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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 01/2007
Von Eltern für Eltern                                6. Januar 2007
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Inhalt:

[01] Wir verteidigen Ihr Recht auf gesundheitliche Selbstbestimmung
[02] Windpocken: Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert?
[03] Komm, wir geh'n ein bisschen shoppen und Grippe impfen
[04] Studie: Grippeimpfung bietet Senioren keinen Schutz
[05] "Wer fleißig gegen Grippe impft, schützt alte Menschen"
[06] CDC versucht erneut, Verkauf von Grippeimpfstoff anzukurbeln
[07] Grippe: PEI hat bisher 23 Millionen Impfstoffdosen freigegeben
[08] Österreich: Bekannter Impflobbyist verurteilt
[09] Mailingliste für Heilberufe zum Thema Impfausleitung
[10] Ist der Deutsche Ärztetag verfassungsfeindlich?
[11] PathoVacc 2007: Symposium für Ärzte und Apotheker
[12] FÜR SIE: "Mit Schüßler-Salzen Erkältungen vorbeugen"
[13] Altern ist eine Viruskrankheit - Impfstoff in Vorbereitung
[14] Südkorea: Vorsorgliches Keulen von Katzen und Hunden
[15] Meningokokken-Impfung: Hirnhautentzündung bei Rekruten
[16] STIKO-Empfehlung für Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
[17] Erste Krankenkassen übernehmen umstrittene Krebsimpfung
[18] arznei-telegramm über Krebsimpfstoff GARDASIL
[19] Trotz Impfung: Hirnhautentzündungen nicht zurückgegangen
[20] Auch in Südafrika HIB-Impfung wirkungslos?
[21] Roche dementiert Berichte über erhöhte Tamiflu-Resistenz
[22] HIV: Weitere Millionen für Impfstoff-Forschung
[23] Russische Wissenschaftler finden neuen Impfstoff gegen AIDS
[24] Reichlich Ärger mit Grippemitteln
[25] Ist Leukämie eine Folge der Diphtherie-Impfung?
[26] Erkältungen: Homöopathische Arzneimittel steigern die Abwehr
[27] Österreicher bleiben gegenüber Grippeimpfungen skeptisch
[28] England: 2 Millionen Pfund Entschädigung für Impfschäden
[29] DPA: "Pharmaindustrie manipuliert Selbsthilfegruppen"
[30] Großbrit.: Selbsthilfegruppen von Pharmageldern abhängig
[31] 1. Dresdner Impfsymposium wegen hoher Nachfrage verlängert
[32] Impfkomplikationen: Neue Version der Meldedaten-Datei
[33] DIE ZEIT: "Unheilige Allianzen mit Pillendrehern"
[34] Impressum

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[01] Wir verteidigen Ihr Recht auf gesundheitliche Selbstbestimmung
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Der neue Verein "Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und Gesundheit
(AGBUG) e.V." ist jetzt offiziell eingetragen und als gemeinnützig
anerkannt.

Auszug aus der Satzung:

1. Vereinszweck der Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und Gesundheit
(AGBUG) e.V. ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege,
insbesondere der Schutz der Öffentlichkeit vor gesundheitlichen Ri-
siken durch aktuelle und künftige medizinische und technische Ver-
fahren sowie die Stärkung der Bürgerrechte bei der Abwehr dieser
Risiken.

Zum Vereinszweck gehört die Ausübung eines positiven Einflusses auf
Regierung, Justiz, die öffentliche Meinung und die Wirtschaft zur
Schaffung von Rahmenbedingungen, die einen umfassenden Schutz der
Öffentlichkeit vor den genannten Risiken gewährleisten.

Weiterer Zweck ist es, Therapiefreiheit, Selbstverantwortlichkeit
und Selbstverwaltung im Gesundheitswesen zu stärken und Einschrän-
kungen der Bürgerrechte in diesem Bereich abzuwehren.

Wir verteidigen Ihr Recht auf gesundheitliche Selbstbestimmung!

Sollte es z.B. zu einer neuen Impfpflicht kommen, werden wir eine
Verfassungsklage anstreben.

Aktuelle Aktivitäten:
Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an Bundesgesundheits-
behörden, unter anwaltlicher Begleitung. Weitere Infos demnächst!
Der bisher privat geführte Rechtsfonds wird derzeit auf das Ver-
einskonto übertragen.

Weitere Infos und Mitgliedsantrag:
http://www.agbug.de

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[02] Windpocken: Wer beißt schon die Hand, die ihn füttert?
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"Die Untersuchungen des FAV haben verdeutlicht, dass Varizellen
entgegen der weit verbreiteten Meinung keine harmlose Kinderkrank-
heit sind, wie Prof. Peter Wutzler vom Institut für Virologie und
Antivirale Therapie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena beim
11. Internationalen Wartburgkolloquium betonte:
- Schwere Verläufe treten in 16,3 Prozent der Fälle auf;
- zu Komplikationen kommt es bei 5,7 Prozent der Erkrankten;
- pro 100 Varizellenerkrankungen ist mit neun Hospitalisierungsta-
gen zu rechnen."

Quelle:
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_infektionskrankheiten_varizellen_1162288229.htm
Ärztliche Praxis, 30. Okt. 2006

"Außerdem wurden insgesamt 147 Erkrankungsfälle mit Komplikationen
der Varizellen (0,5 %), ... angegeben."

Quelle:
http://www.agmv.de/web/agmasern_files/EpiBull_36_06.pdf
EpiBull Nr. 36/2006, 8. Sept. 2006

Kommentar:

Wir haben hier bezüglich der angenommenen Komplikationsrate immer-
hin einen Unterschied um den Faktor 10. Das dürfte ausreichen, um
die STIKO-Empfehlung neu zu überdenken, zumal bereits die Daten,
auf die sich die STIKO in ihrer Empfehlung für die allgemeine Wind-
pockenimpfung bezog, auf manipulierten Studien beruhte (siehe impf-
report Ausgabe Dez. 2004 und WDR, 20. Sept. 2004).

Doch zu einer Neubewertung wird es mit Sicherheit nicht kommen, so-
lange die öffentliche Meinung dies nicht erzwingt. STIKO-Chef
Schmitt aus Mainz sitzt fest im Boot der Pharmahersteller: Unter
seiner Regie wurden und werden zahlreiche Impfstoffstudien im Auf-
trag der Hersteller, allen voran GlaxoSmithKline (GSK) durchge-
führt. GSK stellt unter anderem den Windpockenimpfstoff VARIVAX
her. Wer beisst schon die Hand, die ihn füttert?

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[03] Komm, wir gehn ein bisschen shoppen und Grippe impfen
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Grippe - 255 Menschen lassen sich bei Ahrens impfen

"Marburg. Der Andrang war groß. Im Zwei-Minuten-Takt teilten Dr.
Hans Martin Zimmermann, leitender Betriebsarzt im Werksarztzentrum
Herborn, und seine Kollegin Dr. Lioba Koch kostenlose Grippeimpfun-
gen aus.
von Elisabeth Dietz

Insgesamt 255 Menschen ließen sich im Kaufhaus Ahrens impfen. Die
Impf-Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt des Werksarztzentrums, der
Lahn-Apotheke und des Kaufhauses Ahrens. Die Lahn-Apotheke finan-
zierte den Impfstoff, Ärztin und Arzt arbeiteten ohne Honorar.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.op-marburg.de/op/home.news.lokal/article.op.jsp?id=20061122.616881
Oberhessische Presse, Nov. 2006

Kommentar:
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Kaufhaus-Filialleiter
oder die nette Verkäuferin von der Strumpfhosenabteilung. Garantie-
fälle bitte nur Donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr (Impfpass nicht
vergessen, dient als Garantiebeleg während der angegebenen Wir-
kungsdauer).

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[04] Studie: Grippeimpfung bietet Senioren keinen Schutz
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Bei einem Vergleich der monatlichen Sterberaten der Jahre 1970 -
2001 konnten Wissenschaftler aus Italien und den USA keine Verände-
rungen der Mortalitätsziffern (Mortalität = Sterblichkeit) bei Se-
nioren bemerken, auch nicht nachdem man in den 80er Jahren die An-
strengungen erhöht hatte, diese spezielle Altersgruppe gegen die
Grippe zu impfen

Die Studie merkt an, dass "nach Ende der 80er Jahre kein Rückgang
der altersangepassten Mortalität mit der erhöhten Verteilung des
Grippeimpfstoffs an die Älteren in Verbindung gebracht werden
konnte," was die Möglichkeit eröffnet, dass "der Impfstoff es nicht
schaffte, ältere Menschen zu schützen."

