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                       impf-report Newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe  Nr. 12/2007
Von Eltern für Eltern                                  5. Juni 2007
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Inhalt:

[01] Muskelschwäche durch aluminiumhaltige Impfstoffe
[02] "Gelbfieber-Impfung ist für Alte keine Bagatelle"
[03] USA: Lebensgefahr bei Kleinkind nach Pockenimpfung des Vaters
[04] Todesfälle: Infanrix Hexa bleibt auch 2006 Spitzenreiter
[05] PEI kündigt Veröffentlichung gemeldeter Impfkomplikationen an
[06] Verbände: Impfstoffsicherheit "außerordentlich beunruhigend"
[07] Internationales Mahnmal für die Opfer von Impfungen
[08] EMEA: Affenversuche nicht auf den Menschen übertragbar
[09] Über die Humanität von Papilloma-Viren
[10] Österreich: Impfplan empfiehlt die HPV-Impfung auch für Buben
[11] Erhöhtes Herztod-Risiko bei Grippe-Epidemien?
[12] Grippeimpfung und die Folgen: Ein Erfahrungsbericht
[13] Altenheim: Trotz Durchimpfung Grippeepidemie und fünf Tote
[14] Weitere Meldungen über Nebenwirkungen von Tamiflu bei Japanern
[15] Tamiflu: Warnung vor neuropsychiatrischen Komplikationen
[16] Vogelgrippe: Experten bestreiten Zugvogel-Theorie
[17] Erster Vogelgrippe-Impfstoff in den USA zugelassen
[18] Schweiz: Freilandverbot für Geflügel aufgehoben
[19] AIDS-kranke Mütter: Stillen schützt Babys am Besten
[20] Bakterium effektive Therapie gegen Depressionen
[21] Der Wurm als Freund und Heiler
[22] Anspruch auf Mistelbehandlung bei Krebstherapie rechtskräftig
[23] Schülerinnen entlarven Vitamin-Lüge von GlaxoSmithKline
[24] Novartis mit unerwartet hohem Gewinnzuwachs zum Jahresstart
[25] Tierärzte etablieren Impfkommission
[26] Staatsanwälte ermitteln gegen Tausende Mediziner
[27] Ständige Impfkommission (STIKO) voller Interessenskonflikte?
[28] "Europa braucht mehr Whistleblowing!"
[29] Salzburg: Sanitätsdirektor verhindert impfkritischen Vortrag
[30] "Untersuchungspflicht hilft nicht gegen Kindesmisshandlung"
[31] Staatssekretär: "Kinder haben ein Recht auf Impfschutz"
[32] RKI: "Impfen ist ein Menschenrecht"
[33] Nordrhein-Westfalen prüft Impfpflicht gegen Masern
[34] Mettmann: Kein Schulbesuch ohne Masernimpfung
[35] USA: Anthrax-Zwangsimpfungen auch von Zivilisten möglich
[36] Krankenkasse spricht sich deutlich gegen Impfzwang aus
[37] Bundesweite Aktion für freie Impfentscheidung gestartet
[38] Neudefinition: Fast ganz Bayern jetzt FSME-Risikogebiet
[39] FSME: Wie gefährlich sind Zecken wirklich?
[40] Europäische Impfwoche der WHO
[41] Trotz Impfung: Wieder vermehrt Pneumokokken-Erkrankungen
[42] Impressum


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[01] Muskelschwäche durch aluminiumhaltige Impfstoffe
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Bei der "makrophagischen Myofasciitis" (MMF) handelt es sich um ei-
ne entzündliche Form der Myopathie, die mit aluminiumhaltigen Impf-
stoffen in Verbindung gebracht worden ist. 1988 zum ersten Mal be-
schrieben, sind die meisten Fälle der Erkrankung bei Erwachsenen
aufgetreten, nur in 22 Fällen waren Kinder betroffen. Drei Kinder
im Alter zwischen 13 Monaten und 3 1/2 Jahren wurden in unserem In-
stitut wegen neuromuskulärer Beschwerden untersucht. Sie durchlie-
fen umfangreiche klinische familiäre und laborchemische Überprüfun-
gen, eine Elektroneuromyographie, Biopsien des Muskelgewebes mit
Transmissionselektromikroskopie, SEM/EDS-Elektronenmikroskopie und
in einem der Fälle ein Magnetresonanztomogramm des Gehirns. Alle
Betroffenen hatten die üblichen Impfungen erhalten.

Zwei der Patienten litten unter niedrigem Blutdruck (Hypotonus),
eines der Kinder wies eine Myotonie (krankhaft verlängerte,
tonische Muskelanspannung). Wie die SEM/EDS - Analyse ergab, zeig-
ten die Gewebsproben aller Patienten makrophagische Infiltrate mit
Aluminiumspuren im Plasma der Muskelzellen auf. Die unterschiedli-
chen klinischen Beschwerdebilder der Patienten sprechen nicht für
eine direkte Verbindung zwischen den lokalen morphologischen Re-
sultaten und den systemischen Symptomen. Das atypische klinische
Verhalten der Kinder muss nicht auf der Überlagerung der MMF mit
einer bestehenden Neuromyopathie beruhen, vermutlich handelt es
sich um zwei zufällig zusammentreffende unabhängige Erkrankungen.

Auch wenn die Beobachtung von Makrophageninfiltraten im Muskelgewe-
be nicht neu ist, ist die Identifizierung des Aluminiumgehalts ein
bisher nicht aufgetretener Befund. Nach Wissen des Autors ist die
Untersuchung von Gewebsproben auf Aluminium sowie der Einsatz des
SEM/EDS-Screenings zur Diagnose neu und bis heute noch nicht in ei-
ner Fachzeitschrift für Pathologie veröffentlicht worden.

Quelle: Macrophagic myofasciitis in childhood: the role of scanning
electron microscopy/energy-dispersive spectroscopy for diagnosis,
Ultrastruct Pathol. 2007 Jan-Feb;31(1):45-50,
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retriev
e&dopt=AbstractPlus&list_uids=17455097&itool=pubmed_DocSum

Interessanter WIKIPEDIA-Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Makrophagische_Myofasciitis

Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.

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[02] "Gelbfieber-Impfung ist für Alte keine Bagatelle"
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"(...) Seit etwa fünf Jahren seien zunehmend ernsthafte unerwünsch-
te Wirkungen der Gelbfieber-Impfung bekannt geworden. Das berichte-
te der Münchner Tropenmediziner Privatdozent Hans-Dieter Nothdurft
von der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale
Gesundheit (DTG). (...) Berichte von Multiorganversagen oder neu-
rologischen Wirkungen wie Enzephalitis stammen vor allem aus den
USA und Brasilien, aber auch aus einigen europäischen Ländern.
Weltweit starben 23 Menschen nach Erstimpfung, besonders häufig wa-
ren Menschen in den USA, in Brasilien und Australien betroffen. Ein
hohes Risiko für schwere Impf-Wirkungen haben Menschen mit gestör-
ter Immunkompetenz. Das gilt vor allem bei Funktionsstörungen der
Thymusdrüse, nach Thymektomie oder bei einem Alter über 60 Jahre.
Bei alten Menschen liegt das Risiko bei 25,3 pro 100.000 Impfungen
pro Woche. Das müsse man bei der Beratung in Beziehung setzen zum
Gelbfieber-Risiko im jeweiligen Urlaubsland, sagte Nothdurft.
(...)"

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/18/071a1003.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung vom 18. April 2007

Kommentar: Widersprüchliche Infektionsmedizin

Während bei der Gelbfieberimpfung nun zugegeben wird, dass es für
Senioren ein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko gibt, stellen Senioren
für die Grippeimpfung die Hauptzielgruppe dar. Dazu kommt, dass sie
nicht mehr in dem Maße mit der Bildung von Antikörpern reagieren
wie junge Menschen. Dabei wird ja von der Infektionsmedizin gerade
der Antikörpertiter als die entscheidende Messgröße für den Nutzen
einer Impfung angesehen. Zudem gibt es in der Medizin kaum größere
Widersprüche als ihr Umgang mit dem Antikörpertiter: Bei allen an-
deren Infektionskrankheiten gelten Antikörper als Immunitätsbeweis
- bei AIDS hingegen als "Beweis" für eine tödliche Infektion...

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[03] USA: Lebensgefahr bei Kleinkind nach Pockenimpfung des Vaters
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In Chicago wird ein zweijähriger Junge wegen einer seltenen und le-
bensbedrohlichen Infektion behandelt, die er sich durch seinen Va-
ter, einem amerikanischen Soldaten zugezogen hat, der erst vor kur-
zem gegen die Pocken geimpft worden war. Der Junge aus dem Bundes-
staat Indiana leidet unter einer schweren Form des "Eczema vaccina-
tum", einer der häufigsten schwergradigen Komplikationen der Po-
ckenimpfung, die Geimpfte und ihre engen Angehörigen befallen kann.

Wie die Ärzte berichten, hat der Junge auch seine Mutter infiziert,
die eine leichtere Form der Erkrankung durch das so genannte Vacci-
nia-Virus im Pocken-Impfstoff entwickelt hat. ... Inzwischen be-
deckt der Hautausschlag mehr als 80 % des Körpers des Jungen, so
Dr. Madelyn Kahana, Leiter der pädiatrischen Intensivstation der
Universität von Chicago. Dem Patienten droht nun eine Sepsis, eine
vernichtende Infektion des gesamten Organismus, die sonst bei Vi-
rusinfektionen selten beobachtet wird.

"In einem späteren Stadium [des Eczema vaccinatum] kann die Erkran-
kung wie eine Pockeninfektion aussehen. Der Junge muss beatmet wer-
den, um seine Atmung wegen der massiven Schmerzmedikamente zu un-
terstützen, die gegen die Läsionen nötig sind. Außerdem erhielt das
Kind das Primärmittel gegen das Eczema vaccinatum, ein Medikament
mit dem Namen "Vaccinia Immunglobulin" oder VIG. Das Medikament
stammte aus den Vorräten, die das Center for Disease Control and
Prevention (CDC) für den Fall einer landesweiten Pockenimpfung be-
reit hält. Des weiteren wurde das Kind mit dem antiviralen Medika-
ment Cidofovir und der in Erprobung befindlichen Substanz ST-246
behandelt, das im Tierversuch vor dem Pockenvirus geschützt hat.

Das Medikament ist erst vor kurzem für die Erprobung am Menschen
zugelassen, aber noch nie bei einem Kranken eingesetzt worden. Wie
Sprecher der Universität von Chicago mitteilten, zeigt der Patient
nach einer Verschlechterung seines Zustandes am vergangenen Wochen-
ende jetzt Anzeichen einer Besserung. Wie Dr. Kahana schätzt, wird
der Junge etwa 20 % seiner Deckhaut verlieren, sie hofft aber, dass
er sich ohne eine Hauttransplantation erholen wird.

Quelle: Jeremy Manier, Smallpox shot infects soldier's toddler son,
Chicago Tribune vom 17. März 2007,
http://www.chicagotribune.com/services/site/premium/access-registered.intercept

Kommentar von Barbara Loe Fisher:

Innerhalb weniger Wochen nach dem 11. September 2001 kündigten
Sprecher des CDC an, man würde alte Bestände des Pockenimpfstoffs
verdünnen, um ausreichend Impfstoffdosen für Millionen von Amerika-
nern zur Verfügung zu haben, wenn Terroristen das Virus als biolo-
gische Waffe gegen die amerikanische Bevölkerung einsetzen würden.
Dabei erklärten die Funktionäre von Gesundheits- und Verteidigungs-
ministerium nicht:

1. wie die Terroristen das Pockenvirus aus den beiden Hochsicher-
heitslaboratorien in den USA oder Russland stehlen konnten,

2. wie sie an das technische Wissen oder die spezielle Laborausrüs-
tung gelangen konnten, um das Virus zu kultivieren bzw. dessen Le-
bensfähigkeit garantieren zu können,

3. wie sie das Virus in flüssiger oder gepulverter Form transpor-
tieren konnten, ohne seine Wirksamkeit zu zerstören oder

4. wie sie an die ausgefeilte und kostspielige Technologie gelangen
konnten, mit der man eine große Anzahl von Personen mit waffenfähi-
gen Pockenviren infizieren konnte.

Was die Funktionäre von Gesundheits- und Verteidigungsbehörden nach
dem 11.9. wussten, ist dass...

1. der alte Vaccinia-Lebendimpfstoff gegen Pocken vor seinem brei-
ten Einsatz niemals in kontrollierten klinischen Studien auf seine
Sicherheit überprüft worden war

2. bei einem von 4.000 Geimpften schwere Nebenwirkungen auftraten

3. frisch Geimpfte mit dem Vaccinia-Virus infiziert sind und dieses
Virus an ihre nächsten Angehörigen weitergeben können, was für ei-
nige dieser Personen zu Erkrankung und Tod führen kann

4. die tödlichste Nebenwirkungen der Pockenimpfung die "progressive
Vaccinia" (Auflösung von Fleisch, inneren Organen und Knochen,
führt innerhalb von 6 Monaten zum Tode) ist, die Enzephali-
tis/Enzephlomyelitis (Entzündung des Gehirns innerhalb der ersten
25 Tage nach der Impfung, bewirkt anhaltende Hirnschäden), Eczema
vaccinatum (hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten, Entzündungen
und Hautschäden, besonders häufig bei Personen mit bekannter Ekzem-
neigung) oder generalisierte Vaccinia (ein pockenähnlicher Hautaus-
schlag des gesamten Körpers).

