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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 11/2009
Von Eltern für Eltern                                 14. Juli 2009
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Inhalt:

[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
[02] BZK-Zwangsimpfung: Bauernprotest in Straubing am 16.07.2009
[03] BZK: Ist die Zwangsimpfung gerechtfertigt?
[04] Tipps für den Umgang mit dem Tierarzt
[05] Impressum


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[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Nachrichtendienstes ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche
Kostenbeteiligung ab 24 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
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bunden. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter dem Stichwort "Kos-
tenbeteiligung für Nachrichtendienst" an redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

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[02] BZK-Zwangsimpfung: Bauernprotest in Straubing am 16.07.2009
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Die "Arbeitsgemeinschaft noch produzierender Landwirte in Ostbayern
e.V." (AnpLO)lädt zum kommenden Donnerstag, den 16. Juli 2009, nach
Straubing zu einer Protestkundgebung ein. Die Kundgebung beginnt um
11 Uhr auf dem Stadtplatz beim Jakobsbrunnen. Geplantes Ende: 14
Uhr. Es werden Landwirte aus ganz Bayern erwartet.

Alle Infos siehe:
www.impfkritik.de/blauzungenkrankheit/straubing-2009-07-16.pdf

Webseite der AnpLO: http://www.anplo.de

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[03] Blauzungenkrankheit: Ist die Zwangsimpfung gerechtfertigt?
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Die bei immer mehr Landwirten heftig umstrittene BTV-Zwangsimpfung
(BTV= Bluetongevirus, das Virus der Blauzungenkrankheit) wurde am
2. Mai 2008 per Verordnung vom Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz erlassen. Die zuständige Mi-
nisterin ist Ilse Aigner von der CSU. Im Zuge dieser Verordnung
wurden drei nicht zugelassenen Impfstoffe von der Zulassungs-
pflicht befreit:

1. BTVPUR Alsap 8 der Firma Merial,
2. Zulvac 8 der Firma Fort Dodge,
3. BLUEVAC-8 der Firma CZ Veterinaria.

Viele Bürger und auch Landwirte sind froh und dankbar dafür, dass
sich die Bundesregierung und die Veterinärbehörden derart vehement
für die Bekämpfung der BZK einsetzen.

Zu Recht?

Wollen wir uns hier eine Meinung bilden, müssen wir uns zunächst
fragen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um eine Zwangsmaßnah-
me, die derart in die Rechte von Bürgern eingreift, zu rechtferti-
gen. Um diese Kriterien zu bewerten, muss man kein Virologe, Medi-
ziner oder sonstiger "Experte" sein. Eine Portion gesunder Men-
schenverstand reicht dazu völlig aus. Nachfolgend möchte ich meine
Vorstellungen bezüglich solcher Entscheidungskriterien zur Diskus-
sion stellen:

1. Die zu bekämpfende Seuche zeichnet sich durch vorwiegend
schwere Verläufe und einer hohen Sterberate aus
2. Die zu bekämpfende Seuche breitet sich unter günstigen Um-
ständen flächenbrandartig nach allen Richtungen aus
3. Es steht ein Impfstoff mit einem überzeugenden Wirkungsnach-
weis zur Verfügung
4. Es steht ein Impfstoff zur Verfügung, der nachweislich nicht
mehr Schaden anrichtet als die zu bekämpfende Krankheit
selbst

In diesem Newsletter möchte ich auf die Punkte 1 und 2 eingehen,
also auf die Frage, ob die behaupteten Risiken der Blauzungenkrank-
heit eine derartige Zwangsmaßnahme rechtfertigen.

Auslöser waren die seit 2006 erstmals in Nordeuropa beobachteten
Ausbrüche der BZK bei Schafen, Ziegen und Rindern. Der erste soge-
nannte Ausbruch wurde am 14. August 2006 in den Niederlanden re-
gistriert. Der Fall ereignete sich in Kerkrade, nur wenige Kilome-
ter von Aachen und dem Deutsch-Niederländisch-Belgischem Dreilän-
dereck entfernt, das uns durch den Vogelgrippeausbruch von 2003
noch in "guter" Erinnerung ist.