Interessanterweise kamen die Forscher, die diese Daten erhoben hat-
ten, zu dem Schluss, dass ein Bedarf an besseren Untersuchungen mit
alternativen Impfstrategien bestehe.
(Flu Vaccines Offer No Protection For The Elderly, Vaccine, 30. Ok-
tober 2006; 24(42-43): 6468-6475,
http://dx.doi.org/10.1016/j.vaccine.2006.06.052)

Dr. Mercolas Kommentar:

Diese Studie kommt zu dem gleichen Schluss wie frühere Untersuchun-
gen, die ich hier vorgestellt habe: Impfungen ändern nichts an der
Zahl älterer Personen, die an einer Grippe versterben. Eine Analyse
von 71 solcher Untersuchungen zeigte, dass die Grippeimpfung bei
Senioren lediglich 25 % der grippeähnlichen Erkrankungen, Kranken-
hauseinweisungen und Todesfälle durch die Grippe verhindert. Eine
zweite Überprüfung durch ein kanadisches Team kam zu dem Ergebnis,
dass eine Grippeimpfung des Personals von Altenheimen die Zahl von
Grippeerkrankungen bzw. Infektionen der unteren Atemwege nicht ver-
ringert.

Nur um daran zu erinnern: Die Zahlen, mit denen das Center for Di-
sease Control and Prevention (CDC) das Bild einer "Killergrippe"
heraufbeschwört sind lediglich ein Trick, mit denen man die Patien-
ten dazu bringt, weiter ihre Gesundheit zu gefährden, indem sie
Impfstoffe nehmen (die summa summarum nichts an ihrer Gesundheit
ändern). Die wenigen Todesfälle durch Grippe werden dadurch verur-
sacht, dass die Betroffenen schon krank sind und ein geschwächtes
Immunsystem haben.

Und so verhütet die Grippeimpfung bei den meisten Menschen nicht
eine Erkrankung, sondern erreicht genau das Gegenteil - sie
schwächt ihr Immunsystem und macht sie anfälliger für eine Anste-
ckung. Sie sind zudem vollgestopft mit neurotoxischen Substanzen
wie Quecksilber und Aluminium.

Der beste Weg, um Ihren Körper vor der Grippe zu schützen - egal ob
jung oder alt - umfasst 7 wichtige Richtlinien, mit denen man das
Immunsystem stärken kann.

Und um alles noch auf die Spitze zu treiben, hat das CDC, nachdem
diese Berichte die Medien erreicht hatten, angekündigt, dass "man
darüber besorgt sei, dass ein Überangebot von Impfstoffen in diesem
Jahr dazu führen könnte, dass Tausende von Impfstoffdosen vernich-
tet werden müssten und die Hersteller davon abhalten könnte, in den
nächsten Jahren ausreichende Vorräte anzulegen."

Stellen Sie sich einmal vor, die Pharmaindustrie würde wirklich
Verluste machen und zukünftig weniger von ihrem giftigen Gebräu
herstellen, mit dem sie Kleinkinder und Schwangere vergiften. Viel-
leicht sollten wir der Pharmaindustrie zu Hilfe eilen, uns selbst
opfern, uns und unserer Familie eine Grippeimpfung verpassen las-
sen, damit bloß nicht die Aktienwerte der Impfstoffhersteller in
den Keller fallen...

Quelle:
http://www.mercola.com/2006/nov/23/flu-vaccines-offer-no-protection-for-the-elderly.htm
Dr. Mercola, 23. Nov. 2006

Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes

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[05] "Wer fleißig gegen Grippe impft, schützt alte Menschen"
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Nachfolgend ein Artikel aus der "Ärzte Zeitung" vom 28. Nov., über
den Nutzen der Grippeimpfung und ein paar Kommentare dazu.

Wer fleißig gegen Grippe impft, schützt alte Menschen am besten -
Regelmäßige Grippe-Impfung erhöht die Wirksamkeit - Niederländische
Studie

"NEU-ISENBURG (eis). Regelmäßige Grippe-Impfungen schützen alte
Menschen deutlich besser als eine Einzelimpfung. Das hat jetzt eine
niederländische Studie bestätigt. Impfexperten appellieren daher an
Ärzte, alte Menschen jedes Jahr zu impfen."

Kommentar: Hier gleich mal ein erstes Fragezeigen: Worin unter-
scheiden sich diejenigen, die sich nur einmal impfen ließen von
denjenigen, die jedes Jahr zur Impfung gehen? Sind erstere evtl.
sowieso krankheitsanfälliger und haben deshalb gezögert? Oder gab
es heftige Impfreaktionen, worauf sich die "Einmal-Impfer" sich bei
weiteren Impfaktionen zurückgehalten haben?

"In der Studie wurden von 1996 bis 2002 Gesundheitsdaten von 26.071
über 65jährigen aus 150 Arztpraxen analysiert. Das berichten Dr.
Bettie C. G. Voordrouw vom Erasmus University Medical Center in
Rotterdam und ihre Kollegen (Arch Intern Med 166, 2006, 1980). 64
bis 74 Prozent der Studienteilnehmer hatten sich in den Jahren ge-
gen Grippe impfen lassen."

"Ergebnis: In der Gesamtzeit war die Rate unterer Atemwegsinfekte
wie Pneumonie, Bronchitis oder COPD-Exazerbation bei einfach und
bei mehrfach Geimpften nicht deutlich niedriger als bei Ungeimpf-
ten."

Kommentar: Also keine nachweisbare Wirkung! Zu beachten ist, dass
hier einige Symptome selektiv genannt werden, interessant ist für
uns jedoch das Gesamtspektrum der Grippesymptome.

"Anders bei Grippewellen: bei mehrfach Geimpften ohne weitere
Krankheiten war die Rate unterer Atemwegsinfekte um 33 Prozent, die
Pneumonie-Rate sogar um 50 Prozent reduziert."

Kommentar: "Mehrfach Geimpfte ohne weitere Krankheiten..." Hat man
da etwa relativ Gesunde selektiert...?

"Allerdings gab es bei den Geimpften mit Komorbidität keine signi-
fikant verringerten Infektraten."

Kommentar: Tatsächlich: Allgemein anfälligere Personen erkrankten
nicht seltener als Ungeimpfte.

"Deutlicher war der Einfluss der Impfung auf die Sterberaten: Sie
lagen nach Erstimpfung um zehn und nach Mehrfach-Impfungen um 24
Prozent niedriger als bei Ungeimpften (JAMA 292, 2004, 2089)."

Kommentar: Wenn man insgesamt gesündere Geimpfte mit dem Durch-
schnitt der Ungeimpften vergleicht? Muss man fast annehmen, da der
Text hier im Allgemeinen bleibt.

"Wegen ihrer geschwächten Abwehr ist die Grippe-Impfung bei alten
Menschen deutlich weniger wirksam als bei jungen", erinnert Profes-
sor Hans-Wilhelm Doerr aus Frankfurt/Main.

Kommentar: Weshalb auch aus schulmedizinischer Sicht die Impfung
von Senioren fraglich ist. Der Wirkungsgrad kann auf 30 % und dar-
unter sinken, je nach Alter des Patienten. Aber das bezieht sich
alles auf fragliche Antikörperwerte und nicht auf die tatsächliche
Anfälligkeit, zu erkranken.

"Wiederholte Impfungen boostern [verstärken, d.Red.] jedoch den
Vorjahres-Schutz und verbessern die Wirksamkeit."

Kommentar: Das erhöht vielleicht den Antikörperspiegel, verringert
aber nicht automatisch die Empfänglichkeit für die Krankheit.

"Ich würde daher am liebsten schon ab 50 Jahre mit der Impfung be-
ginnen", so Doerr."

Kommentar: Ja, eine derartig radikale Vergrößerung des Marktes für
Grippeimpfstoffe würde den Herstellern und ihren "wissenschaftli-
chen" Zuarbeitern gut ins Konzept passen. Es ist zu vermuten, dass
die Ärzte Zeitung hier nur einen fertig vorbereiteten Text eines
Herstellers übernommen hat...

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[06] CDC versucht erneut, Verkauf von Grippepimpfstoff anzukurbeln
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CDC versucht erneut, den Verkauf von Grippepimpfstoff anzukurbeln

Vertreter des amerikanischen Center for Disease Control and Preven-
tion (CDC) sind darüber besorgt, das ein Überangebot an Grippeimpf-
stoff es notwendig machen könnte, Millionen Impfstoffeinheiten zu
vernichten.

Das wiederum könnte die Impfstoffhersteller zukünftig davon abhal-
ten so viele Impfstoffdosen herzustellen wie früher. Und daher for-
dert das CDC die Öffentlichkeit auf, sich auch noch nach Thanksgi-
ving gegen Grippe impfen zu lassen. Erfahrungsgemäß nimmt nach die-
sem Termin die Nachfrage nach der Impfung stark ab.

Für die Grippesaison 2006/2007 sind mehr als 110 Millionen Impf-
stoffeinheiten produziert worden. Diese Menge stellt einen Rekord
dar, der den früheren Spitzenwert von 2002/2003 (95 Millionen Ein-
heiten) ablöst. In jenem Jahr wurden 12 Millionen nicht verwendet,
worauf ein Hersteller sich aus dem Geschäft zurückzog.

Dieses Jahr haben Sprecher des CDC die Zeit vom 27. November bis
zum 3. Dezember zur "National Influenza Vaccination Week" gekürt.

In der Zwischenzeit hat PutChildrenFirst.org, eine Selbsthilfeorga-
nisation von Eltern autistischer Kinder, eine Warnung vor Thimero-
sal ausgesprochen, einem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel,
das in den meisten Grippeimpfstoffen enthalten ist. Sie weisen dar-
auf hin, dass Thimerosal zu Autismus und andern Entwicklungsstörun-
gen von Kleinkindern beitragen kann.

