Email-Nachrichtendienst |
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Der
IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Von Eltern für Eltern
19. Okt. 2002 Ausgabe
Nr. 10
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INHALT:
[1] Editorial
[2] Kalifornien: Jeden Tag 9 neue Autismusfälle
[3] Die Krankenkassen zahlen's ja: Jetzt 4 Polio-Impfungen notwendig
[4] Pockenimpfung angeblich länger wirksam als bisher angenommen
[5] Rechtzeitig zum Herbst: Neuer Grippeimpfstoff für Personen ab 65
[6] Frankreich: Auffrischimpfungen gegen Keuchhusten notwendig
[7] Autismus durch MMR-Impfung? - Hersteller unter Anklage
[8] Risiken und Nebenwirkungen im Internet
[9] Polio: Noch mehr impfen, weil Geimpfte ansteckend sind?
[10] Von Ratten und Menschen: Impfstoff gegen Schlaganfall in Sicht
[11] Mumps: Fragen zu den Komplikationen
[12] MMR-Riegelungsimpfung: Nutzen wissenschaftlich nicht gesichert
[13] Masern: Heute tödlicher als vor dem Impfzeitalter?
[14] Der AEGIS-Kommentar: Neue Impfempfehlungen in Deutschland
[15] Medizin allgemein: Die "Neue Medizin" nach Dr. med. Hamer
[16] Begriffserklärungen
[17] Rubriken
[18] Impressum
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[1] Editorial
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Lieber Leser,
ist es nicht manchmal
erstaunlich, wie viele "Selbstverständlichkei-
ten", nicht nur in der Medizin, wir alltäglich hinnehmen, ohne ihren
Stellenwert für unser Leben jemals hinterfragt zu haben?
Wir nehmen beispielsweise
die schulmedizinische Behauptung hin, daß
Mikroben Krankheiten auslösen. Jedoch kann die Tatsache, daß Mikro-
ben sich während bestimmter Krankheiten sehr aktiv zeigen, auch als
ein weiteres Symptom gewertet werden, statt als die krankheitsauslö-
sende Ursache an sich. Viren beispielsweise bestehen im Wesentlichen
aus Erbinformationen. Was nun, wenn diese Erbinformationen, die bei
einer Krankheit vermehrt von Zelle zu Zelle wandern, zum Reparatur-
mechanismus des Körpers gehören? Bei Hepatitis A beispielsweise ge-
ben die Schulmediziner offen zu, daß es ihnen völlig unbekannt ist,
wie die Hepatitis A Viren von außen in die Leber gelangen. Was, wenn
der Körper diese Viren von sich aus produziert?
Einer derjenigen, der
die Bedeutung der Mikroben ganz anders inter-
pretiert - und deshalb vor allem in Deutschland und Frankreich von
der Schulmedizin vehement als Scharlatan angegriffen wird, ist der
deutsche Arzt Dr. med. Geerd Ryke Hamer. Ganz unabhängig davon, ob
Sie sich seiner Interpretation des Krankheitsgeschehens anschließen
wollen oder nicht, es kann angesichts einer sich dem Menschen immer
mehr entfremdenden Medizin nicht schaden, mal eine ungewohnte Per-
spektive einzunehmen und hin und wieder zu überprüfen, ob meine
"Selbstverständlichkeiten" für mich so noch stimmen.
In diesem Sinne
Ihr
Hans Tolzin
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[2] Kalifornien: Jeden Tag 9 neue Autismusfälle
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Die "Contra Costa
Times" berichtet auf der Webseite www.bayarea.com
in ihrer Ausgabe vom 7. Mai 2002, dass von Januar bis März dieses
Jahres in Kalifornien jeden Tag 9 neue Fälle von Autismus* bei Kin-
dern diagnostiziert wurden. Wenn sich diese Entwicklung den Rest des
Jahres fortsetzt, bedeutet dies einen 19%igen Anstieg von Autismus "
nur in diesem Jahr.
(Quelle: http://www.bayarea.com/mld/cctimes/3212688.htm).
Eine verbesserte Diagnostik
und genetische Veranlagung alleine rei-
chen als Erklärung für diesen epidemieartigen Anstieg der Autismus-
zahlen bei Kindern nicht mehr aus. Dr. Ron Huff, Kaliforniens füh-
render Autismus-Psychologe, glaubt inzwischen, daß "bislang unbe-
kannte" Umweltfaktoren verantwortlich sind. (Quelle: http://
www.vaccinationnews.com/DailyNews/August2002/AutismRise30.htm)
Bei einer kürzlich
in Kanada stattgefundenen internationalen Autis-
muskonferenz waren vor allem die sich verdichtenden Hinweise auf
einen Zusammenhang zwischen den MMR-Impfungen und der rapiden Zunah-
me von Autismus das zentrale Thema. Die Konferenz wurde jedoch von
den kanadischen Gesundheitsbehörden mit der Begründung boykottiert,
Berichte über die Konferenz könnten die Durchimpfungsrate gefährden
(Siehe auch IMPF-REPORT Nr. 5 [2]).
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[3] Die Krankenkassen zahlen's ja: Jetzt 4 Polio-Impfungen notwendig
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Meldung von Ärztezeitung online vom 3. Sept. 2002:
Jeder Erwachsene braucht vier Polio-Impfungen
"NEU-ISENBURG (eb).
Auffrischimpfungen gegen Diphtherie* und Tetanus
sind jetzt erstmals als Standardimpfungen für Erwachsene in dem um
diese Altersgruppe erweiterten Impfkalender ausgewiesen. Darüber
hinaus wurde auch "vollständiger Impfschutz" bei Poliomyelitis*
neu
definiert. Danach soll aktuell jeder Erwachsene über mindestens vier
dokumentierte Impfungen verfügen. (...")
