Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 01/2004
Von Eltern für Eltern 1.
Jan. 2004
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Inhalt:
[01]
Zu dieser Ausgabe
[02] AOK: Wer
geimpft ist, erhält Bonustarif
[03] Autismus:
Ominöse Diagnose stempelt Eltern zu Lügnern ab
[04] Impfungen
und Autismus: Aktuelle Meldungen
[05] Bakterien-Virus
in nur zwei Wochen synthetisiert
[06] Bericht
des Bundesinstituts f. Arzneimittel u. Medizinprodukte
[07] Broschüre
"Patientenrechte in Deutschland" online abrufbar
[08] Drüsentumor
nach Mehrfach-Impfung und die homöop. Behandlung
[09] Neues Themenheft
des RKI über Infektionskrankheiten
[10] Impfschaden
nach FSME-Impfung - Ein Erfahrungsbericht
[11] Wenn Ärzte
zu große Geschenke annehmen, droht ein Bußgeld
[12] Zweifelhafte
Pharma-Info: "Jeder Kassenarzt muss impfen!"
[13] Minister
machen den Weg frei für EU-Zentrum
[14] Pharma-Manager:
"Viele Medikamente unwirksam"
[15] Teilerfolg
mit einer Impfung gegen das metastasierende Melanom
[16] Pharmaversuche
an Kindern bald wieder möglich?
[17] US-Studie
zeigt wachsende Besorgnis der Eltern
[18] US-Bundesstaaten
lockern zunehmend Impfpflicht
[19] Veranstaltungshinweise
für Januar 2004
[20] Impressum
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[01] Zu dieser Ausgabe
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Lieber Leser,
die Werbemaßnahmen
für das Impfen werden immer bunter. Jetzt bietet
sogar eine Krankenkasse einen finanziellen Bonus für Versicherte,
die sich impfen lassen [02].
In Großbritannien
wurden Tausende von Eltern autistischer Kinder
mittels einer merkwürdigen Diagnose als Lügner abgestempelt[03].
Ein weiterer Versuch, den wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen
Impfungen und dem Entstehen von Autismus zu verschleiern?
Hinweise auf weitere
internationale Meldungen zum Thema Impfungen
und Autismus finden Sie unter [04].
Der Wissenschaft ist
es gelungen, ein Virus künstlich herzustellen
[05]. Grund zur Freude? Es bleibt zu hoffen, daß die Wissenschaft-
ler wirklich wissen, was sie tun und die künstlich zusammengebauten
Gene sich nicht unkontrolliert verbreiten und dabei unerwartete
Wirkungen in Pflanze, Tier und Mensch entfalten.
Das Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat
Mitte Oktober einen Tätigkeitsbericht für die Jahre 1998 bis 2002
veröffentlicht [06].
Seit 3/2003 liegt eine
neue Broschüre "Patientenrechte in Deutsch-
land" vor. Das Dokument informiert Patienten und Ärzte über die
wesentlichen Rechte und Pflichten im Behandlungsverhältnis und
enthält außerdem Hinweise für den Fall einer fehlerhaften Behand-
lung [07].
Ein Homöopath
berichtet über die Auswirkungen von Impfungen, die er
in seiner Praxis feststellen konnte und einen konkreten Fall von
Drüsentumor nach Mehrfachimpfung [08].
Beim Robert-Koch-Institut
(RKI) ist ein neues Themenheft mit dem
Titel "Neu und vermehrt auftretende Infektionskrankheiten" erschie-
nen. Es kann kostenlos beim RKI angefordert werden [09].
Unter [10] finden Sie
einen Erfahrungsbericht eines Betroffenen,
bei dem die FSME-Impfung schwerwiegende Folgen mit sich brachte.
Auch hier lehnten die Ärzte, wie gehabt, jeden möglichen Zusammen-
hang mit der vorausgegangenen Impfung kategorisch und ohne jede
Überprüfung ab.
Fast unbemerkt hat
das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) auch einige
Regeln für das Verhältnis von Ärzten und Industrie strenger gefaßt.
Niedergelassene Ärzte, die unzulässige Zuwendungen und Werbegaben
annehmen, begehen künftig eine Ordnungswidrigkeit nach dem Heilmit-
telwerbegesetz (HWG), die mit Bußgeld bis zu 50000 Euro geahndet
werden kann [11].
Eine der Pharmaindustrie
nahestehende Marketing-Agentur sieht jeden
Kassenarzt in der Pflicht, zu impfen und sich zu rechtfertigen,
wenn er dies unterlässt [12].
Ziemlich genau ein
Jahr nach dem Ausbruch von SARS verständigten
sich die EU-Gesundheitsminister gestern in Brüssel auf die Einrich-
tung eines Europäischen Zentrums für Gesundheitskontrolle und Prä-
vention (ECDC)[13].
Der Vizepräsident
eines der führenden Pharmaunternehmen Europas hat
ein vernichtendes Urteil über seine Branche gefällt. Die meisten
rezeptpflichtigen Medikamente seien bei vielen Menschen unwirksam,
stellte Allen Roses, Vizepräsident des Unternehmens für Genetik, in
einem Interview mit der britischen Zeitung "The Independent" fest
[14].
Immunzellen, die Krebszellen
angreifen und vernichten, ist eine der
aktuellen Visionen der schulmedizinischen Forschung [15]. Wir dür-
fen gespannt auf die Risiken und Nebenwirkungen der künftigen Impf-
stoffe sein, so sie denn jemals kommen. Leider versäumt es die
Forschung, sich mit den wahren Ursachen von Krebserkrankungen zu
beschäftigen. Umfangreiche Studien mit Patienten gleichartiger
Krebsarten würden evt. überraschende kausale Zusammenhänge offenba-
ren.
In diesem Herbst soll
das Arzneimittelgesetz zum zwölften Mal er-
neuert werden. Wird der vorliegende Referentenentwurf angenommen,
wären Pharmaversuche an Kindern wieder möglich [16].
Offensichtlich wird
die Öffentlichkeit in den USA gegenüber den
Risiken der Impfstoffe sensibler. Eine Befragung von über 700 Ärz-
ten in den USA ergab, daß bei den Eltern die Besorgnis über die
Sicherheit von Impfstoffen zunimmt [17].
Dieses veränderte
Bewußtsein trägt auch schon erste Früchte in der
Gesetzgebung einiger US-Bundesstaaten [18].
Herzliche Grüße
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ihr
Hans Tolzin
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[02] AOK: Wer geimpft ist, erhält Bonustarif
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Quelle:
AOK vom 26. Okt. 2003
http://www.aok-presse.de/bundesverband/presse/infos/
index_00789.html
AOK-Bonustarif für
Vorsorge, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit
Alle AOK-Mitglieder werden ab 2004 die Möglichkeit erhalten, einen
AOK-Bonustarif zu wählen, mit dem kombiniert Vorsorge, Gesundheit
und Wirtschaftlichkeit belohnt werden. Die Voraussetzung hierfür
hat der Verwaltungsrat des AOK-Bundesverbandes mit der Verabschie-
dung einer entsprechenden Musterregelung für die Satzungen der
Landes-AOKs geschaffen. Damit werden die Grundzüge des AOK- Bonus-
tarifes geregelt. Dies gaben die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden
Gert Nachtigal und Fritz Schösser nach der Verwaltungsratssitzung
am 24. Oktober in Hannover bekannt.
