktische Reaktionen:
http://ww.pei.de/db-verdachtsfaelle
Bei diesen gemeldeten Verdachtsfällen gibt es zwei grundsätzliche
und wesentliche Problematiken:
1. Die Dunkelziffer ist völlig unbekannt. Die Melderate liegt mög-
licherweise bei unter einem Prozent
2. Das PEI stellt nicht die Frage, bei welchem schweren Verdachts-
fall ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen werden kann,
sondern, ob ein Zusammenhang zweifelsfrei beweisbar ist. Da die
schädlichen Auswirkungen von Impfungen völlig individuell sein kön-
nen und die biochemischen Zusammenhänge nicht vollständig bekannt
sind bedeutet dies in der Konsequenz, dass nicht die Impfstoffsi-
cherheit Vorrang vor der Durchsetzung einer fragwürdigen Durchimp-
fungspolitik genießt, sondern genau umgekehrt.
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[04] PEI: "Keine bestätigten Todesfälle durch Impfstoff"
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"Langen - In keinem der zehn untersuchten Todesfälle nach der
Schweinegrippe-Impfung gibt es bislang Hinweise, dass der Impfstoff
Pandemrix die Ursache gewesen ist. Das sagte eine Sprecherin des
Paul-Ehrlich-Instituts in Langen. Das PEI prüft Verdachtsfälle von
Reaktionen nach der der Impfung mit Pandemrix. Bis einschließlich
vergangenen Donnerstag seien dem PEI 451 Verdachtsfälle gemeldet
worden, darunter die 10 Todesfälle." - DIE ZEIT online vom 26. Nov.
2009
http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/26/iptc-hfk-20091126-45-23108814xml
Kommentar:
Tja, wer die falschen Fragen stellt, bekommt mitunter irreführende
Antworten. Und wer die richtigen Fragen stellt, bekommt mitunter
unangenehme Antworten.
Die richtige Frage in diesem Zusammenhang: In welchen der 10 offi-
ziell erfassten Todesfällen kann der Zusammenhang mit der Impfung
eindeutig ausgeschlossen werden?
Nur gut, dass der Presseabteilung des PEI die richtigen Fragen -
und uns die unangenehmen Antworten - erspart bleiben - oder?
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[05] "Shareholder Value" und die Beurteilung von Todesfällen
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"LANGEN (dpa). Der neue Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Pro-
fessor Klaus Cichutek, sieht bisher nicht einen einzigen Todesfall
im Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung. "Es ist so, dass
bisher keine kausalen Zusammenhänge erkennbar sind", sagte Cichutek
am Freitag in Langen. Es sei eben so, dass Menschen sterben und
auch zufällig im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, ohne dass
aber ein ursächlicher Zusammenhang hergestellt werden könne. (...)"
- Ärzte Zeitung online vom 20. Nov. 2009
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/577654/pei-leiter-sehe-keinen-todesfall-zusammenhang-impfung.html
Kommentar:
Andersherum wird jedoch auch ein Schuh draus: Es sterben Menschen,
die zufällig H1N1-testpositiv sind. Sollte der Anteil der testposi-
tiven Proben an der Gesamtzahl der Untersuchungen repräsentativ
sind, dann sind möglicherweise bis zu 30 % der Bevölkerung H1N1-
testpositiv.
Selbst wenn so ein Testergebnis tatsächlich die Anwesenheit poten-
tiell pathogener H1N1-Viren nachweisen könnte, könnte man nur von
"Verdachtsfällen" sprechen. Denn H1N1-Positivität bedeutet ja nicht
automatisch Erkrankung. Es gibt weitaus mehr gesunde "Virusträger"
als erkrankte - was den Virenjägern gar nicht ins Konzept passen
will.
Also kann auch bei einem H1N1-positiven Erkrankten eines der vielen
Hundert sonstigen Erreger die Krankheitsursache sein. Nach denen
wird aber gar nicht mehr gesucht, wenn ein Patient erst mal "H1N1-
positiv" ist. Dazu kommen weitere - nichtinfektiöse - mögliche Ur-
sachen für Atemwegserkrankungen, Vergiftungen aller Art und psychi-
sche Traumatas. Davon haben aber viele Ärzte anscheinend noch nie
etwas gehört.
