Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 32/2003
Von Eltern für Eltern 6.
Aug. 2003
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Inhalt:
[01]
Zu dieser Ausgabe
[02] Geflügelpest in Holland: Vertuschung eines Impfskandals?
[03] Quellenangaben
[04] So können Sie den Impf-Report unterstützen
[05] Impressum
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[01] Zu dieser Ausgabe
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Das Verhalten der Behörden
während der angeblichen Geflügelpest in
den Niederlanden war von überstürzten, ja geradezu panikartigen
Reaktionen geprägt. Das Töten von nahezu 29 Millionen Hühnervögeln
war mit großer Wahrscheinlichkeit unangemessen, denn die Beweise
dafür, daß die Krankheitsausbrüche in einigen niederländischen
Geflügelfarmen durch das Virus der klassischen Geflügelpest verur-
sacht wurde, sind ziemlich mager.
Anstatt ALLE möglichen
Ursachen der Erkrankung systematisch zu
untersuchen und nacheinander auszuschließen, konzentrierten sich
die EU-Kommission und die Regierungen von Nordrhein-Westfalen und
der Niederlande vom ersten Tag an AUSSCHLIEßLICH auf das aviäre
Influenza-A Virus, nach offizieller Lesart der Verursacher der
klassischen Geflügelpest.
Die TOTALE NICHTBEACHTUNG
aller anderer Faktoren, (andere Infekti-
onskrankheiten, Lebensmittelvergiftung, Medikamentenvergiftung,
Umweltchemikalien) stellt eine eklatante Missachtung der Sorgfalts-
pflicht gegenüber Mensch und Tier da.
Zwei Gründe sind für dieses Verhalten denkbar:
1. Die betroffenen
Beamten und Politiker handelten entweder aus der
Angst heraus, sich bei zögerlichem Verhalten Kritik zuzuziehen,
oder sie wollten sich ganz einfach profilieren.
2. Durch die schnelle
und radikalen Maßnahmen und die Vernichtung
von fast 29 Millionen Hühnervögeln sollte von einem ungeheuren
Skandal abgelenkt und die Beweise dafür aus dem Weg geschafft wer-
den.
Der nachfolgende Artikel
versucht den Ungereimtheiten der angebli-
chen Geflügelpest-Epidemie nachzugehen und die Frage zu beantwor-
ten, ob beispielsweise ein Impfstoff - zusammen mit anderen Fakto-
ren - das Sterben der Tiere ausgelöst haben könnte.
Herzliche Grüße
Hans Tolzin
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[02] Geflügelpest in Holland: Vertuschung eines Impfskandals?
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Am Abend des 28. Februar,
einem Freitag, meldeten Mitarbeiter des
niederländischen Tiergesundheitsdienstes die ersten "Gesundheits-
probleme" mit einer "sehr hohen Todesrate" auf 6 Geflügelfarmen
in
deutscher Grenznähe (1).
Bereits am nächsten Tag wurden Sperrzonen im Umkreis von 10 km rund
um die betroffenen Höfe eingerichtet, Geflügelschauen verboten und
in der Niederlande ein Exportverbot für Geflügel und Eier erlassen
(1).
Die Regierung des angrenzenden
Nordrhein-Westfalen (NRW) zog noch
am gleichen Tag mit einer Im- und Exportsperre nach und stellte
mehrere Dutzend Betriebe, die in den Tagen zuvor noch Lieferungen
von Hühnervögeln oder Futtermittel aus den Niederlanden erhalten
hatten, unter amtliche Beobachtung (2).
Nach offiziellen Angaben
bestätigten erste Tests am Sonntag den
Nachweis des "hoch-pathogenen H7-Stranges der aviären Influenza"
(1) und diese Diagnose sollte sich auch bis zur offiziellen Entwar-
nung für NRW durch die EU-Kommission am 24. Juni (3) nicht mehr
ändern.
Bis dahin waren in
den Niederlanden 26 Millionen, in Belgien ca.
