Email-Nachrichtendienst |
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impf-report Newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 01/2008
Von Eltern für Eltern 12. Januar 2008
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Inhalt:
[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
[02] Referentenschulung in Stuttgart am 19. Januar 2008
[03] Neue Vortrags-DVD: "HPV-Impfung" - nützlicher Schutz oder..."
[04] Ab 2008 Impfpflicht in Hessen?
[05] Petition: Transparenz bei Finanzierung von Selbsthilfegruppen
[06] Sieben typische Irrtümer über Masern
[07] HPV-Impfung: "Teuer und vorschnell"
[08] SPD-Gesundheitsexpertin fordert Debatte über HPV-Impfung
[09] Schützt die HPV-Impfung stärker als bisher vermutet?
[10] Alle Jahre wieder: RKI meldet ersten Grippefall dieser Saison
[11] Holunderextrakt als Alternative zu TAMIFLU?
[12] Handelsblatt: "TAMIFLU ist gefährlicher als gedacht"
[13] US-Impfkritiker sehen sich an Nazi-Herrschaft erinnert
[14] Aventis-Sanofi Weltmarktführer bei Impfstoffen
[15] STERN: "Novartis ködert Ärzte mit Geld"
[16] US-Gesundheitsbehörde wirft Glaxo Täuschung vor
[17] Ein Jahr nach dem Ende der Homöopathie
[18] Knapp 130.000 Behandlungsfehler in deutschen Kliniken
[19] Interessenskonflikte beeinflussen Bewertung von Meta-Analysen
[20] Tausende Krebs-Studien mit falschen Zellen
[21] Informative Links
[22] Impressum
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[01] Kostenbeteiligung für "impf-report"-Newsletter
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Der Bezug des Nachrichtendienstes ist grundsätzlich kostenlos. Die
Zusammenstellung der Rundbriefe nimmt natürlich einiges an Zeit in
Anspruch. Sie können diese Arbeit durch eine jährliche Kostenbetei-
ligung ab 24 Euro unterstützen. Verbunden ist damit zusätzlich ein
Zugang zum Internet-Archiv der "impf-report" Zeitschrift.
Bei Interesse schreiben Sie bitte unter dem Stichwort "Kostenbetei-
ligung für Nachrichtendienst" an redaktion@impf-report.de
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[02] Referentenschulung in Stuttgart am 19. Januar 2008
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Für die Referentenschulung am 19. Januar sind noch Plätze frei:
"Grundlagen der wissenschaftlichen Impfkritik"
Eine Fortbildung für impfkritische Referenten (Seminar-Modul I)
Samstag, 19. Januar 2008, 9:00 - 17:00 Uhr (bei Stuttgart)
Im Seminar-Modul I werden die Inhalte der Vorträge "Wirksamkeits-
nachweis" und "Impfstoffsicherheit" vermittelt. Offene Fragen der
Seminarteilnehmer werden gemeinsam besprochen. Die Teilnehmer er-
halten für jeden besprochenen Vortrag:
- ein fertig ausformuliertes Vortragsskript
- Hintergrund- und Quellenmaterial
- den kompletten Inhalt als offene Präsentationsdatei, die nach
Belieben geändert, gekürzt oder ergänzt werden kann (für den
eigenen Beamer-Vortrag!)
- Das Nutzungsrecht für die Vortragsskripte und Präsentationsda-
teien im Rahmen eigener Vorträge (Verwendungen darüber hinaus
nach Absprache mit dem Tolzin Verlag)
Zudem erhält jeder Teilnehmer Zugang zu einem nichtöffentlichen In-
ternetforum zum Erfahrungsaustausch mit anderen Seminarteilnehmern.
Künftige Aktualisierungen der Skripte und Dateien sind kostenlos!
Natürlich werden auch Tipps und Tricks für die Gestaltung erfolg-
reicher Vortragsveranstaltungen vermittelt.
Zusätzlich werden die Teilnehmer dieser Referentenschulung - auf
Wunsch - kostenlos in eine Referentenliste eingetragen, die auf
www.impfkritik.de und www.impf-report.de veröffentlicht wird. Refe-
rentenanfragen an die "impf-report"-Redaktion werden an den/die Re-
ferenten in der Nähe des geplanten Veranstaltungsortes verwiesen.
Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/referentenschulung.htm
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[03] Neue Vortrags-DVD: "HPV-Impfung" - nützlicher Schutz oder..."
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DVD: "HPV-Impfung - Nützlicher Schutz oder Marketing-Bluff?"
Vortrags-DVD mit Hans U. P. Tolzin
Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird von Herstellern, Medi-
zinern, Behörden und Medien gleichermaßen als derzeit größte Inno-
vation im Impfbereich gefeiert. Doch worauf beruht die allgemeine
Euphorie? Welche Fakten belegen die Wirksamkeit und Sicherheit der
beiden Krebsimpfstoffe?
Dieser Frage geht Hans U. P. Tolzin, Wissenschaftsjournalist und
Herausgeber der Zeitschrift "impf-report" in seinem Vortrag akri-
bisch nach. Er belegt u. a. anhand von Originalquellen:
Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Impfstoffe
Krebs verhindern können - oder dass Gebärmutterhalskrebs überhaupt
von Viren verursacht wird.
Die Krebsimpfung stellt somit eine der größten Herausforderungen an
unsere Leichtgläubigkeit dar!
Video-DVD / 80 Min Laufzeit / Best.-Nr.: DVD-073 / 14,90 Euro
Bestell-Info:
http://s182903437.online.de/shop/catalog/details?aid=DVD073
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[04] Ab 2008 Impfpflicht in Hessen?
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(ir, 7.01.08) Durch das Internet verbreitet sich derzeit das Ge-
rücht, in Hessen sei ab 1. Januar eine Impfpflicht für den Eintritt
von Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen in Kraft getreten. Tat-
sächlich gibt es in Hessen ein neues "Kindergesundheitsschutzge-
setz", das auch auf Impfungen eingeht. Wörtlich heißt es dort:
"§2 Teilnahme an empfohlenen Schutzimpfungen
Personensorgeberechtigte eines Kindes, das Gemeinschaftseinrichtun-
gen im Sinne des § 33 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli
2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Juli
2007 (BGBl. I S. 1574), besucht, haben vor der Aufnahme in die Ein-
richtung durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung nachzuweisen,
dass das Kind alle seinem Alter und Gesundheitszustand entsprechen-
den öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen erhalten hat, oder
schriftlich zu erklären, dass sie eine Zustimmung zu bestimmten
Impfungen nicht erteilen."
Es handelt sich also nicht um eine echte Impfpflicht, denn Eltern
können ohne weitere Begründung schriftlich erklären, dass sie Imp-
fungen ablehnen. Doch natürlich erhöht dieses Gesetz den Druck auf
Eltern, da sie sich genötigt sehen, gegenüber Kindergärten und
Schulen Farbe zu bekennen und sich darüber hinaus zu rechtfertigen.
Merkwürdigerweise ist der Wortlaut des Gesetzes noch nicht im In-
ternet verfügbar. Der Gesetzestext musste von der Pressestelle des
hessischen Sozialministeriums extra angefordert werden. Auch die
Pressemitteilungen sind mager und geben betroffenen Eltern keiner-
lei Anhaltspunkte über die praktische Handhabung.
Diese Nicht-Informationspolitik ist wahrscheinlich gewollt. Sie
provoziert unter anderem falsche Interpretationen des Gesetzes z.
B. durch das Kindergartenpersonal, wonach die öffentlich empfohle-
nen Impfungen jetzt Bedingung für eine Aufnahme in die Einrichtung
seien. Das wiederum erhöht den Druck auf impfkritische Eltern und
fördert gleichzeitig ihre Verunsicherung.
