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                          Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe  Nr. 19/2004
Von Eltern für Eltern                                19. April 2004
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INHALT:

[01] Zusammenfassung der bisher erschienenen Folgen der Polio-Serie
[02] Drei Untertypen des Poliovirus - Entdeckung oder Erfindung?
[03] Der große Feldtest von 1954 - Endlich der Beweis?
[04] Der Rückgang der Poliozahlen begann bereits Jahre zuvor
[05] Fehlende Vergleichbarkeit der Test- und Placebogruppen
[06] Ungeklärte Fragen zum "Cutter-Unfall"
[07] Teilimpfung und Anstieg im Jahre 1954
[08] Zeitgleich zum Feldtest: Veränderung der Falldefinition
[09] Völlig neue Krankheiten bei gleicher Symptomatik
[10] Fußnoten
[11] Impressum


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[01] Zusammenfassung der bisher erschienenen Folgen der Polio-Serie
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Teil 1 und 2:

Bereits vor 100 Jahren galten Viren als Verursacher von diversen
Krankheiten, darunter auch die Kinderlähmung. Dieser Überzeugung
lag allein die Tatsache zugrunde, dass in den Gewebeproben der
betroffenen Lebewesen keine Bakterien nachweisbar waren und man
sich keine andere Ursachen für das gehäufte Vorkommen eben dieser
Krankheiten vorstellen konnte oder wollte. Die Infektionshypothese
von Louis Pasteur und Dr. Robert Koch wurde quasi automatisch als
zutreffend für alle Fälle angenommen, in denen Bakterien als Über-
träger ausschieden.

Die optische Sichtbarmachung von Partikeln in Virusgröße war al-
lerdings erst ab dem Jahre 1939 durch das in Serienproduktion ge-
gangene Elektronenmikroskop möglich. Allein schon aus diesem Grunde
mußten alle Virushypothesen - unter Umständen für Jahrzehnte - bis
zu diesem Zeitpunkt als unbewiesen gelten.

Bis heute wird das Experiment von Dr. Landsteiner und seinem Kolle-
gen Popper im Jahre 1908 als der entscheidende Beweis gewertet, daß
die Kinderlähmung durch ein Virus verursacht wird. In diesem Expe-
riment wurde Rückenmarksgewebe eines an Kinderlähmung verstorbenen
Kindes in den Schädel von zwei Versuchsaffen injiziert. Die Inji-
zierung von körperfremdem Gewebe in den Schädel von Versuchsaffen
kann jedoch nachgewiesenermaßen polioähnliche Symptome auslösen. Da
damals - ebenso wenig wie in den Jahren danach - Kontrollexperimen-
te mit gesundem Rückenmarksgewebe durchgeführt wurden, liegt die
Aussagekraft solcher Experimente bezüglich eines hypothetischen
Poliovirus in Wahrheit bei Null.

Teil 3:

Den nächsten Schritt machte der erste Direktor des Rockefeller-
Instituts im Jahre 1909 in New York. Da er finanziell besser aus-
gestattet war als die Wiener Ärzte, konnte er bei der Wiederholung
des Landsteiner-Experiments mit mehr Versuchsaffen arbeiten und die
Polio-Symptome insgesamt 6 mal von einem zum nächsten Affen über-
tragen.

Damit übernahm das Rockefeller-Kartell die Führung in der Poliofor-
schung. Der bereits damals sehr einflussreiche Konzern Rockefel-
lers, zu dem auch Pharmafirmen gehörten, war für seine rücksichts-
losen Geschäftspraktiken und den Versuch bekannt, das Gesundheits-
wesen auf medikamentöse Behandlungen einzuschränken und Naturheil-
methoden auszugrenzen. Insbesondere Abraham Flexner, der Bruder von
Simon Flexner, war in dieser Richtung sehr aktiv - und erfolgreich.

