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                       Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe  Nr. 24/2003
Von Eltern für Eltern                                  29. Mai 2003
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INHALT:

[01] Zu dieser Ausgabe
[02] Impfwoche in Berlin: "Mehr Organisatoren als Zuschauer"
[03] Wie gefährlich sind Sechsfach-Impfstoffe?
[04] Mainzer Professor: "Pockenalarm für die Katz"
[05] Erfahrungsbericht aus einer Arztpraxis
[06] Verschiedene Hinweise
[07] Impressum


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[01] Zu dieser Ausgabe
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Liebe Leser,

Zum Auftakt der nationalen Impfwoche lief am Freitag, den 2. Mai,
der angekündigte Impfzug in Berlin ein. Fazit einer Beobachterin:
"Da waren mehr Organisatoren als Zuschauer zu sehen." Das direkte
Ergebnis der Aktionen war, wie nach den Erfahrungen mit dem Impftag
eigentlich zu erwarten war, mehr als mager. Dafür stieg die Präsenz
des Impfthemas in der Presse auf etwa das Dreifache, eine Tendenz,
die im Augenblick auch noch anhält, demnächst jedoch wieder auf das
normale Niveau abflachen dürfte.

Die Medienpräsenz dürfte denn auch der eigentliche Zweck der von
den Pharma-Multis gesponserten Aktion gewesen sein. Zwar hätte man
die Millionen auch direkt für Werbeanzeigen ausgeben können. Diese
sind jedoch lange nicht so effektiv wie Berichte von "neutraler"
Seite, da ihre angebliche Unabhängigkeit Objektivität unterstellt.
Wie dem auch sei, den Erfahrungsbericht aus Berlin finden Sie unter
[02].

Seit der Einführung des 6fach-Impfstoffs Hexavac* sind fünf (vorher
gesunde) Kleinkinder innerhalb kürzester Zeit nach der Impfung ge-
storben. Dies dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn Kinder-
ärzte und Gerichte tun sich bekanntermaßen äußerst schwer, wenn es
um die Anerkennung von Impfschäden geht. Die Süddeutsche Zeitung
fragte - bemerkenswert hartnäckig - bei Prof. Löwer, dem Leiter des
PEI (Paul-Ehrlich-Institut*) nach [03].

Der Mainzer Mikrobiologe Prof. Sucharit Bhakdi schüttelt angesichts
des "blinden Pocken-Aktionismus" verständnislos den Kopf. Er bestä-
tigt die Kritik, die bereits seit Monaten von Impfkritikern, z.B.
Angelika Kögel-Schauz, der Vorsitzenden von EFI (Eltern für Impf-
aufklärung), geäußert wird: Der betriebene Aufwand stehe in keinem
Verhältnis zur realen Gefahrenlage [04].

Zunehmend melden sich auch praktizierende Ärzte kritisch über das
Impfen öffentlich zu Wort. Z.B. Dr. Christian Pröll aus Krems in
Österreich [05].

Herzliche Grüße
Hans Tolzin


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[02] Impfwoche in Berlin: "Mehr Organisatoren als Zuschauer"
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Quelle:
Marianne Jädick, Berlin

Lieber Herr Tolzin,

am Freitag, 2.5.03, lief der angekündigte Impfzug in Berlin ein.
Über die ihn begleitende Veranstaltung möchte ich Ihnen gern meine
Eindrücke vermitteln:

Kleine Stände waren im Untergewölbe des Bahnhofs (der Zug hielt auf
den darüber liegenden Gleisen) aufgebaut, inklusive einer Pinwand
mit den üblichen Impf-Propaganda-Aussagen. Die Leute (meist Mitar-
beiter des DGK) an den Info-Ständen wurden nicht gerade mit Fragen
bombardiert, im Gegenteil, es herrschte ziemliche Leere. Ich wollte
gern ein Tagesprogramm haben - neben den üblichen Infoschriften -,
dieses gab es aber nicht, weil angeblich zu teuer. Jedenfalls ließ
ich mir sagen, was ablaufen würde: Ca. alle 2 Stunden eine 3/4
Stunde Podiumsrunde mit einer Schülerband in den Pausen, die auch
die meisten Zuschauer anzog.

