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                       Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 31/2003
Von Eltern für Eltern                                 17. Juli 2003
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INHALT:

[01] Zu dieser Ausgabe
[02] Angst vor Zecken? Vorsorge auch ohne Impfung möglich!
[03] Folgen einer FSME-Impfung (Zecken) - Ein Erfahrungsbericht
[04] RKI: Affenpocken ohne Folgen für deutschen Pockenalarmplan
[05] Plötzlicher Kindstod: Schulmedizin sucht die Ursachen
[06] Erfahrungsbericht: Gehirnkrämpfe nach 6fach-Impfung
[07] Ärzte wehren sich gegen Ausgrenzung rezeptfreier Arzneien
[08] Sind Grippeviren die gefährlichsten Biowaffen?
[09] Studie: Patienten wollen Mitsprache und bessere Informationen
[10] So können Sie den Impf-Report unterstützen
[11] Impressum


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[01] Zu dieser Ausgabe
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Lieber Leser,

alle Jahre wieder durchpflügt die Zecken-Angst die Medien-Welt. Die
Initiatoren der Impfkampagnen haben es relativ leicht: Für die mei-
sten Menschen sind diese blutsaugenden Insekten ekelig. Das ist
vielleicht mit ein Grund, warum so viele Eltern aus Sorge um ihre
Kinder die Impfung durchführen lassen, die nach Meinung vieler
impfkritischer Eltern und Fachleute völlig unnötig und darüber hin-
aus gefährlich ist.

Laut der letzten Ausgabe der "Impfnachrichten" sind die Risiken des
Zeckenbisses bei weitem nicht so hoch wie behauptet und Eltern kön-
nen sehr wohl auch ohne Impfung gegen Zeckenbisse vorsorgen [02].

Andererseits werden die Risiken der Impfung heruntergespielt und
unterschätzt, denn nur ein Bruchteil der tatsächlichen "unerwünsch-
ten Medikamentenwirkungen" werden anerkannt - und statistisch er-
faßt. Neben anderen wichtigen Informationen zum Thema finden Sie in
der gleichen Ausgabe der "Impfnachrichten" ein Beispiel, welche
Folgen eine FSME-Impfung haben kann [03].

Mit der Sorge, daß der Pockenalarmplan und damit Vorbereitungen zu
breiten Zwangsimpfungen ausgelöst wird, beobachten viele Menschen
die angeblichen Affenpockenfälle in den USA. Jetzt gibt das RKI*
Entwarnung [04].

Jährlich sterben in Deutschland ca. 500 Säuglinge am sog. "Plötzli-
chen Kindstod." Über die Ursachen kann die Schulmedizin nur Vermu-
tungen anstellen. Mögliche Zusammenhänge mit vorangegangenen Imp-
fungen werden gar nicht erst untersucht, entsprechende systemati-
sche Studien fehlen. Auch in der Ärztezeitung wird das Thema noch
nicht mal andiskutiert [05].

Die 6fach-Impfung kommt nach dem Tod von 5 bis dahin gesunden Kin-
dern im deutschsprachigen Raum (IR 20/2003) immer mehr ins Gerede
und bei den impfkritischen Selbsthilfegruppen häufen sich die Mel-
dungen von schweren Nebenwirkungen und Impfschäden. Ein Beispiel
unter vielen finden Sie unter [06], weitere Berichte sind in Vorbe-
reitung.

Der Protest gegen das Vorhaben der Regierung, nicht verschreibungs-
pflichtige Arzneien aus der Erstattung zu nehmen, wird größer. Spe-
zialisten verschiedener Fachrichtungen fürchten um Therapiefreiheit
und Qualität der Versorgung. Bekommen wir für unsere hart erarbei-
teten Krankenkassenbeiträge bald nur noch symptomunterdrückende und
den Organismus mit Nebenwirkungen belastende Pharmamedikamente er-
stattet [07]?

