Email-Nachrichtendienst
[Nachrichtendienst abonnieren]
[Gratis-Probeheft der Printausgabe]
[Empfohlene Literatur und DVDs]

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
                       impf-report newsletter
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 35/2006
Von Eltern für Eltern                            16. September 2006
-------------------------------------------------------------------

Inhalt:

[01] Glaxo-Mittel zur Grippe-Vorbeugung in 15 EU-Staaten genehmigt
[02] Studie: Risiken von Pocken-Massenimpfungen nicht voraussehbar
[03] China: 6 schwere Poliofälle - angesteckt bei geimpften Kindern
[04] China: Eltern von impfgeschädigten Kindern verhaftet
[05] Infos von AEGIS Österreich
[06] Unterschriftenaktion gegen Maulkorb für impfkritischen Arzt
[07] Infektions- oder Intoxikationskrankheiten?
[08] Was Formaldehyd in Impfstoffen anrichten kann
[09] Impressum

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[01] Glaxo-Mittel zur Grippe-Vorbeugung in 15 EU-Staaten genehmigt
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
"LONDON (Dow Jones)--Die zuständigen europäischen Behörden haben
das Medikament "Relenza" von GlaxoSmithKline plc, London, in 15 EU-
Mitgliedsstaaten jetzt auch zur Vorbeugung von Grippe-Erkrankungen
genehmigt. Das Medikament soll saisonalen Grippe-Erkrankungen bei
Erwachsenen und Kindern ab fünf Jahren vorbeugen, teilte Glaxo-
SmithKline am Donnerstag mit. Zugleich sei die Behandlung von In-
fluenza-Erkrankungen für Kinder ab fünf Jahren mit dem Mittel ge-
nehmigt worden. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=31621894
FAZ, 24.08.2006

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[02] Studie: Risiken von Pocken-Massenimpfungen nicht voraussehbar
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen nach Impfung mit unter-
schiedlichen Vaccinia - Stämmen
Kretzschmar M, Wallinga J, Teunis P, Xing S, Mikolajczyk R.
(Übersetzung/Bearbeitung für impf-report: Axel Berendes)

Hintergrund:

Um ganze Nationen vor einem möglichen Wiederauftreten der Pocken zu
schützen, haben die Regierungen große Vorräte von Pocken-Impf-
stoffen angelegt. Die Planung einer sinngemäßen Verwendung dieser
Impfstoffvorräte im Falle einer Pockenepidemie bedarf auch eines
rationalen Vergleichs der Risiken impfstoffbedingter Nebenwirkungen
mit dem Infektionsrisiko. Obwohl erhebliche Anstrengungen unternom-
men wurden, die Dynamik der Pockenübertragung in einer modernen Ge-
sellschaft begreifen zu können, hat man sich nur wenig damit be-
schäftigt, die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen einer Po-
ckenschutzimpfung zu schätzen. Studien über die Konsequenzen von
Impfstrategien gegen Pocken gehen fast alle von einer geschätzten
Quote von 1 Todesfall/1 Mio. geimpfter Personen aus, die auf einer
Untersuchung über Pockenschutzimpfungen mit dem Vaccinia-Virusstamm
des "New York City Board of Health" (NYCBH) beruht. Allerdings las-
sen eine Reihe von Berichten über Pockenschutzimpfungen mit einem
anderen Virenstamm darauf schließen, dass es virenstammbedingte Un-
terschiede in der Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen nach ei-
ner Impfung gibt.
Dass viele Länder Vorräte eines Pockenimpfstoffs angelegt haben,
der auf dem Lister-Stamm des Vaccinia-Virus beruht, ist eine quan-
titative Bewertung der Nebenwirkungen solcher Impfstoffe für eine
Notfallplanung unverzichtbar. Wir haben eine systematische Über-
sicht und statistische Analyse historischer Daten zur Pockenschutz-
impfung mit unterschiedlichen Stämmen des Vaccinia-Virus angefer-
tigt.

