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                          Der IMPF-REPORT
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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen Ausgabe  Nr. 35/2004
Von Eltern für Eltern                                 13. Aug. 2004
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Inhalt:

[01] Einige Vorträge vom Gautinger Impfsymposium online verfügbar
[02] Bericht vom Verein "Gesundheit & Impffreiheit für Tiere e.V."
[03] Impfbroschüre von Andreas Roll jetzt als kostenloser Download
[04] Neue Empfehlungen der Ständigen Impfkommission veröffentlicht
[05] Krebsrisiko: Polio-Impfstoff über Jahrzehnte verseucht
[06] Experten: Pauschales Fiebersenken ist ein Kunstfehler
[07] Infoblatt zum Zulassungsverfahren zum Download bereitgestellt
[08] Bush-Regierung plant Freibrief für medizinische Industrie
[09] Sächsische Impfkommission: Kassen sollen grundsätzlich zahlen
[10] Impressum


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[01] Einige Vorträge vom Gautinger Impfsymposium online verfügbar
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(IR/AKS) Folgende Vorträge des diesjährigen Gautinger Impfsymposi-
ums vom 14. Mai 2004 sind seit kurzem auf der Webseite des impfkri-
tischen Vereins "Impfaufklärung e.V." über folgende Adresse abruf-
bar:

http://www.impfaufklaerung.de/folien2.html

Die verfügbaren Vorträge im Einzelnen:

IMPFKRITIK UND RECHT
(Folien im Format PDF)
Angelika Kögel-Schauz, Gründerin EFI - Eltern für Impfaufklärung,
Deutschland
Bewusstes Entscheiden beim Thema Impfen nimmt bei Patienten, El-
tern, Heilpraktikern, Ärzten und anderen in medizinischen Berufen
tätigen Menschen zu. Parallel ist zu beobachten, dass aber Herstel-
ler und Behörden immer mehr Druck auf den Verbraucher ausüben. Der
Vortrag beleuchtet aus rechtlicher Sicht verschiedenste Blickwin-
kel. Vor allem werden die im Grundgesetz verankerten Rechte und
Pflichten eines jeden Bürgers unter dem Aspekt einer impfkritischen
Haltung besprochen und das neue Infektionsschutzgesetz sowie die
darin enthaltenen Pflichten transparent gemacht.

ERFASSUNG UND BEWERTUNG VON IMPFRISIKEN IN DEUTSCHLAND
(Folien im Format PDF)
Dr. med. Klaus Hartmann, Arzt u. ehem. wissenschaftlicher Mitarbei-
ter im Paul-Ehrlich-Institut
Die Erfassung und Bewertung unerwünschter Reaktionen nach Impfungen
umfasst zahlreiche Schwerpunkte: Erfassung unerwünschter Arzneimit-
telwirkungen in Deutschland, besondere Situation bei Impfstoffen,
die Nutzen-Risiko-Analyse im Paul-Ehrlich-Institut, Maßnahmen zur
Risikoabwehr anhand von Beispielen, Koinzidenz und Kausalität oder
wie definiert sich der "wissenschaftliche Kenntnisstand" bei selte-
nen, unerwünschten Ereignissen - hierzu konkrete Beispiele.

IMPFEN - PRO UND CONTRA (Folien und Vortragstext, Format: PDF)
Dr. med. Martin Hirte, Kinderarzt und Buchautor "Impfen Pro + Cont-
ra"
Mit der Entwicklung immer neuer Impfstoffe unterliegen die öffent-
lichen Impfempfehlungen einer ständigen Korrektur und Ausweitung.
Neue Impfstoffe werden vor der Zulassung nur ungenügend untersucht,
eine systematische Erforschung von Nebenwirkungen findet nicht
statt. Akute Impfreaktionen und Impfschäden sind trotz schlechter
Meldemoral der Impfärzte meist bekannt, jedoch erhärtet sich der
Verdacht, dass Impfungen auch negative Langzeitfolgen fürs Immun-
und Nervensystem haben können. Dr. Hirte geht diesem Problem nach
und untersucht auch die Frage, welche Langzeitwirkungen Massenimpf-
programme haben können, mit denen bestimmte Krankheiten ausgerottet
werden sollen.