Auch die vom US-Präsidenten Roosevelt im Jahre 1937 gegründete
führende Spendenorganisation NFIP verfolgte eine sehr einseitige
Forschungspolitik, die ausschließlich auf die Entwicklung von Impf-
stoffen ausgerichtet war - ohne daß es wirkliche Beweise für die
Mikrobentheorie gab.

Teil 4:

Seit den ersten Affenexperimenten von 1908 und 1909 bis zum ersten
"erfolgreichen" Feldversuch im Jahre 1954 änderte sich die Qualität
der Beweisführung kaum. Obwohl Elektronenmikroskop ab 1939 zur
Verfügung stand, spielte der optische Beweis (1. Koch-Postulat) bis
1954 keine Rolle.

Stattdessen machen die Polioforscher immer wieder die frustrierende
Erfahrung, dass das angebliche Virus - über die Affenversuche -
immer nur in einem Bruchteil der Erkrankten nachzuweisen war.

Wie die Polioforschung weiter verlief, erfahren Sie im nachfolgen-
den fünften Teil der Serie.

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 1:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/15.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 2:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/16.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 3:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/17.htm

--> Link zur POLIO-SERIE Teil 4:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/18.htm

--> Link zur gedruckten Originalausgabe der Polio-Serie:
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2004/2004_08.html

--> Link zum Polio-Diskussionsforum:
http://www.impfen-forum.de/viewforum.php?f=29


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[02] Drei Untertypen des Poliovirus - Entdeckung oder Erfindung?
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Entsprechend der herrschenden medizinischen Ideologie hielt man
Poliomyelitis für eine ansteckende Krankheit, die durch ein (un-
sichtbares) Virus verursacht wird und als Folge einer Infektion
eine lebenslange Immunität erzeugt. Diese Immunität würde durch die
Existenz von Antikörpern erklärt, die aber ebenfalls – weil zu
klein – nicht sichtbar waren.

Wie also wurde der Nachweis dieser Antikörper in den 30er Jahren
des letzten Jahrhunderts geführt? Hierzu ging man in zwei Schritten
vor: Im ersten Schritt wurde einer an Poliomyelitis verstorbenen
Person Gewebe des Rückenmarks entnommen und in einen Versuchsaffen
injiziert. Wenn es für die Forscher gut lief, zeigte der Affe die
entsprechenden Symptome.

Im zweiten Schritt bekam der gleiche Affe nochmals eine Injektion
mit dem „Virus". Zeigten nach dem zweiten Versuch ebenfalls Polio-
Symptome, dann war der Affe logischerweise durch die erste Injekti-
on nicht immun gegen das „Virus" geworden. Traten jedoch keinerlei
entsprechenden Auswirkungen in Erscheinung, hielt man dies für die
Folge einer durch die erste Injektion angeregte Produktion von
Antikörpern und einer damit verbundenen Immunität gegen die Krank-
heit.

In keiner der von mir bisher durchgesehenen Literatur ist verzeich-
net, dass die Forscher Faktoren wie die Menge des enthaltenden
kranken Gewebes oder der injizierten Lösung, die Art der Bearbei-
tung der Gewebeprobe, der verwendeten Laborchemikalien oder der
Behandlung der Tiere vor, während und nach dem Versuch als etwas
berücksichtigten, das die Ergebnisse der Versuche in irgendeiner
Weise beeinflussen könnte. Vielmehr scheinen sie wie hypnotisiert
von dem Virus, das in dem erkrankten Gewebe vorhanden und übertrag-
bar sein soll, von dessen Existenz sie wie besessen sind und auf
dessen Spur sie sich wähnen.

Die Ergebnisse beim Versuch der „Isolierung" des geheimnisvollen
Virus und beim Antikörpernachweis (durch wiederholte Injektion)
fallen dementsprechend unterschiedlich aus, ohne dass sich die
Forscher die Ursachen dafür erklären können.