Das Verteidigungsministerium zwingt amerikanischen Soldaten ohne
deren Zustimmung weiterhin den tödlichen Pockenimpfstoff und auch
den hochreaktiven Anthrax-Impfstoff auf, ohne gleichzeitig der Öf-
fentlichkeit den Beweis zu liefern, dass irgendeine Terroristen-
gruppe über biowaffenfähige Anthrax- oder Pockenviren verfügt und
zugleich hinreichende Erfahrung und die Möglichkeit besitzt, diese
Mikroorganismen freizusetzen. Zehntausende Soldaten haben Reaktio-
nen auf die Pocken- und Anthraximpfung entwickelt und Tausende lei-
den unter bleibenden Fehlfunktionen von Gehirn und Immunsystem oder
sind sogar gestorben.

Die tragische Folge dieser Politik erzwungener Impfungen für jeden:
Wenn es zu Todesfällen kommt, will niemand dafür Verantwortung
übernehmen. Die Opfer unter den Menschen werden als unvermeidlich
im Namen des Großen Ganzen hingenommen - obwohl das Große Ganze
nirgendwo zu finden ist.

Quelle: NVIC-Newsletter vom 17. März 2007

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[04] Todesfälle: Infanrix Hexa bleibt auch 2006 Spitzenreiter
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(ht) Augsburg - Aufgrund einer Anfrage nach dem Informationsfrei-
heitsgesetz (IFG) liegen der Fachzeitschrift "impf-report" seit
kurzem auch für das Jahr 2006 die nach dem Infektionsschutzgesetz
(IfSG) gemeldeten Impfkomplikations-Verdachtsfälle vor.

Demnach ist die Gesamtzahl der IfSG-Meldungen (n=578) im Vergleich
zu 2005 (n=529) nochmals um ca. 10 Prozent angestiegen. Es wurden
acht Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen gemeldet.
Sechs Todesfälle traten nach Impfungen mit Infanrix hexa auf, dem
derzeit einzigen Sechsfach-Impfstoff, drei Todesfälle nach Preve-
nar, einem Impfstoff gegen Pneumokokken, ein Todesfall nach Grippe-
impfstoff Chiron 2005/2006 und ein Todesfall nach einem unbekannten
Grippeimpfstoff der Saison 2006/2007.

Bemerkenswert: Bei allen drei Todesfällen nach Prevenar war gleich-
zeitig auch Infanrix hexa beteiligt!

Die Dunkelziffer beträgt laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der für
Impfstoffsicherheit zuständigen Bundesbehörde, einer älteren Schät-
zung zufolge mindestens 95 Prozent. Demzufolge müsste man, um auf
den ungefähren Vollerhebungswert zu kommen, die Meldezahlen mindes-
tens mit dem Faktor 20 multiplizieren: Legt man die seit Inkraft-
treten des IfSG 51 gemeldeten Todesfällen zu Grunde, wären das min-
destens 1000 Todesfälle. Das wären jährlich mehr als 150 Todesfäl-
le, bei denen der Verdacht besteht, dass vorausgegangene Impfungen
beteiligt waren.

Die Frage ist nun, wie viele Fälle davon eindeutig anderen Ursachen
zugeordnet werden können. Der "impf-report" fragte denn auch auf
der Berliner Jahrestagung des öffentlichen Gesundheitsdienstes den
zuständigen PEI-Mitarbeiter, bei wie vielen der zwischen 2001 und
2005 gemeldeten 18 Todesfällen nach Infanrix hexa man einen Zusam-
menhang mit der Impfung zweifelsfrei ausschließen könne.

Die Antwort war ausweichend. Laut statistischen Berechnungen komme
es nach 6fach-Impfungen nicht häufiger zu Todesfällen als in der
entsprechenden Altersgruppe des Bevölkerungsdurchschnitts. Die Ant-
wort legt nahe, dass das PEI die im Zusammenhang mit Impfungen ge-
meldeten Todesfälle entweder gar nicht näher untersucht oder aber
in den meisten Fällen einen kausalen Zusammenhang nicht ausschlie-
ßen kann - dies jedoch aufgrund der offiziellen Durchimpfungspoli-
tik nicht öffentlich thematisiert sehen will.

Beide Varianten müssen für den Impfling, der sich letztlich dem
Impfrisiko aussetzt (bzw. für seine Eltern) gleichermaßen unbefrie-
digend sein: Der Stellenwert der Impfstoffsicherheit beim PEI ist
eine unbekannte Größe.

Wie das PEI die statistische Sterbehäufigkeit z.B. bei Infanrix he-
xa errechnet, ist ebenfalls unklar. Denn angeblich ist die Zahl der
je Impfstoff in Deutschland verimpften Dosen gar nicht bekannt: Wie
das PEI auf Anfrage mitteilte, sagt z.B. die Anzahl der vom PEI
freigegebenen Impfstoffchargen nichts darüber aus, wie viele Dosen
tatsächlich in Deutschland verimpft wurden, da eine unbekannte Men-
ge ins europäische Ausland geht.

Die aktuelle Meldedatenbank 2001 - 2006:
http://www.impfkritik.de/ifsg-meldungen

Weitere Infos:
http://www.impfkritik.de
http://www.impf-report.de

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[05] PEI kündigt Veröffentlichung gemeldeter Impfkomplikationen an
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"(...) Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen will in den kommenden
Wochen außerdem eine Online-Datenbank zu den Nebenwirkungen von
Impfungen freistellen. Dann könne jeder bei Verdachtsmomenten die
Symptome vergleichen und Informationen recherchieren, hieß es."

Quelle:
http://krankenkassen.de/dpa/112930.html
Bundesministerium für Gesundheit, 16. April 2007

Kommentar:

Jahrzehntelang haben die zuständigen Bundesbehörden die Meldedaten
von Impfkomplikationen unter Verschluss gehalten. Dass sich dies
demnächst ändern wird, ist ein gemeinsamer Verdienst des seit 2006
geltenden Informationsfreiheitsgesetzes (IFG), der Fachzeitschrift
"impf-report", der Webseite impfkritik.de und nicht zuletzt der
Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Der "impf-report"
hatte es unter Berufung auf das IFG als erster geschafft, an die
Meldedaten heranzukommen und sie veröffentlicht, die Webseite impf-
kritik.de stellte parallel dazu die Originaldatenbank des Paul-
Ehrlich-Instituts (PEI) der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung,
und die Grünen richteten schließlich eine kleine Anfrage zur Impf-
stoffsicherheit an die Bundesregierung. In deren Antwort wurde die
Veröffentlichung durch das PEI erstmals in Aussicht gestellt.

Weitere Infos:
http://www.impfkritik.de/impfkomplikationen

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[06] Verbände: Impfstoffsicherheit "außerordentlich beunruhigend"
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(ht) Die Zahl der Kritiker an der derzeitigen Impfpolitik wächst.
Jetzt schloss sich in einem offenen Brief auch das "Bündnis für
Selbstbestimmung in der Medizin", dem Ärzte-, Heilpraktiker- und
Patientenverbände angehören, der Kritik von Experten an, die diese
kürzlich an der Antwort der Bundesregierung aufgrund einer Kleinen
Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen übten:

"Wir haben sowohl die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis
90/Die Grünen: 'Transparenz von Impfaktionen und Verbesserung der
Impfstoffsicherheit' als auch die Antwort der Bundesregierung zu
dieser heiklen Frage gelesen. Aus der Sicht der Bürger / Versicher-
ten / Patienten sind wir sehr besorgt über die Reaktion der Bundes-
regierung. Es ist außerordentlich beunruhigend, dass in der BRD
millionenfach Impfstoffe verabreicht werden, über deren Risiken of-
fensichtlich nicht wissenschaftlich hinreichend gesicherte Daten
zur Verfügung stehen.

Insbesondere erscheint es unverantwortlich, dass keine validen Da-
ten zu verabreichten Impfungen vorliegen und keine Aussage über die
Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden kön-
nen. Diese Verhältnisse sind für die Bevölkerung unzumutbar, so
dass eine konsequentere und langfristige Überwachung der Impfstoff-
sicherheit zu fordern ist - und zwar durch eine von Interessenkon-
flikten freie Institution. Entsprechende Studien und Meldedaten
müssen in die Beurteilung eines Impfstoffes durch das PEI einflie-
ßen.

Außerdem ist eine Prüfung der Mitglieder der STIKO auf Unabhängig-
keit und Offenlegung möglicher Interessenkonflikte eine conditio
sine qua non. Die Bundesregierung wird aufgefordert, entsprechende
Maßnahmen zu veranlassen."

Mitgliedsverbände des Bündnisses sind u.a.:
BPH (Bundesverband Patienten für Homöopathie)
BKHD (Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands)
GAAH (Gesundheit aktiv - anthroposophische Heilkunst e.V.)
Hahnemannia
E.F.N.M.U.(Europäischer Verbraucherverband für Naturmedizin)
DGKH (Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.)
DZVhÄ (Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte)

Weitere Informationen zur Kleinen Anfrage an die Bundesregierung:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2007/05.htm

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[07] Internationales Mahnmal für die Opfer von Impfungen
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(ht) Das in den USA beheimatete "National Vaccine Information Cen-
ter" (NVIC) eröffnete kürzlich mit Hilfe von Spendengeldern im In-
ternet ein "Mahnmal zum Gedenken von Impfopfern". Es gibt Eltern
und Betroffenen die Möglichkeit, in Bildern und Worten denen, die
sie lieben, zu gedenken und so gleichzeitig ein Stück Trauerarbeit
zu leisten, aber auch mehr öffentliches Bewusstsein um die sehr re-
alen Risiken von Impfungen zu schaffen: http://vaccinememorial.org/

Kommentar von Barbara Loe Fisher, NVIC:

In den vergangenen Jahren hat sich das National Vaccine Information
Center darum bemüht, ein virtuelles Mahnmal zu schaffen, in dem al-
ler Personen gedacht wird, die nach einer Impfung erkrankt oder
verstorben sind. Letztes Jahr erhielten wir eine besondere Spende
von Maryella Loman, um das "International Memorial for Vaccine
Victims" zu vollenden, das auf der NVIC - Website (www.NVIC.org) zu
finden ist. Bis heute hat es noch keine offizielle Ankündigung ge-
geben, dass dieses Mahnmal existiert.

Das International Memorial for Vaccine Victims bietet Familien
weltweit einen Ort, an dem sie Geschichten und Bilder darüber ver-
öffentlichen können, was ihren Liebsten nach einer Impfung passiert
ist, damit andere etwas über die Zeichen, Symptome und gesundheit-
lichen Folgen von Impfstoffnebenwirkungen erfahren können, um so
weitere Impfschäden und Impftodesfälle zu verhindern.

Das alles findet sich in einer Datenbank, die nach Namen, Bundes-
staaten oder Ländern, Impfstoffen und Impfreaktionen sortiert ist.
Indem wir der Impfopfer gedenken, hoffen wir ein größeres allgemei-
nes Bewusstsein über den Wert und die Sorge jedes einzelnen Lebens
unserer Gemeinschaft hervorzurufen, denn der Schmerz, den einer
verspürt, spüren wir alle.

Hier sind einige Berichte über Impfreaktionen, die bereits im In-
ternational Memorial for Vaccine Victims veröffentlicht wurden, wie
auch ein Link auf einen Bericht der "CBS Evening News" über die Op-
fer des Anthrax - Impfstoffs. Mütter und Väter, die einen Sohn oder
eine Tochter verloren haben oder mit ansehen mussten, wie ihr Kind
aus welchem Grund auch immer schwer geschädigt wurde, trauern in
besonderer Art und Weise mit den Müttern und Vätern der Virginia
Tech, die soeben erst den langen Weg von Trauer, Akzeptanz, Heilung
und Aussöhnung begonnen haben. Die Gründer und Förderer des Inter-
national Memorial for Vaccine Victims senden den Virginia Tech -
Familien, deren Kinder in dieser Woche getötet oder verletzt wur-
den, unsere aufrichtigste Teilnahme. Wir teilen ihren Kummer.

Quelle: NVIC-Newsletter vom 20. April 2007

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[08] EMEA: Affenversuche nicht auf den Menschen übertragbar
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"(...) Zum anderen berücksichtige die EMEA aber auch zwei neue As-
pekte, betonte der Immunologe Ulrich Kalinke vom Paul-Ehrlich-
Institut, der deutschen Zulassungsbehörde. Die Ereignisse in London
hätten nämlich gezeigt, dass entgegen der Meinung vieler Experten
Affen nicht immer ideale Versuchstiere für die Vorbereitung klini-
scher Studien seien. Deshalb müsse nun jeweils gezeigt werden, dass
die verwendete Tierart tatsächlich ein für die menschliche Situati-
on relevantes Modell darstelle. Vor allem gelte es auch zu dokumen-
tieren, dass eine neue Substanz im verwendeten Versuchstier tat-
sächlich prinzipiell vergleichbare Reaktionen auslösen könne, wie
man sie auch beim Menschen erwarte. (...)"

Quelle:
http://www.nzz.ch/2007/03/28/ft/articleF1RLX.html
Neue Züricher Zeitung, 28. März 2007

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[09] Über die Humanität von Papilloma-Viren
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Über Wirkungen und Nebenwirkungen sowie Nutzen der HPV-Impfung
von Andreas Roll

"Das Impfen ist wieder im Gespräch und erlöst uns jetzt nach den
Infektionserkrankungen auch noch von Krebserkrankungen. So lautet
die Werbebotschaft der Pharmaindustrie, die derzeit in vielen Me-
dien gebetsmühlenartig wiederholt wird. Doch was ist dran an der
Behauptung, Krebs könne mit einem Impfstoff verhindert werden?
Überprüft man mit Sachverstand die Medienberichte und die Werbe-
Websites des Herstellers Merck über die gegen das Humane Papilloma
Virus (HPV) gerichtete Impfung (Markenname Gardasil®), von deren
Verkauf sich der Hersteller Milliarden und manche Frau ein angst-
freies Leben durch Auslöschung des Gebärmutterhalskrebses (Cervix-
Karzinom) erträumt, so entsteht ein anderes Bild:

In der Zulassungsstudie des HPV-Impfstoffs ist in der Gruppe der
Ungeimpften kein einziges Cervix-Karzinom aufgetreten. Die Phase-
III-Studie ist bis heute noch nicht vollständig veröffentlicht, was
den Verdacht nahe legt, dass Zweifel an der Wirksamkeit sowie be-
reits erkannte schwere Nebenwirkungen nicht sofort dem Licht der
Öffentlichkeit preisgegeben werden sollen.