Ziel des geplanten
Bonustarifes ist es, die Bereitschaft zur Eigen-
leistung sowie Vorsorge und Früherkennung zu fördern und darüber
hinaus die Versicherten für eine gesunde Lebensweise zu gewinnen.
Zusammen mit der Bereitschaft, je nach Tarif voraussichtlich 250
Euro oder 350 Euro der Behandlungskosten pro Jahr als Selbstbehalt
zu übernehmen, können AOK-Mitglieder künftig Bonuszahlungen erhal-
ten, die voraussichtlich bis zu 200 Euro oder 300 Euro pro Jahr
betragen können.
Hierfür müssen
AOK-Mitglieder regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen
teilnehmen, Impfungen durchführen und Zahnvorsorge betreiben. Wer
aktiv etwas für seine Fitness tut, und dies durch ein aktuelles
Sportabzeichen oder einen zertifizierten Fitnesstest nachweist,
soll ebenfalls belohnt werden. Dem AOK-Bonustarif sollen im nächs-
ten Jahr weitere Bonusangebote folgen. Sie werden sich an chronisch
Kranke und Patienten in strukturierten Versorgungsprogrammen rich-
ten.
Die jetzt vom Verwaltungsrat
des AOK-Bundesverbandes verabschiedete
Mustersatzung für den AOK- Bonustarif basiert nicht nur auf den
durch das Gesundheitsreformgesetz (GMG) geschaffenen neuen Bonus-
möglichkeiten, sondern auch auf den Bestimmungen für Modellversuche
nach dem V. Sozialgesetzbuch. Nach Genehmigung durch die für die
einzelne AOK zuständige Rechtsaufsicht des Bundeslandes kann der
AOK- Bonus dann ab 1. Januar oder in den ersten Monaten des Jahres
2004 von den AOK-Mitgliedern gewählt werden.
siehe auch:
http://www.medizin-forum.de/afp/medizin/031027122758.ewekjvas.html
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[03] Autismus: Ominöse Diagnose stempelt Eltern zu Lügnern ab
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Quelle:
Sunday Sun vom 21. Dez. 2003 (englisch)
http://icnewcastle.icnetwork.co.uk/sundaysun/news/page.cfm?objectid
=13746545&method=full&siteid=50081
(IR) Möglicherweise
sind in Großbritannien Tausende von Eltern mit
autistischen Kindern von den Behörden aufgrund einer ominösen Diag-
nose namens Msbp beschuldigt worden, ihren Kindern absichtlich
Schaden zugefügt zu haben, um dadurch selbst Aufmerksamkeit zu
erhalten. Die Abkürzung Msbp steht für "Munchausen syndrome by
proxy" und stammt aus den 70er Jahren von einem Roy Meadow. Sobald
diese Diagnose ins Spiel kam, seien die betroffenen Eltern in den
Augen der Behörden quasi abgestempelt gewesen, so daß jeder Versuch
der Eltern, abweichende Ansichten oder Expertenmeinungen ins Spiel
zu bringen, von vornherein zum Scheitern verurteilt war.
Kommentar IMPF-REPORTer:
Impfkritiker werten dies als weiteren skandalösen Versuch, einen
wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung
von Autismus zu verschleiern.
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[04] Impfungen und Autismus: Aktuelle Meldungen
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informedparent.co.uk
vom 31. Okt. 2003
"Press Release 'Fraudulent CDC Study on Vaccine Safety Released
Today'"
http://www.informedparent.co.uk/noticeboard.html
informedparent.co.uk
vom 31. Okt. 2003
"Andrew Wakefield's Statement re: Simon Murch letter in the Lancet"
http://www.informedparent.co.uk/noticeboard.html
The Observer vom 2.
Nov. 2003
"Row over new 'link' between MMR jab and autism"
http://observer.guardian.co.uk/uk_news/story/0,6903,1076008,00.html
momsonamissionforautism.org
vom 3. Nov. 2003 (englisch)
"CDC Scandal Emerges-Study Attempts Cover Up of Autism-Mercury
Link-Congressman Dave Weldon, M.D., Asks CDC for Investigation"
http://momsonamissionforautism.org/Autism_Central/CDC_Scandal_Emerg
es.shtml
Washington Times online
vom 3. Nov. 2003
"Mercury-laced vaccines a threat, child group says"
http://www.washtimes.com/national/20031103-123317-1271r.htm
house.gov/weldon/news/2003releases/031119.htm
vom 19. Nov. 2003
"Remarks of U.S. Rep. Dave Weldon, M.D. Before the National Summit
on Autism"
http://www.house.gov/weldon/news/2003releases/031119.htm
Red flags weekly vom
2. Dez. 2003
"Is Rubella Vaccination Playing A Role In The Rise In Autism?"
http://www.redflagsweekly.com/conferences/vaccines/nov24_Mintz.html
Newsletter vom http://www.immunizationinfo.org
meldet unter Berufung auf den Boston Herold vom 2. Dez. 2003, daß
die Studie des Forschers Dr. Hershel Jick von der Boston Universi-
tät keine Verbindung zwischen Impfungen und Autismus gefunden habe
und den Anstieg der Autismusfälle dem veränderten Diagnoseverhalten
der Ärzte zuzurechnen sei.
The Scotsman vom 9.
Dez. 2003
"Why did my son suffer?"
http://www.news.scotsman.com/features.cfm?id=1348422003
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[05] Bakterien-Virus in nur zwei Wochen synthetisiert
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 17. Nov. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/17/208a1203.asp?cat=/mediz
in/infektion
Bakterien-Virus in nur zwei Wochen synthetisiert
"ROCKVILLE (dpa). US-Forscher
haben ein einfaches Virus, einen Bak-
teriophagen, künstlich hergestellt - und zwar in nur zwei Wochen.
Nach Angaben der Forscher um Dr. Craig Venter kann das syntheti-
sierte Virus phi-X174 Bakterien infizieren. Über ihren Erfolg be-
richten die Wissenschaftler in einer der nächsten Ausgaben der
Zeitschrift PNAS. (...)"
Die Forscher erinnern
in dem Bericht daran, daß vor ihnen schon ein
anderes US-Team das Erbgut eines Virus synthetisch im Labor herge-
stellt hatte. Das künstliche Erbgut des Polio-Erregers sei jedoch
fehlerhaft gewesen. Die Erzeugung dieses Virus hatte im Juli 2002
weltweit Alarm ausgelöst. Wissenschaftler und Politiker äußerten
gemeinsam Sorge über die Gefahr biotechnischer Angriffe mit dem
Erreger der Kinderlähmung.
Doch anders als jenes
Team, das Jahre für den Bau des Poliovirus
gebraucht hatte, gelang es den Forschern um Venter vom Institut für
Biologische Alternative Energien in Rockville im US-Staat Maryland,
das Erbgut des phi-X174 in einem Bruchteil der Zeit zu bauen.