Doch im Jahre 1931 kommen die australischen Forscher Dr. Frank
Burnet und Jean Macnamara auf eine elegante Lösung dieses Prob-
lems:(92) Sie stellen die Hypothese auf, dass es mindestens zwei
unterschiedliche Untertypen des Poliovirus geben müsse, die jeweils
unterschiedlich ausgeprägte Virulenz (= Fähigkeiten zur Ansteckung
und Vermehrung, „Angriffskraft") besitzen würden und nach einer
Erkrankung auch nur gegen den eigenen Untertyp immunisieren.

Wie kamen Burnet und Macnamara auf diese Idee? Sie unternahmen sog.
„Kreuztests", indem sie für die Erst- und Wiederholungsinjektion
Virenstränge völlig unterschiedlicher geografischer Herkunft ver-
wendeten:

Einen in den USA üblicherweise verwendeten Strang und einen anderen
Strang, der einem in Australien verstorbenen Poliokranken entnommen
wurde.

Da bei der Wiederholungsinjektion in drei Fällen keine Immunität
nachweisbar war (die Affen zeigten Poliosymptome, waren also nicht
durch den Erstversuch „immun" geworden), vermuteten sie erstmals
unterschiedliche Virustypen. Es wäre hier natürlich außerordentlich
interessant, die genaue Versuchsbeschreibung zu kennen und die Zahl
der Tiere, die insgesamt getestet wurden, doch die bei John R. Paul
angegebene Originalquelle(93) konnte ich in der Landesbibliothek
Stuttgart leider nicht ausfindig machen.

Die neue Idee wird in der amerikanischen Fachwelt wegen der Unbe-
kanntheit der Australier zunächst nur zögernd aufgenommen, erfreut
sich jedoch mit den Jahren zunehmender Beliebtheit.

Im Jahre 1948 beginnt schließlich, koordiniert von der NFIP, eine
groß angelegte Studie zur Festlegung der Virustypen. Vier Labors
arbeiten dabei zusammen. Das erklärte Ziel ist, herauszufinden, ob
es noch mehr als die beiden vermuteten Virustypen der Poliomyelitis
gibt, die jeweils eine unterschiedliche Virulenz aufweisen und die
eine Immunität nur für den eigenen Virustyp hervorrufen. 250 Vi-
renstränge aus der ganzen Welt werden untersucht und jeweils in
fünf Affen injiziert.

Dann wird in einer zweiten Injektion getestet, welche anderen Vi-
renstränge in der Lage sind, in diesen Affen experimentelle Polio-
myelitis hervorzurufen. Auch hier wären die genauen Umstände der
Versuche natürlich sehr interessant. Die Untersuchungen werden 1951
abgeschlossen.

Ergebnis: Es gibt drei Untertypen des Poliovirus.(94) Dies gilt bis
zum heutigen Tag als wissenschaftlich gesicherter Fakt. Und bis
heute sind diese drei angeblichen Virustypen unter dem Elektronen-
mikroskop (EM) nicht voneinander zu unterscheiden. Die Testverfah-
ren zur Unterscheidung dieser Untertypen basieren demnach keines-
wegs auf direkten Virusnachweisen durch das EM bzw. durch Virusiso-
lation im engeren Sinne, sondern auf der reinen Interpretation
unterschiedlicher Symptome und fragwürdiger Experimente.


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[03] Der große Feldtest von 1954 - Endlich der Beweis?
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Im Jahr 1954 führte die NFIP einen gigantischen landesweiten Feld-
test mit dem inaktivieren Impfstoff von Salk durch. Insgesamt nah-
men 1,8 Millionen Kinder der ersten bis dritten Schulklasse an
dieser Aktion teil. Der Erfolg dieser Aktion wurde am 12. April
1955 während einer turbulenten Veranstaltung unter maximalem Me-
dieninteresse bekannt gegeben: Es seien keine Nebenwirkungen beo-
bachtet worden und die Rate der Poliofälle in der Gruppe mit dem
echten Impfstoff habe sich um die Hälfte reduziert. Noch am selben
Tag wurde der Impfstoff von der zuständigen Behörde zugelassen –
ohne dass die Mitglieder des zuständigen Gremiums den Bericht der
Feldtests mit eigenen Augen gelesen hätten!(95)