Jeder angebliche Schweinegrippe-Todesfall mit H1N1-Diagnose kann
nur ein "Verdachtsfall" sein und nur dann zu einem "bestätigten To-
desfall" werden, wenn
a) die Eichfrage der Tests eindeutig beantwortet werden kann (was
nicht der Fall ist!)
b) die Pathogenität des beschuldigten Virustyps eindeutig bewiesen
wurde (was nicht der Fall ist!)
c) alle anderen Erreger, die dafür bekannt sind, Atemwegserkrankun-
gen auszulösen, definitiv ausgeschlossen werden können (was nicht
der Fall ist!)
d) alle nichtinfektiösen Ursachen definitiv ausgeschlossen werden
können (was nicht der Fall ist!)
Da Impfungen rechtlich gesehen Körperverletzungen darstellen, die
der mündigen Einwilligung bedürfen, ist derjenige, der eine Impfung
in Verkehr bringt und propagiert, bezüglich der Impfstoffsicherheit
in der Beweispflicht. Und nicht etwa der Impfling oder Impfkriti-
ker. Diese Beweispflicht wird jedoch von der deutschen Zulassungs-
behörde seit jeher konsequent umgedreht.
Bei der Impf-Vermarktungs-Strategie teilen sich das RKI und das PEI
die Aufgaben brüderlich auf:
- Das RKI bauscht systematisch die Todesfälle mit H1N1-Diagnose auf
- Das PEI verharmlost genauso systematisch die Todesfälle nach der
Pandemie-Impfung.
Und wem nutzt das Ganze? Die Antwort liegt auf der Hand...
Wem mehr an echter Gesundheit liegt, als daran, ein "politisch kor-
rekter Patient" zu sein, der nirgendwo aneckt, der sollte sich tun-
lichst von solchen Behörden und Ärzten und ihren Mantren fernhal-
ten.
Oder - noch besser - ihnen Paroli bieten. Damit sich etwas ändert.
Denn das derzeitige kranke und stellenweise perverse Gesundheits-
system beruht auf unserer Passivität!
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[06] Lebensgefahr: Kanada ruft PANDEMRIX zurück
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"Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat eine Charge seines Impf-
stoffs Pandemrix gegen die Schweinegrippe in Kanada zurückgerufen.
Die Nebenwirkungen könnten lebensbedrohlich sein. Wieviele der Do-
sen schon benutzt wurden, wurde nicht mitgeteilt.
(...)
In Kanada wurden Mediziner angewiesen, Dosen aus der betroffenen
Charge nicht zu verwenden, da das Mittel lebensbedrohliche Aller-
gien auslösen könne, hiess es. Eine GlaxoSmithKline-Sprecherin er-
klärte in London, die Empfehlung sei ausgegeben worden, nachdem von
der betreffende Charge mehr Berichte über Allergien eingegangen
seien als normalerweise. Es handele sich um insgesamt 172'000 Impf-
Einheiten. Wie viele davon möglicherweise schon benutzt wurden,
sagte die Sprecherin nicht. White erklärte weiter, GlaxoSmithKline
habe die kanadischen Gesundheitsbehörden am 18. November infor-
miert. Insgesamt seien 7,5 Millionen Impf-Dosen nach Kanada gelie-
fert worden. (...)" - Schweizer Fernsehen online vom 24. Nov. 2009
http://tagesschau.sf.tv/supplynet/companies/sf/eigene_objekte/sf_tagesschau/nachrichten/archiv/2009/11/24/international/kanada_ruft_h1n1_impfstoff_pandemrix_zurueck_bag_beruhigt
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[07] Fördert Verstärkerstoff ALS und MS?
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Aus der Ärzte Zeitung (online) vom 25. Nov. 2009:
Schweinegrippe: Fördert Adjuvans ALS und MS?
Eine Kollegin fragt: Vor allem einige Hebammen und Heilpraktiker
behaupten, die Adjuvanzien in Impfstoffen (vorwiegend Squalen) wür-
den sehr häufig zu Erkrankungen wie "ALS"* oder "MS"* führen. Was
ist davon zu halten?
Dr. Jan Leidel: Verstehen Sie das bitte nicht als Zeichen von Arro-
ganz, aber es beginnt mich zu nerven, dass sich die Experten von
der WHO und den europäischen Zentren für Krankheitskontrolle und
Prävention sowie vom Paul-Ehrlich- und vom Robert-Koch-Institut
aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse übereinstimmend äußern und
sich dann mit Meinungen von dafür eigentlich nicht speziell quali-
fizierten Personen auseinandersetzen müssen.