Quelle: http://www.
aerztezeitung.de/docs/2002/09/03/156a1104.asp?cat=/medizin/impfen
Der IMPF-REPORTer meint:
Da man ja bekanntlich
einem geschenktem Gaul (Kosten werden vom Ge-
sundheitssystem" übernommen) nicht ins Maul (bzw. in den Beipackzet-
tel) schaut: Lasst uns fröhlich vier mal, nächstes Jahr vielleicht
auch fünf mal, impfen und alle Erkenntnisse über den Einfluss der
Ernährung auf die Polioanfälligkeit (Siehe IMPF-REPORT Nr. 8 [2])
ignorieren. Für diejenigen, die sich den Gaul genauer anschauen wol-
len, hier ein Auszug aus der Roten Liste* über Td-Virelon ®, damit
Sie eine vernünftige Risiken-Nutzen-Abwägung vornehmen können.
Be-
achten Sie bitte die Bemerkungen über Autoimmunerkrankungen!
Td-Virelon® Fertigspritze
mit Suspension zur intramuskulären Injek-
tion
Zusammensetzung:
0,5 ml (1 Dosis) enth.:
Tetanus-Toxoid*, adsorbiert mind. 20 I.E.,
Diphtherie-Toxoid, adsorbiert mind. 2 I.E., inaktivierte Poliomyeli-
tis-Viren : Typ I (Mahoney) 40 D-Antigeneinh., Typ II (MEF 1) 8 D-
Antigeneinh., Typ III (Saukett) 32 D-Antigeneinh.; Wirtssystem: Af-
fennieren-Zellkulturen.
Weit. Bestandteile: Aluminiumhydroxid, Formaldehyd, Natriumchlorid,
Wasser f. Inj.-zwecke, In Spuren: Phenolrot, Polysorbat 80, Neomy-
cin, Streptomycin, Polymyxin B.
Anwendung:
Aktive Immunisierung
gegen Tetanus, Diphtherie u. Poliomyelitis ab
dem 6. Lebensj. zur Auffrischimpfung, zur Tetanusprophylaxe* im Ver-
letzungsfall ab 6. Lebensj. mit gleichz. Auffrischung des Immun-
schutzes gegen Diphtherie u. Poliomyelitis.
Gegenanzeigen:
a) Akut Erkrankte
b) Rekonvaleszente*
Vorübergehende Thrombozytopenien* od. neurolog. Komplikationen nach
früherer Diphtherie- u./od. Tetanus-Impfung, Komplikationen nach
früherer Impfung bis zur Klärung der Ursache, bekannte schwere al-
lergische Reaktion auf Impfbestandteile: Im Verletzungsfall nur Te-
tanus-Immunglobulin anw., zweimal 250 I.E. im Abstand von 4 Wo.
Anwendungsbeschränkung:
Bei Personen mit bekanntem
Immundefekt od. unter immunsuppressiver
Therapie im Verletzungsfall immer gleichzeitig Tetanus-Immunglobulin
geben.
Schwangerschaft/Stillzeit:
In den ersten 3 Mon.
einer Schwang. nur bei Gefahr einer Infekt.
Bisher wurden bei der Anw. von Tetanus-, Diphtherietoxoid od. IPV-
haltigen Impfstoffen keine schädigenden Einflüsse auf den Embryo
beobachtet. Versehentliche Impfung kein Grund für Schwangerschafts-
abbruch. Stillzeit keine Kontraind.
Nebenwirkungen:
Lokalreakt. (vorübergehende
Rötung, Schwellung, Schmerzen), gele-
gentl. Anschwellen der region. Lymphknoten, in Einzelf. Granulom*
evtl. mit Serombildung*. Grippeähnl. Allgemeinsymptome, Muskel- u.
Gelenkbeschw., gastrointestinale* Beschwerden., Parästhesien*, Ver-
tigo*, Schlafstör., allerg. Reaktionen, Dyspnoe*, Juckreiz, kurzzei-
tiges Exanthem*. Nach Impfung gegen Diphtherie u. Tetanus wurden
Einzelf. von Erkr. des zentr. u. peripheren Nervensystems (Guillain-
Barré-Syndrom, Plexusneuritiden), vorübergehende Thrombozytopenien,
allerg. Erkr. der Niere mit vorübergehender Proteinurie berichtet.
Nebenreakt. treten bevorzugt bei hyperimmunisierten Pers. entspr.
Gegenanz. auf. Statistisch kein Hinw. auf Häufung von erstmaligem
Auftreten od. Schubauslösung von Autoimmunerkrank. (z. B. Multiple
Sklerose). Im indiv. Fall (bei entsprechender Disposition) ist nicht
absolut auszuschließen, dass die Impf. als unspez. Trigger einen
Schub auslösen kann.
Hinw.:
Nach heutigem Kenntnisstand
sind Impfungen nicht die Ursache von
Autoimmunerkrankungen.
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[4] Pockenimpfung angeblich länger wirksam als bisher angenommen
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"NewYork (Reuters-/-New
England Journal of Medicine 2002;347:689-
690): Wissenschaftler aus North Carolina haben neue Beweise, dass
die Pockenimpfung länger anhält als angenommen. In einer Gruppe von
13 Laborangestellten wurde mehr als 35 Jahre nach der Impfung noch
ausreichende Immunität nachgewiesen. Hierbei wurde untersucht, wie
gut die Immunzellen - sog. CD8 T Zellen - auf den Kontakt zum Vacci-
nia Virus - der verwandt mit dem Pockenvirus ist und in Pockenimp-
fungen benutzt wird - reagiert.
Alle, die in der Vergangenheit
gegen Pocken geimpft wurden, können
ziemlich sicher sein, dass noch ausreichend Schutz besteht."
Der IMPF-REPORTer meint:
Das Interessante an
solchen Meldungen ist in der Regel das, was
NICHT drinnen steht. Z.B., daß die angebliche Wirksamkeit der Imp-
fung an indirekten, nicht geeichten Antikörpertests festgemacht
wird, deren Aussagekraft nach Meinung vieler Impfkritiker nicht wis-
senschaftlich abgesichert ist. Es steht darin auch nichts über unge-
impfte Vergleichsgruppen und DEREN Antikörperwerten. Erwähnt wird
auch nicht der merkwürdige Fall des "Polio-Mannes" (siehe IMPF-
REPORT Nr. 6 [6]), einem Briten, der 20 Jahre nach der Polio-Impfung
noch Polioviren ausscheidet. Ähnliche Fälle sind bekannt.