Die Zulassung eines Impfstoffs ist normalerweise ein komplizierter
und langwieriger Vorgang, zu-mal die Vorläufer des Polioimpfstoffs
aus dem Jahre 1935 eine Katastrophe verursachten, was allen Betei-
ligten noch in den Knochen steckte. Die Zulassung des Salk-
Impfstoffs machte hier eine einmalige Ausnahme, die John R. Paul,
der Autor von „A History of Poliomyelitis" damit erklärt, dass von
den Medien und Politikern ein unglaublicher Erwartungsdruck ausge-
übt wurde.

Es ist müßig, die Frage zu stellen, ob der Impfstoff, der sich
nicht wesentlich vom Katastrophenimpfstoff aus dem Jahre 1935 un-
terschied, bei einem normalen Zulassungsverfahren genehmigt worden
wäre – vor allem nach Bekanntwerden von Impfpoliofällen (also Fäl-
len von Polio, die durch die Impfung verursacht wurden) nur zwei
Wochen nach der überstürzten Zulassung.
Aufgrund der panischen Angst, die in der amerikanischen Bevölkerung
vor der Kinderlähmung herrschte und die von den Behörden und For-
schungsinstitutionen nach Kräften geschürt wurde, war man heilfroh,
dass jetzt endlich ein Impfstoff zur Verfügung stand. Von da an
startete der Salk-Impfstoff einen Siegeszug über den Planeten, der
später nur noch durch den Sabin-Lebendimpfstoff überflügelt werden
sollte.

Mit dem erfolgreichen Feldtest war jetzt „endgültig bewiesen", dass
es sich bei der Ursache von Polio um ein Virus handeln musste – wie
sonst hätte der Impfstoffe so wirksam sein können?

Müssen wir nun die voreiligen Interpretationen der Poliopioniere
als weise Vorausahnung anerkennen? Lassen Sie uns hierzu das angeb-
lich so glorreiche Ergebnis des Feldtests etwas genauer unter die
Lupe nehmen.


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[04] Der Rückgang der Poliozahlen begann bereits Jahre zuvor
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Den absoluten Höhepunkt der Polioepidemien in den USA gab es im
Jahr 1952 mit 59.000 Fällen (siehe hierzu auch Grafik auf Seite 8).
Danach begann der rapide Absturz der Kurve. Der Feldtest fand je-
doch erst 1954 statt und die Zulassung war im April 1955.(96) Die
Massenimpfungen begannen ebenfalls im Frühjahr 1955. Ein wirklich
deutlicher statistischer Rückgang der Poliozahlen hätte demnach
erst im Laufe des Jahres 1955 zum Tragen kommen können. Woher also
rührte der bemerkenswerte Rückgang im Jahr 1953, wenn es der neue
Impfstoff nicht sein konnte?(97)


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[05] Fehlende Vergleichbarkeit der Test- und Placebogruppen
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Die Testgruppe, die den echten Impfstoff erhielt (mehr als 400.000
Kinder) bestand aus Zweitklässlern, die beiden Placebogruppen
(Testgruppen, die nur einen Scheinimpfstoff erhielten) dagegen aus
Erst- und Drittklässlern. Nun sind aber die Altersgruppen unter-
schiedlich empfänglich für die Krankheit. Die sensibelste Alter-
gruppe waren Vorschulkinder. Das Gefälle zwischen den 6- und
7jährigen bzw. 7- und 8jährigen war immer noch bedeutend genug, so
dass diese Gruppen nur schwer vergleichbar waren.

Des weiteren handelte es sich laut „HARPup" bei der Testgruppe um
freiwillige und bei der Placebogruppe um Pflicht-Teilnehmer. Auch
dies kann nicht kalkulierbare Verzerrungen des Ergebnisses zur
Folge haben. Selbst wenn diese Ungenauigkeiten nur minimal wären,
hätten sie bei sauberer wissenschaftlicher Arbeit doch vermieden
werden sollen!

