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Inhalt:
[01] Status aktueller Petitionen
[02] Windpocken-Impfung zeigt noch keine Wirkung
[03] Windpocken: Umfrage nach Komplikationsrate
[04] "Nein zu DDT gegen Malaria"
[05] Ohrinfektionen: Antibiotika-Einsatz meist unnötig
[06] Masern-Alarm - Ministerin fordert Impf-Pflicht für alle Kinder
[07] Studie: Impfungen schützen vor Asthma
[08] Impfstoffsicherheit aus dem Kaffeesatz
[09] Zink und Vitamin C als Vorsorge gegen Erkältungskrankheiten
[10] Vitamin B3 schützt gegen Multiple Sklerose
[11] Gesundheitsfördernde Wirkstoffe des Apfels
[12] USA: Meningokokken-Pflichtimpfung an der Uni - und die Folgen
[13] Homöopathie: Leitfaden zur Behandlung v. Erkältungskrankheiten
[14] US-Regierung will alle Patienten ungefragt auf HIV testen
[15] STIKO-Mitglied: "keine valide Nutzen-Risiko-Analyse möglich"
[16] USA: Impfausgaben seit 1985 auf das 14fache gestiegen
[17] arznei-telegramm kritisiert Impfstoff-Sicherheit
[18] Granulozyten und ihre Funktion bei der Immunabwehr
[19] HIV: Aussagekraft der Virenbelastung angezweifelt
[20] Wird Diabetes durch Infektionen ausgelöst?
[21] USA: Impfungen als Autismus-Ursache weiter in der Diskussion
[22] GlaxoSmithKline investiert 500 Mio EUR in neues Impfstoffwerk
[23] Junge Colatrinker oft hyperaktiv
[24] Vitamin D: Entscheidender Faktor bei Grippewellen?
[25] Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht
[26] Impf-Lobbyistin leugnet die Existenz von Impfschäden
[27] Verurteilt: Arzt impfte Patienten ohne ihre Einwilligung
[28] Mehrmonatiges Stillen senkt Allergierisiko
[29] Durchimpfungsraten in den letzten Jahren gestiegen
[30] Korruptionsaffäre im RKI
[31] Gesundheitsreform: Impfungen im aktuellen Referentenentwurf
[32] Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs von EU zugelassen
[33] Gesundheitsreform wertet Impfprogramme auf
[34] Impressum
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[01] Status aktueller Petitionen
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Pet.-Nr.: unbekannt
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag "gegen eine evtl.
geplante Zwangsimpfung gegen die Vogelgrippe", eingereicht von
Hans-Peter Thietz, am 8. April 2006
Online-Unterzeichnung nicht mehr möglich, da Frist abgelaufen.
Aktueller Stand der Unterstützungsunterschriften: 9.593
Bearbeitungsstand: Unbekannt.
Petitionswebseite des Bundestages:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=106
Pet.-Nr.: 3-16-10-7831-007992
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag "zur sofortigen
Aussetzung des Aufstallungsgebotes für Geflügel", eingereicht von
Hans U. P. Tolzin, Augsburg, per Email am 30. April 2006.
Der Petitionsausschuss weigerte sich, diese Petition online zu
stellen, da es bereits gleichlautende Petitionen gäbe. Wer die an-
deren Petenten seien, dürfe man mir aus "Datenschutzgründen" nicht
mitteilen. Dabei weiß ich von mindestens einer weiteren Petition
mit gleichem Anliegen, die als öffentliche Petition lief und Tau-
sende von Unterschriften gesammelt hat (und von der ich aber erst
nachträglich erfahren habe).
Bearbeitungsstand: Unbekannt
Aktueller Stand der Unterstützungsunterschriften: 1.380 (6. Juli)
Siehe auch: http://www.impfkritik.de/vogelgrippe/petition
Pet.-Nr.: unbekannt
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag "zur Erhaltung der
Impffreiheit", eingereicht von Severin Mundl am 2. Mai 2006.
Online-Unterzeichnung nicht mehr möglich, da Frist abgelaufen.
Bearbeitungsstand: Unbekannt
Aktueller Stand der Unterstützerunterschriften: 8.746
Petitionswebseite des Bundestages:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=170
Pet.-Nr.: 2-16-15-2126-011055
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag "zur sofortigen
Aussetzung der Impfempfehlung bei Masern", eingereicht von Hans U.
P. Tolzin, Augsburg, per Email am 27. Juni 2006
Online-Unterzeichnung nicht mehr möglich, da Frist abgelaufen. Ma-
nuelle Unterschriftenlisten werden noch entgegengenommen.
Aktueller Stand der Unterstützerunterschriften: 1.347
Siehe auch http://www.impfkritik.de/masern/petition
Pet.-Nr. 2-16-15-2120-013545,
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag "zur sofortigen
Aussetzung sämtlicher Impfstoff-Zulassungen", eingereicht von Hans
U. P. Tolzin per Email am 30. August 2006. Der Petitionsausschuss
weigerte sich, diese Petition online zu stellen, mit der Begrün-
dung, ich habe bereits eine Petition laufen. Die Petition kann da-
her nur auf einer privaten Webseite online unterzeichnet werden.
Aktueller Stand der Unterstützerunterschriften: 389
Siehe auch http://www.impfkritik.de/impfschaden/petition
So reichen Sie selbst eine Petition beim Deutschen Bundestag ein:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/#starting
Mitglieder des Petitionsausschusses:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/mitglieder.html
Kontakt mit dem Petitionsausschuss aufnehmen:
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/petitionsausschuesse_in_deutschland/dbt.pdf
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[02] Windpocken-Impfung zeigt noch keine Wirkung
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Auszug aus dem Epidemiologischen Bulletin 36/2006
http://www.rki.de/cln_006/nn_226734/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/36__06,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/36_06
Ergebnisse des Varizellen-Sentinels, (April 2005 bis März 2006):
"Einzelfallerhebung: Insgesamt lagen aus dem ersten Erhebungsjahr
1.420 Einzelfallmeldungen vor, davon entfielen 140 auf Komplikatio-
nen, 245 auf Varizellen bei Geimpften, 55 auf Patienten, die älter
als 20 Jahre waren und 983 auf Herpes zoster (Mehrfachangabe mög-
lich)."
"Die Häufigkeit von Komplikationen bei Varizellen zeigte sich al-
tersabhängig und war bei Kindern im Alter von unter 1 Jahr sowie
bei Jugendlichen größer als bei Kindern im Alter zwischen 1 und 14
Jahren (> 1% vs. < 0,5 %)."
"Die Meldefälle von Varizellen bei Geimpften verteilten sich auf
Erkrankung bis zu 42 Tage nach der Impfung (100 Patienten) und ab
42 Tage nach Impfung (143 Patienten); in 2 Fällen war kein Impfda-
tum angegeben."
"Eine Krankenhausbehandlung war bei 60 Patienten notwendig: 38-mal
wegen Komplikation der Varizellen, 21-mal bei Herpes Zoster, 3 Pa-
tienten waren älter als 20 Jahre (Mehrfachnennung möglich)."
"Schlussfolgerungen: Das Sentinel liefert valide Daten zur Morbidi-
tät der Varizellen. Die ersten Ergebnisse lassen Aussagen über
Struktur und Besonderheiten der Varizellen-Morbidität zum Zeitpunkt
der Einführung einer generellen Varizellen-Impfung im Kindesalter
zu. Es lassen sich vorerst noch keine Effekte in Hinblick auf einen
Rückgang der Erkrankungshäufigkeit durch die Impfung feststellen.
Auch Erkrankungen trotz Impfung, sog. Impfdurchbrüche, scheinen
noch kein Problem zu sein. Beide Effekte sind jedoch derzeit in Re-
lation zur Zahl der bisher durchgeführten Impfungen noch nicht zu
erwarten. Trends der Umsetzung der Impfempfehlung zeichnen sich da-
gegen bereits jetzt ab. Es zeigte sich hier ein deutlicher Zusam-
menhang zwischen der Häufigkeit der VZV-Impfung und der "Erstat-
tungssituation" der Impfung in den einzelnen KV-Bezirken. Da das
Sentinel plausible Ergebnisse liefert, werden mit diesem Surveil-
lance-Instrument längerfristig Trends sichtbar werden und wird die
Morbiditätsentwicklung abschätzbar sein."
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[03] Windpocken: Umfrage nach Komplikationsrate
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Statistik aus 1420 registrierten Varizellenfällen:
Komplikationsrate: 9,9 %
Impfdurchbrüche: 17,3 %
älter als 20 Jahre: 3,9 %
Herpes Zoster: 69 %
Hospitalisationsrate: 4,2 %
Umfrage:
Falls Sie naturheilkundlich arbeitender Arzt sind und im Laufe des
vergangenen Jahres Windpockenfälle in Ihrer Praxis hatten, bitte
ich um Angabe der Zahl der Fälle, der Fälle mit Komplikationen und
der Hospitalisierungen.
Hintergrund: Es wäre interessant, wie in naturheilkundlich geführ-
ten Praxen die Komplikations- und Hospitalisierungsrate im Ver-
gleich zu rein schulmedizinisch arbeitenden Praxen aussieht.
Rückmeldungen bitte an:
redaktion@impf-report.de
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[04] "Nein zu DDT gegen Malaria"
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Nein zu DDT gegen Malaria
WHO will persistentes Gift wieder einsetzen
"Wien/Genf (pte/02.08.2006/13:50) - DDT soll als chemisches Mittel
die Welt von der Malaria befreien, wenn es nach Meinung der
Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int geht. Die plötz-
liche Begeisterung für das verbotene Gift stützt sich auf einen
Vorschlag der US Agency for International Development USAID
http://www.usaid.gov . (...)"
hier weiterlesen:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060802028
Weitere Pressemeldungen zum Thema:
"DDT wieder voll im Malaria-Einsatz"
http://www.taz.de/pt/2006/09/18/a0155.1/text
TAZ, 18. Sept. 2006
"WHO für begrenzten Einsatz von DDT - Schutz vor Malariamücken in
Wohnungen"
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25695
Deutsches Ärzteblatt, 18. Sept. 2006
Kommentar:
Das vielleicht wichtigste Argument gegen jeglichen Einsatz von Gif-
ten wie DDT - dabei ist es noch nicht einmal das gefährlichste -
wird leider wieder verschwiegen: Die geradezu verblüffende Paralle-
lität zwischen dem Verbrauch an ZNS-schädigenden Pestiziden wie DDT
und dem Auftreten von Kinderlähmung.
Weitere Infos dazu:
Die Webseite des Medizinkritikers Jim West (engl.):
http://geocities.com/harpub/overview.htm
oder
http://www.impfkritik.de/polio
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[05] Ohrinfektionen: Antibiotika-Einsatz meist unnötig
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"Infektionen des (Mittel-)Ohrs sind die häufigsten Indikationen für
eine Antibiotika-Verordnung bei Kindern. Jährlich erfolgen in den
USA rund 15 Millionen Verordnungen. Die Antibiotika-Resistenz ist
ein weltweit ständig zunehmendes Gesundheitsrisiko, das durch die
weit verbreitete Überverordnung dieser Medikamente gefördert wird.
'In diesem Lande behandeln 96 - 98 % der Ärzte eine [Mittel-
]Ohrentzündung sofort mit Antibiotika, obwohl diese Erkrankungen in
aller Regel von alleine abklingen', erklärt David M. Spiro, MD, MPH
WebMD"
Kommentar von Barbara Loe Fisher:
In den letzten 50 Jahren haben Ärzte darauf bestanden, dass Eltern
ihren Kindern Antibiotika verabreichen, um damit alles - von der
einfachen Erkältung und Mittelohrentzündung bis zur Grippe und
Pneumonie - zu "behandeln". Im Zweifel Antibiotika - das war die
Philosophie der meisten Kinderärzte für Kinder in ihrer Praxis.
Heute wissen wir, dass die meisten Kinder mit einer Mittelohrent-
zündung auch ohne Antibiotika gesund werden, wenn man ihrem Immun-
system die Gelegenheit gibt, an dem Heilungsprozess teilzunehmen,
der einer akuten entzündlichen Reaktion auf eine Infektion folgt.
Wie ein undifferenzierter Masseneinsatz von Antibiotika zum "Abtö-
ten" infektiöser Mikroorganismen die Bakterien in die Mutation
treibt, um überleben zu können, übt auch ein undifferenzierter
Einsatz von Impfstoffen zur "Ausrottung" oder engen Kontrolle in-
fektiöser Erkrankungen Druck auf Viren und Bakterien aus,
sich zu
verändern und so impfstoffresistent zu werden. Das Bakterium
Bordetella pertussis, das den Keuchhusten auslöst, und das Pneu-
mokokken-Bakterium, das für die Mittelohrentzündungen verantwort-
lich ist, sind zwei Beispiele von Organismen, die gelernt haben,
jenen Impfstoffen auszuweichen, die entwickelt wurden, um sie daran
zu hindern eine Infektion auszulösen.
