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                       impf-report newsletter
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 28/2006
Von Eltern für Eltern                                 17. Juli 2006
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Inhalt:

[01] Ab sofort lieferbar: impf-report Jahresinhalt 2005 auf CD
[02] Neue Online-Petition an Bundestag gegen Impfpflicht
[03] Atemwegserkrankungen bei Kindern masern-geimpfter Mütter
[04] Nur 48 % würden sich gegen Vogelgrippe impfen lassen
[05] Prof. Windorfer rügt Leiter der STIKO: "Populismus"
[06] USA: Zusammenhänge zwischen MMR-Impfung und Autismus bestätigt
[07] Sichtweisen zur Ansteckung durch Mikroben
[08] Wirkstoff synthetisch nachgebaut: Bekommt TAMIFLU Konkurrenz?
[09] UN-Konferenz über Vogelgrippe in Italien
[10] USA: "Mütter gegen Quecksilber" kündigen Protestmarsch an
[11] Forscher entwickeln Impfung gegen Karies
[12] Tausende von Unterschriften für impfkritischen Arzt
[13] Patientenorganisationen sind von Pharma-Spenden abhängig
[14] Erhöhtes MS-Risiko nach Hepatitis-B-Impfung?
[15] Rückgang der Autismus-Fälle in den USA?
[16] "Kinder an tödlicher Masernkomplikation erkrankt"
[17] Petition zur Prüfung der "Neuen Medizin" nach Dr. Hamer
[18] EU-Verordnung über sichere Medikamente f. Kinder verabschiedet
[19] Vogelgrippe: Bundestagsausschuss prüft Impfung von Geflügel
[20] USA: Pflichtimpfung gegen HPV stößt auf Widerstand
[21] USA: Das Geheimnis der Influenza-Todesfall-Statistik
[22] Indonesien: Impfungen gegen Masern im Erdbeben-Gebiet
[23] Polio-Epidemie in Namibia: 2 Millionen sollen geimpft werden
[24] Vernichtendes Urteil für Buch "Die Andere Medizin"
[25] Polen: Werden Ärzte von Pharmafirmen bestochen?
[26] Die nächste Seuche kommt bestimmt
[27] Warum der FDA - Chef wirklich gegangen ist
[28] Gesetz gegen Zwangsimplantierung in Wisconsin
[29] Keine Einigung der G8 auf ein neues Impfprogramm
[30] Chelattherapie - ein unorthodoxes Verfahren
[31] Impressum

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[01] Ab sofort lieferbar: impf-report Jahresinhalt 2005 auf CD
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13 impf-report Ausgaben, Dez. 2004 bis Dez. 2005, im PDF-Format auf
CD-Rom. Mit der Adobe Reader Suchfunktion können Sie den gesamten
Jahresband komfortabel auf hin Stichworte durchsuchen. Wenn Sie
über den Adobe Reader in der Version 7 verfügen, können Sie eine
Kopie des Jahresbandes auf Ihrer Festplatte mit eigenen Kommentaren
versehen!
Preis: 15,00 Euro (Abonnenten: 8 Euro)
Best.-Nr.: SCD-205
ISBN: 3-9809959-4-1
Weitere Infos:
http://www.impf-report.de/sonderausgaben/jahres-cd2005

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[02] Neue Online-Petition an Bundestag gegen Impfpflicht
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Gesundheitsvorsorge: Entscheidungsfreiheit für eine Impfung
Eingereicht durch: Severin Mundl am Dienstag, 2. Mai 2006
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die persönliche Ent-
scheidungsfreiheit eines deutschen Staatsbürgers, sich einer Imp-
fung zu unterziehen, erhalten bleibt.

Begründung:
Es steht jedem deutschen Staatsbürger eine freie Entscheidung zu.
Dies ist das höchste Gut einer Demokratie und es ist die Aufgabe
des Bundestages, diese zu wahren!

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=170

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[03] Atemwegserkrankungen bei Kindern masern-geimpfter Mütter
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Eine neue Studie legt einen Zusammenhang zwischen der Masernimpfung
von Müttern und der Anfälligkeit für das RS-Virus bei ihren Kin-
dern, insbesondere im Alter bis 2 Jahre, nahe:

"Die Ärzte vermuten nun einen Zusammenhang zwischen der Einführung
der Masernimpfung (in Deutschland seit 1973), der ein Großteil der
heutigen Mütter damals unterzogen wurde, und der jetzt gehäuft
auftretenden Anfälligkeit ihrer Kinder für das RS-Virus."

Quelle:
http://www.welt.de/data/2005/11/15/803649.html
DIE WELT, 15. Nov. 2005

Kommentar:
Man beachte im Artikel das Glaubensbekenntnis eines der beteiligten
Wissenschaftler, dass der Sinn der Masern-Impfung auf keinen Fall
in Frage zu stellen sei. Dabei ist jede Impfung eine Risiko-Nutzen-
Abwägung, deren Grundannahmen durch die neue Erkenntnis überarbei-
tet werden müssten...

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[04] Nur 48 % würden sich gegen Vogelgrippe impfen lassen
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(ir) Nur 48 % unter 2400 in den USA befragten Personen würden sich
mit einem "wenig getesteten Impfstoff" gegen Vogelgrippe impfen
lassen. Offenbar greift die künstlich provozierte Virusangst doch
nicht so weit, wie man annehmen sollte - und wie möglicherweise von
einigen der Pandemie-Propheten gewünscht wird.

Quelle:
http://www.welt.de/data/2006/06/02/899371.html
DIE WELT, 2. Juni 2006

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[05] Prof. Windorfer rügt Leiter der STIKO: "Populismus"
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Professor Schmitt, Leiter der Ständigen Impfkommission (STIKO),
bezeichnete kürzlich Deutschland als "Keimschleuder der Welt" und
forderte die Wiedereinführung einer Impfpflicht.

Prof. Windorfer vom Landesgesundheitsamt NRW kontert:
"Das ist Populismus, dafür gibt es keinen Beleg"

Quelle:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/5441767
Braunschweiger Zeitung, 22. Mai 2006

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[06] USA: Zusammenhänge zwischen MMR-Impfung und Autismus bestätigt
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US-Wissenschaftler bestätigen Zusammenhänge zwischen [der] MMR
[Impfung] und Autismus

Von Beezy Marsh und Sally Beck, The Telegraph, 28. Mai 2006
Im Darm von Kindern, die an einer Form von Autismus leiden, hat man
das Masernvirus gefunden, wodurch Befürchtungen über die Sicherheit
der MMR - Impfung wieder neue Nahrung erhalten haben.

Wie amerikanische Forscher berichten, enthalten 85 % der Gewebe-
proben aus dem Darm autistischer Kinder das Virus. Der Erregerstamm
war der gleiche, der auch im Dreifachimpfstoff gegen Masern, Mumps
und Röteln zum Einsatz kommt.

Diese Ergebnisse werden erneut die Befürchtungen über die MMR -
Impfung anheizen, da sie die Theorie über einen kausalen Zusammen-
hang zwischen der Impfung, Autismus und schmerzhaften Darmerkran-
kungen bestätigen, unter denen eine Reihe autistischer Kinder lei-
den.

Die Studie stützt die Ergebnisse des Gastroenterologen Dr. Andrew
Wakefield aus dem Jahre 1998 und des Pathologen Prof. John O'Leary
aus dem Jahre 2002.

Eltern haben berichtet, dass ihre Kinder bis zur MMR - Impfung
unauffällig gewesen waren, die Kinder zwischen dem 12. und 18.
Lebensmonat erhalten. Heute leiden diese Kinder unter regressivem
Autismus. Eine Theorie besagt, dass das Virus den Darm durchwan-
dert, dort Schäden anrichtet und wieder ins Blut gelangt, von wo
aus es das Gehirn angreifen kann.

Mehr als 2.000 Familien behaupten, dass ihre Kinder Schäden erlit-
ten haben, aber wie das amerikanische Gesundheitsministerium noch
im letzten Jahr erneut behauptet hatte, sei das Serum sicher -
eine Einstellung die auch von der British Medical Association und
allen Royal Colleges geteilt wurde. Noch im letzten Jahr war es
Wissenschaftlern der Regierung nicht gelungen, die Ergebnisse von
Dr. Wakefield zu reproduzieren.

Forschungsergebnisse, die diese Woche in Montreal, Kanada präsen-
tiert werden, liefern neue Beweise für das Vorhandensein des Ma-
sernvirus im Darm autistischer Kinder. Dr. Stephen Walker von der
medizinischen Fakultät der Wake Forest Universität in North Caroli-
na untersuchte Kinder mit regressivem Autismus und Darmerkrankun-
gen. "An der Handvoll Ergebnisse, die wir bisher haben, sind in
jeden Fall die Erregerstämme des Impfstoffs enthalten"
Übersetzung aus dem Englischen: Axel Berendes

Quelle:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/05/28/wmmr28.xml&sSheet=/news/2006/05/28/ixnews.html

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Amerikanische Studie stützt Behauptungen über die Verbindung zwi-
schen MMR und Autismus
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von Sam Lister, Gesundheitskorrespondent, The Times, 29. Mai 2006

Die Sicherheit der MMR - Impfung, des Kombinationsimpfstoffs, das
man jungen Kindern verabreicht und das Wissenschaftler generell
empfehlen, wird erneut durch eine Präsentation in Frage gestellt,
die angeblich Beweise für einen Zusammenhang mit Autismus liefern
will.

Wie die amerikanischen Forscher ankündigen, stützt ihre Studie die
Ergebnisse Andrew Wakefields, des diskreditierten Gastroenterolo-
gen, der erstmals befürchtet hatte, die Masern-, Mumps- und Röteln
- Impfung könne Autismus auslösen.

Die Akzeptanz der Impfung ging deutlich zurück, nachdem Dr. Wake-
field angeregt hatte, die MMR - Dreifachimpfung zu Gunsten einzel-
ner Impfungen abzuschaffen. Bei seinen Untersuchungen, die 1998 in
der Lancet veröffentlicht worden waren, hatte er Spuren des Masern-
virus im Darm von 12 autistischen Kindern entdeckt.

An der neuesten Untersuchung, die von Andrew Krigsman von der New
York University School of Medicine durchgeführt wurde, nahmen 275
Kinder teil. Bei einigen der autistischen Kinder fanden sich ernst-
hafte Entzündungen des Darms, bei 82 von ihnen nahm man eine Biop-
sie (Gewebeentnahme) des Darms vor. Bei 70 dieser Proben sollen
Anzeichen des Masernvirus gefunden worden sein, bis dato sind diese
Ergebnisse in 14 Fällen durch strengere DNA - Tests bestätigt wor-
den.

Wie Steve Walker, Gastprofessor am Wake Forest University Medical
Center in North Carolina sagte, der die Gewebeproben analysiert
hat, gleichen die Ergebnisse denen von Dr. Wakefield. Alle betei-
ligten Kinder litten unter autistischen Störungen und waren zu Dr.
Krigsman und Dr. Walker gekommen, um Hilfe wegen ihrer schweren
Verdauungsprobleme zu finden, für die es keine Erklärung gab.

Orthodoxe Wissenschaftler haben wiederholt die Theorie eines Zusam-
menhanges zwischen der MMR - Impfung und Autismus untersucht und
keine Beweise dafür gefunden. Den Befürwortern der Theorie hat man
vorgeworfen, zwei biologischen Vorgänge einen kausalen Zusammenhang
zuzuordnen, der nicht existiert.

Die Akzeptanz der MMR - Impfung, die seit 1988 in Großbritannien
durchgeführt wird, hat sich in den letzen Jahren wieder gebessert,
steigt aber angesichts fraglicher möglicher Nebenwirkungen nie über
70 %. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Impfraten von
95 % und der Rückgang wurde für steigende Erkrankungsraten bei
Masern und Mumps in den letzten Jahren verantwortlich gemacht.

