Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
14. Nov. 2002 Ausgabe
Nr. 17
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INHALT:
[1] Editorial
[2] Masernepidemie Coburg: Ärzte verurteilen Schüren von Ängsten
[3] Masernepidemie Coburg: Ein Kinderarzt beklagt Diffamierungen
[4] Aluminiumhydroxid: Neue Muskelkrankheit durch Zusatzstoff?
[5] USA: Pneumokokken-Impfung ab dem zweiten Monat
[6] MMR-Massenimpfung in Brasilien: Zunahme bei Meningitis* u. Mumps
[7] Autismus in den USA: Entschädigung nur nach Schweigegelübde
[8] Yurko Land aus Einzelhaft entlassen
[9] War der "1. Deutscher Impftag" ein Flop?
[10] Vermehrte Masernerkrankungen im Oberbergischen Kreis
[11] 50 Prozent der Bevölkerung stehen Impfungen positiv gegenüber
[12] Begriffserklärungen
[13] Rubriken
[14] Impressum
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[1] Editorial
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Etwa 40 Prozent der
Bevölkerung, so hieß es kürzlich auf einer Ärz-
tetagung in Baden-Baden, sei sich bezüglich Impfungen unsicher und
sollten daher Ziel der ärztlichen Bemühungen sein. Vermutlich geht
es hierbei kaum um Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen von
Impfungen, sondern um vielmehr um einseitige Überzeugungsarbeit für
das Impfen (Thema [11]).
Jetzt ist die Impfhysterie
gar schon so weit gediehen, daß gegen
ganz normale (und nicht grundsätzlich impfkritische) Kinderärzte,
die ihre gesetzliche Beratungspflicht sehr ernst nehmen und dem Pa-
tienten Entscheidungsfähigkeit zugestehen, ein wahres Kesseltreiben
durch Ärzteverbände, Behörden und Medien veranstaltet wird.
Abschreckendes Beispiel:
Das "Angsttheater Coburg". Einer der beiden
öffentlich angegriffenen Ärzte, Dr. Fromme, hat inzwischen im Inter-
net Stellung bezogen und die Vorgänge aus seiner Warte beschrieben
(Thema [3]).
Ihm zur Seite stehen
dabei die anthroposophisch orientierten "Ärzte
für individuelle Impfentscheide", ebenfalls mit einer Erklärung
im
Internet (Thema [2]), die das bewusste Schüren von Ängsten im Zusam-
menhang mit den gehäuften Masernfällen im Kreis Coburg verurteilen.
Doch kaum ist der "Fall
Coburg" abgeschlossen, nähert sich schon der
nächste: Im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen häufen sich
die Masernfälle und das lokale Gesundheitsamt hat bereits einige
Ärzte und freie Hebammen als die Schuldigen im Visier (Thema [10).
Seit in Frankreich
intramuskulär geimpft wird, häufen sich merkwür-
dige Muskelerkrankungen. Die Beweise, daß der Zusatzstoff Aluminium-
hydroxid hierfür die Ursache ist, sind erdrückend. Doch der Staat
sieht tatenlos zu, wie Pharmavertreter in bestimmten Gremien die
notwendigen Maßnahmen blockieren (Thema [4]).
Offensichtlich ist
die Pharmazeutische Industrie in den USA sehr um
ihr Image besorgt: Wer Ansprüche auf ihren Autismus-Entschädigungs-
Fond der Impfindustrie erheben will, muss sich vorher vertraglich
verpflichten, in der Öffentlichkeit über den Impfschaden zu schwei-
gen (Thema [7]).
Herzlichst
Ihr
Hans Tolzin
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[2] Masernepidemie Coburg: Ärzte verurteilen Schüren von Ängsten
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Quelle:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/stellungnahme.htm
Stellungnahme der "Ärzte
für individuelle Impfentscheide" zur Cobur-
ger Masernepidemie
"In jüngster
Zeit ist es zu endemischen Ausbrüchen der Masernkrank-
heit in Deutschland gekommen. Epidemien dieser Art sind bis vor we-
nigen Jahren keine Besonderheit gewesen. Das seit Januar 2001 gel-
tende Infektionsschutzgesetz und die u.a. mit diesem Gesetz inten-
dierte Elimination der Masern in Deutschland bewirken - beabsichtig-
terweise - eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung der Erkrankung
und ihrer Komplikationen. In diesem Rahmen werden offenbar bewusst
Ängste gegenüber der Erkrankung geschürt: Eltern werden verunsichert
und sollen, auch u.U. gegen ihre Überzeugung, dazu gebracht werden,
ihre Kinder gegen die Erkrankung zu impfen.
Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) stellt ihrer Ottawa-Charta
folgenden Satz voran: "Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess,
allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre
Gesund-
heit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu
befähigen". Nimmt man dieses Ziel ernst, so ist dem derzeitigen Vor-
sitzenden der ständigen Impfkommission (STIKO) beizupflichten, wenn
er ausdrücklich betont: "Ziel ist es, den Patienten (...) in die
Lage zu versetzen, sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden.
Alle Fakten, welche die individuelle Impfentscheidung beeinflussen
können, müssen genannt werden."