Anstatt in ständiger Angst vor Mikroorganismen zu leben und zu
versuchen, sie mit Medikamenten und Impfstoffen zu zerstören, könn-
te die Zeit gekommen sein, einmal etwas anderes zu versuchen, was
zu weniger Komplikationen führt. Ein guter Ausgangspunkt könnte da-
bei sein, mit der Natur zu arbeiten und Wege zu finden, wie man die
gesunde Funktion des Immunsystems stärkt und unterstützt.
(Quelle: NVIC-Newsletter vom 18. Sept. 2006)
Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.
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[06] Masern-Alarm - Ministerin fordert Impf-Pflicht für alle Kinder
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"Hamburg - Masern - viele halten sie für eine harmlose Kinderkrank-
heit. Eine Fehleinschätzung, die tödlich sein kann. Jedes Jahr
sterben weltweit rund eine halbe Million Menschen an den Folgen ei-
ner Masernerkrankung, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Auch
in Deutschland gibt es immer wieder Todesfälle. (...)"
Quelle:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/10/01/masern-alarm-impfpflicht/masern-alarm-impfpflicht.html
BILD, 1. Okt. 2006
Kommentar:
Dadurch, dass immer wieder wiederholt wird, Masern seien eine töd-
liche Krankheit, wird es auch nicht wahrer. Die Masern verlaufen in
der Regel harmlos, gehen häufig mit Entwicklungsschüben einher,
stellen also ein sinnvolles biologisches Programm der Natur da, und
sind naturheilkundlich gut behandelbar. Weitere Infos unter:
http://www.impfkritik.de/masern
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[07] Studie: Impfungen schützen vor Asthma
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Impfungen schützen möglicherweise vor Asthma
"München (dpa/gms) - Die üblichen Impfungen für Säuglinge erhöhen
laut Wissenschaftlern nicht deren Risiko, an Asthma zu erkranken.
Im Gegenteil könnten sie Kinder sogar vor Asthma schützen, teilt
der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München.
(...)"
hier weiterlesen:
http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/impfungen/2931922,cc=000000185900029319221Nkfcy.html
GMX.de, 19. Sept. 2006
siehe auch:
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/664057.html
SonntagsZeitung, Zürich, 16. Sept. 2006
Kommentar:
Ich habe versucht, nähere Infos zu dieser Studie zu erhalten. Laut
Auskunft von Frau Dr. Kühni gibt es außer einer Kurzvorstellung der
Studie auf einem Kongress in München "nichts Schriftliches". Das
ist merkwürdig, denn das Design der Studie muss ja irgendwann mal
schriftlich fixiert worden sein, es muss Infoblätter für die betei-
ligten Ärzte und Patienten geben und Blanko-Muster der Fragebögen.
Ohne die Möglichkeit, das Design einer Studie zu prüfen, ist ihre
Aussage völlig unverbindlich. Dass der BVKJ sich so schnell darauf
stürzt, könnte zudem ein Hinweis sein, dass es sich bei der Studie
um eine "Auftragsarbeit" handelt, um die zunehmenden Indizien da-
für, dass Impfstoffe mit Schuld an der seit Jahren anschwellenden
Asthma-Seuche sind, aus dem Weg zu räumen. Auf meine letzte Anfrage
hatte Frau Dr. Kühni nicht reagiert. Warten wir noch ein bisschen
ab, mal schauen, ob da noch etwas kommt.
Gegen die Behauptung, Impfen schütze vor Asthma, sprechen unter an-
derem einige Studien, die in einer impf-report Ausgabe des letzten
Jahres besprochen wurden:
http://www.impf-report.de/erschienen.php#200503
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[08] Impfstoffsicherheit aus dem Kaffeesatz
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Impfstoffsicherheit aus dem Kaffeesatz
Meldepflicht für Impfkomplikationen "verpufft" - Schwere Vorwürfe
gegen Behörde
Augsburg (pts/27.09.2006/07:00) - Wie die Zeitschrift "impf-report"
in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, verfügt die für Impfstoffsi-
cherheit zuständige Bundesgesundheitsbehörde, das Paul-Ehrlich-
Institut (PEI), über keine gesicherten Daten bezüglich der Häufig-
keit von schweren und schwersten Impfkomplikationen. Die Behörde
gebe im Gegensatz zu früheren Jahren noch nicht einmal mehr Schät-
zungen über den Grad der Untererfassung heraus. Dies habe zur Fol-
ge, dass eine fundierte Nutzen-Risiko-Abwägung für eine Impfent-
scheidung im Grunde unmöglich sei.
Das PEI, so die Zeitschrift weiter, habe es trotz besseren Wissens
seit sechs Jahren versäumt, die meldepflichtigen Berufsgruppen, al-
len voran die Ärzte und Heilpraktiker, über die seit 2001 geltende
Meldepflicht für jeden Verdacht einer ungewöhnlichen Impfreaktion
und das damit verbundene Bußgeld von bis zu 25.000 Euro zu infor-
mieren. So sei es auch kein Wunder, dass die neue Regelung, die das
bis 2000 geltende und auf Freiwilligkeit basierende Spontanmelde-
system ablöste und endlich zuverlässige Daten über die Impfrisiken
hätte liefern sollen, regelrecht verpufft sei. Dies gehe eindeutig
aus den neuesten Meldedaten hervor, die man dem PEI unter Berufung
auf das seit kurzem geltende Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ab-
gerungen habe. Solche Meldedaten seien bisher unter Verschluss
gehalten worden.
Darüber hinaus sei von der Behörde das wahre Ausmaß der vom FSME-
Impfstoff TICOVAC verursachten unerwünschten Impffolgen bewusst
verheimlicht worden. Nachdem es zu einer Welle von heftigen Impfre-
aktionen gekommen war, hatte der Hersteller Baxter den Impfstoff im
Jahr 2000 nur kurz nach seiner Einführung wieder vom Markt nehmen
müssen. Die Anzahl der gemeldeten Impfreaktionen habe sich im Jahr
2000, so der "impf-report", im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.
Sollte die Analyse der Zeitschrift zutreffen, stellt sich die Fra-
ge, wie die Behörden und die Experten der "Ständigen Impfkommissi-
on" (STIKO), die öffentliche Impfempfehlungen für Deutschland aus-
sprechen, zu ihrer Überzeugung kommen, Impfstoffe seien sicher. Be-
ziehen sie ihre Daten über die Impfstoffsicherheit aus dem Kaffee-
satz? Oder etwa doch aus den Marketingabteilungen der Impfstoffkon-
zerne, wie manche Impfgegner argwöhnen?
Über Fakten und Hintergründe der gegenwärtigen Impfpolitik infor-
miert eine "Aktionsgemeinschaft" aus Fachleuten, Elternverbänden
und der Zeitschrift "impf-report" am 12. Oktober auf einer Presse-
konferenz in München. (Siehe dazu auch Pressemeldung "Gesundheits-
reform beschleunigt Bankrott"
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060912031
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060927006
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[09] Zink und Vitamin C als Vorsorge gegen Erkältungskrankheiten
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Erkältungsvorbeugung: Nehmen Sie täglich Zink ein!
Praxiserfahrungen und einige Studien zeigen, dass man mit gesunder
Ernährungsweise und zusätzlicher Einnahme von Zink und Vitamin C
das Immunsystem unterstützen kann und die Patienten weniger an
grippalen Infekten und Erkältungen leiden. Doch das Spurenelement
eignet sich nicht nur zur Prophylaxe, sondern auch zur Therapie a-
kuter Infektionen. In einer Studie, in der die eine Gruppe der
Teilnehmer 15 mg Zink erhielten, konnte die Dauer der Erkältungs-
symptome um 4,5 Tage reduziert werden. Zur Vorbeugung und Behand-
lung von Erkältungen empfiehlt Doktor Jessica Männel die regelmäßi-
ge Einnahme von einem Gramm Vitamin C morgens und 15 bis 20 Milli-
gramm Zink vor dem Schlafengehen für die Dauer der Herbstmonate.
Zink ist für mehr als 200 Stoffwechselprozesse im Körper unver-
zichtbar. Es stimuliert die Fresszellen des Immunsystems, die Akti-
vität der natürlichen Killerzellen und die Ausschüttung von wichti-
gen Botenstoffen. Ein Zinkmangel kann sich in häufigen Infekten,
einer Neigung zu Allergien, Wundheilungsstörungen, frühzeitigem
Haarausfall oder Hautausschlägen äußern. Gerade Menschen mit chro-
nischen Erkrankungen, Ältere oder diejenigen, die sich nicht gesund
ernähren, haben oft einen Zinkmangel, der mit einem Zinkpräparat
ausgeglichen werden sollte, stellt Doktor Männel fest. Bei viralen
Infekten hat Zink einen direkten Effekt, es kann die Vermehrung der
Viren hemmen, indem es deren Rezeptoren an der Schleimhaut besetzt,
und das Virus nicht in die Zelle eindringen kann. Zur optimalen
Verwertung von Zink, insbesondere aus pflanzlicher ballaststoffrei-
cher Nahrung, benötigt unser Körper einen "Resorptionshelfer". Neue
ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Zink in Kom-
bination mit der Aminosäure Histidin besonders gut aufgenommen und
verwertet werden kann, stellt Dr. med. Jessica Männel vom ärztli-
chen Beratungsportal die Vorteile von Zink-Histidin heraus. Die Re-
sorption von Zink-Histidin liegt im Vergleich zu Zinksulfat um bis
zu 40 Prozent höher, wertet Doktor Männel Studien aus. Zudem unter-
stützt Histidin ganz natürlich die Aktivität der Abwehrzellen. Am
besten wird Zink resorbiert, wenn es immer abends vor dem Schlafen-
gehen eingenommen wird, rät Doktor Jessica Männel abschließend.
ganzen Artikel lesen:
http://www.businessportal24.com/de/Schnupfenkiller_Zink_Jetzt_Zink_einnehmen_und_viralen_Infekten_vorbeugen__55674.html
Auszug aus einer Pressemeldung von Qualimedic.com, 19. Sept. 2006
siehe auch:
http://openpr.de/news/100575.html
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[10] Vitamin B3 schützt gegen Multiple Sklerose
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http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060920050
Vitamin B3 im Kampf gegen Multiple Sklerose
Nikotinamid könnte langfristige Invalidität verhüten
Boston (pte/20.09.2006/16:30) - Ein Wissenschaftsteam des US-
amerikanischen Children's Hospital Boston
http://www.childrenshospital.org hat herausgefunden, dass eine Form
des Vitamins B3 - Nikotinamid - langfristige Invalidität als Folge
von Multiple Sklerose verhüten könnte. In Versuchen mit Mäusen, die
an einer mit Multiple Sklerose verwandten Erkrankung litten, konn-
ten die Forscher nachweisen, dass das Vitamin die Nervenfasern der
Tiere vor Degeneration sowie vor dem Verlust fetthaltigen isolie-
renden Gewebes schützt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass
Nikotinamid den Prozess der Nervenbeschädigung verzögert. Die Stu-
dienergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift
Journal of Neuroscience http://www.jneurosci.org veröffentlicht.
Die Forscher entdeckten, dass eine tägliche Dosis Nikotinamid sogar
die Nervenfasern, die bereits geschädigt waren, vor weiterer Dege-
neration schützt. Außerdem stellte sich heraus, dass eine größere
Dosis des Vitamins auch den schützende Effekt steigert. Jene Mäuse,
die die höchste Dosis verabreicht bekamen, wiesen gar keine Invali-
ditäts-Anzeichen auf, während die Mäuse, die keine Vitamine
schluckten, auf einer Skala von eins bis fünf einen Wert von drei
oder vier erzielten. "Wir hoffen, dass unsere Arbeit zu klinischen
Proben führen wird und dass Nikotinamid auch bei echten Patienten
angewendet werden kann", sagt Forscher Shinjiro Kaneko des
Children's Hospital Boston. "Je früher mit der Therapie
angefangen wird, umso besser ist der Effekt. Wir hoffen aber, dass
Nikotinamid auch Patienten, die schon in der chronischen Phase
sind, helfen kann", so Kaneko.
Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung von
Gehirn und Rückenmark, bei der es zur Entmarkung (Demyelinisation)
bestimmter Nervenfasern kommt. Durch diese Entwicklung kommt es im
Krankheitsverlauf zu einer verminderten Leitfähigkeit der Nerven-
bahnen, wodurch Symptome wie Störungen in der Muskelkontrolle, Läh-
mung, schnelle Ermüdbarkeit sowie Sehstörungen ausgelöst werden.