Nachdem sich gezeigt hat, daß die Angst vor terroristischen Angrif-
fen mit Anthrax- oder Pockenviren umsonst war, wollen Wissenschaft-
ler jetzt herausgefunden haben, daß Grippeviren als Biowaffen miß-
braucht und in die Hände von Terroristen fallen könnten. Also auf
zur nächsten Angstepidemie [08]?

Eine von der Pharmaindustrie gesponserte Studie will herausgefunden
haben, daß die Patienten mehr Mitsprache und bessere Informationen
wollen.

Dies ist für Sie als Leser des Impf-Report sicherlich keine über-
wältigende Erkenntnis. Wieder einmal ist gerade das interessant,
was im Bericht ausgeblendet wird: Die meisten Patienten wollen
nicht etwa mehr Mitspracherecht und Information ausschließlich über
die angeblichen Vorteile der heute üblichen schulmedizinischen Me-
thoden (was die Studie aber stillschweigend voraussetzt), sondern
wollen vielmehr auch über ihre Risiken und vor allem über die sanf-
ten Alternativen aus der Naturheilkunde besser informiert werden.

Dies scheint vielen Ärzten noch nicht klar zu sein, denn die Studie
ergab auch, daß sie besser mit älteren Patienten "mit mehr Lebens-
erfahrung" klar kommen, die häufiger Leistungen in Anspruch nehmen
und "den Medizinbetrieb kennen."

Möglichst viele medizinische Leistungen unkritisch zu konsumieren,
zeugt also entsprechend dieser Logik von "Lebenserfahrung" [09].

Herzliche Grüße
Hans Tolzin

*RKI = Robert-Koch-Institut, höchste deutsche Gesundheitsbehörde
für Infektionskrankheiten


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[02] Angst vor Zecken? Vorsorge auch ohne Impfung möglich!
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Quelle:
Impfnachrichten Ausgabe 2/April-Juni 2003, Seite 13/14
Siehe auch http://www.impfnachrichten.de/

Das Frühjahr - Beginn der Zecken-Impfsaison
SONJA HOUZER

Wie in jedem Jahr werden auch dieses Frühjahr die Gefahren eines
Zeckenbisses und der damit verbundenen Angst vor einer Früh-Sommer-
Meningo-Enzephalitis-Erkrankung (FSME) von Behörden und Impfstoff-
herstellern hervorgehoben werden. Der Zweck dieser Werbeaktionen
ist, einen möglichst großen Bevölkerungsteil von der Notwendigkeit
und dem Nutzen der FSME-Impfung zu überzeugen.

Die Schulmedizin kennt keine ursächliche Therapie, der FSME-
Erkrankung und sieht daher die Impfung als eine wichtige Vorbeuge-
maßnahme an. Da von Zecken auch noch weitere Erkrankungen ausgehen,
und um das Risiko einer Zeckenerkrankung so gering wie möglich zu
halten, gilt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten Vorbeugung
vor Zeckenkrankheiten ohne Impfung möglich - trotz Impfung nötig!

Abwehr von Zecken

Da Zecken im Untergehölz, Büschen und Gräsern leben - die Meinung,
dass sie sich von Bäumen fallen lassen, gilt heute als falsch! -
empfiehlt es sich, geschlossenes Schuhwerk, lange Hosen und Ober-
kleider mit geschlossenen Ärmeln zu tragen, wenn Sie sich im Wald,
an Waldrändern, auf Waldwegen oder an Picknickplätzen aufhalten.
Wenn Sie Kleider mit möglichst eng anliegenden Bein- und Armteilen
tragen (z. B. Leggins), erschwert es den Zecken zwischen Kleidung
und Haut herum zu krabbeln. Helle und glatte Textilien erschweren
einerseits den Zecken sicheren Halt zu bekommen und machen anderer-
seits das Tier auf dem hellen Hintergrund gut sichtbar. Damit kein
Durchgang zwischen den Kleidungsstücken entsteht, empfiehlt es
sich, die Hosenbeine möglichst in die Socken zu stecken. Da die Ge-
fahr einer Infektion mit der Länge des Saugvorganges steigt, suchen
Sie die Kleider, den Körper sowie Ihre Haustiere unmittelbar nach
dem Verlassen des Zeckengebietes ab. Zuhause, beim Duschen oder Ba-
den, den Körper nochmals gründlich absuchen.

