Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
21. Nov. 2002 Ausgabe
Nr. 19
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INHALT:
[1] Zu dieser Ausgabe
[2] Fast 500 Besucher beim 1. Österreichischen Impfforum
[3] Polio: Durchimpfung auch nach Ausrottung weiterhin notwendig
[4] Krebs-Epidemie durch kontaminierte Polio-Impfung?
[5] Konferenz: "Polioimpfstoff immer noch mit SV40 kontaminiert!"
[6] Aventis Pasteur spendet 30 Mio. Schluckimpfungen nach Afrika
[7] Polio: "Immer wieder Rückschläge durch mangelnden Impfschutz"
[8] Wegen schwerer Nebenwirkungen warnen Ärzte vor Pockenvakzinen
[9] Deutschland: Bund will 80 Mio. Pocken-Impfstoffe beschaffen
[10] Schutz vor Bioterror mit Pockenviren?
[11] Eine vorsorgliche Pockenimpfung ist umstritten
[12] Begriffserklärungen
[13] Rubriken
[14] Impressum
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[1] Zu dieser Ausgabe
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Es tut sich was in
der impfkritischen Szene: Das 1. Österreichische
Impfforum in Linz war ein voller Erfolg und erzeugte laut Bericht
von AEGIS Österreich ein enormes Presseecho (Thema 2).
Die Ärztezeitung
ist (Thema 3) der Meinung, daß auch nach der für
das Jahr 2005 angepeilten Ausrottung der Polio (Kinderlähmung) wei-
terhin eine Durchimpfung der Bevölkerung aus folgenden drei Gründen
notwendig sei. Erstens weil die Geimpften Ungeimpfte anstecken kön-
nen, zweitens, weil Geimpfte Ungeimpfte anstecken können und drit-
tens, weil "Böse Buben" den Polio-Virus inzwischen künstlich
her-
stellen könnten.
Die beiden ersten Gründe
fordern meinen Zynismus zu sehr heraus, so
dass ich mich lieber zurückhalte und Ihnen selbst ihre Beurteilung
überlasse.
Der dritte Grund ist
jedoch wert, näher betrachtet zu werden: Wenn
diese Forscher es schafften, Substanzen herzustellen, auf die Polio-
tests positiv reagieren, wo sind die Beweise, daß diese Substanz
auch geeignet ist, Polio tatsächlich auszulösen? Oder anders ge-
fragt: Kann ein (ungeeichter?) Antikörper- oder DNS-Test als siche-
rer Beweis gelten? Sachdienliche Hinweise bitte an redaktion@impf-
report.de.
Das "Institute
of Medicine" (IOM) schätzt (Thema 4), dass zwischen
1955 und 1963 in den USA bis zu 30 Millionen Menschen mit dem Virus
SV40 verunreinigte Polio-Chargen* erhalten haben. SV40 wird unter
anderem für den Anstieg verschiedener Krebsarten verantwortlich ge-
macht.
Pikant: Die Frage,
ob die Polioimpfung immer noch verunreinigt ist,
könne laut IOM erst beantwortet werden, wenn ein zuverlässiger SV40-
Test vorhanden sei. Gleichzeitig weist das IOM aber darauf hin, dass
die heutigen Polio-Impfstoffe "mit Sicherheit nicht mehr kontami-
niert*" seien.
Ganz frisch - und unpassend?
- kommt die Nachricht von der 3. Inter-
nationalen Konferenz des "National Vaccine Information Centers",
dass es Beweise dafür gäbe, dass der orale Polioimpfstoff tatsäch-
lich immer noch mit SV40 verunreinigt sei (Thema 5).
Währenddessen
verschenkt Aventis Pasteur 30 Mio. Impfdosen des ora-
len Polioimpfstoffes für großangelegte Impfaktionen in Afrika (Thema
6). Da aufgrund der nachgewiesenen Infektionsgefahr für Ungeimpfte
durch Impfviren und die nicht auszuschließende Kontaminierung mit
dem Affenvirus SV40 dieser Impfstoff wahrscheinlich bald nicht mehr
haltbar ist, halten bissige Kommentatoren aus der Impfkritikerszene
dies großzügige Spende eher für eine billige Sondermüllentsorgung.