Das Thimerosal war 2003 aus anderen Impfstoffen für Kinder entfernt
worden, aber der Grippeimpfstoff, der in Mehrfachampullen abgegeben
wird, enthält immer noch Thimerosal.

Dr. Mercola's Kommentar (www.mercola.com):

Das ist die Logik einer Alice im Wunderland. Wenn der Bedarf an
diesem überflüssigen und vermutlich schädlichen Impfstoff zurück-
geht, schließt das CDC daraus nicht, dass weniger Impfstoffe herge-
stellt werden, sondern dass mehr Amerikaner geimpft werden müssen.
Diese Aufforderung des CDC ist uns schon aus dem letzten Jahr be-
kannt.

Und selbstverständlich untermauern sie ihre Besorgnis mit falschen
Zahlen, wie z, B. der geschätzten Zahl von Grippetoten (36.000),
wenn die richtigen Zahlen für 2002 in den USA nur 800 Tote betra-
gen. Ist es die Aufgabe des CDC, die öffentliche Gesundheit zu
schützen - oder die massiven Profite der Pharmaindustrie?

Tatsächlich klingt Dr. Gerberdings Bitte, die Amerikaner sollten
ihre Gesundheit riskieren und sich impfen lassen immer mehr wie die
Äußerungen eines verrückten Cheerleaders.

Angegebene Quelle:
CDC Makes Another Health-Harming Pitch For Flu Vaccines, Yahoo News
November 13, 2006

Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes

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[07] Grippe: PEI hat bisher 23 Millionen Impfstoffdosen freigegeben
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"Bei den Freigaben für Influenzaimpfstoffe ist ein Aufwärtstrend zu
verzeichnen. Bis einschließlich Freitag, 24. November, konnte das
Paul-Ehrlich-Institut knapp 23 Millionen Impfstoffdosen freigeben.
Das sind 1 Million mehr als im vergangenen Jahr um die gleiche
Zeit."

Quelle:
http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/influenza-fach/saisonal/influenza-saisonal-inhalt.html
PEI, 1. Dez. 2006

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[08] Österreich: Bekannter Impflobbyist verurteilt
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Impfkritische Ärzte sind in Österreich kein Freiwild für Verun-
glimpfungen - Gericht verurteilt den bekannten Wiener Impflobby-
isten W.M.


Gerichte weisen Impfarzt in die Schranken

"Wie Sie als Leser/in dieser Zeitschrift bereits wissen*, wird die
Diskussion um Impfungen insbesondere von deren Befürwortern sehr
heftig geführt. Ein an der Universitätsklinik für Kinder- und Ju-
gendheilkunde in Wien tätiger Arzt, der dort für das Impfwesen zu-
ständig ist, wurde bereits mit bemerkenswerten Zitaten, welche er
in einer Ausgabe der Medical Tribune im März 2006 gemacht hat, in
unserer Zeitschrift vorgestellt. Seine damals geäußerte Meinung
lautete sinngemäß, dass Ärzte, die gegen das Impfen raten, gegen
das Ärztegesetz verstoßen; Nicht-impfen sei keine philosophische
Frage, sondern ein ärztlicher Kunstfehler mit brutalen Konsequen-
zen. Er nannte es auch eine Form von Kindesmisshandlung, wenn Kin-
dern Impfungen vorenthalten werden.

Bereits im Januar 2005 schrieb dieser Arzt zwei Tage vor einem ge-
planten Vortrag, den Dr. Johann Loibner in einer Hauptschule halten
sollte, an den Schuldirektor eine E-Mail, in welcher er unter ande-
rem Folgendes äußerte: "Besonders in der Steiermark treibt eine
Impfgegnergruppe unter der "fachlichen" Anleitung eines Herrn Dr.
Loibner ihr Unwesen. Herr Dr. Loibner ist ein österreichweit täti-
ger fanatischer Impfgegner, der mit seinen weit von medizinischen
Tatsachen entfernten "Vorträgen" Eltern von Kindern maximal verun-
sichert und sie in unverantwortlicher Manier von einer medizini-
schen Routinemaßnahme wie die allgemein empfohlenen Impfungen abzu-
halten versucht. In Österreich sind seit 1998 15 Kinder an einer
seltenen schweren Masernkomplikation erkrankt, davon 13 bereits
verstorben. Dr. Loibner ist ein prinzipieller Gegner der Masernimp-
fung und daher auch mitverantwortlich für den qualvollen und ver-
meidbaren Tod diese Kinder. Auch durch die unverantwortliche Tätig-
keit von Dr. Loibner gibt es in Österreich mehr Masernfälle als in
Gesamtamerika. ... Ich bitte Sie daher dringend, die Veranstaltung
an der Hauptschule abzusagen. Die Informationen, die Dr. Loibner
mit seinem Impfgegnerverein anbietet, sind einer Schule nicht zu-
mutbar. Zusätzlich würde ich bitten, solche obskuren Veranstaltun-
gen an öffentlichen Einrichtungen gänzlich zu untersagen."

Dr. Johann Loibner hat den Vortrag trotzdem gehalten; mittlerweile
hat er allerdings gegen diesen Arzt beim Bezirksgericht Josefstadt
eine Unterlassungsklage eingebracht, welcher nun Folge gegeben wur-
de. Der Arzt wurde für schuldig erkannt,

"es zu unterlassen, Äußerungen des Inhalts oder sinngemäßen Inhalts
zu tätigen, der Kläger sei ein fanatischer oder unseriöser Impfgeg-
ner und treibe sein Unwesen, er biete "Desinformation" an, die an-
gebotenen Informationen des Klägers seien mit Sicherheit nicht ehr-
lich und fachlich/sachlich nicht korrekt und überdies "unzumutbar",
sowie der Kläger sei auch für den Tod 13 verstorbener, an Masern
erkrankter Kinder mitverantwortlich, dies alles insbesondere gegen-
über Veranstaltern und sonstigen Personen mit dem Ziel, Vorträge
des Klägers zumindest zum Teil impfkritischen Inhalts an Schulen
und sonstigen Veranstaltungsorten zu verhindern oder versuchen zu
verhindern."

Außerdem wurde der Arzt zum Ersatz der Prozesskosten verurteilt.
In der Begründung führte das Gericht unter anderem aus, der Beklag-
te sei ein Anhänger der Lehre, die Impfungen unterstützt, und als
solcher stehe es ihm frei, diese seine Meinung kund zu tun und an-
dere Lehren kritisch zu hinterfragen und anzuzweifeln. Er sei über-
zeugt von der Notwendigkeit von Impfungen, daher mag auch verständ-
lich sein, dass er Impfgegner kritisiert und umzustimmen versucht.
Das darf aber nicht so weit gehen, dass er Anschuldigungen erhebt,
die den Kläger mit einem strafbaren Verhalten in Verbindung brin-
gen. Dem Kläger muss ein Interesse daran zugebilligt werden, nicht
mit dem Vorwurf, am Tod von 13 Kindern mitverantwortlich zu sein,
in Zusammenhang gebracht zu werden, denn dieser Vorwurf bringt den
Kläger in die Nähe eines strafbaren Verhaltens. Es kann daher nicht
von zulässiger Kritik gesprochen werden.

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien gab der Berufung des
Beklagten keine Folge und wies in seiner Begründung unter anderem
darauf hin, dass keinerlei Notwendigkeit ersichtlich sei, die Per-
son des Klägers in dieser beleidigenden Art herabzusetzen. Der ge-
nannte Arzt hat daher mit diesen Äußerungen Dr. Johann Loibner be-
leidigt und andererseits durch Tatsachenbehauptungen, für deren
Richtigkeit er im Verfahren nicht einmal ein entsprechendes zu be-
weisendes Tatsachenvorbringen erstattete, dessen Person in rufschä-
digender Weise herabgesetzt, so dass die Voraussetzungen für das
Unterlassungsbegehren erfüllt sind.

Wer derartige Behauptungen aufstellt, kann also in einem Gerichts-
verfahren dazu verurteilt werden, diese Äußerungen zu unterlassen -
daher der Begriff "Unterlassungsklage". Hat jemand ehrenrührige o-
der rufschädigende Äußerungen gemacht und wird deshalb geklagt, so
muss er die Richtigkeit seiner Behauptungen beweisen - das ist dem
betreffenden Arzt hier (was wegen der Absurdität der Äußerungen
auch nahe liegt) nicht gelungen. Daher wurde er verurteilt und kann
bei Wiederholung dieser oder ähnlicher Behauptungen mit hohen Geld-
strafen belegt werden.

Es sollten sich auch diejenigen hüten, die Eltern, die sich nach
reiflicher Überlegung und Beschäftigung mit dem Thema Impfung dazu
entschließen, ihre Kinder nicht impfen zu lassen, als "Kindesmiss-
handler" zu bezeichnen: sollte dies jemand öffentlich (d.h. vor
mindestens einer anderen Person) über eine bestimmte Mutter oder
einen bestimmten Vater äußern, so könnte auch von diesen deswegen
eine Unterlassungsklage eingebracht werden.

