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                      impf-report Newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 14/2009
Von Eltern für Eltern                             2. September 2009
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Inhalt:

[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
[02] Meine nächsten Vorträge
[03] Berufsverbot für Dr. Loibner? Email- und Brief-Aktion
[04] Bundesärztekammer:"Wir hatten schon bedeutendere Grippewellen"
[05] Bundesärztekammer: Zweifel an Schweinegrippe-Impfung
[06] PEI-Chef Löwers Antwort: "Alles natürliche Zutaten"
[07] Neuer Präsident für das Paul-Ehrlich-Institut ernannt
[08] "Schweinegrippe-Impfung: Ein Testpatient packt aus"
[09] "arznei-telegramm" kritisiert Schweinegrippe-Panikmache
[10] Impressum

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[01] Kostenbeteiligung für den "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Newsletters ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche

Kostenbeteiligung ab 24 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report"-Printausgabe
verbunden, die inhaltlich nicht mit dem "impf-report"-Newsletter
identisch ist. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter
"Kostenbeteiligung Newsletter" an: redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

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[02] Meine nächsten Vorträge
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Montag, 14. September 2009, 19:30
Vortrag zur Schweinegrippe-Panikmache und Zwangsimpfung
Ort: Kaufbeuren im Allgäu
Weitere Infos siehe:
http://www.impfkritik.de/dateien/VortragKaufbeuren.pdf

Sonntag, 20. September 2009,
Vortrag über Kinderimpfungen im Rahmen einer Großveranstaltung zur
Blauzungenzwangsimpfung auf dem Biolandhof Kreppold in Aichach bei
Augsburg. Auch für Fragen zur Schweinegrippe-Impfung ist Zeit
vorgesehen. Weitere Infos unter:
http://www.biolandhof-kreppold.de/Einladung-IggT.pdf

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[03] Berufsverbot für Dr. Loibner? Email- und Brief-Aktion
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Dr. med. Johann Loibner, ein naturheilkundlich orientierter Allge-
meinarzt, gilt als Österreichs bekanntester - und mutigster - Impf-
kritiker. Aufgrund bestimmter Erfahrungen in seiner Praxis und ei-
gener Recherchen wurde er über die Jahre zum Impfkritiker und for-
derte öffentlich eine Neubewertung der Impfpraxis.

Insbesondere einer kleinen fanatischen Gruppe von Impfbefürwortern
war seine öffentliche Tätigkeit immer ein Dorn im Auge. Aus dieser
Richtung kamen denn auch über die Jahre hinweg mehrere Versuche,
Johann Loibner entweder durch Einschüchterung zum Schweigen zu
bringen oder disziplinarisch zu belangen. Bisher schlugen alle Ver-
suche fehl: Der Impfrebell ließ sich nicht einschüchtern und hielt
statt dessen mit Hilfe eines Rechtsanwalts dagegen.

Der neueste Vorstoß, vorangetragen durch die "Selbsthilfegruppe Ze-
cken" (www.zecken.or.at) besteht nun darin, ihm per "Ehrenrat" der
Ärztekammer die Vertrauenswürdigkeit absprechen und den Ärzteaus-
weis einfordern zu lassen. Diese "Selbsthilfegruppe", die Kritikern
zufolge als Marketing-Instrument des Impfstoff-Herstellers Baxter
fungiert, erhält finanzielle Unterstützung des Unternehmens - de-
klariert diese Zuwendungen auf ihrer Webseite jedoch nicht
(http://derstandard.at/?url=/?id=2839822). Der "1. Vizeobmann" die-
ses Vereins ist niemand anderes als der Erfinder der FSME-Impfung,
Prof. Dr. Christian Kunz. Dessen guten Kontakte zu Baxter - bedeu-
tendster Hersteller von FSME-Impfstoffen - sind geradezu legendär.
Die Firma finanziert sogar einen Wissenschaftspreis, der den Namen
von Kunz trägt und alle zwei Jahre 3.500 Euro an "Nachwuchswissen-
schaftler" vergibt. Größere Interessenkonflikte als die von Kunz
sind eigentlich kaum noch vorstellbar.