Eine aktuelle Analyse von 31 MMR - Studien durch die Cochrane Lib-
rary, eine der verlässlichsten Quellen evidenzbasierter Medizin
zeigte keine glaubwürdige Basis für die schweren Schäden.
Übersetzung aus dem Englischen: Axel Berendes

Quelle:
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,11069-2201494,00.html

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Wissenschaftler befürchten Zusammenhänge zwischen MMR und Autismus
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Von SALLY BECK, Mail on Sunday 28. Mai 2006

Wie neue Forschungsergebnisse aus den USA gezeigt haben, könnte
eine Verbindung zwischen dem umstrittenen MMR - Dreifach Impfstoff
und Autismus sowie Darmerkrankungen von Kindern bestehen. Die
Studie scheint die Ergebnisse des britischen Arztes Andrew Wake-
field zu bestätigten, der 1998 mit seiner Hypothese eines möglichen
Zusammenhanges einen Sturm ausgelöst hatte.

Nun hat eine Team der medizinischen Fakultät der Wake Forest Uni-
versity in North Carolina 275 Kinder mit regressivem Autismus und
Darmerkrankungen untersucht - und bei 82 der bisher getesteten
Kinder einen positiven Masernvirus - Befund erhoben. Der Studien-
leiter Dr. Stephen Walker sagte gestern Abend: "Von der Handvoll
Ergebnisse, die wir bisher erheben konnten, stammen alle Viren aus
der für den Impfstoff verwendeten Erregergruppe und keines aus
einem 'wilden' Bestand. Diese Forschung belegt, dass im Gastroin-
testinaltrakt einiger Kinder, die an regressivem Autismus leiden,
Anzeichen für das Masernvirus nachgewiesen werden konnten.
Das bedeutet, dass Dr. Wakelfields Annahme, das käme vom MMR -
Impfstoff, richtig gewesen sind."

Die Studienergebnisse von Dr. Wakefield - damals Dozent für
Gastroenterologie am Royal Free Hospital in Nord - London - und
zwölf weitere Ärzte aus dem Jahre 1998 gipfelten in der Behauptung,
einen neue Erkrankung des Darms gefunden zu haben, die autistische
Enterocolitis.

Dr. Wakefield hatte damals darauf hingewiesen, dass man zwar keine
Zusammenhänge zwischen dem MMR - Impfstoff bewiesen habe, aber dass
es Grund zur Besorgnis gäbe und dass die Regierung statt der MMR
Kombinationsimpfung die Alternative einzelner Impfungen anbieten
sollte, bis das Phänomen weiter untersucht worden war.

Wakefields Arbeit - und die etwas verwirrende Interpretation seiner
Ergebnisse - riefen einen Aufruhr hervor und führte dazu, dass
zahlreiche Eltern ihre Zustimmung zur Dreifachimpfung versagten.
Zehn Autoren der Arbeit distanzierten sich schriftlich von der
Interpretation, aber eindeutig nicht von den Ergebnissen.

Diese Untersuchung ist die zweite Studie, die Dr. Wakefield bestä-
tigt. Bereits im Jahre 2001 hatte John O'Leary, ein Pathologiepro-
fessor am St. James Hospital und Trinity College in Dublin seine
Ergebnisse replizieren können.

Dr. Wakefield gestern Abend dazu: "Diese neue Studie bestätigt das,
was wir bereits an britischen Kindern beobachtet haben und die
Ergebnisse Professor O'Learys. Der einzige Kontakt, den diese
Kinder mit dem Masernvirus hatten, stammte aus dem MMR - Impfstoff
"Sie hatten sich bis zum Beginn ihrer Regressionen normal entwi-
ckelt. Jetzt leiden sie unter Autismus und Darmleiden. Das Gesund-
heitsministerium und einige der Medien wollten unsere Ergebnisse
als unwichtig darstellen. Ihre Rechtfertigung dafür: Niemand ande-
res war zu den gleichen Ergebnissen gekommen, wie wir. Was man
verschwiegen hat: Niemand anderes hatte überhaupt danach gesucht.

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, hätte man den
Bericht aus den USA nicht gelesen, fügte aber hinzu: "Die MMR -
Impfung ist die beste Form des Schutzes gegen Masern, Mumps und
Röteln."
Übersetzung aus dem Englischen Axel Berendes

Quelle:
http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=388051&in_page_id=1770&ct=5
DAILY MAIL, 28. Mai 2006

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[07] Sichtweisen zur Ansteckung durch Mikroben
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Antwort auf eine Anfrage bezüglich ansteckender Mikroben:

Sehr geehrter Herr F.,

natürlich kann ich Ihnen hier nur meine derzeitige persönliche
Meinung präsentieren, die sich zwar aus jahrelanger intensiver
Beschäftigung mit dem Thema ergeben hat, aber ich bin ja weder Arzt
und vor allem nicht allwissend. Man könnte die verschiedenen Sicht-
weisen bezüglich der Rolle der Mikroben im Krankheitsgeschehen
vereinfacht so darstellen:

1. Die Mikroben sind die Ursache von Krankheiten, indem sie von
außen in einen Organismus eindringen, in dem sie vorher nicht waren
(Sichtweise der offiziellen Medizin) und es gibt keine Alternativen
zu antibiotischen und antiviralen Medikamenten sowie Impfstoffen
(zur Vorbeugung).

2. Die Mikroben sind zwar die Ursache von Krankheiten, ob sie Scha-
den anrichten, hängt jedoch von der Gesamtverfassung des Körpers
ab, und die kann man z.B. durch Ernährung und Hygiene und andere
Methoden entscheidend beeinflussen.

3. Die Mikroben sind ein Teil des Organismus, kommen von innen und
haben eine wichtige und bisher wenig erforschte Funktion bei der
Bewältigung von Stressfaktoren. Ihre Aktivität ist demnach die
FOLGE und nicht die Ursache von Krankheiten.

Das Problem ist die fehlende Grundlagenforschung über die wahre
Rolle der Mikroorganismen. Die Milliardeninvestitionen aus Pharma
und öffentlicher Hand fließen fast ausschließlich in eine Art "Tun-
nelblick-Forschung", die der Anwesenheit von Mikroben in erkrankten
Organismen den Schluss ableitet, dass sie die Ursache der Krankheit
sind. Um ungeklärte Infektionswege schert man sich dabei wenig, wie
man in den Pressemeldungen immer wieder nachlesen kann. Verfolgt
man jedoch die Logikkette zurück, z.B. bei den "Neuen Seuchen"
AIDS, SARS, Vogelgrippe und anderen, dann fehlen entscheidende
Beweise.

Der Schulmedizin ist es meines Wissens noch niemals wirklich gelun-
gen, eine zuverlässige "Ansteckung" durch Körperkontakt oder Tröpf-
cheninfektion nachzubilden. Die Ansteckungsbeweise beruhen auf
Experimenten unter Laborbedingungen.

Wenn sich der Anfangsverdacht eines Arztes per Labortest bestätigt,
wird in aller Regel nicht weitergesucht, vor allem nicht außerhalb
der Mikrobiologie.

Wir könnten also die Frage stellen: Sind die Mikroben Ursache eines
Durchfalls, oder hat der Durchfall eine andere Ursache und die
Mikroben sind eine Methode des Körpers, mit dem Problem umzugehen?
Der Schulmediziner stellt sich diese Frage gar nicht. Die Professo-
ren an den Unis auch nicht, denn ihr wissenschaftlicher Stellen-
wert, ihr Ansehen und ihre Einkünfte hängen u.a. von Forschungsgel-
dern aus der Industrie ab. Hier gibt es ein teilweise sehr subtiles
Netzwerk von Abhängigkeiten. Solche Forschungen, wie sie mir vor-
schweben, wurden und werden in der Regel allenfalls durch finan-
ziell nicht sehr gut ausgestattete Außenseiter durchgeführt. Z.B.
durch einen Wilhelm Reich, der im Gefängnis unter fragwürdigen
Umständen starb und dessen Bücher man in den USA, dem angeblich
freiesten Land der Welt, verbrannt hat.

Man müsste natürlich im konkreten Einzelfall genau prüfen, welche
gemeinsame Faktoren bei den Magen-Darm-Erkrankten noch in Frage
kommen. Das könnte ein äußerer Faktor sein, wie verdorbene Nahrung
oder Wasser sein, oder Umweltgifte. Es könnte auch ein gemeinsamer
psychischer Faktor sein, wenn man die "Neue Medizin" nach Dr. Hamer
einbezieht.

So etwas wie "Ansteckung" scheint es durchaus zu geben. Wenn auch
nicht im Sinne der Schulmedizin. Nehmen wir mal an, Mikroben stel-
len so etwas wie eine Einsatztruppe dar, die immer dann aktiv wird,
wenn Not am Mann ist. Natürlich bewirken sie, je nach Schwere des
Problems, unter Umständen schwerwiegende Veränderungen, die letzt-
lich aber dem Körper helfen sollen, mit einer möglicherweise chro-
nischen Stresssituation besser zurecht zu kommen.

Wird diese Einsatztruppe z.B. durch antivirale Medikamente oder
Impfstoffe in ihrer Funktion in irgendeiner Weise blockiert, muss
sich der Körper "Nachschub" bei einem anderen Menschen holen, damit
das biologische Notfallprogramm ablaufen kann. Das sieht dann wie
eine "Ansteckung" an, stellt aber in Wahrheit eine Heilungsreaktion
(!) dar. Rein äußerlich der gleiche Vorgang, tatsächlich aber eine
gänzlich andere Sichtweise.

Dies ist natürlich nur eine Hypothese, aber wenn da etwas dran
wäre, könnte das in letzter Konsequenz bedeuten, dass die Mensch-
heit umso gesünder ist, je mehr Mikroben in der Bevölkerung kursie-
ren...

Ich sage nicht, dass es so ist, allein schon aus rechtlichen Grün-
den, denn schließlich sind z.B. "Masernpartys" verboten, (ich rate
sowieso nicht dazu, denn sie funktionieren gar nicht) aber ich bin
der Ansicht, dass die Forschung hier immer noch in den Kinderschu-
hen steckt und gleichzeitig auf der Stelle tritt.

Sorry, falls mein Exkurs Sie jetzt verwirrt hat. Es gäbe noch viel
dazu zu schreiben, aber das Ergebnis wäre immer das Gleiche:

Die Frage nach der Rolle der Mikroben ist mangels ergebnisoffener
Forschung noch nicht wirklich schlüssig beantwortet und wir müssen
uns aus den Informationen, die uns zugänglich sind, vorerst eine
vorläufige Meinung bilden und uns ansonsten für eine Behebung der
Forschungs-Mängel einsetzen.
mfg
Hans Tolzin

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[08] Wirkstoff synthetisch nachgebaut: Bekommt TAMIFLU Konkurrenz?
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Billig gegen Vogelgrippe
Von Hanno Charisius

"Neulich wurde ja dieses Vogelgrippe-Problem gelöst. Ach, das haben
Sie noch gar nicht mitbekommen? Macht nichts, soviel sei schon mal
gesagt: Sie haben nicht viel verpasst.

Zwei Arbeitsgruppen haben unabhängig voneinander Wege gefunden, um
den Wirkstoff des Grippemedikaments Tamiflu komplett im Reagenzglas
zu synthetisieren - noch dazu relativ schnell. (...)"

