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                        Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
17. Nov. 2002                                         Ausgabe Nr. 18
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INHALT:

[1] Zu dieser Ausgabe
[2] Deutschland: Neue impfkritische Publikation ab Januar 2003
[3] Autismus und MMR-Impfung: Impfviren im Gehirn nachgewiesen
[4] Influenza: Chargenrückruf* des Influenzaimpfstoffs Influsplit
[5] Impfung im Kindesalter hilft auch gegen Hautkrebs
[6] Beleg für Impfschutz gegen Melanom* fehlt
[7] Impfung gegen Alzheimer
[8] Impfung gegen Krebs
[9] Impfung gegen Blutvergiftung
[10] Wachsende Gewinne der Pharmakonzerne in der Kritik
[11] Forschung: Studienergebnisse auf Bestellung?
[12] Begriffserklärungen
[13] Rubriken
[14] Impressum

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[1] Zu dieser Ausgabe
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Ab Januar 2003 wird es eine regelmäßige deutsche impfkritische Pub-
likation, die "Impfnachrichten" geben. Sie war schon 1999 auf dem
großen Impfkongress in Filderstadt angekündigt worden (damals noch
unter dem Namen "Mosaiksteinchen"), wegen der familiären Belastung
der Hauptakteure kam es jedoch bisher nicht zur Erscheinung. Die
"Impfnachrichten" entstehen nun in Zusammenarbeit mehrerer impfkri-
tischer Gruppen (Thema 2).

Kurz nach der MMR-Impfung bekam ein inzwischen 13jähriger autisti-
scher Junge schwere Anfälle. In beschädigten Gehirnteil sind immer
noch Impfviren nachweisbar. Das zuständige britische Gesundheitsamt
betont jedoch, dass diese Virennachweise sehr unzuverlässig seien
(Thema 3).

Dies ist insofern bemerkenswert, als alle mir bekannten Virennach-
weise nur indirekt arbeiten, ihre Ergebnisse Interpretationssache
sind und keiner der Tests anhand von direkten Nachweisen geeicht
wurde (der Fachbegriff hierfür ist "Goldstandard"). Solange es um
die Bekräftigung der Impfpolitik geht, kümmert dies die Behörden
erfahrungsgemäß wenig. Sind Virentests nur dann "unzuverlässig" wenn
es um den Nachweis von Impfschäden geht?

Die Begründungen im Dienste einer möglichst hohen Durchimpfungsrate
der Bevölkerung werden immer kreativer: Statistische Auswertungen
zufolge verringern Impfungen die Wahrscheinlichkeit von Hautkrebs.
Wer jemals das Fach Statistik im Unterricht hatte, kennt die ent-
sprechenden Lehrersprüche: "Glaube keiner Statistik, die Du nicht
selbst gefälscht hast" oder die Steigerung " Notlüge - Lüge - Mein-
eid - Statistik". Wie dem auch sei, der mit den entsprechenden For-
schungen betraute Professor an der Uni Göttingen äußert sich sehr
vorsichtig über die mögliche Interpretation dieses Zahlen und be-
tont, es müsse weiter geforscht werden. Hauptsache die Forschungs-
gelder fließen (Thema 5)?

Die Ärztezeitung äußert sich denn auch skeptisch über diese Ergeb-
nisse (Thema 6). Jedoch ist die Begründung etwas sehr, hm, "pau-
schal": Möglicherweise seien nämlich impfende Eltern einfach gesund-
heitsbewusster als nichtimpfende Eltern...

Die schöne neue Impfwelt rückt möglicherweise immer näher. Im Ge-
spräch sind neben Impfungen gegen Krebs (siehe auch Thema 8) u.a.
Impfungen gegen Alzheimer (Thema 7) und gegen Blutvergiftung (Thema
9). Neben der von der Impfmedizin nahezu vollständig verdrängten
Frage nach den eigentlichen Ursachen all dieser Krankheiten, be-
schäftigt mich, inwieweit beispielsweise die Alzheimerpatienten sich
der an ihnen durchgeführten Menschenversuche bewusst waren.