Der Respekt vor der
Autonomie des Patienten schließt auch Fragen
nach seiner Biographie, seiner Sozialisation und seiner Fähigkeit
zur individuellen Gesundheit mit ein. Epidemiologische Erwägungen,
die zur Empfehlung bestimmter Impfungen geführt haben, sind durch
uns Ärzte in einen konkreten Bezug zur individuellen Situation des
Patienten zu bringen. Ärztliche Verantwortung konstituiert sich da-
her immer wieder neu. Sie wird rechtlich entlastet durch die Bezug-
nahme auf öffentliche Impfempfehlungen. Ethisch bleibt sie in der
konkreten Arzt-Patienten-Beziehung bestehen.
Im Hinblick auf die
derzeitige Kampagne um die Masern und ihre mög-
lichen Folgen möchten wir daher wie folgt Stellung beziehen:
1. Wir sind keine Impfgegner aber halten eine differenzierte Ausei-
nandersetzung der Eltern und Ärzte mit jeder empfohlenen Impfung und
einen darauf basierenden individuellen Impfentscheid für dringend
geboten.
2. Wir halten es für notwendig, im Rahmen unserer umfassenden Auf-
klärung auch auf die folgenden Aspekte hinzuweisen:
- Die breite Einführung
von Impfungen gegen Masern führt zu einer
Veränderung, möglicherweise auch zu einer Verschlimmerung von Krank-
heitsverläufen bei Ungeimpften. Diese Menschen erkranken u. U. spä-
ter an Masern und sind daher eher in der Gefahr, Komplikationen zu
entwickeln. Gerade impfkritische Eltern sollten von Ärzten über die-
sen Zusammenhang aufgeklärt werden.
- In den vergangenen
Jahren haben Geimpfte durch den Kontakt mit
Masernerkrankten immer wieder einen neuen Schutz ("Boosterung") er-
halten. Im Rahmen der flächendeckenden Impfung gegen Masern ist die-
se Situation immer weniger gegeben.
- Säuglinge von
gegen Masern geimpften Müttern haben ggf. einen nur
unzureichenden Nestschutz und sind daher nicht sicher gegen Masern
geschützt.
- Aus Sicht von namhaften Epidemiologen ist es offen, ob sich die
Masern wirklich per Impfung weltweit eliminieren lassen. Da keine
Vorerfahrungen bestehen, ist unklar, was geschieht, wenn in 20 - 30
Jahren die Masern in Bevölkerungen eingeschleppt werden, die zwar
geimpft aber zunehmend weniger geschützt sind.
- Nur die natürlich durchgemachten Masern garantieren einen lebens-
langen Schutz vor der Erkrankung.
3. Wir sehen uns in
der Pflicht, die Eltern über die öffentlichen
Impfempfehlungen aufzuklären. Eine Impfentscheidung ist - auch im
Sinne der Ottawa-Charta - immer von den Eltern zu treffen. Es gilt,
die Eltern so umfassend als nur irgend möglich ärztlich zu beraten.
Ihre Entscheidung ist von uns Ärzten zu respektieren. Sollte ihre
Entscheidung von den öffentlichen Empfehlungen abweichen, so werden
wir dies entsprechend dokumentieren.
4. Wir halten eine
lückenlose Erfassung und Dokumentation von Ma-
sernerkrankungen und deren Verlauf für sinnvoll und notwendig, um
gerade bei einem individuellen Impfentscheid Nutzen und Risiken auch
in Zukunft genau definieren zu können.
5. Wir halten es für
ein Gebot ärztlicher Ethik, Eltern mit Kindern,
bei denen keine Masernimpfung durchgeführt wurde oder die an Masern
erkrankt sind, nicht zu diskriminieren, wie dies leider immer wieder
geschieht."
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[3] Masernepidemie Coburg: Ein Kinderarzt beklagt Diffamierungen
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Quelle:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmen.htm
"Erfahrungsbericht
eines behandelnden Kinderarztes
im Rahmen der Coburger Masernepidemie 2002
Nachdem die Masern-Epidemie in Coburg abgeklungen ist, möchte ich
der interessierten Öffentlichkeit darstellen, wie sie wirklich abge-
laufen ist:
Der Grund für
diese Veröffentlichung ist, daß ich in meiner 20-
jährigen Tätigkeit als niedergelassener Kinderarzt noch nie einer
derartigen Hetzkampagne ausgesetzt war, die von Kollegen und vom
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ausging und dann
über Fernsehen und andere Medien fortgesetzt wurde.
Die ersten Masern-Fälle
nach der letzten Epidemie 1996/97 regist-
rierte ich in meiner Praxis im Oktober 2001, es waren 2 türkische
Kinder, die sich auf einer Reise angesteckt hatten. Danach kam es zu
einem zunächst allmählichen Anstieg: bis Ende Dezember auf 332 Fäl-
le, (Achtung, hier handelt es sich um einen Übermittlungsfehler
zwischen Dr. Fromme und dem Webmaster von
individuelle-impfentscheide.de. Nach dem aktuellen Stand der Dinge waren es im
Dezember 2001 32 und nicht
332 Fälle in der Praxis von Dr. Fromme. d. Red., Juli 2006)
dann rasante Zunahme: im Januar
2002 152 Neuerkrankungen, im
Februar 141, im März nur noch 47, im
April 13 und im Mai gab es bis
heute (07.05.) keine neue Erkrankung
mehr.
Ich hatte viel Arbeit,
wir haben spezielle Masern-Sprechstunden ge-
habt (z.B. 12 - 13 Uhr oder 18 bis 19 Uhr) und ich habe bis in die
Nacht hinein Hausbesuche auch in z.T. 20 km entfernte Dörfer gemacht
bei den bettlägerigen (meist älteren) Kindern.