Hier weiterlesen:
http://www.heise.de/tr/blog/artikel/73573
heise.de, 30. Mai 2006

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[09] UN-Konferenz über Vogelgrippe in Italien
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UN-Konferenz zu Vogelgrippe - H5N1-Ausbreitung durch Wildvögel
Tagungsschwerpunkt

"ROM (dpa). Etwa 300 Wissenschaftler aus 100 Ländern sind gestern
auf Einladung der Vereinten Nationen zu einer internationalen Vo-
gelgrippe-Konferenz nach Rom gekommen. Die Experten wollen sich
zwei Tage lang vor allem mit der Frage befassen, inwieweit Wildvö-
gel an der Ausbreitung der Vogelgrippe ursächlich beteiligt sind.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/05/31/099a0404.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten
Ärzte Zeitung, 31.05.2006

Kommentar:
Es würde mich wundern, wenn auf dieser Konferenz Experten zu Wort
kämen, die der offiziellen Vogelgrippe- und Pandemie-Hypothese
widersprechen. Das Pandemiethema ist längst zur politischen Chefsa-
che geworden - wenn es das nicht schon von vornherein war...

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[10] USA: "Mütter gegen Quecksilber" kündigen Protestmarsch an
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Die Gruppe "Moms Against Mercury" (Mütter gegen Quecksilber ) pla-
nen für den 26. Juni 2006 einen Protestmarsch zum Sitz des Center
for Disease Control (CDC) in Atlanta, Georgia. Am 29. und 30. Juni
trifft sich dort das Advisory Committee on Immunization Practices
(ACIP), das beratende Gremium für Impfangelegenheiten der Behörde,
um Fragen der Impfpolitik zu erörtern.

Moms Against Mercury haben diesen Marsch geplant, um den ACIP -
Mitgliedern die Botschaft zu vermitteln, dass die Mütter von Kin-
dern, die nach einer Impfung autistische Störungen entwickelt ha-
ben, "nicht länger die Verschleierung und Lügen über Quecksilber
in Impfstoffen tolerieren wollen."

Weitere Informationen übe den Protestmarsch findet man unter
www.MomsAgainstMercury.org.
Übersetzung aus dem Englischen Axel Berendes

Quelle: NVIC-Newsletter vom 31. Mai 2006

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[11] Forscher entwickeln Impfung gegen Karies
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Der Anti-Karies-Nasenspray - Forscher entwickeln Impfung gegen die
Zahnfäule

"Amerikanische Forscher wollen in Zukunft Kinder mit einem Nasen-
spray gegen Zahnkaries impfen. Diese Impfung soll die Schleimhäute
zur Produktion von Antikörpern anregen, welche die Vermehrung der
kariesverursachenden Bakterien vom Typ Streptococcus verhindern. Um
einen möglichst großen Erfolg zu erzielen, sollten Kleinkinder im
Alter von ungefähr zwölf Monaten behandelt werden, schreiben Martin
Taubman und Daniel Smith. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/265784.html
wissenschaft.de, 9.05.2006

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[12] Tausende von Unterschriften für impfkritischen Arzt
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(ir) Wie die "Kleine Zeitung" vom 18. Mai 2006 meldet, sammelt der
Verein "Werk für menschenwürdige Therapieformen" derzeit Tausende
von Unterschriften gegen die Verurteilung des steirischen Arztes
Dr. Johann Loibner durch eine Kommission der steirischen Ärztekam-
mer. Ihm war ein Jahr Berufsverbot auferlegt worden, da er, so ein
Sprecher der Ärztekammer, "strikter Impfgegner" sei, "der alles
ablehnt" und somit nicht "nach dem Stand des Wissens" handle.
Bisher habe der Verein 4000 Unterschriften zusammengebracht.

Quelle:
AEGIS Österreich, Newsletter vom 3. Juni 2006

Weitere Infos:
http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=545

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[13] Patientenorganisationen sind von Pharma-Spenden abhängig
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Zahlreiche Selbsthilfegruppen üben bei Informationen über Verbin-
dungen zur Pharmaindustrie Zurückhaltung

Auch wenn es nur die Wenigsten wissen dürften: Viele Selbsthilfe-
gruppen pflegen enge, mehrere Milliarde Dollars schwere Verbindun-
gen zur Pharmaindustrie, sind aber hinsichtlich der Einzelheiten
eher zurückhaltend.

Das ist der Kernsatz einer Untersuchung, die am 28. Mai 2006 in der
Zeitschrift Philadelphia Inquirer erschienen ist. Eine Untersuchung
des Philadelphia Inquirer von sechs dieser Gruppen, jede von ihnen
im Bereich einer Erkrankung führend, ist zu dem Ergebnis gekommen,
dass diese Gruppen nur selten bereit sind, diese Verbindungen offen
zu legen, wenn sie über die Medikamente ihres "Spenders" informie-
ren oder Lobbyismus betreiben. Zudem veröffentlichen sie Therapie-
probleme zögerlicher, als therapeutische Erfolge. Und die wenigsten
stellen die Medikamentenpreise in Frage.

Gleichzeitig nehmen diese Gruppen eine wichtige Funktion wahr, da
sie Leistungen anbieten, die sonst nicht erhältlich sind, wie z. B.
Patientenbildung und -informationen. Zudem versuchen sie sich auch
in Selbstkontrolle. Beispielsweise erklärte jede der untersuchten
Gruppen, man würde keine Produkte empfehlen oder von ihnen abra-
ten. Alle Organisationen fordern, das Spenden der Industrie müssten
"nicht weisungsgebunden", d. h. nicht an Gegenleistungen gebunden
sein. Eine der Gruppen, die "Children & Adults with Attention Defi-
cit/Hyperactivity Disorder" (CHADD) begrenzt die Höhe von Spenden
durch die Pharmaindustrie sogar.

Zusammen haben die sechs Gruppen im vergangenen Jahr von der Phar-
maindustrie 29 Millionen US - Dollars erhalten. In den Bilanzen der
einzelnen Selbsthilfegruppen machten die Spenden von 2 bis 7 %
(Arthritis Foundation) bzw. bei der sehr viel kleineren National
Gaucher Foundation 89 bis 91 % der Gesamteinnahmen aus.

Obwohl sie die Arbeit der Selbsthilfegruppen generell unterstützen,
fordern einige Gesundheitsexperten eine gründlichere Offenlegung
dieser Einkünfte. Und die Patienten waren zum Teil von diesen Bin-
dungen überrascht.

"Ich denke nicht, dass [eine solche Verbindung] mich bei der Ent-
scheidung über die Einnahmen eines Medikaments beeinflussen würde,"
sagt Gloria Antonucci, 65, Leiterin einer Schmerzgruppe im Montgo-
mery County, die sich auf den Rat der Arthritis Foundation ver-
lässt. "Aber ich denke schon, dass ich vermutlich 250 % skeptischer
damit umgehen würde, was die Gruppe mir sagt."

Jerome Kassirer, ein Medizinprofessor der Tufts und Yale Universi-
tät und Autor des Buches "On The Take - How Medicine´s Complicity
with Big Business Can Endanger Your Health" (Oxford University
Press 20. Oktober 2005) sagte, dass eine umfassende Offenlegung vor
Missbrauch schützen würde.

"Diese Organisationen sind Einflüssen durch die Industrie gegenüber
empfänglich, weil sie Probleme haben, selber an Geld zu kommen."

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Die Selbsthilfegruppen verfügen bei Patienten und Meinungsbildnern,
welche die Verordnung und somit den Verkauf von Medikamenten anhei-
zen können, über eine Glaubwürdigkeit, die der Industrie häufig
abgeht, Außerdem können diese Gruppen dazu beitragen, dass Patien-
ten "ihren Medikamenten" treu bleiben und die Entscheidung der
Kostenträger für eine Bezahlung von Medikamenten oder anderen Maß-
nahmen beeinflussen.

Alle sechs untersuchten Gruppen betreiben aktiven Lobbyismus. Die
National Alliance on Mental Illness (NAMI) z. B. drängt und hilft
Bundesstaaten und Gemeinden dabei, spezielle Therapieprogramme
aufzustellen, in denen auch dafür gesorgt wird, dass die Patienten
"ihre" Medizin einnehmen

"Ob uns das hilft? Mit Sicherheit", sagt Matthew Emmens, Leiter der
Shire PLC aus Wayne, wichtigste Hersteller eines Medikaments gegen
ADHD und wichtigsten Sponsor von CHADD. "In der Industrie haben wir
das Gefühl, etwas Gutes zu tun und gleichzeitig mehr Geld zu ver-
dienen, was noch besser ist," sagt Norm Smith, Präsident der View-
point Consulting Inc., einer Marketingfirma, zu deren Kunden Merck
& Co, Johnson & Johnson und andere Pharmaunternehmen zählen.

Die Spenden werden manchmal von den Firmen und Selbsthilfegruppen
als Eine Art "Rückvergütung" an die Betroffenen betrachtet. Aller-
dings stammen die Gelder in aller Regel nicht aus dem Wohltätig-
keitsfonds der Firmen, sondern werden als Marketing- und Verkaufs-
kosten deklariert. So steigen die Spenden häufig bei Einführung
neuer Medikamente und gehen zurück, wenn die Verkaufszahlen fallen.

Ein Beispiel: Im Jahre 2000, als die Firmen Merck und Pfizer ihre
Medikamente Vioxx und Celebrex auf den Markt brachten, stiegen die
Spenden der beiden Pharmaunternehmen um mehr als das Doppelte auf
mindestens 1,65 Millionen $ an. Als sich 2004 die Bedenken über die
Sicherheit der beiden Mittel häuften und die Umsätze zurückgingen,
sanken auch die Zuwendungen auf unter 375.000 Dollars

Vielleicht ist dieser Zusammenhang Umsatz/Höhe der Spenden ein
Grund dafür, dass die Selbsthilfeorganisationen an ihre Mitglieder
nur recht ungern Informationen über mögliche Sicherheitsrisiken
ihrer Medikamente weitergeben. "Wir verstehen uns nicht als Wach-
hunde," sagte Vaneeda Bennet, Vizepräsidentin der "American Diabe-
tic Association" (ADA) - und ließ diesem Eingeständnis auch gleich
die Tat folgen. Als 2004 erstmals über ein mögliches Diabetesrisiko
durch Antidepressiva berichtet wurde, hielt sich die ADA - sie
deckt 5 - 10 % ihres Budgets durch Spenden der Pharmaindustrie -
anfänglich vornehm zurück und gründete erst einmal eine Experten-
runde, die dann später aber auch in den Chor der Bedenkenträger
einstimmte.

Die Arthritis Foundation - Spendenanteil 2 - 7 % ihrer Finanzen -
sagte im Jahre 2000 nur wenig zu ersten Studien, in denen die Si-
cherheit von Vioxx in Frage gestellt wurde. Als Folgeuntersuchungen
die Befürchtungen in den Jahre 2001 und 2002 bestätigten, wies die
Gruppe auf die Probleme hin und forderte mehr Sicherheitsüberprü-
fungen. Als Dank dafür strich Merck im nächsten Jahr alle Zuwendun-
gen. Ein Sprecher der Firma verneinte alle Zusammenhänge zwischen
dieser Maßnahme und der Kritik und nannte es "lediglich eine Verän-
derung unserer Finanzierungsprioritäten."

Die ADHD - Gruppe, die sich selber als ein Garant für wissenschaft-
liche Informationen lobt, hat bis dato noch keine kritischen Stel-
lungnahmen über ADHD - Medikamente veröffentlicht, auch nicht die
Warnung der FDA vom vergangenen September über ein erhöhtes Selbst-
mordrisiko durch Strattera, das von einem der größten Sponsoren der
Gruppe, Eli Lilly hergestellt wird.