Wie man den Poliovirus
ausrotten will, wenn eine einzige geimpfte
Person ausreicht, um erneut infektiöse Wildviren in Umlauf zu brin-
gen, fragen sich nicht wenige Eltern (siehe auch Thema 7).
Mit der Pockenimpfung
werden wir uns in Zukunft wohl noch öfters
beschäftigen müssen. Sie gilt als die Gefährlichste überhaupt,
ein-
mal wegen den Nebenwirkungen, und zum Anderen wegen der Ansteckungs-
gefahr für Geimpfte und Kontaktpersonen. Die gefürchteten Nebenwir-
kungen könnten heutzutage sogar schlimmer sein, da eine größere
An-
fälligkeit durch bestimmte Hauterkrankungen gegeben sei (Thema 8).
Vor diesem Hintergrund
stimmt die Absicht der Bundesregierung die
bereits vorhandenen Lagerbestände auf insgesamt 80 Mio. aufzustocken
(Thema 9), bedenklich. Die Bundeswehr hat ebenfalls bereits 1 Mio.
Einheiten eines Vor-Impfstoffes bestellt, der die gefürchteten Ne-
benwirkungen der Pockenimpfung minimieren soll (Thema 10).
Statt nach ungefährlicheren
Alternativen zu suchen, wird jetzt heiß
darüber diskutiert, wer denn jetzt schon vorsorglich geimpft werden
sollte und wer nicht (Thema 11).
Herzlichst
Ihr
Hans Tolzin
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[2] Fast 500 Besucher beim 1. Österreichischen Impfforum
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Wie die impfkritische
Elternvereinigung AEGIS Österreich berichtet,
war das von ihr am 5. Oktober in Linz veranstaltete "1. Österreichi-
sche Impfforum" ein voller Erfolg. Franziska Loibner, Obfrau von
AEGIS, schrieb in einem Rundbrief:
"...Fast 500 vorwiegend
junge Menschen haben sich 6 Vorträge ange-
hört, die das Impfen von allen Seiten beleuchtet haben...
Die Oberösterreichische
Rundschau hat am Sonntag darauf auf der Ti-
telseite folgende Schlagzeilen gebracht: 'Experten: Impfen ist
schlecht. Die Kinder werden öfter krank. Impfforum: HOHES FIEBER IM
KINDESALTER SENKT DAS KREBSRISIKO ALS ERWACHSENER'
Das hatte natürlich
eine Flut von empörten Anrufen zur Folge. Die
Zeitung musste auch die Meinungen der Impfbefürworter bringen. Frau
Landesrätin Stöger lud zu einer Pressekonferenz, und auf vielen Sei-
ten in allen OÖ Zeitungen kann man bis heute noch täglich lesen, wie
viele Menschen durch die Impfungen gerettet wurden. Genaue Zahlenan-
gaben untermauern die Aussagen! Schlagzeilen wie: Impfbilanz positiv
- mehr Nutzen als Schaden! Ich freue mich jedenfalls, dass das bis-
her totgeschwiegene Thema Impfen viele Menschen bewegt."
Ort und Datum für
das nächste Österreichische Impfforum stehen be-
reits fest: 4.10.2003 in Wien.
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[3] Polio: Durchimpfung auch nach Ausrottung weiterhin notwendig
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Quelle:
Ärztezeitung online vom 23. Okt. 2002
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/23/191a0204.asp?
cat=/medizin/impfen
Die Polio-Impfung ist
kein Auslaufmodell
Wolfgang Geissel
"Die Kinderlähmung
hat in Deutschland ihre Schrecken verloren, und
nur wenige Kollegen werden sich daran erinnern, daß es bei uns in
den frühen 60er Jahren noch mehrere tausend Erkrankungen jährlich
gegeben hat. Trotzdem besteht das Risiko, daß weiter Polioviren aus
Entwicklungsländern eingeschleppt werden können. Hohe Impfraten ha-
ben daher auch bei uns weiter Priorität.(...)"
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[4] Krebs-Epidemie durch kontaminierte Polio-Impfung?