Die vom RKI und drei Pharmakonzernen getragene "Arbeitsgemeinschaft
Masern" (AGM) veröffentlicht regelmäßig Zahlen über Masernfälle in
bestimmten Erhebungsgebieten. Grundlage dieser Zahlen sind nicht
etwa die Meldungen bei den Gesundheitsämtern, sondern Stichprobener-
hebungen bei ausgewählten Arztpraxen und Kliniken. Die von der AGM
genannten Zahlen, die gerne als Grundlage für Forderungen nach bes-
seren Durchimpfungsraten genommen werden, sind statistische Hoch-
rechnungen dieser Stichproben und entsprechend unsicher (Thema 7)?

Unser derzeitiges Krankenkassensystem nähert sich immer mehr der
Bankrotterklärung, während die Pharmaindustrie gleichzeitig Rekord-
gewinne einfährt. Dies wurde kürzlich auch bei der Vorstellung des
Arzneiverordnungsreports 2002 kritisiert (Thema 10).

Dazu passend: Eine Studie fand heraus, daß Universitätsforscher zu-
nehmend die Kontrolle über von ihnen durchgeführt Studien verlieren,
die von der Pharmazeutischen Industrie in Auftrag gegeben werden.
Ist das noch unabhängige Forschung?

Herzlichst
Ihr
Hans Tolzin

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[2] Deutschland: Neue impfkritische Publikation ab Januar 2003
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(Eichstätt, Nov. 2002) Die Elternvereinigungen EFI (Eltern für Impf-
aufklärung) und AEGIS Deutschland e.V. planen ab Januar 2003 die
Herausgabe einer gemeinsamen impfkritischen Zeitschrift. Die "Impf-
nachrichten" sollen vierteljährlich erscheinen und das zentrale
Nachrichten- und Vernetzungsorgan der impfkritischen Bewegung in
Deutschland werden.

Da die aktivsten Impfkritiker in der Regel Mütter mit mehreren Kin-
dern sind, scheiterte die Gestaltung einer deutschen Zeitschrift
bisher am Zeitmangel. Als Notlösung hatte AEGIS Deutschland deshalb
in den letzten Jahren vom Schweizer Schwesternverein die Viertel-
jahreszeitschrift AEGIS IMPULS übernommen und zusammen mit einem ei-
genen Infoblatt an die Abonnenten in Deutschland versendet.

EFI und AEGIS Deutschland gehören zu den aktivsten impfkritischen
Elterninitiativen in Deutschland. Die angekündigte Zusammenarbeit
wird von Beobachtern als Beginn einer längst überfälligen überregio-
nalen Vernetzung impfkritischer Gruppen gewertet. Unter anderem ha-
ben auch der "Schutzverband für Impfgeschädigte e.V." und die Her-
ausgeber von www.klein-klein-aktion.de und www.impfkritik.de, zwei
der bekanntesten impfkritischen Webseiten in Deutschland, ihre Mit-
arbeit zugesagt.

Aktuelle Infos sollen in Kürze auf der Webseite
http://www.impfnachrichten.de zu finden sein.


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[3] Autismus und MMR-Impfung: Impfviren im Gehirn nachgewiesen
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Quelle:
www.jabs.org.uk/pages/main.html
(leider inzwischen nicht mehr unter dieser Adresse aufrufbar)

Sunday Express, 6 October 2002
"UK News, Most Compelling evidence yet of MMR vaccine DANGER"
Exclusive by Lucy Johnston, Heath Editor

Ein dreizehnjähriger Junge dessen Gehirn durch die MMR-Impfung ge-
schädigt wurde, hat immer noch Überbleibsel des Impfstoffes in dem
geschädigten Gehirnbereich. Diese alarmierenden Neuigkeiten werden
als bisher überzeugendste Beweise für den Zusammenhang zwischen der
MMR-Impfung u. Autismus gesehen. Der Junge gehört zu 600 autisti-
schen und gehirngeschädigten Kindern, die rechtlich gegen Impfstoff-
hersteller vorgehen wollen.

