Impfung schützt nicht vor jeder Art von Tetanus

(ir - 02.03.09) Die Tetanus-Impfung wird als eine der wichtigsten Impfungen angesehen und weist in Deutschland auch mit die höchsten Durchimpfungsraten auf. Die Impfung schützt vor dem sogenannten Toxin, dem Gift der Tetanus-Bakterien, das als Ursache für die Tetanus-Symptome angesehen wird. Doch es scheint auch Erkrankungen zu geben, bei denen das Bakterium gar nicht nachweisbar ist.

Das EpiBull, die Hauszeitschrift des Robert-Koch-Instituts (RKI), berichtete kürzlich über einen merkwürdigen Tetanus-Fall. Eine 86jährige gesunde Frau war bei der Gartenarbeit gestürzt. Ihre Wunden, die nicht ärztlich versorgt wurden, verheilte komplikationslos. Zwei bis drei Wochen später traten jedoch Sprech- und Schluckprobleme auf, sowie Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes.

Wenn also Tetanus auch ohne Bakterien möglich ist, dann kann die Impfung natürlich gegen diese Art von Tetanus helfen, was den angegebenen Wirkungsgrad der Impfung in Frage stellt.

Weitere Infos:

Fallbeschreibung des RKI

Macht die Tetanus-Impfung Sinn?

 

 

 

 

 


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