Die Teilnehmer dieser Podiumsrunden, von den ich bei zweien zuge-
hört habe, waren sämtlich Impfbefürworter (ich habe mir die Namen
kurz aufschreiben können: Schenk - 10-Kampf-Sportler; Meilicke -
Bundesministerium für Gesundheit; Stück - DGK-Präsident; Hofmann -
Schularzt Berlin-Reinickendorf; Dittmann - STIKO; Singendock - Kin-
derarzt; Klein - Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit; Löwer
- Paul-Ehrlich-Institut; Burger - BKK; Durnusoy - Türkischer Bot-
schafter; Frau Pülow - Polio-Opfer und außerdem eine Moderatorin,
Corinna Wolters von der Deutschen Welle). Alle, außer dem Polio-
Opfer und der Moderatorin, waren Männer. Die Moderatorin stellte
vorbereitete Fragen an die Podiumsrunde, die sämtlich auf Antworten
hinausliefen, daß Impfungen natürlich die tollste medizinische Er-
rungenschaft wären und es überhaupt keinen Zweifel an deren Wirk-
samtkeit und Segen für die Menschheit geben kann.

Ich will Sie mit dem üblichen Schmus nicht langweilen, den kennen
Sie sicher zur Genüge. Trotzdem war für mich interessant, wie wenig
Menschen Interesse zeigten. Während der Runden hörten nie mehr als
10 Passanten zu, und dann meist auch nur ganz kurz.

Am Ende der Runde sollten Fragen aus dem Publikum beantwortet wer-
den, die vorher schriftlich an einem Info-Stand abgegeben werden
sollten. Ich habe 2 Runden mitgemacht; bei der ersten war ich die
Einzige, die Fragen stellte. Von 9 Fragen wurden drei ausgewählt.
Nachdem ich die Moderatorin darauf ansprach, warum so wenige Fragen
und nach welchen Kriterien diese ausgewählt wurden, schob sie Herrn
Hofmann (Schularzt) zu mir, mit dem ich mich dann noch etwas unter-
hielt. Sie führte übrigens meine Fragen, nach einem kurzen Blick
darauf mit den ungefähren Worten ein: "Ach, ein Impfgegner ist auch
wieder dabei."

Nach der 2. Runde kamen noch ein paar übliche Fragen aus dem Publi-
kum, z. B. ob man sich mit 72 noch impfen lassen sollte und weiter
in dieser Richtung. Ich hatte das Gefühl, daß die Organisatoren
selbst diese Fragen gestellt hatten, sonst wäre das Desinteresse
des Publikums ja auch zu peinlich. Aber ich kann mich auch irren.

Nun zu den "Aufklärungen" aus den Podiumsrunden, die ich weitgehend
ohne Kommentare so weitergeben möchte. Machen Sie sich selbst ein
Bild, inwieweit Sie dies als "Aufklärung" betrachten.

--> Für mich die einzig interessante Frage überhaupt ging an den
türkischen Botschafter: Wie viele in Berlin lebende türkische Kin-
der sind wohl geimpft? Er meinte, nach einer Umfrage ginge man von
35 % aus.

--> Der Kinderarzt erzählte, daß wenige Eltern Impfbücher hätten.
(Seltsam, wo doch Ärzte impfen. Geben sie da nicht automatisch ein
Impfbuch aus?)

--> Da auch der "Verein Polio-Spätfolgen" anwesend war, wurde ge-
sagt, daß es in Deutschland ca. 50.000 Patienten gebe, die an den
Polio-Spätfolgen leiden.

--> Die ersten Impfungen im Kindesalter fangen schon mit 3 Monaten
an, weil viele Kin-der so früh an diesen Krankheiten erkranken
könnten.

--> HiB: Vor der Impfung hätte es ca. 1.600 Fälle gegeben, nach der
Impfung nur noch Fälle, die man an 2 Händen abzählen könne. Die
Impfung habe keine Nebenwirkun-gen.

--> TBC- und Pockenimpfungen hatten schwere Nebenwirkungen, würden
aber heute nicht mehr verabreicht. Die heute verabreichten Impfun-
gen hätten keine Nebenwir-kungen.

--> Es gebe heute eine Impfschadensstatistik beim Paul-Ehrlich-
Institut. Die Erfassung sei schwierig, weil viele "echte" Krankhei-
ten zeitgleich mit der Impfung auftreten. "Genaue" Untersuchungen
hätten gezeigt, daß es heute keine Gefahr mehr durch Impfungen ge-
be. Man müsse aber auch wachsam sein.