Also: Es gibt tatsächlich theoretische Überlegungen, ob potente Im-
munstimulanzien wie die Squalen-haltigen Adjuvanzien nicht auch un-
erwünschte Immunreaktionen fördern und zum Beispiel Autoimmuner-
krankungen (wie ALS und MS) hervorrufen können. Ihre Formulierung
"sehr häufig" bedeutet im Zusammenhang mit Schutzimpfungen mehr als
einmal pro 10 Impfungen! Das findet natürlich überhaupt nicht
statt. Squalen-haltige Adjuvanzien sind etwa in dem saisonalen In-
fluenza-Impfstoff Fluad® über 40 Millionen Mal angewendet worden.
Es werden mit Sicherheit unter diesen über 40 Millionen geimpften
Personen auch solche sein, die zum Beispiel ein Guillain-Barré-
Syndrom (GBS) entwickelt haben: von 10 Millionen Menschen erkranken
binnen 6 Wochen ohne irgendeine Impfung 22 an GBS. (...)
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=577917
Kommentar:
Mal ganz ehrlich: Mich würde es auch ganz schön nerven, wenn ich
ständig völlig unwissenschaftliche Standpunkte gegen berechtigte
Kritik und Argumente verteidigen müsste. Wenn Dr. Leidel wirklich
der ausgewiesene Impfexperte ist, als der er in die STIKO berufen
wurde, dann muss ihm eigentlich bewusst sein, dass seine Aussage
über die 40 Millionen FLUAD-Impfdosen keinerlei Wert hat. Denn die
Dunkelziffer der Meldungen von Impfkomplikationen ist völlig unbe-
kannt. Wahrscheinlich werden sogar weniger als einer von tausend
Vorfällen gemeldet. Außerdem steht die Zulassungsbehörde auf dem
Standpunkt, die Opfer wären in der Beweispflicht und nicht der Her-
steller. Da kann man leicht behaupten, so und so viele Millionen
Impfdosen seien bisher verabreicht worden, ohne dass "bewiesene"
schwere Kompliktionen aufgetreten sind.
*Abkürzungen:
MS: Multiple Sklerose
ALS: Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine degenerative Erkran-
kung des motorischen Nervensystems. Sie wird auch Amyotrophische
Lateralsklerose oder Myatrophe Lateralsklerose genannt, englisch
auch Motor Neuron Disease, auch Lou-Gehrig-Syndrom oder nach dem
Erstbeschreiber Jean-Martin Charcot Charcot-Krankheit. (Wikipedia )
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[08] Ärztefunktionäre sehen Impfung kritisch
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"(...) Zu den Skeptikern gehört Dr. Günther Jonitz, Präsident der
Landesärztekammer Berlin. In Boulevardzeitungen und auch in Fern-
sehsendungen sprach er sich gegen die Impfung aus. Auch auf der
Hauptversammlung des Marburger Bundes vor zwei Wochen setzte er
sich für ein klares Statement gegen die Impfung ein – letztendlich
konnte sich der Verband aber nicht zu einer gemeinsamen Erklärung
durchringen. Der Marburger Bund als größter Ärzteverband Europas
hat als keine offizielle Meinung zur Impfung.
Zur Verunsicherung tragen aber auch Wissenschaftler bei, so etwa
Professor Michael Kochen, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft
für Allgemein- und Familienmedizin in einem Zeitungsinterview mit
der "Welt" Anfang November: Er lasse sich nicht impfen, obwohl er
eigentlich ein Impfbefürworter sei.
Auch der Vizepräsident der Bundesärztekammer (BÄK), der Radiologe
Dr. Frank Ulrich Montgomery, sagte im Oktober, er halte die Impfung
"für nicht absolut notwendig". (...)" - Ärzte Zeitung online vom
23. Nov. 2009
www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=577508
Kommentar:
Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen. Und zwar unter dem As-
pekt, wie hier mehr oder weniger subtil versucht wird, Druck auf
Arztkollegen auszuüben, die nicht mehrheitskonform agieren. Gewis-
sensfreiheit der Ärzteschaft in Deutschland - bald ein Fremdwort?
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[09] Ärzte und Pflegekräfte lassen sich nicht impfen
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"DRESDEN (dpa). Nach Ansicht des Dresdner Internisten Professor
Gerhard Ehninger lassen sich zu wenige Mediziner und Pflegekräfte
gegen die Schweinegrippe impfen. "Es ist bekannt, dass es Abteilun-
gen in deutschen Krankenhäusern gibt, wo kein einziger Mitarbeiter
zur Impfung gegangen ist", sagte der Mediziner vom Universitätskli-
nikum Dresden am Dienstag gegenüber dpa.
