"impf-report"-Ausgabe Nr. 76/77, März/April 2011

Impfen Pro & Kontra
Die wichtigsten Argumente

impf-report Ausgabe Nr. 76/77, März/April 2011

 

Editorial

Schwäbisch Hall, den 18. April 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie schon mal mit Menschen aus Ihrem Umfeld – oder mit Fremden – über das Impfen diskutiert und waren danach reichlich frustriert, weil man trotz aller Bemühungen nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen ist?

Ich denke, so ist es schon vielen von uns ergangen. Eine  häufige Ursache sind sicherlich die unbewussten Motive, die uns alle umtreiben: Die Angst, das Gesicht vor dem Anderen zu verlieren oder die Angst, einen Fehler gemacht zu haben (durch Impfen oder das Nichtimpfen). All das spielt, ohne dass wir es bemerken oder wollen, in viele vermeintlich sachliche Auseinandersetzungen mit hinein.

Ein weitere Ursache scheint mir die fehlende Systematik zu sein. Da wird – auf Seiten der Impfbefürworter wie auch der Impfgegner – rasend schnell die Argumentationsebene gewechselt. Eben ging es noch um den Wirksamkeitsnachweis bei der Zulassung, plötzlich ist man beim Rückgang der großen Seuchen während der letzten hundert Jahre – oder landet, schneller als man mit den Augen zwinkern kann, bei der Virusfrage.

Die Zulassung von Impfstoffen, der allgemeine Rückgang der Infektionskrankheiten und die Frage, ob Viren krankheitserregend sind – oder ob sie überhaupt existieren – sind gänzlich unterschiedliche Themen, die separat behandelt werden müssen.
Darum ist es seit Jahren mein Anliegen, die unterschiedlichen Diskussionsfäden zu identifizieren und zu entwirren, so dass sie systematisch, Punkt für Punkt, diskutiert und vielleicht sogar ausdiskutiert werden können. Das Impfen basiert ja nach Anspruch der Impfbefürworter auf Naturwissenschaft und wissenschaftlichen Beweisen – da sollte es doch eigentlich möglich sein, mit Logik und Systematik zu klaren Aussagen und Antworten zu kommen und auf dieser Grundlage eine bewusste und begründete Impfentscheidung zu treffen.

Diese Ausgabe ist ein neuer Anlauf, einen Überblick über die verschiedenen Teilaspekte der Impffrage und ihre jeweiligen Pro‘s und Kontra‘s zu schaffen. Das Hauptaugenmerk wurde dabei nicht darauf gerichtet, jede einzelne Aussage durch Originalquellen ausreichend zu belegen – das hätte den Rahmen einer Einzelausgabe bei weitem gesprengt und bleibt den entsprechenden Themenausgaben vorbehalten.

Wie immer freue ich mich auf Ihre Rückmeldungen, seien sie nun positiv oder kritisch.

Herzlichst

Ihr

Hans U. P. Tolzin

 

Die wichtigsten Inhalte dieser Ausgabe:

Pro: Vier Säulen der offiziellen Impfpolitik
von Hans U. P. Tolzin
Seite 4 - 5
Die Diskussion rund um die Impffrage wird trotz allen Anspruchs auf Rationalität und Vernunft sowohl in Fachkreisen wie auch in der Gesellschaft weitgehend emotional geführt und hat erfahrungsgemäß das Potential, Familien zu entzweien und Freundschaften zu zerstören. Im Grunde ist dies unverständlich, denn die Impfbefürworter beanspruchen für ihre Argumente Wissenschaftlichkeit und Nachvollziehbarkeit und laden damit zu einer sachlichen Überprüfung dieser Argumente ein. Dazu ist es hilfreich, die Hauptargumente herauszuarbeiten und zu benennen. Danach kann ihre wissenschaftliche Grundlage separat gesichtet und geprüft werden. Die Argumente der Impfbefürworter lassen sich grob in vier Säulen einteilen, auf denen die offizielle Impfpolitik beruht.

Kontra: Notwendigkeit (Seite 6)

Kontra: Wirksamkeit (Seite 7)

Kontra: Sicherheit (Seite 8)

Kontra: Beobachtung: (Seite 9)

Kontra: Zu lascher Umgang mit Interessenkonflikten
von Hans U. P. Tolzin
(Seite 10)
Die Infektions- und Impfmedizin sieht sich als Teil der Naturwissenschaften. Wissenschaftlichkeit setzt die Fähigkeit zur sachlichen Objektivität voraus. Objektivität ist jedoch ohne innere und äußerer Unabhängigkeit, der Fähigkeit zur selbstkritischen Reflexion und der Offenheit gegenüber Kritik und Gegenargumenten nicht denkbar.  Doch die Realität der Impfbranche wird diesen Ansprüchen  bei Weitem nicht gerecht.

