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Aufruf anlässlich der Masern-Epidemie in NRW
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Sehr geehrter Leser dieses Rundbriefes,
in Nordrhein-Westfalen geht derzeit eine der alle paar Jahre wie-
derkehrenden Masernwellen um und sorgt vor allem in der Presse für
große Aufregung. Eine einflussreiche Lobby versucht wieder einmal,
durch das Hochspielen eines jeden einzelnen schweren Komplikations-
falles die Zwangsimpfung von Kindern zum Thema zu machen.
93,3 % der Kinder können bei der Schuleingangsuntersuchung die ers-
te Impfung nachweisen,(1) wodurch angeblich bei mindestens 90 % der
Geimpften eine dauerhafte Immunität erzeugt wird.(2) Wie es in ei-
ner derart durchgeimpften Bevölkerung (WHO-Ziel ist eine Durchimp-
fungsrate von 95 %) zu solchen Wellen kommen kann, ist rätselhaft.
Es wird auch nicht erforscht, wie es sein kann, dass bei einer in
der Regel harmlos verlaufenden Kinderkrankheit ganze 16 % der er-
fassten Erkrankten Komplikationen aufweisen, die eine Behandlung in
einer Klinik notwendig machen.(3) Kann es wirklich am Impfstatus
liegen? Beobachtungen in den armen Ländern der sog. Dritten Welt
zeigen, dass vor allem der - durch die hygienischen Bedingungen und
die Ernährungssituation beeinflusste - Allgemeinzustand das Ausmaß
möglicher Komplikationen bestimmt.
Ältere Generationen berichten, dass nahezu alle Kinder bis zum Ein-
tritt in die Schule die Masern durchlebt hatten. Erkrankungen bei
Jugendlichen oder gar Erwachsenen waren so gut wie unbekannt.(4)
Von der gegenwärtigen Epidemie aber heißt es, dass 60 % der Er-
krankten älter als 9 Jahre sind, 36 % älter als 14 Jahre und 17 %
älter als 19 Jahre. Bei den stationär behandelten Fällen ist es
noch extremer: 63 % sind älter als 9 Jahre, 52 % älter als 14 Jahre
und 31 %, also fast noch ein Drittel, älter als 19 Jahre.(3)
Wir haben es also mit einer enormen Verschiebung der Erkrankung ins
Erwachsenenalter zu tun. Der Preis dieser Entwicklung sind häufige-
re und schwerere Komplikationen, was von unseren Behörden und den
Impfexperten jedoch nicht thematisiert wird, vermutlich, weil es
dem "Impfgedanken" schaden könnte.
Gleichzeitig gibt es auch eine Verschiebung der Krankheit und der
Komplikationen ins Säuglingsalter. Als die Mütter noch ungeimpft
waren, gaben sie ihren Säuglingen den sog. "Nestschutz" mit, so
dass sie mindestens mehrere Monate bis zu einem Jahr vor einer Ma-
sernerkrankung geschützt waren. Bei Säuglingen kamen Masern deshalb
so gut wie nicht vor. In NRW sind jedoch 6 % der Patienten unter
einem Jahr alt,(8) ihr Anteil bei den hospitalisierten Fällen liegt
sogar bei 14 %!(3)
Laut den offiziellen Zahlen weiß man von etwa 10 % der Erkrankten,
dass sie geimpft und von 79 %, dass sie ungeimpft waren.(8) Es ist
jedoch völlig unsicher, ob dieses Verhältnis zwischen Geimpften und
Ungeimpften stimmt, denn die meisten Ärzte scheuen sich davor, bei
geimpften Kindern Masern zu diagnostizieren oder durch einen Labor-
test überprüfen zu lassen. Bei Ungeimpften hingegen ist man weniger
zimperlich: Nur bei weniger als einem Drittel aller Fälle liegt ei-
ne Laborbestätigung der Diagnose vor. Andererseits wissen wir na-
türlich auch nicht, wie viele völlig komplikationslos verlaufende
Fälle, ob geimpft oder ungeimpft, gar nicht erst zur Meldung kamen,
weil die Eltern bzw. Betroffenen nicht zum Arzt gingen.