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NIEDERLANDE
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Am 14. August 2006 erkranken in Kerkrade zwei von 90 Schafen. Die
genauen Symptome werden in den Berichten nicht genannt, jedoch kön-
nen sie nicht sehr schwer gewesen sein, denn Todesfälle werden
nicht berichtet. Warum man überhaupt eine Laboruntersuchung auf das
BTV - eine bis dahin in Nordeuropa sehr unwahrscheinliche Diagnose
- veranlasste, ist nicht bekannt und eines vielen Rätsel rund um
den Ausbruch der BZK in Nordeuropa. Bekannt ist jedoch, dass insbe-
sondere in den Niederlanden die Testung von Nutzvieh auf alle mög-
lichen Erreger zunehmend intensiviert wurde - was im Übrigen auch
zum angeblichen Ausbruch der sogenannten Vogelgrippe geführt hatte.

Zum Zeitpunkt des abschließenden Berichts vom 1. August 2007 sind
203 Farmen betroffen und 319 von 10.374 Tieren erkrankt. Das sind
etwa drei Prozent Erkrankungsrate. Keine Todesfälle. Mit dem Ende
der Gnitzenzeit (Gnitze ist die Mücke, die als Überträger der
Krankheit im Verdacht steht) gehen auch die Meldungen zurück und
nach 60 Tagen wird das Ende des Ausbruchs erklärt.

Die Herkunft des Erregers gilt als nicht geklärt.

Antivirale Medikamente gegen das BT-Virus vom Subtyp 8 gibt es
nicht. Impfstoffe zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Die erkrankten
Tiere werden antibiotisch behandelt. Antibiotika helfen jedoch
nicht gegen Viren.

Der Ausbruch war somit selbstbegrenzend, d. h. er verbreitete sich
nicht schneeballartig, bis alle Tiere dahingerafft waren, sondern
betraf immer nur einen bestimmten Prozentsatz der Herden. Die Sym-
ptome waren, wenn man die Sterberate betrachtet, größtenteils wohl
eher mild.

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BELGIEN
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Meldung am 18. August 2006. Von 891 Rindern und Schafen erkranken
24 Tiere in einem Ort ca. 120 km von Kerkrade entfernt. Das sind
knapp drei Prozent Erkrankungsrate. Ein Tier stirbt, ein Tier wird
gekeult. Im Bericht auf der OIE-Webseite (OIE = Welttiergesund-
heitsbehörde) heißt es, dass die Symptome für die BZK eher unty-
pisch seien. Im Abschlussbericht am 14. Dezember 2006 ist von 218
Erkrankungen unter 8.041 Tieren die Rede. Das sind ca. drei Prozent
Erkrankungsrate. Darunter 43 Todesfälle, eine Keulung und eine Not-
schlachtung.

Die restlichen Tiere wurden vermutlich ohne weitere Behandlung wie-
der gesund. Zumindest wird über Dauerschäden nicht berichtet.

Auch hier gilt die Herkunft des Erregers als ungeklärt.

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DEUTSCHLAND
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Am 21. August 2006 wird auch in Deutschland - im Kreis Aachen -
erstmals ein Ausbruch festgestellt, nur wenige Kilometer von
Kerkrade entfernt. 115 von 701 bzw. 234 von 1.436 Rindern und Scha-
fen erkranken. Das sind ca. 16 Prozent Erkrankungsrate. Keine To-
desfälle. Etwas später werden noch einmal drei Erkrankungen unter
162 Tieren bzw. sechs unter 324 Tieren gemeldet. Das entspricht ei-
ner Erkrankungsrate von zwei Prozent. Keine Todesfälle. Die Her-
kunft des Erregers gilt als ungeklärt. Die erkrankten Tiere werden
nicht behandelt.

Bis 21. Juni 2007 sind 306 Farmen betroffen, 502 von 23.787 Tieren
sind erkrankt. Die Erkrankungsrate beträgt somit zwei Prozent. 19
Todesfälle, 14 Keulungen. Beim Abschlussbericht vom 5. Mai 2008
sind keine neuen Erkrankungen im Rahmen dieses Ausbruchs zu vermel-
den.

