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Inhalt:
[01] Antivirale Eigenschaft von Cranberrysaft (Preiselbeersaft)
[02] In Deutschland gibt es die ersten Influenza-Fälle
[03] Grippeimpfung: Ist die Beweislage katastrophal?
[04] Studie: Grippeimpfung von Schwangeren nützt den Kindern nichts
[05] SPIEGEL: Das mysteriöse Verschwinden der Vogelgrippe
[06] Vogelgrippe: Zulassung für Impfstoff-Attrappe
[07] GSK verkauft 8 Mio. Dosen Vogelgrippeimpfstoff an die Schweiz
[08] SSPE nach Masernimpfung: Mutter sucht Kontakt zu Betroffenen
[09] USA: Impfstoffpolitik unter Ausschluss der Öffentlichkeit
[10] Zusatzstoff Aluminium mitverantwortlich für Golfkriegssyndrom?
[11] Erste Krankenkassen übernehmen umstrittene Krebsimpfung
[12] STIKO-Empfehlung für umstrittene Krebsimpfung?
[13] Krebsimpfung: "Belege für die Wirksamkeit stehen noch aus"
[14] Krebsimpfung: Herstellerunabhängige Überprüfung nicht möglich
[15] Alzheimer-Impfung: 2,4 Mio. Euro für Forschungsprojekt
[16] Malaria-Impfstoff: Gates-Stiftung spendet 30 Mio. Dollar
[17] Weitere Millionen Euro für Impfstoff-Forschung
[18] Impfung gegen Bluthochdruck im Test
[19] Indien: Zahl der Aids-Opfer überschätzt?
[20] Russische Wissenschaftler finden neuen Impfstoff gegen AIDS
[21] Techniker Krankenkasse bestätigt sinkende (!) Impfmüdigkeit
[22] Bündnis fordert Chancengleichheit für die Komplementärmedizin
[23] Regierung will schnellere Zulassungsverfahren für Arzneimittel
[24] Ärzteschaft kritisiert Informationspraxis der Pharma-Industrie
[25] Sprunghafter Anstieg von Keuchhusten-Erkrankungen bei Kindern
[26] Auch in den USA nehmen die Keuchhusten-Fälle wieder zu
[27] Impf-Wettbewerb in Alten- und Pflegeheimen
[28] Epilepsie als Folge von Impfungen
[29] AOK muss Therapeuten auch bei Verordnungsfehlern bezahlen
[30] Tierversuche haben nur eingeschränkten Nutzen
[31] Impfstoffproduktion in transgenen Pflanzen
[32] Impressum
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[01] Antivirale Eigenschaft von Cranberrysaft (Preiselbeersaft)
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Es wurden Untersuchungen durchgeführt, um die antivirale Wirkung
trinkbarer Säfte, insbesondere von Cranberrysaft, auf nicht ver-
wandte Virusarten zu bewerten. Nach der Exposition eines Bakteri-
ophagen T2 (als Bakteriophagen oder einfach Phagen – der Begriff
stammt von dem griechischen Wort phagein: fressen ab - bezeichnet
man eine Gruppe von Viren, die auf Bakterien als Wirtszellen spezi-
alisiert sind) mit einem handelsüblichen Cranberrysaft-Cocktail
(CJ) konnte der Infektionstiter (Gehalt im Blut) des Virus nicht
mehr nachgewiesen werden. Nach jeweils 60-minütigem Kontakt mit
Orangen- (OJ) und Grapefruitsaft (GJ) war die Infektiosität des
Bakteriophagen um 25 bzw. 35 % gesenkt.
Ähnliche Erkenntnisse konnten mit dem Bakteriophagen T4 erreicht
werden. Die Hemmung des T4 durch den CJ trat rasch ein, war von der
Dosis abhängig und trat entweder bei 4 oder 23 °C auf. Für die be-
obachtete antivirale Wirkung konnten weder der pH–Wert noch Unter-
schiede in den Zucker- und Kohlenhydratspiegeln der Säfte verant-
wortlich gemacht werden.
Weitere Tests wurden vorgenommen, um die antivirale Aktivität des
Cranberrysafts auf ein Enteritis-Virus von Säugetieren zu beurtei-
len. Die Behandlung des Rotavirus SA-11 mit einer 20%igen CJ–
Suspension reichte aus, um eine Hämagglutination (Blutverklumpung)
zu verhindern. Im Transmissions–Elektronenmikroskop konnte beobach-
tet werden, dass der CJ die Aufnahme der T4-Bakteriophagen durch
seine bakterielle Wirtszelle hemmte und die Vermehrung des Rotavi-
rus in den Zellen der Affenniere verhinderte. Diese Daten weisen
zum ersten Male auf einen unspezifischen antiviralen Effekt eines
handelsüblichen Cranberrysaft-Cocktails auf die nicht miteinander
verwandten Bakteriophagen T2 und T4 sowie den Rotavirus SA-11 hin.
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17140784&itool=pubmed_DocSum
Phytomedicine, 28 Nov 2006, PMID: 17140784
Anmerkung des Übersetzers:
Damit könnte die Cranberry zum würdigen Nachfolger/Partner der Ho-
lunderbeere aufsteigen. Seit langem ist bekannt, dass ein Extrakt
aus dieser in Deutschland weit verbreiteten Beere mit dem Handels-
namen Sambucol die Dauer einer Grippeinfektion deutlich reduzieren
kann und im Labor bereits in 99 % aller Fälle sogar gegen das Vo-
gelgrippe–Virus H5N1 wirksam war. (Elderberry Saves the Day, Health
eLiving Today, 19.07.2006)
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[02] In Deutschland gibt es die ersten Influenza-Fälle
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"München (ddp). In Deutschland gibt es die ersten Influenza-Fälle
der diesjährigen Grippesaison. Nach Angaben des Robert-Koch-
Instituts in Berlin wurden in Thüringen und Niedersachsen je ein
Fall von Influenza A nachgewiesen. Auch in Hessen und Rheinland-
Pfalz habe es erste Bestätigungen echter Grippeviren (Influenza-B)
gegeben. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.pr-inside.com/de/erste-influenza-faelle-der-diesjaehrigen-grippesai-r32295.htm
DDP, 15. Dez. 2006
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[03] Grippeimpfung: Ist die Beweislage katastrophal?
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"Alle Jahre wieder - die Grippeimpfung"
von Dr. med. Martin Hirte, Mittwoch, 29. November 2006
"Im British Medical Journal vom 28. Oktober 2006 kritisiert Tom
Jefferson, Koordinator für den Impfbereich bei der internationalen
Cochrane-Vereinigung in Rom, in einem Kommentar die Grippe-
Impfpolitik vieler westlicher Länder scharf. Er schreibt wörtlich:
„Der optimistische und selbstsichere Ton bei der Vorhersage der Vi-
ruszirkulation und der Wirkung von inaktivierten Impfstoffen, die
der tatsächlichen Beweislage nicht entsprechen, ist bemerkenswert.
Die Ursachen sind wahrscheinlich komplex und wohl auf eine chaoti-
sche Mischung von Konflikten mit der Wahrheit und Interessenskon-
flikten zurückzuführen" (Jefferson 2006).
Jefferson spielt wohl darauf an, dass gerade bei der Grippeimpfung
der Druck der Industrie auf die öffentlichen Empfehlungen besonders
hoch ist, weil die Impfung jedes Jahr vorgenommen wird und daher
besonders guten Profit einfährt.