Mit diesen Urteilen - die rechtskräftig und damit nicht mehr an-
fechtbar sind - ist klargestellt, dass die Forderung nach sachli-
cher Diskussion keine Einbahnstraße sein kann, sondern sich auch
diejenigen, die Impfungen befürworten und die ohnehin die gesamte
Werbemaschinerie der Pharmafirmen auf ihrer Seite wissen, einer
Wortwahl zu bedienen haben, die die Person und die Meinung des Ge-
genübers respektiert. Das gebietet eigentlich schon die "gute Kin-
derstube" - oder kann es sein, dass diese manchmal bewusst außer
Acht gelassen wird, weil es an stichhaltigen und treffenden Argu-
menten in der Sache selbst fehlt?"

Dr. Leo Popp

Quelle:
Dr. Johann Loibner

*hier nicht der impf-report, sondern eine nicht näher bezeichnete
andere Zeitschrift gemeint

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[09] Mailingliste für Heilberufe zum Thema Impfausleitung
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Wie mir von Heilpraktikern und Naturheilärzten bestätigt wird,
scheint in den Praxen der Anteil der Patienten ständig zuzunehmen,
denen eine gezielte Ausleitung von Impfstoffen Linderung oder gar
Heilung bringen könnte.

Neben altbewährten Methoden gibt es auch neuere Erfahrungswerte
einzelner Heilpraktiker und Ärzte, was die Auswahl der möglichen
Medikamente und die Methode der Bestimmung des richtigen Mittels
betrifft.

Falls das Interesse groß genug ist, würde ich eine entsprechende
Mailingliste zum Erfahrungsaustausch unter Heilbehandlern einrich-
ten und in der Startphase auch moderieren.

Die Teilnahme an einer Mailingliste ist natürlich unverbindlich,
ein Aussteigen jederzeit möglich. Wenn Sie Arzt oder Heilpraktiker
sind und sich mit Kollegen per Mailingliste über das Thema Impfaus-
leitung austauschen möchten, senden Sie bitte eine Email mit Ihren
Kontaktdaten und einer kurzen Beschreibung Ihrer Praxis unter dem
Betreff "Impfausleitung" an redaktion@impf-report.de.

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[10] Ist der Deutsche Ärztetag verfassungsfeindlich?
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Kennen Sie schon das Gutachten des Verfassungsrechtlers Prof. Zuck
zum kürzlichen Beschluss des Deutschen Ärztetages, Ärzte, die sich
differenziert zum Impfen äußern, disziplinieren zu wollen?

Wenn nicht, es lohnt sich:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=10&Itemid=33

Kommentar:

Da der Deutsche Ärztetag hier gleich mehrere offensichtliche Grund-
rechte angreift, wäre es eine Überlegung wert, inwieweit er denn
noch auf dem Boden unseres Grundgesetzes steht.

Vielleicht wäre es ja ganz sinnvoll, wenn unsere Verfassungsschüt-
zer diese Organisation mal ein wenig im Auge behalten...

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[11] PathoVacc 2007: Symposium für Ärzte und Apotheker
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Ein Symposium für Ärzte und Apotheker, am 14. April 2007 in Salz-
burg:

Weitere Infos hier:

http://www.impfkritik.de/download/PathoVacc07.pdf

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[12] FÜR SIE: "Mit Schüßler-Salzen Erkältungen vorbeugen"
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Mit Schüßler-Salzen Erkältungen vorbeugen

"Hamburg (ots) - Naturheilmittel können wirkungsvoll vor Erkältun-
gen schützen und eine Genesung beschleunigen. Zu den effektiven
Präparaten zählen die Schüßler-Salze, deren Wirkung seit über 100
Jahren bekannt ist, wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer neu-
en Ausgabe vom 28. November 2006 berichtet. Entwickelt wurden die
zwölf Salze von dem homöopathischen Arzt Dr. Wilhelm Heinrich
Schüßler. Später kamen noch zwölf weitere Ergänzungssalze hinzu.

"Infektionen der Atemwege verlaufen immer in drei Phasen", erläu-
tert der Schüßler-Therapeut und Autor Günther H. Heepen. Für jede
Phase gibt es ein helfendes Salz. Wer erste Anzeichen einer Erkäl-
tung wie Kopf- und Gliederschmerzen spürt, der nimm Salz Nr. 3, das
die Abwehr und Zellerneuerung anregt. Wenn die Nase bereits läuft
und die Körpertemperatur steigt, hilft Salz Nr. 4, mit der ausge-
brochenen Erkältung besser fertig zu werden. Klingt der Infekt
wieder ab, beschleunigt Salz Nr. 6 die Genesung und bringt neue
Energie.

Nach dem Schüßler-Heilsystem sind Mineralstoffe für den Körper
überaus wichtig. Obwohl sie mit der Nahrung aufgenommen werden,
verhindern Umweltgifte und Konservierungsstoffe oft die Verwertung.
Die Schüßler-Salze werden homöopathisch aufbereitet, damit sie für
den Körper besser verfügbar sind. Man lässt sie langsam im Mund
zergehen, wobei die Salze über die Mundschleimhaut im den Blut-
kreislauf aufgenommen werden. So fein verteilt, gelangen sie
dorthin, wo sie gebraucht werden: in die Zellen.

Schüßler-Salze sind übrigens auch in der Kinderheilkunde bewährt.
Kinder bis 12 Jahren bekommen im Akutfall alle ein bis zwei Stunden
eine Tablette. Auch Säuglinge und Kleinkinder können Schüßler-Salze
nehmen, wobei die Tabletten mit Wasser verrührt werden. Bei starken
oder unklaren Symptomen sollte man jedoch nicht selbst therapieren,
sondern einen Arzt aufsuchen."

Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=906440
27.11.2006, FÜR SIE

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[13] Altern ist eine Viruskrankheit - Impfstoff in Vorbereitung
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Alters-Virus: Europaweit erster Kongress in Innsbruck

"Wissenschafter sind derzeit mit der Entwicklung eines Impfstoffes
beschäftigt, der die Alterung des Immunsystems bremsen soll.

Artikeltext: Dies wurde am Montag am Rande des europaweit ersten
Kongresses zur Alternsforschung (ECONAG 2006) in Innsbruck bekannt.
70 Prozent der Bevölkerung seien mit dem "Cytomegalovirus" infi-
ziert, der die Alterung des Immunsystems beschleunige. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.tirol.com/chronik/innsbruck/51171/print.do;jsessionid=40696E1E9E8690C22D01FAA48AA1741A.4
tirol.com,
27.11.2006

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[14] Südkorea: Vorsorgliches Keulen von Katzen und Hunden
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Südkorea plant das Keulen von Katzen und Hunden als Vogelgrippepro-
phylaxe

Nach Ausbruch einer H5N1-Vogelgrippe auf einem Bauernhof in Südko-
rea planen die Behörden nach eigenen Angaben Katzen, Hunde und
Schweine zu keulen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu ver-
hindern. Da es bisher noch keine Beweise gibt, dass der Mensch
durch Hunde oder Katzen mit dem Vogelgrippevirus infizieren kann,
halten Experten die Maßnahme für etwas übertrieben.

Auf und rund um den Bauernhof in Iksan, 150 Meilen südlich von Se-
oul, wo es zum Ausbruch der Erkrankung gekommen ist, sind bereits
125.000 Stück Geflügel gekeult worden. Wie Vertreter des Landwirt-
schaftsministeriums ankündigten, will man jegliches Geflügel in ei-
nem Umkreis von einem halben Kilometer töten. Das betrifft etwa
240.000 Hühner und 5 - 6 Millionen Eier.

Nicht gesagt wurde, wie viele Hunde, Katzen und Schweine der Maß-
nahme zum Opfer fallen. Neben Korea ist Indonesien das einzige
Land, in dem außer Geflügel noch andere Tiere getötet wurden; dort
hatte man Schweine gekeult um die Ausbreitung des Virus zu verhin-
dern. Im Jahre 2003/2004 hat Südkorea bereits 5,3 Millionen Vögel
und eine unbekannte Anzahl an Katzen und Hunden getötet.

Auch in anderen Ländern werden Katzen und Hunde getötet, man gebe
es nur nicht zu, sagten die Verantwortlichen in Südkorea. Peter
Roeder von der Food and Agricultural Organization in Rom berichtet
Associated Press, dass diese Maßnahmen äußerst ungewöhnlich seien
und wissenschaftlich nicht gerechtfertigt werden könnten.

Japan und Hongkong haben "vorübergehend" alle Geflügelimporte aus
Südkorea eingestellt.

Quelle:
Medical News Today vom 27 Nov 2006
http://www.medicalnewstoday.com/healthnews.php?newsid=57548&nfid=nl

Übertragung ins Deutsche: Axel Berendes

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[15] Meningokokken-Impfung: Hirnhautentzündung bei Rekruten
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Rekrut an Hirnhautentzündung erkrankt

"Ein in Kloten ZH stationierter Rekrut ist am Sonntag wegen einer
eitrigen Hirnhautentzündung (Meningitis) ins Spital eingeliefert
worden. Er ist außer Lebensgefahr.

Dies teilte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevöl-
kerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag in einem Communiqué mit.
Bei den in Frage kommenden militärischen Kontaktpersonen seien die
medikamentösen Vorbeugungsmassnahmen durchgeführt worden, heisst es
weiter.

