impf-report Ausgabe Nr. 28/29, März/April 2007
 
Inhalt dieser Ausgabe:

Ärzte-Umfrage zur Komplikations- und Hospitalisierungsrate bei Masern
(Seite 2)

Impfzwang durch die Hintertür:
Unterrichtsausschluss wegen Masern? So können sich Eltern juristisch wehren!

von Hans U. P. Tolzin (Seite 4-8)
Der in diesem Frühjahr “epidemieartig” um sich greifende Unterrichtsausschluss von nicht gegen Masern geimpften Kindern ist nicht nur angesichts der Schulpflicht, dem Eingriff in das familiäre Leben und der Verletzung von Grundrechten rechtlich äußerst bedenklich, sondern darüber hinaus auch epidemiologisch* völlig sinnlos. Was nur wenigen bewusst ist: Gegen Behördenwillkür kann sich auch der „kleine Mann“ durchaus juristisch wehren: Seine Waffen heißen „Einstweilige Verfügung“ und „Feststellungsklage“.

Stellungnahme der Stadt Essen aus dem Jahr 2002 zu Unterrichtsausschlüssen ungeimpfter Kinder
(Seite 9)

Auszüge aus dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)
(Seite 10-12)
Die Behörden berufen sich bei der Anordnung von Unterrichtsausschlüssen auf das IfSG. Es ist deshalb gut, dieses Gesetz, das unter bestimmten Umständen die Einschränkung einiger wesentlicher Grundrechte erlaubt, zu kennen. Bitte beachten Sie: Bei nachfolgenden Gesetzes-Auszügen handelt es sich um eine subjektiv getroffene Auswahl! Das vollständige Gesetz finden Sie im Internet unter der Adresse: http://bundesrecht.juris.de/ifsg

Bundesgesundheitsbehörde:„Der Antikörpertiter ist nur eine Ersatzmessgröße für Immunität“
(Seite 10-12)

Gibt es in Deutschland zugelassene Impfstoffe mit direktem Wirkungsnachweis?
von Hans U. P. Tolzin (Seite 14-16)
Die Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI) als zuständige Bundesbehörde für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten (siehe Seite 13) brachte mich auf den Gedanken, beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der Zulassungsbehörde für Impfstoffe, nachzufragen, bei welchen Impfstoffen man – neben dem fragwürdigen Antikörpernachweis – überhaupt einen direkten Wirkungsnachweis in Form einer Nichterkrankung von den Herstellern gefordert und erhalten hat. Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Frage nach bekannten Studien bezüglich der Aussagekraft des Antikörper-Titers beantwortete die Behörde erst gar nicht. Auf eine Liste der Impfstoffe mit direktem Wirkungsnachweis warte ich nun – trotz Einschaltung eines Rechtsanwalts– seit über einem Jahr.

Masern: Meldungen & Kommentare
(Seite 17-21)

Ein Jahr Informationsfreiheitsgesetz – das Ende aller Impfgeheimnisse?
von Hans U. P. Tolzin (Seite 22-23)
Die nahezu vollständige Intransparenz politischer und behördlicher Entscheidungen im Zusammenhang mit Impfstoffen war bisher einer der größten Kritikpunkte der Impfkritikerbewegung in Deutschland. Doch seit dem 1. Januar 2006 hat sich mit Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) die Situation geändert. Seither hat jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf Einsicht in interne Unterlagen von Bundesbehörden. Die Anwendung dieses Gesetzes hat nun zu ersten Erfolgen geführt.

IFG-Anfrage Nr. 01: Zulassungsunterlagen HEXAVAC (Seite 23-25)

IFG-Anfrage Nr. 02: Impfkomplikations-Meldedaten (Seite 26-27)

Wortlaut des Informationsfreiheitsgesetzes (Seite 26-27)
Wiedergabe ohne Gewähr! Quelle: http://bundesrecht.juris.de/ifg

Aktueller Stand einiger Petitionen (Seite 30-31)
http://www.impfkritik.de/petitionen

USA: Meningokokken-Pfl ichtimpfung an der Uni – und die Folgen (Seite 32)
Quelle: vaccineinfo.net, Übersetzung u. Bearbeitung: Axel Berendes
„Landesweit wird den Erstsemestern gesagt, sie müssten sich einer Meningokokken-Impfung unterziehen oder ihre Zulassung zum Studium riskieren. Dabei verschweigen Universitäten und Regierung den Eltern und Studenten etwas."

Dresdner Ärzte-Aufstand im Jahr 1890: Epidemien als Folge der Zwangsimpfungen (Seite 33)
Dass die Impffrage nicht nur eine Mode der letzten Jahrzehnte, sondern bereits vor über 100 Jahren in Deutschland große fachliche Kontroversen unter der Ärzteschaft hervorrief, dokumentiert eine kleine Schrift aus dem Jahr 1890, die kürzlich von einer Leserin des „impf-reports“ in einer Bibliothek entdeckt und Seite für Seite in den PC eingetippt wurde: „Der Impfspiegel – 300 Aussprüche ärztlicher Autoritäten über die Impffrage, und zwar vorwiegend aus neuerer Zeit“. Dieses Dokument kann als PDF-Dokument auf der Webseite  http://www.impfkritik.de/zeitdokumente kostenlos abgerufen oder für 3 Euro bei der „impf-report“ Redaktion bestellt werden.

Kinderlähmung: Nutzlose Impfkampagnen in Indien (Seite 33)

Korruption in der Medizin (Seite 36)

USA: Impfausgaben seit 1985 auf das 14fache gestiegen (Seite 37)
Auszüge aus einem Artikel von The Philadelphia Inquirer vom 14. Sept. 2006
Die Herstellung von Impfstoffen zur Vorbeugung von Krankheit und Tod, früher eine noble aber wenig profitable Sparte der Pharmaindustrie, macht zur Zeit eine deutliche Veränderung
durch. Und die hat ihren Preis.

Krankenkassen zahlen Milliarden für nutzlose Arzneimitteltests der Hersteller (Seite 38)
Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse, vom 29. Okt. 2006
Neue Arzneimittel nach ihrer Zulassung auch in der Praxis zu testen, ist unerlässlich - aber auch nicht billig. Diese so genannten Anwendungsbeobachtungen schlagen in Deutschland
Jahr für Jahr mit 930 Millionen Euro zu Buche. Den Löwenanteil davon - mehr als zwei Drittel - tragen die gesetzlichen Krankenkassen, denn sie kommen für die Arzneimittel auf, die in den Studien verordnet werden.

Die wichtigsten Veranstaltungen  (Seite 39)

Adressen & Links (Seite 39)


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