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                      impf-report Newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 23/2008
Von Eltern für Eltern                                  9. Okt. 2008
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Inhalt:

[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
[02] Die nächsten Vorträge und Seminare mit Hans U. P. Tolzin
[03] Informative Links
[04] Impf-Mobbing: Ihre Erfahrungen sind gefragt!
[05] Grippe: 'Healthy-User'-Effekt überschätzt Schutzwirkung
[06] FAZ auf Seite 1 über "Gefährliche Impfgegner"
[07] Autismus und Impfungen: Keine Entwarnung durch Studie
[08] Autismus: Tausende Familien klagen gegen Impfstoff-Hersteller
[09] Blauzungenkrankheit: Auf dem Weg zur jährlichen Impfung?
[10] Artikel im NEJM: "HPV-Impfung – Grund zur Vorsicht"
[11] HPV-Impfstoff: Akzeptanzzuwachs durch aggressives Marketing
[12] US-Regierung fordert HPV-Impfung für Neubürger
[13] Nach HPV-Impfung: Entzündung der Bauchspeicheldrüse
[14] Nährstoffreiche Kost könnte Gebärmutterhalskrebsrisiko senken
[15] Merck will Akzeptanz von GARDASIL noch weiter erhöhen
[16] HPV: Überempfindlichkeitsreaktionen und Ohnmachtsanfälle
[17] Negative Resultate werden nur widerwillig veröffentlicht
[18] Schweiz will Komplementärmedizin in ihre Verfassung aufnehmen
[19] Impressum

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[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Nachrichtendienstes ist grundsätzlich kostenlos!

Ich freue mich jedoch, wenn Sie meine Arbeit durch eine jährliche
Kostenbeteiligung ab 24 Euro unterstützen. Damit ist gleichzeitig
ein Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report" Zeitschrift ver-
bunden. Bei Interesse schreiben Sie bitte unter dem Stichwort "Kos-
tenbeteiligung für Nachrichtendienst" an redaktion@impf-report.de

Ihr
Hans U. P. Tolzin

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[02] Die nächsten Vorträge und Seminare mit Hans U. P. Tolzin
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--> 70839 Gerlingen
Vortrag:
"MACHT IMPFEN SINN? -
DIE DREI SÄULEN EINER MÜNDIGEN IMPFENTSCHEIDUNG"
Do., 9. Okt. 2008, 19:30 Uhr
Naturheilpraxis Heß, Hauptstr. 31, Abendkasse

--> 76133 Karlsruhe
Vortrag:
"MACHT IMPFEN SINN? -
DIE DREI SÄULEN EINER MÜNDIGEN IMPFENTSCHEIDUNG"
10. Okt. 2008, Fr., 19:30 Uhr
Tanzfoyer, Steinstr. 23, Abendkasse

--> 76133 Karlsruhe
ELTERNSEMINAR "IMPFENTSCHEIDUNG"
11. Okt. 2008, Sa., 9 bis 17 Uhr
Tanzfoyer, Steinstr. 23, Voranmeldung

--> 72636 Frickenhausen
21. Okt. 2008, Di., 20:00 Uhr
Vortrag "Impf-Mobbing, Selbstverteidigung für Anfänger und Fortge-
schrittene"
Gasthof STERN, Hauptstr. 39, Eintritt auf Spendenbasis

--> 04707 Rudolstadt (Thüringen)
ELTERNSEMINAR "IMPFENTSCHEIDUNG"
8. Nov. 2008, Sa., 9 bis 17 Uhr
Stadtbibliothek, Voranmeldung

--> 93176 Rechberg (bei Regensburg)
14. Nov. 2008, Fr., 19:30 Uhr
Vortrag:
"MACHT IMPFEN SINN? -
DIE DREI SÄULEN EINER MÜNDIGEN IMPFENTSCHEIDUNG"
Rechberger Hof, Leonhard-Nübler-Str. 5

--> 93176 Rechberg (bei Regensburg)
15. Nov. 2008, Sa., 9 – 17 Uhr
ELTERNSEMINAR "IMPFENTSCHEIDUNG"
Rechberger Hof, Leonhard-Nübler-Str. 5

Übersicht über alle Termine:
www.impf-report.de/veranstaltungen

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[03] Informative Links
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--> "impf-report"-Veranstaltungen:
http://www.impf-report.de/veranstaltungen

--> Sonstige Veranstaltungshinweise:
http://www.impfkritik.de/veranstaltungen

--> Elternstammtische
http://www.impfkritik.de/stammtische

--> Therapeutenliste "Ausleitung von Impfgiften"
http://www.impfkritik.de/therapeutenliste

--> Referentenliste (NEU)
http://www.impfkritik.de/referentenliste

--> Lieferbare impfkritische Literatur
http://www.impf-report.de/webshop

--> Selbstauskünfte der STIKO-Mitglieder
http://www.rki.de/cln_091/nn_1007512/DE/Content/Infekt/Impfen/STIKO/Mitglieder/mitglieder__node.html?__nnn=true
(ganz nach unten blättern)

--> Datenbank der gemeldeten Impfkomplikationen bzw. Verdachtsfälle
http://www.pei.de/cln_108/nn_163028/DE/infos/fachkreise/pharmakovigilanz/db/db-1/db-1-node.html?__nnn=true

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[04] Impf-Mobbing: Ihre Erfahrungen sind gefragt!
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(ir) Was ist das Schlimmste, was Sie je an Impf-Mobbing erlebt ha-
ben? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Wie haben Sie sich gewehrt?
Haben Sie sich erfolgreich gewehrt? Welche Tipps haben Sie für an-
dere Eltern?

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen:
redaktion@impf-report.de.
In einer der nächsten Ausgaben der Zeitschrift "impf-report" wird
Impf-Mobbing Hauptthema sein. Bitte geben Sie auch an, ob wir Sie
unter Ihrem vollständigen Namen zitieren dürfen oder nur unter Ih-
ren Initialen.

Ihr Hans U. P. Tolzin

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[05] Grippe: 'Healthy-User'-Effekt überschätzt Schutzwirkung
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"Erneut stellt eine wissenschaftliche Untersuchung die Schutzwir-
kung der Grippeimpfung bei älteren Menschen infrage. Die in Beo-
bachtungsstudien gefundene Halbierung des Sterberisikos beruht nach
den Ergebnissen einer Fall-Kontroll-Studie im American Journal of
Respiratory and Critical Care Medicine (1) wahrscheinlich auf einem
"Healthy-User"-Effekt.

Zum "Healthy-User"-Effekt kommt es, wenn bevorzugt gesunde Senio-
ren, denen die Grippe selten gefährlich wird, die jährliche Grippe-
impfung in Anspruch nehmen, während gebrechliche Personen, die eine
Influenza (beziehungsweise die sekundäre Bronchopneumonie) häufig
nicht überleben, darauf verzichten. Solch ein "Healthy-User"-Effekt
kann in epidemiologischen Studien leicht übersehen werden und er
könnte die (scheinbar) guten Ergebnisse früherer Beobachtungsstu-
dien erklären. Nach ihnen soll die Impfung die Hälfte aller Grippe-
todesfälle bei Senioren vermeiden (...)" - Medknowledge-Newsletter,
September III 2008
http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2008/09-2008-19-grippeimpfung-da.htm

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[06] FAZ auf Seite 1 über "Gefährliche Impfgegner"
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Ein fragwürdiger Artikel voller Polemik gegen Impfgegner, erschie-
nen in der FAZ vom 13. September 2008, Seite 1
mit Kommentaren von Hans U. P. Tolzin

Gefährliche Impfgegner
Von Peter-Philipp Schmitt

Artikel:
"Kinder, die im Dreck spielen, die hin und wieder einen Käfer oder
einen Regenwurm verschlucken, seien im späteren Leben besser ge-
schützt. Übertriebene Reinlichkeit von Müttern hingegen führe zu
allergischen Erkrankungen, weil das Immunsystem der Kinder unter-
fordert werde. Wichtig und richtig sei, mit bestimmten Erregern
während der ersten Lebensmonate in Berührung zu kommen. So lautet -
verkürzt - die Hygiene-Hypothese, die viele Fürsprecher hat. Sie
wird jedoch von Impfgegnern missbraucht, die nicht einsehen wollen,
dass es Erreger gibt, gegen die selbst das trainierteste Immunsys-
tem nicht in jedem Fall etwas ausrichten kann."

Kommentar:
Seit Menschengedenken wird beobachtet, dass Kinder aus bestimmten
Infektionskrankheiten gestärkt hervorgehen, ja sogar regelrechte
Wachstumsschübe durchmachen. Das passt natürlich nicht in die
Furchtappellstrategie der Impfstoff-Hersteller, sogenannten Impfex-
perten und Behörden. Auch manche Tageszeitung, die ansonsten einen
sehr seriösen Ruf hat, sieht sich - wie man sieht - genötigt, in
das gleiche Horn zu stoßen, um Menschen auszugrenzen, die sich die
Impfentscheidung nicht ganz so leicht machen wie die überwältigende
Mehrheit der Bevölkerung.

Artikel:
"Eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten sind die hochanste-
ckenden Masern. 2006 starben eine viertel Million Menschen an ih-
nen. Um eine harmlose Kinderkrankheit, die man ruhig mal durchma-
chen kann, handelt es sich nicht: Zu den möglichen schweren Kompli-
kationen gehören Lungenentzündung, Entzündungen des Gehirns und
seiner Häute und nicht zuletzt die subakute sklerosierende Panen-
zephalitis (SSPE), bei der sich das Gehirn auflöst."

Kommentar:
Ein sorgfältiges - und vorurteilsfreies - Studium der verfügbaren
Quellen legt nahe, dass für schwere Masernkomplikationen und Todes-
fälle vor allem zwei Faktoren verantwortlich sind: 1. Armut und 2.
Medikamenten-Nebenwirkungen. Doch das passt wie gesagt nicht in die
Furchtappellstrategie, mit der man das politische Ziel einer mög-
lichst vollständigen Durchimpfung der Bevölkerung erreichen will.

Artikel:
"Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehrere Kinder an der
tödlich verlaufenden SSPE, einer Spätkomplikation der Masern. In
Bad Salzuflen kämpfen derzeit ein zehn Jahre altes Mädchen und ein
neunjähriger Junge mit dem Tod. Sie hatten sich 1999 im Säuglings-
alter in der Praxis eines Kinderarztes angesteckt. Die Infektion
ging von einem Elfjährigen aus, dessen Eltern die Masernimpfung ab-
gelehnt hatten. Der Junge steckte damals sechs Kleinkinder an, zwei
von ihnen werden nun an den Spätfolgen der Jahre alten Infektion
sterben."

Kommentar:
Das Konstrukt, mit dem man für schwere Gehirnentzündungen den Kon-
takt mit ungeimpften Kindern verantwortlich machen will, ist gera-
dezu abenteuerlich und entbehrt jeder Grundlage. Zum einen sind die
Säuglingsmasern eine Spätfolge der Impfung der Mütter (fehlender
Nestschutz), zum anderen wird jede Differentialdiagnose (Suche nach
alternativen Ursachen) einfach unterlassen, sobald man die poli-
tisch gewünschte Diagnose "SSPE" vorliegen hat. Das ist ethisch und
wissenschaftlich gesehen sehr bedenklich.

Artikel:
"Immer wieder kommt es in Deutschland zu regionalen Masernausbrü-
chen: Im Jahr 2006 erkrankten in Nordrhein-Westfalen mehr als 1500
Personen, unter ihnen 100 Säuglinge, von denen einige wohl an der
SSPE sterben werden. 15 Prozent aller Patienten mussten im Kranken-
haus behandelt werden. Es gab zwei Todesfälle. Seit 2006 wurden
weit mehr als 2000 Masernfälle in der Schweiz und in der Folge bis
heute einige hundert in Österreich und im Süden Deutschlands ge-
zählt. Der überwiegende Teil der Patienten ist nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation zwischen fünf und 14 Jahre alt. 98 Pro-
zent seien nicht geimpft oder nur einmal geimpft worden, weil die
Eltern zum Beispiel "aus anthroposophischen Gründen" eine Immuni-
sierung ablehnten."

Kommentar:
Auch hier hat Herr Journalist seine Hausaufgaben nicht gemacht. Ei-
ne von mir durchgeführte telefonische Erhebung bei homöopathischen
Arztpraxen in NRW zur Zeit der sogenannten Epidemie ergab, dass die
Krankenhauseinweisungen unter ihren Patienten bei Null lag, während
sie bei den schulmedizinisch betreuten Masernpatienten bei mindes-
tens 15 bzw. 16 % lag. Die Komplikationen hatten also weniger mit
dem Impfstatus zu tun, als mit der "vorsorglichen" Verabreichung
von Fiebersenkern, Entzündungshemmern, Antibiotika & Co.