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[06] Bericht des Bundesinstituts f. Arzneimittel u. Medizinprodukte
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Quelle:
Deutsches Ärzteblatt online vom 21. Okt. 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=14256
BfArM informiert über seine Arbeit
"BONN. Das Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM) hat Mitte Oktober einen Tätigkeitsbericht für die Jahre
1998 bis 2002 veröffentlicht. Er ist ergänzt um statistische Daten
für den Arzneimittelbereich für das erste Halbjahr 2003. Der
be-
schriebene Zeitraum wurde von vielen Umbrüchen geprägt", schreibt
der Präsident des Institutes, Prof. Dr. Harald Schweim, im Geleit-
wort des dreiteiligen Werkes. (...)"
Download:
http://www.bfarm.de/de/DasBfArM/publ/index.php
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[07] Broschüre "Patientenrechte in Deutschland" online abrufbar
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Quelle:
Newsletter der SHG Amalgam, Berlin
Seit 3/2003 liegt eine
neue Broschüre "Patientenrechte in Deutsch-
land" vor. Diese Patientencharta wird von allen am Gesundheitswesen
Beteiligten mitgetragen. Das Dokument informiert Patienten und
Ärzte über die wesentlichen Rechte und Pflichten im Behandlungsver-
hältnis und enthält außerdem Hinweise für den Fall einer
fehlerhaf-
ten Behandlung.
http://www.bmj.bund.de/images/11577.pdf
(Größe: 419 kb)
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[08] Drüsentumor nach Mehrfach-Impfung und die homöop. Behandlung
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Quelle:
Zeitschrift für klassische Homöopathie Nr. 03/2003, Okt. 2003,
Seite 111 ff.
http://www.thieme.de/zkh/index.htm
Untenstehender Text ist ein Auszug des Artikels, der im Original
auch eine ausführliche Quellenliste enthält
Drüsentumor nach
Mehrfach-Impfung - Calcium carbonicum
Von Carl Rudolf Klinkenberg
Impffolgen
Kinder, die in meine
Behandlung kommen, haben häufig Erkrankungen,
die nach einer Impfung begannen. Am häufigsten sehe ich Anfällig-
keit für Bronchitis und Otitis*, Allergien, Hautausschläge und
Verhaltensauffälligkeiten. Vor zwei Jahren behandelte ich ein
Kleinkind mit persistierender* Vergrößerung mehrerer cervikaler*
Lymphknoten und einer Speicheldrüse, die direkt nach einer Fünf-
fach-Impfung entstanden.
Anamnese
Ein 6 Monate altes
Mädchen wird am 13.06.0l wegen einer unklaren
Lymphknoten- und Speicheldrüsenschwellung vorgestellt.
Eine Woche nach der
ersten Fünffach-Impfung am 15.03.01 mit Quatro-
Virelon® und PedvaxHIB® (Diph-Tet-Pert-Polio und Hib) fallen bei
dem bis dahin gesunden Kind eine zunächst leichte Schwellung im
Bereich der rechten Wange und unter der Zunge auf. Hinzu tritt am
9.04. ein juckendes Ekzem an den Wangen, zunächst rechts, dann
beidseits.
Am 24.04. erfolgt die
zweite Fünffachimpfung nach Impfplan. Zwei
Tage später entwickelt das Kind ein Panaritium an beiden Großzehen,
rechts stärker als links. Es hat einige Tage lang subfebrile*
Temperaturen. Am 27.04. fällt der Mutter eine weitere knotenartige
Schwellung über dem rechten Ohr auf. Die nach der ersten Impfung
noch diskreten Schwellungen an der rechten Wange und unter der
Zunge haben inzwischen deutlich an Größe zugenommen, so dass das
Kind stationär in einem Kreiskrankenhaus und ambulant in einer
Universitätsklinik vorgestellt wird.
(...)
Kausalität* und Koinzidenz*
Wie in dem geschilderten
Fall deutlich wird, lösen Impfungen Krank-
heiten oft nicht kausal im Sinne einer Ursache aus, sondern können
als Stressor eine bereits vorhandene Krankheitsbereitschaft ver-
schlimmern. Das Mädchen hatte vor den Impfungen eine Symptomatik,
die geringfügig war und die Eltern nicht veranlasste zum Arzt zu
gehen. Caicium carbonicum, das die Impffolgen heilte, ist auch die
Arznei, die als chronisches Mittel schon vor den Impfungen ange-
zeigt gewesen wäre.
Leider werden Impffolgen
selten gemeldet. Auch im vorgestellten
Fall wurde von der behandelnden Kinderärztin ein Zusammenhang mit
der Impfung abgelehnt.
Grundsätzlich
ist der zeitliche Zusammenhang mit dem Auftreten
einer Krankheit nicht spezifisch messbar, er kann kausal oder zu-
fällig sein. In der Schulmedizin wird die Messbarkeit aller Vorgän-
ge gefordert. Nur durch Studien könnte der Nachweis eines kausalen
Zusammenhanges zwischen Impfungen und Krankheiten geführt werden.
Solche Studien werden meines Wissens nicht durchgeführt.
Für die Beurteilung
muss der zeitliche Zusammenhang zwischen Imp-
fung und Erkrankung absolut plausibel sein, andere Ursachen dürfen
nicht erkennbar sein.
Der geschilderte Fall
ist in meiner Praxis kein Einzelfall, immer
wieder stellen sich Kinder mit Impffolgekrankheiten vor. Für mein
ärztliches Handeln ist es nicht erforderlich, auf den Beweis eines
kausalen Zusammenhangs nach schulmedizinischen Kriterien zu warten.
Seit einigen Jahren
geht der Trend zu immer früheren Impfungen.
Wegen der Immuninkompetenz von Säuglingen müssen die Impfungen
dadurch mehrmals wiederholt werden. Kleinkinder erhalten nach den
aktuellen Empfehlungen der STIKO bis zum vollendeten 5. Lebensmonat
18 (je dreimal Diph-Tet-Pert-Polio-Hib-HepB), bis Ende des 2. Le-
bensjahres 30 Immunisierungen (die vorige Impfkombination
und zweimal MMR)!
Damit werden Säuglinge
und Kleinkinder, deren unausgereiftes Immun-
system sich gerade entwickelt, sehr frühzeitig mit multiplen* Immu-
nisierungen konfrontiert. Es überrascht nicht, dass diese massive
Einwirkung auf das Immunsystem immunologische und chronische Stö-
rungen auslösen kann. Die Natur fordert den Menschen - auch in
späteren Jahren - nicht mit fünf oder sechs Krankheiten gleichzei-
tig.
Die Impfanamnese
Seit einigen Jahren
mache ich bei allen Patienten, Kindern und
Erwachsenen, eine detaillierte Impfanamnese. "Welche Impfungen
haben Sie erhalten? Wann? Wurden diese vertragen oder gab es Kom-
plikationen? Haben Sie neben den üblichen Schutzimpfungen seltenere
Impfungen erhalten wie gegen Tuberkulose, Gelbfieber oder andere?
Sind Sie gegen Pocken geimpft?" Außerdem frage ich nach einer
Kopie des Impfpasses, Impfungen bei der Bundeswehr und untersuche
auf Pockennarben. Auf diese Weise kann ich den Zeitpunkt, an dem
die Beschwerden erstmalig aufgetreten sind, auch im Laufe der
Behandlung mit den Impfdaten vergleichen.