Wie dem auch sei: Wenn die Behörden eine Meldedunkelziffer anspre-
chen, dann ausschließlich die der ungeimpften Erkrankten. Wer weiß,
vielleicht käme man bei einer systematischen Untersuchung sämtli-
cher (!) Erkrankungen mit Hautausschlägen sogar zu dem Ergebnis,
dass die Geimpften in Wahrheit genau so stark betroffen sind wie
die Ungeimpften? Denn eines muss man sich klar machen: Masernimpf-
stoffe mussten niemals den Beweis antreten, dass sie die Krankheit
tatsächlich verhindern können. Bei der Zulassung eines Impfstoffs
wird vielmehr der eher unsichere Antikörperspiegel als Ersatzmess-
größe benutzt, systematische Nachkontrollen beim tatsächlichen Mas-
sen-Einsatz der Impfstoffe gibt es nicht!
Wie dem auch sei: Es gibt im Zusammenhang mit Masern viele Unge-
reimtheiten und offene Fragen: Wo kommt das Virus so plötzlich her?
Warum stecken sich immer nur Einzelne an, der Großteil der empfäng-
lichen Personen aber nicht? Warum funktionieren, wie Eltern berich-
ten, die offiziell immer wieder angeprangerten "Masernpartys" in
Wahrheit gar nicht? Welche Faktoren machen einen Menschen überhaupt
empfänglich?
Und wie kommt es, dass Eltern und naturheilkundlich orientierte
Ärzte und Heilpraktiker immer wieder von wahren Entwicklungsschüben
nach Masern berichten? Wie sieht es mit den Beobachtungen aus, dass
nach der natürlich durchgemachten Erkrankung die Gesundheit lang-
fristig stabiler zu sein scheint? (6) Die Experten wissen es nicht,
denn diese vielen Einzelbeobachtungen oder kleinen Praxisstudien
einzelner Ärzte werden in der Regel nicht ernst genommen und eine
systematische und ergebnisoffene Erforschung dieses Phänomens un-
terbleibt. Gleichfalls unterbleibt auch ein langfristiger gesund-
heitlicher Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften, der be-
weist, dass Geimpfte auf Dauer gesünder sind.
Man hat sich eben darauf festgelegt, das Masernvirus mit Hilfe ei-
ner Durchimpfungsrate von 95 % "ausrotten" zu wollen. Dabei ist es
völlig unbewiesen, dass dies überhaupt möglich ist! Doch das küm-
mert die Verantwortlichen nicht: Alle Behördenmitarbeiter haben die
Anweisung, jede Äußerung, die dem "Impfgedanken" schaden könnte, zu
unterlassen, die Gesundheitsämter in NRW lassen sich inzwischen von
den kommunalen Pressestellen abschirmen und auch auf praktizierende
Ärzte wird zunehmend Druck ausgeübt, sich in der Öffentlichkeit ja
nicht "falsch" zu äußern.
Damit ist unser medizinisches System jedoch zu einer völligen Kri-
tiklosigkeit gegenüber den Impfstoffen verurteilt und einem regel-
rechten Impfdogma ausgeliefert.
Dieses Impfdogma bewirkt unter anderem, dass es keine systematische
Untersuchung der Masern-Komplikationsfälle gibt. Es ist davon aus-
zugehen, dass so gut wie alle Patienten vor ihrer stationären Be-
handlung "nach den Regeln der Kunst" z.B. mit Antibiotika, fieber-
senkenden Mitteln oder Hustenhemmern behandelt wurden.
Wie sieht es hier nun mit den Nebenwirkungen dieser Medikamente
aus? Kann ausgeschlossen werden, dass in Wahrheit sie für einen
Großteil der "Masern-Komplikationen" verantwortlich sind? Dies al-
les wird von den Behörden nicht untersucht. Ich persönlich halte
das für einen Skandal ersten Ranges!
Bereits in den 60er Jahren stellte ein mutiger Arzt in einer Klinik
in Afrika bei einer Klinikstudie fest, dass die Todesrate seiner
kleinen Patienten von 35 % auf 7 % sank, nachdem er die üblicher-
weise vorsorglich gegebenen Medikamente einfach weggelassen hatte.
