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impf-report newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 29/2006
Von Eltern für Eltern 21. Juli 2006
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Inhalt:
[01] Petition fordert Aussetzung der Impfempfehlung bei Masern
[02] Ärzte für individuelle Impfentscheidung gründen Verein
[03] Impressum
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[01] Petition fordert Aussetzung der Impfempfehlung bei Masern
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Seit heute kann die Masern-Petition auf der Webseite des
Petitionsausschusses des Bundestages online unterzeichnet werden.
Den Link und weitere Infos (z.B. Unterschriftenliste zum
Ausdrucken) finden Sie unter:
--> http://www.impfkritik.de/masern/petition
Öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag
zur sofortigen Aussetzung der Impfempfehlung bei Masern
eingereicht von Hans U. P. Tolzin, Augsburg, per Email am 27. Juni
2006, Pet.-Nr.: 2-16-15-2126-011055
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die von der Ständigen
Impfkommission (STIKO) erlassene Impfempfehlung bei Masern ab
sofort und so lange auszusetzen, bis durch unabhängige und für die
Öffentlichkeit nachvollziehbare Studien nachstehende Fragen geklärt
sind:
1. Sind Faktoren bekannt, die darüber (mit)entscheiden, ob und in
welchem Ausmaß es bei einer Masernerkrankung zu Komplikationen
kommt?
2. Haben die üblicherweise verabreichten Medikamente einen Einfluss
auf Krankheitsverlauf und Komplikationen?
3. Weisen naturheilkundlich geführte Arztpraxen eine geringere
Komplikationsrate bei Masern als schulmedizinische Praxen? Und wenn
ja:
4. Welche alternativmedizinischen Methoden sind am
vielversprechendsten?
5. Hat die durchstandene Masernerkrankung einen positiven Effekt
auf die gesundheitliche Entwicklung?
6. Von welchen Faktoren hängt es ab, ob sich eine empfängliche
Kontaktperson mit Masern ansteckt oder nicht?
7. Sind gegen Masern Geimpfte langfristig gesünder als Ungeimpfte?
8. Wie hoch ist der Wirkungsgrad der Masernimpfung bei einem
langfristigen Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften?
9. Können Geimpfte Masern übertragen?
10. Ist die Zunahme an SSPE-Fällen auf die Einführung der
Massenimpfung zurückzuführen?
Begründung:
Die Datenlage für eine sachlich begründbare Impfentscheidung bei
Masern ist unzureichend: Der Nutzen eines Impfstoffs wird bei der
Zulassung nur durch eine Ersatzmessgröße, den Antikörpertiter,
bestimmt. Es fehlen Studien, die nachweisen, dass Geimpfte
langfristig gesünder sind als Ungeimpfte. Den Bundesbehörden ist
zudem nach eigenem Bekunden (Bundesgesundheitsblatt 12/2004) Ausmaß
und Schwere der Impfkomplikationen in Deutschland nicht bekannt.
Die Auswertung der kürzlich in NRW stattgefundenen Masern-Epidemie
und einiger früherer Epidemien wirft einige grundsätzliche Fragen
auf. Je höher die Durchimpfungsrate, so scheint es, desto höher der
Anteil der hospitalisierten Masernpatienten. Die
Hospitalisierungsraten von rein schulmedizinisch orientierten
Praxen weisen regelmäßig ein Mehrfaches der Raten naturheilkundlich
orientierter Praxen auf. Vor der Impfära kamen Masern bei
Säuglingen und Erwachsenen kaum vor, danach zeigt sich eine
deutliche Verschiebung der Krankheit ins Säuglings- und
Erwachsenenalter, was mit einem signifikant erhöhten
Komplikationsrisiko verbunden ist. Auch die Frage, ob Geimpfte bzw.
Immune nicht zumindest zeitweise in der Lage sind, das Masernvirus
auszuscheiden, ist nicht sicher geklärt. Ebenso, welchen Einfluss
die Massenimpfung auf die Häufigkeit von schweren SSPE-
Komplikationen hat. Seit Generationen berichten Eltern und
Naturheilkundler, dass mit den Masern z.T. enorme
Entwicklungsschübe einhergehen. Darüber hinaus deuten Studien eine
geringere Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten an, wenn die
Masern natürlich durchlebt wurden.
