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Inhalt:
[01] Interview mit Dr. med. Martin Hirte über Impfstoffsicherheit
[02] Regierung verkauft Medikamentensicherheit an Pharmaindustrie
[03] BBC: GlaxoSmithKline vertuschte Medikamentenrisiken
[04] US-Bundesstaaten wollen Krebsimpfung zur Pflicht machen
[05] USA: Impfdiktatur an Schulen geht in eine neue Phase
[06] USA: Widerstand gegen HPV-Zwangsimpfung teilweise erfolgreich
[07] HPV-Impfung wird in Texas Pflicht für Mädchen
[08] Impfungen: Neue Schwerpunkte bei Schuleingangsuntersuchungen
[09] Arzt: "Impfen verursacht eine Krankheit"
[10] "Bioterroristen" - Impf-Lobbyist beschimpft ungeimpfte Kinder
[11] Studie: Gebildete Mütter sind Impfungen gegenüber kritischer
[12] Britische Regierung plant Drogen-Impfung für Säuglinge
[13] Norovirus: RKI rechnet mit bis zu 1 Mio. Erkrankten
[14] "Die Grippewelle ist jetzt offiziell da"
[15] 55 Mio. Dollar für Entwicklung eines H5N1-Impfstoffzusatzes
[16] Vogelgrippe: "Haltebedingungen sind das eigentliche Problem"
[17] Tödliches Pandemie-Virus durch Laborunglück?
[18] Erkältungsmittel - Drei Todesfälle bei Kleinkindern
[19] Studie: Pharmastudien sind zu positiv!
[20] "Blinder Glaube an Labortests führt zu Schein-Epidemien"
[21] Deutschland: Bis zu 1 Mio. Behandlungsfehler jährlich?
[22] Cochrane-Studie: Preiselbeersaft gegen Harninfektionen
[23] Homöopathie als Kassenleistung setzt sich weiter durch
[24] Studie: Depressive sind anfälliger für Viruserkrankungen
[25] Roche erzielt 2006 Rekordgewinn von 9,2 Milliarden Franken
[26] Rekordgewinne: Novartis und Merck legen 2006 kräftig zu
[27] Impressum
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[01] Interview mit Dr. med. Martin Hirte über Impfstoffsicherheit
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"BR: Wie können sich Eltern über Nutzen und Risiken einer Impfung
informieren?
Dr. Hirte: Eine objektive Information ist nicht möglich, da es
keine industrieunabhängige Impfforschung gibt. Sogar die Ständige
Impfkommission (STIKO) steht in enger Verbindung zur Impfindustrie.
Glauben wir den Verlautbarungen der STIKO, so haben Impfungen keine
relevanten Nebenwirkungen. Andererseits werden die Komplikationen
der jeweiligen Krankheiten nach oben gerechnet und damit teilweise
irrationale Ängste geschürt. Das ist vor dem Hintergrund zu sehen,
dass sich Deutschland gegenüber der WHO zu bestimmten Zielen ver-
pflichtet hat, zum Beispiel zur Ausrottung der Masern oder zur
kompletten Durchimpfung gegen Hepatitis B. Hepatitis B ist in
Deutschland aber eine Niedrigrisiko-Erkrankung, und es besteht
damit kein ausreichender Grund, alle Säuglinge zu impfen. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.br-online.de/umwelt-
gesundheit/thema/impfen/interview.xml
Bayerischer Rundfunk, 24. Jan. 2007
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[02] Regierung verkauft Medikamentensicherheit an Pharmaindustrie
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"Bereits 2005 plante die Bundesregierung, das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in eine weitgehend eigen-
verantwortlich und nach ökonomischen Grundsätzen geführte Deutsche
Arzneimittel und Medizinprodukte Agentur (DAMA) umzuwandeln. Die
schnelle Zulassung neuer Arzneimittel im Dienst der Industrie soll-
te zur Kernaufgabe der Dienstleistungsagentur werden. Die Umsetzung
scheiterte am Widerstand einiger Sozialpolitiker in der SPD-
Fraktion und fiel zunächst der vorzeitigen Auflösung des Bundestags
zum Opfer. Jetzt werden die Pläne reaktiviert.
Einer der wesentlichen Kritikpunkte an der Umstrukturierung des
BfArM in eine Agentur für Zulassungen ist, dass die DAMA fast voll-
ständig von der Pharmaindustrie finanziert werden soll, aber den-
noch gleichzeitig für die Überwachung der Sicherheit der Arzneimit-
tel und den Schutz der Patienten (Pharmakovigilanz) zuständig ist.
Die DAMA soll von einem zweiköpfigen Vorstand geleitet werden, dem
neben einem Festbetrag „leistungsbezogene Bestandteile" für die
Erfüllung von Zielvereinbarungen bezahlt werden (§ 7 Abs. 4 DAMA-
Errichtungsgesetz), also Prämien für schnelle Zulassung und andere
pharmahörige Verrichtungen. Es ist nachvollziehbar, dass unter
solchen Voraussetzungen Vermarktungsinteressen der Pharmaindustrie
die Zulassungstätigkeit bestimmen werden und Maßnahmen zur Risiko-
minderung verkümmern. Zum Schutz der Verbraucher müssen Zulassung
und Pharmakovigilanz durch voneinander unabhängige Behörden sicher-
gestellt und nicht durch eine Agentur als Zuarbeiter für Firmen
erledigt werden. (...)"
Quelle:
arznei-telegramm 2/2007, S. 17-18
http://www.arznei-telegramm.de
Kommentar:
Im weiteren Verlauf des Artikels vergleicht das a-t die Pläne der
Regierung mit der EMEA, die auf europäischer Ebene bereits Medika-
mente nach primär wirtschaftlichen Gesichtspunkten zulässt. Auch
die US-Zulassungsbehörde FDA hat diese Wandlung durchmachen müssen.
Der FDA-Mitarbeiter Graham beklagt Einflussnahme und Korruption bei
der Beurteilung der Arzneimittel und löste damit eine öffentliche
Kontroverse aus.
Es scheint eine weltweite Tendenz zu sein, den Pharmakonzernen
zunehmend Einfluss auf die öffentliche Kontrolle der Medikamenten-
sicherheit zu gewähren. Wer weiß, welche Deals möglicherweise hin-
ter verschlossenen Türen zwischen der Regierung und der Pharmalobby
abgeschlossen wurden. So in dem Stil von "Wir lassen Euch Eure
Gesundheitsreform, dafür kriegen wir aber die Arzneimittelsicher-
heit."
Das einzig Erfreuliche sind die erfrischend offenen Worte des a-t.
Es ist zu hoffen, dass andere Stimmen bald folgen werden!
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[03] BBC: GlaxoSmithKline vertuschte Medikamentenrisiken
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"(APA/Reuters) Daten über mögliche gravierende Nebenwirkungen des
Antidepressivums Seroxat sollen zurückgehalten worden sein.
London - Die BBC hat schwere Vorwürfe gegen den britischen Pharma-
konzern GlaxoSmithKline erhoben. Der Sender wollte am Montag einen
Bericht ausstrahlen, in dem Glaxo die verzerrte Darstellung von
Forschungsergebnissen für das Antidepressivum Seroxat vorgeworfen
wird. Der Konzern soll der BBC zufolge versucht haben, den Zusam-
menhang zwischen der Einnahme des Medikaments und einer erhöhten
Suizidgefährdung bei Teenagern zu vertuschen. (...)"
hier weiterlesen (kostenpflichtiges Einloggen):
http://derstandard.at/?url=/?id=2746954
DER STANDARD, Wien, 29. Jan. 2007
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[04] US-Bundesstaaten wollen Krebsimpfung zur Pflicht machen
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(ht) In mehreren Bundesstaaten in den USA werden Gesetzesentwürfe
diskutiert, welche die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhals-
krebs für neunjährige Mädchen künftig zur Pflicht machen sollen.
„Wie Hamilton berichtete, hätten ihn Vertreter von Pharmakonzernen
wegen der Vorlage des Gesetzes [zur HPV-Pflichtimpfung] kontak-
tiert, vermutlich wegen seiner Position als Vorsitzender des Se-
natskomitees für Gesundheit, Wohlfahrt und Familien [Homes].
Die
Medikamen
tenhersteller zählten zu den bedeutendsten Unterstützern
seiner
Wahlkampagne. ... Nach Hamiltons Gesetzesvorlage
muss die
erste der
drei HPV-Impfungen - die vor einer sexuell übertragbaren
Erkrankung
schützen - durchgeführt werden, bevor ein
Mädchen zum
Besuch der
Mittelschule zugelassen wird. ... Barbara Loe Fisher,
Präsidentin
einer in Virginia heimischen Organisation mit Namen
„National Vaccine Information Center" (NVIC) sagte, die Organisation
sei gegrün
det worden, um Impfschäden vorzubeugen und zu gewähr-
leisten, dass
die Eltern vollständig über Impfungen informiert
wür-
den. ... Nach
Fishers Ansicht unterscheidet sich dieser Impfstoff
von anderen
Impfungen, die vor Erkrankungen wie Keuchhusten oder
Masern schützen, dergestalt, dass das humane Papilloma-Virus (HPV)
nicht in der
normalen Schulumgebung „ohne weiteres übertragbar" ist.
