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Inhalt:
[01] impfkritik.de in neuem Kleid
[02] Selbstheilung: 70 Prozent der Leiden kuriert der Körper selbst
[03] PEI: Unabhängigkeitserklärungen der Mitarbeiter bleiben geheim
[04] Nur für Fachpersonal: Bewertung der Impfstoff-Sicherheit
[05] Impfstreit in Österreich: Apotheker wollen Ärzte verklagen
[06] Patentamt widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
[07] Hersteller erfreut über Neuordnung der Medikamenten-Zulassung
[08] Informationsfreiheitsgesetz: "Langer Atem, Anwalt und Geld"
[09] Experten bezweifeln Nutzen von AIDS-Medikamenten
[10] "Schutz vor Allergien durch Impfungen unwahrscheinlich"
[11] Meerrettich hilft bei Erkältungen
[12] Influenza-Anfälligkeit durch Vitamin D-Mangel
[13] Schutz vor Pestiziden sinkt
[14] Australien erzwingt Preisnachlass bei Krebsimpfstoff
[15] USA: Eltern mobilisieren gegen Krebsimpfung
[16] Hersteller wollen Bewusstsein um Krebsgefahren erhöhen
[17] Gesundheitsreform: Krankenkassen kritisieren STIKO
[18] Arbeiter-Ersatzkassen übernehmen homöopathische Behandlungen
[19] AOK zahlt Akupunktur
[20] Vogelgrippe-Expertin wird Chefin der WHO
[21] China: Vereinzelter Vogelgrippefall wirft Fragen auf
[22] Automatische Organfreigabe bei fehlendem Widerspruch?
[23] Beipackzettel sollen verständlicher werden
[24] USA: Anthrax-Zwangsimpfung in der Kritik
[25] Psychische Erkrankungen nehmen als Einzige zu
[26] Diabetes-Studie über Ursachen und Heilungsmöglichkeiten
[27] USA: Lilly zahlt 500 Mio. US-Dollar für Nebenwirkungen
[28] Studie: Masern senken das Allergien-Risiko
[29] Lukrative Doppel-Strategie der Bill & Melinda Gates Stiftung?
[30] Falsche Autorenangaben bei herstellerfinanzierten Studien
[31] Pharmakonzern greift Meinungsfreiheit im Internet an
[32] Impressum
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[01] impfkritik.de in neuem Kleid
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Das Themenportal www.impfkritik.de zeigt sich seit einigen Wochen
in einem neuen Gewand. Die Gestaltung ist jetzt professioneller und
übersichtlicher. Und wie gefällt es Ihnen?
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[02] Selbstheilung: 70 Prozent der Leiden kuriert der Körper selbst
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"Hamburg (ots) - Für viele gesundheitliche Probleme braucht man
keinen Arzt, sondern kann auf die Selbstheilungskräfte des Körpers
vertrauen. Wissenschaftler haben jetzt einige Funktionsweisen der
natürlichen Heilung entschlüsselt, wie die Zeitschrift VITAL be-
richtet. "Die moderne Naturheilkunde geht heute davon aus, dass der
menschliche Organismus in der Lage ist, annähernd 60 bis 70 Prozent
aller Leiden selbst zu heilen", sagt Prof. Dr. Gustav Dobos, Chef-
arzt am Essener Knappschafts-Krankenhaus und führender Fachmann der
jungen "Mind-Body-Medizin" (...)."
hier weiterlesen:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=917184
VITAL, 19.12.2006
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[03] PEI: Unabhängigkeitserklärungen der Mitarbeiter bleiben geheim
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(hat) Nachdem impfkritik.de beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der
Zulassungsbehörde für Impfstoffe, die ihr vorliegenden Daten über
Interessenskonflikte von Mitarbeitern angefordert hatte, veröffent-
lichte das PEI erstmals auf ihrer Webseite das entsprechende Formu-
lar, das Behördenmitarbeiter unterzeichnen müssen. Die Anfrage
selbst will die Behörde nicht beantworten, obwohl sie unter Beru-
fung auf das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gestellt wurde.
impfkritik.de kündigte an, den Rechtsweg beschreiten zu wollen.
Erklärung nach § 77a Abs. 1 Satz 2 Arzneimittelgesetz zur Unabhän-
gigkeit von der pharmazeutischen Industrie:
http://www.pei.de/DE/institut/institut-unabhaengigkeitserklaerung.html__nnn=true
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[04] Nur für Fachpersonal: Bewertung der Impfstoff-Sicherheit
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(ht) Erstmals seit Dez. 2004 veröffentlichte das Paul-Ehrlich-
Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde für Impfstoffe, wie-
der eine aktuelle Bewertung der Impfstoff-Sicherheit. Allerdings
ist die Abhandlung, für den die PEI-Mitarbeiter Weisser und Keller-
Stanislawski verantwortlich zeichnen, nicht öffentlich zugänglich,
sondern liegt auf der PEI-Webseite im kennwortgeschützten "Doc-
Check-Bereich", der ausschließlich für medizinisches Fachpersonal
zugänglich ist. Damit folgt das PEI weiterhin seiner langjährigen
Politik, eine öffentliche Diskussion über die Impfstoffsicherheit
möglichst durch das Zurückhalten von Informationen zu vermeiden.
Merkwürdig ist, dass zwar PEI-Mitarbeiter für den Artikel verant-
wortlich zeigen, das Copyright jedoch offenbar beim Marseille-
Verlag liegt. Eine Anfrage beim Verlag mit der Bitte um Genehmigung
der Veröffentlichung auf www.impfkritik.de wurde ablehnend beschie-
den. Dies sei mit den Autoren und dem PEI so vereinbart worden,
hieß es in der Antwort des Verlags. impfkritik.de kündigte an, eine
Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das PEI zu
richten, um die Veröffentlichung des Berichtes zu erzwingen.
(Am Artikel interessierte Nichtmediziner senden am besten eine E-
mail-Anfrage an presse@pei.de)
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[05] Impfstreit in Österreich: Apotheker wollen Ärzte verklagen
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"Geht es nach der steirischen Ärztekammer, soll es ab 2007 Impf-
stoffe direkt beim Arzt zu kaufen geben. Rückendeckung vom Gesund-
heitsministerium gibt es dafür nicht. Die Apothekerkammer droht
rechtliche Schritte an. (...)"
hier weiterlesen:
http://steiermark.orf.at/stories/158967
ORF, 19. Dez. 2006
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[06] Patentamt widerruft Patent auf tiefgekühlte Embryonen
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"Die Einspruchabteilung des Europäische Patentamtes (EPA) in Mün-
chen hat heute ein Patent auf tiefgekühlte menschliche Embryonen
und Keimzellen (Eizellen und Sperma) des Menschen komplett widerru-
fen. Greenpeace hatte 2004 gegen das Patent Einspruch eingelegt,
weil die Kommerzialisierung menschlicher Embryonen laut den europä-
ischen Patentgesetzen nicht zulässig ist. Zudem hatte die Fraunho-
fer-Gesellschaft aus München gegen das Patent Einspruch aus techni-
schen Gründen eingelegt. Ihrer Meinung nach liegt beim Patent EP
1121015 gar keine neue Erfindung vor. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.businessportal24.com/de/Greenpeace_Einspruch_Europaeisches_Patentamt_Patent_85223.html
Greenpeace, 19. Dez. 2006
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[07] Hersteller erfreut über Neuordnung der Medikamenten-Zulassung
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"Berlin (VFA). Die forschenden Arzneimittelhersteller begrüßen die
heute im Bundeskabinett beschlossene Umgestaltung des Bundesinsti-
tuts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in eine Agentur:
'Eine starke, handlungsfähige Zulassungsstelle ist für die for-
schenden Arzneimittelhersteller ein wichtiger Standortfaktor', so
kommentiert die Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender
Arzneimittelhersteller (VFA), Cornelia Yzer, den heutigen Kabi-
nettsbeschluss. Yzer weiter: 'Andere EU-Mitgliedsstaaten haben das
schon vor Jahren erkannt und deshalb ihre Behörden in Agenturen ü-
berführt, die den Herausforderungen in Europa wesentlich besser ge-
wachsen sind.' (...)"
hier weiterlesen:
http://www.businessportal24.com/de/Moderne_Arzneimittelzulassung_Wirtschaftsstandort_Deutschland_85525.html
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA), 20. Dez.