Wer seine Kinder nicht impfen lässt, braucht sich nicht einschüch-
tern zu lassen. Wird man von Kindergarten oder Schule auf das Ge-
setz angesprochen, so ist anzuraten, den genauen Wortlaut des §2
des hessischen Kindergesundheitsschutzgesetzes zur Hand zu haben.
Hilfreich könnte auch sein, der Zustimmungsverweigerungserklärung
eine kurze Begründung hinzuzufügen, um klarzustellen, dass Sie sich
als Eltern intensiv mit der Impffrage auseinandergesetzt haben und
sich keineswegs aus dogmatischen Gründen oder aus Nachlässigkeit
gegen die Impfungen entschieden haben.
Weisen Sie vor allem auf den fehlenden wissenschaftlichen Wirkungs-
nachweis und die fehlenden Daten zur Impfstoffsicherheit hin, und
dass blinder Glaube an die Behauptungen der Gesundheitsbehörden für
Sie als mündigen Bürger nicht in Frage kommt.
Als Quelle können Sie unter anderem die Ärzte für Individuelle
Impfentscheidung e.V. und den "impf-report" benennen. Argumentati-
onshilfen finden Sie insbesondere in der "impf-report"-Ausgabe Nr.
34/35 "Auf der Suche nach dem Wirkungsnachweis":
www.impf-report.de/zeitschrift/bisherige/impf-report034.htm
Wichtig: Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder ein schlechtes
Gewissen einreden, und vertreten Sie Ihre Meinung und Ihre Grund-
rechte ruhig aber bestimmt. Unsere Demokratie lebt schließlich von
unserem Mut, für unsere Rechte und Interessen einzutreten. Wenn Sie
Kontakte zu einer Bürgerrechtsorganisation oder Partei in Hessen
haben, sollten Sie diese gegebenenfalls aktivieren.
Impfkritische Organisationen lassen derzeit auch die verfassungs-
rechtliche Unbedenklichkeit des neuen Gesetzes prüfen. Das Ergebnis
bleibt abzuwarten.
Das hessische Kindergesundheitsschutzgesetz im Wortlaut:
http://www.impfkritik.de/upload/pdf/download/Kindergesundheitsschutzgesetz_verabschiedet.pdf
(ohne Gewähr)
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[05] Petition: Transparenz bei Finanzierung von Selbsthilfegruppen
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"Problematische Kooperationen von Selbsthilfeorganisationen mit
Pharmafirmen gehören zu unseren Dauer-Recherchethemen. Nun liegt
dem Bundestag eine Petition vor, die fordert, alle Zuwendungen von
Pharmaunternehmen an Patientenorganisationen im Internet zu veröf-
fentlichen. Die bisher von über 300 BürgerInnen unterstützte Einga-
be steht auf der Homepage des Petitionsausschusses. Wer will, kann
sie noch bis zum 16. Januar online mitzeichnen!
Hier geht es zur Petition:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=584
Frühzeitig und wiederholt haben wir über fragwürdige Partnerschaf-
ten berichtet. Zum Beispiel:
http://www.bioskop-forum.de/themen/menschenversuche/pharmaunternehmen_selbsthilfegruppen.htm
Inzwischen diskutiert auch die Selbsthilfeszene kontrovers, ob und
wie weit Kooperationen mit Pharmaunternehmen vertretbar sind. Ein
aktueller Zwischenruf steht hier:
http://www.psoriasis-netz.de/journalistenpreis.html
Derweil beschwichtigt die BAG Selbsthilfe und verweist auf neue
Leitsätze und ein Monitoringverfahren:
http://www.bag-selbsthilfe.de/news/141/neutralitaet-und-unabhaengigkeit-der-selbsthilfe/
Eben diese Leitsätze hat BIOSKOP eingehend unter die Lupe genommen.
Wir fänden es prima, wenn Sie/Ihr diese Analyse diskutieren, kom-
mentieren und weiterverbreiten würden! Und wir freuen uns über
neue, sachdienliche Hinweise zu diesem Thema!"
Quelle: bioskop.bits Nr.1 vom 7. Jan. 2008, www.bioskop-forum.de
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[06] Sieben typische Irrtümer über Masern
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"Masern sind die Medizin der Natur, Symptomunterdrückung ist
Pfusch!"
(ir) Der nachfolgende Text basiert auf einem Artikel unter der
Überschrift "Masern auf dem Vormarsch" im "Traunsteiner Tagblatt"
vom 29. Nov. 2007
"Im Landkreis Traunstein ist es zu einem gehäuften Auftreten von
Masernerkrankungen gekommen. Derzeit sind sechs Erkrankungen be-
kannt, Kindergärten oder Schulen sind nicht betroffen. Zwar heilen
die Masern in der Regel problemlos ab, doch können auch schwere
Komplikationen wie Mittelohr-, Gehirn- und Lungenentzündung auftre-
ten. Besonders gefürchtet ist die Gehirnentzündung, die in etwa ei-
nem von 1000 Fällen auftritt und zu bleibenden Schäden führen
kann."
1. Irrtum: Die Komplikationen gehen in der Regel nicht zu Lasten
der Masern, sondern der Nebenwirkungen jener Medikamente, die von
der Schulmedizin zur Unterdrückung der Symptome verordnet werden.
Ein Blick in die Beipackzettel ist bewusstseinserweiternd!
"Da es keine medikamentöse Therapie gegen Masern gibt, ist die vor-
beugende Impfung von größter Bedeutung."
2. Irrtum: Es gibt aus naturheilkundlicher Sicht sehr wohl Möglich-
keiten, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen. Doch was
heißt "positiv"? Die Erfahrung lehrt: Je stärker der Ausschlag und
je höher das Fieber, desto besser die Prognose. Das Unterdrücken z.
B. des Fiebers ist kontraproduktiv. Entscheidend ist, wie es dem
Kind insgesamt während der Krankheit geht. Beobachtungen und Stu-
dien zeigen, dass die allgemeine Gesundheit nach dem Durchstehen
von Masern stabiler ist als vorher. Auch werden immer wieder regel-
rechte Entwicklungsschübe beobachtet. Fazit: "Masern sind die Medi-
zin der Natur, Symptomunterdrückung ist Pfusch!"
"Teils aus Überzeugung, teils aus Nachlässigkeit nimmt die Teilnah-
me an den öffentlich empfohlenen Impfungen ab."
3. Irrtum: Laut den vom Robert-Koch-Institut, der zuständigen Bun-
desbehörde, verbreiteten Statistiken, nahmen die Durchimpfungsraten
in den letzten Jahren stetig zu. Außerdem: Wer den Masern-Irrtümern
nicht auf den Leim geht, handelt weder "aus Überzeugung" (gemeint
ist: aus weltanschaulichen Gründen) oder "aus Nachlässigkeit", son-
dern wohl eher aus Erkenntnis.
"Dies bereitet dem Leiter des Gesundheitsamtes Traunstein, Dr.
Franz Heigenhauser, Sorge. Sinkt nämlich die Durchimpfungsrate un-
ter eine kritische Grenze, so können sich Infektionskrankheiten wie
Masern oder Mumps epidemieartig ausbreiten."
4. Irrtum: Die Statistiken über Häufigkeit der Erkrankungen und To-
desfälle zeigen, dass der beobachtete Rückgang der Kinderkrankhei-
ten unabhängig von den Impfaktionen stattfand. Hierfür kommen meh-
rere Ursachen in Frage. Die Impfungen zählen nicht dazu. Für ihren
Nutzen gibt es keinerlei wissenschaftlich haltbare Beweise.