Zecke sofort entfernen

Eine Zecke sollte so rasch wie möglich entfernt werden. Vor der
Entfernung die Zecke nicht "vorbehandeln" oder quälen. Bei jeder
Reizung von außen besteht die .Gefahr, dass die Zecke vermehrt
Speichel bildet oder "erbricht". Dabei sollen nach Expertenmeinung
die Erreger ins Blut übertragen werden. Die Zecke wird am besten
mit einer Pinzette möglichst hautnah gefaßt und durch einen gera-
den, gleichmäßigen Zug langsam
herausgezogen.

Evtl. in der Haut zurückbleibende Zeckenteile gelten für eine
Krankheitsübertragung als nicht mehr gefährlich, sie können zu
Fremdkörperreaktionen und Hautinfektionen führen, fallen jedoch er-
fahrungsgemäß in den meisten Fällen nach einigen Tagen ab.

Sonstige Vorbeugungsmaßnahmen

Arzneimittel Ledum gilt als eine sinnvolle Prophylaxe*- vor Infek-
tionskrankheiten, die nach Insektenstichen auftreten können. Die
häufigsten Empfehlungen geben nach Insektenstichen die Gabe in den
Potenzen D30 oder C30 an. Die spezielle Dosierung sollte jedoch
möglichst individuell mit dem behandelnden Arzt oder Homöopathen
abgesprochen werden.

Zudem liegen zahlreiche Informationen vor, dass insbesondere der
Verlauf einer sog. "Viruserkrankung", zu der auch die FSME zählt,
sehr stark von der Form der Ernährung der betreffenden Person ab-
hängt. So empfiehlt sich besonders in den etwa 14 Tagen Inkubati-
onszeit (definiert die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch einer
Krankheit) auf vitalstoffreiche Vollwertkost zu achten und sog.
"leere Kohlenhydrate", wie Weißmehl und Zucker, aber auch Ersatz-
stoffe wie diverse Sirup und Honig in großen Mengen, möglichst zu
vermeiden. In der Tat werden manche Menschen von Zecken eher bevor-
zugt, andere bleiben weitgehend von diesen verschont. Ob diese Vor-
lieben durch diverse Mittel und Anwendungen, wie z. B. Essen von
frischem Knoblauch, Einnahme von Knoblauchkapseln oder Einreiben
mit Teebaumöl, beeinflußt werden können, bleibt bisher der Beurtei-
lung und der Erfahrung der einzelnen Anwender überlassen.

Kinder und Zecken

Bei Kindern ist mit einem vergleichsweise gutartigen Verlauf einer
FSME-Erkrankung zu rechnen, die Erkrankung wird selten beobachtet
und bedingt für etwa eine Woche eine schwere Beeinträchtigung des
Allgemeinbefindens, teilweise in Verbindung mit hohem Fieber und
Kopfschmerz. Das Paul-Ehrlich-Institut (Bundesamt für Sera und
Impfstoffe) läßt auch hier den Grundsatz gelten, daß eine Infekti-
onskrankheit verhindert werden sollte, wenn die Möglichkeit dazu
besteht. Leider übersieht man dabei, dass man damit den Menschen
die Möglichkeit nimmt, in einer absolut gefahrlos einzustufenden
Entwicklungsphase (Kindheit), einen lebenslangen Schutz vor einer
weiteren Erkrankung aufzubauen!

