Email-Nachrichtendienst
[Nachrichtendienst abonnieren]
[Gratis-Probeheft der Printausgabe]
[Empfohlene Literatur und DVDs]


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
                      impf-report Newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 01/2009
Von Eltern für Eltern                                  5. Jan. 2009
-------------------------------------------------------------------

Inhalt:

IN EIGENER SACHE
[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
[02] Die nächsten Vorträge und Seminare mit Hans U. P. Tolzin
[03] Informative Links

IMPFEN ALLGEMEIN
[04] 300 Zuhörer bei impfkritischem Symposium in Heidenheim
[05] "Heute Impfung – morgen Alzheimer?"
[06] "Pertussis: Säuglingstod bei mangelnder Immunität der Eltern"
[07] Impfschaden: 11 Jahre Kampf um Anerkennung
[08] "Tod von Neugeborenen - die wahren Ursachen"
[09] "Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch"
[10] Impfverweigerer sind häufig naturheilkundlich orientiert

HPV-IMPFUNG
[11] HPV: Wurde das Nobelpreis-Komitee gekauft?
[12] "Manifest der 13" kritisiert HPV-Impfempfehlung
[13] HPV-Impfung: "Marketing um jeden Preis"
[14] Reaktionen auf das "Manifest der 13"
[15] Deutschland: Zwei neue Todesfälle nach HPV-Impfung!
[16] "Krebsimpfung: Ein ärgerliches Manifest"
[17] Rattengift im Krebsimpfstoff?
[18] HPV-Impfung: "Zähes Ringen um die Patentrechte"
[19] Spanische Ärzte stellen "11 ungelöste Fragen" zur HPV-Impfung
[20] SPIEGEL: "Mediziner werfen Impfkritikern Unseriosität vor"
[21] Gemeinsamer Bundesausschuss fordert Rechenschaft von der STIKO
[22] "HPV-Impfung gerät immer stärker in die Kritik"

INFLUENZA / GRIPPE
[23] New Jersey: Influenza-Impfpflicht für Vorschulkinder
[24] "Warum Sonnenlicht der beste Vitamin-D-Lieferant ist"
[25] "Grippewelle nicht in Sicht"
[26] "Grippewelle rollt an – Virus resistent gegen TAMIFLU"

BLAUZUNGENKRANKHEIT
[27] Bioland gegen Zwangsimpfung
[28] Österreich: Landwirte wehren sich gegen Zwangsimpfung
[29] Bayern: Scharfe Kritik an Blauzungen-Impfung bei Rindern
[30] "Blauzungenkrankheit - das neue Geschäft mit der 'Seuche'?"
[31] Schweiz: "Bio-Bauer riskiert Sperrung seines Hofes"
[32] Österreich: "Bauernprotest gegen Impfung von Rindern"
[33] Salzburg: Petition von 250 Landwirten gegen Zwangsimpfung
[34] EU: "Blauzungenimpfung soll ausgeweitet werden"
[35] Salzburg: "Konflikte um Impfpflicht dauern an"
[36] Schongau: Grüne fordern Auskunft zur Blauzungenkrankheit
[37] Österreich: Grüne gegen BTV-Pflichtimpfung
[38] Vorarlberg: Kalb BTV-positiv, aber ohne Symptome
[39] "Dort, wo man impft, lässt sich die Seuche fröhlich nieder"
[40] "AbL will Stop der Zwangsimpfung"
[41] Österreich: Neun neue "Blauzungen-Fälle" ohne Symptome
[42] GRÜNE Österreich: Zwangsimpfung ist überzogen
[43] "Keine Strafe für Blauzungen-Impfverweigerer in Salzburg"
[44] Gesunde Ziege stirbt nach Impfung
[45] Überlegungen eines kritischen Arztes
[46] "Bio Austria zeigt Bio-Bauern die blaue Zunge"

SONSTIGE
[47] "WHO-Modell: Tests reduzieren Aids-Erkrankungen um 95 Prozent"
[48] ZDF: Bemerkenswerte Frontal21-Sendung über Pharmakorruption
[49] "Lob auf Bestellung - Pharmafirma zahlt Ghostwriter"
[50] Sonne und Vitamin D helfen bei Quecksilberentgiftung
[51] Impressum

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Bezug des Nachrichtendienstes ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche Kostenbeteiligung ab 24 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig  ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report" Zeitschrift verbunden. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter dem Stichwort "Kostenbeteiligung für Nachrichtendienst" an redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[02] Die nächsten Vorträge und Seminare mit Hans U. P. Tolzin
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

20148 Hamburg
10. Jan. 2009, Sa., 9 - 17 Uhr
Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, Elternseminar „Impfentscheidung“, 50,- € bei Voranmeldung und Vorauskasse, 55,- € an der Tageskasse,

28203 Bremen
11. Jan. 2009, So., 17 - 22 Uhr,
Werkatelier Elke Jungbluth im HollerHaus, Hollerstr. 14
Kurzseminar: „Impfentscheidung leicht gemacht - die wichtigsten
Pro & Kontra Argumente kritisch analysiert“ / 20 € an der Abendkasse

40225 Düsseldorf
17. Jan. 2009, Sa., 9 - 17 Uhr
Umwelt-Zentrum, Merowingerstr. 88; Elternseminar „Impfentscheidung“ / 50,- € bei Voranmeldung und Vorauskasse, 55,- € an der Tageskasse

74385 Pleidelsheim
29. Jan. 2009, Do., 19:30 - 21:30 Uhr
Praxis Holzwarth, Ludwig-Hofer-Str. 4a; Vortrag: „Macht Impfen Sinn? Die drei Säulen einer mündigen Impfentscheidung“,
10,- € an der Abendkasse

70771 Leinfelden-Echterdingen (bei Stuttgart)
31. Jan. 2009, Sa., 9 - 17 Uhr
Marienstr. 9, Redaktionsräume der Zeitschrift „impf-report“
Elternseminar „Impfentscheidung“, Voranmeldung u. Vorauskasse
50,- €, an der Tageskasse: 55,- €
Achtung: Dieses Seminar kann mit der Referentenschulung kombiniert werden! Weitere Infos auf Anfrage.

Übersicht über alle Termine:
www.impf-report.de/veranstaltungen

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[03] Informative Links
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
--> "impf-report"-Veranstaltungen:
http://www.impf-report.de/veranstaltungen

--> Sonstige Veranstaltungshinweise:
http://www.impfkritik.de/veranstaltungen

--> Elternstammtische
http://www.impfkritik.de/stammtische

--> Therapeutenliste "Ausleitung von Impfgiften"
http://www.impfkritik.de/therapeutenliste

--> Referentenliste
http://www.impfkritik.de/referentenliste

--> Lieferbare impfkritische Literatur
http://www.impf-report.de/webshop

--> Selbstauskünfte der STIKO-Mitglieder
http://www.rki.de/cln_091/nn_1007512/DE/Content/Infekt/Impfen/STIKO/Mitglieder/mitglieder__node.html?__nnn=true
(ganz nach unten blättern)

--> Datenbank der gemeldeten Impfkomplikationen bzw. Verdachtsfälle
http://www.pei.de/cln_108/nn_163028/DE/infos/fachkreise/pharmakovigilanz/db/db-1/db-1-node.html?__nnn=true


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[04] 300 Zuhörer bei impfkritischem Symposium in Heidenheim
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"HELDENFINGEN. In der Kliffhalle trafen sich 300 Zuhörer, darunter viele junge Eltern, um sich die Problematik beim Impfen aus naturheilkundlicher Sicht zu informieren.

Dazu hatten die Gerstetter Homöopathen in Zusammenarbeit mit „efi“, der Elterninitiative für Impfaufklärung Heidenheim, drei hochkarätige Referenten eingeladen: Anita Petek-Dimmer von der Schweizer Aegis, einer impfkritischen Vereinigung, ist international anerkannte Impfkritikerin: Dr. med. Friedrich P. Graf, praktischer Arzt, Homöopath und Geburtshelfer, und Johann Spitzl, Biolandwirt aus Bayern. (...)" - Heidenheimer Neue Presse vom 4. Dez. 2008
http://www.hnp-online.de/index.php?mode=full&cat=11&open=&open_u=&&minDate=&begin=0&id=453736&s_id=fd340457ba60c4c7d9b3d74322dbdce1


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[05] "Heute Impfung – morgen Alzheimer?"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Zusammenfassung auf Deutsch: Axel Berendes

Sobald die Generation der "Baby-Boomer" das entsprechende Alter erreicht, in dem sich die ersten Symptome zeigen, wird sich das Problem des kognitiven Abbaus bzw. der ausgeprägteren Alzheimerschen Erkrankung in den nächsten 20 Jahren zu einer größeren gesundheitlichen Krise der USA auswachsen.

Dabei begegnete man dem Komplex der altersbedingten Demenzen (wie auch den anderen „Altersleiden") häufig mit einem gewissen Fatalismus: Der Mensch muss nur ein gewisses Alter erreichen, dann wird er mit großer Wahrscheinlichkeit zum Opfer von Alzheimer (Krebs, Rheuma usw.) werden. Und mit immer mehr alten Menschen steigt auch die Inzidenz dieser Erkrankungen. Schlimm, aber kaum zu ändern.

Nun aber stellt sich heraus, dass diese Einschätzung nicht ganz korrekt ist. Am 14. November 2008 veröffentlichte das "Wall Street Journal" einen Bericht über einen Mann, der bereits in den 40er Jahren an Alzheimer erkrankt ist. Er ist einer von 500.000 US-Bürgern, bei denen die Erkrankung so früh begonnen hat. Die Vorstellung, dass diese Erkrankung eben nicht nur Senioren jenseits der Pensionsgrenze "erwischt", hat eine Welle der Furcht durch die amerikanische Gesellschaft branden lassen und man fragt sich, warum und wie das passieren kann. An einer solchen Erkrankung sind nicht nur zahlreiche entzündliche Ereignisse beteiligt, die wir im Laufe unseres Lebens durchmachen, sondern auch ererbte (genetisch bedingte) Anfälligkeiten. Und in diesem Kontext spielt sicher auch die entzündliche Natur der Impfstoffe eine wichtige Rolle, vor allem wenn diese in großen Mengen zu einem Zeitraum an Kinder verabreicht werden, in dem sich das Nervensystem noch in der Entwicklung befindet. So gilt als wahrscheinlich, dass auch die Impfungen zu den Faktoren gehören, durch welche die Zeitbombe Alzheimer scharf gemacht wird. (...)
hier weiterlesen: http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008120701.htm
Quellen:
--> Byron J. Richards, Are vaccinations causing early Alzheimer's?, NewsWithViews.com, CCN, November 19, 2008;
--> When Alzheimer's Hits at 40, The Wall Street Jurnal, 14. 11. 2008

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[06] "Pertussis: Säuglingstod bei mangelnder Immunität der Eltern"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Edinburgh – Zwei tragische Todesfälle von Säuglingen veranlassen Pädiater im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337: a343), eine regelmäßige Keuchhustenimpfung für Eltern anzuregen.

Beide Säuglinge – ein Junge im Alter von einem Monat und ein sechs Wochen altes Mädchen – waren zum Zeitpunkt der Infektion noch ohne Impfschutz, da die erste Impfung im Alter von zwei bis vier Monaten erfolgt. Beide Säuglinge hatten sich höchstwahrscheinlich bei den Eltern angesteckt, berichtet Ulf Theilen vom Royal Hospital for Sick Children in Edinburgh. Jedenfalls hatten beide Eltern des Jungen und die Mutter des Mädchens zum Zeitpunkt der Keuchhustenerkrankung der Säuglinge über schweren Husten (teilweise mit Erbrechen) geklagt. Während die Erkrankung für die Eltern glimpflich verlief, starben die beiden Säuglinge innerhalb von 24 beziehungsweise 30 Stunden nach der Aufnahme in die Klinik. (...) - Deutsches Ärzteblatt vom 1. Dez. 2008
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34596

Weitere Links:
Zusammenfassung des BMJ-Artikels vom 27. Nov. 2008
http://www.bmj.com/cgi/content/short/337/nov27_2/a343
Pressemeldung des BMJ vom 28. Nov. 2008
http://www.bmj.com/content/vol337/issue7681/press_release.dtl#4
Leserbrief von Dr. Viera Scheibner, Australien (unbedingt lesen!)
http://www.bmj.com/cgi/eletters/337/nov27_2/a343#205715
Deutsche Übersetzung:
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008121501.htm

Kommentar:

In den meisten Fällen gelingt es mir innerhalb von Sekunden nach der Lektüre einer Pressemeldung, auf "Sachlichkeit" umzuschalten, aber manchmal tue ich mich wirklich schwer, so auch in diesem Fall:

1. Beide verstorbenen Babys erhielten eine "maximale Therapie" im Krankenhaus. Dies bedeutet die Gabe von Antibiotika. Die australische Wissenschaftlerin Dr. Scheibner weist in ihrem Kommentar auf der Webseite des BMJ (British Medical Journal) auf eine Publikation hin, wonach in vier ähnlichen Fällen bei vier Säuglingen die tödlichen Persussis-Komplikationen erst NACH der Antibiotika-Behandlung im Hospital begannen. Die Möglichkeit, dass die Todesfälle in Wahrheit auf Nebenwirkungen der Antibiotika zurückzuführen sein könnten, wird jedoch von den Autoren noch nicht einmal in Erwägung gezogen. In welche Hände geben wir eigentlich unsere Kinder?