--> Natürlich wurde die Masernepidemie in Coburg und Italien ange-
sprochen (auf die Frage hin, was passiere, wenn nicht geimpft
wird).

--> Kosten der Impfungen, wie die Poliompfung und andere: ca. 1 EUR
plus Arzthonorar. Dagegen sei die Behandlung der jeweiligen Erkran-
kungen bedeutend teurer.

--> Die Ärzte müssten mehr kontrollieren und sich bei jedem Besuch
das Impfbuch zei-gen lassen. Die Eltern allein seien zu "unverant-
wortlich" (mein Audruck).

--> Die Impfkritiker in Deutschland würden ca. 3 - 5 % ausmachen,
Impfgegner ca. 1 - 2 %.

Dies alles ist sicher nichts Neues für Sie, aber ich schreibe es
Ihnen trotzdem, damit Sie sehen, wie diese "Aufklärungskampagne"
abläuft.

Dann hatte ich noch Gelegenheit, mit dem Schularzt, Herrn Hofmann,
zu reden. Ich bin - obwohl ich es eigentlich besser wissen müßte -
immer wieder erstaunt, daß diese Leute einfach Tatsachen nicht zur
Kenntnis nehmen. Z. B. die Aussage, daß der Rückgang der Infekti-
onskrankheiten herzlich wenig mit Impfungen oder sonstigen ärztli-
chen Eingriffen zu tun hatte, wird einfach negiert. "Das stimmt
nicht." Basta. Herr Buchwald ist in deren Augen natürlich kein kom-
petenter Arzt. Ich habe leider versäumt, ihn zu fragen, wie er zu
dieser Einschätzung kommt.

Allerdings habe ich nach seinem Standpunkt zu der Motivation von
Impfgegnern oder -kritikern gefragt und keine Antwort erhalten.
Doch alle Argumente der Kritiker hielt er auch nicht für ungedingt
falsch. Neu war ihm, daß in Frankreich keine Hepatis-B-
Impfempfehlung für Kinder mehr existiert und schon 2 Gerichtsurtei-
le für Entschädigungen aufgrund von Impfschäden ausgesprochen wur-
den. Er wollte sich danach erkundigen, denn die Teilnehmer der Ver-
anstaltung können es kaum erwarten, diese Spritze in Kinderarme zu
stechen. Die Tetanusimpfung biete Schutz, weil durch die Spritze
bedeutend mehr Antitoxine (ich weiß nicht mehr genau, wie er sich
ausdrückte) in den Körper gelangten, als durch die Krankheit.
Quecksilberverbindungen (Thiomersal) gebe es in deutschen Impfstof-
fen nicht mehr. Der Rest an Zusatzstoffen (Formaldehyd, Aluminium-
verbindungen etc.) sei so minimal, daß wir durch die tägliche Nah-
rung und Umwelt bedeutend mehr aufnehmen würden. Sera* gelange
nicht über den Blutkreislauf in den Körper, sondern über die Mus-
keln und werde dadurch auch durch den Darm abgebaut. Frage an Sie:
Ist das wirklich so?

Den Zug hatte ich mir nicht angesehen, da ich es dann eilig hatte.
Er kam auch ziemlich spät und hat wohl nur ca. 2 Stunden auf dem
Bahnhof gestanden. Am Abend gab es in der Berliner Abendschau (TV)
einen ganz kurzen Bericht (knapp 1 Minute lang) und man sah, daß
auch dort kein Andrang herrschte. Ich glaube, im großen und ganzen
waren mehr Organisatoren vertreten als Zuschauer. Übrigens, auf die
Frage, warum kein Impfkritiker bei der Podiumsrunde dabei und so
diese Veranstaltung eine reine Propagandaschau wäre, bekam ich auch
verschiedene Antworten: 1. Diskussion würde zu lange dauern. 2.
Impfungen sind anerkannter Stand der Wissenschaft. 3. Als ich er-
wähnte, daß die Sponsoren alles Impfstoffhersteller seien (die üb-
rigens nicht in den Info-Broschüren oder sonstwo erwähnt wurden und
somit für das Publikum nicht als Sponsoren oder Mitorganisatoren
erkenntlich waren), wurde gesagt, daß nur durch deren finanzielle
Unterstützung solch eine Kampagne stattfinden könne. Die Impfgegner
würden ja keine finanzielle Hilfe leisten!