Methoden und Resultate

Wir analysierten historische Impfdaten aus der Literatur. Dabei
extrahierten wir Informationen über die Häufigkeit von postvakzina-
ler Enzephalitis und Todesfällen mit Hinblick auf den verwendeten
Vaccinia-Stamm und das Alter der Impflinge. Unter Verwendung einer
hierarchischen Bayesian-Methode zur Meta-Analyse schätzten wir die
zu erwartende Häufigkeit einer postvakzinalen Enzephalitis oder ei-
nes Todesfalles unter Bezugnahme auf das Alter des Geimpften bei
Verwendung eines Pockenimpfstoffes auf Basis eines Vaccinia-Virus
vom NYCBH- oder Lister-Stamm.
Wir beobachteten eine erhebliche Einheitlichkeit der Ergebnisse
einzelner Studien sowie einen zweitabhängigen Effekt mit einem
Rückgang unerwünschter Nebenwirkungen über mehrere Dekaden. Um die
Todesrate zu bestimmen, beschränkten wir unsere weiteren Analysen
auf neuere Untersuchungen. Wir schätzten, dass durchschnittlich ei-
ne Impfung mit dem NYCBH-Stamm zu 1,4 Todesfällen und eine Impfung
mit dem Lister-Stammm zu 8,4 Todesfällen pro 1 Millionen Impfungen
führte. Um Schätzungen zur erwarteten Anzahl der Todesfälle als
Folge einer Impfung mit den Vaccinia-Stämmen NYCBH und Lister in
der heutigen Gesellschaft zu gewinnen, kombinierten wir die alters-
abhängigen Schätzungen über die Häufigkeit von Todesfällen nach
Impfung und Wiederimpfung mit demographischen Daten.

Schlussfolgerungen

Frühere Analysen der Pockenschutzprogramme, die von dem allgemein
für gültig gehaltenen Wert von 1 Todesfall pro 1 Mio. Impfungen
ausgegangen sind, dürften die Zahl der Todesfälle als Ergebnis ei-
ner Impfung deutlich unterschätzen. Da es darüber hinaus deutliche
und stammabhängige Unterschiede in der Häufigkeit unerwünschter Ne-
benwirkungen gibt, ist es problematisch, Vorhersagen für die aus
dem NYCBH-Stamm entwickelten Impfstoffe (wie sie in Ländern wie
z.B. der USA vorhanden sind) auf Impfstoffe zu übernehmen, die aus
Vaccinia-Viren des Lister-Stamms entwickelt wurden (und z.B. in
Deutschland eingesetzt werden). Um eine effiziente Planung für den
Fall eines möglichen Pockenausbruchs zu gewährleisten, sollten die
Entscheidungsträger ihre Strategien und Entscheidungen für eine
Ring- oder Massenimpfung neu überdenken.

PMID: 16933957 [PubMed - as supplied by publisher]
PLoS Med. 2006 Aug 22;3(8)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?tmpl=NoSidebarfile&db=PubMed&cmd=Retrieve&list_uids=16933957&dopt=Abstract

Zusammenfassung des Herausgebers
(Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes)

Hintergrund

Tausende von Jahren gehörten die Pocken zu den meistgefürchteten
Erkrankungen der Welt. Diese ansteckende Erkrankung, die durch das
Variola-Virus ausgelöst wird, tötet etwa 30 % der Personen, die
sie befällt. Vermutlich haben die Pocken über die Jahrhunderte mehr
Menschen getötet als alle anderen Seuchen zusammen, aber sie waren
auch die erste Erkrankung, die durch eine Impfung verhindert werden
konnte. Im Jahre 1796 rieb der britische Arzt Edward Jenner das
Sekret der Pusteln einer Melkerin, die an den Kuhpocken erkrankt
war, in die Kratzwunden auf den Armen eines Jungen. Nach allgemei-
ner Auffassung waren Personen, die an Kuhpocken - einer mit den Po-
cken verwandten aber leichter verlaufenden Erkrankung - erkrankt
waren, gegenüber Pocken immun.
Als der Junge sechs Wochen später, nach einer milde verlaufenden
Kuhpockeninfektion, mit dem Wundsekret aus "echten" Pocken infi-
ziert wurde, erkrankte er nicht an Pocken. Diese (erste) Impfung
wurde später noch verfeinert, die Impflinge erhielten nun eine rei-
ne Präparation aus lebenden Vaccinia-Viren, einem Erreger, der eng
mit dem Pocken- und Kuhpockenvirus verwandt war; seit 1979 gelten
die Pocken nach globalen Impfkampagnen als ausgerottet.

