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                       Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  Ausgabe Nr. 30/2003
Von Eltern für Eltern                                  6. Juli 2003
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INHALT:

[01] Zu dieser Ausgabe
[02] Pockenpetition: "Schallgrenze" 1000 Unterschriften erreicht
[03] China: Massenimpfungen gegen Hirnhautentzündung
[04] Ärztehaftung bei unterlassener Impfung?
[05] Autismus und Quecksilber: Neue Studie
[06] Autismus und Quecksilber: Erfahrungsbericht aus der Praxis
[07] Patientenrecht: Neuer Anlauf zum gläsernen Patienten?
[08] Japan: Familien gewinnen Prozeß wegen MMR-Impfung
[09] Masern: Warnung vor tödlicher Epidemie in der Schweiz
[10] Grippe-Impfstoff als Nasenspray
[11] Gentechnische Tollwut-Impfung durch Tabakpflanzen
[12] Gentherapie kann Leukämie auslösen
[13] So können Sie den Impf-Report unterstützen
[14] Impressum

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[01] Zu dieser Ausgabe
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Lieber Leser,

die im März eingereichte Petition gegen eine zwangsweise
Pockenimpfung der Bevölkerung hat bereits mehr als 1000
Unterstützer gefunden. Durch die angeblichen Affenpockenausbrüche
in den USA wird die Frage einer zwangsweisen Impfung erneut
aktuell. Die Petition kann weiterhin online oder in ausgedruckter
Form handschriftlich unterzeichnet werden [02].

In der südchinesischen Provinz Guangdong, die durch ihre
frühkapitalistischen Arbeitsbedingungen, extreme
Umweltverschmutzung und neuerdings als Ursprung der angeblichen
SARS-Seuche bekannt wurde, startet die Regierung, nachdem 18 Kinder
durch Hirnhautentzündung starben, eine Massenimpfung aller Kinder
unter 16 Jahren [03].

Eine Privatdozentin warnt auf einem Kongreß die Ärzte, sie könnten
haftbar gemacht werden, wenn ein Patient an einer Krankheit
erkrankt, für die es eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Dieser
"freundliche Erinnerung" widmet die Ärzte Zeitung einen eigenen
Artikel. Ob die Dame in ihrem Vortrag auch darauf hinwies, daß es
in Deutschland keine Impfpflicht gibt und daß Impfungen
erhebliche Risiken bergen können, ist nicht überliefert [04].

Seit Jahren haben Eltern von Autistischen Kindern die Impfungen als
Ursache oder Mitursache von Autismus im Verdacht, denn in vielen
Fällen ging der Störung eine Impfung kurz voraus. Wissenschaftler
haben einen Zusammenhang zwischen Autismus und dem Gehalt von
Quecksilber in den Haaren festgestellt: Je geringer der
Quecksilbergehalt, desto stärker der Autismus. Ist Autismus die
Folge eines Unvermögens des Organismus, mit Quecksilbervergiftungen
umzugehen [05]?

Ein dazu passender Erfahrungsbericht aus der Praxis einer
klassischen Homöopathin bestätigt einen möglichen Zusammenhang
zwischen Quecksilber und Autismus [06].

Bundesgesundheitsministerin Schmidt macht einen neuen Anlauf zum
gläsernen Patienten. Eine Chipkarte soll zwar nicht alles
speichern, aber alle Daten, die verteilt bei verschiedensten
Gesundheitsdienstleistern über uns gespeichert sind, zugänglich
machen. Der Vorteil für den Patienten wäre ein jederzeitiger Zugriff
auf seinen Krankenakten. Sind unsere Gesundheitspolitiker plötzlich
patientenfreundlich geworden - oder ist das nur ein Köder, um
weitere Einschnitte der Patientenrechte durchsetzen zu können [07]?

Ein japanisches Gericht erkannte in mehreren Fällen einen
Impfschaden nach MMR-Impfung an und nahm in seiner Entscheidung den
Staat in die Pflicht, die Impfungen sorgfältiger zu kontrollieren.
Ein Urteil, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind [08].