2,5 Millionen und in NRW ca. 100.000 Hühnervögel mit Kohlendioxid
vergast, mit Giftspritzen vergiftet, per Elektroschock getötet oder
manuell geschlachtet worden (4).
Die Vernichtungsaktion
nahm solche Ausmaße an, daß die Kapazität
der Tötungs- und Entsorgungsanlagen teilweise nicht ausreichten
(5). In den Niederlanden wurde über ganze Gemeinden der Ausnahmezu-
stand verhängt und der Zugang zu ihnen durch das Militär abgesperrt
(6).
Wurden auf einem Hof
ein paar kranke Hühner gefunden, bedeutete
dies oft die vorsorgliche totale Bestandsvernichtung nicht nur für
den betroffenen Betrieb, sondern oft auch aller anderen in einem
Umkreis von mehreren Kilometern (7).
Für die Niederlande,
Belgien, NRW und zeitweise auch die gesamte EU
wurde von der EU-Kommission ein Exportverbot ausgesprochen (8). Der
wirtschaftliche Schaden allein in den Niederlanden übersteigt 100
Millionen Euro (9). Einige der betroffenen Betriebe werden einen
Neuanfang nicht schaffen, denn die Seuchenkasse ersetzt nur einen
Teil des wirtschaftlichen Schadens (10).
"NUR MASSENTÖTUNGEN DER TIERE HELFEN...
...bisher gegen das
gefährliche Virus", behaupteten Zeitungsüber-
schriften (11).
Politiker, Behörden
und Kommentatoren waren sich von Beginn an
darin einig, daß die Tiere an einem Influenza-A Virus des Subtyps
H7N7 erkrankt waren (klassische Geflügelpest)(12).
Andere Ursachen wurden
höchstens von Tierschützern diskutiert,
denen die Massentierhaltung schon lange ein Dorn im Auge ist (13).
Wie eindeutig ist jedoch
die Verursachung durch ein Virus mit der
Bezeichnung H7N7 belegt?
ALTERNATIVE URSACHEN - UNERWÜNSCHTE DIAGNOSEN?
Der niederländische
Agrarminister Veerman berichtete noch am 3.
März von zwei weiteren möglichen Infektionskrankheiten, die eben-
falls als Ursache der vorgefundenen Symptome in Frage gekommen
wären (1):
--> Newcastle Disease
Die Newcastle-Krankheit hat exakt die gleichen Symptome wie die
klassische Geflügelpest, soll jedoch im Gegensatz zu dieser von
einem sog. Paramyxovirus verursacht werden
--> infektiöse
Laryngotracheitis
Hierbei handelt es sich um eine Kehlkopf- und Luftröhrenentzündung
Weder von der Newcastle-Krankheit
noch von Laryngotracheitis ist in
einem der späteren Berichte mehr die Rede.
Nicht von Minister
angesprochen, aber ebenfalls denkbar, wären
folgende nichtmikrobische Ursachen:
- Lebensmittelvergiftung
Z.B. durch verdorbenes oder verseuchtes Trinkwasser oder Tierfutter
- Medikamentenvergiftung
z.B. durch Antibiotika, Wachstumshormone, Impfstoffe
- Umweltchemikalien
z.B. in
Holzschutzmitteln, Farben, Baustoffe, Einstreu
DIAGNOSTISCHER TUNNELBLICK
Ob nun nichtmikrobische
Ursachen auf dem ersten Blick als wahr-
scheinlich erscheinen mögen oder nicht - sie MÜSSEN auf jeden Fall
erwogen, geprüft und EINDEUTIG ausgeschlossen werden, um der Sorg-
faltspflicht gegenüber Tier und Mensch Genüge zu tun.
Doch NIRGENDWO finden
sich Hinweise darauf, daß jemals eine andere
Ursache als die klassische Geflügelpest untersucht wurde: Auf der
entsprechenden EU-Presseseite oder in weiteren Berichten des Minis-
ters Veermann sucht man z. B. vergebens das Wort "Newcastle" (14).