Der 13jährige Junge - dessen Name nicht genannt wird - hat sich bis
zu der MMR-Impfung im 15ten Monat normal entwickelt. Tage später
bekam er einen Ausschlag, seine Entwicklung stagnierte, und er litt
unter schweren Anfällen. Die Anfälle kamen immer häufiger, manchmal
alle paar Minuten und wurden von seiner Mutter innerhalb eines Mo-
nats auf 135 gezählt.

Als 9jähriger wurde er am Gehirn operiert und hierbei wurde auf
Wunsch der Mutter eine Gehirnprobe entnommen, die Spuren des Masern-
stranges der Impfung aufzeigte. Auch im Darmgewebe des Jungen fand
man den Masernvirus der Impfung.

Der Junge macht Fortschritte und besucht eine besondere Schule. Er
zeigt Symptome von Autismus, Gedächtnisverlust und hat weiterhin
Anfälle.

Die Mutter beklagt, dass das Gesundheitsamt Kinder wie ihres abge-
schrieben hat und nicht den Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung
und Gehirnschäden zugeben will. Darum bekämen diese Kinder auch
nicht die erforderliche Behandlung von Spezialisten.

Eine unveröffentlichte Studie unterstreicht diese neuen Ergebnisse:
Pathologen der Utah-Staats-Universität und des Trinity-College, Dub-
lin, entdeckten den Impfstrang im Rückenmark von 40 autistischen
Kindern.

Der Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus wurde zuerst
von Dr. Wakefield 1998 hergestellt. Er fand heraus, dass Kinder, die
später Autismus bekamen, auch Darmschäden hatten. Er glaubt, dass
der Impfstoff durch die Gedärme ins Nervensystem und ins Gehirn si-
ckert und hier Schäden verursacht.

Das Gesundheitsamt kann sich wegen des schwebenden Verfahrens zu
keinem individuellen Fall äußern. Aber es hebt hervor, dass die
Tests, die den Virenstrang im Darm identifizieren, unzuverlässig
seien.
Übersetzung: Tanja Masocol


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[4] Influenza: Chargenrückruf des Influenzaimpfstoffs* Influsplit
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"Von dem Influenzaimpfstoff Influsplit SSW(r) 2002/2003
der Charge 1 87 16 B9 wurden zwei Spritzen wegen potenzieller mikro-
biologischer Kontamination reklamiert. Diese beiden Spritzen fielen
aufgrund starker Trübung und Überfüllung auf. Nach Überprüfung des
Herstellungsprozesses dieser Charge geht die Firma GlaxoSmithKline
davon aus, dass es sich bei diesen beiden reklamierten Spritzen um
isolierte Einzelfälle handelt. Weitere Reklamationen aus dieser
Charge sind nicht bekannt. (...)"

Quelle:
Ärzteblatt online vom 15. Okt. 2002
http://www.aerzteblatt.de/v4/News/news.asp?id=10344


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[5] Impfung im Kindesalter hilft auch gegen Hautkrebs
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Impfung im Kindesalter hilft auch gegen Hautkrebs

"Wer im Kindesalter gegen Pocken oder gegen Tuberkulose geimpft wur-
de, hat ein geringeres Risiko, am schwarzen Hautkrebs zu erkranken.
Der Schutzwirkung liegt wahrscheinlich ein unspezifischer immunolo-
gischer Mechanismus zu Grunde. Es ist zu vermuten, dass diese sich
auch auf andere Krebsarten erstreckt.

Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist in den
letzten Jahrzehnten bei der hellhäutigen Bevölkerung immer häufiger
geworden. In Deutschland erkranken jährlich ca. 8000 Menschen neu an
dieser Krankheit. Bisher hat die epidemiologische Forschung als ein-
zigen von Menschen beeinflussbaren Risikofaktor übermäßige Sonnen-
lichtstrahlung herausgestellt. (...)"