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[5] Rechtzeitig zum Herbst: Neuer Grippeimpfstoff für Personen ab 65
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Impfstoff mit neuem Zusatzstoff
"BERLIN (wma). In den
nächsten Monaten wird es wieder Zeit für die
Grippeschutzimpfungen. Bei älteren Personen über 65 Jahren empfiehlt
sich die Injektion eines adjuvierten Impfstoffs (Fluad®), der in
dieser Altersgruppe zu höheren Antikörpertitern und damit zu einer
verbesserten Schutzwirkung führt. (...)"
Quelle:
www.aerztezeitung.de/docs/2002/09/04/157a1103.asp?cat=/medizin/impfe
n
Für alle, die
sich für die Risiken und Nebenwirkungen interessieren:
(Wiedergabe wie immer ohne Gewähr)
Fluad®
Influenza-Subunitimpfstoff (inaktiviert), adjuvantiert mit MF59C.1
Emulsion
Zus.:
0,5 ml enth.: Gereinigte
Influenza-Virus-Oberflächenantigene (Wirts-
system für Virusvermehrung embryonierte Hühnereier), entspr. der
aktuellen von der WHO empf. Zusammensetzung für die Nordhalbkugel:
Stamm A/H3N2 15 µg HA, Stamm A/H1N1 15 µg HA, Stamm B 15 µg
HA..
Weit. Bestandteile:
Adjuvans: MF59C.1:
(Squalen 9,75 mg, Polysorbat 80 1,175 mg, Sorbi-
tantriolät 1,175 mg, Natriumcitrat 0,66 mg, Citronensäure 0,04 mg,
Wasser f. Inj.-zwecke), Thiomersal 0,05 mg (Konservierungsmittel)
Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Kalium-Dihydrogenphosphat, Dinatri-
umphosphat 2H2O, Magnesiumchlorid 6H2O, Calciumchlorid 2H2O, Ce-
tyltrimethylammoniumbromid (CTAB), Bariumsulfat, Formaldehyd, Sac-
charose, Spuren von Kanamycin- u. Neomycinsulfat, Wasser f. Inj.-
zwecke.
Anw.:
Aktive Immunisierung
gegen Influenza für ältere Menschen (>65 J.),
bes. für Personen mit einem erhöhten Risiko für Influenza-
assoziierte Komplikationen (z. B. Personen mit chron. Krankheiten
wie Diabetes, Herz-/Kreislauferkrankungen od. Erkrankungen der Atem-
wege); Personen mit berufsbedingt erhöhter Ansteckungsgefahr od.
solche, die selbst die Infektion auf andere übertragen können; grö-
ßere Personenkreise bei Auftreten von Epidemien bzw. Pandemien.
Gegenanz.:
Bekannte schwere allergische Reaktionen auf Hühnereier/Hühnereiweiß.
Anw.-beschränk.:
Pat. mit fieberhaften
Erkrankungen od. akuten Infektionen: Impfung
sollte verschoben werden.
Nebenw.:
a Lokalreaktionen (Rötungen,
Schwellungen, Schmerzen)
b Allgemeinreaktionen (z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung,
Krankheitsgefühl)
c Allergische Reaktionen (selten).
Sehr selten: Neuralgien,
Parästhesien*, Krämpfe, vorübergehende
Thrombozytopenien* mit vereinzelten Blutungen od. Hämatomen*, E-
rythema* exsudativum multiforme, Vaskulitis mit vorübergehender Nie-
renbeteiligung.
Selten: neurologische
Erkrankungen wie Encephalomyelitis, Neuritis*
inkl. Guillain-Barré-Syndrom*. Allergische Reaktion durch Thiomersal
mögl.
Dos.:
1mal 0,5 ml i.m. Der
Impfschutz soll jedes Jahr mit einer Dos. des
jeweils aktuellen Impfstoffes aufgefrischt werden.
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[6] Frankreich: Auffrischimpfungen gegen Keuchhusten notwendig
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Keuchhusten ist bei
erwachsenen Franzosen wohl weit verbreitet
2. Sept.
- NEW YORK (Reuters
Health) Wissenschaftler haben festgestellt, dass
es trotz weitreichender Impfungen in einer Region in Frankreich eine
hohe Anzahl von Keuchhustenfällen unter Erwachsenen zu geben
scheint, die Hilfe bei anhaltendem Husten suchen.
Die Impfung gegen Keuchhusten,
oder Pertussis, wurde in Frankreich
im Jahre 1959 eingeführt. Und wie in anderen entwickelten Ländern
war die Deckungsrate der Impfung sehr hoch.
Dennoch, so betonen
die Autoren der neuen Studie, hat Frankreich im
vergangenen Jahrzehnt einen Wiederanstieg an Keuchhustenfällen er-
lebt. Aber während die Atemwegsinfektion herkömmlicherweise von
Kind zu Kind übertragen wurde, ist dieser neue Aufschwung an Fällen
durch eine Eltern-Kind-Übertragung gekennzeichnet. Dies legt die
Vermutung nahe, dass die Schuld in einer nachlassenden Immunität von
Kindheitsimpfungen unter den Erwachsenen zu suchen ist.
Keuchhusten weist anfangs
erkältungsähnliche Symptome wie eine lau-
fende Nase, und Niesen auf, denen ein anhaltender Husten folgt. Bei
Kindern können schwere Hustenanfälle zu Atemschwierigkeiten und
Erbrechen führen, sowie zu winzigen, roten Punkten auf der Haut,
die durch geplatzte Blutgefässe nahe der Hautoberfläche hervorgeru-
fen werden.