2. In allen 4 von Dr. Scheibner zitierten Todesfällen steckten sich die Säuglinge bei geimpften (!) Familienmitgliedern an. Auch die Mütter der beiden Säuglinge in Schottland waren geimpft, der Rest der Familien wahrscheinlich geimpft.

3. Dass sich überhaupt Säuglinge unter einem Jahr an diversen Kinderkrankheiten anstecken können, ist eine Folge der Impfungen der Mütter, die dadurch keinen Nestschutz an ihre Kleinen weitergeben konnten.

Und da fällt den Autoren des BMJ-Artikels nichts besseres ein, als für mehr Auffrischimpfungen der Eltern zum Schutz ihrer Kinder zu plädieren? Und das BMJ, eine renommierte Fachzeitschrift, druckt dies auch noch ab? Es ist einfach nur absurd: Je offensichtlicher das Versagen der Massenimpfungen wird, desto vehementer wird dieses Versagen zum Anlass genommen, noch mehr Impfungen zu fordern!


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[07] Impfschaden: 11 Jahre Kampf um Anerkennung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"(...) Acht Kindern haben Alois und Hildegard das Leben geschenkt. Sylvia, 25, ist die Älteste, sie ist geistig behindert - ein Resultat der Pertussis-Impfung (Keuchhusten), die sie als Baby mit dreieinhalb Monaten bekommen hat. »Zuerst bekam Sylvia Fieber, dann einen Hitzestau, dann Hirnkrämpfe - ein halbes Jahr verging, bis wir einen Arzt gefunden hatten, der die richtige Diagnose gestellt hat«, erinnert sich die achtfache Mutter. Als hysterisch wurde sie abgestempelt, weil sie sich nicht mehr zu helfen wusste, wenn das Baby die ganze Nacht schrie. »Blähungen sind normal«, wurde ihr gesagt. Als die Diagnose auf dem Tisch lag, kam Sylvia ins Kinderkrankenhaus nach Landshut - »dort wurde viel experimentiert, die dritte Behandlung schlug endlich an«, erzählt Hildegard Lagleder. Viele Wochen vergehen, jeden Tag fährt die Mutter nach Landshut zu ihrer Tochter. Mit einem Jahr darf sie die Kleine mit nach Hause nehmen - schwerbehindert.

Es beginnt für die Familie Lagleder ein Kampf gegen Windmühlen. Bis der Impfschaden als solcher anerkannt ist, vergehen elf Jahre. Elf Jahre, in denen die Eltern mit ihrer Tochter zu Spezialisten nach Erlangen und München fahren, Gutachten werden erstellt, Richter befragt. »oft waren wir kurz davor aufzugeben«, erinnert sich die 48-Jährige. (...)" - Passauer Neue Presse vom 10. Dez. 2008
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008121107.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[08] "Tod von Neugeborenen - die wahren Ursachen"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
von Dr. Viera Scheibner

Der nachfolgende Artikel ist eine Erwiderung von Dr. Viera Scheibner auf den Artikel "Pertussis: Säuglingstod bei mangelnder Immunität der Eltern" im British Medical Journal.

Fälle von Neugeborenen, die sich, gewöhnlich bei geimpften Familienmitgliedern, anstecken, gibt es nicht nur in Schottland. Sie treten in Ländern mit jahrelangen intensiven Impfprogrammen auf. Ich beschreibe jetzt die Todesfälle durch Keuchhusten von vier Neugeborenen in NSW, Australien.

Das Medical Journal of Australia (MJA; 168, 16 März 1998: 281-281) veröffentlichte einen kurzen Bericht über “Todesfälle durch Keuchhusten bei Säuglingen in New South Wales 1996-1997“ von Williams, Matthews, Choong und Ferson. Die Autoren schrieben: „Seit 1996 erfährt Süd-Ost-Australien eine Keuchhustenepidemie in deren Folge mehrere Säuglinge starben, unter ihnen vier aus NSW in den zwölf Monaten bis Juli 1997. Alle waren weniger als sechs Wochen alt und starben trotz Intensivbehandlung an Herz- Kreislaufversagen“. Die Autoren behaupteten, dass „die hohe Säuglingssterblichkeit an einer vermeidbaren Krankheit die Notwendigkeit einer besseren Keuchhustenimmunität in der Gesellschaft und einer Erythromycinbehandlung aller Verdachtsfälle und deren familiärer Kontakte anzeigt“. Zu diesem Zeitpunkt verkündeten die Medien, daß diese Säuglinge sich angeblich bei einem unbekannten ungeimpften Kind, das an Keuchhusten litt, angesteckt hatten.

Lassen Sie uns jetzt einmal schauen wie, und meiner wohlüberlegten Meinung nach warum, sich diese vier Säuglinge mit Keuchhusten ansteckten und was zu ihrem Tode führte, basierend auf den Daten, die Williams et al. veröffentlichten (1998).

Bei den Fällen 1, 2, 3 und 4 handelte es sich um Säuglinge im Alter von 5 Wochen, 16 Tagen bzw. vier Wochen, alle offensichtlich zu jung, um geimpft worden zu sein.

Alle steckten sich bei ihren vollständig geimpften Müttern und/oder Geschwistern an, die zum Zeitpunkt der Geburt dieser Babies seit einigen Tagen/Wochen Keuchhusten hatten.

Fall 3 war ein fünf Wochen alter Junge, dessen 11-jähriger Bruder “Impfstatus unbekannt” hatte, was bedeutet, dass er geimpft gewesen sein könnte. (...)
hier weiterlesen:
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008121501.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[09] "Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
In München haben sich im vergangenen Jahr 6429 Menschen mit einer Infektionskrankheit angesteckt. Im Jahr 2006 waren es nur 5116 Fälle. Die gezählten Fälle sind jene, die gemäß dem Infektionsschutzgesetz an das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet wurden. Dazu gehören Infektionen mit Grippeviren ebenso wie HIV oder Tuberkulose.

„Eine im Ausmaß ganz außerordentliche Zunahme“, heißt es dazu im aktuellen Infektionsbericht. Bezieht man nur zwölf häufige und besonders ansteckende Erkrankungen in die Berechnung ein, ergibt sich für das Jahr 2007 sogar ein Anstieg um ganze 37 Prozent.

Zwar steigt die Zahl der Patienten, die sich mit einer meldepflichtigen Krankheit angesteckt haben, in ganz Deutschland. Im Vergleich mit anderen bayerischen Städten ist die Zunahme in München jedoch am höchsten. Bezogen auf die zwölf ausgewählten Erkrankungen wurden 2007 rund 455 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner gezählt. Lediglich in Würzburg erreichte die Zahl (433) ein ähnlich hohes Niveau. (...) - Münchner Merkur online vom 16. Dez. 2008
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/infektionskrankheiten-vormarsch-25498.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[10] Impfverweigerer sind häufig naturheilkundlich orientiert
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Verhältnis zur Impfung: Ein Vergleich von Anwendern und Nicht-Anwendern komplementärer und alternativer medizinischer Verfahren

Zusammenfassung

Prinzipien: Kinder, deren Eltern komplementäre und alternative medizinische Verfahren (CAM) nutzen, weisen oft geringere Impfraten auf, als die von Eltern, welche die konventionelle Medizin bevorzugen. Wir haben untersucht, ob dies auch auf eine Gruppe von Patienten zutrifft, die eine Notfallaufnahme in der deutschsprachigen Schweiz aufgesucht haben, wo die Popularität der CAM besonders hoch ist.

Methoden: Es wurde eine Querschnittsbefragung pädiatrischer Patienten einer pädiatrischen Notfallabteilung mit städtischen Einzugsgebiet durchgeführt. Von den 1.600 Fragebogen konnten 1007 (= 63 %) zur weiteren Analyse verwendet werden.

Ergebnisse: 12,7 % der Befragten berichteten, dass sie grundlegende Impfungen abgelehnt hatten, davon 3,9 % auf Anraten ihres Arztes und 8,7 % gegen den Rat ihres Arztes. Die soziodemographische Charakterisierung der Patientengruppe, die sich gegen eine Impfung ausgesprochen hatte ergab ein höheres Alter der Kinder, ein höherer Anteil von Mädchen, mehr alleinerziehende Mütter und ein verringertes Haushaltseinkommen. Der Widerstand gegen eine Impfung war bei CAM-Nutzern deutlich häufiger, als bei Nichtnutzern dieser Verfahren (18,2 % bzw. 3,5 %, p < 0,001) Die stärkste Häufung von Ablehnungen gab es bei Patienten, deren (Haus-) Ärzte Pflanzenmedizin, anthroposophische Medizin oder Homöopathie praktizierten. Im Bereich der Impfungen gegen Meningokokken, Pneumokokken und Grippeviren zeigten beide Gruppen fast identische Impfraten. Überraschenderweise war der Prozentsatz von FSME-Geimpften in der Gruppe der CAM-Nutzer höher, als bei den Nicht-Nutzern (21,2 % gegenüber 15,4 %, p<0,05

Schlussfolgerung: Ein erheblicher Anteil der Studienpopulation akzeptiert die Grundimmunisierungen nicht in vollem Umfang. Die Weigerung, den Grundimmunisierungsprogrammen zu folgen, war unter den CAM–Nutzern häufiger zu beobachten und reflektierte in den meisten Fällen mehr den Wunsch der Eltern als den der (Haus-)Ärzte. - Swiss Med Wkly 2008; 138(47-48): 713-716
http://www.smw.ch/dfe/set_archiv.asp?target=2008/47/smw-12423

Kommentar:

Das Ergebnis widerspricht der von den Behörden oft kolportierten Behauptung, Nicht-Impfen beruhe in der Regel auf Vernachlässigung. Die Auseinandersetzung mit alternativen Behandlungsmethoden zeugt sicherlich von einem generell bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit - allein schon deshalb, weil man die Naturheilmittel und -therapien in der Regel selbst zahlen muss.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[11] HPV: Wurde das Nobelpreis-Komitee gekauft?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Die Vergabe des diesjährigen Nobelpreises für Medizin an den deutschen Forscher Harald zur Hausen gerät ins Zwielicht. Laut einer Meldung der TAZ vom 10. Dezember gab Christer van der Kwast, Oberstaatsanwalt bei der schwedischen Spezialeinheit für Korruptionsbekämpfung, bekannt, "dass seine Behörde eine Prüfung eingeleitet habe, ob es Grund für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens unter anderem wegen Bestechung im Zusammenhang mit dem diesjährigen Medizinnobelpreis gibt." Nur wenige Tage vorher sei die Nobelstiftung, so die TAZ, wegen eines umstrittenen Sponsor-Abkommens mit dem US-Waffenproduzenten Honeywell ins Zwielicht geraten.

Erst vor wenigen Monaten habe die Nobel-Stiftung ein Sponsor-Abkommen mit dem Pharmakonzern Astra-Zeneca abgeschlossen. Astra-Zeneca besitze seit dem Aufkauf des Konzerns Medimmune im April 2007 Patente zur Herstellung von HPV-Impfstoffen und habe allein 2007 weit über 200 Millionen Dollar aufgrund von HPV-Lizenzen eingenommen.

Die TAZ schreibt weiter: "Laut Michael Sohlman, Chef der Nobelstiftung, habe Astra Zeneca schon deshalb nicht die Möglichkeit gehabt, die Preisvergabe zu beeinflussen, da auch die Nobel-Stiftung selbst auf diese keinen Einfluss habe. Einen Einfluss auf die Preisvergabe hatte aber das Preiskomiteemitglied Bo Angelin, der als „Non-Executive Director" im Vorstand von Astra-Zeneca sitzt. Gegenüber Medien gibt er jetzt an, über einen Zusammenhang zwischen dem Preis und Astra-Zenecas Geschäften „nicht einmal nachgedacht zu haben". Er habe sich deshalb auch an der Abstimmung beteiligt. Ein weiteres Preiskomiteemitglied war dem Arzneimittelkonzern bis 2006 als Ratgeber verbunden."