"In diesem Zusammenhang erinnert er an die Masernepidemie in Nord-
rhein-Westfalen im Frühjahr 2006, bei der über 1000 Personen mit
zum Teil schwersten Verläufen erkrankten."
5. Irrtum: Der Vergleich der Hospitalisierungsraten von schulmedi-
zinisch und naturheilkundlich arbeitenden Praxen zeigt, dass die
schweren Verläufe fast ausnahmslos bei schulmedizinisch behandelten
Patienten auftraten.
"Eine gewisse Verunsicherung bezüglich des Impfens ist nach Meinung
von Dr. Heigenhauser dadurch eingetreten, dass die vergleichsweise
geringe Zahl von Impfkomplikationen problematisiert wird, die we-
sentlich höhere Rate schwerer Komplikationen bei Infektionskrank-
heiten in der Regel unerwähnt bleibt. Am Beispiel der Masern wird
dies besonders deutlich: Bei der Impfung beträgt die Komplikations-
rate 1:1000 000, bei der Erkrankung 1:1000. Diese Zahlen sprechen
für sich, so Dr. Heigenhauser.
6. Irrtum: Diese Statistiken beruhen auf völlig falschen Daten. Zum
einen wird unterschlagen, dass zu der Häufigkeit von schweren Impf-
komplikationen keinerlei gesicherte Daten vorliegen und die Dunkel-
ziffer den Behörden völlig unbekannt ist, zum anderen sind die Kom-
plikationen bei Masern in der Regel die Folge einer verfehlten Me-
dikation.
"Scharf kritisiert er sogenannte »Masern-Partys«. Beim Auftreten
von Masernerkrankungen werden ungeimpfte Kinder gezielt in Kontakt
mit Erkrankten gebracht, um so über die Erkrankung eine Immunität
zu erwerben. Dr. Heigenhauser: »Der Königsweg bei den Infektions-
krankheiten sind keine Masern- oder Mumps-Partys, sondern die Teil-
nahme an den öffentlich empfohlenen Impfungen.« An die Hausärzte
appelliert er, das »Impfen wieder einzuimpfen«."
7. Irrtum: Die angeblichen "Masern-Partys" sind ein Gespenst der
Impfpropaganda. Die Behörden konnten mir bisher keinen einzigen
konkreten Fall einer solchen "Party" nennen. Zudem hat die Praxis
gezeigt, dass eine absichtliche Ansteckung gar nicht möglich ist,
"Masern-Partys" also gar nicht funktionieren. Warum sich im Einzel-
fall jemand "ansteckt", liegt noch im wissenschaftlichen Dunkel
verborgen.
Die Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit, verlaufen in der Re-
gel ohne Komplikationen, sind naturheilkundlich gut zu begleiten
und stellen eine sehr nützliche Maßnahme von Mutter Natur dar, die
Entwicklung eines jungen Menschen zu fördern und seine Gesundheit
zu stabilisieren.
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[07] HPV-Impfung: "Teuer und vorschnell"
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Vorwürfe gegen die Impfung gegen das Humane Papillomavirus
"Medizin. - Seit einem Jahr ist in Deutschland die Impfung gegen
das Humane Papillomavirus möglich, das für Gebärmutterhalskrebs
verantwortlich ist. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-
Institut in Berlin empfiehlt die Immunisierung zum Schutz gegen
Krebs. Doch es regt sich auch Widerstand.
Humane Papillomaviren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen.
Und zwar ziemlich oft. Sieben von zehn Menschen infizieren sich im
Laufe ihres Lebens mindestens einmal damit. Die Gynäkologin Dr.
Edith Bauer vom Arbeitskreis Frauengesundheit in Berlin relativiert
allerdings:
"Im Normalfall bedeutet das gar nichts, weil diese Virusinfektionen
unbemerkt verlaufen, ganz selten überhaupt irgendwelche Symptome
machen, und bei einer guten Immunabwehr wieder problemlos und fol-
genlos ausheilen."
Es gibt circa 100 verschiedene Typen von HPV. Mindestens 16 davon
gelten jedoch als riskant und können zu kritischen Gewebeverände-
rungen führen. Die Impfung mit Gardasil schützt gegen vier davon.
Darunter gegen die am häufigsten vorkommenden Typen 16 und 18.
"Die Pharmaindustrie, die produzierenden Firmen, verkünden ja im
Zusammenhang mit der HPV-Impfung, das sei ein Durchbruch in der
Krebsprävention. Das ist im großen Maße irreführend."
Professor Rolf Rosenbrock ist Leiter der Forschungsgruppe Public
Health am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Die Imp-
fung sei viel zu schnell eingeführt worden, die Beweise für den
Schutz seien nicht stichhaltig und die Risiken bislang ungeklärt,
fasst er die Argumente der Kritiker zusammen:
"In der Tat. Man muss ohnehin feststellen, dass die Studienlage bei
der Zulassung dieser Impfstoffe außergewöhnlich dünn war und sich
die Fachwelt fragt, wie die Ständige Impfkommission auf Basis die-
ser Studienergebnisse so zügig ihr Plazet gegeben hat." (...)"
Quelle: Deutschlandfunk vom 15. Nov. 2007:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/696997/
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[08] SPD-Gesundheitsexpertin fordert Debatte über HPV-Impfung
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SPD-Gesundheitsexpertin fordert Debatte über HPV-Impfung
"(...)
Rawert: Werbung von Pharmafirmen ist irreführend
Durch massive Werbung seitens der Impfstoffherstellerfirmen würden
Mädchen, junge Frauen und deren Eltern in den Glauben versetzt, ei-
ne Impfung sei zwingend geboten, um sich dauerhaft vor Gebärmutter-
halskrebs zu schützen. "Dabei wird außer Acht gelassen, dass sich
zwar viele Frauen und Männer in ihrem Leben mit humanen Papilloma-
viren (HPV) infizieren, diese Infektionen jedoch zumeist harmlos
verlaufen, da unser Körper bei gutem Immunzustand die Infektion ab-
wehren kann", sagte die Leiterin des Klinischen Forschungszentrums
Frauengesundheit in der Charité, Martina Dören. Die HPV-Impfung ist
auch in Fachkreisen umstritten: Es besteht die Befürchtung, dass
sich viele Mädchen und junge Frauen durch die Impfung so sicher
fühlen könnten, dass sie vorhandene Angebote zur Früherkennung als
überflüssig betrachten. Mechthild Rawert findet deshalb die Art und
Weise, wie die HerstellerInnen durch ihre Werbung mit den Wünschen
nach Gesundheit und den Ängsten vor einer Krebserkrankung spielen,
ethisch eher fragwürdig. (...)"
Quelle: Frauengesundheit & Politik online vom 16. Nov. 2007
http://cp27.xsadmin.de/redicon/index.php?cat=5&group_id=105001001&id=6916&content_id=26
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[09] Schützt die HPV-Impfung stärker als bisher vermutet?
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Schützt Impfung die Zervix stärker als bisher vermutet?
Hinweise auf Kreuzprotektivität bei HPV-Vakzinen
"(...) Die Zulassungsstudien für den tetravalenten HPV-Impfstoff
Gardasil® hatten ergeben, dass bei komplett geimpften Mädchen ohne
vorherige HPV-Infektion präkanzeröse Läsionen der Zervix, die durch
die HPV-Typen 16 und 18 entstehen, zu nahezu 100 Prozent verhindert
werden. HPV 16 und 18 lösen über 70 Prozent aller Zervixkarzinome
aus. Der Rest wird durch andere HPV-Virustypen verursacht.