Laut VBS wurde der Rekrut anlässlich der Rekrutierung gegen Menin-
gokokken-Meningitis Typ C geimpft. Dass er dennoch während eines
RS-Urlaubs mit Anzeichen einer Hirnhautentzündung ins Spital einge-
liefert werden musste, bedeute, dass er sich mit einem andern Sero-
typ infiziert habe, gegen den es noch keine Impfmöglichkeit gebe.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.baz.ch/druckversion.cfm?objectID=2F38FA92-1422-0CEF-70B83FB2E2DA0109
Erschienen am: 28.11.2006

Kommentar:

Eigentlich recht praktisch (aus Sicht der Hersteller), wenn man
beim Versagen eines Impfstoffes die Möglichkeit hat, dies auf Muta-
tionen oder auf andere Serotypen (Untertypen eines Virus) zu schie-
ben. Dabei ist weder die Existenz von Mutationen noch die der un-
terschiedlichen Serotypen wirklich gesichert, sondern vielmehr rei-
ne Interpretation, da die verwendeten Testsysteme nicht geeicht
sind und niemand genau sagen kann, worauf sie reagieren...

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[16] STIKO-Empfehlung für Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
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Ein Pikser gegen Krebs

Die "Stiko" tagt. Sogar in einer Sondersitzung. Damit könnte der 5.
Dezember sein Tag werden. Denn Harald zur Hausen hat auf Momente
wie diesen mehr als 30 Jahre lang hingearbeitet. Der Lebenstraum
des bekanntesten deutschen Krebsforschers, er würde endlich auch in
seinem Heimatland wahr. Zur Hausen, dem man wissenschaftliche Geni-
alität, weltmännischen Charme sowie westfälische Sturheit attes-
tiert, sagt ganz einfach: "Es wäre gut, wenn sie in der Stiko ja
sagen." (...)

hier weiterlesen:
http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/hintergrund/?em_cnt=1024835
Frankfurter Rundschau, 6. Dez. 2006

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[17] Erste Krankenkassen übernehmen umstrittene Krebsimpfung
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TK zahlt Krebsimpfung

"Als erste gesetzliche Kasse übernimmt die Techniker Krankenkasse
(TK) die Kosten für eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.

Das Angebot gilt für Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis
18 Jahren, teilte die Kasse am Mittwoch mit. Gebärmutterhalskrebs
entsteht durch eine Infektion mit Humanen Papilloma Viren (HPV),
die während des Geschlechtsverkehrs übertragen werden. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.focus.de/gesundheit/krebs/news/gebaermutterhalskrebs_nid_40573.html
FOCUS, 06.12.06

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[18] arznei-telegramm über Krebsimpfstoff GARDASIL
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Einige Auszüge aus dem gerade erschienenen Artikel im arznei-
telegramm 12/2006 (www.arznei-telegramm.de):

"Während in den USA die Zulassung auf Mädchen und Frauen zwischen 9
und 26 Jahren beschränkt ist,8 darf GARDASIL in Europa auch bei
Jungen von 9 bis 15 Jahren angewendet werden."

"In Australien wurde die Aufnahme in das nationale Impfprogramm
wegen fehlender Langzeitdaten und des hohen Preises abgelehnt. Die
STIKO hat sich bislang nicht geäußert."

"KLINISCHE WIRKSAMKEIT: Von den vier zulassungsrelevanten
klinischen Studien mit insgesamt knapp 21.000 Frauen unter anderem
aus Europa, den USA und Südamerika sind lediglich zwei Phase-2-
Studien12,13 vollständig veröffentlicht, davon eine mit einem "Pro-
totyp" von GARDASIL, der ausschließlich HPV-16-Partikel enthält.
Die beiden entscheidenden Phase-3-Studien FUTURE* I und II liegen
dagegen nur als Abstract vor."

"Invasive Zervixkarzinome treten in den Studien nicht auf. Für hö-
hergradige Vaginaläsionen (VaIN 2/3) lässt sich, vermutlich auf-
grund des seltenen Vorkommens, auch bei gemeinsamer Auswertung al-
ler Studien kein statistisch signifikanter Effekt belegen."

"Ungeklärt ist bislang die Frage eines möglichen Serotypen-
Replacements: Bei Geimpften kommen Erkrankungen durch HPV-Typen,
die nicht in GARDASIL enthalten sind, um 5,5% häufiger vor als un-
ter Plazebo. Eine Überwachung im Rahmen eines Risiko-
Managementplans ist vorgesehen."

"IMMUNOGENITÄT: Eine schützende Mindest-Antikörperkonzentration
ist derzeit nicht bekannt, ebenso wenig die Dauer des Schutzes und
die Notwendigkeit von Auffrischimpfungen."

"STÖRWIRKUNGEN: Unter GARDASIL ist sehr häufig mit Lokalreaktionen
an der Injektionsstelle zu rechnen wie Schmerz (84%), Schwellung
und Rötung (jeweils 25%) sowie Juckreiz (3%). Bis zu 8% der Ereig-
nisse werden als schwerwiegend eingestuft. 10% entwickeln Fieber.8
In Verbindung mit der Impfung sind zudem Bronchospasmus, Urtikaria
sowie unspezifische Arthritis beschrieben."

"KOSTEN: Eine Fertigspritze GARDASIL kostet 155,05 Euro (Österreich
208 Euro). Für die Grundimmunisierung (drei Injektionen) sind 465
Euro aufzuwenden und damit deutlich mehr als für jeden anderen
Impfstoff. Dabei fallen beträchtliche Preisunterschiede auf: So
kosten drei Injektionen in den USA mit umgerechnet 275 Euro (360 $)
nur knapp die Hälfte."

"Werden Frauen unabhängig von ihrem HPV-Status zu Studienbeginn
ausgewertet, entsprechend der typischen weiblichen Bevölkerung die-
ser Altersgruppe, fällt der Nutzen von GARDASIL hinsichtlich Er-
krankungen an Vulva und Vagina (-70%) oder höhergradiger zervikaler
Dysplasien (-39%), die durch Impfstoff-HPV-Typen verursacht werden,
deutlich geringer aus. Ein Einfluss auf die Gesamtzahl höhergradi-
ger Muttermunddysplasien (mindestens CIN 2, alle HPV-Typen) lässt
sich für sie nicht nachweisen."

Anmerkung:
Bitte beachten, dass es keinerlei echten Beweis dafür gibt, dass
Geimpfte seltener an Gebärmutterhalskrebs erkranken als Ungeimpfte.
Bewiesen ist nur, dass man in Geimpften bei Zellveränderungen, aus
denen vielleicht mal ein Gebärmutterhalskrebs werden könnte, das
entsprechende Virus seltener findet. Hierbei ist wiederum zu beach-
ten, dass die Labortests nicht anhand des hochaufgereinigten Virus,
sondern anhand von Patienten mit bestimmten Diagnosen geeicht wer-
den. Ob sie wirklich auf spezifische Viren oder auf etwas anderes
reagieren, kann niemand mit Sicherheit sagen.

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[19] Trotz Impfung: Hirnhautentzündungen nicht zurückgegangen
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"Ein weiteres Phänomen besorgt Tautz. Durch die Hib-Impfung etwa
sei es zwar gelungen, die Häufigkeit der Hib-Meningitis zu dros-
seln. Insgesamt aber wurde keine Reduzierung der Hirnhautentzündun-
gen erreicht."

ganzen Artikel lesen:
http://www.ksta.de/html/artikel/1162473104911.shtml
Kölner Stadtanzeiger, 27. Nov. 2006

Kommentar:
Dr. Tautz, der zitierte Arzt, hat recht: Welchen Nutzen hat eine
Impfung, die die Häufigkeit der Erkrankung, die zu verhindern sie
entwickelt wurde, nicht verringern kann?
Damit, dass die Anzahl der HIB-positiven Labortests zurückgegangen
ist, die Anzahl der Erkrankungen jedoch nicht, darf man sich nicht
zufrieden geben, denn solche konstruierten Ergebnisse haben mit dem
realen Leben nichts zu tun.
Wenn eine Impfung aber keinen realen Nutzen hat, bleiben als "Wir-
kung" nur noch die Nebenwirkungen übrig...

Weitere Infos im impf-report Ausgabe Sept./Okt. 2006
http://www.impf-report.de/erschienen.php#20060910

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[20] Auch in Südafrika HIB-Impfung wirkungslos?
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Impact of conjugate Haemophilus influenzae type b (Hib) vaccine in-
troduction in South Africa., Respiratory and Meningeal Pathogens
Research Unit, National Institute for Communicable Diseases, Na-
tional Health Laboratory Service, Gauteng, South Africa. an-
nev@nicd.ac.za

ZIEL:
Analyse der Trends von gesicherten Infektionen mit invasivem Hae-
mophilus influenzae in Südafrika in den ersten 5 Jahren nach Auf-
nahme der Hib (Haemophilus influenzae Typ B) - Impfung in das Rou-
tineimpfprogramm für Kinder

METHODEN:
Wir nutzten national erhobene Labordaten zur Identifizierung von
invasiven Hib-Erkrankungsfällen zwischen Juli 1999 und Juni 2004
und führten zudem bei Isolaten einen Test auf Serotypus und anti-
mikrobielle Anfälligkeit durch.

