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                          Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 22/2004
Von Eltern für Eltern                                   7. Mai 2004
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INHALT:

[01] Zusammenfassung der bisher erschienenen Folgen der Polio-Serie
[02] Die aktuelle Situation: Was hat sich geändert?
[03] Lebenslange Immunität? Das Post-Polio-Syndrom
[04] Wie ernst kann man die heutigen Virentests nehmen?
[05] Vier Ursachen für die (Vor-)Herrschaft der Erregertheorie
[06] Was können Sie tun?
[07] Ausblick auf den zweiten Teil der Polio-Serie
[08] Fußnoten
[09] Impressum


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[01] Zusammenfassung der bisher erschienenen Folgen der Polio-Serie
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Teil 1 und 2:

Bereits vor 100 Jahren galten Viren als Verursacher von diversen
Krankheiten, darunter auch die Kinderlähmung. Dafür gab es zwar
keinerlei Beweise, aber bei Übertragungsversuchen von Krankheiten
im Tierexperiment waren Bakterien aus Verursacher auszuschließen
und so ging man von der Existenz noch kleinerer und im Lichtmikro-
skop nicht sichtbarer Erreger aus.

Die optische Sichtbarmachung von Partikeln in Virusgröße war al-
lerdings erst ab dem Jahre 1939 durch das serienreife Elektronen-
mikroskop möglich. Allein schon aus diesem Grunde mußten sämtliche
Virushypothesen - unter Umständen für Jahrzehnte - bis zu diesem
Zeitpunkt als unbewiesen gelten.

Bis heute wird das Experiment von Dr. Landsteiner und seinem Kolle-
gen Popper im Jahre 1908 als der entscheidende Beweis gewertet, daß
die Kinderlähmung durch ein Virus verursacht wird. In diesem Expe-
riment wurde Rückenmarksgewebe eines an Kinderlähmung verstorbenen
Kindes in den Schädel von zwei Versuchsaffen injiziert. Die Inji-
zierung von körperfremdem Gewebe in den Schädel von Versuchsaffen
kann jedoch nachgewiesenermaßen polioähnliche Symptome auslösen. Da
damals - ebenso wenig wie in den Jahren danach - Kontrollexperimen-
te mit gesundem Rückenmarksgewebe durchgeführt wurden, liegt die
Aussagekraft solcher Experimente bezüglich eines hypothetischen
Poliovirus in Wahrheit bei Null.

Teil 3:

Den nächsten Schritt machte der erste Direktor des Rockefeller-
Instituts im Jahre 1909 in New York. Da er finanziell wesentlich
besser ausgestattet war als die Wiener Ärzte, konnte er bei der
Wiederholung des Landsteiner-Experiments mit mehr Versuchsaffen
arbeiten und die Polio-Symptome insgesamt 6 mal von einem zum
nächsten Affen übertragen.

Damit übernahm das Rockefeller-Kartell die Führung in der Poliofor-
schung. Der bereits damals sehr einflussreiche Konzern, zu dem auch
Pharmafirmen gehörten, war für seine rücksichtslosen Geschäftsprak-
tiken und den Versuch bekannt, das Gesundheitswesen auf medikamen-
töse Behandlungen einzuschränken und Naturheilmethoden auszugren-
zen. Insbesondere Abraham Flexner, der Bruder von Simon Flexner,
war in dieser Richtung sehr aktiv - und erfolgreich.

Auch die vom US-Präsidenten Roosevelt im Jahre 1937 gegründete
führende Spendenorganisation NFIP verfolgte eine sehr einseitige
Forschungspolitik, die ausschließlich auf die Entwicklung von Impf-
stoffen ausgerichtet war - ohne wirkliche Beweise für die Mikroben-
theorie.

Teil 4:

Seit den ersten Affenexperimenten von 1908 und 1909 bis zum ersten
"erfolgreichen" Feldversuch im Jahre 1954 änderte sich die Qualität
der Beweisführung kaum. Obwohl das Elektronenmikroskop ab 1939 zur
Verfügung stand, spielte der optische Beweis (1. Koch-Postulat) bis
1954 keine Rolle.

Stattdessen machen die Polioforscher immer wieder die frustrierende
Erfahrung, dass das angebliche Virus - über die Affenversuche -
immer nur in einem Bruchteil der Erkrankten nachzuweisen war.