Der Wirksamkeitsnachweis beschränkt sich auf im Labortest nachzu-
weisende Gensequenzen und eine Antikörperbildung im Blut. Es liegen
keinerlei Hinweise vor, dass die Erkrankungshäufigkeit durch den
Impfstoff signifikant verringert wird. Obwohl gerade diese Erkennt-
nis immer über die tatsächliche Wirksamkeit eines Impfstoffs ent-
scheidet. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.libertas-sanitas.de/main/modules/mydownloads/visit.php?lid=56

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[10] Österreich: Impfplan empfiehlt die HPV-Impfung auch für Buben
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"Die Verbreitung des Virus erfolgt vorwiegend durch sexuelle Kon-
takte. Grundsätzlich erleiden daher rund 70% aller sexuell aktiven
Menschen im Lauf ihres Lebens eine asymptomatische HPV-Infektion.
Männer erkranken am Äquivalent des Gebärmutterhalskrebses - Penis-
Ca und Anal-Ca - wesentlich weniger häufig als Frauen. "Aller-
dings", so Sedlak, "liegt die Bedeutung der Männer in der Übertra-
gung des Virus als meist asymptomatische Virusträger. Hier dient
daher eine Impfung bei Knaben vor allem dazu, den Infektionskreis-
lauf zu durchbrechen." Die HPV-Impfung bei Knaben macht auch inso-
fern Sinn, als die Virenstämme 6 und 11 für 90% aller Genitalwarzen
(Kondylome) verantwortlich sind. Das lebenslange Risiko, an Kondy-
lomen zu erkranken, liegt bei 10%. "Hier sind Männer häufiger be-
troffen", betont Sedlak. Die Manifestationsorte sind Penis, Skro-
tum, Analbereich und genitale Randzonen. Die Behandlung ist äußerst
schmerzhaft und vielfach frustran, geprägt von häufigen Rezidiven."

Quelle:
http://www.universimed.com/frame.php?frame=http%3A//www.universimed.com/stage/networkcenter.php%3Fnw%3D12%26cat%3D%26table%3D%26view%3Darticle%26id%3D11953
universimed.com, 27. März 2007

Weitere Quellen:
Österreichischer Impfplan 2007:
http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/detail.htm?thema=CH0016&doc=CMS1038913010412

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[11] Erhöhtes Herztod-Risiko bei Grippe-Epidemien?
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"SANKT PETERSBURG (ob). Grippe-Epidemien sind mit einer Zunahme von
tödlichen Koronarerkrankungen assoziiert. Diese Koinzidenz ist
jetzt erstmals in einer Studie auf der Grundlage von Autopsie-
Befunden objektiviert worden. Als Konsequenz fordern die Autoren
der Studie, mehr Menschen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko als
bisher gegen Influenza zu impfen.

Eine Gruppe russischer und US-amerikanischer Forscher hat in der
neuen Studie die KHK-Sterberate im Bezirk Sankt Petersburg in der
Zeit zwischen 1993 und 2000 sehr genau unter die Lupe genommen. Ih-
re jetzt im "European Heart Journal" online veröffentlichte Unter-
suchung stützt sich auf die Daten von knapp 35 000 erfassten Todes-
fällen, bei denen ein Myokardinfarkt oder eine ischämische Herzer-
krankung als Todesursache autoptisch bestätigt worden war. (...)"

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=446752,5076,/medizin/infektionskrankheiten
Ärzte Zeitung, 20. April 2007

Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 19. April, mit weiteren Verwei-
sen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=txt&id=22023

Kommentar:

Vermehrter Herztod und Grippeerkrankungen könnten durchaus gemein-
same Ursachen haben, z.B. Kälteeinbrüche.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn die erhöhte Anzahl von Herz-
infarkten eine Folge der Medikamente wäre, die üblicherweise bei
Grippe verabreicht werden. Beispielhaftes Zitat aus der Fachinfo
von Paracetamol, das häufig zur Fiebersenkung eingesetzt wird:
"Die Behandlung von Patienten mit Z. n. Cholezystektomie sollte mit
Vorsicht erfolgen. Infolge der Kontraktion des Spincter Oddi können
herzinfarktähnliche Symptome sowie eine Symptomverstärkung bei be-
stehender Pankreatitis auftreten."

Ich habe immer mehr den Eindruck, dass es zur Strategie des moder-
nen Impfmarketings gehört, die Nebenwirkungen von Medikamenten den
beimpfbaren Infektionskrankheiten zuzuschreiben.

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[12] Grippeimpfung und die Folgen: Ein Erfahrungsbericht
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Sehr geehrter Herr Tolzin,

ich bin gerade durch einen Geschäftspartner auf Ihren Artikel zur
Grippeimpfung hingewiesen worden. (Publiziert auf
www.pressetext.com).

Hier meine eigenen Erfahrungen und meine Leidensgeschichte in Kurz-
form. Vorab: Ich werde mich mit Sicherheit nie wieder gegen Grippe
impfen lassen und auch sonst Impfungen - wenn irgend möglich - ver-
meiden. Gleiches kann ich auch nur jedem anderen empfehlen.

Im Herbst 2003 gingen meine Frau und ich zur Grippeimpfung. Ergeb-
nis: Meine Frau hatte am Folgetag kurzfristig 41 Grad Fieber und
war dabei hilflos allein zu Haus. Glücklicherweise hat sie sich in
den Folgetagen wieder vollständig erholt.

Bei mir waren die Wirkungen sehr langwierig und sind jetzt - nach
über drei Jahren - immer noch nicht überwunden. Bei mir stellten
sich am Tag nach der Grippeimpfung Sehstörungen ein. Ich sah Dinge
verschwommen, doppelt und dreifach (und zwar auf jedem Auge einzeln
- nicht im Zusammenwirken der Augen). Zudem war die Fokussierfähig-
keit meiner Augen stark eingeschränkt. Dazu fühlte ich mich grip-
pig, d.h. wie bei einer aufziehenden Grippe (Gliederschmerzen,
schlappes Gefühl, dumpfes Gefühl im Kopf, Konzentrationsprobleme).
Dieser Zustand hat sich im Laufe der letzten drei Jahre teils ver-
stärkt, teils abgeschwächt. Im Jahr 2004 hatte ich die verstärkten
Phasen insgesamt über etwa fünf Monate - jeweils zwei bis fünf Wo-
chen lang. In diesen Phasen änderte sich mein Zustand kaum und ich
war weitgehend arbeitsunfähig, was als Selbständiger alles andere
als witzig war. Dazwischen gab es Phasen, in denen zumindest das
Grippegefühl nicht präsent war. Allerdings waren die Augenprobleme
stets deutlich präsent.

Mitte 2004 stellte ich dann fest, dass die Augenprobleme jeweils
etwas nachließen, nachdem ich die heftigen Phasen überwunden hatte.
In 2005 hat sich diese Besserungstendenz langsam fortgesetzt. Ich
hatte nur noch ca. zwei Monate heftige Rückfälle und konnte zumin-
dest wieder einigermaßen sehen (allerdings immer noch mit Dreifach-
bildern auf beiden Augen - insbesondere bei hellen Lichtquellen und
heller Schrift auf dunklem Grund. In 2006 ging es sehr langsam wei-
ter bergauf. Ich hatte noch mehrere kurze Rückfälle ein bis zwei
Wochen, aber die Besserungstendenz hielt an. Im Dezember 2006 hatte
ich erstmals nach über drei Jahren wieder zumindest tageweise das
Gefühl, dass ich zeitweise wieder ungefähr so sehen konnte wie vor
der Grippeimpfung.

Ich habe es immer noch nicht ganz geschafft, gehe aber davon aus,
dass ich bis Ende 2007 (und nach einigen weiteren Rückfällen) so-
weit durch bin, dass ich keine Sehbehinderungen mehr haben werde.

Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Augen um eine Kombination
aus quasi chronischer Entzündung mit Linsentrübung und Lähmung der
Augenmuskulatur handelt. Der Zusammenhang mit den Grippeschüben ist
eindeutig. Einen Hinweis auf grauen Star haben auch Augenärzte
nicht festgestellt.

Von den konsultierten Ärzten - insbesondere den Augenärzten - bin
ich enttäuscht. Zu keiner Zeit wurde mein Hinweis auf die Grippe-
impfung wirklich ernstgenommen. Die Augenärzte spulten ihr Stan-
dardprogramm herunter (incl. Pupillenerweiterung/ starr stellen)
und fanden nichts. Wie will man auch eine Lähmung feststellen, wenn
man die Pupillen starr erweitert? Ich bin promovierter Ingenieur
und nicht gerade auf den Kopf gefallen. Mir leuchtet das jedenfalls
nicht ein. Stattdessen empfahl man mir, mich mit Augenchirurgen in
Verbindung zu setzen. Glücklicherweise habe ich an diesem Punkt die
Flucht vor der Schulmedizin angetreten. Ansonsten hätte man mir
wahrscheinlich auch noch meine Augen operativ verpfuscht.

FAZIT: Meine Frau ist knapp am Tod vorbeigekommen, ich war drei
Jahre lang z.T. schwer behindert. Eine vollständige Genesung ist
inzwischen wahrscheinlich, wird aber wohl noch 6 - 12 Monate dau-
ern.
Als Selbständigen hat mich das Ganze mindestens rund 100.000 Euro
Einkommen gekostet, ich habe zwischenzeitlich mein Stammgeschäft
verloren und musste weitestgehend von vorn anfangen, was mir glück-
licherweise mit tränenden, verschwommenen, getrübten und mehrfach
sehenden Augen gelungen ist. Dass die Sache zwischenzeitlich ernste
psychische Konsequenzen hatte, können Sie sich wohl denken.

Entsetzt war und bin ich von der ignoranten und überwiegend dilet-
tantischen Vorgehensweise der Augenärzte. Generell habe ich festge-
stellt, dass die Schulmedizin einen Zusammenhang mit der Grippeimp-
fung nicht akzeptieren will. Für mich ist der Fall dagegen aufgrund
der Abläufe der letzten drei Jahre und meiner eigenen Internetre-
cherchen (als ich denn wieder halbwegs sehen konnte) in Verbindung
mit einem Basiswissen Optik und logischer Denkfähigkeit eindeutig.

ALSO: Meine Frau und ich werden uns nie wieder gegen Grippe impfen
lassen und ich kann auch nur jedem Anderen davon abraten.

Zur Schulmedizin: Nach meinen geschilderten Erfahrungen und einer
ganzen Reihe von weiteren Fällen ärztlicher Fehlleistungen im Be-
kanntenkreis, hat sich meine kritische Distanz zur Schulmedizin
deutlich vergrößert - zu wenig Denken in Zusammenhängen, zu viel
Ignoranz, zu viel dilettantisches Vorgehen und Schubladendenken.
Ich habe meine Erfahrungen bislang nicht öffentlich kommuniziert.
Nehmen Sie meine Geschichte in Ihren Fundus von Grippe-Impfung-
Horrorgeschichten auf.
R.F., April 2007

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[13] Altenheim: Trotz Durchimpfung Grippeepidemie und fünf Tote
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"Bad Salzdetfurth (wü). Nach einer Serie von Grippeerkrankungen
sind in einem Altenheim in Bad Salzdetfurth (Kreis Hildesheim) fünf
Menschen gestorben. Fast die Hälfte der insgesamt 75 Bewohner hat
sich mit dem Grippevirus Influenza A infiziert.

In dem Pflegeheim waren Anfang vergangener Woche erste Krankheits-
symptome aufgetreten: Fieber, Gliederschmerzen, Atembeschwerden. Im
Verlauf der Woche habe die Virusinfektion weiter um sich gegriffen,
sagte Jens Hölscher vom Gesundheitsamt des Landkreises gestern. Zum
Wochenende war sie gehäuft aufgetreten. Die Zahl der Erkrankten
stieg auf 30 an. Der Ausbruch einer herkömmlichen Grippe in dem
Pflegeheim galt zunächst als unwahrscheinlich. Denn fast alle Seni-
oren sind gegen das Influenzavirus geimpft. (...)

"Dass derart viele Heimbewohner trotz Impfung keinen ausreichenden
Schutz hätten, sei nichts Ungewöhnliches, sagte die stellvertreten-
de Leiterin des Gesundheitsamtes, Gabriele Vater. Alte Menschen
sprächen oft nicht genügend auf eine Immunisierung an, sie bildeten
zu wenig Antikörper."

Quelle:
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28. März 2007

Kommentar:

Sogar aus Sicht der Schulmedizin sprechen diejenigen, die als
Hauptzielgruppe einer Impfung gegen Influenza gelten, die Senioren
nämlich, gleichzeitig am schlechtesten auf eine Impfung an. Zudem
werden die Risiken der Impfung, wie hin und wieder durch solche
Fälle wie in dem oben erwähnten Altenheim aufgedeckt wird, zu sehr
verharmlost.

Eines der größten Rätsel unseres "modernen" Gesundheitswesens ist,
dass angesichts des extrem schlechten Risiko-Nutzen-Verhältnisses
nicht effektivere und ungefährlichere Methoden der Influenza-
Vorsorge angewandt werden. Davon gibt es eine ganze Reihe und die
Anzahl - wissenschaftlich abgesicherter - Daten dazu wächst stän-
dig.