ERGEBNISSE:
Die Gesamtzahl der (dem nationalen Kontrollsystem gemeldeten) Hib -
Fälle bei Kindern unter einem Jahr ging um 65 % zurück (von 55
Krankheitsfällen 1999/2999 auf 19 Fälle in 2003/2004). Die ver-
stärkte Überwachung ab 2003 identifizierte eine Infektion mit dem
HIV (Human Immunodeficiency Virus) und eine unvollständige Impfung
als begünstigende Faktoren einer Hib-Übertragung. Die Gesamtzahl
der durch Laboruntersuchungen bestätigten Hib-Fälle blieb unverän-
dert, da im Kontext mit einer engeren Überwachung die "non-type-
Haemophilus influenzae" häufiger gemeldet wurde. Kinder mit einer
nicht typisierbaren Erkrankung tendierten eher dazu, HIV-positiv zu
sein, (32 von 34 Kindern = 94 %)l als Kinder mit der Haemophilus
influenzae-Erkrankung vom Typ B (Hib, 10 von 14 Kindern = 71 %) Die
neueren Hib Isolate tendierten mehr zu einer Medikamentenresistenz
(1990 2 %, 2003/2004 = 19 %)

SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Die Daten des neu geschaffenen laborabhängigen Überwachungssystems
zeigen nach Einführung des Impfstoffs unter den südafrikanischen
Kindern einen Rückgang der Hib-Last und identifizieren Fälle einer
nicht typisierbaren Erkrankung, die im Zusammenhang mit einer HIV -
Infektion stehen.

PMID: 17128361

Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=17128361&itool=pubmed_DocSum
Bull World Health Organ. 2006 Oct;84(10):811-8.

Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.

Kommentar:

Typisch: Die HIB-bestätigten Fälle gingen zurück, die non-type b
Fälle nahmen zu, die Gesamtzahl der Fälle hat sich, wie es scheint,
nicht verändert, der angebliche Rückgang bezieht sich somit nur auf
das Reagenzglas und nicht auf die Realität.

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[21] Roche dementiert Berichte über erhöhte Tamiflu-Resistenz
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"BASEL (AP)--Der Baseler Pharmakonzern Roche Holding AG hat am
Dienstag Berichte über zunehmende Resistenz von Viren gegen sein
Grippemittel Tamiflu dementiert. Es gebe dafür keine wissenschaft-
lichen Beweise, teilte Roche am Dienstag mit. Roche und unabhängige
Gruppen hätten engmaschige Kontrollen durchgeführt. Seit März 2005
seien bei Patienten, die sich mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infi-
ziert hätten, keine neuen Fälle von resistenten Viren gemeldet wor-
den. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2006-11/artikel-7374003.asp
FinanzNachrichten.de, 28.11.2006

Roche muss in Kanada auf Risiken bei Tamiflu hinweisen

"Ottawa/Basel. SDA/Reuters/baz. Die kanadische Gesundheitsbehörde
Health Canada (HC) hat den Basler Pharmakonzern Roche aufgefordert,
die Packungsbeilage des Grippemittels Tamiflu um Hinweise auf mög-
liche Gesundheitsrisiken zu ergänzen. Mitte Monat hatten bereits
Gesundheitsexperten der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA einen
solchen Hinweis empfohlen.

Wie HC am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte, seien Berich-
te vor allem aus Japan eingegangen, wonach sich nach der Einnahme
von Tamiflu unter anderem Kinder und Jugendliche abnormal verhalten
und Halluzinationen gehabt hätten. Dabei sei die Verbindung zu Ta-
miflu zwar nicht bestätigt, HC wolle das Medikament aber trotzdem
im Auge behalten. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=02FAED07-AC4E-423C-90C2AC226F4B680D&startpage=1&ObjectID=34D89B85-1422-0CEF-700CB615A16568AA
Basler Zeitung, 29.11.2006

Siehe auch ARD, 30. Nov. 2006
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_199996

Erneut Warnungen vor Roches Tamiflu

Die Vogelgrippe-Hysterie hat das Medikament populär gemacht: Ta-
miflu aus dem Hause Roche. Doch seit einiger Zeit gerät es mehr und
mehr in Verruf. Das Mittel soll Halluzinationen erzeugen. Jetzt
schlägt erneut eine Behörde Alarm.

Die kanadische Gesundheitsbehörde Health Canada (HC) warnt vor dem
Vogelgrippe-Mittel. Vor allem aus Japan wären in den vergangenen
Monaten Berichte eingegangen, wonach sich unter anderem Kinder und
Jugendliche "anormal" verhalten hätten, schrieb HC am Mittwoch auf
seiner Homepage. Sie hätten unter Halluzinationen gelitten. (...)

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[22] HIV: Weitere Millionen für Impfstoff-Forschung
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Gates-Stifung vergibt 20 Millionen Euro für Impfstudienzentren in
Afrika
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=908633
news aktuell, 30. Nov. 2006

Europäische Regierungen investieren zusätzliche 26 Millionen Euro
in die Entwicklung von AIDS-Impfstoffen
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=909387
news aktuell, 01.12.2006

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[23] Russische Wissenschaftler finden neuen Impfstoff gegen AIDS
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"MOSKAU, 01. Dezember (RIA Novosti). Das Russische Institut für Im-
munologie hat einen neuen Impfstoff gegen AIDS entwickelt. Das sag-
te der Laborleiter des Instituts, Prof. Dr. Alexander Tschernous-
sow, am Freitag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti. (...)"

hier weiterlesen:
http://de.rian.ru/science/20061201/56330757.html

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[24] Reichlich Ärger mit Grippemitteln
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Innerhalb weniger Stunden erreichten die Nachrichtenagenturen am
13. November 2006 drei wichtige Meldungen über Grippemittel.

Die erste Meldung: Kanadische Forscher beobachteten unter Personen,
die eine Grippeimpfung erhalten hatten einen leichten Anstieg der
Häufigkeit eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS), einer Erkrankung,
die einer Multiplen Sklerose gleicht. Obwohl der Studienleiter dar-
auf hinweist, dass die Gefahr eines GBS minimal ist, erhöht eine
Grippeimpfung das Risiko um etwa 45 %.

Ein weiterer Bericht handelt von 100 Fällen abnormen Verhaltens und
drei Todesfällen durch einen Sturz, die größtenteils Kinder in Ja-
pan betreffen und mit dem Grippemittel Tamiflu in Verbindung ge-
bracht werden. Bereits vor einem Jahr soll das Tamiflu am Tod von
12 Kindern beteiligt gewesen sein.

Diese Berichte haben die amerikanische Food and Drug Administration
(FDA) bewogen, die Packungsbeilage des Medikaments zu verändern und
vor möglichen Verhaltensänderungen zu warnen. In Japan sind diese
Warnungen bereits auf dem Etikett zu finden.

Dr. Mercolas Kommentar:

Selbst in Zeiten der ganztägigen Berichterstattung rund um die Uhr
ist es außergewöhnlich, wenn innerhalb kürzester Zeit drei bedeu-
tende Meldungen über den Grippeimpfstoff in die Medien geraten, die
alle auf eine potentiell tödliche Gefahr für Ihre Gesundheit hin-
weisen.

Dabei vermag die Nachricht über die Grippeimpfung und das Guillain-
Barré-Syndroms kaum zu überraschen, wenn man die aktuellen Berichte
kennt, nach denen einige College-Studenten an einem GBS erkrankten,
nachdem man sie gegen Meningitis geimpft hatte. Und auch die ge-
fährlichen Nebenwirkungen des Tamiflu sind schon einige Zeit be-
kannt.

Die meisten Berichte über Probleme mit dem Tamiflu stammen aus Ja-
pan, vermutlich da die Japaner Tamiflu häufiger einsetzen, als
sonst eine Nation der Welt (30 Millionen Verordnungen in den letzen
5 Jahren, in den USA waren es nur 8 Millionen.)

Leider schaufelt jede Einnahme durch Tamiflu mehr Geld in die Ta-
schen von "guten Freunden" wie dem früheren US-Verteidigungs-
minister Donald Rumsfeld, als dass sie Ihnen hilft. ...

Quelle:
http://www.mercola.com/2006/dec/2/the-surge-in-health-harming-flu-vaccine-news-in-one-day.htm
Avalanche of Flu Vaccine Troubles, Dr. Mercola, 1. Dez. 2006,

Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes.

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[25] Ist Leukämie eine Folge der Diphtherie-Impfung?
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Childhood acute lymphoblastic leukemia is triggered by the intro-
duction of immunization against diphtheria., Med Hypotheses, 23.
Sept. 2006.

HINTERGRUND:
Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) hat einen pränatalen
(vorgeburtlichen) Ursprung. Leukämische Verschiebungen im Fötalsta-
dium reichen für eine ausgeprägte Leukämie nicht aus, auch bei
transgenen Mäusen vom Typ TEL-AML1 entwickelte sich keine Leukämie.
Um die Erkrankung vollständig zum Ausbruch kommen zu lassen, bedarf
es zusätzlicher Ereignisse nach der Geburt. Die signifikante Al-
tersspitze (2-5 Jahre) erschien erstmalig 1940 in Großbritannien,
seitdem hat sich die Häufigkeit von kindlicher Leukämie fast nicht
verändert. 1940 begann man in Großbritannien ebenfalls landesweit
mit der Impfung gegen Diphtherie.