Teil 5:

Anfang der 30er Jahre kamen zwei australische Forscher auf den
Gedanken, die Widersprüche der Virushypothese sei durch die Exis-
tenz von mindestens zwei unterschiedlichen Untertypen des vermeint-
lichen Poliovirus und deren unterschiedlichen Eigenschaften erklär-
bar.

Etwa 20 Jahre später wurde die These von den drei Virusuntertypen
(Typ I, II und III genannt) zur offiziellen Lehrmeinung. Man hatte
Versuchsaffen aus bestimmten Patientenproben gezüchtete Virussträn-
ge eingespritzt und danach solche, die aus Patientenproben gänzlich
anderer Gegenden stammten, und die aufgetretenen Symptome beobach-
tet. Es kristallisierten sich drei unterschiedliche Haupt-
Symptomatiken heraus, so daß man ab diesem Zeitpunkt davon ausging,
daß es entsprechend drei Untertypen des Virus gab.

Im Jahre 1954 begannen große Feldtests mit dem Salk-Impfstoff.
Diese Tests wurden als Erfolg gewertet, da die Poliofälle durch die
Impfung angeblich um 50 Prozent zurückgegangen waren. Tatsächlich
gab es jedoch unzählige Ungereimtheiten rund um diese Studie. Dazu
gehören z.B. der Zweifel daran, daß es sich wirklich um eine von
den durchführenden Ärzten und Impflingen unbeeinflussbare Doppel-
blindstudie gehandelt hat, die gleichzeitige Änderung der Falldefi-
nitionen für die Krankheit und weitere statistische Manipulationen.

Teil 6:

Die breite Einführung der Schluckimpfung in Deutschland im Jahre
1962 wird bis heute mit als DER Beweis für den Nutzen der Impfungen
gefeiert, denn statistisch gingen die Erkrankungs- und Todeszahlen
schlagartig zurück. Berücksichtigt man jedoch, daß im gleichen Jahr
das Bundesseuchengesetz in Kraft trat, ändert sich das Bild: Mit
dem Gesetz gingen veränderte Meldekriterien einher (ähnlich wie
Jahre vorher in den USA), und so sind die Zahlen vor und nach 1962
definitiv nicht miteinander vergleichbar.

Zudem fehlen bis heute Publikationen, die nachweisen, daß die be-
rühmten Koch-Postulate für das angebliche Poliovirus erfüllt wurden
und daß die Partikel, die man ab den 50er und 60er Jahren unter dem
Elektronenmikroskop betrachtet, tatsächlich etwas mit der Ursache
von Polio zu tun haben.

Verstehen Mikrobiologen wirklich das, was sie unter dem Mikroskop
betrachten und interpretieren sie die entdeckten Vorgänge wirklich
korrekt - oder sind sie vielmehr Opfer ihrer eigenen Projektionen
und vorgefassten Meinungen?

Wie die Polioforschung weiter verlief, erfahren Sie im nachfolgen-
den siebten und letzten) Teil der derzeitigen Polio-Serie.


--> Link zur POLIO-SERIE Teil 1:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/15.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 2:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/16.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 3:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/17.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 4:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/18.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 5:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/19.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 6:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/20.htm


--> Link zur gedruckten Originalausgabe der Polio-Serie:
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2004/2004_08.html

--> Link zum Polio-Diskussionsforum:
http://www.impfen-forum.de/viewforum.php?f=29


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[02] Die aktuelle Situation: Was hat sich geändert?
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Der Sabin-Lebendimpfstoff löste ab 1962 den Totimpfstoff von Salk
ab. Der Hauptgrund für diesen Wechsel lag darin, dass die relativ
einfache Einnahme über den Mund es wesentlich erleichterte, auch
die Bevölkerungen in den Entwicklungsländern zu erreichen.

1988 startete die WHO eine Initiative zur weltweiten Ausrottung der
Poliomyelitis. Zielmarke war das Jahr 2000. Nach WHO-Schätzungen
sind seitdem ca. fünf Millionen Menschen durch die Impfaktionen vor
Lähmungen bewahrt worden. Das eigentliche Ziel, die Ausrottung bis
2000, war jedoch nicht erreicht worden, denn Polio kommt auch heute
noch in mehreren Ländern endemisch und in Indien, Pakistan und
Nigeria epidemisch vor. Allerdings wurden im Jahr 1994 Amerika, im
Jahr 2000 der Westpazifische Raum und seit 2002 Europa offiziell
für poliofrei erklärt.