2006
Kommentar:
Dass sich die Hersteller freuen, dass sie die lachenden Dritten
sein können, wenn die europäischen Zulassungsbehörden für Arznei-
mittel untereinander in Konkurrenz treten, ist verständlich. Dass
sich damit die Arzneimittel-Sicherheit erhöhen wird, darf man ge-
trost bezweifeln.
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[08] Informationsfreiheitsgesetz: "Langer Atem, Anwalt und Geld"
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"Der Impfgegner Hans Tolzin erhielt vom Robert-Koch-Institut eine
Datenbank über Komplikationen bei Impfungen. Allerdings, so Tolzin,
brauche man »einen langen Atem, einen Anwalt und Geld«, wenn man
alle gewünschten Unterlagen bekommen wolle."
ganzen Artikel lesen:
http://www.jungewelt.de/2006/12-22/011.php
Junge Welt, 22. Dez. 2006
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[09] Experten bezweifeln Nutzen von AIDS-Medikamenten
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(ht)Dafür, dass es besser ist, AIDS-Medikamente zu nehmen als gar
nichts zu tun, gibt es nach Ansicht einer Expertengruppe namens
"Rethinking AIDS" keine Beweise. Zu diesem Schluss kommen sie u.a.
unter Berufung auf einer kürzlich im renommierten Fachjournal NEJM
veröffentlichten Studie. Nachfolgend die Original-Meldung aus dem
Rethinking-AIDS-Newsletter vom 22. Dez. 2006.
Presseerklärung "Rethinking AIDS" vom 22 Dec. 2006
New York - Als Reaktion auf eine Untersuchung über AIDS-Medikamen-
te, die in der Ausgabe des "New England Journal of Medicine" (NEJM)
vom 30, November 2006 veröffentlicht wurde, haben Wissenschaftler
der Non-Profit Gruppe "Rethinking AIDS" (RA) die Behauptung aufge-
stellt, dass die Endergebnisse der Studie einseitig ausgelegt wür-
den und dass die Vorstellung, ein Abbruch der Einnahme von Medika-
menten gegen AIDS wäre gefährlich, auf unbewiesenen Vermutungen be-
ruht. Nach Meinung des RA-Präsidenten Dr. Etienne de Haven, einem
Pionier der Virusforschung und Elektronenmikroskopie, "liefert die
NEJM-Studie keinen Beweis, dass die Einnahme von AIDS-Medikamenten
besser ist, als diese Mittel nicht zu nehmen. Unglücklicherweise
sind unrichtige Schlussfolgerungen von den Autoren der Untersu-
chung, von denen 14 finanzielle Förderung von den Herstellern der
AIDS-Medikamente erhalten, von den Medien wiederholt und einer Rei-
he von AIDS-Institutionen beworben worden.
In der NEJM-Studie wurde die Hälfte der Teilnehmer aufgefordert,
permanent antivirale Medikamente einzunehmen, während die anderen
mit der Medikamenteneinnahme aufhörten, als ihre T4-Zellzahl über
eine bestimmten Wert (350 Zellen pro ccm) angestiegen waren und die
Einnahme wieder aufnahmen, wenn ihre T4-Zellzahlen unter 250/ccm
abgefallen waren. Die Autoren der Studie kamen zu der Schlussfolge-
rung, dass Patienten, die mit der Medikamenteneinnahme aufgehört
hatten, 2,5 mal wahrscheinlicher an AIDS erkrankten oder starben
und zudem 70 % wahrscheinlicher an "nicht AIDS-bezogenen Vorfällen"
wie Herz-, Nieren- oder Leberproblemen litten.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse kam Dr. Anthony Fauci, Chef des
amerikanischen "National Institute for Allergy and Infectious Di-
seases" (NIAIDS), die diese Untersuchung finanziert hatte, zu dem
Schluss, dass Ärzte "...nicht weiter Therapiepausen anbieten dürf-
ten, ohne zumindest die Zahl der Viren zu überwachen, die im Blut
des Patienten zirkulieren. Das ist, wie ich aus praktischen Erwä-
gungen denke, das Ende der Therapiepausen."
"Wenn man die Untersuchung allerdings eingehender betrachtet,
stellt sich heraus, dass die Schlussfolgerungen ihrer Autoren unbe-
gründet und einseitig sind," bemängelt Dr. de Haven von "Rethinking
AIDS", einer internationalen Kontrollorganisation von Ärzten und
Wissenschaftlern (http://www.rethinkingaids.com ), Unter anderen
kritisiert "Rethinking AIDS":
--> Bei der Untersuchung gab es keine Kontrollgruppe mit HIV-
Positiven mit T4-Zellzahlen über 350, die keine Medikamente einnah-
men, und die als Maßeinheit für Gesunde dient. Zudem war die Studie
nicht blind konzeptioniert - sowohl Ärzte als auch Patienten wuss-
ten, welche Gruppe die Therapiepausen durchführt - was Erwartungs-
haltung und Interpretation beeinflusst.
--> Auch wurde die Befolgung der Anweisungen nicht gemessen, was
Fragen aufwirft, welche der beiden Gruppen mehr Medikamente einge-
nommen hat. Patienten, die [vorgeblich] ihre Medikamente permanent
einnahmen, könnte die Einnahme wegen möglicher Nebenwirkungen abge-
setzt und die ihren Ärzten nicht mitgeteilt haben, ein Vorgang, der
in einer klinischen Umgebung regelmäßig auftritt.
--> Die Untersuchung beschäftigte sich nicht mit Entzugssymptomen
nach der plötzliche Absetzung der Medikamente. Patienten, die ihre
Medikamente intermittierend erhalten sollten, könnten wegen Be-
schwerden (oder niedriger T4-Werte) wieder mit der Einnahme ihrer
Mittel begonnen haben, wodurch die Therapie dann permanent wurde.
--> Nach Angaben der Untersuchung "beruhen nur 8 % der Todesfälle
auf opportunistischen Erkrankungen." Allerdings gab es in der The-
rapiepausen-Gruppe 65 Fälle von Nebenwirkungen, die eindeutig auf
die AIDS-Medikamente zurückzuführen sind - ernsthafte Erkrankungen
der Nieren, des kardiovaskulären Systems und der Leber. In der Per-
manent-Gruppe betrug diese Zahl nur 39 Fälle. Da diese Erkrankungen
bekannte Nebenwirkungen der AIDS-Medikamente sind, könnte das ein
Hinweis darauf sein, dass die Gruppe mit den Therapieunterbrechun-
gen in Wirklichkeit mehr Medikamenten erhalten hat, als die Patien-
ten mit der Dauer-Therapie.
--> Die in der Studie eingesetzten Medikamente unterschieden sich
von einer Person zu anderen, was die Studie durch weitere Unbekann-
te belastet.
Und wenn diese Studie zeigt, dass der gelegentliche Einsatz von an-
tiviralen Medikamenten weniger wirksam ist, als der regelmäßige
Einsatz dieser Mittel, liefert sie dennoch keine Beweise dafür,
dass eine Einnahme antiviraler Substanzen wirklich besser ist, als
keine Einnahme.