Auch Medizinprofessor Hans Jörnvall, Sekretär des Medizinnobelpreiskomitees, habe aufgrund einer zu großen Nähe zu ökonomischen Interessen Zweifel geäußert. - TAZ vom 10. Dezember 2008
http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/nobelpreis-steigert-umsatz/

Auf der Lohnliste von Astra Zeneca

"(...) Sveriges Radio (SR) hat diese Woche berichtet, dass Astra Zeneca seit etwa einem halben Jahr Hauptsponsor der Stiftungs-Töchter Nobel Media (zuständig für Kontrolle und Vermarktung der Medienrechte der Nobelstiftung) und Nobel Webb (zuständig für den Betrieb der Website nobelprize.org) ist. Der Inhalt des Sponsoring-Vertrags ist geheim. Der Pharmakonzern dürfte die zwei Firmen jedoch mit Millionenbeträgen unterstützen.

Gemäss den Enthüllungen von SR stehen zudem mehrere Personen, die in die Vergabe des Nobelpreises für Medizin involviert sind, auf der Lohnliste von Astra Zeneca: Bo Angelin, Mitglied des Nobelpreiskomitees, ist Verwaltungsrat von Astra Zeneca. Zudem hatte Bertil Friedholm, der Vorsitzende des Nobelkomitees am Karolinska Institutet, im Jahr 2006 zwei Beratungsaufträge für das Pharmaunternehmen wahrgenommen. (...)" - NZZ vom 12. Dez. 2008
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ungereimtheiten_um_die_nobelstiftung_1.1396331.html

Kratzer auf einer Medaille

"In Stockholm werden am Mittwoch die Nobelpreise in fünf Kategorien feierlich übergeben. Die diesjährige Zeremonie wird allerdings von Enthüllungen überschattet, die dem Ruf der Nobel-Institutionen als unanfechtbare Hüter des Erbes von Preisstifter Alfred Nobel Kratzer zufügen. (...)" - Der STANDARD online vom 9. Dez. 2008
http://derstandard.at/?url=/?id=1227288207409

Korruptionsverdacht bei Medizinnobelpreis-Auszeichung ist für den SPIEGEL kein Thema

"Die Staatsanwaltschaft untersucht Verbindungen zwischen einem Pharmakonzern Astra Zeneca und dem Nobelpreiskomitee. Hintergrund: Der britisch-schwedische Pharmakonzern sponsert die Nobelstiftung und profitiert von der diesjährigen Verleihung des Medizinnobelpreises an den deutschen Forscher Harald zur Hausen. So besitzt Astra-Zeneca Patente zur Herstellung von Impfstoffen gegen mehrere Varianten des Humanen Papillomaviruses (HPV), die als Auslöser für Gebärmutterhalskrebs gelten. Und ausgerechnet dem Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen wird dieses Jahr der Medizinnobelpreis zuerkannt für die These, dass HPV Gebärmutterhalskrebs auslöst. Dadurch haben die zuletzt erneut stark in die Kritik geratenen HPV-Impfstoffe eine enorme Aufmerksamkeit und einen kräftigen Verkaufsschub bekommen.

Von dieser pikanten Angelegenheit erfährt man vom SPIEGEL aber nichts. Statt dessen erfährt man auf SPIEGEL Online lediglich, dass die Impf-Befürworter den Kritikern der HPV-Impfung „Unseriösitäten vorwerfen“ (...)" - SPIEGELBlog vom 14. Dez. 2008^
http://www.spiegelblog.info/?p=122

Teilnahme am Nobel-Symposium abgesagt

"(...) Die Teilnahme an dem  für Ende vergangener Woche geplante Nachmittagssymposium in Stockholm haben sowohl er als auch die beiden anderen Medizin-Nobelpreisträger, die HIV-Forscher Françoise Barré-Sinoussi and Luc Montagnier, kurzfrstig abgesagt. Grund: Astra-Zeneca war Sponsor der Veranstaltung (Man stelle sich vor, zur Hausen hätte dem Sponsor danken müssen für das Event!) (...)" - FAZBlog vom 15. Dez. 2008
http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2008/12/15/klarstellungen-zu-krebsimpfung-und-nobelpreis.aspx

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[12] "Manifest der 13" kritisiert HPV-Impfempfehlung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irreführenden Informationen

"Seit Herbst 2006 können sich Mädchen und Frauen in Deutschland gegen Humane Papillom-Viren (HPV) impfen lassen. Seit dieser Zeit wird über mögliche Nebenwirkungen, die Kosten der Impfung sowie die teilweise irreführende Kampagne für die Impfung intensiv diskutiert.

Ob aber die Impfung überhaupt das leistet, was sie verspricht, wurde kaum hinterfragt. Gerade die entscheidende Frage der Wirksamkeit, im Sinne einer Senkung der Neuerkrankungen an Gebärmutterhalskrebs, ist bisher nicht ausreichend geklärt und Gegenstand unzutreffender Informationen.

Die Empfehlung der STIKO erfolgte vor Publikation der entscheidenden Studien Im März 2007 empfahl die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut eine Impfung gegen HPV für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Begründet wurde dies mit der Verminderung der Krankheitslast durch Gebärmutterhalskrebs. Allerdings waren zum Zeitpunkt der Empfehlung die Ergebnisse der entscheidenden Studien noch nicht publiziert.  (...)" - Das gesamte "Manifest der 13" lesen:
http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag3/downloads/Stellungnahme_Wirksamkeit_HPV-Impfung.pdf

Irreführende Kampagne wird scharf kritisiert

"Die Wirksamkeit der heftig beworbenen Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV-Impfung) ist nach Aussagen von dreizehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern führender deutscher Forschungseinrichtungen nicht angemessen geprüft worden. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern sie daher eine Neubewertung der HPV-Impfung durch die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland (STIKO) und das sofortige Ende der irreführenden Informationen. (...)" - Informationsdienst Wissenschaft vom 26. Nov. 2008
 http://www.idw-online.de/pages/de/news290934

 
Kommentar:

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. Eigentlich haben alle Beobachter der Impfszene - mich eingeschlossen - geglaubt, dass nach der Nobelpreisverleihung an Prof. Harald zur Hausen die Kritiker der HPV-Impfung zum Schweigen verdammt seien. Doch genau das Gegenteil ist nun eingetreten. Das "Manifest der 13" wird weder von der Fachwelt noch von der Politik auf Dauer ignoriert werden können. Kommt noch ein weiterer ungeklärter Todesfall im Zusammenhang mit GARDASIL dazu, wird sich der Impfstoff möglicherweise nicht halten können.

Fast scheint es, als seien die bisher gültigen Gesetze des Marktes außer Kraft gesetzt. Je größer der Aufwand, der von einem Hersteller getrieben wird, um einen Impfstoff - durch Beeinflussung der Endverbraucher, der Fachwelt, der Medien und der Politik - auf den Markt zu drücken, desto größer scheint jetzt der Widerstand zu werden. Sollte dies kein Einzelfall bleiben, kommen interessante Zeiten auf uns zu.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[13] HPV-Impfung: "Marketing um jeden Preis"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Mit einer ebenso subtilen wie aggressiven Kampagne haben die Pharmafirmen ihre Impfstoffe in den Markt gedrückt

"(...) Der massive Einfluss auf die Öffentlichkeit ist neu. "Das sind nie erreichte Dimensionen", sagt die Bremer Sozialepidemiologin Petra Kolip. "Sogar an den Schulen wird agitiert." Dort malen Kinder Plakate und lesen Parolen wie "Ich sage ja zum Leben". (...)" - Süddeutsche Zeitung online vom 26. Nov. 2008
http://www.sueddeutsche.de/053388/637/2651168/Marketing-um-jeden-Preis.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[14] Reaktionen auf das "Manifest der 13"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Schnellschuss mit fehlender Präzision

In einem Manifest kritisieren deutsche Wissenschaftler die Empfehlung, Teenager gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen

"Von Anfang an gab es kritische Stimmen. Sie drohten in all dem Jubel unterzugehen, der zwei neue Impfstoffe gegen Warzenviren als "die erste Impfung gegen Krebs" feierte. Aber es gab sie. Manche monierten, die Nebenwirkungen der Impfstoffe seien noch gar nicht bekannt. Andere bemängelten den extrem hohen Preis. Und wieder andere ärgerten sich über die Angst verbreitenden Kampagnen der Firmen, die Mütter unter Druck setzten, ihre Töchter impfen zu lassen. (...)" - Süddeutsche Zeitung vom 26. Nov. 2008
http://www.sueddeutsche.de/657380/129/2651167/Schnellschuss-mit-fehlender-Praezision.html

Leserbrief der STIKO vom 3. Dez. 2008 (nach kritischem Artikel in der SZ)

"Die SZ spricht in ihrem Artikel „Schnellschuss mit fehlender Präzision“ den scheinbar fehlenden Nachweis einer Wirksamkeit der HPV-Impfungen bei Mädchen und jungen Frauen an. Die Empfehlung zur Impfung von 12 bis 17 Jahre alten Mädchen sei von der Ständigen Impfkommission (STIKO) kurz entschlossen getroffen worden.

Die STIKO am Robert Koch-Institut hat den gesetzlichen Auftrag, Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen zu geben. Ihrer Aufgabe entsprechend prüft die Kommission Daten zu Impfstoffen nach wissenschaftlichen, evidenzbasierten Kriterien im Rahmen ihrer Zulassung und im weiteren Verlauf ihrer Anwendung. Darüber hinaus werden in einem konstanten Prozess Daten zu Infektionen, die durch Impfungen verhindert werden können, analysiert. Die STIKO stellt zu Ihrem Artikel folgendes fest:

Die STIKO hat 2006 in einem üblichen Zeitraum alle zur Verfügung stehenden Daten zur HPV-Impfung eingehend unter Hinzuziehung externer Experten geprüft. Bevor die STIKO die Empfehlung zur HPV-Impfung im März 2007 publizierte und ausführlich begründete, hatten, im Gegensatz zu der Behauptung in Ihrem Artikel, bereits einige Krankenkassen die Kosten für die Impfung ihrer Versicherten übernommen (zum Beispiel die Techniker Krankenkasse seit Dezember 2006).

Zur Prüfung der Wirksamkeit der Impfungen lagen selbstverständlich auch zum Teil vertrauliche Daten des Zulassungsverfahrens vor, die der STIKO von den Zulassungsbehörden zur Verfügung gestellt worden waren und die später in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Die Behauptung, dass die Empfehlung der STIKO vor Publikation entscheidender Studien erfolgte, greift zu kurz, da der STIKO für ihren Diskussionsprozess zum Teil auch zu diesem Zeitpunkt noch unveröffentlichte Daten zur Verfügung standen. (...)"
http://www.rki.de/cln_100/nn_199596/DE/Content/Infekt/Impfen/Leserbrief__STIKO__HPV,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Leserbrief_STIKO_HPV.pdf

Kritik und Bedenken - Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

"HPV-Schutzimpfungen gegen Gebärmutterhalskrebs sorgen nach wie vor für Verunsicherung und Kritik. Die Impfung sei teuer, wirke nur kurz und wiege junge Frauen in trügerische Sicherheit. Zudem ist von Nebenwirkungen und Todesfällen die Rede. Was ist dran an den Bedenken? (...)" - Kölner Stadtanzeiger vom 26. Nov. 2008
http://www.ksta.de/html/artikel/1227106710359.shtml

KREBS-IMPFUNG - "Wir hätten Tausende Tote auf dem Gewissen gehabt"

"Die lange Zeit umjubelte Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gerät immer stärker in die Kritik: Sie sei überstürzt eingeführt worden, ihre Wirksamkeit nicht bewiesen. Friedrich Hofmann, Chef der Impfkommission der Bundesregierung, sagt im Interview: Er würde alles noch einmal genau so tun.

SPIEGEL ONLINE: Herr Hofmann, Tausende Mädchen haben die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bekommen - obwohl niemand weiß, wie gut sie wirkt und welche Langzeitwirkungen sie haben könnte. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung dennoch - war das voreilig?

Hofmann: Nein, denn wir hatten gute Daten vorliegen, die gezeigt haben, dass die Impfung die Vorformen des Gebärmutterhalskrebses verhindern kann.