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FRANKREICH
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Am 31. August wird aus Frankreich (Ardennen) eine Milchkuh aus ei-
ner 96-köpfigen Herde mit moderaten Symptomen gemeldet (sie geht
lahm). Bis 7. September sind es weitere drei Farmen in den Ardennen
mit insgesamt 860 Rindern. Bei zwei dieser Farmen gibt es je ein
einziges testpositives, jedoch völlig gesundes Tier, in der dritten
Farm zeigt ein Rind starken Speichelfluss, nasalen Ausfluss, Fieber
und Blutandrang im Maul. Als Überträger werden Vektoren (Insekten)
angesehen. Bis 25. Oktober findet man im Zuge intensivierter Tes-
tungen ein weiteres BTV-positives Tier in einer Herde von 130 Rin-
dern. Zwei Labore bestätigen die Infektion mit unterschiedlichen
Methoden. Das betroffene Rind ist jedoch völlig gesund. Bis 23. No-
vember findet man ein weiteres Rind (in einer 63-köpfigen Herde)
mit positivem und doppelt bestätigtem Labortest. Auch dieses Tier
ist jedoch völlig gesund.

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LUXEMBURG
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Aus Luxemburg trifft die erste Meldung am 29. November 2006 bei der
OIE ein. Ein Rind von 80 ist erkrankt. Keine Todesfälle. Symptoma-
tische Behandlung. Bis 21. Dezember sind es weitere vier Erkrankun-
gen unter 457 Tieren auf zwei Farmen, bis 17. Januar 2007 ein wei-
terer Fall in einer Herde von 151. Bis 16. August gibt es keine
neuen Fälle zu berichten. Ein weiterer Ausbruch umfasst 6 von 510
Tieren auf vier Farmen, darunter ein Todesfall. Am 11. September
sind es 46 Farmen, betroffen sind 60 von 4.001 Tieren. 2008 und
2009 gibt es in Luxemburg keine Meldungen von Ausbrüchen mehr.

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ZUSAMMENFASSUNG
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Diese Liste ist nicht vollständig, die angeführten Ausbrüche sind
somit nur beispielhaft. Wer sich selbst einen Überblick verschaffen
möchte, der sei auf folgende Webseiten verwiesen:

http://www.oie.int/eng/info/hebdo/a_isum.htm
http://www.oie.int/wahis/public.php?page=country_reports

Bei der Durchsicht der bisher in Nordeuropa gemeldeten BZK-
Ausbrüche bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

1. Die Erkrankungsrate liegt in der Regel bei ca. 2 bis 3 Prozent
2. Die meisten Verläufe sind mild
3. Die Sterberate liegt im Promillebereich
4. Es gibt jedoch in Einzelfällen starke Schwankungen
5. Die individuellen Faktoren, die für diese Schwankungen
verantwortlich sind, werden offensichtlich von den Behörden
nicht untersucht, was als grob fahrlässig anzusehen ist
6. Die Ausbrüche waren selbstbegrenzend. Ein "Flächenbrand" war
nicht zu beobachten

Ob die beobachtete Erkrankungs- und Sterberate und die Verbrei-
tungsgeschwindigkeit ausreichen, um sämtliche Rinder, Schafe und
Ziegen mit nicht zugelassenen Impfstoffen, bei denen weder der Wir-
kungsgrad noch die Risiken bekannt sind, zwangsweise zu beglücken,
darf bezweifelt werden.

Irritierend ist, dass offenbar eine ganze Reihe von doppelt BTV-
positiv getesteten Tieren völlig gesund sind, von den Veterinärbe-
hörden jedoch behandelt werden, als seien sie schwer erkrankt. Ob
ein Tier gesund ist, entscheidet nicht mehr sein klinischer Zustand
und die an den Tag gelegte Vitalität, sondern ein Testsystem in ei-
nem in der Regel weit entfernten Labor. Ob das für die Landwirt-
schaft Sinn macht?

Verantwortlich für die Blauzungen-Zwangsverordnung ist Bundesminis-
terin Ilse Aigner. Was mag sie sich bei der Unterschrift dieses Pa-
piers wohl gedacht haben? Hat sie sich überhaupt etwas dabei ge-
dacht? Oder ist sie nur den Empfehlungen sogenannter "Experten" ge-
folgt? Wenn ja, wer genau sind diese Experten und welche Interessen
verfolgen sie?

Wer Ministerin Aigner selbst dazu befragen möchte, findet ihre Kon-
taktdaten auf folgenden Webseiten:

https://www.bmelv.de/cln_093/DE/Startseite/startseite_node.html
http://www.ilse-aigner.de/index.php

Originaltext der Verordnung:
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C32527948_L20.pdf

Wird fortgesetzt!