Ob also z.B. jemals
Newcastle-Tests vorgenommen wurden, ist nicht
ersichtlich - es scheint fast, als hätte man nach den ersten vor-
läufigen Virentests weder - ursprünglich angekündigte (1) - Bestä-
tigungstests noch alternative Virentests vorgenommen.
UNGEREIMTHEITEN DER GEFLÜGELPEST-HYPOTHESE:
Dabei gibt mehr als eine Ungereimtheit bei der Influenza-Hypothese:
1. Des öfteren
war zu lesen, daß nicht geklärt werden konnte, wie
das angebliche Virus - teilweise über sehr große Strecken - zu den
jeweiligen Infektionsorten gelangen konnte (15).
2. Die betroffenen
großen Hühnerfarmen betreiben eine extreme Mas-
sentierhaltung. Dies bedeutet in der Regel:
a) Starker psychischer
Stress der Tiere wegen der großen Enge und
der nicht artgerechten Haltung, mangelndes oder vollständig fehlen-
des Tageslicht, Industriefutter und Wachstumshormone (16)
b) Die alltäglichen
Praxis, daß den überzüchteten Tieren prophylak-
tisch Medikamente und Antibiotika verabreicht werden (17)
Die Massentierhaltung
muß zwangsläufig zu einem geschwächten Immun-
system - und zunehmender Infektionsneigung führen (18).
Im Umkehrschluss zeigen
Vögel, die artgerecht und natürlich gehal-
ten werden, eine geringere Neigung, die gefürchteten Infektions-
krankheiten zu bekommen - unabhängig davon, welchen angeblichen
oder tatsächlichen Viren sie ausgesetzt sind.
Doch Masthähnchen,
die nur 6 Wochen alt werden müssen, benötigen
wohl nach Meinung von Tierhaltern und Behörden keine robuste Ge-
sundheit.
Abgesehen von der ethischen
Problematik und davon, welche Qualität
da letztlich auch den Verbrauchern zugemutet wird, stellt sich die
Frage, ob wirklich ein Virus die primäre Ursache der Geflügelpest
sein kann, wenn sie doch mit großer Wahrscheinlichkeit allein durch
eine andere Art der Haltung vermeidbar wäre.
Für die FDP-Bundestagsfraktion
sind jedoch nur in Massentierhaltung
untergebrachte Vögel gute Vögel: "Die so genannte Massentierhaltung
ist eindeutig nicht Ursache der Geflügelpest." Denn schuld an der
Verbreitung der Epidemie seien nur die Freilandhühner, die das
Virus mit Wildvögeln austauschen und angeblich so verbreiten würden
(19).
Unseren Bundestagsabgeordneten
sollte zu denken geben, daß die
Geflügelpest erstmals 1878 beschrieben wurde (20), also nach Jahr-
tausenden von (jedenfalls im Vergleich zu heutigen Hühnerfabriken)
artgerecht gehaltenen Vögeln - und daß es bisher für die Übertra-
gung der Epidemie durch Wildvögel wie schon erwähnt keine konkreten
Hinweise gibt.
ZWEI UNTERSCHIEDLICH PATHOGENE VIRENSTÄMME?
Laut Ministers Veermann
seien möglicherweise zwei unterschiedliche
Stämme des Geflügelpest-Virus im Umlauf: Ein "hoch-pathogener"
und
ein "schwach-pathogener" Stamm (21).
Wie er zu dieser Aussage
kommt, gibt er nicht preis. Impfkritikern
sind solche Vermutungen nicht neu. Sie werten sie als Hinweis dar-
auf, daß man das angeblich tödliche Virus auch bei Tieren nachwei-
sen konnte, die entweder schwach oder gar nicht erkrankt waren.
Da es aber nicht sein
kann, daß man sich derart in der Gefährlich-
keit des Virus geirrt hat - und womöglich andere Faktoren entschei-
dend für das Massensterben sind - muß es nach der offiziellen Les-
art eben zwei unterschiedliche Stämme des Virus geben.