Wie der Geschäftsführer der Gruppe, E. Clarke Ross sagte, benötigte
das Beratergremium Zeit, um alle Informationen zu analysieren,
bevor man etwas veröffentlichten konnte. Und obwohl die Gruppe ein
eindeutiger Befürworter einer medikamentösen ADHD - Therapie ist,
so Clarke Ross, würde man sich strikt gegen jeden Einfluss der
Pharmaindustrie abriegeln. Und in der Tat war diese Gruppe die
einzige unter den sechs untersuchten Organisationen, die freiwillig
die Höhe der Spenden durch die Pharmaindustrie bekannt gab: sie
betrugen im letzen Jahr 1,01 Millionen Dollars oder 20 % der Ge-
samteinkünfte.

Wie die meisten anderen Gruppen führt auch die NAMI nur die von der
Food and Drug Administration bestätigten Nebenwirkungen auf und
rät Betroffenen, sich mit ihren Fragen unmittelbar an den Herstel-
ler des Medikaments zu wenden. Deswegen bezeichnet ein NAMI-
Kritiker, David Oaks von der Selbsthilfegruppe MindFreedom, NAMI
auch als "unabhängigen, aber willigen Bauern der Industrie."

"Wir wollen gar nicht behaupten, dass sich Verschwörer aus der
Pharmaindustrie in ihren Wolkenkratzern die Hände reiben," so Oaks.
"Es geht darum, dass die Pharmaindustrie alle Paradigmen für sich
reklamiert und dass die Gefahren der Medikamente, wie z, B. Hirn-
schäden, gar nicht diskutiert werden."

Den kompletten Artikel des Philadelphia Inquirer finden Sie hier:
http://www.philly.com/mld/inquirer/living/health/14687073.htm

Kommentar von Barbara Loe Fisher (NVIC):
[Auch die] Non - Profit - Organisationen, die Zwangsimpfungen mit
Mehrfachimpfstoffen befürworten, werden häufig von Unternehmen der
Pharmaindustrie finanziert, die Impfstoffe herstellen. So werden z.
B. die "Immunization Action Coalition" (IAC) und die "Hepatitis B
Coalition" die als eine gemeinnützige Organisation registriert
sind, finanziell sowohl vom CDC als auch von Merck & Co., Wyeth,
Sanofi-Pasteur, GlaxoSmithKline, Chiron, Bristol-Myers Squibb und
MedImmune unterstützt.
Bearbeitung/Übersetzung: Axel Berendes

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[14] Erhöhtes MS-Risiko nach Hepatitis-B-Impfung?
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Berichte über Impfschäden verunsichern - Experten geben jedoch
Entwarnung
von Nicole Silbermann

"Boston/Langen/Regensburg - Immer wieder flammen Diskussionen um
möglicherweise gefährliche Nebenwirkungen von Impfungen auf. So
wurde beispielsweise im September im Magazin "Neurology" erstmals
von einem Zusammenhang zwischen der Hepatitis-B-Impfung und dem
Auftreten von Multipler Sklerose (MS) berichtet. Demnach hätten
Geimpfte ein dreimal höheres Risiko, an MS zu erkranken, als Nicht-
geimpfte. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.welt.de/data/2005/01/19/390061.html
DIE WELT, 19. Jan. 2005

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[15] Rückgang der Autismus-Fälle in den USA?
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Wie eine Analyse von Berichten über Entwicklungsstörungen des neu-
rologischen Systems (ND) im "Vaccine Adverse Event Reporting Sys-
tem" (VAERS) der Jahre 1991 bis 2004 ergeben hat, ist die Zahl der
gemeldeten Fälle neurologischer Störungen bei Kindern (Autismus,
mentale Verlangsamung, und Sprachstörungen) seit 1999 deutlich
zurückgegangen. Dieser Zeitpunkt korreliert mit der Tatsache, das
man ab Mitte des Jahres 1999 in den USA damit begonnen hat, Thime-
rosal aus den Impfstoffen zu entfernen.

In der Endbemerkung der Studie heißt es: "Diese Studie liefert den
ersten epidemiologische Beweis dafür, das seit der Entfernung von
Thimerosal aus Impfstoffen für Kinder die Zahl der ND's in den USA
zurückgegangen ist. ... Es sollten weitere Untersuchungen zur voll-
ständigen Bewertung der Zusammenhänge zwischen thiomersalhaltigen
Impfstoffen und neurologischen Entwicklungsstörungen durchgeführt
werden. Diese Untersuchung ist besonders deswegen wichtig, weil der
Umgang mit den Daten zur Impfstoffsicherheit des "National Immuni-
zation Program" des CDC 2005 vom "Institute of Medicine" der "Nati-
onal Academy of Sciences" in Frage gestellt worden ist.

Quelle:
ANALYSIS OF VAERS DATA AND NEURODEVELOPMENTAL DELAYS, Medical
Science Monitor 2006 May 29;12(6):CR231-239
Volltext als der Studie als PDF-Datei:
http://www.medscimonit.com/pub/vol_12/no_6/8025.pdf

Kommentar von Barbara Loe Fisher, NVIC:

Eine Interpretation der VAERS - Daten, um das Konservierungsmittel
Thimerosal als einzige Ursache der Autismusepidemie in den USA zu
bestätigen oder zu entlasten, sollte mit Vorsicht angegangen und
gesehen werden. Endgültige Schlussfolgerungen über die Quecksilber-
vergiftungshypothese können erst dann gemacht werden, wenn die
Daten über Entwicklungsstörungen aus dem Staat Kalifornien, anderen
Staaten und dem Erziehungsministerium für Kinder vorliegen, die
nach 2003 geboren sind und mit den Daten jener Kinder verglichen
werden können, die vor 2003 geboren wurden, als Die DPT/DtaP-, HIB-
und G Hepatitis B - Impfstoffe große Mengen Thimerosal enthielten.

Das Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) der Bundesre-
gierung wurde im Rahmen des National Childhood Vaccine Injury Act
von 1986 zentralisiert und reformiert. Obwohl diese Gesetz Ärzte
verpflichtete, alle schweren Reaktionen nach einer Impfung zu mel-
den, wird ein Verstoß nicht bestraft und man nimmt an, dass weniger
als 10 % aller Impfstofflieferanten überhaupt berichten. Allerdings
akzeptiert VAERS auch Berichte von Eltern. Seit das VAERS im Jahre
1988 in Kraft getreten ist, hat das "National Vaccine Information
Center" (NVIC) zahlreichen Eltern impfgeschädigter Kinder gehol-
fen, Berichte an VAERS abzufassen, zu denen die Ärzte nicht bereit
waren.

Zwischen 1999 und 2002 erregte die Möglichkeit, dass Impfstoffe -
entweder durch den Kontakt mit dem MMR - Lebendimpfstoff oder durch
erhebliche Mengen quecksilberhaltiger Konservierungsmittel in den
Impfstoffen - Autismus hervorrufen könne, besonders viel öffentli-
che Aufmerksamkeit. Im Jahre 1999 bestätigten Statistiken aus dem
Staat Kalifornien die Autismus - "Epidemie" und im Jahre 2000 er-
schien ein durch Autismus geschädigtes Kind (Russell Rollens) auf
dem Titel der "Newsweek". Zudem fanden zwischen 1999 und 2002 eine
Reihe gut dokumentierter Anhörungen im Kongress statt, in denen
Zusammenhänge zwischen Autismus und Impfungen untersucht wurden.

Diese Betonung der Autismus - Impfstoff - Verbindung und die
gleichzeitigen Publikationen über VAERS und die Existenz eines
Schadensersatzes nach Impfschäden durch die Bundesregierung kann
durchaus eine Zunahme der Berichte über neurologische Entwicklungs-
störungen nach einer Impfung an das VAERS erklären. Die Mehrzahl
der mehr als 5.000 im Vaccine Injury Compensation Program (VICP)
aufgelisteten Fälle von impfbedingtem Autismus stammen aus dem
Zeitraum zwischen 2000 und 2002, was auf ein erhöhtes öffentliche
Bewusstsein für die Autismus - Impfstoff - Verbindung schließen
lässt.

Zwischen 2003 und 2005 wurden in Europa eine Reihe epidemiologi-
scher Studien durchgeführt und Berichte, die in den USA vom Insti-
tute of Medicine verfasst worden waren, wurden veröffentlicht und
verbreitet. Dies Studien und Berichte lehnten jeden Zusammenhang
zwischen einer Impfung und Autismus oder anderen neurologischen
Entwicklungsstörungen rundweg ab. Diese gegen eine Autismus - Impf-
stoff - Verbindung gerichteten Ergebnisse hätten eine vernichtende
Wirkung auf alle Ärzte gehabt, die freiwillig neurologischen Ent-
wicklungsstörungen durch Impfstoffe an das VAERS meldeten und hät-
ten auch die Eltern von einer Meldung abgehalten.

Quecksilber ist ein bekanntes Nervengift und hat weder in Impf-
stoffen, noch in irgendeinem anderen Produkt etwas zu suchen, dass
man Menschen und besonders Kindern verabreicht. Dennoch wäre es
gefährlich anzunehmen, dass das Quecksilber der einzige Inhalts-
stoff der Impfstoffe ist, der für die Autismus - Epidemie verant-
wortlich zu machen ist bzw. dass die Giftigkeit des Quecksilbers
der einzige biologische Mechanismus wäre, der an einer impfstoffbe-
dingten chronischen Dysfunktion von Gehirn und Immunsystem betei-
ligt ist.

Vermutlich ist es noch zu früh, um zu erkennen, welchen Einfluss
quecksilberhaltige Konservierungsmittel in den Impfstoffen auf die
Inzidenz von impfstoffbedingten Autismus und andere neuroimmune
Störungen bei Kindern haben. Aber es ist nicht zu früh zu fordern,
dass alle Nervengifte, unter ihnen auch das Quecksilber, aus Impf-
stoffen zu verschwinden haben.
(NVIC-Newsletter vom 3. Juni 2006)
Übersetzung/Bearbeitung: Axel Berendes

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[16]"Kinder an tödlicher Masernkomplikation erkrankt"
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"Kein Zusammenhang mit dem Ausbruch in Nordrhein-Westfalen / Neue
Masern-Ausbrüche in Europa

BOCHUM (dpa/eis). In Nordrhein-Westfalen sind - unabhängig von dem
aktuellen Masernausbruch - zwei Kinder an subakuter sklerosierender
Panenzephalitis (SSPE) erkrankt (wir haben kurz berichtet). Die
Masern-Spätfolge "ähnelt im Verlauf sehr stark der Creutzfeldt-
Jakob-Krankheit", sagt Sean Monks vom Bundesverband der Kinder- und
Jugendärzte. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/02/101a0401.asp?cat=/medizin/infektionskrankheiten
Ärzte Zeitung, 2. Juni 2006

Kommentar:

Es ist schon ein merkwürdiges Ungleichgewicht, dass ein Impfschaden
innerhalb von max. 3 Tagen nach der Impfung auftreten muss, um
anerkannt zu werden. Spätfolgen von natürlich durchlebten Masern
können jedoch angeblich auch nach 8 Jahren noch auftreten.

Was in diesen 8 Jahren alles geschehen ist, ist für die Experten
uninteressant. Für sie zählt allein ein bestimmtes Laborergebnis.
Der Glaube, an dieses Laborergebnis, sollte man wohl sagen. Der
Mediziner von heute ist gegenüber einem vom Menschen entfremdeten
Diagnose- und Behandlungssystem in einem beunruhigenden Maße unkri-
tisch. Wie z.B. ist so ein Labortest geeicht? Lässt sein Ergebnis
nur die eine gültige Interpretation zu?