In anderen Kliniken seien nur einzelne Mitarbeiter geimpft, auch in
Geburtshilfeabteilungen. Genaue Statistiken jedoch fehlten bisher.
Die teils sehr niedrige Zahl der Geimpften unter Ärzten, Pflegern
und Schwestern sei "völlig unverständlich". Impfwilligen werde so-
gar unter Verweis auf Nebenwirkungen oder Harmlosigkeit der "natür-
lichen" Grippe von der Impfung abgeraten. (...)" - Ärzte Zeitung
online vom 24. Nov. 2009
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/578240/internist-kritisiert-impfmuedigkeit.html
Kommentar:
Was genau ist eigentlich daran "völlig unverständlich", wenn das
medizinische Fachpersonal sich einen letzten Rest gesunden Men-
schenverstand bewahrt hat und sich von dem - pardon - Pandemie-
Schwachsinn nicht anstecken lässt?
Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Grad des "Un-
verständnisses" mehr oder minder mit dem Nutzen steigt, den diese
"Unverständigen" aus solcher Panikmache ziehen. Insbesondere, wenn
es sich um bestimmte Medizinprofessoren handelt...
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[10] Impfchaos in der Schweiz: Übereilte Empfehlung ohne Zulassung
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"BERN - Der Impfstoff Pandemrix gegen Schweinegrippe soll ab sofort
auch Kleinkindern ab sechs Monaten verabreicht werden. Das emp-
fiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Auf die Zulassung durch
Swissmedic hat der Bund diesmal nicht gewartet. Swissmedic habe
Pandemrix erst für Personen ab 18 Jahren zugelassen, sagte dessen
Sprecher Joachim Gross am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagen-
tur SDA. Dem Heilmittelinstitut fehlten noch Daten, um den Impf-
stoff aus dem Hause GlaxoSmithKline für Kinder freizugeben. In der
EU aber sei Pandemrix bereits für Kleinkinder ab sechs Monaten zu-
gelassen, sagte Gross weiter. Das BAG habe also durchaus eine
Grundlage für die neue Empfehlung. (...)" - BLICK.ch vom 22. Nov.
2009
www.blick.ch/news/schweiz/bag-aktualisiert-impfempfehlungen-133965
In einer Meldung vom 30. Oktober hieß es noch:
"Kein Pandemrix für Junge und Alte - Der auch in Deutschland ver-
wendete Schweinegrippe-Impfstoff darf in der Schweiz nicht mehr bei
Menschen unter 18 und über 60 Jahren eingesetzt werden. Das ent-
schied die Zulassungsbehörde. GENF afp/ap Der wegen seiner Zusatz-
stoffe umstrittene Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix darf in der
Schweiz nur beschränkt eingesetzt werden. Die Arznei-
Zulassungsbehörde des Landes entschied am Freitag, dass der Impf-
stoff nicht bei schwangeren Frauen, Kindern unter 18 Jahren und Se-
nioren über 60 Jahren angewandt werden darf. Der Impfstoff des bri-
tischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline enthält quecksilberhaltige
Konservierungsstoffe. (...)" - TAZ online vom 30. Oktober 2009
http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/kein-pandemrix-fuer-kinder-und-senioren/
Kommentar:
Rational sind die Vorgänge rund um die Schweinegrippe-Impfung nicht
mehr nachvollziehbar. Jedenfalls nicht auf der sachlichen Ebene.
Hier fehlt jede Nachvollziehbarkeit für die Aktionen der Behörden
und Ministerien - und das nicht nur in der Schweiz. Da werden trotz
angespannter Schuldenlage schnell mal Milliarden locker gemacht, um
Maßnahmen ohne bewiesenem Nutzen und unbekannten Risiken gegen
nicht existierende Gefahren durchzupeitschen. Der Mensch ist nun
mal - auch im Zeitalter der Rationalität - kein rationales Wesen,
sondern entscheidet in erster Linie aufgrund von Loyalitäten, Ab-
hängigkeiten, Zugehörigkeitsgefühl, Existenzängsten, Geltungstrieb
und Kontrollsucht.
Werbung und Marketing haben das längst erkannt....