Nach meiner Erfahrung
sind folgende Impfungen besonders relevant:
Mehrfach-Impfungen bei Kleinkindern, BCG-Impfung bei Jugendlichen
und jungen Erwachsenen und die Pocken-Impfung bei Erwachsenen.
Zusammenhänge
zwischen Impfungen und Folgekrankheiten werden umso
häufiger beobachtet, je mehr Aufmerksamkeit möglicherweise auftre-
tenden Impffolgen gewidmet wird. In Untersuchungen ließen sich
große Unterschiede feststellen zwischen Ärzten, die verstärkt
auf
diese Zusammenhänge achten und solchen, die nicht darauf achten.
Außerdem konnte
gezeigt werden, dass Homöopathen signifikant mehr
Impffolgen und Impfdurchbrüche beobachten als Schulmediziner, was
wahrscheinlich an der genaueren Anamnese liegt.
Seit ich Impfungen
in die Anamnese mit einbeziehe, stelle ich we-
sentlich häufiger zeitliche Zusammenhänge fest als früher. Ich
achte in Fällen, bei denen ich eine Impffolge annehme,
besonders darauf, ob die Symptome auf Arzneien hinweisen, die in
ihrem Wirkungsbereich Impffolgen umfassen. Das sind in erster Linie
die Arzneien, die sich bei der Pocken-Impfung bewährt
haben wie Calcium carbonicum, Silicea, Sulfur, Thuja. Nach meinen
Erfahrungen und Mitteilungen von Kollegen sind diese Mittel auch
bei heutigen Impfungen häufig angezeigt. (...)
*BEGRIFFSERKLÄRUNGEN:
OTITIS = (engl.) Entzündung
des Ohres oder eines seiner Teile
PERSISTIEREND = (engl.) fortbestehend, bleibend
CERVIKAL = (latein.) den Hals (auch den Knochen-, Gebärmutter-,
Zahnhals) betreffend;
PANARITIUM = eitrige Entzündung an Finger oder Zehe
SUBFEBRIL = leicht fieberhaft, unter 38 Grad C
KAUSALITÄT = Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung
KOINZIDENZ = (engl. coincidence) zeitliches Zusammentreffen von
Ereignissen.
MULTIPEL = Mehrfach
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[09] Neues Themenheft des RKI über Infektionskrankheiten
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Quelle:
RKI-Pressemitteilung vom 27. Nov. 2003
http://www.rki.de
GBE-Heft 18 "Neu
und vermehrt auftretende Infektionskrankheiten"
... erschienen
SARS-Viren, HIV, Rotaviren,
Ebolaviren, Helicobacter pylori, EHEC,
Hepatitis C-Viren etc.: in den vergangenen Jahrzehnten ist durch-
schnittlich ein solcher Erreger pro Jahr neu identifiziert worden.
Einen Überblick darüber und über wieder verstärkt auftretende,
bereits bekannte Erreger, über Ursachen und Risiken, die aktuelle
Entwicklung in Deutschland, über Folgen, Kosten, Prävention und
Kontrolle gibt das neue (18.) GBE-Heft "Neu und vermehrt auftreten-
de Infektionskrankheiten".
Infektionskrankheiten
sind mit rund fünfzehn Millionen Todesfällen
weltweit eine der führenden Todesursachen. "Es ist vor allem das
Handeln des Menschen, das die Ausbreitung von Infektionserregern
erleichtert", meint Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-
Instituts. Mittlerweile ist der Mensch in fast jeden Winkel der
Erde vorgedrungen, das heißt, er kam mit vielen Spezies der Fauna
und Flora erstmals in Kontakt, weltweite Reisetätigkeit verbreitet
einen Erreger dann mit der Geschwindigkeit von Düsenflugzeugen.
SARS ist dafür das jüngste Beispiel. Ausgehend von einem initial
kleinen Infektionsherd in einer chinesischen Provinz "reiste" der
Erreger in rund 30 Staaten und führte zu etwa 8.400 Infektionen und
mehr als 900 Todesfällen.
Übertragbare Krankheiten
sind inzwischen auch für das Krankheitsge-
schehen in den Industrieländern wieder von größerer Bedeutung.
So
starben in Deutschland im Jahr 2001 über 31.000 Menschen an den
Folgen einer Infektionskrankheit. Daher geht die Autorin des GBE-
Heftes, Dr. Wiebke Hellenbrand vom Robert Koch-Institut, auf die
wichtigsten der in Deutschland vorkommenden neuen und vermehrt
auftretenden Infektionskrankheiten ein, darunter Tuberkulose, Legi-
onellose, HIV/AIDS, Hepatitis B und C, Pertussis, die von Zecken
übertragenen Erkrankungen Lyme-Borreliose, FSME und Ehrlichiose,
lebensmittelübertragene Erkrankungen (deren Zahl mit Ausnahme der
Salmonellosen zunimmt) oder importierte Erkrankungen. Weil es immer
mehr immungeschwächte Menschen gibt, steigt auch die Zahl der soge-
nannten opportunistischen Infektionen (die für Menschen mit norma-
lem Immunstatus kein oder nur ein geringes Risiko darstellen).
"Daher wird es immer wichtiger, dass Informationen über neue und
vermehrt auftretende Infektionskrankheiten beim medizinischen Per-
sonal und auch in der Öffentlichkeit ankommen", unterstreicht Rein-
hard Kurth.
Das Robert Koch-Institut,
das die Gesundheitsberichterstattung des
Bundes in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt,
veröffentlicht seit Anfang 2001 regelmäßig Themenhefte. Neben
der
Information über Gesundheit und Krankheit ist die Analyse und Iden-
tifikation von Handlungsbedarf ein besonderer Schwerpunkt dieser
Reihe.
Das GBE-Heft 18 "Neu
und vermehrt auftretende Infektionskrankhei-
ten" kann kostenlos schriftlich angefordert werden beim Robert
Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, Seestraße 10, 13353
Berlin, Fax 01888 - 754-3513, E-Mail gbe@rki.de). Außerdem sind
alle bislang erschienenen Themenhefte sowie weitere Informationen
zur Gesundheitsberichterstattung im Internet abrufbar unter
www.rki.de/GBE/GBE.HTM. (...)
*****************************************
Herausgeber:
Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin
Tel.: 01888-754-2239
Fax: 01888-754-2265
E-Mail: presse@rki.de
www.rki.de
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[10] Impfschaden nach FSME-Impfung - Ein Erfahrungsbericht
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Von insgesamt drei
FSME Impfungen erhielt ich die letzte am
30.06.1989. Während mir die ersten zwei keinerlei Beschwerden ver-
ursachten, kam es wenige Tage nach der dritten zu massiven Krampf-
anfällen, welche jeweils nur in Verbindung mit einem Orgasmus auf-
traten. Es war ein Gefühl als ob ich einen massiven elektrischen
Schlag erhalten würde, gleichzeitig entstanden rasende mit einem
ungeheueren Druck verbundene Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich.
Dieser für mich äußerst beängstigende Zustand hielt einige
Minuten
an um dann langsam wieder abzuklingen.
Während eines
solchen Anfalls war ich wie gelähmt, war absolut
bewegungsunfähig und hatte das Gefühl mein Kopf würde zerspringen.