Über allem schwebt das Dogma, man könne eine bestimmte Infektions-
krankheit ausrotten, wenn man die Bevölkerung zu 95 % durchimpft.
Daraus folgt, dass man in einer demokratischen Gesellschaft ohne
Impfpflicht alle manipulativen Register ziehen muss, um die Men-
schen zur Impfung zu bewegen. Alles, was dem "Impfgedanken" schaden
kann, muss grundsätzlich verteufelt oder lächerlich gemacht werden.

Wie z.B. die Feststellung, dass ein großer Teil der SSPE-Fälle von
ihren Müttern keinen Nestschutz mitbekamen und deshalb im Säug-
lingsalter an Masern erkrankten. Vorausgesetzt natürlich, die ur-
sprüngliche Masernerkrankung hat überhaupt etwas mit der jetzigen
Situation zu tun. Fragt man z.B. die Experten, wie das Kind damals
behandelt wurde oder ob es vor dem SSPE-Ausbruch gegen Masern ge-
impft wurde, bekommt man in der Regel keine Antwort. Entweder, weil
die Wahrheit dem Impfgedanken schaden würde, oder weil man es tat-
sächlich nicht untersucht hat. Die Symptome von SSPE sind von einem
Impfschaden nicht zu unterscheiden. Wieder einmal entscheidet al-
lein ein fragwürdiger Labortest, der zudem als Begründung dafür
dient, eine umfängliche Aufnahme der Krankengeschichte unterlassen
zu können...

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[17] Petition zur Prüfung der "Neuen Medizin" nach Dr. Hamer
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Auch wenn gewisse öffentliche Äußerungen des Dr. Ryke Geerd Hamer
und die Umbenennung der "Neuen Medizin" in "Germanische Neue Medi-
zin" selbst bei vielen Anhängern seiner revolutionären medizini-
schen Thesen für Irritationen gesorgt hat, so ist meiner Ansicht
nach eine wissenschaftliche Untersuchung seiner Erkenntnis auf
jeden Fall zu unterstützen.
Seit Jahrzehnten weigert sich beispielsweise die Universität Tübin-
gen, eine derartige Prüfung vorzunehmen, sogar eindeutige Gerichts-
urteile werden dabei nicht umgesetzt.

Obwohl die "Neue Medizin" in erster Linie auf die verschiedenen
Krebserkrankungen angewandt wird, so vermittelt sie doch auch be-
züglich der Rolle der Mikroben eine völlig neue Sichtweise.

Zur Petition:
http://www.gnm-pruefen.de.vu/

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[18] EU-Verordnung über sichere Medikamente f. Kinder verabschiedet
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EU-Verordnung über sichere Medikamente für Kinder verabschiedet

"Brüssel (dpa) - Medikamente für Kinder werden in der Europäischen
Union sicherer. Das Europaparlament billigte am Donnerstag in Brüs-
sel eine entsprechende Verordnung. Letzte Änderungen waren mit den
Mitgliedstaaten und der Kommission abgestimmt worden, so dass die
Zustimmung des EU-Ministerrats eine Formsache ist. Nach Angaben des
CDU-Europaabgeordneten Peter Liese soll unter wissenschaftlicher
Begleitung die Wirkung von Medikamenten auf Kinder besser erforscht
werden. Teilnehmer der Untersuchungen sollen erkrankte Kinder sein,
die in Kliniken ohnehin Medikamente erhalten. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/frameset.php?page=%2Fdpa.php%3Fid%3D54398
DPA, 01.06.2006

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[19] Vogelgrippe: Bundestagsausschuss prüft Impfung von Geflügel
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Bundestagsausschuss will Experten zu Vogelgrippe-Impfung hören

"Berlin (dpa) - Der Bundestags-Agrarausschuss will die vorsorgliche
Impfung von Geflügel gegen die Vogelgrippe stärker in den Mittel-
punkt rücken. Die Erfahrungen der Niederlande sollten bei einer
Anhörung von Experten am 6. Juli untersucht werden, sagte Grünen-
Fraktionsvize Bärbel Höhn am Mittwoch in Berlin. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/frameset.php?page=%2Fdpa.php%3Fid%3D54382
DPA, 31.05.2006

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[20] USA: Pflichtimpfung gegen HPV stößt auf Widerstand
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Mercks 4 Milliarden Dollars schweres PR - Problem

Ein Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs sieht wie ein
äußerst profitable Sache aus - aber Widerstände von Eltern und
Patientenvertetern könnte ihn zu Fall bringen
von John Simons, FORTUNE Magazine, 5 Juni 2006

Merck hatte bereits christliche Konservative in den USA gegen sich
aufgebracht, indem die Firma gefordert hat, ihren noch nicht voll-
kommen zugelassenen Impfstoff Gardasil in den Katalog der Pflicht-
impfungen für Mädchen ab neun Jahren aufzunehmen. Aber das könnte
die geringste Sorge der Firma wegen ihres Impfstoffs sein, der
jährlich 4 Milliarden Dollars einbringen soll.

Denn je näher das Datum der Zulassung [durch die FDA] rückt, desto
größer wird der Widerstand von Eltern und Patientenvertretern.
Mercks Gardasil, ein Impfstoff zur Bekämpfung des sexuell übertra-
genen humanen Papillomavirus (HPV), ist im Endstadium der Zulassung
durch die FDA und könnte am schon am 8. Juni 2006 deren Segen er-
halten. Im Mai hatte eine Expertenrunde des Bundes der Behörde
einstimmig empfohlen, den Impfstoff zur Bekämpfung des HPV zuzulas-
sen - einem Virus, das einen Gebärmutterhalskrebs auslösen kann.

Merck fordert alle Bundesstaaten auf, die Impfung für alle Kinder
vorzuschreiben, die eine öffentliche Schule besuchen wollen. Eine
solche Regelung durch die Staaten würde Gardasil zu einem garan-
tierten Kassenschlager machen.

Das wäre ein wichtiger Erfolg für den größten Medikamentenherstel-
ler der USA, der immer noch versucht, die Umsatzeinbußen wieder
auszubügeln, die nach der Rücknahme eines weiteren Kassenschlagers,
des Rheumamedikaments Vioxx im Jahre 2004 und durch die sinkenden
Verkaufszahlen des Cholesterinsenkers Zocor entstanden sind, dessen
Patent in diesem Sommer ausläuft.

Nach Ansicht von Analysten wird Gardasil mit fast 100 %iger Sicher-
heit von der FDA zugelassen, dessen jährliche Verkaufszahlen sich
um die 2 bis 4 Milliarden Dollars bewegen sollen - unter der Vor-
aussetzung, dass die HPV - Impfung Vorschrift wird. Die Impfung
besteht aus drei Einzelinjektionen im Zeitraum von 6 Monaten und
wird zwischen 300 und 500 Dollars kosten. Die Schutzwirkung des
Impfstoffs soll 5 Jahre anhalten.

Mercks stärkstes Argument: Studien, die zeigen dass der Impfstoff
zu 100 % gegen die HPV - Erregergruppen schützt, die für etwa 70 %
der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich sind. In den
USA erkranken jährlich 14.000 Frauen an einem Gebärmutterhalskrebs,
3.900 von ihnen sterben an der Erkrankung, so das amerikanische
Center for Disease Control (CDC).
Die Impfung vorpubertärer Mädchen gegen eine sexuell übertragbare
Krankheit ruft bei manchen - nicht nur christlich konservativen -
Eltern Besorgnis hervor. Wie eine Befragung von 1.600 Müttern und
Vätern in der Zeitschrift Pediatrics ergab, würden nur 35 % ihr
Kind impfen lassen.

Ist es wirklich nötig?

Barbara Loe Fisher, Präsidentin und Mitbegründerin des "National
Vaccine Information Center" hält die Notwendigkeit einer Pflicht-
impfung gegen das HPV in den USA, wo die meisten Frauen jährlich
einen Pap - Smear durchführen lassen, für fragwürdig. Dieser Test
zeigt eine HPV - Infektion in der Regel früh genug an, bevor sich
Krebs entwickeln kann. Als Ergebnis der Pap - Kampagnen, so Fisher,
ist die Zahl von Gebärmutterhalskrebserkrankungen zwischen 1955 und
1992 um 70 % gesunken.

Fisher meint, dass der elterliche Widerstand gegen Gardasil leicht
zu erklären ist. "Die Eltern werden wegen der wachsenden Zahl von
Impfungen, die ihre Kinder heute erhalten, immer besorgter. In den
80er Jahren erhielten amerikanische Kinder bis zu ihrem sechsten
Lebensjahr noch 23 Einheiten von 7 Impfstoffen. Heute erhalten sie
im gleichen Zeitraum 48 Einheiten von 14 Impfstoffen."
"Und zudem ist sich in der Zeit, wo sich die Impfstoffdosen verdop-
pelt haben," fügt sie hinzu, "die Zahl von Kindern mit Autismus,
Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität. Lernschwäche, Asthma und
Diabetes gestiegen - Erkrankungen, an denen die Impfungen durchaus
beteiligt sein könnten."

Fisher lehnt Mercks Vorschlag, Mädchen im Alter von neun Jahren zu
impfen, sechs Jahre bevor sie im Durchschnitt ihre ersten sexuellen
Erfahrungen machen, deutlich ab. "Das ist nichts als Profitmaximie-
rung auf dem Rücken neunjähriger Kinder."

Der Vorschlag hat auch den Zorn von Gruppen wie dem "Family Re-
search Council" und "Focus on the Family" provoziert, zwei christ-
lich konservative Organisationen, die generell gegen alles sind,
von dem sie denken, dass es Sex vor der Ehe begünstigen kann.

Merck hingegen insistiert, es gäbe gute Gründe dafür, jung anzufan-
gen. "Die beste Zeitpunkt zum Einsatz einer vorbeugenden Impfung
ist vor dem ersten Kontakt mit dem fraglichen Virus. Außerdem haben
Jugendliche in diesem Alter eine sehr robuste Immunreaktion auf
Impfstoffe," sagt der Merck - Sprecher Kelly Dougherty.

Vorschriften, dass Schüler eine Impfung erhalten haben müssen,
bevor sie sich in einer Schule anmelden," so Mercks Dougherty,
"haben sich bei der Vorbeugung infektiöser Erkrankungen als effek-
tiv erwiesen und helfen zudem, das rassische und ethnische Un-
gleichgewicht bei der Nutzung von Impfstoffen auszugleichen.

Bevor die Staaten Gardasil in den Katalog der Pflichtimpfungen
aufnehmen, muss ein Komitee des Center for Disease Control ein
zusätzliches OK geben. Dieses Gremium wird vermutlich am 29. Juni
2006 zusammentreten.

Außerdem muss die "American Academy of Pediatricians" eine Empfeh-
lung für Ärzte aussprechen, dass diese das Gardasil der Batterie
von Impfstoffen hinzufügen, die amerikanische Schulkinder bereits
heute erhalten. Danach muss jeder einzelne Bundesstaat der USA
entscheiden, ob er die Impfung mit Gardasil für seine Schüler ver-
bindlich machen will.

Quelle:
http://money.cnn.com/2006/06/02/news/companies/pluggedin_fortune

Übersetzung/Bearbeitung: Axel Berendes

--> Kommentar (Tolzin):

Barbara Loe Fisher, Präsidentin und Gründungsmitglied des "National
Vaccine Information Centers" (NVIC) wird in dem Artikel mit der
Bemerkung zitiert, dass es in den 80er Jahren in den USA 23 Impfdo-
sen gegen 7 Krankheiten gegeben habe, heute seien es schon 48 Impf-
dosen gegen 14 Krankheiten. Neben der Frage der sich addierenden
Nebenwirkungsrisiken wäre zu prüfen, ob wir heute bei doppelt so
vielen Impfungen entsprechend gesünder oder bzw. nur noch halb so
krank sind wie vor 20 Jahren.