Eine Gruppe
von Senatoren aus Michigan hat ähnliche Bedenken vorge-
bracht, als
in diesem Bundesstaat ein Gesetz vorgelegt wurde, das
diese Impfung
verpflichtend machen sollte. Einige der Gesetzgeber
vertraten die
Meinung, der Impfstoff besäße nicht die Dringlichkeit
wie eine
Impfung gegen Erkrankungen, die durch einen zufälligen Kon-
takt
schneller verbreitet werden können wie z.B. Polio, Masern und
Mumps".
ganzen Artikel lesen:
http://content.hamptonroads.com/story.cfm?story=117781&ran=93721&tref=po
Virginian Pilot, 18. Jan. 2007
Kommentar Barbara Loe Fisher
Gesetzgeber in Virginia, Maryland, dem District of Columbia, Michi-
gan, West Virginia, Kansas, South Dakota, North Dakota, Kentucky,
New Hampshire, Kalifornien und anderen Bundesstaaten haben simultan
Gesetzesentwürfe vorgelegt, nach denen heranwachsenden Mädchen drei
Dosen des HPV-Impfstoffs injiziert werden müssen, um vor einer
sexuell übertragbaren Infektion zu schützen, die keine Symptome
hervorruft und bei den meisten Frauen von ganz alleine verschwin-
det. [Nur] bei einer geringen Zahl von sexuell aktiven Frauen und
Mädchen, bei denen keine regelmäßigen PAP-Tests vorgenommen wer-
den, kann die Infektion chronisch werden und sich zu einem Gebär-
mutterhalskrebs entwickeln.
Lobbyisten der Pharmaindustrie haben sich mit Vertretern der bun-
des- und landeseigenen Gesundheitsbehörden zusammengetan, um den
Gesetzgeber davon zu überzeugen, Gesetze zu verabschieden, durch
die Mädchen am Besuch der Schule gehindert werden, wenn sie sich
nicht mit dem HPV-Impfstoff impfen lassen. Einige der geplanten
Gesetzesvorlagen sollen den Eltern die Option lassen, ihre Töchter
aus Gründen der Religion, der Weltanschauung oder des Gewissens
von der Impfpflicht auszunehmen. Bei anderen Vorlagen ist das nicht
der Fall.
In den USA ist die Zahl der Gebärmutterhalskrebsfälle aufgrund des
Einsatzes des PAP-Tests seit 1955 um 74 % zurückgegangen. Die jähr-
lich etwa 3500 Todesfälle bei Frauen über 40 Jahren machen etwa 1 %
aller Krebstodesfälle unter amerikanischen Frauen aus. In Afrika,
Asien und anderen Entwicklungsländern hingegen, in denen der PAP-
Test keine Routineuntersuchung ist, wird der HPV mit mehr Krebser-
krankungen in Zusammenhang gebracht.
Wenn die meisten Bundesstaaten die "No Shots - no School"-Regelung
übernähmen, hieße das, dass Mädchen bereits im Alter von neun Jah-
ren gezwungen werden könnten, einen Impfstoff für eine Erkrankung
injiziert zu bekommen, die nicht [ohne Weiteres], wie z. B. die
Masern, in der schulischen Umgebung übertragen werden kann. Die
Pflichtimpfung wird die Zahl der Impfdosen, die den amerikanischen
heranwachsenden Mädchen durch das CDC vorgeschrieben werden, auf 56
Gaben von 17 Impfstoffen erhöhen. Es gibt keine Untersuchungen über
die Langzeitsicherheit dieser Maßnahmen in einer genetisch unter-
schiedlich zusammengesetzten Bevölkerung.
Das National Vaccine Information Center (NVIC) hatte bereits am 27.
Juni 2006 eine Pressemitteilung herausgegeben, in dem die Methodik
der klinischen Tests in Frage gestellt wurde, mit denen Merck be-
weisen wollte, dass es sicher sei, Gardasil bereits neunjährigen
Mädchen zu verabreichen (www.nvic.org). Die FDA gestattete es
Merck, ein potentiell reaktives, aluminiumhaltiges Placebo einzu-
setzen, und mehr als 85 % der Personen, die Gardasil und das Place-
bo erhalten hatten, berichteten über eine oder mehrere Nebenwirkun-
gen innerhalb von 15 Tagen nach der Impfung. Dazu gehörten Fieber,
Kopfschmerzen, reaktive und rheumatoide Arthritis, Muskelschmerzen,
Asthma und andere gesundheitliche Probleme. In den Versuchen er-
hielten weniger als 1.200 Mädchen unter 16 Jahren das Gardasil und
wurden danach höchstens über 18 Monate beobachtet. Es ist unbe-
kannt, wie lange die Immunität [durch die Impfung] anhält.
Quelle: NVIC-Newsletter vom 22. Jan. 2007
Protest gegen die HPV - Pflichtimpfung
„Ein Gesetz über die vorgeschriebene HPV-Impfung heranwachsender
Schulmädchen wird wahrscheinlich im District Columbia, Maryland und
Virginia verabschiedet werden. Die Befürworter der Impfung weisen
gerne darauf hin, dass den Eltern die Möglichkeit des „Opting Out"
bleibt. Aber kaum jemand kann genau voraussagen, welche bürokrati-
schen Hürden die Eltern dafür überwinden werden müssen. Warum auch
sollte es Aufgabe der Eltern sein, herauszufinden, wie man nicht an
einem Pflichtprogramm der Regierung teilnimmt? In New Hampshire
müssen sich Eltern FÜR die Teilnahme an einer Impfung entscheiden -
und die Regierung muss zeigen, wie die Impfung den Kindern nützen
kann. ... Sind die Bewohner New Hampshires intelligenter oder fähi-
ger, effektive Gesundheitsprogramme zu entwickeln? Sorgen sie sich
mehr um ihre Kinder als der Rest von uns? Wohl kaum. Was sie haben
- und was uns fehlt - ist die richtige Einstellung. Sie nehmen ihr
Staatsmotto „Live Free or Die" (Frei leben oder sterben) wörtlich,
während zu viele von uns damit zufrieden sind, als Sklaven zu leben
und zu sterben."
Ganzen Artikel lesen:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/23/AR2007012301502.html
Washington Post, 24. Jan. 2007
„Die medizinische Ethik setzt voraus, dass alle Patienten selbst
ihre medizinischen Entscheidungen auf Grundlage einer objektiven
Information treffen können. Sie haben ein Recht zu wissen, was sie
haben, wie ihre Prognose aussieht, was die empfohlene Behandlung
ist, welche Alternativen es dazu gibt und welche möglichen Neben-
wirkungen auftreten können - und das VOR Beginn dieser Behandlung.
Tatsächlich hat jeder Patient das Recht, Nein zu sagen - selbst
wenn die Ablehnung einer Behandlung den Tod bedeutet. Und (selbst)
ich als medizinischer Fachmann kann diese Entscheidung nicht außer
Kraft setzen.
Hier geht es darum, eine Person zu zwingen, sich einer vorgeschrie-
benen medikamentösen Therapie (Impfung) zu unterziehen, obwohl sie
nicht erkrankt sind. Und das unter der Annahme, dass sie als Folge
eines zukünftigen Fehlverhaltens erkranken könnte. Das ist medizi-
nisch unethisch. ... Und es bleiben Fragen offen. Wenn der HPV-
Impfstoff sich langfristig nicht als wirksam erweisen sollte, muss
dann eine Auffrischungsimpfung für 120 Dollar folgen? In was für
einer Welt leben wir eigentlich, wenn eine große Gesellschaft ein-
fach Geld aus unseren Taschen nehmen kann?"
Ganzen Artikel lesen:
http://www.dailymail.com/story/Opinion/+/200701233/CommentarY-Dr-Joseph-DeSoto-W.Va-shouldnt-force-HPV-vaccinations/
Charleston Daily Mail, 23. Jan. 2007
Kommentar von Barbara Loe Fisher:
Ich gratuliere den zwei mutigen Amerikanern, die sich öffentlich
für die Ethik der Einverständniserklärung ausgesprochen haben, die
das Recht der Eltern umfasst, freiwillige Entscheidungen über die
Impfung ihrer Kinder zu treffen. Jeder von ihnen hat vermutlich
geahnt, wieviel Kritik ihnen als Konsequenz ihrer Aktion droht.