"Neue Daten zeigen jetzt, dass wir bei zehn weiteren, strukturell
verwandten HPV-Virustypen einen Schutzeffekt erwarten können", so
Professor Elmar Joura von der Universitätsfrauenklinik in Wien. Für
die HPV-Typen 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58 und 59 lasse sich
dieser "kreuzprotektive" Effekt auf etwa 38 Prozent beziffern, sag-
te Joura bei einer von Sanofi Pasteur MSD unterstützten Veranstal-
tung in Berlin. (...)" Ärzte Zeitung vom 23. Nov. 2007
Kommentar:
Gemeint sind hier die Messwerte der Antikörpertiter (AK-Titer) im
Blut. Das Robert-Koch-Institut (RKI), Bundesoberbehörde zur Bekämp-
fung von Infektionskrankheiten, bezeichnet jedoch den AK-Titer als
"Surrogatmarker", also als Ersatzmessgröße, und die STIKO empfiehlt
deshalb, nach einer Impfung zur Kontrolle den AK-Titer nicht zu
messen. Ein fehlender Titer, so das RKI weiter, deute nicht automa-
tisch auf eine fehlende Immunität hin.
Einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass ein hoher Titer zuver-
lässig vor Erkrankung schützt, konnten bisher weder das RKI noch
das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die Zulassungsbehörde für Impf-
stoffe in Deutschland, vorlegen.
Außerdem reagiert unser Immunsystem möglicherweise gar nicht auf
spezifische Antigene (Fremdpartikel, hier HPV-Subtypen), sondern
nur auf das hochgiftige Aluminiumhydroxid, das dem Impfstoff extra
beigemischt wurde, um eine AK-Bildung anzuregen.
Um Fehlinterpretationen von Laborergebnissen zu vermeiden, müssten
die Antikörpertests an den spezifischen HPV-Subtypen geeicht sein.
Das ist jedoch nur möglich, wenn dieses spezifische Virus in einer
hochaufgereinigten Form isoliert wurde. Ansonsten kann bereits die
kleinste Verunreinigung dazu führen, dass der Test reine Zufallser-
gebnisse liefert.
Laut den Autoren Engelbrecht und Köhnlein (impf-report Jan/Feb
2006) wurde keiner der angeblichen HPV-Subtypen bisher in hochauf-
gereinigter Form isoliert. Zumindest stellten die Studien, die man
ihnen von offiziellen Stellen überlassen hatte, keine Belege dafür
dar.
In diesem Fall würde es sich bei dem oben beschriebenen "Aufsehen
erregenden Ergebnis" gar nicht um eine echte "Kreuzprotektivität"
handeln, sondern schlichtweg um Messergebnisse, die sich auf das
Aluminiumhydroxid beziehen. Denn die Behauptung der Impfbefürwor-
ter, die Antikörperproduktion würde zwar durch das Aluminiumsalz
angeregt, die produzierten Antikörper seien jedoch sozusagen "auf
magische Weise" nicht etwa spezifisch für das Aluminiumhydroxid,
sondern für die daran gebundenen Viruspartikel, ist bisher eben-
falls nicht belegt.
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[10] Alle Jahre wieder: RKI meldet ersten Grippefall dieser Saison
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"Die Arbeitsgemeinschaft Influenza hat die ersten Grippefälle die-
ser Saison registriert. Bei einem elfjährigen Mädchen aus Bayern
sei in der vergangenen Woche im Nationalen Referenzzentrum eine In-
fektion mit der Virusgrippe nachgewiesen worden, berichtete die am
Robert Koch-Institut (RKI) angesiedelte Arbeitsgemeinschaft am Don-
nerstag. (...)"
Quelle: vitanet.de vom 16. Nov. 2007
http://www.vitanet.de/aktuelles/Grippe-und-Erkaeltung/20071116-Die-Grippe-ist-da/
Kommentar: Abenteuerliche Hochrechnungen
Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am RKI wird von vier Grip-
peimpfstoffherstellern finanziert und liefert dem RKI jährlich die
Datengrundlage für die abenteuerlichen Hochrechnungen von Influen-
za-Todesfällen, die jeweils etwa um das Tausendfache über den vom
Statistischen Bundesamt erfassten Todesfällen mit laborbestätigter
Influenza liegen...
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[11] Holunderextrakt als Alternative zu TAMIFLU?
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"Nehmen Sie der Erkältungszeit den Schrecken - Holunderbare Unter-
stützung gegen Bakterien und Viren
Herbst und Winter sind nicht nur die Jahreszeiten gemütlicher Ka-
minfeuer, sondern auch die Hoch-Zeiten von Husten, Schnupfen, Hei-
serkeit. Jeder weiß, dass es in dieser Jahreszeit deshalb besonders
wichtig ist, die eigenen Abwehrkräfte zu unterstützen, um sich vor
Erkältungen zu schützen.
Schon der berühmte Arzt Hippokrates verwendete im 5. Jahrhundert
vor Christus Holunderbeeren bei Erkältungen. Die Erfahrungen vieler
Jahrhunderte wurden jetzt auch wissenschaftlich belegt. Eine Viro-
login aus Israel fand nämlich heraus, dass Bioflavonoide - wie sie
in so hoher Konzentration nur in schwarzen Holunderbeeren zu finden
sind - auf einzigartige Weise die Abwehrkräfte unterstützen können.
Schneller über den Berg: Wissenschaft bestätigt Wirkung
Ein Extrakt dieser Beeren, so zeigte die Wissenschaftlerin auf,
kann dazu beitragen, dass sich Viren nicht an unsere Zellen anhef-
ten und vermehren können. Nachdem einmal erkannt war, wie die In-
haltsstoffe der Holunderbeere die Abwehrkräfte in der Erkältungs-
zeit unterstützen könnten, wurde im Labor geprüft, ob diese auch
gegen Grippeviren aktiv werden können. Es zeigte sich, dass die Ak-
tivität der Viren im Labor durch die Gabe der extrahierten Inhalts-
stoffe von Holunderbeeren unterbunden werden konnte. So lag der
nächste Schritt, die Anwendung beim Menschen, auf der Hand. Und
tatsächlich, die Symptome der Grippe geplagten Menschen, deren Er-
nährung mit einem Holunderbeerenextrakt ergänzt wurde, hatten be-
reits nach 2 Tagen nachgelassen. Nach 3 Tagen fühlten sich die Be-
troffenen deutlich wohler. Nach 4 Tagen waren sie symptomfrei. Die-
jenigen, die den Extrakt nicht erhalten hatten, brauchten die dop-
pelte Zeit, um symptomfrei zu werden.
Holunder + Vitamin C + Zink: Starkes Team in der Abwehr
Jetzt ist dieses Wissen über die Wirksamkeit des Holunderbeerenex-
traktes mit zwei weiteren Nährstoffen gebündelt worden, die in der
Vergangenheit ergänzende Effekte gezeigt hatten. So unterstützen
die Nährstoffe Vitamin C und Zink die Immunantwort durch die anti-
oxidative Abwehr von freien Radikalen, reaktiven Substanzen, die
von außen aufgenommen oder im Rahmen der Abwehrreaktion gebildet
wurden. Untersuchungen haben gezeigt, dass auch eine ausreichende
Aufnahme dieser beiden Nährstoffe die Erkältungs- und Grippe-
Symptome mildern und die Erkrankungsdauer verkürzen kann. Durch die
Kombination dieser die Abwehr unterstützenden Nährstoffe in Sambu-
col® können sich die Mikronährstoffe und der flavonoidreiche Ex-
trakt der Holunderbeere in ihrer Unterstützung der Abwehrkräfte
sinnvoll ergänzen. Sambucol® gibt es als wohlschmeckenden Saft in
der Apotheke. Damit die nasskalte Jahreszeit ihren Schrecken ver-
liert."