Unverhohlen kritisiert er eine Gesundheitspolitik, die nach dem
Grundsatz verfährt: „Wir müssen Entscheidungen treffen und können
nicht warten, bis wir perfekte Daten haben". Anstatt Unsummen in
ein Impfprogramm zu investieren, dessen Wirkung keine hohe Evidenz
hat, sollte man die Ressourcen besser in Placebo-kontrollierte
Impfstudien fließen lassen, um eine valide Entscheidungsbasis für
Impfempfehlungen zu schaffen.
In Wirksamkeitsstudien zur Grippeimpfung fand sich jedenfalls bei
gesunden Erwachsenen kein Effekt auf Arbeitsausfälle, Kranken-
hausaufnahmen oder Sterblichkeit durch Grippekomplikationen (Demi-
cheli 2004, Smith 2006). Auch Asthmatiker profitieren nicht von der
Grippeimpfung (Cates 2003). Bei Kindern liegt die Impfwirkung im
Placebobereich (Smith 2006, Hobermann 2003, Luce 2001).
Sogar bei älteren Menschen, die nach der öffentlichen Empfehlung
geimpft werden, ist einer aktuellen wissenschaftlichen Übersicht
zufolge die Schutzwirkung bescheiden. Eine Erhöhung der Impfrate
hat beispielsweise keinerlei Einfluss auf die Sterblichkeitsrate
älterer Menschen (Rizzo 2006).
(...)"
hier weiterlesen:
http://www.individuelle-impfentschei-de.de/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=14
Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., 29. Nov. 2006
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[04] Studie: Grippeimpfung von Schwangeren nützt den Kindern nichts
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Zusammenfassung
Ziel:
Festzustellen, ob eine Grippeschutzimpfung schwangerer Frauen bei
ihren während der Grippesaison geborenen Kindern den Behandlungsbe-
darf aufgrund einer Erkrankung der Atemwege reduziert.
Studiendesign:
Retrospektive Kohortenstudie
Studienort:
4 Pflegeeinrichtungen in den USA. Patienten: Insgesamt 41.129
(3.190 und 37.969) Kinder von geimpften und ungeimpften Mütter, die
zwischen 1995 und 2001 zur Welt kamen.
Hauptexposition:
Grippeimpfung der Mütter. Kinder galten als exponiert, wenn ihr
Schwangerschaftsalter 30 Wochen und mehr betrug, die Zeit zwischen
Impfung der Mutter und Geburt mindestens 28 Tage ausmachte und wenn
die Kinder mindestens 14 Tage der aktuellen Grippesaison „mit er-
lebt" hatten.
Ergebnisse:
In den Spitzenzeiten der Grippesaison betrugen die Konsultationen
15,4 und 17,1 % für exponierte und nicht exponierte Kinder. ... Die
Grippeschutzimpfung der Mütter verringerte die Zahl der Arztbesuche
nicht und verzögerte auch nicht das erste Auftreten einer Atemwegs-
erkrankung.
Schlussfolgerung:
Wir konnten nicht belegen, dass die Grippeschutzimpfung die Zahl
der Arztbesuche wegen einer Atemwegserkrankung ihrer Kinder vermin-
dert.
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17146026&itool=pubmed_DocSum
Arch Pediatr Adolesc Med. 2006 Dec;160(12):1277-83. PMID: 17146026
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[05] SPIEGEL: Das mysteriöse Verschwinden der Vogelgrippe
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Was macht eigentlich... die Vogelgrippe? Im Frühjahr grassierte die
Angst, das H5N1-Virus könne auf den Menschen überspringen und eine
globale Seuche auslösen. Inzwischen ist es still geworden um den
Erreger - und Experten rätseln über die Gründe. (...)
hier weiterlesen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,453733,00.html
SPIEGEL, 11. Dez. 2006
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[06] Vogelgrippe: Zulassung für Impfstoff-Attrappe
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"London - Die europäische Zulassungsbehörde EMEA wird in Kürze eine
äußerst kuriose Entscheidung treffen. Nachdem die Berater des Com-
mittee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) grünes Licht ge-
geben haben, steht die Zulassung eines Impfstoffes bevor, den es
noch gar nicht gibt. Er soll vor einem Erreger schützen, der eben-
falls noch nicht existent ist. Das Rätsel ist schnell gelöst. Es
handelt sich um einen Impfstoff gegen den hypothetischen Auslöser
einer Vogelgrippe-Pandemie. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26834
Deutsches Ärzteblatt, 18. Dez. 2006
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[07] GSK verkauft 8 Mio. Dosen Vogelgrippeimpfstoff an die Schweiz
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Vogelgrippe- Pandemie: Schweiz gerüstet
"Genf. Der Bund hat die Vorbereitungen für eine mögliche Vogelgrip-
pe-Pandemie weit vorangetrieben. In Kürze kann er auch einen spe-
ziellen Impfstoff anbieten. (...)
Das BAG hat beim Pharmakonzern Glaxo-SmithKline (GSK) acht Millio-
nen Dosen bestellt, um die Impfung der gesamten Bevölkerung anbie-
ten zu können. Da die größte Gefahr zur Zeit vom Vogelgrippe-
Virusstamm H5N1 ausgeht, wurde der Präpandemie-Impfstoff gegen die-
ses Virus entwickelt. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1270269&ressort=tagblattheute/schlagzeilen&jahr=2006&ressortcode=tb-in
Tagblatt, 6. Dez. 2006
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[08] SSPE nach Masernimpfung: Mutter sucht Kontakt zu Betroffenen
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Die Mutter eines Kindes, das kurz nach der Impfung mit Masernimpf-
stoff an der gefürchteten Gehirnentzündung SSPE erkrankte und ver-
starb, sucht Kontakt zu anderen Eltern mit Kindern, die kurz nach
einer Impfung die Diagnose SSPE erhalten haben.
Interessenten melden sich bitte mit Angabe der Kontaktdaten und ei-
ner Kurzvorstellung bei redaktion@impf-report.de.
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[09] USA: Impfstoffpolitik unter Ausschluss der Öffentlichkeit
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Nach fast zwei Jahren hat der US–Senat am gestrigen Abend ein Ge-
setz verabschiedet, das zur Schaffung einer neuen Bundesbehörde
führen wird, deren Aufgaben die Bekämpfung von Bioterrorismus sein
soll. Diese Behörde ist unter dem Akronym BARDA – „Biomedical Ad-
vanced Research and Development Authority" bekannt geworden.
Zu den dringendsten Aufgaben von BARDA zählt die Schaffung einer
neuen Position im US–Gesundheitsministerium, die allein für die
Kontrolle der Impfstoffproduktion verantwortlich zeichnen und dar-
über entscheiden wird, welche Medikamente verteilt werden. Barbara
Loe Fisher, die Präsidentin des „National Vaccine Information Cen-
ter" gehört zu den größten Kritikern dieses Gesetzes. Gestern Abend
war ihr noch nichts über die Verabschiedung des Gesetzes bekannt,
aber sie drückte ihre Besorgnis über die Konsequenzen aus, die eine
„geheime Impfstoffproduktion" für die amerikanische Öffentlichkeit
haben könnte. „Das ist ein extrem gefährlicher Präzedenzfall, der
da geschaffen wurde", sagte sie.