Warum diese Studie?

Die Pockenschutzimpfung hat eine Reihe unerwünschter Nebenwirkun-
gen. Genauer gesagt kann das Vaccinia-Virus manchmal eine Infektion
im Gehirn hervorrufen. Diese sogenannte "postvakzinale Enzephali-
tis" kann bleibende Schäden am Gehirn hervorrufen und tötet, so hat
man geschätzt, einen von einer Million Geimpfter. Als die Erkran-
kung immer seltener auftrat, begannen die Risiken der Pockenimpfung
daher ihre möglichen Vorteile im Laufe der Zeit wettzumachen. In
den USA wurde die routinemäßige Pockenimpfung 1972 abgeschafft und
1980 empfahl die World Health Organisation allen Ländern, mit der
Impfung aufzuhören. Heute aber gibt es Befürchtungen, dass man die
Pocken für einen bioterroristischen Anschlag nutzen könnte. Wenn
das der Fall wäre, müssten betroffene Individuen und ihre engsten
Kontaktpersonen, möglicherweise auch ganze Bevölkerungsteile so
schnell wie möglich geimpft werden (eine Immunität gegen die Pocken
ist wohl nur noch bei sehr wenigen Menschen vorhanden). Für diesen
Fall haben zahlreiche Länder erhebliche Impfstoffvorräte angelegt,
die aber aus unterschiedlichen Virenstämmen produziert worden sind.
In dieser Studie untersuchten die Forscher historische Daten um zu
erkennen, ob sich diese Stämme hinsichtlich ihres Potentials unter-
scheiden, eine postvakzinale Enzephalitis oder Todesfälle auszulö-
sen. Diese Informationen könnten den Verantwortlichen helfen, ihre
Impfstrategien als Reaktion auf einen bioterroristischen Angriff
mit Pockenviren besser zu planen.

Was machten die Forscher und was fanden sie heraus?

Die Forscher sammelten Daten aus veröffentlichten Studien über die
Pockenschutzimpfung und deren Nebenwirkungen die vom Ende der 50er
Jahre an in mehreren Ländern veröffentlicht worden waren. Dann ver-
wendeten sie diese Daten, um hochzurechnen, wie oft die unter-
schiedlichen Vaccinia-Stämme eine Enzephalitis oder einen Todesfall
auslösen würden, wenn man sie in einem heutigen Impfprogramm ein-
setzte. Sie schätzten, dass eine Impfung mit dem New York City
Board of Health - Stamm (NYCBH), der in den USA bevorratet wurde,
2,9 Fälle einer postvakzinalen Enzephalitis und einen Todesfall je
1 Millionen geimpfter Personen bewirken würden. Im Gegensatz dazu
könnte der Lister-Stamm, der in zahlreichen Ländern Europas gela-
gert wurde, pro 1 Million Impflinge zu 26,2 Fällen einer postvakzi-
nalen Enzephalitis und 2,5 Todesfällen führen. Bei beiden Stämmen
würde die Impfung von Kindern unter einem Jahr die höchste Todes-
quote ergeben und Personen, die wieder geimpft werden, würden sel-
tener sterben als Personen, die den Impfstoff zum ersten Mal erhal-
ten. Schließlich kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass etwa 10
Personen sterben würden, wenn in den Niederlanden eine Massenimp-
fung mit dem NYCBH-Stamm durchgeführt würde, bei Verwendung des
Lister - Stamms betrüge die Zahl der Todesfälle 55.

Was bedeuten dieser Ergebnisse?

