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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 37/2006
Von Eltern für Eltern                               2. Oktober 2006
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Inhalt:

[01] Gesundheitsreform beschleunigt Bankrott
[02] Pressekonferenz zur Gesundheitsreform finanziell gesichert
[03] "Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser"
[04] Gutachten: Maulkorb für impfkritische Ärzte nicht rechtmäßig
[05] USA: Durchimpfungsraten teilweise bei 65 % und darunter
[06] USA: Zulassungsbehörde FDA wird von Industriegeldern dirigiert
[07] Die Grippe-Saison naht
[08] Effektivität von Influenza-Impfstoffen nur auf dem Papier
[09] Wut und Stress begünstigen Atemwegsinfektionen
[10] Studie: Grüner Tee schützt Senioren vor Influenza-Infektion
[11] Katechin für freies Atmen
[12] Hintergrundinformationen zur "Spanischen Grippe" von 1918
[13] Vogelgrippe: Aktuelle Risikobewertung durch das FLI
[14] Vogelgrippe: Naht ihr euch wieder, schwankende Gestalten...
[15] Vogelgrippe: Keine Beweise für Übertragung durch Zugvögel
[16] EU genehmigt Impfungen gegen Vogelgrippe in Deutschland
[17] Vogelgrippe: Zwei Hühner-Impfstoffe für Europa zugelassen
[18] Experten empfehlen zweite Windpockenimpfung
[19] Machen Fruchtsäfte Impfungen gegen Alzheimer überflüssig?
[20] 60 Prozent der Ärzte in China praktizieren Naturheilkunde
[21] Völlig widersprüchliche Quecksilber-Politik
[22] GlaxoSmithKline: 23 Impfstoffe in der Entwicklung
[23] Neues Argument fürs Stillen: Muttermilch dämpft Schmerzen
[24] Studie: Erhöhtes Nebenwirkungsrisiko für "Frühchen"
[25] Malariabekämpfung: DDT wieder im Einsatz
[26] Impressum

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[01] Gesundheitsreform beschleunigt Bankrott
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Gesundheitsreform beschleunigt Bankrott
Zusätzliche Milliardenlasten lassen Ziele der Gesundheitsreform zur
Farce werden

Augsburg (pts/12.09.2006/13:15) - Kostenintensive Impfungen sollen
Pflichtleistung der Krankenkassen werden.

Von der Öffentlichkeit unbemerkt

Es ist nur ein unscheinbarer Satz unter vielen im Eckpunktepapier
der Gesundheitsreform, und doch sind seine Auswirkungen auf die fi-
nanzielle Belastung unseres Gesundheitssystems enorm: "Impfungen,
sofern von der STIKO empfohlen, und Mutter-Vater-Kind-Kuren werden
in Regel- und Pflichtleistungen überführt."(1) Erst kürzlich hat
die "Ständige Impfkommission" (STIKO), die im Auftrag des Bundesge-
sundheitsministeriums Impfempfehlungen ausspricht, die Pneumokok-
ken- und die Meningokokkenimpfung in den Impfkatalog aufgenommen
(2). Der Sinn beider Impfungen ist unter Fachleuten umstritten (3).
Darüber hinaus sind die Kosten mit bis zu 420 Euro je Impfling im-
mens (4).

Zusätzliche Milliardenlasten

Dabei wird es nicht bleiben. Die STIKO beschäftigt sich bereits mit
der vor der Zulassung stehenden HPV-Impfung gegen Gebärmutterhals-
krebs (5) und STIKO-Chef Schmitt hat schon signalisiert, für wie
wichtig er diese Impfung hält (6). Kosten: Weitere 300 Euro für
insgesamt drei Impfdosen (7). Nehmen wir allein diese 720 Euro und
rechnen wir sie auf einen Geburtsjahrgang von etwa 600.000 Kin-
dern/Jugendlichen hoch (einschließlich der Buben, da sie auch bei
HPV als Virusüberträger gelten), kommen wir auf über 400 Millionen
Euro jährlich. Berücksichtigen wir die "Notwendigkeit", bisher un-
geimpfte Jahrgänge nachzuimpfen, betragen die anfänglichen Kosten
sogar mehrere Milliarden Euro. Und: Dutzende von neuen Impfstoffen
sind bereits in der Pipeline!

Einladung zur Preistreiberei

Die beabsichtigte Neuregelung macht die Absicht der Regierung, un-
ser Gesundheitswesen finanziell zu entlasten, zur Farce. Für die
Impfstoffhersteller stellt sie allerdings, sofern sie wirklich wie
derzeit geplant im April 2007 in Kraft treten sollte, ein hochwill-
kommenes Oster-Geschenk dar. Bisher mussten sie sich mit über 250
Krankenkassen herumschlagen und sie in oft jahrelanger Überzeu-
gungsarbeit (z.B. bei der Windpockenimpfung) dazu bringen, die Kos-
ten für umstrittene und teure Impfungen zu übernehmen. Dies fällt
mit der beabsichtigten Reform weg: Die Überzeugungsarbeit könnte
sich dann auf die Mitglieder der STIKO konzentrieren, zu denen die
Industrie bereits seit vielen Jahren "beste Beziehungen" pflegt. Da
die Hersteller die Preise selbst gestalten, wäre dies geradezu eine
Einladung zu einer hemmungslosen Preistreiberei: Die Krankenkassen
wären gesetzlich verpflichtet, auch den teuersten Impfstoff zu er-
statten, sobald er öffentlich empfohlen wird.

Pressekonferenz am 12. Oktober in München (10:30 Uhr)

Angesichts dieser verhängnisvollen Entwicklung hat sich eine
"Aktionsgemeinschaft Impffreiheit" (AGIFF) gebildet, die zum öf-
fentlichen Widerstand gegen die Gesundheitsreform und zu Spenden
aufruft und im Rahmen einer Pressekonferenz am 12. Oktober in Mün-
chen über die Hintergründe der Neuregelung informieren will.

Es sprechen für die AGIFF:

- Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, München, Umweltmediziner,
  Vorsitzender der Partei "Aufbruch"
- Hans U. P. Tolzin, Augsburg, Herausgeber der Zeitschrift
  "impf-report"
- Jürgen Fridrich, Sevenich, Vorsitzender des gemeinnützigen
  Vereins "Libertas & Sanitas e.V."

Gastreferent:

- Dr. med. Klaus Hartmann, Wiesbaden, Experte für Impfstoffsicher-
heit und ehemaliger Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Institutes, der
deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe

Weitere Informationen und Anmeldung:
AGIFF, Ansprechpartner: Hans U. P. Tolzin, Flachsstr. 5, 86179
Augsburg email: redaktion@impf-report.de Tel. +49 (0) 821 810 86 26

Quellenangaben:
(1) http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitspolitik/pdf/eckpunkte_ gesundheitsreform_2006.pdf?param=reform2006
(2) Epidemiologisches Bulletin Nr. 31/2006, 4. August 2006
http://www.rki.de
(3) Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.,
http://www.individuelle-impfentscheidung.de
Siehe auch impf-report Nr. 20/21, Juli/August 2006
(4) http://www.gelbe-liste.de
(5) Informationsdienst Wissenschaft, 23.01.2006,
http://idw-online.de/pages/de/news144119.
(6) SPIEGEL, 28/2006, S. 115
(7) Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 36 vom 08.09.2006, Seite A-
2304
http://www.aerztestellen.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=52291
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060912031
Pressetext, 12. Sept. 2006

Siehe auch:
http://openpr.de/news/99967.html

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[02] Pressekonferenz zur Gesundheitsreform finanziell gesichert
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Spendenaktion: Erste Pressekonferenz finanziell gesichert

Bisher sind knapp 1.200 Euro Spenden eingegangen (Stand vom 12.
Sept. 2006). Somit ist die Durchführung einer ersten Pressekonfe-
renz zum Thema "Impfungen und Gesundheitsreform" finanziell gesi-
chert!