Quelle:
http://www.journalnow.com/servlet/Satellite?pagename=WSJ/MGArticle/WSJ_BasicArticle&c=MGArticle&cid=1149192037243
Winston Salem Journal vom 6. Dezember 2006,
Kommentar von Barbara Loe Fisher
Die Angelegenheit ist schon fast vom Tisch. Der Senat hat schon zu-
gestimmt und auch das Repräsentantenhaus wird sich schon bald für
ein Gesetz zur Schaffung von BADRA aussprechen, einer neuen und
sehr einflussreichen Behörde des Gesundheitsministeriums, die sich
mit der Pharmaindustrie verbünden wird, um unerprobte Impfstoffe
und Medikamente herzustellen. Die Aktivitäten dieser Behörde, die
Art und Weise, wie diese Impfstoffe und Medikamente hergestellt
werden, was sie enthalten und wie sie wirken, wird man vor der Öf-
fentlichkeit geheim halten. Unter dem Mantel des „Schutzes der na-
tionalen Sicherheit" wird man es den Bürgern unmöglich machen, im
Rahmen des sogenannten „Freedom of Information Act" (FOIA) Informa-
tionen darüber zu erhalten, was BARDA eigentlich macht.
Erklärt der Gesundheitsminister zukünftig im Rahmen von „Bioshield"
und den anderen Bundes- und Staatsgesetzen, die nach dem 11. Sep-
tember 2001 verabschiedet wurden, einen öffentlichen Gesundheits–
„Notstand", können US–Bürger unter Quarantäne gestellt und gezwun-
gen werden, unerprobte Medikamente und Impfstoffe einzunehmen, ohne
die Möglichkeit einer Zivilklage zu haben, wenn ihnen diese Medika-
mente Schaden zufügen sollten. Der Kongress hat die Medikamenten-
hersteller und alle Offiziellen, die den Bürgern im Falle eines na-
tionalen „Gesundheitsnotstands" die Einnahme dieser Medikamente be-
fehlen, bereits von jeder Verantwortung für eventuelle Nach- und
Nebenwirkungen freigesprochen.
Die Person, die zum Leiter von BARDA ernannt werden wird, ist dann
eine der mächtigsten Individuen der USA. Der Kongress hat den ame-
rikanischen Gesundheitsminister, ebenfalls ein politisch Ernannter,
mit einer bisher nicht da gewesenen Machtfülle versehen. Die Mili-
tarisierung des öffentlichen Gesundheitswesens, bei der sich die
unkontrollierte Macht in den Händen nicht wählbarer Regierungsange-
höriger befindet, die der Öffentlichkeit nicht verpflichtet sind
und von ihr nicht kontrolliert werden können, stellt eine ernst-
hafte Bedrohung von Freiheit und öffentlicher Sicherheit dar.
Quelle: NVIC-Newsletter vom 6. Dez. 2006
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[10] Zusatzstoff Aluminium mitverantwortlich für Golfkriegssyndrom?
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Ein erheblicher Prozentsatz der Veteranen des Golfkrieges von 1991
leidet unter dem Golfkriegssyndrom (GWI, Gulf War Illnes). Die Ur-
sprünge dieser Erkrankung sind immer noch unbekannt. Bei einigen
Fällen des GWI kommt es zu einem gehäuften Auftreten einer amy-
otrophen Lateralsklerose (ALS, eine degenerative Krankheit des mo-
torischen Nervensystems) und anderen neurologischen Störungen. Auch
wenn zahlreiche Umweltfaktoren mit dem GWI in Zusammenhang gebracht
worden sind, ist es besonders der Anthrax–Impfstoff, dem man ver-
mehrt Aufmerksamkeit schenkt. Zu den potentiell giftigen Inhalts-
stoffen des Impfstoffs gehören unter anderem die Hilfsstoffe Alumi-
niumhydroxid und Squalene.
Um zu klären, ob diese Verbindungen jene neurologischen Störungen
beeinflussen können, die mit einem GWI in Zusammenhang gebracht
werden, wurde ein Tiermodell zur Untersuchung des möglichen neuro-
logischen Einflusses von Aluminiumhydroxid, Squalene sowie der Kom-
bination der beiden Substanzen entwickelt. Junge männliche Mäuse
erhielten Dosen der Hilfsstoffe injiziert, die denen entsprachen,
die man US-Militärangehörigen verabreicht hatte. Alle Mäuse wurden
nach der Injektion 6 Monate lang einer Testserie zur Bewertung mo-
torischer und denk- bzw. verhaltensbezogener Störungen unterzogen.
Zum Abschluss wurden die Versuchstiere getötet und die Gewebe des
zentralen Nervensystems auf Anzeichen von Entzündungen und Zelltod
untersucht.
Die Tests zeigten motorische Ausfälle in der Aluminiumgruppe, die
sich als ein fortschreitender Verlust der groben Kraft darstellten.
Außerdem beobachtete man nach 20 Wochen in der Aluminiumhydro-
xid/Squalen-Gruppe deutliche kognitive Störungen beim Lernprozess
im Wasserlabyrinth (4.4 Irrtümer pro Versuch, in der Kontrollgruppe
betrug die Fehlerquote 0,2). Bei den Tieren der Aluminiumhydro-
xydgruppe fanden sich im Rückenmark 225 % mehr und im motorischen
Cortex (Bereich im Gehirn, der für die Bewegung verantwortlich ist)
192 % mehr apoptotische Neuronen (abgetötete Nervenzellen) als bei
den Kontrolltieren. Bei den gleichen [mit dem Aluminium behandel-
ten] Tieren fand sich auch ein deutlicher Verlust von 35 % der Mo-
toneuronen (Nervenzellen, die für die Bewegung verantwortlich sind)
sowie eine um das 3,5 fache erhöhte Zahl von Astrozyten (eine wei-
tere Gruppe von Zellen des zentralen Nervensystems) im Rückenmark
der Lendenwirbelsäule. Diese Ergebnisse lassen auf eine mögliche
Rolle des aluminiumhaltigen Hilfsstoffs bei der Entstehung neurolo-
gischer Erscheinungen schließen, die mit einem Golfkriegssyndrom
einher gehen, auch eine spezielle Funktion der Kombination der bei-
den Hilfsstoffe ist nicht auszuschließen.
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17114826&itool=pubmed_DocSum
Neuromolecular Med. 2007;9(1):83-100. PMID: 17114826
Siehe auch:
"Marine from area can't walk after reaction to vaccine"
http://www.ky3.com/news/4746111.html?autovid=Y
http://journals.humanapress.com/index.php?option=com_opbookdetails&task=articledetails&category=humanajournals&article_code=NMM:9:1:83
Kommentar von Barbara Loe Fisher:
Aluminium ist ein Metall, das als ein Nervengift wirkt, wenn es in
das Nervensystem gelangt, und es besitzt zudem eine Affinität für
Knochen-, Lungen- und Leberzellen. Zudem kann es die Blut-Hirn-
Schranke durchlässiger machen und diese durchdringen, was zum Tode
von Neuronen und chronischen Entzündungen des Gehirns führen kann.
Aluminium wird zahlreichen Impfstoffen als Hilfsmittel beigegeben,
unter ihnen der HPV–Impfstoff Gardasil für Kinder im Vorschulalter.
Impfstoffe für Kinder enthalten pro Einheit zwischen 170 und 625 µg
Aluminium. Kinder, die an einem Tag mehrfach geimpft werden (Pneu-
mokokken, DTaP, Hepatitis B und Hepatitis A) könne auf diese Art
und Weise bis zu 1250 µg Aluminium erhalten.