Literatur:
http://www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2001/ 16_01.PDF
Infoblatt "Indikation für FSME-Impfung bei Kindern", Paul-Ehrlich-
Institut

*PROPHYLAXE: Vorsorge


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[03] Folgen einer FSME-Impfung (Zecken) - Ein Erfahrungsbericht
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Quelle:
Impfnachrichten Ausgabe 2/April-Juni 2003, Seite 14/15
Siehe auch http://www.impfnachrichten.de/

Reaktion nach FSME-Impfung
ERIKA 0. (Name der Redaktion bekannt)

Mein Sohn wurde am 4. Mai 1993 zum dritten Mal gegen Zecken ge-
impft. Am folgenden Vormittag wollte unser Sohn zum Briefkasten.
Als er nach einigen Minuten nicht wieder da war, suchte meine
Schwiegermutter nach ihm und fand ihn schlafend im Hof. Als ich
mittags nach Hause kam, sagt sie, Markus hätte so komisch geschla-
fen. Ich dachte mir aber nichts dabei, zumal er ganz war wie immer
- nur noch etwas müde.

Den ersten Krampfanfall, den wir erlebten, hatte er dann am 20. Mai
1993, die Augen zuckten, dann: das Gesicht und schließlich krampfte
der ganze Körper. Auf dem Weg zum Arzt hatte Markus dann den zwei-
ten Krampfanfall an diesem Tag, worauf er sofort in eine Kinderkli-
nik überwiesen wurde. In der Klinik bekam Markus dann den dritten
Krampfanfall. Mit Verdacht auf Gehirnhautentzündung blieb unser
Sohn einige Tage in der Klinik. Eine Computer-Tomographie brachte
kein Ergebnis.

Anfang Juni kamen wieder zwei Krampfanfälle. Bei einem erneuten Be-
such in der Klinik bekam er Tabletten, von denen sich nach zwei Ta-
gen herausstellte, dass diese die Leber schädigen. Andere Tabletten
halfen dann in der Weise, dass vier Jahre lang kein Anfall auftrat.
Allerdings war Markus ziemlich müde und träge und brauchte viel
Schlaf. In Absprache mit einem Neurologen verringerten wir danach
die Dosis auf 2/3 der ursprünglichen Menge - darauf bekam Markus
wieder einen Anfall, außerdem starke Migräne, die ihn etwa 4-5 Tage
im Monat abhielt, in die Schule zu gehen. Alle chemischen Medika-
mente, die man unserem Sohn dafür verabreichte, brachten keine Lin-
derung. Mit einer speziellen Diät und verschiedenen naturheilkund-
lichen Mitteln bekamen wir die Migräne nach ein paar Monaten in den
Griff. Da wir gleichzeitig aber sehr langsam auch seine sonstigen
Medikamente reduzierten, kamen die Krampfanfälle wieder öfter. Da
die Krämpfe trotz Gabe von Medikamenten - wenn auch reduziert - ka-
men, beschloss der Heilpraktiker, die Medikamente ganz weg zu las-
sen.

Von Oktober 2001 bis März 2002 bekam Markus nur verschiedene na-
turheilkundliche und homöopathische Mittel, wobei sich die Krämpfe
auf drei im Monat einpendelten. Zwischen den Krämpfen war unser
Sohn aber nicht mehr so müde und auch aufnahmefähiger.

In diesem Zustand suchten wir im März 2002 eine andere Klinik auf,
eine erneute Computer-Tomographie brachte keine neuen Erkenntnisse.
Da aber die Gehirnströme denkbar schlecht waren, erhielt Markus an-
dere Tabletten. Nebenbei erfuhren wir, dass die verabreichten Medi-
kamente längstens ein Jahr verschrieben werden dürfen. Markus hatte
sie acht Jahre lang erhalten.

Wieder zu Hause stellten sich nach vier Tagen wieder Krämpfe ein,
etwas abgemildert aber 2-4 mal in der Woche.

Nachdem eine Bioresonanz-Therapie, verschiedene Bachblüten und eine
Akupunktur keine Veränderung brachten, waren wir im Juli 2002 wie-
der in der Klinik, mit dem Ergebnis, dass die Tabletten-Dosis wie-
der erhöht wurde.