Um das Ziel der totalen Ausrottung doch noch zu erreichen, läuft
derzeit (2004) eine gigantische Impfaktion mit dem oralen Impf-
stoff. 250 Millionen Kinder sollen innerhalb von sechs Monaten
geimpft werden, um diese Krankheit bis 2005 endgültig zu vernich-
ten.

Nach offiziellen Angaben kommen auf etwa 800.000 Geimpfte (Schluck-
impfung) ein Impfpoliofall, also Polio durch (!) die Impfung.
Selbst, wenn diese Zahlen real und nicht hoffnungslos untertrieben
sein sollten, bedeutet das immer noch über 300 gelähmte Menschen,
die in der Regel vorher noch vollkommen gesund waren.

Man sagt uns, das sei der Preis dafür, dass die Mehrheit vor der
Krankheit verschont bleibe – und Gesundheit für die Mehrheit gäbe
es eben nur auf Kosten von Opfern einer Minderheit. Doch es liegt
an uns, ob wir diese Vampir-Mentalität unreflektiert übernehmen
wollen!

Nachdem in der westlichen Welt Polio immer seltener diagnostiziert
wird, sind es fast nur noch Impfpoliofälle, die bei uns vorkommen.
Seit 1991 waren in Deutschland von 14 gemeldeten Poliofällen 12
reine Impfpolio, zwei waren aus anderen Ländern durch Einreise
"importiert".

Diese Situation war in der Öffentlichkeit nicht mehr vertretbar,
weshalb die STIKO(111) die Empfehlung für den Lebendimpfstoff im
Jahre 1998 zurücknahm und seitdem nur noch den Totimpfstoff emp-
fiehlt. Seither wird der inaktivierte (zu spritzende) Impfstoff
empfohlen, wie in den meisten westlichen Ländern.


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[03] Lebenslange Immunität? Das Post-Polio-Syndrom
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Seit den 80er Jahren treten zunehmend Fälle mit dem sog. "Post-
Polio-Syndrom" (PPS) auf.

"Das Post-Polio-Syndrom (PPS) ist definiert als eine zunehmende
Schwäche nach einer Poliomyelitis-Erstinfektion. Die Poliomyelitis-
Erstinfektion erfolgte meist als Kind, die (Polio-)Erkrankung wurde
in ihrer Häufigkeit abrupt gestoppt nach Einführung der Polio-
schluckimpfung Ende der 50-iger Jahre. Das Post-Polio-Syndrom tritt
oft nach einer stabilen Phase von 10 bis 30 Jahren auf, der Verlauf
ist langsam fortschreitend. Es werden sowohl früher befallene als
auch völlig neue Muskelgruppen betroffen. In der Literatur findet
sich das Post–Polio-Syndrom häufiger bei Patienten mit schwerer
Infektion mit Beatmung und Lähmung aller Arme und Beine. Jedoch
kann es durchaus auch nach leichteren
Erstinfektionen auftreten."(112)

In allen Quellen wird betont, dass die Ursache nicht genau geklärt
und eine Heilung nicht möglich sei. In Deutschland soll es, so die
Schätzungen, noch etwa 60.000 Personen geben, die vor der Einfüh-
rung der Impfung an Polio erkrankt waren. Etwa die Hälfte davon,
also ca. 30.000, würde an diesem Syndrom leiden, meistens ohne es
zu wissen.

Die Existenz des Post-Polio-Syndroms wird verschiedentlich als
Argument dafür angeführt, wie wichtig die Impfung sei und man solle
sich doch unbedingt impfen lassen.

Jedoch stellt sich durch die Existenz dieser "Spätfolge" gerade
umgekehrt die Frage, wie die Impfung gegen Polio oder PPS schützen
soll, wenn noch nicht einmal das Durchleben der "Originalkrankheit"
eine lebenslange Immunität zur Folge hat, wie doch behauptet wird.

Beim Post-Polio-Syndrom, wie auch bei Polio selbst, sind die Ursa-
chen der offiziellen Medizin unbekannt. Doch es gibt Hinweise. Mehr
dazu in der zweiten Polio-Serie.


