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                      Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 03/2004
Von Eltern für Eltern                                 24. Jan. 2004
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Inhalt:

[01] "Fall Serina": Überwältigende Resonanz auf Spendenaufruf
[02] Autismus als Impfschaden? - Sachdiskussion unerwünscht!
[03] Impressum


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[01] "Fall Serina": Überwältigende Resonanz auf Spendenaufruf
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(IR) Nach dem Spendenaufruf (Impf-Report vom 24. Dez.) für Serina,
einem 13jährigen Mädchen, daß nach zwei FSME-Impfungen schwere
Impfschäden davontrug und danach mehr oder weniger zwangspsychi-
atrisiert und ihre Mutter entmündigt wurde, sind inzwischen fast
1000 EURO auf das Sonderkonto eingegangen. Demnach fehlen nur noch
etwa 500 EURO für die Begleichung der Rechtsanwaltskosten, die von
der am Existenzminimum lebenden Familie nicht allein aufgebracht
werden können. Der Impf-Report bedankt sich im Namen von Serina und
ihrer Mutter für diese überraschende Hilfsbereitschaft der Impf-
Report-Leser!


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[02] Autismus als Impfschaden? - Sachdiskussion unerwünscht!
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Autismus als Impfschaden? - Sachdiskussion unerwünscht!

Der folgende Artikel ist ein Vorabdruck der demnächst erscheinenden
Ausgabe der IMPFNACHRICHTEN

(IR) Wie eine Lawine breitete sich in den letzten Jahrzehnten welt-
weit der sog. "frühkindliche Autismus" aus. War diese Krankheit
vor 50 Jahren noch so gut wie unbekannt, so liegen manche Schätzun-
gen derzeit bei jährlich einer Neuerkrankung unter 150 Kindern in
den USA (0,7 %) oder gar einer Neuerkrankung unter 86 Grundschülern
(1,2 %) in Großbritannien (1). Seit Mitte der Achtziger Jahre hat
sich in den USA die Zahl der autistischen Diagnosen verzehnfacht
(2). Allein in Kalifornien werden täglich etwa 9 neue Fälle gemel-
det (3).

Die Ursachen für diese neue "Seuche" schienen lange im Dunkeln zu
liegen. Es ist jedoch naheliegend, daß es sich bei Autismus um eine
Zivilisationskrankheit handelt, also eine Folge unserer aktuellen
Lebensbedingungen. Als verursachende Faktoren kommen hierbei z.B.
unsere "moderne" Ernährung, Umweltgifte, Medikamentengifte oder
eine Kombination daraus in Frage. Unabhängig davon, was sich
schließlich als die Ursache von Autismus herausstellen mag, sind
mit großer Sicherheit starke wirtschaftliche Interessen berührt und
somit Konflikte vorprogrammiert.

Eine entscheidende Wende in der Ursachendiskussion brachte die
Veröffentlichung einer Studie mit 12 autistischen Kindern durch den
Londoner Arzt Dr. Andrew Wakefield im Februar 1998 (4). Zweck
dieser Studie war es u.a., mögliche Umweltfaktoren herauszufinden,
die für die Entstehung der autistischen Störung verantwortlich sein
könnten. Als der am stärksten auftretende gemeinsame Faktor trat
während der Befragung der Eltern bei 8 von 12 Kindern ein enger
zeitlicher Zusammenhang zwischen einer kurz vorher stattgefundenen
Dreifach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) zu Tage. Nun
ist eine Studie mit nur 12 Kindern nur bedingt aussagekräftig. Dr.
Wakefield betont denn auch abschließendend die Notwendigkeit genau-
erer Forschungen.

Dieser Artikel löste eine Lawine aus, denn viele Eltern hatten
ihren Ärzten von ihrer Beobachtung berichtet, daß dem Autismusschub
eine MMR-Impfung vorausgegangen sei, waren mit ihrer Vermuten je-
doch in der Regel auf kategorische Ablehnung gestoßen. Nun endlich
nahm die wissenschaftliche Welt in Form von Dr. Wakefield ihre
Beobachtungen ernst und eine enorme öffentliche Diskussion ent-
stand, vor allem in Großbritannien und den USA.

Obwohl beide Länder eine lange demokratische Tradition haben, nah-
men ihre Gesundheitsbehörden dieses Klärungsbedürfnis der Bevölke-
rung bzgl. der Risiken der MMR-Impfung nicht etwa auf, sondern sie
versteiften sich weiter auf ihre Durchimpfungsziele, die sie durch
eine öffentliche Diskussion gefährdet sahen. Von einer sachlichen
Auseinandersetzung kann seitdem nicht die Rede sein. Im Gegenteil,
es gab weltweit massive Versuche, diese Diskussion zu ersticken.

