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                          Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 15/2004
Von Eltern für Eltern                                 1. April 2004
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P O L I O - S E R I E   T e i l   1
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INHALT:

[01] Zu dieser Ausgabe
[02] Vorwort zur Polio-Serie
[03] Poliomyelitis – was ist das?
     - Wortherkunft
     - Symptome – zwei Phasen
     - Plötzliches endemisches Erscheinen im 19. Jahrhundert
     - Die Frage der Übertragung
     - Die Antwort der Schulmedizin: Die Hygiene ist schuld
[04] Fußnoten
[05] Impressum


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[01] Zu dieser Ausgabe
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Lieber Leser,

mit dieser Ausgabe des IMPF-REPORT beginnt eine voraussichtlich
insgesamt 8 Teile umfassende Serie über die Entdeckung und Erfor-
schung des (angeblichen) Poliovirus und Entwicklung der Impfstoffe.
Daran wird sich eine zweite Serie über die wahrscheinlich wahren
Ursachen der Kinderlähmung und diverse Behandlungsmöglichkeiten
anschließen.

Sämtliche Texte der ersten Serie erschienen Mitte März in der Dop-
pelausgabe Nr. 7/8 der "Kent-Depesche" und können auf folgender
Webseite in gedruckter Form bestellt werden:
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2004/2004_08.html
Oder über den Sabinehinz Verlag, Hasenbergstr. 107, 70176 Stutt-
gart, Telefon: 0711 / 6361811, Telefax: 0711 / 6361810

Kritik, Fragen und Anregungen zur Polio-Serie können Sie im Polio-
myelitis-Forum von www.impfen-forum.de loswerden.

herzliche Grüße
Ihr
Hans Tolzin


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[02] Vorwort zur Polio-Serie
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Wen erfasst nicht das kalte Grausen bei dem Gedanken, das eigene
Kind – oder ein naher Familienangehöriger – könnte an Kinderlähmung
erkranken, bleibende Schäden davontragen oder gar daran sterben?

Deshalb sind wir der Wissenschaft in der Regel dankbar dafür, dass
sie uns einen Impfstoff beschert hat, der – ihrer Aussage nach –
dieser Krankheit zuverlässig vorbeugen kann.

Das Verhalten jener Eltern, die ihre Kinder nicht gegen die Kinder-
lähmung impfen lassen, empfinden wir dagegen zumeist als verantwor-
tungslos und fahrlässig, ihre Beweggründe sind uns unverständlich,
ihre Argumentation nicht nachvollziehbar. Warum riskieren sie Ge-
sundheit und Leben ihrer Kinder?

Doch die Zahl der Heilpraktiker, Naturärzte und kritischen Eltern,
die das mit der Impfung ganz anders sehen und behaupten, sie hätte
arge Schattenseiten oder sei gar wirkungslos, wächst ebenso wie die
Menge der impfkritischen Literatur, die inzwischen ganze Regale
füllt. Man müsse sich nur intensiv genug mit den wahren Hintergrün-
den der Impfpolitik beschäftigen, sagen sie. Lässt man sich tat-
sächlich auf ihre Argumentation ein, scheint sie mitunter genauso
einleuchtend zu sein, wie das, was die impfbefürwortenden Ärzte und
Behörden von sich geben – und so steht Aussage gegen Aussage.
Das verwirrt viele Menschen: Was soll man nun glauben? Die über-
wältigende Mehrheit der Wissenschaftler und Mediziner kann sich
doch nicht seit Jahrzehnten geirrt haben? Was ich in den impfbe-
fürwortenden wie impfkritischen Büchern oftmals vermisse, ist eine
auch für Laien nachvollziehbare Beschreibung der Anfänge sowie eine
darauf aufbauende und nachvollziehbare logische Kette von Erkennt-
nissen und Schlussfolgerungen, die zur heutigen Erregertheorie und
zur heutigen Impfpraxis führten.

Also:

--> Wie genau kam man ursprünglich auf die Idee, dass diese oder
   
jene Krankheit von Mikroben verursacht wurde und übertragbar
    war?

--> Wie sah die konkrete Beweisführung aus?

--> Welche Experimente wurden durchgeführt?

--> Auf welchen Grundannahmen basierten die Experimente?

--> Wie waren diese Grundannahmen abgesichert?