HYPOTHESE:
Die akute lymphoblastische Leukämie von Kindern wird durch eine
Impfung gegen die Diphtherie ausgelöst.

TEST der HYPOTHESE:
Es sollte unter ALLEN Kindern eine epidemiologische Überprüfung auf
Leukämiefälle von den "Ausnahmen" und ungeimpften Fällen durchge-
führt werden. Zugleich sollten transgene Mäuse vom Typ TEL-AML1 mit
dem Diphtherie-Impfstoff geimpft werden.

IMPLIKATIONEN der HYPOTHESE:
Wenn unter den "Ausnahmen" und ungeimpften Fällen ALLER Kinder kei-
ne Leukämie aufgetreten ist und einige Mäuse nach der Impfung eine
Leukämie entwickeln, könnte man Leukämieerkrankungen bei Kindern
mit Hilfe einer Untersuchung der Neugeborenen auf leukämische Gene
und/oder ein neues Impfschema verhüten.

Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&list_uids=17000057&cmd=Retrieve&indexed=google

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[26] Erkältungen: Homöopathische Arzneimittel steigern die Abwehr
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Erkältungen sind eine Domäne der Homöopathie
Homöopathische Arzneimittel steigern die körpereigene Abwehr /
Tipps eines homöopathisch tätigen Internisten

"Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber - jetzt ist die Zeit der
Erkältungen. Gerade diese Krankheiten sind eine Domäne der Homöopa-
thie. Dr. Karl-Heinz Gebhardt, Internist aus Karlsruhe, zum Bei-
spiel setzt bei Erkältungskrankheiten ganz auf Homöopathika. "Wir
sind damit zufrieden", sagt er. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/12/04/218a1201.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten
Ärzte Zeitung, 4. Dez. 2006

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[27] Österreicher bleiben gegenüber Grippeimpfungen skeptisch
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Grippe-Impfstoff bleibt heuer liegen
"Die Warnungen scheinen vor allem heuer ungehört verhallt zu sein.
Der Grippe-Impfstoff bleibt in den Apotheken liegen.

Die Österreicher sind der Impfung gegenüber grundsätzlich skeptisch
eingestellt. Und das warme Wetter führt dazu, dass die Grippegefahr
eher unterschätzt wird. (...) "

ganzen Artikel lesen:
http://noe.orf.at/stories/155353/
ORF, 4. Dez. 2006

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[28] England: 2 Millionen Pfund Entschädigung für Impfschäden
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Die britische Regierung hat fast 2 Millionen Pfund Entschädigung
an Kinder aus der Provinz Ulster gezahlt, die - trotz der Behaup-
tung, die Routineimpfungen seien sicher - durch die Impfstoffe
schwer geschädigt wurden. Seit Beginn der Entschädigungspraxis im
Jahre 1979 hat die Regierung an 25 Kinder aus Nordirland Gelder
ausgezahlt.

Als Reaktion auf eine Anfrage teilte das "Department for Work and
Pensions" (DWP) mit, Details darüber, welche Impfstoffe für die Be-
hinderungen verantwortlich wären, lägen nicht vor.

Die ursprünglichen Zahlungen in Höhe von 10.000 Pfund waren im Jah-
re 2000 auf 100.000 Pfund erhöht worden, die Zahlungen an 24 Kinder
aus Ulster, deren Ansprüche aus der Zeit vor dem Jahre 2000 stamm-
ten, wurden nachwirkend angepasst.

Eine der Familien aus Nordirland, die glauben, ihr Sohn sei durch
eine Impfung getötet worden, gab zu Protokoll, dass es sich bei
diesen 25 Familien nur um einen Bruchteil der betroffenen Kinder
handele. Anne Coulter hatte ihren 15 Jahre alten Sohn Christopher
tot im Bett aufgefunden - zehn Tage, nachdem er in der Schule eine
Impfung gegen Masern und Röteln (MR) erhalten hatte. Seine Eltern
berichten, dass sie einen 12 Jahre langen Kampf darum geführt hat-
ten, zu entdecken, was ihren Sohn getötet hatte.

"Meine Fragen um Informationen über Christophers Tod sind immer
wieder von der Regierung abgeblockt worden," berichtet Mrs. Coul-
ter. "Christopher war ein aktiver und gesunder Junge, der über un-
endliche Energie verfügte und an der St. Annes Cathedral als lei-
tender Chorist wirkte". Sieben Tage vor Weihnachten fand sie ihren
bisher gesunden Sohn tot auf.

"Es war ganz furchtbar. Niemand erwartet doch, dass sein Kind
stirbt, aber wirklich unglaublich war der Widerstand, die uns das
"Department of Health" (DHSSPS) entgegenbrachte. Einer von Chris-
tophs Klassenkameraden erlitt nach der Impfung aus der gleichen Se-
rie einen Krampfanfall und brauchte drei Jahre, um sich davon zu
erholen."

Wie Harry Coulter, Christophers Vater sagte, fordert die Familie
eine Kontrolle der gerichtlichen Untersuchung des Todes, da der Pa-
thologe inzwischen zugegeben hat, man hätte die Erwähnung der Imp-
fung nicht aus seinem ursprünglichen Obduktionsbericht streichen
dürfen.

"In einem Bericht an den Untersuchungsrichter hatte der Pathologe
zu erwähnen vergessen, dass Christopher vor seinem Tode geimpft
worden war. Dann besuchte uns ein zweiter Pathologe und teilte uns
mit, die Impfung wäre nicht verantwortlich," berichtet er.

"Wir konnten das nicht verstehen, weil man uns nie eine andere Er-
klärung für seinen Tod geben konnte, zugleich aber die wahrschein-
lichste Ursache - den MR-Impfstoff - ausklammerte. Wir erreichten
es, dass die Gewebsproben unseres Sohnes freigegeben wurden und ein
britischer Pathologe fand dann heraus, dass der Impfstoff am Tode
Christophers beteiligt war," fügt er hinzu.

Eine Sprecherin des DHSSPS sagte: "Bei allen durch eine Impfung
verhütbaren Erkrankungen ist das Risiko einer Komplikation durch
die Infektionen deutlich höher, als das einer schweren Impfstoff -
Nebenwirkung. Impfstoffe werden hergestellt, um das Immunsystem zu
stärken und um vor sehr ernsten Erkrankungen wie Meningitis und Ma-
sern zu schützen. Die Akzeptanz der Impfungen im Kindesalter in
Nordirland ist sehr gut und wird weiter zunehmen.
(Sam McBride, £2m payout over children disabled by vaccinations,
The Belfast Telegraph, 4. Dezember 2006
http://www.belfasttelegraph.co.uk/features/health-and-beauty/article2054566.ece)

Kommentar von Barbara Loe Fisher:

In jedem Land der Welt schicken Eltern ihre gesunden und aufgeweck-
ten Kinder in Arztpraxen und Gesundheitszentren, um sie impfen zu
lasen - um dann miterleben zu müssen, wie diese Kinder sterben oder
ihr Gehirn geschädigt wird. Ist das Kind dann durch eine Impfung
oder eine Kombination von Impfstoffen zu Tode gekommen, leugnen
fast alle Gesundheitsfunktionäre einen Zusammenhang und vertuschen,
was wirklich passiert ist. Dabei liegt ihnen mehr daran, die Öf-
fentlichkeit mit einer Lüge zu beruhigen, als öffentlich die Gefah-
ren der Impfstoffe zuzugeben oder etwas zu unternehmen, damit diese
gesenkt werden. Es ist kein Wunder, dass Eltern denen nicht mehr
vertrauen, die beim Betreiben ihrer Massenimpfungen mehr darum be-
sorgt sind, den Status quo aufrecht zu erhalten, als das Leben un-
schuldiger Kinder zu schützen, die keine Stimme und oft genug auch
kein Wahl haben.

Quelle: NVIC-Newsletter vom 5. Dez. 2006

Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes

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[29] DPA: "Pharmaindustrie manipuliert Selbsthilfegruppen"
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Forschungsinstitut: Pharmaindustrie manipuliert Selbsthilfegruppen

"Hannover/Bremen (dpa) - Forscher an der Universität Bremen haben
der Pharmaindustrie vorgeworfen, Selbsthilfegruppen in Deutschland
zu manipulieren. «Die Informationen, die die Patienten über Selbst-
hilfegruppe bekommen, sind längst nicht mehr frei von Wirtschafts-
interessen», kritisierte der Pharmakologe Prof. Gerd Glaeske vom
Zentrum für Sozialpolitik an der Uni Bremen. Das Institut stellte
am Mittwoch in Hannover einen Bericht zum Einfluss der Pharmaunter-
nehmen auf Selbsthilfegruppen vor. Über finanzielle Unterstützung
versuchten Arzneimittelkonzerne Einfluss auf dem Kauf von Medika-
menten zu nehmen, hieß es. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/frameset.php?page=%2Fdpa.php%3Fid%3D60396
DPA, 29.11.2006

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[30] Großbrit.: Selbsthilfegruppen von Pharmageldern abhängig
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Großbritanniens leitender Pharmakontrolleur hat die Pharmaindustrie
wegen verdeckter und geschmackloser Praktiken bei der Unterstützung
von Patienten-(Selbsthilfe-)Gruppen angeklagt, mit der sie eine
weitere Verbreitung der von ihnen hergestellten Medikamente voran-
treiben können.

