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Inhalt:
[01]
STIKO-Mitglied fordert mehr Medikamentenstudien an Kindern
[02] Kinderlähmung
- Größte Polio-Impfaktion Afrikas
[03] Impfkampagne
gegen Kinderlähmung - 300 Millionen Kinder
[04] Indien:
Polioviren aus Labor entwichen
[05] Bekannte
Impfnebenwirkung: Untröstliches andauerndes Weinen
[06] Asthma-Risiko
steigt durch Impfungen auf bis zu 1400 Prozent
[07] 3. Stuttgarter
Impfsymposium 11.-13. März: Jetzt anmelden!
[08] Impressum
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[01] STIKO-Mitglied fordert mehr Medikamentenstudien an Kindern
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 12. Nov. 2004
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=18209
(IR) Laut Prof. Dr.
Fred Zepp, Kinderarzt an der Universitätsklinik
Mainz, werden Arzneimittel durchschnittlich zu 50 Prozent außerhalb
ihres zugelassenen Altersbereiches oder Indikationsgebietes* einge-
setzt, auf der neontalogischen* Intensivstation sogar zu 90 Pro-
zent. Das führe im Vergleich mit zugelassenen Anwendungen mindes-
tens doppelt so häufig zu schweren Nebenwirkungen. Eine der Ursa-
chen sei, dass zu wenige Medikamentenstudien mit Kindern durchge-
führt würden. Dies sagte er auf einer Veranstaltung, die von einer
Stiftung der pharmazeutischen Industrie durchgeführt wurde. Prof.
Zepp ist Mitglied der ständigen Impfkommission (STIKO), die im
Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums Impfempfehlungen heraus-
gibt.
*Worterklärungen
Indikation = (Heil)Anzeige, Umstand, für den die Verabreichung
eines bestimmten Medikamentes angezeigt ist
Neontalogie = Spezialgebiet der Kinderheilkunde für die Behandlung
von Neugeborenen
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[02] Kinderlähmung - Größte Polio-Impfaktion Afrikas
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Quelle:
FAZ online vom 8. Okt. 2004
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E24C8E
E44AAE4456FB16FF3E526A5C4D9~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Kinderlähmung - Größte Polio-Impfaktion Afrikas
"Zur Ausrottung der Kinderlähmung hat am Freitag in Afrika die
größte Impfkampagne in der Geschichte des Kontinents begonnen. Eine
Million Freiwillige sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisa-
tion (WHO) vier Tage lang in West- und Zentralafrika unterwegs, um
80 Millionen Kinder in 23 Ländern zu impfen. "Afrika wird zeigen,
dass es einen Erfolg haben kann und will, wenn es um die Ausrottung
der Kinderlähmung geht", sagte WHO-Polioexperte David Heymann in
Genf. Die freiwilligen Helfer - Lehrer, Eltern, Pfadfinder - brin-
gen entweder den Impfstoff zu den Kindern oder unterhalten die
Impfstationen. (...)"
Kommentar IMPF-REPORTer:
Basis für diese beispiellose Impfaktion war die Ankündigung der
WHO, in Afrika drohe eine Katastrophe. Die FAZ Online vom 23. Juni
2004: "Afrika steht vor einer großen Tragödie. In Westafrika,
so
musste die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf vermelden,
kündige sich 'die größte Polioepidemie der vergangenen Jahre'
an."