Dennoch haben sie sich dazu entschieden, ihre Meinung so zu vertre-
ten, wie es ihr Gewissen gefordert hat. Sie und jeder andere, der
sich trotz persönlicher oder beruflicher Risiken für Freiheit und
Wahrheit einsetzt, folgt den Spuren jener Personen, die nach Ameri-
ka gekommen sind, um eine Verfolgung aus Glaubensgründen zu ent-
fliehen, und die dafür gekämpft haben, eine Demokratie zu schaffen,
die Minderheiten vor der Ausbeutung durch die Mächtigen schützt.
Wie wir zur Zeit alle miterleben, rasen Vorschriften für eine
Zwangsimpfung mit Lichtgeschwindigkeit durch die gesetzgebenden
Versammlungen der Bundesstaaten. Angehörige des öffentlichen Ge-
sundheitsdienstes, von denen wir eigentlich glauben, sie dürften
sich nicht am politischen Spiel beteiligen, und die Lobbyisten der
Pharmaindustrie stehen in den jeweiligen Kapitolen der Bundesstaa-
ten Schlange und zwingen Politiker dazu, dass jedes kleine Mädchen
in den USA drei Gaben des HPV-Impfstoffs erhält, bevor sie über-
haupt sexuell aktiv ist - oder ihr wird der Schulbesuch verboten.
Sie beschließen die Pflichtimpfung mit einem Impfstoff gegen eine
Erkrankung, die in der Schule nicht übertragen werden kann, und die
bei den Eltern, in den Bundesstaaten und der ganzen Nation Kosten
in Milliardenhöhe verursacht, um eine Krebserkrankung zu verhin-
dern, der man fast 100%ig durch sexuelle Abstinenz, Kondome oder
einen jährlichen PAP-Test vorbeugen kann.
Bürger aller Bundesstaaten, die auch zukünftig selber über ihre
Impfungen entscheiden wollen, sollten zum Telefon greifen, ihr
Faxgerät anwerfen, eine E-Mail abschicken oder sich in ihr Auto
setzen, um ihre Abgeordneten oder Senatoren zu besuchen und sich
dort Gehör zu verschaffen. Es gibt in einer Demokratie nur einen
Weg, auf dem ein Impfgesetz beschlossen werden kann, das auf einem
freiwilligen Einverständnis gründet: Wählen Sie Politiker, die sich
für diese Freiheit entscheiden oder sorgen Sie dafür, dass alle
anderen bei der nächsten Wahl aus dem Amt gewählt werden!
Quelle: NVIC-Newsletter vom 26. Jan. 2007
Weitere Bundesstaaten planen eine vorgeschriebene HPV - Impfung
"Eine Gesetzesvorlage, nach der Mädchen in der sechsten [Schul-]
Klasse gegen eine sexuell übertragbare Erkrankung geimpft werden
sollen, die Gebärmutterhalskrebs hervorruft, wird unter den Mit-
gliedern der gesetzgebenden Organe von Texas vermutlich Widerstand
hervorrufen. Obwohl das Gesetz Eltern die Möglichkeit zum „Opting
Out" bietet, argumentieren die Kritiker, dass die Maßnahmen die
Rechte der Eltern untergraben, falsche Botschaften übermitteln und
mehr kosten werden, als die meisten Eltern bezahlen können. Der
Impfstoff kostet pro Impfdosis 150 bis 200 US-Dollar. Viele private
Versicherer übernehmen diese Kosten nicht.
Der Impfstoff mit dem Namen Gardasil wirkt gegen das humane Papil-
loma-Virus (HPV). Das HPV ist in den USA der am häufigsten sexuell
übertragbare Erreger und Urheber fast aller Gebärmutterhalskrebser-
krankungen. Das Virus ruft in den USA jährlich mehr als 10.000
Fälle von Gebärmutterhalskrebs mit 3700 Todesfällen hervor. Im
Dezember 2006 wurde ein ähnliches Gesetz bereits von der Legislati-
ve des Staates Michigan abgelehnt. Auch Kalifornien und Kentucky
planen zur Zeit ein Gesetz, das eine solche Impfung vorschreibt.
Ganzen Artikel lesen:
http://www.mercola.com/2007/jan/27/more-states-considering-hpv-vaccine-requirement.htm
Dr. Mercola, 27. Jan. 2007
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[05] USA: Impfdiktatur an Schulen geht in eine neue Phase
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(ht) Eine völlig neue Dimension der staatlichen Nötigung und Ein-
schüchterung ungeimpfter Familien bahnt sich im US-Bundesstaat
Maryland an: Dort droht ungeimpften Kindern zunächst der Schulaus-
schluss - und wenn sie das nicht "zur Einsicht" bringt, ein Verfah-
ren wegen Schulschwänzerei.
"Wie Behördenvertreter [in Maryland] mitteilen, arbeiten sie mit
den Gesundheitsämtern Hand in Hand um sicherzustellen, dass auch
die restlichen Schüler geimpft werden, damit sie wieder am Unter-
richt teilnehmen können. „Wenn sie der Schule zu viele Tage fern-
bleiben, wird es zu einem Fall von Schulschwänzen", sagte Mowen.
Wie die Behördenvertreter ankündigten, könnten sie die Eltern mit
der Hilfe der Gerichte davon überzeugen, ihre Kinder impfen zu
lassen. Aber bevor man diese Option überdenke, so Hanlin, würden
die Behörden versuchen „herauszufinden, wo die Verweigerungsgründe
gegen eine Impfung liegen".
Ganzen Artikel lesen:
ERIN CUNNINGHAM, The Hagerstown Morning Herald, MD, 23. Jan. 2007
http://www.herald-mail.com/?module=displaystory&story_id=156945&format=html
Kommentar von Barbara Loe Fisher
Wenn Sie einen Eindruck gewinnen wollen, was die Zukunft den Eltern
bringen wird, die sich nicht auf die Gesundheitspolitik des Bundes
einlassen, die in den Bundesstaaten in Gesetze umgemünzt werden,
mit denen Kinder entweder Dutzende von Impfstoffen erhalten oder
auf die [schulische] Erziehung verzichten müssen, schauen Sie sich
nur die Zwangstaktiken an, die zur Zeit in Maryland eingesetzt
werden. Wer sich der Windpocken- und/oder Hepatitis-B-Impfung ent-
zieht, wird von einem Team aus Gesundheits- und Erziehungsexperten
durch Erpressung und Nötigung mit der Drohung zur Impfung gezwun-
gen, dass Kinder unter zehn Jahren vom Schulbesuch ausgeschlossen
werden - und man dann die Eltern wegen Ungehorsams gegenüber den
staatlichen Impfgesetzen des fortgesetzten Schulschwänzens anklagt.
Ökonomische und soziale Barrieren gegen den Zugang zu Impfstoffen,
zu denen ungenügende Informationen oder die eingeschränkte Verfüg-
barkeit öffentlicher Kliniken gehören können, sind manchmal daran
schuld, wenn Schüler nicht alle staatlich vorgeschriebenen Impfun-
gen erhalten. Diese Faktoren können aber auch beinhalten: 1) be-
kannte Nebenwirkungen auf Impfstoffe in der eigenen Krankenge-
schichte bzw. bei Familienmitgliedern; 2) Erkrankungen zum Zeit-
punkt der Impfung, 3) eigene oder familiäre Neigung zu immunologi-
schen oder neurologischen Erkrankungen, die das Kind vermehrt
durch potentielle Impfnebenwirkungen gefährden könnten; 4) religiös
und/oder weltanschaulich bedingte Gründe gegen eine Impfung und 5)
ganzheitliche gesundheitliche Vorlieben einer Familie, die Impfun-
gen ausschließen.
Wie viele Kinder und deren Eltern, die in Maryland durch nadel-
schwingende Behördenvertreter gejagt werden, haben ein erhöhtes
Risiko einer Impfnebenwirkung? Wie viele dieser Kinder, die man
zusammentreibt und denen man Mehrfachimpfungen angedeihen lässt,
werden kurz nach der Impfung unter Schock, Krämpfen, Arthritis,
Asthma, Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und anderen Formen von impfbe-
dingten Funktionsstörungen von Gehirn und Immunsystem leiden? Wie
viele dieser Impfnebenwirkungen werden von Vertretern der Gesund-
heits- und Schulbehörden als „zufällig" betrachtet werden, die sich
weigern, für ihre Handlungen die Verantwortung zu übernehmen? Und
wie viele der gesunden, teilweise oder vollkommen ungeimpften Kin-
der stammen aus Familien, deren Eltern sich dafür entschieden
haben, ihre Kinder mit präventiven Gesundheitsstrategien ohne
Medikamente und Impfungen gesund zu erhalten?