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[11] "RSV für Kinder gefährlicher als Grippe"
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"Boston – Die derzeit auf die Neue Influenza gerichtete Aufmerksam-
keit kann schnell darüber hinwegtäuschen, dass die Grippeviren
nicht die gefährlichsten Erreger von akuten Atemwegserkrankungen
bei Kleinkindern sind. Nach einer Studie in Pediatrics (2009; doi:
10.1542/peds.2008-3074) ist die Krankheitslast durch Respiratory
Syncytial Viren (RSV) deutlich höher.
Florence Bourgeois vom Children's Hospital Boston und Mitarbeiter
haben die Daten der dortigen pädiatrischen Notaufnahme aus den Win-
termonaten der Jahre 2001 bis 2006 ausgewertet. Dort werden jedes
Jahr mehr als 5.000 Kinder unter 7 Jahren wegen akuter respiratori-
scher Infekte behandelt. In einer Subgruppe wurden Virustests
durchgeführt.
RS-Viren waren mehr als doppelt so häufig wie Grippeviren: Auf die
USA bezogen kommen nach Berechnungen der Autoren bei den unter Sie-
benjährigen auf 1.000 Behandlungen in der Notfallambulanz 21,5 Pa-
tienten mit RSV-Erkrankung gegenüber 11,2 Patienten mit saisonaler
Grippe. (...)" - Deutsches Ärzteblatt online vom 24. Nov. 2009
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39082/RSV_fuer_Kinder_gefaehrlicher_als_Grippe.htm
Kommentar:
Selbst aus streng schulmedizinischer Sicht macht die Pandemie-
Panikmache keinerlei Sinn, denn andere Erreger, die ebenfalls als
Ursache von Atemwegserkrankungen angesehen werden, kursieren noch
häufiger in der Bevölkerung als das angebliche Schweinegrippevirus.
Und es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende verschiedene Typen...
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[12] England: Bis zu einem Drittel der Kinder mit H1N1 infiziert
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(ht) Laut Untersuchungen in England sind bis zu einem Drittel der
erfassten Kinder mit H1N1 infiziert. Das bestätigt meine persönli-
che Schätzung, wonach etwa ein Drittel der Bevölkerung - auch in
Deutschland und anderen Ländern - positiv auf einen H1N1-Labortest
reagieren würde - würde man solche Untersuchungen vornehmen.
Doch die "Durchseuchung" von einem Drittel der Bevölkerung mit dem
"furchtbaren" Schweinegrippevirus passt den Pandemiestrategen nicht
ins Konzept. Dass nur ein verschwindender Bruchteil dieser Menschen
krank wird, wirft eine Menge Fragen auf.
Aus rein statistischen Gründen muss ein Drittel aller Todesfälle
testpositiv sein - ohne dass es tatsächlich einen Zusammenhang mit
der angeblichen "Pandemie" gibt.
BBC online vom 24. Nov. 2009:
http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/ferguswalsh/2009/11/up_to_a_third_of_children_in_some_areas_have_been.html
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[13] Neue Studie: "Kann die Schweinegrippe sogar nutzen?"
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"(...) Jüngste Befunde niederländischer Forscher legen nahe, dass
es vor allem für Kinder sogar nützlich sein kann, eine Grippe
durchzumachen - weil sie danach besser geschützt sind. Rogier Bode-
wes von der Abteilung Virologie des Erasmus Medical Center der Uni-
versität Rotterdam hat die möglichen Nachteile von Grippe-Impfungen
für gesunde Kinder jetzt in der Fachzeitschrift „The Lancet Infec-
tious Diseases" zusammengefasst. Die Virologen befassen sich mit
dem Phänomen der „heterosubtypischen Immunität". Es legt nahe zu
fragen, ob die Empfehlung, durchgängig alle Kinder zu impfen, auch
die gesunden, wirklich sinnvoll ist.
Das Phänomen der „heterosubtypischen Immunität" lässt darauf
schließen, dass eine Grippe-Infektion auf lange Sicht nützen kann.
Wer eine Infektion mit einem echten Erreger durchläuft, also an
Grippe erkrankt, hat danach ein viel breiteres Spektrum an Abwehr-
kräften als derjenige, der sich der saisonalen Grippe-Impfung un-
terzieht. Den Virologen ist dieses Phänomen schon längst von ande-
ren Erregern bekannt, wie Hans W. Doerr, der Direktor des Instituts
für Medizinische Virologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
in Frankfurt, bestätigt.(...)