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 25. Okt. 2002
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=10562
Keine Krebs-Epidemie durch Polio-Impfung
"Die Verunreinigung
von Polio-Impfstoffen mit dem SV40-
Virus in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren hat vermutlich nicht
zu einem Anstieg von Krebserkrankungen bei den Geimpften geführt. Zu
diesem Schluss kommt ein Bericht des Institute of Medicine (IOM) der
USA. Die ersten Impfstoffe gegen die Poliomyelitis waren in Nieren-
zellkulturen von Affen gezüchtet worden. (...)"
Lesen Sie dazu auch
auf mercola.com vom 23 März 2002:
http://www.mercola.com/2002/mar/23/polio_vaccine.htm
Zusammenfassung: Das mit SV40 kontaminierte orale Polio-Impfmaterial
wurde entgegen der bisherigen Annahme wahrscheinlich doch noch nach
1963 verwandt. Jedenfalls konnte der Hersteller nicht beweisen, dass
alle Impfstoffe frei von SV40 sind.
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[5] Konferenz: "Polioimpfstoff immer noch mit SV40 kontaminiert!"
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Pressemeldung vom 7.
Nov. 2002
"The Australian Vaccination Network", Meryl Dorey, President,
http://www.avn.org.au/
Gerade ist bei der
3. Internationalen öffentlichen Konferenz" des
"National Vaccine Information Centers (NVIC)" die Bombe geplatzt,
dass der orale Polio-Impfstoff heutzutage immer noch mit SV40 konta-
miniert ist. Stanley Kops, ein Anwalt, der seine Informationen über
Polioimpfstoffe in mehreren med. Journalen veröffentlichte und seine
Daten bei der Konferenz dem Institute of Medicine in der Mitte die-
ses Jahres präsentierte, hat positive Beweise, dass der orale Polio-
impfstoff die ganze Zeit mit SV40 kontaminiert war. SV40, ein Affen-
virus, wurde vom FDA* u.a. Stellen in Verbindung mit versch. Krebs-
arten gebracht.
Seit 1963 wurde uns
versichert, dass die Polioimpfstoffe nicht mehr
mit dieser infizierten Substanz belastet sind. Stanley Kops verdeut-
lichte nicht nur, dass dies doch der Fall war, sondern auch, dass
die Impfverantwortlichen die ganze Zeit wussten, dass der SV40 nie
von den Impfstoffen entfernt wurde.
Übersetzung: Tanja Masocol
Agenda der Konferenz:
http://www.pjadvisors.com/nvic/agenda_frame.htm
Siehe dazu auch folgende Beiträge im Netz:
Bundesgesundheitsblatt
aus dem Jahr 2000:
"Wurde die AIDS-Epidemie in Afrika durch kontaminierte Polio-
Impfstoffe ausgelöst?"
http://www.pei.de/downloads/river_besprechung.pdf
Oder "Die Zeit", Nr. 38/2000:
"Die Brutstätte der Seuche. Ist ein Polio-Impfstoff die Ursache von
Aids? Der Verdacht ist vorerst entkräftet, der Streit geht weiter"
http://www.zeit.de/2000/38/Wissen/200038_aids.html
Oder hiv.net vom 11.
April 2002:
"SV40 - Auslöser von Non-Hodgkin-Lymphomen? Gleich zwei Studien wei-
sen in der Zeitschrift Lancet auf einen möglichen ursächlichen Zu-
sammenhang zwischen einer Infektion mit SV40 (Simian Virus) und
Lymphomen hin.
http://hiv.net/2010/news2002/n0411.htm
Mercola.com vom 15.
Juli 2001:
http://www.mercola.com/2001/aug/8/monkey_virus.htm
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[6] Aventis Pasteur spendet 30 Mio. Schluckimpfungen nach Afrika
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Quelle:
Pressetext.deutschland vom 12. Nov. 2002
http://www.pte-online.de/show_lb.php?pte=021112038
Aventis Pasteur ermöglicht
60 Mio. Kinder in Westafrika Immunisie-
rung
WHO
Genf (pte, 12. Nov 2002 12:33) - Noch in dieser Woche werden in 16
westafrikanischen Ländern 60 Mio. Kinder gegen Polio geimpft. Der
Impfstoff-Produzent Aventis Pasteur http://www.aventispasteur.com
hat dafür 30 Mio. orale Impfstoffdosen für die "Global Polio
Eradi-
kation Initiative" kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Immunisie-
rungs-Kampagne hat in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Po-
lio-endemischen Länder in Afrika auf den tiefsten Stand bisher ge-
senkt. 1999 waren 20 afrikanische Staaten polio-endemisch. 2002 gel-
ten nur mehr Nigeria, Niger und Somalia als endemisch. Laut WHO
http://www.who.int besteht aber erneut Gefahr in Angola und Ägypten.