Der wichtigste Laborparameter, der in der Studie zum Einsatz kam,
war die Bestimmung die Zahl der T4-Helferzellen - obwohl die Ver-
lässlichkeit dieses Wertes zur Bestimmung der klinischen Gesundheit
fraglich ist. So stellte die Concorde-Studie aus dem Jahre 1999 den
Einsatz der Helferzellzahlen als diagnostische Methode bei AIDS in
Frage und eine Arbeit aus dem Jahre 1996 mit dem Titel "Surrogate
endpoints in clinical studies: are we being misled?," im "Annals of
Internal Medicine" kam zu dem Ergebnis, dass die Bestimmung der T4-
Zellzahlen bei einer HIV-Infektion so wenig informativ ist, wie
"das Werfen einer Münze". Eine WHO-Untersuchung aus dem Jahre 2006
schließlich, die im "Journal of Infectious Diseases" abgedruckt
wurde, kam zu dem Schluss, dass die T4-Zellzahlen eine "weniger
verlässliche" Bestimmung der Immunkompetenz sei, als bisher ange-
nommen.
Und wenn Dr. Anthony Fauci zu dem Ergebnis kommt, die Studie zeig-
te, dass "Ärzte die Menge an Viren überwachen sollten, die im Blut
ihrer Patienten kreisen", haben die neuesten Untersuchungen ge-
zeigt, das PCR-Tests zur Bestimmung der Viruslast - mit denen man
seit 1996 standardmäßig die Gesundheit der Patienten bestimmt, den
Verlauf ihrer Erkrankung voraussagt und zur Zulassung neuer AIDS-
Mittel verwendet - kein verlässlicher Indikator oder Prädiktor der
Erkrankung ist. Wie eine Untersuchung mit über 20.000 HIV-Positiven
im "Journal of the American Medical Association" (JAMA) vom Septem-
ber 2006 ergab, gelang es mit der Bestimmung der Viruslast bei 90 %
der Fälle nicht, den Immunstatus zur erklären oder vorauszusagen,
das es nur eine geringe Korrelation zwischen der Virenlast (angeb-
lich eine Bestimmung der Virenzahl) und den T4-Zellzahlen (angeb-
lich ein Zeichen für die Schäden, die das Virus angerichtet hat)
gibt.
Von den Autoren der NEJM-Studie gaben 14 zu Protokoll, sie hätten
Beratungshonorare und/oder andere Zahlungen von Pharmaherstellern
erhalten, die HIV- (AIDS-) Medikamente herstellten. "Rethinking
AIDS" lobt die Nachrichtenagenturen - unter ihnen CBS und Associa-
ted Press, die über diesen wichtigen Interessenkonflikt berichtet
hatten.
Press Contact:
David Crowe
Media Relations
Rethinking AIDS
Phone +1 403 289 66 09 (toll free 877-289-6609)
Mobile +1 403 861 22 25
E-Mail:correspondence@rethinkaids.net
www.rethinkaids.net
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes
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[10] "Schutz vor Allergien durch Impfungen unwahrscheinlich"
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In einer kürzlich erschienenen Publikation kommen die Autoren San-
chez-Solis und Garcia-Marcos von der spanischen Universität Murcia
zu dem Schluss, dass es für die These einiger Studien, wonach Imp-
fungen gegen Asthma und Allergien schützen können, keine schlag-
kräftigen Beweise gibt.
Abstract (Zusammenfassung):
Epidemiologische Studien geben Anlass zu der Hypothese, das der An-
stieg von Asthma und Allergien in der industrialisierten Welt mit
einem Rückgang der Anzahl von infektiösen Erkrankungen in der Kind-
heit erklärt werden kann. Ist die Impfung in einem frühen Lebensal-
ter diesem Kontext der "Hygiene-Hypothese" ein Risikofaktor für die
Förderung allergischer Erkrankungen? Die Mehrzahl der Studien, vor
allem jener, die mit einer größeren Bevölkerung durchgeführt wur-
den, hat kein erhöhtes Risiko finden können, und obwohl "kein er-
höhtes Risiko finden" nicht das Gleiche ist, wie die "Nicht-
Existenz eines Risikos" scheint alles darauf hinzuweisen, dass ein
solches erhöhte Risiko tatsächlich nicht besteht. Und obwohl einige
Untersuchungen eine schützende Wirkung der Impfungen beschrieben
haben, wurde das Ergebnis von der Mehrzahl abgelehnt. Wenn es also
einen solchen Effekt gibt, ist er vermutlich eher schwach.
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17181437&itool=pubmed_DocSum
Expert Rev Vaccines. 2006 Oct;5(5):631-40. PMID: 17181437
Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes
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[11] Meerrettich hilft bei Erkältungen
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"Natürliches Antibiotikum -- Eine Erkältung im Anmarsch? Dann müs-
sen Sie das folgende Rezept unbedingt mal ausprobieren. Einfach 3-5
mal täglich einen Teelöffel Tafel-Meerrettich in den Mund nehmen
und mit warmem Wasser herunterspülen. Das schmeckt zwar nicht be-
sonders lecker, wirkt aber. Denn der Meerrettich enthält große Men-
gen scharfer ätherischer Öle, vor allem das Allylsenföl, das wie
ein natürliches Antibiotikum wirkt. Meerrettich ist zwar äußerst
radikal, dafür aber sehr schnell und gründlich wirksam. Wegen sei-
ner Schärfe jedoch bitte nicht auf nüchternen Magen anwenden, da
dieser sonst rebellieren könnte. Eine einwöchige Meerrettich-Kur
wirkt auch als Ausputzer bei Infektionen von Nebenhöhlen, Darm,
Nieren und Blase. Sollte sich jedoch eine spürbare Besserung nicht
schon nach einem Tag einstellen (!), dann bitte sofort zum Arzt ge-
hen, weil eine ernsthafte Erkrankung vorliegen könnte."
Quelle:
Vanessa Halen, wellness-infoseite.de
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[12] Influenza-Anfälligkeit durch Vitamin D-Mangel
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Eine im Dez. 2006 erschienene Studie von Mitarbeitern des Atascade-
ro State Hospital in Kalifornien bestätigt die These von R. Edgar
Hope-Simpson aus dem Jahr 1981, dass ein Mangel an Vitamin D die
Empfänglichkeit für Erkältungskrankheiten maßgeblich erhöht. Dies
erkläre auch die erhöhte Erkrankungsrate im Winter.
Abstrakt
Im Jahre 1981 hatte [der britische Arzt] R. Edgar Hope-Simpson be-
reits angenommen, dass ein "saisonaler Stimulus", der eng mit der
Sonnenstrahlung verbunden ist, die saisonale Abhängigkeit der epi-
demischen Influenza erklären könnte. Sonnenstrahlung löst die sai-
sonanhängige Produktion von Vitamin D in der Haut aus; ein Vitamin
D-Mangel ist im Winter häufiger und aktiviertes Vitamin D
(1,25(OH)2D), ein Steroidhormon, hat erhebliche Auswirkungen auf
die menschliche Immunität. 1,25(OH)2D wirkt als ein Immunmodulator,
indem es einer vermehrten Bildung entzündungsfördernder Zytokine
vorbeugt und zugleich das oxidative Impulspotential der Makrophagen
erhöht.
Aber was vermutlich am wichtigsten ist: Es stimuliert erheblich die
Freisetzung antimikrobiell wirkender Peptide, die in Neutrophilen,
Monozyten, natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) und den Epithelzel-
len vorkommen, welche die äußerste Schicht der Atemwege bilden und
dort eine wichtige Rolle beim Schutz der Lunge vor Infektionen
spielen. Freiwillige, denen man lebende abgeschwächte Influenzavi-
ren injiziert, neigen im Winter mehr dazu, Fieber und serologische
Anzeichen einer Immunreaktion zu entwickeln. Ein Vitamin D-Mangel
macht Kinder anfälliger für Atemwegsinfektionen. Ultraviolette
Strahlung (entweder aus künstlichen Quellen oder durch das Sonnen-
licht) verringert die Häufigkeit von Virusinfektionen der Atemwege,
ähnliches gilt für Lebertran (der ebenfalls Vitamin D enthält). Ei-
ne Interventionsstudie hat gezeigt, dass Vitamin D die Häufigkeit
von Atemwegsinfekten bei Kindern senkt. Wir kommen zu dem Schluss,
dass das Vitamin D bzw. ein Mangel an diesem Vitamin Hope-Simpson's
"saisonaler Stimulus" sein könnte
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=AbstractPlus&itool=pubmed_DocSum&list_uids=16959053
Epidemiol Infect. 2006 Dec;134(6):1129-40. Epub 2006 Sep 7
PMID: 16959053
Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes
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[13] Schutz vor Pestiziden sinkt
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"Berichte über die Pestizidbelastung von Lebensmitteln werden künf-
tig wohl positiver ausfallen. Nicht verringerte Rückstände in Obst
und Gemüse sorgen dafür, sondern heraufgesetzte Grenzwerte. (...)