Obwohl eine Heilung von Multiple Sklerose bis jetzt nicht möglich
ist, wurden in den vergangenen Jahren einige Medikamente entwi-
ckelt, die den Verlauf der Erkrankung verlangsamen können. Diese
Medikamente haben allerdings oft starke Nebenwirkungen und können
die Erkrankung nicht zum Stillstand bringen.
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[11] Gesundheitsfördernde Wirkstoffe des Apfels
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"An apple a day keeps the doctor away" - dieses englische Sprich-
wort kennen Sie bestimmt. Doch dass ein Apfel pro Tag gesund hält,
ist nicht nur ein geflügeltes Wort oder eine Bauernweisheit. Die
Ärzte wissen heute, wie wirksam Äpfel sind, wenn es darum geht, Ih-
re Gesundheit zu stärken. Dennoch essen wir Deutsche laut "Dr.
Spitzbart's Gesundheitspraxis" viel zu wenig Äpfel: Rund 50 Gramm
verzehrt jeder pro Tag im Durchschnitt, ein Apfel wiegt aber rund
170 Gramm.
Heute kennt die Wissenschaft immerhin 300 verschiedene Wirkstoffe,
die in einem Apfel stecken. Und längst sind noch nicht alle er-
forscht. Was wir aber wissen: Es ist das Zusammenspiel aller In-
haltsstoffe, das den Apfel so gesund macht. Allerdings ist die Zu-
sammensetzung von Vitaminen und Pflanzenstoffen von Sorte zu Sorte
verschieden. Wechseln Sie daher ab und zu einmal die Apfelsorte,
dann versorgen Sie sich optimal.
Rotbackige Äpfel zum Beispiel sind bekannt für ihren Gehalt an
Anthozyanen. Diese Farbpigmente in roten (und blauen) Früchten fan-
gen freie Radikale und tragen damit dazu bei, dass Ihre Körperzel-
len nicht angegriffen und zerstört werden. Das bietet Ihnen Schutz
vor Herzinfarkt und Krebs. Wählen Sie zum Beispiel einen Red Deli-
cious, dann wirkt er sich vor allem auf Ihre Darm- und Lebergesund-
heit aus: Er reduziert Darmkrebszellen um 43 % und Leberkrebszellen
um 57 %. Und das viele Vitamin C, das in jedem Apfel enthalten ist,
stärkt Ihr Immunsystem, verhindert aber auch schädliche Oxidations-
prozesse in Ihrem Körper.
Die Sorten Braeburn oder Boskop dagegen haben den höchsten Vitamin-
C-Gehalt. Der Kalziumgehalt ist bei allen Apfelsorten gleich hoch.
Da es aber, wie schon gesagt, gerade beim Apfel auf die Zusammen-
wirkung aller Stoffe ankommt, kann keine Sorte besonders empfohlen
werden. Probieren Sie sich durch das rot-, gelb- und grünbackige
Angebot, und stellen Sie sich Ihr persönliches Apfelsortiment zu-
sammen mit den Sorten, die Ihnen am besten schmecken!
Dennoch ein spezieller Tipp: Essen Sie gezielt "alte" Apfelsorten.
Diese haben so schöne und ungewöhnliche Namen wie Purpurroter Cou-
sinot, Schafsnase oder Schöner aus Herrenhut. Sie erhalten diese
Sorten im Bioladen. Sie enthalten nicht nur die wertvollen Apfelin-
haltsstoffe, sondern schmecken auch besonders gut.
Für viele Menschen entscheidet die persönliche Vorliebe, ob sie ih-
ren Apfel schälen oder mit Schale verzehren. Wenn es jedoch um den
gesundheitlichen Aspekt geht, gewinnt ganz klar der Apfel mit Scha-
le. Der Vitamin-C-Gehalt ist direkt unter der Schale 2,5- bis 6-mal
so hoch wie im Innern der Frucht. Und auch den Gehalt an sekundären
Pflanzenstoffen erhöhen Sie durch die Schale(...)"
Quelle:
Newsletter des Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, 20. Sept.
2006
http://www.vnr.de
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[12] USA: Meningokokken-Pflichtimpfung an der Uni - und die Folgen
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"Landesweit wird den Erstsemestern gesagt, sie müssten sich einer
Meningokokken-Impfung unterziehen oder ihre Zulassung zum Studium
riskieren. Dabei verschweigen Universitäten und Regierung den El-
tern und Studenten etwas. Denn in den USA erkranken nur 1 von
100.000 Personen im Jahr an einer Meningokokken-Meningitis - und 50
% der Erkrankten sind Kinder. Von den Betroffenen erholen sich die
meisten vollkommen und Todesfälle treten nur in 10 % aller Fälle
auf.
Zudem kann die Erkrankung nicht leicht übertragen werden. Der wich-
tigste Übertragungsweg erfolgt über den Speichel der Infizierten
Person, was z. B. beim Küssen erfolgen kann. Und selbst dann sind
die meisten Personen schon mit dem Erreger in Kontakt gekommen und
sind daher dagegen immun. Jährlich sterben landesweit nur 5 - 15
Studenten an der Krankheit und ihren Folgen - eines der geringeren
Risiken, mit denen sich die Hochschulstudenten konfrontiert sehen.
Im September 2005 gab die FDA bekannt, dass fünf (5) Empfänger die-
ses [Meningokokken-]Impfstoffs kurz nach der Impfung über ernste
Symptome eines Guillain Barre Syndroms (GBS) klagten, einer Erkran-
kung, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Multiplen Sklerose auf-
weist. Die Betroffenen waren zwischen 17 und 18 Jahre alt, das ty-
pische Alter, in dem von den Erstsemestern verlangt wird, sich imp-
fen zu lassen.
(http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2005/NEW01238.html)
Andere Berichte über Nebenwirkungen nach Verabreichung des Impf-
stoffs waren ebenfalls beunruhigend. 41 % der Impflinge berichteten
über Kopfschmerzen nach der Impfung, 35 % klagten über Müdigkeit
und 24 % über Unwohlsein. Bei 20 % der Geimpften traten nach der
Verabreichung des Impfstoffs Gelenkschmerzen auf. Man kann sich nur
wundern, wie wohl die Langzeitfolgen des Impfstoffs aussehen. Der
Hersteller führt in seiner Dokumentation keine Langzeitbeobachtun-
gen über mehr als 6 Monate auf. Die Packungsbeilage kann hier ein-
gesehen werden http://www.fda.gov/cber/label/mpdtave102105LB.pdf
Es ist einfach, einen Impfstoff an Tieren zu testen, um zu sehen,
ob er Krebs oder Unfruchtbarkeit auslösen kann; aber der Impfstoff-
hersteller hat noch nicht einmal das getan. Wie man auf der Pa-
ckungsbeilage explizit hinweist, ist "...der Impfstoff nicht an
Tieren wegen einer möglichen karzinogenen oder mutagenen Wirkung
bzw. der Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit getestet worden."
Kombiniert man die möglichen Langzeit-Nebenwirkungen des Impf-
stoffs mit den aufgeführten Sofortreaktionen, ist es durchaus mög-
lich, dass der Impfstoff mehr Schaden anrichtet, als er verhindern
kann. Für eine Erkrankung, die man sich hauptsächlich "einfängt",
indem man seinen Speichel mit dem einer infizierten Person ver-
mischt, oder nach einer Infektion sofort behandelt werden kann, ist
es eher unglücklich, der Impfung den Vorrang vor entsprechender In-
formation zu geben.
Und welche Vorteile garantiert der Impfstoff nun wirklich? Nach der
o. g. Packungsbeilage behauptet man noch nicht einmal, dass der Me-
ningokokken-Impfstoff vor einem Drittel der Erregertypen einer Me-
ningokokken-Infektion schützen kann. Und bei den verbleibenden Er-
regertypen kann der Impfstoff ebenfalls keine Immunität garantieren
Häufig sind die Impfstoffinformationen auf den Seiten der Organisa-
tionen einzelner Bundesstaaten verlässlicher als auf den Seiten der
Bundesbehörden, da die Impfstoffhersteller einfacher Einfluss auf
EINE Bundesbehörde nehmen können, als auf die Behörden in 52 Bun-
desstaaten. Die Informationen des Illinois Department of Health
sind daher sinnvoll, und einige der genannten Fakten findet man
auch dort: http://www.idph.state.il.us/public/hb/hbmenin.htm
Eltern und Schüler wissen nicht immer, dass alle Staaten die Option
bieten, diese und andere Impfungen abzulehnen. Machen Sie sich Ih-
rer Rechte bewusst und üben diese aus.
Quelle:
http://vaccineinfo.net/immunization/vaccine/meningococcal/meningococcal_college.shtml
Kommentar von Dr. Mercola:
Die eigentliche Ursache dafür, dass die Meningitis unter College-
Studenten überhaupt zum Ausbruch kommt, liegt in dem generell
schlechten Ernährungszustand der Schüler in Kombination mit dem
Stress einer neuen Umgebung und einem gestörten Schlafrhythmus.
Hier weiterlesen:
http://www.mercola.com/2006/sep/21/major_concerns_surround_meningitis_vaccine_for_college_students.htm
Übersetzung und Bearbeitung (ohne Gewähr): Axel Berendes
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[13]Homöopathie: Leitfaden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten
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"Pünktlich zur nassen und kalten Jahreszeit erscheint der neue
Leitfaden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, den der Deut-
sche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in Zusammenarbeit
mit seinem Kooperationspartner Dr. C. SOLDAN(R) herausgibt. Das
kostenlose Faltblatt enthält viele Informationen zum Thema Husten,
Schnupfen und Heiserkeit, erklärt Erkältungssymptome und gibt
Tipps, was bei einer Infektion hilft, aber auch, was nicht hilft.
Die Art und Weise der Selbstmedikation in der Homöopathie wird kurz
und knapp an Beispielen erläutert und darauf hingewiesen, wann ein
Arzt aufgesucht werden muss. Die Patienteninformation liegt ab Ok-
tober in den DZVhÄ-Mitgliedspraxen und in vielen Apotheken aus.
Erhältlich ist der Flyer ab sofort in der DZVhÄ-Geschäftsstelle,
info@dzvhae.de oder Tel: 0228 - 242 53 30. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.businessportal24.com/de/Homoeopathie_Leitfaden_zur_Behandlung_von_Erkaeltungskrankheiten_56444.html
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[14] US-Regierung will alle Patienten ungefragt auf HIV testen
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USA: Ärzte sollen Teenager und Erwachsene ohne Zustimmung auf HIV
testen
Atlanta - Die US-Regierung möchte, dass Ärzte bei allen ihren Pa-
tienten im Alter von 13 bis 64 Jahren routinemäßig HIV-Tests
durchführen. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
begründete in MMWR (2006; 55 RR14; 1-17) ihre Abkehr von der bish-
erigen Praxis, die eine ausführliche Beratung und Aufklärung vor-
sah, mit der steigenden Zahl von Infektionen außerhalb der klas-
sischen Risikogruppen. Die amerikanische Ärzteschaft unterstützt
die neuen Empfehlungen. Bürgerrechtler lehnen sie ab. (...)
hier weiterlesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25748
Deutsches Ärzteblatt, 22. Sept. 2006
Kommentar:
Da die derzeitige US-Regierung bekanntermaßen sehr industrienah a-
giert, kann man sich die wahren Gründe für diese Maßnahme schon
denken. In ihrem Gefolge wird es zu einer rapiden Zunahme der Er-
krankungszahlen kommen:
Erstens werden dann wieder leichter Forschungsgelder locker gemacht
und zweitens profitiert davon der Absatz fragwürdiger AIDS-
Medikamente (deren Nebenwirkungen von den AIDS-Symptomen nicht zu
unterscheiden sind und sie bei äußerlich gesunden HIV-Positiven oft
erst auslösen).
Da es keinerlei echte Beweise dafür gibt, dass AIDS durch ein Vi-
rus verursacht wird und vor allem ein Zusammenhang mit einem krank-
machenden Lebensstil besteht, werden diese Maßnahmen den Betroffenen
wohl kaum Leid ersparen, sondern eher das Gegenteil bewirken.
Siehe dazu auch www.aids-info.net
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[15] STIKO-Mitglied: "keine valide Nutzen-Risiko-Analyse möglich"
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Prof. Ulrich Heininger, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STI-
KO), die im Auftrag des Bundesministeriums öffentliche Impfempfeh-
lungen herausgibt, räumte in einem Interview mit DIE ZEIT ein, dass
es in Deutschland "keine aussagekräftigen Daten für eine valide
Nutzen-Risiko-Analyse" für Impfstoffe gebe und man deshalb auf Er-
fahrungswerte aus den USA zurückgreifen müsse.