Dabei haben wir uns mit der HPV-Forschung, die aus fragwürdigen
Viren-Tests eine Mit-Verursachung des Gebärmutterhalskrebses durch
spezifische Viren konstruiert, noch gar nicht kritisch beschäftigt.

--> Erweiterter Kommentar (Berendes):

1. Wie man im Artikel von Nicolas Regush vom 25. November 2002
lesen kann, ist der Zusammenhang von HPV und Gebärmutterhalskrebes
eine Hypothese, die zumindest angezweifelt werden muss. Bereits
1992 hatte der amerikanische Top - Virologe Professor Peter Dues-
berg (ja DER Duesberg) in einer Untersuchung auf offensichtliche
Denkfehler in dieser Hypothese hingewiesen. Wörtlich heißt es im
Regush - Artikel:
"1992 wurde allerdings die dominierende und immer tiefer verwurzel-
te Theorie, dass das HPV Gebärmutterhalskrebs auslöst, in Frage
gestellt. Die Auslöser dieser Frage waren Peter Duesberg (sic!!)
und Jody Schwartz, Molekularbiologen der Universität von Kalifor-
nien in Berkeley. Neben den zahlreichen Einwänden, die sie wegen
der Akzeptanz des HPV als Verursacher des Gebärmutterhalskrebses
vorbrachten, galt ihre größte Sorge der Tatsache, das es einen
Mangel an übereinstimmenden HPV-DNA_Sequenzen und entsprechenden
HPV-Gen-Expression in Tumoren gab, die HPV-positiv waren. Sie
stellten statt dessen die Hypothese auf, dass 'seltene spontane und
chemisch bedingte Chromosom- Anomalitäten, die man sowohl bei HPV-
und HSV-DNA-negativen und -positiven Gebärmutterhalskrebsen nach-
weisen kann, die Krebserkrankung herbeiführt.'"

Kurz gesagt wiesen Duesberg und Schwartz auf die Möglichkeit hin,
dass "Karzinogene eher die Verursacher einer anomalen Proliferation
(Zellwucherung) sein dürften, als HSV oder HPV" Und hier ist der
springende Punkt: "Da proliferiende Zellen (sich anomal teilende
Krebszellen) anfälliger für eine Infektion sind, als ruhende Zel-
len, wären die Viren lediglich Indikatoren einer anomalen Zellwu-
cherung und nicht deren Ursache."

Das Konzept aus dem Jahre 1992 ist immer noch aktuell, allerdings
hat die Wissenschaft entschieden, dass die Ursache des Gebärmutter-
halskrebs eindeutig geklärt ist. Obwohl sogar das National Cancer
Institute (NCI) zugibt, dass ein "direkter" kausaler Zusammenhang
nicht gezeigt werden konnte, gehen das NCI und alle anderen dennoch
von der Voraussetzung aus, dass ein derartiger Zusammenhang exis-
tiert. Gut, man nennt auch andere möglich Faktoren, die an der
Entstehung der Krankheit beteiligt sein könnten, wie z, B. Umwelt-
bedingungen oder Rauchen und sogar ernährungsabhängige Faktoren -
insbesondere ein Mangel an Vitamin A und Folsäure sind als mögli-
che Risikofaktoren für den Gebärmutterhalskrebs genannt worden.

Aber wenn ein Impfstoff zur Vorbeugung einer Infektion mit dem HPV
als Waffe zur Verhütung von Gebärmutterhalskrebs bezeichnet wird,
ist ziemlich klar, dass das medizinische Establishment die Theorie
voll und ganz geschluckt hat....

Nicolas Regush, Cervical Cancer Vaccine -- A Shameful Example of
How Medical Research is Taking Dangerous Short-Cuts, Red Flags
Weekly vom 25. November 2002,
http://www.mercola.com/2002/dec/11/cervical_cancer.htm

2. Tatsächlich existiert eine Möglichkeit, sich gegen eine Infekti-
on mit dem HPV zu schützen (wenn das Virus denn tatsächlich bei
der Krebsentstehung eine Rolle spielen sollte, die dem Gardasil
gegenüber eine ganze Reihe von Vorteilen hat: zum Ersten ist sie
deutlich preiswerter, zum Zweiten ist sie in aller Regel weitaus
risikoärmer als eine Impfung und zum Dritten schützt sie nicht nur
gegen eine Infektion mit dem HPV, sondern auch gegen Hepatitis,
HIV, Syphilis, Gonorrhöe - kurz gegen jede sexuell übertragbare
Erkrankung. Diese Möglichkeit ist - aufmerksame Leser werden es
bereits erkannt haben - das gute alte Kondom.

Eine drei Jahre andauernde Studie der University of Washington mit
weiblichen Universitätsstudentinnen - zu Testbeginn ohne Ausnahme
Jungfrauen - kam zu den Ergebnis, dass die Frauen, deren Sexual-
partner immer ein Kondom getragen hatten, 70 % seltener mit dem HPV
infiziert worden waren, als Frauen, deren Partner nur in 5 % der
Fälle ein Kondom verwendet hatten.

"Das ist ziemlich eindrucksvoll. Es gibt nicht viele Fälle, wo man
eine Interventionsmöglichkeit hat, die so viel Schutz bietet,"
kommentierte Frau Dr. Patricia Kloser, Spezialistin für infektiöse
Erkrankungen an der "University of Medicine and Dentistry" , New
Jersey, die nicht an der Studie teilgenommen hatte.

Condoms help protect against cervical cancer, ap - Meldung vom 23.
Juni 2006, http://www.msnbc.msn.com/id/13461194/

3. Wie die Associated Press am 29. Juni 2006 berichtet, forderte
das "Advisory Committee on Immunization Practices" bereits eine
Zwangsimpfung von Jungen, sobald die Studien über die Sicherheit
und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Männer abgeschlossen sind. Den
das HPV wird auch mit Krebserkrankungen des Penis, den Enddarms,
des Kopfes, des Nackens sowie eine tumorartigen Veränderung der
Atemwege in Verbindung gebracht. Die Wirksamkeitsstudien sollen
nach Angabe der Merck - Sprecher 2008 abgeschlossen sein.

Panel backs cancer vaccine for 11-year-old girls, ap - Meldung vom
29. Juni 2006, http://www.msnbc.msn.com/id/13612899/

4. Heute die USA - morgen der Rest der Welt. Nach einem dpa Bericht
vom 5. Juli 2006, will der Pharmakonzern Sanofi-Pasteur den Impf-
stoff Gardasil nach Angaben vom Mittwoch spätestens Anfang 2007 auf
den Markt bringen. Die Substanz schützt nicht vor allen derartigen
Viren, sondern nur vor rund 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutter-
halskrebs. Für ein zweites Vakzin gegen dieselben Krebs auflösenden
Viren, Cervarix von GlaxoSmithKline, wird die Zulassung in der
ersten Hälfte des kommenden Jahres erwartet.

Impfen gegen Krebs: Zulassung 2007 erwartet, dpa - Meldung vom 5.
Juli 2006, http://portale.web.de/Computer/Wissenschaft/msg/6201960/

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[21] USA: Das Geheimnis der Influenza-Todesfall-Statistik
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Impf-Industrie: Ein Insider packt aus
(Leseprobe)

"Ein ehemaliger Impfmittelforscher enthüllt, was Pharmaindustrie
und Gesundheitsbehörden uns nicht wissen lassen wollen: Dass Impf-
stoffe unzuverlässig, ungenügend getestet und der größte Betrug
unserer Zeit sind.

Statistik und Propaganda

Wie viele US-Amerikaner sterben pro Jahr tatsächlich an der Grippe?
Man frage die American Lung Association, eine amerikanische Organi-
sation zur Bekämpfung von Lungenerkrankungen. Oder noch besser: Man
lese selbst den Bericht dieser Organisation, der im August 2004
verfasst wurde und den Titel "Tendenzen bei Lungenentzündung und
Grippe/Krankheitsziffer und Sterblichkeitsrate" trägt. Der Bericht
stammt von der Research and Scientific Affairs/Epidemiology and
Statistics Unit, der Forschungs- und Wissenschaftsabteilung der
American Lung Association, die sich mit Epidemiologie und Statistik
befasst. Am Ende des Dokuments wird auf die Statistik des National
Center of Health, den "Report of Final Mortality Statistics, 1979-
2001", als Quelle verwiesen, die Aufschluss darüber gibt, wie viele
Grippeerkrankungen tatsächlich tödlich enden. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.nexus-magazin.de/Ausgaben/2006-5/Impf-Industrie-Ein-Insider-packt-aus
(der vollständige Artikel kann dort für 1 Euro aufgerufen werden)

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[22] Indonesien: Impfungen gegen Masern im Erdbeben-Gebiet
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Impfungen gegen Masern im Erdbeben-Gebiet

"JAKARTA (dpa). Im Katastrophengebiet auf der indonesischen Insel
Java sollen von heute an mit Hilfe der Vereinten Nationen mehr als
130 000 Kinder gegen die Masern geimpft werden. "Kinder, die
schlecht ernährt sind und in überfüllten Quartieren leben, sind
besonders anfällig für Krankheiten, die sich mit Impfungen vermei-
den lassen", sagte der Chef des Gesundheitsprogramms des UN-
Kinderhilfswerks UNICEF, David Hipgrave, gestern. (...) "

hier weiterlesen:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/06/07/103a0503.asp?cat=/medizin/impfen
Ärzte Zeitung, 07.06.2006

Kommentar:
Durch die genannten Lebensbedingungen geschwächte Menschen haben
ein besonders hohes Komplikations- und Sterberisiko. Das Risiko von
Nebenwirkungen dürfte jedoch aus dem gleichen Grund ebenfalls ge-
steigert sein. Warum also nicht die für die Impfaktion investierten
Millionen in die Verbesserung der Lebensbedingungen investieren?

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[23] Polio-Epidemie in Namibia: 2 Millionen sollen geimpft werden
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Polio - jeder wird immunisiert - Ministerium will landesweit sofort
alle zwei Millionen Einwohner impfen
von Eberhard Hofmann

"Windhoek - Staatsekretär Dr. Kalumbi Shangula hat gestern das
erste Ergebnis des virologischen Instituts von Johannesburg bekannt
gegeben. Eine endgültige Bestätigung erwartet er Ende dieser Woche.
Das Ministerium hatte von elf Patienten aus den zwei Staatskranken-
häusern Windhoek-West und Katutura sowie einen Fall aus dem Katho-
lischen Krankenhaus Blut- und Stuhlgangproben eingesandt, wovon
fünf als Fälle des wilden Polio-Virus-Stamms 1 (Polio Virus 1 Wild
Type) bestätigt worden sind. (...)"

hier weiterlesen:
http://www.az.com.na/index.php?page=news/news.php&identifier=1079863842&id=15732
Allgäuer Zeitung, 7. Juni 2006

Kommentar:
In Afrika werden Pestizide wesentlich hemmungsloser eingesetzt als
in Europa. Die Symptome von Pestizidvergiftungen sind von Poliosym-
ptomen nicht zu unterscheiden. Hier wie dort kommt es zur Zerstö-
rung der wichtigen motorischen Nervenzellen im Rückenmark. Aber
wenn man erst mal einen positiven Virustest hat, wird nach anderen
Ursachen gar nicht mehr gesucht. Das erleichtert die Diagnose na-
türlich kolossal. Und ist gut fürs Geschäft: Sowohl für den Verkauf
von Pestiziden - als auch von Impfstoffen.