Quelle: A. Pfahlberg, K.F. Kölmel, et al. Inverse association bet-
ween melanoma and previous vaccinations against tuberculosis and
smallpox: Results of the FEBIM study. J Invest Dermatol 2002;
119:570-574

(c) 09.10.02 MEDI-NETZ, Köln.

Das Göttinger Tageblatt zitierte Prof. Kölmel folgendermaßen:

"Kölmel warnt davor, jetzt sofort Rückschlüsse auf das Impfverhalten
zu ziehen. Bisher seien derartige Auswirkungen von Immunisierungen
nicht untersucht worden: "Mit dieser umfassenden Studie haben wir
jetzt einen neuen Forschungsbereich abgesteckt", auf dem künftig
weiter geforscht werden müsse."

Quelle:
http://www.goettinger-
tageblatt.de/nachrichten/hochschule/113673.html

Originalton Prof. Kölmel in einer Radiosendung des BR am 21. Okt.:

"...es handelt sich hier um eine Untersuchung, die präventive Aspek-
te beleuchtet, und wir sind noch nicht so weit, dass wir sagen kön-
nen, also jetzt mal los, wir impfen die Bevölkerung gegen die TBC
und dann hat sie ein geringeres Hautkrebsrisiko. Ich denke, dazu
sind noch eine Menge sorgfältiger, zuerst epidemiologischer und
vielleicht anderer Untersuchungen notwendig, um das zu befestigen.
Ich halte es für sehr gut möglich, dass diese Impfung tatsächliche
einen Schutz bietet und möglicherweise noch für andere Krebsarten.
Nur eine Empfehlung möchte ich noch nicht geben."

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[6] Beleg für Impfschutz gegen Melanom fehlt
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Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/11/05/199a0205.asp?cat=/medizi
n/impfen

Beleg für Impfschutz gegen Melanom fehlt
Von Wolfgang Geissel

"Pocken- und Tuberkulose-Impfungen können das Hautkrebsrisiko halbie-
ren. Diesen voreiligen Schluss ziehen Göttinger Forscher aus einer
Fall-Kontrollstudie in der die Impfraten bei 603 Melanom-Patienten
und bei 627 Personen gleichen Alters und Geschlechts ohne Krebs mit-
einander verglichen worden sind (wir berichteten). 521 der Patienten
und 564 der Kontrollpersonen waren als Kind gegen Pocken geimpft
worden. BCG-Vakzine hatten 290 Patienten und 367 Kontrollpersonen
erhalten.

Zwar ergibt sich aus den Zahlen eine reduzierte Rate von Melanomen
bei den Geimpften, eine schützende Wirkung der Impfstoffe vor Haut-
krebs ist damit aber noch lange nicht belegt. Die geringere Melanom-
Rate bei den Geimpften könnte genauso gut das Resultat eines gesund-
heitsbewussteren Verhaltens der Impflinge sein. (...)"


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[7] Impfung gegen Alzheimer
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"Eine Impfung gegen Alzheimer scheint nach Rückschlägen Anfang
des Jahres wieder in greifbare Nähe zu rücken. Im März 2002 war ein
Versuch am Menschen wegen unerwünschter Nebenwirkungen abgebrochen
worden. Folgeuntersuchungen ergaben jetzt jedoch, dass der Impfstoff
in vieler Hinsicht so funktioniert hat, wie sich die Forscher das
gewünscht hatten. Sie hoffen daher, demnächst neue Versuche mit ver-
träglicheren Stoffen starten zu können, berichtet das Fachblatt "Na-
ture Medicine". (...)"