Nachdem alles wieder vorbei war fühlte ich mich ziemlich benommen
und wackelig und es dauerte schon einige Zeit bis ich mich wieder
einigermaßen erholt hatte. Seit Jahren habe ich Probleme mit meinem
Halswirbel und nahm zunächst an dass diese Krampfanfälle damit in
einem Zusammenhang stehen würden. Während eines Aufenthaltes 1989
in einer orthopädischen Reha-Klinik habe ich mit dem dort tätigen
Arzt über diese Probleme gesprochen. Leider war er nicht in der
Lage mir zu sagen um was es sich dabei handeln könnte. Bei anderen
Orthopäden ging es mir ähnlich.
Nachdem mir kein Orthopäde helfen konnte suchte ich Ende 1989 einen
Neurologen auf. Er stellte fest dass mein Reflex-Verhalten zu die-
sem Zeitpunkt noch in Ordnung war und dass es sich bei den aufge-
tretenen Beschwerden um einen sogenannten "Orgasmus-Kopfschmerz"
handeln würde welcher bei älteren Herren nichts seltenes sei und
mit dem ich ohne weiteres leben könnte. Daraufhin habe ich diese
Sache nicht weiter verfolgt, da zu dieser Zeit die beschriebenen
Krampfanfälle anfingen etwas leichter zu werden und ich die Hoff-
nung hegte dass nun bald alles wieder vorbei sein würde.
Diese Hoffnung war
leider ein Trugschluss denn es tauchten am lau-
fenden Band neue Beschwerden auf. Augenbeschwerden, Herzrasen
nachts, wandernde Schmerzen am ganzen Körper, unruhige Beine, fal-
len lassen von Gegenständen, ein völlig durcheinander geratenes
Immun-System etc. etc. etc.
Während einer Routine-Untersuchung durch einen Orthopäden im Juni
1992 stelle sich dann heraus dass meine Beinreflexe, die Ende 1989
noch als regelrecht bezeichnet wurden, jetzt nicht mehr auslösbar
waren. Vom Verlust dieser Reflexe habe ich selber nichts bemerkt.
Auf anraten dieses Orthopäden suchte ich nun erneut einen Neurolo-
gen auf. Dieser äußerte sich eher ausweichend und nichtssagend und
ich hatte beim Weggehen nicht das Gefühl, mehr zu wissen als vor-
her. Bei anderen Neurologen erging es mir ähnlich. Einer war
schließlich der Meinung ich hätte eine Polyneuropathie und verord-
nete mir Parnate*, ein anderer meinte, eine in meiner Jugend durch-
gemachte Lues* wäre die Ursache meiner nicht mehr vorhandenen Bein-
reflexe, konnte mir aber nicht sagen was die Ursache all der ande-
ren Beschwerden war. Um nun endlich zu erfahren was los war, begab
ich mich Anfangs 1993 in eine neurologische Klinik. Dort wurden
umfangreichste Untersuchungen durchgeführt, u.a. auch eine Untersu-
chung des Liquors*. Bedauerlicherweise konnte man mir auch in die-
ser Klinik nicht sagen, was mir fehlt, wo die Beschwerden herkommen
oder was ich dagegen tun könnte. Festgestellt wurde eine Sero-
Narbe*, ein sulcus ulnaris Syndrom. Im Blutbild wurden lymphatische
Reizformen und cleaved* cells nachgewiesen. Eine Hirnschrankenstö-
rung, 1989 noch völlig ausgeschlossen, wurde nun doch als möglich
erachtet.
Kurze Zeit nach diesem Klinikaufenthalt fand ich dann einen 1989 in
der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel über mögliche neuro-
logische Schäden verursacht durch die FSME Impfung. Ähnliche Arti-
kel erschienen dann noch im "Spiegel" und in der "Bunten".
In die-
sen Berichten wurde auch erwähnt dass bei der Paul Ehrlich Gesell-
schaft, beim Robert Koch Institut sowie beim Bundesgesundheitsamt
eine größere Zahl gemeldeter FSME Schäden registriert sind und
dass
solche Impfschäden durchaus nichts unbekanntes waren.
Die möglichen unerfreulichen Folgen dieser Impfung waren demnach
also kein Geheimnis und um so mehr wunderte ich mich, dass keiner
der vielen von mir aufgesuchten Ärzten mich je danach gefragt hatte
ob ich jemals geimpft worden war. Ich besorgte mir einen Beipack-
zettel des 1989 verwendeten Impfstoffes der Firma Immuno und fand
darin eine ziemlich zutreffende Beschreibung meiner 1989 aufgetre-
tenen Beschwerden. Im Gegensatz zu der in diesem Beipackzettel
aufgestellten Behauptung, dass evtl. auftretende Probleme schnell
und folgenlos wieder abklingen würden, blieben meine Beschwerden
über Jahre hinweg bestehen und sind auch heute, 14 Jahre später,
noch nicht gänzlich überwunden. An meinen Beinreflexen hat sich
überhaupt nichts geändert.
Nachdem ich diese Zeitungsberichte und den Beipackzettel gelesen
hatte war für mich ziemlich klar dass nur die 1989 durchgeführte
Zeckenimpfung als alleinige Ursache für alle aufgetretenen und
nicht abzuklärenden Beschwerden in Frage kommen konnte. In der
Hoffnung dass es nunmehr ein leichtes sein würde das ganze gezielt
anzugehen suchte ich nun erneut einige Ärzte auf, darunter auch
solche die ich schon vorher erfolglos aufgesucht hatte, dazu noch
einen Impfarzt der zugleich Vorsitzender der bayerischen Impf- und
Tropengesellschaft ist. Mein nunmehr gegenüber diesen Ärzten geäu-
ßerter Verdacht auf die Zeckenimpfung als alleinige Ursache all
meiner seit 1989 aufgetretenen Beschwerden wurde von den meisten
mit großer Entschiedenheit zurückgewiesen.
Andere äußerten
sich wie gehabt ausweichend, aber irgend wie doch
in dem Sinn dass nicht die durchgeführte Zeckenimpfung Ursache
meine Beschwerden sein könnte. Nicht zu wissen was die Ursache
meiner Beschwerden war, aber gleichzeitig zu wissen dass die Ze-
ckenimpfung als Ursache ausscheidet, fand ich nun doch etwas eigen-
artig. Man erzählte mir z.B. dass solche Beschwerden unmittelbar
nach der Impfung auftreten müssten und dass es unter einer Million
Impfungen zu maximal einem Schadensfall kommen könnte, Beschwerden
die über längere Zeit anhielten oder erst längere Zeit nach der
Impfung in Erscheinung treten, könnten auf gar keinen Fall durch
eine FSME Impfung ausgelöst werden.
Durch eine 1993 durchgeführte Infusions-Serie mit auf das ZNS und
auf das Gehirn wirkenden Organ Präparaten wurde ziemlich schnell
eine deutliche Besserung all meiner Beschwerden erreicht. Diese
Besserung hielt ca. ein Jahr an, dann sind wieder einige meiner
alten Beschwerden aufgetaucht, allerdings in wesentlich abge-
schwächter Form.