Außerdem könnte dann von einer Doppelblindstudie nicht mehr die
Rede sein, wenn sowohl die impfenden Ärzte als auch die „Freiwil-
ligen" und „Verpflichteten" aufgrund ihrer Gruppen-zugehörigekeit
wissen, ob echter oder der scheinbare Impfstoff in der Spritze
war.(97) Diejenigen, die wissen, dass es sich um den echten Impf-
stoff handelt, werden sich viel sicherer fühlen als die Kinder aus
der Kontrollgruppe. Auch das Meldeverhalten der untersuchenden
Ärzte kann dadurch – bewusst oder unbewusst – beeinflusst werden.


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[06] Ungeklärte Fragen zum „Cutter-Unfall"
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Am 12. April 1955 wurde der angebliche Erfolg des Feldtestes trium-
phierend bekanntgegeben und der Impfstoff zugelassen. Nur 13 Tage
danach wurden Fälle von Lähmung nach der Impfung bekannt. Insgesamt
wurden 204 Fälle gezählt. Die Impfschäden wurden einem bestimmten
Impfstoffhersteller namens Cutter zugeordnet, der einige Char-
gen(98) seiner Produktion angeblich nicht ausreichend mit Formalin
deaktiviert haben sollte. Allerdings wurden nur 79 dieser 204 Fälle
publiziert. Somit war die Ursache bei etwa zwei Drittel, nämlich
bei 125 Impfschadensfällen, nicht überprüfbar!


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[07] Teilimpfung und Anstieg im Jahre 1954
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Im Abschlussbericht des Feldtestes wurden Poliofälle, die nach der
ersten Teilimpfung und vor der zweiten Teilimpfung auftraten, als
„nicht geimpft" gezählt. Die genauen Zahlen sind nicht bekannt.(97)

Polio-Anstieg im April/Mai 1955

Die wöchentlichen Poliofall-berichte der US-Seuchenbehörde CDC
(Center for Deasease Control, Zentrum für Krankheitskontrolle)
zeigen für April und Mai 1955, einem intensiven Impfzeitraum, im
Vergleich zu früheren Epidemien einen ungewöhnlichen Anstieg der
Fälle an.(99)


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[08] Zeitgleich zum Feldtest: Veränderung der Falldefinition
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Laut Prof. Bernard G. Greenberg, Leiter der Abteilung für Biosta-
tistiken an der Universität von North Carolina, wurde die Definiti-
on für paralytische(100) Poliomyelitis im Jahre 1954 geändert: Bis
1954 reichte es zur statistischen Erfassung eines paralytischen
Poliofalles aus, wenn die Lähmung 24 Stunden lang bestand. Es war
auch kein Labortest gefordert, die Beobachtung von sichtbaren Sym-
ptomen genügte.

Ab 1954 wurde jedoch die Definition geändert: Zur paralytischen
Poliomyelitis wurden nur noch Fälle gezählt, bei denen die Läh-
mungssymptome noch nach 60 Tagen bestanden. Da diese Fälle nur
einen Bruchteil der bisher erfassten Gesamtzahl ausmachten, war
damit ein Absturz der Epidemiekurve vorprogrammiert(101) (verglei-
che auch Grafik unten).

Weniger Epidemien: Veränderung der Epidemiedefinition ab 1955

Vor 1955 wurde eine Epidemie dadurch definiert, dass auf 100.000
Einwohner mehr als 20 Fälle kamen. Ab 1955 mussten 35 Fälle auf
100.000 Einwohner auftreten, damit sie als Epidemie in der offi-
ziellen Statistik berücksichtigt wurden.(102)


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[09] Völlig neue Krankheiten bei gleicher Symptomatik
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Laut Prof. Greenberg tendierten Ärzte aufgrund der massiven Impf-
propaganda dazu, bei geimpften Kindern eine andere Diagnose zu
suchen als bei ungeimpften Kindern. Dabei halfen gerade erst „ent-
deckte" Krankheiten, z. B. die „aseptische Meningitis",(103) die
exakt die gleichen Symptome aufweist wie die nichtparalytische
Poliomyelitis.