Die Eltern waren gut
darauf vorbereitet, daß ihre Kinder bei der
nächsten Masern-Epidemie erkranken würden. Die meisten Eltern in
meiner Praxis wollten aber nicht, daß ihre Kinder die Krankheit
durchmachen und waren geimpft.
Es gab leichte und
schwere Verläufe, viele Kinder wurden nur 1 oder
2 mal untersucht, andere täglich oder sogar 2 x täglich auf dem Hö-
hepunkt der Krankheit. Die Eltern meldeten sich mindestens alle 2
Tage telefonisch, bei Verschlechterung aber sofort.
Die Behandlung war
folgende.
Ich erklärte den Eltern, daß es absolut notwendig ist, daß
Tag und
Nacht die Mutter oder eine andere kompetente Bezugsperson beim Kind
ist. Fieber soll nur dann gesenkt werden, wenn das Kind leidet. Die
meisten Kinder bekamen während des gesamten Masernverlaufs, auch auf
dem Höhepunkt bei 40,7 °, kein einziges fiebersenkendes Medikament.
Ich erklärte den Eltern, daß das Fieber das Wichtigste ist, was der
Mensch zur Verfügung hat, um sich gegen die Viren, die sich am
wohlsten bei 37° fühlen, zu wehren, und daß durch das Fieber
das
Immunsystem gestärkt und Komplikationen vorgebeugt wird.
Jedes Kind wurde homöopathisch
behandelt, lege* artis* individuell
je nach den vorhandenen Symptomen. Häufig war Bryonia* oder Pulsa-
tilla* indiziert, was ich in der D30* verabreichte.
Bei den insgesamt 385
in meiner Praxis behandelten Patienten trat
bei 21 Patienten eine otitis* media* und bei 12 Patienten eine Pneu-
monie auf; diese Komplikationen wurden in der Regel antibiotisch
behandelt und waren nach 3 bis 7 Tagen ausgeheilt. Weitere
Komplikationen außer dem stationär behandelten Krupp traten nicht
auf (s.u.).
Insgesamt nur 2 der von mir betreuten Kinder wurden in der Kinder-
klinik Coburg stationär behandelt:
Ein 2-jähriges
Mädchen wurde von der Mutter selbst in die Klinik
gebracht, weil sie bei 40° in Panik geriet (dieses Kind war zur Imp-
fung vorgesehen, konnte aber bis dato wegen rezidivierender Infekte
und der Nachlässigkeit der Mutter nicht geimpft werden).
Das 2. Kind war 8 Jahre
alt, trotz Impfung im Alter von 3 Jahren
schwer an Masern erkrankt und musste wegen Krupp eingewiesen werden.
Von den insgesamt ca. 1350 Maser-Fällen in Coburg wurden ca. 40 sta-
tionär behandelt aus mir nicht bekannten Gründen. Es gab keinen ein-
zigen Fall eines bleibenden Schadens oder Encephalitis*, geschweige
denn einen Todesfall.
Insgesamt kann man
also von einem gutartigen und erfolgreich abge-
schlossenen Verlauf der Masern-Epidemie 2001/2002 in Coburg spre-
chen.
Nun komme ich zu dem
leider weniger gutartigen und traurigen Kapitel
der Verleumdungen, Unterstellungen und Angriffe gegen mich:
Es begann im Internet
Ende Februar bei www.hebammen.at, wo Dr. Uwe
Goering, Kinderarzt und Obmann im BVK für die oberfränkischen Pädia-
ter*, folgendes schrieb: "Mittlerweile sind wohl fast alle 600 Fälle
gemeldet. Dafür sind im Wesentlichen 2 "Kollegen" verantwortlich,
die in unverantwortlicher Weise von Impfungen abraten. Es gibt eini-
ge schwere Verläufe, Pneumonien* und Anfälle! Schwere Encephaliti-
den* oder gar einen Todesfall muß man glücklicherweise noch nicht
beklagen. Man kann nur hoffen, daß die betroffenen Kinder unbescha-
det aus dem Geschehen rauskommen. Die beiden medizinischen Impfgeg-
ner sollten beten und in allen Kirchen Kerzen stiften und hoffen,
daß nicht mehr passiert, denn die betroffenen Eltern könnten ja für
ihre Kinder vor den Kadi gehen und Schadensersatz einklagen. Damit
hätten sie sicher Erfolg und ich glaube nicht, daß diesen
Scharlatanen geholfen werden könnte. Sie würden dann ganz schön
- zu
Recht wie ich meine - im Regen stehen! U.G., leider auch Obmann für
diese Mitglieder im BV."
Soweit die Aussage im für alle offenen Internet!
Daraufhin rief ich
Herrn Goering an, wollte ihm meinen Standpunkt
erklären, aber er legte des Gesprächs einfach den Hörer auf!
Er hat
sich auch vorher nicht bei mir erkundigt und mich ein fälschlich als
"Impfgegner" diffamiert. Ich hatte bis dahin eine andere Vorstellung
zu den Aufgaben eines Obmanns des BV.
Genauso schlimme Aussagen
eines Herrn Behrmann, Kinderarzt aus
Frankfurt:" Sie brauchen sich bloß 2 Min. zu den Impfgegner-Ärzten
ins Wartezimmer zu setzen und haben ein Todesrisiko von 1:500 -
1:1000. Die allseits beliebte Broschüre "wie organisiere ich einen
versuchten Totschlag" liegt da sicher stapelweise rum."