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[14] Weitere Meldungen über Nebenwirkungen von Tamiflu bei Japanern
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Tokio/Basel. AP/baz. Die Meldungen über Nebenwirkungen von Tamiflu
bei Japanern reißen nicht ab. Laut einer Studie des japanischen Ge-
sundheitsministeriums sollen sich 128 meist jüngere Leute anormal
benommen haben, berichtete Japans Nachrichtenagentur Kyodo am Mitt-
woch.

Insgesamt meldeten laut Kyodo 1.800 Leute Nebenwirkungen des Grip-
pemittels. Die 128 meist jungen Leute hätten vom Drang berichtet,
sich von Gebäuden zu stürzen, oder auch von einem überwältigenden
Bedürfnis zu hüpfen. Die Studie des Gesundheitsministeriums bestä-
tige einen kausalen Zusammenhang zwischen dem seltsamen Verhalten
und Tamiflu nicht, berichtete Kyodo. (...)"

Quelle:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=6BF9B4A6-7C45-4B8B-AAC0F6F27F40F7A6&startpage=1&ObjectID=BD94FDF4-1422-0CEF-70E6FA9352FE49FA
Basler Zeitung, 4. April 2007

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[15] Tamiflu: Warnung vor neuropsychiatrischen Komplikationen
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"London - Auch in Europa wird in den Fachinformationen von Tamiflu
(Wirkstoff: Oseltamivir) künftig auf mögliche neuropsychiatrische
Komplikationen hingewiesen werden. Dies wurde jetzt auf einer Sit-
zung des Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der
Europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) an-
geregt. Vorausgegangen war eine Warnung der japanischen Gesund-
heitsbehörde.

Dieser waren seit 2004 22 Berichte über Patienten zugegangen, bei
denen es nach der Einnahme von Tamiflu zu Krampfanfällen oder Be-
wusstseinsstörungen gekommen war. Auch Halluzinationen und ein De-
lirium gehörten zu den mitgeteilten neuropsychiatrischen Störungen.
Vier Personen kamen ums Leben. Darunter waren ein Teenager, der aus
dem Haus und vor ein Auto gerannt war, sowie ein weiterer, der sich
aus dem neunten Stock eines Wohnhauses in den Tod stürzte. (...)"

Quelle:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27946
Deutsches Ärzteblatt, 26. März 2007

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[16] Vogelgrippe: Experten bestreiten Zugvogel-Theorie
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"Tour du Valat/Frankreich (pte/27.03.2007/16:15) - Wichtigste Ursa-
che für die globale Ausbreitung des Vogelgrippevirus H5N1 sind
nicht die Zugvögel. Verantwortlich sei vielmehr der Mensch, der
durch kommerziellen Handel mit Geflügel die Verbreitung begünstige.
Diese Meinung vertreten französische Wissenschaftler von der Stati-
on Biologique de la Tour du Valat http://www.tourduvalat.org/ in
einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Ibis". "Die Vogelgrippe-
Fälle am Schwarzen Meer im Februar 2006 zeigen zwar, dass das Virus
in Wildvögeln kurze Strecken zurücklegen kann", sagt Autor Michel
Gauthier-Clerc auf Nachfrage von pressetext. "Es gibt aber keinen
Beweis dafür, dass das Virus auch längere Strecken in Zugvögeln
überwindet."

Der gefährliche H5N1 Virus wurde erstmals Ende 1996 in Geflügel im
Südosten von China nachgewiesen. Anschließend breitete sich das Vi-
rus im gesamten asiatischen Raum aus und erreichte schließlich auch
Afrika und Europa. Wissenschaftler vermuten, dass infizierte Zugvö-
gel das Virus aus Asien auf die anderen Kontinente gebracht hätten.
Sie stützen ihre Theorie auf einem Fund von Hunderten toter Zugvö-
gel am chinesischen Lake Quinghai. "Es ist jedoch offensichtlich,
dass der Verbreitungsweg von H5N1 nicht mit der Flugroute der meis-
ten Zugvögel übereinstimmt", sagt Gauthier-Clerc. Die zunehmende
Globalisierung, die auch den Handel mit Geflügel beeinflusse, werde
dagegen unterschätzt.

Bei vergangenen Seuchenausbrüchen mit gefährlichen Subtypen von H5
und H7 sei ein Zusammenhang zum Geflügelhandel nachgewiesen wor-
den, argumentieren die Wissenschaftler. Demgegenüber sei bislang
nur belegt, dass das Virus durch die Infektion von Zugvögeln kurze
Strecken zurücklegen konnte - für eine Verbreitung über größere
Strecken gebe es dagegen keinen Beweis. Überfüllte Gehege und damit
verbunden mehr Stress machten die Tiere besonders anfällig gegen
Infektionen. Mit Besorgnis registrieren die Forscher deshalb, dass
die Batteriehaltung derzeit wieder zunehme - kurioserweise aus
Furcht vor der Geflügelgrippe. "Wir fordern stattdessen den globa-
len Handel mit Geflügel stärkeren Kontrollen zu unterwerfen", sagt
Gauthier-Clerc."

Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070327041
Pressetext, 27. März 2007

Kommentar:

Dass die französischen Experten die Zugvogel-Hypothese auf ihre
wissenschaftliche Haltbarkeit hin geprüft haben, ist ihnen hoch an-
zurechnen. Immerhin macht die globale Wissenschaftsmaschinerie in
Hinblick auf die Vogelgrippe einen beängstigend gleichgeschalteten
Eindruck und "allgemein anerkannte" Thesen zu hinterfragen, bedeu-
tet, heftig gegen den Strom zu schwimmen.

Allerdings ist die Geflügelhandel-Hypothese auch nicht viel besser.
Das eigentliche Problem: Dort wo Tier und Mensch mit Vogelgrippe-
Symptomen erkranken, wird nicht nach anderen möglichen - und nahe-
liegenden - Ursachen geforscht. Dort wo gesunde Tiere und Menschen
die Vogelgrippe-Diagnose aufgestempelt bekommen, wird die Seriosi-
tät der Virentests nicht in Frage gestellt.

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[17] Erster Vogelgrippe-Impfstoff in den USA zugelassen
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Rockville (pte/18.04.2007/10:30) - Der erste Impfstoff gegen Vogel-
grippe beim Menschen ist gestern, Dienstag, in einer einstweiligen
Anordnung für den Fall einer Pandemie zugelassen worden. Der von
Sanofi-Aventis http://en.sanofi-aventis.com hergestellte Impfstoff
wird laut New Scientist nicht im Handel erhältlich sein. Er wird
von der Regierung gelagert für den Fall, dass das H5N1-Virus mu-
tiert und von einem Menschen zum anderen übertragen werden kann.
Die Food and Drug Administration (FDA) http://www.fda.gov erklärte,
dass zwei Injektionen in einem Abstand von 28 Tagen einen einge-
schränkten Schutz bieten könnten. Rund 45 Prozent der Teilnehmer
einer Studie zeigten eine Immunreaktion auf das Virus.

Norman Baylor, Direktor des FDA Office of Vaccines Research and Re-
view, betonte, dass neben einer höheren Wirksamkeit auch eine ein-
zelne Injektion und eine geringere Dosis vorzuziehen wären. Die
derzeit erforderliche Dosis ist höher als bei normalen Grippeimp-
fungen. Trotzdem sei es gut, auf eine mögliche Pandemie vorbereitet
zu sein und über einen zugelassenen Impfstoff zu verfügen. Das US-
Department of Health and Human Services http://www.hhs.gov gab be-
kannt, dass bereits 13 Mio. Einheiten des Impfstoffes angekauft
wurden. Diese Menge reicht, um 6,5 Mio. Menschen zu impfen. Der
Impfstoff wurde für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen.
Studien in anderen Altersgruppen laufen derzeit. Zu den häufigsten
Nebenwirkungen gehören laut FDA Schmerzen an der Stelle, wo die In-
jektion verabreicht wurde, Kopfschmerzen, ein allgemei-
nes Krankheitsgefühl und Muskelschmerzen.

Das H5N1 Virus war laut WHO http://www.who.int bisher für den Tod
von 172 der bekannten 291 Infizierten verantwortlich. Mutiert das
Virus in eine Form, die von einem Menschen zum anderen übertragen
werden kann, würde eine Pandemie ausgelöst, die laut Forschern zehn
Mio. Menschen das Leben kosten könnte. Es ist derzeit nicht klar,
ob heute entwickelte Impfstoffe gegen den auslösenden Virenstamm
wirksam wären. Die Pharmaunternehmen könnten einen maßgeschneider-
ten Impfstoff entwickeln. Die derzeitigen Produktionsmethoden benö-
tigen jedoch einen Vorlauf von mehreren Monaten. Tests mit dem zu-
gelassenen Impfstoff wurden von den National Institutes of Health
http://www.nih.gov als Teil der Vorbereitungen auf eine mögliche
Pandemie durchgeführt. Mehrere Pharmaunternehmen wie Novartis AG
oder GlaxoSmithKline Plc arbeiten derzeit an Impfstoffen mit Sub-
stanzen, die die Immunreaktion verbessern sollen."

Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070418009
Pressetext, 18. April 2007

Ein weiterer Bericht:

"(...) Zum Einsatz kommen soll er, falls die Virusform derart mu-
tieren sollte, dass sie leicht von Mensch zu Mensch übertragen wer-
den und zu einer Pandemie führen könnte. Das Mittel des Herstellers
Sanofi Aventis wurde bereits eingelagert, soll aber nicht öffent-
lich verkauft werden. Im Februar hatten Experten der US-
Arzneimittelbehörde (FDA) erklärt, der Impfstoff sei besser als
nichts, so lange keine effektiveren Mittel entwickelt worden sei-
en."

Quelle:
http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/20623024
20min.ch, 18. April 2007

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[18] Schweiz: Freilandverbot für Geflügel aufgehoben
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Das Freilandhaltungsverbot für Geflügel wird heute in der gesamten
Schweiz aufgehoben

"Der überaus warme Winter und die günstige Vogelgrippe-Situation
erlauben eine frühzeitige Aufhebung. Das Freilandhaltungsverbot als
Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe galt diesen Winter
nur rund um größere Gewässer und war ursprünglich bis Ende April
vorgesehen.

Wegen des warmen Winters sind viele Wasservögel, die in der Schweiz
überwintert hatten, bereits auf dem Flug Richtung Norden. Bis Ende
März werden voraussichtlich die allermeisten der Wintergäste nicht
mehr auf Schweizer Gewässern weilen. Da Wasservögel Träger des Vo-
gelgrippe-Virus sein können, sinkt mit dem Rückzug die Gefahr einer
Einschleppung der Seuche in Geflügelbestände.

Zudem ist die Vogelgrippe-Situation in Westeuropa entspannt: Diesen
Winter wurde in den Überwachungsprogrammen kein Wildvogel mit Vo-
gelgrippe entdeckt und die Ausbrüche in Geflügelbetrieben in Eng-
land und Ungarn konnten rasch eingedämmt werden. Das Bundesamt für
Veterinärwesen hat aus all diesen Gründen entschieden, das Frei-
landhaltungsverbot aufzuheben. Dennoch ist Wachsamkeit weiterhin
wichtig. Insbesondere in Asien und Afrika grassiert die Vogelgrippe
weiter. Eine Einschleppung der Seuche bleibt deshalb möglich.
Schutzmassnahmen wie die Importsperren für Geflügel und Geflügel-
produkte und die Hygienemaßnahmen in Geflügelbetrieben müssen auch
künftig rigoros umgesetzt werden.

Ob kommenden Winter wieder ein Freilandhaltungsverbot erlassen wer-
den muss, lässt sich erst im Frühherbst abschätzen auf Basis der
dann aktuellen Vogelgrippe-Lage und des Wissensstandes."

Quelle:
http://www.businessportal24.com/de/Vogelgrippe_Freilandverbot_158335.html
Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen, 27. März 2007

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[19] AIDS-kranke Mütter: Stillen schützt Babys am Besten
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"Muttermilch liefert Babys einen optimalen Nährstoffcocktail und
Gesundheitsschutz. Ist eine Mutter allerdings mit HIV infiziert,
raten Mediziner vom Stillen ab. Denn das Aidsvirus kann über die
Muttermilch übertragen werden. Dieser Empfehlung zur Stillabstinenz
widersprechen nun aber die Ergebnisse einer Studie aus Südafrika:
Säuglinge, die ausschließlich gestillt wurden, infizierten sich nur
halb so oft mit dem Virus wie solche, die in den ersten Lebenswo-
chen neben der Muttermilch auch Tiermilch oder Milchpulver bekamen.
Noch höher war das Risiko, sich mit HI-Viren anzustecken, für Kin-
der, die ausschließlich Ersatznahrung bekamen. An der Studie nahmen
1372 Kinder unter sechs Monaten in KwaZulu-Natal teil, der von Aids
am stärksten betroffenen Provinz Südafrikas. (...)"

Quelle:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/hiv-infektion_aid_52127.html
FOCUS, 30. März 2007

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[20] Bakterium effektive Therapie gegen Depressionen
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"Bristol (pte/02.04.2007/12:18) - Die Behandlung von Mäusen mit ei-
nem Bakterium, das normalerweise in Erde zu finden ist, hat in
Testversuchen einen ähnlichen Effekt erzielt wie Antidepressiva-
Medikamente. Das berichtet die neueste Ausgabe von Neuroscience
http://www.sciencedirect.com . Bei dem eingesetzten Wirkstoff han-
delt es sich um das Mycobacterium vaccae, das bereits bei einem vo-
rangegangenen Versuch mit Krebspatienten für überraschende Ergeb-
nisse sorgte. So konnte dem Bakterium zwar keine lebensverlängernde
Wirkung nachgewiesen werden, gleichzeitig hatte die Behandlung für
die Patienten aber den Nebeneffekt, dass sich das emotionale Wohl-
befinden nachweislich besserte und auch Schmerzen gelindert werden
konnten.