Einen Angestellten einer Impffirma habe ich auch an den Ständen
kennengelernt, aber ich glaube, die meisten Helfer waren vom DGK.
Dieser Firmenvertreter sagte mir auf die Frage, wie es sein könne,
daß bei 57 % nie gegen Diphtherie geimpfter Deutscher über 14 keine
Epidemien ausbrachen oder ausbrechen und die Leute nicht reihenwei-
se in Tetanusagonie dahinsiechen, wenn 22 % aller Deutschen über 14
noch nie gegen Tetanus geimpft wurden: "Wir hatten ja auch einige
Jahre lang mehr Fälle als üblich." (Meine Anmerkung: Da es seit
1999 keinen einzigen Diphtherie-Fall in Deutschland mehr gab, wäre
wohl schon 1 Fall mehr als üblich. Tetanus ist offensichtlich so
"gefährlich", daß es nicht einmal mehr eine Meldepflicht gibt. Zu
dem Zeitpunkt des Gesprächs wußte ich noch nichts über die 65 %
nicht-geimpfter türkischer Kinder. Ich schätze, der Anteil der
nicht-geimpften erwachsenen Türken in Berlin ist noch bedeutend hö-
her.)

So, das war ein kurzer, total subjektiver Stimmungsbericht aus Ber-
lin. Noch eine letzte Anmerkung von mir: Es ist unmöglich, mit die-
sen Leuten zu diskutieren. Als "normaler" Patient haben Sie keine
Chance, sich gegen diese geballte Ladung der Impfpropaganda zur
Wehr zu setzen. Nur ein gutes, selbst recherchiertes Hintergrund-
wissen erlaubt eine eigene Entscheidung. Jedwede Kritik oder auch
nur der schwächste Zweifel am Impfdogma wird abgeblockt und lächer-
lich gemacht. Also, meine Empfehlung: Lassen Sie die Leute erzählen
und setzen Sie für Ihre Entscheidung Ihren gesunden Menschenvers-
tand ein.

Ich grüße Sie ganz herzlich aus dem sonnigen Berlin.

Marianne Jädick

*Sera = Mehrzahl von Serum (=Impfstoff)

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[03] Wie gefährlich sind Sechsfach-Impfstoffe?
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Quelle:
Süddeutsche Zeitung online vom 6. Mai 2003
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=arti
kel302.php

Die SZ berichtet über fünf Todesfälle nach 6fach-Impfung, darunter
vier Deutsche.


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[04] Mainzer Professor: "Pockenalarm für die Katz"
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Quelle:
Junge Welt online vom 3. Mai 2003
http://www.jungewelt.de/2003/05-03/015.php

Der Mainzer Mikrobiologe Prof. Sucharit Bhakdi bezeichnete gegenüber
der Allgemeinen Zeitung (Mainz) den geplanten Aufbau von Impfstellen
gegen einen möglichen Angriff mit Pockenviren als sinnlose Geldver-
schwendung, "blinden Aktionismus" und "Irrsinn".


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[05] Erfahrungsbericht aus einer Arztpraxis
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Quelle:
Dr. med. Christian Pröll, Krems 16.06.01
http://www.aekh.at/aude2001-2/impfungen.htm


Impfungen und Allergien
Vortrag von Dr. Christian Pröll in Krems 16.06.01

20% der österreichischen Bevölkerung leidet unter Allergien. Die
Epidemieentwicklung ist dramatisch, laut der Schweizer "Spaldia
Studie" waren 1926 0,82% allergisch, 1958 waren es 4,8%, 1986 9,6%
und 1996 bereits mehr als 13%. Der Zuwachs beträgt also alle 10
Jahre 5%.
Behandlungsproblematik

Wenn man sich über die Behandlung der Allergien Gedanken macht, muß
man sich auch fragen, wieso die Allergien seit dem letzten Krieg so
rasch und ständig ansteigen. Die Allergieauslöser (Pollen, Nah-
rungsmittel, etc.) sind nicht die eigentlichen Ursachen dieses Phä-
nomens, sondern die Ursache ist eine zunehmende Schwächung der Im-
munitätsleistung des Menschen.