Da Jugendliche und
Erwachsene mildere Symptome aufweisen können,
wird Keuchhusten oft mit anderen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis
verwechselt.
Um zu die Häufigkeit
von Keuchhusten unter Erwachsenen zu überprü-
fen, untersuchten Dr. Nicole Guiso, von der Unite des Bordetella in
Paris und ihre Kollegen Patienten in der Pariser Umgebung, die ihre
Ärzte wegen anhaltendem Husten aufsuchten.
Nach den im August
im Journal of Infectious Diseases veröffentlich-
ten Angaben wurden im Laufe der 9-monatigen Studie 217 solcher Pati-
enten identifiziert und bei 70 (32%) wurde Keuchhusten bestätigt.
Zudem berichteten 60%
dieser Patienten, dass sie als Kind Impfungen
gegen Keuchhusten erhalten hätten, während ein Drittel der Patienten
aussagte, sie hätten die Krankheit im Babyalter gehabt.
In Frankreich führten
die zuständigen Behörden 1998 wegen des An-
stiegs der Keuchhustenfälle in den 90er Jahren eine Wiederholungs-
impfung für Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren ein.
Laut den Autoren der
neuen Studie suggerieren ihre Funde, dass eine
solche Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten sowohl Fälle unter
Erwachsenen verhindern als auch das Risiko für eine Übertragung an
Säuglinge verringern könnten.
Der IMPF-REPORTer wundert sich:
Immer dann, wenn sich
eine Impfung als wirkungslos herausstellt, ist
das Einzige, was Behörden und Medizinischen Instituten einfällt:
Noch mehr impfen.
Man darf gespannt sein,
ob das Noch-mehr-Impfen in Frankreich tat-
sächlich einen Rückgang der Keuchhustenfälle bewirkt. Ist jemand
unter den Lesern des Französischen mächtig und bereit, die weitere
Entwicklung für den IMPF-REPORT zu beobachten?
Quelle:
http://abcnews.go.com/wire/Living/reuters20020902_177.html
bow.: The Journal of Infectious Diseases 2002;186:415-418.
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[7] Autismus durch MMR-Impfung? - Hersteller unter Anklage
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www.telegraph.co.uk vom 1. Sept. 2002
Der Hersteller der
umstrittenen MMR-Impfung wird nun angeklagt, dass
seine DPT-Dreifachimpfung zerebrale Lähmungen und Autismus in über
hundert Fällen bei britischen Kindern auslöste. Eine Gruppe von 120
funktionsgestörten Kindern hat sich der Klage gegen Glaxo Wellcome
(die Teil von Glaxo-Smith-Kline ist) angeschlossen.
Glaxo-Smith-Kline sieht
sich einer ähnlichen Anklage tausender Kin-
der, deren MMR-Impfung Autismus ausgelöst haben soll, gegenüber.
Die Regierung hat kürzlich
zugegeben, dass der DPT-Impfstoff Proble-
me in einigen Kindern verursachen kann und zahlte eine begrenzte
Entschädigung.
Quelle:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=%2Fnews%2F2002%2F09%2
F01%2Fnmmr01.xml&sSheet=%2Fnews%2F2002%2F09%2F01%2Fixhome.html
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[8] Risiken und Nebenwirkungen im Internet
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Schon mal Pharmawerbung
im Fernsehen gesehen? "Für Risiken und Ne-
benwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren
Apotheker..."
Doch wer nimmt schon
diese Mühe auf sich und kümmert sich tatsäch-
lich um die Nebenwirkungen der Medikamente, die er zu sich nimmt?
Das - menschliche - Hauptproblem liegt meines Erachtens darin, dass
es sehr unangenehm ist, beim Arzt zu sitzen, der unruhig und auf die
Uhr schauend auf seinem Stuhl hin und her wackelt, womöglich schon
mit der Spritze in der Hand, und unter diesem Druck über das Für und
Wider der Nebenwirkungen zu diskutieren.
Was Not tut, ist die
Möglichkeit, von zu Hause aus und in Ruhe die
Beipackzettel oder sog. Fachinfos durchzulesen und die Möglichkeit,
jemandem, der sich auskennt, Fragen zu stellen.
Da die "Rote Liste"
ein Arzneimittelkompendium in Buchform, das die
sog. Fachinfos enthält, ziemlich teuer ist, bietet sich heutzutage
das Internet als das größtes Nachschlagewerk der Welt an. Doch auch
hier ist es für die Nichtfachleute, die letztlich für ihre Kinder
das Infektionsrisiko gegen das Impfrisiko abwägen müssen, nicht ein-
fach: Die "Rote Liste" im Internet (www.rote-liste.de) ist mit einem
Kennwort geschützt, das nur an Fachpersonal und Fachjournalisten
vergeben wird.
Vorübergehend
bot eine Universitätswebseite in Berlin Abhilfe, indem
sie die Inhalte der "Roten Liste" ohne Kennwortschutz anbot. Doch
damit ist jetzt auch Schluss. Wer die gewohnte Adresse eintippt,
wird automatisch nach www.rote-liste.de umgeleitet, wo eine Kenn-
wortabfrage wartet.
Anscheinend sind die
Schweizer etwas offener mit diesen Daten, denn
auf der Webseite
http://www.documed.ch/deutsch/
finden Sie die meisten
Arzneimittel, die auch in Deutschland zuge-
lassen sind - einschließlich der Risiken und Nebenwirkungen.
Und damit Sie die mit
vielen Fremdwörtern verschlüsselten Wirkungen
auch verstehen, empfiehlt der IMPF-REPORTer auch gleich ein sehr
brauchbares medizinisches Wörterbuch:
http://www.gesundheit.de/roche/
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[9] Polio: Noch mehr impfen, weil Geimpfte ansteckend sind?