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[04] Wie ernst kann man die heutigen Virentests nehmen?
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Um beweisen zu können, dass ein spezifisches Virus eine bestimmte
Krankheit mit typischen Symptomen verursacht, muss dieses Virus in
einer gereinigten, von allen sonstigen Partikeln und Laborchemika-
lien befreiten Form vorliegen. Ansonsten können Forschungen und
Experimente nicht wirklich ausschließen, dass die Symptome ganz
oder teilweise durch die anderen in der Probe vorhandenen Bestand-
teile hervorgerufen werden. Das Gleiche gilt für die Eichung von
Virentests. Im Grunde gibt es zwei Methoden, die Genauigkeit eines
Virustests zu prüfen:

Methode 1:
Anhand einer Gruppe von Patienten, die eine bestimmte Diagnose
erhielten.

Methode 2:
Anhand des im engeren Sinne "isolierten", also von Fremdkörpern
gereinigten Virus.

Methode 1 hat selbst dann einen entscheidenden Nachteil, wenn der
Test zuverlässig und genau auf die Krankheit Poliomyelitis rea-
giert: Der Test kann zwar bestätigen, dass der Patient die entspre-
chenden Symptome hat, aber er lässt keine Aussage über die Ursache
(!) dieser Symptome zu. Es kann durch diese Methode z. B. nicht
ausgeschlossen werden, dass sie durch Medikamenten-Nebenwirkungen
oder Umweltgifte hervorgerufen wurden, also mit Viren nichts zu tun
haben.

Methode 2 erfordert, dass das Poliovirus in einem gereinigten Zu-
stand vorliegt. Wie will man sonst ausschließen, dass andere in
der Testsubstanz enthaltene Viren oder sonstige Partikel bei der
Entwicklung z. B. von Antikörper- oder Gen-Tests die Ergebnisse
verfälschen?

Dass diese Reinigung des Poliovirus bzw. die Virusisolierung im
engeren Sinne jemals stattgefunden hat, ist fraglich. Diesbezügli-
che Anfragen an deutsche Gesundheitsbehörden wurden bisher gar
nicht oder nur ausweichend beantwortet. Gerne werden allgemeine
mikrobiologische Standardwerke, also Sekundärliteratur benannt, in
der die angesprochene Frage gar nicht behandelt wird. Hakt man dann
nach und fragt nach der konkreten Originalliteratur, ist die typi-
sche Antwort z. B. des Robert-Koch-Instituts: "Leider können wir
aus Kapazitätsgründen keine Literaturrecherche für Sie übernehmen."

Dass solch eine Recherche erst notwendig wäre, um die Frage nach
der Virusisolierung zu beantworten, zeigt deutlich, dass die Prob-
lematik der Eichung von Virentests anhand des gereinigten Virus bei
den deutschen Gesundheitsbehörden bisher kein Thema war. Dies wie-
derum deutet darauf hin, dass die Virusnachweise bei Polio bis
heute eben nicht am Virus selbst geeicht sind, sondern anhand von
Symptomen. In Deutschland wie im Rest der Welt.

Fazit:

Für die Schuld des angeblichen Poliovirus an der Entstehung einer
als Poliomyelitis beschriebenen Krankheit gibt es bis heute keiner-
lei Beweise. Die in diesem Artikel angeführten Fakten deuten darauf
hin, dass die angeblichen Erfolge der Impfaktionen auf statistische
Manipulationen zurückzuführen sind. Die weit verbreitete Angst vor
einer Ansteckung ist somit unbegründet.

Über die wahren Ursachen der Poliomyelitis und alternative Behand-
lungsmethoden erfahren Sie mehr in der Fortsetzungsdepesche, die in
einigen Wochen erscheinen wird.