Da darf die Frage erlaubt sein, welche Erfahrungswerte er damit
konkret meint und wie man ohne aussagekräftige Daten überhaupt
Impfstoffe zulassen und öffentlich empfehlen kann.
Im weiteren Verlauf des Interviews übt sich Heininger in Verharmlo-
sung:
"Dass 2005 insgesamt 25 Todesfälle nach einer Impfung gemeldet wur-
den, darunter viele bei Säuglingen und Kleinkindern, ist für ihn
nicht auffällig. ,Etwa eines von 2000 Lebendgeborenen stirbt vor
seinem ersten Geburtstag plötzlich und unerwartet, die meisten da-
von im Alter von zwei bis sechs Monaten«, sagt er. Da just in die-
sem Alter allerdings auch drei Impfungen stattfänden, bleibe es aus
rein statistischen Gründen nicht aus, »dass auch einmal ein Kind
kurz nach einer Impfung stirbt'."
Er sagt damit im Grunde nichts anderes als: "Wir wissen zwar nicht,
woran das Kind gestorben ist, sind uns aber sicher, dass es nicht
an der Impfung gelegen haben kann und werden sie deshalb auch nicht
in die Ursachensuche mit einbeziehen"
Was ist das für eine Geisteshaltung für einen Mediziner, dem wir
die Gesundheit unserer Kinder anvertrauen sollen?
ganzen Artikel lesen:
http://www.zeit.de/2006/39/MS-Impfen
DIE ZEIT, 21. Sept. 2006
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[16] USA: Impfausgaben seit 1985 auf das 14fache gestiegen
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The Philadelphia Inquirer, 24. Sept. 2006,
http://www.philly.com/mld/inquirer/business/15592429.htm
Der Wert der Impfstoffe - Impfstoffe treiben den Profit der Phar-
maindustrie voran
Von Thomas Ginsberg, Mitglied der Inquirer-Redaktion
Die Herstellung von Impfstoffen zur Vorbeugung von Krankheit und
Tod, früher eine noble aber wenig profitable Sparte der Pharmain-
dustrie, macht zur Zeit eine deutliche Veränderung durch. Und die
hat ihren Preis.
Seit 1985 hat sich die Zahl der Erkrankungen, die durch Impfstoffe
verhütet werden können, von den traditionellen Plagen wie Diphthe-
rie bis zu neueren Zielen wie dem Krebs, verdoppelt und wird infol-
ge wissenschaftlicher Durchbrüche weiter zunehmen.
Gleichzeitig wird der Markt nur noch von einer Handvoll Impfstoff-
hersteller dominiert, und die Preise, die diese den Amerikanern für
die wachsende Anzahl empfohlener Impfungen abverlangen, sind von 84
auf fast 1.200 $ Dollar angestiegen - um das Vierzehnfache.
Nachdem sie Jahrzehnte lang unter dem Preis verkauft wurden, den
manche Experten als den wahren Wert dieser Medikamente für die Ge-
sellschaft genannt hatten, treiben heute die teuren Impfstoffe den
Profit der Pharmaindustrie voran, unter ihnen auch einige Firmen
aus der Region Philadelphia, die Tausende von Menschen Arbeit ge-
ben. Hastig werden neue Impfstoffe und sogar "präventive Therapien"
gegen Störungen wie Diabetes, Osteoporose und Nikotinsucht er-
forscht - die ebenfalls hohe Preise haben werden.
Gleichzeitig erregen diese hohen Preise die Kritik der Öffentlich-
keit, von Versicherern und der Aufsichtsbehörde. Noch akzeptieren
die US-Bürger diese Kosten, anders als einige EU-Staaten, die sich
nach Aussage der Experten ausgeklinkt haben.
Mit Kosten von nur ein Paar Dollar pro Einheiten sind die "Impf-
stoffe in der Tat unter Wert verkauft worden," sagt Lance Rodewald,
Leiter der Abteilung für Impfungen beim amerikanischen Center for
Disease Control and Prevention . "Aber die neuen Impfstoffe sind
nicht so kosteneffizient, wie die alten. Da besteht immer das Risi-
ko, dass sie zu teuer werden könnten."
Sharon Levine, außerordentliche medizinische Direktorin von Kaiser
Permanente, der kalifornischen Krankenversicherung mit 8,6 Millio-
nen Mitgliedern, sagt dazu: "Es stellt sich die Frage, wie viel da-
von noch akzeptable Gewinnspanne in diesem Geschäftsbereich ist,
und wie werden diese Mittel verteilt?"
Die Preise sind nur ein Aspekt dessen, was immer mehr wie ein Impf-
stoff - Boom aussieht, bei dem die weltweiten Verkaufszahlen vor-
aussichtlich von 8 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf 18 Milli-
arden Dollar im Jahre 2010 steigen dürften. Wissenschaftliche
Durchbrüche und eine Flut von Spenden durch die Regierung und wohl-
tätige Organisationen - die Mehrzahl davon für Seuchen in der
Dritten Welt und eine potentielle Grippepandemie - könnte sich für
einen Geschäftszweig, der weniger wegen seiner Gewinne als für sein
Gesundheits- und Firmenimage geschätzt wurde, zu einer wahren Gold-
mine ausweiten.
Preisverfall
Insider begrüßen solche neuen Gelegenheiten, warnen aber zugleich
vor möglichen Hindernissen, wie z.B. einem weltweiten Preisverfall.
Die Impfstoffe machen zur Zeit die gleiche Entwicklung durch, die
rezeptpflichtige Medikamente vor 20 Jahren durchlaufen haben, als
sie zur profitabelsten Industrie wurden," sagt Andrew Pasternak,
ein Industrieexperte der Mercer Management Consulting in Chicago.
Unter Berufung auf Preise, Versicherung, Rechtsstreitigkeiten, Pa-
tentfragen und drohende Sicherheitsbedenken fügt er hinzu: "Die
Herausforderung besteht darin, nicht in die gleichen Positionen zu
geraten, in denen sich die Pharmaindustrie heute befindet."
Impfstoffe unterscheiden sich von herkömmlichen rezeptpflichtigen
Medikamenten in zwei Dingen: Sie werden nur ein oder zweimal von
gesunden Menschen eingesetzt, um einer möglichen Erkrankung
vorzubeugen und werden nicht wiederholt eingenommen, wie die
Medikamente für Kranke, die willens sind, für ihre Behandlung mehr
zu bezahlen. Und die meisten Impfstoffe sind von
Gesundheitsexperten vorgeschrieben oder zumindest explizit
empfohlen worden, wobei die Kosten mindestens zur Hälfte vom
Steuerzahler getragen werden.
Gardasil ist eine neuer Impfstoff der Merck & Co. Inc. gegen den
Gebärmutterhalskrebs, der durch zwei Arten des menschlichen Papil-
lomavirus (HPV) ausgelöst werden kann. Für Mädchen im Alter von 11
- 12 Jahren empfohlen betragen die Kosten für eine [erforderliche]
dreimalige Impfung 360 US - Dollar. Das ist mehr als das Doppelte
dessen, was GlaxoSmithKline PLC. 1990 anfangs für Engerix-B, seinen
Impfstoff gegen Hepatitis B bei Erwachsenen, verlangte.
2010 jährlich 1 Milliarde Dollar
Mercks Impfstoff und sein Rivale, der von GlaxoSmithKline geplant
ist, sollen 2010 jährlich 1 Milliarde US-Dollar einbringen. Merck
verteidigt seine noch nie dagewesene Preispolitik unter anderem da-
mit, dass Gardasil den Amerikanern helfen könnte, durch das HPV be-
dingte Gesundheitskosten von etwa 5 Milliarden $ zu sparen. Zudem
verteilt man den Impfstoff an Personen ohne Krankenversicherung
gratis.
"Ist es nicht großartig, dass der Kunde nun erkennt, dass man für
diese Impfstoffe einen Preis verlangen kann, der ihrem Wert ent-
spricht?" fragt Margaret G. McGlynn, Leiterin von Mercks Impf-
stoffsparte. "Und ist es nicht ebenso großartig, dass die medizini-
sche Gemeinschaft hinter dem Impfstoff steht und all diese Impf-
stoffe jetzt erhältlich sind?. Es ist ein gutes Gefühl, wenn etwas
in unserer Gesellschaft funktioniert."
Die Preise älterer Impfstoffe sind noch niedriger, steigen aber e-
benfalls an, was vor allem für neue Versionen zutrifft, die eine
alte Preisbindung der Bundesregierung umgehen. So kombinierte Gla-
xoSmithKline 2004 seine Impfstoffe für Diphtherie, Tetanus, Pertus-
sis und Hepatitis im Impfstoff Pediarix. Diese neue Kombination ist
zweckmäßiger, aber auch teurer: 70 $ für Pediarix und 42 $ für die
einzelnen Impfstoffe.
"Die Hersteller haben dafür gesorgt, dass Impfstoffe einfacher zu
verabreichen sind, aber das rechtfertigt auch einen hohen Preis,"
sagt Clifford Kalb, ein erfahrener Marketingexperte der Pharmain-
dustrie, der heute für die Beratungsfirma Wood Mackenzie arbeitet.
Das unterscheidet sich deutlich von der alten Vorgehensweise. Die
Impfstoffpreise wurden niedrig gehalten, manchmal bei nur ein Paar
Dollar pro Einheit, um eine größtmögliche Verbreitung zu garantie-
ren. Impfstoffe für eine begrenzte Gruppe von Krankheiten wie z. B.
Polio oder Tetanus machten erst Gewinn, nachdem sie mehrere Jahre
auf dem Markt gewesen waren, während sie der Gesellschaft Milliar-
den an Gesundheitskosten eingespart hatten.
Zusammenbruch in den Siebzigern
Dieses Modell begann in den 70ern und 80ern zusammenzubrechen, als
Rechtsstreitigkeiten und Herstellungskosten den Profit der veralte-
ten Profite verringerten. Wyeth hörte auf, Grippeimpfstoffe herzu-
stellen, anstatt Millionen in die notwendige Fabrikaufrüstung zu
investieren. [Andere] Impfstoffhersteller verkauften oder gingen
pleite, wodurch ihre Anzahl von 25 Firmen im Jahre 1980 auf 5 Her-
steller im letzten Jahr zurückging.
Diese fünf Überlebenden stellen heute weltweit etwa 80 % der Impf-
stoffe her. Drei von ihnen haben größere Niederlassungen im Groß-
raum Philadelphia: Merck in West Point, Wyeth in Collegeville und
GlaxoSmithKline in Philadelphia und Upper Meroin. Und auch der Rest
ist nicht allzu weit entfernt: Sanofi-Pasteur hat sich etwa 100 km
von Philadelphia entfernt in Swiftwater, Pennsylvania, angesiedelt
und die Novartis AG residiert in East Hanover, New Jersey.
Und diese Überlebenden sind jetzt bereit, mit Unterstützung des
Schutzes vor Rechtsstreitigkeiten durch den Kongress und mit ausge-
klügelten Kosten-Nutzen-Analysen, die Früchte ihrer biotechnischen
Durchbrüche zu ernten. Sie erweitern ihre Produktionsanlagen und
fordern eine aggressive Preisgestaltung: Wenn die USA neue Impf-
stoffe will, muss sie dafür einen Preis zahlen, der auf den Einspa-
rungen bei den medizinischen Kosten und nicht auf den wahren Pro-
duktions- oder Marketingkosten beruht.
"Es muss profitabel sein"
"Der Gedanke war: Wenn wir weiter unsere Mittel in das Impfstoffge-
schäft investieren sowie Forschung und Entwicklung fördern, muss
das profitabel und wettbewerbsfähig sein," sagte Peter R. Paradiso,
Wyeths Vizepräsident für neue Geschäftsfelder.
Ein Jahr, nachdem Wyeth 1999 sein Geschäft mit den Grippeimpfstof-
fen aufgegeben hatte, wurde etwas eingeleitet, was sich als Er-
folgsmodell für Impfstoffe erweisen würde. Es entwickelte Prevenar
zur Verhütung der tödlichen Pneumokokken-Infektion bei Kindern. Und
es gewann trotz des relativ hohen Preises von 59 $ pro Dosis Zu-
stimmung - zum Teil aufgrund von Studien, die zu dem Ergebnis ka-
men, dass die Erkrankung die Gesellschaft mit fast der gleichen
Summe belastete. Prevenar wurde zu einem Milliarden-Impfstoff und
sparte im Laufe der Zeit noch mehr Kosten ein als erwartet.