Die Häufigkeit der Krämpfe blieb, aber Markus könnte nicht mehr
richtig lernen, wurde auch immer träger und desinteressierter.

Am 10. Dezember 2002 suchten wir erneut eine Neurologin auf. Diese
verordnete zusätzlich noch andere Medikamente, die zur Folge hat-
ten, dass Markus bis zu sechs Mal am Tag eine halbe Stunde abwesend
war und nicht mehr ansprechbar, er wusste nicht mehr, wo er sich
befindet und wohin er gehen sollte.

Nachdem wir schon mehrere Gespräche mit der Selbsthilfegruppe für
Impfproblematik geführt hatten, suchten wir einen anderen Homöopa-
then auf. Die Nebenwirkungen der Tabletten sind jetzt weitestgehend
mit Hilfe der Homöopathie beseitigt. Ich hoffe, dass unser Homöo-
path auch bei den Krampfanfällen erfolgreich helfen kann.


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[04] RKI: Affenpocken ohne Folgen für deutschen Pockenalarmplan
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Quelle:
Robert-Koch-Institut per Email am 2. Juli 2003
Siehe auch http://www.rki.de

Bis zum 25.07.03 wurden nach Angaben der CDC* (MMWR 52(25);589-590)
79 Fälle von Affenpocken in den USA gemeldet, von denen 19 im Kran-
kenhaus behandelt wurden, 2 Erkrankungen nahmen einen schweren Ver-
lauf. Bisher wird nur in einem Fall davon ausgegangen, dass eine
Mensch-zu-Mensch Übertragung stattgefunden hat, alle anderen Er-
krankungen konnten auf einen Kontakt mit Affenpocken-infizierten
Haustieren, zumeist Präriehunden, zurückgeführt werden. Auch die
Ansteckungsquelle der Präriehunde konnte auf eine einzige Tierhand-
lung zurückgeführt werden, dort war die Infektion von einer aus Af-
rika importierte Gambia-Riesenhamsterratte ausgegangen. Aus diesen
Tatsachen ergeben sich keine Folgen für den deutschen Pockenalarm-
plan.

*CDC: US-Seuchenbehörde


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[05] Plötzlicher Kindstod: Schulmedizin sucht die Ursachen
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 1. Juli 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/07/01/120a0203.asp?cat=/mediz
in/kinderkrankheiten

Rückenlage, ein Schlafsack und eine rauchfreie Umgebung schützen
Babys vor dem plötzlichen Kindstod
Von Marianne Dietrich

"Etwa 500 Säuglinge sterben hierzulande jährlich den plötzlichen
Säuglingstod (SID). Diese Zahl könnte erheblich geringer sein, wenn
die Faktoren, die das SID-Risiko erhöhen, besser bekannt wären. Das
legen zumindest Erfahrungen aus anderen Ländern und die Ergebnisse
von Aufklärungsprojekten nahe. So konnte in einem Modellprojekt aus
Sachsen, wie berichtet, die jährliche Inzidenz von SID auf 0,12 pro
1000 Lebendgeburten reduziert werden. Zum Vergleich: Die bundeswei-
te Rate liegt bei 0,63 pro 1000 Lebendgeburten. (...)"

*WORTERKLÄRUNGEN

AROUSAL-REAKTION = wichtig für den Wachzustand des Gehirns
DYSTROPHIE = Folgen von Mangel- oder Fehlernährung
INFANT CARE PRACTICES STUDY = Studie über Säuglings-Pflegepraktiken
INZIDENZ = Anzahl neuer Erkrankungsfälle innerhalb eines bestimmten
Zeitraums
MUTATION = Schädigung oder Veränderung des genetischen Codes der
Zellen
SEROTONIN = ein als Überträgerstoff zwischen Nervenzellen wirkendes
Gewebehormon
PÄDIATER = Kinderarzt
PLAZENTAINSUFFIZIENZ = Leistungsschwäche der Plazenta
PRÄNATAL = vorgeburtlich, während der Schwangerschaft
PRÄVENTION = Vorbeugung