Artikel:
"Insgesamt hat sich der Impfstatus in Deutschland in den vergange-
nen Jahren stetig verbessert. Mehr als 93 Prozent der Kinder im Al-
ter über 24 Monate haben eine erste Masernimpfung erhalten (sie ist
vor dem elften Lebensmonat eines Kindes nicht möglich). Die zweite
indes, die nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zwischen dem
15. und 23. Lebensmonat erfolgen sollte, haben nur etwa 75 Prozent
bekommen. Viel schlechter ist es um die Immunisierung der älteren
Geburtsjahrgänge bestellt. Das gilt besonders für Jugendliche und
junge Erwachsene, deren Familien nach Deutschland eingewandert
sind.
Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist es, dass die europäische
Region (zu den 53 Ländern gehören auch Israel und die Türkei sowie
Russland und einige zentralasiatische Länder) bis 2010 masernfrei
ist. Vereinzelte, eingeschleppte Fälle gelten dabei nicht als Maß-
stab: Das Masernvirus soll vielmehr zwölf Monate lang nicht mehr in
der Region vorkommen. Derzeit glaubt kaum jemand an den Erfolg des
Projekts, nicht einmal beschränkt auf Mitteleuropa."

Kommentar:
Das Ziel der WHO beruht auf einem (Aber-)Glauben, nämlich, dass ein
Virus (und damit die Masern) ausgerottet werden könnten - und nicht
auf wissenschaftlich fundierten Fakten. Die Rate der Todesfälle ist
bei Masern z. B. in Deutschland und den USA bereits lange VOR Ein-
führung der Masernimpfung auf ein Bruchteil gesunken. Wie bei vie-
len anderen Infektionskrankheiten springt die Impfung auch hier auf
einen längst fahrenden Zug auf, um dann zu behaupten, man sei die
Lokomotive.

Artikel:
"Eine ursächliche Behandlung der Masern gibt es nicht. Einziger
wirksamer Schutz vor einer Infektion ist eine Impfung. Sie muss in
Deutschland freiwillig erfolgen, sonst handelt es sich um Körper-
verletzung. Erzwingende Programme wie das amerikanische "Keine Imp-
fung, kein Schulbesuch" will hierzulande niemand durchsetzen, auch
wenn die Vereinigten Staaten dank solcher Regelungen als masernfrei
gelten und darum zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland vor
Reisen nach Europa gewarnt haben."

Kommentar:
Ausnahmsweise ein wahres Wort. Jede Impfung ist tatsächlich recht-
lich gesehen zunächst eine Körperverletzung, die der mündigen Ein-
willigung bedarf. Daraus folgt allerdings, dass nicht derjenige
sich erklären muss, der sich nicht impfen lassen will, sondern der-
jenige, der die Impfung - also die Körperverletzung - propagiert.
Einwilligen kann man im Grunde nur dann, wenn es einen überzeugen-
den Wirkungsnachweis gibt, wenn das Impfrisiko kalkulierbar ist und
das Erkrankungsrisiko hoch genug ist. Bei allen drei Säulen einer
mündigen Impfentscheidung sieht es jedoch leider bezüglich nach-
prüfbarer Fakten mehr als mager aus.

Artikel:
"Viele Behauptungen der Impfgegner, zu denen sogar Mediziner zäh-
len, klingen plausibel. Sie konnten aber wissenschaftlich nie be-
legt werden. Dazu gehört der Verdacht, Impfungen förderten Aller-
gien, Autismus oder multiple Sklerose. Medizinisch bewiesen ist
vielmehr, dass das Risiko für Asthmaleiden und Krankheiten wie Neu-
rodermitis und Heuschnupfen bei Kindern steigt, die - ungeimpft -
in jungen Jahren besonders viele Infektionen durchgemacht haben."

Kommentar:
Da es sich bei Impfungen um Körperverletzungen handelt, muss nicht
derjenige, der die Impfung ablehnt, wissenschaftliche Belege brin-
gen, sondern derjenige, der die Impfung propagiert. Wir haben es
hier mit einer umfassenden Beweislastumkehr zu tun, und ein Ver-
schieben der Verantwortung auf Schultern, auf die sie nicht gehört.

Artikel:
"Impfgegner ignorieren auch, dass der sogenannte Nestschutz einer
Mutter, die selbst als Kind mal an Masern erkrankt war, erlischt,
sobald sie ihr Kind nicht mehr stillt. Die ans Kind weitergegebenen
Antikörper werden abgebaut, es ist danach schutzlos. Richtig ist,
dass Impfen krank machen kann, denn es werden noch lebende, aber
abgeschwächte Masernviren gespritzt. Die gefürchteten Entzündungen
des Gehirns aber treten nur bei einem Fall von einer Million Ge-
impften auf, bei Ungeimpften ist jedes tausendste Kind betroffen.
Wie Impfgegner es auch drehen und wenden: Die Gefahr, zu erkranken
oder sogar zu sterben, ist für das eigene wie für ein anderes Kind
stets dann am größten, wenn sich die Eltern gegen eine rechtzeitige
Impfung entschieden haben."

Kommentar:
Nun, Mutter Natur hat das schon prima eingefädelt. Unter dem Schirm
des mütterlichen Nestschutzes und dem Stillen macht das kindliche
Immunsystem die ersten Kontakte mit den Mikroorganismen der Umwelt
und entwickelt so die Fähigkeit, zwischen körpereigenen und fremden
Substanzen zu unterscheiden. Neueste immunologische Forschungen
weisen jedenfalls in diese Richtung.
Wie der Autor am Ende zu der Schlussfolgerung kommt, ungeimpfte
Kinder hätten ein größeres Gesundheitsrisiko, wird angesichts der
(fehlenden) Fakten wohl sein Geheimnis bleiben. Aber immerhin kann
er sich in der Gewissheit sonnen, in dieser Frage die derzeitige
Mehrheitsmeinung zu vertreten und moralisches Sprachrohr des kol-
lektiven Gewissens (zumindest dieser Mehrheit) zu sein.
Der FAZ sind vermutlich mit solchen tendenziösen Artikeln weiterhin
Anzeigen aus der Pharmaindustrie sicher. Was auch für den Job des
Autors gelten dürfte...

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[07] Autismus und Impfungen: Keine Entwarnung durch Studie
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Studie kann Zusammenhänge zwischen MMR-Impfung und Autismus nicht
widerlegen
von Barbara Loe Fisher
NVIC Vaccine Email-Newsletter vom 5. September 2008
www.vaccineawakening.blogspot.com
www.NVIC.org
www.StandUpBeCounted.org

(Übersetzung: Axel Berendes)

"Die aktuelle Studie, mit der man versucht hat, Zusammenhänge zwi-
schen Impfungen und Autismus zu widerlegen, zeigt einmal mehr: Wenn
man eigentlich keine Antwort sucht, sollte man nur einen Teil der
Frage stellen. Und wenn Ärzte die Risiken einer Impfung mit reduk-
tionistischen Methoden untersuchen, kann sich die Öffentlichkeit
stets darauf verlassen, dass die Imageberater die Ergebnisse einer
eng konzipierten Studie so darstellen, dass Impfstoffe aller Ver-
bindungen zu Risiken und besonders zum Autismus freigesprochen wer-
den.

Die Untersuchung durch drei Laboratorien der Gewebeproben aus dem
Intestinaltrakt 25 autistischer Kinder, von denen 5 nach einer MMR–
Impfung gastrointestinale und autistische Störungen entwickelt hat-
ten, bestätigte die Anwesenheit von Masernviren-RNA bei einem Kind
mit Autismus und einem Kind der Kontrollgruppe. Obwohl die Studie
nur mit 5 Kindern durchgeführt worden war, die zuvor vollständig
gesund gewesen waren und erst nach der MMR–Impfung autistisch wur-
den, gilt sie dennoch als sicherer Beweis, dass der MMR-Impfstoff
in keiner Weise an der Entwicklung eines regressiven Autismus in
vorher vollkommen gesunden Kindern beteiligt gewesen ist.

Diese Schlussfolgerung aber könnte kaum weiter von der Wahrheit
entfernt sein.

Obwohl Wakefield die biologischen Mechanismen der Ausbildung eines
durch den MMR-Impfstoff hervorgerufenen Autismus 1998 nur unzurei-
chend beschrieben hat (er ging damals von einer persistierenden In-
fektion des Gastrointestinaltrakts durch das Masernvirus aus, die
sich auf das Gehirn auswirkt), hat er EINDEUTIG über eine Verbin-
dung zwischen dem Empfang des MMR-Impfstoffs durch bisher völlig
gesunde Kinder und einer unmittelbar darauf folgenden Entwicklung
von schwerwiegenden Darmerkrankungen und Autismus berichtet. Dabei
handelte es sich um eine wichtige klinische Beobachtung und einen
Ruf nach weiteren Untersuchungen, die in einer renommierten medizi-
nischen Fachzeitschrift (der Lancet) veröffentlicht wurde, und für
die Wakefield und seine Kollegen teuer bezahlen mussten. [Denn]
diese Hypothese ist im vergangenen Jahrzehnt erbittert von den Be-
fürwortern von Pflichtimpfungen in der Regierung, der Industrie und
medizinischen Organisationen Europas und der USA denunziert worden,
um die aggressive generelle MMR-Impfpolitik zu verteidigen, die
weltweit in Kampagnen zur Ausrottung der Masern Anwendung findet.

Das "Thoughtful House Center for Children", eine pädiatrische Pfle-
ge- und Forschungsorganisation in Austin, Texas, die von Dr. Wake-
field gegründet worden ist, hat eine Antwort auf die Studie veröf-
fentlicht, in der es unter anderem heißt: "Mit Befriedigung sehen
wir, wie diese Studie eine weitere Bestätigung dafür liefert, dass
autistische Kinder unter gastrointestinalen Problemen leiden, deren
Behandlung Priorität fordert". Dr. Andrew Wakefield, geschäftsfüh-
render Direktor des Thoughtful House Center, dessen Arbeit sich auf
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und die mögliche Rolle der
MMR-Impfung bei Kindern mit regressivem Autismus und darmbezogenen
Symptomen konzentriert hat, begrüßte diese neuen Ergebnisse. Dr.
Wakefield war Koautor einer Arbeit aus dem Jahre 2002, die sich -
anders als die gestern veröffentlichte Untersuchung - mit Kindern
beschäftigte, bei denen in der Mehrzahl ein klarer zeitlicher Zu-
sammenhang zwischen MMR-Kontakt und autistischer Regression be-
stand. "Die Suche nach den 'Fußabdrücken' des Masernvirus im Darm
ist berechtigt und basiert auf den früheren Ergebnissen und den Er-
krankungen des Gastrointestinaltrakts, die man bei diesen Kindern
findet. Diese Studie eliminiert lediglich eine Möglichkeit – dass
das Masernvirus für lange Zeit im Darm verbleiben muss. Wir müssen
erwägen, dass der MMR-Impfstoff Autismus in Art einer Fahrerflucht
auslöst und dazu nicht notwendiger Weise das Masernvirus zurücklas-
sen muss.

An dem biologischen Mechanismus eines durch die MMR–Impfung ausge-
lösten regressiven Autismus – und das gilt auch für die Art von Au-
tismus, der sich bei vorher gesunden Kindern nach einer Injektion
anderer Impfstoffe wie DPT/DTaP, Hepatitis B, Varizella zoster, o-
der Pneumokokken entwickelt – könnte sehr wohl eine Interaktion
zwischen individuellen genetischen Anlagen (Autoimmunität, Aller-
gie) und der bekannten Fähigkeit von Medikamenten und Impfstoffen
beteiligt sein, im Körper immunbedingte Entzündungen, insbesondere
Entzündungen des Gehirns, auszulösen. Die schwerste und gefürch-
tetste Komplikation der ersten Impfstoffe – Pocken und Tollwut –
war eine Entzündung des Gehirns (Enzephalitis/Enzephalopathie), die
maskiert und ausgeprägt mit einer Konstellation akuter Symptome
auftreten kann, die von subtil (tiefer Schlaf mit Schwierigkeiten
zu erwachen) bis dramatisch (Krampfanfälle, lautes und schrilles
Schreien/Kreischen) reichen.

Eine mittelschwere bis schwere Entzündung des Gehirns führt bei
mindestens einem Drittel aller Betroffenen zu anhaltenden Funkti-
onsstörungen des Gehirns. Dabei können die bleibenden Folgen einer
solchen Entzündung in Form von Lernstörungen und ADH/ADHS, aber
auch als medikamentenresistente Krampferkrankungen, autistisches
Verhalten und geistige Retardierung auftreten.

1998 veröffentlichten Vertreter des amerikanischen "Vaccine Injury
Compensation Program" (VICP) einen Bericht über Impfschäden und –
Todesfälle, die dem VCIP als Folge einer Masernimpfung – entweder
als Einzelimpfung oder in Kombination (wie beim MMR-Impfstoff) -
gemeldet worden waren. Dazu hatte man die Krankengeschichten von 48
Kindern im Alter zwischen 10 und 49 Monaten analysiert, die nach
der Injektion von Masernviren enthaltenden Impfstoffen entweder
verstorben waren oder aber unter mentaler Regression und Retardie-
rung, chronischen Krampfanfällen, Störungen der motorischen und
sensorischen Nerven und Bewegungsstörungen litten. Die Autoren ka-
men zu dem Ergebnis, dass "der Beginn der neurologischen Zeichen
oder Symptome bei einer nicht zufälligen, statistisch signifikanten
Verteilung der Fälle am 8. bzw. 9. Tag [nach der Impfung] erfolg-
te". Diese Häufung lässt vermuten, dass als seltene Komplikation
der Masernimpfung eine kausale Anhängigkeit zwischen Masernimpf-
stoff und Enzephalopathie vorliegt."