Eine Untersuchung deutscher Wissenschaftler belegt, daß Infektions-
krankheiten in der frühen Kindheit gegen allergische Krankheiten
schützen. Das Immunsystem ist auf Infekte des Kindesalters angewie-
sen. Die oft nachteiligen Wirkungen von Antibiotika auf das Ab-
wehrssystem des Körpers kennen wir. Wie steht es aber mit den Imp-
fungen, die diese Infekte (u.a. Masern, Mumps, Röteln, etc.) erst
gar nicht zulassen?
Diese Frage stellte sich mir in den letzten Jahren zunehmend und
wurde insbesondere durch eine Untersuchung schwedischer Wissen-
schaftler konkretisiert, die feststellten, daß Kinder, die Waldorf-
schulen besuchen signifikant weniger Allergien aufweisen als Kinder
anderer Schulen. Das Besondere: Diese Waldorfschulkinder waren we-
niger geimpft als vergleichbare Schüler.

Weitere Hinweise für ein immunsuppressives Geschehen ergibt die Un-
tersuchung von geimpften Kindern in Guinea-Bissau vom dänischen An-
thropologen Aaby, veröffentlicht im British Medical Journal Dez.
2000. Nach dieser Studie erhöhen manche Impfungen (DTP/Polio) die
Kindersterblichkeit. Ein Artikel in der Medical Tribune vom 4. 6.
99 "Durch Impfungen hervorgelockt - Lippenherpes und Herpes Zo-
ster", weist ebenfalls auf immunsuppressive Vorgänge hin.

Praxisbeispiele

Nun einige Fälle aus meiner Praxis, wobei ich hauptsächlich Säug-
linge und Kleinkinder erwähne, da man hier deutlicher die Folgen
von Impfungen dokumentieren kann, besonders in Form der kindlichen
Atopie bzw. der sogenannten Neurodermitis.

--> Mädchen, mit 12. Lebensmonat Auffrischungsimpfung (DTP-HIB), 3
Tage später Beginn eines trockenen juckenden Ausschlages Ellenbeu-
ge, Kniekehle, Nacken, Rücken, Juckreiz so stark, daß sie es blutig
kratzt. Schlaf unruhig. Vater leidet unter Katzenhaarallergie.

--> Mädchen 3 J, 2 Tage nach 1.Tet. Impfung Hautausschlag trocken
schuppig im Bereich von Brust und Nabel. Mutter hat Milchallergie
u. Heuschnupfen, Vater Neurodermitis.

--> Knabe 1,5 J nach 1. Tet. Impfung Hautausschlag: perioral, hin-
ter re Ohr (blutig), re Handgelenk, Kniekehle, als Säugling: Milch-
schorf, Babyakne, rissige Ohrläppchen, trockene Stellen Kniekehle,
Windeldermatitis, nach Med. C200 und später Sepia C200 keine Haut-
erscheinungen mehr. Vater trockenes Ekzem Ellenbeugen, Cousin lei-
det an allerg. Asthma.

--> Mädchen 2,5 J, seit der 1. Impfung (Infanrix IVP,HIB) im 3. LE-
BENSMONAT leidet sie an Hautausschlag Hals, Ellenbeuge, Handgelenk,
Kniekehle, Sprunggelenk, bei jeder weiteren Impfung wurde der Haut-
zustand schlechter, bekam Cortisonsalbe.
Vater trockene schuppige Haut, Cousine Hautprobleme, Allergie.
Schwester 9. LEBENSMONAT hat bisher keine Impfung, einzelne trocke-
ne Stellen am Bauch und Beine.

--> Mädchen 14 J, seit dem 1,5. LJ (nach MM-Impfung) schwere Form
der Neurodermitis, derzeit mit Carcinosin recht gut.

--> Gesunde Patientin, 36 J, bekommt 14 Tage nach FSME-
Auffrischungsimpfung eine Colitis im Wechsel mit Polyarthritis (Th:
Sulf/FSME-Nosode/Ars, Behandlung 6/98-11/98 - seither keine Be-
schwerden mehr).

Nun eine ausführliche Kasuistik, die insofern bemerkenswert ist, da
es sich um ein Geschwisterpaar handelt, wobei es hier auf Grund der
Impfnebenwirkungen zu einer differenzierten Impfstrategie bei der
jüngeren Schwester kam.