In der Hoffnung einen Arzt zu finden der in der Lage wäre diese
leidige Geschichte zu behandeln, habe ich ziemlich viele Ärzte
aufgesucht. Das ganze kostete sehr viel Zeit, Geld und Geduld.
Manche der von mir aufgesuchten Ärzte hatten möglicherweise keine
Ahnung über die Risiken der Zeckenimpfung und deren möglichen Fol-
gen, dass das aber bei allen der Fall gewesen sein soll kann ich
mir nicht vorstellen.
Hätte ich nichts über die Gefährlichkeit dieser Impfung in Zeitun-
gen gelesen, würde ich heute noch nicht wissen, wem ich meine Be-
schwerden zu verdanken habe.
Name und Anschrift
des Autors sind der Redaktion bekannt
*BEGRIFFSERKLÄRUNGEN:
PARNATE = Handelsname
eines Antidepressivums (Psychopharmaka)
LUES = (engl.)Seuche, Siechtum, Krankheit, im engeren Sinne Syphi-
lis
LIQUOR = (lat.) Körperflüssigkeit, z.B. Gehirn-Rückenmark-
Flüssigkeit (Liquor-cerebrospinalis)
SERO-NARBE = Nachweis von Antikörpern noch lange nach einer akuten
Infektion (SERO = Blutserum = zurückbleibende Blutflüssigkeit nach
Blutgerinnung)
CLEAVED CELL = (engl.) = Zentrozyt = in den Lymphknoten entstandene
Abwehrzelle des Immunsystems
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[11] Wenn Ärzte zu große Geschenke annehmen, droht ein Bußgeld
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 18. Dez. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/18/231a0102.asp?cat=/news
Wenn Ärzte zu
große Geschenke annehmen, droht ein Bußgeld
Die Reform verschärft die Regeln für das Verhältnis von Ärzten
und
Industrie
"NEU-ISENBURG (brs).
Fast unbemerkt hat das GKV-
Modernisierungsgesetz (GMG) auch einige Regeln für das Verhältnis
von Ärzten und Industrie strenger gefaßt. Niedergelassene Ärzte,
die unzulässige Zuwendungen und Werbegaben annehmen, begehen künf-
tig eine Ordnungswidrigkeit nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG),
die mit Bußgeld bis zu 50000 Euro geahndet werden kann. (...)"
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[12] Zweifelhafte Pharma-Info: "Jeder Kassenarzt muss impfen!"
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Quelle:
medizin-2000.de vom 27. Sept. 2003
http://www.medizin-2000.de/news/2003/schutzimpfung.html
Jeder Kassenarzt muß impfen!
"(...) Kassenärzte müssen
ihre Patienten nach den Stand der Wissenschaft
(in diesem Fall nach den STIKO-Empfehlungen) impfen und auch dahin-
gehend beraten - unabhängig davon, welche Meinung sie persönlich
vertreten. Anders verhält es sich bei Privatpatienten. Hier ist der
Arzt nicht verpflichtet, zu impfen.
Aber: Jeder ärztliche
Eingriff - so auch Impfung - stellt aus ju-
ristischer Sicht erst einmal eine Körperverletzung dar. Der Patient
muss also sein Einverständnis dazu geben. Er kann Impfungen gene-
rell oder auch teilweise ablehnen.
Dies ist dem Arzt nicht
gestattet. Möchte er von den STIKO-
Empfehlungen abweichen, muss er dies im Einzelfall genau begründen
können. Diese Begründung muss nach vollziehbar sein und dokumen-
tiert werden. (...)"
Kommentar IMPF-REPORTer:
Dieser Artikel ist
dermaßen tendenziös, daß es schon an Falschin-
formation grenzt: Es gibt in Deutschland definitiv keine Impf-
pflicht und eine Impfung ohne ausdrückliches Einverständnis der
Patienten bzw. Eltern ist Körperverletzung und somit strafbar. Auch
das empfohlene Buch ist eher mit Vorsicht zu genießen.
Verständlich wird
der Tenor des Artikels, wenn man berücksichtigt,
daß hinter der Webseite medizin-2000.de die Pharmaindustrie steckt:
medizin-2000.de ist laut Impressum ein Projekt von lahave-
media.com. Zu den "namhaften Kunden" dieser Firma gehört eine
ganze
Reihe Impfstoffhersteller.
Siehe auch: http://www.lahave-media.com/texte/deutsch/kunden.html
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[13] Minister machen den Weg frei für EU-Zentrum
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 3. Dez. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/03/220a0702.asp?cat=/mediz
in/infektion
Minister machen den Weg frei für EU-Zentrum
"BRÜSSEL (taf).
Ziemlich genau ein Jahr nach dem Ausbruch von SARS
verständigten sich die EU-Gesundheitsminister gestern in Brüssel
auf die Einrichtung eines Europäischen Zentrums für Gesundheitskon-
trolle und Prävention (ECDC). Das EU-Parlament will den Kommissi-
ons-Vorschlag im Februar kommenden Jahres beschießen, damit das
Zentrum 2005 mit der Arbeit beginnen kann. (...)"
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[14] Pharma-Manager: "Viele Medikamente unwirksam"
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Quelle:
n-tv online vom 8. Dez. 2003
http://www.n-tv.de/5198209.html
Bittere Pille
Viele Medikamente unwirksam
"Der Vizepräsident eines der führenden Pharmaunternehmen Europas hat
ein vernichtendes Urteil über seine Branche gefällt. Die meisten
rezeptpflichtigen Medikamente seien bei vielen Menschen unwirksam,
stellte Allen Roses, Vizepräsident des Unternehmens für Genetik, in
einem Interview mit der britischen Zeitung "The Independent" fest:
"Die große Mehrheit der Medikamente - mehr als 90 Prozent - sind
nur bei 30 bis 50 Prozent der Leute wirksam." Ob das auch für die
Medikamente von Glaxo zutrifft, ließ Roses offen. (...)"
Siehe auch:
http://news.independent.co.uk/world/science_medical/story.jsp?story
=471139
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[15] Teilerfolg mit einer Impfung gegen das metastasierende Melanom
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 12. Dez. 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/12/12/227a0402.asp?cat=/mediz
in/impfen
Teilerfolg mit einer
Impfung gegen das metastasierende Melanom
Mit körpereigenen Immunzellen gelang bei 5 von 18 Patienten eine
Tumorremission
"SAN DIEGO (gvg). Eine
kleine Studie bei Patienten mit metastasier-
tem Melanom erbrachte Erfolge mit einem Impfstoff, in dem dendriti-
sche* Zellen als Antigenträger fungierten. Über die Hälfte der
Patienten entwickelte eine ausreichende Immunität.
Realisiert wurde die Studie mit 18 Patienten von einer Arbeitsgrup-
pe um Dr. Joseph Fay von der Universität Dallas im US-Staat Texas.
Die Ergebnisse wurden bei der Jahrestagung der Amerikanischen Ge-
sellschaft für Hämatologie in San Diego in Kalifornien präsentiert.
(...)"
*BEGRIFFSERKLÄRUNGEN:
DENDRITISCHE ZELLEN:
Oberbegriff für erst in jüngster Zeit als
eigene Zellgruppe definierte Zellen mit bäumchenartigen Zellausläu-
fern
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[16] Pharmaversuche an Kindern bald wieder möglich?