Zu den Symptomen einer Aluminiumvergiftung zählen Persönlichkeits-
veränderungen, fortschreitende Sprachstörungen, Stottern, Zittern,
Krampfanfälle, Anomalitäten im EEG, Psychosen und Demenz. In den
Gehirnen von Personen, bei denen eine Alzheimersche Erkrankung di-
agnostiziert wurde, und die unter Beschwerden wie Gedächtnisver-
lust, Stimmungsschwankungen, allgemeine körperliche Unruhe, Aggres-
sionen, Schlafstörungen, Verwirrtheitszustände und Depressionen
leiden, sind erhöhte Aluminiumkonzentrationen gefunden worden.
Über pathologische Veränderungen von Gehirn und Immunfunktion, die
auf der wiederholten Injektion von Aluminium in Kinder und Erwach-
sene beruhen, sind noch niemals längerfristige Untersuchungen am
Menschen durchgeführt worden.
Quelle:
NVIC-Newsletter vom 8. Dez. 2006
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[11] Erste Krankenkassen übernehmen umstrittene Krebsimpfung
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TK zahlt Krebsimpfung
"Als erste gesetzliche Kasse übernimmt die Techniker Krankenkasse
(TK) die Kosten für eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.
Das Angebot gilt für Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis
18 Jahren, teilte die Kasse am Mittwoch mit. Gebärmutterhalskrebs
entsteht durch eine Infektion mit Humanen Papilloma Viren (HPV),
die während des Geschlechtsverkehrs übertragen werden. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.focus.de/gesundheit/krebs/news/gebaermutterhalskrebs_nid_40573.html
FOCUS, 06.12.06
Krebsvakzin: Auch DAK zahlt Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
"Ab sofort übernimmt auch die DAK die Kosten für die Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs für Mädchen und Frauen vom elften bis zum
vollendeten 18. Lebensjahr. Der erst kürzlich zugelassene Impfstoff
schützt vor der Infektion mit den krebsauslösenden humanen Papillo-
maviren (HPV). Da das Virus beim Geschlechtsverkehr übertragen
wird, sollten sich junge Mädchen möglichst vor dem „ersten Mal"
impfen lassen." (...)
hier weiterlesen:
http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=2006-12-08-1914&pc=s02
lifegen.de, 8. Dez. 2006
AOK Thüringen zahlt Impfungen gegen Gebärmutterkrebs
"Erfurt (dpa/th) - Die AOK Thüringen übernimmt die Kosten für die
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. (...)"
Quelle:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107271.html
DPA, 28.12.2006
Gebärmutterhalskrebs: Die großen Kassen zahlen die Impfung
"Als letzte der drei großen Ersatzkassen übernimmt auch die DAK die
Kosten für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Damit folgte die
zweitgrößte Ersatzkasse der Techniker Kasse und der Barmer Ersatz-
kasse. Da es sich um die erste Impfung gegen Krebs handle, warte
die Kasse nicht, wie sonst bei Kostenübernahmen, die Empfehlung der
Ständigen Impfkommission ab, teilte die Krankenkasse in Hamburg
mit. "Diesen Fortschritt wollen wir in jedem Fall unterstützen",
sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.abendblatt.de/daten/2006/12/16/653956.html
Hamburger Abendblatt, 16. Dez. 2006
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[12] STIKO-Empfehlung für umstrittene Krebsimpfung?
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(ht) Stand die Ständige Impfkommission (STIKO) Anfang Dezember kurz
davor, die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs öffent-
lich zu empfehlen? Die Entscheidung wurde schließlich – wahrschein-
lich auf Februar 2007 – vertagt.
Berichte:
http://www.n-tv.de/738198.html
http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/hintergrund/?em_cnt=1024835
Kommentar:
Vielleicht wartet die STIKO auch nur auf Jan/Feb Ausgabe der Zeit-
schrift "impf-report", um sich ein Bild zu machen, wie sehr sie
sich mit einer Impfempfehlung öffentlich blamieren würde: Für diese
Ausgabe ist die Krebsimpfung und ihr (un)wissenschaftlicher Hinter-
grund als Titelthema angekündigt.
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[13] Krebsimpfung: "Belege für die Wirksamkeit stehen noch aus"
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Nachfolgend Auszüge aus der Bewertung der neuen Krebsimpfung durch
den bekannten Münchner Kinderarzt und Autor Dr. med. Martin Hirte.
Quelle:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=14
Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V., 10. Dez. 2006
(...) Die vier Studien, die zur Zulassung von Gardasil führten,
sind bisher nur unvollständig veröffentlicht (AT). Teilnehmerinnen
waren knapp 21.000 bereits sexuell aktive Frauen im Alter von 16
bis 23 Jahren, von denen die eine Hälfte mit Gardasil geimpft wur-
de, die andere Hälfte mit Placebo. Die Beobachtungszeit liegt bis-
her bei maximal vier Jahren. Krebserkrankungen sind bisher bei kei-
ner der Studienteilnehmerinnen aufgetreten.
(...)
Invasive Krebserkrankungen sind in der bisherigen Beobachtungszeit
weder bei den mit Gardasil noch bei den mit Placebo geimpften Frau-
en aufgetreten. Für die Behauptung, „Gardasil verhütet Krebs", gibt
es also noch keinen wissenschaftlichen Beweis.
(...)
Ein weiteres Problem ist, dass die Infektion mit den als weniger
gefährlich angesehenen Typen 6 und 11, die durch die Impfung mit
Gardasil verhindert wird, möglicherweise vor Krebs mit Hochrisiko-
Typen schützt (Garnett). So könnte der Impfstoff einerseits zwar
Krebs verhindern, andererseits aber auch begünstigen (AT).
(...)
Über die Schutzdauer der Impfung ist angesichts der bisher kurzen
Laufzeit der Studien so gut wie nichts bekannt. Eine lange Wirkzeit
ist jedoch in sofern wichtig, als junge Frauen die HPV-Viren we-
sentlich besser eliminieren als ältere Frauen. Verschiebt man die
Infektion durch eine nicht anhaltend wirkende Impfung in ein höhe-
res Alter, würde die Wahrscheinlichkeit einer Chronifizierung und
Entartung größer.
(...)
Gardasil führt sehr häufig zu lokalen Nebenwirkungen an der Impf-
stelle: Schmerzen (84%), Schwellung und Rötung (25%) und Juckreiz
(3%). Von 8% werden diese Reaktionen als schwerwiegend beurteilt.
10% der Geimpften entwickeln Fieber. Im Zusammenhang mit der Imp-
fung wurden außerdem Urtikaria, Bronchospamus und Gelenksentzündun-
gen beobachtet.
(...)
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[14] Krebsimpfung: Herstellerunabhängige Überprüfung nicht möglich
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Zu einer ähnlichen Bewertung wie Dr. Hirte kommt sein Kollege Dr.
med. Steffen Rabe:
"Die für die Zulassung wesentlichen Studien sind bis heute (Ende
2006) nicht vollständig veröffentlicht, sie liegen lediglich in
Form einer Zusammenfassung vor. Damit entzieht sich die wissen-
schaftliche Grundlage der Impfung einer herstellerunabhängigen
Überprüfung."