--> Felix geb.11/98

1. Ordination am 10. 6. 99 (7. LM), Diag: Neurodermitis
Bef.: typische neurodermitische Hautstellen am ganzen Körper (Ge-
sicht, Nacken, Hals, OA, Bauch, Beine, Füsse) trocken, rot, schup-
pig nicht nässend
NB: Hämangiom Nacken, Rücken kräftiges blondes Kind, seit Geburt
Milchschorf, seborrh. Ekzem Augenbraue, hinter Ohr
SS: u. a. Geburt: normal, Stillen: voll, Laufen: 12. LM, 1. Zahn:
11. LM, Juckreiz nachts, empfindlich auf Wärme, heiße Hände, Stuhl
und Harn riechen säuerlich.
FA: keine Allergien, Großmutter mit 70. LJ an Uterus - und Darm Ca
verstorben
bisherige Therapie: Cortisonsalbe Hautausschlag auf Brust und Bauch
aufgetreten nach 1. Impfung (DTP/HIB), dann bei jeder folgenden
Impfung Hautausschlag vermehrt (insgesamt 3x DTP/HIB, 2xPolio)
Therapie: SULF C200

Folgeordination 6.7.99:
geht recht gut kein Juckreiz, selbst in der Hitze, gesamte Haut
sehr trocken.

Tel. Ordination 8.11.99: Mundsoor
Tel. Ordination 22.11.99: Nase rinnt, Niesen
Tel. Ordination 30.11.99: Haut wieder schlechter, kratzt (Gesicht,
Hals, Brust), unruhig, quengelig

Ordination 2.12.99 Mutter vor 3 Wochen abgestillt, am 16. 11. 99 3.
Polio, 10 Tage später Hautausschlag verschlimmert, Bef: Mundsoor,
trockener, roter, schuppiger Hautausschlag Gesicht Nacken, Brust,
Penis
Therapie: SULF C200 seither Haut oB

Ordination 5.12.2000 (1 Jahr später):
seit 1 Woche rasselnder Husten, Schnupfen schleimig, grün, Temp.
38,5, greift auf die Ohren, Haut: oB, Schweiß am Kopf (nass), sehr
anhänglich, weinerlich
Bef.: dzt. Zahnung, TF bds. gerötet, Pulmo, Rachen oB.
Therapie: CALC.CARB. C200

Ordination 22.12.00: alles bestens
Visite 12. 1. 01
In der Nacht ab 21°° aufgeweint, Temp., Schmerzen?, im Schlaf "Rei-
ßen" ganzer Körper
Bef.: Temp. 40°, heißer glühender Kopf, kalte Hände, Schweiß am
Kopf, Schüttelfrost, kein Husten, kein Schnupfen, Rachen, TF, Pulmo
oB
Therapie: BELL C200

Anruf von mir am 7.6.01: Felix geht es sehr gut, bisher nicht krank
gewesen, Haut sehr gut

--> Dazu im Vergleich seine Schwester Ines, geb. 18.6.00

1. Ordination 5.12.00: (6.LM)
in der Nacht aufgeweint (22°°), mußte getragen werden, aufrecht
sitzen, sobald liegt, weint Ines, greift an das li Ohr, daraus Sek-
ret, gelbes Nasensekret, Temp. 38,6, kein Durst, Husten rasselnd,
V: liegen, 1x Erbrechen von Schleim durch Husten - 2 Wochen vorher
1. Polio oral
Therapie: PULS C200 - danach ging es gut

Ordination 12.01.01: Husten seit 2 Tagen, V: liegen, Pulmo: o.B.,
einige Tage vorher 2. Polio Impfung, Therapie: Pilka Tropfen

Tel. Ordination 12. 02. 01 - seit 4 Tagen grünlicher Schnupfen, Hu-
sten locker brodelt, erbricht Schleim, Nase in der Nacht verstopft,
Schlaf durch Husten gestört, Therapie: PULS C12

Ordination 19.02.01: greift sich auf das Ohr, Temp 40° Hustenanfall
5.30, Husten nach Trinken, grünliches Nasensekret, will getragen
werden, kalte Füße, Bef: bd TF gerötet, Pulmo: spastische Rg`s bd
UF, Therapie: THUJA C200

Anruf von mir am 7.06.01: alles bestens.

Leserbrief einer Mutter eines ungeimpften Kindes:

"Mein Sohn Jan wurde vor wenigen Wochen zwei Jahre alt und ich habe
mich nach intensiver Auseinandersetzung mit vielen Büchern und
Zeitschriftenartikeln dazu entschlossen, ihn nicht impfen zu las-
sen, da ich die Zusammensetzungen und Auswirkungen der Impfungen
für gefährlicher erachte, als die Krankheit selbst. Meinem Mutter-
gefühl widerstrebt es, mich darauf zu verlassen, daß mein gesundes
Kind besser geschützt sein soll, wenn es krank gemacht wurde.