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[24] Vernichtendes Urteil für Buch "Die Andere Medizin"
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Experten: Dummheit oder Anmaßung, 50 Disziplinen abzuurteilen

"Wien/Meerbusch (pte/08.06.2006/13:48) - Das Buch "Die Andere Medi-
zin", herausgegeben von der Deutschen Stiftung Warentest
(http://www.stiftung-warentest.de) und dem österreichischen Konsu-
ment (http://www.konsument.at), steht wieder einmal im Kreuzfeuer
der Kritik. Das Werk, das im September 2005 der Öffentlichkeit
vorgestellt wurde, sorgte gleich nach der Veröffentlichung für
Aufregung, da es viele Heilverfahren für unwirksam erklärte. Nun
hat ein Expertenteam die Recherchearbeit der Buchautoren genauer
unter die Lupe genommen und schwerwiegende Mängel festgestellt.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060608036
Pressetext, 8. Juni 2006

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[25] Polen: Werden Ärzte von Pharmafirmen bestochen?
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Nach Korruptionsvorwürfen wird in Warschau ermittelt.

"Warschau (tro). Polen will die Geschäftspraktiken internationaler
Pharmakonzerne künftig strenger unter die Lupe nehmen. Anlass sind
die Korruptionsvorwürfe heimischer Medien gegen den Schweizer Phar-
mahersteller Roche. Ihnen zufolge bildet das Unternehmen seine
Vertreter eher unkonventionell aus: Angeblich lernen sie, wie sich
Ärzte am besten bestechen lassen - um einen vermehrten Absatz der
Pharmaprodukte zu gewährleisten. (...)"

hier weiterlesen:
www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=e&ressort=ec&id=562165
(Die Presse) 31.05.2006

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[26] Die nächste Seuche kommt bestimmt
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Ralf Wurzbacher - Im Gespräch mit Thomas A. Hein und Michael Leit-
ner, über den Dokumentarfilm "H5N1 antwortet nicht - auf der Suche
nach dem Killervirus". Ist die Vogelgrippe so gefährlich, wie Poli-
tik, Medien und Wissenschaft glauben machen? Und wer profitiert von
der Hysterie?

Der Journalist Ralf Wurzbacher führte das Interview mit den Autoren
des Dokumentarfilmes "H5N1 antwortet nicht - auf der Suche nach dem
Killervirus" für eine Tageszeitung. Das Material ist so brisant,
dass die Tageszeitung wieder die Finger davon und den Autor ohne
Honorar auf seiner Arbeit und seinen Kosten sitzen ließ. Das Inter-
view erscheint trotzdem und in voller Länge. Unterstützen Sie den
Autor mit einem Honorar. Das geht ganz einfach über www.paypal.de
direkt an ralf_wurzbacher@gmx.de.

Ralf Wurzbacher: Seit Mitte Februar 2006 hierzulande zum ersten Mal
der H5N1-Virus an Höckerschwänen auf der Ostseeinsel Rügen nachge-
wiesen wurde, verbreitet die sogenannte Vogelgrippe bundesweit
Angst und Schrecken. Politik, Wissenschaft und Medien malen die
Gefahr einer Pandemie an die Wand, die weltweit Millionen Menschen
hinzuraffen drohe, würde das Virus mutieren und auf den Menschen
übertragen. Inzwischen soll das Virus auf Katzen und Hühner überge-
sprungen sein, vermeintlich befallene Nutztierbestände wurden be-
reits zwangsweise geschlachtet, und sogar mit Massenimpfungen für
die gesamte Bevölkerung wird geliebäugelt. Auch Sie beklagen eine
Infektion, allerdings die des 'öffentlichen Bewußtseins'. Glauben
Sie ernsthaft, das Phänomen Vogelgrippe ist nichts als Lug und
Trug?

Hein: In der Form, wie es uns präsentiert wird: Ja! Eigentlich ist
allein schon der Begriff "Vogelgrippe" irreführend. Tatsächlich
wäre "klassische Geflügelpest" die zutreffende Bezeichnung. Diese
Geflügelpest kennen die Tierärzte schon seit über 100 Jahren und
können damit auch ganz gut umgehen. Die Vogelgrippe ist also ein
alter Hut, kein Anlass für Angst oder Panik. Auch die Behauptung,
der Virus könnte mutieren und auf den Menschen überspringen, ist
reine Spekulation. Es gibt überhaupt keine Hinweise dafür.

hier weiterlesen:
http://www.gerhard-wisnewski.de/modules.php?name=News&file=article&sid=234
Gerhard Wiesnewski, 16. Mai 2006

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[27] Warum der FDA - Chef wirklich gegangen ist
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Lester M. Crawford

Der erst vor kurzem von seiner Position als Vorsitzender der Food
and Drug Administration (FDA) zurückgetreten ist, könnte diesen
Schritt unternommen haben, weil er nach Angaben eines Mitglieds
seine Familie nicht in der Lage war, seine finanzielle Situation
offen zu legen. Diese Informationen steht im Widerspruch zu frühern
Aussagen von Crawfords Frau.

Die Plötzlichkeit vom Crawfords Rücktritt, ganze zwei Monate nach
seiner Ernennung, hat zu Spekulationen geführt, dass er an Firmen
beteiligt war, die von der FDA überprüft werden.

Zwar hatte die Offenlegung seiner Finanzen keine Hinweis auf einen
möglichen Konflikt mit Crawfords Rolle in der FDA ergeben, aber
seine wirklichen finanziellen Verhältnisse sind vermutlich weitaus
komplexer, als auf den ersten Blick ersichtlich.

Die Familie von Crawfords Frau besaß bis zum Jahre 1997 die Firma
Walker Drug (einen Medikamentengroßhandel), als man die Gesell-
schaft an die AmeriScourceHealth verkaufte, eine Firma, die inzwi-
schen zu einem von Amerikas größten Medikamentengroßhändler wurde.
Wie Familienmitglieder behaupten, haben weder diese Transaktion
noch die dadurch freiwerdenden Mittel etwas mit dem Rücktritt von
Crawford zu tun.

Präsident Bush hat Dr. Andrew C. von Eschenbach, den Leiter des
National Cancer Institute (NCI), zum geschäftführenden Leiter der
FDA ernannt. Einige Mitglieder des Senats machen sich wegen Eschen-
bachs Intention Sorgen, beide Positionen gleichzeitig wahrzunehmen
Zwischen der Rolle des NCI - Direktors, zu dessen Aufgaben es unter
anderen gehört, Forschungsprogramme und mit ihnen auch die Entwick-
lung von Medikamenten zu leiten, und des Leiters der FDA, die Si-
cherheit und Wirksamkeit eben dieser Medikamente prüfen muss, könn-
te es zu einem erhebliche Interessenkonflikt kommen.

New York Times September 28, 2005
Wilmington Star-News September 28, 2005
http://www.mercola.com/2005/oct/11/the_real_reason_the_fda_chief_stepped_down.htm

Dr. Mercolas Kommentar:

Im letzten Monat ist der Leiter des FDA, Dr. Lester Crawford,
plötzlich und ohne Erklärung zurückgetreten. Wer im Laufe der letz-
ten Jahrzehnte die Demontage der FDA beobachtet hat, wird wenig
überrascht sein, dass sein Rücktritt als Folge eines Interessenkon-
flikts mit der Pharmaindustrie gesehen werden muss.

Noch weniger wird erstaunen können, dass auch seine Nachfolge die
Frage eines Interessenkonflikts aufwirft. Die FDA ist seit langer
Zeit schon zu einem Werkzeug der Medikamentenhersteller geworden
und dieser Rücktritt sieht so aus, als ginge es weniger um eine
Reform, als um eine Täuschungsaktion, bevor irgend jemand erwischt
wird.

Natürlich kann das alles auch ein einfaches Missverständnis sein
und keine "Business-as-Usual-Affäre" für die FDA. Aber wenn man die
jüngste Geschichte betrachtet - und die Unfähigkeit der FDA, die
Mega - Pharmakonzerne durchgängig und effizient zu kontrollieren -
neige ich eher zu der zweiten Option.

Nur ein weiterer Grund dafür, dass die FDA als Ganzes zu Scheitern
verdammt ist. Wenn Sie noch nicht das große Exposé über die FDA
gelesen haben, das wir früher in diesem Jahr gemeinsam mit dem FDA
- Kronzeugen Dr. David Graham erstellt haben, kann ich diese Lektü-
re nur wärmstens empfehlen. Dieser Beitrag wird Ihnen die Augen
darüber öffnen, was hinter den geschlossenen Türen der FDA vorgeht.
Den Beitrag in englischer Sprache finden Sie hier:

http://www.mercola.com/2005/aug/13/secrets_of_the_fda_revealed_by_top_insider_doctor.htm

Übersetzung: Axel Berendes


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[28] Gesetz gegen Zwangsimplantierung in Wisconsin
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"Stephan Fuchs - Gouverneur Jim Doyle unterschrieb einen Vertrag
der es Firmen und den Regierungen im Staate Wisconsin untersagen
soll, Personen gegen deren Willen mit Verichip zu implantieren.
(...)"

hier weiterlesen:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/2094575/
31. Mai 2006

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[29] Keine Einigung der G8 auf ein neues Impfprogramm
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Deutschland will sich vorerst nicht an dem Projekt beteiligen

"St. Petersburg (dpa) - Die sieben führenden Industrieländer und
Russland (G8) haben sich nicht auf ein gemeinsames neues Impfpro-
gramm für die ärmsten Länder geeinigt. Die G8-Finanzminister konn-
ten sich bei ihrem Treffen am Samstag im russischen St. Petersburg
auf kein Pilotprojekt verständigen. Geplant war eine Abnahmegaran-
tie der Industriestaaten für die Pharmaindustrie, wenn diese neue
Impfstoffe gegen bestimmte Krankheiten in armen Ländern entwickeln.
(...)"

hier weiterlesen:
http://www.krankenkassen.de/frameset.php?page=%2Fdpa.php%3Fid%3D54705
DPA, 10.06.2006

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[30] Chelattherapie - ein unorthodoxes Verfahren
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Quelle:
http://www.msnbc.msn.com/id/13102473/
MSNBC, NBC News, June 4, 2006
Übersetzung: Axel Berendes

Niemand weiß genau, was autistische Störungen auslöst, aber eine
Theorie hat eine intensive Debatte angestoßen

Von John Larson, Korrespondent der CBS News, 4 Juni 2006,
Transkript einer TV (?)- Sendung vom 4 Juni, 19.00h

Autismus ist eine mysteriöse und verheerende Erkrankung, von der in
den USA angeblich bis zu 500.000 Kindern betroffen sind. Keiner
weiß genau, was eine autistische Störung auslöst, aber eine Theorie
- die Chelattherapie - hat eine Kontroverse ausgelöst. Jim Adams
will diese Theorie nun testen. In einer verzweifelten Suche nach
Antworten setzt er sein gesamtes wissenschaftliches Know-how ein,
um ein umstrittenes Behandlungsverfahren zu überprüfen, dass als
"Chelattherapie" bekannt ist. Und er hat einen ganz besonderen
Grund für seine Mission - seine Tochter Kim.

Im Alter von 13 Jahren ist Kim immer noch ein kleines Kind, das
Hilfe bei den grundlegendsten täglichen Verrichtungen braucht. Ohne
eine Liste von Anweisungen kann sie ihre Zähne nicht putzen, um ihr
Bett zu machen, benötigt sie mehrere Fotos.