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[03] "Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser"
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Aktuelle Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung im
1. Halbjahr 2006: Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser

"Die gesetzliche Krankenversicherung hat im 2. Quartal 2006 ihr Fi-
nanzergebnis deutlich verbessert. Nachdem in den Monaten Januar bis
März noch ein Defizit von rd. 1,2 Mrd. Euro zu verzeichnen war, er-
zielte die gesetzliche Krankenversicherung bei Ausgaben von rd.
72,80 Mrd. Euro und Einnahmen von rd. 72,75 Mrd. Euro mit einem
Ausgabenüberhang von rd. 50 Mio. Euro im Zeitraum Januar bis Juni
ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Das jüngste
Arzneimittel-Spargesetz wirkt immer besser. Dies zeigt allen Skep-
tikern, dass Parlaments- und Regierungshandeln hilft, in der medi-
zinischen Versorgung Sparsamkeit mit guter Qualität zu verbinden.
Diese Finanzentwicklung lässt mich optimistischer in die Zukunft
sehen. (...)"

Quelle:
Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung vom 1. Sept.
2006
http://www.bmg.bund.de/cln_040/nn_958018/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse-3-2006/pm-1-9-06-2,param=.html

Kommentar:

Was uns Frau Ministerin verschweigt: Im Zuge der sog. "Gesundheits-
reform" kommen durch die Aufnahme der öffentlich empfohlenen Imp-
fungen neue Milliardenlasten auf die Krankenkassen zu!

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[04] Gutachten: Maulkorb für impfkritische Ärzte nicht rechtmäßig
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Impfungen: Ärztliche Gewissensfreiheit bleibt bestehen. Kein Maul-
korberlass für Ärzte

In einem umfangreichen Gutachten hat Prof. Dr. Rüdiger Zuck, ein
namhafter Verfassungsrechtler, kürzlich bestätigt, dass Ärzte im
Rahmen einer Impfberatung nicht gezwungen werden können, gegen ihr
Gewissen zu handeln. Auf dem 109. Deutschen Ärztetag waren Sanktio-
nen mit berufsrechtlichen Schritten gegen solche Ärzte gefordert
worden, "die sich explizit und wiederholt gegen empfohlene Schutz-
impfungen (...) aussprechen". Hintergrund dafür waren ansteigende
Erkrankungszahlen für Masern und stagnierende Impfraten bei
Schuleingangsuntersuchungen.

Demgegenüber kommt das Gutachten zu einem anderen Schluss. Der Arzt
muss zwar über den medizinischen Standard (die öffentlichen Impf-
empfehlungen) informieren. Nach Art. 12 GG darf er allerdings
durchaus ernsthafte Einwände gegen den Einsatz bestimmter Impfstof-
fe äußern. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch innerhalb einer
besonderen Therapierichtung, der sich der Arzt gegebenenfalls zuge-
hörig fühlt, solche Einwände vertreten werden.

Auch dürfen es wegen des in der Verfassung garantierten Grundsatzes
der Wissenschaftsfreiheit (Art. 5 II GG) Ärzte nicht daran gehin-
dert werden, ihre Meinung und Kritik im Rahmen der wissenschaftli-
chen Diskussion zu äußern, selbst wenn diese Äußerungen "explizit
und wiederholt" gegen STIKO-Empfehlungen gerichtet sind. Die Ver-
hängung eines Maulkorbes gegen Ärzte "unabhängig von der Art und
Qualität ihrer Kritik" komme nicht in Betracht, es sei denn bei den
öffentlichen Empfehlungen handelt es sich "um Verlautbarungen ver-
gleichbarer Weise, wie wenn der Papst 'ex cathedra' gesprochen hät-
te".

Zuck kommt abschließend zu der Bewertung, dass geltende Bestimmun-
gen völlig ausreichen, die ärztliche Sorgfaltspflicht und Ver-
pflichtung zur Qualität abzusichern.

Die Gesellschaft anthroposophischer Ärzte Deutschlands und die Ärz-
te für individuelle Impfentscheidung e.V. sehen sich den wissen-
schaftlichen Grundlagen der modernen Medizin verpflichtet. Zu die-
sen Grundlagen gehört allerdings auch die Bereitschaft und Offen-
heit zur kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Me-
thoden und Hypothesen. Das Verbot von ernsthaften Meinungsäußerun-
gen würde einer Selbsttötung jedes wissenschaftlichen Anspruches
gleichkommen.

Das von der GAÄD und dem Verein "Ärzte für individuelle Impfent-
scheidung" in Auftrag gegebene Gutachten bestärkt unsere Bemühun-
gen, eine individualisierte Impfberatung in Deutschland fortzuset-
zen.

Für den Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V."

Stefan Schmitt-Troschke (1. Vorsitzender)

Quelle:
http://www.individuelle-impfentschei-de.de/index.php?option=com_content&task=view&id=19&Itemid=14
Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V., 16. Sept. 2006

--> Gutachten von Prof. Zuck:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=3&Itemid=33

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[05] USA: Durchimpfungsraten teilweise bei 65 % und darunter
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In einigen US-Bundesstaaten, nämlich Nevada, Montana, Wyoming,
liegt die Rate der voll durchgeimpften Kinder bei 65 % oder sogar
darunter. In vielen anderen Bundesstaaten ist die Rate nicht viel
höher. Den höchsten Anteil weist Florida auf: Dort haben 85 % der
Vorschulkinder sämtliche staatlich empfohlene Impfungen erhalten.