Die Initiative zur
weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung hat zum
Ziel, jedes Kind unter fünf Jahren gegen Polio zu impfen. Die Aven-
tis-Pasteur-Impfstoffspende bildet dabei eine Ausnahme, da rund drei
Mio. der insgesamt 30 Mio. Dosismengen für die Polio-Impfstoff-
Kampagne in Liberia zweckbestimmt sind. Seit 1997 hat der Impfstoff-
Hersteller 120 Mio. Impfstoffdosen für Afrika zur Verfügung ge-
stellt.
Neben Aventis Pasteur
kooperieren zahlreiche andere Organisationen
und Institutionen in der von der WHO, Rotary International, der UNI-
CEF und den US-Centers for Disease Control and Prevention angeführ-
ten "Global Polio Eradication Initiative". Weitere Partner sind Re-
gierungen (u.a. Finnland, Dänemark, Italien, Frankreich, Deutsch-
land, Großbritannien, Österreich und die USA), die Europäische
Uni-
on, die Weltbank, Privatstiftungen (z.B. die Bill & Melinda Gates
Stiftung) und humanitäre Organisation wie das Internationale Rote
Kreuz. Seit dem Start der Initiative 1988 reduzierte sich die Polio-
virus-Übertragung von 125 Ländern auf zehn Länder im Jahr 2002.
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[7] Polio: "Immer wieder Rückschläge durch mangelnden Impfschutz"
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Quelle:
Ärztezeitung online vom 23. Okt. 2002
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/23/191a0203.asp?
cat=/medizin/impfen
Bei der weltweiten
Kampagne gegen Poliomyelitis gibt es immer wieder
Rückschläge durch mangelnden Impfschutz
Von Manfred Bergbauer
"(...)
Die Kampagne ist bisher
eine Erfolgsstory. Mehrere Milliarden Kinder
wurden geimpft (im Jahr 2001 allein 575 Millionen). Die Zahl der
Polio-Erkrankungen pro Jahr sank weltweit binnen zehn Jahren von
etwa 350 000 auf 2000. 1994 wurde der amerikanische Kontinent zur
poliofreien Zone erklärt, sechs Jahre später der pazifische Raum
sowie Ostasien und vor wenigen Monaten jetzt die WHO-Region Europa.
Nach dem jüngsten
Bericht der Polio-Eradikations*-Initiative gibt es
nur noch fünf Länder mit hohem Übertragungsrisiko (Indien, Afghanis-
tan, Pakistan, Niger und Nigeria) und fünf mit niedrigem Risiko (Ä-
thiopien, Somalia, Sudan, Ägypten und Angola).
Aus dem Ziel, Polioviren
bis zur Jahrtausendwende zu eradizieren,
wurde aber nichts. Jetzt will man die Eradikation bis Ende 2005
schaffen. (..)"
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[8] Wegen schwerer Nebenwirkungen warnen Ärzte vor Pockenvakzinen
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 23. Okt. 2002
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/23/191a0102.asp?
Wegen schwerer Nebenwirkungen warnen Ärzte vor Pockenvakzinen
Auch Kontaktpersonen
von Impflingen gefährdet / Erhöhtes Risiko bei
Neurodermitis
"Zum Schutz vor Bioterrorismus hat die Bundesre-
gierung 24 Millionen Dosen Pockenimpfstoffe gekauft (wir berichte-
ten). US-Ärzte haben jetzt erneut vor den Risiken dieser alten
Vakzinen*, zu denen es heute allerdings keine Alternativen gibt,
gewarnt. (..)"