"Die Studienergebnisse stützen unsere Vermutung, dass ein ange-
schlagenes Immunsystem Menschen angreifbarer für Mentalerkrankungen
wie Depressionen macht", erklärt Projektleiter Chris Lowry von der
Universität Bristol http://www.bris.ac.uk im pressetext-Interview.
"Das eingesetzte Bakterium scheint in der Lage zu sein, die Balance
im Immunsystem wieder herzustellen und zudem die Produktion von Se-
rotonin im Gehirn anzuregen", so Lowry weiter. Das Fehlen von Sero-
tonin gilt als einer der Gründe für das Auftreten von Depressionen.
Neben genetischen Voraussetzungen könnten aber auch einschneidende
Stress-Erlebnisse die eigene Psyche anfälliger für derartige Er-
krankungen machen, meint der Wissenschaftler.

Die Vermutung, dass das menschliche Immunsystem eine bedeutende
Rolle beim Auftreten von Depressionen spielt, würde auch entspre-
chende Konsequenzen in der medikamentösen Behandlung nach sich zie-
hen. "Im Prinzip wissen wir, dass die Balance des Immunsystems eine
wichtige Rolle spielt. Was uns allerdings noch nicht klar ist, wel-
che Mechanismen hier am Werk sind", meint Lowry. Auf das Bakterium
waren die Wissenschaftler unter anderem deswegen gekommen, da mit
diesem unter anderem in der Allergie- und Asthma-Forschung bereits
Erfolge erzielt werden konnten.

Darüber hinaus soll das Bakterium in Gegenden mit verschmutztem
Trinkwasser wie Uganda für eine bessere Resistenz der Einwohner ge-
gen Tuberkulose sorgen, wie entsprechende Studien nachgewiesen ha-
ben. "Die Ergebnisse machen uns - überspitzt formuliert - auch
nachdenklich, ob wir nicht mehr Zeit mit dem Spielen im Dreck
verbringen sollten", so Lowry abschließend gegenüber pressetext."

Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070402024
pressetext, 2. April 2007

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[21] Der Wurm als Freund und Heiler
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"Die einen halten schon die Vorstellung für Ekel erregend. Die an-
deren sprechen von einer zukunftweisenden Idee: Soll man Patienten
Wurmeier zum Schlucken geben, um Allergien und Autoimmunkrankheiten
wie Multiple Sklerose (MS) zu lindern?

Der Ansatz klingt kurios - fasziniert aber immer mehr Mediziner.
Denn bestimmte Darmwürmer könnten neuesten Forschungen gemäß das
menschliche Immunsystem positiv beeinflussen. Wenn die Hypothese
stimmt, würden spezielle Wurmcocktails womöglich bei chronischen
Darmkrankheiten, jugendlichem Diabetes, Asthma oder selbst MS Ab-
hilfe schaffen. (...)"

Quelle:
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/743471.html
SonntagsZeitung, Zürich, 22. April 2007

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[22] Anspruch auf Mistelbehandlung bei Krebstherapie rechtskräftig
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"Berlin (ots) - Gute Nachrichten für Krebspatienten: Gesetzlich
Krankenversicherte haben Anspruch auf die Behandlung mit homöopa-
thischen und anthroposophischen Mistelpräparaten bei der Krebsthe-
rapie. Bisher übernahmen die Kassen lediglich die Kosten für eine
palliative Tumortherapie. Nachdem die Revision beim Bundessozialge-
richt am vergangenen Montag gegen ein entsprechendes Urteil zurück-
gezogen wurde, steht fest, dass homöopathische und anthroposophi-
sche Mistelpräparate auch zur "ergänzenden Krebstherapie", z.B. zur
Nachbehandlung einer Chemotherapie, verordnet werden können. "Für
Krebspatienten ist dies von hoher Bedeutung. Diese Art der Mistel-
behandlung ist in der Homöopathie und Anthroposophie seit langem
Therapiestandard bei onkologischen Erkrankungen und gehört deshalb
zu Recht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen",
erklärte Prof. Dr. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptge-
schäftsführerin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie
(BPI).

Der BPI begrüßte die Entscheidung des Sozialgerichts Dresden, nach
der die Misteltherapie innerhalb der Besonderen Therapierichtungen
als Standard bei der Krebstherapie gilt und daher von der GKV er-
stattet werden muss. Jetzt müsse der Gemeinsame Bundesausschuss
seinem gesetzlichen Auftrag nachkommen und für weitere schwere Er-
krankungen die dringend notwendigen Therapiestandards auch inner-
halb der Besonderen Therapierichtungen festlegen, so Sickmüller.
Denn die im Markt befindlichen Arzneimittel der besonderen Thera-
pierichtungen hätten ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nach
geltendem Recht nachgewiesen.

Dem Urteil des Sozialgerichts Dresden ging eine Klage einer Krebs-
patientin voraus, bei der im Januar 2005 ein Mammakarzinom entfernt
worden war. Anschließend wurde die Patientin vier Monate mit einer
begleitenden Chemotherapie und zwei Monate mit einer Strahlenthera-
pie behandelt. Dem folgte eine für zwei Jahre geplante Hormonthera-
pie. Im Mai 2005 beantragte die Klägerin bei ihrer Krankenkasse die
Behandlung mit dem anthroposophischen Mistelpräparat. Das Arznei-
mittel sollte bei der Klägerin zur Unterstützung des Immunsystems
während der Krebstherapie wegen erhöhter Infektanfälligkeit einge-
setzt werden. Die Krankenkasse lehnte die Übernahme der Kosten für
die Behandlung mit dem Mistelpräparat ab.

Die hiergegen erhobene Klage hatte Erfolg. Das Sozialgericht Dres-
den hat die Krankenkasse verurteilt, der Klägerin die Kosten für
das selbst beschaffte Arzneimittel zu erstatten.

Nach dem Sozialgesetzbuch werden die anerkannten besonderen Thera-
pierichtungen unterschieden in Anthroposophische Medizin, Homöopa-
thie und Phytotherapie im engeren Sinne. Seit 1978 bekennt sich der
deutsche Gesetzgeber im Arzneimittelgesetz zum Wissenschaftsplura-
lismus der Medizin."

Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=963574
BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, 29. März 2007

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[23] Schülerinnen entlarven Vitamin-Lüge von GlaxoSmithKline
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"Am Anfang stand eine harmlose Schulaufgabe. Anna Devathasan und
Jenny Suo hatten sich im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unter-
richts am Pakuranga College, einer Mittelschule in einem Vorort der
neuseeländischen Metropole Auckland, ein Experiment für einen
Schulwettbewerb auszudenken. Als Liebhaberinnen von Fruchtsäften
verfielen sie auf den Gedanken, ihre bevorzugten Getränke auf den
Vitamin-C-Gehalt zu untersuchen. Und dabei kam Überraschendes ans
Licht: In einem Soft Drink auf der Basis von Johannisbeer-Sirup mit
dem Markennamen Ribena, der sich namentlich in angelsächsischen
Ländern großer Beliebtheit erfreut (und auch in der Schweiz erhält-
lich ist), entdeckten die beiden Mädchen kaum eine Spur von Vitamin
C. Dabei hätte das Getränk laut der neuseeländischen Werbung des
Herstellers, des Pharma-Multis GlaxoSmithKline (GSK), voll von «Jo-
hannisbeeren mit dem vierfachen Vitamin-C- Gehalt von Orangen» sein
sollen. (...)"

Quelle:
http://www.nzz.ch/2007/03/30/vm/articleF25OX.html
Neue Züricher Zeitung, 30. März 2007

(ht) Nachdem die Briefe der Mädchen vom größten europäischen Phar-
makonzern (und Impfstoffhersteller) einfach ignoriert worden waren,
wurde schließlich das Fernsehen aufmerksam und machte den Fall pu-
blik. Weitere Tests bestätigten, dass im GSK-Produkt allenfalls
Spuren von Vitamin C enthalten waren. Ein Gericht verurteilte GSK
nun zu einer öffentlichen Richtigstellung und Geldbuße von 200.000
Franken.

Ein weiterer Bericht:

Schülerinnen entlarven Vitamin-Lüge von GlaxoSmithKline

"Wegen irreführender Werbung ist der britische Pharmariese und Ri-
bena-Fruchtsafthersteller GlaxoSmithKline in Neuseeland zu einer
Geldstrafe von 200'000 Franken verurteilt worden. Zwei Schülerinnen
hatten mit Tests die Reklame des Konzerns widerlegt, wonach in den
«Johannisbeeren in Ribena vier Mal so viel Vitamin C wie in Oran-
gen» sei. Was als gesunder Saft mit vielen Vitaminen angepriesen
wurde, entpuppte sich als schlichtes Zuckergetränk.
Kaum Vitamin C vorhanden. (...)" -

Quelle:
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2007/03/30/vermischtes/schuelerinnen_entlarven_vitamin_luege
Tagesschau Schweiz, 30. März 2007

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[24] Novartis mit unerwartet hohem Gewinnzuwachs zum Jahresstart
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"Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnte der drittgrößte europäische
Pharmahersteller Novartis im ersten Quartal 2007 deutlicher als er-
wartet steigern. Vor allem zwei Medikamente waren dafür verantwort-
lich.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal 2007 den
Reingewinn um elf Prozent auf 2,17 Mrd. Dollar (umgerechnet 1,59
Mrd. Euro) gesteigert und damit mehr verdient als Analysten erwar-
tet hatten. (...)"

Quelle:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/238925/index.do
Wirtschaftsblatt, 23. April 2007

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[25] Tierärzte etablieren Impfkommission
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"(...) Um der zunehmenden Bedrohung Rechnung zu tragen, hat der
Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. (Frankfurt a. M.)
führende Immunologen aus seinem Kreis in eine Ständige Impfkommis-
sion für Tiere berufen, die künftig regelmäßig einvernehmliche Emp-
fehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnah-
men zur spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten bei Hun-
den, Katzen, Kaninchen und Frettchen öffentlich bekannt geben wird.
Für Impfungen beim Menschen gibt es eine solche Kommission - die
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) - be-
reits seit vielen Jahren.

Die Mitglieder dieser tiermedizinischen Ständigen Impfkommission
haben sich gemeinsam mit dem Paul-Ehrlich-lnstitut auf neue "Deut-
sche Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis" geeinigt. Aktuelle
Erkenntnisse über die Immunitätsdauer und die Anpassung rechtlicher
Vorgaben lassen jetzt mehr Flexibilität beim Impfen von Hund und
Katze zu. Der Grundsatz dabei ist, dass das einzelne Tier die Imp-
fungen erhält, die notwendig sind; nicht mehr, aber auch nicht we-
niger. Individuelle Wiederholungsimpfungen einzelner Komponenten
werden jährlich überarbeitet und neu definiert. (...)"

Quelle:
http://www.ratgeberbox.de/ratgeber/artikel/artikel_790157/tieraerzte-etablieren-impfkommission-impfschutz-von-haustieren-unzureichend

ratgeberbox.de, 23. April 2007

Kommentar: Wenn sich der Bock selbst zum Gärtner ernennt

Die meisten Menschen klammern sich auch heute noch an die Vorstel-
lung, alle Ärzte - auch Tierärzte - seien ausschließlich oder zu-
mindest hauptsächlich selbstlos motiviert und auf das Wohl der ih-
nen Anvertrauen bedacht. Dabei sind auch Ärzte "nur" Menschen wie
Sie und ich. Zudem wird ihnen der Großteil ihres wahrscheinlich ur-
sprünglich noch vorhandenen Idealismus bereits während des Studiums
durch reines Auswendiglernen und mehr oder weniger direkt von In-
dustrieinteressen gelenkten Lehrstoff vermiest.

Auch Ärzte wollen leben und ihre Familie ernähren. Mehr noch als
kassenzu- und niedergelassene Humanärzte sind Tierärzte finanziell
von ihren Klienten abhängig. Was liegt also näher, als den nicht
unbeträchtlichen Umsatzanteil, den die Tierimpfungen darstellen,
durch die Empfehlungen einer selbst einberufenen "Impfkommission"
weiter zu erhöhen?

Wie bei den Humanimpfungen fehlen auch bei den Tierimpfstoffen wis-
senschaftlich gesicherte Daten sowohl für den Nutzen als auch für
die Unbedenklichkeit. Eine fundierte Nutzen-Risiko-Abwägung ist für
den Tierhalter quasi unmöglich. Dazu kommt, wie mir immer wieder
berichtet wird, dass der Tierarzt regelmäßig gerade nach der Imp-
fung der Tiere zum Dauergast wird...

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[26] Staatsanwälte ermitteln gegen Tausende Mediziner
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"Mehr als 3000 Klinikärzte in Deutschland stehen wegen Vorteilsnah-
me und Korruption unter Verdacht. Vertreter von vier Pharma-
Konzernen sollen ihnen unter anderem wertlose Studien und
Schiffsausflüge bezahlt haben oder überreichten das Geld gleich in
bar - um so den Absatz ihrer Medikamente zu fördern.

Nach jahrelangen Ermittlungen gegen Ärzte und Pharmavertreter wegen
Korruptionsverdachts hat die Staatsanwaltschaft München mehr als
3000 Fälle aufgedeckt. Die Beschuldigten seien zum Großteil Klinik-
ärzte aus ganz Deutschland sowie Vertreter mehrerer Pharmakonzerne,
sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler in München der Presseagentur
dpa und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Westfalen-Blatt.
(...)"