Quelle:
http://seattletimes.nwsource.com/html/health/2003130272_resisters16m.html
The Seattle Times, 16. Juli 2006

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[06] USA: Zulassungsbehörde wird von Industriegeldern dirigiert
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"Früher wurde die FDA vollkommen durch den Kongress finanziert.
Aber zu Beginn der 90er Jahre erklärten sich Firmen, die mit dem
Tempo von Medikamentenneuzulassungen unzufrieden waren, bereit, der
FDA jährlich Beträge in Millionenhöhe zu zahlen, um deren Leistung
zu beschleunigen. Da Industrie und Behörde alle 5 Jahre über die
Höhe dieser Zuschüsse und ihre Verwendung beraten, haben die Phar-
mahersteller großen Einfluss darauf, welche Programme unterstützt
werden. Jedes Mal, wenn diese Vereinbarung erneuert wurde, erhielt
die FDA "neue Mittel" zur Verfügung gestellt. Als Gegenleistung hat
die Industrie Zugeständnisse der Behörde errungen. Als Folgen der
Verhandlungen des Jahres 1997 wurde die Nachprüfungsphase für Stan-
dardgeräte von 12 auf 10 Monate verkürzt. 2002 erklärte sich die
FDA mit einer Reihe von Veränderungen einverstanden, unter anderem
wurde eine neue Frist vereinbart, wie schnell die Behörde auf die
Bitte der Gesellschaften wegen eines Treffens über die Einsatzmög-
lichkeiten ihrer Medikamente reagieren muss."
Anna Wilde Matthews, Wall Street Journal, 1. Sept. 2006
http://users2.wsj.com/lmda/do/checkLogin?mg=wsj-sers2&url=http%3A%2F%2Fonline.wsj.com%2Farticle_print%2FSB115707824013151485.html
(nur für registrierte Abonnenten der Online Version
des Wall Street Journal)

Kommentar von Barbara Loe Fisher

Eine FDA, die von der Pharmaindustrie dafür bezahlt wird, dass sie
ihren Job macht, ist keine FDA, die im Sinne der Öffentlichkeit
wirkt, sondern eine FDA, die ihre eigenen Interessen und die ihrer
Geldgeber - der Industrie, die sie eigentlich kontrollieren soll -
an erste Stelle stellt. Der Kongress sollte sich schämen, dass er
der Pharmaindustrie erlaubt hat, die einzige Behörde einzuschüch-
tern und zu bestechen, die (noch) zwischen der Bevölkerung und gif-
tigen Medikamenten und Impfstoffen steht.

Unglücklicherweise sind die meisten Medikamente und Impfstoffe
höchst suspekt, die durch die FDA im Schnellverfahren zugelassen
worden sind, seit die Industrie anfangs der 90er Jahre damit begon-
nen hat, die FDA zu finanzieren. Die Arzneimittel sollten von unab-
hängiger Seite auf ihre Sicherheit und Wirksamkeit überprüft wer-
den. Seit die FDA von Big Pharma gekauft worden ist, bleibt den A-
merikanern als einzige Möglichkeit des Schutzes, "Nein" zu allen
Medikamenten und Impfstoffen zu sagen, die nicht hinreichend von
einer FDA getestet wurden, die sich der Suche nach einfachen und
schnellen Gewinnen der Pharmaindustrie verschrieben hat. Da der
Kongress dazu unfähig ist, bleibt den Amerikanern keine andere
Wahl, als sich selber gegen die gefährlichen Medikamente und Impf-
stoffe zu schützen, die von einer FDA im Besitz der Pharmaindustrie
zugelassen worden sind.
(Quelle: NVIC-Newsletter vom 6. Sept. 2006)

Übersetzung/Bearbeitung: Axel Berendes

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[07] Die Grippe-Saison naht
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Experten raten zu Impfung: Schutz für Ältere und Kranke nötig

"Nach einer schwachen Grippesaison im vergangenen Winter erwarten
Experten heuer wieder mehr Influenza-Fälle. Sie raten, sich impfen
zu lassen.

Zur kommenden Grippesaison rufen Experten Ältere und chronisch
Kranke dringend auf, ihren Impfschutz aufzufrischen. "Der jährlich
angepasste Impfstoff wirkt nur voll, wenn schon eine Grundimmunität
besteht - sei es durch vorangegangene Impfungen oder durch eine
durchgemachte Grippe", betont Michael Pfleiderer vom Paul-Ehrlich-
Institut (PEI). Deshalb sei es wichtig, sich regelmäßig impfen zu
lassen und diese Grundimmunität aufzubauen, sagen Experten vom PEI,
dem Robert-Koch-Institut und der Arbeitsgemeinschaft Influenza
(AGI). (...)"

hier weiterlesen:
http://www.boennigheimerzeitung.de/html/news/artikel_blick_welt.php4?artikel=94652
Bönnigheimer Zeitung, VON DPA, ARTIKEL VOM 14. SEPTEMBER 2006

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[08] Effektivität von Influenza-Impfstoffen nur auf dem Papier
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The effect of giving influenza vaccination to general practitio-
ners: a controlled trial [NCT00221676]

Abstrakt

Bisher sind noch keine Studien über die Effizienz von Grippeimpfun-
gen bei Allgemeinmedizinern veröffentlicht worden. Daher haben wir
die Auswirkung eines Grippeimpfstoffs mit inaktivierten Viren, der
Allgemeinmedizinern verabreicht wurde, auf die Häufigkeit klini-
scher Atemwegsinfektionen (RTIs) und belegter Grippefälle (positi-
ver Nasen- und Rachenabstrich mit einem vierfachen Anstieg des Ti-
ters) untersucht.

Methoden
In einer kontrollierten Untersuchung zweier aufeinanderfolgender
Winterperioden (2002-2003 und 2003-2004) verglichen wir 77 bzw. 100
geimpfte mit 45 und 40 ungeimpften in Flandern, Belgien, praktizie-
renden Allgemeinmedizinern. Die Grippe-Antikörper wurden unmittel-
bar vor und 3-5 Wochen nach der Impfung sowie nach der Grippeepide-
mie bestimmt. Während der Grippeepidemie mussten alle Ärzte Kontak-
te mit Grippepatienten melden und täglich ihre eigenen Atemwegsbe-
schwerden dokumentieren. Im Falle einer Erkrankung mussten die Ärz-
te in den ersten 4 Tagen ihrer Erkrankung Abstriche von Nase und
Rachen nehmen.

Ergebnisse

Die Hälfte der Allgemeinmediziner entwickelte (unabhängig davon, ob
geimpft oder nicht) während der zwei Grippeepidemien eine Atemwegs-
infektion. Während der zwei Grippeperioden fanden sich bei 8,6 %
der geimpften und 14,7 % der nicht geimpften Ärzte ein positiver
Grippebefund der Abstriche (RR: 0.59; 95%CI: 0.28 - 1.24). Wie ei-
ne multivariante Analyse ergab, beugte eine Grippeimpfung nur bei
den jungen Ärzten einer Atemwegsinfektion oder einem positiven
Grippeabstrich vor. Unabhängig von einer Impfung machten ein nied-
riger Antikörpertiter sowie Fälle von Grippeerkrankungen in der ei-
genen Familie eine Grippe mit positivem Abstrich besonders wahr-
scheinlich.

Schlussfolgerung

Es zeigte sich, dass eine Grippeschutzimpfung junge Allgemeinmedi-
ziner vor einer bestätigten Grippeinfektion schützt. Zu den Allge-
meinmedizinern, die besonders empfänglich für eine Grippe sind, ge-
hören besonders Personen mit einer geringen Grundimmunität und Ärz-
te, in deren Familie bereits ein Patient mit Grippe lebt.

Quelle: http://www.biomedcentral.com/1741-7015/4/17/prepub

Übersetzung/Bearbeitung: Axel Berendes

Kommentar:

Da hat man also eine Gruppe von Ärzten mit einem Influenza-
Impfstoff geimpft und eine andere Gruppe nicht. Dummerweise war die
Rate der Atemwegserkrankungen in beiden Gruppen danach gleich hoch,
eine Effektivität der Impfung also objektiv nicht ergeben.