Durch das Immunsystem vermittelte Entzündungsprozesse von Gehirn,
Darm und anderen Körperteilen, die bei zuvor vollkommen gesunden
Kindern nach dem Einsatz von MMR- und anderen Impfstoffen auftre-
ten, sind vermutlich nicht so selten, wie es uns Vertreter des CDC
glauben machen wollen.

Forscher haben im Gehirn von Patienten mit Autismus Hinweise auf
eine chronische Entzündung gefunden, die besonders häufig im Cere-
bellum (Kleinhirn) auftreten. Man hat beobachtet, dass sich die Ge-
hirne von Personen, die unter autistischen Störungen leiden, oft-
mals in einem "chronischen Zustand einer speziellen Zytokinaktivi-
tät" befinden. Zu den möglichen biologischen Mechanismen dieser Ge-
hirnentzündungen zählt man chronische Leiden und externe Umweltein-
flüsse. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass eine genetische Prä-
gung für Immunstörungen (Autoimmunität, Allergien) bei einigen Kin-
dern den Schlüssel zur Entwicklung eines regressiven Autismus nach
einer Impfung liefern könnte.

Die aktuelle Studie von CDC und Columbia Universität liefert keine
ausreichenden Beweise, um die Zusammenhänge zwischen MMR-Impfung
und Autismus widerlegen zu können, über die Wakefield und andere
erstmals 1998 berichtet hatten. Der Fokus dieser neuen Untersuchung
war viel zu eng – und informierte Kinderärzte wissen das genau so
wie informierte Eltern. Wie der Autismusanwalt Rick Rollens und na-
tionale Autismusgruppen bereits angemerkt haben, sind methodolo-
gisch fundiertere Forschungen erforderlich, um die öffentliche Jury
zu überzeugen, welche die Sicherheit des MMR-Impfstoffs anzweifelt.
Ein guter erster Schritt auf diesem Wege wäre eine prospektive
Fallkontrollstudie, in der man Immun- und Gehirnfunktion von massiv
geimpften Kindern über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren mit
der ungeimpfter Kinder vergleicht – eine Forderung, die von den El-
tern impfgeschädigter Kinder schon seit mehreren Jahrzehnten gefor-
dert wird.

Eine ausführliche Zusammenfassung der ein Jahrzehnt dauernden Ver-
folgung, die Andrew Wakefield durch Personen in Industrie und Re-
gierung erleiden musste, bei denen ein massiver Interessenkonflikt
vorliegt, findet sich auf der britischen Cryshame-Webseite
(http://www.cryshame.net). Ein neuer Beitrag des britischen Journa-
listen David Walker mit dem Titel "An Interest in Conflict" unter-
sucht die Taktik jener Personen, die Wakefield dafür bestrafen wol-
len, dass er es gewagt hatte, eine Hypothese über die Zusammenhänge
zwischen Impfung und Autismus zu veröffentlichen.

Ebenfalls auf der Cryshame-Webseite findet sich ein Videotutorial
des britischen Kinderarztes Richard Halvorson über Masern, Mumps,
Röteln und den MMR-Impfstoff. In diesem Video stellt und beantwor-
tet Dr. Halvorson Fragen wie:

- Wie gefährlich sind die Masern?

- Sind Masern wirklich tödlich?

- Können Masern gut für uns sein?

- Garantiert die Impfung lebenslange Immunität?

(...)

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"Wir sind sicher, dass keine Verbindung zwischen Autismus und dem
MMR [-Impfstoff] existiert", sagte Dr. W. Ian Lipkin, Leiter des
"Mailman School of Public Health Center for Infection and Immunity"
am "College of Physicians and Surgeons" der Columbia Universität am
vergangenen Mittwoch auf einer Telekonferenz. ... Dennoch ist nicht
jeder davon überzeugt, dass der Impfstoff keine Rolle als Verursa-
cher gastrointestinaler Störungen spielt, die dem Beginn autisti-
scher Störungen vorangehen. "Diese Studie beschäftigt sich nur mit
einer Hypothese. Sie entlastet nicht die Rolle aller Impfstoffe. Es
gibt zahlreiche biologische Mechanismen, wie Umweltfaktoren an der
Entwicklung von Autismus beteiligt sein können", sagte Rick Rol-
lens, Vater eines autistischen Sohns und einer der Gründer des
M.I.N.D. Institute an der Universität von Kalifornien in Davis.
Auch David Rollens nahm an der Telekonferenz teil. - Serena Gordon,
U.S. News & World Report (September 4, 2008)
http://health.usnews.com/articles/healt%20h/healthday/2008/09/04/study-dispels-link-between-%20autism-and-measles.html

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"Während mehrere Forscher aussagten, diese Studie liefere den end-
gültigen Beweis, dass keine Zusammenhänge existierten, ist Dr. Da-
vid Berger, ein Kinderarzt aus Tampa, der Meinung, die Untersuchung
sei zu klein (38 Kinder), um eine solche Behauptung aufstellen zu
können und nicht umfassend genug, um Eltern eine 100%ige Sicherheit
zu geben. Nach Dr. Bergers Ansicht sind dazu größere und längere
Untersuchungen nötig. Der zugelassene Pädiater rät Eltern, die Imp-
fung mit dem Lebendimpfstoff aufzuteilen, um so erkennen zu können,
ob ihr Kind auf eines der drei Seren allergisch reagiert. Das wird
für die Eltern hilfreich sein, wenn ihre Kinder im Kindergartenal-
ter die MMR-Auffrischimpfung erhalten sollen. ... "Wenn man mit
dieser Studie versucht hat, die ursprüngliche Forschungsarbeit von
Dr. Wakefield zu wiederholen und zu überprüfen, dann sind die For-
scher meilenweit am Ziel vorbeigeschossen. Dr. Wakefield konzent-
rierte sich speziell auf Kinder, die nach der MMR-Impfung Anzeichen
gastrointestinaler und autistischer Probleme entwickelt hatten, und
bei dieser Patientengruppe war er in der Lage, die Anwesenheit des
Masernvirus zu identifizieren. In dieser neueren Studie hatten 80 %
der Patienten bereits gastrointestinale Symptome, bevor sie die
MMR-Impfung erhalten hatten." - Heather VanNest, Tampbays10-TV
(September 4, 2008)
http://www.tampabays10.co%20m/news/health/story.aspx?%20storyid=89044&catid=12

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"Jahrelang behaupteten Eltern, dass die MMR-Impfung bei ihren Kin-
dern in der Folge gastrointestinale Erkrankungen und Autismus aus-
gelöst hätte. In einer Untersuchung aus dem Jahre 2002, bei der man
bei der Mehrzahl einer Gruppe autistischer Kinder das Masernvirus
im Darm fand, zeigten die untersuchten Kinder eine eindeutige zeit-
liche Verbindung zwischen der MMR-Impfung und dem Entwicklungsrück-
schritt. Der Versuch des CDC, die Untersuchung aus dem Jahre 2002
zu replizieren, konnte die Sicherheit des MMR-Impfstoffs nicht be-
weisen. … Eine entzündliche Darmerkrankung ohne [Vorliegen der]
MMR-RNA bedeutet nicht, dass die MMR – Impfung der gastrointestina-
len Erkrankung und dem Autismus nicht vorausging." - National Au-
tism Association (September 3, 2008)
http://www.nationalautismassociation.org/press090308.php

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Studie widerlegt Zusammenhänge zwischen MMR-Impfung und Autismus
Elternvertreter widerspricht, nur ein potentieller Mechanismus sei
untersucht worden
Serena Gordon U.S. News & World Report 4. September 2008

"(HealthDay News) In der Hoffnung, lang gehegte Befürchtungen, dass
es einen Zusammenhang zwischen Autismus und der Masern-Mumps-Röteln
(MMR)-Impfung gäbe, zerstreuen zu können, haben Wissenschaftler
jetzt erklärt, die Impfung im Kindesalter erhöhe das Risiko nicht.

"Wir sind sicher, dass es keine Zusammenhänge zwischen Autismus und
der MMR-Impfung gibt", sagte Dr. W. Ian Lipkin, Leiter des "Mailman
School of Public Health Center for Infection and Immunity" am "Col-
lege of Physicians and Surgeons" der Columbia Universität am ver-
gangenen Mittwoch auf einer Telekonferenz.

"Wir haben keinen Beweis dafür gefunden, dass dem Autismus immer
ein pathologischer [gastrointestinaler] Befund voraus geht und wir
haben außerdem herausgefunden, dass der MMR-Impfstoff weder Autis-
mus noch einen pathologischen Befund im Gastrointestinaltrakt nach
sich zieht", fügte er hinzu.

Dennoch ist nicht jeder davon überzeugt, dass der Impfstoff keine
Rolle als Verursacher gastrointestinaler Störungen spielt, die dem
Beginn autistischer Störungen vorangehen. "Diese Studie beschäftigt
sich nur mit einer Hypothese. Sie entlastet nicht die Rolle aller
Impfstoffe. Es gibt zahlreiche biologische Mechanismen wie Umwelt-
faktoren, die an der Entwicklung von Autismus beteiligt sein kön-
nen", sagte Rick Rollens, Vater eines autistischen Sohns und einer
der Gründer des M.I.N.D. Institute an der Universität von Kalifor-
nien in Davis. Auch David Rollens nahem an der Telekonferenz teil.

Bevor der Masernimpfstoff 1963 eingeführt wurde, erkrankten jähr-
lich 3 – 4 Millionen US-Bürger an den Masern und 400 – 500 von ih-
nen starben, so Hintergrundinformationen der Wissenschaftler.
Im Jahre 1998 stellte eine kleine britische Studie einen Zusammen-
hang zwischen dem Vorhandensein von Masern-RNA im Gastrointesti-
naltrakt und Kindern her, die unter Autismus und Magen-Darm-
Beschwerden litten, was zu bestätigen schien, was viele Eltern au-
tistischer Kinder schon lange vermutet hatten – dass der Impfstoff
bei der Entwicklung des Autismus eine Rolle spielt.

Um diesen möglichen Zusammenhang zu untersuchen, verwendeten For-
scher der Columbia University Mailman School of Public Health, des
amerikanischen Center for Disease Control and Prevention, des Gene-
ral Hospital und des Trinity Colleges in Dublin, Irland, Gewebepro-
ben aus dem Darm von Kindern mit Autismus und gastrointestinalen
Beschwerden und verglichen sie mit Kindern des gleichen Alters, die
keine Entwicklungsstörungen aufwiesen, bei denen aber wegen Magen-
Darm-Symptomen eine Gewebsentnahme durchgeführt worden war. Die
Kinder der Kontrollgruppe wurden zudem so ausgewählt, dass sie ihre
MMR-Impfung ungefähr im gleichen Zeitraum erhalten hatten.

Die Wissenschaftler untersuchten das Darmgewebe auf das Vorhanden-
sein von Masernvirus-RNA. Nach einer Theorie sollte die Masern-RNA
im Darm zunehmen und eine Entzündung provozieren, die den Darm
durchlässiger macht. Sobald die Durchlässigkeit des Darms erhöht
war, könnte das Virus in den Kreislauf gelangen und durch die Blut-
gefäße in das zentrale Nervensystem wandern, wo es eine Rolle bei
der Entstehung des Autismus spielen könnte, so wurde theoretisiert.

Allerdings zeigten sich nur bei einem der 25 autistischen Kinder
und einem Kind der 13-köpfigen Kontrollgruppe der neuesten Untersu-
chung schwache Konzentrationen der Masernvirus-RNA. Nach Aussage
eines der Autoren der Studie, Mady Hornig, Leiterin der Abteilung
für translatorische Forschung an der Mailman School des Public
Health Center for Infection and Immunity lagen die RNA-
Konzentrationen nur knapp oberhalb des Schwellenwerts.

Die Ergebnisse waren am Donnerstag online im Public Library of
Science – Journal veröffentlicht worden.

"Hier handelt es sich um eine sehr genaue Analyse. Wir haben die
Untersuchung im Blindverfahren durchgeführt und sind davon über-
zeugt, dass es keinen Zusammenhang gibt", sagte Dr. Lipkin.
Und er fügte hinzu, diese Ergebnisse bedeuteten nicht, dass ein
Kind ab und zu eine "idiosynkratische (natürliche) Reaktion" auf
den Impfstoff entwickeln könnte. "Nichts ist ohne Risiko", so Dr.
Lipkin.

Rollens aber glaubt nach wie vor, dass Impfungen bei dem Autismus
seines Sohnes eine Rolle spielten. "Ich bin vollkommen davon über-
zeugt, dass die Impfstoffe etwas mit den autistischen Störungen
meines Sohns zu tun haben und dass wir unbedingt weitere biologi-
sche Untersuchungen dieses und anderer Impfstoffe benötigen", sagte
er."
http://health.usnews.com/articles/%20health/healthday/2008/09/04/study-dispels-link-between-autism-and-measles.html

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Eine beweiskräftige Impfstudie?
Heather VanNest, Tampabays 10-TV (CBS), 4. September 2008

"St. Petersburg, Florida – Ein örtlicher Kinderarzt, der zahlreiche
jugendliche Patienten mit Autismus behandelt, hat Kritik an einer
neuen Studie der Regierung über MMR–Impfungen im Kindesalter geäu-
ßert. Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) hatte
diese neue Untersuchung veröffentlicht, laut der es keine Zusammen-
hänge zwischen dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und
Röteln (MMR) und Autismus oder gastrointestinalen Symptomen gebe.