"Mein kleines Mädchen wurde im Alter von 2 ½ Jahren mit Autismus
diagnostiziert. Man erzählte uns, das wäre eine unheilbare und das
ganze Leben andauernde Störung. Es gab nichts, was wir für sie tun
konnten und es wäre vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis wir sie
in ein Heim geben würden müssten. Der Befund war absolut vernich-
tend," berichtet Jim Adams

Kim in einem Heim unterzubringen, ist für Jim und seine Frau nie
eine Option gewesen. Und obwohl sie bereits zwei andere Kinder
aufziehen mussten, machten sie für Kim alles, was notwendig war -
eine spezielle Diät, besondere Lehrer, eine Sonderschule. Auch wenn
sie normal erscheint: Kim kann nicht sprechen, kann keinen einfa-
chen Anweisungen folgen und nimmt nur selten Augenkontakt auf.
"Als sie älter wurde, kamen ihr Zorn, ihre Wutausbrüche, ihre Ag-
gressionen - sie schlug, trat und biss. Und als sie weiter wuchs,
trat sie die Wände ein," erzählt Marie Adams, Kims Mutter

Tagsüber als Chemieprofessor an der Arizona State University tätig,
studierte Jim Adams in der Nacht alles über Autismus, lernte etwas
über Gehirnentwicklung und -schäden und wie das Gehirn mit Vitami-
nen, Mineralstoffen oder Schwermetallen interagiert.

Er suchte Kontakt zu anderen Menschen, die ebenfalls über die stän-
dig wachsende Zahl der als autistisch etikettierten Kinder besorgt
waren - Eltern und Wissenschaftlern, die sich auch darüber wunder-
ten, dass ein Zustand, der in den 80er Jahren nur bei einem von
10.000 Kindern auftrat, zwei Jahrzehnte später bei einem von 175
amerikanischen Kindern diagnostiziert wurde.

Er begann, Geschichten von Schäden an Menschen zu hören, die Me-
thylquecksilber ausgesetzt gewesen waren, der Form von Quecksilber,
die man in Thermometern und als Umweltgift findet. Da gab es den
Fall in Japan, wo durch Quecksilber verseuchter Fisch zur Minimata
- Krankheit geführt hat, die viele der Menschen befiel, die diesen
Fisch verzehrt hatten.

Er hörte auch von der Feer - Krankheit oder Akrodynie, einer ge-
heimnisvollen Erkrankung, die vor etwa einem Jahrhundert die Kinder
dieses Landes befiel. Zu den Symptomen gehörte sozialer Rückzug und
ein Mangel an Sprache: Die Erkrankung verschwand praktisch über
Nacht, als ein bestimmter Typ von Zahnungspulver, das Quecksilber
enthielt, vom Markt genommen wurde.

Jim Adams: "Es besteht keinerlei Zweifel darüber, dass das Queck-
silber im Zahnungspulver für die Feer - Krankheit verantwortlich
war und die Symptome dieser Erkrankung sind denen des Autismus sehr
ähnlich." Und auf die Frage, ob er der Meinung sei, das Quecksilber
Autismus verursache oder verschlimmere, sagt er: "Wir nehmen an,
dass es eine Kombination aus genetischen Faktoren ist, die eine
eingeschränkte Fähigkeit zur Quecksilberausscheidung bewirken.
Diese Kinder erhalten also nicht einmal besonders hohe Dosen an
Quecksilber, aber es gibt eine kleine Untergruppe der Bevölkerung
die andere Gene besitzen und das Quecksilber daher nicht so gute
ausscheiden können."

Jims Verdacht, dass das Quecksilber in irgendeiner Art und Weise
mit der steigen Anzahl autistischer Kinder in Zusammenhang stehen
könnte, führt in mitten in eine der am leidenschaftlichsten geführ-
ten und politisch brisantesten medizinischen Debatten unserer Zeit
- eine Debatte, bei der sich Eltern, Gesundheitsexperten des Bundes
und Hersteller von Impfstoffen unversöhnliche gegenüberstehen, da
das Quecksilber in den Kinder oft aus Impfstoffen stammt.

Aus den Impfstoffen - jenen lebensrettenden Wundermedikamente, die
nahezu alles - von Polio, Pocken und Diphtherie bis hin zu Masern,
Mumps und Röteln erfolgreich bekämpft haben. Bevor man es vor eini-
gen Jahren wieder aus den Impfstoffen entfernt, (und in vielen
Fällen auch noch heute ) enthalten die meisten Impfstoffe für Kin-
der eine Substanz mit Namen Ethylquecksilber, die Teil des Konser-
vierungsmittels Thimerosal ist.

Obwohl es sich vom Methylquecksilber unterscheidet, der Quecksil-
berform, die man in der verschmutzten Umwelt findet, kann auch das
Ethylquecksilber das zentrale Nervensystem schädigen, wenn man es
hoch genug dosiert.

Jim Adams: "Thimerosal wurde schon in die Impfstoffe gegeben, bevor
die FDA existierte. Und als die Kinder im Rahmen der Impfprogramm
mehr und mehr Impfungen erhielten, stieg auch die Menge des Thime-
rosals weiter du weiter an - bis in das Jahr 1999, als der Kon-
gress die Food and Drug Administration FDA beauftragte, den Queck-
silberanteil in allen medizinischen Produkten zu bewerten.

Und was die FDA entdeckte: Zusammen mit der steigenden Zahl der
Impfungen erhielten die Kinder seit 1992 auch immer mehr Quecksil-
ber. Zweifellos schützten die Impfstoffe die Kinder vor einer Reihe
tödlicher Krankheiten, aber waren sie auch für die autistischen
Störungen bei einigen Kindern verantwortlich?
Um diese Frage zu beantworten, gab das Center for Disease Control
(CDC) zwei Untersuchungen zu dem Thema in Auftrag, die allerdings
beide das Thimerosal als Ursache des Problems freisprachen. Sowohl
die CDC als auch die American Academy of Pediatrics weisen alle
Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autismus zurück und sind wegen
der Quecksilberdebatte besorgt, da sie Eltern davon abhalten könn-
ten, ihre Kinder impfen zu lassen.

Aber unbeeinflusst von der Position der Mainstream-Medizin behaup-
ten Tausende Eltern und sogar eine Reihe von Wissenschaftlern,
dass es immer mehr Beweise dafür gäbe, dass zwischen Autismus und
Quecksilber eine Verbindung besteht. Und sie weisen auch auf die
Erfolge einer neuen Behandlungsform hin, die ihre Haltung unter-
stützen.

"Sie hat mein Kind gerettet," sagt Julia Berle, Mutter eines autis-
tischen Kindes. Sie und Tausende anderer Eltern vertrauen eine
Verfahren mit Namen Chelattherapie.

Bei einer Chelattherapie wird der Körper von (Schwer-)Metallen und
auch von Quecksilber befreit. In seiner aggressivsten Form wird
eine Chelattherapie intravenös durchgeführt, aber die meisten El-
tern verabreichen ihren Kindern eine mildere oral verabreichte
Form oder, wie in diesem Fall, als Creme, die durch die Haut absor-
biert wird. Die Wirkstoffe der Chelattherapie binden das Quecksil-
ber, das dann aus dem Organismus eliminiert wird.

Obwohl es ursprünglich zu Behandlung der Bleivergiftung entwickelt
wurde, gibt es Eltern, die behaupten, dass die Chelattherapie ihre
autistischen Kindern geholfen hat und sie weisen auf Geschichten
und eigene Videos hin, die Heilung ihrer Kinder zu beschreiben.

In einigen Fällen verwandelte sich das ständig aggressive Verhalten
der Kinder, so dass sie einfach ruhiger wurden und sich besser
konzentrieren konnten. Kinder, die vorher nicht reden konnten,
waren wieder in der Lage, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren - Kin-
der, die sich total zurückgezogen hatten, begannen wieder mit ihren
Familien zu interagieren.

Aber die Mehrzahl der Ärzte nimmt den Eltern diese fast an Wunder-
heilungen grenzenden Ergebnisse nicht ab. Dr. Jay Berkelheimer,
Präsident der American Academy of Pediatrics bewertet die Wirkung
der Chelattherapie bei Autismus als gleich Null. Zudem, so weit er
hin, ist die Therapie nicht ganz ungefährlich und kann im Fall der
intravenösen Chelattherapie sogar zum Tode führen. "Die Chelatthe-
rapie ist vermutlich toxisch. Die Chelatbildner, die verwendet
werden, um die Metalle aus dem Blut zu binden, können Nieren und
Leber beeinträchtigen."

Der Grund, warum die meisten Ärzte mit der American Academy of
Pediatrics übereinstimmen: Sie glauben nicht daran, dass das Queck-
silber aus den Impfstoffen überhaupt etwas mit dem Problem des
Autismus zu tun haben. Ihrer Meinung nach wird sich das Problem bei
einigen Kindern auswachsen oder sich durch Verhaltenstherapie oder
andere Behandlungsmethoden lindern lassen, aber sicher könne man
Autismus nicht dadurch heilen, dass man Metalle aus dem Körper
entfernt.

Aber trotz der Position der Schulmediziner ist das Thema für Jim
Adams und andere Wissenschaftler noch nicht abgeschlossen. "Das ist
ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Es gibt eine Reihe epide-
miologischer Studien, die sich damit beschäftigen. Einige dieser
Untersuchungen zeigen absolut keine Verbindung, bei anderen ist die
Situation vollkommen anders. Ich denke, dass viel davon abhängt,
wer die Untersuchung durchführt. Und ich denke, dass der wichtigste
Punkt immer noch das Thimerosal ist."

Und so hat Jim Adams sich dafür entschieden, genau das zu untersu-
chen. Zusammen mit Dr. Matt Boral vom Southwest College of Naturo-
pathic Medicine - einer akkreditierten Schule für alternative und
integrierte Medizin - hat er die erste doppelt blinde und placebo-
kontrollierte Studie über die Chelattherapie entwickelt. Seine
Mission: die Beantwortung der Frage, ob die Chelattherapie wirklich
funktioniert oder ob die Erfolge nur dem Wunschdenken der betroffe-
nen Eltern entspringen.

"Niemand hat diese Untersuchung bisher durchgeführt und Tausende
Familien im Lande nutzen diese Therapie. Und da es sich nach Mei-
nung von 23.000 Eltern um die beste Therapie handelt, gibt es meh-
rere gute Gründe, diese Untersuchung durchzuführen," erklärt Jim
Adams seine Position.

Aber schon heute weiß er, dass die Chelattherapie nicht bei jedem
wirkt. Seiner Tochter Kim hat sie nicht geholfen. Vielleicht, so
Jim, weil sie zu spät durchgeführt wurde. Aber unabhängig davon,
warum es nicht geklappt hat, will er wissen, ob man autistischen
Kindern mit der Chelattherapie helfen kann. Schließlich ist er
nicht einfach ein neugieriger Chemiker, sondern ein Vater, der den
Wunsch nach Heilung kennt.

Vertreter der Gesundheitsbehörden betonen die Notwendigkeit, Kinder
gegen bekannte Erkrankungen impfen zu lassen. Heute werden die
meisten amerikanischen Kinder unter zwei Jahren automatisch mit
quecksilberfreien Impfstoffen geimpft, und die Eltern können ihren
Kinderarzt bitten, auch bei ihren älteren Kindern einen Impfstoff
zu wählen, der kein Thimerosal enthält. Einige Experten fordern
zusätzlich auch quecksilberfreie Grippeschutzimpfungen für Schwan-
gere, Säugling und Kinder.

Jim Adams rechnet damit, gegen Ende des Jahres endgültige Ergebnis-
se seiner Studie vorlegen zu können. Sie sollten aber daran denken,
dass Kinder unter zwei Jahren automatisch mit quecksilberfreien
Impfstoffen geimpft werden und die Eltern diese Impfstoffe auch für
ihre älteren Kinder verlangen können.

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[31] Impressum
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Der impf-report (Newsletter) ist ein in unregelmäßigen Abständen
erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne
Gewähr. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere
Leser ausdrücklich auf, keine der in diesem Rundbrief aufgestellten
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

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