Doch Gott sei Dank gibt es ja Labortests: Bei den Geimpften lag die
Rate der positiven Influenza-Tests deutlich niedriger als bei den
Ungeimpften. Daraus wird eine Effektivität der Impfung geschluss-
folgert, denn die Impfung habe ja eindeutig gegen Influenza gehol-
fen.

Doch selbst wenn man den Laborergebnisse Glauben schenkt, stellt
sich die Frage, warum der Rückgang der Influenza-Infektionen mit
der Zunahme anderer Keime einherging, so dass die Zahl der Atem-
wegserkrankungen unter dem Strich gar nicht zurückgegangen ist.
Diese Studie - bzw. ihre Interpretation durch ihre Autoren - stellt
ein Musterbeispiel dafür dar, wie im medizinischen Bereich die wis-
senschaftliche Wahrheit hinter einem Schleier von Halb- und Schein-
wahrheiten versteckt wird, um bestimmten - unwissenschaftlichen -
Interessen zu genügen.

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[09] Wut und Stress begünstigen Atemwegsinfektionen
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Wut beeinträchtigt Lungenfunktion
Stress beeinflusst das körpereigene Immunsystem negativ

Boston/Zürich (pte/01.09.2006/06:15) - Ein Wissenschaftsteam der
Harvard Medical School http://hms.harvard.edu hat nachweisen kön-
nen, dass zwischen der emotionalen Verfassung und dem Funktionieren
der Lungen ein Zusammenhang besteht. Mit dem Fortschreiten der Jah-
re verschlechtert sich die Lungenfunktion zwar automatisch. Die
Forscher entdeckten jedoch, dass es mit dem Zustand der Lungen von
Menschen, die sich oft aufregen und viele feindselige Gefühle he-
gen, noch viel schneller bergab geht. Sie hoffen, dass diese neue
Erkenntnis zur Entwicklung von neuen Methoden der Diagnose und Be-
handlung von Lungenerkrankungen beitragen wird. Die Studie wurde in
der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Thorax
http://thorax.bmjjournals.com veröffentlicht.

Um zu ihrer Erkenntnis zu kommen, beobachteten die Wissenschaftler
eine Gruppe von 670 Militärveteranen im Alter zwischen 45 und 82
Jahren. Bereits im Jahre 1986 hatten diese Männer eine Reihe von
Fragebögen über ihre mentale Verfassung ausgefüllt. Anhand eines
speziellen Scoresystems (Cook-Medley Scale), konnten die Forscher
das Maß an Zorn und Stress der Probanden bestimmen. Darüber hinaus
wurden die Männer einem Lungenfunktionstest unterzogen, mit dem die
Menge an Luft gemessen wurde, die die Probanden auf einmal ausatmen
konnten. In den acht folgenden Jahren wurde die Lungenfunktion der
Veteranen noch dreimal untersucht.

In diesen Untersuchungen zeigte sich eindeutig eine Verbindung zwi-
schen Zorn und Lungenkapazität. Bei den Männern, die in den acht
Jahren mehr feindselige Gefühle entwickelt hatten, verschlechterte
sich die Lungenfunktion schneller als bei den Männern, deren Ver-
fassung sich nicht änderte oder positiver wurde. Den Forschern zu-
folge könnte dies darauf hinweisen, dass der durch Wut hervorgeru-
fene Stress das körpereigene Immunsystem beeinträchtigt, wodurch
Krankheiten die Chance bekommen, sich zu entwickeln. Die Tatsache,
dass frühere Studien ausgewiesen haben, dass Gefühle wie Stress und
Wut unter anderem einen Herzstillstand, Asthma, COPD und Magener-
krankungen bewirken können, bekräftigt diese Schlussfolgerung.

Übrigens ist noch nicht aufgeklärt, ob die Studienergebnisse auf
die Bevölkerung im Allgemeinen anwendbar sind. Die Studie sei nicht
repräsentativ für die ganze Bevölkerung, weil nur ältere, weiße
Männer aus einer niedrigeren sozialökonomischen Klasse teilgenommen
haben. Darüber hinaus sei es noch nicht klar, ob zwischen emotiona-
ler Verfassung und dem Funktionieren der Lungen eine direkte, ur-
sächliche Verbindung besteht, oder ob daran noch ein dritter, unbe-
kannter Faktor beteiligt ist. "Im Gegensatz zum Zusammenhang zwi-
schen Wut und koronaren Ereignissen, habe ich auf dem ersten Blick
Mühe zu verstehen, warum zwischen Wut und Lungenfunktion ein Zusam-
menhang bestehen sollte", zeigt sich Erich Russi der Klinik für
Pneumologie des Universitätsspitals Zürich
http://www.pneumologie.usz.ch auf Nachfrage von pressetext skep-
tisch. "In der Praxis ist es auf jeden Fall nicht geläufig, dass
Wut die Lungenfunktion beeinflusst."

Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060901003
pressetext, 1. Sept. 2006

Kommentar:
Vielleicht wäre es tatsächlich effektiver, die nutzlosen Grippe-
Impfprogramme durch groß angelegte Stress- und Aggressionsbewälti-
gungsprogramme zu ersetzen. Möglicherweise würde das sogar z.B. in
den USA als erwünschte Nebenwirkung dazu führen, dass die Neigung
zu völkerrechtswidrigen Invasionen fremder Staaten etwas zurück-
geht.

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[10] Studie: Grüner Tee schützt Senioren vor Influenza-Infektion
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Gargling with tea catechin extracts for the prevention of influenza
infection in elderly nursing home residents: a prospective clinical
study, Yamada H, Takuma N, Daimon T, Hara Y., Division of Drug Eva-
luation & Informatics, School of Pharmaceutical Sciences, Universi-
ty of Shizuoka, Shizuoka, Japan. J Altern Complement Med. 2006
Sep;12(7):669-72.

Ziel: Bewertung der Wirkung des Gurgelns mit Extrakten aus Tee-
Katechinen auf die Prävention einer Grippeinfektion bei älteren
Heimbewohnern

Design: Prospektive Studie von dreimonatiger Dauer von Januar bis
März 2005

Ort/Umgebung: Ein Altenheim in Japan

Testteilnehmer: Insgesamt 124 ältere Heimbewohner im Alter von über
65 Jahren wurden in die Studie aufgenommen. 76 der Teilnehmer (83
+/-8.2 Jahre, 24 Männer und 52 Frauen) gurgelten mit einem Extrakt
aus Tee-Katechinen (Katechin-Gruppe) und wurden mit 48 alters- und
geschlechtsentsprechenden Bewohnern verglichen, die ohne die Ex-
trakte gurgelten (Kontrollgruppe). Alle Bewohner waren bis zum De-
zember 2004 gegen die Grippe geimpft worden.

Verfahren:
Katechin-Gruppe: Gurgeln mit einer Lösung von Tee-Katechinen (200
Mikrogramm Katechine pro Milliliter, 60 % der Katechine bestanden
aus Epigallocatechin-Gallat (ECG)).