Den jeweils aktuellen Status können Sie ebenfalls unter dieser
Adresse verfolgen:
--> http://www.impfkritik.de/masern/petition
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[02] Ärzte für individuelle Impfentscheidung gründen Verein
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Ärzte, die keine grundsätzlichen Impfgegner sind und manche
Impfungen durchaus für sinnvoll halten, sich jedoch gegen eine
unsachliche und panikmachende Impfpropaganda wenden und dem
Patienten Selbstverantwortlichkeit bei seiner persönlichen
Impfentscheidung zugestehen, mussten schon oft die Erfahrung
machen, dass sie trotz ihres Bemühens um sachliche Differenzierung
von Impfbefürwortern öffentlich angegriffen und diffamiert wurden.
Nun hat sich aus einem bisher eher losen Zusammenschluss von
Ärzten, die sich für eine individuelle Impfentscheidung im Gespräch
mit dem Patienten einsetzen, ein Verein gebildet, der öffentlich
Stellung beziehen will.
Ich unterstütze die Bemühungen dieses Vereins um eine
Versachlichung der Diskussion und seine Forderungen nach Wahrung
der Freiheitsrechte des Arztes sowie seiner Patienten.
Wenn Sie Arzt - und von der derzeitigen Erhitzung der
Impfdiskussion beunruhigt - sind, sollten Sie vielleicht die
Unterstützung des Vereins oder auch eine Mitgliedschaft erwägen,
denn nur ein starker Verband kann etwas bewirken. Wenn Sie "nur"
Patient sind, sprechen Sie doch bitten den Arzt Ihres Vertrauens
darauf an, dass es diesen Verband gibt. Oder geben Sie einfach die
Adresse der folgenden Webseite weiter:
--> http://www.individuelle-impfentscheide.de
Nachfolgend die Selbstdarstellung der "Ärzte für individuelle
Impfentscheidung e.V." (siehe auch www.individuelle-
impfentscheide.de):
Die in Deutschland empfohlenen Schutzimpfungen werden seit langer
Zeit von allen beteiligten Seiten in hohem Maße emotional und
polarisierend diskutiert. Dies macht eine differenzierte, sach- und
erkenntnisorientierte Auseinandersetzung mit diesem Thema nahezu
unmöglich. Die Diskussion gipfelte in den Beschlüssen des letzten
Deutschen Ärztetages, die den Eltern die Entscheidungsfreiheit über
Schutzimpfungen nehmen und Ärztinnen und Ärzten die differenzierte
Impfaufklärung verbieten wollen: Impfpflicht und das Verbot
impfkritischer Äußerungen ärztlicherseits waren zentrale
Forderungen des Ärztetages an die Politik.
Als Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V. sind wir keine
Impfgegner: Impfungen können einen Schutz vor bedrohlichen
Erkrankungen vermitteln, ihr Einsatz hat weltweit zu einem
besseren Gesundheitsstatus vieler Menschen beigetragen. Impfstoffe
können jedoch - wie alle Arzneimittel - auch schwere unerwünschte
Wirkungen hervorrufen, im Einzelfall mit bleibender
Beeinträchtigung der Gesundheit.
Als präventive, am Gesunden vorgenommene Maßnahmen müssen Impfungen
besonders hohen Sicherheitsansprüchen genügen. Es ist in jedem
Einzelfall abzuwägen zwischen den Risiken der jeweiligen Erkrankung
und dem mit der Impfung verbundenen Eingriff in die körperliche
Unversehrtheit. Dies gilt insbesondere auch für Kinder hinsichtlich
ihrer immunologischen und neurologischen Reifung. Eine Entscheidung
setzt eine umfassende Kenntnis der kurz-, mittel- und
langfristigen Auswirkungen von Impfstoffen und Impfprogrammen
voraus. Mit Sorge beobachten wir hier, dass die Mehrzahl der
wissenschaftlichen Studien über die Impfstoffsicherheit von
Impfstoffherstellern (mit) veröffentlicht werden. Untersuchungen
über langfristige Impfauswirkungen und die Nachhaltigkeit von
Impfprogrammen fehlen weiterhin fast vollständig.