Auch wenn der Bürger uneingeschränkt Zugriff auf alle Impfstoffe
habe sollte, die für ihn ausgewählt worden sind, muss er auch die
Freiheit besitzen, auf präventive gesundheitliche Maßnahmen als
Alternative zu den Impfungen zurückgreifen zu dürfen. Die Bürger
jedes amerikanischen Bundesstaates sollten sich ihre jeweiligen
Impfgesetze anschauen und Folgendes bedenken: Wenn der Staat seine
Bürger heute schon markieren, aufspüren und gegen ihren Willen
zwingen kann, sich heute Substanzen von unbekannter Giftigkeit
injizieren zu lassen, wird es eine Grenze dafür geben, welche indi-
viduellen Freiheiten der Staat ihnen schon morgen im Namen eines
großen Besseren wird rauben können?
Heute erzwingen die Behörden Marylands schon die Impfung gegen
Windpocken und Hepatitis B. Was werden sie unseren Kindern morgen
zumuten?
Quelle: NVIC-Newsletter vom 24. Jan. 2007
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[06] USA: Widerstand gegen HPV-Zwangsimpfung teilweise erfolgreich
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(ht) Der Gesetzesentwurf zur Einführung der Impfung von jungen
Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs im US-Bundesstaat Maryland wurde
aufgrund des zunehmenden Widerstands in der Bevölkerung zurückgezo-
gen.
"Kelleys [HPV-] Gesetz fand im Senat [von Maryland] große Zustim-
mung, fast die Hälfte der Senatoren stimmte dem Antrag zu, der nur
noch im Repräsentantenhaus vorgetragen werden musste. Gestern nun
äußerten einige der Unterstützer Überraschung darüber, dass Kelley
ihren Antrag zurückgezogen hat, obwohl sie die Entscheidung ver-
ständen. „Es hat um den Impfstoff wachsende Kontroversen gegeben",
sagte die demokratische Senatorin Gwendolyn T. Britt (Prince
George's), eine der 21 Senatoren, die den Antrag unterzeichnet
hatten. ... „Der Antrag fand Unterstützung", so Senatorin Britt
über die Zahl Ihrer Kollegen, die die Vorlage unterzeichnet hatten.
„Aber ich denke, dass die [negative] Reaktion eine Überraschung
war."
Ganzen Artikel lesen:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/30/AR2007013001611.html
The Washington Post, 31. Jan. 2007
„Auf einem Treffen in der Wall Street im letzten Monat berichtete
Peter Loescher, Leiter der Abteilung für Globale Gesundheit, er
achte bei einer Produkteinführung immer auf „Tempo, Tempo, Tempo".
Wie er bekannt gab, hätten bereits 80 % der Städte und Staaten -
unter ihnen auch Maryland - Gardasil zur Verteilung durch „Vaccines
for Children" geordert. Dieses mit Bundesmitteln geförderte Pro-
gramm liefert kostenlose Impfstoffe an Ärzte, die Kinder mit unzu-
reichendem oder nicht existierendem Versicherungsschutz versorgen.
... Dennoch sind einige medizinische Experten der Meinung, die
Gesetzgeber legten bei dem Vorhaben, alle Mädchen im schulpflichti-
gen Alter zu impfen, ein zu hohes Tempo vor. So empfiehlt die Ame-
rican Academy of Pediatrics z. B. ein behutsameres Vorgehen mit der
Priorität, der Öffentlichkeit das HPV-Problem bewusster zu machen
und die Sicherheit des Impfstoffs genauer zu überprüfen, der zwar
in den klinischen Studien minimale Nebenwirkungen gezeigt hat, aber
noch nicht bei umfangreicheren Anwendungen beobachtet worden ist."
Laura Smitherman, Baltimore Sun
"Während mindestens 18 Bundesstaaten darüber beraten, ob man Mercks
Gardasil für Schulmädchen vorschreiben sollte, hat Merck Gelder
durch 'Women in Government' verteilt, einer Interessengruppe weib-
licher Angehöriger der Legislative im ganzen Land. Ein hochrangiger
Mitarbeiter von Mercks Impfstoffsparte sitzt mit im Geschäftsbeirat
von 'Women in Government', und viele der landesweiten Gesetzesvor-
lagen sind von Mitgliedern dieser Gruppe auf den Weg gebracht wor-
den. ... Der Pharmaindustrie-Analyst Steve Brozak von der Firma
W.B.B. Securities schätzt Mercks Umsätze mit Gardasil auf jährlich
mindestens 1 Milliarde Dollar - und weitere Milliarden dürften
folgen, wenn die Bundesstaaten die Impfung gesetzlich vorschreiben.
'Ich kann mir keinen größeren Goldregen vorstellen', sagte er." -
AP
"Sollte es gesetzlich durch den Staat vorgeschrieben werden, dass
Mädchen bereits mit elf oder zwölf Jahren gegen das sexuell über-
tragbare Virus geimpft werden sollen, das für die meisten Fälle von
Gebärmutterhalskrebs verantwortlich ist? 'Nein, das sollte Ent-
scheidung der Eltern bleiben' - 68 %. Haben Sie Probleme damit,
dass Merck & Co., der Hersteller des Impfstoffs, Aktivitäten für
ein solches Gesetz unterstützt? 'Ja, ich befürchte, dass ein sol-
ches Gesetz sich mehr am Profit als daran orientiert, was das Beste
für die Gesundheit der Mädchen ist' - 75 %.
Ganzen Artikel lesen:
http://www.baltimoresun.com/news/local/politics/bal-te.md.cervical29jan29,0,2725203.story?coll=bal-mdpolitics-headlines
Kommentar von Barbara Loe Fisher:
Meinen Glückwunsch, amerikanische Mütter und Väter. Sie schaffen
sich in den gesetzgebenden Organen Ihres Staates Gehör und erzählen
den Männern und Frauen die Sie in ihr Amt gewählt haben, was Sie
darüber denken, dass man Eltern zwingen will, ihre kleinen Töchter,
mit einem Impfstoff von unbekannter Wirksamkeit gegen eine Erkran-
kung impfen zu lassen, die in der Öffentlichkeit kaum übertragen
werden kann, um einen Schulbesuch zu ermöglichen. Und zugleich
nehmen Sie es mit der größten, finanzkräftigsten und politisch
mächtigsten Industrie der Vereinigten Staaten auf.
Wenn ein Volk aufsteht und für seine Freiheit kämpft, gehört ihm
die Macht. Wir, die Bürger einer der größten Demokratien der Welt,
können uns die Macht zurückholen, um die unsere Vorfahren gekämpft
haben, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen und uns bemühen, an der
Demokratie teilzuhaben, indem wir uns einmischen.
Jeder von uns kann in seinem Dorf oder seiner Stadt in den USA
etwas bewirken, indem er seine Meinung äußert, wenn er bemerkt,
dass man versucht, ihm etwas von seiner Freiheit zu nehmen. Denken
Sie nie, dass Sie gegen einen so überlegenen Gegner machtlos sind.
Gehen Sie ans Telefon, rufen Sie Ihren Abgeordneten an, senden Sie
ihm ein Fax oder eine E-Mail. Schreiben Sie einen Leserbrief oder
einen Artikel an Ihre Lokalzeitschrift. Reden Sie mit den Gruppen
in Ihrer Gemeinde darüber, was Sie für sich und Ihre Familie für
richtig und gut halten.
Jeder Tag, an dem Sie auch nur einer Person mehr mitgeteilt haben,
warum es für die USA so wichtig ist, selbst über ihre Impfungen zu
entscheiden, könnte einen wichtigen Unterschied machen.
Quelle: NVIC-Newsletter vom 31. Jan. 2007
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[07] HPV-Impfung wird in Texas Pflicht für Mädchen
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(ht) Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird in Texas ab dem
Schuljahr 2008/9 Pflichtimpfung für alle Mädchen in der 6. Klasse.
Diese Entscheidung wurde nicht vom Parlament, sondern vom Gouver-
neur Perry gefällt, der von Lobbyisten des Impfstoffherstellers
Merck umgeben ist.
Artikel lesen:
http://www.associatedcontent.com/article/139939/gov_perry_establishes_hpv_vaccination.html
associatedcontent.com, 3. Feb. 2007
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[08] Impfungen: Neue Schwerpunkte bei Schuleingangsuntersuchungen
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"(...) Außerdem haben die empfohlenen Impfungen im Säuglings- und
Kleinkindalter das Krankheitsspektrum unserer Kinder deutlich ver-
ändert. So haben sich die Inhalte und Schwerpunkte bei der Schul-
eingangsuntersuchung wesentlich geändert (Früher: Erkennung organi-
scher Krankheiten, akut und auch chronisch, heute eher: anhaltende
Entwicklungsstörungen, psychische Störungen, Verhaltensauffällig-
keiten, psychosomatische Beeinträchtigungen). (...)"
ganzen Artikel lesen:
http://www.schwerin-news.de/nachrichten/bildung/schuleingangsuntersuchungen-gestartet-200702065260.html
Schwerin-News.de, 6. Feb. 2007
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[09] Arzt: "Impfen verursacht eine Krankheit"
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"Der Allgemeinmediziner Johann Loibner plädiert für eine bessere
Aufklärung von Patienten und Ärzten über die Risiken von Impfungen.
der Standard.at: Die Zahl der in Österreich empfohlenen Impfungen
für Kinder steigt stetig. Wie viele Impfungen verträgt ein kindli-
cher Organismus?