Das Bundesamt für Verbraucherschutz weist zwar darauf hin, dass
auch die Anhebung der Grenzwerte um zum Teil das Hundertfache für
den Menschen ohne Belang sei. Heimberg: "Die neu festgesetzten
Höchstmengen sind für den Verbraucher gesundheitlich unbedenklich."
Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Cornelia Behm, hat daran aber
ihre Zweifel. Die EU-Harmonisierung im Pflanzenschutzmittelrecht
berge, da sich der bislang geltende strengste nationale Wert nicht
immer durchsetzen werde, für den Verbraucher Gefahren. So rechne
die Bundesregierung offenbar mit einer "deutlichen Senkung des
Schutzniveaus", interpretiert die agrarpolitische Sprecherin der
Bundestags-Grünen die Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf
eine Anfrage ihrer Fraktion. (...)"
Quelle:
Frankfurter Rundschau vom 23. Dez. 2006
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[14] Australien erzwingt Preisnachlass bei Krebsimpfstoff
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Wie der von Pharmazuwendungen unabhängige Informationsdienst "arz-
nei-telegramm" in seiner Ausgabe 1/2007 meldet, wird der neue
Krebsimpfstoff GARDASIL in Australien mit einem 30%igen Preisnach-
lass (96 EUR je Dosis statt wie in Deutschland 159 EUR) auf den
Markt kommen. Darüber hinaus habe sich der australische Vertreiber
CSL u. a. verpflichtet, sich an den Kosten für ein nationales Impf-
schadensregister zu beteiligen.
http://www.arznei-telegramm.de
Kommentar:
(ht) Von solchen Zugeständnissen können wir in Deutschland nur
träumen. Hier wird GARDASIL, ein Impfstoff, für dessen Nutzen es
keine echten wissenschaftlichen Beweise gibt, zum stark überteuer-
ten Preis von 465 EUR für drei notwendige Impfstoffdosen auf den
Markt kommen. Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich dies ändert,
solange mögliche Interessenskonflikte von Mitgliedern der Ständigen
Impfkommission (STIKO), die in Deutschland öffentliche Impfempfeh-
lungen aussprechen, nicht öffentlich diskutiert werden. Vor allem
die Verquickung des STIKO-Vorsitzenden Schmitt mit dem Hersteller
GlaxoSmithKline (GSK) ist Kritikern ein Dorn im Auge. GSK will dem-
nächst auch in Deutschland das bisher einzige Konkurrenzprodukt zu
GARDASIL vermarkten.
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[15] USA: Eltern mobilisieren gegen Krebsimpfung
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(ht) Im US-Bundesstaat Michigan machen Eltern gegen die öffentliche
Empfehlung der Krebsimpfung mobil. Sie weisen auf das hohe Neben-
wirkungsrisiko des Impfstoffs hin und sind besorgt, dass das Impfen
von 9jährigen gegen eine sexuell übertragbare Krankheit von den
Kindern als eine Art "Freibrief" verstanden werden kann. Mit einem
Kommentar von Barbara Loe Fisher.
"Der HPV-Impfstoff ist von der amerikanischen Food and Drug Admi-
nistration (FDA) für den Einsatz bei Mädchen im Alter zwischen 9
und 26 Jahren zugelassen worden. Ein Beratergremium der Regierung
hat empfohlen, den Impfstoff zu verabreichen, bevor Mädchen sexuell
aktiv werden. Dennoch sollte oder dürfte eine Neunjährige [noch
nicht] sexuell aktiv sein, auch wenn dies für einige Kinder in die-
sem Alter bereits zutreffen wird - die vermutlich aber eine Minder-
heit darstellen. Warum muss dann also diesen Impfstoff allen jungen
Mädchen dieses Alters aufzwingen? Die Entscheidung darüber gehört
eindeutig in die Hand der Eltern, die unserer Meinung aber auch in
diesem Alter für [sexuelle] Abstinenz zu sorgen haben. ... Diese
Impfung ist eine Entscheidung von Eltern und Familie - sie gehört
in die eigenen vier Wände und nicht in die 4 Wände des Regierungs-
gebäudes."
Quelle:
http://www.theoaklandpress.com/stories/122706/opi_2006122722.shtml
The Oakland Express 27. Dezember 2006
"Die Gesetzesvorlage [einer Pflichtimpfung mit dem HPV-Serum], die
von der republikanischen Senatorin Bev Hammerstrom aus Temperance
eingereicht wurde, hat am 20. September 2006 im Senat [von Michi-
gan] die erste Hürde genommen. Die Vorlage umfasste eine Zusatz,
der es Eltern gestattet, die Impfung abzulehnen, wenn es ihr Wunsch
ist. Dennoch traf das Gesetz im Senat auf starke Opposition. Grund-
lage des Widerspruchs war die Tatsache, dass die FDA den Impfstoff
erst im Juni diese Jahres zugelassen hatte und es Behauptungen gä-
be, dass einige Personen auf den Impfstoff mit Nebenwirkungen rea-
giert hatten. Zudem wird das Virus durch sexuellen Kontakt übertra-
gen und einige Gegner betachten die Idee, den Impfstoff bei Schul-
kindern einzusetzen, als ein Signal, dass man die Mädchen für sexu-
ell aktiv hält."
Quelle: Legislative Update from Sue Waltman, founder, MOM (Michigan
Opposing Mandatory Vaccines).
Kommentar von Barbara Loe Fisher:
In den vergangene Monaten haben sich Eltern aus Michigan die Zeit
genommen und versucht, Mitglieder der Legislative dieses Staates
über die mögliche Risiken des HPV-Impfstoffs und den nicht angemes-
senen Versuch zu informieren, die Politiker davon zu überzeugen,
diese Impfung für alle Mädchen der 6. Schulklassen verpflichtend zu
machen. An der Spitze dieser Kampagne steht die Organisation "Mi-
chigan Opposing Mandatory Vaccines" (MOM) und deren Leiterin Sue
Waltman, eine langjährige Förderin der Einverständnisregelung, die
das Recht von Eltern aus Michigan verteidigt, freiwillige Ent-
scheidungen in Impffragen treffen zu können.
Wenn die gesetzgebenden Organe eines Bundesstaats vollständige und
korrekte Informationen über Vorteile und Risiken eines neuen Impf-
stoffs besitzen, den Vertreter der Gesundheitsbehörden und Medika-
mentenhersteller verpflichtend machen wollen und wenn diese Infor-
mationen von den Bürgern stammen, die von dieser Entscheidung un-
mittelbar betroffen werden, entscheiden die Politiker oft anders,
als wenn ihr Wissen nur von den Impfstoffherstellern und Lobbyisten
der Ärztevereinigungen stammen, die von einer solche Pflichtimpfung
profitieren. Es ist für die Bürger aller Staaten äußerst wichtig zu
wissen, dass sie die Entscheidungen ihrer Gesetzgeber über neue
Pflichtimpfungen beeinflussen KÖNNEN, WENN sie nur aufstehen und
sich dazu äußern.