Quelle:
Yahoo News vom 14. Okt. 2002
http://de.news.yahoo.com/021014/291/30awp.html
(leider unter dieser Adresse nicht mehr aufrufbar)

Weiterer Online-Bericht:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/16/186a0406.asp


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[8] Impfung gegen Krebs
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West Perth (pte, 12. Nov 2002 14:50) - Das auf Krebsmedikamente spe-
zialisierte australische Unternehmen Australian Cancer Technology
Limited ("AustCancer") http://www.austcancer.com.au vermeldet Erfol-
ge in der Entwicklung ihres Krebsimpfstoffes Pentrix. Erste Ergeb-
nisse zeigen, dass der Impfstoff für die menschliche Verwendung si-
cher ist und das Immunsystem der Patienten anregt, um so den Tumor
anzugreifen. Die Ergebnisse ermöglichen es dem Unternehmen, in die
nächste Phase der Medikamentenentwicklung einzutreten. Um umfangrei-
che klinische Studien durchführen zu können, fehlen aber noch die
nötigen Geldmittel. Der Impfstoff ist aber nur für Patienten ge-
dacht, die bereits Krebs hatten.

Laut Unternehmens-Angaben kann Pentrix im Unterschied zu anderen
sich in der Entwicklung befindenden Impfstoffen bei bis zu 50 Pro-
zent aller Krebspatienten quer durch ein breites Erkrankungsspektrum
eingesetzt werden. Die meisten experimentellen Impfstoffe sind zur
Behandlung einer bestimmten Krebsform vorgesehen und viele basieren
auf den Patienten-eigenen Zellen - sie sind somit individuell "maß-
geschneidert".

Pentrix bewirkt die Bildung von Antikörpern, die ein mutiertes Gen,
bekannt als P-53, erkennen. Dadurch wird die Zerstörung von Krebs-
zellen ausgelöst. Im nächsten Schritt wird nun untersucht, ob der
Impfstoff die Rückkehr des Tumors in Menschen, die dieses Gen besit-
zen, verhindert bzw. ob die Substanz auch eine Langzeit-Wirkung be-
sitzt. Die ersten Ergebnisse werden bereits für das nächste Jahr
erwartet. Roger Aston, AustCancer-Vorsitzender, hofft auf den kom-
merziellen Nutzen von Pentrix. "Durch das breite Anwendungsspektrum
ist Pentrix ein Blockbuster-Medikament und somit für Pharmaunterneh-
men interessant." (Ende)

Quelle:
Pressetext.deutschland vom 12. Nov. 2002
http://www.pte-online.de/show_lb.php?pte=021112048


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[9] Impfung gegen Blutvergiftung
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Sepsis im Krankenhaus soll passe werden

La Jolla (pte, 13. Nov 2002 09:46) - Forscher des Scripps Research
Institutes in La Jolla http://www.scripps.edu haben eine Impfung
gegen Blutvergiftung (Sepsis) entwickelt. Im Mäusemodell bot der
Impfstoff einen wirksamen Schutz gegen die oftmals tödlichen Folgen
der Sepsis. Klinische Tests am Menschen stehen noch aus. Weltweit
erkranken jährlich Millionen Menschen an einer Sepsis, berichten die
Wissenschaftler im Fachblatt Angewandte Chemie.

Eine Blutvergiftung ist charakterisiert durch einen Organschock
infolge der Vergiftung durch ein Endotoxin, also einen chemischen
Bestandteil gewisser Bakterien. Die Endotoxin-Moleküle an sich sind
nicht gefährlich, vielmehr ist es die Art und Weise wie das Immun-
system auf die Infektion reagiert. Befallen die tödlichen Bakterien
N. meningitidis den Körper, rekrutiert dieser u.a. weiße Blutzellen
wie Makropagen, die die Pathogene zerstören. Die Makropagen produ-
zierten dabei Substanzen im Infektionsherd, um eine Entzündung zu
induzieren. Allerdings besitzt der menschliche Körper kein Limit
für eine Entzündung. Bei einer starken Infektion können die Endoto-
xin-Werte so hoch ansteigen, dass die Makropagen eine letale Menge
an Entzündungs-Substanzen produzieren. Eines dieser Substanzen ist
der Tumornekrose-Faktor Alpha (TNF-Alpha).