AUSSAGEKRAFT DER VIRENTESTS
Die "Diagnose
Geflügelpest" wird nicht allein an den Symptomen
festgemacht, sondern letztlich an Laborergebnissen, auf die z.T.
mehrere Tage lang mit Bangen gewartet werden muss (22).
Mittels indirekter
Testverfahren stellen die Labore fest, ob das
angeblich für die Geflügelpest verantwortliche Virus in einer Probe
anwesend ist oder nicht.
Die Ergebnisse dieser Tests sind in zweierlei Hinsicht fragwürdig:
1. Die Interpretation der Testergebnisse
Angenommen, positiv
reagierende Virentests wären tatsächlich ein
Beweis für die Anwesenheit von Influanza-A-Viren des Subtyps H7N7:
Muß dies automatisch
auch bedeuten, daß diese Viren die primäre
oder gar alleinige Ursache der Krankheit sind? Könnten sie nicht
genauso gut nur ein Teil des Problems sein? Vielleicht sogar eine
FOLGE der Erkrankung, oder gar, wie manche Alternativemediziner
glauben, Bestandteil des Reparaturmechanismus des Körpers (23)?
Könnte es nicht sein, daß Körperzellen von sich aus über
die Viren
wichtige genetische Informationen an andere Zellen weitergeben, um
einer gesundheitlichen Krise besser begegnen zu können?
Vergessen wir nicht
die Probleme mit dem Nachweis der konkreten
Übertragungswege, d. h. wie diese Viren zu den befallenen Höfen und
- von außen in die Tiere hinein gekommen sind, ist unklar. Solche
Probleme gibt es übrigens nicht nur mit dem Virus der Geflügelpest,
sondern auch mit dem Hepatitis-A- und dem Polio-Virus (24), um nur
zwei Beispiele zu nennen.
Der Ursprung der heute noch gültigen Infektionshypothese, wonach
unser Organismus durch von außen eindringende Mikroben bedroht wird
und ständig in einer Art Belagerungszustand lebt, geht auf den
Forscher Louis Pasteur zurück, gilt seitdem als gesichertes Wissen
und wurde so gut wie nie mehr hinterfragt.
Seit kurzem weiß
man aber, daß Pasteur ein geheimes Tagebuch ge-
führt hatte, in das er unerwünschte Forschungsergebnisse, die nicht
an die Öffentlichkeit gelangen sollten, eintrug (25).
Basiert die Infektionshypothese,
zumindest so, wie sie heute ge-
lehrt und angewendet wird, möglicherweise auf Wissenschaftsbetrug?
2. Die Eichung der Virentests
Das zweite Problem
bei den Virentests ist ihre Eichung. In der
Regel handelt es sich um sog. Antikörper- oder PCR-Tests. Diese
weisen nicht etwa die Viren selbst nach, sondern in hochkomplizier-
ten Verfahren die Anwesenheit bestimmter Eiweißmoleküle bzw. DNA-
Fragmente, die
typische Bestandteile dieser Viren sein sollen.
Eine Eichung der Tests
kann im Grunde nur durch eine von allen
Verunreinigungen befreite homogene Virusmenge, das "isolierte Vi-
rus", vorgenommen werden (26).
Die Isolierung eines
Virus, dessen Zusammensetzung und Eigenschaf-
ten man noch nicht genau kennt, kann sich jedoch als äußerst
schwierig gestalten (27).
In der Praxis wird
deshalb in den Forschungslaboren einfach so
lange herumexperimentiert, bis die Tests auf eine (vorher) per
Diagnose definierte Gruppe von Personen oder Tieren ausreichend
zuverlässig ansprechen (28).
