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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 08/2006
Von Eltern für Eltern 20. März 2006
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Inhalt:
[01] Und wenn uns der Himmel nun doch auf den Kopf fällt?
[02] Seuchen- und Machtpolitik im 21. Jahrhundert
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[01] Und wenn uns der Himmel nun doch auf den Kopf fällt?
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Nun ist es auch mir passiert. Keine Chance mehr, als Unbeteiligter
von außen zu beobachten und zu kommentieren. Denn ab heute liegt
mein Wohngebiet im Augsburger Stadtteil Haunstetten innerhalb einer
"Geflügelpest-Sperrzone"!
Am Samstag, während ich im nordrhein-westfälischen Münster einen
Vortrag über Impfungen und den Pandemie-Bluff hielt, wurde in der
Nähe meiner Wohnung ein toter Schwan aufgefunden, der laut Labor-
test das berüchtigte H5N1-Virus in sich trug. Heute morgen war ich
im Augsburger Rathaus bei einer Pressekonferenz, zu der die Stadt
Augsburg geladen hatte. Interessant waren nicht nur die Stellung-
nahmen der anwesenden Experten, sondern auch die Fragen der Journa-
listen. Dem Reporter von Radio Fantasy, einem flotten regionalen
Musiksender, ging es z.B. vor allem darum, dass viele Hörer in
ihrer Unsicherheit angerufen und nachgefragt hätten, ob sie sich
denn nun innerhalb der Gefahrenzone befänden oder nicht. Ihm
schwebte wohl vor, dass die Behörden im Internet eine Art Wetter-
karte des Augsburger Landkreises zur Verfügung stellen sollten, mit
dunklen Wolken und Pfeilen, vielleicht auch noch mit Trickfilm
animiert, so dass sich der Bürger je nach Bewegungsrichtung und
Wolkengeschwindigkeit an- oder entspannen könnte.
Kritisches Hinterfragen der Panikmache, der Laborergebnisse und
ihrer Interpretation gab es so gut wie keine und ich bin wohl -
wieder einmal - durch die Art meiner Fragen ziemlich aufgefallen.
Nein, bestätigte mir die Expertenrunde, es würden derzeit nicht
mehr Wildvögel sterben, als man nach einem derart harten Winter
erwarten könnte. Und nein, die Infektionswege seien völlig unge-
klärt. Seit Rügen seien die Untersuchungen intensiviert worden und
von 200 toten Vögeln sei eben bei diesem einen das Virus festge-
stellt worden. Ob das Virus schon vorher da gewesen sei oder nicht,
nein, das könne man nicht sagen. Man warte noch darauf, dass das
Friedrich-Löffler-Institut (FLI), die zuständige Bundesbehörde auf
der Insel Riems, bestätige, ob es sich um den besonders gefährli-
chen Virensubtyp "Asia" handele. Erst dieser sei evt. auch für den
Menschen gefährlich. Und nein, die Bedingungen der Massentierhal-
tung würden bei hochpathogenen (besonders krankmachenden) Virenty-
pen gar keine Rolle spielen, da würden alle Tiere ohne Ansehen
ihres gesundheitlichen Zustandes dahingerafft. Woher diese Weisheit
kam, war nicht zu erfragen, es ist nun mal so, wie es ist, Allge-
meinwissen sozusagen.
Das Thema ist natürlich komplex und jemandem, der nicht in die
Tiefen der zugrundeliegenden Hypothesen hinabgetaucht ist, wird die
Fragwürdigkeit der ganzen Angelegenheit nicht ohne weiteres offen-
bar. Da stirbt ein Mensch in Asien mit Grippe-Symptomen und man
findet bei ihm ein spezielles H5N1-Virus, das sonst nur bei Vögeln
vorkommt. Dieses Virus macht man dann für seine Krankheit und sei-
nen Tod verantwortlich - und keinesfalls eines der zig Tausend
anderen Bakterien und Virentypen, die sich ständig in uns befinden,
egal, ob wir nun krank oder gesund sind.