--> Wie kam man bei dieser oder jener Krankheit konkret auf die
    Idee, dass eine Impfung davor schützen könnte?

--> Wie wurde der Nutzen der Impfung konkret bewiesen?

--> Wie ist das Ganze für mich als Laien durchschaubar und nach-
   
prüfbar? Oder muss ich akzeptieren, dass nur Fachleute verste-
   
hen können, wie Impfungen funktionieren?

Manche meinen, es brauche akademische Bildung, um sich zu wichtigen
Fragen der Gesundheit eine eigene Meinung bilden zu können, und es
sei besser, sich auf den Rat eines Arztes, der ja viele Semester
studiert hat, zu verlassen.

Obschon die meisten Eltern Nichtakademiker und Nichtmediziner sind,
verbleibt die Verantwortung für das Wohl und Wehe ihrer Familien
dennoch bei ihnen – und nicht etwa bei den Gesundheitsbehörden und
studierten Ärzten!

Wir Eltern sind es vor allem, die mit den Konsequenzen unserer
Impf-Entscheidungen leben müssen, im Guten wie im Schlechten. Und
daher müssen auch wir Eltern den Mut fassen und selbstbewusst
bestimmen, welche Fragen wir an die Impftheorien haben, welche
Antworten uns zufrieden stellen und welche nicht.

Wir, die wir unsere Familien lieben und die Verantwortung tragen,
sollten uns, wenn wir etwas nicht verstehen, nicht damit abspeisen
lassen, dass wir zu ungebildet oder gar einfältig seien, sondern
darauf bestehen, dass man uns die Vorteile des Impfens so erklärt,
dass sie uns auch wirklich einleuchten, und dass man unser laien-
haftes Hinterfragen ernst nimmt – und natürlich, dass uns die Risi-
ken der Impfstoffe nicht vorenthalten werden.

Nun, meine Fragen an die Ursprünge der dem Impfen zugrunde liegen-
den Hypothesen konnte oder wollte mir niemand beantworten. Diese
Fragen haben mich schon lange beschäftigt – und da ich zum einen
ein Mensch bin, der Dingen gerne auf den Grund geht und zum anderen
auch mindestens ebenso gerne über diese Erkenntnisse schreibt, habe
ich mich nun selbst auf den Weg gemacht und die Ursprünge einer
bestimmten Infektionskrankheit recherchiert, der Kinderlähmung –
auch Poliomyelitis genannt.

Das erste Teilergebnis meiner Suche nach den Grundlagen der heute
geltenden Theorie vom Poliovirus liegt nun vor Ihnen.

In diesem Teil geht es um die Geschichte der Polioforschung: Wie
man auf die Idee mit dem Virus kam, wie man seine Existenz zu be-
weisen suchte, wie der Impfstoff entwickelt und wie sein Nutzen
bewiesen wurde.

Dieser Artikel hat die Absicht, den Weg der Polioforschung so dar-
zustellen, dass er für Eltern, die es genauer wissen wollen, leich-
ter nachvollziehbar wird. Sicherlich ist er nicht perfekt und ich
kann nicht wirklich ausschließen, dass ich an einzelnen Stellen
durch eventuelle Missverständnisse zu inkorrekten Schlussfolgerun-
gen gekommen sein könnte. Doch darum geht es eigentlich nicht, denn
ich möchte gar keine „Gegentheorie" aufstellen oder gewisse Dinge
„hieb- und stichfest beweisen", es ist mir vielmehr ein Anliegen,
das bestehende schulmedizinische Gedankengebäude auf Stichhaltig-
keit abzuklopfen und zum Nachdenken anzuregen.

Die schiere Menge der Fußnoten – über 100 – wird sich möglicherwei-
se etwas hemmend auf den Lesefluss auswirken. Mir war es jedoch
wichtig, die Menge der unverstandenen Wörter möglichst klein und
die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit des Inhalts bzw. seiner
Quellen möglichst groß zu halten.

Über Ihre Rückmeldung – sowohl lobend als auch in Form von Anregun-
gen oder Ergänzungen – würde ich mich sehr freuen!