Quellen:
1 Zakay-Rones Z, Varsano N, Zlotnik M, et al. Inhibition of several
strains of influenza virus in vitro and reduction of symptoms by an
elderberry extract (Sambucus nigra L.) during an outbreak of in-
fluenza B Panama. J Altern Complem Med 1995;1:361-369.
2 Zakay-Rones Z, Thom E, Wollan T, Wadstein J. Randomized study of
the efficacy and safety of oral elderberry extract in the treatment
of influenza A and B virus infections. J Int Med Res 2004;32:132-
140.
3 Barak V, Halperin T, Kalickman I. The effect of Sambucol, a black
elderberry based, natural product, on the production of human cyto-
kines: I. inflammatory cytokines. Eur Cytokine Netw 2001;12:290-
296.
4 Wintergerst ES, Maggini, S, Honig DH. Immune-Enhancing Role of
Vitamin C and Zinc and effect on clinical conditions. Ann Nutr. Me-
tab, 2006 Januar; 50(2); 85-94
Pressemitteilung von Healthcare Brands International vom 20. Nov.
2007
Kommentar:
Leider sind die Produkte der Firma, von der diese interessante Mel-
dung stammt, nicht ganz ohne bedenkliche Zusatzstoffe. Es gilt al-
so, eine eventuelle Anwendung sorgfältig abzuwägen.
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[12] Handelsblatt: "TAMIFLU ist gefährlicher als gedacht"
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FDA-Ausschuss für strengere Warnung bei Tamiflu und Relenza
"Ein Beraterausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA hat strengere
Warnhinweise auf den Grippemedikamenten Tamiflu von Roche und Re-
lenza von GlaxoSmithKline empfohlen.
Der Tamiflu-Beipackzettel sollte einen Hinweis auf Todesfälle bei
Patienten enthalten, teilte der Ausschuss am Dienstagabend mit. Für
Relenza solle eine Warnung vor Halluzinationen und Delirien hinzu-
gefügt werden. (...)"
Quelle: REUTERS, 28. Nov. 2007
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=companiesNews&storyID=2007-11-28T073632Z_01_KOE827382_RTRDEOC_0_SCHWEIZ-FIRMEN-ROCHE.xml&archived=False
Tamiflu ist gefährlicher als gedacht
"(...) Unter anderem wurde in Tierversuchen die Auswirkung von Ta-
miflu auf das Gehirn untersucht. Dass bei einem Medikament, das be-
reits auf dem Markt ist, noch einmal Tierversuche gemacht werden,
ist selten und hängt mit einer Diskussion in Japan zusammen: Vermu-
tet wird, dass Tamiflu bei Jugendlichen gefährliche Verwirrungszu-
stände auslösen könnte. Ende März hatten die japanischen Behörden
deswegen vor einer Verschreibung des Medikaments an Jugendliche ge-
warnt. In Japan wird Tamiflu auch bei normaler Grippe häufig einge-
nommen, und es gab immer wieder Berichte, Jugendliche seien nach
der Einnahme von Gebäuden gesprungen oder gefallen. (...)"
Quelle: Handelsblatt, 28. Nov. 2007
http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Industrie/_pv/_p/200038/_t/ft/_b/1358261/default.aspx/tamiflu-ist-gefaehrlicher-als-gedacht.html
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[13] US-Impfkritiker sehen sich an Nazi-Herrschaft erinnert
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(ir) Im US-Bundesstaat Maryland wurden Eltern vor die Wahl ge-
stellt, ihre Kinder entweder gegen die Krankheiten impfen zu las-
sen, die als Voraussetzung für den Schulbesuch angesehen werden,
oder aber ins Gefängnis zu gehen. Zur Durchsetzung der Impfungen
marschierten sogar Polizeikräfte mit Hunden auf!
Polizei mit Hunden: Kinderimpfungen in Maryland
Barbara Loe Fisher
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; Ich war
ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe
ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Ge-
werkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerk-
schafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war
ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protes-
tieren konnte. Martin Niemüller
Ich habe sie gesehen, wie sie da mit ihren Kindern standen, ver-
mummt gegen die kalte Winterluft jenes 17. Novembers 2007 und in
ihren Händen den Brief des Staates Maryland, in dem man sie mit
Haft oder einer Geldstrafe von 50 $ pro Tag bedrohte, wenn sie
nicht Beweise dafür lieferten, dass ihre Kinder gegen Pocken oder
Hepatitis B geimpft worden waren. Verwirrt, ärgerlich oder verängs-
tigt, aber zumeist resignierend schleppten sich berufstätige Mütter
und Väter zum Gerichtsgebäude, um von den Richtern aufgefordert zu
werden, ihre Kinder zu impfen oder ins Gefängnis zu gehen. Und kon-
trolliert wurde die ganze Szene durch ein Einsatzkommando der Poli-
zei mit ihren Hunden.
Anwesend waren auch einige Vertreter der Impfstoffsicherheit und
des "informed consent" (Einwilligung nach erfolgter Aufklärung),
nur um zu bezeugen, was sich da rund um das Gericht des Prince
George's County abspielte, unter ihnen der Rechtsanwalt Jim Moody
aus Washington D.C. - und die Autismus-Aktivisten Kell Ann Davis
von SAFEMINDS und Charles Frohman als Vertreter der "American Asso-
ciation of Physicians and Surgeons" AAPS (http://www.aapsonline
.org/press/nr-11-16-07.php) sowie eine Reihe von Müttern von Kin-
dern, die nach einer Impfung autistische Störungen entwickelt hat-
ten.
Auch die amerikanischen Medien waren da, aber man hatte ihnen den
Zutritt zum Gerichtsgebäude ebenso verboten, wie den Rechtsanwälten
und dem Rest der Öffentlichkeit. Und so verbarg man alles, was El-
tern und Kindern passierte, vor der Öffentlichkeit.
Ich sprach mit einigen Müttern, die mit ihren Kindern das Gebäude
verließen und erfuhr so die bittere Wahrheit darüber, was hinter
den streng bewachten Türen des Gerichts passierte. Den Eltern wur-
den weder Fragen zur Krankengeschichte ihrer Kinder gestellt noch
wurden sie darüber befragt, ob es bei oder nach früheren Impfungen
Probleme gegeben hatte. Die Eltern erhielten auch keine Informatio-
nen über die Nebenwirkungen von Impfstoffen oder wie man eine sol-
che Nebenwirkung erkennen kann. Man gab ihnen keine Antragsformula-
re für einen Ausschluss von der Impfpflicht aus religiösen oder me-
dizinischen Gründen (die in Maryland zugelassen sind). (...)
Offensichtlich wurde bei den Kindern nicht nur eine Zweitimpfung
mit den Impfstoffen gegen Hepatitis B und Windpocken vorgenommen,
jenen beiden Impfstoffen, die neu in die Liste der für einen Schul-
besuch vorgeschriebenen Impfungen aufgenommen worden sind. Zusätz-
lich erhielten die Kinder auch weitere Impfungen, für deren Durch-
führung der Schulbehörde keine Informationen vorlagen. Wie mir eine
Mutter erzählte, waren bei ihren Kindern alle erforderlichen Imp-
fungen vorgenommen worden, aber da die Schulbehörde die Belege für
die Impfungen verloren hatte, blieb ihr nur die Wahl, alle Impfun-
gen sofort nachholen zu lassen oder mit Gefängnis oder Geldstrafen
belegt zu werden.