Während einige Wissenschaftler die Studie als einen "beweiskräfti-
gen Beleg" gegen eine solche Verbindung bezeichneten, sagte der
Kinderarzt Dr. David Berger aus Tampa, Florida, die Studie sei zu
klein (38 Kinder), um eine solche Behauptung zu rechtfertigen und
nicht umfassend genug, um Eltern 100%ige Sicherheit zu geben.

Wie Dr. Berger meint, bräuchte man längere Untersuchungen. Der zu-
gelassene Pädiater rät Eltern, die Impfung mit dem Lebendimpfstoff
aufzuteilen, um so erkennen zu können, ob ihr Kind auf eines der
drei Seren allergisch reagiert. Das wird für die Eltern hilfreich
sein, wenn ihre Kinder im Kindergartenalter die MMR-
Auffrischimpfung erhalten sollen.

Wie Dr. Berger berichtet, verfährt er genau so, wenn er Kindern
erstmalig neue Nahrungsmittel verabreicht – immer nur ein Nahrungs-
mittel zurzeit ausprobieren.

Wie viele Eltern autistischer Kinder und deren Interessenvertreter
mutmaßen, könnte der MMR-Kombinationsimpfstoff die Magen-Darm-
Erkrankungen und den Autismus ihrer Kinder ausgelöst haben, aber es
gibt keine längeren Untersuchungen, um diese Behauptung zu bestäti-
gen.

Es folgt ein Online-Interview mit Dr. Berger

Frage: Wie reagieren Sie auf diese Studie?

A: (Dr. Berger): "Wenn man mit dieser Studie versucht hat, die ur-
sprüngliche Forschungsarbeit von Dr. Wakefield zu wiederholen und
zu überprüfen, dann sind die Forscher meilenweit am Ziel vorbeige-
schossen.

Dr. Wakefield konzentrierte sich speziell auf Kinder, die nach der
MMR-Impfung Anzeichen gastrointestinaler und autistischer Probleme
entwickelt hatten, und bei dieser Patientengruppe war er in der La-
ge, die Anwesenheit des Masernvirus zu identifizieren. In dieser
neueren Studie hatten 80 % der Patienten bereits gastrointestinale
Symptome, bevor sie die MMR-Impfung erhalten hatten."

F: Denken Sie, dass diese Untersuchung einen [solchen] Zusammenhang
beweiskräftig ausschließen kann?

A: Eine Studie wie diese kann überhaupt nicht beweiskräftig sein.
Zum einen gab es nur eine kleine Probengröße. Ich nehme an, dass
man zum Schluss kommen könnte, die kleine Gruppe von Kindern, die
man untersuchte und die schon vor Erhalt der Impfung unter Magen-
Darm-Problemen gelitten hatte, zeigten keine Anzeichen von Masern
im Gastrointestinaltrakt, aber jede weitere Schlussfolgerung wäre
meines Erachtens zu weit gegriffen.

F: Klärt das die Kontroverse endgültig?

A: Definitiv nicht.

F: Und was sind Ihre Bedenken hinsichtlich dieser Untersuchung?

A: Wie bereits früher erwähnt. Bei dieser Untersuchung ging es aus-
schließlich um die Anwesenheit des Masernvirus. Uns ist bekannt,
dass immunologische Veränderungen stattfinden, wenn einer Person
ein Virus injiziert wird, was etwas vollkommen anderes ist, als
wenn man das gleiche Virus inhalieren oder schlucken würde. Und
diese immunologischen Veränderungen könnten bestehen bleiben und
unabhängig von dem Virus selbst existieren.

F: Was ist Ihr Rat an die Eltern?

A: Sie sollen ihren Instinkten folgen.

F: Die Regierung behauptet, es gäbe zahlreiche Studien, die keine
Zusammenhänge ergeben hätten und dass der MMR-Kombinations-
Impfstoff sicher wäre. Halten Sie diese Studien für ausreichend?

A: Nein.

F: Welche Art von Studien ist notwendig?

A: Man sollte die Untersuchungen von Dr. Wakefield in vollem Umfang
wiederholen."

http://www.tampabays10.com/news/health/story.aspx?storyid=89044&catid=12

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CDC mit fehlerhafter Studie am Ziel vorbei
NAA kommentiert: Falsche Fragen gestellt, falsche Kinder unter-
sucht, falsche Schlussfolgerungen gezogen
Heather Van Nest

Nixa, MO – Wie eine Untersuchung des Center for Disease Control and
Prevention behauptet, die heute veröffentlicht wurde, gibt es keine
Zusammenhänge zwischen dem MMR-Impfstoff und Autismus. Die National
Autism Association (NAA) kontert, diese Studie wäre nicht geeignet,
um die wachsende öffentliche Besorgnis über eine Verbindung zwi-
schen Impfungen und Autismus zu beruhigen und erheben mehrere Fra-
gen über Design und Methodik dieser Studie.

Schon seit Jahren haben Eltern die Behauptung aufgestellt, die MMR–
Impfung hätte nachfolgende gastrointestinale Erkrankungen und au-
tistische Störungen bei ihren Kindern hervorgerufen. In einer Ar-
beit aus dem Jahre 2002, bei der im Darm der meisten autistischen
Kinder Masernviren nachgewiesen werden konnten, zeigt sich bei den
beobachteten Kindern ein eindeutiger zeitlicher Zusammenhang zwi-
schen MMR-Exposition und Entwicklungsrückschritten. Der Versuch des
CDC, diese Studie aus dem Jahre 2002 zu replizieren, reichte nicht
aus, um die Ungefährlichkeit des MMR-Impfstoffs zu belegen:

• Die CDC–Untersuchung war angelegt, um im Darm autistischer Kinder
mit gastrointestinalen Problemen persistierende Masernviren nachzu-
weisen. Dahinter steckte die Vermutung: Wenn man zum Zeitpunkt ei-
ner lang hinausgezögerten Gewebsentnahme keine Masernviren findet,
gibt es auch keine Verbindung zwischen Autismus und MMR-Impfung.
Diese Vermutung, so die NAA, aber ist falsch. Die Frage hätte
stattdessen lauten müssen: Kommt es bei normal entwickelten Kin-
dern, die alle Anforderungen erfüllen und dann eine MMR-Injektion
erhalten, zu gastrointestinalen Symptomen, wonach sie sich autis-
tisch zurückentwickeln? Weisen sie, anders als nicht geimpfte Kin-
der gleichen Alters und Geschlechts, Anzeichen von Maserviren und
Entzündungen des Gastrointestinaltrakts auf?

• In der aktuellen CDC-Studie gehörte nur eine kleine Untergruppe
der Kinder dem richtigen und zu untersuchenden Phänotyp an: Seite
7: "Nur 5 der 25 Personen (20 %) hatten die MMR-Impfung vor dem Be-
ginn von gastrointestinalen Beschwerden erhalten, und der Beginn
dieser Störungen war vor dem Beginn der autistischen Ereignisse
(p=0,03). Auch die restlichen 20 Kinder der Studie litten unter Ma-
gen-Darm-Problemen, aber diese hatten bereits vor der MMR-Impfung
bestanden. Zusätzlich hatten alle Kinder der Kontrollgruppe den
MMR-Impfstoff erhalten und litten ebenfalls unter Beschwerden des
Gastrointestinaltrakts. Dabei hätte die Kontrollgruppe frei von
jeglichem Kontakt mit den Impfviren sein müssen, um einen für die
Ursachenfindung relevanten Vergleich zu garantieren.

• Eine entzündliche Erkrankung des Darms ohne nachweisbare MMR-RNA
bedeutet nicht, dass die MMR-Impfung nicht die gastrointestinalen
Probleme und/oder autistische Störungen herbeigeführt hat. Eine
ähnliche Situation finden wir bei einem rheumatischen Fieber – auch
hier ist die eigentliche Infektion schnell zu Ende, die Schäden am
Herzen und/oder Gehirn aber bleiben den Rest des Lebens bestehen.
Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheit der Impfstoffe
ist so lange gefährdet, bis alle Sicherheitsstudien durchgeführt
worden sind, die juristisch, ethisch und wissenschaftlich gefordert
werden. Die NAA fordert eine vergleichende Untersuchung von geimpf-
ten und nicht geimpften Kindern, bei der alle möglichen gesundheit-
lichen Folgen wie auch der Autismus studiert werden. Dem Center for
Disease Control and Prevention obliegt die Sicherheit von Impfstof-
fen, es besitzt (nach einem UPI–Bericht aus dem Jahre 2003) Patente
für Impfstoffe, und es ist für die Verbreitung dieser Impfstoffe
verantwortlich. Die Öffentlichkeit sollte durchsetzen, dass einer
Behörde mit derartigen Interessenkonflikten die Verantwortung für
die Impfstoffsicherheit entzogen wird, und den "Vaccine Safety and
Public Confidence Assurance Act" (HR#1973) unterstützen.

http://www.nationalautismassociation.org/press090308.php

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[08] Autismus: Tausende Familien klagen gegen Impfstoff-Hersteller
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(NaturalNews) Der US Court of Claims (das amerikanische Verwal-
tungsgericht) verhandelt zur Zeit über die Klagen von Eltern, die
behaupten, ihre Kinder wären als Folgen einer Impfung an Autismus
erkrankt.

Das Gericht behandelt die Anträge von 4.900 Eltern, die sagen, dass
Impfungen bei ihren zuvor vollkommen gesunden Kindern Autismus oder
andere neurologische Probleme verursacht hätten. Während sich [au-
tistische] Störungen in aller Regel vor dem dritten Lebensjahr ent-
wickeln, behaupten zahlreiche Eltern, bei ihren älteren Kindern wä-
re die Störung erst nach einer Impfung aufgetreten.

Um eine so große Menge von Einzelfällen verhandeln zu können, hat
das Gericht die Rechtsvertreter der Familien aufgefordert, für jede
der drei möglichen Zusammenhänge von Impfungen und Autismus jeweils
drei Testfälle auszusuchen und vorzutragen.

Die Gruppe, die im Augenblick angehört wird, behauptet, die autis-
tischen Störungen wären eine Folge des Konservierungsstoffs Thime-
rosal [deutsch: Thiomersal], der Quecksilber enthält. Der Impfstoff
hätte bewirkt, so die Rechtsanwälte, dass sich im Gehirn der Kinder
Quecksilber abgelagert hätte. Im Bemühen, dieses Quecksilber los zu
werden, seien die Gehirnzellen in einen Zustand chronischer Hyper-
aktivität geraten, der zu einer Umkehr der normalen geistigen Ent-
wicklung geführt hätte.

Quecksilber gilt als äußerst potentes Nervengift, das dafür bekannt
ist, besonders bei Kindern eine Reihe von Störungen des Gehirns und
der mentalen Entwicklung zu verursachen.

"Bei einigen der Kinder ist genug davon da, um ein chronisches Ent-
zündungsmuster des Gehirns auszulösen, das einen regressiven Autis-
mus bewirkt", sagte der Rechtsanwalt Mike Williams.

In der Vergangenheit waren viele Impfstoffe für Kinder mit Thimero-
sal hergestellt worden. Obwohl die FDA leugnet, dass das Thimerosal
in Impfstoffen gefährlich wäre, ordnete die Behörde 1999 an, die
Substanz aus allen Impfstoffen zu entfernen. Heute findet man es
nur noch in Impfstoffen für Erwachsene und in bestimmten Grippe-
impfstoffen, die allerdings auch Kindern verabreicht werden.

Eine weitere Gruppe von Eltern, die im Jahre 2007 vor Gericht gezo-
gen waren und noch auf ein Urteil warten, vertreten die Auffassung,
dass Autismus nicht ausschließlich durch das Thimerosal, sondern
auch durch den Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff (MMR) verursacht wor-
den ist, der kein Thimerosal enthält. Eine dritte Gruppe, deren An-
hörung für den September geplant ist, ist der Meinung, dass aus-
schließlich der MMR-Impfstoff für den Zustand ihrer Kinder verant-
wortlich ist. - David Gutierrez, NaturalNews.com, 25. September
2008 (Übersetzung: Axel Berendes)
http://www.naturalnews.com/024322.html

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[09] Blauzungenkrankheit: Auf dem Weg zur jährlichen Impfung?
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RLV warnt vor neuer Blauzungenkrankheit

"(...) In einem Schreiben an NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard
Uhlenberg hat der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-
Verbandes (RLV), Friedhelm Decker, jetzt seine Sorge darüber zum
Ausdruck gebracht, dass sich im Nachbarland Frankreich eine neue
Variante der Blauzungenkrankheit (sogenannter Serotyp 1) beängsti-
gend schnell in Richtung Nord-Osten und damit auch in Richtung
Deutschland ausbreitet. Die hierzulande durchgeführte Impfung gegen
Serotyp 8 schützt nämlich nach derzeitiger Kenntnis die Tiere lei-
der nicht vor einer Erkrankung durch die neue Variante der Blauzun-
genkrankheit.