Prevenar bewies, dass das Modell funktionieren konnte. Die meisten
Gesundheitsexperten urteilten, dass der Preis zwar hoch, aber den-
noch angemessen wäre. "Wenn sie damit kein Geld verdienten, würden
sie es nicht machen", kommentierte Anthony Fauci, Direktor des "Na-
tional Institute of Allergy and Infectious Diseases" (NIAID).
Aber Wirtschaftsberater selber warnen vor einer Preiskontrolle
durch die Regierung, dem größten Finanzier und Förderer der For-
schung. Planungen für das "Vaccines for Children"-Program des CDC,
das mehr als die Hälfte der Impfungen des Landes finanziert, gehen
im kommenden Jahr von Gesamtkosten in Höhe von 1,9 Milliarden US
Dollar aus - das ist fast das Zehnfache der Kosten von 214 Millio-
nen $ vor einem Jahrzehnt
Für die Privatversicherer sind Impfungen nach wie vor kosteneffek-
tiv und werden fast immer übernommen. Aber die Versicherungsgesell-
schaften klagen, dass die Konsolidierung der Industrie ihnen die
Möglichkeit genommen hat, die Konkurrenten gegeneinander auszuspie-
len und sie stellen die Idee in Frage, dass Impfstoffe für jeden
Geld sparen.
"Das ist ein künstliches Konstrukt", sagt Levine und merkt an, dass
die wirklichen Kosten Einzelne und Gesellschaften treffen, die die
Krankenversicherung bezahlen und nicht die Gesellschaft. "Wir haben
keine Finanzbehörde, die einen Scheck über 5 Milliarden ausstellt
und dafür einen 80%igen Rabatt erhält."
Kritik am Verhältnis von Kosten und Nutzen
Zudem gibt es Impfkritiker, die bei den Kosten-Nutzen-Analysen Hin-
weise auf katastrophale Störungen wie Autismus vermissen, für den
sie zum Teil Impfungen verantwortlich machen - ein Zusammenhang,
der sowohl von Gesundheitsexperten als auch der Pharmaindustrie zu-
rückgewiesen wird.
"Es ist so wichtig, dass diese wissenschaftlichen Untersuchungen
durchgeführt werden, damit wir den wahren Preis erkennen, den die
Gesellschaft zahlen muss", sagt Barbara Loe Fisher, Leiterin des
non-profit "National Vaccine Information Center", das gegen vorge-
schriebene Impfungen opponiert.
Impfstoffe machen zur Zeit nur einen kleinen Teil der Gesamtumsätze
der großen Pharmagesellschaften aus - von 1 Prozent bei Novartis
bis zu 8 Prozent bei Wyeth und Sanofi-Pasteur. Aber wie Experten
voraussagen, werden in den kommenden Jahren die Verkaufszahlen für
Impfstoffe um 50 % stärker ansteigen als bei den restlichen Medika-
menten.
Mit seiner Übernahme der Chiron Corporation, die man schon zum Teil
besaß, hat sich Novartis besonders stark engagiert. Mehrere kleine-
re Biotechnologie-Unternehmen konzentrieren sich auf neue Impfstof-
fe, wie z. B. die Novavax Inc. aus Malvern, obwohl nach Ansicht von
Experten nur die großen Hersteller in der Lage sind, Impfstoffe
profitabel herzustellen und zu vertreiben.
"Die Preisgestaltung ist schon immer wichtig gewesen, aber sie ist
nicht alles", sagt John Varicka, Leiter des Geschäftsbereiches
Nordamerika der Novartis-Impfstoffsparte, die zur Zeit an neuen Me-
ningitis-B- und Grippe-Impfstoffen arbeitet. "Novartis ist wirklich
an präventiver Medizin interessiert."
Übersetzung und Bearbeitung (ohne Gewehr): Axel Berendes.
Kommentar:
Nun, man kann zwar nicht verlangen, dass sich auch die Gesundheit der
Amerikaner um das 14fache hätte verbessern müssen - wenn die
Impfungen tatsächlich in der Lage wären, mehr Gesundheit zu produ-
zieren - aber die gleichzeitige Zunahme der chronischen Krankheiten
sollte doch bedenklich stimmen.
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[17] arznei-telegramm kritisiert Impfstoff-Sicherheit
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Das renommierte arznei-telegramm schreibt in seiner Ausgabe 10/2006
auf Seite 89 im Zusammenhang mit der STIKO-Empfehlung für die Pneu-
mokokken-Impfung:
"Auch eventuelle negative Folgen der neuen Impfstrategie können in
Deutschland derzeit nicht adäquat überwacht werden. Wieso die letz-
ten Jahre nicht genutzt wurden, ein geeignetes Surveillance-System
einzurichten bzw. das bestehende zu optimieren, um sowohl die Basis
für eine Entscheidung pro oder contra Impfstoff zu verbessern als
auch die auf eine Massenimpfung folgenden Entwicklungen kontrollie-
ren zu können, ist nicht nachvollziehbar."
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[18] Granulozyten und ihre Funktion bei der Immunabwehr
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Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060927002
Granulozyten: Molekulare Ausrüstung für variable Immunabwehr
Deutsche Forscher: Neue Erkenntnisse bei der Abwehr von
Krankheitserregern
Mannheim (pte/27.09.2006/06:05) - Wissenschaftlern der Universität
Regensburg http://www.uni-regensburg.de sowie der Medizinischen
Fakultät Mannheim http://www.klinikum-mannheim.de ist ein
bedeutender Schritt zur Erforschung der Immunabwehr gelungen: Sie
haben entdeckt, dass die Granulozyten flexible Repertoires eines
variablen Immunrezeptors - ähnlich dem des sogenannten T-
Zellrezeptors - ausbilden. Damit haben die Forscher erstmals den
Nachweis erbracht, dass Granulozyten, die größte Gruppe von
Immunzellen im Blut, neben den Lymphozyten eine weitere variable
Immunabwehr im Körper sind, berichten sie im Fachmagazin
"Proceedings of the National Academy of Sciences"
http://www.pnas.org .
Das Team um Kerstin Püllmann und Alexander Beham von der Chirurgi-
schen Universitätsklinik Regensburg und Wolfgang Kaminski vom In-
stitut für Klinische Chemie am Mannheimer Universitätsklinikum
konnte damit widerlegen, dass die Granulozyten lediglich unflexible
Immunabwehrmechanismen besitzen. Über vier Jahrzehnte hinweg waren
Wissenschaftler davon ausgegangen, dass das variable Immunsystem im
Menschen und generell bei Säugetieren ausschließlich in den Lympho-
zyten lokalisiert ist. Dabei waren zwei Abwehrsysteme bekannt: Je-
nes der B-Lymphozyten, deren variable Immunrezeptoren als lösliche
Antikörper in die Blutbahn freigesetzt werden, und jenes der T-
Lymphozyten, die den so genannten T-Zellrezeptor an ihrer Oberflä-
che ausbilden. Diese Lymphozytensysteme sind in der Lage, durch ei-
ne enorm hohe Anzahl variabler Antikörper auf spezifische Reize wie
etwa Viren, Bakterien oder körperfremde Substanzen zu reagieren.
Nach dem Kontakt mit einer Substanz, die als fremd erkannt wird,
vermehren sich diejenigen Lymphozyten stark, an deren variable Im-
munrezeptoren das Antigen spezifisch bindet.
Innerhalb weniger Wochen stehen damit große Mengen von Lymphozyten
bereit, die alle dieselben maßgeschneiderten Antikörper beziehungs-
weise T-Zellrezeptoren produzieren und die dadurch in der Lage
sind, Antigene spezifisch zu binden und effizient zu eliminieren.
Nach der Abwehr verbleiben wenige dieser Lymphozyten im Organismus
und bilden das "immunologische Gedächtnis", das bei wiederholtem
Antigenkontakt dann rascher als beim Erstkontakt aktiviert wird.
Aufgrund dieser Anpassungsfähigkeit werden die beiden getrennten
variablen Immunsysteme in B- und T-Lymphozyten gemeinsam als "adap-
tives" Immunsystem bezeichnet.
Die Wissenschaftler haben nun aber entdeckt, dass das flexible
Immunrezeptorsystem der Granulozyten als drittes Abwehrsystem zur
Verfügung steht. Die Forscher gehen davon aus, dass damit ein neues
Kapitel in der Entzündungsforschung eröffnet wird. Von besonderem
Interesse ist dabei die Frage, inwiefern Granulozyten ein schnelles
adaptives Immunsystem darstellen, das die langsame - durch Lympho-
zyten vermittelte - klassische adaptive Immunabwehr ergänzt.
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[19] HIV: Aussagekraft der Virenbelastung angezweifelt
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Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060927013
HIV: Aussagekraft der Virenbelastung angezweifelt
Für Krankheitsverlauf entscheidende Faktoren komplexer
Cleveland (pte/27.09.2006/09:15) - Die Verdienste der Messung von
HIV-Partikeln im Blut zur Vorhersage des Krankheitsverlaufes haben
Wissenschaftler der Case Western Reserve University
http://www.case.edu jetzt in Frage gestellt. Ihre Studie legt nahe,
dass das Feststellen der Virenbelastung ein viel weniger zuverläs-
siges Verfahren zur Prognose des Verlustes der entscheidenden CD4-
Immunzellen ist als bisher angenommen.
Diese Forschungsergebnisse könnten zu einer Neueinschätzung des
Zeitpunktes führen, an dem eine Behandlung begonnen wird. Die Er-
gebnisse der Studie wurden im Journal of the American Medical Asso-
ciation http://jama.ama-assn.org veröffentlicht.
Die Vorhersage des Fortschreitens der Krankheit ist für die Behand-
lung von HIV-Patienten von entscheidender Bedeutung. Vor allem geht
es um die Entscheidung, wann mit der so genannten hochaktiven anti-
retroviralen Therapie (HAART) begonnen wird. HAART hat Millionen
Menschen das Leben gerettet. Die häufig auftretenden starken Neben-
wirkungen führen jedoch dazu, dass mit ihrem Einsatz erst begonnen
wird, wenn es unbedingt erforderlich ist. Die bestehenden Behand-
lungsrichtlinien weisen Mediziner an, für die Bestimmung dieses
Zeitpunktes die Virenbelastung zu ermitteln. HIV greift vor allem
die CD4-Zellen an. Nimmt die Anzahl dieser Art weißer Blutkörper-
chen im Körper ab, verliert der Körper die Fähigkeit die Infektion
zu bekämpfen. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von krankheits-
bedingten Komplikationen erhöht sich.
Diese Theorie geht davon aus, dass je größer die Virenbelastung
ist, desto schneller auch der Verlust der CD4-Zellen stattfindet.
Die aktuelle Studie ergab, dass die Virenbelastung nur rund fünf
Prozent der Abweichung von einer Person zu der anderen beim Ausmaß
des Verlustes an CD4-Zellen erklären kann. Daraus folgt laut BBC,
dass die Zerstörung dieser Zellen nicht als einfache Folge der im
Blut vorhandenen Virusmenge angesehen werden kann. Vielmehr deutet
sich an, dass die für den Krankheitsverlauf entscheidenden Faktoren
komplexer sind. Dazu dürfte auch der Schaden gehören, den das Virus
direkt im Immunsystem anrichten kann.
Der leitende Wissenschaftler Benigno Rodriguez erklärte, dass die
Ergebnisse dieser Studie umfangreiche Auswirkungen auf das Ver-
ständnis haben können, wie HIV eine Erkrankung verursacht und wie
in der Folge die Behandlung der Patienten zu gestalten sein wird.
Die Forscher bedienten sich eines ausgeklügelten statistischen Mo-
dellverfahrens zur Feststellung der Virenbelastung und des Verlus-
tes von CD4-Zellen bei mehr als 2.800 HIV-Patienten, die nicht be-
handelt wurden.
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[20] Wird Diabetes durch Infektionen ausgelöst?
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Diabetes durch Infektionen ausgelöst?