Forscher um Kim Janda haben nun einen aktiven Impfschutz, wie er
auch bei Masern, Pocken oder Polio eingesetzt wird, entwickelt.
Dieses synthetische Gift ahmt eines der bakteriellen Endotoxine
namens "Lipid A" nach und hielt bei Mäusen die überschießenden Ent-
zündungsreaktionen auf eine Bakterieninfektion in Schach. TNF-Alpha
reduzierte sich um rund 95 Prozent. Im nächsten Schritt soll ein
synthetischer Impfstoff formuliert werden, der den Schutz langsam
abgibt und z.B. vor einer Operation verabreicht wird. Dadurch sol-
len Blutvergiftungen im Krankenhaus passe werden. (Ende)

Quelle:
Pressetext.deutschland vom 13. Nov. 2002
http://www.pte-online.de/show_lb.php?pte=021113010


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[10] Wachsende Gewinne der Pharmakonzerne in der Kritik
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Quelle:
Junge Welt online vom 15. Okt. 2002
http://www.jungewelt.de/2002/10-15/001.php

Kartell der Abzocker - Wissenschaftler und Krankenkassen fordern
Schritte gegen Profitgier der Pharmakonzerne
Rainer Balcerowiak

"Während die Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
mit weiterhin kräftig steigenden Beiträgen und in vielen Bereichen
eingeschränkten Leistungen rechnen müssen, erzielen die Pharmakon-
zerne nach wie vor Rekordumsätze und -gewinne auf Kosten der Versi-
cherten.

Dieses Fazit zog Professor Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des
von ihm und seinem Kollegen Dieter Paffrath herausgegebenen Arznei-
verordnungsreports 2002 am Montag in Berlin. Der Arzneimittelumsatz
stieg 2001 trotz weniger Einzelverordnungen um 10,4 Prozent, was für
die Kassen eine Mehrbelastung von zwei Milliarden Euro bedeutete und
somit die Hauptursache für das GKV-Finanzloch von 2,8 Milliarden
Euro ist. Die für das laufende Jahr abgeschlossene Zielvereinbarung
zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Kassen
über eine Senkung der Arzneimittelausgaben um 4,7 Prozent ist be-
reits jetzt Makulatur. Schon im ersten Halbjahr war eine erneute
Steigerung um 4,4 Prozent zu verzeichnen. (...)"


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[11] Forschung: Studienergebnisse auf Bestellung?
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Quelle:
CNN online am 25.
http://www.cnn.com/2002/HEALTH/10/25/clinical.trials.ap/index.html

Die Pharmafirmen, die für die Untersuchungen der meisten neuen Medi-
kamente bezahlen, geben teilnehmenden Universitätsforschern wenig
oder gar keine Auskunft darüber, wie diese Studien hergestellt und
die Ergebnisse gehandhabt werden.

Dies fand eine Studie heraus. Der Bericht von 108 medizinischen
Schulen, der am Donnerstag im "New England Journal of Medicine" ver-
öffentlicht wurde, gibt Hinweise auf wachsende Bedenken über Inte-
ressenkonflikte zwischen denen, die wissenschaftlich forschen und
den pharmazeutischen Firmen, die diese sponsern.

"Die Institutionen haben uns berichtet, dass sie sich praktisch
machtlos in diesen Verträgen fühlen", sagt Dr. Schulman von der Uni
Duke u. Leiter der Studie.

Während staatliche Stellen die frühe Forschung sponsern, werden die
groß angelegten Studien für Medikamentensicherheit und -effektivität
von den Pharmakonzernen bezahlt. Für gewöhnlich werden Mitglieder
der medizinischen Fakultät angestellt, um die Studien auszuführen.
Aber einige Wissenschaftler sind in Sorge, dass wegen dem Kontroll-
verlust die Vollständigkeit der Forschung und die Sicherheit der
teilnehmenden Freiwilligen gefährdet sei. U.a. haben Pharmafirmen
eine Studie gesponsert die herausfand, dass ein Medikament effektlos
oder gefährlich war und daraufhin die Ergebnisse unterschlagen.