Die Ergebnisse der Forscher geben Eltern gesunder Kinder zwar immer
noch keine eindeutige Handlungsanweisung. Aber Eltern, die ihre
Kinder nicht impfen lassen, stehen jetzt nicht mehr als rücksichts-
lose Hasardeure da. Denn es erscheint plausibel, dass das Durchlei-
den einer milden Schweinegrippe ebenfalls einen besseren Schutz vor
künftigen Grippeinfektionen bedeutet als die Impfung. Vor allem
dann, wenn man annehmen muss, dass auch das Schweinegrippenvirus
weitere Veränderungen durchlaufen wird. Wer also die Schweinegrippe
gut überstanden hat, ist vermutlich besser geschützt als jeder Ge-
impfte." - FAZ online vom 25. Nov. 2009
http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~E3F58CC013E94409584186420DD26F90F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Lancet-Artikel:
http://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099%2809%2970263-4/fulltext
Kommentar: Wie lange währen die Ewig-Gestrigen?
Jetzt wird's aber langsam wirklich peinlich für die Impffanatiker.
Denn immer mehr Forschungen bestätigen das, was Naturheilkundler
und gute Beobachter schon immer gesagt haben: Das Durchstehen einer
Infektionskrankheit stärkt den Organismus langfristig. Wer weiter
auf alten - und nicht bewiesenen - Hypothesen pocht, muss sich
vielleicht bald mit dem Vorwurf auseinandersetzen, ein Ewiggestri-
ger zu sein.
Den Originalartikel sollten Sie vielleicht abspeichern und ggf.
Impffanatikern in Ihrer Umgebung vorlegen.
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[14] USA: Keine Immunität nach durchlebter Schweinegrippe!
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CROSS LANES (ars). In den USA ist eine Ärztin offenbar zweimal in-
nerhalb von zwei Monaten an Schweinegrippe erkrankt. Beide Male
wurden Berichten zufolge die Proben doppelt getestet und dabei die
Befunde bestätigt.
Das erste Mal erkrankten Dr. Debra Parsons, eine Kinderärztin am
Krankenhaus in Cross Lanes im Bundesstaat West Virginia, und ihr
Sohn im August an grippeähnlichen Symptomen. Proben wurden einge-
schickt, die Auswertung ergab: H1N1. Mutter und Sohn erholten sich,
erkrankten aber im Oktober erneut und diesmal schlimmer, mit Glie-
derschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Atemnot, berichtet die Zei-
tung "Charleston Daily Mail" unter Berufung auf die Centers for Di-
sease Control (CDC). Wieder wurden von beiden Patienten Abstriche
im Labor getestet, wieder dieselbe Diagnose: Schweinegrippe. Auf
eine Anfrage an die CDC hin erhielt Parsons die Antwort, dass eine
zweimalige Ansteckung mit Schweinegrippe generell möglich sei. Auch
bei der saisonalen Grippe passiere das jedes Jahr. (...) - Ärzte
Zeitung online vom 27. Nov. 2009
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=578876
Kommentar: Der Kaiser hat ja keine Kleider an!
Was für ein eigenartiger Zufall, dass gerade eine Ärztin unfreiwil-
lig offenbart, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat. Denn wenn
das Durchstehen der sogenannten Schweinegrippe keine Immunität -
erzeugt, wie soll es denn dann eine Impfung gegen die Schweinegrip-
pe schaffen?
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[15] "USA: Katze an Schweinegrippe gestorben"
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"NEU-ISENBURG (nös). In den USA ist offenbar die erste Katze an ei-
ner Infektion mit dem Schweinegrippeerreger A/H1N1 gestorben. Das
berichtet der Fernsehsender "KVAL CBS 13" im US-Bundesstaat Oregon.
Die zehn Jahre alte Katze "Buddy Lou" habe sich vermutlich vor ei-
ner Woche infiziert, berichtet der Sender. Vier Tage vor ihrem Tod
habe der Tierarzt Steve Hiett Symptome einer akuten respiratori-
schen Erkrankung festgestellt. Röntgenaufnahmen vom Thorax hätten
den Verdacht erhärtet, dass es sich nicht um eine übliche Lungen-
entzündung handelt. Nach Hietts Angaben sprach die Katze weder auf
normale Antibiotika noch auf eine Sauerstoffgabe an. (...)" - Ärzte
Zeitung vom 23. Nov. 2009
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/default.aspx?sid=577889
Kommentar:
Woran die arme Katze wirklich gestorben ist, wissen wir nicht, denn
es ist uns unbekannt, wie sie gehalten wurde und ob sie kurz vor
der Erkrankung z. B. vielleicht eine Impfung bekommen hat. Die An-
tibiotikagabe dürfte ihren Zustand wohl eher verschlimmert haben.