Loibner: Ein gesundes Kind unter gesunden Lebensbedingungen ver-
trägt mehr, ein anfälliges Kind verträgt weniger Impfungen. Manch-
mal verträgt es auch nicht eine einzige Impfung. Das hängt vom
Gesundheitszustand des Kindes ab. Für ein Kind, das gerade krank
wird oder war, kann eine einzige Impfung schon zu viel sein. Das
ist der häufigste Grund für Impfschäden. (...)"
hier weiterlesen:
http://derstandard.at/?url=/?id=2740842
DER STANDARD, Wien, 26. Jan. 2007
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[10] "Bioterroristen" - Impf-Lobbyist beschimpft ungeimpfte Kinder
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(ht) Wolfgang Maurer von der Wiener Uniklinik für Kinder- und Ju-
gendheilkunde hat offensichtlich ein etwas eigenwilliges rechtli-
ches Verständnis. Dies drückte sich bisher z.B. dadurch aus, dass
er die UN-Kinderrechtskonvention als ein generelles Recht der Kin-
der auf Impfungen auslegte. Darüber hinaus beschuldigte er impfkri-
tische Ärzte öffentlich, am Tod ungeimpfter Kinder mitschuldig zu
sein. Dies brachte ihm eine Unterlassungsklage des Allgemeinarztes
Johann Loibner und im Berufungsverfahren eine Verurteilung ein.
Weitere Verfahren sind, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren
habe, in Vorbereitung. Doch Maurer ficht das nicht an. Bei einem
Interview des Wiener "Standard" bezeichnete er ungeimpfte Kinder
munter als "Bioterroristen".
Zitat: "Diese Impfreaktionen gibt es, aber sie sind eine Kleinig-
keit im Vergleich zur Erkrankung. Kinder, die nicht geimpft werden,
sind potentielle kleine vielgeliebte Bioterroristen, denn sie sind
für sich und andere eine Infektionsquelle. Die soziale Verantwor-
tung bei Impfungen ist sehr wichtig."
Wollte man Herrn Maurer auf seiner Ebene begegnen, müsste man ihn
wohl als "Propagandaminister" titulieren. Es ist jedoch sicherlich
besser, ihn - wie schon geschehen - mit Hilfe des Rechts zu einer
sachlichen Auseinandersetzung oder ersatzweise zu mehr verbaler
Zurückhaltung zu motivieren.
Quelle:
http://derstandard.at/?url=/?id=2740546
Der STANDARD vom 26. Jan. 2007
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[11] Studie: Gebildete Mütter sind Impfungen gegenüber kritischer
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(ht) Je gebildeter die Mütter, desto größer der Anteil der Kinder,
die nicht nach dem offiziellen Impfkalender durchgeimpft sind. Das
ergab eine neue US-Studie, in der die Daten von 12.000 Familien
ausgewertet wurden.
Quelle:
http://www.mercola.com/2007/feb/3/moms-with-more-education-less-likely-to-vaccinate-their-kids.htm
Dr. Mercola, 3. Feb. 2007
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[12] Britische Regierung plant Drogen-Impfung für Säuglinge
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"London (RPO). Gesundheitsexperten der britischen Regierung planen
offenbar, eine Anti-Drogen-Impfung für alle Neugeborenen einzufüh-
ren. Eine Spritze soll Babys für ihr gesamtes Leben immun gegen die
Sucht nach Heroin, Kokain und Tabak machen. Die geimpften Personen
würden einfach nicht mehr "high" werden durch die Stoffe und demzu-
folge ihnen nicht mehr verfallen, berichtet die britische Boule-
vard-Zeitung "Sun". Der Vorschlag für die Massenimpfung steht dem
Bericht zufolge in einem Regierungspapier zur Reduzierung der Dro-
genkosten für die Gesellschaft. Drogenkonsum und die Behandlung der
Betroffenen kostet Großbritannien danach jährlich 20 Milliarden
Pfund (rund 30 Milliarden Euro). (...)"
hier weiterlesen:
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/ausland/403322
Rheinische Post, 2. Feb. 2007
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[13] Norovirus: RKI rechnet mit bis zu 1 Mio. Erkrankten
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"München (RPO). Das Berliner Robert-Koch-Institut erwartet eine
schwere Epidemie des Norovirus in Deutschland. Es sei mit bis zu
einer Million Erkrankten zu rechnen. Erbrechen und Durchfall kenn-
zeichnen das Virus, das für sehr junge und sehr alte Menschen ge-
fährlich werden kann.
Noch vor der für die nächsten Wochen erwarteten Grippewelle sieht
das Berliner Robert-Koch-Institut mit Sorge eine Epidemie von hef-
tigen Magen-Darm-Erkrankungen durch Deutschland ziehen: "In diesem
Winter werden wir aller Voraussicht nach einen neuen Rekordstand an
Norovirus-Infektionen verzeichnen", sagte Institutspräsident Rein-
hard Kurth dem Nachrichtenmagazin "Focus". Das Norovirus macht sich
mit starkem Erbrechen und Durchfall bemerkbar.
Es sei mit bis zu einer Million Erkrankten zu rechnen, sagte Kurth
und rief die Menschen deshalb zur strikten Beachtung der gängigen
Hygieneregeln auf wie Händewaschen nach jedem Toilettengang. Die
Symptome klingen zwar meist binnen 48 Stunden ab, doch für sehr
junge und sehr alte Menschen sieht Kurth dem Bericht zufolge Ge-
fahr: Im vergangenen Jahr habe sein Institut 19 durch Noroviren
verursachte Todesfälle erfasst. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/gesundheit/401239
Rheinische Post, 28. Jan. 2007
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[14] "Die Grippewelle ist jetzt offiziell da"
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"Utrecht, Niederlande (ots/PRNewswire) - Es ist offiziell - die
diesjährige Grippesaison hat begonnen, wie das European Influenza-
Surveillance Scheme (EISS), ein Programm zur europaweiten Grippe-
Überwachung, heute bestätigte. Zur Zeit werden in fünf Ländern
erhöhte Gripperaten gemeldet: in Griechenland, den Niederlanden,
Nordirland, Spanien und der Schweiz. Diese wurden begleitet durch
angestiegene Zahlen von Grippefällen, die durch Labore bestätigt
wurden. Dieser Anstieg der Grippefälle läutet den Start der In-
fluenzasaison ein und die Häufigkeit der Grippefälle wird, gestützt
auf Daten der Vergangenheit, in den kommenden Wochen in vielen
weiteren Ländern voraussichtlich ansteigen."
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=931683
Pressemeldung des EISS, vom 25. Jan. 2007 (in Zusammenarbeit mit
dem TAMIFLU-Hersteller Roche)
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[15] 55 Mio. Dollar für Entwicklung eines H5N1-Impfstoffzusatzes
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"Zürich. SDA/Reuters/baz. Novartis hat von der US-Regierung einen
Auftrag im Volumen von rund 55 Millionen Dollar zur Entwicklung
eines Impfstoff-Zusatzes für den Fall eines großflächigen Ausbruchs
der Vogelgrippe erhalten. Der Zusatz soll eine stärkere Immunreak-
tion des Körpers nach einer Impfung hervorrufen und somit ermögli-
chen, die Impfdosen kleiner zu halten und mehr Menschen zu impfen.
(...)"
hier weiterlesen:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=3155E7D9-1422-0CEF-7047C08C04ECB10B
Basler Zeitung vom 18. Jan. 2007
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[16] Vogelgrippe: "Haltebedingungen sind das eigentliche Problem"
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Die jetzt wieder in Geflügel-Massentierhaltungen, u.a. bei Englands
größtem Putenzüchter Matthews (160.000 Tiere) sowie einem Gänse-
züchter in Ungarn (mehrere tausend Tiere) aufgetretenen Vogelgrip-
pe-Ausbrüche zeigen nach Ansicht des Zentralverbandes Europäischer
Laufentenhalter ZEL, dass die von Interessenvertretern aus Politik
und Geflügelwirtschaft dargestellte Behauptung, Wildvögel seien der
Auslöser für die Seuche, nicht zutreffen kann.
Ausnahmslos erkrankt Geflügel, welches zu tausenden auf engstem
Raum gehalten wird. Die jüngsten Ausbruchsorte sind isoliert und
können - wie Vogelgrippe-Experte Colin Butter vom britischen Insti-
tut für Tiergesundheit bestätigt - nicht im geringsten mit Zugvo-
gelaktivitäten in Verbindung gebracht werden. Des weiteren sind die
Wildvögel in der Umgebung dieser Ausbruchsherde gesund und fliegen
munter durch die Gegend. Deshalb muß die Zugvogeltheorie als un-
haltbar angesehen werden.