Im Moment liegt die Entscheidung, ob dem Gesuch des ehrenhaften
Ärzterates stattgegeben wird, beim Landesobmann der Steiermark,
Mag. Helmut Hirt. Hirt hat schon anklingen lassen, dass er sich
nicht mit der Ärzteschaft anlegen will und weigerte sich bisher,
Loibner zu einer Aussprache zu empfangen. Wie die meisten Politiker
scheint Hirt dazu zu neigen, den Weg des geringsten Widerstands zu
wählen. Weshalb die österreichische Vereinigung AEGIS, der auch
zahlreiche Ärzte angehören, nun dazu aufruft, ihn per Email und
Brief mit Widerstand aus der Bevölkerung zu konfrontieren.

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EILE GEBOTEN: BITTE UM IHRE UNTERSTÜTZUNG!
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Aus meiner Sicht ist Johann Loibner nicht nur ein Vorreiter für Ös-
terreich, sein Fall wird auch in Deutschland aufmerksam verfolgt.
Bitte unterstützen Sie ihn - und die Verteidigung der ärztlichen
Gewissensfreiheit - durch eine kurze Email und/oder einen Brief an
Landesrat Helmut Hirt. Adresse: Herrn Landesrat Mag. Helmut Hirt,
Landhaus, 8010 Graz, helmut.hirt@stmk.gv.at

BITTE BEACHTEN: Seien Sie in Ihrer Formulierung bestimmt, aber un-
bedingt höflich! Falls möglich, schicken Sie bitte eine Kopie Ihres
Schreibens an AEGIS Österreich, Ligist 89, A-8563 Ligist,

info@aegis.at

Die Entscheidung fällt voraussichtlich innerhalb dieser Woche.
Falls Sie sich an dieser Aktion beteiligen möchten, dann lieber ei-
nen kurzen Brief schreiben - dafür aber möglichst schnell abschi-
cken!

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Nachfolgend als Beispiel ein Brief von Dr. med. August Zoebl
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Sehr geehrter Herr Landesrat Mag. Hirt!

Ich habe gehört, dass Sie eine Entscheidung bezüglich eines von der
Ärztekammer beantragten Berufsverbots für Dr. Loibner treffen sol-
len.

Dr. Loibner hat sich eingehend mit der Materie des Impfens beschäf-
tigt und ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen zu
Schlüssen gekommen, die viele althergebrachte Meinungen und Gewohn-
heiten zum Thema in Frage stellen.

Sonst hat sich Dr. Loibner nichts zuschulden kommen lassen.

Da ihm weder von Seiten der Industrie noch von Seiten der Ärztekam-
mer argumentativ etwas entgegenzusetzen ist, versucht man nun, ihn
auf der Schiene der „mangelnden Vertrauenswürdigkeit" mundtot zu
machen.

Doch worin besteht eigentlich Dr. Loibners „mangelnde Vertrauens-
würdigkeit"?

Seine „mangelnde Vertrauenswürdigkeit" besteht einzig und allein
darin, dass ihm aufgrund ausgiebiger Recherchen das von der Stan-
desvertretung verlangte blinde „Vertrauen" in Impfungen „mangelt".
Und er aufgrund dieses „mangelnden Vertrauens" diese Methode der
künstlichen Infizierung von gesunden Erwachsenen und Kindern nicht
länger empfehlen kann.

Dieses Entscheiden und Handeln auch auf Basis eigenen Hinterfragens
und Forschens ist meiner Meinung nach sogar die Grundlage ärztli-
cher Vertrauenswürdigkeit.

Und gerade dadurch, dass Dr. Loibner seiner eigenen Wahrnehmung,
seiner beruflichen Erfahrung und vor allem seinem besten Wissen und
Gewissen folgt, ist er als Arzt höchst vertrauenswürdig.

Man kann Dr. Loibner – umgeben von einem ganzen Stab an Ärzten -
inzwischen sogar als einen Experten auf dem Gebiet der Impfungen
bezeichnen, der sowohl dem Gesundheitsministerium als auch der Lan-
desregierung mit seinem Rat zur Seite stehen könnte. Damit könnte
man auf Ebene der Entscheidungsträger eine Informationslücke
schließen, die von Ärztekammer und Industrie beim Thema Impfungen
künstlich aufrechterhalten wird.