Pressemeldung von: Susanne Sonntag
"Wissenschaftler aus Großbritannien vermuten, dass Infektionen zu-
sammen mit einer erblichen Veranlagung die Entstehung des Diabetes
mellitus Typ 1 fördern, berichtet heute Diplom Ernährungswissen-
schaftler Enrico Möhler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin
und Diätetik e.V. in Aachen. Die Forschergruppe um Doktor Richard
McNally von den Universitäten in Newcastle und Leeds analysierten
Daten von 4.008 Typ 1 Diabetikern, die zwischen 1978 und 2002 in
Yorkshire lebten (1). Das Forscherteam erfasste Zeitpunkt und Regi-
on, an denen Ärzte den Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und jun-
gen Erwachsenen im Alter bis 29 Jahre diagnostizierten. Sie deckten
bei den zehn- bis 19-Jährigen sechs bis sieben Prozent mehr Diabe-
tesfälle auf, als für diese Altersgruppe üblich gewesen wäre. Die-
ses Muster ist typisch für Krankheiten, bei denen Infektionen der
Auslöser sind. Neben genetischen Faktoren spielen ebenso bestimmte
Umwelteinflüsse bei der Entstehung der Stoffwechselkrankheit eine
Rolle. Die Forscher vermuten, dass vor allem bestimmte Infekte die
Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 1 begünstigen. Welche Infek-
tionen bei der Stoffwechselkrankheit beteiligt sind und welche wei-
teren Umweltfaktoren mitwirken ist noch nicht geklärt. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.businessportal24.com/de/Diabetes_Infektionen_57826.html
Kommentar:
Diese Meldung ist ein gutes Beispiel dafür, wie die direkt oder in-
direkt industrieabhängige Forschung versucht, immer mehr Krankhei-
ten zu Gen-Defekten und Infektionskrankheiten zu deklarieren. Das
Ziel ist eindeutig die Eröffnung neuer Absatzmärkte für medizini-
sche Apparaturen, Verfahren, Medikamente und Impfstoffe.
Die wahren Ursachen für Diabetes dürften ganz woanders liegen. Sie-
he z.B. die interessante Webseite von Dr. Johann Georg Schnitzer:
http://www.dr-schnitzer.de/bhz001.htm
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[21] USA: Impfungen als Autismus-Ursache weiter in der Diskussion
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Die Suche nach Alliierten im Autismus - Krieg
LIDIA WASOWICZ
UPI Senior Science Writer
SAN FRANCISCO, Sept. 28 2006(UPI) -
http://www.upi.com/ConsumerHealthDaily/view.php?StoryID=20060928-042439-2141r
Der Druck der Eltern auf Fortschritte bei der Autismusforschung hat
politische Alliierte angezogen.
Während Familien von Kindern mit dieser Störung und ihre Unterstüt-
zer auf Anhörungen von Bundes- und Staatsbehörden erscheinen, um
die lang vorenthaltenen Aufmerksamkeit und Aktivität einzuklagen,
beginnen einige Führer aus dem US-Kongress und den Gemeinden, sich
hinter sie zu stellen und ihren Fall voranzutreiben.
Unter anderem hat der republikanische Kongressabgeordnete Dave Wel-
don aus Florida, ein Arzt und Kritiker von Thimerosal in Impfstof-
fen, die Gesetzgebung vorangetrieben, um dieses quecksilberhaltige
Konservierungsmittel aus Grippeimpfstoffen zu entfernen. Aus den
meisten Impfstoffen für Kinder wurde Thimerosal bereits entfernt.
Der republikanische Kongressabgeordnete Dan Burton aus Indiana hat-
te im April 2002, als er Vorsitzender des House Government Reform
Committee war, eine Kongressanhörung zur Untersuchung eines Zusam-
menhanges zwischen Impfstoffen für Kinder und Autismus gefordert,
nachdem diese Störung bei seinem Enkelkind diagnostiziert worden
war.
Unabhängig von der wissenschaftlichen Wertung hat die Idee einer
Verbindung zwischen Impfstoffen und der Störung inzwischen allge-
meines Interesse erregt, sagte er und wies darauf hin, dass 47 %
der Eltern, die ihren Kongressabgeordneten kontaktierten, an einen
solchen Zusammenhang glauben.
Unter den Zeugen beschrieb Dr. Andrew Wakefield, dessen kontroverse
Forschungsarbeit darauf hinweist, dass das Masernvirus mit einer
entzündlichen Darmerkrankung bei Kindern mit Entwicklungsstörungen
in Verbindung stehen kann, wie er Spuren des Mikroorganismus im
Dünndarm von 75 von 91 Jugendlichen mit Autismus nachweisen konnte;
bei Kindern ohne diese Störung fand sich der Keim nur bei 5 von 70
untersuchten Personen.
Obwohl sich die Untersuchung nicht mit der Rolle des MMR - Impf-
stoffs beschäftigt hatte und noch nicht einmal untersucht worden
war, ob die Kinder überhaupt geimpft worden waren, setzte sie eine
Reihe von Spekulationen darüber in Gang, ob das abgeschwächte Vi-
rus, das im Impfstoff enthalten war, an der Entstehung der Entwick-
lungsstörungen beteiligt sein könnte - eine Vorstellung, die von
der American Medical Association und anderen bedeutenden Gruppen
abgelehnt wird.
Vermutlich, weil die Einsätze so hoch sind und die Gefühle so tief
gehen, gibt es nur wenige Störungen bei Kindern, die auf dem poli-
tischen Parkett sowie der Publikums- und Fachpresse so viel Auf-
merksamkeit erregt haben wie der Autismus. Und noch weniger Störun-
gen sind mit so vielen Unwägbarkeiten behaftet wie diese. Wenn es
um diese verwirrende Störung geht, an der weltweit etwa 48 Millio-
nen Menschen leiden, führen Fragen über Ursachen, Heilungsmethoden
und sogar Zahlen immer wieder zu einer verstörenden Bandbreite von
Interpretationen.
Das ist besonders deswegen ärgerlich, weil sich Unstimmigkeiten ü-
ber ein Teil des Puzzles rasch auf das gesamte Bild auswirken kön-
nen. So ist z. B. die Bestimmung, wie groß ein Problem ist, ein
wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinen Wurzeln und möglicher Heil-
methoden.
Als die lang vorherrschende und bewährte Vorstellung, Autismus sei
das Resultat kaltherziger Eltern, Ende der 60er Jahre aus dem Weg
geschafft worden war, nahm das Bild eines unvermeidlichen geneti-
schen Schicksals rasch den nun freigewordenen Platz ein.
Aber auch diese Hypothese passt hinten und vorne nicht zu der expo-
nentiellen Zunahme von Fallzahlen, die eine echte Häufung von Er-
krankungen dokumentiert. Kein erblicher Faktor alleine kann für ei-
nen derart dramatischen Anstieg innerhalb einer Generation verant-
wortlich gemacht werden. Kurz gesagt: So etwas, wie eine genetische
Epidemie gibt es einfach nicht.
"[Das Thema der Zahlen] ist eine wirklich wichtige Frage, weil es
aus Sicht der Ursache ... schwierig sein wird, eine fünf- bis zehn-
fache Zunahme auf Grundlage von Genen anzunehmen, die sich nicht
innerhalb eines Jahrzehnts ändern", sagt Dr. Thomas Insel, Leiter
des National Institute of Mental Health in Bethesda, Maryland.
Wenn die Autismuszahlen also korrekt sind, müssen wir nach anderen,
zusätzlichen und nicht erblichen Faktoren suchen, um sie zu erklä-
ren. "Die Forschung lässt erkennen, dass Umweltfaktoren kombiniert
mit einer genetischen Anlage zu der erhöhten Häufigkeit autisti-
scher Störungen beitragen," sagt Judy Van de Water, Gastprofessorin
für Rheumatologie, Allergie und klinischer Immunologie an der medi-
zinischen Fakultät der Universität von Kalifornien in Davis und des
M.I.N.D. Instituts.
Während die wichtige erbliche Komponente des Autismus heute allge-
mein akzeptiert wird, gibt es keinen Konsens über die nicht erbli-
chen Faktoren der Erkrankung. "Wir suchen immer noch nach einer
Veränderung der Umwelt in diesem Zeitraum, der diese Zunahme erklä-
ren könnte", berichtet Dr. Insel. "Um das zu erreichen, suchen wir
nach Orten, wo das nicht passiert ist. Aber bis jetzt habe ich noch
von keinem Ort gehört, wo man sagen könnte, nun, also, 1990 betrug
die Zahl 1000 Fälle und heute (2006) sind es immer noch 1000 Fäl-
le."
Und so können die Experten noch nicht einmal genau sagen, ob die
enorme Inflation der dokumentierten Autismusfälle in den USA wirk-
lich eine Zunahme der Kinder des Landes repräsentiert, die von den
Störungen betroffen sind. Das aber ist die zentrale Frage der Impf
- Debatte.
Wenn tatsächlich die Anzahl der wirklichen - und nicht nur die der
erkannten - Störungen zugenommen hat, ist die Vorstellung, dass es
sich um eine genetisch bedingtes Phänomen handelt, nicht weiter
aufrecht zu erhalten.
Wenn es allerdings immer schon eine entsprechend ähnliche Zahl von
Menschen mit Autismus gegeben hat, wäre die Hypothese, dass ein neu
hinzugekommener Faktor wie z.B. die Impfung von Kindern dafür ver-
antwortlich ist, unlogisch, wenn nicht sogar unmöglich. Das Prob-
lem: Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.
"Die Besorgnis über eine mögliche Autismus-'Epidemie', die durch
neuere epidemiologische Studien entzündet und durch die rasche Aus-
breitung des Internets und die Berichterstattung in den Medien an-
geheizt wurde, hat die medizinische Berufsgruppe veranlasst, die
Trends und Ursachen klarzustellen", schrieb eine Gruppe von For-
schern in einem Bericht, der auf den beunruhigenden Anstieg der
Zahl von Kindern in den letzten paar Dutzend Jahren aufmerksam
machte, die an und wegen einer weiten Auswahl von Symptomen diag-
nostiziert und Beihilfen erhalten hatten, die alle unter dem Ober-
begriff "Störungen des autistischen Spektrums" (ASD) zusammenge-
fasst wurden.
"Das hat dazu geführt, dass wir beunruhigende Fragen wälzen: Gibt
es eine wirkliche Zunahme von ASD? Wenn ja, warum? Und wenn nicht,
was erklärt die wachsende Anzahl der Studien, die über eine solche
Zunahme berichten?
Wegen mangelnder Beweise war der MMR-Impfstoff einer der Verdäch-
tigen, den die Wissenschaftler von ihrer Liste gestrichen haben.
Und damit waren sie nicht alleine. Weil sie nichts gefunden hatten,
haben zahlreiche Forscher ebenfalls diese Impfung aus der Liste der
Verdächtigen gestrichen. Dazu gehören auch Gruppen, welche die Au-
tismusraten von geimpften und nicht geimpften Kindern in den USA
und Dänemark verglichen sowie Wissenschaftler, die sich mit briti-
schen Jugendlichen beschäftigten, die nach der MMR-Impfung unter
Autismus litten oder eben auch nicht.
Außerdem zeigte ein Vergleich zwischen Kindern mit und ohne autis-
tischen Störungen nur geringe Unterschiede bezüglich des Alters, in
denen die beiden Gruppen ihre erste MMR-Impfung erhalten hatten.
Dennoch - trotz dieser Beweise von Vertrauen ist die Impfung noch
nicht ganz von allem Verdacht befreit.
Denn andere Gruppen, unter ihnen eine, die sich nochmals mit der
häufig aufgeführten Dänemark-Studie mit mehr als einer halben Mil-
lion Kinder beschäftigt hatte, sind zu weitaus weniger überzeugen-
den Ergebnissen gekommen und haben weitere Nachprüfungen gefordert.
Die Regierung hat die Bereitschaft erkennen lassen, dieser Forde-
rung zu entsprechen.
Auch wenn es betont, dass die Mehrzahl der aktuellen wissenschaft-
lichen Forschungsarbeiten nicht in der Lage ist, eine Verbindung
zwischen der MMR-Impfung und Autismus herzustellen, räumt das Cen-
ter for Disease Control and Prevention auf seiner Webseite ein, es
erkenne "das erhebliche öffentliche Interesse an dieser Sache" an
und befürworte daher weitere Forschungstätigkeit zu dieser Hypothe-
se.
Andere Experten votieren eher für eine Mischung anderer Faktoren -
verbesserte Diagnosemöglichkeiten, höheres Bewusstsein von Eltern
und Erziehern, die Entstehung neuer Dienstleistungen und erhöhtem
Antrieb für die Kinder, diese wahrzunehmen, eine weitere Definiti-
on, durch die auch Kinder mit schwächeren Symptomen bzw. unbekannten
erbliche und umweltbedingten Einflüssen erfasst werden, um den
drama
tischen Anstieg der autistischen Fälle zumindest teilweise zu
erklären.
(Anmerkung: In dieser mehrteiligen Serie, die auf Dutzenden von Be-
richten, Konferenzen und Interviews besteht, wird Ped Med auch wei-
ter den Autismus im Auge behalten und dabei zugleich einen Blick
auf die Geschichte der Erkrankung und ihrer Kontroversen richten,
Fakten aus aktuellen Forschungsarbeiten berücksichtigen und daneben
auch nach vorne sehen, um Verbesserungen oder Erweiterungen auf dem
Gebiet der Therapie zu berücksichtigen.