Von Nord-Nigeria aus, wo sich ein vehementer Widerstand gegen die
Polioimpfung konzentrierte, drohe eine Verbreitung der Kinderläh-
mung auf andere afrikanische Länder, was sich bereits in Zunahmen
der Polio-Erkrankungen zeige. Doch das Thema ist wesentlich komple-
xer, als der durchschnittliche Zeitungsleser annehmen könnte. Da
ist einmal die Frage, nach welchen Kriterien in Afrika die Polio-
Diagnose gestellt wird. In vielen - vielleicht den meisten - Fällen
wird es keinen Virentest gegeben haben. Dies bedeutet, dass mögli-
che andere Ursachen für Polio-Symptome bis hin zu starken Lähmungen
gar nicht in die Statistiken einfließen. Hier sei an erster Stelle
die Vergiftung durch Pestizide genannt (in Nord-Nigeria wird DDT
gegen die Malariafliege gesprüht), die das zentrale Nervensystem
angreifen und Lähmungen hervorrufen können. Doch selbst wenn solche
Tests durchgeführt wurden, ist ihre Aussagekraft fraglich: Die
Annahme, dass sie nur auf ein spezifisches Virus reagieren und
nicht auf andere Partikel im Organismus, ist nicht durch unabhängi-
ge Forschungen abgesichert.
Weitere Informationen zu Polio: http://www.impfkritik.de/polio
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[03] Impfkampagne gegen Kinderlähmung - 300 Millionen Kinder
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Quelle:
krankenkassen.de vom 15. Okt. 2004
http://www.krankenkassen.de/dpa.php?id=29555&PHPSESSID=a66d2581a394
faef5250f0cf4b61c47b
Impfkampagne gegen Kinderlähmung - 300 Millionen Kinder weltweit
"Im Kampf gegen
die Kinderlähmung will die Weltgesundheitsorganisa-
tion (WHO) in einer weltweiten Impfkampagne 300 Millionen Kinder
impfen. In Afrika hatte dazu vor einer Woche die größte Impfaktion
in der Geschichte des Kontinents begonnen. In mehreren afrikani-
schen Ländern seien mittlerweile 90 Prozent aller Kinder unter fünf
Jahren immunisiert worden, berichtete die WHO am Freitag in Genf.
Allein in Indien sollten bis zum Wochenende knapp 170 Millionen
Kinder gegen das Poliovirus geimpft werden. Außer 25 westafrikani-
schen Ländern und Indien beteiligten sich auch Ägypten, Pakistan
und Afghanistan an der Kampagne. (...) Anlass der Kampagne war
unter anderem die Häufung von Poliofällen in Nigeria. (...) Allein
in Westafrika seien rund eine Million Helfer unterwegs gewesen, um
100 Millionen Impf-Dosen zu verteilen. (...)"
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[04] Indien: Polioviren aus Labor entwichen
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 7. Okt. 2004
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/10/07/181a0407.asp?cat=/mediz
in/infektion
Polioviren aus Labor entwichen
"In Indien sind Erreger
der Poliomyelitis aus zwei Laboratorien
entwichen und haben Medienberichten zufolge Menschen infiziert.
Laborstämme des Poliovirus seien kürzlich in sieben Fällen nachge-
wiesen worden, berichtete gestern die "Times of India". Solche
Vorfälle könnten die angestrebte Ausrottung der Kinderlähmung
in
Indien und weltweit gefährden. (...)"
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[05] Bekannte Impfnebenwirkung: Untröstliches andauerndes Weinen
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Quelle:
Dev Biol Stand. 1997;89:83-9
Uberall MA, Stehr K, Cherry JD, Heininger U, Schmitt-Grohe S, Laus-
sucq S, Eckhardt T.
Universitatsklinik für Kinder und Jugendliche, Erlangen, Germany.
"Severe adverse events in a comparative efficacy trial in Germany
in infants receiving either the Lederle/Takeda acellular pertussis
component DTP (DTaP) vaccine, the Lederle whole-cell component DTP
(DTP) or DT vaccine. The Pertussis Vaccine Study Group."
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/...t_uids=14871632
Untröstliches andauerndes Weinen eine bekannte Nebenwirkung bei
Impfungen
(IR) Die Erlanger Universitätsklinik für Kinder und Jugendli-
che führte im Jahr 1997 eine große Studie mit 10.000 Babys durch
und verglich die Nebenwirkungen bei drei Impfstoffen. Unter den
schweren Nebenwirkungen war Untröstliches andauerndes Weinen die
häufigste der schweren Nebenwirkungen, die hier gefunden wurde:
Beim alten Ganzzell-Pertussis-Diphtherie-Tetanus-Impfstoff von
Lederle kam sie 1 mal unter 113 Impfungen vor, beim neuen Diphthe-
rie-Tetanus-Pertussis-Impfstoff (Lederle/Takeda) immer noch einmal
unter 497. Der Diphtherie-Tetanus-Impfstoff verursachte diese Ne-
benwirkung 1 mal unter 359 Kindern.