ganzen Artikel lesen:
http://www.impf-information.de/index.php?option=com_content&task=view&id=138&Itemid=215
impf-informatin.de, Dez. 2006
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[15] Alzheimer-Impfung: 2,4 Mio. Euro für Forschungsprojekt
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EUROPÄISCHES TEAM UNTER ÖSTERREICHISCHER LEITUNG ENTWICKELT ALZHEI-
MER-IMPFUNG
"Ein neuer Angriffspunkt für eine Alzheimer-Impfung steht im Mit-
telpunkt der Aktivitäten von MimoVax - einem jetzt bewilligten Pro-
jekt des 6.EU-Rahmenprogramms. Das vom österreichischen Unternehmen
Affiris GmbH koordinierte Projekt nutzt dabei Immunreaktionen gegen
bisher nicht berücksichtigte Formen des Alzheimer verursachenden
Beta-Amyloides. Das von sieben Partnerorganisationen aus drei Län-
dern eingereichte Projekt erhielt in Brüssel eine ungewöhnlich gute
Beurteilung - und jetzt EUR 2,4 Mio. zur Umsetzung. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.businessportal24.com/de/EUROPAEISCHES_TEAM_UNTER_OESTERREICHISCHER_LEITUNG_82021.html
Pressemeldung Affiris GmbH, 2006/12/11
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[16] Malaria-Impfstoff: Gates-Stiftung spendet 30 Mio. Dollar
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"Impfstoffforschung: 29,3 Millionen USD für die PATH Malaria Vacci-
ne Initiative (MVI) zur Forschung an einem viel versprechenden
potenziellen Malariaimpfstoff. 3,5 Millionen USD für das Fraunhofer
USA Center for Molecular Biotechnology zur Erforschung potenzieller
Antigene für die Verwendung in Malariaimpfstoffen. MVI wird das
Potenzial eines abgeschwächten Malariaparasiten untersuchen, um si-
cher vor einer Malariainfektion zu schützen."
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=913662
Gates Foundation, 11. Dez. 2006
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[17] Weitere Millionen Euro für Impfstoff-Forschung
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Gates-Stifung vergibt 20 Millionen Euro für Impfstudienzentren in
Afrika
Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=908633
30. Nov. 2006
Europäische Regierungen investieren zusätzliche 26 Millionen Euro
in die Entwicklung von AIDS-Impfstoffen
Quelle: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=909387
01.12.2006
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[18] Impfung gegen Bluthochdruck im Test
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"ZÜRICH (hub). Gibt es bald eine Impfung gegen Bluthochdruck?
Präklinische Versuche mit Ratten waren immerhin erfolgreich, ebenso
wie eine Phase-I-Studie, wie Forscher aus der Schweiz berichten.
(...)"
hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/12/12/224a0502.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung, 12.12.2006
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[19] Indien: Zahl der Aids-Opfer überschätzt?
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Die Methoden, die zur Schätzung der HIV/AIDS–Infizierten in Indien
eingesetzt wurden, sind fehlerhaft, und die Zahl der wirklich Infi-
zierten könnte deutlich – bis zu 40 % - niedriger ausfallen, wie
eine Studie berichtet.
Wie die Vereinten Nationen (UN) schätzen, besitzt Indien die höchs-
te Anzahl an HIV–Infizierten, 5,7 Millionen Menschen sollen das Vi-
rus in sich tragen. Die Analyse der Blutproben allerdings, die in
der britischen Fachzeitschrift BMC Medicine angegeben wird, lässt
vermuten, dass die Zahlen um 40 % niedriger liegen könnten. UN und
indische Experten überprüfen zurzeit, ob eine Studie, die in einem
Bezirk im Süden des Landes durchgeführt wurde, auf den Rest des
Landes hochgerechnet werden kann
Blutproben
Die Studie basiert auf Untersuchungen im Bezirk Guntur des südindi-
schen Staates Andhra Pradesh, der am stärksten von der Infektion
betroffen ist. Die Forscher sammelten Blutproben von 12.617 Perso-
nen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren in Guntur – einer der am
schwersten betroffenen Regionen – für ihre Ergebnisse.
Laut dieser Methode schätzt man die Zahl der HIV–Infizierten in
Guntur auf 45.900; die [bisherigen] offiziellen Schätzungen waren
von 112.600 Betroffenen ausgegangen. Hochrechnungen der Studie kom-
men zu dem Ergebnis, dass es in Indien insgesamt 3,2 – 3,5 Millio-
nen infizierte Erwachsene geben könnte. „Mit ihrer derzeit verwen-
deten offiziellen Methode könnte Indien die HIV-Belastung über-
schätzen", so die Studie.
Wie der Studienleiter Dr. Lalit Dandona betonte, weisen seine Zah-
len keinesfalls darauf hin, „dass man das Problem in den Griff be-
kommen hat", auch wenn die Zahlen deutlich niedriger liegen: in ei-
nem Gespräch mit der BBC stimmte Dr. Dandona zu, dass man an ande-
ren Orten in Indien weitere Untersuchungen anstellen müsse, um die
Ergebnisse seiner Studie zu bestätigen, was aber nicht seine Metho-
de in Frage stellte.
„Hilfreich"
Bei der offiziellen Schätzung verwendet man Daten aus Kliniken für
Geburtshilfe, Geschlechtskrankheiten sowie öffentlichen Krankenhäu-
sern. Wie Dr. Dandona sagte, hätte man nicht vorsätzlich versucht,
die Zahlen höher anzusetzen, sondern dass die offizielle Methode
ein verzerrtes Bild abgäbe. Die Zahl von infizierten Personen, die
sich in den Kliniken und öffentlichen Krankenhäusern melden, reprä-
sentiere nicht den Anteil der Infizierten in der Bevölkerung. Wie
Dr. Denis Broun, UNAIDS–Leiter in Indien, Associated Press mitteil-
te, handele es sich um „eine gute Studie, die eindeutig hilfreich
ist".
Dennoch wandte er ein, es gäbe Probleme mit den Methoden, die man
zur Erreichung dieser Ergebnisse verwendet habe. „Selbst wenn das
für Guntur zutrifft, bedeutet das noch lange nicht, dass es in ganz
Indien ebenso ist", sagte er. Und ein Mitglied des indischen AIDS–
Council verteidigte die Art und Weise, wie die offiziellen Zahlen
zustande kommen. Er berichtete der BBC, dass es „nicht richtig"
sei, auf Grundlage eines einzigen Distrikts Schlüsse zu ziehen.
Vertreter der „Naz Foundation", einer Organisation zur Förderung
des AIDS–Bewusstseins, stimmten ihm zu und warnten, die Studie kön-
ne ein „falsches Gefühl von Sicherheit" schaffen.
Erst vor kurzem hatte der frühere US–Präsident Bill Clinton Indien
als das Epizentrum der weltweiten AIDS/HIV–Epidemie bezeichnet. Ein
Bericht aus Indien warnte davor, dass die Wirtschaft darunter lei-
den würde, wenn es dem Lande nicht gelänge, der Ausbreitung von HIV
und AIDS Einhalt zu gewähren – das derzeitige Wirtschaftswachstum
von 8 % könnte um nahezu 1 % fallen, wenn die Erkrankung nicht ein-
gedämmt werden könnte, so der Bericht.
Quelle:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6174715.stm
India 'overestimates' HIV/Aids, BBC News, 13. Dez. 2006
Anmerkung des Übersetzers: Keine böse Absicht?
Wie sich die Bilder doch gleichen. Auch in Afrika sind die Zahlen
der HIV–Infizierten von der UN und ihrer Tochterorganisation UNAIDS
über Jahrzehnte deutlich zu hoch eingeschätzt worden. Erst am 6.
April 2006 berichtete die Washington Post, eine der letzten renom-
mierten Zeitschriften der USA, darüber, wie in den Ländern Westaf-
rikas durch falsche Methoden der Anteil HIV–infizierter Menschen
deutlich zu hoch angesetzt wurden.