Jeder, der die entsprechenden
Symptome zeigt und zuvor mit einem an
diesem "Virus" erkrankten Menschen oder Tier in Kontakt kam, muss
sich dieser Logik entsprechend angesteckt haben - die angeblichen
Virentests sprechen ja bei ihnen allen (oder zumindest dem Groß-
teil) an - und schon ist per Zirkelschluss bewiesen, daß das Virus
erstens existiert und zweitens ansteckend ist (29).
Ob diese Tests nun
TATSÄCHLICH auf ein spezifisches Virus oder auf
ganz andere Partikel reagieren, kann niemand mit Sicherheit sagen,
solange diese Virus nicht regulär isoliert und seine biochemische
Zusammensetzung eindeutig bestimmt wurde.
Doch auch dann wäre
zu prüfen, ob die durch Virentests nachzuwei-
senden Eiweißmoleküle nicht auch in anderen Mikroben und sonstigen
Partikeln vorkommen.
Bei den üblichen
AIDS-Tests sind beispielsweise mehr als 60 sog.
"Kreuzreaktionen" bekannt, d.h. die Tests reagieren eben nicht nur
auf das angebliche AIDS-Virus, sondern auch auf verschiedenste
andere Krankheiten bzw. Partikel (30)!
Beispiel HIV: Zwei
Forscher untersuchten 1129 Blutproben von intra-
venösen Drogengebrauchern und 89 Proben von drogenfreien Menschen,
die aus den Jahren 1971/1972 stammten, auf HIV. Bei 17 Proben von
den drogenabhängigen, aber in keiner von den anderen Menschen,
führte der Antikörpertest zu einem positiven Ergebnis. Entweder
hatten diese Drogengebraucher schon vor 1971 Kontakt mit HIV (die
Geschichte von AIDS beginnt jedoch erst Anfang der 80er Jahre!) -
oder aber der Antikörpertest führt zu falsch-positiven Ergebnissen,
da zwar er auf gewisse Partikel im Blut der Drogengebraucher rea-
gierte, nicht aber auf ein tatsächliches AIDS-Virus (31).
Ein weiterer Aspekt,
der dafür spricht, daß Mikroben im Krankheits-
geschehen wahrscheinlich bei weitem nicht die Rolle spielen, die
ihnen die Schulmediziner zuweisen möchten, sind die Erfahrungen von
Tierhomöopathen: In der Regeln sprechen alle Tiere sehr gut auf
homöopathische Mittel an (32). Und dies, obwohl (oder gerade weil?)
sich die Homöopathie herzlich wenig um Virenhypothesen schert,
sondern die Mittel strikt anhand der Symptome bzw. nach einer mög-
lichst umfassenden Anamnese auswählt. Auch der von Gegnern der
Homöopathie oft beschworene Placebo-Effekt könnte höchstens beim
Menschen, nicht aber bei Tieren die Wirkung der homöopathischen
Mittel erklären.
STREIT UM VERBOTENE IMPFUNG
Betrachten wir die
Frage, ob wirklich ein Virus die primäre Ursache
der Geflügelpest sein kann, als nicht eindeutig beantwortet, muß
auch unser "Wissen" über die Art der Krankheitsübertragung
und die
angemessene medizinische Behandlung hinterfragt werden.
Solches wurde im Zuge
der angeblichen Geflügelpest jedoch nicht
einmal im Ansatz diskutiert. Stattdessen stritten sich verschiedene
Parteien darum, ob gegen die Geflügelpest geimpft werden sollte
oder nicht (33).
Eine Impfung ist jedoch
innerhalb der EU verboten, und das aus
gutem Grund: Geimpfte Tiere können per Antikörpertest nicht von
"natürlich" erkrankten Tieren unterschieden werden (34).
Außerdem können
geimpfte Tiere den Erreger ausscheiden und unge-
impfte Tiere anstecken (35). Es bestünde also die Gefahr, daß Imp-
fungen Seuchen auslösen, solange nicht flächendeckend jedes Tier
geimpft wurde (immer vorausgesetzt, die Impfung nutzt überhaupt
etwas).
Schließlich genehmigte die EU-Kommission auf Drängen der deutschen
Regierung hin zumindest die Impfung von Zootieren (36).