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[9] Deutschland: Bund will 80 Mio. Pocken-Impfstoffe beschaffen
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Quelle:
Die Welt online vom 18. Nov. 2002
http://www.welt.de/daten/2002/11/18/1118de369151.htx
Alarmplan: Bund beschafft Impfstoff gegen Pockenviren
Der Alarmplan sei als
Reaktion auf die Anschläge vom 11. September
Rund ein Jahr lang erarbeitet worden
"Zur Abwehr
eines Terroranschlags mit Pockenviren will die
Bundesregierung im Notfall Impfstoffe für alle Bürger bereit halten.
Der Bund hat bereits 35 Millionen Impfstoffeinheiten beschafft und
will den Vorrat auf rund 80 Millionen aufstocken, wie eine Spreche-
rin des Bundesgesundheitsministeriums am Wochenende auf Anfrage sag-
te. Der Alarmplan sei als Reaktion auf die Anschläge vom 11. Septem-
ber rund ein Jahr lang erarbeitet worden. (...)"
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[10] Schutz vor Bioterror mit Pockenviren?
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Quelle:
Ärzte Zeitung online vom 5. Nov. 2002
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/11/05/199a0104.asp?
Schutz vor Bioterror
mit Pockenviren
Entwicklung aus den 70er Jahren ist traditionellen Impfstoffen über-
legen
"(...)
Vor 30 Jahren wurde
die "Modified Vaccinia Virus Ankara" (MVA)-
Vakzine als Vorimpfstoff eingesetzt, um die schweren Nebenwirkungen
der traditionellen Pockenvakzinen zu reduzieren. 150 000 Menschen
waren in Deutschland damit behandelt worden. Die Nebenwirkungen der
nachfolgenden Pockenimpfung wurden damit fast vollständig vermieden.
Jetzt hat die Bundeswehr
eine Million Dosen der MVA-Vakzine als Vor-
impfstoff bestellt. Die Vakzine wird zudem als alleiniger Pocken-
schutz weiterentwickelt. Nach ersten klinischen Studien habe sie
sich als sicher und mindestens ebenso wirksam wie traditionelle Vak-
zine erwiesen, sagte Dr. Andreas Hartmann von Bavarian Nordic zur
"Ärzte Zeitung". (...)"
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[11] Eine vorsorgliche Pockenimpfung ist umstritten
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Quelle:
Ärzteblatt online vom 15. Nov. 2002
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=10803
Eine vorsorgliche Pockenimpfung
ist umstritten
"Während die US-Regierung im Fall einer hypothetischen Bio-
attacke mit Pockenviren die vorsorgliche Massenimpfung der gesamten
Bevölkerung erwägt, plädieren Biostatistiker in Science (2002;
298:
1428-1432) für die gezielte Impfung des medizinischen Personals.
(...)"
Siehe dazu auch CNN
online vom 14. Nov. 2002:
http://www.cnn.com/2002/HEALTH/11/14/smallpox.vaccine.ap/index.html
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[12] Begriffserklärungen
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CHARGE: Bestimmte Menge
einer Ware aus dem gleichen Produktionszyk-
lus
ERADIKATION: Vollständige,
"auf die Wurzel (Radix) gehende" Vernich-
tung = Ausrottung eines Krankheitsgeschehens bzw. eines Erregers;
FDA: Food and Drug
Administration, zentrale Behörde für das Arznei-
mittelwesen in den USA
IMPFLÄSION: Durch die Impfung hervorgerufene Verletzung der Haut
INDUZIERT: Durch äußere
- physische oder psych. - Umstände herbeige-
führt
INZIDENZ: Anzahl neuer Erkrankungsfälle innerhalb einer Zeiteinheit
KONTAMINIERT: verunreinigt
MALIGNOM: Bösartiger Tumor
PÄDIATER: Arzt für Kinderheilkunde
PRÄVALENZ: Häufigkeit aller Fälle einer bestimmten Krankheit
VAKZINE: Impfstoff
Empfohlenes medizinisches
Wörterbuch im Internet:
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[13] Rubriken
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[14] Impressum
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ein in unregelmäßigem Abstand erscheinender E-
mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr. Irr-
tum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Ver-
antwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die sich
auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig
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Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter:
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