Ich wurde also als
"Impfgegner" bezeichnet, obwohl ich, wie jeder
Kinderarzt sehr viele Impfungen durchführe und mich an die Vorgabe
der STIKO halte: ich erkläre den Eltern den Verlauf der Krankheit,
weise auf Komplikationen wie otitis media, Pneumonie, Krupp und En-
cephalitis, die zum Tod führen kann, hin, erkläre die Impfung, be-
spreche mögliche Komplikationen, gebe alles noch mal in einem eigens
dafür selbst geschriebenen Merkblatt schriftlich mit, und so haben
sich in 5 Jahren von 1996 - 2001 eben ca. 400 Kinder angesammelt,
die nicht geimpft waren, weil die Eltern entschieden haben, daß ihr
Kind die Masern durchmachen soll. Ich wage die Behauptung, daß die
Beratung über Kinderkrankheiten und Impfungen in meiner Praxis einen
wesentlich höheren Zeitaufwand einnimmt als in den meisten Kinder-
arztpraxen!
Ich schrieb einen Brief
an den Vorsitzenden der BV Dr. Gritz, in dem
ich mich über meinen "Obmann" Dr. Goering beschwerte. Er antwortete
mir, daß er Dr. Goering bitten wolle, sich mit mir auszusprechen.
Dieser Bitte ist Dr. Goering bis heute nicht nachgekommen.
Über den dann
ausbrechenden Medienrummel nur so viel: Ich habe dem
Bayer, Fernsehen nach wiederholter inständiger Bitte, "damit auch
mal die andere Seite zu Wort kommt", ein halbstündiges TV-Interview
gegeben, in dem ich mein Vorgehen ausführlich erklärt habe. Ein
Bruchteil davon wurde in sinnentstellter Weise gesendet, zuerst im
BR, dann in der "Kontraste"-Sendung der ARD, wo ich in einem Beitrag
über Impfgegner hineingeschnitten wurde. Dort erklärte eine Mutter,
wie schwer ihr Kind die Masern durchgemacht hat und daß sie nicht
richtig informiert war und ihr Kind eine Sprachstörung habe und eine
Entwicklungsstörung. Es wurde dann gesagt "Dieses Kind war auch in
Behandlung bei Dr. Fromme", was falsch ist. Wäre das Kind in meiner
Behandlung gewesen, hätte ihm dieser Krankenhausaufenthalt wohl er-
spart werden können. Ich habe den Entlassungsbericht von der Klinik
angefordert, in dem von einem normalen Masernverlauf die Rede ist.
Lediglich eine EEG-Kontrolle wurde empfohlen. Zum Schluss der "Kon-
traste"-Sendung wird eine Frau gezeigt, die durch Polio gelähmt ist
und Ärzte anklagt, die nicht impfen.
Gelungener Rufmord,
wie ich an der Reaktion eines Kollegen sehe, der
in einem Fax schreibt, er schäme sich für mich und eigentlich sollte
mir die Approbation entzogen werden.
In derselben "Kontraste"-Sendung
behauptet Prof. Schmitt, Vorsit-
zender der STIKO, daß nach seiner Statistik jetzt doch endlich ein
Todesfall in Coburg auftreten müsste. Diese Meldung erscheint auch
auf der ersten Seite in der Coburger Tageszeitung mit dem Hinweis,
daß er 2 Kinderärzte verantwortlich macht, die generell vom Impfen
abgeraten haben.
Mit dieser Aussage
trägt er zu einer erheblichen Verunsicherung un-
ter der hiesigen Bevölkerung bei. Auf meine per Fax geäußerten
Bit-
te, dies richtigzustellen, antwortet Prof. Schmitt:" Wenn Sie die
Sendung (=Kontraste) gesehen haben, werden Sie mir zustimmen, daß
Ihr Fax gegenstandslos ist."
Es gäbe wohl noch Vieles zu berichten.
Für mich bleibt
die Frage:" Warum werde ich als niedergelassener
Kinderarzt, der seine Arbeit macht und dem das Wohl und die Zukunft
der Kinder am Herzen liegt in dieser Weise missbraucht und diffa-
miert?"
Dr. med. Karl Fromme
Kinderarzt
Coburg, im Mai 2002"
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[4] Aluminiumhydroxid: Neue Muskelkrankheit durch Zusatzstoff?
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Quelle:
http://www.sciencesetavenir.com/tempsfort/page7.html
Unter der Überschrift
"Risiko Impfstoff - Aluminium unter Verdacht"
berichtet Didier Dubrana in dem französischen Magazin "Sciences et
Avenir" von einer neuen Muskelerkrankung, die mit aluminiumhaltigen
Impfstoffen und einer neuen Impfpraxis in Verbindung gebracht wird.
Er schreibt:
"Auch wenn die
Effizienz der Schutzimpfung seit langem erwiesen ist,
hat das Auftreten einer neuen Krankheit vor fünf Jahren, der so ge-
nannten Makrophagischen Myofasciitis, die Forscher nach und nach auf
die Spur der Impfstoffe gebracht. Eine führende Rolle kam dabei dem
Team von Professor Romain Ghérardi, Chefarzt der Abteilung für His-
tologie am Hôpital henri-Mondor in Créteil (Département
Val-de-
Marne), zu. In der Fachzeitschrift "Brain, A Journal of Neurology"
veröffentlichte er soeben die Ergebnisse einer gemeinsam mit Medizi-
nern des "Institut national de la santé et de la recherche médicale"
(INSERM) und von Universitätskliniken sowie mit Physikern des CNRS
(Brain, 2001, 124: 1821-1831) durchgeführte Studie. Darin wird die
Harmlosigkeit der Aluminiumhydroxid enthaltenden Impfstoffe in Frage
gestellt."