Die angebliche Masernepidemie in der Schweiz ist offensichtlich
noch nicht ganz ausgestanden. Anfang Juni verbreitete DPA (wieder
mal) eine Meldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte,
in der Schweiz-Urlauber aufgefordert werden, ihren Impfschutz zu
überprüfen [09].

Die Pharmaindustrie geht neue Wege, um den Menschen ihre Impfstoffe
schmackhaft zu machen. Gegen Grippe soll jetzt ein neuartiger
Nasenspray-Impfstoff zu Felde ziehen [10].

Haben wir bei Nasensprays noch die Wahl, sie anzuwenden oder auch
nicht, so sieht das bei genveränderten Pflanzen, die angeblich
krankheitsspezifische Antikörper produzieren, etwas anders aus. Der
Schritt zu einer nicht deklarierten Impfung über Nahrungs- und
Genußmittel, der keiner mehr entgehen kann, ist dann nicht mehr
weit [11].

Daß die Gentechnologie möglicherweise ein Spiel mit dem Feuer und
den Geistern, die man rief, ist, macht die letzte Meldung deutlich.
Die Genforscher haben es offensichtlich nicht unter Kontrolle, wo
sich ihre veränderten Genbausteine anlagern - und welche Wirkungen
bzw. Nebenwirkungen sie entfachen [12].

Herzliche Grüße
Hans Tolzin


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[02] Pockenpetition: "Schallgrenze" 1000 Unterschriften erreicht
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(IR) Die im März eingereichte Petition gegen eine zwangsweise
Pockenimpfung der Bevölkerung hat bisher mehr als 1000 Unterstützer
gefunden. Durch die angeblichen Affenpockenfälle in den USA (siehe
IR Nr. 29/2003) wird die Frage einer zwangsweisen Impfung erneut
aktuell. Die Petition kann weiterhin online
(http://www.impfkritik.de/pocken/petition) oder ausgedruckt und
handschriftlich unterzeichnet werden.


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[03] China: Massenimpfungen gegen Hirnhautentzündung
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Quelle:
Netzeitung Online vom 20. Juni 2003
http://www.netzeitung.de/3/244248.html


Massenimpfungen gegen Hirnhautentzündung

"Nachdem in China 18 Kinder an Hirnhautentzündung gestorben sind,
hat die Regierung Massenimpfungen verordnet. Die Krankheit wird von
Moskitos übertragen.

Aus Angst vor einer Ausbreitung der Gehirnentzündung Enzephalitis B
haben die Behörden der chinesischen Provinz Guangdong die Impfung
aller Kinder unter 16 Jahren angeordnet. Das berichtete die Zeitung
"China Daily" in ihrer Online-Ausgabe am Freitag. 100.000 Kinder
wurden demnach bereits in der letzten Woche geimpft. (...)"

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[04] Ärztehaftung bei unterlassener Impfung?
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 6. Juni 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/06/06/105a1105.asp?cat=/mediz
in/impfen

Häufig Bronchitis? - Kinder brauchen Grippeschutz

"(...) Generell rief die Pädiaterin niedergelassene Kollegen auf,
Patienten oder auch Eltern umfassend auf die von der STIKO
empfohlenen Impfungen hinzuweisen. Andernfalls könne ein Arzt sogar
haftbar gemacht werden, wenn ein Patient an einer Infektion
erkrankt, die mit einer empfohlenen Impfung zu vermeiden gewesen
wäre."


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[05] Autismus und Quecksilber: Neue Studie
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Quelle:
TELEPOLIS vom 22. Juni 2003
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/15045/1.html

Autisten haben weniger Quecksilber im Haar
Michaela Simon

Neuer Schlüssel zum Rätsel der "Autismus-Epidemie"?

Autismus, auch "Oooops...wrong planet!"*- Syndrom genannt, ist eine
Folge von Entwicklungsstörungen des Stammhirns, die bereits sehr
früh im Mutterleib beginnen. Asperger Syndrom nennt man eine
leichte Form des Autismus, die meist mit guter Sprachbegabung,
überdurchschnittlicher Intelligenz und obsessiv betriebenen -
häufig technischen - Interessen verbunden ist.

Eine Studie, die Ende letzten Jahres von der University of
California in Auftrag gegeben, unter der Leitung von Dr. Robert
Byrd durchgeführt, und in vielen großen US-amerikanischen
Tageszeitungen referiert wurde, kam zu dem Ergebnis, dass die
drastische Zunahme von autistischen Symptomen nicht - wie gehofft -
mit erweiterten diagnostischen Kriterien, verbesserten
Diagnosemöglichkeiten oder statistischen Anomalien zusammenhängt.

In den letzten Jahren hat sich die Prävalenz* in Kalifornien von 1:
10 000 auf 1: 150 erhöht. Dort ist Autismus mittlerweile DIE
Krankheit unter Kindern, häufiger als Krebs, Diabetes und Down
Syndrom. Neue Studien vermitteln ein Anwachsen der Fälle von
Autismus von 634 Prozent in fünf Jahren.

Zum Vergleich: Epilepsieerkrankungen nahmen, konsistent zum
Bevölkerungszuwachs, nur um 30 bis 40 Prozent zu. Dass vor allem
Kalifornien so alarmierende Zahlen hat, liegt nach Expertenmeinung
daran, dass es hier genauere Datenerhebungen gibt. Vielleicht
spielt aber auch der Genpool der Technikfreaks des Silicon Valley
eine Rolle? Explodierende Autismus-Zahlen sind ebenso in der
Umgebung von Boston (Route 128) gesammelt worden.

Die DNS-Scripts für Autismus werden auch von Eltern weitergegeben,
die nur einige der Symptome aufweisen. Oft werden Eltern erst
diagnostiziert, nachdem ihre Kinder diagnostiziert wurden. Die
Furcht, welche sich jetzt ausbreitet, ist die, dass als eine Folge
des essortative mating* in Geek-Enklaven* Eltern, die ein leichtes
Asperger Syndrom haben, bald hordenweise autistische Kinder zur
Welt bringen, die ohne therapeutische Hilfe nicht zurechtkommen.

Laut eines Papers*, die das International Molecular Genetic Study
of Autism Consortium im September vorletzten (Jahres)
veröffentlichte (1), gibt es Gene auf den Chromosomen 2, 7,16 und
17, die Autismus begünstigen, wobei Erbanlagen auf Chromosom 2 die
größte Bedeutung zu haben scheinen.

Gene allein lösen laut Robert Byrd vom M.I.N.D. Institute keine
Epidemie aus. So werden alle möglichen Medikamente verdächtigt,
welche Kleinkindern verabreicht werden, Vermutungen für die es
keinerlei Beweise gibt.

Eine im New Scientist vorgestellte Arbeit (2) widmet sich dem
Zusammenhang von Quecksilber und Autismus und hat recht
interessante Ergebnisse, die man jedoch nicht vorschnell ursächlich
deuten sollte:

Es wurden die Haarproben von 139 Babys im Alter von 18 Monaten
untersucht. Die Forscherin fand 0, 47 Teile pro Million (ppm) in
den Proben von Kindern, die später mit Autismus diagnostiziert
wurden, während die sich normal entwickelnden Kinder eine 8fach
höhere Konzentration, 3,63 ppm aufwiesen. Je weniger Quecksilber im
Haar, so das Ergebnis, um so schwerer der Autismus.

Während es noch aussteht, die Ergebnisse angemessen zu
interpretieren, ist zumindest naheliegend, dass Menschen mit
autistischen Merkmalen einen genetischen Fehler haben, welcher sie
besonders anfällig gegenüber essentiellen und toxischen Metallen
macht; wenn sie diese nicht auf übliche Weise ausscheiden können,
wäre es möglich, dass sie sich in den Gehirnzellen sammeln und ihre
neurologische Entwicklung beeinträchtigen. Es könnte durchaus sein,
dass Quecksilber hier jedoch nur ein Indikator ist und der "wahre
Schuldige" ein ganz anderes Metall wie Zink, Eisen, Kupfer. Eine
genetische Disposition, welche den Umgang des Körpers mit
bestimmten Metallen verändert, steht jedoch noch nicht dafür, dass
diese die Krankheit auslösen.

Die Forschungsarbeit wird im September im International Journal of
Toxicology (3) veröffentlicht. Eine mögliche Verbindung zwischen
dem äthylquecksilberhaltigen chemischen Konservierungsmittel
Thiomersal, das vor allem in den USA in vielen Kinderimpfungen
enthalten ist und neurologischen Funktionsstörungen verursachen
kann, wird immer wieder diskutiert. U. a. wird angeführt, dass
Patienten mit Quecksilbervergiftung oder Autismus ähnliche Symptome
aufweisen, was jedoch von anderen Studien widerlegt wurde.

In den USA haben zahlreiche Eltern autistischer Kinder bereits
Klage gegen Pharmakonzerne erhoben, deren Impfstoffe Thiomersal
enthalten. Allerdings konnten bisher keine ursächlichen
Zusammenhänge (4) zwischen der Verabreichung thiomersalhaltiger
Impfstoffe und einer Schädigung des Gehirns und des
Zentralnervensystems gezeigt werden.


*BEGRIFFSERKLÄRUNGEN:

"OOOOPS...WRONG PLANET!": "Huch...falscher Planet!"

ENKLAVE: (im engeren Sinn) ein fremdstaatliches Gebiet im eigenen
Staatsgebiet

ESSORTATIVE MATING: selektives Paarungsverhalten

GEEK: Stubengelehrter, Volksmund: Stubenhocker.
Eine Definition aus dem Internet: "Ein Geek ist ein Typ, der immer
am Rechner sitzt - ein Besessener, ein Computerfreak. Geeks wissen
alles über Computer und das Internet. Es gibt kein Problem, das sie
nicht lösen können. Im Unterschied zu "Nerds" sind Geeks jedoch
keine Einsiedler. Sie haben regen Kontakt zu anderen Geeks und
bilden eigene Gemeinden, häufig mit eigenem Ehrenkodex und einer
eigenen, verklausulierten Sprache."

PAPER: Papier, Schriftstück, Dokument

PRÄVALENZ: Häufigkeit aller Fälle einer bestimmten Krankheit zum
Zeitpunkt der Untersuchung


(1) http://www.well.ox.ac.uk/~maestrin/iat.html
(2) http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99993842
(3) http://www.actox.org/journal.htm
(4) http://www.pei.de/professionals/thiomersal.pdf


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[06] Autismus und Quecksilber: Erfahrungsbericht aus der Praxis
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Quelle:
Pat Nastoll, Praxis für klassische Homöopathie, Celle

"Vor einiger Zeit hatte ich ein autistisches Kind zur Behandlung.
Erst eine Amalgamausleitung mit Hepar sulf D2 brachte die
entscheidende Wendung in diesem bis dahin unbefriedigenden Verlauf.
Das Kind selbst hatte keine Amalgamplomben (1) im Mund, aber die
Mutter umso mehr. Ebenso alle Impfungen, wie es halt so üblich ist.
Es war auch das erstgeborene Kind, das ja bekanntlich besonders
viel Entgiftungsmaterial der Mutter mitbekommt. Möglicherweise war
dies eine Schädigung aus Impfung und Intoxikation*, denn erst nach
der letzten DPT-Vaccinol* (Procter & Gambler Pharm. - enthält
Thiomersal) 1996 ging es richtig bergab mit ihm. Als Baby schrie er
zwar auffallend viel, zeigt jedoch noch keine autistischen Züge.
Wahrscheinlich hat diese Impfung das Faß zum Überlaufen gebracht."

Pat Nastoll
Praxis für Klassische Homöopathie, 29225 Celle
www.homoeopathie-celle.de


*DPT-Vaccinol: Name eines bestimmten 3fach-Impfstoffs
*Thiomersal: Quecksilberhaltiges Konservierungsmittel
*Intoxikation: Einwirkung von Giften auf den Organismus

(1) Amalgamplomben enthalten zu ca. 50 Prozent Quecksilber


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[07] Patientenrecht: Neuer Anlauf zum gläsernen Patienten?
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Quelle:
Die WELT online vom 3. Juni 2003
http://www.welt.de/data/2003/06/03/110421.html

Der komplett vernetzte Patient

Gesundheitsministerium kündigt für 2004 Test der elektronischen
Gesundheitsakte an
von Claudia Ehrenstein

"(...) Wenn es jedoch um die eigene Krankengeschichte geht, sind die
meisten Menschen bislang auf vage Erinnerungen angewiesen.

Das will Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) schon sehr bald
ändern. Im Rahmen der Gesundheitsreform wird sie eine elektronische
Gesundheitskarte einführen. Bereits 2004 soll eine Testphase
beginnen, wie Schmidt am Montag in Berlin ankündigte. Bis
spätestens 2006 soll die neue Karte die mehr als 70 Millionen
Versicherten in Deutschland mit rund 270 000 Ärzten, 77 000
Zahnärzten, 2000 Krankenhäusern, 22 000 Apotheken und mehr als 300
Krankenkassen vernetzen. (...)"


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[08] Japan: Familien gewinnen Prozeß wegen MMR-Impfung
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Quelle:
Japan Times online vom 14. März 2003
http://www.japantimes.co.jp/cgi-bin/getarticle.pl5?nn20030314a7.htm


Familien gewinnen Prozeß wegen MMR-Impfung

"Der Regierung und einem Forschungszentrum, welches der Osaka-
Universität angeschlossen ist, wurde am Donnerstag ein
Gerichtsbeschluß übergeben, in dem sie aufgefordert werden, eine
Gesamtsumme von 155 Millionen Yen an Familien zu zahlen, bei denen
2 Kinder starben oder Nebenwirkungen nach Verabreichung der MMR-
Impfungen bekamen.

Die Impfung, die Masern, Mumps und Röteln abdeckt, wurde seitdem
wegen der hohen Nebenwirkungsrate aus dem Verkehr gezogen.

Die Familien von 3 Kindern, welche die Impfung zwischen 1989 und
1991 erhalten hatten, verklagten die Regierung und das Osaka
Universitätsforschungsinstitut wegen mikrobischer Erkrankungen auf
eine Gesamtsumme von 350 Millionen Yen Schadensersatz mit der
Begründung, daß ihre Kinder als Resultat (der Impfung) aseptische
Meningitis bekommen hätten.

Das Osaka Distrikt Gericht erklärte, daß das Institut die Impfung
durch eine andere Methode produziert hatte, als die, die beim
Gesundheitsministerium (zur Genehmigung) eingereicht wurde, und sie
(die Impfung) war der wahrscheinliche Grund für die sich daraus
ergebenen Probleme.

Der vorsitzende Richter Shinichi Yoshikawa entschied, daß Impfungen
Anwendungen sind, "die der Staat aktiv ausübt, aus der Perspektive
heraus, die Gesellschaft zu schützen".

Er fügte hinzu, daß die Regierung ihre Verantwortung für die
Überwachung von Impfherstellern vernachlässigt und nicht
sichergestellt hat, daß diese den pharmazeutischen Gesetzen folgen.

Es ist das erste Mal, daß ein Gericht über einen
Schadensersatzprozeß aufgrund einer Impfung entschied, deren
Nebenwirkungen ca. 1.800 Menschen landesweit betroffen haben.

Das Gericht entschied, daß der Tod des Sohnes eines Paares in
Suita, Osaka, und die ernsten Gehirnschäden, die der 13-jährige
Hana Ueno aus Hanamaki, Iwate, erlitten hat, durch die MMR-Imfpung
hervorgerufen wurden.

Es entschied allerdings, daß das Kind eines Paares in Hyogo durch
die Ansteckung mit der Grippe gestorben ist.

Rechtsexperten sagten, daß dieses Urteil, welches der Regierung
eine strikte Überwachungsverantwortung über Impfungen auferlegt,
einen großen Einfluß auf künftige Rechtsfälle haben könnte, die mit
Gesundheits- und medizinisch-zusammenhängenden Klagen zu tun haben.

Übersetzung: Marianne Jädick


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[09] Masern: Warnung vor tödlicher Epidemie in der Schweiz
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Quelle:
stimme.de vom 3. Juni 2003
http://reisen.stimme.de/fernweh/gesundheit/0,596963325,0,0,0,0.html

Masernepidemie in der Schweiz

"Genf/Konstanz (dpa) - Die seit Februar in der Schweiz grassierende
Masernepidemie weitet sich aus. Derzeit gebe es bereits 486 Fälle,
sagte Hans-Peter Zimmermann vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit
am 3. Juni in Bern. Die meisten Erkrankungen gebe es im Kanton
Wallis.

Der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Konstanz
rät inzwischen allen deutschen Touristen, die über Pfingsten in die
Schweiz fahren wollen, ihren Impfschutz zu überprüfen. (...)"


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[10] Grippe-Impfstoff als Nasenspray
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 20. Juni 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/06/20/113a0406.asp?cat=/mediz
in/impfen

Grippe-Impfstoff als Nasenspray

"GAITHERSBURG (eis). Ein neuartiger Grippe-Impfstoff ist jetzt in
den USA zugelassen worden, teilt das Unternehmen Medimmune aus
Gaithersburg im US-Staat Maryland mit. Die in die Nase zu sprühende
Vakzine FluMistTM enthält abgeschwächte kälteadaptierte
Grippeviren, die in der Nase, aber nicht in der Lunge überleben
können. Nach Studienresultaten würden 85 Prozent der erwachsenen
Impflinge damit geschützt. (...)"


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[11] Gentechnische Tollwut-Impfung durch Tabakpflanzen
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 4. Juni 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12816

Tabakpflanzen produzieren Antikörper gegen Tollwut

"PHILADELPHIA. Tabakproduzenten, die sich angesichts von
Steuererhöhungen und Anti-Raucher-Kampagnen Sorgen um den Absatz
ihrer Produkte machen, sollten in Zukunft vielleicht auf die
Herstellung von Arzneimitteln umstellen. Forscher der Thomas
Jefferson Universität ist es nämlich gelungen, Tabakpflanzen zur
Bildung von Antikörpern gegen Tollwutviren zu veranlassen. Bei
Tieren wurde mit dem Medikament eine Ansteckung erfolgreich
verhindert, wie die Forscher in den Proceedings of the National
Academy of Sciences (2003; 10.1073/ pnas.0832472100) berichten. (...)"

*RABIES: Englisches Wort für Tollwut


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[12] Gentherapie kann Leukämie auslösen
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Quelle:
Ärzteblatt vom 16. Juni 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12935

Gentherapie: Warum sie Leukämien auslösen kann

"BETHESDA. Im letzten Jahr erkrankten zwei Kinder in Frankreich nach
einer Gentherapie an Leukämie. In vielen Ländern wurden daraufhin
klinische Studien gestoppt. US-amerikanische Forscher beschreiben
jetzt in Science (2003; 300: 1749-1751) die Ursache der
Komplikation: Die bei der Gentherapie als „Genfähre" eingesetzten
Retroviren integrieren sich häufig in der Nähe von Krebs
auslösenden Genen. (...)"


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[13] So können Sie den Impf-Report unterstützen
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[14] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
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