Der ZEL sieht vielmehr die Haltungsbedingungen tausender von Tieren
in Zuchtanstalten als das eigentliche Problem. Die so gehaltenen
Tiere sind nach Ansicht des ZEL aufgrund ihrer widernatürlichen
Lebensumstände und einem in der Regel hohen Medikamenteneinsatz in
ihrem Immunsystem so geschwächt, dass sie an Viren erkranken, die
jedem gesunden Wildvogel nichts anhaben könnten. Eine Bekämpfung
der Vogelgrippe kann deshalb nach Meinung des ZEL nur gelingen,
wenn in der konventionellen Geflügelzucht wieder zu natürlichen und
artgerechten Haltungsweisen übergegangen wird, so wie sie im Biobe-
reich üblich sind und seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert
werden.
Rätselraten herrscht derzeit noch bei den britischen Behörden, wie
der Krankheitserreger in einen abgeschotteten Stall des Zuchtbe-
triebs Matthews gelangen konnte. Da der Erreger mit dem kurz zuvor
in Ungarn aufgetretenen identisch ist, wird nach einer Verbindung
dorthin gesucht. Matthews hat in Ungarn mehrere Betriebe. Der ZEL
sieht in den britischen Untersuchungen die große Chance, den tat-
sächlichen Übertragungswegen der Vogelgrippe und dem Beitrag der
großtechnischen Geflügelwirtschaft zu ihrer Verbreitung auf die
Spur zu kommen.
Die Tatsache, dass auch die beiden Fälle des Jahres 2006 im franzö-
sischen Versailleux und im sächsischen Wermsdorf in Stallhaltungen
ausbrachen, während Freilandbetriebe verschont blieben, lässt den
ZEL an der Sinnhaftigkeit der Stallpflicht als wirksame Maßnahme
gegen die Verbreitung der Vogelgrippe zweifeln. Eine verschärfte
Stallpflicht fordert derzeit der Zentralverband der Deutschen Ge-
flügelwirtschaft. Dieser vertritt allerdings nur wenige tausend
Betriebe, deren Geflügel überwiegend nie dafür vorgesehen war, die
Sonne zu sehen.
Pressemitteilung von: Zentralverband europäischer Laufentenhalter
ZEL
http://openpr.de/news/118831.html
Veröffentlicht auf openPR am 06.02.2007
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[17] Tödliches Pandemie-Virus durch Laborunglück?
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"Es ist der schlimmste Fall, den sich Mediziner vorstellen können:
Das Vogelgrippevirus mischt sich mit der menschlichen Grippe, es
mutiert und heraus kommt ein Virus, das so blitzschnell tötet wie
die Vogelpest und gleichzeitig so ansteckend ist wie Grippe.
Austin - Der Geburtsort dieses Erregers, das steht für die Wissen-
schaft fest, wird irgendwo in China sein. Irgendwo in der asiati-
schen Provinz, wo Hühner den Menschen so nah kommen wie Fliegen.
Doch es kann auch ganz anders kommen, das hat jetzt ein Vorfall in
Texas gezeigt. Ausgerechnet in einem Hochsicherheitslabor, so be-
richtet der "Newscientist", kam es zu einem Unfall, der viele Wis-
senschaftler jetzt unruhig macht. Der Vorfall ereignete sich ver-
gangenen April, erst jetzt wurden die entsprechenden Details öf-
fentlich. (...)"
Quelle
http://www.welt.de/data/2007/01/25/1188078.html
DIE WELT, 25. Jan. 2007
Kommentar:
Wäre die angebliche globale Gefahr durch das Influenza-Virus rea-
listisch, so wäre die Welt tatsächlich einem doppelten Schrecken-
szenario ausgesetzt, denn zu der Gefahr einer Virusmutation käme
noch die Gefahr, dass gutmeinende Wissenschaftler durch ein Verse-
hen genau das Virus erschaffen, das sie so fürchten.
Hintergrundinformationen zur Vogelgrippe:
http://www.impfkritik.de/vogelgrippe
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[18] Erkältungsmittel - Drei Todesfälle bei Kleinkindern
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"Atlanta - Aus Anlass von drei Todesfällen warnt die Zulassungsbe-
hörde FDA vor der Verordnung von Erkältungs- oder Hustenmitteln an
Kinder unter zwei Jahren. In dieser Altersgruppe gebe es für die
meisten Wirkstoffe weder Erkenntnisse zur Toxizität, noch verläss-
liche Dosisempfehlungen, heißt es in einem Bericht in Morbidity and
Mortality Weekly Report (MMWR 2007; 56: 1-4). Auch die Wirksamkeit
vieler Medikamente sei bei Kindern nicht belegt. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27143
Deutsches Ärzteblatt, Dienstag, 16. Januar 2007
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[19] Studie: Pharmastudien sind zu positiv!
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"Wenn klinische Studien von kommerziellen Organisationen - wie
Pharmaunternehmen - bezahlt werden, fallen sie deutlich positiver
aus als andere Untersuchungen. Immer wieder äußern Forscher diesen
Verdacht. Jetzt hat ihn eine Untersuchung der US-Forscher Paul M.
Ridker und Jose Torres von der Harvard Medical School in Boston
bestätigt.
Die beiden hatten 324 klinische Studien über neue Herz-Kreislauf-
Therapien aus den Jahren 2000 bis 2005 analysiert, die in den re-
nommierten Fachzeitschriften "JAMA", "The Lancet" und "New England
Journal of Medicine" veröffentlicht worden waren. Dabei stellten
sie fest, dass 67,2 Prozent der Autoren von industriegeförderten
Studien die neue Behandlungsmethode positiv bewerteten, 32,8 Pro-
zent waren neutral oder sprachen sich für herkömmliche Therapien
aus. Bei nicht kommerziellen Untersuchungen gab es 49 Prozent posi-
tive und 51 Prozent negative oder neutrale Ergebnisse. Ein ähnli-
ches Bild zeigte sich bei Medikamenten.
Ridker und Torres interpretierten ihre Ergebnisse so: "Wenn der
erste klinische Test negative Ergebnisse gebracht hat, ist es un-
wahrscheinlich, dass die Industrie weitere Versuche finanziert. Bei
einem positiven Resultat werden dagegen neue Testreihen bezahlt.
Das setzt Wissenschaftler unter Druck, und verleitet sie dazu,
Ergebnisse zu verzerren."
Quelle:
bild der wissenschaft 8/2006
http://jama.ama-assn.org/cgi/content/short/295/19/2270
Original-Studie (JAMA. 2006;295:2270-2274)
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[20] "Blinder Glaube an Labortests führt zu Schein-Epidemien"
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(ht) Im Dartmouth-Hitchcock Medical Center (USA) ist es im April
2006 zu einer Schein-Epidemie gekommen. Ursache waren Massenunter-
suchungen mit Labortests nach dem PCR-Verfahren, einem Gentest.
Erst später stellte sich heraus, dass die angeblich Kranken gar
keinen Keuchhusten hatten, sondern nur eine normale Erkältung. Wie
Gina Kolata für die New York Times recherchierte, handelt es sich
offenbar nicht um einen Einzelfall.
"Dr. Brooke Herndon, eine Internistin am Dartmouth-Hitchcock Medi-
cal Center, konnte nicht aufhören zu husten. Zwei Wochen im vergan-
genen April hatte sie scheinbar ohne Ende gehustet, in der dritten
Woche trat der Husten nur noch sporadisch auf - aber immer noch oft
genug, um die Arbeit mit ihr zu einem Ärgernis zu machen.
Und schon recht bald kam Frau Dr. Kathryn Kirkland, eine Expertin
für ansteckende Krankheiten aus Dartmouth ein furchtbarer Verdacht:
Könnte das der Anfang einer Keuchhusten-Epidemie sein? Ende April
husteten auch andere medizinische Mitarbeiter der Klinik und ein
schwerer therapieresistenter Husten ist eines der Markenzeichen
einer Pertussis-Infektion. Und wenn es sich wirklich um eine Keuch-
husten-Epidemie handelte, musste man sofort etwas unternehmen, denn
der Keuchhusten stellte für die Säuglinge der Klinik eine lebensbe-
drohliche Gefahr dar, und auch den älteren und empfindlicheren
Patienten drohte die Gefahr einer Pneumonie.
Das war der Beginn einer bizarren Episode in dem medizinischen
Zentrum - die Geschichte einer Epidemie, die keine war.
Monatelang war fast jeder Betroffene des medizinischen Zentrums der
Meinung, man hätte es mit einem massiven Keuchhustenausbruch mit
entsprechenden Begleiterscheinungen zu tun. Annähernd 1.000 Mitar-
beiter des Krankenhauses in Lebanon, New Hampshire, wurden vorsorg-
lich getestet und mussten ihrer Arbeitsstelle fernbleiben bis die
Testergebnisse vorlagen: 142 Personen, unter ihnen auch Frau Dr.