Da ich der Meinung bin, daß ein Kind vor und während der Geburt
große körperliche Leistungen vollbringt, die von der Natur und
nicht von der Hand eines Menschen gesteuert werden, vertraue ich
darauf, daß sein Immunsystem mit einem Krankheitserreger gut fertig
wird. Unterstützend versuche ich, vorwiegend am Biomarkt einzukau-
fen und den Zuckerkonsum so gering wie möglich zu halten (natürlich
kriegt Jan wie jedes andere Kind auch ab und zu seine Schokolade).

Da ich selber gerne unter Leuten bin, trifft auch mein Sohn täglich
mit vielen anderen Kindern zusammen. Beim Vergleich mit den Kindern
meiner Bekannten fällt mir allerdings auf, daß Jan nicht so häufig
und auch nicht so schwer erkrankt wie andere seines Alters. Bisher
war er ein paar Mal verschnupft, manchmal bekam er leichtes Fieber.
Das war's auch schon. Von der Grippewelle blieben wir alle bisher
verschont."

Diese Beobachtung kann ich nur unterstreichen, ich impfe Kinder
frühestens nach vollendetem 1. LJ, meist Tetanus, Polio impfe ich
erst ab dem 3. Lebensjahr
Hierbei stelle ich fest, daß diese Kinder verglichen mit geimpften
Kindern wesentlich gesünder sind, banale Infekte bleiben banal,
sollte es aber einmal eine Otitis med. (= Mittelohrentzündung,
d.Red.) werden oder eine schwere Bronchitis so sind die Symptome
meist immer so eindeutig, daß mit dem wahlanzeigenden homöopathi-
schen Arzneimittel die Krankheit meist schnell ausheilt.

Bei geimpften Kindern beobachte ich immer mehr, daß sie schon ab
dem Säuglingsalter mit chronischem Schnupfen zu tun haben, der dann
häufig zu Mittelohrentzündung führt. Nun beginnt meist das Leiden,
trotz guter homöopathischer Therapie entsteht ein therapieresisten-
tes Seromucotympanon, chronische Rhinitis, Adenoide mit Mundatmung
und nasaler Sprache, dies führt dann meist zu AT und Paracentese ,
in späterem Alter wird dann eine Allergie festgestellt. Bei manchen
Kindern entwickelt sich eine spastische Bronchitis, schon im Säug-
lingsalter sind Inhalationen mit Flexotide und Sultanol leider kei-
ne Seltenheit mehr.

Dr. med. Graf, bekannt als Autor von Büchern über Schwangerschaft
und Geburt schreibt:

"Da die heutigen Impfungen kombiniert werden, ist nicht immer deut-
lich abzugrenzen, welcher einzelne Anteil und Impfstoff an weicher
Störung beteiligt ist. Nach Jahren der Beobachtung wurde die Last
der Erkenntnisse von Impffolgen für mich persönlich so erdrückend,
daß ich meinem Gewissen und dem medizinisch-ethischen Grundsatz
"nihil nocere" (= nicht schaden, d.Red.) folgend entschied, Säug-
linge und Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr nicht mehr generell zu
impfen."

Seit einigen Jahren bin ich in der Lage, Säuglinge ohne den Einfluß
von Impfungen heranwachsen zu sehen: Ich bin tief beeindruckt, daß
nun Gesundheit die Regel und Krankheit die Ausnahme ist. Ich ermu-
tige zum vollen Stillen der Säuglinge ein halbes Jahr und auf
Wunsch der Eltern unter Beifütterung auch länger. Das erste halbe
Jahr verläuft ungestört, mit der Zahnungszeit im 6. Monat beginnen
einzelne unruhige Nächte mit sporadischem Durchfall und etwas Wund-
heit. Das erste Fieber kommt frühestens im 2. Halbjahr als "3-Tage-
Fieber-Krankheit", die sich am 4. Tag mit einem Hautausschlag am
Rumpf (Exanthema subitum) vollständig löst. Das Kind ist danach wie
verwandelt, aktiv, trinkt und ißt wieder und hat etwas geleistet,
was in späteren Lebensphasen (Röteln, Masern, Windpocken, Schar-
lach, u.a.) zu einer wichtigen Notwendigkeit wird: es hat die inne-
re Krankheit zu guter letzt auf die Haut gebracht und damit die
Heilung von innen (Hirnnervenzentrum) nach außen (Haut) vollzogen:
Seit 200 Jahren Homöopathie beschreiben wir diese elementare Heil-
richtung als Grundbedingung für eine Überwindung einer natürlichen
Krankheit.