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Ärztezeitung vom 6. September 2002-10-02
Dauerausscheider von Polio-Viren sind eine Gefahr
"BERLIN (eb). Die Weltgesundheitsorganisation
WHO hat im Juni Europa
für frei von Poliomyelitis erklärt - dennoch rät das Robert-Koch-
Institut (RKI) in Berlin, auch in Europa weiterhin gegen Polio zu
impfen. Ein Grund ist nach Angaben des Instituts, daß es Polio-
Infizierte gibt, die nicht erkrankt sind, aber dennoch über lange
Zeit das Virus ausscheiden. (...)"
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/09/06/159a0106.asp?cat=/medizi
n/impfen
Der IMPF-REPORTer meint:
Leider hat der Autor
vergessen zu erwähnen, daß es sich bei den
meisten "Dauerausscheidern" höchstwahrscheinlich um eine Langzeit-
folge von Polioimpfungen handelt... (siehe auch Bericht über den
"Polio-Mann" in einer unserer früheren Ausgaben)
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[10] Von Ratten und Menschen: Impfstoff gegen Schlaganfall in Sicht
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" US-Forscher wollen in einem klinischen Versuch Menschen gegen
Schlaganfall impfen. Tierversuche verliefen bereits erfolgreich,
berichtet das Fachmagazin Stroke in seiner aktuellen Ausgabe.
Wissenschaftler vom
National Institute of Neurological Disorders and
Stroke (NINDS, http://www.ninds.nih.gov) verabreichten den experi-
mentellen Impfstoff "E-selectin" extra für die Schlaganfallforschung
gezüchteten Ratten. Bei den Tieren verringerte sich die Rate der
Schlaganfälle um fast 95 Prozent. (...)"
Quelle:
www.vetline.de/nachrichten/verschiedenes/ratten_schlaganfall.htm
Der IMPF-REPORTer meint (heute etwas zynisch aufgelegt):
Und wer züchtet die zu dem Medikament passenden Menschen?
Zum Thema Schlaganfall
hat sich Dr. Matthias Rath, ein vehementer
Kritiker der Pharmaindustrie, seine eigenen Gedanken gemacht. Seinen
Forschungsergebnissen zufolge handelt es sich hier um die Folge von
Vitaminmangel - angesichts unserer zunehmend denaturierten Nahrung
eine Behauptung, der nachzugehen wäre. Mehr dazu auf seiner Websei-
te: http://www.drraht.com.
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[11] Mumps: Fragen zu den Komplikationen
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Meldung bei Yahoo am Freitag, den 13. September 2002
Mumps sollte ernst genommen werden
Stuttgart (AP) Alle
paar Jahre kommt es in Deutschland zu Mumpsepi-
demien, obwohl die meisten Kinder gegen die Krankheit geimpft sind.
Wie der Mediziner Helmut Zappe von der Universität Heidelberg in der
«Deutschen Medizinischen Wochenschrift» berichtet, entwickelt jeder
zehnte Patient auch noch eine Hirnhautentzündung. Eine häufige Spät-
folge seien zudem Hörstörungen. «Als noch nicht geimpft wurde,
war
Mumps die häufigste Ursache für eine erworbene Schwerhörigkeit»,
sagt Zappe. (...)"
http://de.news.yahoo.com/020913/12/2yhmg.html
Dem IMPF-REPORTer ist
derzeit nicht bekannt, wie viele der an Mumps
erkrankten Kinder vorher gegen Mumps geimpft waren. Interessant wäre
auch die Frage, ob geimpfte Kinder tatsächlich erkranken. Des weite-
ren ist eine typische Frage von Impfkritikern an die Gesundheitsbe-
hörden, wie groß bei Patienten mit Komplikationen der Anteil derje-
nigen ist, die mit Antibiotika und fiebersenkenden Medikamenten be-
handelt wurden.
Sachdienliche Hinweise nimmt der IMPF-REPORTer jederzeit entgegen.
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[12] MMR-Riegelungsimpfung: Nutzen wissenschaftlich nicht gesichert
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Unter einer Riegelungsimpfung
versteht man die Impfung von Kontakt-
personen einer erkrankten Personen innerhalb der Inkubationszeit
(Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch einer Krankheit), um so
eine Ausbreitung der Krankheit möglichst zu unterbinden.
Abgesehen davon, daß
es kritisch ist, in eine bereits bestehende
Infektion hineinzuimpfen, ist zumindest auch bei der MMR-Impfung der
Nutzen einer Riegelungsimpfung wissenschaftlich nicht gesichert. Das
RKI schreibt im Epidemiologischen Bulletin Nr. 29:
"Die Effektivität
einer Riegelungsimpfung (als Inkubationsimpfung)
mit MMR-Impfstoff wird gegenwärtig als begrenzt eingeschätzt, weil
es keine kontrollierten Studien gibt, die die epidemiologische Ef-
fektivität einer postexpositionellen* Impfung gegen Mumps oder Rö-
teln sicher nachweisen."
Dennoch wird diese Impfung vom RKI empfohlen.
Der IMPF-REPORTer meint dazu:
Selbst wenn die Impfung
tatsächlich mehr nutzt als sie schadet,
scheint es mir verantwortungslos, auf die bloße Hoffnung einer Ef-
fektivität der Riegelungsimpfung hin unsere Kinder mit ihren Risiken
zu belasten.
Epidemiologisches Bulletin
Nr. 29:
http://www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2001/29TEXT_01.PDF
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[13] Masern: Heute tödlicher als vor dem Impfzeitalter?
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Sind Masern im Zeitalter
der Impfungen gefährlicher geworden?
von Sandy Mintz
Quelle:
http://www.vaccinationnews.com/Scandals/Sept_13_02/Scandal33.htm
Laut der heutigen Statistik sterben in entwickelten Ländern wie den
USA 1-3 von 1000 Menschen an Masern. Wenn das der Fall ist, kommt
die Frage auf: Warum? In der Vergangenheit lag zumindest in den USA
die Maserntodesrate deutlich niedriger. Die "Washington Post" - und
andere - gaben bekannt, dass die Masern tödlicher wurden, weil die
Epidemiologie sich auf Kleinkinder und Erwachsene verschoben hat.