Das untröstliche
andauernde Weinen oder schrilles Schreien kann der
Hinweis auf eine Enzephalitis (Gehirnentzündung) oder Enzephalo-
pathie (krankhafte, nichtentzündliche Hirnveränderung) sein.
Vom österreichischen
Medizinjournalisten Bert Ehgartner angestoßene
Diskussion zu dem Thema:
http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?s=bcc80b0c3cee9d528e8
0ccbf3ef06aa3&t=87590
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[06] Asthma-Risiko steigt durch Impfungen auf bis zu 1400 Prozent
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Quelle:
McKeever TM, Lewis SA, Smith C, Hubbard R.
"Vaccination and allergic disease: a birth cohort study."
Am J Public Health. 2004 Jun;94(6):985-9
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/...t_uids=15249303
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubme
d&dopt=Abstract&list_uids=15249303
Asthma-Risiko steigt durch Impfungen auf bis zu 1400 Prozent
(IR) Erstaunliches
brachte eine Studie mit knapp 30.000 Kindern des
gleichen Geburtenjahrgangs (= "Kohorte"), zutage, die im Zeitraum
von 1988 bis 99 durchgeführt wurde.
3,1 Prozent der Kinder
waren nicht gegen DPPT (Diphtherie-Polio-
Pertussis-Tetanus) geimpft und 5,8 Prozent der Kinder waren nicht
gegen MMR (Masern-Mumps-Röteln) geimpft. Die Wissenschaftler nahmen
nur solche Kinder in die Auswertung, die bei einem praktischen Arzt
registriert waren und wo dieser Arzt mindestens einmal vom Kind
auch besucht wurde.
Die Resultate: Die
DPPT-geimpften Kinder brachten es zusammen auf
75.435 Beobachtungsjahre in der Studie. Hier traten 3.805 Fälle von
Asthma auf. Die DPPT-ungeimpften Kinder brachten es zusammen auf
2.478 Beobachtungsjahre in der Studie. Hier traten 9 Fälle von
Asthma auf.
Im Verhältnis ergibt sich daraus für die gegen DPPT-geimpften Kin-
der ein erhöhtes Asthma-Risiko von fast 1400 Prozent! Die MMR ge-
impften Kinder hatten ebenfalls ein erhöhtes Asthmarisiko, aller-
dings nicht ganz so krass, aber immerhin noch 350 Prozent! Das
Risiko auf allergische Ekzeme stieg in der DPPT-Gruppe im Vergleich
zu den Ungeimpften um 940 Prozent, in der MMR-Gruppe um 461 Pro-
zent.
Die Wissenschaftler
waren über diese Ergebnisse sehr überrascht und
überprüften die Studie nun auf mögliche Störfaktoren oder
Fehler.
Sie stellten fest, dass die Gruppe der Geimpften sich von der Grup-
pe der großteils oder gänzlich Ungeimpften durch die Anzahl der
Arztbesuche unterschied. Die Ungeimpften hatten deutlich weniger
Arztbesuche. Da jemand, der nicht zum Arzt geht, auch keine Asthma-
diagnose gestellt bekommen kann, schlossen die Autoren daraus, dass
dies die Erklärung für die deutlich geringere Erkrankungsrate bei
den Ungeimpften sei. Dies hätte die Ergebnisse verfälscht und in
ihrer Schlussfolgerung schreiben sie: "Unsere Daten legen den
Schluss nahe, dass die Routine-Impfungen kein Risikofaktor für
Asthma oder Ekzeme sind."