Die Daten, die in dieser Studie verwendet wurden, sind von unter-
schiedlicher Qualität, so dass die errechneten Zahlen nur eine un-
gefähre Schätzung darstellen können. So führt z. B. die unter-
schiedliche Qualität der Daten dazu, dass die Zahl der Todesfälle
nach einer Massenimpfung in den Niederlanden mit dem Lister-Stamm
irgendwo zwischen 7 und fast 200 Fällen liegen könnte. Dennoch
lässt die Studie eindeutig erkennen, dass nach einer Impfung mit
dem Lister-Stamm deutlich mehr Todesfälle auftreten würden als bei
einer Impfung mit dem NYCBH-Stamm. Sie weist aber auch darauf hin,
dass sogar in den USA, wo der NYCBH-Impfstoff gelagert wurde, frü-
here Analysen die Effekte einer Impfung als Reaktion auf einen bio-
terroristischen Anschlag vermutlich unterschätzt haben dürften, wie
viele Menschen an einer postvakzinalen Enzephalitis sterben würden.
Die Entscheidungsträger des öffentlichen Gesundheitswesens sollten
diese neuen Schätzungen unbedingt in ihre Planungen für eine Po-
ckenepidemie einbeziehen. Denn diese erhöhten Schätzungen uner-
wünschter Nebenwirkungen einer Impfung könnten z. B. eine Impfung
mit dem Lister-Stamm weniger akzeptabel erscheinen lassen. Statt-
dessen könnten sich die Verantwortlichen zur Vermeidung eines Po-
ckenausbruchs eher auf eine Impfung von Personen beschränken, die
unmittelbar mit dem freigesetzten Virus in Kontakt gekommen sind
oder die mit dieser Gruppe in engem Kontakt stehen (Ringimpfung).

Die komplette Arbeit als PDF - Datei:
http://medicine.plosjournals.org/perlserv/?request=get-pdf&file=10.1371_journal.pmed.0030272-L.pdf

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[03] China: 6 schwere Poliofälle - angesteckt bei geimpften Kindern
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler hat den Polio-Ausbruch des
Jahres 2004 in einer verarmten chinesischen Provinz mit Lücken im
chinesischen Impfprogramm begründet, so eine Studie, die im Septem-
ber des Jahres veröffentlicht werden wird.

In dem Artikel, der im "Journal of Infectious Diseases" erscheinen
wird, empfehlen die Wissenschaftler sowohl eine noch umfangreichere
Immunisierung der Bevölkerung als auch den Verzicht auf Impfstoffe,
die lebende, aber abgeschwächte Stämme des Poliovirus enthalten.

"Der Ausbruch ... unterstreicht die Notwendigkeit, sich intensiver
mit den Risiken des OPV-Impfstoffs (oral polio vaccine mit lebenden
Viren) zu befassen, wenn man zukünftige neue Impfprogramme für Chi-
na plant," schreiben die Forscher in ihrem Artikel.

Bei dem Polioausbruch im südlichen Guizhou Mitte des Jahres 2004
erlitten sechs Kinder Lähmungen, die nicht geimpft worden waren.
Wie Experten vermuten, könnten sie sich das Virus von anderen Kin-
dern zugezogen haben, die mit einem lebenden, aber abgeschwächten
Form des Poliovirus geimpft waren.

Oral verabreichte Polioimpfstoffe ("Schluckimpfung"), die das le-
bende, aber abgeschwächte Virus enthalten, werden in vielen Ländern
eingesetzt - in erster Linie, weil sie preiswerter sind als die Al-
ternativen, die inaktivierte Polioviren enthalten.

Der Lebend-Impfstoff allerdings kann sporadische Poliofälle hervor-
rufen, entweder durch den Impfstoff selber oder durch das Virus im
Impfstoff, das sich innerhalb der Bevölkerung ausbreiten kann - was
vermutlich in Guizhou der Fall gewesen sein dürfte.

Geimpfte Kinder scheiden das Virus mit ihrem Stuhlgang aus, wodurch
andere Kinder, die mit den Ausscheidungen in Kontakt kommen, das
Virus aufnehmen und damit infiziert werden können.