Herndon erzählte man, sie wären offensichtlich an Pertussis er-
krankt, und Tausende erhielten Antibiotika sowie vorbeugende Imp-
fungen. Krankenhausbetten wurden stillgelegt, unter ihnen auch
Betten auf der Intensivstation.
Dann aber, 8 Monate später, erhielten die Klinikmitarbeiter zu
ihrer Verblüffung eine E-Mail der Krankenhausverwaltung, in der man
sie informierte, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt
hatte: Nicht ein einziger der Pertussis-Verdachtsfälle konnte durch
den Test bestätigt werden, bei dem man den Erreger, ein Bakterium
mit Namen „Bordetella pertussis", im Labor kultiviert hatte. Statt
dessen litten alle Klinikmitarbeiter ganz offensichtlich unter
einer ganz banalen Erkrankung der Atemwege - einer hundsgemeinen
Erkältung.
Rückblickend sind sich die Infektiologen und Epidemiologen sicher,
dass ihr Problem ein zu großer Glaube in die Fähigkeiten eines
schnellen und hochempfindlichen Molekulartests gewesen sein dürfte,
von dem sie in die Irre geführt wurden. Wie die Experten für infek-
tiöse Erkrankungen anmerken, werden solche Tests immer öfter einge-
setzt und könnten die einzige Möglichkeit sein, schneller Erkran-
kungen wie Keuchhusten, Legionärskrankheit, Vogelgrippe, TBC und
SARS zu entdecken.
Bisher gibt es noch keine nationalen Daten über Pseudo-Epidemien,
die durch ein übermäßiges Vertrauen in diese Molekulartests ent-
standen sind, so Frau Dr. Trish M. Perl, eine Epidemiologin am
Johns Hopkins und ehemalige Präsidentin der „Society of Health Care
Epidemiologists of America". Aber wie sie sagt, kommt es immer
wieder zu einer solchen Pseudo-Epidemie. Der Dartmouth-Fall war
sicher der bisher größte, aber mit Sicherheit nicht der einzige
Fall, sagt sie. Es gab im vergangenen Herbst eine ähnliche Pertus-
sis-möchte-gern-Epidemie am Children's Hospital in Boston, an dem
36 Erwachsene und zwei Kinder beteiligt waren. Endgültige Tests
brachten auch hier keine Bestätigung des Pertussis-Verdachts.
„Das ist ein Problem, wir wissen, dass das ein Problem ist", sagt
Frau Dr. Perl. Und ich fürchte, dass das, was in Dartmouth passiert
ist, in Zukunft häufiger auftreten wird."
Die Mehrzahl der neuen Molekular-Tests sind schnell, aber auch
technisch aufwändiger, und jedes Labor führt sie auf seine Art und
Weise durch. Diese Tests, die auch als „Home Brews" bezeichnet
werden (weil jedes Labor sich seine eigenen Testkits „zusammen-
braut"), sind nicht im Handel erhältlich, und es existieren keine
guten Schätzungen über ihre möglichen Fehlerquoten. Aber ihre hohe
Empfindlichkeit macht falsch positive Ergebnisse wahrscheinlich und
Wenn man, wie in Dartmouth geschehen, Hunderte oder gar Tausende
von Personen untersucht, können diese falsch positiven Ergebnisse
den Eindruck entstehen lassen, es handele sich um eine Epidemie.
Mit diesen neuen Molekulartests ist man „immer ein bisschen im
Niemandsland", sagt Dr. Mark Perkins, ebenfalls Experte für infek-
tiöse Erkrankungen und leitender Wissenschaftler bei der „Foundati-
on for Innovative New Diagnostics", einer Non-Profit-Organisation,
die von der Bill and Melinda Gates Stiftung unterstützt wird...
„Keiner wird eine Wette auf exakte Ergebnisse dieser Tests ab-
schließen."
Das führt natürlich zu der Frage, warum man sich auf solche Tests
überhaupt verlassen sollte. „Grundsätzlich sollte man das offen-
sichtlich nicht tun", so Dr. Perl. Aber häufig, so fügt sie hinzu,
wenn Antworten gesucht werden und ein Organismus wie das Pertussis-
Bakterium nicht einfach im Labor gezüchtet werden kann, „hat man
keine andere Wahl".
Es kann Wochen dauern, bis das Bakterium zu wachsen beginnt, der
schnelle Molekular-Test hingegen kann falsch sein. „Oftmals bleibt
einem da nur noch die Suche nach dem kleineren Übel," gibt Frau Dr.
Perl zu.
In Dartmouth hatte man sich zum Einsatz der so genannten PCR (Poly-
merasen-Kettenreaktion) entschieden. Dabei handelt es sich um einen
Molekulartest, der bis vor kurzem nur in Molekularbiologielaborato-
rien eingesetzt wurde.
"Das ist es, was passiert", merkt Frau Dr. Kathryn Edwards an,
ebenfalls Expertin für ansteckende Krankheiten und Pädiatrieprofes-
sorin an der Vanderbilt-Universität. „Das ist die Realität. Wir
versuchen herauszufinden, wie Methoden funktionieren, die bisher
die Domäne von Laborwissenschaftlern gewesen sind. Und was dann
passiert, sieht man an der Keuchhusten-Episode aus Dartmouth.
Zu sagen, diese Episode würde Unruhe stiften, ist eine klare Unter-
treibung, sagt Frau Dr. Elizabeth Talbot, stellvertretende Epide-
miologin des Gesundheitsministeriums von New Hampshire. „Man kann
sich das gar nicht vorstellen", sagt sie. „Ich hatte damals das
Gefühl, einen Schatten dessen zu sehen, was uns im Falle einer
Vogelgrippe-Epidemie passieren könnte."
Und trotzdem ist nach Meinung der Epidemiologen eine der beunruhi-
gendsten Aspekte dieser Pseudo-Epidemie die Tatsache, dass alle
Entscheidungen seinerzeit so vernünftig erschienen waren. Dr.
Katrina Kretsinger, eine Epidemiologin der Bundesbehörde „Centers
for Disease Control and Prevention" (CDC), die gemeinsam mit ihrer
Kollegin Dr. Manisha Patel den Dartmouth-Fall bearbeitet hat,
spricht die Dartmouth Ärzte von aller Schuld frei:
"Sie haben weder überreagiert noch irgendetwas Unangemessenes ge-
tan", sagte Dr. Kretsinger. Oft gibt es keine Möglichkeit, früh zu
erkennen, ob eine Epidemie droht oder nicht."
Vor 1940, als man einen Pertussis-Impfstoff für Kinder entwickelt
hat, war der Keuchhusten die häufigste Todesursache bei Kindern.
Der Impfstoff bewirkte einen 80%igen Rückgang der Erkrankungshäu-
figkeit, konnte die Erkrankung aber nicht vollständig ausrotten.
Das kommt daher, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs nach etwa
einer Dekade zurückgeht und der heute verfügbare Impfstoff für
Heranwachsende und Erwachsene erst langsam akzeptiert wird. Der
Keuchhusten, so Dr. Kretsinger, ist immer noch ein Problem.
Quelle:
http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?sec=health&res=9501E7DB1F30F931A15752C0A9619C8B63
GINA KOLATA, Faith in Quick Test Leads to Epidemic That Wasn't, New
York Times, 22. Jan. 2007
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[21] Deutschland: Bis zu 1 Mio. Behandlungsfehler jährlich?
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"Das Robert-Koch-Institut in Berlin gibt 40.000 Fälle, davon 12.000
anerkannte Behandlungsfehler pro Jahr, an. Der Patientenschutzbund
geht von 680.000 Fällen aus, die Ärztekammer Berlin von 600.000
Beispielen. Die Dunkelziffer dürfte aber noch viel höher ausfallen,
so dass Schätzungen von bis zu 1 Millionen ärztlicher Behandlungs-
fehler in Deutschland pro Jahr sprechen. (...) "
hier weiterlesen:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/sprechstunde/200701/st20070129_2.shtml
BR, Die Sprechstunde, 29. Jan. 2007
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[22] Cochrane-Studie: Preiselbeersaft gegen Harnwegsinfektionen
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(ht) Laut einer Cochrane-Übersichtsstudie gibt es Hinweise, dass
Preiselbeersaft bei Frauen die Anzahl von Harnwegsinfektionen deut-
lich senken kann. Allerdings zeigte sich, dass die Akzeptanz einer
Einnahme über einen größeren Zeitraum hinweg relativ gering ist.
„Cranberries (Preiselbeeren)enthalten eine Substanz, die es Bakte-
rien erschwert, sich in der Blasenschleimhaut festzusetzen. Diese
Eigenschaft kann helfen, Infektionen der Blase und der restlichen
Harnwege vorzubeugen. Cranberries (üblicherweise in Form von Cran-
berrysaft) sind eingesetzt worden, um Harnwegsinfektionen zu verhü-
ten und zu behandeln, und das vor allem bei Hochrisikogruppen wie
den Senioren."