Übersetzung und Bearbeitung (ohne Gewähr): Axel Berendes.
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[22] GlaxoSmithKline investiert 500 Mio. EUR in neues Impfstoffwerk
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GlaxoSmithKline investiert 500 Mio EUR in neues Impfstoffwerk
LONDON (Dow Jones)--Die GlaxoSmithKline plc will über 500 Mio EUR
in den Bau einer Produktionsanlage von Impfstoffen in Nordfrank-
reich investieren. Mit dem neuen Standort in St-Amand-Les-Eaux will
das britische Pharmaunternehmen den steigenden Bedarf an Impfstof-
fen decken und seine weltweite Produktionskapazität in diesem Be-
reich um 50% oder rund 300 Mio Einheiten steigern. (...)
hier weiterlesen:
http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=33628697
September 29, 2006
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[23] Junge Colatrinker oft hyperaktiv
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Zucker und Koffein lösen mentale Probleme aus
"Oslo (pte/30.09.2006/06:30) - Kinder, die viele Softdrinks trin-
ken, sind oft hyperaktiv oder haben Konzentrationsprobleme. Das hat
ein Wissenschaftsteam um Lars Lien der Universität Oslo
http://www.uio.no/english nun herausgefunden. Um zu dieser Erkennt-
nis zu kommen, befragten die Forscher über 5.000 Kinder im Alter
von 15 und 16 Jahren über ihren täglichen Softdrink-Konsum und lie-
ßen sie zudem einen Fragebogen zur Beurteilung ihrer mentalen Ge-
sundheit ausfüllen. Dabei konnten die Forscher einen direkten Zu-
sammenhang zwischen Softdrink-Konsum und Hyperaktivität wahrnehmen
und einen komplexeren Zusammenhang mit anderen mentalen und Verhal-
tensstörungen feststellen. (...)"
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060930003
Pressetext.de, 30. Sept. 2006
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[24] Vitamin D: Entscheidender Faktor bei Grippewellen?
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Während einer heftigen Influenza A - Epidemie in einer Klinik
stellte der Psychiater J. J. Cannell verwundert fest, dass ausge-
rechnet seine Krankenstation vollständig von der Erkrankungswelle
verschont blieb, während alle anderen Stationen um ihn herum schwer
betroffen waren. Er führt das nach einigen Untersuchungen darauf
zurück, dass seine Patienten im Gegensatz zu den anderen Stationen
täglich 2000 Einheiten Vitamin D erhalten hatten. Vitamin D ist nur
in wenigen Nahrungsmitteln enthalten und entsteht hauptsächlich
durch die Einwirkung von natürlichem Tageslicht auf die nackte
Haut. Der Autor vermutet, dass der Vitamin D - Mangel in den dunk-
leren Wintermonaten der entscheidende saisonale Faktor für die
Grippeepidemien sein könnte.
Artikel lesen (englisch):
http://www.medicalnewstoday.com/medicalnews.php?newsid=51913
Medical News Today, 15. Sept. 2006
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[25] Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht
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Die Grippe kommt, wenn die Sonne geht
(openPR) - Der Herbst ist im Anmarsch und mit ihm die Grippe.
Lange haben die Wissenschaftler gerätselt, wieso die Grippewellen
fast immer in der "dunklen Jahreszeit" über das Land schwappen, wa-
rum der Virus sozusagen das Licht scheut. Eine Gruppe englischer,
kanadischer und US-Forscher, darunter so bekannte Namen wie die
Profs. R. Vieth, M. F. Holick, C. F. Garland, W. B. Grant und E.
Giovanucci, glauben jetzt, die Antwort gefunden zu haben:
Vitamin D-Mangel durch mangelnden Sonnenschein auf der Haut.
Schon 1981 hatte der britische Wissenschaftler R. Edgar Hope-
Simpson die Vermutung geäußert, dass es da einen "saisonalen Auslö-
ser" gebe und hatte ihn bereits in Sonnenstrahlen, oder besser dem
Mangel daran vermutet. Die in Kürze erscheinende (online vorpubli-
zierte) Review-Studie von Prof. Vieth und anderen gehen jetzt einen
Schritt weiter. Aus früheren Studien ist der Einfluss des Vitamin D
(genauer des Hormons 1,25(OH)2D) auf das Immunsystem bekannt. Ei-
nerseits hilft das Vitamin bei der Produktion der antimikrobioti-
schen Peptide, die die Viren bekämpfen, andererseits sorgt es aber
auch dafür, dass der Kampf nicht aus dem Ruder läuft und z.B. Lunge
und Atemwege zerstört.
Da etwa 90 Prozent der Vitamin D-Bildung in der menschlichen Haut
durch die Sonneneinstrahlung gebildet wird, wird das Vitamin D auch
"Sonnenschein-Vitamin" genannt.
Da in unseren Breiten bereits Anfang Oktober der "Vitamin D-Winter"
beginnt, wo die Produktion von Vitamin D im Körper durch die Son-
neneinstrahlung immer geringer wird und schließlich ganz aufhört,
können die Grippeviren in dieser Zeit die natürlichen Verteidi-
gungsbarrieren des menschlichen Körpers durchbrechen und sich mas-
senhaft ausbreiten. Hinzu kommt, dass der moderne Mensch, vor allem
der Stadtbewohner, ohnehin durch seine Lebens- und Arbeitsweise mit
Sonne "unterversorgt" wird. (...)
hier weiterlesen:
http://openpr.de/news/102117.html
openPR.de, 29. Sept. 2006, Aussender: Photomed Bundesfachverband
Solarien und Besonnung e.V.
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[26] Impf-Lobbyistin leugnet die Existenz von Impfschäden
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"To pieks or not to pieks - Der Glaubenskrieg um die Gesundheit"
50minütige Radiosendung, HR2 "Der Tag", 4. Okt. 2006, 18:00 Uhr
Eine Replik von Hans U. P. Tolzin
Der Ablauf der Sendung war nicht wirklich überraschend. Der Titel
ließ schon erahnen, dass man der Diskussion Pro und Contra Impfen
eine sachliche und fachliche Dimension absprechen würde. Auch wenn
der Titel offen ließ, wer denn nun einen Glaubenskrieg führt - die
Impfbefürworter oder die Gegner - war doch abzusehen, dass man dies
den Kritikern unterstellen würde. So war es denn auch eine Sendung,
bei der wieder einmal ÜBER die Impfkritiker geredet wurde und nicht
MIT ihnen.
Mit dabei: Prof. Schmitt, Chef der Ständigen Impfkommission STIKO,
der vehement über lokale Gesundheitsbehörden in Duisburg herzog und
die Einschaltung eines Staatsanwaltes forderte, weil man dort bei
aufgetretenen Masernfällen nicht hart genug durchgegriffen habe.
Über den Glaubenskrieg durfte sich auch Frau Dr. Ute Quast äußern,
eine der bekanntesten Impf-Lobbyistinnen in Deutschland. Sie war
ehemals bei den Behringwerken in Marburg für die Arzneimittelsi-
cherheit verantwortlich und danach Mitarbeiterin des Deutschen Grü-
nen Kreuzes, ebenfalls in Marburg.
Hier ein paar Zitate, die insbesondere die "ideologisch verblende-
ten" Eltern von impfgeschädigten Kindern interessieren dürften:
Frage: "Kann denn heute gänzlich das Risiko von Impfnebenwirkungen
ausschließen?"
Quast: "Gänzlich natürlich nicht. Aber was man relativ sicher aus-
schließen kann, ist, dass es schwere Komplikationen gibt. Dass man
eine Reaktion bekommt wie Fieber oder auch mal mehrere Tage allge-
meines Unwohlsein oder so etwas, das passiert doch, natürlich, das
passiert auch im Rahmen der Immunabwehr. Aber dass es wirklich
bleibende Folgen gibt, das ist eine Sache, die im Grunde genommen
nicht auftritt." (...)
Frage: "Es gibt natürlich auch den Schutzverband der Impfgeschädig-
ten. Haben die denn keine bleibenden Krankheiten?"
Quast: "Wissen Sie, man kann alles konstruieren, der Lauf des Le-
bens, der Menschen Natur ist, dass sie versuchen, für Krankheiten,
die schicksalhaft über einen kommen, eine Ursache zu finden. Und
wenn davor eine Impfung war, dann wird man die Impfung verantwort-
lich machen. Und es ist natürlich auch nicht auszuschließen, dass
ein immungeschädigtes Kind nach einer Masernimpfung mal eine schwe-
re Komplikation kriegt. Dann ist das aber schon geschädigt, und
wenn das Masern gekriegt hätte, dann wäre das gestorben, wie ganz
aktuell bei der Masernepidemie, die wir hatten."
Das ganze Interview hören:
http://mp3.podcast.hr-online.de/hronline/mp3/podcast/derTag/to_pieks_or_not_to_pieks_-_der_glaubenskrieg_um_die_gesundheit.mp3?tl=html
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[27] Verurteilt: Arzt impfte Patienten ohne ihre Einwilligung
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Arzt impfte Patienten ohne ihre Einwilligung
Landgericht Mannheim verurteilt Allgemeinmediziner wegen Körperver-
letzung und Abrechnungsbetrugs
MANNHEIM (mm). Wegen Abrechnungsbetrugs und vorsätzlicher Körper-
verletzung durch Impfungen bei Patienten ohne deren Einwilligung
ist ein Allgemeinarzt aus dem Rhein-Neckar-Kreis verurteilt worden.
Das Urteil, drei Jahre und drei Monate Haft, ist noch nicht rechts-
kräftig. (...)
hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/04/176a0402.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung, 04.10.2006
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[28] Mehrmonatiges Stillen senkt Allergienrisiko
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Mütter können zu Allergie-Prävention beitragen
Rauchverzicht während der Schwangerschaft, Stillen und Probiotika
nützen / Weniger Asthma und Neurodermitis
WIESBADEN (ikr). Bereits jeder Dritte in Deutschland hat eine Al-
lergie. Besonders Kinder sind betroffen. So leiden sechs bis 19
Prozent an Neurodermitis und vier bis sieben Prozent an Asthma. Es
gibt jedoch Maßnahmen, mit denen sich das Risiko für solche Erkran-
kungen deutlich reduzieren läßt. (...)
hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/09/29/174a0401.asp?cat=/medizin/kinderkrankheiten
Ärzte Zeitung, 29.09.2006
Viele Mütter stillen ihre Babys zu früh ab
"BERLIN (eb). Etwa 90 Prozent der jungen Mütter stillen ihre Kinder
- aber mehr als die Hälfte beginnt früher als empfohlen mit der
Zufütterung von Muttermilchersatz und Beikost und stillen auch zu
früh ab.
Das sind die Ergebnisse von Studien des Bundesinstituts für Risiko-
bewertung (BfR). Die Stillkommission empfehle, Kinder bis zum Alter
von sechs Monaten ausschließlich zu stillen, so das BfR. (...)"
hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/04/176a0408.asp?cat=/medizin/kinderkrankheiten
Ärzte Zeitung, 4. Okt. 2006
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[29] Durchimpfungsraten in den letzten Jahren gestiegen
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"Die Impffreudigkeit steigt. Dies zeigen Daten der bundesweiten
Schuleingangsuntersuchungen aus den Jahren 1996 und 2000/2002, die
das Robert-Koch-Institut jüngst vorgestellt hat. "
Demnach stiegen die Durchimpfungsraten bei Erstklässlern von 1996
auf 2000 bis 2002
bei Diphtherie von 93,9 % auf 96,4 %
bei Tetanus von 94,1 % auf 96,6 %
bei Pertussis von 34,5 % auf 86,7 %
bei Hib von 54,7 auf 87,3 %
bei Polio von 93,5 auf 94,6 %
bei Hepatitis B von 7,8 auf 67,6 %
bei Masern (Erstimpfung) von 86,6 auf 91,3 %
bei Mumps (Erstimpfung) von 81,1 auf 91,1 %
bei Röteln (Erstimpfung) von 68,3 auf 87,3 %
ganzen Artikel lesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/09/27/172a0203.asp?cat=/medizin/impfen
Deutsche Ärztezeitung, 27. Sept. 2006
Kommentar:
Diese offiziellen Zahlen entlarven alle Warnungen über angeblich
wachsende Impfmüdigkeit als reines Scheinargument, mit dem die El-
tern zur Impfung motiviert werden sollen. Einen möglicherweise
nicht unerheblichen Unsicherheitsfaktor stellt allerdings die Zahl
derer dar, die keinen Impfpass vorgelegt haben. Allerdings wird
dies bei den offiziellen Verlautbarungen merkwürdigerweise nie the-
matisiert. Wie dem auch sei, die entscheidende Frage bleibt, ob wir
durch die höheren Durchimpfungsraten auch wirklich gesündere Kinder
haben.