SPIEGEL ONLINE : Bislang haben Studien nur ergeben, dass die Impfung vor diesen Vorformen, nicht aber vor Gebärmutterhalskrebs schützt. Das "New England Journal of Medicine" kommentierte im August: "Die schlechte Nachricht ist, dass wir die Wirksamkeit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs nicht kennen."

Hofmann: Das ist richtig. Wir kennen die Wirksamkeit erst, wenn 10 bis 20 Jahre vergangen sind, denn dann entsteht aus den Vorformen ein Tumor. (...)" - SPIEGEL online vom 27. Nov. 2008
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,592987,00.html

Kommentar:

Es lohnt sich, das ganze Interview zu lesen. Derart kritische Fragen sind wir von der "Mainstream-Presse" eigentlich nicht gewohnt - zumindest, wenn es um Impfungen geht.

HPV-Impfung in der Kritik

"Die Impfstoffe, die Gebärmutterhalskrebs verhindern sollen, schreiben Medizingeschichte: Selten kam ein Medikament so schnell auf den Markt - und war so teuer. Nun regt sich Kritik: Die Wirksamkeit der Impfung sei nicht hinreichend erwiesen, meinen 13 Forscher. Und die Pharmakonzerne halten wichtige Daten zurück. (...)" - STERN online vom 27. Nov. 2008
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Geb%E4rmutterhalskrebs-HPV-Impfung-Kritik/647240.html

Unsichere Krebsimpfung? Exklusiv: Die Antwort des Nobelpreisträgers

"Die Vorwürfe sind nicht ganz neu, die in den vergangenen Tagen zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs kursierten, aber die Massivität, mit der dreizehn Gesundheitswissenschaftler und Mediziner laut einer Pressemitteilung der Universität Bielefeld nun geschlossen gegen die Humane Papillomviren-(HPV-)Impfung zu Felde ziehen, zeigt eine neue Qualität. (...)" FAZ online vom 1. Dez. 2008
http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2008/12/01/unsichere-hpv-krebsimpfung-die-antwort-des-nobelpreistr-228-gers.aspx

Nadelstiche vor dem Nobelpreis

"Neue Aufregung statt reiner Freude: Dem Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen wird kommende Woche in Stockholm der Medizin-Nobelpreis verliehen - für seine Arbeiten zur ersten Anti-Krebs-Impfung. Doch nun ist das 2007 eingeführte Vakzin gegen Gebärmutterhals-Krebs erneut unter Beschuss geraten - 13 Mediziner und Gesundheitsforscher halten es nicht für erwiesen, dass der Impfstoff ausreichend wirksam ist. Zur Hausen setzt sich nun vehement zur Wehr. (...)" - Frankfurter Rundschau online vom 1. Dez. 2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1638840_Nadelstiche-vor-dem-Nobelpreis.html?sid=b8df1e32986a19d0bb1ac35d46c73a92

Nobelpreisträger zur Hausen weist Kritik zurück

"Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen hat die Kritik an der von ihm verfochtenen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs zurückgewiesen. Er befürchtet außerdem, dass eine Diskussion unter Wissenschaftlern Eltern und Mädchen von einer Impfung abhalten könnte. (...)" - SWR online vom 4. Dez. 2008
http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/672299762.html

Zur Hausen verärgert über Kritik an Impfung

"Heidelberg. "Ja, ich habe mich geärgert." Harald zur Hausen, Deutschlands derzeit berühmtester Krebsforscher, der kommende Woche in Stockholm den Medizin-Nobelpreis entgegennehmen wird, hält kurz inne, blickt in die Journalisten-Runde und fügt dann hinzu: "Und ich ärgere mich noch immer. "Auslöser des Ärgers und der Pressekonferenz in Heidelberg ist ein Manifest, in dem 13 deutsche Gesundheitsforscher, Ärzte und Ärztinnen eine Neubewertung der Impfung gegen die Gebärmutterhalskrebs auslösenden Papillomviren (HPV) gefordert haben. (...)" - Mannheimer Morgen online vom 4. Dez. 2008
http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/672299762.html

Pressemitteilung des Herstellers Sanofi Pasteur MSD

"Mädchen und Frauen sollten sich von irreführenden Berichten und Aussagen zur Wirksamkeit des HPV-Vierfachimpfstoffes bei der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs nicht verunsichern lassen

05.12.2008 13:41:00 - Die Berichterstattung einiger Medien in der letzten Woche enthielt, irreführende Angaben zur Wirksamkeit des HPV-Vierfachimpfstoffes. Mädchen und ihre Eltern sowie junge Frauen sollten sich davon bei der Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs nicht verunsichern lassen, sondern und mit ihrem Arzt über die Impfung sprechen.

"Wir stellen uns Kritik. Aber wir erwarten von Kritikern das gleiche Verantwortungsbewusstsein, das sie von uns erwarten", sagt Dr. Astrid Dworan-Timler, medizinische Leiterin von Sanofi Pasteur MSD. "Menschen dürfen nicht leichtfertig verunsichert, Fakten nicht als Halbwahrheiten und Wunschdenken der Industrie abgetan und der Krankheitsvorbeugung verpflichtete Unternehmen nicht pauschal verunglimpft werden." (...)" 
http://www.pr-inside.com/de/m-228-dchen-und-frauen-sollten-sich-r952308.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[15] Deutschland: Zwei neue Todesfälle nach HPV-Impfung!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ir) In der Meldedatenbank für Impfkomplikationen auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sind seit der letzten Aktualisierung zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit der GARDASIL-Impfung verzeichnet. Die betroffenen jungen Frauen waren 16 und 20 Jahre alt.

Die 20-Jährige (Fall-Nr. 10528) wurde laut den spärlichen Daten am 4. April 2008 geimpft und verstarb am 16. August 2008, also nach mehr als vier Monaten. Wann genau die ersten Symptome auftraten, wird nicht angegeben. Die gemeldeten Reaktionen: Ringelröteln (Erythema infectiosum), Herzmuskelentzündung (Myokarditis) und Lungenembolie.

Die 16-Jährige (Fall-Nr. 10730) war bereits am 30. August 2007 geimpft worden und verstarb im Oktober 2007. Sie hatte offenbar eine Totgeburt (intrauteriner Tod). Gemeldete Symptome: Fehlbildung der Bauchwand mit Vorfall von Darmschlingen beim Fetus (Gastroschisis).

PEI-Datenbank
http://www.pei.de/cln_108/nn_163028/DE/infos/fachkreise/pharmakovigilanz/db/db-1/db-1-node.html?__nnn=true

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[16] "Krebsimpfung: Ein ärgerliches Manifest"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"„Ich habe mich geärgert und ärgere mich heute noch.“ Harald zur Hausen antwortet ruhig, aber deutlich. Ohne Groll in der Stimme und ohne rhetorische Schärfe spricht er vor Journalisten über seine Forschung - und über die darauf beruhende Impfung gegen Viren, sogenannte Humane Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen. (...)" - FAZ online vom 8. Dez. 2008
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E67A952313FDB454AA9E0E78E6D27E3D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

Exklusiv: Fachverbände verteidigen Krebsimpfung

"Das Manifest der 13 Impfkritiker gegen die HPV-Vakzinen zieht weiter unbarmherzig Kreise. Morgen, im Laufe des Dienstags,  werden sich in einer offiziellen Stellungnahme der Bundesverband der Frauenärzte (BVF), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung von Viruserkrankungen (DVV)  kritisch zu der ihrer Ansicht nach „neuen Kampagne gegen die Krebsimpfung" äußern. Das gemeinsame Papier liegt der F.A.Z. exklusiv vor. (...)" - FAZ Blog vom 8. Dez. 2008
http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2008/12/08/exklusiv-fachverb-228-nde-verteidigen-krebsimpfung.aspx

siehe auch:
http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E92B07C14F4BC49BF97CB486F2B54FCFF~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[17] Rattengift im Krebsimpfstoff?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Joanne Waldron, Rat Poison Chemical Found in Ingredient List For HPV Vaccine
Übersetzung: Axel Berendes

Was haben Rattengift und der HPV-Impfstoff gemeinsam? Die Antwort: Eine gefährliche chemische Substanz namens Natriumborat. Da fragt sich doch der kritische Leser, was ein Giftstoff, der normalerweise zum Töten von Ratten eingesetzt wird, in der Zutatenliste eines HPV-Impfstoffs zu suchen hat, der zur Zeit Mädchen im zarten Alter von nur 9 Jahren empfohlen wird und dessen Einsatz nun auch bei Männern und Jungen geplant ist?

Unglücklicher Weise ist die Antwort auf diese Frage wenig beruhigend, zumal wenn man ein amerikanischer Neubürger ist, für den diese Impfung nun verpflichtend ist.

Was ist Natriumborat?

Natriumborat ist das Salz der Borsäure, auch unter dem Namen Borax bekannt, das viele Einsatzgebiete hat. Neben seiner Verwendung als Rattengift wird es auch in Waschmitteln, Kosmetika, Emailleglasuren, Flammschutzmitteln und als Pufferlösung in chemischen Verbindungen eingesetzt. Zudem hat das Natriumborat antifungale (pilztötende) Eigenschaften, was vermutlich dann auch der Grund dafür ist, dass es als Bestandteil des Impfstoffs auftaucht.

Als Nahrungsmittelzusatz verboten

In einigen Ländern wird das Natriumborat auch als Nahrungsmittelzusatz verwendet, in vielen Staaten ist es aber verboten. So kann man z. B. in einer Stellungnahmen der australischen Regierung lesen: „Das Produkt Natriumborat (Borax) ist ein verbotener Nahrungsmittelzusatz, da es gesundheitlich bedenklich ist". Warum aber ist es im HPV-Impfstoff zu finden, wenn es doch „gesundheitlich bedenklich“ ist?

In medizinischen Präparaten nicht länger vorhanden

In einem Artikel der U.S. National Library of Medicine findet man den Hinweis, dass Borsäure „in medizinischen Präparationen nicht mehr regelmäßig verwendet wird.“ Eine richtige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass die „Library of Medicine“ an anderer Stelle berichtet, dass diese Substanz zur Desinfektion und Behandlung von Wunden eingesetzt wurde und dass „...Personen, die wiederholt so behandelt worden waren, krank wurden und einige von ihnen sogar starben.“ Die Library of Medicine versorgt sogar Poison Control (amerikanischer Dachverband der nationalen Vergiftungszentren) mit der Zahl von Personen, die mit dieser Chemikalie in Kontakt gekommen sind und weist darauf hin, dass zur Behandlung Vergifteter Magenspülungen, Dialyse und die Gabe von genügend Flüssigkeit durch den Mund oder die Venen eingesetzt werden.

Natriumborat-Vergiftungen: Symptome ähneln Reaktionen auf den HPV-Impfstoff

Und das ist leider immer noch nicht alles. Wie auf einer anderen Webseite der US-Regierung zu lesen ist, kann der Kontakt mit Natriumborat Krämpfe und andere gesundheitlichen Nebenwirkungen auslösen. Interessanter Weise haben junge Mädchen, die dem HPV-Impfstoff erhalten hatten, über ganz ähnliche Beschwerden berichtete, wie sie im Fall einer Natriumboratvergiftung auftreten. Auf dieser Regierungswebseite findet man sogar den folgenden Warnhinweis für diese Chemikalie: „Warnung! Schädlich, wenn verschluckt, eingeatmet oder durch die Haut absorbiert. Löst Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege aus!“ Mit diesem Hintergrundwissen fragt man sich, ob Natriumborat wirklich ein Stoff ist, den man Menschen injizieren sollte. Und daher sollte der Leser auch diese Informationen sorgfältig und in Kombination mit allen anderen Bedenken im Auge behalten, bevor er sich dafür entscheidet, die umstrittene HPV – Impfung zu erhalten. - NaturalNews.com, 20. November 2008
http://www.naturalnews.com/z024872.html

Anm. d. Übers. : In Deutschland werden Borax und die Borsäure unter den E-Nummern 284 (Borsäure) und 285 (Borax) als Konservierungsstoffe verwendet, lt. Bewertung sollte die Zulassung dieser Stoffe wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden (Ökotest, Verzeichnis der E-Nummern)

Quelle: http://www.naturalnews.com/z024872.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[18] HPV-Impfung: "Zähes Ringen um die Patentrechte"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"(...) Der Weg zum Impfstoff war steinig. Anfang der 1990er Jahre arbeiteten parallel zu den Wissenschaftlern am DKFZ mehrere weitere Forschergruppen weltweit auf dem Gebiet der HPV-Vakzinierung. Die deutsche Pharmaindustrie zeigte sich an diesen grundlegenden Arbeiten allerdings nicht interessiert. Deshalb lizenzierte das DKFZ seine Rechte an die US-amerikanische Biotech-Firma Medimmune, die das Potenzial einer HPV-Vakzine erkannt hatte und sich gleichzeitig Lizenzrechte aus anderen Forschungseinrichtungen sicherte, unter anderem von den National Institutes of Health (NIH) in Bethesda, USA, und der Loyola-Universität in Chicago, USA. Darüber hinaus erwarb das US-amerikanische Pharmaunternehmen Merck & Co. noch verbliebene Lizenzrechte, zum Beispiel von den NIH und der Queensland Universität, Australien. Merck & Co. und Medimmune sowie später GlaxoSmithKline Inc., das die Lizenzrechte von Medimmune erwarb, trieben dann die klinische Entwicklung parallel voran und begannen im Jahr 2005 mit Phase III-Studien.