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[04] Tipps für den Umgang mit dem Tierarzt
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Eines der Hauptprobleme der Blauzungenkrankheit ist der Umstand,
dass die heutigen Tierärzte einschließlich der Amtsveterinäre völ-
lig einseitig ausgebildet sind, von einer ordentlichen Anamnese
(Erhebung der Umstände der Erkrankung) nichts verstehen und es bei
der Diagnose gewohnt sind, den Weg des geringsten Widerstands zu
gehen.

Damit ist gemeint, dass ein Ausgangsverdacht zu einem bestimmten
Labortest führt und in der Folge ein positives Ergebnis die Diagno-
se zementiert.
Dieser Ausgangsverdacht hängt dabei völlig von den persönlichen
Vorlieben des Tierarztes, seinem Wissensstand und davon ab, welche
Tierseuche gerade Mode ist.

Wie etliche Beispiele zeigen, können Tiere jedoch trotz positivem
BTV-Labortest quitschfidel sein. Daraus ergibt sich im Umkehr-
schluss, dass selbst bei einem positiven BTV-Test ganz andere Ursa-
chen für die Erkrankungen im Tierbestand bestehen können. Auch die
Schulmedizin kennt eine ganze Reihe von anderen Ursachen für Sym-
ptome, die der BZK zugeordnet werden:

- Maul- und Klauenseuche (MKS)
- Bovine Ephemeral Fever (BEF), Dreitagesfieber
- Schafpocken
- Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD-MD)
- Bovines Herpesvirus Typ 1 (BHV1)
- Schweißfieber (sweating sickness)
- Bösartiges Katarrhalfieber (BKF)
- Vesikuläre Stomatitis
- Lippengrind
- Photosensibilität (z. B. Johanneskraut)
- Mutterkornvergiftung

Dabei konzentriert man sich, wie man sieht, hauptsächlich auf ande-
re Infektionskrankheiten. Vergiftungen kommen in der Regel auch in
hochoffiziellen Stellungnahmen z. B. des Friedrich-Löffler-
Instituts (FLI), der zuständigen Bundesbehörde, an letzter Stelle.

Das ist auch nachvollziehbar, denn Vergiftungen als Ursachen von
Krankheitsbildern, die man der BZK zuordnen kann, werden weder von
der chemisch-pharmazeutischen Industrie noch von den Behörden in
der gleichen Intensität erforscht wie Infektionskrankheiten. Immer
wieder beobachten jedoch Tierhalter und einige wenige aufmerksame
Veterinäre Zusammenhänge mit:

- Medikamentenvergiftungen (z. B. Antibiotika, Steroide)
- Impfnebenwirkungen
- Pestiziden
- Insektiziden (Repellentien)

Das sind natürlich Ursachen, mit denen sich niemand so recht ausei-
nandersetzen möchte und jeder hat seine eigenen Gründe dafür.
Doch wer die Möglichkeit solcher Vergiftungen als Ursache von vorn-
herein ausschließt, vergibt damit möglicherweise die Chance auf ei-
nen gesunden Viehbestand. Das Abprüfen alternativer Ursachen gehört
nun mal zu einer ordentlichen Anamnese bzw. Differenzialdiagnose.

Wenn also Ihr Tierarzt das nächste Mal auf Ihren Hof kommt und Ihre
kranken Tiere untersucht, sollten Sie es ihm nicht zu leicht ma-
chen, die Diagnose ausschließlich einem fragwürdigen Labortest zu
überlassen. Fragen Sie ihn nachdrücklich, welche Ursachen denn an-
sonsten noch für die bestehenden Symptome in Frage kommen. Fragen
sie ihn, ob es an den Haltebedingungen der Tiere liegen kann, am
Futter, an Antibiotika, an den Repellentien, an der letzten Impfak-
tion, am pestizidversprühenden Nachbarn (dessen Acker an Ihre Wiese
grenzt), usw.
Sollte der Tierarzt grantig reagieren, sollten Sie sich nicht davon
beirren lassen. Ggf. wäre dann ein Wechsel des Tierarztes zu über-
legen.

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[05] Impressum
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