Nach Angabe von Experten ist der Guizhou-Ausbruch im August 2004 in
Folge eines provinzweiten Impfprogramms unter Kontrolle gebracht
worden, an dem über 90 % der Kinder bis zum 5. Lebensjahr teilge-
nommen hatten.

Als die Forscher unter der Leitung von Yu Jingjin von der Seuchen-
behörde des Gesundheitsministeriums ihre Untersuchung im Jahre 2004
begannen, betrug die Durchimpfungsrate in Guizhou lediglich 72 %.
In ihrer Studie warnten die Wissenschaftler, dass die Gefahr weite-
rer Polioausbrüche in China zwar gering sei, in Zukunft wegen eines
Rückgangs der jährlichen Impfprogramme aber zunehmen könne.

"Diese jährlichen Kampagnen ... sind von 30 bis 60 Millionen ge-
impften Kindern in den Jahren 1996-2003 auf 12-16 Millionen Kinder
in den Jahren 2004/2005 zurückgegangen," schrieben sie.

"Eine hohe Durchimpfungsquote, jährlich umfangreiche ergänzende
Impfkampagnen sowie eine regelmäßige und genaue Überprüfung ...
gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Regierung, um China frei
von Polio zu halten."

Quelle:
http://today.reuters.com/News/CrisesArticle.aspx?storyId=HKG72012
Reuters, 16. August 2006

Kommentar von Barbara Loe Fisher:

Schon lange wissen Gesundheitsexperten aller Länder, dass der oral
verabreichte Polioimpfstoff (OPV) bei den Geimpften oder deren en-
gen Kontaktpersonen Polio auslösen kann. Als die USA gegen Ende der
90er Jahre den massenhaften Einsatz von OPV einstellte, waren die
einzigen Fälle von poliobedingten Lähmungen in den USA durch den
Impfstoff ausgelöst worden.

Die gnadenlosen Massenimpfungen armer Kinder in Afrika, Indien und
anderen unterentwickelten Ländern mit dem OPV haben zweifellos zu
einer Vielzahl falsch oder nicht diagnostizierter Fälle impfstoff-
bedingter paralytischer Poliofälle geführt. In allen Ländern, die
den Polio-Lebendimpfstoff einsetzen, wird die Polio immer ein Prob-
lem bleiben, da der Impfstoff durch Körperflüssigkeiten und Sekrete
frisch Geimpfter das Wasser, die öffentliche Kanalisation und Nah-
rungsmittel mit dem lebenden Virusstamm verunreinigen kann.
Paradoxerweise war es eben die Eigenschaft des Polioimpfstoffs, Un-
beteiligte "passiv" zu immunisieren, die mit frisch geimpften Per-
sonen in Kontakt gekommen waren, die Gesundheitsexperten veranlass-
te, zu Beginn der 60er Jahre den "abgetöteten" Salk-Impfstoff zu
Gunsten von Sabins Lebendimpfstoff fallen zu lassen. Allerdings be-
rücksichtigten die Polio-Ausrotter nicht ihren eigenen Beitrag zur
Ausbreitung der Erkrankung: die Bewahrung der impfstoffbedingten
paralytischen Polio mit Hilfe von Massenimpfungen mit dem Lebend-
impfstoff.

Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[04] China: Eltern von impfgeschädigten Kindern verhaftet
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Chinesische Polizisten verhafteten am Donnerstag eine kleine Gruppe
von Personen, die sich auf dem Tiananmen-Platz in Peking versammelt
hatten, um gegen "schlechte" Impfstoffe zu protestieren die nach
Aussage eines der Demonstranten ihre Kinder verkrüppelt hätten. Wie
sie sagten, seien ihre Kinder 2003 in der südlichen Provinz Guang-
dong gegen die japanische Enzephalitis geimpft worden. Der verwen-
dete Impfstoff habe zur Lähmung ihrer Kinder geführt. Wie Chinas
Gesundheitsministerium Reuters letzten Monat mitgeteilt hatte, sei-
en keine Probleme mit dem Impfstoff bekannt geworden.