Wir dürfen gespannt sein, was als nächstes kommt. Vielleicht an der
Schweinegrippe gestorbene Maikäfer oder Stubenfliegen? Würde man
nur ausgiebig danach suchen, fände man sicherlich auch bei ihnen
Gensequenzen, die man vom Schwein her kennt. Das Genom des Menschen
und des Schweins sind zu 90 % identisch - selbst bei Insekten dürf-
ten noch genügend Prozente übrig sein, so dass die sogenannten PCR-
Tests hin und wieder anschlagen. Die Eichfrage dieser Tests ist im-
mer noch offen.
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[16] "Polen bietet Schweinegrippe- Verfolgten Asyl an"
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Für alle, die den allgegenwärtigen Schweinegrippe-Voodoozauber satt
haben, lädt polskaweb.pl in seiner nicht ganz ernst gemeinten Rei-
selandwerbung zum Ausruhen in Polen ein:
"Posen - Polen ist besorgt über die Opfer der Schweinegrippe Hyste-
rie in Deutschland. Österreich und der Schweiz. Tagtäglich verfolgt
man vor allen Dingen die Ereignisse beim deutschen Nachbarn, desse
Fernsehprogramme auch in Danzig oder Breslau empfangen werden. Ein
aufkommendes Mitleid mit den Menschen jenseits der Oder ist bereits
unübersehbar. In diversen Interforen bieten bereits seit Tagen un-
zählige Polen den durch dubiose Medien, Instituten, Gesundheitsäm-
tern, Politikern oder der Weltgesundheitsorganisation WHO Verfolg-
ten und in die Enge getrieben ausländischen Nachbarn mehrwöchiges
Asyl und gesunde Kost in Polen an. Unzählige Hotels im Lande haben
sich inzwischen ebenso bereit erklärt, Deutsche, Österreicher und
Schweizer Schweinegrippe Asylanten ohne sonderliche Formalitäten
jederzeit aufzunehmen. Neben Schutz vor den Verfolgern beinhalten
derartige Angebote auch umfangreiche Sicherheit vor der Schweine-
grippe- Impfung und Massenpanik. (...)" - polskaweb.pl vom 19. Nov.
2009
http://polskaweb.eu/der-schweinegrippe-hysterie-entkommen-655846734443.html
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[17] Blogger-Szene: Bei H1N1 trennt sich die Spreu vom Weizen
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(ht) Zu den aktuellen Entwicklungen des Internets gehört unter an-
derem auch eine stark wachsende Bloggergemeinde. Ein Blog ist so
eine Art Tagebuch, das man im Internet der Menschheit zur Verfügung
stellen kann.
Doch die Qualitätsunterschiede sind enorm. Dies hat sich bisher
nirgendwo so deutlich gezeigt wie bei der Schweinegrippe. Irgend-
wann im August dieses Jahres begann eine Journalistin namens Jane
Bürgermeister von sich reden zu machen. Ihrer Meinung nach sei
weltweit die Zwangsimpfung geplant, die Schweinegrippe-Impfstoffe
seien in Militärlabors gezüchtete Biowaffen, um durch einen bewuss-
ten Genozid die Menschheit auf ein Bruchteil ihrer jetzigen Größe
zu reduzieren. In den Impfstoffen seien außerdem Nanochips ver-
steckt, mit denen die Geimpften kontrollierbar machen wolle.
Keine dieser Behauptungen konnte Frau Bürgermeister durch überprüf-
bare Quellen belegen und kritisches Nachfragen führte nicht nur bei
mir zu Abbruch des Kontaktes. Doch ein Großteil der impfkritischen
bzw. gesellschaftskritischen Bloggerszene übernahm völlig kritiklos
ihre Behauptungen, Texte und verlinkte ihre Video-Interviews hun-
dert- und tausendfach. Nur sehr wenige dieser Blogbetreiber stell-
ten kritische Fragen. Die Jane-Bürgermeister-Welle überrollte al-
les. Ich selbst bekam Hinweise auf ihre Webseiten täglich mehrere
Dutzend mal.