Meine Glückwünsche an MOM und die anderen Eltern und Aktivisten aus
Michigan, die sich genügend um ihr Einverständnisrecht gekümmert
haben, um dafür zu kämpfen
Quelle: NVIC-Newsletter vom 8. Jan. 2007
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[16] Hersteller wollen Bewusstsein um Krebsgefahren erhöhen
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(ht)Eine Projektgruppe namens ZERVITA will das Bewusstsein um die
Gefahren und Ursachen von Gebärmutterhalskrebs erhöhen. Ein Groß-
teil der Projektpartner hat beruflich oder geschäftlich mit dieser
Krankheit zu tun. Zu den Hauptsponsoren gehören Diagnostik- und
Impfstoffhersteller.
"Durch verständliche, wissenschaftlich abgesicherte und objektive
Informationen über den Nutzen von Früherkennungs-Untersuchungen
sollen mehr Frauen als bisher zur Teilnahme motiviert werden. Au-
ßerdem informiert ZERVITA darüber, welche Risikofaktoren es gibt
und wie man gegen Gebärmutterhalskrebs vorbeugen kann. (...)"
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/11/004a1107.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung vom 11. Jan. 2007
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"ZERVITA erhält Förderung durch das 6. Forschungsrahmenprogramm der
Europäischen Union, Project INCA (The role of chronic Infections in
the development of cancer LSHC-CT-2005-018704) www.inca-
project.org.
Weitere finanzielle Unterstützung erhalten wir durch unsere Haupt-
sponsoren
Cytyc Germany GmbH
Digene Deutschland GmbH
GlaxoSmithKline GmbH
Sanofi Pasteur MSD
und durch Greiner Bio-One GmbH, Roche Diagnostics GmbH und Innoge-
netics GmbH.
Die Förderer und Sponsoren haben keinen Einfluss auf die inhaltli-
chen Entscheidungen der Projektgruppe und sind nicht in die Ent-
scheidungsprozesse der Projektgruppe eingebunden."
Quelle:
http://www.zervita.de/
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[17] Gesundheitsreform: Krankenkassen kritisieren STIKO
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(ht) Die Ständige Impfkommission (STIKO), die im Auftrag des Bun-
desgesundheitsministeriums Impfempfehlungen ausspricht, gerät zu-
nehmend in die Kritik. Im Zuge der Gesundheitsreform sollen die
Impfempfehlungen der STIKO zu Pflichtleistungen der Krankenkassen
werden. In einer gemeinsamen Stellungnahme zur Gesundheitsreform
kommen einige große Krankenkassen zu dem Schluss, dass die finan-
ziellen Belastungen, die durch diese Maßnahme auf die gesetzlichen
Krankenkassen zukommen, zusätzlich 1,6 Mrd. Euro - zzgl. den jähr-
lichen Folgekosten - betragen werden. Darüber hinaus weisen die
Krankenkassen auf die Industrienähe der STIKO hin.
Original-Wortlaut der Stellungnahme:
http://www.gkv.info/gkv/index.php?id=476
(Bundestags-Drucksache 16/3100 - vom 24.10.2006)
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[18] Arbeiter-Ersatzkassen übernehmen homöopathische Behandlungen
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"Düsseldorf (dpa/lnw) - Die homöopathische Behandlung für die Ver-
sicherten der Arbeiter-Ersatzkassen in Nordrhein und Westfalen-
Lippe ist jetzt gesichert. Seit dem 1. Januar werden die Leistungen
mit festen Zahlungen außerhalb des Budgets vergütet, teilte der Ar-
beiter-Ersatzkassenverband am Freitag mit. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107568.html
DPA, 05.01.2007
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[19] AOK zahlt Akupunktur
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"Bonn (ots) - Die AOK bezahlt ab 1. Januar 2007 für ihre Versicher-
ten Akupunktur bei chronischen Rücken- oder Knieschmerzen. "Jetzt
können wir den betroffenen Patienten neben der bisherigen konventi-
onellen Therapie einen weiteren Baustein in der Behandlung ihrer
chronischen Schmerzen anbieten", erläutert Dr. Hans Jürgen Ahrens,
Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=920383
AOK Pressemeldung vom 28. Dez. 2006
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[20] Vogelgrippe-Expertin wird Chefin der WHO
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"Genf (dpa) - Die Vogelgrippe-Expertin Margaret Chan hat am Don-
nerstag ihr Amt als neue Generaldirektorin der Weltgesundheitsorga-
nisation (WHO) in Genf angetreten. (...) Als Gesundheitsministerin
in Hongkong dämmte Chan 1997 den Ausbruch der Vogelgrippe mit der
radikalen Massentötung von Federvieh ein. Rund 1,6 Millionen Hüh-
ner, Enten und Gänse in Hongkong wurden vorsorglich gekeult. (...)"
ganzen Artikel lesen:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107508.html
DPA, 4. Jan. 2007
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[21] China: Vereinzelter Vogelgrippefall wirft Fragen auf
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"Peking (dpa) - Erstmals in diesem Winter haben die chinesischen
Gesundheitsbehörden wieder eine Erkrankung eines Menschen an der
Vogelgrippe gemeldet. Ein 37-jähriger Bauer in der Provinz Anhui
habe sich mit dem H5N1-Virus angesteckt, obwohl in der Gegend kein
Ausbruch der Geflügelseuche bekannt gewesen sei, berichtete die
amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. (...)"
ganzen Artikel lesen:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107761.html
DPA, 10. Jan. 2007
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[22] Automatische Organfreigabe bei fehlendem Widerspruch?
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(ht) Der Leiter des Augsburger Transplantationszentrums regte ge-
genüber dem Deutschlandradio Kultur an, die Organentnahme für
Transplantationen grundsätzlich freizugeben: "Die Situation ließe
sich durch die Einführung einer Widerspruchsregelung verbessern,
sagte Nagel. Bei der Widerspruchsregelung sei jeder Mensch automa-
tisch Organspender, solange er keinen Widerspruch geltend gemacht
hat."
Quelle:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107496.html
DPA, 4. Jan. 2007
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[23] Beipackzettel sollen verständlicher werden
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"Baierbrunn (ots) - Nur die Hälfte aller Patienten versteht die
Beipackzettel von Medikamenten. Das ergab eine Umfrage des Insti-
tuts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). 15 Prozent der
Befragten werfen ihre Arzneimittel sogar weg, weil die Angaben über
Nebenwirkungen sie verunsichern. Ab sofort muss deshalb auch der
Beipackzettel einen Zulassungstest bestehen, berichtet die "Apothe-
kenUmschau". Die Angaben werden von unterschiedlichen Altersgruppen
bewertet. 80 Prozent der Teilnehmer müssen sie verstehen."
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=920602
Pressemeldung "Apotheken Umschau" 1/2007
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[24] USA: Anthrax-Zwangsimpfung in der Kritik
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(ht) Die Anthrax-Impfung, für US-Soldaten eine Pflicht, gerät zu-
nehmend in die Kritik. Bisher wurden 23 Todesfälle und hunderte,
evtl. sogar tausende Erkrankte auf die Impfung zurückgeführt. Mit
einem Kommentar von Barbara Loe Fisher.