„Die Ergebnisse zweier zufallsgesteuerter kontrollierter Studien
von guter Qualität beweisen, dass Cranberrysaft bei Frauen inner-
halb von zwölf Monaten die Anzahl von Harnwegsinfekten senken kann.
Ob eine ähnliche Wirkung bei zwei weiteren Gruppen mit Kindern und
älteren Männern bzw. Frauen ebenfalls erwartet werden kann, ist
nicht ganz klar. Die hohe Anzahl von Abbrechern bei einigen Unter-
suchungen weist darauf hin, dass der Cranberrysaft über einen län-
geren Zeitraum nicht akzeptabel erscheint. Zudem wird nicht er-
sichtlich, welches die optimale Dosis bzw. die beste Methode der
Zufuhr (z. B. Saft oder Tabletten) ist. Daher sind weitere gut
geplante Studien mit relevanten Ergebnissen nötig.
Quelle:
http://www.cochrane.org/reviews/en/ab001321.html
Cranberries for preventing urinary tract infections, The Cochrane
Collaboration, PMID: 17183963
Anmerkung des Übersetzers: Zum einen verfügt nicht nur die Cranber-
ry über diesen Inhaltsstoff - vermutlich handelt es sich dabei um
eine Substanz mit Namen Epikatechin, einem als Bioflavonoid be-
zeichneten sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoff, sondern
auch in der Heidel- oder Blaubeere ist diese Substanz zu finden und
auch dieser heimischen Frucht wird eine positive Wirkung bei Harn-
wegsinfekten nachgesagt.
Zum zweiten haben Laborexperimente gezeigt, dass der Saft der Cran-
berry auch die Verbreitung von Viren hemmen kann, die Infektionen
des Magen-Darm-Trakts hervorrufen können. Dabei blockiert der Saft
Rezeptoren auf den Zellen, an die diese Viren „andocken", um in die
Zelle zu gelangen bzw. zerstört auch die Rezeptoren auf der Viren-
hülle.
Darüber hinaus kann der Saft dieser vielseitigen Beere auch vor
Lebensmittelinfektionen schützen. In einer neuen Studie, die kürz-
lich auf dem jährlichen Treffen des amerikanischen „Institute of
Food Technologists" vorgestellt wurde, hatte die Forschungsgruppe
mehreren mit Lebensmittelbakterien verunreinigten Rinderhack-
fleischproben ein Cranberry-Konzentrat beigefügt. Dieses rief eine
signifikante Reduktion des Wachstums von Salmonellen, E. coli und
anderen für die Gesundheit gefährlichen Bakterien hervor.
Quelle:
Cranberry juice could fight gut infections, American Journal of
Clinical Nutrition, (Vol. 81, No. 6, 1307-1312) Juni 2005
Cranberry Information Center, Cranberries als neuer Schutz vor
Lebensmittelvergiftungen, 30.06.2006
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[23] Homöopathie als Kassenleistung setzt sich weiter durch
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(openPR) - Bonn, 19. Januar 2007. Gesetzlich Versicherte, die die
ärztliche Homöopathie in Anspruch nehmen möchten, können nun be-
reits zwischen 90 Krankenkassen auswählen, die Deutschlands belieb-
teste alternative Therapierichtung zu 100 Prozent erstatten. Das
Angebot wird Monat für Monat größer. Neben den Verträgen zur Inte-
grierten Versorgung (IV), die der Deutsche Zentralverein homöopa-
thischer Ärzte (DZVhÄ) mit dem Deutschen Apothekerverband und bis-
her 85 gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen hat, vereinbaren
jetzt auch Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) mit den Arbeiterer-
satzkassen Strukturverträge Homöopathie. In Bayern, Baden-
Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Rheinland-Pfalz gibt
es die Homöopathie für die Versicherten der Gemünder Ersatzkasse
(GEK), der Profi-Krankenkasse für Bau- und Holzberufe (HZK) und der
Krankenkasse Eintracht-Heusenstamm (KEH) seit dem 1. Januar auf
Chip-Karte. „Der DZVhÄ freut sich, dass durch seine IV-Verträge
Druck auf die anderen Kassen ausgeübt wurde, auch im Bereich der
Homöopathie aktiv zu werden", sagte Dr. Ferdinand Escher, Vor-
standsmitglied des DZVhÄ. Die neuen Strukturverträge seien zwar
Schritte in die richtige Richtung, urteilt Escher, „aber 'Goldstan-
dard' sind für uns immer noch die vom DZVhÄ ausgehandelten Vergü-
tungen und Bedingungen bei den IV-Verträgen, die eine bessere und
bei den BKK-Verträgen auch differenziertere Honorierung unserer
homöopathischen Arbeit vorsehen." Die Honorare für die einzelnen
Leistungen erhalten teilnehmende Vertragsärzte außerhalb des Indi-
vidualbudgets, die Krankenkassen zahlen die Beträge extrabudgetär.
Die Honorare und die Zeitvorgaben sind nicht in allen Bundesländern
einheitlich. Teilnehmen können Vertragsärzte, die entweder die
Zusatzbezeichnung Homöopathie oder das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ
vorweisen können.
Eine aktuelle Liste aller Krankenkassen, die die Homöopathie er-
statten, finden Sie auf der DZVhÄ-Internetseite, www.welt-der-
homoeopathie.de in der Rubrik „Homöopathie für Kassenpatienten".
Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 - 2425331
presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829
in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztin-
nen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfü-
gen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Ver-
tragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben
setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopa-
thie" und der Förderung der Forschung ein.
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[24] Studie: Depressive sind anfälliger für Viruserkrankungen
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"Baierbrunn (ots) - Gut gelaunte Menschen stecken eine Erkältung
besser weg als solche mit ängstlicher, feindseliger oder depressi-
ver Grundstimmung, berichtet die "Apotheken Umschau". Den Nachweis
führten Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh (USA). Sie
registrierten über Wochen sorgfältig die Stimmung von Versuchsteil-
nehmern. Dann wurden diese mit Erkältungsviren infiziert und in
Quarantäne gebracht. Ergebnis: Die positiv Gestimmten berichteten
von weniger Symptomen als die Missmutigen."
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=931695
Apotheken Umschau, 25. Jan. 2007
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[25] Roche erzielt 2006 Rekordgewinn von 9,2 Milliarden Franken
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"Der Pharmakonzern Roche strotzt vor Gesundheit: Der Konzerngewinn
stieg 2006 um 34 Prozent auf 9,2 Mrd. Franken. Dank dem besten
Resultat in der 110-jährigen Konzerngeschichte erhalten die Aktio-
näre eine Dividendenerhöhung von satten 36 Prozent."
Quelle:
http://www.espace.ch/artikel_316271.html
espace.ch, 7. Feb. 2007
Kommentar:
Für alle, die mit der Meldung nichts anfangen können: Roche ist der
Hersteller des antiviralen Grippemittels TAMIFLU, das von zahlrei-
chen Regierungen aufgrund der Pandemie-Panikmache in rauen Mengen
bestellt wurde. Zumindest für Roche hat sich das gelohnt. Und dar-
über hinaus auch für den ehemaligen US-Verteidigungsminister Rums-
feld, Großaktionär bei der Firma GILEAD, dem TAMIFLU-Lizenzeigen-
tümer, der von der US-Regierung bei seinem Lizenzstreit mit Roche
massiv unterstützt wurde. Wenn man weiß, dass die Pandemie-Panik-
mache von der Weltgesundheitsbehörde WHO "sorgsam gepflegt" wird
und die WHO engstens mit der US-Seuchenbehörde CDC zusammenarbei-
tet, die, wie bisweilen nachzulesen ist, dem Verteidigungsministe-
rium unterstehen soll, schließt sich der Kreis.
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[26] Rekordgewinne: Novartis und Merck legen 2006 kräftig zu
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"Das Pharma-Business läuft exzellent: Größen wie Novartis und Merck
konnten im Geschäftsjahr 2006 ihren Gewinn um rund ein Viertel
steigern. Und die Pipelines versprechen auch für die nächsten Jahre
satte Zuwächse. Novartis hat 2006 den Reingewinn um 17 % auf 7,2
Mrd $ (5,58 Mrd €) gesteigert. Unter Ausschluss der Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Übernahme des Impfstoffherstellers Chiron
erhöhte sich der Reingewinn sogar um 25 %. Der Umsatz wuchs um 15 %
auf 37 Mrd $, wobei sich die Erlöse in der größten Division Pharma
um 11 % auf 22,58 Mrd $ erhöhten. (...)"
hier weiterlesen:
http://chemiereport.at/chemiereport/stories/4959/
chemiereport.at vom 18. Jan. 2007
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[27] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne
Gewähr. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere
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Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
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hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.
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