Für sie verläuft die Krankheit ernsthafter.
Im Jahre 1993 schrieb
ich an das Institute of Medicine: Bei der Er-
wägung von Risiken und Vorteilen können wir den Einfluss von Impfun-
gen in der Veränderung der Epidemiologie nicht ignorieren. Zum Bei-
spiel könnte die Masernerkrankung durch die Impfung zu einer ernst-
hafteren Krankheit geworden sein. Bevor Impfungen weit verbreitet
waren und somit eine Population mit Masern Kontakt hatte, erkrankten
weniger Erwachsene und Kleinkinder an Masern - Erwachsene, weil sie
lebenslange Immunität besaßen und Kleinkinder, weil sie mütterliche
Antikörper hatten.
Heute bekommen Erwachsene
UND Kleinkinder Masern mit ernsthaften
Konsequenzen.
Ein Artikel der "Washington
Post" lautete wie folgt: "Masern sind
immer noch eine Bedrohung für Kleinkinder: Geimpfte Mütter geben
weniger Immunität an ihre Babies ab". In dem Artikel wurde
erwähnt, dass 1976 die Masernfell bei Kindern unter einem Jahr 3%
bis heute stieg diese Zahl 25%.
Der Autor verweist
weiterhin, dass es in der Zeit vor der Impfung 3-
4 Millionen Masernfälle mit ca. 500 Todesfällen gab. Die Todesfall-
rate läge damit in dieser Zeitperiode zwischen 1 und 2 per 10.000.
In den Jahren 1989,
1990 und 1991 zusammen wurde jedoch bekannt ge-
geben, dass ca. 55.000 Menschen an Masern erkrankten und 166 star-
ben. Dies setzt die Todesfallrate mit 3 von 1.000 erheblich höher.
Bei dieser Geschwindigkeit wären weniger als 175.000 Fälle/Jahr nö-
tig um zum selben Ergebnis zu kommen, als es Millionen von Fällen
gab.
Elisabeth Rosenthal
berichtete 1991 in der "New York Times", dass
Beamte des CDC vermuten, dass die steigende Todesrate wahrscheinlich
auf die nicht gemeldeten mild verlaufende Masernfälle zurückzuführen
sei. Laut Atkinson vom CDC "gibt es womöglich national zweimal so
viele Fälle als erfasst". Sie schreibt weiterhin: Viele Ärzte
glau-
ben aber immer noch, dass die Tendenz real und alarmierend ist. "Die
Todesraten sind heute deutlich höher und der Krankenhausaufenthalt
außergewöhnlich", sagte Dr. Samuel Katz, Masernexperte und Prof.
der
Kinderheilkunde an der Universität Duke.
In einem öffentlichen
Brief an die Produzenten u. Sponsoren der TV-
Serie "ER" des NBC- der von vielen Hundert Unterschriften bestätigt
wurde - schrieb ich: "Sie präsentierten ihren Zuschauern die Dar-
stellung, dass 1 von 500 Masernfällen tödlich verläuft - dies
ist
eine Falschdarstellung. Möglicherweise informierte Sie Ihre Quelle
auch nicht darüber, dass die Todesrate an Masern vor der Impfung in
den USA deutlich geringer gewesen war. Wenn diese Statistik stimmt,
sollte man sich fragen, was die Todesrate so in die Höhe schnellen
ließ. Die wahrscheinliche Ursache ist, dass Erwachsene u. Kleinkin-
der - für die Masern ernsthaft verlaufen kann - nun Masern bekommen
- anstatt Kinder, für die Masern im allgemeinen mild verläuft (das
ist nicht nur unsere Meinung sondern die vieler, u.a. auch die von
Dr. Katz - einem der Entwickler der Masernimpfung).
In einem Artikel von
1990 von u.a. Drs. Ohrenstein (Direktor des
Impfprogramms im CDC) wurde berichtet, dass "zwischen 1950-1959
jährlich im Durchschnitt ca. über 500.000 Fälle und 500 Todesfälle
bekannt wurden. Wie auch immer, die wahre Anzahl der Infektionen
wird auf 10mal soviel geschätzt".
In anderen Worten heißt
das, wenn nur bekannte Fälle bedacht werden,
liegt die scheinbare Todesrate bei ca. 1/1000. Wenn man also die
nicht bekannten Masernfälle mit einbezieht sinkt die Zahl der Todes-
fälle auf 1/10.000. In einem kürzlich erschienenen Artikel von Katz
erscheint die Todeszahl bei 1-3 von 1000 Fällen - und er erwähnt,
dass es in der Vorära der Impfung ca. 500 Todesfälle aus 4.000.000
(tatsächlich 1,25/10.000) gab.
Entweder wird die aktuelle
Todeszahl übertrieben, oder die Todeszahl
steigt wirklich. Wir müssen uns damit abfinden, dass, wenn die To-
deszahl wirklich am steigen ist, dann die Masernimpfung die Ursache
ist. Wir haben die Masernepidemiologie verändert, so dass Hochrisi-
ko-Personen jetzt häufiger Masern bekommen".
Können wir die
Tatsache akzeptieren, dass Masern scheinbar tödlicher
wurden und der Vorteil der Impfung eine höhere Todeszahl bedeutet?
Oder können wir zugeben, dass ein Risiko besteht?
Wenn die Masernimpfung
in der Kontrolle der Masern über Zeit ver-
sagt; wenn z.B. die Immunität abnimmt und die Wiederholungsimpfung
erfolglos bleibt - und die Krankheit damit nicht ausgerottet wird -
besteht dann unsere Zukunft aus großen Masernausbrüchen und hohen
Todeszahlen, eben weil die Masernimpfung die Epidemiologie in sol-
cher Weise veränderte, dass nun das Ergebnisse in der Zunahme der
Erkrankung von Erwachsenen und Kleinkindern liegt?