Quelle:
http://today.reuters.com/News/CrisesArticle.aspx?storyId=PEK202650
Reuters, Peking , 17. Aug 2006

Kommentar von Barbara Loe Fisher:

Der Bericht über die Verhaftung von Eltern impfstoffgeschädigter
Kinder, die auf dem Tiananmen-Platz gegen toxische Impfstoffe pro-
testiert hatten, sollte den Eltern aller Länder als warnendes Bei-
spiel gelten. Vertreter der Regierung leugnen jeden Zusammenhang
zwischen der Erkrankung der Kinder und dem Impfstoff gegen die ja-
panische Enzephalitis, den die Betroffenen 2003 erhalten hatten.
Das Muster der Verschleierungsmaßnahmen wegen toxischer Nebenwir-
kungen von Impfstoffen und die Unterdrückung von Menschen, die man
zwingt, diese Impfstoffe zu nehmen, ist einheitlich und zieht immer
größere Kreise. Die fast grenzenlose Macht, die man Ärzten überge-
ben hat, die überall auf der Welt Gesundheitsprogramme beaufsichti-
gen, resultiert in Schikanen für die Menschen, denen man das Men-
schenrecht auf eine selbstbestimmte Entscheidung darüber entzogen
hat, welchen medizinischen Risiken sie sich aussetzen wollen. Wenn
Impfstoffe Kinder oder Erwachsene schädigen, müssen diese Geschä-
digten selber für ihre Rechte kämpfen, während sie sowohl von Ärz-
ten als auch von Regierungsvertretern schikaniert werden, die für
das Geschehene keinerlei Verantwortung übernehmen wollen.
Die Verhaftung protestierender Eltern impfgeschädigter Kinder auf
dem Tiananmen-Platz in Peking kommt einer Warnung gleich: Schon
morgen könnten Eltern von impfstoffgeschädigten Kindern auf Londons
Trafalgar Square oder New Yorks Washington Square von der Polizei
abgeführt werden, weil sie es gewagt hatten, gegen die Tötung und
Verkrüppelung ihrer Kinder durch giftige Impfstoffe zu protestie-
ren. Die Rechtfertigung dafür? Diese renitenten Eltern stellen eine
Bedrohung der "öffentlichen Gesundheit" dar.
(Quelle: NVIC-Newsletter vom 28. August 2006)

Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[05] Infos von AEGIS Österreich
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
TV-Sendung Primavera
Graz, 20. August, 2006

Am 8. Juni dieses Jahres hatte es in Primavera einen Beitrag zum
Thema "Impfen ja oder nein?" gegeben. Aktueller Anlass war ein ge-
häuftes Auftreten von Mumps in Osttirol. Nach einem großen Fest im
Freien und bei ungewöhnlich kaltem Wetter war eine größere Anzahl
von Personen an Mumps erkrankt. Sofort wurden in den Medien die ge-
fürchteten Komplikationen Gehirnhautentzündung und Hodenentzündung
hochgespielt. Ebenso wurde auf Grund dieser "Epidemie" eine sofor-
tige Impfung gegen Mumps angeregt. Allerdings hatte es sich ge-
zeigt, dass der größere Teil der betroffenen Erkrankten gegen Mumps
geimpft war. Die Moderatorin Dr. med. Vera Russwurm hat diese Tat-
sache zum Missfallen der Impfbefürworter nicht unerwähnt gelassen.
Im Verlaufe der Sendung wurde auch ein Mädchen, welches infolge von
mehreren Impfungen eine schwere geistige Behinderung davontrug,
vorgestellt. Die Mutter dieses Kindes hatte bisher vergeblich um
die Anerkennung eines Impfschadens gekämpft. Ein Sachverständiger
für Impfschäden, der zu dieser Sendung geladen war, kam zum Ergeb-
nis, dass es sich hier doch um einen klassischen Impfschaden han-
delt. Die Mutter des schwer behinderten Kindes wird ein neuerliches
Verfahren für die Anerkennung des Impfschadens anstreben. Zusehern
wie auch Teilnehmern der Sendung wurde in dieser Sendung klar, dass
es sich bei Impfungen nicht um ganz harmlose Eingriffe handelt und
deswegen die bisherige Impfpraxis in Kindergärten, Schulen und Be-
trieben nicht zu akzeptieren ist. Die Reaktionen der Impfanhänger
waren sehr heftig; in verschieden Medien gab es empörte Kommentare.