Nachfolgend eine Statistiken aus den USA:(104)

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                                   NICHT
              PARALYTISCHE    ASEPTISCHE
JAHR          POLIO           MENINGITIS
----------------------------------------
1951 - 1960   70.083                   0
1961 - 1982      589             102.999
1983 - 1992        0             117.366


Ein Beispiel aus Los Angeles:(105)

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                              VIRALE ODER
                               ASEPTISCHE
JAHR           POLIO           MENINGITIS
-----------------------------------------
1960             273                   53
1961              65                  161
1963              31                  151
1966 (Sept.)       5                  256

Diese und weitere, hier nicht aufgeführte Statistiken legen nahe,
dass der Rückgang der Polioepidemien durch den Salk-Impfstoff so
nicht stimmen kann!

Im Gegenteil scheinen nichtparalytische sowie paralytische Polio-
fälle sogar vermehrt aufzutreten. Dies ist für Laien – und für
viele Fachleute ebenso – nicht ohne Weiteres erkennbar.


Im nächsten Teil der Polio-Serie lesen Sie:

- Einführung des Impfstoffs in Deutschland
- Die Koch-Postulate im Zeitalter des Elektronenmikroskops
- Das große Dilemma der Mikrobiologen. Eine Analogie


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[10] Fußnoten
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(92) Quelle: John R. Paul: "History of Poliomyelitis", Seite 225ff.

(93) Bei Paul angegebene Originalquelle: F. M. Burnet and J.
Macnamara: Immuno-logical differences between strains of
poliomyelitic virus. J. exp. Path., 12: 57-61, 1931.

(94) Quelle: John R. Paul: „History of Poliomyelitis" Seite 433-
434.

(95) Quelle: "Pesticides and Polio", Jim West, Townsend Letter for
Doctors and Patients, Juni 2000, Seite 68-75
Siehe auch die Webseite:
h
ttp://www.geocities.com/harpub/salkvacc.htm, (c) HARpub 1985-2004

(96) Mehr zu den wahrscheinlichen Hinter-gründen des Rückgangs,
nämlich der öffentlichen Diskussion über die schädlichen Eigen-
schaften von DDT und ähnlichen Pestiziden Anfang der 50er Jahre, in
der Fortsetzungsdepesche in einigen Wochen.
(97) Quelle: Maurice Beddow Bayly, The Story Of The Salk
Antipoliomyelitis Vaccine, 1956, zitiert bei „HARPup".

(98) Charge: Serie von Arzneimitteln, die während eines Arbeitsab-
schnittes und mit den gleichen Rohstoffen gefertigt und verpackt
werden.

(99) Quelle: HARPub, http://www.geocities.com/harpub/salkvacc.htm,
angegebene Primärquelle: CDC, Polio Packet, 1959.

(100) Paralyse: Lähmung von gr. „paralysis" (Lähmung).

(101) Quelle: http://64.41.99.118/vran/vaccines/polio/rodale
_pg5.htm,
Siehe auch: Simone Delarue, "Impfschutz - Irrtum oder Lüge",
Hirthammer 1995

(102) Quelle: http://www.worldchiropracticalliance.org/tcj/1989/
aug/aug1989g.htm

(103) aseptisch: nichtbakteriell; Meningitis: Entzündung der
Meningen (= Hirn- u./oder Rückenmarkshäute).

(104) Quelle: http://www.vaccinetruth.org/ polio_vaccines.htm
(Originalquelle leider nicht angegeben).

(105) Quelle: http://www.kt70.com/~jamesjpn/HealthTopics/
immunization.htm (Angegebene Originalquelle: Los Angeles County
Health Index: Morbidity and Mortality, Reportable Diseases).


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[11] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans U. P. Tolzin, Angelika Kögel-Schauz
und andere

Adresse:
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