Wäre es nicht
eine gute Idee, wenn wir endlich unsere Köpfe aus
dem Sand nehmen und endlich vollständig die Risiken und Vorteile
der Impfung - ohne Einfluss solcher, die finanziell davon profitie-
ren - erforschen?
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[14] Der AEGIS-Kommentar: Neue Impfempfehlungen in Deutschland
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Seit Juli 2002 gelten
neue Impfempfehlungen der Ständigen Impfkom-
mission (STIKO), deren Inhalt, neben der Aufnahme von Standardimp-
fungen für Erwachsene in den Impfkalender, insbesondere durch die
Aufnahme der Maßnahmen zur Postexpositionsprophylaxe (PEP - spezifi-
sche Vorbeugemaßnahmen nach Krankheitsausbruch), erheblich erweitert
wurde.
Der Impfkalender enthält
nun zusätzlich Auffrischungs- und Standard-
impfungen für Erwachsene, um "die Wichtigkeit dieser Standardimpfun-
gen" zu betonen und "die Handhabung und Übersicht in der Praxis
zu
verbessern".
Die Durchimpfungsraten
für Diphtherie und Tetanus sollen also unter
den Erwachsenen erhöht werden (Auffrischungsimpfung für Diphtherie
und Tetanus alle 10 Jahre), obwohl es trotz teilweise extrem niedri-
ger Durchimpfungsrate bisher zu keinen nennenswerten Diphtherieaus-
brüchen kam (der einzige Diphtheriefall seit 1999 in diesem Jahr
betraf zudem eine geimpfte Person, EB 22/2002) und auch die Tetanus-
erkrankungsfälle vergleichsweise sehr niedrig lagen (Tetanuserkran-
kungen werden seit 1.1.2001 nicht mehr epidemiologisch erfasst).
Eine Erläuterung,
auf welchen wissenschaftlichen und epidemiologi-
schen Grundlagen sowohl die Influenza-, als auch die Pneumokokken-
impfung zur Standardimpfung für alle über 60-jährige Personen
er-
klärt wurde, fehlt.
Das erklärte Ziel
einer Maserneliminierung erhofft man durch eine
Steigerung der Durchimpfungsraten auf 95 % zu erreichen, daher wurde
die Empfehlung von Maßnahmen zur PEP bei Masernfällen auf Riege-
lungsimpfungen auch von Jugendlichen und Erwachsenen in Gemein-
schaftseinrichtungen erweitert. Bei zweimaliger MMR-Impfung wird der
Schutz vor einer Rötelnembryopathie als "weitgehend gesichert"
(!)
erklärt.
Zahlen aus der Schweiz
belegen, daß ca. 50% der 1995-2000 gemeldeten
Embryopathie-Fälle Babies von geimpften Müttern sind. In Deutschland
dürften die Zahlen ähnlich liegen.
Europa wurde im Juni
dieses Jahres offiziell als poliofrei erklärt,
die Schluckimpfung wird wegen des Risikos der Gefahr einer Impfpolio
nicht mehr empfohlen. Dennoch wird die PEP-Empfehlung einer eventu-
ellen Riegelungsimpfung mit Schluckimpfstoff ausgesprochen - mit dem
Risiko damit eine paralytische Polioerkrankung zu verursachen.
In den PEP-Empfehlungen
bei Auftreten einer HiB-Erkrankung wird er-
klärt, daß eine Impfung nach Kontakt mit einem Erkrankten nicht
wirksam sei, eine solche Gelegenheit sollte jedoch "selbstverständ-
lich dazu genutzt werden, noch vorhandene Impflücken zu schließen".
Dies spiegelt deutlich
die aktuelle Impfpolitik wieder, deren erstes
Ziel die Erhöhung von Impfraten zu sein scheint. Ob es - wie im Fal-
le von HiB - aus medizinischer Sicht sinnvoll ist ein Kind, daß sich
eventuell bereits in der ersten sensiblen Phase einer Krankheit be-
findet, zusätzlich noch mit einem Impfcocktail aus Fremdeiweiß,
Schwermetallen und anderen Bestandteilen des Impfstoffes zu be-
lasten, oder ob sowohl die Kinder selbst, als auch die Gesellschaft,
wie z. B. bei Kinderkrankheiten, einen erheblichen Nutzen aus der
natürlichen Erkrankung ziehen können, bleibt hier offensichtlich
leider unerheblich.
Die ausführlichen
Impfempfehlungen und deren Erklärungen können über
www.rki.de (Epidemiologisches Bulletin Nr. 28 u. 30/2002) abgerufen
werden.
Aus: Infobrief zur Impfproblematik 3/2002, AEGIS Deutschland e. V.
Webseite: http://www.aegis-deutschland.de
Email: info@aegis-deutschland.de
Adresse: AEGIS Deutschland e. V., Postfach 1205, D - 85066 Eichstätt
Fon 08421 - 90 37 07, Fax 08421 - 9 97 61,
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[15] Medizin allgemein: Die "Neue Medizin" nach Dr. med. Hamer
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Was ist die Ursache
von Krebs? Was ist die Ursache vieler anderer
schwerwiegender und chronischer Erkrankungen? Leider gibt uns die
sog. "Schulmedizin" in der Regel kaum Antwort auf diese Frage. Sie
scheint sich vielmehr auf die Beschreibung und Benennung von Sympto-
men zu beschränken. Wie aber will man eine Krankheit wirklich hei-
len, ohne die hauptsächliche Ursache zu kennen?
Bleiben wir beim Beispiel
Krebs: Obwohl Milliarden in die Krebsfor-
schung gesteckt wurden, liegt die Todesrate - je nachdem, welche
Statistischen Eckwerte man hernimmt, bei über 90 Prozent.
Trotzdem setzt unser Gesundheitssystem weiter auf Methoden, die sich
nicht bewährt haben, die zudem immense Kosten verursachen und wei-
gert sich weitgehend, alternative und natürliche Methoden in Erwä-
gung zu ziehen. Ist das nicht unverständlich?