Disziplinarverfahren gegen impfkritischen Arzt
Neuester Stand des skandalösen Verfahrens
Graz, 20. August, 2006

Bekanntlich wurde ein Arzt im November von der Disziplinarkommissi-
on der Ärztekammer für Steiermark wegen seines Bemühens, Impfungen
zu verhindern, zu einer drakonischen Strafe - ein Jahr Berufsver-
bot, bedingt auf 3 Jahre - verurteilt. Gegen dieses Vorgehen gab es
heftige Proteste aus dem In- und Ausland. Unterschriftenlisten,
bisher haben über 5000 Personen unterzeichnet, und Protestbriefe an
die Ärztekammer haben vermutlich dazu geführt, dass die Berufungs-
kommission die Berufung des Arztes bis zum heutigen Tag nicht be-
antwortet hat. Erst im Herbst soll es eine Berufungsverhandlung ge-
ben. Der inkriminierte Arzt erwartet eine endgültige Entscheidung,
also Aufhebung dieses Urteils, erst beim Verfassungsgerichtshof. In
den meisten medizinischen "Fachzeitschriften", die an die Ärzte von
den Vertretern der Impfindustrie geschickt werden, wird über diese
Verurteilung mit Genugtuung berichtet.
(Quelle: AEGIS-Newsletter vom 25. August 2006)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[06] Unterschriftenaktion gegen Maulkorb für impfkritischen Arzt
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Aus einem Email-Newsletter von AEGIS Österreich am 28. August:

"Bisher haben 4600 Menschen im In-und Ausland mit ihrer Unter-
schrift gegen das Berufsverbot von Dr. Loibner demonstriert.
Der Verein "Werk für Menschenwürdige Therapieformen" bitte nun, al-
le Unterschriften einzusenden, damit doch noch 5000 erreicht wer-
den.
Danke für Ihre großartige Hilfe...
liebe Grüße
Frau Loibner"

Unterschriftenliste zum Herunterladen:
http://www.impfkritik.de/download/unterschriftenliste-loibner.pdf

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[07] Infektions- oder Intoxikationskrankheiten?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
BSE/AIDS/Hepatitis C - Infektions- oder Intoxikationskrankheiten?
von Dr. med. Claus Köhnlein
Mitglied des AIDS Advisory Panels von Südafrikas Staatspräsident
Thabo Mbeki

"Will man unserer Standespresse und auch der allgemeinen Presse
folgen, so wird die Welt zurzeit wiederholt von neuen großen Seu-
chen geschüttelt. Erst AIDS, dann Hepatitis C, jetzt BSE. Diese
neuen großen Seuchen unterscheiden sich von den alten Seuchen der
Vergangenheit wie Pest und Cholera, in einem Punkt ganz wesentlich:
Die Zahl der Betroffenen ist vergleichsweise klein. Während die al-
ten Seuchen ganze Städte ruinierten, ist die Zahl der tatsächlich
Erkrankten bei den "neuen großen Seuchen" verschwindend klein. So
sehen wir bei AIDS 2000 "Neuinfektionen" (HIV-Antikörper-Positive)
pro Jahr und 600 Todesfälle, die Hepatitis C hat zu keiner signifi-
kanten Zunahme von Leberzirrhosen geführt und was BSE betrifft, so
haben wir zurzeit noch nicht einen einzigen klinischen Erkrankungs-
fall in unserem Land, während die Presse seit Wochen von einer BSE-
Krise bzw. Epidemie redet. (...)"