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[06] Erfahrungsbericht: Gehirnkrämpfe nach 6fach-Impfung
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Quelle:
Frau Miri K. (genauer Name und Adresse sind der Redaktion bekannt)

Gehirnkrämpfe nach 6fach-Impfung

(MK) Meine Töchter (Zwillinge) wurden am 30. August 2001 7 Wochen
zu früh geboren. Am 01.03.2002 wurden meine Töchter im Alter von 7
Monaten mit Hexavac geimpft.

Leider bin ich zu diesem Zeitpunkt noch völlig desinformiert mit
dem Thema umgegangen. Ich hatte zwar den impfenden Kinderarzt zu
eventuellen Risiken oder Komplikationen befragt, es wurden mir aber
lediglich die Rötung der Einstichstelle und Unruhe evtl. mit Fieber
als mögliche Komplikation genannt. Ich fragte extra nochmal nach
den Nebenwirkungen des Pertussis-Impfstoffes, da mir 1987 der Kin-
derarzt meines inzwischen 15 jährigen Sohnes abriet, diesen neben-
wirkunksreichen Impfstoff zu verwenden. Dieser Kinderarzt war auch
zum Thema Fluor kritisch eingestellt.

Leider habe ich mich nun 15 Jahre später vom neuen Kinderarzt mei-
ner Töchter (durch Umzug war ein Wechsel nötig) von genau dem Ge-
genteil überzeugen lassen. Beide Töchter schrieen in dieser Nacht
unaufhörlich und waren kaum zu beruhigen. Die Einstichstelle war
geschwollen und das Bein sehr heiß.

Nach 4 Wochen wurde eine meine Töchter plötzlich für ein paar Minu-
ten ohnmächtig.

Untersuchungen im Krankenhaus (EEG; EKG; Ultraschall, Blutuntersu-
chung) blieben ohne auffällige Ergebnisse und die Ärzte vermuteten
eine unklare Synkope*. Einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung
wurde von mir vermutet, aber die Ärzte schlossen das völlig aus.

Am 22.05.2002 (nachdem der Gesundheitszustand ohne weitere Auffäl-
ligkeiten war) wurde die 2. Impfung mit Hexavac sowie die 1. Imp-
fung mit Prevenar gegen Pneumokokken durchgeführt.

Diese Nacht wurde für beide Kinder und auch für uns wieder ein
nicht enden wollender Albtraum. Fieber und unendliches Schreien
ließen uns nicht zur Ruhe kommen. Am nächsten Vormittag verkrampfte
sich meine Tochter (bei der vorher die Ohnmacht vorkam) sehr merk-
würdig. Sie saß auf meinem Schoß und fiel plötzlich nach vorne. Ich
wollte sie aufrichten und bemerkte, dass sie extrem schlaff war und
sich nicht aufrichten ließ. Ihr Kopf war sehr nach rechts ver-
krampft und für einen Moment reagierte sie nicht, wie gewohnt.

Wieder wurden die Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus ohne auf-
fällige Ergebnisse durchgeführt. 5 Tage später verdrehte meine
Tochter plötzlich die Augen und war minutenlang nicht ansprechbar.
Es folgten wieder die Untersuchungen im Krankenhaus. Zusätzlich zu
den bereits erwähnten Untersuchungen, wurde auch ein MRT und ein
Schlaf-EEG ohne auffällige Befunde durchgeführt. Diesmal lautete
die Diagnose "Amorphes Säuglings-Grand mal*".

Ein Zusammenhang zur Impfung wurde natürlich wieder geleugnet.