Für schwere Erkrankungen mit grippeähnlichen anfänglichen Sympto-
men, gibt es viele mögliche Ursachen und Umwelt- und Medikamenten-
gifte gehören dazu. Aber so etwas braucht man schon gar nicht mehr
zu untersuchen, wenn man erst einmal ein H5N1-positives Testergeb-
nis präsentieren kann. Überall, wo man dieses spezielle H5N1-Virus
findet, wird nun Geflügelpestalarm gegeben, Sperr- und Beobach-
tungszonen werden eingerichtet. Dass weder Behörden noch Fachleute
auch nur den geringsten Schimmer haben, wie dieses ursprünglich
irgendwo in Asien aufgetauchte Virus von A nach B und von B nach C
und D und von dort nach Rügen und von Rügen in den Augsburger
Stadtteil Haunstetten gelangt sein soll, beunruhigt seltsamerweise
niemanden.
Dem ersten Dogma, dass ein H5N1-Virus, dass man in einem Toten
fand, die Ursache seines Todes sein soll, folgt auf diese Weise ein
zweites Dogma, wonach überall, wo dieses spezielle Virus mit spe-
ziellem Laborgerät nachgewiesen wird, ein epidemiologischer Zusam-
menhang mit dem ersten Toten besteht, nämlich eine Ausbreitung des
Virus, ausgehend von der ursprünglichen Quelle der ersten Mutation
bis nach Augsburg-Haunstetten.
Da verlässt man sich eben auf die Institute, wie mir ein Passant
sagte, dem ich heute morgen vor dem Augsburger Rathaus mein Flug-
blatt in die Hand drückte. Ja, man verlässt sich vor allem auf das
Friedrich-Löffler-Institut auf Riems. Doch dieses, man verzeihe mir
meine Skepsis, ist in dieser Angelegenheit doch wohl hochgradig
befangen: Schließlich ist die angebliche Epidemie direkt vor ihren
eigenen Toren ausgebrochen, quasi gerade jenseits der Hochsicher-
heitsschleusen ihrer Labore, in denen sie seit Monaten mit dem
genetisch veränderten H5N1-Virus experimentieren. Die derzeitige
Leitung des FLI muss daran interessiert sein, dass ein mögliches
Entweichen des Virus nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wird
und wird allein schon aus diesem Grunde die Vogelzug- und ähnliche
Verbreitungs-Hypothesen aufrecht erhalten.
Aber was sagen die Labortest denn nun wirklich aus? Es ist nicht zu
erwarten, dass sie besser und genauer sind als die HIV- oder SARS-
Tests, die nicht anhand des aufgereinigten Virus geeicht wurden.
Diese Tests reagieren ja nicht auf das ganze Virus, sondern nur auf
bestimmte - angebliche oder tatsächliche - Bestandteile von ihm,
eben Hüllenproteine oder genetische Sequenzen. Oder sie reagieren
auf Antikörper, die angeblich nur für diesen einen speziellen Vi-
rensubtyp typisch sein sollen.
Selbst wenn es den Mikrobiologen gelungen wäre, ohne das hochgradig
aufgereinigte Virus seine Bestandteile eindeutig zu bestimmen (und
damit die Tests zu eichen): Wer sagt denn, dass diese spezifischen
Molekülketten, die möglicherweise nachgewiesen werden, ausschließ-
lich in den verdächtigten Viren - bzw. ihren Antikörpern - vorkom-
men? Was ist mit anderen Viren und virengroßen Partikeln oder Zell-
trümmern. Was, wenn aufgrund von Stressfaktoren dieser oder jener
Art, solche Partikel vermehrt frei werden und die Tests dann darauf
reagieren, ohne dass deshalb das Virus tatsächlich vorhanden sein
muss? Immerhin sind bei den HIV-Tests etwa 60 sogenannte "Kreuzre-
aktionen" bekannt, also alternative Ursachen, die nichts mit dem
Virus zu tun haben, für ein positives Testergebnis. Um die Tragwei-
te abschätzen zu können, sollte man bedenken, dass ein HIV-
positiver Test für viele Betroffene einem Todesurteil gleichkommt.