Ihr
Hans Tolzin


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[03] Poliomyelitis – was ist das?
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- Wortherkunft

Der Name „Poliomyelitis" steht für Kinderlähmung und ist eine Zu-
sammensetzung aus griechischen Wortteilen: Polio steht für die
Farbe grau, myelos bedeutet Mark(1) und mit der Endung -itis wird
eine Entzündung bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet es: „Ent-
zündung(2) der grauen Substanz(3) des Rückenmarks."


- Symptome(4) – zwei Phasen(5)

Die Kinderlähmung ist vor allem wegen ihrer Lähmung von Gliedmaßen,
in erster Linie der Beine, bekannt. Eine Behandlung der Polio, so
die Abkürzung von Poliomyelitis, ist nach Ansicht der Schulmedizin
nicht möglich.

Die Krankheit ist zweiphasig: Sie beginnt mit grippeähnlichen Sym-
ptomen, Fieber, Schnupfen, Abgeschlagenheit, Brechdurchfall, Kopf-
schmerzen und kann nach ein bis zwei Tagen in die Lähmungsphase
übergehen.

Mit der Erkrankung geht eine Entzündung des Rückenmarks mit seinen
wichtigen motorischen(6) Nervenfasern einher, was auch als Ursache
der Lähmungssymptome angesehen wird. Auch im Darmbereich und Gehirn
sind Entzündungen feststellbar.

Bei etwa 99 % aller Fälle verläuft Polio ohne Symptome oder hat
einen leichten Verlauf. Nur bei etwa einem Prozent treten – zum
Teil schwere – Lähmungen auf, die sich jedoch in den meisten Fällen
in den folgenden Wochen wieder von allein zurückbilden.

Nach offizieller Lehrmeinung wird die Krankheit durch Viren verur-
sacht, die das zentrale Nervensystem (=Gehirn u. Rückenmark) so
schädigen, dass ganze Glieder nicht mehr bewegt werden können, weil
die für die Steuerung zuständigen motorischen(6) Nervenzellen und
-fasern im Rückenmark zerstört sind. Wie die Beweislage für diese
Hypothese(7) aussieht, ist das Thema dieser Depesche.


- Plötzliches endemisches(8) Erscheinen im 19. Jahrhundert

Einzelne Fälle von unerklärlich und spontan(9) auftretenden Lähmun-
gen – fast ausschließlich bei Kindern – sind in der medizinischen
Literatur schon lange bekannt. Doch niemals waren diese Lähmungen
gehäuft aufgetreten. Das sollte sich mit dem Jahr 1835 ändern: Der
Arzt Badham beschreibt erstmals vier gleichzeitig in der englischen
Ortschaft Worksop auftretende Lähmungsfälle. Dies ist der Start
einer „Karriere", die ihresgleichen sucht(10).


- Die Frage der Übertragung

Abgesehen von dem Phänomen(11), dass Polioepidemien ihren Höhepunkt
in der Regel Ende August, also im Hochsommer, erreichen, stellte
die Art der Verbreitung die Ärzte und Forscher von Anfang an vor
ein Rätsel. Normalerweise verbreiten sich nämlich so genannte an-
steckende Krankheiten und Epidemien(8) um ein dicht besiedeltes
Zentrum herum, in dem dann die meisten Kranken zu finden sind.

Bereits im 18. Jahrhundert machte jedoch ein englischer Arzt namens
Underwood die Beobachtung, dass die Lähmungsfälle der Beine bei
Kindern im dicht bevölkerten London „seltener erscheinen als an-
derswo".

Im Jahre 1883 berichteten zwei Bostoner Ärzte von 26 Fällen und
stellten fest, dass nur wenige aus dem Bostoner Kerngebiet kamen
und die meisten Erkrankungen weit zerstreut waren. Ihrer Meinung
zufolge lag dies an einer größeren Immunität(12) der Stadtbewoh-
ner(13).

Diese Verhältnis zwischen Stadt und Umland scheint sich irgendwann
umgedreht zu haben, denn Dr. Sabin, der berühmte Erfinder der
Schluckimpfung, schreibt im Jahr 1947(14), in den 40er Jahren des
20. Jahrhunderts seien hauptsächlich Städte betroffen. Allerdings
nur Städte in westlich-zivilisierten Ländern. Andere Großstädte in
Asien, die auf dem gleichen Breitengrad liegen, blieben rätselhaft-
erweise verschont.