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Quelle:
TELEPOLIS vom 26. Nov. 2003
http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/lis/16135/1.html
Mengeles Geist geht um
Harald Neuber
In diesem Herbst soll
das Arzneimittelgesetz zum zwölften Mal er-
neuert werden. Wird der vorliegende Referentenentwurf angenommen,
wären Pharmaversuche an Kindern wieder möglich
In den kommenden Wochen
wird im Bundestag der Entwurf für ein
neues Arzneimittelgesetz [1] diskutiert werden. Geht es nach dem
Willen des Berliner Gesundheitsministeriums unter Ulla Schmidt,
könnten künftig entgegen bislang geltenden Recht- und Moralmaßstä-
ben wieder in großem Maßstab Medizinversuche an Kindern durchge-
führt werden, die selber nicht in der Lage sind, diese Experimente
zu verstehen, geschweige denn, ihnen zuzustimmen. Die Bundesregie-
rung hebelt damit einen zentralen Grundsatz der Arzneimittelfor-
schung aus, der sich ethisch unmittelbar aus dem Nürnberger Ärzte-
prozess ableitet und der von den Alliierten 1946 und 1947 während
der Kriegsverbrecherverfahren gegen Funktionäre des besiegten fa-
schistischen Regimes entwickelt wurde.
Ein Hauptanklagepunkt
stützte sich damals auf die Versuche, die
Nazi-Ärzte an Menschen durchgeführt hatten, ohne deren Zustimmung
einzuholen. Schreckliche Berühmtheit erlangten in diesem Zusammen-
hang vor allem die Lebendexperimente des NS-Arztes Josef Mengele,
der sich auf "höhere Werte" als den Schutz des individuellen
Lebens
berief.
Chefankläger Telford
Taylor hatte bereits zu Beginn des Verfahrens
erklärt, dass es sich in Nürnberg keineswegs um einen herkömmlichen
Mordprozess handele, "weil die hier Angeklagten in ihrem Beruf als
Ärzte zu Mördern wurden". Daher, so Taylor später, habe
es sich bei
den Lehren des Prozesses auch um Grundprinzipien gehandelt, "welche
befolgt werden müssen, so dass Versuche am Menschen nicht gegen
Moral, Ethik und Rechtsprinzipien verstoßen".
Die freiwillige Zustimmung
der Versuchsperson ist unbedingt erfor-
derlich.
Erster Satz des Nürnberger Kodex [2]
Diesem Grundsatz folgend
stehen "nicht einwilligungsfähige Perso-
nen" seither unter besonderem Schutz des Gesetzgebers. Bei geistig
beeinträchtigten Menschen oder Bewusstlosen muss ebenso von medizi-
nischen Versuchen abgesehen werden wie bei Minderjährigen. Die
einzige allgemein gültige Einschränkung dieses Grundsatzes griff
bislang dann, wenn der Proband direkten Nutzen aus dem getesteten
Präparat ziehen könnte. Eine solche "eigennützige"
Verabreichung
eines neuen Präparates wäre "unter Umständen sogar im unmittelbaren
Interesse des nicht einwilligungsfähigen Patienten geboten", er-
kennt auch die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekam-
mer [3] an.
Fernab der kritischen
Öffentlichkeit wird in Expertenkreisen der-
zeit der erste Entwurf für eine zwölfte Novelle des Gesetzes von
1976 [4] diskutiert. Medizinethiker warnen angesichts des vorlie-
genden Dokumentes des Gesundheitsministeriums vor einem histori-
schen Rückschritt hinter die moralischen und ethischen Erkenntnisse
der Zunft. In Paragraph 41 wird mit dem Prinzip der eigennützigen
Forschung bei Minderjährigen 56 Jahre nach dem Nürnberger Prozess
gebrochen, wenn es in dem Absatz über die klinische Prüfung von
Arzneimitteln bei Minderjährigen heißt:
Die klinische Prüfung
muss für die Gruppe der Patienten, die an der
gleichen Krankheit leidet wie die betroffene Person, mit einem
direkten Nutzen verbunden sein (...)
Ein kleiner Satz, der
viel verändert. Nach Ansicht des Mediziners
Michael Stoeter ist das Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums
"mit einer Vielzahl von Grundrechten nicht vereinbar". Der an der
Charité Berlin forschende Mediziner glich den Gesetzentwurf in
Zusammenarbeit mit dem Juristen und Geschäftsführer der Ethikkom-
mission der Medizinischen Fakultät Charité am Virchow-Klinikum,
Christian von Dewitz, mit der Verfassung ab. Danach verstößt eine
solche "gruppennützige Anwendung" von Therapeutika nicht nur
gegen
die Unverletzbarkeit der Menschenwürde (GG, Art. 1), sondern auch
gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG, Art. 2) und das
geschützte Kindeswohl (GG, Art.6, Abs.2).
Der Vorstoß aus
dem Schmidt-Ministerium kommt nicht aus heiterem
Himmel. Seit geraumer Zeit schon drängt die Pharmaindustrie auf
eine Liberalisierung der Forschungsrestriktionen in Deutschland.
Bislang hat sich die Legislative erfolgreich gegen den Druck der
Konzerne gewehrt. Als die EU-Staaten etwa die Bioethikkonventi-
on [5] verabschiedete, wurden in Deutschland 2,5 Millionen Unter-
schriften gegen die Ratifizierung gesammelt. Im Zentrum des Protes-
tes stand auch hier ein Passus, der die fremd- oder gruppennützige
Forschung an nicht einwilligungsfähigen erlaubt hätte. Der Bundes-
tag lehnte die Ratifizierung der Konvention ab.
"Spätestens
an dieser Stelle", so Stoeter und Dewitz, "drängt sich
der Verdacht auf, dass die Entscheidung des Bundestages durch die
Hintertür des Arzneimittelgesetzes wieder revidiert werden soll".
Der Mediziner Michael Wunder, Mitglied der Enquête-Kommission "E-
thik und Recht in der Modernen Medizin" befürchtet [6] sogar, dass
dieser Vorstoß nur ein erster Schritt hin zur fremdnützigen For-
schung auch an anderen Gruppen nicht einwilligungsfähiger Menschen
sein könnte. Fiele der Schutz alter oder behinderter Menschen,
könnte die deutsche Pharmaindustrie den lukrativen Markt der Psy-
chopharmaka und Alzheimer-Therapeutika erschließen. So hieß es in
einer Stellungnahme des "Verbandes Forschender Arzneimittelherstel-
ler" (VFA):
In einigen Bereichen
besteht ein erheblicher Bedarf an Behandlungs-
optionen, der zum Wohl aller Beteiligten zum Teil nur durch diese
so genannte fremdnützige Forschung erfüllt werden kann. Bei Abwä-
gung aller ethischen Aspekte macht sich der VFA daher (...) zum
Befürworter der fremdnützigen Forschung an nicht einwilligungsfähi-
gen Personen (...)
Ein ethischer Aspekt,
der von den VFA-Funktionären beim Abwägen
vermutlich bewusst nicht in die Wagschale gelegt wurde, ist der
unbedingte Schutz des individuellen Lebens. Bei Enquête-Mitglied
Wunder heißt es dazu: "Das Vermächtnis von (den Kriegsverbrecher-
prozesses in) Nürnberg ist die dringend gebotene Absage an jede
kollektivistische Orientierung. Eine humane medizinische Forschung
und die Medizin der Zukunft ist immer dem Wohl konkreter Menschen
verpflichtet."