Mein eigener Sohn Chris, der seit 1980 nach einer schweren Impfre-
aktion auf die 4. DPT-Impfung unter einer Lernbehinderung leidet,
hatte mich mit seiner Kamera nach Maryland begleitet. Nachdem er
fast sein ganzes Leben miterlebt hatte, wie seine Mutter versuchte,
die Standardimpfprogramme, die auch für seine Impfschädigung ver-
antwortlich waren, zu ändern, hat sich Chris vor kurzem dafür ent-
scheiden, NVIC dabei zu helfen, allen zu zeigen, was es bedeutet,
zu den Impfgeschädigten in Amerika zu gehören und was das für US-
Bürger bedeutet, denen man das Recht auf eine freie Entscheidung
vorenthält, welche Impfungen man vornehmen lässt und welche nicht.
Während ich mit einer der Mütter sprach, brachte Chris seine Kamera
etwa 100 Meter vom Haupteingang des Gerichtsgebäudes in Position.
Ich selber befand mich etwa 30 Zentimeter innerhalb eines Kreises
aus großen Zementkugeln, die vermutlich als Barriere gegen terro-
ristische Anschläge gedacht waren. Mir war nicht klar, dass ich in-
nerhalb dieser Abgrenzung nicht mit dieser Mutter hätte sprechen
dürfen. Meine Gesprächspartnerin berichtete mir gerade, dass man
ihr vor der Verabreichung von drei Impfstoffen an ihre Kinder keine
Informationen über diese Impfungen gegeben hatte.
Plötzlich sah ich aus dem Augenwinkel, wie ein bewaffneter Wachmann
mit Hund aus dem Gerichtsgebäude kam und auf uns zuging. Mich be-
fiel ein leichtes Gefühl von Übelkeit - jene Art von Furcht, die
jeder Bürger eines jeden Landes in jedem Jahrhundert verspüren
dürfte, wen sich ihm ein Bewaffneter mit einem Hund nähert. Und als
ob wir gemeine Kriminelle oder Terroristen wären, schrie und gesti-
kulierte der Wachmann auf uns ein, wir sollten uns hinter die Bar-
riere bewegen.
Ohne ein Wort folgten wir seinen Befehlen. Und das üble Gefühl in
meinem Magen zeigte mir, dass man uns mit Hilfe dieses bewaffneten
Wachmannes und seinem Hund auf die gleiche Art und Weise die glei-
che Staatsmacht demonstrierte, die den Eltern innerhalb des Gebäu-
des von Ärzten mit Spritzen vermittelt wurde.
Viel ist in den letzten Wochen darüber diskutiert worden, ob die
amerikanischen Impfgesetze wirklich Gesetze oder nur einfache Emp-
fehlungen sind, die keine richtige legale Grundlage besitzen. Da
die Ausübung der Gesundheitsgesetze nicht in der amerikanischen
Verfassung festgelegt worden waren, bestätigte das Oberste Bundes-
gericht der USA im Jahre 1905 das Recht der Bundesstaaten, eigene
Gesundheitsgesetze zu erlassen, nach denen die Bürger zu einer
Erst- oder Wiederholungsimpfung gezwungen werden dürfen (siehe:
http://biotech.law.lsu.edu/c ases/vaccines/Jacobson_v_
Massachusetts.htm).
Die Entscheidung des Obersten Bundesgerichts wird nun seit 100 Jah-
ren umgesetzt und verleiht den Bundesstaaten das Recht, eigene
Impfgesetze zu erlassen. Nach dem 11. September ist klar geworden,
dass der Staat in der Ausübung von Gesetzen wie dem "Homeland Secu-
rity Law", dem "Model State Health Emergency Powers Act" sowie "Bi-
oshield" I und II die Polizei einsetzen kann und wird, um immer
dann Quarantänemaßnahmen und Impfungen zu erzwingen, wenn er es für
notwendig erachtet (http://www.nvic.org/2005_11-15_NVIC_Sen%20
Burr_BioShield%202_v7.pdf).
Die Methode, eine Nichtbefolgung der Impfgesetze eines US-Bundes-
staates zu bestrafen, ist Sache der jeweiligen gesetzgebenden Le-
gislative. Heute haben viele gesetzgebende Organe der Bundesstaaten
die Schaffung von Impfgesetzen an nicht wählbare Regierungsvertre-
ter der Gesundheits- und Bildungsorganisationen delegiert, die zur
Durchsetzung dieser Gesetze Staatsanwälte und Richter heranziehen
können. Eine Strafe, die in vielen Staaten gegen Kinder verhängt
wird, die nicht alle vorgeschriebenen Impfungen erhalten haben, ist
der Ausschluss vom Besuch einer öffentlichen Schule, bis mögliche
und durch den Staat festgelegte Ausnahmegründe von den vorgeschrie-
benen Impfungen beantragt und vom Staat akzeptiert worden sind.
Das National Vaccine Information Center (NVIC) erhält jede Woche
E-Mails und Anrufe von Eltern, die von Regierungsangehörigen ge-
drängt werden, einen Antrag auf Ausnahmen von der Impfung aus reli-
giösen Gründen zu unterschreiben bzw. die keinen Arzt finden, der
eine solche Ausnahmeregelung aus medizinischen Gründen befürworten
würde. Für den Staat Maryland gilt eine äußerst strikt formulierte
Ausnahmeklausel aus religiösen Gründen, welche die Eltern praktisch
zwingt, gegen alle Impfungen zu sein.
Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen und dafür weder eine
Vereinbarung mit dem Staat treffen, ihre Kinder zu Hause zu unter-
richten noch erfolgreich eine Ausnahmeregelung beantragen, kommen
automatisch mit einem weiteren Gesetz in Konflikt: Dem Schulgesetz.
Wer in Maryland nicht dafür sorgt, dass seine Kinder zwischen dem
5. und 16. Lebensjahr die Schule besuchen, kann dafür mit Geldstra-
fen, Gefängnis oder beidem bestraft werden. Und dieses Gesetz be-
mühten die Regierungsvertreter des Staates Maryland, um die Unter-
stützung von Bundesanwalt Glenn Ivey (D) und Richter C. Philip Ni-
chols zu gewinnen und die Eltern ungeimpfter Kinder zu Kriminellen
zu machen.
Wie ein Nachrichtenmagazin berichtete, soll Richter Nichols beo-
bachtet haben, dass die Kinder, die auf ihre Impfung warteten, ei-
nen unglücklichen Eindruck machten. "Das ist richtig niedlich. Es
sieht aus, als ob die Eltern sie in die Kirche schleppten", soll
der Richter gesagt haben.
Nun ist es schon ein großer Unterschied, ob man in ein Gerichtsge-
bäude geschleppt wird, um sich impfen zu lassen oder in eine Kir-
che: Denn eine Stunde Gebet wird nur selten zu einer massiven Schä-
digung des Gehirns oder gar zum Tode führen. Ich frage mich immer
noch, wie viele dieser Kinder, die im Gericht mehrere Impfstoffe
erhalten haben, heute unter einer Impfreaktion leiden. Die Eltern,
die meistens nicht darüber informiert sind, wie eine solche Impfre-
aktion aussieht, werden kaum wissen, was da mit ihren Kindern pas-
siert ist, die nach den Impfungen am letzten Sonnabend plötzlich
chronisch krank geworden sind.
Uns ist bewusst, dass die Angriffe auf religiös oder weltanschau-
lich begründete Ausnahmen von der Impfpflicht in den USA zunehmen
und dass diese Angriffe von Paul Offit, M.D. und anderen Inhabern
von Impfstoffpatenten angeführt werden, die eine stärkere Impfakti-
vität befürworten (siehe: http://vaccineawakening.blogspot.com/
search?q=attacks+on+vaccine+exemptions).