Dr. Sabin berichtet weiter, wie unter den amerikanischen Truppen in
China, Japan und auf den Philippinen die Kinderlähmung ausbrach,
während es unter den eingeborenen Kindern und Erwachsenen in Gebie-
ten, in denen die Truppen stationiert waren, keine Fälle von Polio
gab. Seit Beendigung der Kämpfe auf den Philippinen war die Kinder-
lähmung sogar eine der Haupttodesursachen unter den Truppen der
USA, während die Eingeborenen nicht betroffen waren. In anderen
Ländern machten Truppenärzte ähnliche Erfahrungen.


- Die Antwort der Schulmedizin: Die Hygiene(16) ist schuld

Was mag die Ursache dafür sein, dass diese Krankheit sich aus dazu-
mal seltenen und weit zerstreuten Einzelfällen innerhalb von Jahr-
zehnten zu einer alljährlichen Epidemie entwickelte und fortan
ganze Bevölkerungen in Angst und Schrecken versetzte?

Dass es mit Phänomenen unserer modernen Zivilisation zu tun haben
könnte, scheint naheliegend. Schließlich hat sich seit dem 19.
Jahrhundert einiges geändert, z.B. unsere Ernährungsgewohnheiten,
die Art wie wir leben, arbeiten und uns fortbewegen. Neue Umwelt-
gifte kamen hinzu – und Innenweltgifte in Form künstlicher Nah-
rungsmittelzusätze und Medikamente mit unliebsamen Nebenwirkungen.

Die Antwort der Schulmedizin auf die Frage ist jedoch wirklich
verblüffend: Das (angebliche) Virus sei durch die modernen Bemühun-
gen der Gesundheitsvorsorge, der Hygiene nämlich, in den zivili-
sierten westlichen Nationen daran gehindert worden, in der Bevölke-
rung zu zirkulieren. Dadurch seien Kinder nicht mehr wie zuvor mit
dem Virus in Berührung gekommen und hätten somit – durch das Durch-
leben einer in der Regel ja unsichtbar verlaufenden Infektion(17) –
kaum noch die Gelegenheit bekommen, eine natürliche Immunität zu
entwickeln. Nach dieser Deutung wäre z. B. die Bereitstellung von
sauberem Wasser und das Anlegen einer Kanalisation, so dass die
menschlichen Ausscheidungen nicht mehr offen durch die Gosse
schwimmen, und die Abwasserklärung Ursache von neuen Krankheiten,
die epidemischen Charakter annahmen.

Klingt das etwa für Sie logisch?


In der nächsten Ausgabe des IMPF-REPORT:

- Die Koch-Postulate und ihre Bedeutung
- Machen die Koch-Postulate überhaupt Sinn?
- Die angebliche Isolation des Poliovirus im Jahre 1908
- Virusisolation - eine Wortbedeutung im Wandel der Zeiten
- Das Poliovirus: Bereits im Jahre 1908 ein medizinisches Dogma
- Die erste "Virusisolation" durch Landsteiner und Popper (1908)
- Beweis für die Existenz des Poliovirus?
- Fazit für das Jahr 1908


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[04] Fußnoten
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(1) Mark: das zentrale, meist weichere Gewebe eines Organs, in
diesem Fall des Rückgrats.

(2) Entzündung: die vom Bindegewebe u. den Blutgefäßen getragene
Reaktion des Organismus auf einen äußeren oder innerlich ausge-
lösten Entzündungsreiz mit dem Zweck, diesen zu beseitigen oder
zu inaktivieren u. die reizbedingte Gewebsschädigung zu repa-
rieren (Roche Lexikon).

(3) Substanz: Materie, Stoff; von lat. „substantia" (Bestand, Be-
schaffenheit, Wesen).

(4) Symptom: Merkmal, Eigenschaft einer Krankheit; von grch. „sym-
toma" bzw. „sym-piptein" ([mit der Krankheit] zusammentreffen,
-fallen, gleichzeitig auftreten).

(5) Phase: Abschnitt, Stufe einer Entwicklung, grch. „Phasis" (Er-
scheinung, Aufgang eines Gestirns) bzw. „phainesthai" (erschei-
nen).

(6) motorisch: die Bewegung betreffend (lat. motor: der Beweger).