Es begann 1998 mit 25 Fällen. Der Artikel führt weiter aus:
"Damals verkündeten
Professor Ghérardi und sein Team in der briti-
schen Zeitschrift "The Lancet" (The Lancet, Bd. 352, 1. August 98,
S. 347) die Entdeckung einer neuen Muskelerkrankung, der Makrophagi-
schen Myofasciitis, von der Frauen und Männer jeden Alters gleicher-
maßen betroffen sind. Die Forscher sprachen von "entzündlicher
Myo-
pathie'.
Bei 25 damals in Frankreich
registrierten Fällen traten stets die-
selben klinischen Hautsymptome auf: Muskelschmerzen, Müdigkeit und
etwas Fieber. Wenig spezifische Symptome, die eine Diagnose umso
schwerer machen. Doch die zahlreichen bei Erkrankten durchgeführten
Muskelbiopsien (Entnahme von Gewebeproben) ergaben seinerzeit eine
anormal hohe Konzentration von Immunzellen, den so genannten
Makrophagen, in der Muskelfaszie. Diese Zellen wandern ins Gewebe
ein und lagern sich zwischen den Muskelfasern ab, ohne sie zu zer-
stören."
Als Ursache für
das Eindringen kamen nach Meinung der Forscher ent-
weder eine Vergiftung oder eine Infektion in Frage.
Sie suchten weiter nach der Ursache - und wurden fündig:
"Zwei Monate später
stießen die Forscher in der von Professor Pat-
rick Moretto geleiteten Abteilung des Myopathologischen Zentrums in
Bordeaux auf eine erste heiße Spur. "Uns waren die kristallinischen
Einschlüsse in den Makrophagen aufgefallen, ohne dass wir die kon-
krete Ursache dafür hätten bestimmen können", erläuterte
Professor
Ghérardi. "Die Untersuchung dieser Einschlüsse mit Röntgenstrahlen
und mit Hilfe der Atomabsorptionsspektralanalyse führte jedoch zu
unserer großen Überraschung zu dem Ergebnis, dass es sich um Kris-
talle aus Aluminiumhydroxid handelte."
Aluminiumhydroxid ist
ein Metallsalz, daß unter anderem als Bestand-
teil von Impfstoffen vorkommt. Und tatsächlich:
"In der Mehrzahl
der Fälle wurde die entzündliche Reaktion beim Er-
wachsenen im Musculus deltoideus* und beim Kind im Musculus quadri-
ceps* lokalisiert. "Zwei derart genau umgrenzte Regionen, dass da-
mals ohne Weiteres klar war, dass die Läsionen* in Zusammenhang mit
der Impfung standen", so Professor Ghérardi."
Diese Ergebnisse hätten
Grund genug sein müssen, sofortige Maßnahmen
zur Stoppung der entsprechenden Impfungen einzuleiten. Doch wurde
zunächst eine weitere zeitraubende Studie in Auftrag gegeben:
"Ab März
1998 startete das Institut de veille sanitaire (InVS) eine
Studie zur Klärung der Frage: Ist die Makrophagische Myofasciitis
vielleicht das Ergebnis einer atypischen Reaktion auf die Injektion
eines Impfstoffs, dem Aluminiumsalze 'zugesetzt' wurden?"
Diese von Groupement
de recherche sur les maladies musculaires ac-
quises et dysimmunitaires (Germad - Vereinigung zur Erforschung der
erworbenen und auf Immunitätsstörungen beruhenden Muskelerkrankun-
gen) geleitete Untersuchung nahm ein Jahr lang die Sachkompetenz von
rund 30 Spezialisten in Anspruch. Ungeachtet dessen hat das InVS im
letzten Frühjahr die Ergebnisse in einem Klima vorgelegt, das durch
allgemeine Gleichgültigkeit gekennzeichnet war. In dem Bericht heißt
es, dass "die Entdeckung von Aluminiumkristallen in den Muskel-
Makrophagen im April 1999 [Anlass dafür war,] einige Patienten über
die Art der ihnen verabreichten Impfstoffe zu befragen. Die Impfaus-
weise wurden nochmals auf Aluminiumhydroxid enthaltene Impfstoffe
überprüft, was insbesondere die Impfungen gegen Hepatitis A, Hepati-
tis B und Tetanus betraf. [Ergebnis:] Zwischen 94 und 100 % der Pa-
tienten wurden in den letzten zehn Jahren vor der Biopsie mindestens
einmal ein aluminiumhaltiger Impfstoff injiziert. Dies spricht für
einen Zusammenhang zwischen der Ablagerung von Aluminium in den his-
tologischen Läsionen und der Injektion von aluminiumhaltigen Impf-
stoffen"".
Der Zusammenhang zwischen
aluminiumhydroxidhaltigen Impfstoffen und
der Muskelkrankheit bestätigte sich also. Dies wurde auch von der
WHO anerkannt.