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m4/gesundheit/artikel/32/109922/
Süddeutsche Zeitung, 14. April 2007

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[27] Ständige Impfkommission (STIKO) voller Interessenskonflikte?
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STÄNDIGE IMPFKOMMISSION (STIKO): TRANSPARENZ TUT NOT

"(...) Da überrascht es wenig, dass wir in den vergangenen Monaten
mehrfach nach potenziellen Interessenkonflikten der STIKO gefragt
wurden. Auf der Homepage der Kommission(1) finden sich dazu keine
Angaben. Auf unsere Anfrage erklärt die STIKO:

"Die Mitglieder müssen bei Berufung eine Offenlegung aller mögli-
chen Interessenkonflikte gegenüber dem Bundesministerium für Ge-
sundheit vornehmen und müssen zu jeder Sitzung eine mögliche Erwe-
ckung des Anscheins von Befangenheit beim Vorsitzenden und der Ge-
schäftsstelle anzeigen. ... Liegt ein Grund vor, der geeignet ist,
Misstrauen gegen eine unparteiische Amtsausübung zu rechtfertigen,
darf der Betroffene an dieser Entscheidung nicht mitwirken und darf
bei weiteren Beratungen und Beschlussfassungen zu diesem Thema
nicht zugegen sein." (2)

Bezüglich einer von uns erbetenen konkreten Deklaration von Inte-
ressenkonflikten der Kommissionsmitglieder - in seriösen wissen-
schaftlichen Zeitschriften, aber auch beispielsweise bei der US-
amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA seit langem üblich - wird
auf das "informationelle Selbstbestimmungsrecht" (2) verwiesen.
Diese Intransparenz ist nicht akzeptabel. Angesichts der Verantwor-
tung für die öffentliche Gesundheit und der beträchtlichen Kosten,
die Impfungen verursachen, besteht ein öffentliches Interesse an
einer generellen und automatischen Deklaration der Interessenkon-
flikte aller STIKO-Mitglieder. (...)"

Das arznei-telegramm zählt im weiteren Verlauf des Artikels einige
der Verbindungen von STIKO-Mitgliedern mit Impfstoffherstellern
auf, die durchaus mögliche Interessenskonflikte nahelegen.

Quelle:
http://www.arznei-telegramm.de
arznei-telegramm, April 2007, Seite 33f

Liste offensichtlicher Interessenskonflikte von STIKO-Mitgliedern:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_content&task=view&id=20&Itemid=39

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[28] "Europa braucht mehr Whistleblowing!"
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Europäische Whistleblower*-Organisationen "Whistleblower*-Netzwerk
e.V", "Freedom to care" und "Explisit" fordern mehr Whistleblowing*
für Europa

Presseerklärung vom 3. April 2007:
Europa braucht mehr Whistleblowing!*

Whistleblowing findet in Europa zu selten statt - mit fatalen Fol-
gen: Korruption bleibt unentdeckt, Lebensmittelskandale häufen
sich, Umweltschäden werden vertuscht, und es kommt zu vielen ver-
meidbaren Unfällen. Engagierte Mitarbeiter wissen oft Bescheid und
würden auch gerne etwas unternehmen. Doch sie halten sich zurück -
aus falsch verstandener Loyalität und aufgrund einer weit verbrei-
teten Kultur des Schweigens. Sie befürchten, kein Gehör zu finden
oder gar abgestraft zu werden.

Unter dem Motto "Europa braucht mehr Whistleblowing" haben jetzt
drei Whistleblower-Organisationen aus Deutschland, Großbritannien
und Norwegen eine gemeinsame Stellungnahme zum Arbeitsrecht-
Grünbuch der Europäischen Kommission abgegeben. "Whistleblower-
Netzwerk e.V.", "freedom to care" und "Explisit" fordern die EU-
Kommission auf, sich des Themas anzunehmen. Sie soll für einen ef-
fektiven Schutz und verbesserte Bedingungen für Whistleblower sor-
gen, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fördern
sowie die Öffentlichkeit über die Vorteile von Whistleblowing in-
formieren.

Ein Whistleblower macht als Mitarbeiter oder Angehöriger einer Or-
ganisation im öffentlichen Interesse auf Risiken, Missstände und
Rechtsverstöße aufmerksam. Er tut dies entweder intern, oder - zu-
meist erst nach erfolglosen internen Versuchen - extern, also ge-
genüber staatlichen Stellen oder der Öffentlichkeit.

Während es in den USA bereits seit langem, spezielle gesetzliche
Regelungen zum Schutz von Whistleblowern gibt und das Repräsentan-
tenhaus gerade deren Verbesserung beschlossen hat, gibt es in Euro-
pa derartige Gesetze vor allem in Großbritannien. In Deutschland
wurde fehlender Whistleblowerschutz von der Initiative Nachrichten-
aufklärung gerade erst zu einem der zehn in den Medien am meisten
vernachlässigten Themen gekürt. Dies muss sich ändern!

Kernelemente einer anzustrebenden Regelung sind das Recht auf eine
faire und unabhängige Untersuchung der Meldung, das Recht, staatli-
che Stellen zu informieren und im Notfall auch die Öffentlichkeit
einschalten zu dürfen, sowie ein effektiver Schutz gegen alle For-
men möglicher Repressalien. Praktische Unterstützung für
Whistleblower in ihrer oft schwierigen Situation und eine gerechte
Beweislastverteilung sind weitere wichtige Neuerungen, die
Whistleblowing in Europa ermöglichen und fördern sollen.

Die Stellungnahme betont, dass eine zukünftige europäische Regelung
an den Hindernissen ansetzen muss, die Whistleblowing heute er-
schweren. Hinweise von Whistleblowern müssen ernst genommen und un-
tersucht werden. Die Überbringer der unangenehmen Nachrichten dür-
fen keinen Repressalien ausgesetzt werden. Dies erfordert verläss-
liche gesetzliche Absicherungen. Nur wenn der Schutz in der Praxis
funktioniert, wird auch das nötige Vertrauen bei potentiellen
Whistleblowern entstehen, aktiv zu werden, statt weiter zu schwei-
gen.

Rechtlich unverbindliche Bekundungen wie etwa in "Codes of Conduct"
können nicht sicherstellen, dass die betroffene Organisation oder
das betroffene Unternehmen eine Untersuchung auch dann durchführt
und Konsequenzen zieht, wenn wichtige Unternehmensinteressen oder
das eigene Führungspersonal betroffen sind. Die gegenwärtige Praxis
zeigt immer wieder, dass Unternehmen und Organisationen aus diesen
Gründen immer wieder vertuschen und abstrafen. Vertrauen kann daher
nur entstehen, wenn interne Regelungen durch verbindliche rechtli-
che Regelungen sowie eine wirklich unabhängige Kontrolle durch öf-
fentliche Stellen und Gerichte extern abgesichert werden. Vor allem
dort, wo es um Whistleblowing in staatlichen Einrichtungen geht,
muss auch öffentliches Whistleblowing als demokratischer Kontroll-
mechanismus möglich sein.

Repressalien können von der Kündigung über die Nichtbeförderung bis
hin zu Mobbing und zur Aufnahme auf schwarze Listen bei Neueinstel-
lungen in äußerst vielfältigen Formen auftreten - ein umfassender
und praktisch realisierbarer Schutz ist daher nötig. Der Schutz
muss Whistleblowern auch dann gewährt werden, wenn ihre Anschuldi-
gungen objektiv falsch sind - solange die Whistleblower ehrlich von
deren Richtigkeit ausgehen.

Whistleblowern ist mit einem gesetzlichen Repressalienverbot nicht
geholfen, wenn sie selbst beweisen müssen, dass eine Repressalie
als Reaktion auf ihr Whistleblowing vorliegt. Ähnlich wie im euro-
päischen Anti-Diskriminierungsrecht muss auch hier eine Beweislast-
umkehr greifen. Wenn Mitarbeiter ihr Whistleblowing sowie eine Ver-
schlechterung ihrer beruflichen Situation nachweisen können, sollte
der Arbeitgeber selbst nachweisen müssen, dass zwischen beidem kei-
ne Kausalität vorliegt. Anderenfalls sollten Whistleblower zwischen
der Wiederherstellung des ursprünglichen diskriminierungsfreien Zu-
standes oder einem umfassenden Schadensersatz wählen können. Dieser
sollte über eine bloße Abfindung hinausgehen sowie alle materiellen
und immateriellen Schäden und Kosten umfassen.

Guido Strack, der Vorsitzende von Whistleblower-Netzwerk e.V.,
weist darauf hin, dass die vorgeschlagenen Regelungen dazu beitra-
gen können, Hemmschwellen zu senken und Vertrauen zu schaffen: "Ich
setze darauf, dass es überall zum Normalfall wird, dass Mitarbeiter
offen, rechtzeitig und erfolgreich auf Risiken und Missstände hin-
weisen, statt zu schweigen. Whistleblowing muss zum Normalfall wer-
den, der keine Helden oder gar Märtyrer mit besonderer Zivilcourage
erfordert."

Eine verbesserte Rechtslage wäre nicht nur zum Vorteil der Mitar-
beiter, die offener sprechen und agieren könnten, sondern auch zum
Vorteil von Unternehmensleitungen und -Inhabern, die jenseits der
hierarchischen ganz neue Informationskanäle erschließen könnten.
Ihre Mitarbeiter müssten dann nicht in eine "innere Kündigung"
flüchten. Da Regelverstöße nicht mehr so leicht vertuscht werden
könnten, würden die Wettbewerbsbedingungen gerechter. Straftäter
würden abgeschreckt, und viele Unfälle könnten vermieden werden.

Über die Whistleblower-Organisationen:

Whistleblower Netzwerk e.V. wurde im September 2006 als Zusammen-
schluss von Betroffenen, Unterstützern und Interessierten gegrün-
det, um Whistleblowern durch Rat und Tat zu helfen. Das Netzwerk
setzt sich für ein Umdenken und effektive Regelungen zum Schutz von
Whistleblowern in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft ein.

Auch die bereits 1991 gegründete britische Whistleblower-
Organisation Freedom to care bietet Tipps, praktische Hilfe und Un-
terstützung für Whistleblower. Darüber hinaus engagiert sie sich
politisch für eine weitere Verbesserung der in Großbritannien be-
reits bestehenden Regelungen.

Explisit ist vor kurzem in Norwegen gegründet worden. Zu den Grün-
dungsmitgliedern gehört Per-Yngve Monsen, der 2003 bei Siemens Nor-
wegen pflichtgemäß und zunächst anonym auf eine illegal überhöhte
Abrechnung aufmerksam gemacht hatte. Statt einen in internen Richt-
linien versprochenen Schutz zu gewährleisten, führte die Siemens-
Führungsetage eine wahre Hexenjagd auf die undichte Stelle durch.
Monsen wurde enttarnt und schließlich entlassen. 2005 verurteilte
ein norwegisches Gericht Siemens zu Schadensersatz. Monsen begrün-
det seinen Einsatz für besseren Whistleblowerschutz mit den Worten:
"Ich wage zu hoffen, dass bessere Zeiten kommen werden, mit weniger
Korruption und mehr demokratischen Rechten. Alles andere wäre sehr
traurig."

Weitere Informationen und den vollständigen Text der Stellungnahme
zum EU-Grünbuch (in Deutsch und Englisch) finden Sie auf der Web-
seite www.whistleblower-netzwerk.de. Für Informationsanfragen wen-
den Sie sich bitte an:

Guido Strack
info@whistleblower-netzwerk.de
Taunusstr. 29a, D-51105 Köln Tel.:+49 221 169 2194

*"Whistleblower (engl. "Skandalaufdecker", wörtlich "Pfeifenblä-
ser") bezeichnet einen speziellen Informanten, der Missstände, il-
legales Handeln (z.B. Korruption, Insiderhandel) oder allgemeine
Gefahren (z.B. Verstrahlung) an die Öffentlichkeit bringt. Im
Sprachgebrauch ist ein Whistleblower derjenige, der einen Fall von
Fehlverhalten publik macht, um die Allgemeinheit vor Schaden zu be-
wahren und den sozialen Frieden zu schützen." (Quelle:
www.wikipedia.de

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[29] Salzburg: Sanitätsdirektor verhindert impfkritischen Vortrag
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"Am 16. April hätte in der Volksschule in Oberalm ein kritischer
Vortrag zum Thema Impfen stattfinden sollen. Nun musste die Veran-
staltung abgeblasen oder zumindest verlegt werden, wie die Salzbur-
ger Nachrichten exklusiv in ihrer Freitags-Ausgabe berichten. "In
einem öffentlichen Raum bieten wir solchen Leuten keine Bühne",
sagte Sanitätsdirektor Christoph König, auf dessen Anraten der Ter-
min des Bildungswerkes abgeblasen wurde. "Da findet keine sachliche
Auseinandersetzung statt. Völlig emotionalisiert wird ein Impfkon-
zept gefährdet, das uns jährlich Millionenbeträge kostet." (...)

Quelle:
http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DText/mvnptfsj%7Ea-k4i9t9no2v&img=&text=&mode=&section=&channel=salzburg
salzburg.com, 5. April 2007

"Sanitätsdirektor Christoph König verhinderte nun den zweiten An-
lauf für einen kritischen Impfvortrag am 16. April. Auf sein Anra-
ten war der Termin mit der Schweizer Dozentin Anita Petek-Dimmer
zunächst in der Volksschule Oberalm untersagt worden. Ein Auswei-
chen in die Arbeiterkammer Hallein wurde nun ebenfalls verhindert.