Der RLV drängt daher darauf, dass sich Deutschland gegenüber dem
Nachbarland für eine ebenso stringente wie zeitnahe Durchführung
der Impfung gegen Serotyp 1 einsetzt. "Um erneutes Tierleid und er-
hebliche wirtschaftliche Folgeschäden zu vermeiden, gilt es jetzt,
eine weitere Ausbreitung in Frankreich und damit eine Einschleppung
zu verhindern", so die Mahnung des RLV-Präsidenten. (RLV)" -
proplanta.de vom 29. Sept. 2008
http://www.proplanta.de/web/themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1222663554&Fu1Ba=1140008702&WEITER=99&MEHR=99

Kommentar:

Solche Verbandspräsidenten sind ein wahres Geschenk für die Marke-
ting-Abteilungen der Hersteller des BZK-Impfstoffs, denn durch eine
Nachimpfung mit einer anderen Erregervariante (Serotyp) verdoppelt
sich natürlich auf einen Schlag der Markt - und damit der Umsatz.
Und am Horizont winkt der Traum aller Impfstoffhersteller: Die
jährliche Nachimpfung aller betroffenen Lebewesen.

Und das mit einem Impfstoff, der gar nicht zugelassen ist, für den
ein überzeugender Wirkungsnachweis fehlt und der wahrscheinlich
mehr Schaden anrichtet als die sogenannte Blauzungenkrankheit
selbst...

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[10] Artikel im NEJM: "HPV-Impfung – Grund zur Vorsicht"
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Human Papillomavirus Vaccination — Reasons for Caution
The New England Journal of Medicine Volume 359:861-862, August 21,
2008 Number 8
Charlotte J. Haug, M.D., Ph. D. (Übersetzung: Axel Berendes)

"Trotz immenser Erwartungen und vielversprechender Ergebnisse aus
klinischen Studien fehlt uns immer noch der Beleg für einen effek-
tiven Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs. Einige Stämme des huma-
nen Papillomavirus (HPV) können Gebärmutterhalskrebs auslösen, und
zwei Impfstoffe, die gegen die heute wichtigsten krebsbegünstigen-
den Stämme (unter ihnen die HPV-16 und HPV-18-Serotypen) sind ent-
wickelt worden. Das war die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht
lautet: der Gesamteffekt dieser Impfstoffe auf den Gebärmutterhals-
krebs bleibt unbekannt. Wie Kim und Goldie (1) in der aktuellen
Ausgabe dieser Zeitschrift ausführen, wird die wirkliche Auswirkung
der HPV-Impfung auf den Gebärmutterhalskrebs erst nach Jahrzehnten
zu erkennen sein.

Obwohl [der Impfstoff] im Juni 2006 in den USA zugelassen wurde,
stammen Berichte über die ersten Phase-3-Studien des HPV-Impfstoffs
mit klinisch definierten Endpunkten – intraepitheliale Neoplasie
des Gebärmutterhalses vom Grad 2 und 3 (CIN 2/3) erst aus dem Mai
2007, wo sie zuerst im New England Journal of Medicine (2) und ei-
nen Monat später im Lancet (3,4) veröffentlich wurden. Der Impf-
stoff konnte erfolgreich die Häufigkeit von präkanzerösen Läsionen
des Gebärmutterhalses senken, die durch HPV-16 und HPV-18 ausgelöst
worden waren, aber eine Reihe wichtiger Fragen blieb unbeantwortet
(5,6). Wird z. B. der Impfstoff letztendlich nicht nur die Entste-
hung der Läsionen verhindern, sondern auch Gebärmutterhalskrebs und
Tod? Wie lange hält die durch den Impfstoff erreichte Immunität an?
Da die meisten HPV-Infektionen ohne Probleme durch das Immunsystem
beseitigt werden – wie wird sich die Impfung auf die natürliche Im-
munität gegen das HPV auswirken und welche Implikationen entstehen
daraus? Wenn man überlegt, dass sich die bisherigen Studien in die-
ser Kohorte nur auf die Immunantwort fokussieren - wie wird sich
die Impfung auf heranwachsende Mädchen auswirken? An der Studie mit
den klinischen Endpunkten (z. B. CIN 2/3) waren Mädchen/junge Frau-
en im Alter zwischen 16 und 24 Jahren beteiligt. Wie wird sich die
Impfung auf die Screening-Praxis auswirken? Da der Impfstoff nur
gegen zwei der krebserregenden Virenstämme wirkt, müssen auch ge-
impfte Frauen sich weiter auf Gewebsveränderungen im Gebärmutter-
hals untersuchen lassen. Geimpfte Frauen könnten sich als gegen Ge-
bärmutterhalskrebs geschützt betrachten und daher seltener Scree-
ning–Untersuchungen durchführen lassen als umgeimpfte Frauen. Wie
wird sich der Impfstoff auf die anderen onkogenen HPV-Stämme aus-
wirken? Wenn HPV-16 und HPV-18 effektiv unterdrückt werden, wird
das zu einem Selektionsdruck unter den verbleibenden HPV-Stämmen
führen? Denn dadurch könnten andere Stämme sich zu signifikant on-
kogenen Serotypen entwickeln.

Zur Beantwortung der ersten essentiellen Fragen bedarf es jahrzehn-
telanger Beobachtungen großer Mengen von Frauen. Die letzte Frage
könnte schneller geklärt werden. Veröffentlichte Studienberichte
zeigen einen zunehmenden Trend von präkanzerösen Gewebsveränderun-
gen des Gebärmutterhalses, die durch andere HPV-Serotypen als HPV-
16 und 18 verursacht wurden (2, 4, 6). Allerdings waren diese Er-
gebnisse statistisch nicht relevant, vermutlich, weil unter den
aufgeführten Beobachtungspunkten zu wenig klinisch relevante End-
punkte waren. Wenn randomisierte kontrollierte Studien mit geimpf-
ten und ungeimpften Frauen noch einige Jahre weiter durchgeführt
werden, können wir vermutlich wirklich bewerten, ob es sich dabei
um einen wirklichen Trend handelt. Wenn ja, gibt das Anlass zu
ernster Sorge.

Im Sommer 2007 gab es eindeutig vielversprechende Resultate hin-
sichtlich der Fähigkeit des HPV-Impfstoffs bei der Verhütung prä-
kanzeröser Läsionen (z. B. CIN 2/3), die durch die Serotypen HPV-16
und –18 ausgelöst wurden. Dennoch bleiben noch ernste Fragen über
die allgemeine Wirksamkeit des Impfstoffs beim Schutz vor Gebärmut-
terhalskrebs offen, und es sind weitere Langzeitstudien nötig, be-
vor man umfangreiche Impfprogramme empfehlen kann (5,6). Leider
sind seit diesem Zeitpunkt keine weiteren Langzeitresultate aus
solchen Studien veröffentlicht worden.

In der Zwischenzeit ist weltweit auf Politiker Druck ausgeübt wor-
den, den HPV-Impfstoff in nationale oder staatliche Impfprogramme
aufzunehmen: Wie können Politiker rationale Entscheidungen über die
Einführung medizinischer Verfahren machen, die sich in Zukunft als
segensreich erweisen könnten, für die aber [aktuell] ungenügende
Beweise vorliegen, und das um so mehr, da wir erst in Zukunft wis-
sen werden, ob diese Intervention wirklich sinnvoll ist, oder – im
schlimmsten aller Fälle – sogar schadet?

Eine Möglichkeit, diese Entscheidung zu erleichtern, besteht in der
Entwicklung mathematischer Modelle der historischen Entwicklung der
fraglichen Erkrankung, der Einführung unterschiedlicher
Interventionsstrategien und dem Einsatz der Kosten-Nutzen-Analyse,
um so die Kosten und gesundheitlichen Vorteile abzuschätzen, die
mit jeder klinischen Intervention verbunden sind. Die Ergebnisse
werden typischer Weise in Form der Beträge ausgedrückt, die wir für
die zusätzlichen gesundheitlichen Vorteile der Behandlung zahlen
müssen – das heißt in Dollar pro Lebensjahr oder qualitätsangepass-
tem Lebensjahr (QALY), die man einspart. Kosten-Nutzen-Analysen
sind Werkzeuge zur Entscheidungsfindung unter unbekannten bzw. un-
sicheren Umständen. Diese Analysen alleine liefern keine Beweise,
ob eine medizinische Intervention wirksam ist. In dieser Ausgabe
des New England Journal of Medicine präsentieren Kim und Goldie ein
Modell der HPV-Impfung und verwenden eine Kosten-Nutzen-Analyse, um
so Projektionen der möglichen gesundheitlichen Vorteile und ökono-
mischen Implikationen des Impfstoffeinsatzes zu erhalten(1).

Um die Qualität einer Kosten-Nutzen-Analyse zu bewerten, ist es un-
verzichtbar, die Inputvariablen des Modells, die Unwägbarkeiten und
die Wahl zu taxieren, die von den Wissenschaftlern getroffen wur-
den. Eine Analyse einer medizinischen präventiven Intervention zu
erstellen – in diesem Fall eines Impfstoffs, den man gesunden 12-
jährigen Mädchen injiziert und der sich nach Jahrzehnten auf die
Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebserkrankungen auswirken könnte -
ist äußerst kompliziert. Diese Analyse umfasst [Faktoren wie] ein
Modell der historischen Entwicklung der HPV-Infektion in dieser
Gruppe von Mädchen für den Rest ihres Lebens, die Wirkung des Impf-
stoffs während der gesamten Zeit (ob der Effekt gleich bleibt oder
abnimmt), die Wirkung auf andere HPV-Stämme, die Auswirkungen des
Impfstoffs auf die natürliche Immunität gegenüber HPV-Infektionen,
das sexuelle Verhalten dieser Mädchen und Frauen, ihrer Partner und
letztendlich das Vorsorgeverhalten dieser Frauen.

Das von Kim und Goldie vorgestellte Modell ist qualitativ gut und
ehrgeizig und berücksichtigt die meisten der genannten Faktoren.
Sie kommen zu dem Schluss, dass unter bestimmten Voraussetzungen
die Impfung 12-jähriger Mädchen mit einer auf Zuwachs bezogenen Ra-
tio der Kosten-Nutzen-Analysen in Höhe von 43.600 Dollar pro zu-
sätzlichem QALY [?] verbunden ist, während ein Programm für ältere
Mädchen nicht kosteneffektiv wäre. Allerdings sind die angenommenen
Grundvorgaben recht optimistisch angesetzt. So gehen sie von einem
lebenslangen Schutz durch die Impfung aus (d. h. es werden keine
Auffrischungsimpfungen nötig), der Impfstoff hat auf heranwachsende
Mädchen die gleiche Wirkung wie auf Frauen, es kommt zu keinem Auf-
treten anderer onkogener HP-Virusstämme, geimpfte Frauen nehmen
weiter an Screening-Maßnahmen teil, und die natürliche Immunität
gegen HPV-Infektionen ist unverändert. Ob diese Voraussetzungen
wirklich so stimmen, ist genau die Frage, die in Studien und Folge-
untersuchungen getestet werden müssen. Denn wenn diese Grundvoraus-
setzungen der Autoren nicht stimmen sollten, sinkt der Vorteil der
Impfung und wird unter Umständen sogar geringer als der von einfa-
chen Screening-Maßnahmen. Würde z. B., wie in diesem Artikel er-
wähnt, die Schutzwirkung der Impfung nach 10 Jahren zurückgehen,
wäre eine Impfung deutlich weniger kosteneffizient und das Scree-
ning wäre effektiver als Nachholprogramme.

So lange noch so viele Fragen unbeantwortet sind, gibt es gute
Gründe, bei der Einführung eines groß angelegten Impfprogramms Vor-
sicht walten zu lassen. Stattdessen sollten wir uns darauf konzent-
rieren, solidere Daten durch Forschung zu gewinnen, anstatt folgen-
schwere kostspielige Entscheidungen auf der Basis bisher unbewiese-
ner Voraussetzungen zu treffen."

http://content.nejm.org/cgi/content/full/359/8/861%20

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[11] HPV-Impfstoff: Akzeptanzzuwachs durch aggressives Marketing
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Marketing-Kampagne der Pharmaindustrie Grund für zunehmende Verwen-
dung des HPV-Impfstoffs

mercola.com, Dienstag, 9. September 2008 (Übersetzung: Axel Beren-
des)
http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2008/09/09/drug-company-marketing-leads-to-hpv-vaccine-rise.aspx?source=nl

"Seit zwei Impfstoffen in zahlreichen Ländern die Zulassung erteilt
worden ist, sind mehrere zehn Millionen Mädchen und junge Frauen in
den vergangenen 2 Jahren in den USA und Europa gegen das Humane Pa-
pillomavirus geimpft worden. Einer dieser Impfstoffe, Gardasil vom
Hersteller Merck und Co., ist ärmeren Bürgerinnen der USA bis zur
Vollendung des 18. Lebensjahres sogar kostenlos zur Verfügung ge-
stellt worden, was der amerikanischen Regierung vermutlich Kosten
in Höhe von mehr als 1 Milliarde Dollar beschert haben dürfte.
Zugleich sind in 24 Bundesstaaten Bemühungen angestrebt worden,
diese Impfung für alle Mädchen der mittleren Schulklassen vorzu-
schreiben.

Die blitzartige Verwandlung von einem neuen Impfstoff zu einer In-
jektion, die man einfach haben muss, ist ein Triumph dessen, was
die Hersteller als Information bezeichnen – Kritiker hingegen nen-
nen es einen Marketing–Triumph.