Der weitere Verlauf der Kindesentwicklung gestaltet sich auch im 2.
LJ unkompliziert. Saisonale Infekte, besonders im Winter können
vorkommen und bereiten dem Kind keine Probleme. Katarrhe und
Schleimhautschwellungen klingen nach kurzer Zeit wieder ab, die Na-
se wird wieder frei!

Eindrucksvoll für die Eltern ist immer wieder die "ich"-Entwicklung
des Kindes mit klaren Entscheidungen, intensivem Fremdeln, Harmonie
von Berühren, Annehmen und Abwehren, konzentriertes Spielen, Befas-
sen, Kennenlernen und problemloses Schlafen.
Am Ende des 3. LEBENSJAHRES hat das Kind keine Arzneien außer den
verdünnt und verschüttelten homöopathischen erhalten, sofern es
dieser (möglichen) Hilfestellung überhaupt bedurfte."

Im Organon § 56, Ergänzung 1 erwähnt Hahnemann die Kuhpockenimp-
fung, die den Menschenpocken sehr ähnlich sei und auch daher im
Sinne des Similegesetzes wirken könne. Anderseits betont er, als
wenn er die weiteren Impfungen voraus geahnt hätte:
"Aber mit einem menschlichen Krankheitstoffe (z.B. einem Psorikum
von Menschen-Krätze genommen, gleiche menschliche Krankheit, Men-
schen-Krätze oder davon entstandene Uebel) heilen wollen - das sei
fern! Es erfolgt nichts davon als Unheil und Verschlimmerung der
Krankheit."

Ob nun die Impfung als Ganzes (Tot- oder Lebendimpfstoff) oder nur
die Adjuvantien (z.B. Aluminiumhydroxid, es fördert die TH2-Antwort
des Immunsystems und schwächt damit möglicherweise die TH1-Antwort,
welche zur Infektionsabwehr nötig ist.) auf den menschlichen Orga-
nismus im Sinne einer Immunsuppression wirken, oder ob durch ein
Fernhalten der Kinderkrankheiten sich das Immunsystem nicht aufbau-
en kann, bleibt genauerer Forschung überlassen. Es ist hier ein
weites wissenschaftliches Feld zu beackern, viele Fragen sind of-
fen. Die Untersuchungen von Aaby/Jensen in Guinea Bissau gehen in
die richtige Richtung, obwohl vieles noch sehr vage ist. "Beim Imp-
fen", meint Jensen, "sind immer noch eine Menge Glaube und Hoffnung
mit dabei, zu gesichertem Wissen zu kommen ist gar nicht so ein-
fach".

In diesem Sinne sind meine Ausführungen zu sehen. Ich will aufmerk-
sam machen genauer zu beobachten, was nach Impfungen passiert, denn
die Dinge, die ich nicht kenne, übersehe ich häufig. Mir liegt es
nicht daran, die Impfungen zu verteufeln, doch glaube ich, daß Imp-
fung nicht der richtige Weg ist, Krankheiten wirklich zu verhin-
dern, sondern daß neue Krankheiten dadurch entstehen. Günther Nen-
ning schreibt in einem Artikel: "Die Moderne Medizin ist ein dop-
pelter Segen. Erstens befreit sie uns von Krankheiten aller Art,
sie leistet unglaubliches. Zweitens befreit sie uns auch von Krank-
heiten, die sie selbst erzeugt hat."

In dem Sinne "die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles (Claude
Bernard)" sind wir aufgerufen, das Terrain zu sanieren, und diese
Möglichkeit gibt uns die Methode der Homöopathie.

Dr. Christian Pröll


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[06] Verschiedene Hinweise
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Bitte nicht wundern, wenn Sie einmal auf eine Email oder einen Le-
serbrief oder Zusendung von Unterlagen keine Antwort von uns erhal-
ten: Leider schaffen wir es zeitlich nicht mehr, jede Email und je-
den Leserbrief zu beantworten. Wir bitten um Verständnis.


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[07] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Maso-
col, Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP
Jürgen Bernhardt, Bärbel Engelbertz, Angelika Kögel-Schauz und an-
dere

Adresse:
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