Ein Beispiel: Vor fast zwei Jahrzehnten ordneten Forscher den klei-
nen afrikanischen Staat Ruanda als Teil eines „AIDS–Gürtels" ein,
einer Region, die so stark mit einer neuen und unheilbaren Erkran-
kung durchseucht ist, dass in den am stärksten betroffenen Gebieten
jeder dritte Erwachsene verdammt ist, an dieser Erkrankung zu ster-
ben. Sprecher der ruandischen Regierung warten allerdings immer
noch auf diese prophezeite Welle von AIDS–Toten. Und warum ist das
so? UN und Mitglieder der UN–Organisation UNAIDS gaben den Anteil
der HIV–Infizierten in Ruanda im Alter zwischen 15 und 49 Jahren
mit 13 bzw. 30 % an. Tatsächlich aber beträgt diese Zahl nach Aus-
sagen neuerer Untersuchungen noch nicht einmal 3 % - was diese Er-
krankung ohne Zweifel zu einem wichtigen gesundheitlichen Problem
macht – aber nicht annähernd zu der vorhergesagten nationalen Ka-
tastrophe.
Nach dieser und 15 weiteren Studien muss man die AIDS–Situation in
einem gänzlich neuen Licht erscheinen sehen. Neue Messverfahren
lassen erkennen, dass die Epidemie mehr durch weibliche und urbane
Faktoren beeinflusst wird, als früher vermutet. In großen Teilen
Ostafrikas ist die Zahl der Infizierten zurückgegangen und auch in
Westafrika verläuft sie nicht so, wie prophezeit.
Sucht man nach den Ursachen dieser Fehleinschätzungen, erhält man
ein Bild, das der geschilderten Situation in Indien sehr ähnlich
sieht. Auch in Afrika beruhen die Schätzungen vorwiegend auf den
Zahlen HIV-positiver Frauen, die ebenfalls in Schwangerenbera-
tungsstellen erhoben wurden. In diesen Beratungsstellen aber werden
vornehmlich junge und sexuell aktive Frauen registriert, die in
städtischen Regionen leben und bei denen der Anteil HIV-Positiver
deutlich über dem Durchschnitt liegt. Frauen, die in ländlichen Re-
gionen leben, haben in aller Regel einerseits mangels Masse keine
Möglichkeit, eine Schwangerenberatungsstelle aufzusuchen, anderer-
seits ist ihre sexuelle Aktivität deutlich geringer.
Seit man dazu übergegangen ist, Daten auf der Basis zufälliger
Tests zu gewinnen, bei denen Frauen im ganzen Lande untersucht wer-
den, und für die in der Regel auch zwei Arten der Blutuntersuchung
benötigt werden, um sich vor den zahlreichen falsch positiven Er-
gebnissen zu schützen, sind in vielen Ländern die Zahlen HIV–
Infizierter deutlich zurückgegangen.
Die 1995 gegründete UNAIDS legte 1998 eine erste weltweite Schät-
zung der Krankheitsziffern vor. Seitdem hat die Aids-Organisation
der Vereinten Nationen jedes Jahr immer düsterere Prognosen heraus-
gegeben: 2000 schätzte UNAIDS die Zahl der weltweit Infizierten auf
36 Millionen Menschen, davon allein in Afrika 25 Millionen; 2002
betrugen die Zahlen 42 Millionen weltweit und 29 Millionen in Afri-
ka.
Aber schon 2002 wurden erste Missverhältnisse offensichtlich: Eine
nationale Untersuchung in Sambia ergab lediglich einen Anteil von
15,6 % Infizierten, die UN war von 21,5 % ausgegangen. In Burundi,
dem zentralafrikanischen Nachbarstaat Ruandas, fand man einen An-
teil von 5,4 % und nicht die 8,3 %, die von UNAIDS geschätzt worden
waren. Und selbst das westafrikanische Sierra Leone, das gerade da-
bei ist, sich von einem Bürgerkrieg zu erholen, hat eine nationale
Infektionsrate von weniger als 1 % - UNAIDS geht von geschätzten 7
% aus.
Ob aus Schludrigkeit oder böser Absicht: Diese Differenzen, so zu-
mindest urteilen unabhängige Forscher, haben über Jahre die politi-
sche Beurteilung und die Entscheidung beeinflusst, in wessen Ta-
schen Unmengen von Dollars geflossen sind. Dennoch behauptet Peter
Ghys, ein Epidemiologe, der bis 1999 für UNAIDS gearbeitet hat, in
einem Interview, dass die Behörde ihre Schätzungen nach bestem Wis-
sen und Gewissen auf Basis der vorhandenen Informationen veröffent-
licht hat. „Was passiert ist? Wir haben die Epidemie offensichtlich
etwas überschätzt."
Trotzdem hat es nach seiner Auslegung niemals Druck gegeben, die
HIV–Schätzungen künstlich aufzublasen. „Ich kann mir auch nicht
vorstellen, warum UNAIDS und die UN so etwas machen würden", sagt
er. „damit würden wir doch nur unsere Glaubwürdigkeit aufs Spiel
setzen."
Wenn es sich denn finanziell lohnt...
Quelle:
http://www.washingtonpost.com/wp-srv/front.htm
The Washington Post April 6, 2006
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[20] Russische Wissenschaftler finden neuen Impfstoff gegen AIDS
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Russische Wissenschaftler finden neuen Impfstoff gegen AIDS
"MOSKAU, 01. Dezember (RIA Novosti). Das Russische Institut für Im-
munologie hat einen neuen Impfstoff gegen AIDS entwickelt. Das sag-
te der Laborleiter des Instituts, Prof. Dr. Alexander Tschernous-
sow, am Freitag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. (...)"
hier weiterlesen:
http://de.rian.ru/science/20061201/56330757.html
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[21] Techniker Krankenkasse bestätigt sinkende Impfmüdigkeit
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Techniker Krankenkasse: Impfschutz bei Kindern wird immer besser
"Stuttgart (dpa/lsw) - In den vergangenen zehn Jahren sind in
Baden-Württemberg nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) im-
mer mehr Vorschulkinder geimpft worden. Bei den 2005 angesetzten
Schuleingangsuntersuchungen legten in Baden-Württemberg rund 92
Prozent der untersuchten Kinder einen Impfausweis vor, 1994 waren
es nur rund 78 Prozent, teilte die Kasse am Dienstag in Stuttgart
unter Berufung auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts mit. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/frameset.php?page=%2Fdpa.php%3Fid%3D60734
DPA, 12. Dez. 2006
Kommentar:
Die TK bestätigt damit die Zahlen, die das Robert-Koch-Institut
(RKI) kürzlich veröffentlichte. Demnach stieg die Durchimpfungsrate
in den letzten Jahren kontinuierlich. Gleichzeitig wird in den Me-
dien aber immer wieder behauptet, die Impfmüdigkeit nehme zu. Was
stimmt denn nun?
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[22] Bündnis fordert Chancengleichheit für die Komplementärmedizin
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Berlin, 6. November 2006. In seinem Positionspapier zur anstehenden
Gesundheitsreform fordert das 2006 gegründete BÜNDNIS FÜR SELBSTBE-
STIMMUNG IN DER MEDIZIN ein gleichberechtigtes Miteinander von
Schulmedizin und gesicherten komplementär-medizinischen Methoden,
wie etwa die anthroposophische Medizin und die Homöopathie. Grund-
lage ist dabei die Anerkennung der Grundrechte des Bürgers auf
Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. „Alle Akteure
in unserem Gesundheitswesen müssen den individuellen therapeuti-
schen Bedürfnissen der Versicherten/Patienten gerecht werden. Im
Sinne des Pluralismus in der Medizin und der Therapiefreiheit der
Ärzte muss die Komplementärmedizin in den Leistungskatalog der ge-
setzlichen Krankenkassen aufgenommen werden", so die Sprecher des
Bündnisses. Weitere Forderungen sind u.a. die Rücknahme der Nicht-
erstattung von nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten, Mitbe-
stimmung der Versicherten/Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss
(G-BA) und im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Ge-
sundheitswesen (IQWiG), Transparenz bei den Angebots- und Vergü-
tungsstrukturen der Krankenkassen für alternative Therapieformen,
die ausgewogene Finanzierung eines patientenorientierten Gesund-
heitswesens und die Einrichtung von Lehrstühlen an deutschen Uni-
versitäten.