Bis schließlich der kritische Journalist Michael Leitner sich der
Dame annahm und begann, ihre Behauptungen und ihren Hintergrund
systematisch zu überprüfen. Was dabei herauskam ist auf
http://www.virushauptquartier.de/JB.pdf nachzulesen. Seitdem ist es
ein wenig ruhiger um Jane Bürgermeister geworden.
Und die Moral von der Geschicht:
1. Die Verschwörungsszene ist mindestens so leichtgläubig wie die
"grobe Masse". Fakten zählen nicht, wer eine gerade liebgewonnene
Ikone wie Jane Bürgermeister kritisiert, muss einfach zu den "Bö-
sen" gehören
2. Auch die Verschwörungsszene scheint ihre "Gurus" zu benötigen,
zu der sie aufblicken, an denen sie sich orientieren und an denen
sie sich festhalten kann
3. Hochwertige Nachrichten (die es auch in der Bloggerszene gibt!)
erkennt man unter anderem daran, dass Behauptungen und Zitate immer
mit überprüfbaren Quellen versehen sind
4. Dies ist bei einem Großteil - auch der impfkritischen - Blog-
gerszene definitiv nicht der Fall
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[18] "Wetten, dass"? - Führungswechsel bei Zulassungsbehörde
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(ht) Offiziell geht Prof. Johannes Löwer zwar erst am 1. Dezember
2009 in Rente, wurde jedoch bereits vor Tagen offiziell vom neuen
Bundesgesundheitsminister Rösler verabschiedet.* Sein Nachfolger
ist Prof. Klaus Cichutek, bisher Vizepräsident des Paul-Ehrlich-
Instituts (PEI), jener Behörde, die in Deutschland für Zulassung
und Sicherheit von Impfstoffen zuständig ist.
Der neue deutsche "Impfpapst" Cichutek führte sich denn auch gleich
richtig ein: "Erst die Impfung, dann die Statistik und die Bürokra-
tie." Womit im Klartext nichts anderes gemeint ist, als dass man
bei der Schweinegrippe-Impfung auf solide Zahlen bezüglich der
Impfstoffsicherheit warten kann. Ein ganzes Volk als Versuchskanin-
chen für globale Pharmakonzerne? Kein Problem für Cituchek - wie
auch für seinen Vorgänger Löwer.
Was die bereits gemeldeten Todesfälle nach Pandemie-Impfung angeht,
sagte Cichutek: „Es ist so, dass bisher keine kausalen Zusammenhän-
ge erkennbar sind." Falsche Frage - falsche Antwort - Aufgabenstel-
lung verfehlt - Setzen - 6! Indem Cichutek - wie sein Vorgänger -
die Beweislast einfach umdreht, macht er aus einer Behörde, die ei-
gentlich dem Volk gegenüber verantwortlich sein sollte, zu einer
reinen Marketing-Außenstelle der Impfstoffhersteller.
Die richtige Frage wäre nämlich: "Bei welchem der gemeldeten Todes-
fälle ist ein Zusammenhang mit Sicherheit auszuschließen?" Dies
kann auch ein Herr Cichutek bei keinem einzigen der Fälle. Somit
müsste der betroffene Impfstoff - in diesem Fall PANDEMRIX - unzer-
züglich vom Markt genommen werden. Es sei denn, eine groß angelegte
vergleichende Studie mit Geimpften und Ungeimpften habe keine nega-
tiven Folgen offenbart. Doch solche Studien gibt es nicht!
In impfkritischen Kreisen werden derweil Wetten abgeschlossen, wel-
cher Pharmakonzern Herrn Löwer seinen - aus Sicht der Hersteller -
wohlverdienten Lebensabend mit einem hochdotierten Pöstchen versü-
ßen wird. NOVARTIS kommt nicht in Frage - dahin ist ja kürzlich
Prof. Schmitt, vormals Vorsitzender der "unabhängigen" Ständigen
Impfkommission (STIKO) abgewandert. Auch der BAYER-Konzern wird es
wohl eher nicht sein - der versorgt schon Prof. Kurth, der bis vor
kurzem noch das Robert-Koch-Institut (RKI), die Bundesseuchenbehör-
de, als Präsident leitete.
Ich persönlich setze - hmmm - 20 Euro auf GlaxoSmithKline (GSK).
Wer hält dagegen?
*http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/20/iptc-bdt-20091120-357-23056152xml
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[19] Impressum
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