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[02] Bericht vom Verein "Gesundheit & Impffreiheit für Tiere e.V."
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Liebe Tierfreunde,

was gibt's Neues in unserem Verein, neugierig?

Nun, die Mitgliederzahl hat sich mittlerweile auf 23 erhöht, unter
ihnen eine Tierärztin und ein Rechtsanwalt, der sich z.Zt. in Aus-
bildung zum Tierheilpraktiker befindet. Es wurden bis jetzt ca.
20.000 Flug(Info)blätter verteilt, alleine ca. 8.000 auf der WHA
(Welthundeausstellung) in Dortmund (Westfalenhalle) an Christi
Himmelfahrt und am Samstag danach.

Es erreichen uns immer mehr Rückmeldungen von Tierhaltern aus ganz
Deutschland, die Berichte, die sie uns liefern, sind erschütternd.
Wie mit unseren Tieren beim Tierarzt umgegangen wird, dreht einem
fast den Magen um, viele Fälle erfüllen den Tatbestand der Körper-
verletzung mit und ohne Todesfolge. Da es sich aber bei den Tieren
leider immer noch um eine Sache handelt, wird ein Verstoß gegen sie
als Sachbeschädigung eingestuft. Ein Verfahren gegen den Verursa-
cher wird beim Amtsgericht verhandelt und für einen Streitwert von
vielleicht 1.500, - Euro wird kein Anwalt tätig, da dieses Fachge-
biet intensive und zeitaufwendige Recherchen erfordert.

Die Tierärzte wissen das alles, somit haben sie einen Freibrief bei
ihrer Behandlung und nun kann das Abzocken beginnen. Die Tierhalter
sind so unwissend und naiv, die glauben und machen alles, was der
Tierarzt ihnen sagt. Die Tiere werden oftmals systematisch zu Tode
behandelt. Die erschütterten Tierhalter unterwerfen sich dann wohl
oder übel in demütig-schmerzhafter Haltung dem Urteil der Hoch-
schulmedizin, "die müssen es ja wissen, die haben doch studiert!"
Wenn die Tierhalter wüssten, dass sie sich das alles zu 80 - 90 %
durch ihren jährlichen Impfwahn(sinn) eingehandelt haben, würden
sie den "Götzen in Weiß" ganz anders gegenüberstehen.

Der Informationsbedarf bei den Tierhaltern ist also riesig, denn
ca. 98 % von ihnen schleppen ihr Tier jedes Jahr zum Impfen, weil
sie

a) ein Kärtchen zum Impfgeburtstag ihres geliebten Tieres vom Tier-
arzt bekommen,

b) sie meinen, impfen müsste doch sein, wegen der bösen Viren usw.!
So nimmt das ganze Elend seinen Lauf. Viele Tierhalter fühlen sich
noch geehrt, welch' ein aufmerksamer Tierarzt, der mein geliebtes
Tier nicht vergessen hat, wenn sie wüssten..............!

Dies alles soll kein Rundumschlag gegen die Tierärzte sein, es gibt
zum Glück auch andere, doch leider sind sie dünn gesät. Der Trieb,
schnelles Geld zu verdienen, verleitet die Tierärzte oftmals zu
völlig sinnlosen und teilweise gefährlichen Therapien, u.a. mit der
Chemiekeule und dem Messer, zum Schaden unserer Tiere. Die meist
nur banalen Krankheiten werden durch die Fehlbehandlung chronifi-
ziert nach dem Motto: Nur ein kranker Patient ist ein guter Pati-
ent! Dann geht das Abzocken erst richtig los, z.B. Diabetes nach
Cortisonbehandlung, von den Impfschäden ganz zu schweigen.