1996 wurde ein Sechzehnjähriger aus Milwaukee mit Handschellen ge-
fesselt, entkleidet und für eine Nacht inhaftiert, nur weil er kei-
nen Beleg der Schul- oder Gesundheitsbehörde dafür erbringen konn-
te, dass er seine zweite MMR-Impfung erhalten hatte. 1997 vertei-
digte ich bei einer Präsentation vor dem "National Vaccine Advisory
Committee" das moralische Recht auf eine Ausnahme von Pflichtimp-
fungen aus Gewissensgründen und sagte voraus, was passieren würde,
wenn den US-Bürgern diese Freiheit nicht gewährt würde.
Was dieses Wochenende in Maryland passiert ist, war für die USA der
letzte Weckruf.
Im Laufe des kommenden Jahrzehnts werden Dutzende neuer Impfstoffe
auf dem Markt geworfen werden - die meisten von ihnen für eine vor-
geschriebene Impfung von Kindern und Erwachsenen. Die Möglichkeit,
die Fähigkeit des Staates zur zwangsweisen Impfung einzuschränken,
ist alles, was zwischen dem Volk und der Tyrannei steht.
Und es wird nur einen einzigen Weg in die Freiheit geben: Die Ge-
setze müssen geändert werden so dass jeder Staat eine Ausnahme von
Pflichtimpfungen aus Gewissensgründen ermöglicht. Die Eltern des
Staates Texas haben diese Ausnahmeregelung im Jahr 2004 erstritten,
nachdem sie gemeinsam mit der Gruppe "Parents Requesting Open Vac-
cine Education" (PROVE) die Gesetzgeber über die Notwendigkeit ei-
ner solchen Praxis aufgeklärt hatten (www.vaccineinfo.net). Das
NVIC hat PROVE Informationen und strategische Unterstützung für de-
ren siebenjährige Bemühungen geliefert, das texanische Impfgesetz
um wirksame Maßnahmen zum Schutz des Einzelnen und Möglichkeiten
des "informed consent" zu erweitern, aber letzen Endes waren es
Dawn Richardson, Rebecca Rex und die Bevölkerung des Staates Texas,
die diese Angelegenheit zum erfolgreichen Abschluss brachten. (...)
Quelle: NVIC-Newsletter vom 19. Nov. 2007
Anmerkung des Übersetzers:
Dieser emotionelle Beitrag von Frau Fisher scheint nur wenig ge-
fruchtet zu haben. Denn wie die Nachrichtenagentur Associated Press
am 14. Dezember 2007 berichtete, hat sich New Jersey als erster US-
Bundesstaat dazu entschlossen, Impfungen gegen Grippe und Pneumonie
zur unverzichtbaren Voraussetzung für den Besuch von Vorschulen und
Tagespflegeeinrichtungen zu machen. Und Vertreter des CDC haben an-
gekündigt, diese Regelung auf alle US-Bundesstaaten auszuweiten,
so berichtet der HSI-Report am 10 Januar 2008.
Offensichtlich hat in den USA noch niemand den Weckruf vernommen.
Quellen:
"NJ Requires Flu Shots for Preschoolers" Linda A. Johnson, Associa-
ted Press, 12/14/07, ap.org
"Act Now to Step Four New Mandatory Vaccines for New Jersey's
Children Including Mercury Containing Flu Shots for Children as Y-
oung as 6 Months!" Action Alert, New Jersey Alliance for Informed
Choice in Vaccination, December 2007, njaicv.org
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[14] Aventis-Sanofi Weltmarktführer bei Impfstoffen
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Aventis-Sanofi ist laut einem Bericht der FAZ mit einem Marktanteil
von 25 Prozent nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei der Her-
stellung von Impfstoffen.
Quelle: Apotheke adhoc vom 27. Nov. 2007
http://apotheke-adhoc.de/index.php?m=1&s=4&showPage=1&id=1322
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[15] STERN: "Novartis ködert Ärzte mit Geld"
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"Der Pharmakonzern Novartis versucht nach Information des 'stern'
mit ungewöhnlichen Maßnahmen, seine Medikamente im Markt zu plat-
zieren. Gewinner sind vor allem Ärzte, die eng mit dem Unternehmen
zusammenarbeiten.
Unter anderem habe die deutsche Tochter des Schweizer Weltkonzerns
allein in den ersten beiden Monaten diesen Jahres mehr als 2000
Ärzte für ein angebliches "Patienten-Screening" bezahlt. Wenn ein
Arzt 20 Patienten meldete, die für den neuen Blutdrucksenker Exfor-
ge in Frage kommen, konnte er 330 Euro erhalten. Aus Emails von No-
vartis-Managern wird aber deutlich, dass das angebliche "Screening"
vor allem den Umsatz ankurbeln sollte. (...)"
Quelle: STERN online vom 28. Nov. 2007
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Pharmabranche-Pharmakonzern-Novartis-%C4rzte-Geld/603856.html
Kommentar:
Novartis ist ebenfalls einer der weltweit größten Impfstoffherstel-
ler.
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[16] US-Gesundheitsbehörde wirft Glaxo Täuschung vor
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"(...) Die US-Gesundheitsbehörde FDA warf dem Unternehmen in einer
Kampagne zum Brustkrebsmittel Tykerb Irreführung vor. Der Konzern
habe Briefe an Ärzte und Fachleute versandt, in denen die größten
Risiken von Tykerb heruntergespielt und die Wirksamkeit übertrieben
worden sei, erklärte die Aufsicht. (...)"
Quelle: Reuters am 27. Nov. 2007
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=companiesNews&storyID=2007-11-27T123312Z_01_BON745183_RTRDEOC_0_USA-FIRMEN-GLAXOSMITHKLINE.xml&archived=False
Kommentar:
GlaxoSmithKline gehört nebenbei ebenfalls zu den größten Impfstoff-
herstellern.
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[17] Ein Jahr nach dem Ende der Homöopathie
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Der große Bluff
Ende August letzten Jahres erschien in der britischen Fachzeit-
schrift The Lancet die angeblich "größte Homöopathiestudie" - und
das Ergebnis war vernichtend. Die Wirkung sei nicht größer als Pla-
cebo und das Editorial wurde mit "The End of Homeopathy" über-
schrieben. Ein Jahr danach ist es sehr still geworden um den
Schweizer Studienleiter Matthias Egger.
Die Studie schlug ein.
In Deutschland und in anderen europäischen Staaten griffen Medien
das Thema auf und fassten zusammen, was The Lancet veröffentlicht
hatte und was ihnen Prof. Matthias Egger der Universität Bern im
Interview erzählte. Unkritisch war die Berichterstattung in der
Publikumspresse. Spiegel-Online vom 26. August 2005: "Medizinische
Studie: Homöopathie beruht auf Einbildung". Oder die Süddeutsche
Zeitung vom 13. September 2005: "Chronischer Mangel an Beweisen".
(...)"
Der Studie wurde die Rolle einer Überstudie zugedacht, die das Ende
der über 200jährigen - doch recht erfolgreichen - Geschichte der
Homöopathie bereiten sollte. In der Fachpresse kamen nach und nach
Fakten auf den Tisch, die zeigten, dass diese Studie nichts als ei-
ne 2statistische Operation" ist, so die Schweizerische Ärztezei-
tung. Am Anfang standen 110 Studien verschiedener Bereiche der Ho-
möopathie - es wurden Einzelmittel- und Komplexmittelverordnungen
gemischt (!) - und 110 Studien der Schulmedizin. Das Ergebnis war
positiv für die Homöopathie, sprich höher als Placebo. Dieses posi-
tive Ergebnis wurde weder in der Publikumspresse noch im Lancet
Editorial auch nur erwähnt. Dann wurden die insgesamt 220 Studien
zunächst auf 21 homöopathische und acht konventionelle Studien 2hö-
heren Standards" reduziert. Schließlich wurde noch einmal reduziert
Es blieben nun acht Homöopathie-Studien und sechs konventionelle
übrig. Durch statistische Hochrechnung wurde "die größte Homöopa-
thiestudie aller Zeiten" erreicht, mit dem Ergebnis, dass 2die kli-
nischen Effekte der Homöopathie Placeboeffekte sind."