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[30] Korruptionsaffäre im RKI
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Laut einem Bericht des Wochenmagazins FOCUS hatte ein Referatslei-
ter im RKI Ende 1998 behördenintern vorgeschlagen, den Auftrag für
eine wichtige AIDS-Studie an das private Umfrage-Institut Images zu
erteilen und von Images nach Auftragserteilung (Auftragswert knapp
400.00 DM) 10.000 DM zu erhalten. Damit sei laut der zuständigen
Richterin der Tatbestand der Bestechlichkeit erfüllt worden. Der
FOCUS wörtlich:
"Mit dem schriftlichen Urteil, das seit vergangener Woche vorliegt,
hat sich der Korruptionsfall T. zur Größten Anzunehmenden Unannehm-
lichkeit entwickelt - insbesondere für den RKI-Präsidenten Reinhard
Kurth, dem obersten Seuchenbekämpfer der Republik. Schon während
des Verfahrens hatte die Richterin erklärt, es gebe offenbar einige
bemerkenswerte "Verflechtungen" im RKI. Sie sei "überzeugt", dass
in der Behörde mehr bekannt sei, "als im Prozess hochkam". Ins Ur-
teil schrieb sie: "Das Gericht kann sich des Eindrucks nicht erweh-
ren, dass hier im größeren Ausmaß das Robert Koch-Institut als gute
Geldquelle genutzt worden ist.""
Images sei nur eine Tarnfirma für die Firma Intersofia GmbH mit dem
Referatsleiter als alleinigem Gesellschafter gewesen. Er habe
höchstpersönlich sowohl die Leistungsbeschreibung für die Studie
als auch das Angebot von Images verfasst. Images war gegründet wor-
den, nachdem Intersofia den Zuschlag nicht erhalten konnte. Der
Vertrag wurde schließlich vom Prof. Kurth, dem Chef der Behörde,
unterzeichnet. Der FOCUS weiter:
"Wohl mit Bedacht zitierte die Richterin im Urteil die Aussage von
Wolfgang Kurtz, des im fraglichen Zeitraum verantwortlichen Leiters
der Zentralen Verwaltung im RKI. Laut Kurtz habe der für die Auf-
tragsvergabe zuständige "Forschungsrat" des Hauses durchaus ge-
wusst, dass der Beamte T. die Aids-Studie "mit seinen alten Kamera-
den" mache."
RKI-Präsident Kurth hatte jedoch laut FOCUS offiziell bestritten,
von den Interessenskonflikten seines Referatleiters gewusst zu ha-
ben.
Diese Korruptionsaffäre scheint kein Einzelfall zu sein. Die Ver-
flechtungen sind vermutlich enorm. Der besagte Referatsleiter habe
sich offensichtlich für unangreifbar gehalten, unter anderem weil
er zu den engsten Mitarbeitern seiner Vorgesetzten, der RKI-
Abteilungsleiterin Bärbel-Maria Kurth, gleichzeitig Gattin des Be-
hördenchefs, gehörte und gute Kontakte in die Spitze des Bundesge-
sundheitsministeriums besaß.
Nachfragen des impf-report an das RKI, ob es bei leitenden Mitar-
beitern eine Überprüfung auf mögliche Interessenskonflikte gebe,
wurden verneint: Man verlasse sich darauf, dass die Mitarbeiter
sich selbst bei ihrem Dienstherren melden.
Quelle:
FOCUS, 03.04.2006; Ausgabe:14; Seite:052-053
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[31] Gesundheitsreform: Impfungen im aktuellen Referentenentwurf
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Im Zuge der Gesundheitsreform sollen die von der Ständigen Impfkom-
mission (STIKO) empfohlenen Impfungen zur Pflichtleistung der Kran-
kenkassen werden. Allerdings erhält der Gemeinsame Bundesausschuss
(GBA) den Auftrag, innerhalb von drei Monaten eine Stellungnahme zu
Änderungen bei den Empfehlungen zu erarbeiten. Der GBA hat also das
letzte Wort. Erfolgt diese Stellungnahme nicht, tritt die Änderung
der STIKO in Kraft.
Enorme Auswirkungen könnte darüber hinaus der Verweis auf §92 SGB V
haben: Der GBA erhält weitreichende Kompetenzen zur Regulierung des
Impfmarktes.
Weitere Infos und Links unter:
http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?p=4171
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[32] Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs von EU zugelassen
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Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs von EU zugelassen
Die Vakzine "Gardasil" wird in Österreich frühestens ab Mitte Okto-
ber erhältlich sein
"Wien/Brüssel - Mit "Gardasil" (Sanofi-Pasteur-MSD) ist von der EU
der erste Anti-Krebs-Impfstoff zugelassen worden, wie ein Sprecher
der Österreich-Niederlassung am Donnerstag erklärte. Die Vakzine
schützt vor einer Infektion mit Human Papilloma-Viren (HPV), den
Verursachern fast aller Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen (Zervix-
karzinome). (...)"
hier weiterlesen:
http://derstandard.at/?url=/?id=2596157
Der Standard, Wien, 21, Sept. 2006
Kommentar:
Großzügige Impfstoffzulassung
Der Impfstoff musste bei der Zulassung keineswegs - wie man als
Laie leicht annehmen könnte - beweisen, dass er in der Lage ist,
bei Geimpften Gebärmutterhalskrebs zu verhindern. Vielmehr wurden
nur Zellveränderungen erfasst, die man als mögliche Vorstufe zur
Erkrankung ansehen könnte. Hier war die Häufigkeit bei Geimpften
wie bei Ungeimpften vergleichbar. Der Unterschied lag allein bei
den Labortests: Die beimpften Virentypen waren bei den Geimpften
seltener nachweisbar. Die wesentlichen Fragen werden aber nicht ge-
stellt: Wie sind diese Labortests geeicht? Und selbst wenn sie spe-
zifische Viren nachweisen könnten - wo ist bewiesen worden, dass
diese Viren auch die Ursache des Problems sind und nicht ein Teil
der Folge? Schließlich infizieren sich früher oder später nahezu
alle Frauen mit diesen Viren (wenn man den Labortests glauben will)
- und nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz erkrankt.
Warum erkranken die meisten - auch ohne Impfung - nicht? Welche
Faktoren spielen für die Erkrankung eine Rolle? Warum muss z.B. ein
Dr. Hamer bereits seit Jahrzehnten auf eine Prüfung seiner hochin-
teressanten Theorie zur Entstehung von Krebs durch die Universität
Tübingen warten? Vielleicht, weil die Antwort zu naheliegend und
einfach ist?
(siehe dazu auch http://www.neue-medizin.de)
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[33] Gesundheitsreform wertet Impfprogramme auf
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http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061020026
Gesundheitsreform wertet Impfprogramme auf
Experten bemängeln Widersprüche und mangelhafte Datenlage
München (pts/20.10.2006/14:15) - Nach Ansicht der Gesundheitsbehör-
den und der Mehrzahl der Ärzte gehören Impfungen seit Jahrzehnten
zu den effektivsten Maßnahmen zur Vorsorge gegen Infektionskrank-
heiten. Deshalb sollen nun die öffentlich empfohlenen Impfungen im
Zuge der Gesundheitsreform zu Pflichtleistungen der Krankenkassen
werden. Der Sinn einer weiteren Aufwertung der Massenimpfungen wird
jedoch von Experten in Frage gestellt.
Fehlender Wirksamkeitsnachweis und Interessenskonflikte
Der gegenwärtige Entwurf zur Gesundheitsreform sieht eine Aufnahme
der öffentlich empfohlenen Impfungen in den Pflichtleistungskatalog
der gesetzlichen Krankenkassen vor. Auf einer Pressekonferenz Don-
nerstag letzter Woche in München warf Hans U. P. Tolzin, Journalist
und Vorsitzender des veranstaltenden Vereins "Arbeitsgemeinschaft
Bürgerrecht und Gesundheit e.V." (AGBUG), den verantwortlichen Po-
litikern vor, die geplante Maßnahme nicht auf Plausibilität geprüft
zu haben. Er verwies darauf, dass bei der Zulassung von Impfstoffen
durch die deutsche Zulassungsbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut
(PEI), regelmäßig versäumt werde, den Nachweis der tatsächlichen
Nichterkrankung von Geimpften zu erbringen. Statt dessen begnüge
man sich mit dem Nachweis des Antikörpertiters als Ersatzmessgröße,
der jedoch auch aus Sicht des Robert-Koch-Instituts (RKI), der für
die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zuständigen Bundesbehörde,
nur ein "Surrogatmarker" sei und keine zuverlässige Aussage über
Immunität zulasse. Auch nach der Zulassung und bei der massenhaften
Anwendung der Impfstoffe gebe es keine systematische Überprüfung
und damit auch keine sicheren Daten bezüglich ihrer Wirksamkeit.
Darüber hinaus forderte Tolzin eine Offenlegung möglicher Interes-
senskonflikte bei führenden Behördenmitarbeitern und den Mitglie-
dern der STIKO. Er verwies dabei auf die jüngste Korruptionsaffäre
im RKI und Verflechtungen zwischen STIKO-Mitgliedern und
Impfstoffherstellern.
Fehlende Daten zur Impfstoffsicherheit
Auch die Sicherheit der Impfstoffe wurde kritisch ins Visier genom-
men. Die Datenlage sei sehr mangelhaft, wie der als Gastreferent
geladene Experte für Impfstoffsicherheit Dr. med. Klaus Hartmann
ausführte. Aufgrund ihrer begrenzten Größe könne bei den Zulas-
sungsstudien nur ein Bruchteil der tatsächlichen schweren Impfne-
benwirkungen erfasst werden. Deshalb komme der seit 2001 geltenden
Meldepflicht für jeden Verdachtsfall einer Impfkomplikation beson-
dere Bedeutung zu. Diese Meldepflicht sei jedoch unter den melde-
pflichtigen Ärzten und Heilpraktikern kaum bekannt. Sein Fazit:
"Eine Aussage zur Häufigkeit von Impfkomplikationen ist mit den
derzeitigen Erfassungsstrategien nicht möglich."
Wirksamkeitsnachweis auf das Labor beschränkt
Jürgen Fridrich, Vorsitzender des Vereins "Libertas & Sanitas e.V."
führte einige Beispiele dafür an, auf welche Weise mangels direkter
Wirkungsnachweise versucht werde, einen Nutzen der Impfstoffe zu
begründen. So sei z.B. nach Einführung der HIB-Impfung zwar die
Zahl der laborbestätigten HIB-Infektionen unter den erfassten
Meningitis-Erkrankungen deutlich zurückgegangen, die Gesamtzahl der
Erkrankten jedoch nicht. Dies werfe die Frage auf, was eine Impfung
bringe, deren Nutzen nur im Labor zum Tragen komme.
Einsparpotential durch effektive Naturheilverfahren
Laut Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Umweltmediziner und Vorsit-
zender der Partei "AUFBRUCH", versäume es die Politik, die enormen
Widersprüche der offiziellen Impfpolitik zur Kenntnis zu nehmen.
Insbesondere sei es völlig verantwortungslos, dem Bürger nachgewie-
senermaßen effektive und preisgünstige Naturheilverfahren vorzuent-
halten, deren Einsparmöglichkeiten insgesamt bei über 100 Milliar-
den Euro jährlich lägen. Eine Anregung zur individuellen Plausibi-
litätsprüfung. Wenn es - wie die Referenten behaupten - tatsächlich
keine direkten wissenschaftlichen Beweise für eine bessere Gesund-
heit von Geimpften gegenüber den Ungeimpften gibt und auch keine
gesicherten Daten über die Häufigkeit von Impfkomplikationen vor-
liegen, macht die Aufforderung nach einer Plausibilitätsprüfung
durchaus Sinn. Dazu gehört natürlich auch, die Kritik der Kritiker
näher unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht sogar noch vor dem
nächsten anstehenden Impftermin?
Weiterführende Webseiten:
http://www.agbug.de (Verein "Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und
Gesundheit e.V.")
http://www.impf-report.de (kritische Zeitschrift zum Thema)
http://www.impfstoffsicherheit.de (Webseite von Dr. Hartmann)
http://www.unser-aufbruch.de (Webseite der Partei "AUFBRUCH")
http://www.libertas-sanitas.de (Verein "Libertas & Sanitas e.V.")
http://www.impfkritik.de (umfangreiches Internetportal zum Thema)
http://www.gesundheitsreform.de
http://www.rki.de (Robert-Koch-Institut, Berlin)
http://www.pei.de (Paul-Ehrlich-Institut, Langen)
Pressemeldungen zum Thema:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060710006
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060912031
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060927006
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[34] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin
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