Die Möglichkeit,
dass ein Teil der ungeimpften Kinder mit seltene-
rem Arztkontakt unerkannt an Asthma leiden und dadurch das Studien-
ergebnis geringfügig verzerren, ist durchaus gegeben. Dies allein
kann jedoch das festgestellte bis zu 14fach höhere Asthmarisiko
keinesfalls erklären! Dazu kommt, dass Kinder, die im beobachteten
Zeitraum überhaupt gar nicht beim Arzt waren (weil ungeimpft und
gesund) und deshalb vollständig aus dem Raster dieser Studie fie-
len, das Verhältnis wahrscheinlich noch weiter zu Ungunsten der
Impfungen verschlechtert hätten.
Eine der wichtigsten
Forderungen der impfkritischen Elternverbände
sind denn auch systematische Vergleiche zwischen völlig ungeimpften
und nach STIKO-Empfehlung voll durchgeimpften Kindern bzw. Erwach-
senen. Wenn wir beispielsweise annehmen, dass etwa 3 Prozent aller
Kinder in Deutschland überhaupt nicht geimpft sind, dann bleiben
bei ca. 750.000 Geburten jährlich ca. 23.000 Kinder völlig unge-
impft. Das bedeutet dass es in Deutschland ca. 1 Million völlig
ungeimpfte Menschen bis 45 Jahre gibt. Aus dieser nicht unerhebli-
chen Bevölkerungsgruppe je nach Studiengröße ein paar Hundert
oder
Tausend in einer Studie zusammenzufassen und mit nach einer zufäl-
lig ausgewählten voll nach STIKO durchgeimpften Gruppe zu verglei-
chen, sollte eigentlich für erfahrene Statistiker kein Problem
sein. Solche Studien werden jedoch nicht durchgeführt. Oder, sie
wurden durchgeführt und nicht publiziert, so dass ich nichts von
ihnen weiß.
Auch die im Grunde
nahe liegende Lösung, dass die Krankenkassen
einfach sowohl für geimpfte als auch für ungeimpfte Mitglieder die
abgerechneten Leistungen miteinander vergleichen, ist leider nicht
möglich: Die Krankenkassen verfügen gar nicht über personenbezogene
Abrechnungsdaten, da die Kassenärztlichen Verrechnungsstellen (KV)
diese nicht an die Krankenkassen zurückmelden. Die Zahlungen an die
KV erfolgen über eine anonyme Pauschale.
Die einzige mir bekannte
Studie, die diesen Vergleich anstrebt,
wird von einer privaten Elterngruppe in Salzburg, durchgeführt, die
zur Eigeninitiative griff. Unter knapp 600 seit 2001 erfassten
gänzlich ungeimpften Kinder wurde kein einziger Asthma-Fall festge-
stellt. Der Durchschnitt z.B. in Salzburg liegt bei 10 Prozent.
Grundlage dieses Artikels
ist eine vom österreichischen Medizin-
journalisten Bert Ehgartner angestoßene Diskussion im sog. "Hebam-
menforum" unter
http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=69363
Über die Studie
der Salzburger Elterngruppe
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/37.htm
Asthma durch Antibiotika:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/58.htm#09
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[07] 3. Stuttgarter Impfsymposium 11.-13. März: Jetzt anmelden!
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Das 3. Stuttgarter
Impfsymposium nähert sich. Hier noch einmal die
wichtigsten Daten:
Programm 11. März:
15-18 Uhr: Fortbildung für impfkritische Referenten
(mit Angelika Kögel-Schauz)
19-22 Uhr: Impfkritikertreffen
Programm 12. März:
Symposium mit
- Dr. med. Johann Loibner
- Dr. med. Klaus Hartmann
- Dr. med. Georg Kneißl
- Angelika Kögel-Schauz
- Franz Konz
Programm 13. März:
9-15 Uhr: Wild- und Heilkräuterwanderung mit Franz Konz
Weitere Informationen
finden Sie unter:
http://www.impf-report.de/symposium/2005
Das Anmeldeformular:
http://www.impf-report.de/symposium/2005/flugblatt.pdf
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[08]Impressum
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