Mit der Frage, welche der mitwirkenden Einrichtungen – das NIH, die beteiligten Universitäten in den USA und Australien sowie das DKFZ – die entscheidende Erfindung als erste gemacht hatte, befasste sich schließlich auch das amerikanische Patentamt. Anfang 2005 erteilten sich Merck & Co. und GlaxoSmithKline Inc. gegenseitig so genannte Kreuzlizenzen, die eine wechselseitige Nutzung der Patentrechte erlauben. Gleichzeitig einigten sich auch die akademischen Einrichtungen hinsichtlich der Patente. Mitarbeiter der Stabsstelle Technologietransfer des DKFZ trugen mit ihrer Fachkompetenz wesentlich dazu bei, die komplexe und komplizierte Patentsituation zu klären. Dabei bewiesen sie auch großes Durchhaltevermögen und Nervenstärke, wenn es darum ging, sich gegenüber den Interessen Dritter zu behaupten. Nach zähem Verhandeln setzte die Stabsstelle Technologietransfer durch, dass das DKFZ als Miteigentümer an dem Patent anerkannt wurde und damit an den Rückflüssen aus den Umsätzen von Merck & Co. und GlaxoSmithKline Inc. beteiligt wird. Somit werden Forscher, Forschungseinrichtungen, die Industrie und vor allem die Patienten an dem Erfolg des Impfstoffs teilhaben." - Stabsstelle Technologietransfer, DKFZ - 14.09.06
http://www.bio-pro.de/de/region/rhein/magazin/02605/index.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[19] Spanische Ärzte stellen "11 ungelöste Fragen" zur HPV-Impfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Auch in Spanien gibt es an der HPV-Impfung Kritik aus Fachkreisen. Ärzte stellen öffentlich "11 ungelöste Fragen" zur Krebsimpfung: http://www.healthyskepticism.org/news/2008/June08.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[20] SPIEGEL: "Mediziner werfen Impfkritikern Unseriosität vor"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Der Streit um die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs geht weiter - und eskaliert. Mediziner haben die jüngste Kritik an der Impfung scharf zurückgewiesen und werfen ihren Gegnern unseriöses Verhalten vor.

Frankfurt am Main - Die Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs wurde als einer der großen medizinischen Durchbrüche der vergangenen Jahre bejubelt. Von nahezu hundertprozentigem Schutz war die Rede. Dem deutschen Wissenschaftler Harald zur Hausen hat der Nachweis, dass Humane Papillomaviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs auslösen können, in diesem Jahr gar den Medizin-Nobelpreis eingebracht.

Im November aber sorgten 13 Mediziner für Aufsehen: In einem Manifest kritisierten sie, dass die Impfung übereilt eingeführt worden sei, ihre Wirksamkeit nicht ausreichend belegt und die Nebenwirkungen unklar seien. Jetzt keilt die Gegenseite zurück: (...)" - DER SPIEGEL online vom 11. Dez. 2008
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2008121201.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[21] Gemeinsamer Bundesausschuss fordert Rechenschaft von der STIKO
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Erstmals seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform im April 2007 hat sich der "Gemeinsame Bundesausschuss" (G-BA) entschieden, seiner neue Aufgabe als Prüfinstanz der Ständigen Impfkommission (STIKO) gerecht zu werden und Rechenschaft über das Zustandekommen der Impfempfehlung gegen das humane Papillomavirus (HPV) zu verlangen. Auslöser war ein Manifest von 13 namhaften Wissenschaftlern, die darin den Sinn der HPV-Impfung öffentlich anzweifeln.

"Wir haben zwar gelesen, dass die STIKO die Kritik zurückgewiesen hat", sagte der G-BA-Vorsitzende Rainer Hess, "aber das reicht uns nicht." In dem Brief fordere der G-BA die Impfkommission daher zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den klinischen Studien auf. "Die STIKO muss die vorliegenden Daten noch einmal nachbewerten." - Süddeutsche Zeitung online vom 20. Dez. 2008
http://www.sueddeutsche.de/259383/690/2687143/Ein-Brief-an-die-Impfkommission.html

Siehe auch Ärzte Zeitung online vom 22. Dez. 2008:
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/?sid=526984

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[22] "HPV-Impfung gerät immer stärker in die Kritik"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Pressemeldung der Dr. Kübler GmbH vom 22. Dez. 2008

"(...) Ein Kritiker der ersten Stunde, der Münchner Krebsforscher Dr. Ulrich Kübler, wies bereits bei Bekanntwerden des internationalen Impfvorhabens auf irreführende Aussagen und unbelegte Zahlen der den Impfstoff vertreibenden Konzerne hin. „Eine derart überdimensionierte Kampagne in Richtung der Ärztevertretungen, Frauengruppen und politischen Entscheider hat es in dieser Form meines Wissens nach noch nie gegeben. Dabei ist aufgrund der teuren Wirkstoffe zumindest ein Ergebnis sicher: Der enorme Gewinn für die Pharmakonzerne“, bemängelt Kübler die nach wie vor wirtschaftlich motivierten Hintergründe der laufenden Impfkampagnen.

Der anerkannte Onkologe und Leiter eines privaten Forschungsinstituts kritisierte bereits mehrfach den unwissenschaftlich anmutenden Feldzug gegen bestimmte Virengruppen. „Im Regelfall wird ein solcher Angriff gegen das menschliche Immunsystem auf natürlichem Wege abgewehrt und auch die Wirkung von Viren als Krebsauslöser wird überschätzt“, sieht sich Kübler genötigt, die gängige Informationspraxis weiter in Frage zu stellen. (...)" - http://www.net-tribune.de/article/r221208-05.php

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[23] New Jersey: Influenza-Impfpflicht für Vorschulkinder
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Empörung über Influenza-Impfpflicht für Vorschulkinder
Übersetzung: Astrid Fenton

Das Public Health Council in New Jersey verlangt jetzt die Grippeimpfung für alle Kinder vor Eintritt in die Vorschule oder Tagesstätte. Die Forderung macht viele Eltern wütend, von denen kürzlich Hunderte vor dem Parlamentsgebäude in Trenton protestierten.

Eltern überschwemmten das Parlamentsgebäude und trugen Schilder mit Slogans wie “Eltern Power” und “Mein Kind, meine Entscheidung”, und riefen ”Kein Amerikaner sollte gezwungen werden, mit seinem Kind Impfroulette zu spielen.” Sie versammelten sich, um die Forderung nach einer Gewissensklausel zu unterstützen, die Ausnahmen für Kinder und Eltern mit moralischen Einwänden gegen die Impfung ermöglicht.

Die derzeitige Gesetzeslage erlaubt Ausnahmen von der Impfpflicht aus medizinischen oder religiösen Gründen, aber die Eltern sagen, dass Anträge von den Behörden nicht häufig genehmigt werden. Die Verantwortlichen in New Jersey lehnen jedes Gesetz ab, dass es Eltern ermöglicht, an Impfungen nicht teilzunehmen.

Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren, die in eine Tagesstätte oder Vorschule gehen, haben Zeit bis zum 31. Dezember 2008, um sowohl die Influenza- als auch die Pneumokokkenimpfung zu bekommen. New Jersey verlangt unter allen US-Staaten die meisten Impfungen für die Zulassung zu Tagesstätten und Schulen. - Quelle: ABC News October 17, 2008

Doktor Mercolas Kommentar:

"New Jerseys Schritt, Grippeimpfungen für Kinder im Vorschulalter verpflichtend zu machen, ist eine extreme Verletzung grundlegender Menschenrechte. Ich bin nicht gegen alle Impfungen, aber ein überzeugter Verfechter von Impfwahl und Impfstoffsicherheit – und sobald Sie selbst die Fakten überprüfen, werden Sie wahrscheinlich hinsichtlich der Grippeimpfung zum gleichen Ergebnis kommen wie ich: sie ist nicht sicher und bringt nichts.

Warum die Grippeimpfung potenziell gefährlich ist

Die meisten Grippeimpfstoffe enthalten 25 µg Quecksilber – eine Menge, die für jeden als nicht sicher gilt, der weniger als 275 kg wiegt! Und welche Gruppen sind am anfälligsten für neurologische Schäden im Zusammenhang mit Quecksilber? Babys, Kinder und ältere Menschen – die Hauptzielgruppen der Grippeimpfung.

Leider wird die Grippeimpfung jetzt erstmals auch für nahezu alle Kinder propagiert – nicht nur bis zum Alter von 5 Jahren.

Dies ist ein großer Wandel. Vorher wurde die Grippeimpfung nur für Kinder unter fünf Jahren empfohlen. In diesem Jahr empfiehlt die Regierung, daß Kinder im Alter von 6 Monaten bis 18 Jahren geimpft werden und dehnt die Impfung auf weitere 30 Millionen Schulkinder aus.

Abgesehen davon, dass Ihr Kind oder Sie selbst mit giftigem Quecksilber in Berührung kommen, kann es zu anderen ernsthaften Nebenwirkungen der Grippeimpfung kommen, wie Gelenkentzündungen und Arthritis, anaphylaktischem Schock (und andere lebensbedrohliche allergische Reaktionen), und dem Guillain-Barre-Syndrom, einer paralytischen Autoimmunerkrankung.

Zum Glück haben Sie in den meisten Bundesstaaten noch die Wahl, ob Sie diese Impfung bekommen oder nicht - nicht so in New Jersey, das versucht, die Impfung seinen Kindern aufzuzwingen.

Doch damit nicht genug. (...)" -
http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2008/11/06/mandatory-flu-shots-for-preschoolers-cause-outrage.aspx

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[24] "Warum Sonnenlicht der beste Vitamin-D-Lieferant ist"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Übersetzung: Axel Berendes

Eine Untersuchung aus dem Jahre 2004 scheint zu zeigen, dass Vitamin D in Form von Dorschlebertran nur eine milde Fähigkeit aufwies, die Anzahl von Infektionen der oberen Atemwege bei Kleinkindern zu reduzieren. Diese Ergebnis überraschte, war doch bereits seit 1926 bekannt, dass Vitamin D deutlich zur Reduzierung von Atemwegsinfektionen, Erkältungen und Grippe beitragen kann.

Denn in der Tat spielt das Vitamin D eine zentrale Rolle im Immunsystem. Die Erklärung dafür beruht wahrscheinlich auf dem Fakt, dass Vitamin D im Dorschlebertran nicht isoliert vorkommt – es wird von einer großen Menge an Vitamin A (Retinol) begleitet (Anm. d. Übers: 10 Gramm bzw. 1 EL Dorschlebertran enthalten 10.000 IU Vitamin A bzw. 3000 μg Retinol-Äquivalente (RAE) und ebenfalls 1.000 IU Vitamin D)

Die Vitamine A und D stehen hinsichtlich ihrer Funktion in Konkurrenz. So kann schon das Vitamin A in eine einzigen Portion Leber die Kalziumreaktion von Vitamin D im Darm beeinträchtigen.

Unglücklicher Weise neigen die USD-Bürger dazu, Multivitamin/Mineralstoffpräparate oder Dorschlebertran zu konsumieren, die relativ geringe Mengen an Vitamin D, aber immense Mengen an Vitamin A enthalten. So verkauft ein Hersteller einen Lebertran, der lediglich 3 – 60 Ui Vitamin D, aber 3.000 – 6.000 Vitamin A enthält.

Wie eine andere Studie von Daniel Hayes, Ph.D vom Gesundheitsamt der Stadt New York schließen lässt, könnte eine Form des Vitamins D einen der effektivsten Schutzfaktoren Ihres Körpers gegen Schäden durch eine schwache Strahlung darstellen. Wie Haynes erklärt kann das Calcitriol, die aktive Form von Vitamin D uns vor Hintergrundstrahlung schützen und sollte deswegen als Schutzfaktor vor oder nach einem schwach radioaktiven Störfall eingesetzt werden.