"Trotz der Vermutungen, dass diese Impfungen bei bis zu 23 Todes-
fällen mit Schuld trägt und Hunderte, wenn nicht Tausende von Sol-
daten krank gemacht haben, will das Pentagon wieder seine vorge-
schriebenen Anthrax-Impfungen durchführen. ... Das Pentagon ist
massiv dafür kritisiert worden, dass es nicht gelungen ist, festzu-
stellen, ob die Impfungen Erkrankungen ausgelöst haben. Denn wie
das auch bei Francis der Fall gewesen ist, erhalten Soldaten oft
mehrere Impfstoffe am gleichen Tag, was es schwieriger macht, die
Ursachen einer Erkrankung zu identifizieren. ... Wie Colonel Ran-
dall Anderson, der Leiter der die "Military Vaccine Agency" sagt,
bewertet das Pentagon die Gesundheitsrisiken des Anthrax-Impfstoffs
"als genau so hoch, wie das andere Impfstoffe" die nur in einem
winzigen Prozentsatz der Geimpften Erkrankungen auslösen. ... Wie
zahlreiche Gesundheitsexperten glauben, löst das BioThrax eine Rei-
he von Problemen aus, und da besonders unter Frauen und Personen
mit Neigung zu einem Autoimmunleiden. Sie nennen das Guillain-
Barré-Syndrom, das lähmen oder töten kann, andere neurologische
Störungen, Diabetes, Arthritis, Chronisches Erschöpfungssyndrom,
chronische Muskel- und Gelenkschmerzen, Erkrankungen der Atemwege,
Sehbeschwerden, Gedächtnisverlust und Depressionen. ... Die betrof-
fene Soldaten machen ihre Regierung verantwortlich. ..."
Quelle:
http://www.realcities.com/mld/krwashington/16301061.htm
McClatchy Newspapers McClatchy Washington Bureau, 22. Dez. 2006
Kommentar von Barbara Loe Fisher
Die Gesundheitsexperten der Regierung, Naturwissenschafter und Ärz-
te im Dienst des Gesundheitsministeriums versuchen immer noch, die
Opfer jener Anthrax-Impfungen zu vertuschen, zu denen man amerika-
nische Soldaten gezwungen hat. Rekruten, die sich freiwillig der
US-Berufsarmee anschließen, gehören zu den kräftigste und gesündes-
ten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Und viel zu viele von ihnen
erleiden, nachdem sie Soldaten geworden sind, eine gesundheitliche
Verschlechterung, nachdem man sie mit Mehrfach-Impfstoffen wie dem
berüchtigt reaktiven Anthrax-Serum geimpft hat.
Meryl Nass, M.D., medizinische Direktorin des "Military and Biode-
fense Vaccine Project" (MBVP) des NVIC, hat mehr als 500 ernsthaft
erkrankte Männer und Frauen behandelt, deren gesundheitliche Prob-
leme kurz nach einer Impfung mit dem Anthrax-Serum während ihrer
Dienstzeit begonnen haben. Zudem ist sie in Kontakt mit Hunderten
weiterer [Personen], die über bleibende Funktionsstörungen von Ge-
hirn und Immunsystem berichtet haben.
Egal ob in ziviler oder militärischer Umgebung: Gesundheitsexperten
der Regierung vertuschen, verleugnen und verharmlosen die Opfer ei-
ner Impfung. Weiter Informationen über die Anthrax-Impfung und an-
dere militärische Impfstoffe finden Sie unter
www.military-biodefensevaccines.org
Quelle: NVIC-Newsletter vom 29. Dez. 2006
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[25] Psychische Erkrankungen nehmen als Einzige zu
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"(...) Der Krankenstand hat sich über alle Krankheitsarten gesehen
seit Beginn der Neunzigerjahre fast halbiert (Rückgang um 47 Pro-
zent). Bei Herz- und Kreislauf-Diagnosen sind die Krankentage be-
sonders stark zurückgegangen, von 1991 bis 2005 haben sich die
Fehltage um zwei Drittel reduziert. Bei Muskel- und Skeletterkran-
kungen gingen die Arbeitsunfähigkeitstage in diesem Zeitraum um 56
Prozent zurück.
Einzige Ausnahme mit deutlich mehr Krankheitstagen bilden die psy-
chischen Störungen, bei denen die Krankheitstage seit 1991 um 33
Prozent zugenommen haben. Psychische Erkrankungen sind inzwischen
die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. (...)"
ganzen Artikel lesen:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=921410
Pressemeldung des BKK-Bundesverbandes vom 2. Jan. 2007
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[26] Diabetes-Studie über Ursachen und Heilungsmöglichkeiten
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Aus einer Email von Dr. med. Johann Georg Schnitzer vom 3. Jan.
2007:
Soeben haben wir eine neue Diabetes-Studie gestartet - wahrschein-
lich die einzige weltweit, die auf Heilungsmöglichkeiten bei Typ
II, Typ I und deren Folgekrankheiten ausgerichtet ist:
http://www.dr-schnitzer.de/diabetes-studie-einfuehrung.html
(Einführung),
http://www.dr-schnitzer.de/inquiry3.html
(Fragebogen).
Diabetes ist die derzeit am stärksten zunehmende Zivilisations-
krankheit. Wie man sich und Andere davor schützt, und was zu tun
ist, wenn man bereits Diabetiker geworden ist, geht aus den Wis-
sensgrundlagen zu dieser Studie hervor.
Medizin, Pharma und Kapitalanleger ("Reich werden mit Diabetes")
verfolgen die Entwicklung mit großem wirtschaftlichem Interesse.
Darum wird von offizieller Seite nichts gegen den dramatischen An-
stieg (700 % in zwei Jahrzehnten!) unternommen, sondern Unheilbar-
keit behauptet und "das Leben mit der Krankheit" vermittelt.
Deshalb ist diese Studie so wichtig.
Teilnehmen kann jede Person gleich welchen Alters, die an Diabetes
erkrankt ist oder war und welche die in dem Buch "Diabetes heilen"
beschriebene, auf einer artgerechten natürlichen Ernährung gründen-
de Wiederherstellung der natürlichen Gesundheit anstrebt oder be-
reits erreicht hat (s. http://www.dr-schnitzer-buecher.de). Wenn es
erkrankte Kinder sind, mögen die Eltern für sie die Fragen beant-
worten, Jugendlichen mögen sie unterstützend beistehen.
Wer Arzt ist und seine Diabetes-Patienten beim Gesundwerden unter-
stützen möchte, möge mir dies bitte über http://www.dr-
schnitzer.de/therapysupport01.html mitteilen.
Einblicke in die gegenwärtige Sachlage vermitteln die folgenden
Beiträge in meinem Forum:
http://www.dr-schnitzer.de/forum-flugtauglichkeit-erhalten-ubs.html
http://www.dr-schnitzer.de/forum-diabetes-verlauf-ns.html
http://www.dr-schnitzer.de/forum-diabetes-bericht-mks.html
Als hoch wirksam zur Ausheilung chronischer Krankheiten haben sich
die zugrunde liegenden Prinzipien bereits in zwei anderen Studien
erwiesen:
http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruckstudie02-auswertungen.html
http://www.dr-schnitzer.de/auswer02.pdf
http://www.dr-schnitzer.de/lepra-heilen.html
Helfen Sie mit, einer Synthese von Hochzivilisation und Gesundheit
um diesen konkreten Schritt näher zu kommen: Heilung und Verhütung
von Diabetes Typ II, Typ I und deren Folgekrankheiten!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
Zeppelinstr. 88
D-88045 Friedrichshafen/Germany
Fax: +49 (0)7541-398561
Dr.Schnitzer@t-online.de (E-Mail)
http://www.dr-schnitzer.de (Website)
http://www.dr-schnitzer-buecher.de (Bücher)
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[27] USA: Lilly zahlt 500 Mio. US-Dollar für Nebenwirkungen
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"Indianapolis - Der amerikanische Pharmakonzern Lilly hat sich mit
den Anwälten von rund 18.000 Klägern auf die außergerichtliche Zah-
lung von 500 Millionen US-Dollar geeinigt. Gegenstand der Klagen
waren die diabetogenen Nebenwirkungen des Medikaments Zyprexa® mit
dem Wirkstoff Olanzapin, einem atypischen Antipsychotikum. Es ist
die zweite Einigung in dieser Angelegenheit. Im Jahr 2005 hatte
Lilly bereits 700 Millionen US-Dollar an 8.000 Patienten gezahlt.