"Der Verein Aegis, für den Petek-Dimmer spricht, leugnet internati-
onal anerkannte Erkenntnisse. Er verunsichert und ist auf allen
Impftagungen Anlass zur Aufregung", erklärt König. Für Anita Petek-
Dimmer nicht ungewöhnlich: "Bei solchen Kongressen ist unsere Kri-
tik manchen Herren, die mit der Pharma-Industrie liiert sind, ein
Dorn im Auge. Trotzdem muss es Meinungsfreiheit geben", sagt sie.
Den Vorwurf des Sanitätsdirektors, keine fachliche Diskussion zuzu-
lassen, weist sie von sich. "Wir laden immer Ärzte ein, aber keiner
kommt." Christine Takatsch aus Oberalm, die den Vortrag organisiert
hat, gibt nicht auf: "Der Vortrag findet jetzt in privaten Räum-
lichkeiten statt."

Quelle:
http://www.salzburg.com/sn/07/04/07/artikel/3246485.html
Salzburger Nachrichten, 5. April 2007

Kommentar:

Sehr viel Vertrauen scheint Herr Sanitätsdirektor König nicht in
seine Argumente zu haben, wenn er sich so wenig dialogfähig zeigt.
Allerdings hat er es in Salzburg auch nicht ganz einfach. Immerhin
hat hier die "Salzburger Elternstudie" ihren Ursprung, deren ver-
blüffenden Ergebnisse zunehmend für Aufmerksamkeit sorgen - und am
kommenden Samstag, den 14. April, findet in Salzburg zum wiederhol-
ten Male PATHOVACC, ein impfkritischer Ärztekongress, statt.

Salzburger Elternstudie:
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2007033005.htm

PATHOVACC:
http://www.aegis.at/pathoVacc_07.pdf

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[30] "Untersuchungspflicht hilft nicht gegen Kindesmisshandlung"
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"BERLIN (HL). Die Bundesregierung lehnt weiterhin Forderungen des
Bundesrates ab, Eltern gesetzlich zu verpflichten, dass ihre Kinder
an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen. Eine solche Pflicht sei
unverhältnismäßig und auch nicht wirksam.

Hintergrund der Debatte ist die schwere Vernachlässigung von Kin-
dern, teilweise mit Todesfolge. Bundesrat und Bundesregierung seien
sich einig, dass gefährdete Kinder und ihre Eltern möglichst früh-
zeitig identifiziert werden müssen. Dann könnten die Kinder- und
Jugendhilfe und der öffentliche Gesundheitsdienst einschreiten.
Bei der Bekämpfung von Kindesvernachlässigung und -misshandlung
hält die Bundesregierung in erster Linie primär- und sekundärprä-
ventive Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe und des öffentlichen
Gesundheitsdienstes durch aufsuchende Hilfen und gezielte Förderung
von Risikofamilien für notwendig.

Heftige Vorwürfe macht die Bundesregierung den zuständigen kommuna-
len Behörden: Denn die meisten Kinder, die in den letzten Monaten
"auf tragische Weise schlimmsten Formen der Kindesvernachlässigung
und -misshandlung ausgesetzt wurden", seien diesen Behörden "seit
längerem bekannt" gewesen. (...)"

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/24/075a0601.asp?cat=/medizin/kinderkrankheiten
Ärzte Zeitung, 24. April 2007

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[31] Staatssekretär: "Kinder haben ein Recht auf Impfschutz"
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"BERLIN (ble). Zum Auftakt der Europäischen Impfwoche der Weltge-
sundheitsorganisation WHO hat der Staatssekretär im Gesundheitsmi-
nisterium Dr. Klaus Theo Schröder, verstärkte Anstrengungen bei der
Impfung von Kindern und Jugendlichen angemahnt. Kinder hätten ein
"Recht auf einen umfassenden Impfschutz". (...)"

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/17/070a0604.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung, 17. April 2007

Kommentar: Kinder haben ein Recht auf Gesundheit!

Offensichtlich muss Herr Dr. Schröder daran erinnert werden, dass
eine Impfung rechtlich gesehen zunächst einmal eine Körperverlet-
zung darstellt: Es wird bewusst eine Krankheit in den Organismus
eingebracht, außerdem Stoffe, von denen man weiß, dass sie z.B.
schwere Autoimmunerkrankungen hervorrufen und das zentrale Nerven-
system schädigen können.

Dazu kommt, dass es keinerlei echte Beweise für den Nutzen der
Impfstoffe gibt - der Antikörpertiter ist eine äußerst dürftige Er-
satzmessgröße - und mindestens 95 % der möglichen Impfreaktionen
gar nicht erfasst werden - also auch nicht in die Nutzen-Risiko-
Abwägung einfließen.

Kinder haben ein Recht auf Gesundheit, Herr Dr. Schröder, und des-
halb unter anderem das Recht, potentiell krank machende Injektionen
zu verweigern!

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[32] RKI: "Impfen ist ein Menschenrecht"
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"Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Kurth, hat an-
lässlich des bevorstehenden Weltgesundheitstages die mangelnde
Impfbereitschaft vieler Eltern kritisiert. (...) In Deutschland
aber fühlen sich viele Bürger offenbar sehr sicher. Zu sicher, wie
Fachleute kritisieren. Zwar hatten viele Menschen Angst vor der Vo-
gelgrippe, und BSE und SARS wurden vor einigen Jahren als große Be-
drohung empfunden. (...) Eine der Hauptursachen für die Verbreitung
der Infektionskrankheiten ist laut RKI, dass immer weniger Eltern
ihre Kinder impfen lassen. (...) "Der Infektionsschutz in Deutsch-
land war schon mal deutlich besser", sagte Kurth. "Nun stellt sich
aber besonders bei jungen Eltern eine Impfmüdigkeit ein." Das liege
daran, dass diese Eltern früher selbst geimpft gewesen und somit
ohne Infektionskrankheiten wie Masern, Röteln oder Mumps aufgewach-
sen seien. Deshalb fehlt ihnen offenbar das Gefahrenbewusstsein.
"Impfschutz ist aber ein Menschenrecht - diese Eltern verletzen al-
so die Menschenrechte ihrer Kinder", sagte Kurth. (...)"

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/,ra17m2/gesundheit/artikel/990/108882/
Süddeutsche Zeitung, 5. April 2007

Kommentar:

Offensichtlich ist nur ein Bürger voller Angst für das RKI ein gu-
ter Bürger. Wie lange noch können wir uns eine Bundesgesundheitsbe-
hörde leisten, die ihre Aufgabe hauptsächlich darin sieht, Angst
und Schrecken zu verbreiten? Wir haben in Deutschland (noch) keine
Impfpflicht. Impfungen sind rechtlich gesehen immer noch eine Kör-
perverletzung, die der mündigen Einwilligung des Impflings bzw.
seines gesetzlichen Vormunds bedürfen. Impfungen sind außerdem Maß-
nahmen mit gesundheitlichen Risiken, die in Einzelfällen zu lebens-
langen Schäden oder gar zum Tod führen können. Impfung ist auch
nicht gleich Impfung. Jeder einzelner Impfstoff bedarf bei der Zu-
lassung einer sorgfältigen Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Es
gibt verschiedene Impfstoffe von verschiedenen Herstellern gegen
verschiedene Krankheiten. Sie haben unterschiedliche Qualitäten und
Risiken und werden mit unterschiedlichen Methoden und unterschied-
licher Sorgfalt hergestellt und verabreicht.

Einen pauschalen Persilschein im Sinne von "Impfung nützt, Impfung
schützt", KANN es demnach gar nicht geben - immer wieder gibt es
Impfstoffe, die bei breiter Anwendung versagen und aus dem Verkehr
gezogen werden müssen.

Auch die Behauptung, in Deutschland nehme die Impfmüdigkeit zu,
entbehrt jeder Grundlage: Laut den RKI-eigenen Statistiken sind die
Durchimpfungsraten in den letzten Jahren ständig gestiegen.
Die Äußerungen des RKI-Präsidenten sind ein bewusster Versuch, all
jene einzuschüchtern, die sich in ihrer Impfentscheidung noch nicht
sicher sind.

Eine solche Vorgehensweise ist eines demokratischen Systems, das
auf der Mündigkeit seiner Bürger beruht, unwürdig.

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[33] Nordrhein-Westfalen prüft Impf-Pflicht gegen Masern
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"Düsseldorf. Das Land prüft eine Pflicht-Impfung gegen Masern.
'Wenn wir die Impfquote nicht binnen eines Jahres deutlich stei-
gern, müssen wir eine verpflichtende Impfung in Erwägung ziehen',
sagte gestern NRW-Gesundheitsstaatssekretär Stefan Winter.

Hintergrund sind sich häufende Masernerkrankungen in NRW. Im ver-
gangenen Jahr hatte es mit über 1700 Fällen und mehreren Todesop-
fern eine Masernepidemie gegeben. Aktuell registrieren die Behörden
in NRW erneut 58 Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt im Raum Düs-
seldorf. 'Wir sehen dies mit großer Sorge', so Winter auf dem NRW-
Impftag in Düsseldorf.

Zwar werden 95 Prozent der Kleinkinder zur ersten Masern-Impfung
gebracht, doch sinkt die Quote bei der zweiten Impfung auf unter 74
Prozent. 'Dabei ist ohne die zweite Dosis kein Impfschutz gewähr-
leistet", so Winter, der selbst Medizin-Professor ist. (...)'

Quelle:
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.politik.volltext.php?kennung=on2wrPOLWelNational39188&zulieferer=wr&kategorie=POL&rubrik=Welt&region=National&auftritt=WR&dbserver=1

Westfälische Rundschau, 18. April 2007

Kommentar:

Eigentlich sollte Staatssekretär und Medizin-Professor Stefan Win-
ter wissen, dass die zweite Masernimpfung keineswegs dazu da ist,
die Wirkung der ersten Impfung abzusichern oder überhaupt erst zu
gewährleisten, sondern vielmehr die Zahl der sog. "Impfversager"
nach der ersten Injektion, die auf etwa 5 bis 10 % geschätzt wer-
den, durch diesen zweiten Versuch zu halbieren. Bei mindestens 90 %
derjenigen, die bereits eine erste Injektion erhalten haben, ver-
pufft die zweite Injektion sowieso. Sie bringt auch aus schulmedi-
zinischer Sicht nur bei maximal 5 % der Impflinge eine Wirkung. So-
fern man davon ausgehen will, dass eine Erhöhung des Antikörperti-
ters im Blut tatsächlich mit einer "Wirkung" im Sinne von Immunität
gleichzusetzen ist - was ich persönlich stark bezweifle.

Der Nutzen der zweiten Impfung ist also bemerkenswert gering. Warum
also diese Panikmache? Möglicherweise wollen die Strategen der
Impfkampagne von der Tatsache ablenken, dass es in der Bevölkerung
trotz fast idealer Durchimpfungsraten von 95 % (bei der ersten Imp-
fung) immer noch zu "Epidemien" kommt. Und die naturheilkundlich
behandelten Patienten im Vergleich mit den standardmäßig behandel-
ten Patienten eine bemerkenswert niedrige Komplikationsrate aufwei-
sen.

Weitere Infos zum Thema Masern:
http://www.impfkritik.de/masern

TAZ vom 20. April 2007
http://www.taz.de/dx/2007/04/20/a0001.1/text

Westdeutsche Allgemeine, 19. April 2007:
http://www.waz.de/waz/waz.luenen.volltext.php?kennung=on1wrLOKStaLuenen39189&zulieferer=wr&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Luenen&auftritt=WAZ&dbserver=1

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[34] Mettmann: Kein Schulbesuch ohne Masernimpfung
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"Mettmann - Aus Sorge vor einer Masernepidemie dürfen Kinder im
nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann in einigen Schulen nur noch
mit gültigem Impfausweis am Unterricht teilnehmen. «Nach den Erfah-
rungen aus dem letzten Jahr ist das nicht nur eine sinnvolle, son-
dern auch eine notwendige Maßnahme», sagte Matthias Schröter vom
Landesinstitut Öffentlicher Gesundheitsdienst am Freitag in Müns-
ter. Die Zahl der Masernerkrankungen in Nordrhein-Westfalen sei in
diesem Jahr mit bisher 74 Fällen wieder überdurchschnittlich hoch.
(...)"

Quelle:
http://www.net-tribune.de/article/200407-121.php
net-tribune.de, 20. April 2007

86 Schüler beurlaubt

"(RP) Nach zwei Masern-Erkrankungen kontrollierten Mitarbeiter des
Kreisgesundheitsamtes gestern die Impfausweise der Schüler und Leh-
rer der städtischen Albert-Schweitzer-Schule.

86 Schweitzer-Schüler dürfen vorerst nicht mehr am Unterricht teil-
nehmen. Gitta Sobottka, Kinder- und Jugendärztin des Kreisgesund-
heitsamtes, beurlaubte diese Jugendlichen bis einschließlich 25.
April, weil sie gestern entweder keinen Impfausweis vorlegten oder
nicht über einen ausreichenden Impfschutz verfügten. Diese Anord-
nung stützt sich auf das Infektionsschutzgesetz. "Sie haben aber
jederzeit die Möglichkeit, den Impfausweis nachzureichen", betonte
die 43-jährige Fachärztin."

Quelle:
http://www.rp-online.de/public/article/regional/duesseldorf/hilden/nachrichten/hilden/430092
Rheinische Post, 20. April 2007

Kommentar: Grundrecht auf Gleichbehandlung

Der Ausschluss ungeimpfter Kinder aus dem Unterricht stellt aus
Sicht vieler Eltern und auch von Fachleuten eine Verletzung der
Grundrechte dar. Allerdings müssen wir als nicht impfende Eltern
unsere Rechte in diesem Fall erst noch durch die Erstreitung von
Grundsatzurteilen durchsetzen. Falls Sie selbst durch oben erwähnte
Maßnahmen betroffen sind und den Weg durch die Instanzen nicht
scheuen, sollten Sie sich so schnell wie möglich mit der impf-
report-Redaktion in Verbindung setzen.