(7) Hypothese: noch unbewiesene Annahme als Hilfsmittel für wissen
schaftliche Erkenntnis; von gr. „hypothesis" (Unterstellung).

(8) Seuche ist nicht gleich Seuche!
--> Endemie:
Eine Krankheit kommt gehäuft, aber nur in einem bestimmten
Gebiet vor. Von griech. "endemos" (einheimisch), zusammen-
gesetzt aus "en" (in) und "demos" (Land, Gebiet)
--> Epidemie:
Massenerkrankung, die ganze Bevölkerungsteile umfasst. Von
griech. "epidemios" (im Volke verbreitet); zu "demos"
(Volk)
--> Pandemie:
Eine sich über Länder und Erdteile sich ausbreitende
Krankheit von griech. "pandemia" (alle Leute)

(9) spontan: plötzlich, unerwartet; von lat. „spontaneus", zu lat.
„sponte" (aus eigenem Willen), zu lat. „spons" (Antrieb).

(10) Quelle: John R. Paul, »The History of Poliomyelitis«, Yale
University Press 1971.
Polio: "Karriere einer Seuche"
bis 1835: Nur Einzelfälle beschrieben, ausschließlich bei
Kindern
1835 Vier Fälle (beschrieben von Badham in England
1858 Erster Fall bei einem Erwachsenen
1868 14 Fälle in Norwegen
1880 75 Fälle, beschrieben von Seeligmüller in Deutsch-
land
1894 132 Fälle, beschrieben von Caverly in USA
1905 1.031 Fälle in Skandinavien (Dr. Wickman)
1907 1.200 Fälle in New York
1911 3.840 Fälle in Schweden
1916 9.000 Fälle allein in New York
1930 9.188 Fälle in USA
1948 27.677 Fälle in den USA
1949 42.375 Fälle in den USA
1952 59.000 Fälle in den USA
(Quellen dieser Zahlen: John R. Paul "The History of Poliomye-
litis" und Dr. Benjamin Sandler, "Vollwerternährung schützt
vor Viruserkrankungen", Emu Verlag)

(11) Phänomen: (ungewöhnliche) Erscheinung; von grch. „phainomenon"
(Erscheinendes, sinnlich Wahrnehmbares), bzw. „phainein"
(sichtbar machen).

(12) Immunität: Unempfänglichkeit gegen Krankheitserreger, von lat.
„immunitas" (Freisein).

(13) Quelle: John R. Paul, "History of Poliomyelitis", Seite 81.

(14) Dr. A. B. Sabin, am 28. Juni 1947, Journal of the American
Medical Association (JAMA), zitiert bei Sandler, Seite 131ff.
Zitate:
„Ein anderer merkwürdiger Umstand, der vielleicht einen wichtigen Fingerzeig darstellt, liegt darin, dass Epidemien am häufigsten und schwersten gerade in denjenigen Gebieten auftreten, in denen das Gesundheitswesen und die Fortschritte auf dem Gebiet der Hygiene den größten Stand erreicht haben."
(...)
„Nach meiner Meinung ist eines der wichtigsten Probleme in der
Geschichte der Kinderlähmungsepidemien die Feststellung der
Faktoren, die sich auf das Virus, seinen Wirt und seine Umge-
bung beziehen und die in den Städten wie New York, Chicago,
Minneapolis, Los Angeles, Denver und vielen anderen, die schwere Epidemien durchgemacht haben, verschieden sind von den Faktoren in Städten wie Peiping, Tientsin und Shanghai, die auf demselben Breitengrad liegen, wo bisher nur vereinzelte Fälle gemeldet wurden, obwohl es dort Ärzte westlicher Schule gibt, denen sicher solche Massenerkrankungen nicht entgangen wären."
(...)
„Nichts in der Geschichte der Kinderlähmung ist so verblüffend wie ihre Verwandlung aus einer vereinzelt vorkommenden in eine epidemische Krankheit".

(15) http://www.geocities.com/harpub/pol_all.htm

(16) Hygiene: Gesundheitslehre, Gesundheitspflege, vorbeugende
Medizin, von gr. „hyieinos" (heilsam, der Gesundheit zuträglich).

(17) Infektion: Ansteckung, Übertragung der Krankheit durch Mikro-
organismen wie Bakterien, Pilze und Viren (von lat. „infektum" = in etwas hineingetan).


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[05] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin