Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe Nr. 29/2003
Von Eltern für Eltern 27.
Juni 2003
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INHALT:
[01]
Zu dieser Ausgabe
[02] SARS-Forscher: "Epidemie wird in wenigen Wochen verschwinden"
[03] WHO: "SARS unter Kontrolle aber noch nicht besiegt"
[04] WHO erklärt SARS für besiegt
[05] USA: Pockenimpfkampagne läuft aus
[06] Affenpocken: Erstmals Epidemie in den USA gemeldet
[07] Affenpocken: Pauschale Impfempfehlung für alle Infizierten
[08] Affenpocken: Durch Tierhändler aus Afrika importiert?
[09] Affenpocken: Erste Übertragung von Mensch zu Mensch?
[10] Affenpocken: Offizielle Links zum Thema
[11] SARS: RKI-Pressemitteilung zum neuen SARS-Test
[12] SARS: RKI-Empfehlung für untauglichen Antikörpertest?
[13] SARS: Wettrennen um Patentierung des SARS-Virus hat begonnen
[14] Labortag: Tag der Offenen Tür bei Labors
[15] Lesenswert: Neues Nachschlagewerk von Dr. med. Friedrich
Graf
[16] So können Sie den Impf-Report unterstützen
[17] Impressum
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[01] Zu dieser Ausgabe
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Lieber Leser,
bei den internationalen
Angstepidemien gibt es im Moment eine Ent-
warnung nach der anderen.
Der Leiter der Virologie-Abteilung
des Hamburger Bernhard-Nocht-
Institutes, eines der 11 weltweiten SARS-Labors der WHO, geht nach
einer Meldung vom 8. Juni davon aus, daß die Seuche in wenigen Wo-
chen verschwunden sein wird [02].
Am 17. Juni meldete
Dr. Shigeru von der WHO (zu Dr. Shigeru siehe
auch IR 26/2003), SARS sei unter Kontrolle, aber keineswegs besiegt
[03].
Zwei Tage später,
am 19. Juni, heißt es dann in den Pressemeldun-
gen, SARS sei besiegt [04].
Am darauf folgenden
Tag, den 20. Juni, erfahren wir, daß die Po-
ckenimpfkampagne in den USA mangels Freiwilliger in sich zusammen-
gebrochen sei [05].
Ob Zufall oder nicht,
nur wenige Tage vorher, am 8. Juni gibt die
US-Seuchenbehörde CDC eine völlig neue Epidemie bekannt [06].
Mehrere Dutzend Menschen
seien in den USA angeblich an Affenpocken
erkrankt. Als hätte es die öffentlichen Diskussionen und Bedenken
gegenüber der Pockenimpfung nie gegeben, empfiehlt das CDC pauschal
allen Infizierten, sich ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und Zuge-
hörigkeit zu Risikogruppen gegen Pocken impfen zu lassen [07].
Angeblich wurden die
Affenpockenviren durch aus Afrika importierte
Tiere verbreitet [08]. Interessant ist jedoch auch bei dieser neuen
Epidemie, was in diesem Zusammenhang NICHT in den Medien erwähnt
wird: In keinem anderen Land der Erde wurde in den letzten Monaten
so intensiv gegen Pocken geimpft wie in den USA: Incl. Militärper-
sonal ca. eine halbe Million Menschen.
Ist es wirklich Zufall,
daß ausgerechnet hier eine Pockenepidemie
auftritt? Oder könnte es sein, daß es sich um eine direkte oder in-
direkte Folge der Impfaktion handeln? Der bekannte impfkritische
Arzt Dr. med. Gerhard Buchwald hatte bereit vor Jahrzehnten im Zuge
seiner Recherchen festgestellt, daß geimpfte Kontaktpersonen einem
wesentlich höheres Risiko ausgesetzt waren, an Pocken zu erkranken,
als ungeimpfte Kontaktpersonen (siehe auch IR 24/2002). Offiziell
wird jedoch genau das Gegenteil behauptet.
"Alle Patienten
hatten Kontakt zu Tieren," heißt es, ein möglicher
Kontakt zu einem der rund 500.000 Pockengeimpften wurde jedoch of-
fensichtlich gar nicht untersucht. Inzwischen hält man auch eine
Übertragung von Mensch zu Mensch - die Voraussetzung für eine
"richtige" (Angst-)Epidemie - für möglich [09].
Einige offizielle Links
zum Thema Affenpocken finden Sie unter
[10].
Am 26. Mai gab das
Robert-Koch-Institut, in Deutschland die oberste
Behörde für Infektionskrankheiten, die Entwicklung eines neuen und
sicheren SARS-Antikörpertests bekannt, der gemeinsam mit der Bio-
tech-Firma Euroimmun entwickelt wurde [11].
Schaut man sich jedoch
die Testreihen auf der Euroimmun-Webseite
genauer an, zeigt sich, daß dieser Test wohl in der Lage ist, hohes
Fieber und Atemwegssymptome zu bestätigen, keinesfalls jedoch die
Infektion mit einem mutmaßlichen SARS-Virus [12].
Auch Herbert Schmitz
vom WHO-Labor in Hamburg scheint diesen Test
nicht ernst zu nehmen, denn seiner Ansicht nach gibt es bislang
keine zuverlässigen SARS-Tests [02].
Inzwischen geht jedoch
der Wettlauf um Forschungsmonopole rund um
SARS weiter. Dies gipfelt derzeit in dem Versuch, den genetischen
Code des SARS-Virus und sogar den Virus selbst patentieren zu las-
sen [13].
Wenn Sie schon immer
mal wissen wollten, wie ein Antikörper- oder
PCR-Test funktioniert, dann wäre der "Tag des offenen Labors"
am
Samstag, den 28. Juni vielleicht die Gelegenheit, sich ein Labor in
Ihrer Nähe von innen anzusehen und das Laborpersonal mit Fragen zu
löchern [14].
Dr. med. Graf ist vielen
Eltern als klassischer Homöopath und
Buchautor bekannt. Sein neues Nachschlagewerk "Homöopathie und die
Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen" ist nicht nur vom Um-
fang her gewichtig und deshalb die neueste Buchempfehlung des Impf-
Reports [15].
Herzliche Grüße
Hans Tolzin
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[02] SARS-Forscher: "Epidemie wird in wenigen Wochen verschwinden"
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Quelle:
Netzeitung online vom 4. Juni 2003
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=9843&item=242228
SARS-Forscher: Epidemie wird in wenigen Wochen verschwinden
"Die Hälfte der
weltweiten SARS-Fälle ist auf Fehldiagnosen zurück-
zuführen, und die Epidemie wird in wenigen Wochen vorbei sein. Das
sagte der deutsche SARS-Experte Herbert Schmitz der Netzeitung. (...)"
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[03] WHO: "SARS unter Kontrolle aber noch nicht besiegt"
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Quelle:
Netzeitung online vom 17. Juni 2003
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=9843&item=243814
WHO: SARS ist noch nicht besiegt
"In Kuala Lumpur hat
eine zweitägige SARS-Konferenz begonnen. Die
Weltgesundheitsorganisation warnte davor, den Kampf gegen die Lun-
genkrankheit vorzeitig für beendet zu erklären.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will noch keine Entwarnung
für die SARS-Gebiete geben. Die "globale Lage" habe sich zwar
ge-
bessert, die Lungenkrankheit sei aber "nicht besiegt", sagte WHO-
Regionaldirektor Shigeru Omi am Dienstag in Kuala Lumpur. (...)"
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[04] WHO erklärt SARS für besiegt
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Quelle:
Berliner Zeitung online vom 19. Juni 2003
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/030619/sars.html
Endlich! SARS ist gestoppt
"Kuala Lumpur - Ist
der Kampf gegen diese tödliche Seuche wirklich
schon beendet? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Lun-
genkrankheit SARS für besiegt erklärt. (...)"
Siehe auch: http://www.netzeitung.de/spezial/sars/244110.html
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[05] USA: Pockenimpfkampagne läuft aus
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 20. Juni 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12993
USA: Pockenimpfkampagne läuft aus
"ATLANTA. Die US-Regierung
hat die Programme zur Impfung von Solda-
ten abgeschlossen. Die Impfkampagne unter den Zivilisten läuft e-
benfalls aus, da sich kaum noch Freiwillige melden. (...)"
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[06] Affenpocken: Erstmals Epidemie in den USA gemeldet
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Quelle:
Netzeitung online vom 8. Juni 2003
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=3&item=242772
Erstmals Affenpocken in den USA gemeldet
"(...)Im Mittleren Westen
der USA sind 19 Menschen an den Humanen Affen-
pocken erkrankt. Das berichtet die "Washington Post" in ihrer Sonn-
tagsausgabe. Zum ersten Mal ist damit die sonst nur aus den Regen-
wäldern West- und Zentralafrikas bekannte Krankheit in Nordamerika
ausgebrochen. Die Humanen Affenpocken verlaufen selten tödlich,
können den Körper jedoch dauerhaft durch Narbenbildung und mögliche
Erblindung schädigen. (..)"
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[07] Affenpocken: Pauschale Impfempfehlung für alle Infizierten
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Quelle:
Yahoo.de vom 12. Juni 2003
http://de.news.yahoo.com/030612/3/3hmld.html
Pockenimpfung gegen Affenpocken empfohlen:
"New York (dpa)
- Die USA haben im Kampf gegen die erstmals im Wes-
ten aufgetretenen Affenpocken drastische Maßnahmen ergriffen.
So empfahl die amerikanische
Seuchenbehörde CDC allen Bürgern, die
sich an Tieren oder an Kranken infiziert haben könnten, eine Po-
ckenimpfung - ungeachtet der möglichen Nebenwirkungen. Selbst
schwangere Frauen und Kinder sollten sich trotz des hohen Risikos
impfen lassen, gaben US-Medien am Donnerstag an die Bevölkerung
weiter. (...)"
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[08] Affenpocken: Durch Tierhändler aus Afrika importiert?
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Quelle:
Ärzteblatt Online vom 10. Juni 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12868
Affenpocken in den
USA - Tierhändler importierte Zoonose* aus Afri-
ka
"ATLANTA. Über Pfingsten erschreckte die amerikanische Seuchenbehör-
de CDC die Bevölkerung mit einer neuen Zoonose*. Liebhaber exoti-
scher Tiere hatten sich über Präriehunde oder Gambia-
Riesenhamsterratten mit den Affenpocken infiziert. Die Erkrankung
war bislang nur in Schwarzafrika endemisch. Ein Bioterrorismusan-
schlag wird ausgeschlossen. (...)"
*Seuchen, die von Tier zu Mensch - oder umgekehrt - springen
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[09] Affenpocken: Erste Übertragung von Mensch zu Mensch?
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Quelle:
Ärzteblatt vom 13. Juni 2003
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12910
Affenpocken: Erste
Übertragung von Mensch zu Mensch
"ATLANTA. In den USA hat sich möglicherweise ein Angestellter des
Gesundheitswesens bei einem Patienten mit den Affenpocken ange-
steckt. Es wäre der erste Fall einer direkten Übertragung von
Mensch zu Mensch in den USA. Dort waren bis zum 12. Juni 62 Ver-
dachtsfälle aufgetreten. 14 Patienten wurden hospitalisiert. Todes-
fälle hat es bisher nicht gegeben. Ein kleines Kind soll jedoch an
einer Enzephalitis erkrankt sein. Dies meldete die New York Times. (...)"
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[10] Affenpocken: Offizielle Links zum Thema
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CDC Pressemitteilung:
http://www.cdc.gov/ncidod/monkeypox/pdf/mpoxinfectioncontrol.pdf
Marshfield Clinic:
http://research.marshfieldclinic.org/crc/monkeypox.asp (mit Foto
der Ausschläge)
RKI:
http://www.rki.de/INFEKT/ALARM/ANH2A.PDF
CDC Hintergrundinformationen:
http://www.cdc.gov/ncidod/monkeypox/index.htm
WHO zu einem Ausbruch
1997:
http://www.who.int/inf-fs/en/fact161.html
Expertentreffen 1999:
http://www.who.int/emc-
documents/viral_diseases/docs/whocdscsraph995.pdf
CDC über Ausbruch
im Kongo:
http://www.cdc.gov/ncidod/eid/vol7no3/hutin.htm
Über die Präriehunde:
http://www.ngpc.state.ne.us/wildlife/pdogs.html
Über die Riesenhamsterratten:
http://www.tropicfauna.de/detail.php?Typ=15&&ID=1136
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[11] SARS: RKI-Pressemitteilung zum neuen SARS-Test
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Quelle:
Robert-Koch-Institut online vom 26. Mai 2003
http://www.rki.de/AKTUELL/PRARCHIV/ARCHIVPR.HTM?/PRESSE/PD/PD2003/P
D03_20.HTM&1
Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts
Neuer Test für den Nachweis von SARS
Das Robert Koch-Institut
hat gemeinsam mit einer Firma einen dia-
gnostischen Test zum Nachweis von Antikörpern gegen das neue Coro-
navirus, der Ursache des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms
(SARS), entwickelt.
Es können nun
erstmals mit einem kommerziell verfügbaren Immunfluo-
reszenztest Antikörper gegen den SARS-Erreger bei infizierten Per-
sonen nachgewiesen werden. Dabei werden Blutproben auf das Vorhan-
densein und die Konzentration spezifischer Immunglobuline unter-
sucht.
"Ein solcher allgemein
verfügbarer Test ist ein wichtiger Schritt,
um eine sichere Diagnose der Erkrankung zu stellen und den Verlauf
von Infektionsketten aufzuklären", so Reinhard Kurth, der Präsident
des Robert Koch-Instituts. Damit stehen zusätzliche Möglichkeiten
zur Verfügung, um noch ungeklärte Fälle von SARS genauer zu unter-
suchen. Mit dem bisher bereits kommerziell verfügbaren Test, der
Polymerase Kettenreaktion (PCR), konnte nicht bei allen Patienten,
die an Symptomen von SARS erkrankt sind, eine Infektion mit dem Co-
ronavirus bestätigt werden. Das neu verfügbare Testverfahren soll
abklären, ob tatsächlich eine Infektion mit dem SARS-Virus vorliegt
oder ob lediglich eine vergleichbare Symptomatik zur klinischen Di-
agnose SARS geführt hat, obwohl eine andere Infektion zugrunde lag.
Für die Einschätzung des Infektionsgeschehens und angemessener
Schutzmaßnahmen gilt das Interesse auch der Frage, wie leicht SARS
von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Weiter ist von Bedeu-
tung, ob auch Infektionen mit dem Erreger stattfinden, die nicht zu
einer klinischen Erkrankung des Infizierten führen. Noch sind die
Übertragungswege nicht in allen SARS-Fällen eindeutig geklärt.
Durch erweiterte Testsysteme und die damit ermöglichte verbesserte
Datenlage lassen sich Informationen zur Infektiosität von Patienten
in den einzelnen Stadien der Erkrankung gewinnen. Der neue Antikör-
pertest kann diese allgemeinen Fragen klären helfen und dazu bei-
tragen, Kontaktpersonen von infizierten Patienten, wie z.B. Angehö-
rige und medizinisches Personal, besser zu schützen und asymptoma-
tisch Infizierte zu erkennen. Die meisten der inzwischen weltweit
mehr als 8.000 SARS-Fälle betreffen medizinisches Personal und Per-
sonen, die sehr engen Kontakt zu Infizierten hatten.
Informationen über
den Test:
http://www.euroimmun.de/SARS%20Flyer.pdf
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[12] SARS: RKI-Empfehlung für untauglichen Antikörpertest?
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Quelle:
Webseite von EUROIMMUN, im Juni 2003
http://www.euroimmun.de/SARS%20Flyer.pdf
(IR) In der RKI-Pressemitteilung
vom 26. Mai wird Prof. Kurth, der
Leiter des RKI, folgendermaßen zitiert: "Das neu verfügbare
Test-
verfahren soll abklären, ob tatsächlich eine Infektion mit dem
SARS-Virus vorliegt oder ob lediglich eine vergleichbare Symptoma-
tik zur klinischen Diagnose SARS geführt hat, obwohl eine andere
Infektion zugrunde lag."
Der in Zusammenarbeit
mit der Firma Euroimmun entwickelte Test soll
demnach nicht irgendeine Grippe-Infektion, sondern die Infektion
mit dem spezifischen SARS-Virus nachweisen. Er darf demnach NICHT
anschlagen, wenn es sich um eine "normale" Virusgrippe mit hohem
Fieber und Husten oder Lungenentzündung handelt.
Da stellt sich die
Frage, inwieweit dies durch entsprechende Ver-
suchsreihen geprüft und bestätigt wurde. Dazu heißt es sinngemäß
auf der Webseite von Euroimmun:
Bei 9 Proben von 9
wahrscheinlichen SARS-Patienten aus Hongkong,
Deutschland und Großbritannien schlug der Euroimmun-Antikörpertest
insgesamt 9 mal an. Das wird als 100%ige Genauigkeit gewertet.
Der Test schlug bei keinem von 33 Personen an, die nur Kontakt mit
SARS-Patienten hatten, also selbst nicht erkrankt waren. Ebenfalls
bei keiner Probe unter 200 Blutspenden. Auch dies wird als 100%ige
Trefferquote gewertet.
Bei 145 weiteren wahrscheinlichen SARS-Patienten lag die Treffer-
quote bei 98% (IgG*) und 79% (IgM*).
Bei weiteren 285 Kontaktpersonen schlug der Antikörpertest in kei-
nem Falle an.
Ebenso bei keinem von 45 AIDS- und Hepatitis-Patienten.
Insgesamt kommt man
bei EUROIMMUN zu dem Schluss, daß der Test 100%
spezifisch für den SARS-Virus sei. Davon ausgehend, daß die Tester-
gebnisse echt sind, ist tatsächlich erstaunlich, wie zuverlässig
der Test bei mutmaßlichen SARS-Fällen reagieren und bei dem Rest
nicht.
Ist damit jedoch die
Frage beantwortet, ob der Tests spezifisch nur
auf das SARS-Virus reagiert und auf kein anderes Virus, das hohes
Fieber, Husten und Lungenentzündung verursachen kann?
Nach einer Testreihe
mit Patienten ohne SARS-Verdacht, die Atem-
wegssymptome hohes Fieber aufweisen, sucht man vergebens. Die
Schlußfolgerung muß deshalb sein:
Der neue Antikörpertest
reagiert sehr zuverlässig auf hohes Fieber
und Atemwegssymptome. Er reagiert noch zuverlässiger NICHT auf Er-
krankungen anderer Art.
Der Test lässt
allerdings KEINE Aussage über die Anwesenheit von
spezifischen SARS-Antikörpern zu. Es ist möglich und sogar wahr-
scheinlich, daß der Test bei JEDER heftigen Virusgrippe mit hohem
Fieber und Atemwegsymptomen reagiert. Es ist demnach als spezifi-
scher SARS-Test völlig ungeeignet.
Vielmehr könnte
die Mehrzahl der schwer an Grippe erkrankten zu
SARS-Patienten werden, wenn man diesen Test bei ihnen ansetzt.
Auch eine Möglichkeit, eine Seuche am Leben zu erhalten...
Es scheint unverständlich,
wie das RKI als höchste Bundesbehörde
für Infektionskrankheiten sich öffentlich derart für einen völlig
untauglichen Test aus dem Fenster lehnen kann.
*IgG und IgM: Bezeichnung für zwei bestimmte Antikörpertypen
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[13] SARS: Wettrennen um Patentierung des SARS-Virus hat begonnen
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(IR) Laut einer Online-Meldung
der BBC versuchen die Wissenschaft-
ler, die als Erste für sich in Anspruch nahmen, den genetischen Co-
de des SARS-Virus entschlüsselt zu haben, auf diesen Code ein Pa-
tent zu erhalten. Angeblich wollen sie damit verhindern, daß sich
sozusagen "gewinnorientierte" Personen oder Firmen dieses Patent
sichern und die freie Forschung damit behindert wäre.
Daß diese Wissenschaftler
dabei wirklich selbstlos handeln, kann
man glauben oder auch nicht. Falls ein genetischer Code des angeb-
lichen SARS-Virus tatsächlich patentiert würde, hätten die Inhaber
des Patents jedenfalls das Monopol auf die Forschung und Entwick-
lung von Verfahren und Medikamenten, die auf diesem Code basieren.
Nicht zuletzt hätten sie sich selbst für alle Zeit ein Denkmal ge-
setzt und hätten bei der Vergabe von Forschungsaufträgen die Nase
ganz vorne. Und irgendwie müßen die Kosten für die weltweite
Paten-
tierung ja auch wieder hereinkommen...
Inzwischen versucht
auch eine Firma aus Hongkong, ein Patent auf
den ganzen Virus zu erhalten.
Die Patentierung auf
Leben, für dessen Existenz der Mensch nichts
beigetragen hat, ist mehr als umstritten. Vielleicht erleben wir ja
noch zu Lebzeiten das Schreckgespenst mancher Gegner dieser Vorge-
hensweise, daß wir nämlich eines Tages nicht mehr über unseren
Kör-
per frei verfügen können, weil die verschiedensten Patente auf di-
verse Körperteile Anspruch erheben.
BBC-Artikel vom 7.
Mai 2003 im Original:
http://news.bbc.co.uk/go/pr/fr/-/1/hi/health/3007087.stm
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[14] Labortag: Tag der Offenen Tür bei Labors
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 17. Juni 2003
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/06/17/111a0406.asp?cat=/mediz
in/infektion
Hepatitis-A-Test ist gratis beim Tag des offenen Labors
"NEU-ISENBURG (eis).
Beim "Tag des offenen Labors" haben am 28. Juni
zwischen 10 und 16 Uhr in vielen Regionen bundesweit medizinische
Laboratorien für alle Interessierte ihre Türen geöffnet.
Mit der Aktion sowie
weiteren Angeboten zum Deutschen Labortag am
24. Juni will der Verband der Krankenversicherten Deutschlands e.V.
(VKVD) vor allem auf die Chancen von Krankheitsfrüherkennung durch
moderne Labormedizin hinweisen. Unterstützt werden die Aktionen un-
ter anderem vom Berufsverband der Laborärzte e.V. und vom Verband
der Diagnostica Industrie e.V. (...)"
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[15] Lesenswert: Neues Nachschlagewerk von Dr. med. Friedrich Graf
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Dr. med. Friedrich
P. Graf
"Homöopathie und die Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen"
Sprangsrade Verlag
2003, ca. 840 Seiten, durchgehend zweifarbig,
viele Tabellen, EUR 69,00 ISBN 3-934048-01-3, Versand (innerhalb
Deutschlands) frei Haus
(IR) Schon die äußere
Erscheinung des Buches ist angenehm: Schön
gebunden, liegt es gewichtig in der Hand und läßt gewichtigen In-
halt erahnen. Aufgeschlagen offenbart es übersichtlich und durchweg
zweifarbige Seiten. Ich habe es nicht ganz gelesen, natürlich nicht
(über 800 Seiten!), aber immer wieder mal in die Hand genommen und
aufgeschlagen. Was ich gelesen habe, zu Themen, die mich gerade in-
teressierten oder die ich zufällig aufschlug, machte durchweg den
Eindruck von Erfahrung und Kompetenz. Das Themenspektrum ist sehr
weit und deckt die wichtigen allgemeinen gesundheitlichen Themen
und die typischen "Zivilisationsthemen" ab, die in den letzten
Jahrzehnten durch Umweltbelastungen, denaturierte und entfremdete
Nahrung und eine dem Menschen entfremdete Medizin entstanden sind.
Das erste Kapitel geht
auf Geschichte, Bedeutung und den richtigen
Umgang mit der Homöopathie ein. Weitere Kapitel behandeln chroni-
sche Krankheiten, die Impfproblematik, die Bedeutung des Fiebers,
typische Kinderkrankheiten, Notfallbehandlung, die Lebensphasen,
das Schilddrüsen- und das Jodproblem, Augenerkrankungen, Hals-
Nasen-Ohren-Erkrankungen, Mund-Magen-Darm, Ernährung und Sucht,
Schnupfen und Heuschnupfen, Husten, Harnwegserkrankungen, Genital-
erkrankungen, Hautprobleme, Zentralnervöse Störungen, Hyperaktivi-
tät und andere.
Eine umfangreiche Quellenliste
ermöglicht es bei Bedarf, ange-
schnittenen Themen genauer auf den Grund zu gehen.
Mit 69 Euro ist dieses
Buch für den normalen Haushalt sicherlich
nicht "billig". Berücksicht man jedoch den Nutzen, den Eltern
aus
ihm ziehen können, ist es im Grunde unbezahlbar. Die Behandlungsal-
ternativen, die Dr. Graf anbietet, sind natürlich der Klassischen
Homöopathie entnommen. Für in der Anwendung der Homöopathie ungeüb-
te Eltern ist es sicherlich ratsam, sich anfangs noch fachlich be-
gleiten zu lassen, bis sich eine gewisse Sicherheit im Umgang mit
homöopathischen Mitteln eingestellt hat.
Ein Buch, das man immer
wieder gerne in die Hand nimmt, um sich Rat
zu holen.
Weitere Informationen
zum Buch und zum Autor finden Sie auf der
Webseite
http://www.sprangsrade.de
Bestelladresse:
Sprangsrade Verlag
24326 Ascheberg
Tel: 04526-380703
Fax: 04526-380704
E-Mail: Verlag@Sprangsrade.de
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[16] So können Sie den Impf-Report unterstützen
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Wenn Sie den Impf-Report
gut finden und unterstützen möchten, so
können Sie dies in Form einer einmaligen oder regelmäßigen Spende
oder durch Abonnement der Sammelbände tun, in denen mehrere Email-
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[17] Impressum
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ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
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Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
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kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
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Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Maso-
col, Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP
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