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[05] Vier Ursachen für die (Vor-)Herrschaft der Erregertheorie
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1. Des Menschen heimliche Sehnsucht nach dem guten Hirten

"Schon im Altertum standen sich zwei Schulen der Krankheitsentste-
hung unversöhnlich gegenüber: Einerseits diejenigen, die behaupte-
ten, dass Krankheit durch ein gestörtes Körpermilieu entstünde
(Verschlackung, Vergiftung der Körperflüssigkeit, des Milieus zwi-
schen den Zellen, außerhalb der Organzellen), andererseits die
Vertreter der Lehre, die Dämonen und von außen kommende Beeinflus-
sungen, wie z.B. Viren und Bakterien für Krankheit verantwortlich
machten und sich jeweils nur um Störungen innerhalb der Zellen
kümmerten."(113)

Diese beiden Schulen der Krankheitsentstehung sind nicht einfach
nur zwei medizinische Lehrmeinungen, sondern weit darüber hinaus
zwei miteinander völlig unvereinbare Lebenseinstellungen: Die eine
möchte die Verantwortung für das eigene Leben durch Schuldzuweisun-
gen nach außen abgeben, z. B. an böse Dämonen – oder Mikroben.
Gleichzeitig sucht sie Sicherheit, Berechenbarkeit und das minimale
Risiko. Die andere Denkweise erkennt Eigenverursachung an, auch für
das vermeintlich "Negative" wie Krankheiten, und ist bemüht, Posi-
tives daraus zu ziehen – auch aus Schicksalsschlägen, aus Krisen
und den unangenehmen Überraschungen des Lebens. Dahinter steht
letztlich eine spirituelle Sichtweise, wonach alles, was wir erfah-
ren, das Ergebnis dessen ist, was wir selbst ausgesandt haben.
Oder, um näher am Thema zu bleiben: Wenn ich krank werde, suche ich
die Ursache zuerst bei mir und meiner Lebensweise, denn die Krank-
heit bedeutet etwas, spiegelt etwas von mir selbst wieder.

Oberflächlich gesehen scheint es leichter zu sein, bei jedem Weh-
wehchen zum Arzt zu rennen und sich Pillen verschreiben zu lassen.
Wir sollten dies auch nicht verurteilen, denn diese Lebenseinstel-
lung schlummert mehr oder weniger in jedem von uns, droht ständig
auszubrechen und die Führung in unserem Leben zu übernehmen.

2. Des Menschen heimliche Sehnsucht nach Anerkennung

Ein zweiter, meist unausgesprochener Grund, warum der Mensch nach
Mikroben sucht, betrifft den Berufsstand, der sich mit ihnen be-
schäftigt: Dem erfolgreichen Forscher oder Arzt kommt mehr gesell-
schaftliche Anerkennung zu, wenn ER den Menschen die Verantwortung
für ihre Krankheit abnimmt. Indem ER ihnen sagt, welche Krankheit
sie haben, indem ER ihnen ein Medikament gibt, das die Krankheit
von ihnen nimmt, gewinnt er an Bedeutung und Respekt.

Um wie viel ablehnender wäre die Reaktion der meisten Menschen,
wenn man ihnen sagte, dass sie selber ihre Krankheit – wissentlich
oder unwissentlich – verursacht haben? Wer hört so etwas denn schon
gern? WER würde einem "Propheten", der einem sagt, man solle seine
Lebensweise ändern, Anerkennung – und Honorar – zollen? Das hat ja
schon zu biblischen Zeiten nicht funktioniert.

3. Der Mensch als Herdentier und Gruppenwesen

Die dritte Ursache für des Menschen vehemente Verfolgung der Erre-
gerhypothese liegt darin, dass der Mensch im Grunde kein Einzelgän-
ger, sondern ein Herdenwesen ist. Es fällt ihm sehr schwer, aus
Normen – ausgesprochenen wie unausgesprochenen – die ihm eine Grup-
pe setzt, auszubrechen und gegen den Strom zu schwimmen, da er
damit die Anerkennung von seinesgleichen und seine materielle Si-
cherheit riskiert. Eine solche Norm ist in unserer Gesellschaft,
unter Laien wie unter Fachleuten, die Erregertheorie. Michael Kent
hat im Editorial von Depesche 02/2004 zum Thema Gruppenzwang eine
sehr treffende Beschreibung abgegeben, der ich nichts hinzuzufügen
habe.

4. Kontrollfreaks an Bord!

Der vierte Grund ergibt sich aus den anderen drei: Da ein Großteil
der Menschen danach schreit, dass ihnen jemand die Verantwortung
für sich selber abnimmt, finden sich auch einige, die diesem Ruf
Folge leisten und genau das tun, indem sie zum einen diese Lebens-
einstellung fördern und zum anderen Abhängigkeiten schaffen und
ausbauen und dafür den Preis, sei er bewusst oder unbewusst verein-
bart, verlangen.