Das Vereinsziel, nachzulesen in der Satzung (Internet), ist u.a.,
eine sanfte Heilweise bei unseren Tieren anzustreben. Jeder Tier-
halter kann sich an uns wenden, wenn er ein gesundheitliches Prob-
lem bei seinem Haustier hat. Der 1. Vors. ist momentan dabei, ein
homöopathisches Mittelverzeichnis und ein Repertorium speziell für
Tiere zu erstellen. Wenn es fertig ist kann es angefordert werden,
gegen eine Spende für den Verein.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Harsch
1. Vorsitzender

Webseite des Vereins: http://www.impffreiheit.de


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[03] Impfbroschüre von Andreas Roll jetzt als kostenloser Download
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Die kleine Broschüre "Gesund ohne Impfung" von Andreas Roll, einem
engagierten Familienvater aus Ludwigsburg, ist jetzt auch zum kos-
tenlosen Herunterladen verfügbar. Sie bietet Eltern einen kompri-
mierten Schnelleinstieg in die Impfproblematik und Hinweise, worauf
bei einer Risiko-Nutzen-Abwägung zu achten ist.

Die Adresse:
http://www.impfkritik.de/download/gesundohneimpfung.pdf

Zum Inhalt:
Impfungen werden häufig einseitig als wichtige Schutzmaßnahmen
gegen Krankheiten angeführt ohne dass diese Behauptungen einer
kritischen Überprüfung unterzogen wurden. Ein klarer Beweis für die
Wirksamkeit von Impfungen konnte bis heute nicht erbracht werden.
Zudem werden unerwünschte gesundheitliche Folgen von Impfungen in
der Öffentlichkeit bis heute noch verharmlost. Der Autor möchte mit
diesem kleinen Buch interessierten Eltern eine erste Orientierung
über den aktuellen Stand und die möglichen unerwünschten Folgen von
Impfungen geben und in kurzgefasster, verständlicher Darstellung
die wichtigsten Argumente für eine verantwortungsvolle und indivi-
duelle Impfentscheidung aufzeigen. Darüber hinaus soll der Leser
mit bewährten Maßnahmen zu einer tatsächlich wirksamen und sicheren
Vorbeugung vor Infektionskrankheiten und deren Komplikationen ver-
traut gemacht werden. In diesem Zusammenhang wird auch auf die
klassische Homöopathie als sehr wirksame Therapieform hingewiesen.
Nebenbei gibt das Büchlein interessante Einblicke in die Vorgehens-
weise der Impfstoffhersteller bei der Vermarktung ihrer Produkte.
Zahlreiche Literaturhinweise und Informationsquellen geben dem
Leser die Möglichkeit, das Thema zu vertiefen und sich eine wirk-
lich qualifizierte Entscheidungsgrundlage vor der eigenen Impfent-
scheidung zu bilden.

Wem das Original lieber ist, kann es auch zum Preis von 3,50 Euro
plus Versandkosten im Format DIN A-5 und geheftet direkt beim Autor
bestellen:

Andreas Roll
Stuttgarter Str.52
71672 Marbach am Neckar


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[04] Neue Empfehlungen der Ständigen Impfkommission veröffentlicht
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Quelle:
Newsletter vom Robert-Koch-Institut, Berlin,
Presse-Meldung vom 26.07.2004

Neue Empfehlungen der Ständigen Impfkommission veröffentlicht

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, die STIKO, hat
ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulle-
tin 30/2004 veröffentlicht. Die wesentlichen Veränderungen betref-
fen die Windpockenimpfung, die jetzt für alle Kinder empfohlen
wird, die Keuchhustenimpfung, die nun allen Frauen mit Kinderwunsch
sowie vor der Geburt eines Kindes allen engen Kontaktpersonen gera-
ten wird, und Präzisierungen für die Impfung chronisch Kranker.
Impfungen schützen nicht nur den Geimpften vor der Krankheit. Bei
Erreichen hoher Durchimpfungsraten können einzelne Krankheitserre-
ger weltweit ausgerottet werden. "Um dieses Ziel in Deutschland
auch bei den Masern zu erreichen, muss insbesondere die für den 15.
bis 23. Lebensmonat empfohlene zweite Schutzimpfung wesentlich
häufiger genutzt werden", appelliert Reinhard Kurth, Präsident des
Robert Koch-Instituts, an Eltern und Ärzte.

Mit der aktuellen Empfehlung für die Windpocken- oder Varizellen-
impfung wird diese zur Standardimpfung im Impfkalender. Bislang war
sie eine so genannte Indikationsimpfung für spezielle Risikogruppen
(und deren Kontaktpersonen) sowie für Jugendliche, die noch keine
Windpocken hatten. Diese Empfehlungen waren in der Vergangenheit
allerdings zu selten umgesetzt worden.