Eines muss man sich bewusst sein: Die verschiedenen Influenzaviren,
zu denen auch das H5N1-Virus gehört, sind unter dem Elektronenmik-
roskop nicht voneinander zu unterscheiden. Das kann man ausschließ-
lich mit den entsprechenden Labortests. Es gibt etliche kritische
Wissenschaftler, die der Aussagekraft dieser Tests sehr skeptisch
gegenüberstehen und Dr. Mullis, der Erfinder der "PCR", einem Gen-
test, hatte im Falle von HIV seinem eigenen Verfahren die Fähigkeit
abgesprochen, zuverlässig das Virus nachzuweisen. Demnach wäre
nicht auszuschließen, dass die Nachweise für die Existenz zahlloser
Subtypen des Influenzavirus nichts weiter als Laborartefakte sind,
Scheinergebnisse ohne wirkliche Aussagekraft.
Doch die Schwächen der Testverfahren mal dahingestellt, ist es
vielleicht noch wichtiger zu erkennen, wie sehr wir uns inzwischen
von solchen Labortests abhängig gemacht haben. Nicht mehr die sorg-
fältige und umfassende Anamnese, solide Ausbildung, Erfahrung und
das menschliche Einfühlungsvermögen des Arztes zählen, sondern die
Ergebnisse, die uns z.T. weit entfernte Labore liefern, die niemals
den geringsten Kontakt zum Patienten haben und auch sonst nichts
von ihm wissen, außer vielleicht dem Ausgangsverdacht des Arztes.
Im Grunde bräuchten wir heute gar keine Ärzte mehr, sondern nur
noch angelerntes Personal, das die sichtbaren Symptome erfassen und
eine Laborprobe entnehmen kann. Der Arzt, wie ihn sich unser Ge-
sundheitssystem heute wünscht, ist eine reine Verschreibe-Maschine,
die entsprechend den medizinischen Richtlinien bei Diagnose A
(durch das Labor) das Medikament B zu verschreiben hat und damit
rechtlich aus dem Schneider ist, unabhängig davon, ob die Diagnose
auch stimmt und dem Patienten wirklich geholfen wird.
Aber vielleicht ist ja doch was dran, an der Gefährlichkeit des
Virus und frei nach Asterix und Obelix kann man nie wissen, ob
einem nicht irgendwann doch mal der Himmel auf den Kopf fällt. Wie
soll der einfache gallische Dorfbewohner das Risiko objektiv ein-
ordnen können, wenn ihm Druide und Dorfältester die reale Existenz
dieses Risikos versichern?
Wenn uns unsere heutigen Druiden in ihren weißen Ordenskitteln und
unsere würdig in Anzug und Krawatte auftretenden Dorfältesten ver-
sichern, dass uns jederzeit das Virus holen kann, müssen wir das
wohl glauben. Hauptsache, sie haben ihr Menschenmöglichstes getan,
uns rechtzeitig vor der Gefahr zu warnen und den Schaden zu mini-
mieren. Und wenn uns dann tatsächlich mal der Himmel auf den Kopf
fallen oder das Virus holen sollte, können wir ihnen nicht dafür
die Schuld geben, schließlich wurden wir ja auf Pressekonferenzen
rechtzeitig gewarnt.
Doch Gott sei dank leben wir heute nicht mehr in den Zeiten, in
denen Ketzer, die die Erde für eine Kugel hielten, mit dem Schei-
terhaufen bedroht wurden. Lassen Sie uns also öffentlich die Frage
stellen, ob die Gefahr, dass uns das Virus holen könnte, wirklich
real ist.
Ihr
Hans U. P. Tolzin
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[02] Seuchen- und Machtpolitik im 21. Jahrhundert
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(ht) Sich mit Verschwörungstheorien abzugeben, ist in unseren Zei-
ten eindeutig "politisch inkorrekt" und normalerweise auch tatsäch-
lich weder aufbauend noch hilfreich. Mir ist jedoch vor kurzem eine
Parallele zwischen der Vogelgrippe/SARS-Seuche von 2003 und der
gegenwärtigen angeblichen Vogelgrippe-Epidemie aufgefallen, von der
ich Ihnen berichten möchte.
Worum geht es? Vor - auf den Tag genau - 3 Jahren waren die Medien
voll mit Berichten vom Ausbruch der Geflügelpest (bzw. Vogelgrippe)
in Hühnerfabriken der Niederlande und angrenzenden deutschen Bun-
desländern. Nahezu gleichzeitig unternahm die weltweite SARS-
Hysterie ihren großen medialen Höhenflug.