Die Firma betont, dass die Zahlungen freiwillig erfolgen. Ein kau-
saler Zusammenhang zwischen der Einnahme des Medikaments und einem
Diabetes sei nicht zweifelsfrei bewiesen. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27014
Deutsches Ärzteblatt, Freitag, 5. Januar 2007
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[28] Studie: Masern senken das Allergien-Risiko
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(ht) Eine aktuelle Studie an der Universität Istanbul ergab bei
Kindern, die die Masern durchgemacht haben, eine geringere Aller-
gie-Anfälligkeit. Bei der Studie wurden die Daten von ca. 50 Kin-
dern mit und 50 Kindern ohne Masern ausgewertet.
Studienziel:
Virale und bakterielle Infektionen im Kindesalter verringern die
Wahrscheinlichkeit allergischer Erkrankungen im späteren Leben. Die
Häufigkeit allergischer Erkrankungen bei Patienten, die bereits an
Masern erkrankt waren, wird als niedrig angegeben, aber wie einige
Untersuchungen nach wie vor erkennen lassen, kann diese Erkrankung
die Häufigkeit allergischer Leiden steigern. Ziel dieser Studie war
es, die Häufigkeit allergischer Probleme nach einer Maserinfektion
in der Kindheit zu untersuchen.
Methoden:
52 Kindern, die wegen Masern in unsere Klinik aufgenommen worden
waren wurden mit 51 Kindern ohne Masern verglichen. In beiden Grup-
pen wurden allergischer Erkrankungen mit Hilfe des Fragebogens der
"International Study of Asthma and Allergies in Childhood" (ISAAC)
bewertet. Zudem wurden bei allen Kindern Hauttests mit den 4 geläu-
figsten Allergenen durchgeführt.
Ergebnisse:
Die Empfindlichkeit auf Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaub-
milben) war bei den Kindern mit Masern geringer, als bei den "ma-
sernfreien" Testteilnehmern. Zudem hatten die Kinder der Masern-
gruppe in den vorangegangenen 12 Monaten weniger häufig eine inten-
sivmedizinische Behandlung mit vernebelten Salbutamol benötigt. In
der Gruppe der Kinder ohne Masern kam es häufiger zum Einsatz von
Kortikoidinhalatoren.
Schlussfolgerungen:
Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die Diagnose ei-
ner allergischen Erkrankung weniger häufig bei Kindern auftritt,
die früher an einer Maserninfektion gelitten haben. Zudem reagier-
ten diese Kinder weniger sensibel auf D. pteronyssinus
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=DisplayFiltered&DB=pubmed
Allergol Immunopathol (Madr). 2006 Jul-Aug;34(4):146-9
Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes
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[29] Lukrative Doppel-Strategie der Bill & Melinda Gates Stiftung?
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(ht) Microsoft-Gründer Bill Gates investiert seine Milliarden-
Gewinne in globale Konzerne, die in den gleichen Ländern der Drit-
ten Welt gesundheitsgefährdende Umweltzerstörung betreiben, in die
auch die Impf-Milliarden der Gates-Stiftung fließen.
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Süddeutsche Zeitung: "Unsaubere Geschäfte der Gates-Stiftung"
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"Kinder verseucht, aber gegen Masern geimpft. Wo kommt das viele
Geld her, dass Gutmensch Bill Gates und Gattin unter die Armen der
Welt streuen? Eine Liste zeigt, dass die Millionen für gute Taten
verdient werden mit Aktien dubioser Unternehmen. Es ist ein Welt-
verbesserungskosmos, wie man ihn noch nicht gesehen hat: Die Bill
and Melinda Gates Stiftung besitzt 24,5 Milliarden Euro, sie wird -
dank der märchenhaften Spende des amerikanischen Investors und
zweitreichsten Mannes der Welt, Warren Buffett, in wenigen Jahren
über 50 Milliarden Euro verfügen, und damit über ein Vermögen, das
die Bruttosozialprodukte von 70 Prozent aller Länder der Welt über-
steigt. Und nichts anderem dient dieses Geld als dem Kampf gegen
Elend, Unwissenheit und Krankheit. Nun ja, fast nichts anderem.
(...)"
hier weiterlesen:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/548/97451/
Süddeutsche Zeitung vom 10. Jan. 2007
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SPIEGEL: "Gates tut Gutes mit schlecht gemachtem Geld"
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New York Die Bill-Gates-Stiftung ist wegen ihrer stillen Invest-
ments in umstrittene Öl- und Chemiekonzerne in die Kritik geraten.
Kein Einzelfall: Viele wohltätige Fonds versehen ihr gutes Werk mit
fragwürdig verdientem Geld.
New York - Die Spende betrug fast das Fünffache des Jahresbudgets
der Gruppe. Auf 4.736.587 Dollar war der Scheck ausgestellt, den
Javed Syed, der Tuberkulose-Experte der New Yorker Aids-
Organisation Treatment Action Group (TAG), diese Woche überreicht
bekam. "Mit diesem großzügigen Zuschuss", jubelte der gebürtige In-
der, "können wir die Arbeit zu TBC und HIV enorm ausweiten. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,459521,00.html
DER SPIEGEL vom 13. Jan. 2007
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"Die Gates-Stiftung hat weltweit, wie z. B. im Niger-Delta, 218
Millionen Dollars für die Erforschung von und Impfung gegen Polio
und Masern ausgegeben. Zur gleichen Zeit, in der die Stiftung Imp-
fungen zum Gesundheitsschutz finanziert, hat sie 423 Millionen $
bei Eni, Royal Dutch Shell, Exxon Mobil, Chevron und Total, Frank-
reich, investiert - eben jene Firmen, die für die meisten Maßnahmen
verantwortlich sind, durch die das Flussdelta in einem Maße ver-
dreckt und belastet wird, das weder in den USA noch in Europa er-
laubt wäre.
Eine Auswahl der größten Investitionen der Gates Foundation im Rah-
men von 100 Millionen bis zu 1 Milliarde Dollars: Abbott Laborato-
ries, Archer Daniels Midland, British Petroleum, Canadian National
Railway, Exxon Mobil, Freddie Mac, französische Regierung, japani-
sche Regierung, Merck, Schering Plough, Tyco International, Waste
Management. Tatsächlich machen regionale [politische] Führer die
Entwicklungsmaßnahmen der Ölkonzerne genau für die selben Probleme
verantwortlich, welche die Stiftung bekämpft.
Quelle:
http://seattletimes.nwsource.com/html/localnews/2003513256_gates070.html
The Seattle Times, 8. Januar2007,
Kommentar von Barbara Loe Fisher
Die Bill & Melinda Gates Foundation, der mehr als 60 Milliarden
Dollars zur Verfügung stehen - eine Betrag, der höher ist, als das
Bruttosozialprodukt von 70 % der Nationen der Erde - unterstützt
Gesellschaften, die genau die Gebiete in Afrika verschmutzen, in
denen jene Impfstoffe zum Einsatz kommen sollen, die von anderen
Gesellschaften hergestellt werden, die ebenfalls von Gates unter-
stützt werden. Ein Bericht der Los Angeles Times berichtet über:
"[Aufgelassene] Ölbohrlöcher, mit stehendem Wasser gefüllt, das i-
deal für die Moskitos ist, die Malaria verbreiten, eine der Erkran-
kungen, die von der Stiftung bekämpft werden. Inspektoren von Dr.
Noyenim Solomeon Enyidah, Gesundheitskommissar von Rivers State
(einem Bezirk des Staates Nigeria) in dem Ebocha liegt, berichten
über einen Ölteppich, der die Flüsse verstopft und Cholera verur-
sacht - noch eine der Plagen, die von der Stiftung bekämpft wird.
Die hellen und rußigen Gasfeuer - die bestimmte giftige Inhalts-
stoff wie Benzol, Quecksilber und Chrom enthalten - schwächen das
Immunsystem, so Enyidah und machen Kinder besonders anfällig für
Polio und Masern - eben die Erkrankungen, gegen welche die Gates -
Foundation die Impfungen finanziert."