Die "Empfehlungen der Ständigen Impfkommission" (STIKO) verstehen
wir tatsächlich als Empfehlungen. Ihre zunehmende Interpretation
als "medizinischer Standard", "Impfvorschrift" bzw. als Grundlage
einer möglichen Impfpflicht lehnen wir ab. Voraussetzung jedweder
Glaubwürdigkeit der STIKO ist eine völlige Unabhängigkeit jedes
einzelnen Mitgliedes von Unternehmen der Pharmaindustrie. Jede Form
der finanziellen oder sonstigen Verflechtung konterkariert Sinn,
Aufgabe und Autorität dieser Institution.
Wir sind uns des Konfliktes zwischen einer individuellen
Impfentscheidung und der bei öffentlichen Impfprogrammen
angestrebten hohen Durchimpfungsraten bewusst. Dieser ist jedoch
nicht auflösbar durch tendenziöse Information der Öffentlichkeit,
gezieltes Schüren irrationaler Ängste und Androhung von
Repressalien gegenüber kritischen Eltern und ihren Ärztinnen und
Ärzten. Nur eine differenzierte, ärztliche Aufklärung über alle
bekannten individuellen und epidemiologischen Aspekte jeder
einzelnen Schutzimpfung oder jedes Impfprogramms kann den Eltern
bei einer verantwortlichen Entscheidungsfindung helfen.
Die aktuell geforderte Impfpflicht missachtet diese
Verantwortlichkeit des Einzelnen. Sie ignoriert das Ausmaß unserer
Unkenntnis immunologischer und epidemiologischer Auswirkungen von
Schutzimpfungen und Impfprogrammen genauso wie Tatsache, dass die
nationalen Impfempfehlungen schon in Europa teilweise deutlich
voneinander abweichen. Vor allem aber steht eine Impfpflicht - ohne
legitimierende epidemiologische Notsituation - im Widerspruch zum
unserer Gesellschaft zu Grunde liegenden Menschenbild mit dem Recht
auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit.
Wir fordern daher den Erhalt der freien, individuellen
Impfentscheidung nach differenzierter, umfassender und
ergebnisoffener ärztlicher Beratung. Nur von den Betroffenen bzw.
Eltern des Kindes kann eine Entscheidung dieser Tragweite getroffen
werden.
Wir fordern umfassende und unabhängige Untersuchungen zu
Sicherheit, Auswirkungen und Nachhaltigkeit von Schutzimpfungen und
Impfprogrammen. Erst dadurch kann die notwendige Grundlage für eine
Diskussion von Nutzen und Risiken von Impfungen geschaffen werden.
Wir fordern eine freie, öffentliche und vorurteilsfreie Diskussion
dieser Erkenntnisse. Nur diese kann zu einer Impfempfehlung durch
eine - von Interessenskonflikten freie - STIKO führen.
Die WHO fordert in der Ottawa-Charta für alle Menschen ein höheres
Maß an Selbstbestimmung für ihre Gesundheit und die Möglichkeit,
selber Entscheidungen in Bezug auf ihre persönliche Gesundheit
treffen zu können. Dies muss auch für die Impfentscheidung gelten.
Die verantwortlich getroffene Entscheidung ist von uns Ärzten in
jedem Falle zu akzeptieren - sollte sie von den öffentlichen
Empfehlungen abweichen, so ändert dies nichts an unserer
bedingungslosen Verpflichtung zum ärztlichen Beistand.
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[03] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne
Gewähr. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere
Leser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
pro oder contra Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion
übernimmt keinerlei Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher
Entscheidungen, die sich auf diese Publikation berufen. Bitte zie-
hen Sie immer rechtzeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Ver-
trauens zu Rate.
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin
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