IMPFUNG UND ANTIVIRALE MEDIKATION EMPFOHLEN
Offiziellen Quellen
zufolge kann das Geflügel-Influenza-Virus im
Verein mit dem menschlichen Grippevirus zu schweren Komplikationen
beim Menschen führen (37).
Ob diese Behauptung
einen reellen Bezug hat, ist für Laien schwer
nachzuvollziehen. Jedenfalls dient sie zur Begründung, allen Men-
schen im Umfeld der Geflügelpest eine Grippeimpfung und vorsorgli-
che Einnahme von antiviralen Medikamenten zu empfehlen (38).
Bei einem mit Grippesymptomen
gestorbenen holländischen Tierarzt,
wurden Geflügelpest-Viren nachgewiesen, was dieser Impfkampagne
neue Nahrung lieferte (39).
Interessanterweise
stammt dieser Virusnachweis aus dem gleichen
Labor, das auch für sich in Anspruch nimmt, die sog. Henle-Koch-
Postulate für den SARS-Virus erstmals erfüllt und somit seine Exis-
tenz sowie krankmachende Eigenschaft belegt zu haben (40). Kritiker
der offiziellen SARS-Hypothese suchten jedoch bislang vergeblich
nach der Dokumentation einer sauberen Virusisolation, ohne die
derartige Forschungsergebnisse ihrer Ansicht nach undenkbar sind
(41). Ihrer Ansicht nach hatten diese Forscher im Grunde nur nach-
gewiesen, daß etwas, was sie vorher in den Körper hineintaten,
später auch im Körper wieder auffindbar war (42).
Bei einem weiteren
Todesfall, einem deutschen Lebensmittelkontrol-
leur, der zunächst ebenfalls mit der Geflügelpest in Verbindung
gebraucht wurde, stellte sich später heraus, daß er an anderen
inneren Krankheiten gestorben war (43).
Aber vielleicht hat
man hier ja nur nicht gründlich genug nach dem
"richtigen" Virus gesucht?
IMPFUNGEN GEGEN NEWCASTLE ALS AUSLÖSER DER GEFLÜGELPEST?
Eine Ansteckung durch
geimpfte Menschen oder Tieren ist bei ver-
schiedenen Impfungen mit sog. Lebendimpfstoffen bekannt, z.B. bei
Polio, Keuchhusten, Seehundstaupe, Masern (44).
Könnte nicht auch
bei der jüngsten Geflügelpest-Epidemie eine vo-
rausgegangene Massenimpfung eine Rolle spielen?
Die Impfung gegen die
klassische Geflügelpest kommt natürlich nicht
in Frage, denn sie ist ja in Europa verboten.
Da gibt es jedoch noch
die bereits erwähnte Geflügelkrankheit na-
mens "Newcastle Disease" mit exakt den gleichen Symptomen wie der
klassischen Geflügelpest - und nur durch Virentests (!) von dieser
zu unterscheiden (45).
Gegen die Newcastle-Krankheit
ist in der EU eine Impfung nicht nur
erlaubt, sondern - zumindest in Deutschland und den Niederlanden -
sogar Pflicht (46)!
Bei den in Deutschland
zugelassenen Newcastle-Impfstoffe handelt es
sich teilweise um Lebendimpfstoffe (47), die wohl auch hauptsäch-
lich zur Anwendung kommen, so daß Erkrankungen durch den Impfstoff
nicht ausgeschlossen werden können:
"Die Impfviren
leben und werden auch von den Tieren eine Zeit lang
ausgeschieden. Werden nun Tiere, die aus nicht geimpften Beständen
stammen mit frisch geimpften Tieren zusammengebracht, ist es mög-
lich, daß die nicht geimpften Tiere am Impfvirus erkranken (48)."