Die Standardimpfung für alle Kinder und Jugendlichen gibt es in den
USA seit 1995, mit positiven Folgen. Die STIKO-Empfehlung soll auch
in Deutschland die hohen Erkrankungszahlen der Varizellen - ge-
schätzte 750.000 pro Jahr - reduzieren. Erwartet wird auch eine
Verringerung der Zahl der Varizellen-assoziierten Komplikationen.
Dazu gehören vor allem bakterielle Superinfektionen und ihre Folgen
(Abszess, Phlegmone) sowie die eher seltenen Komplikationen am
Zentralen Nervensystem (Kleinhirn- und Hirnentzündung bzw. Zerebel-
litis und Enzephalitis).

Auch die hohe Rate der Krankenhauseinweisungen bei Säuglingen und
Kleinkindern sowie die Inanspruchnahme der Eltern für die Betreuung
ihrer kranken Kinder und damit letztlich die ökonomische Belastung
dürften sinken. Impfungen gehören allerdings zu den Satzungsleis-
tungen der Krankenkassen, und ihre Finanzierung kann deshalb von
jeder Kasse unterschiedlich gehandhabt werden. Von sinkenden Er-
krankungsraten und damit geringerem Risiko für einen Erregerkontakt
profitieren auch Säuglinge, Schwangere und Patienten aus Risiko-
gruppen.

Mit dem nicht optimalen Impfstatus von Personen mit chronischen
Krankheiten hat sich eine Arbeitsgruppe der STIKO befasst. Chroni-
sche Krankheiten werden nicht selten als Kontraindikationen angese-
hen, obwohl sie nach den STIKO-Empfehlungen eindeutig als "falsche
Kontraindikation" definiert sind. Die Kommission hat deshalb in den
einführenden Absatz zum Impfkalender einen Satz eingefügt, der
ausdrücklich darauf hinweist, dass auch Personen mit chronischen
Krankheiten alle empfohlenen Standardimpfungen erhalten sollen,
sofern keine spezifischen Kontraindikationen vorliegen.

Webseite des RKI:
http://www.rki.de
Epidemiologisches Bulletin Nr. 30/2004:
http://www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2004/30_04.PDF

Kommentare zu den neuen STIKO-Empfehlungen sind für spätere Ausga-
ben des Impf-Report geplant.


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[05] Krebsrisiko: Polio-Impfstoff über Jahrzehnte verseucht
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Quelle:
SPIEGEL ONLINE vom 08. Juli 2004
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,307721,00.html

Krebsrisiko: Polio-Impfstoff über Jahrzehnte verseucht

"Mediziner aus den USA warnen vor den möglichen Spätfolgen der Imp-
fung gegen Kinderlähmung. Bis in die achtziger Jahre enthielt ein
sowjetisches Impfserum einen Affenvirus, der Krebs auslösen kann.
Der Impfstoff wurde millionenfach im gesamten Ostblock sowie in
China und Japan verabreicht. (...)"


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[06] Experten: Pauschales Fiebersenken ist ein Kunstfehler
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Quelle:
arznei-telegramm Jg. 35, Nr. 7 vom 9. Juli 2004


FIEBER UND ANTIPYRESE

In vielen Lehrbüchern wird regelmäßig Fiebersenkung ab einer be-
stimmten Höchsttemperatur empfohlen. Dass Fiebersenken nicht gegen
Fieberkrämpfe hilft, wissen wir inzwischen. Gibt es überhaupt einen
vernünftigen Grund für eine Antipyrese, abgesehen von der Linderung
fieberbedingter Schmerzen?