Das war unser letzter Krankenhausaufenthalt, denn nachdem ich mich
dort mehr als verschaukelt gefühlt habe und meiner Tochter dort
nicht geholfen werden konnte, habe ich mich bei den noch nachfol-
genden, gottseidank immer nur kurzen Krampfanfällen gar nicht mehr
in's Krankenhaus begeben. Seit dem hat mein Tochter in unregelmäßi-
gen Abständen diese Anfälle.

Im April 2003 haben wir bei einer Heilpraktikerin die Konstituti-
onstherapie* begonnen und seit dem 10.04.2003 hat sie keinen Anfall
mehr gehabt. Wir hoffen natürlich, dass es so bleibt.

Unser Kinderarzt und die Ärzte im Krankenhaus haben natürlich keine
Meldung gem. § 6 IfSG weitergeleitet.
Diese Meldung wurde jetzt von unserer Heilpraktikerin veranlasst.

Durch das Forum vom Impfschutzverband www.impfschutzverband.de habe
ich mit einigen Eltern Kontakt bekommen, deren Kinder ebenfalls
Krampfanfälle nach der 6-fach Impfung bekommen haben.

Ich würde gerne noch hinzufügen, dass meine Töchter eine Woche vor
der Impfung angefangen haben, durchzuschlafen. Das ist leider bis
heute nie wieder vorgekommen. Die Kinder werden im Wechsel fast
stündlich wach, schreien auf und müssen von mir wieder beruhigt
werden bevor sie dann weiterschlafen.

Meret (die Tochter mit den Krampfanfällen) hatte nach der Impfung
auch eine totale Veränderung ihres Wesens durchgemacht. Sie war
vorher ziemlich ausgeglichen und eher der ruhige Typ. Nach der Imp-
fung war sie zuerst apathisch und teilnahmslos und anschließend nur
noch quengelig und unzufrieden. Seit der homöopathischen Behandlung
hat sie wenigstens einen großen Teil ihres ausgeglichenen Wesens
zurückerlangt.

Aber zusammenfassend kann ich berichten, dass seit dem Tag der Imp-
fung bei uns nichts mehr so wie vorher war. Ich finde das auch er-
wähnenswert, weil ich solche Schilderungen von ganz vielen Eltern
gehört habe, die aber den Bezug zur Impfung nicht herstellen wol-
len.

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[07] Ärzte wehren sich gegen Ausgrenzung rezeptfreier Arzneien
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 4. Juli 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/07/04/123a0102.asp?cat=/news

Ärzte wehren sich gegen mögliche Ausgrenzung rezeptfreier Arzneien

Verbände bereiten Unterschriftenaktionen vor und planen Protestver-
anstaltungen

"BERLIN (hak). Der Protest gegen das Vorhaben der Regierung, nicht
verschreibungspflichtige Arzneien aus der Erstattung zu nehmen,
wird größer. Spezialisten verschiedener Fachrichtungen fürchten um
Therapiefreiheit und Qualität der Versorgung.

Zusammen organisieren sie eine Unterschriftensammlung, sie wollen
Petitionen an alle Bundestagsabgeordneten schicken, und sie planen
öffentliche Protestveranstaltungen. Ziel ist zu verhindern, daß der
Paragraph 34 SGB V geändert wird. Setzt sich Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt mit ihren Vorstellungen durch, würden Ärzte künftig
lediglich Kindern bis zum zwölften Lebensjahr und Älteren mit
schwerwiegenden Erkrankungen rezeptfreie Medikamente auf Kassenre-
zept verschreiben können. (...)"


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[08] Sind Grippeviren die gefährlichsten Biowaffen?
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Quelle:
Pressetext.at vom 1. Juli 2003
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=030701009

Angst vor Grippeviren als Biowaffen
Influenza gefährlicher als Pocken und Anthrax

London (pte, 1. Juli 2003 10:35) - Influenza-Viren stellen nach An-
sicht verschiedener Forscher eine größere Biowaffen-Gefahr dar als
etwa Pocken oder Anthrax. Insbesondere erst kürzlich erforschte Ge-
nomsequenzen des Grippevirus von 1918, das damals weltweit zwischen
20 und 40 Mio. Menschen das Leben gekostet hat, könnten in falsche
Hände geraten, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk in Bezug
auf einen Artikel in der jüngsten Ausgabe des Journal der Royal So-
ciety of Medicine http://www.jrsm.org .