Hier einige Beispiele:

Die dritte internationale Autismus-Konferenz 2002 in Kanada wurde
von Gesundheitsbehörden massiv boykottiert, indem sie Pressevertre-
ter aufforderten, nicht über diese Konferenz, die diesmal schwer-
punktmäßig über Impfstoffe als mögliche Ursache diskutieren wollte,
zu berichten: Die Durchimpfungsrate sei gefährdet. Auf dieser Kon-
ferenz beklagten denn auch namhafte Wissenschaftler die ihrer An-
sicht nach mangelhaften Sicherheitsprüfungen der Impfstoffe (5).
Tausenden von Eltern mit autistischen Kindern wurden in Großbritan-
nien mit der ominösen Diagnose "Msbp", dem sog. "Münchhausen-
Syndrom" zu Lügnern abgestempelt: Sie würden ihre Kinder benutzen,
um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und seien deshalb unglaubwür-
dig - was natürlich zwangsläufig auch auf von ihnen behauptete
medikamentöse Ursachen von Autismus zutraf (6).

Dr. Wakefield, dessen eigene Kinder übrigens geimpft sind (7),
wurde von anderen Fachleuten und Behörden zum Teil vehement, ange-
griffen, kritisiert und verspottet. Ihm wurde unwissenschaftliches
Vorgehen vorgeworfen und schließlich verlor er aufgrund seiner
unerwünschten Forschungsergebnisse sogar seinen Job (8).

Anstatt jetzt sensibler auf Elternbedenken zu reagieren, scheinen
viele Ärzte in Großbritannien auf eine Politik der vollendeten
Tatsachen zu setzen: Wie bekannt wurde, werden Kinder reihenweise
sogar ohne Wissen der Eltern weiter gegen MMR geimpft (9), was im
Grunde einer verdeckten Zwangsimpfung gleichkommt. Es gibt in GB
jedoch, ebenso wie in Deutschland, keine einzige Pflichtimpfung
(10).

Eltern von autistischen Kindern in Großbritannien suchten nach
Anraten zweier Neurologen ein Jahr lang vergeblich nach einer
Klinik, die bereit war, ihren Kindern Gehirn-Rückenmarks-
Flüssigkeit zu entnehmen, um diese auf den Masern-Impfvirus hin
untersuchen zu lassen. Sage und schreibe 246 öffentliche und priva-
te Kliniken, die diese - nicht ganz einfachen - Punktierungen
routinemäßig durchführen, lehnten aus ethischen Gründen ab: Die
Kinder würden von den Eltern als Versuchskaninchen für Experimente
missbraucht.

Das Bemühen dieser Eltern, die Ursache für den Autismus ihrer Kin-
der herauszufinden, war dieser Argumentation zufolge nichts weiter
als reine Neugier und deshalb ethisch nicht zu rechtfertigen.

Schließlich sagte eine Klinik in Detroit, USA zu. Einen Tag vor
Ankunft der Familien in der Klinik versuchten Anwälte von Impf-
stoff-Herstellern bei einem Londoner Gericht eine einstweilige
Verfügung zu erwirken, um die Entnahme der Proben zu verhindern.
Der Antrag wurde abgelehnt. Auch ein weiterer Versuch, diesmal bei
der US-Justiz, scheiterte.

Dann jedoch meldete die Lansing-Klinik in Detroit, die ursprünglich
zugesagt hatte, urplötzlich ebenfalls ethische Bedenken an - obwohl
7 autistischen Kinder mit ihren Begleitern, (Eltern, Ärzten und
Anwälten) bereits in den USA angekommen waren.

Doch die Gruppe war - aus leidvollen Erfahrungen klug geworden -
auf solche Schwierigkeiten vorbereitet und hatte vorsorglich im
Stillen mit einer weiteren nahegelegenen Klinik die Probenentnahme
vereinbart, die schlussendlich bei 6 der Kinder gelang.

Bei der Rückreise und bis zur Auswertung der Proben in England gab
es weitere Komplikationen mit Behörden, aber letztlich stand das
Ergebnis fest: In drei von den sechs Proben konnte das Impfvirus
nachgewiesen werden.

In der Kontrollgruppe mit nichtautistischen Kindern reagierte je-
doch nur 1 Kind unter 20 auf den Test. Damit bestätigte das Ergeb-
nis einen wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung
bzw. deren Masernkomponente und der Entstehung von Autismus (9).

Dennoch wurde in Großbritannien den etwa 1300 gemeinsam klagenden
Familien die Prozesskostenhilfe, durch die auch die Probenentnahme
finanziert worden war, mit fadenscheinigen Begründungen für das
weitere Gerichtsverfahren gestrichen. Die Fortführung der Untersu-
chungen steht nun auf der Kippe (10).