Er weist darauf hin, dass das Calcitriol ebenso an der Steuerung des Zellzyklus, der Kontrolle der Proliferation (Wucherung von Geweben oder Zellen), der Zelldifferenzierung und der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt ist, wie auch am programmierten Zelltod (Apoptose und Autophagie) und der Angiogenese.

Calcitriol ist zudem die Form von Vitamin D, das die Vitamin D-Rezeptoren (VDR) Ihres Körpers aktiviert, was die Transkribierung der Gene und die Aktivierung der angeborenen Immunreaktion ermöglicht. Es ist möglich, dass verschiedene der Gen-Transkriptionen durch die VDRs die Transkription von Proteinen fördert, die den Körper gegen Strahlung schützen.

Literaturquellen :
- Annals of Otology, Rhinology and Laryngology November 2008; 117: 864-870
- International Journal of Low Radiation October 2008, Volume 5, Number 4, 29, pp. 368-394(27)
- EurekAlert November 7, 2008

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2008/11/25/why-sunlight-is-your-best-source-of-vitamind.aspx

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[25] "Grippewelle nicht in Sicht"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"LUDWIGSLUST - "Momentan registrieren wir zwar vermehrt Infekte, die in aller Regel mit Husten und Schnupfen einhergehen. Wir sprechen von Erkältungen, nichts Schwerem also. Fälle von Influenza, also der echten Grippe, haben wir in diesem Herbst aber noch nicht nachgewiesen", sagt Dr. Rosemarie Zenke, Ärztin für Hygiene und Umweltmedizin. Die Situation, schätzt die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes beim Landkreises ein, sei normal für die Jahreszeit, (...)" - Schweriner Volkszeitung online vom 16. Dez. 2008
http://www.svz.de/lokales/ludwigslust/artikeldetails/article/211/grippewelle-nicht-in-sicht.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[26] "Grippewelle rollt an – Virus resistent gegen TAMIFLU"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Stockholm/Atlanta – In Europa und Nordamerika rollt die Grippewelle an. Erste Untersuchungen zeigen, dass einige Virusstämme resistent gegen den Neuraminidase-Inhibitor Oseltamivir (Tamiflu®) sind.

Wurden im letzten Jahr nur wenige Resistenzen gegen Neuraminidase-Inhibitoren beobachtet, so zeigten in dieser Saison 49 der ersten 50 von den Centers for Disease Control and Prevention untersuchten Stämme vom Virusstamm A (H1N1) eine verminderte Empfindlichkeit.

In Europa wurde bei 19 von 20 untersuchten H1N1-Viren eine Oseltamivirresistenz gefunden, teilen die European Centers for Disease Control and Prevention in Stockholm mit. Gegen die Stämme A H3N2 und die Influenza B war Oseltamivir dagegen immer empfindlich. (...)" - Deutsches Ärzteblatt online vom 22. Dez. 2008
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34857

Kommentar:

Ich bezweifle, dass es jemals eine echte Wirksamkeit bei TAMIFLU & Co. gegeben hat. Jedenfalls scheint es mir ratsam, bei Erkältung erst mal zu Naturheilmitteln zu greifen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[27] Blauzungenkrankheit: Bioland gegen Zwangsimpfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Entscheidung muss Tierhaltern überlassen werden

"Mainz, 28. November 2008. Bioland setzt sich dafür ein, Rinder, Schafe und Ziegen nicht mehr zwangsweise gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Bund und Ländern sollten die Entscheidung für oder gegen die Impfung in die Verantwortung der Tierhalter legen. Den Beschluss fasste die Bioland-Bundesdelegiertenversammlung in Fulda am 25. November mit großer Mehrheit.

Bioland vertritt die Position, dass Impfungen, insbesondere solche, die zu keinem dauerhaften Schutz der geimpften Tiere führen, nicht angeordnet werden sollten. Die Europäische Gemeinschaft hatte in ihrer Begründung der Impfung nicht auf gesundheitliche Motive für die Impfung verwiesen, sondern das Angebot der Impfung aus wirt­schaft­lichen Risiken für die Halter von erkrankten Tieren abgeleitet. Vor diesem Hinter­grund sehen die Bioland Delegierten die Impfung als Angebot, an deren Teil­nahme jeder landwirtschaftliche Unternehmer eigenständig unter Abwägung seines Risi­kos entschei­den können muss.

Der Strategie einer Zwangsimpfung lag die Annahme zugrunde, die Krankheit könne durch flächendeckende Impfung getilgt werden. Diese Annahme wird jedoch von Experten in Frage gestellt. Das Auftreten der Krankheit und neuer Erregertypen sei unübersichtlich, eine weiter kritische Diskussion über die derzeitige Impfpolitik notwendig. Bioland kritisiert zudem das in Einzelfällen unangemessene Vorgehen der Veterinärämter bei der Durchsetzung der Impfpflicht und die Androhung hoher Zwangsgelder. Damit sehen sich Tierhalter konfrontiert, die sich gegen die Zwangsimpfung in diesem Jahr gewehrt haben, weil sie in Sorge um ihre Tiere sind, Bedenken gegen den nicht nach üblichen Kriterien getesteten und zugelassenen Impfstoff haben und Verbrauchervorbehalte fürchten." - Quelle: http://www.bioland.de/presse/pressemitteilung/article/195.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[28] Österreich: Landwirte wehren sich gegen Zwangsimpfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"LINZ. Gegen die in diesen Tagen flächendeckend beginnende Impfung gegen die Tierseuche Blauzungenkrankheit formiert sich in Oberösterreich Widerstand. Impfgegner befürchten mögliche Impfschäden.

Sprachrohr jener Gruppierung von Bauern, die Vorbehalte gegen die Zwangsimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen nach dem Auftreten eines Falles von Blauzungenkrankheit auf einem Hof in Schärding haben, ist der Frankenmarkter Landwirt Johann Konrad. Der Großbauer, der 400 Tiere im Stall stehen hat, verlangt eine Bestätigung, dass es aus der Impfung keine Folgeschäden für die Tiere gebe. (...)" - Oberösterreich Nachrichten online vom 4. Dez. 2008
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,79570

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[29] Bayern: Scharfe Kritik an Blauzungen-Impfung bei Rindern
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern (ABL) vom 4. Dez. 2008

"Immer wieder kommen neue Berichte über Impfschäden bei Rindern, Schafen und Ziegen. Von den zuständigen Behörden werden diese bekannten wirtschaftlichen Schäden geleugnet oder verharmlost. Jene Bauern, die bis dato der Impfpflicht noch nicht nachgekommen sind, werden mittlerweile von den Behörden massiv mit Zwangsgeldandrohung, Zwangsimpfung und Inhaftierung unter Druck gesetzt.

In der Zwangsimpfung sehen wir die Entmündigung der Bäuerinnen und Bauern.

Toxische Stoffe wie Aluminiumhydroxid, Thiomersal (Quecksilberverbindung), Saponin, beta-Propiolacton und Blauzungenvirus werden ohne ausreichende Aufklärung der Tierhalter mit dem Impfcocktail von Tierärzten in die Tiere gespritzt, die Lebensmittel liefern. Der Impfstoff ist auf Folgen bei Fruchtbarkeit und Immunsystem der Tiere kaum oder nicht geprüft. Der erhoffte Erfolg, die Blauzungenkrankheit schnell auszumerzen, blieb aus, stattdessen sind trotz Impfung bereits neue Varianten der Blauzungenkrankheit aufgetaucht.

Die Blauzungenkrankheit wird nicht unmittelbar von Tier zu Tier übertragen und verläuft bei Rindern verhältnismäßig harmlos, so dass es jedem Tierhalter freigestellt werden muss, ob er eine Impfung für nötig hält oder nicht. Wir Bäuerinnen und Bauern wollen den Verbrauchern gesunde und unbelastete Lebensmittel anbieten. Um das gewährleisten zu können, müssen die Behörden dringend darauf reagieren und die Impfpflicht aufheben. Es geht nicht nur um Tiergesundheit, sondern um Gesundheit und Wohlergehen jedes einzelnen von uns. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert die sofortige Einstellung der Blauzungen-Impfpflicht. Die Verantwortung für die Gesundheit der Tiere muss wieder den Bäuerinnen und Bauern übertragen werden, da sie die Tiere 365 Tage im Jahr verantwortungsbewusst versorgen."

für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern, AbL, stellv. Vorsitzender Anton Prechtl, 1. Vorsitzende Edith Lirsch
http://www.abl-bayern.info/

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[30] "Blauzungenkrankheit - das neue Geschäft mit der 'Seuche'?"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"05.12.2008 12:32:00 - Nach der - zumindest in Österreich - überstandenen, damals von Politik und Pharmaindustrie verordneten Vogelgrippe-Hysterie kommt nun die nächste Panikmache, von der sich leider auch wieder viele uninformierte Menschen verängstigen lassen. Nun wurde von den "Gesundheits"-Behörden österreichweit ab 15. Dezember eine flächendeckende Impfung für alle "Nutz"-Wiederkäuer gegen eine angebliche Seuche angeordnet, die allerdings die Tiergesundheit mehr zerstört als schützt.

Die Blauzungenkrankheit wurde quasi über Nacht zur Seuche erkoren, obwohl diese (auch nach offiziellen Erkenntnissen) nicht von Tier zu Tier übertragbar ist, sondern angeblich nur durch eine winzige Stechmücke, die eigentlich nur in den Tropen vorkommt, sicherlich aber nicht in unseren Breitengraden mitten im Winter. Auch ist diese - meist vereinzelt auftretende - Krankheit keinesfalls auf den Menschen übertragbar. Die enormen Schäden bei den Tieren nach der Impfung sind allerdings sofort klar erkennbar: Totgeburten, Durchfall, Milchrückgang, generell schlechter Gesundheitszustand und vieles mehr wurde als unmittelbare Folgen auf die Impfungen beobachtet. Bei Ziegen in Deutschland starben sogar die Jungen, nachdem sie die Milch der frisch geimpften Muttertiere getrunken hatten!

Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit auf: www.impffreiheit.de/

Dazu Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT: "In den letzten Tagen erhielten wir bereits etliche Anrufe von kleineren Tierhaltern, die sich große Sorgen vor der nächsten behördlichen Zwangsmaßnahme gegen ihre Tiere machen. So wie vor 2 Jahren die sogenannte Vogelgrippe für weltweite Angstmache und riesige Geschäftemacherei für die Pharmaindustrie gesorgt hat (Stichwort Tamiflu), so soll nun die sog. Seuche Blauzungenkrankheit durch die von der abhängigen Politik verordnete Zwangsimpfung an Millionen unschuldiger "Nutz"-Tiere die Kassen der Pharmamultis wieder zum Klingeln bringen."

Auch die Virus-Hypothese ist in der Wissenschaft noch immer umstritten. Als Virus wird ein nur im Elektronenmikroskop sichtbarer, eine Krankheit auslösender Kleinstorganismus behauptet. Man sieht aber immer nur Computeranimationen oder irgendwelche Zellteilchen, und dieser angebliche Virus kann auch nicht in einer reinen Kultur isoliert werden und daher auch keine Krankheit auslösen. Diese Frage nach dem Virennachweis ist aber sehr wichtig, denn damit würde auch die gesetzliche Rechtfertigungsgrundlage für Zwangsmaßnahmen aller Art fehlen! Wir raten daher allen betroffenen Tierhaltern, Einspruch bei den zuständigen Veterinärämtern (Bezirkshauptmannschaften) gegen die Zwangsimpfung zu machen und die Behörden nach dem Viren- und Übertragungsnachweis zu fragen, der für behördliche Zwangsmaßnahmen unabdingbar ist; denn das Gesetz verlangt einen übertragbaren Erreger, nicht nur dessen Annahme oder Behauptung!"

Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank Mobil: (+43) 0676-7082434 ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben Tel.: +43 (0) 2774-29 330 mailot:office@animal-spirit.at www.animal-spirit.at

Quelle: http://www.pr-inside.com/de/print952127.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[31] Schweiz: "Bio-Bauer riskiert Sperrung seines Hofes"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Erste Bauern laufen Sturm gegen die Zwangsimpfung ihrer Tiere gegen die Blauzungenkrankheit. Ihnen drohen happige Bussen. In der Zentralschweiz ist die Lage entspannter. Nicht zufällig. (...)" - Basler Zeitung online vom 5. Dez. 2008
http://www.bazonline.ch/schweiz/standard/BioBauer-riskiert-Sperrung-seines-Hofes/story/20768551

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[32] Österreich: "Bauernprotest gegen Impfung von Rindern"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Die Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit sorgen für Wirbel. Bei einer Versammlung von mehreren hundert Landwirten am Donnerstagabend in Köstendorf hagelte es Kritik an der vom Gesundheitsministerium angeordneten Impfaktion an Rindern. (...)" - Salzburger Nachrichten vom 6. Dez. 2008
http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DText/i0wu*3enb00kgwxf*xnoqc4&img=&text=&mode=&section=&channel=7mal24&sort=relevanz#

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[33] Salzburg: Petition von 250 Landwirten gegen Zwangsimpfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Teil der Bauern fordert Viehimpfungsstopp

Einen Stopp der Pflichtimpfung für Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit fordern Teile der Bauernschaft. Sie kritisieren, dass zu wenig über die Impfaktion informiert und der Impfstoff nicht ausreichend getestet worden sei.

Petition von 250 Landwirten

"Die Impfaktion gegen die Blauzungenkrankheit müsse gestoppt werden - und zwar sofort. Das fordern mehr als 250 Salzburger Bauern in einer Petition. Sie glauben, der Impfstoff sei nicht ausgereift, Folgeschäden bei den Tieren seien möglich. (...)" - ORF online vom 8. Dez. 2008
http://salzburg.orf.at/stories/327346/

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[34] EU: "Blauzungenimpfung soll ausgeweitet werden"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Brüssel - Die Europäische Kommission will die Impfung von Wiederkäuern gegen die Blauzungenkrankheit vereinfachen und stärker als bislang unterstützen.

"Der Ständige Ausschuss für Tiergesundheit stimmte vergangene Woche einem entsprechenden Vorschlag zu, der die vorsorgliche Impfung auch in Gebieten mit geringem Risiko gestattet, in denen der Virus bislang nicht grassiert, aber eine Gefahr des Übergreifens besteht. (...)" - Proplanta.de vom 8. Dez. 2008
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1228741241&Fu1Ba=1140008702&WEITER=99&MEHR=99

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[35] Salzburg: "Konflikte um Impfpflicht dauern an"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Der Streit um die Impfpflicht gegen die Blauzungenkrankheit geht weiter. Auch ein Gespräch zwischen Bauern, Tierärzten und Experten bei Agrarlandesrat Sepp Eisl (ÖVP) brachte am Dienstag wenige Fortschritte.

Die Experten haben den Landwirten erklärt, dass der Impfstoff unbedenklich sei. Die Bauern glauben das aber noch immer nicht, vor allem nach dem Tod einer geimpften Kuh in Seekirchen (Flachgau). (...)" - ORF online vom 9. Dez. 2008
http://salzburg.orf.at/stories/327670/

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[36] Schongau: Grüne fordern Auskunft zur Blauzungenkrankheit
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Weilheim-Schongau – Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hält die derzeit laufende Massenimpfung gegen die kürzlich aufgetretene Blauzungenkrankheit bei Rindern, Schafen und Ziegen im Landkreis Weilheim-Schongau für „unnötig, ja sogar schädlich für Tiere und Verbraucher“.

Das geht aus einem von Fraktionssprecher Karl-Heinz Grehl an Landrat Dr. Friedrich Zeller gestellten Antrag hervor, in dem schriftliche und detaillierte Auskunft über Gründe, Hintergründe und den aktuellen Stand der Impfung verlangt wird. Die Antwort, so die Forderung der Grünen-Fraktion, solle am 19. Dezember, dem Tag der nächsten Kreistagssitzung, an alle Kreisräte und die Presse verteilt werden. (...)" - MERKUR online vom 11. Dez. 2008
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/gruene-fordern-genaue-auskunft-24816.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[37] Österreich: Grüne gegen BTV-Pflichtimpfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"LINZ. Der Widerstand gegen die flächendeckende Impfung gegen die Tierseuche Blauzungenkrankheit wächst: Die Grünen verlangen jetzt bis zur Ausarbeitung einer Risikobeurteilung ein Aussetzen der Pflichtimpfung.

„Die EU sieht hinsichtlich der Bekämpfung und Überwachung der Blauzungenkrankheit keinen automatischen Impfzwang vor, sondern ermöglicht ein Bündel anderer Maßnahmen zur Risikominimierung“, sagt Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, „deshalb ist Bauern, die die Impfung verweigern, Straffreiheit zu gewähren. Die Impfung sollte wie in Holland auf freiwilliger Basis sein.“ (...)" - OÖNachrichten vom 12. Dez. 2008
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,83898

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[38] Vorarlberg: Kalb BTV-positiv, aber ohne Symptome
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"In Vorarlberg ist am Freitag zum ersten Mal ein Fall von Blauzungenkrankheit bekannt geworden. Es handelt sich um ein Kalb aus dem Bregenzerwald. Landesveterinär Erik Schmid sieht für den Viehbestand in Vorarlberg kaum Gefahr. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um ein im Oktober auf der Weide geborenes Kalb aus dem vorderen Bregenzerwald, das jedoch keine äußerlichen Erkrankungserscheinungen zeigt. (...)" - ORF online vom 12. Dez. 2008
http://vorarlberg.orf.at/stories/328441/

Kommentar:

Es gab mal eine Zeit, da gab es keine Antikörper- und keine PCR-Tests. Da galt ein Mensch oder ein Tier als krank, wenn er oder es krank war. Krank sein bedeutete, spür- und sichtbare Symptome zu haben, wie Schmerzen, Ausschläge, Fieber, Lähmungen oder sonstige Störungen der Lebensfunktionen.

Das haben die modernen Tests geändert. Nun entscheidet nicht mehr der Patient, egal ob Mensch oder Tier, ob er oder es sich krank fühlt, und auch nicht der Arzt oder Tierarzt, sondern ein weit entferntes Labor, das den Patienten nicht kennt, ja noch niemals gesehen hat. Und niemand traut sich, die Aussagekraft dieser Labortests in Frage zu stellen, so als seien sie nicht die (unvollkommenen?) Produkte von gewinnorientierten und börsennotierten Herstellerfirmen, sondern etwas Schicksalgegebenes. Ist das wirklich Fortschritt?

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[39] "Dort, wo man impft, lässt sich die Seuche fröhlich nieder"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Versuchskaninchen Milchkuh?

"Unzählige Fragen sind offen- dennoch soll Kühen in ganz Österreich eine Zwangsimpfung verabreicht werden

Trotz jeder Menge offener Fragen soll ab Montag, dem 15. Dezember, in ganz Österreich die Zwangsimpfung gegen die Blauzungenkrankheit vollstreckt werden. Doch immer mehr Bauern und Konsumenten protestieren. Hier geht es um mehr als um eine „belanglose Impfung“: Hier geht es um gesunde Lebensmittel, um die Zukunft des Bauernstandes in Österreich, um Demokratie und die Macht der Pharmakonzerne.

„Dort, wo man gegen die Seuche impft, dort lässt sie sich fröhlich nieder“, lehrte schon der inzwischen verstorbene Rinderklinik-Vorstand der Veterinär-Universität Wien Karl Diernhofer. Seit Jahrzehnten hielten sich die österreichischen Verantwortlichen an diesen Spruch und vermieden Tierimpfungen gegen Seuchen – mit großem Erfolg, wie die Beispiele Maul- und Klauenseuche oder Rindergrippe BHV1 zeigen.

Doch bei der Blauzungenkrankheit ist alles anders: Österreich ist – obwohl offiziell erst zweimal der Blauzungenvirus getestet wurde – eines der wenigen Länder in der EU, das eine Impfpflicht für Wiederkäuer verhängt hat. Immer mehr Bauern protestieren, da aus Deutschland, der Schweiz und Tirol (wo seit diesen Sommer geimpft wird) viele Impfschäden beklagt werden – von Durchfall über Aborte bis hin zu Todesfällen. Die impfkritische Organisation Aegis spricht in der Schweiz sogar davon, dass es „keinen Hof ohne Schaden nach der Impfung“ gebe. (...)" - oekonews.at vom 16. Dez. 2008
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1035753

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[40] Blauzunge: "AbL will Stop der Zwangsimpfung"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"(...) Viele Aspekte der Blauzungenkrankheit und der Impfung seien noch unbekannt. "Uns erreichen immer wieder Berichte von Impfschäden bei Rindern, Schafen und Ziegen, deshalb fordern wir eine sofortige Beendigung der Zwangsimpfung", so Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Bundesvorsitzender der AbL und stellv. Vorsitzender im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments. Graefe zu Baringdorf weiter: "Es ist völlig unrealistisch, durch die Impfung die Ausbreitung des Virus in der Natur zu verhindern. Trotz Impfungen sind immer wieder Neuerkrankungen und neue Varianten der Blauzungenkrankheit aufgetreten. (...)" - agrarheute.com vom 16. Dez. 2008
http://agrarheute.com/milch_und_rind/rinderhaltung_und_mast/abl_will_stop_der_zwangsimpfung.html?redid=250595

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[41] Österreich: Neun neue "Blauzungen-Fälle" ohne Symptome
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Neun weitere Fälle von Blauzungenkrankheit sind im Bezirk Schärding festgestellt worden. Das gab das Gesundheitsministerium am Donnerstag bekannt. Insgesamt gibt es somit bisher elf bekannte Fälle in sechs österreichischen Betrieben: Der erste war Anfang November ebenfalls aus dem Bezirk Schärding gemeldet worden, Mitte Dezember wurde die Krankheit bei einem Rind in Vorarlberg diagnostiziert. Keines der Innviertler Tiere habe bisher klinische Symptome einer Erkrankung gezeigt, berichtete das Ministerium. (...) - ORF online vom 18. Dez. 2008
http://ooe.orf.at/stories/329726/

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Export wurde in einem Bestand in Appenzell Ausserrhoden eine Kuh positiv auf das Blauzungenvirus getestet. Das Tier war aber gesund und zeigte keine Symptome der Blauzungenkrankheit. (...)" - appenzell24.ch vom 22. Dez. 2008
http://appenzell24.ch/page/29462/6

Kommentar:

Früher galten Menschen und Tiere als krank, wenn sie krank waren. Heute gelten sie als krank, wenn dies bestimmte Labortests behaupten, selbst, wenn sie gesund sind. Manchen kranke Menschen wissen zu berichten, dass sie von ihren Ärzten als Simulanten oder als psychiatrische Fälle behandelt wurden, wenn die gleichen Tests behaupteten, sie seien in Wahrheit gesund. Manchmal kommt mir das doch ein wenig merkwürdig vor...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[42] GRÜNE Österreich: Zwangsimpfung ist überzogen
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"„Die weiteren neun Fälle von Blauzungenkrankheit in Oberösterreich, die im Rahmen eines Screening festgestellt wurden, sind kein Grund, den Österreich weiten Impfzwang für Rinder, Schafe und Ziegen zu rechtfertigen“, kommentiert der Landwirtschaftssprecher der Grünen Wolfgang Pirklhuber die heutige Aussendung des Gesundheitsministeriums zum Auftreten weiterer Fälle von Blauzungenkrankheit.

Da es sich um ein derzeit noch lokal begrenztes Auftreten handelt, sei der flächendeckende Impfzwang eine überzogene Maßnahme. Betroffen sind in ganz Österreich etwa 80.000 Betriebe, die 2 Mio. Rinder, 350.000 Schafe und 60.000 Ziegen halten. Pirklhuber spricht sich für Straffreiheit jener Betriebe aus, welche die Impfung aus Tierschutz- oder anderen triftigen Gründen nicht durchführen lassen.

Stattdessen hält Pirklhuber als Risikovorsorgemaßnahme eine freiwillige Impfung bei dieser Krankheit, die ja keine Seuche ist, für sinnvoll bzw. schlägt eine Einengung der Impfmaßnahmen auf die betroffenen Gebiete samt Sperrzonen und Schutzzonen vor. Weiters fordert Pirklhuber, die Folgewirkungen der Impfungen genauestens zu untersuchen, die landwirtschaftlichen Betriebe bei Impfschäden voll zu entschädigen sowie Tiertransporte möglichst restriktiv zu handhaben und wo es geht zu vermeiden." - Pressemeldung der Grünen vom 18. Dez. 2008
http://www.gruene.at/landwirtschaft/artikel/lesen/38776/

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[43] "Keine Strafe für Blauzungen-Impfverweigerer in Salzburg"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Salzburger Bauern müssen ihre Tiere nicht gegen die Blauzungen-Krankheit impfen lassen. Ein Verzicht muss aber schriftlich bestätigt werden, wenn so ein Tier verkauft wird. (...)" - DiePresse.com vom 20. Dez. 2008
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/439320/index.do

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[44] Blauzunge: Gesunde Ziege stirbt nach Impfung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"(...) "Am Donnerstag bekamen wir einen Anruf vom Tierarzt, dass wir Paula impfen lassen müssen. Der Arzt kündigte sich für Freitagnachmittag an. Gekommen ist er aber am Vormittag, als ich nicht zu Hause war. Gegen 10.30 Uhr rief mich meine Mitarbeiterin an und teilte mir mit, dass der Arzt Paula ohne Voruntersuchung geimpft und ihr eine Ohrmarke verpasst hatte. Heute früh war sie tot", ist Kramer verärgert und traurig. (...)" - Österreichische Rundschau online vom 21. Dez. 2008
http://www.rundschau.co.at/lokales/artikel/2008/12/21/nach-impfung-tot-


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[45] Blauzunge: Überlegungen eines kritischen Arztes
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Klammheimlich ziehen Wandertierärzte von Hof zu Hof, weil eine stille Seuche umgeht, die sich schicksalhaft ausbreiten soll. Eine Impfung soll Millionen von Schafen und Rindern vor dieser Seuche schützen. Erst nachdem keine geringe Zahl von Bauern Widerstand gegen diese Impfung ankündigten, hört man davon in den Medien.

Es wurden frühzeitig Impfstoffe bereitgestellt und das Impfen kann losgehen.

Wie so oft, wird die Aktion von den Behörden organisiert, in Österreich von der scheidenden Frau Gesundheitsminister noch rasch im Weggehen unterzeichnet und es besteht Impfpflicht. Bei Verweigerung drohen hohe Geldstrafen.

Nach dem Grundsatz der Rechte der kleinen Leute „man wird doch wohl fragen dürfen“ erlaube ich mir als Arzt für Allgemeinmedizin und bald vierzig Jahren ärztlicher Erfahrung und jahrzehntelanger, intensiver Beschäftigung mit dem Thema Impfungen hier einige Fragen aufzuwerfen. Ich bin als Bauernsohn auf einem weststeirischen Bauernhof, auf dem es den Rindern und Schweinen und den Hühnern noch gut ging, aufgewachsen. Zwar bin ich kein Tierarzt, verstehe von Tierimpfungen dennoch genug. Der Mechanismus der Impfung ist bei Tier und Mensch ganz ähnlich. (...)"  Ein Artikel von Dr. med. Johann Loibner, Steiermark
http://www.initiative.cc/Artikel/2008_11_23_loibner.pdf

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[46] "Bio Austria zeigt Bio-Bauern die blaue Zunge"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Hunderte, wenn nicht tausende Biobauern wehren sich (wie auch viele konventionelle Landwirte) gegen die verordnete Zwangsimpfung ihrer Tiere gegen die Blauzungenkrankheit – sie befürchten negative Folgen für Tiere und Konsumenten.

Von ihrer Standesvertretung kommt aber keine Unterstützung – ganz im Gegenteil: „Bio Austria will das weitere Ausbreiten der Blauzungen-Krankheit verhindern und anerkennt die gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zur Impfung mangels wirksamer Alternativen“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme. Die Empörung unter den Biobauern war und ist groß. Doch der Dachverband bleibt dem zweiten Geldgeber linientreu: dem Staat, von dem er ebenfalls Gelder kassiert. Wie ein Hohn klingt die letzte Aussendung zum Thema: zwar wird eingestanden, dass „aus Sicht der Bio-Landwirtschaft jede Impfung einen massiven Eingriff in die Gesundheit unserer Tiere darstellt.“ Aber anstatt für eine Freiwilligkeit der Impfung zu plädieren, heißt es: „Die Homöopathie gibt uns Werkzeuge in die Hand, mit denen wir Impfschäden vorbeugen und abfedern können“. Dass es anders gehen kann, zeigt die Bio-Organisation „Erde & Saat“, die keine staatlichen Subventionen bezieht: Sie stellt sich klar gegen den Impfzwang.

Wie „oekonews“ berichtete, gibt es rund um die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit mehr Fragen als Antworten. „Im Grunde macht man in den Ländern, in denen die Impfungen beginnen, einen flächendeckenden Versuch“, erklärte im Juni dieses Jahres der oberste Veterinär Österreichs, Ulrich Herzog. Schließlich gibt es für den Impfstoff keine Zulassung im herkömmlichen Sinne.

Doch die „Betoniererfront“ bei Bio Austria bröckelt. (...)" - Ökonews online vom 19. Dez. 2008
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1035871

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[47] "WHO-Modell: Tests reduzieren Aids-Erkrankungen um 95 Prozent"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unterschiedliche Qualität der Gesundheitsversorgung als Hemmschuh

"Genf (pte/26.11.2008/10:15) - Allgemeine HIV-Tests, gefolgt von sofortiger Behandlung, könnten die Zahl der Aids-Erkrankungen um bis zu 95 Prozent reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int . Darüber hinaus soll eine derartige Strategie die Übertragung von HIV praktisch unmöglich machen. Die Studie versuchte mittels Computermodellen herauszufinden, was passiert, wenn jeder Mensch über 15 Jahren jährlich einem HIV-Test unterzogen würde. Die WHO räumt aber auch ein, dass die schlechte Gesundheitsversorgung in manchen Ländern bedeute, dass derartig umfassende Tests nicht wirklich realistisch sind, berichtet BBC News.

Auf den ersten Blick sind die Ergebnisse der Studie ein klares Argument für umfassende Tests. Sie könnten wie Tests für hohen Blutdruck oder Cholesterin zur Routine werden. Diagnose und unmittelbar folgende Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten könnten laut den Wissenschaftlern die Anzahl der Aids-Erkrankungen bei einer generellen Epidemie innerhalb von zehn Jahren von 20 von 1.000 Menschen auf einen von 1.000 Menschen reduzieren. Weiters könnte diese Strategie die Übertragung des Virus und neue Infektionen praktisch komplett verhindern.

Derzeit sind die HIV-Test und die Behandlung uneinheitlich. Rund drei Mio. Menschen erhalten antiretrovirale Medikamente, weitere 6,7 Millionen würden sie allerdings brauchen. Die WHO steht den Ergebnissen der Studie durchaus positiv gegenüber, warnt aber auch, dass die Durchführbarkeit durch die unterschiedliche Qualität der Gesundheitsversorgung in Frage gestellt werden könnte. Die Behandlung von noch nicht erkrankten Patienten könnte die Resistenz gegen die Medikamente erhöhen. Zudem könnten die Nebenwirkungen einer langfristigen Einnahme dieser Medikamente, die derzeit noch nicht genau erforscht sind, durchaus schwerwiegend sein." - pressetext.de vom 26. Nov. 2008
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=081126012

Kommentar:

Der "Hemmschuh" ist das eigentliche und zentrale Problem bei der ganzen AIDS-Thematik: Es gibt keinen verbindlichen Standard für die Eichung der verwendeten Labortests und außerdem sind zahlreiche Kreuzreaktionen bekannt: Z. B. kann eine einzige Impfung aus einem HIV-Test-Negativen zu einem HIV-Test-Positiven machen - mit allen damit zusammenhängenden Konsequenzen.

Zudem muss jedes Testergebnis "interpretiert" werden. Dies bedeutet, dass ein bekennender Homosexueller anders bewertet wird als ein monogamer Familienvater.

Würde die gesamte Bevölkerung bzw. ganze Jahrgänge mit diesen Methoden getestet, würde das wahrscheinlich eher eine neue AIDS-Epidemie auslösen. Auf dem Papier. Aber mit allen damit zusammenhängenden Konsequenzen für die Betroffenen (und gewisse Aktienkurse...).

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[48] ZDF: Bemerkenswerte Frontal21-Sendung über Pharmakorruption
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Am 9. Dezember 2008 lief im ZDF eine bemerkenswerte "Frontal21"-Dokumentation über die rücksichtslosen - sogar über Leichen gehenden - Vorgehensweisen großer Pharmakonzerne in Deutschland. Deren Einflussnahme durch Bestechung und Nötigung betrifft nicht nur Ärzte, Forscher, Zeitschriften und Politiker, sondern sogar Patienten-Selbsthilfegruppen. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true

Kommentar:

Prädikat: Unbedingt ansehen! Eine Sendung solchen Kalibers dürfte bei Privatsendern wie ProSieben und Sat.1 in Zukunft auszuschließen sein: Thomas Ebeling, der neue Vorstandsvorsitzende des ProSiebenSat.1 Konzerns war zuletzt in der Geschäftsführung von NOVARTIS, einem der größten Pharmakonzerne weltweit, tätig.

Zitat von der Webseite des Konzerns: "Mit den Sendermarken Sat.1, ProSieben, kabel eins und N24 ist der Konzern das größte kommerzielle Free-TV-Unternehmen in Deutschland. Starke Marktpositionen im Free-TV hat die Gruppe auch in anderen Ländern, beispielsweise in den Niederlanden mit Veronica, Net 5 und SBS 6, in Ungarn mit TV2 sowie in Schweden mit Kanal 5 und Kanal 9. Daneben betreibt die Gruppe über 20 Radionetzwerke in ganz Europa. Deutschlands größtes Video-on-Demand-Portal maxdome sowie innovative Internetangebote wie MyVideo und lokalisten gehören zu den Aktivitäten, mit denen die ProSiebenSat.1 Group ihre Erlösquellen zunehmend diversifiziert."

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[49] "Lob auf Bestellung - Pharmafirma zahlt Ghostwriter"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Ghostwriter haben es nicht leicht. Sie sind im Ungewissen, wie ihre Arbeit den Auftraggebern gefallen wird. Zudem können sie selten auf Folgeaufträge hoffen. Die Firma DesignWrite musste sich offenbar wenig Sorgen machen. US-Senator Charles Grassley zufolge hat das Schreibbüro regelmäßig Aufträge vom Arzneimittelhersteller Wyeth bekommen. Die Lohnschreiber sollten jedoch keine Image-Broschüren für die Pharmafirma erstellen - so wie es üblich wäre in der Branche. Vielmehr verfassten sie Fachartikel, die Ärzte von Vorteilen der Wyeth-Hormonpräparate für Frauen in den Wechseljahren überzeugen sollten. (...)" - Süddeutsche Zeitung online vom 16. Dez. 2008
http://www.sueddeutsche.de/859389/722/2681103/Lob-auf-Bestellung.html

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[50] Sonne und Vitamin D helfen bei Quecksilberentgiftung
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Übersetzung: Axel Berendes

Gesammelte Daten haben den Beweis geliefert, dass Vitamin D auch an der Gehirnfunktion beteiligt ist. Das Vitamin kann die Synthese induzierbarer Stickstoffoxydsynthase hemmen und die Glutathionspiegel
erhöhen was eine Rolle des Hormons bei der Entgiftung des Gehirns möglich scheinen lässt. Wie die Studie zeigt, hilft das Vitamin D dabei, Quecksilber sicher aus dem Körper zu entfernen, indem es die Menge intrazellulären Glutathions erhöht.

Die neuroprotektiven (nervenschützenden) und immunmodulierenden Effekte diese Hormons sind ebenfalls in mehreren experimentellen Modellen beschrieben worden, was auf den potentiellem Wert des Vitamins bei der Behandlung neurodegenerativer und neuroimmunologischer Erkrankungen hinweist.

Quelle: Trends in Endocrinology and Metabolism April 2002,Volume 13, Issue 3, 1, Pages 100-105

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2008/12/04/how-sunshine-and-vitamin-d-can-help-youeliminate-mercury.aspx

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[51] Impressum
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der "impf-report" Nachrichtendienst ist ein kostenloses Angebot des freien Journalisten Hans U. P. Tolzin. Die Inhalte des "impf-report" Newsletters und der "impf-report" Zeitschrift sind nicht identisch. Eine kostenlose Leseprobe der Zeitschrift können Sie bei untenstehender Adresse anfordern.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Alle Texte ohne Gewähr. Ich fordere meine Leser ausdrücklich auf, jede in dieser Publikation verbreitete Aussage, sei sie für oder gegen das Impfen, sorgfältig zu prüfen! Ich kann keine Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen übernehmen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate. Alle Rechte bei Hans U. P. Tolzin bzw. den jeweiligen Autoren.

Kontakt:
Hans U. P. Tolzin
Marienstr. 9
70771 Leinfelden-Echterdingen
Fon 0711/7941 319-1
Fax 0711/7941 319-2
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: redaktion@impf-report.de