hier weiterlesen:
http://aids-info.net/micha/hiv/aids/bse-aids-hepc.htm
(Vortrag, vermutlich 2003 gehalten)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[08] Was Formaldehyd in Impfstoffen anrichten kann
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Neue Entdeckung zeigt, warum Impfstoffe Nebenwirkungen auslösen
können

Neue Forschungsresultate von Wissenschaftlern am "Imperial College"
in London erklären, warum einige Impfstoffe unerwartete Nebenwir-
kungen auslösen können, ein Ergebnis, das zukünftig die Entwick-
lung sicherer und wirksamer Impfstoffe fördern könnte.

Wie die neue Forschung zeigt, kann Formaldehyd an den Proteinen der
Impfstoffe chemische Schäden anrichten und dabei neue reaktions-
freudige Verbindungen entstehen lassen, die als Carbonyle bezeich-
net werden.

Die Studie, die in diesem Monat in der Zeitschrift "Nature´s Medi-
cine" erscheint, zeigt wie das Formalin, das bei der Herstellung
von mehr als der Hälfte aller Impfstoffe eingesetzt wird, die Wir-
kung des Impfstoffs auf das Immunsystem verändert.

Wie die vom "Wellcome Trust and Medical Research Council" geförder-
te Studie zeigt, richtete das Formaldehyd an den Proteinen des
Impfstoffs chemische Schäden an und schafft sogenannte Carbonyle,
reaktionsfreudige chemische Verbindungen. Das Immunsystem reagiert
auf diese Schäden sehr stark.

In vielen Fällen kann die vorsätzliche Beigabe von Carbonylen zu
einem Impfstoff die Immunantwort des Körpers steigern, wie z. B.
bei dem Hepatitis A - Impfstoff. In anderen Fällen allerdings kann
die Anwesenheit von Carbonylen im Fall einer Infektion zu einer Ü-
berreaktion des Immunsystems führen, das dann den Körper angreifen
und schädigen kann.

Im Jahre 1960 lösten Carbonyle in einem nicht erprobten Impfstoff
gegen ein Virus mit Namen RSV, das bei Kindern eine Art keuchhus-
tenähnlicher Erkältung hervorruft, eine starke Immunreaktion aus,
die zu schweren Nebenwirkungen sowie Krankenhauseinweisungen und
einigen Todesfällen führten.

Professor Peter Openshaw vom Imperial College London, der For-
schungsleiter, sagte dazu: "Obwohl wir schon einige Zeit wissen,
dass bestimmte Impfstoffe wirkungslos sind oder in Extremfällen
schlimme Reaktionen hervorrufen können, war uns der genaue Mecha-
nismus dahinter bis heute nicht bekannt. Diese Studie liefert uns
neue Einsichten darüber, wie ein Impfstoff das Immunsystem kräfti-
gen kann."

Wie die Studie erkennen lässt, könnte ein Verzicht auf Formaldehyd
bei der Herstellung von Impfstoffen in einigen Fällen die Häufig-
keit von Nebenwirkungen reduzieren. Sie zeigt zudem, dass es mög-
lich ist, die Wirkungen des Formalins durch eine zusätzliche chemi-
sche Behandlung umzukehren. Das Team hat ein Patent beantragt, das
ihm erlaubt, die Rolle der Carbonyle bei der Entwicklung von Impf-
stoffen weiter zu untersuchen und auszudehnen.

Quelle:
Imperial College, London, 23 August 2006,
http://www.imperial.ac.uk/P8063.htm

Übersetzung und Bearbeitung : Axel Berendes.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[09] Impressum
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
ser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion über-
nimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

Den "impf-report" gibt es auch als Monatszeitschrift. Die Inhalte
des Newsletters und der Zeitschrift sind nicht identisch.
Ein kostenloses Probeheft können Sie bei untenstehender Adresse an-
fordern.

Hans U. P. Tolzin
Postfach 211160
D-86171 Augsburg
Fon 0821 / 810 8626
Fax 0821 / 810 8627
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: redaktion@impf-report.de