Die US-Kongressabgeordneten Burton und Weldon beklagen öffentlich
die völlig einseitige und vernachlässigte Autismus-Forschung und
die Manipulation einer großen Autismusstudie der US-Seuchenbehörde
CDC (12).

Währenddessen werden in den USA aus dem 2 Mrd. Doller schweren
Impfschadensfond nur dann Gelder an Autismusopfer ausbezahlt, wenn
sie zuvor eine Art Schweigegelübde unterzeichnet haben (11), eine
Regelung eindeutig zum Vorteil der Impfstoffhersteller und zum
Nachteil der betroffenen Familien.

All dies läßt erahnen, daß es bei der MMR-Autismus-Diskussion zu
großem Teil nicht etwa um eine möglichst sachliche Abwägung von
Risiken und Nutzen des Impfstoffes geht, sondern um handfeste wirt-
schaftliche Interessen und die rigorose Durchsetzung einer stupiden
und engstirnigen Gesundheitspolitik, die sich allein auf die Durch-
impfungsrate als Erfolgsparameter ihrer Vorsorgepolitik hat festle-
gen lassen.

NATÜRLICH ist jedes Kind, daß an Komplikationen von Kinderkrankhei-
ten stirb, ein Kind zuviel. Doch ob Impfungen wirklich in der Lage
sind, die Zahl dieser Todesopfer zu vermindern, ist unter Abwägung
aller Argumente eine ebenso offene Frage wie die, ob der mögliche
Nutzen für die Einen nicht durch ein mindestens ebenso großes Leid
für die Anderen erkauft wird.

Eine Gesundheitsbehörde hat hier keinesfalls Partei zu ergreifen,
sondern für objektive, sachliche und umfassende Information der
Bevölkerung zu sorgen - und die Industrie mit ihren rein wirt-
schaftlichen und mitunter menschenfeindlichen Interessen in die
Schranken zu verweisen.

Quellen:

(1)
Vaccinationsnews online vom 15. Nov. 2003:
http://www.vaccinationnews.com/Scandals/Nov_15_02/Scandal42.htm

(2)
Deutsches Ärzteblatt online vom 2.Januar 2003, zitiert auf:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/01.htm#6

(3)
Contra Costa Times online vom 7. Mai 2002,
http://www.bayarea.com/mld/cctimes/3212688.htm,
siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/10.htm#2

(4)
The Lancet, Vol 351, 28. Febr. 1998, Seite 637 bis 641, Volltext im
Internet:
http://www.thelancet.com/journal/vol351/iss9103/full/llan.351.9103.
original_research.7540.1

(5)
Siehe Bericht über Autismus-Konferenz auf http://www.impf-
report.de/jahrgang/2002/05.htm#2

(6)
Sunday Sun vom 21. Dez. 2003
http://icnewcastle.icnetwork.co.uk/sundaysun/news/page.cfm?objectid
=13746545&method=full&siteid=50081
Siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/01.htm#03

(7)
Sunday Times online vom 14. Dezember 2003
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,10009-941849_2,00.html

(8)
femail.co.uk vom 24. Dez. 2003
http://www.femail.co.uk/pages/standard/article.html?in_article_id=1
71316&in_page_id=169
weitere Beispiele:
Novo-Magazin Nr. 49, Nov./Dez. 2000: http://www.novo-
magazin.de/49/novo4934.htm
oder: http://www.swiss-
paediatrics.org/paediatrica/vol13/n6/ror_autisme_ge.html

(9)
femail.co.uk vom 28. Okt. 2003
http://www.femail.co.uk/pages/standard/article.html?in_article_id=2
00847&in_page_id=169
siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/52.htm#04

(10)
Siehe Europäischen Impfkalender:
http://www.ketezeregy.hu/oltas/de/eimpfkal.html

(11)
Sunday Times online vom 14. Dezember 2003
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,10009-941849,00.html

(12)
Ireland On-Line vom 1. Okt. 2003:
http://breakingnews.iol.ie/news/story.asp?j=81616424&p=8y6y7y3x
siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/52.htm#05

(13)
Original-Link leider nicht mehr aufrufbar. Siehe daher
http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/17.htm#7

(14)
Protestbrief Weldon gegen Studienmanipulation:
http://www.house.gov/weldon/issues/autism.pdf
Kongresshearing über Autismus und Impfstoffe unter Vorsitz von
Burton (April 2002):
http://www.vaccinationnews.com/conghearingsites/GRCTranscript4-18-
02.htm
Einseitig Forschung der US-Gesundheitsbehörden:
http://www.redflagsweekly.com/storm_warnings/autism.html
Siehe auch: http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/20.htm#7


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[03] Impressum
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