Dr. med. C. ZANG (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin)
D-63808 Haibach
Interessenkonflikt: keiner

Sofern pädiatrische Lehrbücher überhaupt etwas ausführlicher auf
die Behandlung von Fieber eingehen, wird Zurückhaltung mit antipy-
retischen* Maßnahmen empfohlen: "Fieber unter 39°C erfordert bei
sonst gesunden Kindern neben physikalischen Maßnahmen mit ausrei-
chender Flüssigkeitszufuhr regelhaft keine medikamentöse antipyre-
tische* Behandlung. Über 39°C fördert eine solche Behandlung das
Wohlbefinden." (1,2) Allerdings wird Fiebersenkung ab 39°C empfoh-
len bei Kindern mit Herz- und Kreislaufkrankheiten, manchen Stoff-
wechselstörungen sowie einigen neurologischen** Krankheiten. (1)
...
Auch bei Temperaturen von 39,5°C oder 40°C bedürfen, wenn es den
Kindern dabei gut geht, keiner Antipyrese*. Beeinträchtigend und
anstrengend, mit Kältegefühl oder Schüttelfrost einhergehend ist ja
vorwiegend der Fieberanstieg. Ist die Temperatur dann einmal oben,
dann geht es den Patienten oft wieder ganz gut...
Wenn die Indikation für eine Fiebersenkung gestellt ist, dann soll
man das mit bewährten Antipyretika* machen, die die Regeltemperatur
herabsetzen, und nicht mit kalten Wickeln o. ä., die bei unverän-
derter Regeltemperatur zwangsläufig zu weiterer Wärmegenerieurung,
also zu Frieren und evtl. Schüttelfrost, und somit zu weiteren
Belastungen des Körpers führen müssen...
Die antipyretische* Polypragmasie*** vieler Ärzte scheint oft ein
größeres Problem zu sein als das Fieber bei Kindern.

Prof. Dr. med. K.E. von MÜHLENDAHL (Kinderhospital Osnabrück)

* Antipyrese, antipyretisch, Antipyretika - Fiebersenkung, -
senkend, Mittel zur Fiebersenkung
** neurologisch - die Nerven betreffend
*** Polypragmasie - die -nicht immer sinnvolle- gleichzeitige Be-
handlung mit zahlreichen Arzneimitteln


Kommentar von Angelika Kögel-Schauz, www.impfaufklaerung.de

Die Naturheilkunde schätzt die heilende und unterstützende Wirkung
des Fiebers seit Jahrtausenden.
Hippokrates, griechischer Arzt, 460-377 v. Chr.: "Gebt mir die
Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten."

Die meisten Kinderärzte empfehlen heute die pauschale und generelle
Senkung des Fiebers mit Chemie, trotz der bekannten Probleme der
Medikamente im Kindesalter: schwere Leberschäden mit Todesfolge
nach leichter Überdosierung von Paracetamol (Benuron), Reye-Syndrom
bei der Verabreichung von Acetylsalicylsäure (Aspirin) während
eines Virusinfekts.

Nicht selten bekommen die Eltern schon bei Routineuntersuchungen
des Babys rein vorsorglich ein Rezept mit Fieberzäpfchen zusammen
mit der Empfehlung diese großzügig und jederzeit bereits bei leich-
tem Fieber zu geben.

Wie der zitierte aktuelle Artikel in der von Werbung freien und
damit völlig unabhängigen Zeitschrift arznei-telegramm belegt,
handelt es sich bei der undifferenzierten Verschreibung und Empfeh-
lung von fiebersenkenden Mitteln um einen Kunstfehler. Die Senkung
sei laut Schulmedizin nur bei Kindern mit bestimmten Vorschäden
bzw. bei sehr hohem Fieber (über 40°C) angezeigt! Jeder Kinderarzt,
der sich hier anders verhält, befindet sich offensichtlich nicht
auf dem neuesten Stand des Wissens. In diesem Fall ist ein Wechsel
des Kinderarztes wegen mangelnder Qualifikation angebracht.

Leider ist bei Eltern ein geradezu hysterischer Umgang mit Fieber
bei den Kindern weit verbreitet, obwohl hierzu laut schulmedizini-
scher Lehrmeinung nicht der geringste Grund besteht.

Die Naturheilkunde sieht in der Unterdrückung des Fiebers genauso
wie in der Unterdrückung von Hautausschlägen eine wichtige Ursache
für die Entstehung von Komplikationen bei Infektionskrankheiten.

Selbstverständlich gibt es in der Naturheilkunde viele bewährte
Methoden Fieber zu senken, wenn es das Kind zu sehr belastet: Wa-
denwickel, Tees, homöopathische Mittel.