Es wäre also zu
prüfen, ob und in welchem zeitlichen Abstand zum
Ausbruch der Epidemie auf den betroffenen Höfen Impfungen gegen die
Newcastle-Krankheit vorausgingen und ob beispielsweise geimpfte und
nicht geimpfte Tierbestände in Kontakt miteinander gekommen waren.
Möglicherweise
handelt es sich bei der klassischen Geflügelpest und
der Newcastle Disease sogar um die IDENTISCHE Krankheit, die nur
durch unterschiedliche Laborauswertungen zu zwei unterschiedlichen
Krankheiten wurde.
Dies wäre eine
deutliche Parallele zu SARS: Auch in SARS-Patienten
wurden verschiedene Mikroben nachgewiesen (49), darunter ein Coro-
navirus, das von der US-Seuchenbehörde CDC recht willkürlich zum
Bösewicht bestimmt wurde (50).
So wäre durchaus
denkbar, daß im erkrankten Huhn ebenfalls sehr oft
BEIDE Mikroben aufzufinden sein. Je nachdem, was ich dann in er-
krankten Hühnern erwarte, werde ich auch die entsprechenden Tests
anwenden - und genau DIE Viren - so es denn welche sind - finden,
die ich suche.
Von dem Newcastle-Impfstoff
ist bekannt, daß er bei Menschen Binde-
hautentzündungen verursachen kann (51). Und richtig, in den betrof-
fenen Epidemiegebieten klagten Menschen an Bindehautentzündung, was
aber - wie auch anders - als mögliche Ansteckung an der Geflügel-
pest gewertet wurde (52).
Sicherheit über
die tatsächliche Ursache werden wir möglicherweise
nie erhalten: An verbrannten Tieren lassen sich nur noch schwerlich
Obduktionen vornehmen.
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[03] Quellennachweise
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(www.ksta.de = Webseite des Kölner Stadtanzeigers)
(1)
http://www.minlnv.nl/infomart/dossiers/vogelpest/international
/infidvi01.htm
(2)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1046214264840
(3)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1056269086640
(4)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1052406485378
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1053081633255
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1049817305791
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050658105367
(5)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1049737282293
(6)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1049817305791
(7)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050658105367
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051894493022
(8)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051021120500
(9)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1049817305791
(10)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051893188325
(11)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050658105367
(12)
http://www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2003/17_03.PDF
(13)
http://www.tierschutzinitiative-odenwald.de/
newsletter/news_26-05-03.html#gefluegelpest1
http://www.nabu-nrw.de/htm/presse/news/gefluegel.htm
http://www.naturkost.de/meldungen/2003/030515ev2.html
http://www.nordwelt-projekte.de/vgtm/pressemitteilungen/
dokumente/gefluegelpest.html
(14)
Siehe Suchmaschine auf Presseseite der EU-Kommission:
http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh
(15)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051022515639
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1052406485378
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051521951102
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1052506429403
http://www.welt.de/data/2003/05/16/95652.html
(16)
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,2046412,00.html
(17)
http://www.vetline.de/nachrichten/aktuelles/weihnachtsessen_tierqua
elerei.htm
(18)
http://www.welt.de/data/2003/05/16/95652.html?s=3
(19)
http://www.fdp-nds.de/hameln-pyrmont/presse/text/407.html
(20)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051891127216
(21)
http://www.minlnv.nl/infomart/dossiers/vogelpest/international/infi
dvi03.htm
(22)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1049736607296
(23)
Siehe auch "Neue Medizin", weitere Infos unter
http://www.tolzin.de/nm
(24)
http://www.rki.de/GESUND/AKBLUT/STELL/HAV.PDF
Dr. med. Sandler: "Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankun-
gen", emuverlag, z.B. Seite 136 u. 138
(25)
Gerald L.Geison: "The privat science of Louis Pasteur", Princeton
University Press, 1996
(26)
Siehe auch: http://www.impfkritik.de/virusfrage/virusforschung.php
(27)
Beispiel HIV: http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id33.htm
(28)
Beispiel deutscher SARS-Test:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/29.htm#12
(29)
Siehe auch SARS: http://www.impfkritik.de/sars
(30)
Michael Leitner: "Mythos AIDS", 2000, Videel Verlag, Seite 162ff
(31)
http://aids-info.net/micha/hiv/aids/aidstestantwort.htm
(unter Vorbehalt: Originalquelle ist nicht angegeben!)