Dr. med. Ryke Geerd Hamer verlor vor vielen Jahren unter tragischen
Umständen seinen geliebten Sohn Dirk. Daraufhin bekam er Hodenkrebs.
Dr. Hamer, bis dahin ein "ganz normaler" und zudem sehr erfolgrei-
cher Schulmediziner (er entwickelte mehrere medizinische Patente),
fragte sich, ob seine Erkrankung nicht mit dem Verlust seines Sohnes
zusammenhängen könnte.
In der Klinik, in der er später als Arzt arbeitete, bekam er es u.a.
mit Patientinnen zu tun, die an Gebärmutterkrebs erkrankt waren. In
der Annahme, dass Gebärmutterkrebs bei Frauen mit Hodenkrebs bei
Männern vergleichbar sein könnte, befragte er diese Patientinnen
sorgfältig und dokumentierte die Ergebnisse.
Zu seiner Überraschung stellte er fest, dass sie ausnahmslos einen
ähnlichen Verlustschock erlitten hatten wie er! Dies war der Beginn
einer aufregenden Reise in bisher unbekannte Gebiete der Medizin -
zu einer "Neuen Medizin".
Weitere Informationen über das Erklärungsmodell von Dr. Hamer finden
Sie auf folgenden Webseiten:
http://www.tolzin.de/nm
http://www.neue-medizin.de
http://www.neue-medizin.com
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[15] Begriffserklärungen
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ADJUVANS: Zusatzstoff,
der die Bildung von Antikörpern (an denen die
Wirkung einer Impfung festgemacht wird) verstärken soll.
AUTISMUS: Das Sichabsondern
von der Außenwelt unter Einkapselung in
die eigene Gedanken- u. Vorstellungswelt
AUTOIMMUNKRANKHEIT:
Entsteht laut Schulmedizin durch gegen Körperei-
gene Elemente gerichtete Antikörper
CDC: "Center for
Disease Control and Prevention", US-
Gesundheitsbehörde, u.a. für Vorbeugung von Infektionskrankheiten
zuständig
DIPHTHERIE: Schwere, heute kaum noch vorkommende Infektionskrankheit
DYSPNOE: Atemnot
ENCEPHALOMYELITIS: Entzündung des Gehirns und Rückenmarks
ENDEMIE: In einer bestimmten
Gegend heimische Krankheit, von der ein
größerer Anteil der Bevölkerung regelmäßig erfasst
wird
ERYTHEMA EXSUDATIVUM
MULTIFORME: Erythema = flächenhafte Hautrötung
infolge Erweiterung und vermehrter Füllung der Blutgefäße. In
diesem
Fall auch "Scheibenrose" genannt.
EXANTHEM: Hautausschlag
GASTROINTESTINAL: Magen u. Dünndarm betreffend
GRANULOM(A): Oberbegriff
für knötchenartige Veränderungen, die eine
Ansammlung von aktivierten Makrophagen (bewegliche Immunzellen) und
anderer Zellen aufweisen
GUILLAIN-BARRÉ-SYNDROM:
Symptome sind u.a. aufsteigende motorische
Lähmung, Parästhesien*, ziehende Schmerzen.
HÄMATOM: Bluterguss
I.E.: "Internationale Einheit" medizinische Messgröße für Wirkstoffe
MAHONEY-STAMM (MEF1-Stamm,
Saukett-Stamm): Weitergezüchtete Zellkul-
tur, die erstmals einem Patienten dieses Namens entnommen wurde und
Polioviren enthalten soll (was aber von manchen Impfkritikern wegen
der indirekten Nachweismethoden angezweifelt wird).
NEURITIS: Erkrankung
eines Hirnnervs. Mögliche Symptome: Schlaffe
Lähmung, sensible Reiz- und Ausfallerscheinungen, vegetative Störun-
gen
PANDEMIE: Auf große
Gebiete eines Landes oder Erdteiles übergreifen-
de Epidemie
PARÄSTHESIE: Fehlempfindung,
z.B. des Hautsinnes in Form von Krib-
beln, Pelzigsein, Ameisenlaufen etc., unter Umständen mit Schmerz-
charakter
PEI: Das Paul-Ehrlich-Institut
ist eine selbständige Bundesoberbe-
hörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
bei
Frankfurt/Main und u.a. für die Zulassung von Impfstoffen zuständig
POLIOMYELITIS: Spinale
(Wirbelsäule bzw. das Rückenmark betreffend)
Kinderlähmung,
POSTEXPOSITIONELL: Nach dem Kontakt mit einer infizierten Person
PROPHYLAXE: Vorbeugung
PROTEINURIE: die Ausscheidung
vorwiegend niedermolekularer Proteine
in einer Konzentration von über 0,2-0,3 g/l.
REKONVALESZENT: Genesender
RKI: Robert-Koch-Institut,
maßgebliche Behörde für Infektionsangele-
genheiten in Deutschland, www.rki.de
ROTE LISTE: Arzneimittelverzeichnis
für Deutschland, das u.a. die
Nebenwirkungen enthält
SEROM: Sekretansammlung
im Bereich einer oberflächlich geschlossenen
Wunde
STIKO: Ständige
Impfkommission, angesiedelt am Robert-Koch-Institut
(RKI), gibt Impfempfehlungen aus, auf die sich Gesundheitsbehörden
und Ärzten in aller Regel berufen
SUSPENSION: Aufschwemmung
mikroskopisch kleiner fester bzw. nicht-
löslicher Partikel in einem Lösungsmittel
TOXOID: Ein Toxin (Giftstoff),
das "entgiftet" wurde, jedoch durch
noch vorhandene charakteristische Eigenschaften die Bildung von An-
tikörpern anregt.
THROMBOZYTOPENIE: Verminderung
der Anzahl der Blutplättchen (die
u.a. wichtig für die Blutgerinnung bei Wunden sind)
VASKULITIS: Entzündung eines Blut- oder Lymphgefäßes
VERTIGO: Schwindel
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