So warnte Sir Michael Rawlins, Vorsitzender des "National Institute
for Health and Clinical Excellence" (Nice), jenem Gremium, das ent-
scheidet, welche Medikamente im Rahmen des National Health Service
NHS (nationaler Gesundheitsdienst) übernommen werden, dass die Un-
terstützung von Selbsthilfeorganisationen durch die Industrie zu
erhöhtem Druck und ungerechten Entscheidungen darüber führen könn-
te, welche Medikamente den Patienten zur Verfügung stehen.

"Es ist für jeden wichtig, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass
eine bestimmte Patientenorganisation Gelder von der Pharmaindustrie
erhält, und das ist zur Zeit nicht einfach," sagt Rawlins. Und er
fügt hinzu: "Die Patientengruppe erhält möglicherweise nicht nur
Gelder, sondern die pharmazeutische Gesellschaft kann zusätzliche
Hilfe und Ressourcen, wie z. B. die Verwendung des (firmeneigenen)
PR-Leiters liefern. Langfristig wird das der Patientenorganisation
beträchtlich schaden und das Vertrauen in ihre Unparteilichkeit
wird darunter leiden. ... Das alles ist schon ziemlich geschmack-
los."

Nice ist erst kürzlich von einigen Krebs - und Demenzgruppen unter
Druck gesetzt worden, um im Rahmen des NHS neue Medikamente für
diese Erkrankungen zuzulassen. Die "Alzheimer Society" hatte eine
Patientenkampagne gegen die Nice-Entscheidung ins Leben gerufen,
die Demenz-Medikamente Aricept, Reminyl und Exelon seien nicht kos-
teneffizient und sollten daher nicht von der öffentlichen Hand be-
zahlt werden.

Neue Zahlen über die Selbsthilfegruppen haben ergeben, dass die
"Alzheimer's Society" im letzten Geschäftsjahr von Pfizer und Ei-
sai, dem Hersteller von Aricept, 31.000 Pfund erhalten hatten. Im
gleichen Zeitraum hatte die Gesellschaft auch 13.000 Pfund von
Shire Pharmaceuticals, dem Hersteller von Reminyl und 14.000 Pfund
von dem Exelon-Hersteller erhalten.

Die Krebsorganisation hatte Druck auf Nice ausgeübt, damit die Or-
ganisation weiter den Einsatz des Wundermedikaments "Herceptin" ge-
gen den Brustkrebs im einem frühen Stadium genehmigt. Cancerbackup,
eine der aktivsten Krebsgruppen in Großbritannien, hatte vom Her-
ceptin-Hersteller Roche 29.000 Pfund erhalten.

"Ich hoffe, dass die Mitglieder meines Bewilligungskomitees [bei
Nice] einen klaren Kopf behalten, aber es besteht immer die Gefahr,
dass sie beeinflusst werden und der alles bekommt, der am lautesten
schreit," sagt Rawlins.

Die Selbsthilfegruppen bestehen darauf, ihre Spenden der Pharmain-
dustrie immer offengelegt zu haben.

(Health charities get 'covert' aid from drug firms, The Sunday
Times, 3. Dezember 2006
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-2483704,00.html)

Anmerkung des National Vaccine Information Center (NVIC)

Das "National Vaccine Information Center", 1982 von den Eltern
impfstoffgeschädigter Kinder gegründet, hat niemals Geld von der
Pharmaindustrie oder von der Regierung erhalten und wird solche
Mittel auch nicht annehmen. Das NVIC ist eine nationale Non-Profit-
Bildungsorganisation, die sich der Vorbeugung von Schäden und To-
desfällen durch Impfungen widmet, indem sie die Öffentlichkeit in-
formiert und die Ethik der selbstbestimmten Entscheidung vertei-
digt.

Die NVIC ist in den vergangenen 25 Jahren eine unabhängige und un-
voreingenommene Stimme der Verbraucher gewesen, deren Mission von
Familien und informierten Therapeuten in den ganzen USA unterstützt
wird. Als eine Selbsthilfegruppe im wahrsten Sinne des Wortes ist
die NVIC von ihren loyalen Fördermitgliedern zu einer starken und
kompromisslosen Stimme für die Rechte des Bürgers geworden, die
Impfentscheidung sachlich begründet und freiwillig zu treffen.

Quelle: NVIC-Newsletter vom 4. Dez. 2006

Anmerkung des Übersetzers:

In einem Artikel mit dem Titel "Patient groups special - Swallo-
wing the best advice?" vom 28 Oktober 2006 lieferte der "NewS-
cientist"
(http://www.newscientist.com/channel/health/mg19225755.100-patient-
groups-special-swallowing-the-best-advice.html) einen Überblick ü-
ber die Verquickung von Pharmaindustrie und Patientenorganisationen
in den USA. Und da dort alles größer und besser ist als sonst wo
auf der Welt, geht es hier denn auch um ganz andere Summen. So wer-
den in den USA 81 % des Budgets der "Colorectal Cancer Coalition"
(C3) in Höhe von 310.000 Dollar von der Pharmaindustrie bezahlt,
bei der American Diabetes Association übernimmt "Big Pharma" nur 7
- 8 % des jährlichen Budgets, das aber mit rund 210 (!) Millionen
Dollars auch 70-mal höher ist. Besonders beunruhigend ist das fi-
nanzielle Engagement der Pillenproduzenten in den Patientengruppen,
die Krankheiten abdecken, die von der Zeitschrift "PLos Medicine"
als besonderes Interessengebiet der sogenannten "Disease Mongerer"
( Krankheitskrämer, Krankheitserfinder) betrachtet werden: Depres-
sionen und bipolare Störungen, Restless Leg Syndrom und ADHD/ADS.

Und was die EU angeht: Erst im Oktober 2006 wurde (durch eine Un-
tersuchung des britischen Guardian) bekannt, dass die mit viel Tam-
tam aus der Taufe gehobene "paneuropäische" Krebsorganisation
"Cancer United" vollständig von der Firma Roche - dem Hersteller
der Brustkrebsmedikamente Herceptin und Avastin - finanziert wurde.
Da konnte man in Brüssel buchstäblich die Reifen quietschen hören,
so rasch versuchten einige Mitglieder des Europaparlaments (MEP)
und der Leiter der "European Cancer Patients Coalition", einer an-
deren Selbsthilfegruppe, sich möglichst weit von "Cancer United"
abzusetzen.

"Irgend jemand hat die Vorstellung, wir würden auf der Gehaltliste
von Roche stehen oder all dies sei nur ein Werbegag, aber das ist
weit von der Wahrheit entfernt," klagte Professor John Smyth von
der Universität Edinburgh, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses
von "Cancer United": "Es ist absolut nichts Ungebührliches, wenn
man von der Industrie unterstützt wird. Ich wünschte, man würde sie
nicht immer als den Feind betrachten".

Und Catherine Steel, Leiterin der Abteilung für internationale Öf-
fentlichkeitsarbeit der Firma Roche, die ebenfalls im Verwaltungs-
rat der Organisation sitzt, sagt: "Bei der Kampagne von "Cancer U-
nited" geht es um Krebsbehandlungen für Patienten. Mit Marketing
für Roche hat das nichts zu tun.

Nun, so kann man das natürlich auch sehen.

Quelle:
Concern over cancer group's link to drug firm
The Guardian, 18. Oktober, 2006
http://society.guardian.co.uk/health/story/0,,1924747,00.html

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[31] 1. Dresdner Impfsymposium wegen hoher Nachfrage verlängert
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Das 1. Dresdner Impfsymposium (Samstag, 17. März 2007) ist bereits
jetzt vollständig ausgebucht. Die Organisatoren haben deshalb be-
schlossen, die Veranstaltung am Sonntag, den 18. März, zu wiederho-
len.

weitere Infos unter:
http://www.impfsymposium.de.md

oder:
http://www.impfkritik.de/download/Impfsymposium-Dresden.pdf

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[32] Impfkomplikationen: Neue Version der Meldedaten-Datei
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Es wurden zusätzliche Spalten eingefügt, so dass jetzt alle wichti-
gen Felder in einem auswertbaren Format vorliegen.

Weitere Updates werden folgen.

http://www.impfkritik.de/ifsg-meldungen

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[33] DIE ZEIT: "Unheilige Allianzen mit Pillendrehern"
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"Pharmafirmen und Zeitungsverlage haben eine lukrative Form der Ko-
operation entdeckt: Schleichwerbung für Arzneimittel in redaktio-
nellen Texten. (...)"

hier weiterlesen:
http://zeus.zeit.de/text/2006/49/Schleichwerbung
DIE ZEIT, 30.11.2006 Nr. 49

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[34] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
ser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

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