"Der mit der Angelegenheit
befasste beratende Ausschuss für Impf-
stoffsicherheit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schloss in
seinem Bericht schon im Oktober 1999 vorsichtig "auf einen sehr
wahrscheinlichen kausalen Zusammenhang zwischen der Verabreichung
eines Aluminiumhydroxid enthaltenden Impfstoffs und der für die
Makrophagische Myofasciitis charakteristischen Läsion*". Er riet
Frankreich, "Forschungsanstrengungen zu unternehmen, um die klini-
schen, epidemiologischen, immunologischen und biologischen Aspekte
dieser Erkrankung zu bewerten".
Trotz dieser Forderungen tat sich in Frankreich jedoch nichts:
"Ohne Studie existiert das Problem offiziell erst gar nicht
Seit Juni 200 drängt
das InVS nun schon bei der Agence francaise de
sécurité sanitaire des produits de santé (Afssaps) ohne
jeden Erfolg
auf die Durchführung dieser Arbeiten. Professor Ghérard reagiert
entnervt: "Wir hätten schon vor über einem Jahr beginnen sollen;
die
medizinischen Forschungsteams stehen bereit, ich habe die Direction
générale de la santé [DGS] und die Afssaps alarmiert".
Ebenso groß
ist die Wut bei Professor Patrick Chérin von der Abteilung für inne-
re Medizin des Hôpital de la Pitié-Salpêtrière (Paris).
Er sagt im
Grunde nichts anderes: "Die WHO fordert diese Untersuchung in Frank-
reich bereits seit zwei Jahren, doch niemand rührt sich." Die beiden
Spezialisten stehen für viele andere, die angesichts der Schwerfäl-
ligkeit, mit der die Behörden ihre Forschungsarbeit verhindern,
langsam die Geduld verlieren. Ohne entsprechende Mittel können die
Studien nicht anlaufen. Und ohne Studie existiert das Problem offi-
ziell erst gar nicht."
Die Zeitschrift Sciences
et Avenir versuchte, eine Stellungnahme von
Prof. Abenheim von der zuständigen Behörde einzuholen. Das Ergebnis:
"Nachdem man uns
zunächst gut eine Woche hatte warten lassen, um
nach den Angaben des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der DGS die
Anfrage an das Cabinet du ministre (zum 'Cabinet' gehören in Frank-
reich alle persönlichen und unmittelbaren Mitarbeiter des Ministers)
'weiterzuleiten', wurde uns mitgeteilt, dass das Interview nicht
stattfinden könne und 'ausschließlich die Afssaps in dieser Frage
zuständig sei'. Ein umso überraschenderer Bescheid, als die DGS da-
für bekannt ist, die heiklen Dossiers des öffentlichen Gesundheits-
wesens zentral zu steuern."
Die hier als zuständig
benannte AFSSAPS sah offensichtlich keinen
Handlungsbedarf:
"Die Lage schien
die Afssaps ihrerseits bis zum 28. September dieses
Jahres, als in ihren Räumlichkeiten eine außerordentliche Sitzung
zu
dem Thema stattfand, kaum zu alarmieren. Nach den Aussagen von Anne
Kretz, die dem Studienausschuss der Behörde angehört, "wird dem-
nächst eine epidemiologische Untersuchung eingeleitet, jedoch nicht
vor Beginn nächsten Jahres. Und sie wird mehrere Hundert Patienten
betreffen". Bevor in irgendeiner Form gehandelt wird, gab sie zu
verstehen, sei die Veröffentlichung der Ergebnisse abzuwarten. Der
Zeitverlust von zwei Jahren zwischen der Aufforderung der WHO zur
Untersuchung der Fälle und dem entsprechenden Beschluss der staatli-
chen Behörden erklärt sich, laut Frau Kretz, aus der Notwendigkeit
"der Erstellung eines komplizierten Studienprotokolls, das von einer
Gruppe von Wissenschaftlern erarbeitet wurde, die sich alle zur Be-
rechtigung der Studie äußern müssen"."
Es werden also in Frankreich
weiterhin gesundheitsschädliche Impf-
stoffe intramuskulär verabreicht. Wann sich dies ändern wird, steht
wohl in den Sternen, denn:
"In der Tat aber
scheint es so, dass infolge der Anwesenheit von
Vertretern der Pharmaindustrie in dieser Expertengruppe die Ent-
scheidungen durch einen doch recht wirkungsvollen Lobbyismus ver-
schleppt wurden. Diese hat naturgemäß kein Interesse daran, dass
die
Toxizität* des Aluminiumhydroxids offiziell anerkannt wird. Ein Ver-
bot hätte für die großen Pharmakonzerne, die zur Entwicklung
eines
neuen Additivs gezwungen wären, Millionen Euro an Verlusten zur Fol-
ge. Bevor die Ergebnisse der Studie vorliegen, ist es daher dringend
geboten, zur subkutanen Impfmethode zurückzukehren, eine einfache
und sofort umsetzbare Maßnahme."
Übersetzung des Originalartikels: Alfred Irsigler
Weitere Quellen im Internet (in Englisch):
http://orphanet.infobiogen.fr/data/patho/GB/uk-myofa.html
http://www.vaccinationnews.com/DailyNews/August2001/MacrophagicMyofa
sciitis&Vax.htm
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed
&list_uids=11522584&dopt=Abstract
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[5] USA: Pneumokokken-Impfung ab dem zweiten Monat
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Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/02/177a1301.asp?
cat=/medizin/impfen
In USA wird Kindern
ab dem zweiten Monat die Pneumokokken-Impfung
empfohlen
"In den
USA wird seit zwei Jahren allen Kindern ab dem
zweiten Lebensmonat die Pneumokokken-Impfung mit einer Konjugat-
Vakzine* empfohlen. In Deutschland hingegen werden bisher nur wenige
Kinder gegen Pneumokokken* geimpft, da der Schutz von der Ständigen
Impfkommission (STIKO) nur Risikokindern empfohlen wird. Ein ähnli-
ches Regelimpfprogramm für Kinder unter zwei Jahren wie in den USA
würde in Deutschland binnen zehn Jahren die jährliche Rate von Pneu-
mokokken-Meningitiden* um etwa die Hälfte reduzieren. (...)"
Weitere Informationen unter: www.pneumococcus.de
Kommentar von Petra Schweitzer, in den USA lebenden Mitarbeiterin
der IMPF-REPORT Redaktion:
"Die Pneumokokken-Impfung
war diejenige, die uns übers impfen die
Augen geöffnet hat. Wir wohnen ja in den USA, und mein Sohn hat 2
Dosen dieser Impfung bekommen, als er 9 und 12 Monate alt war. Er
gehörte zur "Risikogruppe", so meine Ärztin, weil er damals
zur Kin-
derkrippe ging. Bis zu diesen Impfungen war er immer gesund, danach
fing's an mit Mittelohrentzündungen und sogar einer Lungenentzün-
dung, also genau das, wogegen er geimpft wurde. Ich habe im
Netz immer wieder Familien mit den gleichen Erfahrungen kennenge-
lernt. Nach dieser Impfung haben wir das Impfen komplett aufgehört.
Ich habe etliche Berichte darüber gelesen. Diese Impfung hat wohl im
ersten Jahr der Pharmaindustrie hier mehr Geld eingebracht als ir-
gendeine andere Impfung. Klar, man muss Müttern nur das Wort "Mit-
telohrentzündung" vorwerfen, dann hat man garantiert Kundschaft. die
Frauen in meinem Bekanntenkreis haben sich geradezu darauf ge-
stürzt."
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[6] MMR-Massenimpfung in Brasilien: Zunahme bei Meningitis u. Mumps
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Aseptischer Meningitis-
und Mumps-Ausbruch nach MMR-Massenimpfung
mit dem "Leningrad-Zagreb"-Mumps-Strang*
Daten von Routineüberwachungen
zweier Staaten in Brasilien während
zweier Massenimpfungs-Kampagnen (MIC) mit dem Masern-Mumps-Röteln-
Impfstoff des "Leningrad-Zagreb"-Mumps-Stranges wurden analysiert,
um das Risiko von impfbezogener Meningitis und Mumps zu schätzen.
Zunahmen im Vorkommen beider Krankheiten wurden in beiden Staaten
drei Wochen nach den Impf-Kampagnen beobachtet. Die geschätzte
Anzahl der angewandten Dosen pro impfbezogenem-Meningitis-Fall liegt
zwischen 6199 (95% CI:4854-8058) und 19.247 (95% CI:12.648-29.513)-
abhängig nach angewandtem Diagnosekriterium und Staat. Es waren 300
Dosen (95% CI:286-317) für jeden Mumps-Fall. Die Implikationen der
Impfpolitik werden diskutiert.
PMID: 11803071 [PubMed - indexed for MEDLINE]
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed
&list_uids=11803071&dopt=Abstract
Übersetzung: Tanja Masocol
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[7] Autismus in den USA: Entschädigung nur nach Schweigegelübde
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http://www.wfaa.com/watchvideo/index.jsp?SID=3417432
Hier kann man sich
ein TV-Video anschauen (in englisch) über Eltern-
beschwerden gegen das Autismus-Kompensationsprogramm in den USA.
In aller Kürze geht es darum:
Einem im letzten Jahr
mit PDD (autistisches Symptom) diagnostizier-
tem Jungen steht keine Entschädigung des Kompensationsprogrammes zu,
weil die Symptome schon länger als 5 Jahre bestehen.
Zuschüsse aus
dem Kompensationsfond bedingen jedoch die Einhaltung
einer 3-Jahres-Frist ab dem Erscheinen der Symptome (der Zeitpunkt
der Symptomdiagnose zählt nicht). Da die Eltern aber anhand alter
Videoaufnahmen festgestellt hatten, dass ihr Sohn die Symptome schon
seit über 5 Jahren aufwies (was ihnen damals nicht als solche auf-
fallen war), hat er nun keinen Anspruch mehr auf Entschädigung.
Nicht mal jeder Dritte
der Geschädigten erhält eine Entschädigung
aus dem zwei Milliarden Doller schweren Fond zugesprochen und selbst
diese müssen dafür oft bis zu 10 Jahre kämpfen.
Bedingung für
das Stellen eines Entschädigungsantrages ist die Un-
terzeichnung eines Vertrages, der ihnen jede öffentliche Bekanntma-
chung ihres Falles (was anderen Familien oft helfen würde) unter-
sagt.
(Achtung, vor dem eigentlichen Video kommt eine AT&T Reklame!)
Ein Hinweis von Tanja Masocol
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[8] Yurko Land aus Einzelhaft entlassen
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Wie aus Impfkritikerkreisen
verlautet, wurde Yurko Land, der wegen
angeblichen Mordes an seinem Kind in USA Haft sitzt (das Kind ist
kurz nach einer Impfung gestorben), im September aus der Einzelhaft
entlassen worden.