Kontra: Fehlende wissenschaftliche Beweise für Grundannahmen
von Hans U. P. Tolzin
(Seite 11)
Bis hier hin haben wir die Kontra-Argumente zum Impfen aufgezählt, ohne dabei schulmedizinische Weltbilder anzukratzen: Wir haben weder die labortechnischen Diagnosen, noch die schützende Wirkung von Antikörpern, noch die krankmachende Rolle von Bakterien und Viren hinterfragt. Um sich eine begründete Meinung zum Impfen zu bilden, ist dies auch nicht notwendig. Es gibt jedoch berechtigte Fragen, die noch einen Schritt weiter gehen. Sie zu stellen, mag für viele irritierend oder sogar beängstigend sein. Für  andere jedoch, die es aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung dieser Fragen genau wissen wollen, sind sie eine zwingende Notwendigkeit. Der Vollständigkeit halber müssen wir sie deshalb zumindest ansprechen.

Die 20 wichtigsten Impfkritiker-Argumente im Überblick
(Seite 12)

Wie Behörden mit Impfeinwänden umgehen:
Rosinen aus dem Impfkritikerkuchen
(Seite 13 - 33)
Im Zeitalter moderner Medien sehen sich die zuständigen  Gesundheitsbehörden zunehmend genötigt, im Internet auch auf impfkritische Stimmen einzugehen. Stellt man jedoch den auf der RKI-Webseite zitierten und kommentierten „20 wichtigsten Impfeinwänden“ die „20 wichtigsten Impfkritiker-Argumente“ auf Seite 12 gegenüber, wird deutlich, dass sich die Behördenmitarbeiter nur die „Rosinen aus dem Impfkritikerkuchen“ herauspicken – und auch diese werden nur unbefriedigend beantwortet. Auf viele der wichtigsten Impfkritiker-Argumente wird überhaupt nicht eingegangen – man tut so, als gebe es sie gar nicht: Die Devise der zuständigen Gesundheitsbehörden scheint vielmehr „Augen zu und durch!“ zu lauten. Nachfolgend ordnen wir – soweit möglich und sinnvoll – die ungekürzten Antworten der Behörden den tatsächlichen Impfkritiker-Argumenten zu, mit Kommentaren von Anita Petek-Dimmer und der impf-report-Redaktion.

Die ultimative Bankrotterklärung?
(Seite 33)

TOKEN-Studie endlich veröffentlicht:
Dreifach erhöhtes Sterberisiko nach Sechsfach-Impfung?
von Bert Ehgartner
(Seite 34 - 35)
Im Zeitraum von 2005 bis 2008 untersuchte das Robert-Koch-Institut (RKI) alle Sterbefälle bei Babys im Alter zwischen zwei und 24 Monaten. Die Ergebnisse sollten 2009 veröffentlicht werden. Mit zwei Jahren Verspätung war es nun endlich so weit. Die Resultate der TOKEN-Studie sind auf der Homepage des RKI nachzulesen. Und nun scheint auch klar, warum die Publikation der Daten so lange verzögert wurde: Es zeigte sich nämlich, dass das Sterberisiko im Zeitraum zwei Wochen nach einer Sechsfach-Impfung – im Vergleich zu den Monaten danach – um das Dreifache erhöht ist.

Neuer Verein tritt AEGIS-Nachfolge in der Schweiz an
von Daniel Trappitsch, Präsident von N.I.E.
(Seite 36 - 38)
Seit dem tragischen Tod von Anita Petek-Dimmer, die nicht nur die Gründerin, sondern auch die Seele von AEGIS-Schweiz – der bedeutendsten impfkritischen Vereinigung in der Schweiz –  war, sind die Aktivitäten des Vereins leider mehr oder weniger eingeschlafen. Jetzt wurde am 15. März 2011 auf Initiative des Heilpraktikers und Autors Daniel Trappitsch ein Nachfolgeverein gegründet, der die impfkritische Aufklärungsarbeit in der Schweiz auf eine neue Grundlage stellen soll.

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