Kontrollgruppe: Gurgeln mit einer Lösung ohne Katechine

Beide Gruppen führten das Gurgeln dreimal täglich für drei Monate
durch

Bewertung der Ergebnisse:
Beide Gruppen wurden hinsichtlich der Häufigkeit einer Grippeinfek-
tion verglichen. Zusätzlich wurde eine Sicherheitsbewertung durch-
geführt, um mögliche Nebenwirkungen während der Studie zu erkennen.
Ergebnisse: In der Katechingruppe kam es zu deutlich weniger Grip-
peinfektionen (1,3 %, ein Bewohner) als in der Kontrollgruppe (10
%, 5 Bewohner). Während der Studie wurden keine unerwünschten Ne-
benwirkungen wie Atemwegsreizungen, Atemwegsverlegungen oder ein
allergisches Bronchialasthma beobachtet.

Zusammenfassung: Diese prospektive Studie über die Wirkung des Gur-
gelns mit Katechinen zur Vorbeugung einer Grippeinfektion unter äl-
teren Menschen ist die erste ihrer Art. Weiterreichende zufallsge-
steuerte kontrollierte Studien sind nötig, um die Auswirkung des
Gurgelns mit Katechinen auf die Vorsorge gegen eine Grippeinfektion
zu bestätigen.
PMID: 16970537 [PubMed - in process]

Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?tmpl=NoSidebarfile&db=PubMed&cmd=Retrieve&list_uids=16970537&dopt=Abstract

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[11] Katechin für freies Atmen
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Äpfel und Birnen schützen die Lunge

(...)
Katechin für freies Atmen
Die Forschergruppe untersuchte beinahe 14.000 Erwachsene aus drei
holländischen Städten. Die Nährstoffaufnahme und die Art der COPD-
Symptome der Teilnehmer wurden mittels Fragebogen erhoben, die Lun-
genfunktion wurde anhand einer Spirometrie getestet. Die Untersu-
chungsteilnehmer wurden je nach Menge der konsumierten Flavonoide
in fünf Gruppen unterteilt.
Die durchschnittliche Aufnahme der Flavonoide Katechin, Flavonol
und Flavon betrug 58 Milligramm pro Tag, wobei Tee und Äpfel die
Hauptquelle für diese Nährstoffe waren. Die Forscher konnten nach-
weisen, dass die Teilnehmer, die am meisten Flavonoide zu sich nah-
men, eine bessere Lungenfunktion zeigten und seltener unter chroni-
schem Husten und Atemproblemen litten als Menschen, die nur wenig
Flavonoide aufnahmen. Aber auch unter den Flavonoiden gibt es Un-
terschiede. Am besten für Lunge und Atemwege erwies sich Katechin:
Personen, die mehr als 20 Milligramm dieses Nährstoffes zu sich
nahmen, hatten die beste Lungenfunktion und erkrankten am seltens-
ten an Asthmabronchitis, obstruktiver Bronchitis und Lungenemphy-
sem. (...)

Quelle:
http://www.surfmed.de/?news/9deaa7037eda7125a6e25f00ad7b9e10
surfmed, 27.7.2001

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[12] Hintergrundinformationen zur "Spanischen Grippe" von 1918
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Bei der sog. "Spanischen Grippe" aus dem Jahr 1918 soll es sich um
eine weltweite Influenza-Pandemie mit bis zu 100 Millionen Todes-
fällen gehandelt haben. Doch für diese Hypothese gibt es keinerlei
Beweise. Dagegen deuten einige Indizien darauf hin, dass zumindest
in den USA die damaligen Massenimpfungen gegen Pocken, Typhus und
einige andere Krankheiten die (Mit-)Verursacher der tödlichen Sym-
ptome waren.

http://www.impfkritik.de/grippe/spanische

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[13] Vogelgrippe: Aktuelle Risikobewertung durch das FLI
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Presseinformation
Hohes Risiko für Nutzgeflügel durch "Vogelgrippe" -
Bedingungen für erneute Ausbreitung des Virus im Herbst günstiger
Insel Riems, 07. September 2006.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) schätzt das Risiko einer Ein-
schleppung der aviären Influenza (Vogelgrippe) in die Nutzgeflügel-
bestände weiterhin als hoch ein. In der neuen Risikobewertung geht
das Institut auf die veränderte Situation durch den Herbstvogelzug
ein. "Ob die Zugvögel zusätzlich das Virus mit nach Deutschland
bringen, ist noch unklar. Der Fall in Dresden zeigt aber, dass das
hochpathogene H5N1 Virus noch in der Wildvogelpopulation im Land
ist und sich wieder ausbreiten kann", erklärt der Präsident des
FLI, Prof. Thomas Mettenleiter. Vor dem Hintergrund der höheren Vo-
geldichten während der Zugaktivitäten in diesem Herbst sollten die
Bundesländer die Ausweisung von Risikogebieten, in denen keine
Freilandhaltung erfolgen darf, nochmals überprüfen. (...)

hier weiterlesen:
http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/aktuelle_Krankheitsgeschehen/avi_Flu/FLI_060907_Risikobewertung.pdf

--> aktuelle Risikobewertung und Lagebericht des FLI:
http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/aktuelle_Krankheitsgeschehen/avi_Flu/FLI_060907_Risikobewertung.pdf

Kommentar:
siehe http://www.impfkritik.de/vogelgrippe

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[14] Vogelgrippe: Naht ihr euch wieder, schwankende Gestalten...
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Von Gerhard Wisnewski

"Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten, die früh sich einst
dem trüben Blick gezeigt", dichtete schon Goethe. Natürlich hat er
dabei nicht die deutsche Seuchen-Kassandra Thomas Mettenleiter ge-
meint, die derzeit wieder verstärkt von ihrem Insel-Sitz herab von
dräuenden Epidemien unkt. Aber Mettenleiter, Chef des Friedrich-
Loeffler-Seucheninstituts (FLI) auf der Insel Riems, hat seine
hellseherischen Fähigkeiten schon des öfteren unter Beweis ge-
stellt.

Vor der "Entdeckung" der Vogelgrippe auf der Insel Rügen am 16.
Februar 2006 schrieb das FLI schon am 9. Februar 2006 in einer
Pressemitteilung: "Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-
Institutes geht insbesondere von Zugvögeln, die auf der Ost-Route
über den Nahen Osten und die Türkei fliegen, ein Einschleppungsri-
siko aus. Da nicht vorhersehbar sei, in welchen Gebieten in
Deutschland die Vögel rasten, sei das bundesweite Einsperren der
Tiere sinnvoll. Bund und Länder befürworten aufgrund dieser Risiko-
einschätzung ein bundesweites Aufstallungsgebot für zwei Monate ab
dem ersten März." (...)

hier weiterlesen:
http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=276
28.August 2006

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[15] Vogelgrippe: Keine Beweise für Übertragung durch Zugvögel
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Nachfolgend ein zusammenfassender Auszug aus der Webseite des Vo-
gelschutzexperten Klemens Steiof aus Potsdam. Dem impf-report liegt
eine ausführliche wissenschaftliche Arbeit von Herrn Steiof vor, in
der er seinen Standpunkt unter Angabe zahlreicher Quellen bekräf-
tigt. Nähere Infos auf Anfrage.