Ich würde Sie bitten, Dr. Loibner durch Ihre Entscheidung in seiner
Vertrauenswürdigkeit zu bestätigen.

Sie können damit nicht nur ein Zeichen für Meinungsfreiheit und
Wahrung der Menschenrechte setzen, sondern auch, dass in Österreich
niemand deswegen verfolgt oder gar verurteilt werden darf, weil er
standespolitischen oder gar dahinterstehenden industriellen Inte-
ressen im Wege steht.

Hochachtungsvoll

Dr. med. August Zoebl
Arzt für Allgemeinmedizin
8412 Allerheiligen 49
03182/ 8552

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[04] Bundesärztekammer:"Wir hatten schon bedeutendere Grippewellen"
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"(...) In der Ärzteschaft mehrt sich indes die Kritik am Umgang mit
der Schweinegrippe und am Sinn der für Herbst geplanten großen
Impfaktion. "Bei uns melden sich viele Kollegen, die die Verunsi-
cherung der Bevölkerung für übertrieben halten", sagte Jörg-
Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, der "Neue
Ruhr/Neue Rhein Zeitung". Die bisherigen Krankheitsverläufe seien
oft leichter als bei einer gewöhnlichen saisonalen Grippe. "Wir
hatten schon bedeutendere Grippewellen", sagt Hoppe."
AFP, 25. Aug. 2009
http://portal.1und1.de/de/themen/gesundheit/krankheiten/8785686-Laender-ordern-zusaetzlichen-Impfstoff,articleset=8667690.html

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[05] Bundesärztekammer: Zweifel an Schweinegrippe-Impfung
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"(...) Die Vorbereitungen und Vorhersagen der vergangenen Wochen
bezeichnet Montgomery als „Hysterie". Als Klinikarzt habe er mehre-
re Dutzend Fälle gesehen, die unter normalen Umständen größtenteils
gar nicht in medizinische Behandlung gegangen wären. Befragt nach
der Sicherheit des Impfstoffs, sagte der Ärztefunktionär, er wolle
niemandem Angst machen, „aber es beunruhigt, dass die verwendete
Kombination von Verstärkersubstanz und Impfstoff nicht nach den
normalen Standards getestet ist". (...)" - FOCUS online, 29. August
2009
http://www.focus.de/gesundheit/gesundheits-news/schweinegrippe-die-meisten-deutschen-wollen-sich-nicht-impfen-lassen_aid_430750.html

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[06] PEI-Chef Löwers Antwort: "Alles natürliche Zutaten"
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Ein Kommentar von Hans U. P. Tolzin

Für Prof. Johannes Löwer ist die Aufregung um die Zutatenliste der
neuen Schweinegrippe-Impfstoffe unverständlich. Seiner Ansicht nach
sind alle Zutaten natürlichen Ursprungs:

"Wir sollten auch nicht vergessen, dass die Verstärker in den
Schweinegrippeimpfstoffen biologischen Ursprungs sind, fast so et-
was wie ‚Bio-Verstärker'", erklärt Löwer. Vitamin E und Squalen
stecken auch in Pflanzenölen, Polysorbat wird aus Getreide gewon-
nen. Alle drei Substanzen sind in vielen Arznei- und/oder Lebens-
mitteln enthalten." - Ärzte Zeitung online vom 30. Aug. 2009
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/?sid=563191

Herr Löwer ist sehr großzügig mit der Auslegung des Begriffs "bio-
logischer Ursprung". Das erinnert mich ein bisschen an den Begriff
"grüne Gentechnik" oder das marxistische Interpretation des Wortes
"Frieden" (= Ende des Klassenkampfs durch Eliminierung des Klassen-
feindes).