Preisgekrönte Werbespots waren an der Verbreitung der Impfstoffe
beteiligt, unter ihnen Filme, die vor "Sex and the City", auf der
YouTube-Seite und während populärer TV-Shows wie "Law & Order" zu
sehen waren. Außerdem haben die Impfstoffhersteller Gelder für die
Aktionen und Aktivitäten von Patienten- und Frauengruppen, für Ärz-
te und Gesundheitsexperten, Lobbyisten und politische Organisatio-
nen bereit gestellt, die an der Erkrankung Interesse zeigten, und
das oftmals in einer Art und Weise, die jeder Form von Transparenz
entbehrte und die Beteiligung der Firmen geschickt in den Hinter-
grund spielte.

Einige Experten sorgen sich wegen der Folgen der raschen Vermark-
tung dieser neuen Impfstoffe ohne ausreichende entsprechende medi-
zinische Belege. Denn wegen des aggressiven Marketings könnten sich
auch Eltern von Mädchen, die noch lange nicht sexuell aktiv sind
genötigt fühlen, ihren Töchtern einen Impfstoff verabreichen zu
lassen, der noch nicht benötigt wird

In den USA sind zudem Hunderte von Ärzten [von der Pharmaindustrie]
angeheuert und ausgebildet worden, um Vorträge über Gardasil zu
halten – gegen ein Honorar von 4.500 $ pro Vortrag. Einige von ih-
nen haben bereits Hunderttausende Dollar verdient.

Dr. Mercolas Kommentar:

Es besteht kein Zweifel daran, dass viele wohlmeinende Eltern im
Lande betrogen oder zumindest stark an der Nase herumgeführt werden
– vom GARDASIL-Hersteller Merck, den Medien, den Gesundheitsfunkti-
onären und vielleicht auch von ihren eigene Hausärzten – um ihnen
weiszumachen, dass der Impfstoff ihren Töchtern nützt.

Denn was man Ihnen nicht erzählt: Das Medikament hat bereits Tau-
sende unerwünschter Nebenwirkungen provoziert, darunter einige
Todesfälle innerhalb von 7 Tagen nach der Injektion. Sogar unter
den Lesern unseres Blogs [Internet-Tagebuch] befindet sich ein
Elternteil, dessen Tochter nach der ersten Impfung gestorben ist.

Das 1 x 1 der Panikmache: Aggressives Marketing

Nun sind aggressive Werbekampagnen der Pharmaindustrie nichts wirk-
lich Neues - anders als in der EU ist es in den USA sogar erlaubt,
rezeptpflichtige Medikamente unmittelbar beim Endverbraucher
(= Patienten) zu bewerben – aber die Gardasil-Kampagne gegen den
Gebärmutterhalskrebs hat die westlichen Staaten wie eine Revolution
überrannt.

Und sie ist zudem eine der erfolgreichsten Beispiele für grundlose
Panikmache, die ich erlebt habe.

Während man den Gebärmutterhalskrebs mit jährlich 500.000 Neuer-
krankungen als die Krebserkrankung der Frau bezeichnet, die für die
zweitgrößte Anzahl von Todesfällen verantwortlich ist, verschweigt
die Marketingkampagne die ganze Wahrheit. Denn was man nicht er-
wähnt: 95 % dieser Gebärmutterhalskrebstoten stammen aus Entwick-
lungsländern, wo man sich den HPV-Impfstoff ohnehin nicht leisten
kann.

Uns ist bekannt, dass in Ländern, wo PAP-Abstrich-Programme exis-
tieren, nur sehr wenige Frauen an Gebärmutterhalskrebs sterben,
weil man mit regelmäßigen PAP-Abstrichen präkanzeröse Zellen früh
genug erkennen kann, um sie effektiv zu behandeln.

In Großbritannien beispielsweise sterben jährlich nur 400 Frauen am
Gebärmutterhalskrebs, in den USA ist die Erkrankung für 3.800 To-
desfälle verantwortlich – und die meisten sind durch nicht regelmä-
ßige PAP-Abstriche begründet.

Stellt diese Erkrankung tatsächlich eine derart große gesundheitli-
che Bedrohung dar, dass sie eine Zwangsimpfung aller Mädchen zwi-
schen 11 und 26 Jahren rechtfertigt?

Und da der HPV-Impfstoff ohnehin nicht vor allen HPV-Stämmen
schützt, sind regelmäßige PAP-Abstriche weiterhin erforderlich,
will man sich nicht dem Risiko eines unerkannten und somit poten-
tiell tödlichen Gebärmutterhalskrebses aussetzen, was aber wiederum
die Frage aufwirft, warum man sich dann überhaupt erst hat impfen
lassen.

Diese Impfstoffkampagne kommt mit soviel hysterischer Furcht und so
wenig Logik daher, dass es einen schier verzweifeln lassen könnte.

Dr. Diane Harper, Medizinprofessorin der Dartmouth Medical School
äußerte sich dazu wie folgt:

..."Merck hat jeden Meinungsbildner, jede Frauengruppe, jede medi-
zinische Gesellschaft und jeden Politiker aktiv durch Lobbyismus
beeinflusst und sich direkt an den Verbraucher gewandt – um ein Ge-
fühl der Panik zu schaffen, dass man sich unbedingt hier und jetzt
impfen lassen muss."

Die Wahrheit lautet: Ihre Töchter brauchen diese Impfung NICHT!

Alles, was sie brauchen, ist ein stabiles Immunsystem, das hilft,
eine HPV-Infektion von alleine zu überwinden – was in 90 % aller
Fälle sowieso zutrifft.

(...)

Ist die HPV-Impfung das Risiko wert?

Endlich beginnen Forscher ernsthaft die Frage zu stellen, ob der
HPV-Impfstoff wirklich das Risiko wert ist. So weist das Editorial
der letzten Ausgabe des New England Journal of Medicine (NEJM) auf
die wachsende Besorgnis hin.

Zum einen ist die Langzeitwirkung von Gardasil unklar. Und da es
Jahre braucht, damit sich der Gebärmutterhalskrebs entwickelt, rei-
chen nach Ansicht einiger Kritiker die aktuellen Informationen
nicht aus, ob das Mittel überhaupt wirkt. Zum anderen ist da das
Problem der unerwünschten Nebenwirkungen. Wie Berichte der FDA er-
kennen lassen, ist es bei fast 9.000 Mädchen nach der Impfung mit
Gardasil zu solchen unerwünschten Nebenwirkungen gekommen.

Als regelmäßiger Leser meines Newsletters werden Sie bemerkt haben,
dass jedes Mal, wenn ich einen neuen Artikel über den HPV-Impfstoff
verfasse, die Zahl der unerwünschten Nebenwirkungen um 100 oder
mehr Fälle zugenommen hat. So habe ich am 24. Juni 2008 über mehr
als 6.700 solcher Zwischenfälle berichtet. Fast auf den Tag genau 2
Monate später berichtete die Association of American Physicians and
Surgeons, die Zahl der gemeldeten Nebenwirkungen belaufe sich auf
8.864 Fälle.

Wenn das kein Warnzeichen ist!

Gemeinsam mit dem NEJM hat die Verbraucherorganisation Judical
Watch einen recht beunruhigenden Spezialreport über Gardasil veröf-
fentlicht. Auf Grundlage von Informationen, die sie durch den Free-
dom of Information Act (FOIA) erhalten hatten, fasst dieser Bericht
den Zulassungsprozess, Nebenwirkungen, Sicherheitsfragen und Marke-
tingpraktiken in Verbindung mit dem HPV-Impfstoff zusammen und be-
zeichnet alles als "ein großes öffentliches Gesundheitsexperiment."

Eines der verblüffendsten Ergebnisse betraf die Zahl von 78 Fällen,
bei denen es nach der Impfung von Frauen, die unwissentlich mit dem
HPV-Virus infiziert waren, zum Ausbruch von Genitalwarzen gekommen
war. Neben diesen Warzen im Geschlechtsbereich bildeten sich bei
einigen der Frauen auch Warzen im Gesicht, auf den Händen und Fü-
ßen.

Außerdem zeigte sich, dass Gardasil eine Wirkungsrate von –44,6 %
hatte (jawohl, das ist ein negativer Wert), wenn es Frauen verab-
reicht wurde, die bereits mit den Virenstämmen in Kontakt gekommen
waren, die auch im Impfstoff enthalten sind.

Wie Judical Watch zudem aufdeckte, war Gardasil gegen ein alumini-
umhaltiges Placebo – und keine reaktionsarme Salzlauge – getestet
worden, wodurch der Impfstoff sicherer erscheint, als er in Wirk-
lichkeit ist – was dann auch tatsächlich der aktuellen Situation
entspricht, wenn Sie mich fragen.

Der Wahnsinn geht weiter

Trotz aller neu entdeckten Risiken und der ständig wachsenden An-
zahl von Berichten über Impfschäden wollen Impfbefürworter eine
zweite Front eröffnen: ältere Frauen und junge Männer.

Dr. Raffle, ein britischer Gebärmutterhalskrebsexperte, sagte dazu
recht treffend: "Ach du meine Güte. Wenn wir den Impfstoff jetzt
auch noch Jungen geben, ist endgültig jeder Anschein von wissen-
schaftlichem Wert und Kostenanalyse zum Teufel."

Meiner Meinung nach zeigt schon dieser Vorschlag, dass dieser Impf-
stoff nichts anderes ist als ein Dukatenesel, und nur wenig Beweise
für irgendeinen weitern Vorteil liefert – vor allem, wenn man be-
denkt, wie einfach der Gebärmutterhalskrebs ohne die Impfung ge-
heilt werden kann.

...

Seien Sie "einer weniger", wenn es um Gardasil geht!

Es gibt absolut keinen Grund, sich den gefährlichen Nebenwirkungen
des Impfstoffs auszusetzen, um eine Infektion zu verhindern, die in
90 % aller Fälle ganz von alleine verschwindet. Und es gibt auch
keine Garantie, dass man geschützt ist, da man sich auch mit dem
HPV infizieren kann, obwohl man geimpft worden ist.

Also: Für alle, die den Impfstoff erhalten, ist es definitiv keine
Win-Win-Situation.

Besser wäre es, alle Mädchen daran zu erinnern, dass sie das Risiko
einer HPV-Infektion von Anfang an drastisch senken können, indem
sie entweder geschützten Geschlechtsverkehr praktizieren oder mit
dem Sex warten, bis sie in einer engen Partnerschaft leben.

Und vergessen Sie nie: Wer sein Immunsystem in Form hält, dem wird
es helfen, jedes HPV auch ohne Medikamente abzuwehren."

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[12] US-Regierung fordert HPV-Impfung für Neubürger
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Sherry Baker, NaturalNews.com 17. September 2008
(Übersetzung: Axel Berendes)
http://www.naturalnews.com/z024234.html

(NaturalNews) Trotz einer ständig wachsenden Zahl von Berichten ü-
ber schwere, ja sogar tödlich verlaufende Reaktionen auf den HPV-
Impfstoff, hat die amerikanische Einwanderungsbehörde Citizenship
and Immigration Services (USCIS) heute angekündigt, dass Bewohner
von Drittländern die sich um eine permanente Aufenthaltsgenehmigung
in den USA bewerben, sich gegen das HPV impfen lassen müssen, um
sich vor einer Gebärmutterhalskrebserkrankung zu schützen.

Diese neue Bestimmung, die in den revidierten Bestimmungen Techni-
cal Instructions to Civil Surgeons for Vaccination Requirements der
CDC aufgeführt ist, spricht von so genannten "altersentsprechenden
Gruppierungen", also Mädchen und jungen Frauen, die einen Beleg ü-
ber diese Impfung erbringen müssen oder keine permanente Aufent-
haltsgenehmigung in den USA erhalten.

Diese Bestimmung markiert einen weiteren immensen Marketingerfolg
für den Pharmariesen Merck & Co., dem Hersteller des HPV-Impfstoffs
Gardasil. Merck hat bereits ein umfassendes Lobbying für eine prak-
tisch allumfassende Impfung aller Frauen mit Gardasil betrieben.
Gardasil ist derzeit zur Anwendung bei Frauen im Alter zwischen 9
und 26 Jahren zugelassen, und zahlreiche Gesundheits- und Schul-
funktionäre drängen dazu, die Impfung für alle Mädchen von 11 und
12 Jahren verpflichtend zu machen. Einige Ärzte bieten außerdem
Frauen über 20 Gardasil "off-label" an, um ihren Impfstatus im
Nachholverfahren zu aktualisieren. Merck, dessen Profite durch Gar-
dasil in die Milliarden gehen sollen, will den Impfstoff zudem in
der Gruppe der 27- bis 45-jährigen vermarkten. Bisher hat die Food
& Drug Administration (FDA) dieses Ansinnen zurückgewiesen.

Die Ursache für den plötzlichen Run auf die HPV-Impfung, der in den
USA und Europa stattfindet, ist die Behauptung, die Impfung schütze
die Frauen vor der Entwicklung von Genitalwarzen, und – was wohl
noch wichtiger ist – vor Gebärmutterhalskrebs (sowie einiger weite-
rer seltener bösartiger Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsor-
gane): Ein Blick auf die Statistiken – und Risiken – der Anwendung
von Gardasil lässt Fragen über die Sicherheit und die Wirksamkeit
von Gardasil offen.