"Zusammengefasst sind es folgende Gründe, die eine Beteiligung von
Zugvögeln an der Ausbreitung von HPAI [hoch pathogene aviäre In-
fluenza, d. Red.] so unwahrscheinlich werden lassen:

1. Die sprunghafte Ausbreitung innerhalb Asiens nach Westen und von
Asien nach Europa folgt den Handelswegen und nicht irgendwelchen
Vogelzuglinien, zumal viele Sprünge außerhalb der Vogelzugzeiten
(und von Geflügelhaltung zu Geflügelhaltung) stattgefunden haben.
Auch nach Deutschland gibt es keine Korrelationen zum Vogelzug. Ge-
genteilige Interpretationen von WHO und FLI sind reine Spekulatio-
nen, die nicht durch ornithologische Befunde gedeckt sind.

2. Die meisten sterbenden Vögel verenden an Ort und Stelle (der
mutmaßlichen Infektion) bzw. fliegen noch maximal ein paar 100 km.
Nicht erkrankende, aber infizierte Vögel, können das Virus für ein
paar Tage ausscheiden. Dann müsste aber bald eine Neuinfektion er-
folgen, wenn die Seuche wieder ausbrechen sollte. Dies ist im Frei-
land nicht oder kaum erfolgt. Vielmehr verschwindet die Seuche im
Freiland recht schnell wieder.

3. Bei den Ausbrüchen im Freiland gibt es keine Ausbreitungsfächer
der Seuche. Dies wäre aber zu erwarten, wenn Zugvögel das Virus
transportieren.

4. Bisher ist keine Zugvogelart bekannt, die das Virus ohne Erkran-
kung über einen längeren Zeitraum transportieren kann. Entweder
stirbt der Vogel oder er überlebt, in beiden Fällen ist das Virus
nach ein paar Tagen verschwunden.

5. Das Virus kann sich im Freiland außerhalb des Wirtes nicht sehr
lange halten (bei höheren Temperaturen nur wenige Tage, bei Kälte
ein paar Wochen).

6. Weltweit werden praktisch keine gesunden Vögel mit HPAI gefunden
(bei mittlerweile weit über 100.000 beprobten Wildvögeln nur 6 En-
ten am Poyang-See in Südostchina, von denen man annehmen kann, dass
sie sich kurz zuvor infiziert hatten).

7. In den Ländern mit Millionen aus Asien einwandernder Zugvögel im
letzten Winter sind praktisch keine Ausbrüche im Freiland festge-
stellt worden. Wenn aber Zugvögel an der Westausbreitung (quer zu
ihrer Hauptzugrichtung) beteiligt sein sollten, hätte es zu Hunder-
ten von Seuchenausbrüchen in den asiatischen Überwinterungsgebieten
kommen müssen - da, wo sie tatsächlich hinziehen.

8. Die Geflügelpest macht vor Ländergrenzen halt (z.B. Japan, Süd-
Korea, Malaysia, Philippinen, Australien). Ausschlaggebend sind so-
mit Einfuhrkontrollen und der Umgang mit den Geflügelhaltungen in
den einzelnen Staaten, nicht aber Zugvögel, die Staatsgrenzen nor-
malerweise ignorieren.

9. Wildvögel unterliegen der natürlichen Selektion, so dass von
HPAI betroffene Individuen keine größeren Überlebenschancen haben.
Eine zusammenfassende Darstellung des Themas für die "Berichte zum
Vogelschutz" (Herausgeber: Deutscher Rat für Vogelschutz) ist in
Vorbereitung."

Quelle:
http://www.steiof.blogspot.com/

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[16] EU genehmigt Impfungen gegen Vogelgrippe in Deutschland
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"Brüssel (dpa) - Die Europäische Union hat einen deutschen Versuch
genehmigt, auf Geflügelhöfen gegen die Vogelgrippe zu impfen.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.gea.de/detail/635707
Reutlinger Generalanzeiger, 6.9.06

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[17] Vogelgrippe: Zwei Hühner-Impfstoffe für Europa zugelassen
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Impfung gegen Vogelgrippe
Brüssel/Berlin, 11.09.2006

Die Europäische Kommission hat zwei Impfstoffe gegen die Vogelgrip-
pe für die Europäische Gemeinschaft zugelassen. Damit soll sicher-
gestellt werden, dass wirksame Impfstoffe für alle EU-Staaten wäh-
rend der Herbst- und Wintermonate zur Verfügung stehen, in denen
das größte Risiko für eine Vogelgrippeepidemie besteht.

EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unter-
nehmen und Industrie, erläuterte: "Ich bin erfreut, dass die phar-
mazeutische Industrie der EU in der Lage ist, Impfstoffe in so kur-
zer Zeit zu entwickeln und damit auf dringenden Bedarf so schnell
zu reagieren."

Beide zugelassenen Impfstoffe senken die Sterblichkeit der geimpf-
ten Hühner und die Ausscheidung des Virus. Bei beiden Impfstoffen,
Nobilis Influenza H5N2 und Poulvac FluFend H5N3 RG, handelt es sich
um Impfstoffe mit inaktiven Vogelgrippeviren, die als Injektion
verabreicht werden. Mit Nobilis Influenza H5N2 ist die Behandlung
von Hühnern, mit Poulvac FluFend H5N3 RG die Behandlung von Hühnern
und Pekingenten möglich.

Diese zugelassenen Impfstoffe können nur von den zuständigen Ver-
waltungen der Mitgliedstaaten im Rahmen von Maßnahmen zur Seuchen-
bekämpfung und nach Maßgabe der EU-Vorschriften zur Bekämpfung der
Vogelgrippe eingesetzt werden. Die EU-Kommission hat bereits Ita-
lien, Frankreich, die Niederlande und vor kurzem Deutschland be-
rechtigt, Impfungen gegen die Vogelgrippe durchzuführen.

Hintergrund ist eine Empfehlung des Ausschusses für Tierarzneimit-
tel (CVMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA), Impfstoffe
in Ausnahmefällen mit spezifischen Auflagen zu genehmigen. Danach
ist der Nutzen einer sofortigen Genehmigung angesichts des nahenden
Herbstes und Winters mit hohem Risiko für das Auftreten des Vogel-
grippevirus größer als die potenzielle Gefahr.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/1173&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

Informationen zum deutschen Programm für Test-Impfungen finden Sie
hier:
http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6556

Die Empfehlung der EMEA (in Englisch) gibt es hier:
http://www.emea.eu.int/pdfs/vet/press/pr/28184206en.pdf

Quelle:
http://www.eu-kommission.de/html/presse/pressemeldung.asp?meldung=6568

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[18] Experten empfehlen zweite Windpockenimpfung
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Varizellen-Impfung - doppelt hält besser

Eine zweite Windpocken-Schutzimpfung verstärkt den Immunschutz,
meinen Mitglieder eines Beratungsausschusses der US-amerikanischen
Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Daher schlagen
sie vor, Kinder zwischen vier und sechs Jahren erneut gegen Vari-
zellen zu impfen.