(32)
Zum Thema Homöopathie und Tierhomöopathie gibt es eine umfangreiche
Literatur. Nur ein Beispiel: H. Wolter (Hrsg.), Homöopathie für
Tierärzte, Bd. 1 + 2, ISBN 3877060749+3877060900, Schlütersche
Verlagsanstalt
(33)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050258566404
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051891749899
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051892229601
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1052506426477
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051892621433
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051892561145
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051521948155
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051521949571
(34)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051521949571
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051893587953
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051894171112
(35)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1052506428738
(36)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1053081737261
(37)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051023134660
http://www.welt.de/data/2003/05/16/95652.html?s=2
(38)
http://www.rki.de/INFEKT/GP_PROPHYLAXE.PDF
http://www.welt.de/data/2003/05/16/95652.html?s=2
(39)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050689591069
(40)
http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/nature/
journal/v423/n6937/full/423240a_r.html
(41)
siehe auch http://www.impfkritik.de/sars
(42)
Quelle: Diskussionen unter Impfkritikern
(43)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1051521959952
(44)
http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/10.htm#9
http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/03.htm#4
http://www.impf-report.de/jahrgang/2002/07.htm#9
(45)
http://www.huehner-info.de/infos/krankh_newcastle2.htm
http://www.lk-wl.de/tierproduktion/gefluegelnd.htm
(46)
Impfpflicht in Deutschland:
http://www.landkreis-coburg.de/aktuell/pressearchiv/
pressearchiv.php3?nr=97&archiv=1
http://www.agrar.de/aktuell/gflpestv.pdf.
Impfpflicht in den Niederlanden:
http://www.regering.nl/actueel/nieuwsarchief/2002/08August
/01/42_8401.jsp?ComponentID=8401&SourcePageID=8345
(47)
http://www.vetal.com.tr/20.html
http://www.pei.de/banz/2000/16vet225.htm
http://www.pei.de/zulass/98/vetimp16.htm
(48)
http://www.huehner-info.de/infos/krankh_newcastle2.htm
(49)
http://image.thelancet.com/extras/03art6318web.pdf
(50)
http://www.imfkritik.de/sars
(51)
http://www.huehner-info.de/_inhalt/krankh_index.htm
(52)
http://www.ksta.de/artikel.jsp?id=1050689591069
EINIGE WICHTIGE WEBSEITEN ZUM THEMA:
----> Pressemeldungen
der EU-Kommission:
http://europa.eu.int/comm/food/fs/ah_pcad/ah_pcad_index_en.html
----> Niederländischer
Agrarministers zur Geflügelpest:
http://www.minlnv.nl/infomart/dossiers/vogelpest/international/intr
idvi00.htm
----> Tierseuchengesetz:
http://www.pei.de/downloads/tierseu.pdf
----> Beispiel Alarmplan:
Mecklenburg-Vorpommern
http://www.lm.mv-regierung.de/doku/gp.pdf
----> Aktuelle Verordnungen:
http://www.vetline.de/nachrichten/landwirtschaft/gefluegelpest_vo.h
tm?PHPSESSID=3ed76ff62c9f44636ecc34b119366627
----> zugelassenen
Impfstoffe gegen NCD
http://www.pei.de/banz/2000/16vet225.htm
http://www.pei.de/zulass/98/vetimp16.htm
----> Linkliste
zum Thema klassische Geflügelpest:
http://www.huehner-info.de/infos/krankh_gefluegelpest_links.htm
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[04] So können Sie den Impf-Report unterstützen
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[05] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist
ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Tanja Masocol, Sonja Hou-
zer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen Bernhardt,
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Adresse:
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