Es hat in der Vergangenheit Vermutungen gegeben, dass viele der Er-
krankungen, die den modernen Menschen befallen, letzen Endes durch
skrupellose multinationale Gesellschaften, die Profite suchen und
Ärzten sowie Wissenschaftlern hervorgerufen worden sind, die
fälschlicher Weise glauben, sie würden der Menschheit helfen, indem
sie diese zur Anwendung vieler giftiger Medikamente und Impfstoffe
aufforderten, die ebenfalls durch die multinationalen Konzerne ver-
trieben werden. Unglücklicherweise scheint Afrika der Ort zu sein,
wo das stattfindet und dort leiden die Ärmsten am meisten. Sie wer-
den gleich zweimal ausgebeutet: Zuerst erkranken sie durch die pro-
duzierten Toxine, die ihre Körper vergiften und dann wird diese ih-
re Erkrankung als Rechtfertigung für Kauf und Anwendung zahlloser
Impfstoffe genutzt, mit denen man den künstlich geschaffenen Er-
krankungen theoretisch vorbeugt.
Paradoxerweise hilft auch der ahnungslose Durchschnittsamerikaner
dabei, die Kinder Afrikas und anderer unterentwickelter Nationen
auszubeuten: Je mehr vorgeschriebene Impfstoffe der US-Bürger ge-
zwungen wird, zu überhöhten Preisen zu kaufen und zu nutzen, desto
wohlhabender werden die Pharmafirmen, die diese Impfstoffe herstel-
len. Und diese Impfstoffhersteller nutzen die Profite, die sie in
den USA durch die Pflichtimpfungen gemacht haben, um armen Länden
wie Afrika ihre Medikamente zu reduzierten Preisen zu verkaufen.
Und so leiden die kleinen Kinder und werden ausgenutzt, Afrikaner
und Amerikaner gleichermaßen und sie werden so lange weiter leiden,
bis die Amerikaner aufstehen und diesen Teufelskreis unterbrechen.
Quelle: NVIC-Newsletter vom 11. Jan. 2007
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[30] Falsche Autorenangaben bei herstellerfinanzierten Studien
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(ht) Wissenschaftler des Nordic Cochrane Centers fanden in 33 von
44 herstellerfinanzierten Medikamentenstudien falsche Angaben zu
den Autoren. "Bei 33 der Studien waren Wissenschaftler, die im Pro-
tokoll genannt wurden, in der abschließenden Publikation wie von
Geisterhand verschwunden. Dafür tauchten oft angesehene Ärzte als
Autoren auf, die im ursprünglichen Studienprotokoll nicht erwähnt
waren. Dadurch, dass Klinikärzte als Autoren einer Studie auftre-
ten, steigt ihre Glaubwürdigkeit, wenn es um die Beurteilung von
Medikamentenwirkungen geht. "Wir glauben, dass diese Praxis wirt-
schaftlichen Zwecken dient", schreiben die Autoren um Peter C.
Gotzsche im Online-Journal "Plos Medicine". Die verschwundenen Mit-
arbeiter hingegen waren meist Statistiker."
Quellen:
--> "Medizinstudien mit falschen Autoren geschmückt"
Netzeitung.de, 16. Jan. 2007
--> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27141
Deutsches Ärzteblatt vom 16. Jan. 2007
--> Original-Publikation (englisch):
http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371/journal.pmed.0040019
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[31] Pharmakonzern greift Meinungsfreiheit im Internet an
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(ht) Der Pharmakonzern Eli Lilly geht gerichtlich gegen Webseiten
vor, die ein internes Konzerndokument veröffentlicht haben, das die
Risiken eines Medikaments der Firma offen legt. Selbst Webseiten,
die nur einen Link setzen, sind betroffen.
"Es ist eine chaotische Angelegenheit, die den Pharmariesen Eli
Lilly zum Thema mehrere Artikel in der New York Times macht, in de-
nen behauptet wird, die Firma hätte versucht, die gesundheitlichen
Risiken ihres Antipsychotikums Zyprexa zu verniedlichen oder zu
vertuschen. Und es geht auch um Rechtsanwälte, die verschiedene
Personen, Organisationen und Webseiten repräsentieren, die alle be-
haupten, ihre Redefreiheit im Internet wäre beschnitten worden. Die
Angelegenheit hat die Aufmerksamkeit der "Electronic Frontier Foun-
dation" erregt, jener ehrwürdigen Hüterin der digitalen Rechte aus
San Francisco, sowie einen der Rechtsanwälte der Organisation, Fred
von Lohmann, der jetzt einen anonymen Internetuser vertritt, der
sich in dem rechtliche Aufruhr verzettelt hat. "Eine der zentralen
Mission in der 16jährigen Geschichte der Stiftung ist es immer ge-
wesen, dafür zu sorgen, dass alle Rechte, die sich auf die älteren
Medien beziehen auch im Internet ihre Gültigkeit behalten," sagt
van Lohmann. "Aber für diese Rechte muss man natürlich kämpfen."
Quelle:
Tom Zeller, Jr., The New York Times
Kommentar von Barbara Loe Fisher
Das haben wir doch schon lange kommen sehen. Wohlhabende und poli-
tisch einflussreiche Pharmagesellschaften, die Medikamente und
Impfstoffe verkaufen, wollen die Meinungsfreiheit im Internet be-
schneiden, damit sie die Gefahren ihrer Produkte vor der Öffent-
lichkeit geheim halten können. Gerade hat der Pharmagigant Eli Lil-
ly das Bundesgericht angerufen und versucht Non-Profit-Gruppen dar-
an zu hindern, auf ihren Webseiten Dokumente einzustellen, die dar-
auf hinweisen, dass Lilly versucht hat, die gefährlichen Nebenwir-
kungen ihres Antipsychotikums Zyprexa zu verniedlichen oder vor
Ärzten und Patienten zu verheimlichen.
Lilly überzeugte einen Bundesrichter in New York, eine Verfügung
auszufertigen, die es der "Alliance for Human Research Protection"
(www.ahrp.org) unter Leitung von Vera Hassner Sharav, und
"MindFreedom International" verbietet, Dokumente der Firma Lilly
einzustellen, in denen die Risiken von Zyprexa dargelegt werden.
Dabei wurde nicht nur verboten, diese Dokumente auf den Webseiten
darzustellen, sondern auch Verlinkungen auf den Speicherort dieser
Dokumente einzurichten.
Lilli versucht den Präzedenzfall zu konstruieren, dass Informatio-
nen, die durch private Nutzer und/oder Interessengruppen mit Sitz
in den USA an das Internet übermittelt werden, von dem Recht der
freien Meinungsäußerung ausgeschlossen werden, das im Rahmen der
amerikanischen Verfassung garantiert wird und in der Vergangenheit
die Pressefreiheit in den USA geschützt hat. Offensichtlich würde
Lilly wohl gerne Firmen (und eventuell auch Regierungsstellen), die
etwas zu verbergen haben, den Weg bereiten, Bürger daran zu hin-
dern, sich im Internet darüber austauschen zu können, was sie wis-
sen.
Das Internet, das zu einem internationale Forum für freie Meinungs-
äußerung und Informationen geworden ist, die nicht von multinatio-
nalen Gesellschaften oder Regierungsstellen zensiert werden können,
wird von denen angegriffen, die den Bürger uninformiert, brav und
leicht manipulierbar machen wollen. Wird Bundesrichter Jack B.
Weinstein, der Lillys Lobbyisten ausgesetzt ist, den ersten Nagel
in den Sarg der letzten Grenze der freien Meinungsäußerung schla-
gen?
Quelle: NVIC-Newsletter vom 16. Jan. 2007
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[32] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
ser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin
Den "impf-report" gibt es auch als Monatszeitschrift. Die Inhalte
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