Immerhin weisen 15-20% der einmalig geimpften Kinder keinen voll-
ständigen Immunschutz auf und können somit Windpocken bekommen.
Auch reicht die Protektion vermutlich nicht unbedingt bis ins Er-
wachsenenalter hinein.
(...)
Seit Einführung der Varizellen-Impfung 1995 ging die Windpockenhäu-
figkeit kontinuierlich zurück.
(...)

ganzen Artikel lesen:
http://www.medizin-online.de/cda/DisplayContent.do?cid=202582&fid=102697
BSMO, 01.09.2006

Kommentar:

Das Prozedere kennen wir ja schon: Bei der Zulassung eines neuen
Impfstoffs bzw. einer neuen Impfung werden bezüglich Wirksamkeit
und Schutzdauer große Versprechungen gemacht. Dann stellt sich nach
einigen Jahren heraus, dass es an beidem hapert. Dies wirft bezüg-
lich der Mängel von Zulassungsstudien und der Kontrolle durch die
zulassenden Behörden etliche Fragen auf.

Hier zwei Aspekte, die auf jeden Fall gegen eine zweite Impfung,
wenn nicht gar gegen die Windpockenimpfung überhaupt sprechen:

1. Die erfassten Windpockenerkrankungen gingen bereits vor der
Impfeinführung kontinuierlich zurück

2. Wie mir das Robert-Koch-Institut (RKI), die oberste deutsche Ge-
sundheitsbehörde, mitteilte, bedeutet ein fehlender Titer nicht au-
tomatisch einen fehlenden Immunschutz (Stichwort "zelluläre Immun-
abwehr")

Die Einführung einer zweiten Windpockenimpfung ist sachlich nicht
zu begründen und wäre (wieder einmal) ein Kniefall vor den rein fi-
nanziellen Interessen der Impfstoffindustrie!

Weitere Infos zum Thema:
http://www.impfkritik.de/windpocken

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[19] Machen Fruchtsäfte Impfungen gegen Alzheimer überflüssig?
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Senken Fruchtsäfte das Alzheimer-Risiko?

"Nashville - Drei oder mehr Fruchtsäfte pro Woche waren in einer
US-Studie mit einer um drei Viertel gesenkten Rate an Alzheimer-
Erkrankungen assoziiert. Die Autoren führen dies im American Jour-
nal of Medicine (2006; 119: 751-759) auf den hohen Gehalt an Po-
lyphenolen in der Schale vieler Obstsorten zurück. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=25514
Deutsches Ärzteblatt, 1. September 2006

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[20] 60 Prozent der Ärzte in China praktizieren Naturheilkunde
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Länger leben mit "TCM", der traditionellen Medizin

"(...) Heute machen Naturärzte 60 Prozent der Kranken wieder ge-
sund, Schulmediziner 40 Prozent", sagt Professorin Wang Jiping (61)
vom "Botanischen Garten" der Uni Peking am 16. April. Tausende von
Heilkräutern und Akupunktur kombiniert mit TCM steigern die Lebens-
erwartung: 1949 lag sie bei 35 Jahren, heute liegt sie schon bei
72! (...)"

ganzen Artikel lesen:
http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/02/606055.html
Hamburger Abendblatt, erschienen am 2. September 2006

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[21] Völlig widersprüchliche Quecksilber-Politik
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"Der rituelle Einsatz von giftigem Quecksilber durch die Anhänger
von Voodoo und anderen Religionen ist gefährlich, aber eine Regu-
lierung könnte diese Praktiken in den Untergrund verbannen und mög-
licherweise gegen die amerikanische Garantie der Religionsfreiheit
verstoßen", so die amerikanische Umweltorganisation "Environmental
Protection Agency (EPA)".

Als Bestandteil einiger (religiöser) latein- und afrokaribischer
Praktiken wie Santeria, Palo, Voodoo und Espiritismo kann Quecksil-
ber in Amuletten getragen, auf den Boden gestreut oder in Öllampen
verbrannt werden, so der Generalinspekteur der EPA.

Wie einige Ausübende dieser Sekten glauben, kann Quecksilber, das
in flüssiger Form kleine Tröpfchen bildet, Glück oder Reichtümer
anziehen oder sogar Böses abwehren, so der Bericht.

Aber die toxischen Wirkungen des Quecksilbers treten besonders aus-
geprägt im Nervensystem und Gehirn belasteter Kinder auf und können
bei Erwachsenen Organe schädigen und Krampfanfälle auslösen.
"Quecksilberdämpfe als Folge eines rituellen Einsatzes können ein
gesundheitliches Risiko bergen", so die EPA. "Menschen, die an die-
sen Zeremonien teilnehmen, sollten von diesen Risiken wissen."

Die EPA könnte eine rechtliche Handhabe besitzen, den Einsatz von
Quecksilber zu überwachen, aber "der Beginn von Maßnahmen für eine
solche Kontrolle könnte diese Praxis in den Untergrund verbannen",
so ein EPA - Mitarbeiter.

Er warnte auch, dass eine "Einschränkung des Einsatzes von Queck-
silber als ein Verstoß gegen den ersten Artikel der amerikanischen
Verfassung betrachtet werden könnte, der in den USA unter anderem
die Religionsfreiheit garantiert."

Die Mitarbeiter der EPA hatte sich zu einer Untersuchung des Sach-
verhalts entschlossen, nachdem das "Mercury Poisoning Project" im
Februar 2005 vor einer "umfangreichen Quecksilberkontaminierung in
den Wohnungen von Latinos und Einwohnern der Karibik in den USA ge-
warnt hatte, die das Resultat ritueller Handlungen sind"

Reuter's, 31. August 2006 http://www.msnbc.msn.com/id/14606749/

Kommentar von Barbara Loe Fisher

Also, EPA, FDA oder CDC - ihr müsst euch schon entscheiden. Entwe-
der ist das Quecksilber giftig und gehört nicht in den menschlichen
Körper oder Quecksilber ist kein Problem und wir können es unbe-
sorgt essen und trinken, es einatmen und darin baden oder es ohne
Gefahr in unsere Körper injizieren.

Wie kann es sein, dass Ihr eine Schule schließt, weil ein Kind ein
Quecksilberthermometer auf dem Boden zerbricht und Voodoo-Anhänger
verfolgt, weil sie geringe Mengen an Quecksilber benutzen, um böse
Geister abzuwehren, aber dennoch darauf besteht, gesunden amerika-
nischen Babys bei einer Impfung Quecksilber direkt ins Blut zu in-
jizieren?