Seine sensationellen Ergebnisse wurden trotz seiner Bemühungen nie-
mals aufgegriffen und überprüft.(5)
Wir haben es mit einer völlig einseitigen, ausschließlich die an-
geblichen Gefahren der Masernerkrankung aufbauschenden, den Nutzen
der Impfung hochstilisierenden und ihrer Risiken verharmlosenden
Forschung und Propaganda zu tun, in die weltweit gigantische Summen
fließen, während eine ergebnisoffene Grundlagenforschung bisher un-
terblieben ist.
Erst kürzlich mussten die Behörden öffentlich zugeben, dass ihnen
aufgrund eines völlig zusammengebrochenen Meldesystems das wahre
Ausmaß der Impfkomplikationen nicht bekannt ist. (7)
Wie soll dann der impfende Arzt und wie sollen wir Eltern bei einer
derart unzureichenden Datenlage eine ausgewogene Nutzen-Risiko-
Abwägung durchführen? Jede öffentliche Äußerung über die angebliche
Sicherheit von Impfstoffen stellt im Grunde nichts weiter als ein
unverbindliches Glaubensbekenntnis dar.
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Aufruf
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Wir können diese Mängel und das Problem der fehlenden Forschung
nicht von heute auf morgen beseitigen. Aber wir können angesichts
der aktuellen Versuche, eine Zwangsimpfung gegen Masern ins Spiel
zu bringen, heute noch unsere Stimme erheben und der einseitigen
Propaganda unsere persönlichen Erfahrungen in Praxis und Alltag
entgegenstellen.
Darum ergeht hiermit mein Aufruf an Sie, an naturheilkundlich ori-
entierte Ärzte, Heilpraktiker und masernerfahrenen Eltern:
- Wie sind Ihre persönlichen Erfahrungen mit Masern in Ihrer Fami-
lie und Umgebung?
- Wie hoch ist die Komplikationsrate in Ihrer Praxis (bitte ange-
ben, wie Sie behandeln)?
- Welche Entwicklungsschübe haben Sie nach Masern beobachtet?
- Was haben Sie bezüglich Masern bisher mit Ärzten erlebt?
Aus den eingehenden Zuschriften werde ich eine Auswahl zusammen-
stellen und im Internet, im impf-report Newsletter und der impf-
report Zeitschrift veröffentlichen. Bitte haben Sie Verständnis,
dass ich anonyme Einsendungen dabei nicht berücksichtigen kann. Ich
benötige Ihre vollständige Anschrift und Telefonnummer, für den
Fall, dass ich Rückfragen habe. Wichtig: Wenn Sie aus bestimmten
Gründen möchten, dass Ihr Bericht nur anonym erscheint, geben Sie
dies bitte ausdrücklich an. Ansonsten erscheint Ihr Bericht mit Ih-
rem Nachnamen, Vornamen und Wohnort.
Ich freue mich schon auf Ihre Zuschriften!
mit freundlichen Grüßen
Hans U. P. Tolzin
- impf-report -
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur
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Fax 0821/8108627
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Quellen:
(1) Ärzte Zeitung, 19. Mai 2006
(2) RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten - Merkblätter für Ärzte
(3) telef. Anfrage vom 17. Mai 2006 beim Landesinstitut für den
öffentlichen Gesundheitsdienst, Münster
(4) Prof. Adolf Gottstein, 1929, "Die Lehre von den Epidemien"
(5) DER MERKURSTAB, Mai/Juni 1992, siehe auch http://www.impf-
report.de/jahrgang/2003/34.htm#02
(6) siehe dazu auch Artikel von Dr. Joachim Grätz, raum & zeit
137/2005; Dr. Karl-Reinhard Kummer, "Masernverlauf in einer Kinder-
arztpraxis", DER MERKURSTAB, Mai/Juni 1992, siehe auch
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/34.htm#03
(7) Bundesgesundheitsblatt, Dez. 2004
(8) EpiBull 19/2006, 12. Mai 2006
Siehe auch die Aufstellung der Epidemiestatistik unter:
http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=866
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Impressum
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erscheinender Email-Rundbrief zum Thema Impfen. Alle Texte ohne Ge-
währ. Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Le-
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Behauptungen kritiklos zu übernehmen, sondern jede Aussage, sei es
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