Bündnis für Selbstbestimmung in der Medizin
Biochemischer Bund Deutschlands (BBD)
Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH)
Deutscher Naturheilbund e. V. (DNB)
Deutsche Gesellschaft für klassische Homöopathie (DGKH)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e. V. (DZVhÄ)
Hahnemannia, Deutscher Verband für Homöopathie und Lebenspflege e.
V.
Bund klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (BKHD)
Gesundheit aktiv - anthroposophische Heilkunst e. V.
Europäischer Verbraucherverband für Naturmedizin (E.F.N.M.U)
Ansprechpartner:
Christoph Trapp (DZVhÄ), 0228.2425332, mobil: 0170.9917 649
Peter Meister (E.F.N.M.U) 02330.623329
Quelle:
http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=57619&org=1113&navigation=57638&back_seite=57630
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, 6. Nov. 2006
Positionspapier des Bündnisses für Selbstbestimmung in der Medizin:
http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=57638&org=1113&seite=57630
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[23] Regierung will schnellere Zulassungsverfahren für Arzneimittel
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"Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die Zulassung von Arznei-
mitteln in Deutschland deutlich beschleunigen und deren Sicherheit
erhöhen. Mit dazu beitragen soll die Umstrukturierung des zuständi-
gen Bundesinstituts in eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die
das Kabinett am Mittwoch auf den Weg brachte. Damit werde der Phar-
mastandort Deutschland gestärkt und die Sicherheit von Medikamenten
und Medizinprodukten verbessert, sagte Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt (SPD) nach der Kabinettssitzung in Berlin. Die Deut-
sche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) werde ein ef-
fektives und flexibles Zulassungsmanagement auf hohem Wissensstand
gewährleisten. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/dpa/106988.html
DPA, 20.12.2006
Kommentar:
Wer wirklich glaubt, die Entlassung der Zulassungsbehörde aus dem
unmittelbaren Verantwortungsbereich des Gesundheitsministeriums
stärke die Arzneimittelsicherheit, wird selig. Die Verkürzung der
Zulassungsfristen von potentiell gefährlichen Substanzen für die
Humanmedizin bedeutet zwangsläufig, dass weniger Zeit für die Un-
tersuchung von möglichen Nebenwirkungen zur Verfügung steht.
Hier soll der Pharmastandort Deutschland gestärkt werden, nicht die
Sicherheit von Medikamenten.
Eine effektive Nachbeobachtung von bereits zugelassenen Medikamen-
ten erfordert eine hohe Meldedisziplin bei den medizinischen Beru-
fen. Diese ist - wie im Impfstoffbereich viele Betroffene schmerz-
lich erfahren mussten - eher die Ausnahme als die Regel. Wir müssen
also in Zukunft mit einer weiteren Beschleunigung bei der Zunahme
medikamentenbedingter Erkrankungen rechnen.
Die DAMA sollte ursprünglich in ein privatrechtliches Institut um-
gewandelt werden. (Siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2005/09.htm#04) Dieses
Vorhaben war vielen Politikern wohl doch zu plump und in seiner
Zielrichtung auch für Laien
zu leicht durchschaubar...
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[24] Ärzteschaft kritisiert Informationspraxis der Pharma-Industrie
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"München (dpa) - Die Ärzte kritisieren die Informationspraxis der
Pharma-Industrie für Medikamente. «Zu vielen Medikamenten existie-
ren kaum unabhängige Informationen - sogar in der Fachöffentlich-
keit kursieren zu viele Halbwahrheiten», sagte der Vorsitzende der
Arzneimittelkommission der Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, dem
Nachrichtenmagazin «Focus». Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und
Verschreibungsfehler seien inzwischen die Ursachen für jede fünfte
Klinikeinweisung. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107328.html
DPA, 29.12.2006
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[25] Sprunghafter Anstieg von Keuchhusten-Erkrankungen bei Kindern
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Sprunghafter Anstieg von Keuchhusten-Erkrankungen bei Kindern
"Erfurt (dpa/th) - Die Zahl der an Keuchhusten erkrankten Kinder
ist in Thüringen in den vergangenen beiden Jahren stark gestiegen.
In diesem Jahr wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis
November 526 Erkrankungen gemeldet. Im Verlauf des Jahres 2005 tra-
ten 290 Keuchhustenfälle auf. In den Jahren 2002 bis 2004 schwankte
die Zahl der Erkrankungsfälle dagegen um knapp 100. (...)"
Quelle:
http://www.krankenkassen.de/dpa/107191.html
DPA, 26.12.2006
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[26] Auch in den USA nehmen die Keuchhusten-Fälle wieder zu
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(...) Nach Aussage der „American Association of Pediatrics" ist die
Zahl der Pertussisfälle in den USA von 1060 Erkrankten im Jahre
1976 auf mehr als 25.000 Fällen im Jahre 2004 angestiegen. Mehr als
ein Drittel der Erkrankungen im Jahre 2004 trat bei Heranwachsenden
im Alter zwischen 11 und 18 Jahren auf. Die Zahl der registrierten
Pertussis–Todesfälle unter Kindern nahm in den 90ern von etwa 10
Fällen auf 20 Fälle in den 90ern zu.
Quelle:
http://www.villagesoup.com//patron/news/story.cfm?storyid=82832knox.
(Zugang nur für Abonnenten)
VillageSoup.com, ME, December 07, 2006
Unter http://www.gulfwarvets.com/cgi-bin/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=16;t=000132;p=0 kann der Artikel
auch von Nichtabonnenten eingesehen werden!
Siehe auch NVIC-Newsletter vom 12. Dez. 2006
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[27] Impf-Wettbewerb in Alten- und Pflegeheimen
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St. Birgitta ist Impfmeister
"Die "Grippeschutzimpfung in Alten- und Pflegeheimen Lübecks" wurde
in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Gesundheitsamt Lübeck als Wett-
bewerb organisiert. Insgesamt 17 Alten- und Pflegeheime beteiligten
sich daran. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=27939
HL-Live, 13. Dez. 2006
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[28] Epilepsie als Folge von Impfungen
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Als Rasmussen-Syndrom bezeichnet man eine therapieresistente Form
einer Epilepsie, bei der man einen ursächlichen Zusammenhang mit
der zellvermittelten und menschlichen Autoimmunität annimmt. Fast
die Hälfte aller Patienten, so das Ergebnis einer Studie aus Japan,
weisen einen vorausgehenden verursachenden Faktor auf: Bei 39,2 %
war das eine Infektionserkrankung, bei 8,9 % eine Schädelverletzung
und bei 5,9 % handelte es sich dabei um eine Impfung.