Ihr seid schuldig, beim amerikanischen Volk Voodoo-Medizin und Voo-
doo-Politik anzuwenden. Der Hinweis auf den ersten Artikel unserer
Verfassung, der die Religionsfreiheit in den USA garantiert, ist
ein cleverer Dreh um die Aufmerksamkeit von eurer Verantwortlich-
keit für die Kontrollmaßnahmen abzulenken, mit denen ihr sicher-
stellen sollt, dass alle von US-Bürgern konsumierten Produkte frei
von giftigen Substanzen sind. Warum sind wir dann Gesetzen ausge-
setzt, die uns vorschreiben, unseren Kindern bei jeder Impfung
Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd und Pheoxyäthanol injizieren zu
lassen? Lasst den ersten Artikel in Ruhe und macht Eure Arbeit
(Quelle: NVIC-Newsletter vom 8. Sept. 2006)

Übersetzung/Bearbeitung: Alex Berendes

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[22] GlaxoSmithKline: 23 Impfstoffe in der Entwicklung
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23 Impfstoffe gegen Krebs und Infektionen in der Entwicklung
GSK erwartet Vakzine gegen Zervix-Ca nächstes Jahr

BERLIN (gvg). Mittelohrentzündung, Bronchialkrebs, Tuberkulose: Das
sind nur drei von 23 Erkrankungen, gegen die das Unternehmen Glaxo-
SmithKline (GSK) neue Impfstoffe klinisch testet. (...)

hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/09/12/161a1302.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung, 12.09.2006

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[23] Neues Argument fürs Stillen: Muttermilch dämpft Schmerzen
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Mamas Milch dämpft Schmerzen - Ein weiterer Grund für das Stillen

Baierbrunn (ots) - Muttermilch wirkt bei Neugeborenen wie ein
Schmerzmittel, berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie".
Das fanden Forscher vom Mount Sinai Hospital in Toronto (Kanada)
heraus, die elf Studien mit mehr als 1000 Kindern auswerteten. Da-
nach zeigte sich, dass beispielsweise eine Blutabnahme Babys weni-
ger weh tut, wenn sie gestillt werden. Warum das so ist, können die
Mediziner noch nicht erklären.

Quelle:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=872105
"Baby und Familie", wortundbildverlag.de, 12.09.2006

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[24] Studie: Erhöhtes Nebenwirkungsrisiko für "Frühchen"
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Frühchen sollten einer Studie zufolge wegen erhöhten Nebenwirkungs-
risiken drei Tage nach der Impfung unter besonderer Beobachtung
stehen.

"Frequency of apnea, bradycardia, and desaturations following first
diphtheria-tetanus-pertussis-inactivated polio-Haemophilus influen-
zae type B immunization in hospitalized preterm infants; Lee J, Ro-
binson JL, Spady DW, BMC Pediatr. 2006;6:20

Hintergrund

Nach der ersten Gabe eines kombinierten Impfstoffs gegen Diphthe-
rie/Tetanus/Pertussis, inaktivierten Polio und Haemophilus influen-
zae Typ B (DTP-IPV-Hib) bei Frühgeburten ist über Probleme des
Herz- und Atemsystems wie Apnöe, Bradykardie und Entsättigung be-
richtet worden. Die Auswirkungen des jüngst eingeführten Wechsels
von einem ganzzelligen auf einen azellulären Pertussis-Impfstoff
auf die Häufigkeit solcher Ereignisse macht eine weitere Untersu-
chung notwendig.

Methoden

Kinder mit einem Schwangerschaftsalter von </= 32 Wochen, die zwi-
schen dem 1. Januar 1996 bis 30. November 2000 vor der Entlassung
aus den zwei Neugeborenenen-Intensivstationen von Edmonton ihre
erste DTP-IPV-Hib-Impfung erhalten hatten, konnte in die Studie
aufgenommen werden. Jedem geimpften Kind wurde ein Kontrollkind vom
gleichen Schwangerschaftsalter zugeordnet. In den 72 Stunden vor
und nach der Impfung (geimpfte Kinder) bzw. den gleichen Zeitraum
(ungeimpfte Kontrollgruppe) wurde die Anzahl der Fälle von Apnöe,
Bradykardie und/oder Entsättigung (ABD) und die dafür notwendigen
Therapien aufgezeichnet.

Ergebnisse

In die Studie aufgenommen wurden: 34 Kinder, die den DTP-IPV-Hib -
und den ganzzelligen Pertussis-Impfstoff, 90 Kinder, die den DTP-
IPV-Hib und einen azzelularen Pertussis-Impfstoff erhalten hatten
und 14 Kontrollkinder. 56 (45,1 %) der geimpften und 36 der Kon-
troll-Kinder (20,9 %) zeigten ein Wiederaufleben oder eine Verstär-
kung des ABD in den ersten 72 Stunden nach der Impfung bzw. bei den
nicht geimpften Kindern im Zeitraum nach der Geburt. Das entspricht
rechnerisch für die geimpften Kinder 2,41fachen Wahrscheinlichkeit
einer ABD (95% CI 1.29,4.51). Die Häufigkeit herz- und atemwegsbe-
zogener Probleme war in den Gruppen der Kinder, die einen ganzzel-
ligen oder azellularen Pertussis Impfstoff erhalten hatten, fast
identisch (44,1 und 45,6 %). 18 der geimpften und 51 der Kontroll-
kinder hatten eine Reduktion der ABDs in den 72 Stunden nach der
Impfung bzw. dem entsprechenden Alter der Kontrollpersonen, was ei-
ner Wahrscheinlichkeit von 0,175 für die Kontrollgruppe entspricht.
Die Notwendigkeit einer Behandlung der ABD bei den geimpften Kin-
dern unterschied sich statistisch nicht signifikant von der Kon-
trollgruppe. Ein geringeres Gewicht zum Zeitpunkt der Impfung war
ein relevanter Risikofaktor für das Wiederauftreten bzw. die Ver-
schlimmerung einer ABD nach der Impfung. Weder Geburtsgewicht,
Schwangerschaftsalter, noch Geburtsalter oder Geschlecht der Kinder
waren als Risikofaktoren auszumachen

Zusammenfassung

Nach der ersten Dosis einer DTP-IPV-Hib-Impfung kommt es bei Früh-
geburten zu einer Zunahme von Problemen von Herz und Atemwegen
(ABD). Ein geringeres Körpergewicht konnte als Risikofaktor defi-
niert werden, wobei dieses Risiko für einen ganzzelligen und azel-
lularen Pertussis-Impfstoff identisch ist. Auch wenn die meisten
dieser Probleme von begrenzter klinischer Relevanz sind, sollte ei-
ne Überwachung von Herz- und Atemtätigkeit jener Frühgeburten, die
alt genug sind, um vor der Entlassung aus dem Krankenhaus ihre ers-
te Impfung zu erhalten, während der ersten 72 Stunden nach der Imp-
fung in Betracht gezogen werden.
PMID: 16784533 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=16784533&dopt=Abstract

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[25] Malariabekämpfung: DDT wieder im Einsatz
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"Fast 30 Jahre nach seiner weltweiten Ächtung soll das Insektenmit-
tel DDT wieder im Kampf gegen Malaria eingesetzt werden. Ohne das
Insektenmittel ist die Krankheit nicht zu beherrschen. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.welt.de/data/2006/09/17/1039662.html
DIE WELT, 17. Sept. 2006

Kommentar:

Die Aufhebung der Ächtung von DDT stellt einen erneuten Sieg der
chemischen Industrie über die Vernunft und die gesundheitlichen In-
teressen von Mensch und Natur dar. Zum einen ist es völlig offen,
ob eine Steigerung des DDT-Einsatzes gegen die sog. Malariafliege
diese Krankheit wirklich zum Erliegen bringen wird. Zum anderen
können wir uns bereits jetzt darauf einstellen, dass es zu neuen
Polio-Epidemien in den betroffenen Gebieten kommen wird: Die Sym-
ptome einer DDT-Vergiftung und Kinderlähmung sind klinisch nicht zu
unterscheiden und die verwendeten Labortests - sofern sie in diesen
armen Ländern überhaupt zum Einsatz kommen - in ihrer Aussagekraft
fragwürdig.

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[26] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
ser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

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