Zum einen ist keine einzige Substanz unter der Zutatenliste, die
nicht durch mehrere biochemische Veränderungsprozesse gegangen ist
und mehr oder weniger denaturiert wurde. Z. B. handelt es sich bei
dem im PANDEMRIX enthaltenden "Vitamin E" um DL-Alpha-Tocopherol,
also um synthetisch hergestelltes Vitamin, das der Körper gar nicht
verarbeiten kann. Polysorbat 80 kann laut einiger Studien die Funk-
tion der Fortpflanzungsorgane beeinträchtigen. Nicht zu vergessen 5
Mikrogramm quecksilberhaltiges Thiomersal. Und Quecksilber ist das
stärkste nichtradioaktive Gift, das wir kennen...

Zu keinem einzigen dieser Zusatzstoffe können PEI oder Hersteller
ordentliche Sicherheitsstudien vorweisen, in Form von placebokon-
trollierten Doppelblindstudien "Zusatzstoff ./. (echtes) Placebo".

Theoretisch hat Herr Löwer vom Bundesgesundheitsministerium die
Aufgabe erhalten, als neutraler, objektiver und gestrenger Wächter
der Impfstoffsicherheit zu fungieren. Davon ist jedoch in der Pra-
xis nicht viel zu sehen. Er kommt mir zur Zeit eher vor wie ein
Mitarbeiter der Marketing-Abteilung des PANDEMRIX-Herstellers Gla-
xoSmithKline (GSK).

Wie es heißt, steht Löwer kurz vor seiner - wohlverdienten? - Pen-
sionierung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht schlechter
abschneiden wird als seine Kollegen: Reinhard Kurth, ehemals Chef
der Bundesseuchenbehörde RKI, ist jetzt oberster Stiftungsrat der
SCHERING-Stiftung - und damit einer der wichtigsten Lobbyisten des
BAYER-Konzerns. Heinz-Josef Schmitt, ehemals Vorsitzender der Stän-
digen Impfkommission (STIKO), ist jetzt Chef der Impfstoffsparte
bei NOVARTIS.

Wir dürfen also jetzt schon mal raten, welcher Stuhl innerhalb der
Branche rechtzeitig für Löwer frei gemacht wird. Wer will mit mir
wetten?

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[07] Neuer Präsident für das Paul-Ehrlich-Institut ernannt
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"Neuer Präsident des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) wird Herr Prof.
Dr. Klaus Cichutek. Er wurde vom Bundespräsidenten Horst Köhler auf
Vorschlag des Bundeskabinetts ernannt. Herr Prof. Cichutek wird
sein Amt zum 1. Dezember 2009 in Nachfolge des derzeitigen Präsi-
denten Prof. Dr. Johannes Löwer antreten, der in den gesetzlichen
Ruhestand tritt. (...)" - Bundesministerium für Gesundheit, 25. Au-
gust 2009
http://www.bmg.bund.de/cln_160/nn_1168278/sid_1518A2139F374C0395C5CED04C5ADF47/nsc_true/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2009/Presse-3-2009/pm-25-08-09-pei.html?nl=20090826

Kommentar:
Wir dürfen gespannt sein, ob Prof. Löwer dem Vorbild von Prof.
Kurth (vormals Chef des RKI) und von Prof. Schmitt (vormals Chef
der Ständigen Impfkommission) folgt und seinen Alters-Unruhezustand
auf einem gut dotierten Posten innerhalb der Pharmaindustrie ge-
nießt. "Verdient" hätte er es ja aufgrund seiner industriefreundli-
chen Zulassungspolitik für Impfstoffe...

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[08] "Schweinegrippe-Impfung: Ein Testpatient packt aus"
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"München - Ein harmloser Pieks – und damit vielleicht Tausende Men-
schen retten. Das dachten sich gleich mehrere hundert Freiwillige,
die derzeit für eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro an der Stu-
die der Ludwig-Maximilians-Universität zur Schweinegrippe-Impfung
teilnehmen. Einer ist jetzt abgesprungen: Der Diplom-Kaufmann Axel
Sch. (40). Er behauptet: „Die Impfung hat mich krank gemacht – der
Test ist unverantwortlich." Schon ein paar Stunden nach der Impfung
am 10. August habe ihm der Schweiß auf der Stirn gestanden. „Ich
fühlte mich völlig erschlagen. Am dritten Tag haben meine Nieren
und mein Kopf geschmerzt und ich bekam Fieber. Dann hatte ich einen
Hustenanfall – und das Waschbecken war plötzlich rot. Das war
Blut!" (...)