Bei einem Patienten, der nach einer Influenza A–Infektion Krampfan-
fälle entwickelt hatte, konnte eine Kreuzreaktion zwischen den Lym-
phozyten des Patienten und Bestandteilen des Grippeimpfstoffs
nachgewiesen werden. Eine solche Kreuzreaktion sogenannter toxi-
scher T-Lymphozyten (Zellen des Immunsystems) könnten den Prozess
begünstigen, der zu einer infektiösen Beteiligung des zentralen
Nervensystems führt. Aufgrund einer speziellen Form von HLAs (HLA =
Humanes Leukozyten–Antigen) scheint das Risiko eines Rasmussen-
Syndroms bei Personen japanischer Herkunft deutlich höher zu sein.
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17162382&itool=pubmed_DocSum
Clin Dev Immunol. 2006 Jun-Dec;13(2-4):381-7. PMID: 17162382
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[29] AOK muss Therapeuten auch bei Verordnungsfehlern bezahlen
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Urteil: AOK muss Physiotherapeuten-Honorare auch bei Verordnungs-
fehlern der Ärzte zahlen
ZVK* gewinnt Grundsatzprozess gegen AOK Baden-Württemberg
"Das Sozialgericht Stuttgart hat heute der AOK Baden-Württemberg
untersagt, von Heilmittelpraxen zu verlangen, dass sie ärztliche
Verordnungen auf Vollständigkeit und Vereinbarkeit mit den Heilmit-
tel-Richtlinien überprüfen.
Insbesondere darf die AOK Baden-Württemberg bei fehlerhaften Ver-
ordnungen keine Zahlungen der Behandlerhonorare verweigern. Ge-
schieht dies dennoch, droht ein Ordnungsgeld.
Diese Entscheidung gegen die AOK kam nicht überraschend; die
Rechtsauffassung des Gerichts war ebenso wie die des Landessozial-
gerichts Baden-Württemberg bereits aus einem früheren Verfahren be-
kannt:
Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung unserer Praxen, ärztliche
Verordnungen anhand der Heilmittel-Richtlinien zu überprüfen und
bei Widersprüchen Rücksprache mit dem verordnenden Arzt zu nehmen,
um den eigenen Honoraranspruch nicht zu gefährden. Die Heilmittel-
Richtlinien gelten im Verhältnis zu unseren Praxen nicht unmittel-
bar. Die beiderseitigen Rechte und Pflichten der Behandler und der
Krankenkassen ergeben sich vielmehr abschließend aus den Rahmenver-
trägen auf Landesebene.
Diese Feststellungen entsprechen exakt der Rechtsauffassung des
ZVK. Dass die AOK den Rechtsstreit dennoch fortsetzte, war sicher-
lich nicht im Interesse ihrer Versicherten und unserer Praxen als
Vertragspartner.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang:
* Die Rechtsauffassung der Kammer kann auf alle vergleichbaren
Streitfälle in Deutschland übertragen werden; eine Ausnahme gilt
nur für Hessen, weil dort die vertragliche Situation eine andere
ist.
* Ebenso gilt diese Entscheidung auch für die anderen Heilmittel-
segmente, insbesondere die Ergotherapie und Logopädie.
Die schriftlichen Urteilsgründe werden erst in einigen Wochen vor-
liegen. Die AOK muss dann entscheiden, ob sie in die Berufung geht.
Dennoch hoffen wir, dass diese Entscheidung des SG Stuttgart be-
reits jetzt zu einer deutlichen Entspannung beitragen wird. Dies
war ja das Ziel des Prozesses."
Quelle:
http://www.zvk.org/s/content.php?area=114&sub=339&det=362&step=366&news_id=3186
ZVK, 13. Dez. 2006
*ZVK: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.
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[30] Tierversuche haben nur eingeschränkten Nutzen
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Ergebnisse stimmen nur in der Hälfte der Fälle überein
"London (pte/15.12.2006/10:00) - Wissenschafter der London School
of Hygiene and Tropical Medicine http://www.lshtm.ac.uk überprüften
Studien aus sechs Bereichen. Es zeigte sich, dass die bei den Tie-
ren erzielten Ergebnisse nur in drei Fällen mit jenem beim Menschen
übereinstimmten. Es wurden Kortikosteroide zur Behandlung von Kopf-
verletzungen und Atemwegserkrankungen bei Kleinkindern eingesetzt,
Antifibrinolytika gegen Blutungen, Thrombolyse und Tirilazad bei
Schlaganfällen und Biophosphonate gegen Osteoporose. Es gab jedoch
keine einheitlichen Ergebnisse zwischen den Studien mit Tieren und
den Studien mit Menschen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wur-
den im British Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlicht.
Kortikosteroide erzielten in klinischen Tests keine positiven Er-
gebnisse für die Behandlung von Kopfverletzungen. Bei Tierversuchen
wurden laut BBC deutliche Vorteile nachgewiesen. Unterschiedliche
Ergebnisse gab es auch bei Tirilazad. Wieder wurden bei Tierversu-
chen positive Ergebnisse erzielt, die sich in den klinischen Tests
nicht wiederholen ließen. Zusätzlich fanden sich Hinweise auf eine
mögliche Schädlichkeit. Biophosphonate erhöhten die Knochendichte
in Tierversuchen und Tests mit Patienten. Kortikosteroide verrin-
gerten das neonatale Atemnotsyndrom bei Tieren und Menschen. Die
zur Verfügung stehenden Daten waren jedoch eher spärlich.
Der Wissenschafter Ian Roberts erklärte, dass es zentral um den
Vorhersagewert von Tierversuchen gehe. "Die Debatte um dieses Thema
wird derzeit sehr emotional geführt. Derzeit gibt es viel zu viel
Gefühl und viel zu wenig Wissenschaft." Seine Forschungen haben ge-
zeigt, dass manche Studien an Tieren schlecht durchgeführt wurden,
zu wenige Tiere eingesetzt wurden, und dass es zu einer Beeinflus-
sung durch die Anordnung der Tests oder den Wunsch nach Publikation
kommen konnte. Laut Roberts gäbe es Bereiche der Erforschung von
Medikamenten, in denen Tierversuche von Bedeutung seien und andere,
wo das nicht der Fall sei. Aktuellstes Beispiel für diese Problema-
tik waren die Tests für das Medikament TGN1412. Tierversuche hatten
ergeben, dass der Einsatz nicht gefährlich sei. Sechs der Teilneh-
mer erlitten Anfang dieses Jahres ein schweres Organversagen."
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061215012
pressetext.austria, 15. Dez. 2006
Kommentar:
Übertragen auf Impfstoffe bedeutet dies, dass Versuchspersonen bei
Zulassungsstudien ein im Grunde unkalkulierbares Risiko eingehen.
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[31] Impfstoffproduktion in transgenen Pflanzen
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(Quellen: Giddings et al 2001, ISB 2005, Freese 2002, Ma et al
2003)
Cholera Toxin B/A2 --> Tabak, Kartoffel, Tomate
Tollwutvirus Glykoprotein --> Tomate
Hepatitis B Oberflächenantigen --> Tabak
Hauptstrukturprotein des menschlichen Papillomavirus --> Tabak
Enterotoxin B --> Kartoffel, Tabak
Tollwut-Virus Glykoprotein --> Tomate
Norwalk-Virus --> Kartoffel
TGEV (Schweine) --> Mais
Escherichia coli Enterotoxin --> Tabak, Kartoffel
Non-Hodgkin-Lymphom --> Kartoffel, Tabakmosaikvirus
Mannheimia haemolytica Al Leukotoxin --> Klee
Diabetes Autoantigen --> Tabak, Kartoffel
Quelle:
Diplomarbeit von Andreas Bauer, Uni Kassel, Juni 2005
http://www.umweltinstitut.org/download/diplomarbeit_bauer_transgene_pharmapflanzen.pdf
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[32] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
ser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
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