Während sich die Medien mit den Schreckensmeldungen über die Vogel-
grippe und SARS beschäftigten, marschierte am 20. März 2003 die US-
Armee in den Irak ein. Kritiker werfen dem amerikanischen Präsiden-
ten Skrupellosigkeit, den Bruch des Völkerrechts und bewusste Vor-
täuschung von nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen auf iraki-
schem Boden vor. Selbst für ausgewiesene Freunde der USA sind diese
Vorwürfe nicht ganz von der Hand zu weisen.
Heute, genau drei Jahre später, sind die Medien wieder voll von der
Vogelgrippe. Und gleichzeitig scheint sich ebenso wieder eine neue
Krise im Nahen Osten zusammenzubrauen und eine mögliche militäri-
sche Intervention gegen den Iran ist im Gespräch.
Ich hoffe sehr, dass diese Parallele nur ein Zufall ist und nicht
mehr. Wenn sich allerdings die Hinweise bezüglich einer bevorste-
henden Umstellung des Ölhandels von Dollar auf den Euro durch den
Iran bewahrheiten sollten, etwas, was angeblich auch der Irak vor
dem 2. Golfkrieg geplant haben soll, sieht die Sache etwas ernster
aus. Denn die Folgen für die US-Währung, die US-Wirtschaft - und
der Druck auf derzeitige US-Regierung - wären nicht absehbar.
Falls Präsident Bush wirklich der Machtpolitiker sein sollte, den
seine Gegner in ihm sehen, wäre es nicht auszuschließen, dass die
US-Regierung ihren immensen Einfluss auf die WHO (sie ist ihr größ-
ter Geldgeber) für den Versuch ausgenutzt hat, die Weltbevölkerung
durch die Ausrufung einer globalen Seuche von gewissen anderen
Ereignissen abzulenken. So weit an den Haaren herbeigezogen scheint
diese Möglichkeit nicht, wenn man bedenkt, wie massiv die US-
Regierung kürzlich die Interessen des TAMIFLU-Linzenzgebers GILEAD
gegenüber dem Lizenznehmer und Hersteller Roche vertreten hat: US-
Verteidigungsminister Rumsfeld ist einer der Hauptaktionäre bei
GILEAD und somit einer der Hauptprofiteure der derzeitigen TAMIFLU-
Hysterie. Dass die US-Regierung hier in erster Linie zum Wohle der
Allgemeinheit gehandelt hat, ist nur schwerlich vorstellbar.
Wie dem auch sei, ich hoffe natürlich, Unrecht zu behalten und dass
es nicht schon wieder zu einem Krieg im Nahen Osten kommt. Und
ebenso, dass sich die rational kaum nachvollziehbare - weil nicht
auf realen Tatsachen basierende - H5N1-Panikmache ebenso von allei-
ne erledigt wie die SARS-Hysterie.
Nachfolgend ein paar interessante Links mit Hintergrundinformatio-
nen zum Thema, die für Ihre persönliche Meinungsbildung hilfreich
sein könnten. Bitte beachten Sie, dass diese Liste mit Sicherheit
nicht alle Aspekte erschöpfend abdecken kann.
--> Geflügelpest in Holland: Vertuschung eines Impfskandals?
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/32.htm#02
--> SARS - Wie ein Mythos entsteht
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/22.htm
--> Starb SARS-Entdecker Urbani an einer Überdosis Morphium?
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/26.htm#01
--> SARS: RKI-Empfehlung für untauglichen Antikörpertest?
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/29.htm#12
--> Angeblicher SARS-Beweis: Vom RKI ungeprüft übernommen?
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/38.htm#09
--> SARS: Angebliche Erfüllung der Koch-Postulate voller
Fehler?
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/54.htm#01
--> Umstellung des Ölhandels von Dollar auf Euro
http://www.sueddeutsche.de/,wirm3/ausland/artikel/129/72057/
http://www.choices.li/item.php?id=277
http://www.google.de/search?num=100&hl=de&q=irak+dollar+euro+site%3
Awww.zeit-fragen.ch&btnG=Suche&meta=lr%3Dlang_de
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