Gigantomane Gesundheitsvorstellungen
hätten schon in der Nazi-Ära
dazu geführt, dass nicht nur die Recht, sondern auch das Leben des
Einzelnen missachtet wurde, um den "Volkskörper" zu schützen.
Eine
(un)ethisch Tendenz, die offenbar wieder Anhänger findet.
[1]
http://www.bmgs.bund.de/download/gesetze/entwuerfe/AenderungArzneim
ittelgesetz.pdf
[2] http://www.fuente.de/bioethik/nuernb.htm
[3] http://www.zentrale-ethikkommission.de
[4] http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/amg_1976
[5] http://www.fuente.de/bioethik/conven6.htm
[6] http://www.jungewelt.de/2003/07-25/018.php
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[17] US-Studie zeigt wachsende Besorgnis der Eltern
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Quelle:
American Association for the Advancement of Science
vom 15. Dez. 2003
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2003-12/cfta-psi121103.php
Eine Befragung von
über 700 Ärzten in den USA ergab, daß bei den
Eltern die Besorgnis über die Sicherheit von Impfstoffen zunimmt.
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[18] US-Bundesstaaten lockern zunehmend Impfpflicht
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Quelle:
United Press International (UPI) vom 13. Nov. 2003
http://www.upi.com/view.cfm?StoryID=20031113-062535-3536r
Siehe auch:
http://www.washtimes.com/upi-breaking/20031113-062535-3536r.htm
Von Impfungen befreit zu werden, wird leichter
Wie Gesundheitsexperten
UPI mitteilten, werden wahrscheinlich im
nächsten Jahr weitere Staaten dem Vorbild von Texas und Arkansas
folgen und Gesetze in Kraft setzen, die es Eltern erleichtern, ihre
Kinder von obligatorischen Impfungen zu befreien. Die Experten
zeigten sich besorgt, denn je mehr Kinder ungeimpft blieben, desto
größer sei die Gefahr von Ausbrüchen.
Es gibt bereits Anzeichen,
daß Eltern in Texas und Arkansas die
Befreiung zunehmend in Anspruch nehmen. Die neuen Gesetze von Texas
und Arkansas, die hauptsächlich von Gruppierungen durchgesetzt
wurden, die damit argumentieren, daß die Impfstoffe zu hohe Risiken
in sich bergen, passierten die Gesetzgebung Anfang dieses Jahres.
Sie erlauben Eltern, ihr Kind von den Impfungen, die in diesen
Staaten für die Einschulung erforderlich sind, wie z.B. Masern,
Keuchhusten und Polio, auszunehmen.
Nahezu jeder Bundesstaat
ermöglicht Ausnahmen aus medizinischen,
religiösen oder philosophischen Gründen, verlangt von den Eltern
jedoch meist eine Begründung als Nachweis daß ihr Antrag berechtigt
ist.
Die neuen Gesetze in
Texas und Arkansas unterscheiden sich hier
jedoch. Sie fordern von Eltern keinen Grund mehr für die Entschei-
dung, ihre Kinder nicht impfen zu lassen. Mehr als 1.400 Eltern in
Texas nahmen die Regelung bisher in Anspruch und die Anzahl der
Eltern, die eine Befreiung in Arkansas beanspruchen, wird wahr-
scheinlich auf das Doppelte des bisherigen Niveaus steigen.
Zusammen mit Arkansas
und Texas wurden in diesem Jahr gleichartige
Gesetze in weiteren 11 Staaten eingereicht, teilte Jo Donlin, Pro-
gramm Manager der "National Conference of State Legislatures" in
Washington UPI mit. Die Gesetze kamen in den anderen Staaten ein-
schließlich Connecticut, Missouri, New York und West Virginia,
nicht durch. Nichtsdestotrotz stellt dies eine Verdoppelung gegen-
über dem Vorjahr dar, sagte Donlin. "Es wird definitiv auf der
gesetzgeberischen Tagesordnung der Staaten stehen," sagte Donlin.
"Dieses Thema wird weiter aktuell bleiben."
Suzette Chutze, geschäftsführende
Direktorin der Arkansas-Ablegers
der "American Academy of Pediatrics", (amerikanische Akademie für
Kinderheilkunde, AAP), in Little Rock, sagte, ihre Gruppe sei be-
sorgt über den Effekt, den das Gesetz in ihrem Staat haben wird.
"Die AAP wird wahrscheinlich Informationsmaterial vorbereiten, daß
ihre Mitglieder besorgten Eltern geben können, um sie über die
Wichtigkeit von Impfungen ihrer Kinder zu vermitteln", sagte Chut-
ze. "Letztlich weiß niemand wirklich, wie viele Befreiungen es
geben wird und es wird damit enden, daß jemand schwer erkrankt oder
stirbt, bevor es sich wieder ändert," sagte sie.
Die Gesetzgebung von
Texas und Arkansas kann frühestens im Jahr
2005 aufgehoben werden.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[19] Veranstaltungshinweise für Januar 2004
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Alle Angaben ohne Gewähr!
DEUTSCHLAND:
D 370.. Göttingen,
ISIS, Groner-Tor-Str. 12
23.Jän. 2004, ab 16:30 Uhr, Anita Steenweg (Heilpraktikerin) u.
Sigrid Schatzberg (Heilpraktikerin): "Diphtherie, Tetanus, Pertus-
sis (DTP) Krankheitsbilder, Behandlungsmöglichkeiten, Impfung;
Für und Wider dieser Impfung diskutieren", Info-Tel.: Anita Steen-
weg 0551-838150 oder Sigrid Schatzberger 0551-5314995
ÖSTERREICH:
A 5400 Hallein,
Hauptschule Burgfried
29.Jän. 2004, 19:00 Uhr, Dr. Johann Loibner: "Schützt Impfen,
Nützt
Impfen? Wer muß sich fürchten?" Info: www.aegis.at
SCHWEIZ:
CH 4323 Wallbach,
Gemeindezentrum, Zentrumstr., im Postgebäude
29.Jan. 2004, 19:30 Uhr, Anita Petek-Dimmer: "Impfen, ja oder
nein?" Info: www.aegis.ch
CH 6460 Altdorf,
Hotel Goldener Schlüssel
14.Jan. 2004, 19:00 Uhr, Anita Petek-Dimmer: "Impfen, Segen oder
Risiko?" Info: www.aegis.ch
BITTE VORMERKEN:
17. April 2004
2. Stuttgarter Impfsymposium,
Info unter: http://www.impf-report.de/symposium2
17. April 2004
1. Internationale Symposium für Ärzte über die Pathogenität
der
Impfungen PathoVacc, in Linz, Österreich
Info unter: http://www.aegis.ch
15. Mai 2004
1. Schweizerische Impfforum in Meggen/Luzern
Info unter: http://www.aegis.ch
9. Oktober 2004
3. Österreichische Impfforum in Graz
Info unter: http://www.aegis.at
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[20] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist
ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
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zer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen Bernhardt, Bärbel Engel-
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