Die Gensequenz des gefährlichen Virus ist komplett. Wenn diese in
falsche Hände gerät, könnten neue virulente Stämme gezüchtet wer-
den. Eine Verteilung der Viren über Aerosole wäre kein Problem. Da-
durch könnten viele Menschen rasch infiziert werden, was die Metho-
de zu einer "attraktiven biologischen Waffe" machen würde, meinen
die Wissenschaftler. Ein Team von Forschern der University of Texas
in San Antonio http://www.uthscsa.edu ist der Meinung, dass Grippe
wesentlich gefährlicher ist als ursprünglich angenommen. Pro Jahr
sterben in den USA 20.000 Menschen an den Folgen von Grippe. "Die
Zahl könnte aber vier mal größer sein, da es eine Verbindung zwi-
schen Grippe und einem tödlich endenden Herzinfarkt gibt", so Mo-
hammed Madjid, Studienleiter und Wissenschaftler des Texas Health
Science Center. Das texanische Forscherteam hat die Verbindung zwi-
schen Grippe und Herzinfarkten genauer unter die Lupe genommen und
festgestellt, dass die genetische Information über die Influenza-
Viren missbraucht werden kann.

Zusätzlich dazu treten die Influenza-Viren so häufig auf, dass es
einfach für Terroristen sei, diese zu bekommen. "Das wirft eine
Reihe von Problemen auf", so der Experte. "Zum Einen wäre es
schwierig für Experten Cluster von Fällen zu identifizieren, zum
Zweiten ist bei Ausbruch einer echten Epidemie die Inkubationszeit
für die Schaffung einer Immunisierung zu kurz." Eine völlige Aus-
rottung der Viren ist sehr schwierig, da Vögel, Ratten und Schweine
das Virus in sich tragen können. Madjid rät der WHO und den ameri-
kanischen Centers for Disease Control sich mit Influenza-Experten
über eine mögliche Kooperation zu beraten. Darüber hinaus müsse die
Kontrolle von Labors verstärkt werden.

Majids Meinung stößt bei manchen Fachkollegen aber auf herbe Kri-
tik. "Die medizinisch-technischen Leistungen von einzelnen Personen
reichen nicht aus, einen gefährlichen Influenza-Stamm wie den von
1918 als Biowaffe aufzubereiten", so John Oxford, Virologe an der
Queen Mary School of Medicine. Oxford war an der Sequenzierung des
Influenza-Virus, das 1918 so viele Menschenleben kostete, maßgeb-
lich beteiligt. "Um ein solches Virus zu schaffen, bedarf es eines
großen Teams von Forschern", so der Experte.


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[09] Studie: Patienten wollen Mitsprache und bessere Informationen
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 1. Juli 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/07/01/120a1001.asp?cat=/news

Patienten wollen Mitsprache und bessere Information

Neue Studie zeigt: Trotz unterschiedlicher Versorgungssysteme haben
Bürger in acht europäischen Ländern sehr ähnliche Wünsche und For-
derungen

"BRÜSSEL. Sie wollen bessere Informationen über Diagnosen und Thera-
pien, bemängeln Defizite bei der Kommunikation mit ihrem Arzt und
möchten stärker in Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit ein-
gebunden werden: In acht europäischen Ländern sind Patienten zur
Zukunft der Gesundheitsversorgung gefragt worden - in der Grundten-
denz gibt es dabei bemerkenswert einheitliche Ergebnisse. (...)"


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[11] Impressum
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E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Maso-
col, Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP
Jürgen Bernhardt, Bärbel Engelbertz, Angelika Kögel-Schauz und an-
dere

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