So schätzt die American Cancer Society z. B., dass in den USA 2008
bei 11.070 Frauen die Diagnose Gebärmutterhalskrebs gestellt wird.
Bei rechtzeitiger Erkennung ist dieser Krebs bestens zu therapieren
und zu heilen. Der HPV-Impfstoff Gardasil ist erst seit 2006 auf
dem Markt und schon heute für Tausende dokumentierter schwerer Ne-
benwirkungen verantwortlich, darunter mehrere Todesfälle.

Wie Judicial Watch, eine Interessengruppe, sagt, zeigen die aktu-
ellsten Berichte, dass der Impfstoff 21 Todesfälle und weitere
9.749 unerwünschte Nebenwirkungen verursacht hat, darunter 78 Fälle
von Ausbrüchen eben jener Genitalwarzen, vor denen die Impfung ei-
gentlich schützen soll, sowie 10 Fälle von Fehlgeburten.

Und das könnte nur die Spitze eines Eisbergs ernsterer Nebenwirkun-
gen von Gardasil sein. Wie eine Studie zeigt, die im New England
Journal of Medicine veröffentlich wurde, werden nur etwa 10 % der
Nebenwirkungen wirklich dem VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting
System) angezeigt.

Zudem wachsen die Hinweise darauf, dass Gardasil noch nicht einmal
besonders wirksam ist. Die EU, die ähnlich wie die USA massive Gar-
dasil-Impfungen befürwortet, gesteht auf ihrer Gesundheitsseite für
Verbraucher ein, dass eine " HPV-Impfung keinen Ersatz für die rou-
tinemäßigen Screening-Untersuchungen des Gebärmutterhalses darstel-
len, ... kein Impfstoff ist zu 100 % wirksam ... zudem schützt die
HPV-Impfung auch nicht vor HPV-Stämmen, die nicht im Impfstoff ent-
halten sind bzw. gegen bereits vorliegende HPV-Infektionen."

[Eine] HPV[-Infektion] gehört zu den häufigsten sexuell übertragba-
ren Erkrankungen und etwa 90 % aller sexuell aktiven Personen infi-
zieren sich während ihres Lebens mit dem Virus. Je mehr Sexualpart-
ner man hat, desto wahrscheinlicher ist es, sich zu infizieren. Je-
des Jahr werden etwa 6 Millionen US-Bürger mit dem HPV infiziert,
aber nur bei einem minimalen Prozentsatz der Infizierten entwickeln
sich dadurch wirklich schwere gesundheitliche Probleme.

Es gibt zahlreiche HPV-Stämme, aber nur einige davon stehen mit ei-
ner Krebserkrankung in Verbindung. Und nur etwa 10 % aller Frauen,
die sich eine Infektion des Gebärmutterhalses mit einem der Hoch-
Risiko-HPV-Stämme zuziehen, entwickeln wirklich eine jener lang an-
haltenden HPV-Infektionen, die ein Risiko für eine Gebärmutterhals-
krebserkrankung darstellen – so zumindest informiert das Center for
Disease Control and Prevention auf seiner Webseite.

Dort kann man auch lesen: "Die meisten Infektionen durch Hoch-
Risiko-HPV-Stämme führen nicht zu einer Krebserkrankung. Oft kann
das Immunsystem das Virus aus dem System entfernen, bevor es Prob-
leme verursacht. In den meisten Fällen kann der Körper das Virus
abwehren, und die infizierten Zellen werden wieder normal." Die Ex-
perten des CDC weisen auch darauf hin, dass Patienten mit HPV-
induzierten Warzen zu deren Behandlung Salben einsetzen können –
oder ganz einfach warten, bis diese Warzen von alleine verschwin-
den."

Fazit: Ein monogamer und nicht promisker Lebenswandel und ein ge-
sundes Immunsystem sind die besten Waffen gegen das HPV und durch
das Virus bedingte Krebserkrankungen.

Unglücklicherweise stellt die neue Verordnung der amerikanischen
Citizenship and Immigration Services über Pflichtimpfungen neuer
Bürger dieses Landes einen weiteren besorgniserregenden Schritt auf
dem Wege zu durch die Regierung verlangten Impfungen dar, durch den
individuelle Gesundheitsentscheidungen und Freiheit beeinträchtigt
werden.

Über die Autorin

Sherry Baker ist eine sehr produktive Autorin, deren Texte in Zeit-
schriften wie "Newsweek", "Health", dem "Atlanta Journal and
Constitution", "Yoga Journal," "Optometry", "Atlanta, Arthritis To-
day", "Natural Healing Newsletter", "OMNI, dem "Healthy Years"
Newsletter der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA), dem
"Focus on Health Aging" Newsletter der "Mount Sinai School of Medi-
cine", dem "Men's Health Advisor" Newsletter der Cleveland Clinic
und vielen weiteren Publikationen erschienen sind.

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[13] Nach HPV-Impfung: Entzündung der Bauchspeicheldrüse
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Gardasil-Impfung und Pankreatitis – Australische Ärzte verlangen
Überprüfung
Joanne Waldron, NaturalNews.com, September 17 2008
(Übersetzung: Axel Berendes)
http://www.naturalnews.com/024233.html

Nachdem 3 Mädchen kurz nach einer HPV-Impfung an einer Pankreatitis
(Entzündung des Pankreas = Bauchspeicheldrüse) erkrankt waren, for-
dern australische Ärzte eine Überprüfung des kontrovers diskutier-
ten HPV-Impfstoffs Gardasil. Darüber informiert zumindest ein Arti-
kel in The Sydney Morning Herald. Die Australia's Therapeutic Goods
Association (TGA) führt jetzt eine Untersuchung des Sachverhaltes
durch. Auch in den USA sind nach verschiedenen Berichten Mädchen
nach der Verabreichung von Gardasil an einer Pankreatitis erkrankt.

Was ist eine Pankreatitis?

[Pankreatitis = Entzündung der Bauchspeicheldrüse, d. Red.] Nach
Angaben aus einem Artikel des National Institute of Diabetes and
Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) beginnt eine akute Pankreati-
tis mit schwersten Bauchschmerzen. Weitere Symptome können Schwel-
lungen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Herzrasen sein. In schwere-
ren Verlaufsformen der Erkrankung kann es zu einem Abfall des Blut-
drucks und Dehydrierung (Austrocknung des Körpers) kommen. Im Ex-
tremfall können Herz, Lungen oder Nieren versagen, wenn es zu Blu-
tungen in den Pankreas kommt, können auch lebensbedrohliche Schock-
zustände und der Tod die Folge sein. Die Therapie einer Pankreati-
tis erfolgt mittels Infusionen, Sauerstoffgaben, Antibiotika oder
chirurgischer Eingriffe.

Drei Fälle in Australien

Eine der australischen Frauen, die an einer Pankreatitis erkrankte,
war eine 26-Jährige, die 4 Tage nach ihrer ersten Gardasil-Impfung
in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste. Nach Angaben des Me-
dical Journal of Australia litt die Frau unter Fieber, Hautaus-
schlägen, schwersten Schmerzen und Erbrechen und musste 10 Tage in
der Klinik bleiben. Wie Dr. Amitabha und seine Kollegen berichte-
ten, haben sie keine andere Ursache für die Pankreatitis ausfindig
machen können, und sie sagten, obwohl sie nicht ausschließen könn-
ten, dass es sich bei der Erkrankung um einen zufälligen Vorgang
handele, "kann auch die HPV-Impfung als potentielle Ursache nicht
ausgeschlossen werden." Tatsächlich wiesen sie darauf hin, dass
beim Auftreten von Bauchschmerzen nach einer HPV-Impfung eine
Pankreatitis eindeutig in Betracht gezogen werden sollte. Während
sich die Beschwerden des zweiten australischen Mädchens rasch bes-
serten, steht die dritte Betroffene noch unter Behandlung bei einem
Gastroenterologen.

Mehr Fälle in den USA

Zusätzlich zu den Pankreatitiserkrankungen nach einer HPV-Impfung
in Australien gibt es auch unter amerikanischen Frauen ähnliche Be-
richte. Wie z B. die medizinische Korrespondentin von CNN, Elisa-
beth Cohen berichtet, hat die Familie von Jesalee Parsons Klage bei
einem Impfgericht des Bundes eingereicht. Jesalee erkrankte binnen
weniger Stunden nach der HPV-Impfung an einer Pankreatitis, ein
Teil ihrer Bauchspeicheldrüse musste operativ entfernt werden. Das
arme Mädchen fehlte Monate lang in der Schule und fühlt sich immer
noch nicht gut.

Wie viel müssen Eltern noch lesen, bevor sie damit aufhören, ihre
Töchter schon im Alter von neun Jahren impfen zu lassen? Dieser
Impfstoff ist ein Präparat, dessen Langzeitfolgen vollkommen unbe-
kannt sind. Und darüber hinaus hat noch niemand bewiesen, dass die
Impfung wirklich Gebärmutterhalskrebs vorbeugen kann.

Die Papiertüten-Prinzessin

Außer, dass sie ihren Kindern viele gesunde Gewohnheiten vermit-
teln, die das Risiko einer Krebserkrankung auf natürlichem Wege re-
duzieren, erweisen Eltern ihren Kindern einen weitaus größeren
Dienst, wenn sie ihnen etwas mehr Selbstvertrauen beibringen wür-
den, als sie einer HPV-Impfung auszusetzen. Ein Buch, das Eltern
[zu diesem Zweck] ihren Töchtern schon im frühen Kindesalter zu-
gänglich machen sollten, ist "The Paper Bag Princess" (Die Papier-
tüten-Prinzessin) von Robert N. Munsch. In diesem Buch wird nicht
die typische Prinzessinnengeschichte vermittelt.

In dieser Geschichte wird eine Prinzessin mit dem sehr gut ausse-
henden Prinzen Ronald verlobt. Ein wilder Drache, der vorbei kommt,
zerstört das Schloss der Prinzessin und verbrennt ihre Kleidung mit
seinem Feueratem. Danach kidnappt er Ronald und verschwindet. Also
macht sich die junge und mit Asche bedeckte Prinzessin auf die Su-
che nach ihrem geliebten Prinzen, und da der Drache ihre komplette
Garderobe vernichtet hat, muss sie sich mit einer Papiertüte be-
kleiden.
Aber nachdem die Heldin ihren Verlobten gefunden und ihn mit ihrer
Intelligenz vor dem Drachen gerettet hat, erzählt der ihr nur, wie
hässlich sie aussieht und er schlägt ihr vor, zu verschwinden und
erst dann wiederzukommen, wenn sie wieder wie eine richtige Prin-
zessin aussieht.

Gebt Euren Töchtern mehr Selbstvertrauen!

Diese Geschichte vermittelt jungen Mädchen einige wichtige Informa-
tionen. Der "gutaussehende Prinz" kann in Wirklichkeit ein richti-
ger Blödmann sein. Und statt kleinen Mädchen einen riskanten, mit
unbekannten Langzeitnebenwirkungen gehafteten, Impfstoff zu geben,
könnte es vielleicht besser sein, junge Mädchen und Frauen aufzu-
ziehen, die ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen und etwas mehr
Selbstwertgefühl haben. Solche Mädchen tendieren weniger dazu, mit
Sex zu experimentieren, bevor sie reif genug sind, um die Konse-
quenzen ihres Handelns in vollem Umfang zu begreifen.

Über die Autorin

Joanne Waldron ist eine Computerexpertin mit einer Passion, gesund-
heitsbezogene Informationen zu verfassen und zu verbreiten. Sie be-
treibt das Internetforum Naked Wellness: The Gentle Health Revolu-
tion, das sich damit beschäftigt, wie man Gesundheit, Wohlbefinden
und ein längeres Leben erreicht.

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[14] Nährstoffreiche Kost könnte Gebärmutterhalskrebsrisiko senken
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"Wie eine Untersuchung aus der Zeitschrift Nutrition and Cancer er-
kennen lässt, kann eine ballaststoffreiche Ernährung mit hohen An-
teilen an Obst und Gemüse zu einer deutlichen Senkung des Gebärmut-
terhalskrebsrisikos beitragen.

Der Gebärmutterhalskrebs ist am häufigsten mit Risikofaktoren wie
einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV), Rauchen, der
Anwendung von oralen Kontrazeptiva (der "Pille") oder stän-
dig/häufig wechselnden Geschlechtspartnern in Verbindung gebracht
worden. Nun haben Wissenschaftler erkannt, dass auch die Ernährung
eine wichtige Rolle spielen könnte.

Die Studie konzentrierte sich auf 239 Frauen, die am Roswell Park
Cancer Institute in Buffalo, New York, wegen einer Gebärmutterhals-
krebserkrankung behandelt wurden. Die Forscher verglichen diese
Frauen mit einer Gruppe von 979 zufällig ausgesuchten Patienten der
gleichen Klinik. Alle Frauen mussten einen Fragebogen zu ihrer Er-
nährung und ihrer Patientengeschichte ausfüllen. Dabei befragte man
sie auch über die Art von Nahrungsmitteln und Getränken, die sie
vor ihrer Krebsdiagnose zu sich genommen hatten.