Da ist ein heutzutage ins Gigantische mutierte Gesundheitssystem,
das vor allem von den finanziellen Interessen der Beteiligten,
allen voran den Eignern der Pharmaindustrie, diktiert wird (siehe
dazu ebenfalls Depesche 02/04).

Bei allem Unheil, das sie anrichten mögen, bei allen Halb- und
Unwahrheiten, die sie zur Wahrung ihrer Vorteile verbreiten, müssen
wir uns darüber im Klaren sein, dass sie genau das bieten, was die
meisten Menschen suchen: Gründe dafür, sich und die eigene Lebens-
weise nicht verändern zu müssen!! Darum lassen Sie uns mit den
Beteiligten der Experimente von 1908 und danach nicht zu sehr ins
Gericht gehen, sondern vielmehr die richtigen Lehren daraus ziehen.


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[06] Was können Sie tun?
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Wenn Ihnen nach der Lektüre dieses Artikels die Frage der Beweise
für die Erregerhypothese auf den Nägeln brennt und Sie für sich
selbst Klärung suchen, so können Sie dies auf folgende Weise tun:

1. Weitersagen

Verbreiten Sie diesen Text unter Ihren Freunden und Bekannten. Je
mehr Menschen die andere Seite der Medaille kennen lernen, desto
mehr Gewicht haben unsere Fragen an die zuständigen Behörden und
Institutionen.

2. Unterschriften für die Murrhardter Forderungen sammeln

Sammeln Sie Unterschriften für die "Murrhardter Forderungen"(114).
Derzeit liegen ca. 800 Unterschriften vor. Wenn es mindestens Zehn-
tausend geworden sind, möchte ich die Forderungen und die Unter-
schriften möglichst publikumswirksam entweder dem Landesgesund-
heitsamt Stuttgart oder dem Robert-Koch-Institut in Berlin oder der
Gesundheitsministerin – oder allen Dreien – übergeben.

3. Örtliches Gesundheitsamt zur Stellungnahme auffordern

Überreichen Sie die "Murrhardter Forderungen" Ihrem örtlichen Ge-
sundheitsamt und bestehen Sie auf eine schriftliche Stellungnahme.
Solche Stellungnahmen sammle ich, um darauf weitere Aktionen aufzu-
bauen. Meine Hoffnung dabei ist auch, dass Ihre Anfragen bei den
Gesundheitsämtern zu vermehrten Rückfragen bei den Landesbehörden
und dem Robert-Koch-Institut führen. Vielleicht wird man dann ja
zumindest bei der Erfindung neuer Viren etwas vorsichtiger...


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[07] Ausblick auf den zweiten Teil der Polio-Serie
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Die wahren Ursachen von aufsteigenden Lähmungen

1. Blutunterzucker durch denaturierte Nahrung in Verbindung mit
Überanstrengung (nach Dr. med. Sandler)
2. Einsatz von Pestiziden/Insektiziden: DDT und ähnliche
3. Medikamentennebenwirkungen, insbesondere nach Impfungen
4. Psychische Ursachen (z.B. Konfliktschocks nach Dr. Hamer)

Alternative Behandlungsmethoden:

1. Krankengymnastik und heiße Umschläge nach Schwester Kenny
2. Klassische Homöopathie
3. Magnesiumchlorid
4. Hochdosiertes Vitamin C

Dieser Artikel wird voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni in der
Kent-Depesche erscheinen. Siehe auch: http://www.kent-depesche.de


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[08] Fußnoten
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(111) STIKO: Abkürzung für die am RKI angesiedelte "Ständige Impf-
kommission"; gibt Impfempfehlungen aus

(112) Quelle: www.post-polio-syndrom.de (Wicker-Klinik in Bad Wil-
dungen).

(113) frei zitiert nach Prof. Dr. med. habil. Dr. Dr. Karl J.
Probst auf seiner Webseite. Siehe auch www.prof-
probst.de/dynasite.cfm?dss id=1670&dsmid=1616

(114) Murrhardter Forderungen mit Unterschriftenliste in Depesche
Nr. 28/2002 oder im Internet: www.impfkritik.de/forderungen

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[09] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans U. P. Tolzin, Angelika Kögel-Schauz
und andere

Adresse:
IMPF-REPORT, c/o Hans U. P. Tolzin,
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