2001 wurden daraufhin vom "International Committee of Medicine Jour-
nal" Richtlinien für die Verträge zwischen med. Schulen und der
Pharmaindustrie erstellt- aber nur die Minderheit hält diese ein.

Die Studie fand u.a. heraus, dass:

-> Wissenschaftler kaum Sagen im Verfahren von klinischen Untersu-
chungen haben; nur 10% der Verträge erfasste, wie die Daten zusam-
mengestellt wurden und nur 5%, wie die Daten analysiert und inter-
pretiert wurden.

-> Weniger als 1% der Verträge garantiert, dass die Ergebnisse ver-
öffentlicht u. von einem unabhängigen Komitee kontrolliert werden.
Aber 40% der Verträge spricht die Kontrolle dem Herausgeber des Ma-
nuskripts zu.

-> Nur 1% der Verträge forderte, dass die Überwachung der Patienten-
sicherheit von einem unabhängigen Board überwacht wird. Solche Grup-
pen können Studien frühzeitig stoppen, wenn die Behandlung als
schädlich für die Beteiligten befunden wird.

Finanzielle Verknüpfungen zwischen akademischen Forschern und den
Industriesponsoren sind schon wegen möglichen Interessenkonflikten
geprüft worden. So, z.B., wenn Forscher Aktien einer Firma erhalten
deren experimentelle Medikamente sie testen.

Im Sommer wurden vom "Pharmaceutical Research and Manufacturers of
America" freiwillige Richtlinien für klinische Forschungen er-
stellt," aber diese sind praktisch zahnlos", gibt der Herausgeber
des "New England Journal", Dr. M. Drazen, bekannt.

Pharma-Sprecher J. Trewhitt sagte, dass die Mitgliederfirmen neue
Prinzipien bezüglich der Handhabung und Veröffentlichung von klini-
schen Untersuchungen ausführen welche "unsere Verpflichtung über die
Sicherheit der Forschungsteilnehmer und eine rechtzeitige Bekannt-
gabe von Forschungsergebnissen bekräftigen". Trewhitt meint, damit
würden zumindest einige der erhobenen Besorgnisse gedeckt und emp-
fiehlt außerdem die Bezahlung von Forschern mit Bargeld anstelle von
Firmenaktien.

Ein anderer Vorschlag war, dass ein nationales Gremium mit den Inte-
ressenkonflikten umgehen solle, da die med. Forschung in der Zukunft
eher noch mehr von Verbindungen zwischen Universitäten u. Industrie
abhängig sei.

Eine dritte Meinung von Ärzten u. einem Berater der Industrie lau-
tet, Universitäten müssten unbeugsame Regeln setzen, die deren For-
schern vor finanziellen Einflüssen schütze.

Übersetzung: Tanja Masocol

Quelle:
http://www.cnn.com/2002/HEALTH/10/25/clinical.trials.ap/index.html


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[12] Begriffserklärungen
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CHARGE: Bestimmte Menge an Produkten, die der gleichen Produktions-
linie entstammen

INFLUENZA: Grippe

KONTAMINATION: Verschmutzung; die Verunreinigung von Räumen, Wasser,
Lebensmitteln, Gegenständen oder Personen durch Mikroorganismen oder
durch radioaktive Stoffe, biologische Gifte oder chem. Stoffe

MELANOM: Hautkrebs


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[13] Rubriken
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[14] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigem Abstand erscheinender E-
mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr. Irr-
tum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei Ver-
antwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die sich
auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig
einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Masocol,
Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen
Bernhardt, Bärbel Engelbertz und andere

Adresse:
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Webseite: http://www.impf-report.de

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