Er war in Einzelhaft
verlegt worden, weil er angeblich Unruhe ge-
stiftet hatte. Freunde, die ihn kennen, glauben eher, daß die viele
Post, die er bekommt, die Gefängnisleitung verärgert hat.
Kurz darauf wurde er
in ein anderes Gefängnis verlegt. Die Einzel-
haft sollte bis 5. Oktober andauern, wurde aber am 28. Sept. aufge-
hoben, weil die zuständige Behoerde dermaßen viele Beschwerdeanru-
fe bekam, dass die Telefonleitungen überlastet waren.
Die Webseite von Alan
Yurko:
http://www.freeyurko.bizland.com/
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[9] War der "1. Deutscher Impftag" ein Flop?
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Für den 6. November
hatte der Bundesverband der Kinder- und Jugend-
ärzte einen bundesweiten "Impftag" ausgerufen, und eine Vielzahl
an
von der Pharmaindustrie kräftig gesponserten Aktionen vorgeschlagen.
Nach den bisher bei
unserer Redaktion eingegangenen Erfahrungsbe-
richten war die Resonanz sehr verhalten. Nur sehr wenige Arztpraxen
hatten an diesem Tag ein spezielles Beratungsangebot für Impfungen
eingerichtet. Einmütig wurden die Praxen aufsuchenden Eltern die
sehr mangelhafte Berücksichtigung der Risiken und Nebenwirkungen bei
Beratungsgesprächen beklagt.
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[10] Vermehrte Masernerkrankungen im Oberbergischen Kreis
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Wie das RKI in seinem
Epidemischen Bulletin Nr. 40 vom 4. Okt. Mit-
teilt, gibt es in Nordrhein-Westfalen zur Zeit vermehrte Maserner-
krankungen. Von Januar bis Anfang September habe es dort 298 Erkran-
kungen gegeben. Sieben Kinder seien in Kliniken behandelt worden.
Das Gesundheitsamt
habe bereits im Vorjahr aufgrund der schlechten
Durchimpfungsraten verstärkt zur Impfung aufgerufen, der Erfolg sei
jedoch bescheiden gewesen.
Die Schuldigen sind
schon ausgemacht: Einige niedergelassene Ärzte
und frei praktizierende Hebammen hätten Eltern von der MMR-Impfung
abgeraten.
Über aufgetretenen
Komplikationen konnte das Bulletin nichts berich-
ten. Über den Impfstatus der erkrankten Kinder stand im Artikel e-
benfalls nichts zu lesen.
Quelle:
http://www.rki.de/infekt/epibull/2002/40_02.pdf
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[11] 50 Prozent der Bevölkerung stehen Impfungen positiv gegenüber
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"Etwa 50 Prozent der Bevölkerung sind Impfungen
gegenüber positiv eingestellt. Etwa jeder Zehnte lehnt sie aus
ideologischen Gründen ab. Solche Impfgegner können Ärzte meist
nicht
erreichen. Aber knapp 40 Prozent der Bevölkerung wissen nicht so
recht, was sie von Impfungen halten sollen. "Das ist die
Patientengruppe um die sich der Arzt bemühen sollte." (...)"
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/10/08/180a1304.asp?
cat=/medizin/impfen
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[12] Begriffserklärungen
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BRYONIA: Homöopathisches Medikament
D30: Bestimmter Potenzierungsgrad eines homöopathischen Medikamentes
ENCEPHALITIS: Gehirnentzündung
INVASIV: Eindringend
INZIDENZ: Vorkommen, Anzahl
KONJUGAT-VAKZINE: Konjugat
= Substanz, die die Bildung von Antikör-
pern anregen soll. Vakzine = Impfstoff
LÄSION: Umschriebene
Störung einer Funktion oder des Gewebegefüges
im lebenden Organismus.
LEGE ARTIS: (latein.) nach den Regeln der Kunst
LENINGRAD-ZAGREB-MUMPS-STRANG:
Impfstoffe, die auf der Grundlage von
Zellkulturen dieser spezifischer Herkunft hergestellt wurden
MENINGITIS: Hirnhautentzündung
MUSCULUS DELTOIDEUS: Muskel im Schulterbereich
MUSCULUS QUADRICEPS: Ein Muskel des Oberschenkels
OTITIS MEDIA: Mittelohrentzündung
PÄDIATER: Arzt für Kinderheilkunde
PNEUMOKOKKEN: Eine Bakterienart
PNEUMONIE: Lungenentzündung
PULSATILLA: Homöopathisches Medikament
REZIDIVIEREND: Wiederkehrend
SEROTYP: Bestimmte Gruppe von Mikroorganismen
STIKO: Ständige
Impfkommission am Robert-Koch-Institut, gibt Impf-
empfehlungen heraus
STREPTOKOKKEN: Eine Bakterienart
TOXIZITÄT: Giftigkeit
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[13] Rubriken
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---> Internet-Quellen
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cken, IMMER die genaue http-Adresse der Quelle an. Zusätzlich bitte
- wenn irgend möglich - die betreffende Webseite als Html-Datei ab-
speichern und als Anhang der Email beifügen.
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[14] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist
ein in unregelmäßigem Abstand erscheinender E-
mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr. Irr-
tum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptungen
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Ver-
antwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die sich
auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer rechtzeitig
einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter:
Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Masocol,
Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen
Bernhardt, Bärbel Engelbertz
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