Siehe auch den impf-report Newsletter Nr. 8/2007
http://www.impf-report.de/jahrgang/2007/09.htm

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[35] USA: Anthrax-Zwangsimpfungen auch von Zivilisten möglich
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Eine Anthrax-Expertin warnt vor der Möglichkeit, dass neben
der obligatorischen Impfung von Soldaten in den USA unter Umständen
auch Zivilisten eine Zwangsimpfung mit dem riskanten und umstritte-
nen Anthrax-Impfstoff droht, z.B. im Falle von weiteren Anthrax-
Anschlägen mit Briefen.

"Der kontrovers diskutierte Anthrax-Impfstoff ist nicht nur wieder
für die Mitglieder des amerikanischen Militärs verpflichtend ge-
macht worden, auch Zivilisten - so eine medizinische Expertin, die
vor dem US-Kongress über die Gefahren dieses Serums aussagte -
droht die Gefahr einer durch die Regierung angeordneten Anthrax-
Impfung. Wie Frau Dr. Meryl Nass, ein diplomiertes Mitglied des
American Board of Internal Medicine WND mitteilte, wäre im Fall ei-
nes weiteren Anthrax-Anschlages wie jener mit Pulver gefüllten
Briefe, die im Jahre 2001 an den amerikanischen Senat und andere
Behörden geschickt worden waren, eine solche Anordnung rechtlich
möglich und technisch durchführbar. Wenn z.B. in einer Behörde in
Los Angeles eine Gruppe von Bürgern [einem solchen Angriff] ausge-
setzt würde, könnte die Regierung die Impfung "aller Personen in
diesem Gebäude, möglicherweise aller Personen in Los Angeles anord-
nen. Damit müssen wir jetzt alle rechnen", sagt sie.

Die äußerst kontroverse Impfung wurde erstmals für Angehörige des
amerikanischen Militärs vorgeschrieben, die 1991 im Rahmen des
[ersten] Golfkriegs in den Mittleren Osten verlegt worden waren.
Anlässlich der Besetzung des Iraks im Jahre 2003 wurde die Vor-
schrift erneuert. Nach Informationen aus dem Buch "Vaccine-A," des
Journalisten Gary Matsumoto hingegen, hatten zahlreiche Truppenan-
gehörige einen unerprobten Anthrax-Impfstoff erhalten, der ohne ihr
Wissen oder ihre Zustimmung eingesetzt worden war.

Quelle:
Bob Unruh: Civilians could be facing mandatory anthrax shots - Ex-
pert warns government has 10 million doses for 'emergency' World
Net Daily, April 04, 2007,
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=54958

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"Gloria Kelly, Sprecherin der Gesundheitsversorgungsgruppe der ka-
nadischen Truppen, sagte am letzten Montag, dass das kanadische
Verteidigungsministerium etwas Derartiges nicht plant. "Zu diesem
Zeitpunkt befehlen wir unseren Leuten nicht, sich gegen Anthrax
impfen zu lassen und wir planen auch nichts in dieser Richtung", so
Kelly aus Ottawa. Sowohl das kanadische als auch das amerikanische
Militär hatte die vorgeschriebenen Anthrax-Impfungen ausgesetzt,
nachdem es Fragen über die Sicherheit und Wirkung des Impfstoffs
gegeben hatte. Die US-Armee bot weiterhin eine freiwillige Impfung
an, der sich aber nur die Hälfte der Soldaten unterzog. Seitdem hat
die amerikanischen Food and Drug Administration den Anthrax-
Impfstoff für sicher erklärt und damit südlich der Grenze wieder
die Tür für ein Pflichtimpfprogramm geöffnet."

Quelle:
Dene Moore, No anthrax vaccine for Afghanistan troops, despite U.S.
decision: DND, Canadian Press, 5. Mai 2007,
http://bodyandhealth.canada.com/channel_health_news_details.asp?news_id=11839&news_channel_id=1020&channel_id=1020&rot=11

Übersetzung und Bearbeitung (beide Artikel): Axel Berendes

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[36] Krankenkasse spricht sich deutlich gegen Impfzwang aus
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"Die SECURVITA Krankenkasse bietet ihren Versicherten die Impfleis-
tungen im Rahmen der rechtlichen Empfehlungen an. Ein solches Impf-
recht gehört sicherlich zu den sinnvollen Vorsorgeleistungen im Ge-
sundheitswesen. Zugleich spricht sich die SECURVITA nachdrücklich
gegen einen rigorosen Impfzwang aus, der Ärzten und Patienten die
Verantwortung entzieht. Die Entscheidung für eine Impfung sollte
stets freiwillig und das Resultat einer umfassenden ärztlichen Be-
ratung sein."

Quelle:
http://www.securvita.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/krankenkasse/m-impfen-93.pdf
SECURVITA, Nov. 2006

Kommentar:

Damit ist die SECURVITA derzeit die einzige mir bekannte Kranken-
kasse, die sich öffentlich gegen eine Impfpflicht ausspricht.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[37] Bundesweite Aktion für freie Impfentscheidung gestartet
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
(ht) Das "Bündnis für Selbstbestimmung in der Medizin", dem u. a.
Patienten-, Ärzte- und Heilpraktikerverbände angehören, hat zusam-
men mit dem Verein "Ärzte für freie Impfentscheidung e.V." eine
bundesweite Aktion "zur freien Impfentscheidung" gestartet. Auf ei-
nem Antwortformular kann man sich für eine Kampagne zur Wahrung der
freien Impfentscheidung aussprechen, sich für die Durchführung ei-
ner Aktion melden oder Infomaterial anfordern.

Weitere Infos (vom anthroposophischen) Patientenverband "Gesundheit
aktiv", Mitglied im "Bündnis für Selbstbestimmung in der Medizin":
http://www.gesundheitaktiv-heilkunst.de/pdf/Impfaufruf1.pdf
http://www.gesundheitaktiv-heilkunst.de/pdf/Impfaufruf2.pdf

Wer sich als Verband an dieser Aktion beteiligen will, kann diese
Vorlagen in entsprechend angepasster Form bei "Gesundheit aktiv"
unter folgender Email-Adresse anfordern:
loewer@gesundheitaktiv-heilkunst.de

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[38] Neudefinition: Fast ganz Bayern jetzt FSME-Risikogebiet
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"Fast ganz Bayern ist nach der aktuellen Neudefinition des Robert-
Koch-Instituts jetzt Risikogebiet für die durch Zecken übertragbare
FSME. Aufgrund dieser alarmierenden Ausweitung rief Bayerns Gesund-
heitsminister Werner Schnappauf heute zu Beginn der Europäischen
Impfwoche in München erneut dazu auf, die FSME-Schutzimpfung vor-
nehmen oder bei Bedarf auffrischen zu lassen. Schnappauf: "Mit 19
neuen Risikogebieten sind mittlerweile 74 von 96 Landkreisen und
Städten betroffen. Auch wenn man nicht in einem Risikogebiet wohnt
oder arbeitet, ist die Impfung anzuraten - eine Infektion kann näm-
lich auch schon beim Wochenend-Ausflug passieren." Gerade über 50-
Jährige sollten sich verstärkt um FSME-Impfschutz kümmern, da bei
älteren Menschen die Erkrankungen häufiger schwerer verlaufen als
bei jungen. Der Minister erinnerte daran, dass nur die vollständige
Immunisierung, für die drei Impfungen notwendig sind, wirksamen
Schutz bietet. Alle drei bis fünf Jahre ist in Abhängigkeit vom je-
weiligen Alter und Impfstoff eine Auffrischimpfung erforderlich.
"Wer glaubt, mit einer einzigen Impfung geschützt zu sein, wähnt
sich in falscher Sicherheit und läuft Gefahr, bei einer Infektion
genauso schwer zu erkranken wie ein Ungeimpfter", so Schnappauf.
(...)"

Quelle:
http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=275532
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, 16. April 2007

Alternative Infos zur angeblichen Zeckengefahr:
http://www.impfkritik.de/fsme
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2007041601.htm

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[39] FSME: Wie gefährlich sind Zecken wirklich?
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"Die Zeckenimpfung ist in Österreich ein hervorragendes Geschäft
für Pharmafirmen, Ärzte und Apotheker - der Kundenstrom versiegt
dank Dauerkampagnen nicht

Eine Kamerafahrt über einen Kinderspielplatz, in Bodennähe, unru-
hig, suchend, wie ein Raubtier auf der Jagd. Dazu bedrohliche Span-
nungsmusik und eine Stimme aus dem Off, die von einem angefallenen
Kind berichtet. Was wie der Vorspann eines Thrillers wirkt, ist ein
Werbespot für die Zeckenimpfung.

Klar, Werbung ist manipulativ

Aber der Spot weist einen Schönheitsfehler auf: Zecken jagen nicht.
Sie sitzen meist am Ende eines Grashalmes und warten monatelang
stupide und regungslos, bis irgendwann mal ein Säugetier vorbei
geht. Die Dramatik des Werbespots hätten Zecken wohl gerne in ihrem
Leben. Klar, Werbung ist immer manipulativ, das ist ihr Job. Im
Falle eines Pharmapräparats sollte man das aber nicht mit einem
Achselzucken zur Kenntnis nehmen. Hinter dem Spot steckt ein Milli-
onengeschäft. (...)"

hier weiterlesen:
http://derstandard.at/?url=/?id=2839822
Der Standard, 12. April 2007

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[40] Europäische Impfwoche der WHO
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"Vom 16. bis 22. April 2007 findet die Europäische Impfwoche der
WHO statt. Veranstalter ist das Regionalbüro der Weltgesundheitsor-
ganisation (WHO). Alle Mitgliedsstaaten sind aufgerufen, diese Ini-
tiative zu unterstützen. (...)"

Quelle:
http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_1119298/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-2-2007/pm-16-4-07,param=.html
Bundesministerium für Gesundheit, 16. April 2007

Kommentar:

Also nicht wundern, wenn es dieser Tage in den Medien besonders
häufig Meldungen über die "schreckliche Impfmüdigkeit der Deut-
schen" hagelt!

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[41] Trotz Impfung: Wieder vermehrt Pneumokokken-Erkrankungen
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"Anchorage - Nachdem die Einführung eines 7-valenten Konjugat-
impfstoffes (PCV7) die Rate der invasiven Pneumokokkenerkrankungen
deutlich gesenkt hatte, ist es in den letzten Jahren in Alaska wie-
der zu einem Anstieg gekommen, was Experten im amerikanischen Ärz-
teblatt (JAMA 2007; 297: 1784-1792) auf einen Serotypen-Wandel zu-
rückführen. Editorialisten rechnen damit, dass auch in anderen Re-
gionen die Schutzwirkung von PCV7 nachlassen wird und alle 5 bis 10
Jahre ein neuer Impfstoff benötigt werden könnte. (...)" -

Quelle:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28275
Deutsches Ärzteblatt, 25. April 2007

Kommentar: Wissenschaft versus gesunder Menschenverstand

Man kann an das Thema Impfungen "wissenschaftlich" herangehen oder
mit dem gesunden Menschenverstand. Leider ist beides nicht unbe-
dingt deckungsgleich. Als "wissenschaftlich" gilt heute das, was
vom globalen Konsens-Netzwerk der einflussreichsten Institute als
solches deklariert wird. Wer dem widerspricht, gilt dann eben auto-
matisch als "unwissenschaftlich".
Gehe ich jedoch mit gesundem Menschenverstand an die Sache ran,
dann ist für mich z.B. entscheidend, ob nach Einführung einer Imp-
fung die Gesamtzahl der Erkrankungen, die durch sie vermieden wer-
den sollen, auch tatsächlich zurückging. Die "Wissenschaft" sieht
das anders. Sie schaut - z.B. bei der Pneumokokken-Pneumonie -
nach, bei wie vielen der Erkrankten per Labortest eine bestimmte
Mikrobe, die als mögliche Ursache für die Krankheit - hier Lungen-
entzündung - angesehen wird, nachweisbar ist. Geht die Anzahl der
Nachweise zurück, gilt die Impfung als wirksam. Auch dann, wenn die
Gesamtzahl der Erkrankten gleich blieb oder sogar anstieg.
Aus naturheilkundlicher Sicht sind die Mikroben, die im Zusammen-
hang mit einer Krankheit im Körper nachweisbar sind, nicht automa-
tisch mit der Ursache der Erkrankung gleichzusetzen. Ein positives
Testergebnis könnte auch reiner Zufall sein - immerhin haben wir
ständig, egal ob wir krank oder gesund sind - ein Vielfaches an
Bakterien und Viren in uns als wir über eigene Körperzellen verfü-
gen. Welche Mikroorganismen wir finden, hängt deshalb in erster Li-
nie davon ab, wonach wir suchen. Wonach wir suchen, hängt davon ab,
welchen Anfangsverdacht wir haben. Hat der diagnostizierende Arzt
ein "bakteriozentrisches Weltbild", wie es der österreichische
Impfkritiker Dr. med. August Zoebl nennt, dann ist die Diagnose-
Auswahl entsprechend begrenzt - irgendeine der in Frage kommenden
Bakterien und Viren wird sich schon anfinden.
Die Frage ist, ob die Nachweisverfahren für spezifische Mikroben
überhaupt irgendeine Relevanz für Diagnose, Behandlung und Heilung
einer Krankheit haben. Auch die sog. "Erregerverschiebung" könnte
nichts weiter sein als eine Verlegenheitserklärung der Schulmedizin
für das Versagen ihrer Methoden.
Dabei sind wir auf die sich zunehmend ausbreitende Diskussion dar-
über, ob das überhaupt spezifische Mikroben sind, was die Labor-
tests nachweisen, noch gar nicht eingegangen (Stichwort "Eichung").

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[42] Impressum
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