Weder die Auswahlkriterien noch die Studien wurden genannt.
Einige Studiendaten wurden am 23. Dezember 2005 nach vielen inter-
nationalen Protesten auf der Universitätswebseite genannt.
2Die Studie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wur-
de", urteilt Peter Mattmann, Mitglied der Expertengruppe, die das
vom Schweizer Gesundheitsministerium 1999 in Auftrag gegebenen Pro-
gramm Evaluation Komplementärmedizin (PEK) von Anfang an begleitet
hatte. Mattmanns Begründung: 2Die Berner Wissenschaftler haben ei-
nen völlig falschen Ansatz gewählt, der der Homöopathie nicht ge-
recht wird. Ihre Studie ist mit grundlegenden Fehlern behaftet. Die
Aussagekraft ist gleich null."
Für Gesundheitsminister Pascal Couchepin sah das anders aus. Die
Studie diente ihm dazu, die Homöopathie im Juni 2005 aus der Regel-
versorgung des schweizerischen Gesundheitssystems zu streichen, in
die sie und vier weitere Therapierichtungen probeweise aufgenommen
worden waren. Die PEK-Hauptstudie durfte nicht veröffentlicht wer-
den. Das Ministerium hatte unter Androhung rechtlicher Schritte ein
Verbot im April 2005 ausgesprochen. Denn der erste Schlussbericht
war nicht im Sinne Couchepins. Er enthielt die Empfehlung, anthro-
posophische Medizin, Phytotherapie und Homöopathie in der Grundver-
sicherung zu belassen. Dies wurde auf Veranlassung vom Minister ge-
strichen. Der wissenschaftliche Beirat mit Forschern aus verschie-
denen europäischen Ländern wurde zunächst vom Ministerium aufge-
löst. Per Mail wurde den anerkannten Professoren mitgeteilt, dass
ihre Aufgabe beendet sei.
Erst auf öffentlichen Druck kam es zu einer abschließenden Sitzung
- die dann jedoch erst nach der Entscheidung von Couchepin statt-
fand. Einen gedruckten Schlussbericht aber gibt es bis heute nicht.
Dann würde laut Peter Mattmann öffentlich, dass 2eine homöopathi-
sche Praxis nur die Hälfte der Kosten einer durchschnittlichen
Grundversorgungspraxis verursacht". Die Langzeitstudie hat gezeigt,
dass homöopathisch behandelte Patienten seltener stationär behan-
delt werden müssten, weniger teure Spezialbehandlungen in Anspruch
nehmen würden und weniger an Nebenwirkungen von Arzneimitteln lit-
ten als konventionell behandelte Patienten. 2Vergleicht man die
Kosten pro Patient, sparen wir gegenüber der Schulmedizin rund 60
Millionen Franken (ca. 38 Millionen Euro) ein", sagt der Arzt Matt-
mann.
Quelle:
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, 27. Nov. 2006
http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=57909&org=1113&navigation=1381&back_seite=1486
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[18] Knapp 130.000 Behandlungsfehler in deutschen Kliniken
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"In mehr als einer halben Million Fälle pro Jahr erleiden Kranken-
haus-Patienten in Deutschland gesundheitliche Schäden durch die Be-
handlung in der Klinik. Bei einem Viertel dieser Fälle, also knapp
130 000, sind die Folgeschäden auf Behandlungsfehler zurückzufüh-
ren. Das berichtet die Schlichtungsstelle der Norddeutschen Ärzte-
kammern im «Deutschen Ärzteblatt» (Bd. 104, S. A-3172). In Deutsch-
land gibt es jährlich rund 17 Millionen Klinik-Behandlungen, bei
drei Prozent davon sind therapiebedingte Gesundheitsschäden zu er-
warten. «Wir haben etwa 160 Todesfälle im Jahr, die tatsächlich do-
kumentiert sind», sagte der Geschäftsführer der Schlichtungsstelle,
Johann Neu, am Mittwoch in Hannover. Die Dunkelziffer sei vermut-
lich höher.
Dem «Aktionsbündnis Patientensicherheit» zufolge sterben in
Deutschland jährlich sogar 17 000 Menschen in Folge vermeidbarer
Fehler bei Krankenhaus-Behandlungen. Diese Zahl hält Neu allerdings
für nicht belegt. Die meisten Kunstfehler, die bei der für neun
Bundesländer zuständigen Schlichtungsstelle registriert werden,
passieren bei Operationen (48 Prozent), bei der Medikamentengabe
(19 Prozent) und invasiven Maßnahmen wie zum Beispiel dem Legen von
Herzkathetern (14 Prozent). (...)"
Quelle: Businessportal24.com vom 15. Nov. 2007
http://www.businessportal24.com/de/Knapp_Behandlungsfehler_Kliniken_244940.html
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[19] Interessenskonflikte beeinflussen Bewertung von Meta-Analysen
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"(...) Veronica Yank von der Stanford Universität hat ... 124 Meta-
Analysen zur antihypertensiven Therapie analysiert. Ihr Ergebnis:
Die Tatsache, dass eine Meta-Analyse von einem oder mehreren Her-
stellern finanziell gefördert wurde, hatte auf die rein mathemati-
schen Ergebnisse keinen Einfluss, wohl aber auf deren Interpretati-
on. So kamen 92 Prozent aller von einer einzelnen Firma gesponser-
ten Meta-Analysen zu einer positiven Bewertung des oder der Medika-
mente, obwohl nur 55 Prozent der statistischen Ergebnisse der Meta-
Analysen diese Bewertung auch stützten. Dies ergibt eine 2Lücke"
von 37 Prozent. Sie sinkt auf 21 Prozent, wenn die Meta-Analyse von
mehreren Firmen gesponsert wurde. Keine Diskrepanz zwischen Daten
und Interpretation bestand dagegen, wenn die Autoren ihre Untersu-
chung ohne Interessenskonflikte finanzierten. (...)"
Quelle: Deutsches Ärzteblatt vom 19. Nov. 2007
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30505
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[20] Tausende Krebs-Studien mit falschen Zellen
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"Möglicherweise sind tausende Studien in der Krebsforschung wert-
los. Für Forschung zu einer Krebsart werden Zellen des gleichen
Krebstyps verwendet. Nun fanden Forscher heraus, dass seit 20 Jah-
ren immer wieder Zellen verwechselt werden: Rund um den Globus ar-
beiten Forscher mit falschem Material.
Das zumindest fürchtet ein Forscherteam um den Briten Chris Tsele-
pis vom Krebsforschungszentrum in Birmingham. Die Wissenschaftler
fanden heraus, dass eine Zelllinie, die seit gut 20 Jahren in La-
bors weltweit verwendet wird, zum falschen Krebstyp gehört. (...)"
Quelle: DIE WELT vom 21. Nov. 2007
http://www.welt.de/wissenschaft/krebs/article1386328/Tausende_Krebs-Studien_mit_falschen_Zellen.html
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[21] Informative Links
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Neuerscheinungen:
http://www.s182903437.online.de/shop/catalog/browse
Therapeutenliste:
http://www.impfkritik.de/therapeutenliste
Veranstaltungen:
http://www.impfkritik.de/veranstaltungen
Elternstammtische:
http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=252
Referentenliste:
(in Vorbereitung)
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[22] Impressum
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Der "impf-report" Nachrichtendienst ist ein Angebot des freien
Journalisten Hans U. P. Tolzin. Die Inhalte des "impf-report" News-
letters und der "impf-report" Zeitschrift sind nicht identisch. Ein
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