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[07] Infoblatt zum Zulassungsverfahren zum Download bereitgestellt
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(IR) Der Artikel "Zulassungsverfahren für Impfstoffe auch für Ärzte
ein Rätsel aus dem Impf-Report Nr. 28/2004 ist jetzt auch als zwei-
seitiges Infoblatt zum Download unter folgender Adresse verfügbar:

http://www.impfkritik.de/download/pei1.pdf


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[08] Bush-Regierung plant Freibrief für medizinische Industrie
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Quelle:
New York Times vom 25. Juli 2004
"In a Shift, Bush Moves to Block Medical Suits"
http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F40F1FF73C590C768EDD
AE0894DC404482
Siehe auch: http://foi.missouri.edu/classdeclass/shiftbush.html

(IR) Offensichtlich will die derzeitige US-Regierung, deren Nähe zu
den großen US-Konzernen sprichwörtlich ist, diesen Schmusekurs auf
die Spitze treiben. Sie interveniert derzeit bei verschiedenen
Schadensersatzprozessen gegen Hersteller von staatlich zugelassenen
und empfohlenen medizinischen Produkten und strebt eine "Reform"
des Schadensersatzrechts zugunsten der Hersteller an.

Die offizielle Begründung ist so durchsichtig wie abenteuerlich:
Die offensichtlich zunehmende Anzahl von Klagen von Herstellen
unterminiere die öffentliche Gesundheit, bürde der Wirtschaft enor-
me Lasten auf und steigere die Kosten im Gesundheitswesen.

Sollte sich die Busch-Regierung mit diesem Rechtsverständnis durch-
setzen, ist dies für die Industrie mit einer Lizenz zum Gelddrucken
vergleichbar, denn sie wäre weitgehend aus der Haftung bei Produkt-
und Herstellungsfehlern genommen - solange die staatliche Zulas-
sungsbehörde ihren Stempel auf das Produkt gedrückt hat.

Man kann sich ausmalen, dass die eingesparten Prozesskosten und
Schadensersatzleistungen direkt in die Lobbyarbeit in Washington
bzw. bei den zuständigen Zulassungsbehörden fließen werden.


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[09] Sächsische Impfkommission: Kassen sollen grundsätzlich zahlen
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Quelle:
Ärzte Zeitung vom 26. Juli 2004
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/07/26/138a0401.asp?cat=/mediz
in/impfen

"Empfohlene Impfungen sollte die Kasse zahlen"

Sächsische Impfkommission fordert Landesregierung zu Bundesratsini-
tiative auf / Unterschiedliche Regelungen

"DRESDEN (dür). Krankenkassen sollen die von Impfkommissionen emp-
fohlenen Schutzimpfungen grundsätzlich bezahlen. Das fordert die
sächsische Impfkommission und die "Gesellschaft für Hygiene, Um-
weltmedizin und Schutzimpfungen in Sachsen e.V.".

Der 14. sächsische Ärztetag unterstützt diese Forderung und hat an
die Landesregierung appelliert, eine entsprechende Initiative zur
Änderung der Bestimmungen für Schutzimpfungen im Sozialgesetzbuch V
im Bundesrat einzubringen. (...)"


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[10] Impressum
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Der IMPF-REPORT ist ein in unregelmäßigen Abständen erscheinender
E-mail-Rundbrief von Eltern für Eltern. Alle Texte ohne Gewähr.
Irrtum und Schreibfehler vorbehalten. Wir fordern unsere Leser aus-
drücklich auf, keiner in diesem Rundbrief aufgestellten Behauptung
kritiklos zu glauben, sondern jede Aussage, sei es pro oder contra
Impfen, sorgfältig zu prüfen! Die Redaktion übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Folgen gesundheitlicher Entscheidungen, die
sich auf diese Publikation berufen. Bitte ziehen Sie immer recht-
zeitig einen Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens zu Rate.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans U. P. Tolzin

Redaktionelle Mitarbeiter: Hans U. P. Tolzin, Angelika Kögel-Schauz
und andere

Adresse:
IMPF-REPORT, c/o Hans U. P. Tolzin,
Im Wäldle 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: redaktion@impf-report.de