Der Münchner LMU-Mediziner Frank von Sonnenburg, der die Studie
bundesweit leitet, will den Schilderungen nicht glauben: „Solche
Nebenwirkungen können nichts mit der Impfung zu tun haben." (...)

Axel Sch. aber beharrt darauf, dass seine Beschwerden von der Imp-
fung kommen. „Es ist doch kein Zufall, dass sie direkt danach auf-
getreten sind." Er kritisiert die Uni, dass sie ihn im Vorfeld zu
wenig aufgeklärt habe. Drei Tage sei er bei dieser Hitze flach ge-
legen. „Als ich bei der LMU angerufen habe, haben die nur ganz
sachlich ihren Fragebogen abgefragt und mich dann an meinen Haus-
arzt verwiesen." (...)

Nun aber ist sein Vertrauen in die Forschung dahin, er bricht die
Impfstudie ab. (...)" - Merkur online vom 21. Aug. 2009
http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/schweinegrippe-impfung-testpatient-packt-meta-451084.html

Kommentar:

Es wundert mich nicht, dass der Studienleiter den Zusammenhang
"nicht glauben" will. Schließlich beißt man nicht die Hand, die ei-
nen füttert (diese Studien werden in der Regel von den Herstellern
selbst finanziert). Ich wette, dass Axel Sch. als "Studienabbre-
cher" in die Auswertung der Studie gar nicht mit einfließt. Auf
diese Weise hat man am Schluss immer die Studie, die man haben
will. Eine meine Forderungen für solche Studien wären deshalb, dass
ein von Patientenverbänden beauftragter unabhängiger Experte als
Ansprechpartner für alle Testpersonen fungiert, um so zumindest ei-
nen Teil der üblichen Studienmauscheleien zu unterbinden.

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[09] "arznei-telegramm" kritisiert Schweinegrippe-Panikmache
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Zusammenfassung des blitz-a-t vom 25. August 2009:

- Die so genannte Schweinegrippe verläuft in Deutschland nach wie
vor in aller Regel klinisch milde.

- Behörden und Arzneimittelhersteller erwecken den unzutreffenden
Eindruck, dass eine Pandemie mit den eingelagerten Neuraminidase-
hemmern und vorgesehenen Impfungen unter Kontrolle zu bringen ist,
selbst wenn das Virus aggressiver würde.

- Der in Deutschland vorgesehene Pandemie-Impfstoff der Firma Gla-
xoSmithKline, mit dem im ersten Schritt 25 Millionen Bürger geimpft
werden sollen, enthält ein Wirkverstärkergemisch, das zuvor nicht
in Impfstoffen verwendet wurde. Solche adjuvantierten Vakzinen wer-
den schlechter vertragen als konventionelle. Das Risiko seltener
schwerer Schadwirkungen ist nicht hinreichend abgeklärt.

- Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA ist vorsichtiger: In
den USA werden Pandemie-Impfstoffe in bewährter Technologie ohne
Wirkverstärker hergestellt.

- Konventionell produzierte Pandemie-Impfstoffe wird es in Deutsch-
land nicht geben – auch nicht für Schwangere, für die jegliche Er-
fahrungen mit der adjuvantierten Vakzine fehlen und die laut offi-
zieller Empfehlung dennoch geimpft werden sollen.
- Die Impfaktion mit dem unzureichend erprobten Impfstoff soll rund
eine Milliarde Euro kosten – eine potenziell gefährliche Verschwen-
dung von Ressourcen.

- Angesichts des insgesamt milden Verlaufs der Schweinegrippe raten
wir von der vorgesehenen Massenimpfung mit dem unzureichend erprob-
ten adjuvantierten Impfstoff ab.

http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b090825.pdf


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[10] Impressum
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Der "impf-report" Nachrichtendienst ist ein kostenloses Angebot des
freien Journalisten Hans U. P. Tolzin. Die Inhalte des "impf-
report" Newsletters und der "impf-report" Zeitschrift sind nicht
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