Frauen mit der höchsten Aufnahme von Ballaststoffen, den Vitaminen
A, C, E, Alpha- und Beta-Karotin, Lutein und Folat hatten ein um 40
– 60 % geringeres Risiko für Gebärmutterhalskrebs als Frauen mit
der niedrigsten Zufuhr dieser Nährstoffe. Dieser Krebsschutzfaktor
blieb auch noch bestehen, nachdem man die Daten mit Bezug auf be-
kannte Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs angepasst hatte.

Wie können diese Nährstoffe gegen Krebs schützen? Sie wirken als
Antioxidantien, die Zellschäden abwenden können, die durch schädli-
che [Sauerstoff-] Moleküle ausgelöst wurden, die man als "freie Ra-
dikale" bezeichnet. Außerdem können diese Stoffe verhindern, dass
Zellen sich bösartig verändern, und sie verringern zudem das Risiko
einer Ansteckung durch Viren wie dem HPV, die eine Krebserkrankung
einleiten können.

Dabei scheint die Wirkung dieser Nährstoffe miteinander verknüpft
zu sein. "Die Tatsache, dass die starke Zufuhr einer so großen Aus-
wahl von Nährstoffen aus pflanzlichen Quellen protektiv erscheint,
könnte darauf hinweisen, dass eine Ernährung auf pflanzlicher Basis
das Risiko mehr verringert als ein einziger Nährstoff," sagt der
Hauptautor der Studie, Chaitali Ghosh, PhD, Privatdozent für Mathe-
matik vom Buffalo State College.

Diese Studie beschäftigte sich nicht damit, ob diese Nährstoffe
sich auch auf das Krebsrisiko auswirken, wenn sie in Form von Nah-
rungsergänzungsmitteln aufgenommen wurden. Auch wurde nicht ge-
klärt, ob die Teilnehmerinnen der Studie mit dem HPV infiziert wa-
ren oder nicht. Da es eine Gebärmutterhalskrebserkrankung begünsti-
gen kann, könnte das HPV die Assoziationen zwischen Ernährung und
Gebärmutterhalskrebs beeinflussen, die in dieser Studie beobachtet
wurden. Und da die Wissenschaftler sich zudem auf die Angaben der
Teilnehmerinnen zu ihrer Ernährung verließen, ist eine Verifizie-
rung dieser Ergebnisse nicht ganz einfach.

Dennoch weisen die Ergebnisse auf einen signifikanten Vorteil einer
gesunden Ernährung hin. "Eine Ernährung, die reichlich pflanzliche
Nährstoffe liefert, kann für die Senkung des Gebärmutterhalskrebs-
risikos wichtig sein", sagt Dr. Gosh. "Daher sollte eine große Aus-
wahl an Obst und Gemüse Teil einer jeden Ernährung sein, um den ma-
ximalen Schutzeffekt dieser Nährstoffe gegen Krebserkrankungen zu
erreichen."

Zukünftige Untersuchungen, so empfehlen die Autoren, sollten sich
[daher] mit der Auswirkung einzelner Nährstoffe auf den Gebärmut-
terhalskrebs beschäftigen und auch die Frage einer HPV–Infektion
unter den Teilnehmerinnen in Betracht ziehen". - Ghosh C, Baker JA,
Moysich KB, Rivera R, Brasure JR, McCann SE. Dietary intakes of se-
lected nutrients and food groups and risk of cervical cancer. Nu-
trition and Cancer. 2008;60:331-341.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18444167

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[15] Merck will Akzeptanz von GARDASIL noch weiter erhöhen
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Mercks neue HPV-Studie mit einkommensschwachen Frauen und Angehöri-
gen von Minderheiten
Joanne Waldron, NaturalNews.com 25. September 2008
(Übersetzung: Axel Berendes)
http://www.naturalnews.com/z024325.html

(NaturalNews) Wie eine Pressemitteilung der Universität von Indiana
informiert, hat der Pharmakonzern Merck, Hersteller des umstritte-
nen Impfstoffs Gardasil, zwei Professoren der universitätseigenen
Kelley School of Business eine Spende von 79.000 Dollar für die Er-
forschung zweier Interventionen verliehen, wie man die Akzeptanz
der HPV-Impfung unter Frauen aus einkommensschwachen Bevölkerungs-
gruppen und/oder Minderheiten steigern kann. Eine der beiden Pro-
fessoren, Denna Cox, will sich mit der Frage beschäftigen, wie
Verbraucher sich in Fragen der Gesundheit entscheiden. Der zweite
Dozent will erforschen, wie Verbraucher die Risikofaktoren bei der
Wahl medizinischer Behandlungsverfahren bewerten.

Forscher sind Wirtschaftswissenschaftler, keine Mediziner

Die Eli Lilly-Stipendiatin Denna Cox, die als leitende Wissen-
schaftlerin der Studie fungiert, war früher Mikrobiologin, bevor
sie an der Universität von Houston den Doktorgrad für Marketingwis-
senschaften erhielt. Antony Cox, ihr Co-Autor, besitzt einen PhD.
für Marketing von der Universität Indiana. Bemerkenswert: Keiner
der beiden Wissenschaftler ist Arzt oder Mediziner. Nach Aussage
der Presseerklärung ist es ihre Aufgabe, "den besten Weg zu finden,
wie man einkommensschwachen weißen, farbigen und spanischstämmigen
Frauen die Vorteile und Risiken einer HPV-Impfung nahe bringen
kann, damit diese aufgrund dieser Informationen selbstbestimmt über
eine Impfung entscheiden können."

Wie überzeugt man einkommensschwache Frauen / Angehörige von Min-
derheiten, sich gegen HPV impfen zu lassen?

Man mag sich fragen, wie Mercks Vorstellung von einer "selbstbe-
stimmten Entscheidung über eine Impfung" aussehen mag. Wenn man be-
denkt, dass bei der Gardasil-Marketingkampagne auch TV-Spots wäh-
rend beliebter Fernsehshows wie American Idol (USA sucht den Super-
star), der Oprah Winfrey Show oder in den Werbepausen von Filmen
wie Sex & the City eingesetzt wurden, kann man nur mutmaßen, dass
eine solche "selbstbestimmte Entscheidung über die HPV-Impfung" be-
deutet, dass die Frauen sich zu einer Impfung bereit erklären. Und
deswegen wird diese Studie auch von zwei Marketingexperten und
nicht von Medizinern durchgeführt. Machen wir uns doch nichts vor:
Sinn und Zweck der Studie ist es herauszufinden, wie man diese Be-
völkerungsgruppe dazu bringen kann, sich impfen zu lassen.

Die Öffentlichkeit beginnt, die Impfung zu hinterfragen.

Wenn dieser Impfstoff wirklich so eine wunderbare Sache ist, warum
muss Merck dann so viel Geld ausgeben, um das Mittel zu vermarkten
und Forscher anzuheuern, die junge Frauen davon überzeugen sollen,
sich impfen zu lassen? Auch die CDC behauptet nach wie vor, dass
der Impfstoff sicher ist. Warum reagiert die Öffentlichkeit so zu-
rückhaltend?

Die Wahrheit ist: Gardasil hat in letzter Zeit etwas zu viel Presse
bekommen – und diese Presse ist alles andere als gut. Eltern und
junge Frauen bezweifeln Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung -
und das zu Recht. Wenn man immer neue Geschichten darüber hört, wie
Gardasil mit Zwischenfällen wie Lähmungen, Tod oder Bauchspeichel-
drüsenentzündungen in Verbindung gebracht wird, wundert es nicht,
dass Gardasil Marketingexperten bezahlen muss, um Wege zu finden
wie man den Impfstoff an einkommensschwache junge Frauen und/oder
Angehörige von Minderheiten zu verhökert.

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[16] HPV: Überempfindlichkeitsreaktionen und Ohnmachtsanfälle
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Australien: Überempfindlichkeitsreaktionen und Ohnmachtsanfälle
nach GARDASIL-Impfung

"(...) In Australien kam es unter Gardasil bisher bei 114.000 ge-
impften Teenagern und jungen Frauen zu 12 Überempfindlichkeitsreak-
tionen und somit zu einer im Vergleich zu anderen Impfungen erhöh-
ten Inzidenzrate: 2,6/100.000 Impfungen bei Gardasil-Impfung vs.
0,1/100.000 bei Meningokokken-Impfungen. In Deutschland wird eben-
falls wie in Australien seit 2007 jungen Frauen die HPV-Impfung
empfohlen.

"Die Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) gilt als sicher
und gut verträglich. Die Rate von anaphylaktischen Reaktionen könn-
te nach einer Studie im Canadian Medical Association Journal (1)
jedoch höher sein als bisher angenommen. Aus den USA wird zudem von
vermehrten Postvakzinationssynkopen (Ohnmachtsanfälle) unter den
Teenagern berichtet. (...)" - Medknowledge-Newsletter, September
III 2008
http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2008/09-2008-18-gardasil-da.htm

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[17] Negative Resultate werden nur widerwillig veröffentlicht
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Negative Resultate aus Arzneimittel-Studien werden nur widerwillig
veröffentlicht

"Ein Team von Wissenschaftlern hat die Publikationsgeschichte jedes
in den USA zwischen 1989 und 2000 zugelassenen Medikamentes rekon-
struiert und ist zu einem mehr oder minder überraschenden Ergebnis
gekommen: Studien, die auf eine Ineffektivität eines Arzneimittels
hinweisen, werden weitaus weniger häufig veröffentlicht als solche,
die das Mittel als effektiv darstellen. Die Studie von Ida Sim und
ihren Kollegen betritt Neuland, denn zum ersten Mal wurde die Ge-
samtheit aller über einen definierten Zeitraum genehmigten Arznei-
mittel untersucht.

Zwischen 1998 und 2000 hatten Hersteller insgesamt 909 Wirkstoffe
bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA eingereicht. 90 da-
von wurden später genehmigt. Über 515 (57%) dieser Wirkstoffe fand
sich bis fünf Jahre später kein Wort in irgendeinem der weltweiten
Fachmagazine. Unklar ist, ob die Studie den Fachblättern erst gar
nicht vorgelegt oder aber von diesen nicht angenommen wurden. In
einem Interview sprach Ida Sim aber davon, dass sie davon ausgehe,
dass eine Mehrzahl nie vorgelegt wurde. (...)" - Telepolis vom 25.
Sept. 2008
http://www.heise.de/tp/blogs/3/116458

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[18] Schweiz will Komplementärmedizin in ihre Verfassung aufnehmen
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Der Nationalrat nimmt Vorschlag der Volksinitiative an

Eschenz/Schweiz (humannews) - Das Schweizer Parlament teilt die Zu-
stimmung des Nationalrates und des Ständerates und bestätigt damit
das Initiativkomitee "Ja zur Komplementärmedizin". Es erkennt damit
die Notwendigkeit an, dass eine Verfassungsgrundlage für die alter-
native Medizin geschaffen werden muss. Diese Grundlage sei notwen-
dig, um die Position der komplementären Behandlung im Gesundheits-
wesen zu stärken. Der Vorschlag enthält vier Kernforderungen: die
Wiederaufnahme von fünf Richtungen von Komplementärmedizin in die
Grundversicherung, nationale Diplome für nichtärztliche Therapeu-
ten, die Integration der ärztlichen Komplementärmedizin in Lehre
und Forschung sowie die Wahrung des bewährten Heilmittelschatzes.

Unterstützt wird der Vorschlag vom Bundesparlament und einer Mehr-
heit der Kantone. 14 von 26 Kantonen befürworten diesen Vorschlag
auf der Verfassungsebene. Die Volksinitiative zieht sich nach die-
sem Erfolg - wie im Juni 2008 entschieden - zurück.

Schweizer vertrauen auf Komplementärmedizin

Eine Umfrage von "20 Minuten" zeigt, wie beliebt komplementäre
Heilmethoden in der Schweiz sind. Rund 90 Prozent der Bevölkerung
hat demnach bereits mehrmals auf alternative Behandlungsformen zu-
rückgegriffen. Überraschend ist in dem Zusammenhang, dass neun Pro-
zent der Schweizer sich sogar bei lebensbedrohlichen Erkrankungen
nicht mit chemischen Medikamenten behandeln lassen, sondern aus-
schließlich auf komplementäre Heilmethoden setzen würden. Der Groß-
teil der Bevölkerung ziehe eine Kombination aus Naturheilkunde und
schulmedizinischer Behandlung vor, so die Umfrage. Gerade bei Er-
kältungen, Magenproblemen und Allergien werde gerne auf homöopathi-
sche Globuli zurückgegriffen. Danach folgen Anwendungen der Fußre-
flexzonen-Massage noch vor der traditionellen chinesischen Medizin.
Dass alternative Behandlungsmethoden daher wieder von den Schweizer
Krankenkassen übernommen werden, scheint seine Berechtigung zu ha-
ben.

Pressemeldung vom 30. Sept. 2008
http://www.humannews.de/beitrag.html?&tx_ttnews[tt_news]=1544&tx_ttnews[backPid]=413&cHash=1b4956729d

Pressekontakt:
Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin"
Walter Stüdeli, Ressortleiter Politik & Medien
Tel. 031 560 00 24
Mobil 079 330 23 46
E-Mail: info@koest.ch
Homepage: http://www.jzk.ch

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[19] Impressum
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scheidungen übernehmen, die sich auf diese Publikation berufen.
Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker
Ihres Vertrauens zu Rate. Alle Rechte bei Hans U. P. Tolzin bzw.
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